Für alle die noch nicht genug haben von mir und den Storys von mir.
Es ist eine Nachfolgegeschichte von „Tochter vorhanden – Papa gesucht“
A-Crew: Dr. Michael Lüdwitz
Peter Berger
Thomas Wächter
B-Crew: Dr. Gabrielle Staller
Ralf Staller
Biggi Schwerin
weiter dabei: Gerhard Staller (15) , Simon Staller (14), Michelle Lüdwitz (14), Dr. Karin Lüdwitz und viele mehr
Doch nicht verloren!
„Schwanger“, schrie Frank Ebensieder
„Ja ich bin schwanger. Da ist die Bescheinigung vom Arzt“, sagte Biggi Schwerin
„Sagen sie mal sind Sie wahnsinnig oder zu blöd zum Verhüten. Wo soll ich eine Pilotin herkriegen? Haben Sie in ihrer Freizeit keine andern Hobbys“, schrie er die Pilotin an.
„Wo Sie eine Pilotin herkriegen ist mir egal, jedenfalls ich habe es Ihnen gesagt.“, sagte Biggi Schwerin.
Dann verlies sie das Zimmer des Chefs und rannte zu der Bank auf der Wiese. Sie setzte sich und zog die Knie an und weinte. Sie wollte eigentlich keinen sehen doch da stand ein Schatten vor ihr. Es waren die Freundinnen und Notärztinnen Dr. Gabi Staller und Dr. Karin Lüdwitz die Frau des Kollegen Michael. Karin hatte sich hingekniet vor Biggi, während Gabi sie in die Arme nahm
„Hey was ist los Biggi? Hast du Stress mit Thomas, weil er dich mehr schonen will wie du dich?“, sagte Karin ruhig.
„Komm rede was ist passiert? Sonst kann ich dir nicht helfen und Gabi schon dreimal nicht.“, sagte Karin. Sie merkte die Pilotin war völlig aus dem Wind.
„Ich war beim Chef wegen der Schwangerschaft. Ich hatte erst drei Wochen nach deinem Blutbefund ne Termin. Der hat mich angeschrieen ob ich wahnsinnig oder zu blöd zum Verhüten bin und ob ich keine anderen Hobby habe. Dabei freue ich mich doch so. Ja und wo er ne Pilotin herkriegen soll. Aber Thomas freut sich doch so. Sag ihm nicht sonst ist um seine Selbstbeherrschung passiert. Bitte Karin, Gabi!“, schluchzte sie.
Karin sah Gabi an. Sie sah in Biggis flehende Augen.
„Gut“, sagte sie.
Dann flüsterte sie Gabi ins Ohr.
„Ich gehe jetzt zu Ebi und davor schicke ich dir Ralf mit ne Spritze für Biggi. Nun kracht es gewaltig. Der hat wohl ne Meise“, sagte sie und lief los
Sie sagte Ralf bescheid und ging schnurstracks ins Büro des Chefs ohne zu Klopfen.
„Sagen Sie mal was fällt ihnen ein mit Frau Schwerin so um zu gehen. Wer meinen Sie dass Sie sind. Nur weil sie keine Frau kriegen die bei Ihnen bleibt, brauchen sie nicht meinen, dass sie mit den Mitarbeitern hier so umgehen können. Oder muss Frau Schwerin den verlorenen Prozess ausbaden. Weil Sie gegen mich verloren haben. Weil ihre Betthäschen Lola Senf nun eine Etage runtergestuft wurde und ihre zweite Amtsprüfung nochmals machen muss. Ich werde dafür sorgen dass Sie nun eine auf den Deckel kriegen, denn nun sind Sie einen Schritt zu weit gegangen. Sie können im Bett gut sein als Chef sind Sie ein Zumutung für alle Mitarbeiter.“, sagte Sie und verließ den Raum. Sie ging hinaus.
Gabi hatte Biggi was gespritzt und sich nun neben sich gesetzt, da kam Karin wieder.
„Mir ist schlecht Gabi“, sagte Biggi
„Wundert mich nicht. Ralf holst du Biggi bitte ne Tee“, sagte sie und Ralf ging.
Der RH landete und die A-Crew kam von einem Einsatz zurück. Thomas sah Biggi nicht und so ging er in die Dusche. Michael sah Biggi und Karin, sowie Gabi. Er küsste Karin und wollte wissen was war. Er wurde blass und sehr wütend .
„Hat der einen Schuss. Sag mal spinnt der völlig den muss man ja auf seinen geistigen Zustand untersuchen lassen.“, sagte er.
„Michael bitte sag Thomas nichts“, sagte Karin
„Ich werde morgen über die Klinik ne Brief rauslassen an die Flugsicherung und mich beschweren.“, fügte sie an.
„Biggggggggggggi, Biggggggggggggggggggi“, winkte eine Frau. Biggi sah hoch.
„Hey Gina, hallo Gina“, sagte sie
„Sag mal wie schaust du aus, Biggi? Wo ist dein Thomas? Geht es ihm gut?“, fragte Gina die Freundin
„Ja ihm geht es gut“, sagte Biggi
Dann erzählte sie ihm was gerade passiert ist.
„Also was dein Chef veranstaltet hat das ist nicht gut zu machen. Weiß Thomas davon? Aber ich war gerade beim Vorstellungsgespräch und ich denke ich kriege die Stelle in Rosenheim nicht. Aber ich suche eine als Pilotin.“, sagte Gina.
„Mensch Gina, wenn du den Kerl erträgst, dann tue mir einen Gefallen und flieg du ab Montag mit Ralf und Gabi, denn der Brechreiz bring mich um. Hast du die Lizesen dabei?“, sagte Biggi
„Ja „, sagte Gina
„Gut dann auf in die Hölle des Löwen“, sagte Biggi
Sie gingen zu Ebensieder der sich auf stur stellte. Biggi müsse so lange fliegen bis sie entweder ein Flugverbot oder ein Berufsverbot erhielt. Gina legte den Arm um die Freundin den auf dem Weg zur Bank weinte diese wieder.
Kurz davor brach sie ohne Vorherwarnung zusammen. Gabi und Karin eilten zu ihr. Ralf trug sie in den AR.
Gina erzählte der Notärztin was im Büro los war.
„Die kann doch nicht fliegen wenn es ihr so dreckig geht. Die bringt sich und das Kind um. Thomas kommt aus den Sorgen nicht mehr raus. Wir machen Nägel mit Köpfen. Wenn Sie nichts dagegen habe fliege ich die Schicht und Biggi soll mit Thomas heim. Was halten Sie davon Dr. Staller?“, sagte Gina
„Das machen wir. Aber wir warten bis der Affe von Chef weg ist. Es ist halb fünf. Und in einer halben Stunde macht der Abflug“, sagt Gabi
„Ich heiße Gabi, das Ralf mein Mann und Sanitäter“, sagte Gabi
„Gina Aigner“, sagte die Frau.
Biggi saß noch bleich auf dem Sofa der Basis. Ihr war hundeelende. Thomas kam nun geduscht in AR. Er war von den acht Einsätzen gezeichnet. Er sah Biggi und ging auf sie zu.
„Dir ist schlecht Maus. Hast du es ihm gesagt? Und wie hat er reagiert?“, sagte Thomas und ging die Hocke vor. Dann nahm er ihre Hände er küsste sie. Erst jetzt sah er Gina.
„Hallo Gina, schön dass du uns mal wieder besuchen kommst“., sagte er.
Gina sah die Sorgen auf der Stirn von Thomas. Sie hießen Biggi.
Er wandte sich Biggi zu.
„Du ich glaube du hast Fieber?“, sagte Thomas und streichelte sie.
„Weiß ich. Ich habe seit 4 Tagen fast 39,5 Fieber. Aber krank werden oder schwanger kann ich ja net da Ebensieder sonst ja nur noch mehr spinnt. Tabletten kann ich auch nicht nehmen da ich ja nicht noch meinen Wurm gefährden will.“, sagte sie leise
Michael hatte das gehört der Notarzt kochte innerlich. Der Chef war ihm mehr als Subjekt.
Ebensieder kam sah die Crews
„Ich eine Woche auf Lehrgang. Bis denn“, sagte er und ging
„Gina du fliegst die Woche. Biggi kommt ins Bett. Wenn der auf Bumbslehrgang ist.“, sagte Gabi ernst.
„Nein, geht.....wollte Biggi sagen
„Doch geht, du rennst seit 4 mit 39,5 rum das normal kein Mensch aus. „ , sagte Michael
„Sie ist kein Mensch sondern Pilotin, da ist das anders, Herr Doktor. Aber Sie haben recht“, sagte Gina ruhig
Michael musste grinsen. Der Notarzt wusste wie er den Satz zu nehmen hatte.
Gina flog in der Nacht mit Gabi und Ralf. Da es nicht viele Einsatze waren, erzählte sie der Ärztin von sich und Biggi.
Am anderen Morgen kam die A-Crew
„Und was macht das Fieber?“, sagte Gabi zu Thomas
„Unverändert. Sie kommt wegen der blöden Brecherei nicht zum Schlafen. Sie hat mir gestern Abend erzählt was Ebi zu ihr gesagt hat. Das ist mehr wie ne Frechheit. Gina, kannst du bitte schauen ob sie schläft bevor du dich hinlegst. Ich habe dir das Gästezimmer gerichtet. Ach Biggi hat gesagt, wenn du fliegst unterschreibt sie die Berichte blind.“, sagte Thomas
„Thomas das kann ich nicht, ich unterschreibe die Berichte selber und fülle sie aus. Ja und ich versichere dir, in einer Woche fliegt sie nicht mehr. So schlecht wie gestern hat die noch nie ausgeschaut. Gut dass sie dich hat. Denn ohne dich würde sie das nie durchstehen. Darf ich mal von euch aus anrufen?“, sagte Gina
„Klar, mache das. „, sagte er.
„Du meldest dich Gina wenn es Biggi schlechter geht. Die Nummer hast du?“, sagte Michael
„Die Nummer ist abgespeist unter Basis.“, sagte Thomas.
Gina ging in die Wohnung von Biggi und Thomas. Als sie kam war Biggi auf. Sie trank einen Tee. Dann legte sie sich hin.
Gina rief in München an. Einen Freund der selber mal Pilot war aber den Beruf nicht mehr nach einem schweren Unfall ausüben durfte. Er war nun für die Piloten zuständig und deren Verteilung.
Jens Köster war mit Gina Aigner seit eines Auslandseinsatzes befreundet.
Sie wählte die Nummer und berichte ihm von dem gestrigen Vorfall mit Biggi.
„Danke Gina. Na der kann was erleben ne Kollegin so anzuschreien. Wie schnell meist du dass sie von einem Arzt ein Flugverbot kriegt. Denke schnell. Gut dann gibst du mir das und ich knöpfe mir das Früchtchen vor.“, sagte Jens Köster.
Gina berichtete der Crew von dem Telefonat.
„Ich wusste nicht dass du so lange Arme hast Gina?“, sagte Thomas
„Doch habe ich, aber Jens und ich gehen viel weg miteinander und jeder weiß vom anderen eigentlich alles. Ich weiß dass er seit dem Tode seiner Frau keine mehr will. Er sagt er hat Dennis seinen Sohn. Aber ich weiß dass er rasend wird wenn er so was hört mit Biggi. Wenn der wütend wird dann nehme ich selbst die Beine unter die Arme und laufe was geht. Er kommt vorbei und macht nächste Woche Lagekontrolle. Auf die Berichte schaut er net, denn sonst kriege ich für jede falschen Bericht eine Flasche Metternich. Das kann teuer werden. Das ist mein Lieblingssekt. Na, für Biggi nur das Beste. Na, vielleicht renkt sich das mit Mark ja wieder ein?“, sagte sie
Eine Woche später war Ebensieder wieder da. Das erste was der tat war Biggi wegen der Krankmeldung von einer Woche zur Schnecke zu machen.
Die Türe des Büros stand offen, das Gespräch war bis in den AR zu hören
„Wenn Sie schon zu blöde zum Verhüten sind dann sehe ich nicht ein dass sie jede Woche wegen einer anderen Kleinigkeit krank sind. Sonst kündige ich ihnen.“, schrie Ebi an.
„ Ja und wo sind die Berichte.“, schrie er weiter.
„Weiß ich nicht.“, sagte Biggi klein laut.
Auf einmal ertönte ein
„Bei mir Herr Ebensieder.“, sagte der Mann und der Basisleiter verlor blitzartig alle Farbe im Gesicht.
„Jens Köster, Frau Schwerin Sie brauchen nicht mehr fliegen, denn ihre Ärzte Dr. Breuer und Dr. Bär haben Ihnen auf Grund der Schwangerschaftsbeschwerden und des Fiebers Berufsverbot erteilt. Bitte füllen Sie den Zettel aus und geben Sie ihn ihrem Mann, der soll ihn mir bis so in einer Woche geben. Dann läuft das Gehalt bis zum Mutterschutz weiter. Bitte lassen sie mich doch mit Herrn Ebensieder alleine. Frau Aigner wird ihre Position bis zur Beendigung der Elternzeit einnehmen. Aber bitte schonen Sie sich.“, sagte er ruhig zu Biggi, dann hielt er ihr die Türe auf. Sie ging zu Thomas und legte den Kopf in seine Arme.
Nach wenigen Minuten rannten alle auf die Wiese, denn Jens Köster nahm den Basisleiter Frank Ebensieder ins Gebet. Denn hörte man noch schreien am Heliport und man verstand jedes Wort dass er sagte.
„Sagen Sie mal sind des Wahnsinns fette Beute mit einer Frau so umzugehen. Wer meinen Sie dass sie sind. Ich habe seit einer Woche einen Beschwerdebrief auf dem Schreibtisch liegen der zwischen gut und böse ist. Eine Oberärztin der Anästhesie eine Dr. Karin Lüdwitz hat mir geschrieben, dass Sie mit ihrer Freundin Lola Senf hier Bürosex treiben. Sagen sie mal können sie das nicht daheim machen. Muss das hier sein. Dass diese den Prozess gegen sie verloren und sie meinen als Schützenhilfe müssen sie die Kollegin die geschwächt ist noch so runtermachen. Wenn ich noch einmal so etwas erlebe, oder mitbekomme, dass Mitarbeitern die Laptops vorenthalten werden, dann können sie ihre Papiere bei mir abholen.“, schrie er Ebensieder an.
Dann ging er nach außen und zu Gina.
„Heute war ich aber leise, Gina, nur dir zuliebe. Hast du nun ne Wohnung? Ich helfe dir dann beim Umzug. Du rufst an. Frau Schwerin, Sie schonen sich. Ach innen habe ich den Pilotenlaptop hingestellt und den für die Ärzte wenn was fehlt ein kurzer Anruf bei mir und ihr kriegt das. Und wenn der nochmals auf Frau Schwerin los geht rufst du mich an, dann komme ich, dann spiele ich mit dem einen besondern Tanz. „,sagte Jens Köster.
„Mache ich Jens. Bist du am Wochenende daheim.?“, sagte Gina.
„Ja bin ich. Du kannst kommen Dennis ist mit einem Kuppel weg. Dessen Eltern haben eine Berghütte da ist der mit.“, sagte er.
Dann war er weg.
Nach dem sich alle erholt haben meinte Peter
„Leise war das nicht mehr“,
„Aber er war ehrlich.“, sagte Michael.
„Karin hat das Schreiben verfasst und Breuer der OA der Chirurgie und die OÄin Bär haben es unterschrieben, aus Freundschaft zu mir und Karin.“.
„Aber Breuer hat ja selber 4 Kinder und Maria Bär auch 3 , ja und die hat anscheinend drei Schwangerschaften von der Sorte wie Biggi hat zur Zeit hinter sich, ja und die lässt sich als Frau nichts vormachen. Die ist in kleinen Dingen sehr großzügig.“, sagte Michael
Denn tippte jemand an. Er drehte sich um und sah Michelle vor sich stehen. Die holte zwei mal Luft musste einige Male niesen und stark husten.
„Ich ....brauche den Schlüssel fürs Haus, meiner liegt in Mamas Auto“, krächzte sie .
„Du brauchst ein Bett mein liebe Tochter. Gabi kannst du eine Stunde übernehmen?“, sagte Michael
„Kein Thema. Bring die Bazillenschleuder mal ins Bett. Mit Wärmflasche und Wadenwickel“, sagte Gabi.
„Soll ich dich auch heimfahren Biggi?“, sagte er
Die nickte nur.
Michael fuhr Biggi heim und schaute noch dass sie sich hinlegte.
Dann fuhr er mit Michelle heim. Er wollte die Türe auf schließen, da fiel Michelle ihm in die Arme. Er sperrte die Türe auf. Dann trug er die Tochter ins Zimmer. Er legte sie aufs Bett. Sie schlug die Augen auf.
„Papa was war los?“, fragte sie
„Du bist umgefallen, Süße“, sagte sie
„Ich zittere und friere.“, sagte sie.
Dann machte er ihr einen Tee und noch Wadenwickel. Dann legte er ihr das Handy hin. Er ging zur Türe und öffnete. Als er hochsah stand seine Schwägerin da, Dr. Leah Thaler.
„Mensch Leah wie kannst du mich erschrecken. Aber dich ruft der Himmel. Hast du Zeit.“, sagte er
Dann erklärte er ihr alles . Leah Thaler blieb bei der Nichte bis Karin kam. Die erschrak erst sehr aber dann sah sie nach Michelle. Die hatte sich eine ordentliche Grippe eingefangen.
Biggi brach zum wiederholten Male. Sie war so fertig. Auch ihre Kraft war am Ende. Sie legte sich auf das 3-erSofa. Dort schlief sie ein.
Gina fand eine neue Wohnung, neue Freunde denn die Medicopter Crew mochte die Pilotin.
Aber im Innersten wühlte etwas ganz arg. Sie hatte sich nach einem Wutanfall von Dr. Mark Harland getrennt, da sie ihn mit einer anderen Frau sah. Das schmerzte. Aber sie wusste nicht mal wer die Frau an seiner Seite war. War es seine neue oder doch nur die Schwester die sie kennen lernen wollte aber nicht kannte. Sie sah nicht ein, dass sie immer den ersten Schritt machen sollte, da sie ja auch ihren Stolz hatte. Sie saß in der Basis und machte widerwillig die Berichte. Sie hasste wie der Kollege Wächter die Dinger. Aber das es nun Laptops gab war ihr zu verdanken. Da stellte sich rechts neben den Laptope eine Tasse mit duftenden Kaffee und eine charmante Stimme, sie gehörte Thomas fragte
„Sag mal was ist mir dir los Gina?“
„Ach Thomas....“, sagte sie
„Raus mit der Sprache, dann geht es dir besser“, sagte der Kollege
„Du ......“
„Ich schweige wie ein Grab, Gina“, vollendete Thomas den Satz.
Sie erzählte ihm was gewesen war mit Mark und ihr und sagte im dass sie ihn immer noch liebte und deshalb den Namen der Frau gerne wissen würde. Ja und wenn dies seine Schwester wäre.
„Ich dachte immer nur wir Männer sind in Sachen Eifersucht Rindviecher.“, sagte er
„Nein Thomas, wir Frauen genauso. Und weißt doch der Herrgott hat ne großen Tiergarten und ich bin ein seltenes Rindviech. Geht es Biggi besser?“, wollte sie wissen
„Langsam wird es. Sie in der 17.SSW und hat nicht ein Gramm zugenommen. Wie aus dem Kind was werden soll frage ich mich wirklich. So nun fahre ich schnell noch Gummibärchen holen für die Maus. Das ist bei ihr Medizin und keine Süßigkeit, ja und auf die kotz sie nicht. Noch nicht. Wenn du ihr dagegen was deftiges hinstellst rennt sie schon. Muss mit ihr nochmals reden. Die hat sich mit den Eltern geeinigt aber die wollen das Erbe besprechen und da soll ich net mit. Ist keine Strafe für mich, da ich eh kein Interesse an dem Hotel habe. Ich lebe und sterbe fürs fliegen. Wenn die ne Flugplatz hätten wäre das was anders. Aber so. Ich will nur dass es ihr gut geht, ja deswegen will ich dass sie nicht fährt.“, sagte er.
Gina lachte auf.
„Thomas hast ja recht. Aber lass sie gehen, die weiß was sie will. Ja und sie will ihre Ruhe vor den Eltern, denn die sind ja nicht die einfachsten. Also wer mit dir nicht auskommt ist selber Schuld, ja und von einem Piloten verlangen, dass der Servieren kann ist viel verlangt. Wäre genauso wenn du Michael fliegen lassen würdest. Da würdest du den Bock zum Gärtner machen. Ehrlich.“, sagte sie
Dann trank sie den Kaffee die beiden lachten.
„Wo ist eigentlich meine Notärztin?“, fragte sie helmisch.
„An der Salzach, beim Schäferstündchen mit dem Sanitäter.“, sagte Thomas dann ging er.
„Bist du dir sicher, Thomas?“, rief sie ihm nach.
Er steckte den Kopf rein.
„Ja, wenn du willst kannst den beiden zuschauen“, sagt er zu Gina und verschwand.
Dann fuhr er zu Biggi. Die war auf und räumte die Wohnung auf. Er sah in die Zimmer und fand sie schließlich in der Küche. Er nahm sie in die Arme und küsste sie. Dann erzählte ihr das von Mark und Gina. Denn auch er mochte Gina sehr gerne. Ja und wenn er nicht da war dann sah Gina meist nach Biggi. Biggi sah ihn an.
„Ich weiß was Gina für ne Dickschädel hat. Aber ich kann dich beruhigen ich weiß wer die Frau ist und ich weiß auch ne Überraschung für Gina. Mark liebt sie noch. Ja und die Frau war seine Schwester. Die hatte ihm gesagt dass sie schwanger ist und sie ihr Freund im Stich gelassen hat mit dem Kind alleine. Ich weiß dass weil ich bei Mark angerufen habe. Der hat mich gleich zurückgerufen. Er will Gina wieder haben das sture Rindviech. Ganz nach dem Motto: Stur wie 1000 Rinder, Mutter meiner Kinder, Mann was liebe ich die Frau“, sagte sie und lachte schallend. Thomas musste auch lachen.
„Du ich fahre nach Salzburg wegen dem Gespräch ich sage ihnen auch von der Schwangerschaft, aber ich bleibe nicht länger wie zwei Tage. Denn.....
„Ja was denn.....“,sagte Thomas und küsste sie wieder am Hals zärtlich
„Denn dann würde ich ja sterben vor Sehnsucht nach dir“, sagte sie
Michelle hatte sich die schönste Grippe eingefangen. Es war Anfang Juni und in einigen Tagen würden die Pfingstferien beginnen und sie lag mal wieder im Bett.
Sie hustete und schniefte durch die Gegend. Sie war gerade aufgewacht und sah eine Gestalt vor dem Bett.
Ludgar Lüdwitz war da. Michael hatte ihn gebeten kurz da zu bleiben. Seit vier Tagen lag sie mit der Grippe im Bett. Sie hatte die Tage fast 40 Fieber gehabt.
Sie rieb sich die Augen.
„Opa „, krächzte sie
„Du hast dich schon besser angehört, Maus!,“, sagte er zu ihr.
„Ging mir auch schon besser. Das Zeug von Papa schmeckt zum Kotzen. Das reinste Gift“, sagte sie und fing wieder das niesen an.
„Man könnte nicht meinen das der mich liebt. Wo ist er eigentlich?“, sagte sie
„Doch der liebt dich, Maus. Er ist beim Einkaufen und Mama im Dienst. Ja und ich bin da.“, sagte er
„Das ist gut, dann kannst du mir ne Tee machen. Ja und Hunger habe ich auch. Sollte mal was essen. Zur Abwechslung.“, sagte sie und begann zu husten.
„Zieh dir aber Socken an. Damit du dir nicht ne Lungenentzündung holst. Das ist nicht sehr angenehm. Noch ist ne Brochhitis mit Fieber.“. sagte Lugar Lüdwitz zur Enkelin und verschwand in die Küche
Für solch aufbauende Worte könnte ich dich küssen Opa. Wie Papa. , dachte sie sich.
Dann lief sie Richtung Küche. Aber auf dem Weg dorthin war ihr gehörig schwindlig. Sie ging in die Küche. Ludgar Lüdwitz hatte ihr nicht nur den Tee sondern auch die Kartoffelsuppe mit Würstchen heiß gemacht. Sie hielt sich an ihm fest.
„Puh...ist mir schwindlig Opa“, sagte sie leise
„Kein Wunder, das kommt weil du so lange nichts im Magen hast, Michelle. Komm esse drüben was da läuft Harry Potter – Der Stein der Weisen im Fernsehen“, saget er zu ihr
„Ja, den schaue ich an.“, kam es von ihr.
Sie setzten sich an den Tisch. Michelle aß langsam aber immerhin einen ganzen Teller Suppe mit Würstchen. Zwischendrin musste sie fürchterlich niesen. Als sie fertig war sah sie den Opa an.
„Holst du mir bitte noch ne Suppe, Opa?“, sagte mit ihrem Hundblick
„Sicher“, war die Antwort von ihm.
Wie hält das Michael nur 24 Stunden am Tag aus. Michelle kann doch wirklich niemand widerstehen., dachte er sich.
Die Türe schloss sich auf und Michael und Karin kamen rein.
Sie gingen ins Wohnzimmer wo die Beiden waren.
„Hallo meine Süße“, sagte Karin und umarmte die Tochter.
„Hallo Maus“, sagte Michael
„Hallo Papa, hallo Mama, jedes Mal vor den Ferien liege ich auf der Nase und kann dann die Ferien damit verbringen, zu lernen. Mama du wolltest mir ne Termin ausmachen, hast du das gemacht?“, fragte sie
„Nein, welchen meinst du den?“, sagte Karin
„Den beim Frauenarzt“, sagte Michelle.
„Doch den habe ich. Denn ich muss in 14 Tagen auch hin. Da habe ich dich mit angemeldet.“, sagte Karin.
„Gut. Bis dorthin werde ich wieder fit sein.“, sagte sie
Nach dem zweiten Teller Suppe war sie so müde dass sie sich wieder hinlegte.
Michelle war noch krank als das Telefon klingelte und Michael hob ab.
„Dr. Lüdwitz“, sagte
„Bea Bauer, Guten Abend Herr Doktor. Anna und Sina haben mir nur sehr ungern die Privatnummer von Ihnen gegeben. Ich bin die Nachfolgerin von Frau Senf der Sportlehrerin und habe eine Aufzeichnung der Kollegin gefunden, die ich nicht einordnen kann. Auch würde ich gerne wissen , was Michelle im Sport nicht machen kann nur so können solche Unfälle vermieden werden. Würden Sie mir bitte weiter helfen?“, sagte Frau Bauer
„Ja mache ich gerne.“, sagte Michael und erklärte ihr alles. Dann teilte er ihr mit dass Michelle in der Woche nicht mehr käme, da sie eine Grippe hätte.
Nach dem Gespräch ging er zu Karin ins Wohnzimmer und sagte er es.
„Na, da wird sie sich freuen. Werde dann das gleich morgen mit Klaus Breuer ausmachen. Der schreibt das Attest sicher so. Ja und wenn sie Fragen hat.....
„Dann ruft sie an und fragt uns“, sagte Michael
Michelle erholte sich schnell wieder.
Thomas sah Biggi beim Kofferpacken zu. Dann atmete er tief durch.
„Schatz was ist los?“ ,wollte sie wissen
„Na ich frage mich gerade wer dir den Koffer rauf- und runterträgt.“, sagte er.
„Da findet sich schon jemand. Wirklich ! Versprochen Thomas“, sagte Biggi und setzte den „Du –kannst –mir-nicht-wiederstehen-Blick“ auf. Als sie merkt das das nichts half griff sie zum nächsten Trick. Sie kroch aufs Bett und schlag von hinten die Arme um Thomas. Dann küsste sie ihn. Er drehte sich um und kitzelte sie. Sie lachte auf und die beiden versanken in ein Schäferstündchen.
Als sie wieder aus der Traumwelt zurückkehrten, meinte Biggi.
„Du ich muss bei Gina nachhelfen die sture Nudel kriegt den Mark sonst nicht mehr. Ich treffe mich in Salzburg mit Mark. Aber nicht eifersüchtig werden. Wenn es mein Bruder nicht macht, Mark trägt mir sicher den Koffer runter.
„Ich weiß aus eigenen Recherchen, dass mein Bruder das Hotel fast in den Ruin getrieben hat. Aber ich will nicht, dass das Hotel in andere Hände kommt. Daher werde ich beim Notar sagen, dass ich meinen Teil zur Verfügung stelle vorerst, um das Hotel zu sanieren, aber nur unter der Bedingung, dass seine Frau als Wirtschaftsprüferin die finanzielle Seite übernimmt. Denn Bea, ich meine Beatrice hat, ohne Hilfe es so weit gebracht. Sie weiß die Lage, darf aber nichts machen, das meine Eltern so stur sind wie bei dir. Was kann ich verlieren Thomas nichts. Karins Vater hat mir als Anwalt gesagt den Pflichtteil kann mir niemand streitig machen.“, sagte sie
Biggi fuhr vor das Hotel der Eltern, sie war sehr lange nicht mehr da gewesen.
Seit fast 10 Jahren. Das hatte mehrere Gründe Thomas war einer von ihnen. Sie nahm den Koffer und ging hinein. In der Lobbie wurde sie mit einem
„Biggi-Schätzchen, schön dass du kommen konntest.“, begrüßt.
„ Hallo Mama“, sagte Biggi ruhig. Die übertriebene Art der Mutter setzte ihr immer schon zu.
Die nahm einen Schlüssel vom Zimmerboard und meinte nur
„Wo ist Thomas? Konnte er nicht mitkommen? Das Zimmer wird dir gefallen“,
„Mama , willst du Ärger. Wir hatten vereinbart ohne Schwiegerkinder. Zu dem hat Thomas Dienst und dass ich frei habe, war nur ein gut Dingen von meinem Chef“, sagte sie
„Ach das hatte ich vergessen“, sagte Gloria Schwerin, Sie war 66 Jahre und hatte eine sehr auffallende Art und Frisur. Ihre Haare waren lila und sie hatte einen Rundhaarschnitt.
Sie gingen in das Zimmer. Sie stellte den Koffer hin.
„Kommst du in einer halben Stunde ins „Mozartzimmer“, Biggi. Wir essen da gemeinsam.“, sagte sie.
Dann ging Gloria Schwerin.
Oh Gott, ich habe was vergessen. Ich wollte doch ein Mittel von Michael gegen den Brechreiz. Scheiße! Na ich werde zwei Nächte kotzen auch ohne Thomas durchstehen., dachte sie und begann den Koffer auszupacken. Ganz unten lagen zwei Schachteln mit einer Aufschrift. „Bei Bedarf max. 20 Tropfen“ stand da drauf.
Ach Michael, Karin und Gabi ihr seit die Besten. Dann schickte sie Thomas ne SMS.
Hallo Schatz bin gut angekommen. Komme mit Sicherheit gleich wieder zurück. Ich sterbe vor Sehnsucht nach dir.Biggi
Kurze Zeit später leuchte die Leuchtanzeige von ihrem Handy. Sie zeigte eine SMS an.
„Ich vermisse dich sehr. Ich liebe dich! Thomas.
Biggi ging nach unter in das „Mozartzimmer“. Dort traf sie auf die Brüder und deren Frauen.
„Hallo Biggi“, grüßte Beatrice.
„Hallo Bea“, sagte Biggi
Rainer ihr Bruder kam auf sie zu . Er hatte das Hotel fast in den Ruin getrieben. Er hatte die überwengliche Art wie Gloria Schwerin.
„Hy Biggi, Schwesterherz, schön dich zu sehen“, sagte er
„Hallo Rainer“, sagte Biggi
Nun kamen auch ihr anderer Bruder Andreas und seine Frau Jana. Die war Rechtsanwältin und auch nur wegen ihres Doktortitels anerkannt. Aber beliebt war keines der Schwiegerkinder.
„Hallo Jana, hallo Andreas“, sagte Biggi
„Hallo Biggi wie geht es dir?“, wollte Jana wissen
„Gut.“, sagte Biggi kurz.
„Hallo Biggi“, sagte Andreas
Da kam er Vater er sah sie nur an. Abfallend. Aber er wusste wenn sie nicht mitzog dann würde das Hotel den Bach runtergehen.
Sie aßen. Biggi aß nicht viel, denn sie hatte vor dem Erbrechen schon Angst.
„Wann kommt Notar Dr. List?“ fragte Andreas
„Nachher um 21.00 Uhr. Ihr braucht nur unterschreiben.“, sagte ihr Vater.
„Aber vorgelesen bekommen wir es Papa und erklärt? Denn ohne dies unterschreibe ich nicht“, sagte Biggi
„Ja damit du eine Ruhe gibst“, sagte er forsch
Notar Dr. List kam pünktlich. Er las das Testament vor . In ihm stand dass Biggi nur einen kleinen Teil erhielt und den anderen Teil nur wenn sie Thomas verlassen würde.
„Das unterschreibe ich nicht, Dr. List.“, sagte sie.
„Gut dann geht das Hotel den Bach runter. Aber ich lasse mich von Thomas nicht scheiden. Dann könnt ihr machen was ihr wollt. Ach meinen Pflichtteil kriege ich eh Papa. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Das kann dir Jana bestätigen die ist Anwältin. Ja und die hat ne Doktortitel. Rainer treibt mit seiner Unwissenheit alles in den Ruin und du machst da noch mit. Ich gehe .Auf Wiedersehen!“, sagte sie.
Dann holte sie ihre Sachen und ging zum Auto. Sie schrieb Mark ne SMS.
Komme morgen nicht. Komme zur mir. Bin daheim. Biggi.
Dann schrieb sie noch ne SMS an Thomas
„Komme heim. Fahre nun los in Salzburg. Gruß Biggi“
Dann schaltete sie den Motor an und fuhr los.
Thomas las die SMS auf dem Weg von einer Kneipe nach Hause. Er, Peter und Michael waren auf dem Weg nach Hause.
Biggi fuhr schnell. Sie kam nach einer Stunde an. Es war gerade 23.00 Uhr.
Sie schloss die Türe auf. Die Wohnung war dunkel. Thomas war weg. Sie ging in die Küche und machte sich einen Tee.
Thomas sah bei Michael wo er nun war, dass er eine SMS hatte. Er las sie und meinte.
„Du musst mitkommen, Michael. Biggi ist daheim. Da hat es Ärger gegeben.“, sagte er.
„Ruf mich lieber an, ich will vorerst dableiben wegen Michelle. Sei nicht böse.“, sagte Michael
Thomas fuhr in seine Wohnung. Biggi saß auf dem Sofa und weinte vor ihr stand ne Tasse Tee. Er ging zu ihr hin.
Er setzte sich und küsste sie, seine Arme legte er um sie.
„So schlimm“ fragte er sie
„Ja . Sie wollen mir nur einen Geldbetrag geben, den Rest kriege ich nur wenn ich mich von dir scheiden lasse. Ich habe nicht unterschrieben. Soll das blöde Hotel doch den Bach runter gehen. Die sehen mich nicht mehr.“, schluchzte sie. Er legte seine Hand auf den Bauch von ihr. Sie kuschelte sich an ihn.
„Thomas ich hasse meinen Vater“, sagte sie
Am anderen Morgen in der Basis. Thomas saß teilnahmslos vor einer Tasse Kaffee. Karin und Gabi sahen erst sich an und dann Michael. Sie gingen zu Thomas.
„Thomas was ist los mit dir?“, wollte Gabi wissen
„Nichts, schon gut“, sagte er und sah nicht auf.
„Nichts glaube ich dir nicht. Denn dafür kennen wir dich alle zugut hier. Ist was mit Biggi? War ihre Nacht heute schlecht? Warum rufst du nicht mich oder Michael an, du weißt doch wir kommen gleich und wir wissen wie es Biggi geht.“, sagte sie
Sie hatte die Hand auf seine Schulter gelegt.
„Gut. Biggi war doch bei den Eltern wegen des Hotels. Sie hat nicht unterschrieben. Denn sie würde nur einen geringen Geldteil kriegen, den Rest nur wenn sie sich von mir scheiden lassen würde. Sie hat bis heute morgen um 4 Uhr in meinen Armen geweint. Und du fragst mich dann wie es mir geht.“, sagte er zur Ärztin.
Die Kollegen sahen sich an. Karin schüttelte nur den Kopf.
„Thomas was haben die gegen dich?“, sagte sie
„Ich bin Pilot und nicht Gastwirt.“, sagte er zu Karin
„Das ist jetzt ein Witz, ich bin auch nur Anästsitin und nicht Chirurgin, da mir die handwerklichen Fähigkeiten fehlen. Wissen die dass sie damit Biggi und dem Kind schaden und dich so am meisten treffen?“, sagte die Ärztin.
Karin mochte Thomas sehr gerne. Denn seine Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und vor allem seine starken Nerven schätzte sie sehr.
„Thomas ich weiß ich war wieder mal hart, habe ich mir von dir abgeschaut, aber Gabi und Michael hast wie mich hinter euch stehen.“, sagte sie
„Weiß ich Karin, denn euch kann man eh nicht verschweigen, denn ihr könnt ja in einen Reinschauen und lesen wie in einem Buch. Mir geht es hier um Biggi . Ich habe sie zu einem Schritt überredet, den sie eigentlich nicht wollte. Nur ich will Ruhe. Bei meiner Mutter hat das geklappt. Biggi hat nur mit gemacht, weil ich ihr versprochen habe, mit meiner Mutter ne Aussprache zu führen. Da hat das funktioniert. Sie hat mich gestern angerufen und gefragt ob sie uns besuchen kommen darf. Ich soll mit Biggi drüber reden und sie anrufen.“, sagte Thomas. Gabi sah den Kollegen an. Sie kannte ihn seit Jahren aber das war da gelaufen war, war ne Frechheit.
„Thomas weißt du ob Biggi schläft?“, wollte Gina wissen.
„Ich hoffe es , denn sie braucht den Schlaf“, sagte er
Da ging die Türe der Basis auf und zwei Frauen kamen rein. Karin reagierte.
„Guten Morgen, Dr. Lüdwitz kann ich Ihnen helfen“, sagte sie
„Guten Morgen, Beatrice Schwerin das ist meine die Frau meines Schwagers Dr. Jana Schwerin. Wir suchen Thomas Wächter, da wir an der Wohnung von ihm und Biggi, Biggi nicht gefunden haben. Sie scheint fort zu sein nach der Vorstellung meiner Schwiegereltern. Die und unsere Männer dürfen eh nicht erfahren, dass wir hier sind.“, sagte Beatrice Schwerin
„Warum Bea. Wir haben wie Thomas an Ansehen eh nichts zu verlieren, da hilft keine Anwaltskanzlei und kein Steuerbüro. Wir sind nur geduldet.“, sagte die andere Frau, welche Dr. Jana Schwerin war.
„Ich bin Thomas Wächter. Biggi ist daheim. Ich habe die Klingel ausgestellt. Denn sie hat bis heute morgen um 4 Uhr in meinen Armen geweint. Und sie braucht Ruhe, denn sie ist schwanger und unsere Notärzte müssen sonst wieder ganz untern anfangen. Was wolltet ihr von ihr?“, fragte Thomas.
„Mit ihr reden.“, sagte Jana Schwerin.
„Sie d.h. seit gestern wir wollen nicht dass jemand von der Schwangerschaft erfährt. Denn Ärger und Sorgen die in nächtliche Brechorigen ausatmen, die haben wir genügend. Und ich will für sie nur ihr bestes.“, sagte er.
Da piepste ein Handy. Es war das von Karin.
„Karin kannst du bitte kommen ich kann nicht mehr. Ich breche so grünliches Zeug. Biggi“
„Komme sofort, Biggi“, schrieb sie zurück
Dann ging sie zu Michael und gab dem einen Kuss.
„Es war Biggi, sie bricht Galle. Gabi ich rufe euch an. Tschüss „,sagte sie
„Rufst du mich auch an, Karin?“, sagte Thomas.
„Ja sicher. Ich bleibe bei ihr bis du frei hast. Einkaufen kann ich auch noch wenn Michelle da ist von der Schule. Gekocht habe ich.“, sagte sie.
Dann drehte sie sich um und verließ die Basis.
Sie kochte vor Wut. Wie konnte man dies nur Biggi und Thomas antun.
Sie kam kurze Zeit später an. Biggi hatte die Klingel wieder aktiviert. Karin flitzte mit Koffer in den ersten Stock die Türe zur Wohnung stand offen. Sie fand eine zitternde Biggi vor. Die rannte aufs Klo und übergab sich . Da sie nur noch Gallenflüssigkeit brach, grünlich-gelbe Flüssigkeit, schmerzte alles. Die Ärztin nahm sie erst mal in den Arm
„Ich weiß Bescheid. Thomas hat und alles erzählt. Aber erst als wir gefragt hatten.“, sagte Karin
„Komm ich lege dir ne Zugang und hänge dich an ne Tropf der dir den Brechreiz stoppt. Wadenwickel mache ich dir auch denn du hast Fieber.“, sagte sie
Dann half sie Biggi sich hin zulegen. Sie legte ihr ne Tropf mit einem Mittel gegen den Brechreiz und wartete bis dieser durch war. Biggi schlief auch schnell ein, da sie fast 40 Fieber hatte. Sie machte Wadenwickel und dann entschied sie sich nochmals zur Basis zu fahren. Das tat sie .
Sie kam dort an. Die beiden waren noch da. Beatrice hatte Thomas mitgeteilt, dass die Brüder unterschrieben hatten. Sie würde das mit Sicherheit nicht mittragen, da sie am Überlegen war sich von ihrem Mann wegen der Haltung seiner Schwester gegenüber zu trennen. Auch Jana dachte so. Karin kam im selben Moment rein und hörte das Gespräch mit.
„Die haben ganze Arbeit geleistet. Ich habe Biggi ne Tropf geben müssen, wegen des Brechreizes. Sie schläft, zu dem hat sie fast 40 Fieber. Das mit dem Reden kann ich als Ärztin nur im Beisein von Thomas verantworten und wenn ich, Dr. Staller oder mein Mann dabei. Sind alles andere gefährdet das Kind. Oder wollen Sie verantworten müssen dass sie einen Abgang kriegt.“, sagte Karin bestimmend
„Nein, das wollen wir nicht. Wir wollten ihr nur sagen, dass wir hinter Thomas und ihr stehen“, sagte Jana Schwerin.
Karin fuhr zu Biggi sie schlief noch als sie in die Wohnung kam. Sie sah auf die Uhr und rief Michelle an. Die war daheim und wunderte sich wo die Mutter war. Als sie ihr es sagte war sie entsetzt. Sie berichte von den guten Ergebnissen in Deutsch, Englisch und Latein und sagte auch dass sie in Mathe die zwei verpasst hatte und sie ne drei für schlecht hielt. Karin beruhigte die Tochter und versprach bald zu kommen.
Biggi schlief es und wurde durch klingeln geweckt. Es war Mark. Er und seine Schwester waren da.
„Hallo Biggi. Sag mal wie schaust du aus?“, sagte Mark entsetzt.
„Mark , wenn es Biggi wo schlecht geht wie ausschaut, dann gehe shoppen, denn beim Behandeln schaue ich dir nicht zu.“, sagte die Frau
„Nein kommt nur beide rein.“, sagte sie
Die drei gingen ins Wohnzimmer und Biggi erzählte Mark was passiert war. Der atmete tief durch.
„Oh Gott dir und Thomas bleibt nichts erspart.“, sagte er als sie fertig war.
„Sag mal konntest du mit Gina reden? Weiß sie wer die Frau ist?“, fragte er.
„Nein das konnte ich net, das es mir seit Beginn der Schwangerschaft, bis vor drei Tagen hundsmißrabel ging und seit gestern ist das auch wieder da. Dr. Thaler meine Freundin und Ärztin hat mir heute morgen ne Zugang gelegt und mir was gegen den Brechreiz gegeben. Gegen mein Fieber hat sie Wadenwickel gemacht. Wegen meinem Kind. Ich habe heute Galle gebrochen, Mark . Tut mir leid. Echt“, sagte Biggi
„Meine Schwester, Anne ist auch schwanger. Nur der geht es wieder gut von der Schwangerschaft her. Nur der Erzeuger ist fort. Weißt du ne guten Anwalt in München.“, wollte er wissen
„Klar , da vorne liegt auf der Zeitung die Adresse. Es ist Karins Vater ein charmanter und guter Anwalt. Immer höflich und nett. Mark holst du mir es bitte.“, sagte sie
„ Anne kann sie haben. Ich rede mit Gina, wenn ich keinen Erfolg habe, dann muss Thomas dran glauben. Wie weit bist du Anne?“, wollte sie wissen
„24. SSW.“, sagte sie
„Ich habe da ne Brief soll ich ihn Gina schreiben. Lese ihn mal durch Biggi.“, sagte Anne
Sie las ihn durch. Dann nickte sie.
„Ja tue das, Anne“, sagte sie
Mark machte Biggi noch ne Tee und nochmals Wadenwickel. Dann legte er Karin einen Zettel hin und die Daten von dem Blutdruck und dem Fieber messen. Als Biggi wieder schlief gingen er und Anne.
Thomas und Karin kamen in die Wohnung. Karin ging zu Biggi. Sie sah den Zettel. Las ihn und fragte Thomas
„Wer ist Mark Harland?“, wollte die wissen
„ Das ist Ginas Freund, den hat sie sitzen lassen weil sie glaubte er hat ne Neue. Biggi und ich sind mit ihm befreundet. Warum?“
„ Er hat Biggi Wadenwickel und einen Tee gemacht. Er hat sie auch dazu gebracht, dass sie einen Zwieback isst. Ja und er hat mir drauf geschrieben, dass sie 39.00 Fieber hat und einen Blutdruck 90/65 . Das ist etwas niedrig.“, sagte Karin. Sie schläft. Du ich gehe dann. Wenn die beiden kommen, dann rufst du uns an. ok.“, sagte sie
„Gut mache ich danke Karin! „, sagte Thomas
„Aber zu Gina kein Wort. Bitte .“, sagte er
Sie nickte und ging.
Thomas setzte sich vor den Fernseher aber von dem Programm bekam er nicht viel mit. Dann klingelte das Telefon und als er abhob wurde wieder aufgelegt. Er konnte die Nummer nicht zu ordnen meinte aber sie käme vom Ausland. Er deckte den Tisch und sah nach Biggi. Als er fertig war kam sie ins Wohnzimmer geschlichen. Thomas nahm sie in den Arm und erzählte es ihr mit ihren beiden Schwägerinnen. Biggi sagte ihm dass Mark da war und Anne seine Schwester die wollte nicht rein wegen der Untersuchung. Dann setzte sie sich hin und aß ein kleines Stück Brot.
„Das gestern ist noch nicht vorbei Thomas.“, sagte sie da klingelte das Telefon und Thomas ging hin. Es war Michael der mit Beatrice und Jana kommen wollte. Thomas sagte ihm er solle das machen.
Nach einer Weile waren die drei da. Als Beatrice und Jana Biggi sahen, erkannten sie nicht wieder.
„Wir wollten nur sagen, das wir hinter dir und Thomas stehen. Und dass wir uns scheiden lassen. „, sagte Jana
„Jana, Bea lasst das sein mit der Scheidung ihr zahlt euch an die beiden dumm und deppert. Wollt ihr Papa wirklich das Geld in Rachen werfen, dass hat er nicht verdient. Ich lasse mich von Thomas nicht scheiden. Niemals. Unser Kind kriegt den besten Papa den es haben kann. Wow...ist mir schwindlig Michael.“, sagte sie.
Sie stützte die Hände auf den Tisch. Michael ging zu ihr und maß ihr den Blutdruck. Der war höher als vorhin.“
„100/ 80 „, sagte er .
„Die müssen schon euch als Finanz – und Rechtsberater einsetzen, damit ich unterschreibe. Werde morgen Rechtsanwalt Thaler anrufen und ihn bitten den Vertrag anzufordern, dann soll er einen aufsetzen. Dann wolle wir mal sehen. Wenn net geht halt das blöde Hotel, den Bach runter. Mir egal. Nach Salzburg fahre ich nicht mehr“, sagte sie
„Dann bricht der Kontakt zu dir?“, sagte Jana
„Nein ihr könnt jederzeit anrufen und kommen, aber meine Eltern und Brüder brauchen sich nicht mehr sehen lassen. Das war das letzte Mal.“, sagte sie
Telefon klingelte und Biggi hob ab. Sie wurde sehr blass auf einmal und fing das Zittern an, am ganzen Körper.
„Sag mal spinnst du den Vertrag nicht zu unterzeichnen und abzuhauen.“, schrie ihr Vater sie an
„Wer meinst du dass du bist?“, schrie weiter
„Ich komme nicht mehr und den Vertrag unterschreibe ich nicht. Du hörst von meinem Anwalt“, sagte sie und legte auf.
Dann verlor sie den Halt und stürzte zu Boden. Dabei schlug sie sich den Kopf an und blutete. Michael versorgte die Wunde und sagte zu Thomas hast du die Nummer von ihrem Vater. Ich rufe als Notarzt dort an von der Basis aus. So geht das nicht, Thomas. Das Fieber und den Brechreiz hat sie nur von der psychischen Belastung. Das mit Rolf Karin Vater mache ich.
„So und nun versorge ich die Wunde schnell und nähe sie. Kann mir jemand den Grund für das zerrüttete Verhältnis sagen. Ich würde mich bedanken wenn meine Michelle und ich so ein Verhältnis hätten. Also ich würde als Vater das nicht auf mir sitzen lassen.
„Darf ich mich dort ans Fenster setzen Thomas bis den Freund mit dem Nähen fertig ist. Mir wird sonst schlecht.“, sagte Jana
„Ich komme mit“, sagte Beatrice
„Also das Verhältnis war schon immer angespannt, da Biggi nicht nach dem Abi einen Beruf im Gastgewerbe ergriff. Weil sie Pilotin wurde. Sie hat sich nach einem Streit so kurz nach dem Abi auch jahrelang nicht mehr gemeldet. Sie wurde Pilotin. Aber er bekam mit das sie sich doch noch für das Hotel interessierte. Denn sie Teilhaberin und verlangte alle Jahre eine Aufstellung vom Finanzwesen und dem rechtlichen. Daher wusste sie und weiß dass sie dass das Hotel vor dem Konkurs steht. Sie wollten schon Geld von ihr nur sie lehnte es ab. Der ist so ekelhaft, dass keiner was mit ihm zu tun haben will. Mein Mann ist genauso wie Biggis Vater. Deshalb verstehen sich die Beiden auch nicht. Wir sollten sie eigentlich überzeugen zu unterschreiben, nur ich werde ne Teufel tun, ihr das zu raten. Die soll das machen was sie meint. Ja und dann hat Biggi halt auch noch den Mann geheiratet den sie liebt und nicht den raus gesuchten.“, sagte Beatrice
Michael schüttelte den Kopf, dann hob er Biggi auf und trug sie ins Schlafzimmer.
„Wir brauchen einen Arzt der heute Nacht bei ihr bleibt, den wir haben keine Zeit wir haben Dienst.“, sagte er
„Ich rufe Mark mal an“, sagte Thomas. Das tat er auch, der kam sofort nach dem Telefonat. Er informierte sich bei Michael über das Geschehene.
Michelle kam schweißgebadet heim. Sie schloss die Türe auf und sah zur Decke. Sie hatte auf dem Rückweg den früheren Freund von ihrer Mutter gesehen, Dr. Stefan Stich. Der hatte sie verfolgt. Sie atmete durch.
„Hallo Michelle. Ist was mit dir los?“, sagte Karin
„Hallo Mama, nein mit mir ist nichts los. Was gibt es zum Essen?“, sagte sie
„Tomaten-Mozerella-Auflauf und danach noch Obstsalat.“, sagte Karin
„Papa kriegt davon aber nichts. Dem machen wir ein Steak. Kommt der erst heute Abend?“, sagte sie und leckte sich mit der Zunge um den Mund.
Karin lies das erschreckte Gesicht der Tochter nicht los. Seit dem Unfall mit der Eisenstange war sie irgend wie anders. Sie entschloss sich heute Abend mit Michael mal zu unterhalten darüber. Vielleicht waren ihre Sorgen ja unbegründet.
„Was war los Kollege?“, sagte Gabi
„Also wenn wir die blöden Sprüche vom Suppenkasper, Ebensieder weglassen waren es nur 7 Einsätze. Zwei Beinbrüche. Ein paar verrückte Bergsteiger die Peters und Thomas Können herausforderten und zwei Schulunfälle. Nichts besonders. Nur habe ich bei dem letzten Schulunfall so bilde ich mir ein, habe ich Michelles Namen gehört.“, sagte er sorgenvoll
„Ja, was hat der Suppenkasper gesagt? Über wenn ging’s? Michelle oder Biggi?
„Um beide. Das Michelle wie auch Biggi wehleidig sind und Biggi ja fliegen könne und Gina nur wegen Jens Köster die Stelle bekommen habe“, sagte Michael
„Gut dass wir Peter haben, denn ohne ihn wären ich und Thomas auf den Idiot los.“, sagte er.
„Stimmt ja dem sein Schlafzimmerhäschen war ja Michelles Sportlehrerin und hatte ne Ruf wie 10 nackte Neger mit Hosenträger. Die hat jeder gehasst wie ne Pest.“, sagte Gabi
„Die Bauer ist bei den Mädels beliebt. Denn die ruft mich auf dem Handy an wenn sie sich net sicher ist. Da kennt die nix. Die Klasse macht gerne wieder Sport.“, sagte Michael
Dann griff er zum Handy und schrieb ne SMS an Karin.
„Kommst du ins Lokal vorne an der Ecke? Thomas, Peter und ich wollen noch ein Bier trinken. Michael“
Minutenspäter kam die Antwort, per SMS
„Nein. Denn Michelle geht es nicht gut. Kommt her, Bier ist kalt, ich erzähle euch alles. Karin“
So entschlossen sich die Drei doch ihr Bier in dem wohligen Wohnzimmer von Michael und Karin zu trinken und das stickige und rauchige Lokal, Lokal sein zu lassen.
Michael sperrte die Türe. Er hörte das Geschirr in der Küche klappern oder Karin die das tat. Er ging zu ihr, umarmte sie und küsste sie zärtlich.
Dann gingen sie in Wohnzimmer. Karin berichtete ihm von dem Vorfall am Mittag und dass Michelle mit keinem Wort rauskomme aber sie den Verdacht hatte, jemand wolle ihr über Michelle Angst machen. Ja und Michelle wäre eh seit dem Unfall mit der Eisenstange schreckhafter, was sie aber auf den Unfall zurückschiebe.
Michael hörte ihr zu. Dann erzählte er ihr von Ebensieder und der Wut die er und Thomas hatten. Karin schüttelte den Kopf und dann läutete es. Karin ging hin.
„Entschuldige wenn ich euch noch so spät störe aber ich habe heute ne Brief erhalten....
„Komm rein Ludgar wir sind eh beide sauer. Komm rein und trink ein Bier mit ich mache mir ne Wein auf. „, sagte sie zu Michaels Vater.
„Dann trinke ich liebe ne Wein mit dir Karin.“, sagte er
Er wurde von der A-Crew herzlich begrüßt. Dann zog er aus der Tasche ne Brief. Der war auf Englisch und für ihn daher unverständlich. Denn er war auch als Chirurg in Bayern groß geworden und wirklich kein Weltenbummler.
„Ich verstehe nur Zugfahrt und Bahnhofdurchfahrt.“, sagte er abschließend.
„Prof. Lüdwitz darf ich den Brief mal durchsehen, ich bin Pilot und kann fliesend Englisch.“, sagte Thomas
„Wusste doch das irgendjemand das Chinesisch versteht. Bitte sehr ich probiere erst mal den Wein“, sagte er und reichte Thomas den Brief.
„Den darfst du öffnen.“, sagte Karin und stellte die Flasche Weißwein vor den Schwiegervater.
Das tat er auch. Thomas las den Brief durch und grinste.
„Darin steht, dass sie als Hinterbliebener ihrer Frau eine kleinere Summe geerbt haben und die wissen wollen, wo sie das Geld hin überweisen sollen. Ich würde das aber nicht ohne Anwalt machen. Mein Rat. Mehr steht da nicht drin. Es geht um die Summe von 500.000$ . Des ist net viel. Da kriegt man grad zwei gute RH.“, sagte Thomas
„Thomas“, schrieen Karin, Michael, Peter und Prof. Lüdwitz schüttelte nur den Kopf und nahm statt dem Glas die Weinflasche die er auf einen Hieb halb leerte.
Karin grinste nur noch. Dann holte sie noch eine.
„Du bist und bleibst einmalig.“, sagte Karin und setzte sich hin.
„Na horch mal was sind den heute schon 500.000 $ . Des ist doch nix.“, sagte er grinsend.
„Gell des sag ich auch. Die schütteln wir doch mal schnell aus dem linken Hemdärmel. Warte mal ich zeige dir wie das geht. Siehst bei mir funktioniert das „, sagte Lugar Lüdwitz zu Thomas
Karin lachte schallend. Michael und Peter ebenfalls.
Am anderen Tag informierte Lugar Lüdwitz Karins Vater . Er war Rechtsanwalt und hatte in München seine Kanzlei. Mit dem wollte er nun ein ernstes Wörtchen reden. Denn er hatte ne Idee. Er wollte Biggi den fehlenden Betrag für das Hotel schenken , wenn es dann möglich war sie als stille Teilhaberin einzusetzen und die finanzielle und rechtlich Sache von den beiden Schwägerinnen managen zu lassen, denn er war der Meinung ne Frau wäre der bessere Finanzminister. Nur das musste er Karin, Biggi, Thomas und Michael erst mal klar machen.
So wie er das wollte würde er das schon gehen nur könne man nicht alle vor den Kopf schlagen meinte Karins Vater Rolf Thaler.
„Doch Rolf ich schon. Habe da Übung. Hatte auch schon Erfolg?“, sagte er grinsend
„Wie Erfolg? Kannst du mir das sagen.“, sagte
„Ja Karin ist der größte Erfolg den ich in der Klinik habe. So jemand muss man suchen. Die einfach einmalig. Ja und Michelle ist ein Goldschatz.“, sagte er
„Ach.....Michelle gibst du bitte das wenn du sie siehst.“, sagte Rolf Thaler und reichte Ludgar Lüdwitz eine Geschenktüte für die Enkeltochter. In ihr befanden sich eine sportliche Hose, mehrer T-Shirts und ein Paar Schuhe, sowie Süßigkeiten und ein Kuvert mit Geld.
Thomas erzählte Biggi das erlebte von Michaels Vater und sie lachte genauso wie Karin.
Michelle war nach der Schule noch unterwegs. Ihre Eltern kamen beide erst abends heim. Da sah sie eine Frau mit schwankenden Gang vor sich. Sie fing sie ab bevor sie in Ohnmacht fiel. Sie erkannte Biggi sofort und brachte sie heim. Dann legte sie ihr die Beine hoch und ließ die Rollläden runter räumte ihr die Taschen aus. Sie ging dann heim, nicht aber ohne Thomas einen Zettel mit Puls und Blutdruck (geschätzt) dazulassen. Dann ging sie heim, die drückende Hitze war auch nicht ihr Ding. Sie setzte sich an die Hausaufgaben und war gerade noch rechtzeitig fertig als Karin die Türe sperrte.
„Hallo Michelle“
„Hallo Mama, du musst gleich nochmals fort“, sagte Michelle zu Karin
„Willst du mich loswerden oder verkaufen?“, scherzte Karin
„Nein, aber erreicht habe ich dich auch nicht als ich es in der Klinik versuchte. Du musst zu Biggi der geht es nicht gut, die Wohnungsschlüssel von Thomas und Biggi habe ich hier.“, sagte Michelle
Karin nahm die Schlüssel und fuhr zu Thomas und Biggis Wohnung. Biggi schlief noch. Als sie diese berührte wachte sie auf. Sie erzählte ihr dass ihr trotz essen schlecht werde.
„Biggi bei dem Wetter im zweiten Drittel der Schwangerschaft da kommt das schon mal vor. So nun rufe ich meine Maus an und wir tun deinem Kind was gutes und gehen Eisessen. Michael und Thomas kriegen ne SMS. ok.“, sagte die Ärztin resultut.
Michelle war in der Schule sehr gut. Aber sie war auch bei den Klassenkammeraden wegen ihrer aufgeschlossen Art sehr beliebt. Sie spielte Volleyball und hatte in der Mannschaft die Rolle der Mannschaftsführerin.
Die Trainerin ermahnte die Mädchen, dass am Nebenfeld das Fußballtraining lief und sie sich bitte auf den Volleyball und nicht die Beine der Jungs zu konzentrieren hätten. Michelle schubste die Kollegin an.
„Na die hat Nerven, sage ich dir, Anna. Unser Ball ist rund und leicht. Die Jungs haben O-Beine da passen in der Höhe zwei Bierfässer durch. Der Fußball ist eh schwerer wie unser.“, sagte Michelle. Anna lachte hell auf.
Das Spiel lief gut. Der Ball flog in das laufende Fußspiel. Michelle holte ihn. Mutig rannte sie auf den Rasen. Dort hatte sich Dennis den Ball zum Freistoß hingelegt. Michelle sah den Ball griff nach ihm als Dennis meinte
„Junge Lady, dieser Ball ist für dich nicht geeignet, denn der ist zu schwer. Das ist ein Fußball und so meiner. Also nimm den da. So nun muss ich mich konzentrieren.“
Michelle grinste und meinte im Gehen.
„Dennis dein Ball hat mit deinen Beinen was gemeinsam? Du hast O-Beine und dein Ball ist rund. Denn könnte man mit einem Bierfass verwechseln.“ Dann winkte sie ihm charmant zu.
Dennis drehte sich um.
„Wir sprechen uns nach her Fräulein Fußballklauerin“, sagte.
Den Freistoß musste er einige Minuten später ausführen, denn alles lag vor lachen nach der Vorstellung. Aber auch die Damenmannschaft war am Lachen.
Am Abend saßen Gerhard, Simon und Ralf beim Fußball. Beim ersten Freistoß fingen die beiden das Lachen an.
Nach dem Spiel erzählten sie dem Vater was sie heute erlebt hatten und der hielt sich den Bauch vor Lachen.
Auch hatte Michelle als Wahlpflichtfach Nahrungszubereitung gewählt. Die Lehrerin nahm gerade Fertiggerichte durch. Die Klasse musste das aufgetaute Zeugs essen. Es sollte Kartoffel-Garantin, ein Tiwin –Auflauf und ein Gemüseeintopf sein. Die Stunde ging zu Ende und Michelle ging auf das Mädcheklo sie musste sich übergeben. So wie ihr ging es allen anderen. Karin sah auf die Uhr. Wo blieb Michelle? Sie ist doch sonst so pünktlich, fragte sie sich. Die Türe sperrte sich und dann fiel eine andere ins Schloss. Es war die Toilettentür. Karin hörte würgen und ein kurzes Schreien.
Dann ging die Türe auf und eine kreidbleiche Michelle stand vor ihr. Sie heulte schon fast und krümmte sich vor Schmerzen.
„Dieses Scheißessen. Die blöde Kuh von Laue. Wir mussten heute aufgetautes essen. Kartoffelgrantin, Tiwinauflauf und einen Gemüseeintopf . Seit Ende der Stunde habe ich mich zig mal übergeben. Als sie mich auf dem Gang sah meinte die Laue ich wäre schwanger und solle mich net so anstellen. Mama mir ist so schlecht.“, weinte sie
Dann rannte Michelle in Richtung Toilette und übergab sich. Karin musste sie halten, sonst wäre sie zusammengebrochen. Sie wollte an ihren Arztkoffer. Aber da klingelte es.
Es war die Mutter einer Klassenkammeradin die wissen wollte ob es Michelle auch so schlecht ging wie ihrer Tochter. Sie war mit ihr beim Arzt. Der hatte den Verdacht auf eine Unverträglichkeit oder ein schlechtes Essen ja sogar von einer Vergiftung hatte er gesprochen. Karin bat die Mutter rein. Dann ging sie zu Michelle. Sie führte sie ins Zimmer und spritzte ihr gleich ein Mittel. Wenn sie sich wieder übergeben würde, dann wollte sie das Erbrochene abfangen und in ein Labor geben. Denn das hatte der Arzt auch getan bei dem die Mutter der Klassenkammeradin war. Sie erfuhr in den nächsten Stunden dass alle Mädchen Brechreiz hatten. Als Michael von der Schicht kam, war Karin fertig mit den Nerven aber auch so wie sie meinte mit Essen. Michael sah sie an. Er küsste sie und meinte
„Na dein Tag war nicht so berauschend. Wo ist Michelle?“
Da hörte die Beiden die Türe von ihrem Zimmer. Michelle flitzte zum Klo.
„Die hat im Kochunterricht was gegessen und nun haben alle Brechreiz. Ich habe das Zeug schon im Labor abgegeben. Übermorgen wollen wir zur Lehrerin, die Mütter. Seit Dienstschluss bin ich mit Michelle beschäftigt. Hoffentlich haben die sich nicht alle ne Vergiftung zugezogen. Ich schaue nach ihr.“, sagte Karin
„Lass das mache ich nun“, sagte Michael.
Michelle war vor der Toilette und krümmte sich vor Schmerzen. Michael ging in die Hocke und strich ihr übers Haar. Dann nahm er sie auf den Arm und trug sie in ihr Zimmer.
„Mir ist so schlecht Papa. Ja und dann der Scheißvorwurf ich wäre schwanger.“ , sagte sie.
„Ich bin so müde.“, fügte sie an.
Michael streichelte sie. Dann ging er zu Karin. Sie entschlossen sich ihr für die Nacht einen Tropf mit Schmerzmittel zu geben, damit sie sich nicht mehr übergeben und auch nicht mehr von den krampfartigen Schmerzen geplagt wurde.
Bei einem Glas Wein unterhielten sich die beiden über den Vorwurf der Schwangerschaft.
Michael war mehr als entsetzt. Am anderen Tag ließ sie Karin nicht in die Schule. Sie rief im Labor an und erhielt die Auskunft, dass die Lebensmittel über dem Verfallsdatum waren und daher ungenießbar waren. Die Mädchen der Klasse waren alle eine Woche nicht einsatzfähig. Da alle Eltern eine Vergiftung nachweisen konnten durch die Laborbefunde wurde ein außerordentlicher Elternabend eingeberufen. Zwar entschuldigte sicher der Schulleiter für das Vergehen der Lehrerin aber er billigte nicht, dass der Unterricht eingestellt wurde.
„Frankboy sag mal könnten wir uns nicht heute so gegen 16.30 vor dem ECE Center treffen und dann shoppen gehen. Dich vermisst doch hier sicher keiner., sagte eine Stimme aus dem Büro. Sie gehörte Lola Senf, Frank Ebensieder Freundin.
Sie war sehr beliebt bei den Teams. Denn alle rannten nach irgendwo um das Gestell von Frau nicht sehen zu müssen. Gabi sah den Kollegen an. Denn das Gespräch war bis in den AR zuhören. Gabi grinste und Michael lachte .
„Lola ja das können wir machen. Dann gehen wir zu mir. ok. Süße“, sagte Frank Ebensieder.
Ralf, Peter , Gabi und Michael saßen im AR und tranken Kaffee. Sie grinsten.
Gina stellte die Tasse hin und murmelte in die Runde.
„Süße lass den mal wieder über dich drüber rutschen, damit er wieder für ne Tag normal im Kopf wird. Dem seine Laune ist nicht tragbar auf 4 Rotoren, die hat unser Heli nämlich“
Die Runde grinste. Thomas kam zur Türe rein als Ebi und Lola Senf die Basis verließen.
Als die Beiden fort waren lachte die Runde schallend. Thomas bekam zu hören was Gina gesagt hatte. Er lachte hellauf. Denn die Kollegin hatte ja recht.
Michelle, Gerhard, Simon, Dennis , Tom und Thorsten verließen die Schule. Sie machten sich auf den Heimweg. Sie mussten durch eine Unterführung. Simon und Dennis banden sich die Schuhe. Da sahen sie dass Michelle von 4 Männern angegriffen wurde. „Schnell Gerhard, Tom, Thorsten, da will jemand Michelle an die Wäsche“, schrieen sie. Die 4 Männer wollten sie in ein Auto ziehen doch das konnten Gerhard, Tom und Thorsten verhindern. Auf einmal schrie einer der Männer „Wenn deine Mama nicht hört musst du bluten „,. Dann rammte er Michelle in den Rücken zwei Messer. Sie brach zusammen. Die Männer liefen davon. Thorsten informierte die Polizei und bat den Medicopter anzufordern.
„Medicopter 117 , schwerer Unfall von einer Schülerin, bitte kommen“, klang es aus dem Funk
„Verstanden. GPS Koordinaten während des Fluges „, schrie Ralf in den Funk und rannte den Mädels nach.
Gina legte ne Gewaltstart hin.
Sie bekam den Einsatzort. „Hoffentlich ist unseren Beiden nichts passiert, das ist der Schulweg von ihnen. Oder Michelle, denn Karin und Michael sind heute nicht da.“, sagte Gabi sorgenvoll.
Gina landete und Gabi und Ralf wurden von einer Polizistin empfangen. „Wir haben das Mädchen in den Rasen gelegt. Schüler haben mit der Erstversorgung begonnen. Sie hat zwei Messer im Rücken. Die Schüler stehen unter Schock, denn die haben das mit angesehen und geholfen wo sie konnten. Nur die Eltern erreichen wir nicht. Machen sie das Frau Dr. Staller?“, sagte die Polizistin.
Gabi erreichte die Unfallstelle, dann stockte ihr und auch Ralf der Atem. Tränen standen in den Augen der Notärztin. Auch Ralf kämpfte nun mit der Fassung.
„Mama die 4 Männer wollten Michelle an die Wäsche. Wir haben sie verteidigt, Tom, Thorsten und ich. Denn Simon und Dennis haben Schuhe gebunden. Als sich wehrte hatte ihr einer die Messer in den Rücken gerammt mit den Worten „Wenn deine Mama nicht hört musst du bluten“. Mama bitte bring sie durch.“, flehte Gerhard.
„Wir haben versuchte die Messer zu festigen, denn rausgemacht werden die im OP.“, sagte Simon.
„Ralf Zugang Ringer. Gina melde uns in der Lüdwitz-Klinik an. Oberarzt Bercher und Oberärztin Herzberger sollen sich mit mir in Verbindung setzen. Macht Dampf hier geht um jede Minute.“, sagte sie zu den Beiden. Nach der Gabe von einem kreislaufstabilisierenden Mittel regte sich was.
„Au......Au .....Au“, schrie Michelle.
„Liegen bleiben du bist schwer verletzt Michelle. Ich bin es Gabi. Ich gebe dir ein Schmerzmittel auf das schläfst du ein.“, sagte Gabi.
Dann narkortiesierte sie Michelle.
„Tom und Thorsten ihr fliegt mit uns. Dennis wie geht es dir? Gerhard und Simon könnt ihr heim laufen oder....
„Wir fahren ihre Söhne heim, Frau Doktor Staller“, sagte die Polizistin.
„Gut. Danke“, sagte Gabi
„Wir kennen die Eltern des Mädchens und werden die in Kenntnis setzen. Wir fliegen die Lüdwitz-Klinik an“, sagte Gabi zur Polizistin. Dann stieg sie hinter Thorsten und Tom ein.
„Oberarzt Bercher ruft Medicopter 117, Dr. Staller“, sagte der Funk
„Dr. Staller, wir kommen mit Michelle und ihrem Sohn Tom. Michelle wurde angegriffen und hat zwei Messer im Rücken . Sie ist voll narkotisiert und ihr Sohn hat bei der Verteidigung von Michelle ne Platzwunde und wahrscheinlich zwei gebrochene Rippen. Thorsten Eltern müssen auch benachrichtigt werden, da er auch ne Platzwunde hat. Halten sie den OP bereit, ich werde mich zur Verfügung stellen wenn kein Oberarzt der Anästhesie frei ist. „, sagte Gabi
„Thorsten ist auch mein Sohn. Ich informiere die Anästhesie und auch Karin.“, sagte OA Bercher
„Nein das macht unsere Pilotin“, sagte Gabi
Gina landete auf dem Heliport der Klinik. Die Anästist, und die OA Bercher und OÄin Herberger standen schon da. Auch eine andere Ärztin. „Dr. Michaela Mau, Chirurgie. Ihr seit sicher Tom und Thorsten. Wir röingten euch und dann nähe ich euch beide. Thorsten und Tom sahen den Vater an.
„Papa aber ihr schaut dass ihr Michelle durch kriegt. Bitte. Wir sind doch befreundet. „, sagte sie leise
„Wir geben unser Bestes. Ihr lasst euch von der Kollegin Mau versorgen. Dann kann die nach schauen wie weit wir sind. ok.“, sagte OÄin Herberger. OA Bercher nickte nur dann rannten sie in Richtung OP.
Gina wusste, dass Thomas, Peter und Michael miteinander in Rosenheim unterwegs waren. Karin war auf einem Lehrgang in München.
Sie sah Ralf an. „Rufst du Karin an und ich Michael oder soll ich es besser Thomas sagen. „, sagte sie zu Ralf
„Nein du sagst es gleich Michael. Er ist der Vater. Thomas fährt dann eh. Ich rufe Karin an. Sie ist mit ihrem Schwiegervater in München auf Lehrgang. Er ist der Chef der Klinik und der lässt eh es nicht zu dass Michelle schlecht geht.“, sagte Ralf.
Gina wählte Michael Nummer auf dem Handy hatte nur die Mitteilung dass er nicht zu erreichen war. Sie entschied sich für eine SMS.
Hallo Michael. Rufe mich gleich an. Es geht um Michelle. Sie hatte einen Unfall. Gina
Ralf hatte mehr Glück er hatte Karin am Apparat. Er erzählte ihr was passiert war und wo sie Michelle hingeflogen hatten. Sie versprach gleich zu kommen.
Prof. Lüdwitz kam mit einem Tablett und zwei Kaffee an den Tisch. Er sah Karin an. Sie weinte. Er stellte das Tablett ab und nahm die weinende Schwiegertochter in den Arm. Unter Tränen erzählte sie ihm was geschehen war. Sie musste so oft unterbrechen vor Weinen. Sie schloss mit dem Satz den die anderen auch nicht verstanden.
„Die haben gesagt zu Michelle bevor sie ihr die Messer in den Rücken stießen, dass ..... Karin heulte los.
„Karin was haben gesagt. Komm trink den Kaffee wir fahren dann. „, sagte er und nahm sie in die Arme
„Wenn deine Mama nicht hören kann musst du fühlen“, sagte Karin
„Da steckt sicher Dr. Stefan Stich dahinter oder die Senf“, schniefte sie
„Er war der Freund vor Michael. Ich habe mich im Streit getrennt. Er belästigt mich immer noch mit SMS und Mails. Aber ich liebe nur Michael und Michelle. Ludgar bitte hoffentlich kommt Michelle durch. OA Bercher und OÄin Herberger operieren sie. Können wir fahren. Ich kann den Kaffee nicht trinken sonst muss ich mich übergeben. Bitte hilf mir und Michael.“, sagte sie und ihr Blick war flehend.
„Herberger und Bercher sind exzellente Chirurgien Karin. Die werden Michelle sicher gut operieren. Komm wir gehen dann.“, sagte er. Dann legte er um die weinende Karin schützend den Arm als sie das Stehkaffee verließen
Im OP entfernten die beiden Chirurgien die Messer. Sie stellten fest, dass die Messer keine Organe verletzt hatten. Michelle hatte zwar einen gewaltigen Blutverlust den würde sie aufholen aber sonst doch keine Verletzungen.
Ginas Handy klingelte. Es war Michael. Sie erzählte im alles. Auch er versprach zu kommen. Peter und Thomas merkten als er auflegte, dass mit ihm was nicht stimmte.
„Michael was ist los? Michael ?“, sagten Peter und Thomas aus einem Mund.
Der Kollege war von einer Minute zur anderen weiß im Gesicht geworden.
„Das war Gina. Michelle wurde auf dem Heimweg von 4 Männer angefallen und zwei haben ihr ein Messer in den Rücken gestoßen. Weil Karin was nicht gemacht was sie wollten sollte Michelle dafür bluten. Ich muss sofort in die Klinik meines Vaters denn dort wird sie operiert. Thomas kannst du fahren. Ich muss mich erst setzen. Dort ist eine Bank. Ich bin fertig.“, sagte er.
Peter und Thomas setzen sich hin. Peter sah Thomas an. Die beiden mochten Michelle und Karin sehr. Sie hatten Michael den Lebensmut nach dem Tode von Margarethe und Dirk wieder gegeben. Er war mit Karin sehr glücklich. Nur das wollten die Beiden nicht verstehen. Nach einer Weile stand Michael auf.
Er klopfte beiden auf die Schulter.
„Fahren wir!“, sagte er knapp
Thomas fuhr mit dem Auto von Michael an die Klinik.
Während Michelle operiert wurde versorgte Dr. Mau die Söhne von Dr. Bercher chirurgisch. Auf einmal hörte sie nur ein
„ Ja und wo sind Tim und Thorsten nun?“, der hysterischer Schrei kam von draußen.
„Oma“, sagten die Beiden aus einem Munde.
„Dr. Mau erklären sie ihr alles. Auch warum sie uns versorgt haben und nicht Papa. Das ist die Mutter meiner Mutter, ja und die hat meisten eine Meise. Also nicht gerade höflich sein. Die meint immer sie ist die Hauptperson. Dürfen wir eigentlich heim?“, wollte Thorsten wissen.
„Ja ihr dürft heim und euer Papa kommt mit nach der OP. Es ist immer der Fall, dass ein Vater nicht die Kinder chirurgisch versorgt, da er da ja selbstbetroffen ist.“, sagte Dr. Mau
Gabi hat den hysterischen Schrei auch gehört und verlies den OP .
Die Frau schrie die Schwester in der Chrirugie weiter an,.
„Ja können Sie mir dann sagen wo OA Bercher ist? Oder wissen Sie nichts?“
„Dr. Staller, das ist die Kollegin Mau.“, sagte Gabi ruhig
Dann fuhr sie weiter.
„Eine Krankenschwester darf Ihnen nie eine Auskunft erteilen. Und in dem Tonfall, dass man Sie bis in OP hört, würde ich das auch nicht tun. Sie zügeln nun Ihre Zunge und sagen uns erst mal wer Sie sind?“, sagte sie
„Theres Mai, ich bin die Großmutter von Tim und Thorsten Bercher. Die Polizei hat mich informiert, d.h. ich war am Telefon als sie bei meiner Tochter angerufen hatten. Denn die ist auf Lehrgang für Pysio, da sie Krankengymnastin ist.“, sagte die Frau.
„Eigentlich sind wir Ihnen nicht auskunftsberechtigt. OA Bercher ist im OP und Tim und Thorsten wurden von mir versorgt, da nie ein Vater die Söhne chirurgisch versorgt. Die haben Platzwunden die genäht wurden und jeder eine geprellte Rippe und ne Schock.“, sagte Dr. Mau ruhig. Innerlich kochte sie jedoch. Also das war ne Hexe dem OA seine Schwiegermutter. Da war sie froh, dass sie noch Single war.
„Wir werden die Jungs erst nach einem Gespräch mit Ihrem Schwiegersohn entlassen. Aber Sie können gerne zu ihnen. Sie liegen in einem Zimmer und sind wahrscheinlich eingeschlafen nach dem Nähen.“, sagte Dr. Mau
Die Frau drehte sich um und ging hocherhobenen Hauptes aus der Klinik.
Gabi schüttelte den Kopf. Da sah sie Karin und den Chef der Klinik reinkommen.
Sie ging auf die Beiden zu.
„Karin, Prof. Lüdwitz, ich habe Michelle versorgt. Sie hatte Glück im Unglück. Der Blutverlust ist sehr hoch, aber es wurden keine Organe verletzt. Wartet hier ich sehe mal nach ob sie schon fertig sind.“, sagte sie zu Karin und Prof. Lüdwitz. Karin fing das Weinen an.
„Gabi wer tut so was. Warum nur Michelle? Weiß Michael schon Bescheid?“, sagte sie weinend.
„ Karin ich weiß es nicht. Ja Michael kommt gleich. Gina hat in informiert. Die 5 Jungs die sie verteidigt haben waren meine zwei, die Söhne von Dr. Bercher und ein Dennis. Meine zwei sind mit den Nerven fertig, die Söhne von Dr.Bercher wurden chirurgisch versorgt und Dennis ist auch unverletzt aber mit den Nerven am Ende. Setze dich hin. Michelle brauch ne Direktübertragung von einem von euch. Weißt du ihre Blutgruppe auswendig. A – Rh. Positiv. So wie Michael und ich sie haben schniefte sie.
Gabi ging und kam nach wenigen Minuten aus dem OP wieder. Eine Schwester hatte gerade ein Bett hinein geschoben.
Als Gabi wieder kam sah sie Michael. Er hatte Karin im Arm die immer noch heulte. Sie weinte bitterlichst. Prof. Lüdwitz streichelte sie auch. Gabi informierte nun Michael.
„Mensch Gabi du kriegst wegen mir ne Anschiss von Ebi der sich gewaschen hat.“, sagte Michael
„Nein kriegt sie nicht, denn ich habe ihn informiert und ihm gesagt wenn er dafür kein Verständnis hat kündigen wir alle oder wir geben Preis dass er es im Büro mit seiner Freundin treibt. Denn ich kenne Jens Köster seit Jahren persönlich und bin sehr gut mit ihm befreundet. Nur das weiß Ebi nicht. Glaubt bloß nicht, dass eine andere Einstellung wie Biggi habe. Ich stehe voll hinter euch.“, sagte Gina.
„Das haben wir schon gemerkt Gina.“, sagte Michael ruhig.
„Gabi dürfen wir zu Michelle kurz? Bitte“, sagte Gina
„Nein, nur Prof. Lüdwitz und Michael und Karin, denn ihr Zustand ist dafür zu schlecht.“, sagte Gabi.
Da kamen die Chirurgien OA Bercher und OÄin Herberger aus dem OP. Sie gingen auf Karin zu.
„Karin hat dich Dr. Staller schon informiert?“, fragte Klaus Bercher.
„Ja hat sie. Klaus, Sandra danke. Ich kann das nicht fassen. Wir sind am Ende. Jedenfalls das was deine Jungs gemacht haben ist einmalig. Ohne die 5 wäre sie nun tot. Da steckt sicher Dr. Stefan Stich dahinter. Keiner hasst mich so wie er.“, sagte Karin
„Frage mich wie dich hassen kann, Karin? Ist uns hier allen schleierhaft. Du bist eine ausgezeichnete Anästestin und Kollegin. Aber nun hast Arbeitsverbot. Ich übernehme deinen Teil, auch wenn der Prof. Lüdwitz mit dir lieber operiert. Der hat auch Arbeitsverbot, denn es ist ja seine Enkelin. Kommt nun sie wartet. „, sagte OA Max Mist
Sie gingen auf die Intensiv. Karin klammert sich an Michael. Sie hatte Angst vor dem Anblick der Tochter. Sie nahm seine Hand und drückte sie fest. Sie waren sich nahe wie lange nicht mehr. Michael legte den Arm um sie. Sie gingen ins Zimmer.
Eine Ärztin stand neben dem Bett. Michelle lag auf der auf der Seite. Die Ärztin hatte ihr Kissen in den Rücken gesteckt und sie hing am Tropf. Als Karin sie so lagen sah schrei sie auf, dann sackte der Kreislauf zusammen. Die Kollegen legten sie auf ein Bett und hängten sie an einen Tropf. Michael und sein Vater gingen zu Michelle.
Michael und Ludgar mussten schwer schlucken, als sie die Wunde sahen. Die Kollegen hatten kein Pflaster darauf geklebt, da sie eine Allergie gegen die Pflaster hatte. Ludgar schüttelte den Kopf. Unverständlich für den fast 60-jährigen Arzt. Er sah Michael an.
„Wer macht so was, Michael? Und warum? Was besseres wie Karin konnte dir nicht passieren. Langsam kann ich dich verstehen. Karin und Michelle sind ein Gewinn für uns Beide. Seit du mit Karin verheiratet bist geht es dir besser.“, sagte er zu Michael
Da regte sich Michelle. Sie wollte sich auflehnen. Sanft drückte sie Michael in die Kissen zurück.
„Süße bleib liegen. Du bist schwer verletzt. Warte ich komme zu dir. Opa ist neben dir.“, sagte er sanft zu ihr.
Ludgar streichelte die Enkelin während dessen.
„Papa die wollten mich umbringen. Wer will Mama was machen, dass ich für was bluten soll. Das schmerzt so sehr. Wo ist Mama? Ist sie tot?“, sagte sie zu Michael.
„Nein Mama schläft. Sie ist zusammengebrochen. Ihr Bett steht auf der anderen Seite von deinem .Schlafe du auch, Michelle.“, sagte Michael.
Die Schwestern kamen mit einem bequemen Stuhl. Ein Arzt legte den Zugang für die Blutübertragung. Michelle bekam von Michael einen halben Liter Blut.
Nach einer Weile ging Ludgar Lüdwitz. Er informierte Karins Eltern. Sie waren so schockiert wie er. Fassungslos
„Sag mal kannst du dich nicht mal an die Anweisungen von mir halten“, schrie Angela Kollmann Simon an.
Dann holte sie aus und haute ihm eine runter. Gabi sah das, weil sie und Ralf vom Dienst gerade kamen. Gerhard stand daneben, wie benommen. Gabi schrie ihre Mutter an, so dass Ralf und Gerhard erschraken.
„Jetzt reicht es mir aber Mutter. Raus hier. Sofort. Ab sofort werden dir weder Gerhard noch Simon was machen. Dann musst du dir jemand arrangieren und dafür bezahlen. Aber weder Simon noch Gerhard werden von mir und Ralf geschlagen und du hast das Recht schon mal gar nicht . Verschwinde. Du bist kalt und hart herzig, Mutter.“,
Angela Kollmann ging ohne ein Wort zu sagen.
Es knallte wieder. Simon war zusammengebrochen. Gabi holte den Koffer und verabreichte ihrem Sohn ein kreis lauf stabilisierendes Mittel. Dann legten sie und Ralf ihn ins Bett. Auch Gerhard musste sich hinlegen. Ralf und Gabi saßen beim Kaffee als es klingelte.
Es war Biggi. Gina hatte ihr alles am Telefon erzählt und sie wollte wissen wie es Michelle ging. Thomas kam wenige Minuten später mit Peter.
Gabi sagte ihnen das von Michelle und was bei ihnen passiert war. Es klingelte nochmals und Gina stand da.
„Ihr braucht morgen nicht zum Dienst.“, sagte sie
„Alle net. Denn ich habe Jens Köster angerufen. Ihm habe ich von dem Unfall von Michelle erzählt und dass Ebi schon während des Einsatzes Theater gemacht. Ja und dann habe ich gefragt, was mit unserem sparsameren Baby wäre. Dann hat er gemeint, Ebi hat das erst vor zwei Tagen an ihn geschickt. Er weiß nicht ob er es noch schafft. Dann ist mir der Kragen geplatzt und ich habe ihm von Bürogestöhne erzählt. Also er wird mal ne Überraschungsbesuch abstatten, mit dem Kollegen der so ein Untier sein soll. Der ist nur Familienvater und hat selber zwei Kinder. Ja und wenn er sie dann auf frischer Tat ertabt.......
„Dann Nachtigall ich höre dich trapsen. „, sagte Peter
„Jedenfalls habe ich das Telefonat beim Aufräumen des Helis gemacht und dann nach so 15 Minuten kam Ebi in Begleitung von Lola und teilte mir mit, dass wir erst am Montag um 10.00 Uhr , äh....die A-Crew einsteigt. Gabi fliegst du nicht mit, damit Michael bei Michelle bleiben kann?“, sagte Gina
„Du kannst ganz schön link sein“, sagte Ralf
„Mache ich nur bei Ebi, denn so wie der mit euch umspringt ist das ja bodenlos. Biggi hat mir immer von euch vorgeschwärmt. Ihr wärt die besten Freunde und Thomas das absolute Traummann. Ja und wo meine Freundin recht hat, da hat sie Recht. Gell Biggimaus.“, sagte Gina und grinste frech.
„Wenn du so lachst Biggi dann führst du was im Schilde“, sagte Gina und zog die Augenbrauen hoch.
„Thomas das stimmt nicht was Gina behauptet.“, sagte Biggi und knuffte Thomas in die Seite.
„Na ihr beide seit nicht von schlechten Eltern und auch nicht einfallslos. Ihr seit all beide süß auf eure Art.“, sagte er und küsste Biggi.
Gabi, Ralf und Peter lachten vor sich hin.
Gerhard kam ins Wohnzimmer. Gina stand auf und ließ ihn setzten. Er trank ne Tasse Tee und aß was. Er erkundigte sich nach Michelle. Gabi sagte es ihm.
„Muss ich morgen in die Schule ?, wollte er wissen.
„Nein ihr geht beide nicht. So wie ihr ausschaut. Mama war das vorhin mit Oma dein Ernst. Das wir nichts mehr machen dürfen bis sie sich bei Simon entschuldigt hat? Denn also ich bin da schon dafür denn sie geht mit ihm ja immer so um. Auch ärgert mich dass er nie was zum Geburtstag was kriegt, ja und wenn dann so wenig, dass ist schon lachhaft.“, sagte er
„ Ja das ist mein Ernst. Wenn sie es nicht so lernt, dann muss sie blechen. Hat sie ihm schon mal eine geknallt, Gerhard?“, wollte Gabi wissen.
„Das weiß ich net aber denke schon. Nur Simon spricht ja auch nicht so viel. Michelle ist das sicher besser informiert wie ich, da die beiden sich sehr gut verstehen. Aber Michelle kämpft ja mit ihrem Leben auf der Intensiv. Wird sie es schaffen?“, sagte Gerhard
„Ja sie schafft es das ist sicher, Gerhard. Das hat sie nur euch 5 zu verdanken. Das wissen alle hier. Denn ohne euch wäre sie tot gewesen. Da hätte ich nichts mehr machen können. Aber ihr habt die Fremdkörper so gut fixiert, dass wir mit allem zur Verfügung stehenden Mitteln den Kampf um ihr Leben gewonnen haben. Ich bin stolz auf euch.“, sagte Gabi. Sie küsste den Sohn. Er sah sie an.
„Nein Mama das waren nicht wir. Wir waren nur die Ersthelfer, aber du bist und bleibst halt ne hübsche Erscheinung und sehr gute Ärztin. Papa wusste schon warum er dich geheiratet hat.“, sagte Gerhard
„Ja da hast du Recht Bruderherz. Mann habe ich Hunger, trotz dem Theater von vorhin“, sagte eine Stimme von hinten. Simon stand in der Türe.
„Eure Mama hat Recht. Das Michelle so gut durchgekommen ist, das hat sie euch als Ersthelfern zu verdanken. Denn die Ersthelfer können durch Fehler die Arbeit des Notarztes/Notärztin erschweren, oder wie ihr es gemacht habt Leben retten. Na und das mit der hübschen Erscheinung da habt ihr einfach Recht. Ralf oder bist du anderer Meinung?“, sagte Peter grinsend
„Nein. Komm Simon setz dich ich hole dir ne Tee und was zu essen. Willst du ein Brot oder willst du was anders, Kuchen oder so“, sagte Ralf.
„Mama hat vorhin schon das richtig gesagt wir sind auf euch 5 sehr stolz.“, sagte Ralf und sah den jüngeren Sohn an.
„Warum braucht Michelle ne Blutübertragung, Mama?“, wollte er wissen
„Weil sie fast einen Liter Blut verloren hat. Sie hat nun von Michael einen halben Liter erhalten. Michael wird den Verlust innerhalb der nächsten zwei Tage ausgleichen. Auch Michelle wird sicher innerhalb der nächsten Tage auf die normale Chirurgie verlegt. Nur sie wird wieder viel Angst haben. Sie wird eure Hilfe brauchen. Da seit euch sicher. „, sagte sie
OA Bercher kam nach Hause. Seine Söhne hatte er mitgenommen. Er brachte sie ins Bett. Dann machte er sich was zu essen. Da sperrte sich die Türe zwei Frauenstimmen waren zu hören. Die seiner Frau Anita und die der Schwiegermutter Therese Mai. Die war immer noch auf die Ärztinnen sauer. Sie erzählte der Tochter dass sie keine Auskunft bekommen habe, ja und dass die nur ihr Mann erhalten würde.
Die Frau von OA Bercher erklärte ihrer Mutter das, die Folge war dass diese beleidigt von Dannen zog,
Michelle wachte wieder auf. Michael saß an ihrem Bett. Sie sah ihn an.
„Wo ist Mama?“ wollte sie wissen. Michael stand auf, Michelle sah Karin neben sich auf dem Bett schlafen. Dann schlief sie wieder ein. Karin wachte auf. Sie sah Michael am Bett von Michelle sitzen. Er streichelte sie. Die schlang die Arme um seinen Hals. Er spürte ihren Atem.
„Na, geht es dir besser, Schatz?“ wollte er wissen.
„Nein nicht wirklich. Bleibst du bei ihr oder soll ich das machen?“, wollte Karin von Michael wissen.
„Ich bleibe“, sagte er zu ihr und küsste sie zärtlich. Den Kuss genoss Karin. Denn Michael Liebe trug sie durch jeden Tag.
Thomas sah Biggi an. Er schubste sie an.
„Sag mal Schatz hättest du was dagegen, wenn Karin bei uns schläft. Ich gehe davon aus, dass Michael in der Klinik bleibt. Denn der hat die bessere Konstilation, mit dem Kreislauf und so. Karin alleine in der Wohnung lassen wäre doch treist. Oder irre ich?“, sagte er zu ihr
„Sicher kann sie bei uns schlafen. Holst du sie oder fahren wir gemeinsam?“ wollte Biggi wissen.
Thomas brach dann auf um Karin zu holen, denn er wollte nicht, dass sie alleine war.
Michelle war wach. Sie sah Karin.
„Mama weißt du wer dich umbringen wollte?“, sagte sie und deutete auf den Rücken. Michael war kurz draußen. „Das tut so weh, ich werde verrückt vor Schmerzen. Kannst du nicht was machen.“, sagte Michelle leise.
Sie drückte und der Kollege kam . Er machte ihr eine Schmerzblockade. Michelle war zwar wach aber doch nicht gesprächig. Michael hatte die Türklinke in der Hand als er Thomas kommen sah. Er trug einen Strauß Blumen in der einen Hand ein Geschenk in der anderen. Die Türe zur Intensiv öffnete Michael von innen.
„Hallo Thomas, was führt dich her?“, sagte er
„Hallo Michael, wie geht es Michelle? Ist sie außer Lebensgefahr. Ich habe hier ein Buch und was Süßes. Die Blumen sind für Karin. Wir, Biggi und ich wollten fragen ob sie heute Nacht bei uns schlafen will. Wenn es dir Recht ist.“, sagte Thomas
„Ja das ist mir sehr recht. Karin ist vorhin zusammengebrochen. Sie hat den Verdacht dass ihr Ex-Freund Stefan Stich das war. Der Schönheitschiruig. Den sie hat die SMS und auch Mail ungelesen gelöscht. Sie hat einen Tropf bekommen. Du kannst kurz mit rein. Aber rede nicht soviel mit Michelle die ist sehr schwach. Zwar hat sie einen halben Liter Blut von mir, aber das ist kein Garantieschein.“, sagte Michael. Dann öffnete er die Türe. Karin streichelte die Tochter.
„Mama ich wollte das nicht. Sie waren so schnell.“, sagte sie
Sie wollte weiterreden aber Karin legte den Finger auf den Mund von Michelle.
„Süße du sollst nicht reden. Das strengt dich unnötig an. Schau mal Papa und Thomas sind da.“, sagte sie leise .
Thomas stellte die Geschenke für Michelle auf den Tisch. Karin gab er die Blumen. Sie schluckte.
„Sie schläft immer wieder ein. Dann wacht sie auf und hat Schmerzen. Schau dir mal die Wunden an. Das was sie ihr angetan haben Thomas das ist nie mehr gut zumachen.“, sagte Karin
Thomas sah die großen Nähte der OP. Er sah die beiden an. Nun schluckte er.
„Karin schläfst du heute bei uns. Wir wollen nicht, dass du alleine bist. Die Blumen sind für dich. Ich weiß sie sind nur ein schwacher Trost. Aber ich wollte dir ne Freude machen.“, sagte er .Das Sprechen viel ihm schwer.
„Das ist sehr lieb von dir, Thomas. Ja ich nehme das Angebot bei euch zu schlafen an. Ich will nur vom Kollegen wissen wann sie ihr nochmals was spritzen, denn ohne starke Mittel kommt sie nicht zurecht. Schatz, du......
Michael nickte nur. Karin ging raus. Das war wieder typisch für Thomas. Wenn man ihn brauchte war er, ohne Voranmeldung. Sie traf auf dem Gang noch ihren Schwiegervater. Sie sagte ihm von wem die Blumen sind und dass sie bei Thomas und Biggi schlafen würde.
„Tue das Karin. Du musst schlafen. Habt ihr schon Anzeige erstattet oder soll ich deinem Vater sagen er soll eine/n Kollegen/in beauftragen? Thomas hat Michelle auch gleich was mitgebracht.“, sagte sie
Dann sprach sie mit den Kollegen die Gabe der Medikamente ab. Sie kam nach einer halben Stunde ins Zimmer zurück. Thomas saß auf dem Stuhl. Michael streichelte Michelle. Sie schlief.
„Wir müssen noch zu Gabi und Ralf denn dort ist Biggi. Peter war vorhin auch dort. Da hat es wieder mit Gabis Mutter Ärger gegeben.“, sagte Thomas und erzählte den Beiden was vorgefallen wahr.
„Thomas ich brauche noch für mich Sachen aus der Wohnung fahren wir dort hin zu erst oder soll ich dort aussteigen und du holst mich dann, ja oder ich komme dann zu euch.“, sagte Karin.
„Wir gehen zu dir und du holst die Sachen“, sagte Thomas
„Sie bekommt in einer oder zwei Stunden nochmals ne Tropf. Du sieht ja selber ob sie ihn eher braucht. Muss noch mit Papa wegen der Klage telefonieren.“, sagte Karin.
Michael sah den Schwiegervater von der Türe aus. Sein Gesicht war blass und auch seine Augen hatten Tränen in sich. Denn er liebte Michelle über alles noch dazu verstanden sich die Beiden hervorragend. Sein Vater stand bei ihm. Er schien gerade ihm alles zu erklären. Die beiden kamen ins Zimmer, Michelle erschrak im Schlaf wurde auf die Reaktion von Michael aber ruhiger. Sie schlug kurz die Augen auf und wieder zu.
„ Ich kümmere mich um alles Karin und Michael. Was war das gerade bei Michelle?“, sagte
„Sie hat höllische Angstzustände während des Schlafes. Michael bleibt bei ihr. Denn wenn wir sie nicht streicheln, dann macht sie eine falsche Bewegung und tut sich noch mehr weh. Sie wird sicher noch morgen auf der Intensiv bleiben.“, sagte Karin ruhig.
Karins Vater, Thomas und Karin gingen dann. Nachdem Karin die Sachen aus der Wohnung geholt fuhren sie zu Gabi und Ralf.
„Und? Wie schauts aus?“ wollten die Freunde von ihr wissen
„Die Wunden werden heilen. Die Angstzustände sind unser größtes Problem. Es ist ein Geräusch und sie erschrickt im Schlaf. Aber Michael lässt sie nicht los. Wenn der das Zimmer verlässt wacht sie auf und weint. Ich vermute dahinter Stefan. Mein Ex-Freund vor Michael“, sagte Karin
Die Freunde schüttelten verständnislos die Köpfe.
„Wie lange müssen wir auf sie verzichten, Karin?“, fragte Simon. Er war blass.
„Mit Sicherheit mal zwei Wochen denn 10 Tage muss sie im Krankenhaus bleiben. Sicher, eher länger. Aber, danke Simon, Gerhard, das war sehr mutig.“, sagte Karin.
Karin fuhr mit Biggi und Thomas in deren Wohnung. Sie war blass und fix und fertig. Die beiden merkten das sehr. Irgendwann sagte sie nur „Sagt mir mal Biggi und Thomas warum man das uns antun. Warum nur Michelle? Sie eigentlich ein sehr besonner Mensch. Sie auf der Intensiv zu sehen, war für mich grausam. Ein Alptraum für jeden Arzt.“ Dann hielt sie ihre Hände vors Gesicht und legte den Kopf hinein, ihre Schultern zuckten – sie weinte wieder.
Michelle träumte und Michael der von der Nachtschwestern einen Teller mit Essen erhalten hatte, ließ alles liegen und stehen. Er streichelte sie und als das nichts mehr half, legte er sich neben sie, der Körperkontakt erreichte die gewünschte Wirkung, sie wurde ruhiger. Die Nachtschwester hatte dies bemerkt, nach kurzer Zeit kam der diensthabende Arzt der Anästhesie rein.
„Grüß Gott, Herr Kollege Lüdwitz. Dorsch mein Name, ich bin der Arzt für Anästhesie für die Nacht. Schwester Claudia hat mich angepiebst. Ist es so schlimm, dass wir ihr nochmals einen Beruhigungstropf anhängen sollen, nur sie hat schon das Limit , des vertretbaren bekommen. Ich hänge ihr den Tropf an, aber ich wollte, dass Sie wissen, was der bewirken kann. Ich würde eher sagen wir schieben die Betten ganz zusammen und Sie legen sich wie jetzt neben sie. Die Nacht wird sicher für Sie nicht ruhig werden, aber nach dem was ihre Tochter heute erlebt hat, ich bin entsetzt. Habe selber eine Tochter und einen Sohn. Wehe jemand würde meinen zweien so was antun.“, sagte Dr. Dorsch.
„Nein nochmals einen Beruhigungstropf das macht der Körper nicht mit. Deshalb bin ich ja da. Aber einen Schmerztropf der wäre nicht schlecht. Was meinen Sie, Dr. Dorsch?“, sagte Michael
„Den kann sie haben. Komme gleich wieder.“, sagte Dr. Dorsch.
„Papa das tut so weh. Ich glaube ich sterbe.“, jammerte Michelle.
„Das wird gleich besser, Michelle, du bekommst einen Tropf.“, sagte Michael dabei streichelte er sie.
Dr. Drosch kam ins Zimmer. Er hängte den Tropf an und stellte ihn ein.
„Papa warum haben die das gemacht?“, sagte sie.
„Was hat Mama nur gemacht? Wo ist sie eigentlich?“, fügte Michelle an.
„Mama ist bei Thomas und Biggi. Ja und ich weiß auch nicht warum die das gemacht haben. Das weiß hier keiner. Kein Arzt, keine Schwester niemand. Wir wissen alle nur dass dies sau weh tut.“, sagte Michael.
Dr. Dorsch und Sr. Claudia waren noch im Zimmer. Michael streichelte sie.
„Habe Durst?“, sagte Michelle.
„Ich bringe die einen Tee.“, sagte Sr. Claudia
„Aber keinen Pfefferminz oder Kamillentee, die mag ich net.“, sagte Michelle
„Unser Tee ist rot. Das muss ein Hagebuttentee sein. Also ich fand ihn net schlecht. Wenn er dir nicht schmeckt dann mache ich dir ne Früchtetee. „, sagte Sr. Claudia.
Dann ging sie. Dr. Dorsch folgte ihr.
Michelle trank den Tee langsam aber sie trank ihn. Dann legte sie sich hin und schlief ein. Die ganze Nacht war der Schlaf sehr unruhig. Erst in den frühen Morgenstunden, so gegen 5 Uhr wurde der Schlaf ruhiger.
Karin schlief auch schlecht. Am anderen Morgen nach dem Frühstück fuhr sie in die Klinik. Sie traf auf dem Gang noch den Arzt der Nacht, Dr. Dorsch.
Er berichtete ihr über die katastrophale Nacht und sagte ihr dass beide noch schliefen. Sie schlich sich ins Zimmer ohne Schuhe. Michelle lag fest an Michael geklammert da. Sie schmunzelte als die das sah.
Die ging ins Stationszimmer. Dort traf sie auf die Kollegen der Chirurgie und der Anästhesie. Auf einmal kamen eine Frau und ein Mann ins Stationszimmer.
„Staatsanwaltschaft München I , Kommissar Kehler, Staatsanwältin Charlotte Glaser. Wir würden gerne Michelle Lüdwitz sprechen. Wo können wir sie finden?“, sagte Stefan Kehler ruhig
„Oberärztin Herberger, Chirurgie, das ist die Mutter und Kollegin von Michelle, Dr. Karin Thaler. Michelle können Sie vor Ende der Woche nicht vernehmen, genauso wenig wie die anderen Jungs. Denn zwei haben Platzwunden und die anderen 3 stehen unter einem gewaltigen Schock. Wenn Sie wollen und ich die Genehmigung der Kollegin erhalte, dann werde ich Ihnen Auskunft über Michelles Zustand sagen.“, sagte OÄin Herberger
„Gib Ihnen Auskunft. Vielleicht wird das ganze besser. Mein Vater hat gestern ne Anwältin beauftragt, die Michelle vertritt. Die hat wohl Eilantrag gestellt, denn so schnell habe ich mit den Beamten der Staatsanwaltschaft nicht gerechnet“, sagte Karin
„Ja eine Dr. Maria Klein, ist Ihre Anwältin und die hat Eilantrag gestellt, Dr. Lüdwitz. Ihren Vater kenne ich und schätze ich sehr. Er ist mit OST Lotze gut befreundet. „, sagte Charlotte Glaser.
Dann wandet sie sich an Kommissar Kehler.
„Ich bin nächste Woche im Lehrgang aber Sie und auch Bonhoff haben soviel Feingespür dass ich Ihnen im Beisein der Eltern die Vernehmung zutraue. Aber bitte mit sehr viel Gefühl. Obwohl Sie sind ja Familienvater von drei Kindern bei Ihnen brauche ich das nicht sagen. Gut dann hören wir uns den Gesundheitsstand an und dann gehen wir wieder. OST Lotze wird bei der Vernehmung vielleicht dabei sein.“, sagte sie.
Dr. Herberger berichte im Beisein von Karin über die OP und ließ den beiden die Messer aushändigen. Kehler war mehr als entsetzt und sprachlos. STÄ Glaser ebenso.
„Kehler wenn es dem Mädchen besser geht. Keine zeitliche Begrenzung. Die Dinger gehen in die Pathologie. Alleine das zu überleben ist ein Wunder. Davor keine Vernehmung. Hier haben sie meine und Kehler Karte. Würden Sie uns verständigen wenn es ihr besser geht und Sie meinen sie hält einer Vernehmung stand. „, sagte Charlotte Glaser.
Die beiden verließen das Krankenhaus.
Die B-Crew, Thomas, Biggi und Peter überlegten wie sie nicht nur Michelle eine Freund machen könnten. Michelle wurde nach zwei Tagen auf die normale Station verlegt.
Als Gerhard, Simon, Thorsten, Tom und Dennis das erfuhren, war die Freunde groß. Denn sie wollten ja Michelle besuchen und die auf keinen Fall verlieren. Besonders Simon hegte für sie schon lange Gefühle nur das Reden war sein Problem. Die 5 beschlossen sich am Nachmittag nach den Hausaufgaben vor der Klinik zu treffen.
Sie hörten ein Rotorengeräusch. Die 5 drehten sich um und sahen den Medicopter 117 landen.
„Die A-Crew?“, fragte Dennis
„Nein die B-Crew hat Dienst. Unsere Mama hat schon sicher ne Saulaune im Gesicht stehen, denn Ebi der Cheffe ist ein um es sanft aufzudrücken – Idiot. Seit der die Lola Senf zur Freundin hat spinnt der im Dauerzustand.“, sagte Gerhard
„Hat er das davor nicht, Bruderherz?“, fragte Simon und grinste.
„Hallo Jungs, geht zur Michelle? Ihr lasst uns doch vor?. Danke Dennis fürs Türe aufhalten“, sagten Anna und Sina keck.
„Mädels ihr seit ne Wucht.“, sagte Dennis
Von der Ferne hörte man Gabi in den höchsten Tönen schimpfen. Die Krankenschwestern und auch Ärzte rannten was das Zeug hielt, denn Gabi war sauer. Berechtigt wie sich rausstellte. Denn Ebensieder hatte sich in ihre medizinische Behandlung eingemischt.
Dennis fragte die Schwester an der Anmeldung wo es zu „Michelle Lüdwitz „
„Chirurgie 3 Zimmer 313“, sagte die und rannte wieder in Richtung Schockraum
„Kommt wir gehen zur Michelle, hier ist ja die Hölle auf Erden los.“, sagte Dennis
Sie klopften und Michelle war wach.
Sie lächelte als die Freunde sah.
„Hallo“, sagte sie
„Hallo Michelle wie geht es dir? Kann man dich nicht mit den 5 einen Tag alleine lassen?“, fragte Anna.
„Nein, denn dann passieren Sachen die nicht passieren dürfen.“, sagte sie
Die Freunde hatten ihr Bücher, Schokolade und Säfte mitgebracht.
„Aber geweckt haben wir dich nicht?“, sagte Sina
„Nein, denn ich kann nur schlafen wenn den Schmerztropf bekommen habe.“, sagte Michelle
„Ja und meine Nächte sind der reinste Alptraum“, fügte sie an.
„Wollt ihr mal die Einstichstellen sehen sagte sie?“, und wandte sie so mit an Anna und Sina.
Beide schüttelten die Köpfe.
„War bei euch schon die Staatsanwaltschaft?“, fragte sie die Jungs
„Nein, aber es ist sicher denen sagen wir alles. Alleine deinetwegen“, sagte Tom
„Ich sage ihnen auch alles, alleine wegen dem Hintergrund . Denn die haben meiner Mama wehtun wollen“, sagte Michelle
Es klopfte und die B-Crew kam rein.
Michelle lachte als die sah. Gabi war vor Wut noch rot im Gesicht.
„Gabi was hast du gemacht, dass du so rot im Gesicht bist?“ wollte Michelle bist.
„Gabi ist vor Wut so rot. Heute bei Dienstübergabe hat dein Vater schon getobt und Ebi zur Schnecke gemacht, der hat sich nämlich bei einem Einsatz in seine ärztlichen Anweisungen eingemischt, die er Peter gegeben hat. Weil er dachte er könne es. Ja und bei letzten Einsatz war Gabi dran die ist dann halt mal auf die Schnelle explodiert. Also net wundern wenn der Papa später kommt weil er sich abregieren muss. Ebi treibt die beiden an den Rand der Verzweiflung“, sagte Gina
„Auweh....“, sagte Anna
„Ich dachte das ist nicht möglich Dr. Lüdwitz und Dr. Staller so weit zu kriegen dass die explodieren.“, sagte Sina
„Doch ab und zu. Nur dann ist meist ein Orkan fällig.“, sagte Ralf
„ Also bei Papa ist das dann kein Orkan sondern ein Hykan (Wirbelsturm). Und Gabi ist davon nie weit entfernt.“ , sagte Michelle.
„Gabi deine extrem rote Farbe im Gesicht nimmt ab“, sagte Michelle.
Die Türe ging auf und Michael kam rein. Er war noch bei seinem Vater gewesen und hatte dem alles erzählt.
„Michelle der Gesichtsausdruck deines Papa hat entspannte Gesichtszüge. Ich sage doch das geht net den auf mehr wie 180 zu bringen.“, sagte Sina
„Sind wir anderer Meinung „, sagten Gina und Ralf
„Medicopter 117 bitte kommen!“, sagte der Funk
„Dr. Staller GPS Koorinaden während des Fluges an die Pilotin.“, schrie Gabi ins Mirko.
Dann rannten die drei aus dem Zimmer und in Richtung Heli, der Minuten später startete.
Die Jugend blieb noch einige Zeit. Michael hörte sich an was es in der Schule gegeben hatte. Sina erklärte sich bereit die Sachen für Michelle ins Heft zu schreiben. Der war nicht nach lernen wegen der Schmerzen. Michelle fragte Michael wann die Staatsanwaltschaft käme, ja und ob er da auch dabei wäre.
„Michelle wenn es geht ja. Aber es ist ein Arzt dabei, der eingreift wenn er merkt, dass es dir nicht gut geht. Außerdem sind die sehr nett, das weiß ich von Mama, die wollten dich zwei Tage nach der OP schon vernehmen, dass war nicht möglich, da OÄin Herberger die Zustimmung verweigerte. Denke die wird dabei sein. Also Angst brauchst du keine haben.“, sagte Michael zu ihr.
„Habe ich aber“, kam es von Michelle.
„Vor was?“ wollte Michael wissen
„Na vor allem, das die mit dem was ich sage nicht zu Frieden sind und dass die mir weh tun so wie die vier Kerle. Ja und dass ich dann wieder ein Messer im Rücken habe und nie zur Ruhe komme“, sagte sie und fing das weinen an.
Michael nahm sie in den Arm, eine Hand legte sich auf Michelles Schulter. Es war die von Karin. Michelle drehte sich um. Sie sah die Mutter an. Leise war sie ins Zimmer gekommen wie immer.
„Staatsanwältin Glaser und der Kommissar Kehler sind wirklich sehr nett, die haben für deine Schmerzen auch Verständnis. STÄ Glaser hat extra Kommissar Kehler beauftragt dich zu vernehmen, da der selber 3 Kinder hat. Du brauchst keine Angst haben, nur ein Bitte sage alles auch wenn du meinst, es ist nicht wichtig. Die brauchen deine Aussage um dann im Verfahren dich im Gerichtssaal nicht mehr vernehmen zu müssen, denn sie wollen dir eine Gegenüberstellung von den vieren ersparen. Wir , Papa und ich eigentlich auch. Aus dem Grund wurde es so vereinbart, dass wenn OÄ Herberger und ich der Meinung sind, dass du dem standhältst, dass sie dich hier noch vernehmen, da ist immer ein Arzt der eingreifen kann. Außerdem wird ja auch die Anwältin dabei sein, die Opa beauftragt hat. Er darf das Verfahren wegen dem Verwandtschaftsverhältnis nicht leiten. „, sagte Karin
„Michael wann hast du morgen Schicht, bzw. die nächsten Tage?“, wollte sie wissen.
„Ich habe die Woche früh.“, sagte er.
„Gut, dann warten wir noch zwei Tage und fragen die STÄ Glaser ob sie auf Papas Schicht Rücksichtnehmen können, dann kann ja er dabei sein. Oder soll ich dabei sein?
„Mama sei nicht böse.....
„aber Papa ist dir lieber, vollendet Karin den Satz.
„Haben wir beide mal wieder was gemeinsam, ich würde an deiner Stelle auch Papa nehmen“, sagte Karin
Michelle grinste. Ihre Mutter war in weiß, da sie noch Narkosegespräche mit Patienten führen musste die morgen operiert werden sollen. Eine Schwester steckte den Kopf zur Türe rein
„OÄ Lüdwitz Telefon“, sagte sie
„Ich komme gleich wieder.“, sagte Karin
Die Türe ginge wieder auf und Peter, Biggi und Thomas kamen rein.
Michelle versuchte zu lächeln.
Karin kam rein.
„Das war Kommissar Kehler. Er hat sich nach dir erkundigt. Ich habe ihm gesagt, was du zu Papa und mir gesagt hast. Er wird Papa anrufen und mit ihm den Termin ausmachen, damit du keine Angst haben musst wieder massakriert zu werden. Er wird mit STÄ Glaser kommen. Aber auch der Kollege Bonhoff der keine Familie hat, kennt die Lage genau und muss sehr einfühlsam sein. Michael ich habe ihnen deine Handynummer gegeben. Die rufen dich an.“, sagte Karin
Dann erzählten sie den Freunden was los war. Peter und Thomas atmeten nur schwer. Biggi schüttelte den Kopf.
„Biggi wie lang musst du noch warten?“, wollte Michelle wissen
„Noch 5 Wochen“, sagte sie .
„Na, ja das ist ne absehbare Zeit“, sagte Michelle
„Hoffentlich bald vorbei, da ich mir wie ne wandelte Tonne vorkomme“, sagte Biggi
„Na aber bei dir sieht man fast nix“, meinte Michelle.
Biggi lachte. Michael, Peter und Thomas sahen sich schnell und verkniffen sich das Lachen.
„Thomas gib mir mal die Tüte?“, sagte Biggi
„Welche Schatz, die die im Auto liegt. Ich habe dich vorhin gefragt, ob du sie noch brauchst du hast mit dem Kopf geschüttelt“, sagte er ruhig
„Oh...“, sagte Biggi
„Ich hole sie dir schnell. Komme gleich wieder.“, sagte Thomas.
Es piepste. Es war Karins Piepser und küsste Michelle, dann rannte sie aus dem Zimmer. Thomas kam gerade rein und wurde von ihr fast über den Haufen gerannt. Karin das langsam laufen lernen wir noch , dachte sich Thomas.
Am anderen Tag kam OÄ Herberger rein und sagte Michelle, dass die Staatsanwaltschaft am Nachmittag käme, sie aber und auch Michael dabei wären.
„Ich brauche für die Schule noch ein Attest der Direktor denkt ich bin nur eingebildet krank.“, sagte sie zur OÄ Herberger.
„Das schreibe ich dir. Aber das gebe ich auch dann selber ab. Den Typ schnappe ich mir Michelle. Wenn das ganze gut verheilt darfst du übermorgen heim und dann die Woche drauf kannst du wieder in die Schule, aber nur wenn deine Wundheilung und die Schmerzen mitmachen.“, sagte OÄ Herberger.
STÄ Glaser, Kommissar Bonhof und Kehler kamen gegen 15 Uhr am Krankenhaus an. Sie gingen auf die Station auf der Michelle lag. Sie gingen ins Stationszimmer und fragten nach dem Zimmer von Michelle und nach OÄ Herberger und Dr. Lüdwitz.
Die Schwester sagten sie informierten Dr. Lüdwitz gleich, der wäre noch in der Basis und würde dann gleich kommen. So circa 5 Minuten später. OÄ Herberger käme gleich und auf die könnten sie warten. Die Schwester erreichte Michael schon auf dem Weg zum Krankenhaus. Er war mit dem Auto unterwegs.
Er traf mit OÄ Herberger ein.
„STÄ Glaser, die Kommissare Bonhoff und Kehler.“, sagte Charlotte Glaser zur OÄ Herberger und Michael
„Das ist Michelles Vater, Dr. Michael Lüdwitz. Habe mit ihr heute morgen gesprochen und ihr gesagt, dass ich und ihr Papa dabei sind und dann machte sie nicht auf mich den Eindruck dass sehr Angst hat. Aber der Unfall oder die Tat macht ihr schwer zu schaffen.“, sagte OÄ Herberger.
„Wundert mich nicht“, sagte Kommissar Bonhoff
„Wir lassen erst mal Dr. Lüdwitz rein.“, sagte sie
Michael klopfte und staunte nicht schlecht, dass die Jugend komplett da war.
Er begrüßte die Freunde von Michelle und Michelle.
„Mensch da werden die sich von der Staatsanwaltschaft freuen, woher wist ihr das denn?“, wollte er wissen
„Na, von Michelle“, sagte Dennis
Dann ging er auf den Gang.
„Sie sind alle da.“, sagte er zu Staatsanwältin Glaser.
„Mensch klasse die kriegen ne Orden für Arbeitserleichterung“, sagte Kehler
Dann traten die sie ein.
„Hallo Miteinander. Ich bin Stefan Kehler, das ist Staatsanwältin Charlotte Glaser und mein Kollege Bonhoff. Finde ich toll das ihr da seit sonst hätten wir euch alle besuchen müssen. Also der Orden für Arbeitserleichterung ist euch sicher“, sagte er
„Charlotte Glaser. Da ihr alle da seit können wir es ja so machen, dass wir uns erst die Sicht von Michelle uns anhören und dann ihr noch anfügt was fehlt.“, sagte sie
Ihre blonden langen Haare reichten weit den Rücken hinunter. Sie war mit einem Hosenanzug attraktiv gekleidet. Ruhig und sachlich war die Anweisung.
Sie sah in den Raum. Michael hatte sich neben Michelle gesetzt und ihre Hand genommen. Sie sah OÄin Herberger an. Die nickte kurz.
„Herr Bonhoff Sie dürfen wieder raus und lassen keinen in das Zimmer.“, sagte Charlotte Glaser.
Der Beamte ging.
„So Michelle nun erzähle mir mal was an dem Tag vorgefallen ist nach Beendigung der Schule um 13.00 Uhr. “, sagte sie. Da sie in ein angstvolles Gesicht sah, fügte sie an.
„Du brauchst keine Angst haben, ich werde dich nicht unterbrechen. Dein Papa ist ja deshalb auch da. OÄin Herberger wird mich nur unterbrechen, wenn sie der Meinung ist dass du nicht mehr kannst.“, sagte Charlotte Glaser
„ Wir sind wie immer gegen 13.10 in Richtung Schulausgang hinten links gegangen. Da es an dem Tag früh geregnet hatte, waren wir alle mit dem Bus oder zu Fuß da. Ich lief etwas vor. Denn ich wollte rasch nach Hause, Hausaufgaben machen und dann eine Bekannte besuchen. Sie ist schwanger und darf wegen Schwierigkeiten in der Schwangerschaft, denn Beruf als Pilotin nicht mehr ausüben. Ich bog um die Ecke davor drehte ich mich nochmals um.“, sagte Michelle und stockte. Sie atmete tief durch und verzog das Gesicht. Sie wollte gerade weiterreden als OÄin Herberger fragte.
„Hast du Schmerzen Michelle? Ehrlich?“,
„Alleine die Gedanken an den Tag verursachen Schmerzen, da er so grausam war.“ , sagte sie. Michael streichelte sie.
„Ich sah Tom und Thorsten Bechert kommen, Dennis Kühn, Gerhard und Simon Staller. Simon und Dennis banden sich die Schuhe. Als ich weiterlaufen wollte, sprangen 4 Männer auf mich zu. Sie zerrten an meiner Kleidung und einer wollte mich in ein Auto stecken. Ich wehrte mich mit Tritten und biss zu. Als ich kurz aufsah stand Tom vor mir der mich wegdrängen wollte. Dann sagte einer „Wenn deine Mama nicht hört musst du fühlen“, dann tat es im Rücken kurz aber heftig sehr weh. Dann verlor ich wohl das Bewusstsein, denn ich kann mich erst an die Notärztin erinnern, das war die Mutter von Gerhard und Simon, Dr. Gabrielle Staller.“, sagte sie.
Sie zitterte nun am ganzen Körper, sie grub den Kopf in Michaels Arme.
„Michael schläft sie oder ist umgekippt?“, sagte OÄin Herberger
Michael fühlte den Plus.
„Michelle“, sagte er kurz.
„Sie ist nicht umgekippt nur eingeschlafen vor Erschöpfung, die war schon müde als ich rein kam. Auch hatte sie ja Angst.“, sagte er
Die Türe ging auf und Karin kam rein. Sie hatte OP-Kleidung und einen weißen Kittel an.
„Schläft sie?“, war die Frage.
„Ja“, sagte Michael.
Charlotte Glaser wandte sich an die Jungs.
„Kann sich jemand an die Männer erinnern oder an das Auto?“, wollte sie wissen
„Ja das Auto war ein alter VW Bus. Das Kennzeichen war ........, sagte Dennis
Er sah Simon an. „Hast du das Kennzeichen mitbekommen Simon?“, sagte er.
„Ich kann mich nur an einen Teil erinnern.“, sagte Dennis
„Ich auch“, sagte Simon
„Gut dann sagt ihr uns eure beiden Teile vielleicht passen die ja zusammen.“, sagte Stefan Kehler
„RO- -597“, sagte Dennis
„ Ich habe nur ein SS gesehen“, sagte Simon
„Und dass Tom und Thorsten dann zwei einfahren bekamen von den Männer, die wollten nämlich Michelle noch mitnehmen, das konnte mein Bruder verhindern. Der hat sie weggezogen.“, sagte Simon
Stefan Kehler griff zum Telefon und wählte eine Nummer. Der Kommissar wollte nun wissen ob die Autonummer stimmte, sein Gefühl sagte ihm dass dies der Schlüssel zur Lösung war.
„Sagt mir mal ob es einen Halter für RO-SS-597 gibt“, fragte er den Kollegen am Telefon
„Danke „, sagte er
Da piepste was und Karin verschwand durch die Türe. Sie eilte in die Notaufnahme. Sie sah den Patienten an und wurde blass im Gesicht.
Sie besann sich und wies die Schwester an.
„Bitte röntgten und verständigen Sie Professor Lüdwitz.“, sagte sie
Die Schwester nickte und macht sich auf den Weg. Karin griff zum Telefon und informierte einen Kollegen, der Stefan Stich betäubte. Dr. Dorsch, kam. Er hörte sie an und nickte nur.
Karin ging nach oben. Sie sah Kommissar Alexander Bonhoff noch vor der Türe des Zimmers von Michelle sitzen. Sie berichtete kurz was sie erlebt hatte.
Alexander Bonhoff klopfte und trat ein.
„Frau Staatsanwältin Glaser, Stefan, kommt ihr mal bitte kurz.“, sagte.
Die beiden nickten. Dann erzählte Karin ihnen wer eingeliefert wurde und was sie vermutete.
„Kehler sie machen Sitzwache und der Kollege Bonhoff geht mit in den OP. Frau OÄin Lüdwitz versuchen Sie Dr. Stich aus der Reserve zu locken. Informieren Sie den Chirurgen und den Anästhesisten über das Vorhaben. Bonhoff steht hinter Ihnen, kein Grund zur Sorge und Angst zu haben. Wenn der ein Geständnis abgelegt ist der danach ein freier Mann gewesen. Sie verhaften den dann. Kann jemand mit einer örtlichen Betäubung noch flüchten, OÄin Lüdwitz?“, wollte STÄin Glaser wissen
„Ja, kann er.“, sagte Karin.
„Bonhoff sie passen auf dass Dr. Lüdwitz nichts passiert“, sagte sie
„So nun habe ich die Arschkarte gezogen“, zischte Alexander Bonhoff dem Kollegen Kehler zu. Der grinste nur.
Als sie auf dem Gang zum OP waren kamen Prof. Lüdwitz und Dr. Dorsch. Bonhoff informierte die beiden. Dann bekam er eine OP –Kittel angezogen.
Dr. Stefan Stich wurde in den OP gefahren. Dr. Dorsch stellte sich und Prof. Lüdwitz vor. Auf die Frage wo Karin war bekam der Patient zu hören
„OÄin Lüdwitz kommt gleich“,
Karin betrat den Raum. Bonhoff stand hinter einer Schwester . Als er die Wunde sah setzte er sich dann doch auf den angeboten Stuhl.
„Was gibt es Herr Kollege?“, fragte Karin
„Der Patient wollte von Ihnen was Frau Kollegin“, sagte Dr. Drosch wie abgesprochen
„Hallo Karin, dir scheint es ja richtig gut zu gehen“, sagte eine Stimme
Bonhoff hatte den Blick nun auf Karin gerichtet, die vor dem Tisch stand.
„Ja mir geht es gut. Sehr gut. Nur dich hätte man auch ohne Betäubung nähen können. Dann könntest du nur für das leiden ein bisschen was du Michelle angetan hast.“, sagte sie sehr betont.
„Wie? Ich Michelle, was angetan? Niemals?“, sagte Dr. Stich schleimig
„Ach haben wir nicht in Auftrag gegeben, dass sie 4 Männer überfallen und ihr sagen „Wenn deine Mama nicht hören will musst du fühlen“. Sag mal Stefan wie für wie naiv hältst du mich eigentlich. Ich bin zwar blond doch nicht so blöde wie du meinst. Wer wollte den Michelle in ein Heim stecken nach der Heirat. Der Unfall mit der dem Rohr war wie ein Wunder für mich. Du hast sie von Anfang an gehasst.“, sagte Karin ruhig. Prof. Lüdwitz sah Dr. Dorsch an. Der sah zu Alexander Bonhoff, der hatte aber die Augen so auf Karin gerichtet, dass er es nicht merkte.
„Ja und wenn ich der Auftraggeber gewesen wäre, was dann wer würde das mitkriegen. Du doch nicht. Du kennst doch deine Tochter nicht.“, sagte Dr. Stich.
Prof. Lüdwitz rang mit sich. Denn er wusste Karin kannte Michelle genau. Sie bemerkte jede Veränderung an ihr und litt unsagbar zur Zeit. Genauso wie Michael. Der kam nun zur OP-Türe rein und gab der Schwester einen Zettel für Kommissar Bonhoff.
Der öffnete ihn.
„Notfalls zuschlagen“, stand drauf.
„Doch ich kenne sie sehr gut. Nur du kennst meine Michelle nicht. Aber du kannst es ruhig zugeben, denn wir sind hier unter uns, wir stehen alle unter dem ärztlichen Eid. So wie du.“, sagte sie
„Was passiert wenn ich es zugebe?“, fragte er.
„Nichts. Denn hier ist keine Polizei“, sagte Karin
„Ja ich war es. Denn ich wollte das du dich mit mir triffst. „,sagte Stefan Stich.
Karin wurde schwummrig vor den Augen. Bonhoff erreichte sie noch, dann brach sie zusammen . Er trug sie raus und zwei Kollegen kümmerten sich um sie. Er jedoch blieb vor der Türe stehen. Er zog die OP-Kleidung aus. Dann fragte er nach Karin. Sie werde behandelt hieß es. Er bat die Schwester auf der Station anzurufen und Kehler runterzuschicken.
Es dauerte nicht lange und Dr. Stich kam aus dem OP-Saal frisch genäht. Er sah Stefan Kehler kommen. Von der anderen Seite kam OSTA Lotze. Er ging auf Stefan Stich zu.
„Kripo München zwei . Bonhoff. Ich nehme sie fest ......
Dr. Stich rannte los.
Bonhoff spurte ihm nach. Er sprang über Stühle und rannte in Richtung Ausgang. Lotze der nichts ahnden an kam stieß mit Stich zusammen, der schrie auf und stürzte auf die frische genähte Wunde. Nur auf kam er nicht mehr, da ihm Bonhoff die Handschellen anlegte.
„So Freundchen, nun fahren wir ins Kommissariat und du erzähltest uns alles.“, sagte zu Dr. Stich.
„OSTA Lotze das ist der Auftraggeber für den Mordversuch an Michelle Lüdwitz“, sagte er.
„Sehr gut Bonhoff. Abführen.“, sagte OSTA Lotze.
Dann ging Bonhoff auf Karin zu die nach einer Behandlung aus dem Raum kam.
„Sehr gut, OÄin Lüdwitz. Wir haben den Auftraggeber am Mordversuch ihrer Tochter Michelle. Wie geht es Ihnen?“, wollte er wissen. Kehler und Lotze kamen. Bonhoff stellte OSTA Lotze vor.
Oben im Zimmer von Michelle.
„Würdet ihr die Männer auf Phantombildern wieder erkennen?“, fragte STÄin Glaser die Jungen
Die nickten alle. Da hörten alle
„Papa was ist passiert?“, Michelle war wach geworden.
„Michelle nichts. Du hast geschlafen.“, sagte Michael ruhig
Die Türe ging auf und Karin, OSTA Lotze , Kehler und Bonhoff kamen rein. Auch Dr. Dorsch und Prof. Lüdwitz kamen rein.
„Dr. Drosch holen sie Michelle bitte ein Schmerzmittel“, sagte OÄin Herberger.
Der nickte und kam mit einer Spritze wieder. Deren Inhalt spritzte er in den Zugang.
OSTA Lotze ging auf Michelle und Michael zu.
Er stellte sich vor . Michelle erschrak
„Keine Angst, ich tue nichts. Deine Mama hat den Auftraggeber gerade gestellt. Er wurde nach der chriugischen Versorgung durch Prof. Lüdwitz festgenommen.
Es war Dr. Stefan Stich.“, sagte OSTA Lotze.
Michelle fing hemmungslos das Weinen an.
„Bitte beenden Sie das Ganze. Meine Tochter schafft das nicht mehr. Sie braucht Ruhe. Sonst schläft sie heute Nacht nicht vor Alpträume.“, sagte Michael. Er sah dass Karin blass war.
„Eine Frage“, sagte OSTA Lotze
Michael schüttelt den Kopf. STÄin Glaser wandte sich an den Chef.
„Nein ich habe versprochen, dass wir sofort aufhören wenn Dr. Lüdwitz und OÄin Herberger was sagen. Wir gehen, Dr. Lüdwitz .Gute Besserung Michelle.,“ sagte sie. Dann gingen die Kommissare und Staatsanwälte.
Michelle schlief ein. Karin erzählte Michael alles. Da klopft es und Ralf, Gabi und Gina standen da. Michael erzählte der Kollegin alles. Sie sah die Jugend an und dann war auch sie froh, dass es vorbei war.
Eine Woche später durfte Michelle heim. Sie hatte 14 Tage Krankenhaus hinter sich und freute sich auf die eigen vier Wände. Auch hatte sie noch 14 Tage Ferien in denen sie in Ruhe die versäumten Wochen aufarbeiten konnte. Dann musste sie in die Schule wieder. Karin kam vom Dienst nach Hause. Sie suchte Michelle und fand diese in ihrem Zimmer. Sie saß auf dem Bett und hatte die Knie angezogen und weinte.
„Süße Du sollst mich doch anrufen, wenn du so starke Schmerzen hast?“, sagte sie liebe voll und streichelte Michelle. Sie schaute nach den Narben. Doch konnte sie keine Entzündung feststellen.
„Ich habe Angst nach draußen zu gehen alleine. Vor den 4 Männern. Die hat die Polizei noch nicht. Die brauchen mich nochmals. Das weiß ich weil ich mit Kommissar Bonhoff telefoniert habe. Er hat auch gefragt ob er und Kehler kommen dürften damit ich mir die Sachen anschaue. Habe gesagt, sie können jederzeit kommen, aber sollen vorher anrufen.“, schniefte sie.
„Nein Schmerzen habe ich heute nicht. Aber ich kann das nicht vergessen Mama. Kannst du das verstehen.“, sagte sie und schaute Karin an.
„Ja, denn Papa und besonders ich leiden auch unter dem Unfall von dir. Es wird Zeit dass wir auf Kur kommen. Mist jetzt habe ich dir die Überraschung verraten.“, sagte Karin
Michelle nahm sie in die Arme.
Alexander Bonhoff und Stefan Kehler fuhren an das Haus in dem Michelle, Karin und Michael wohnten. Alexander Bonhoff parkte ein. Vor ihm stand ein alter VW Bus . „Der hatte das Kennzeichen RO-SS-957. Das ist der Bus, den wir suchen. Stefan, heute ist unser Glückstag“, sagte Alexander Bonhoff zum Kollegen.
Die beiden stiegen aus. „Die sind in der Nähe und warten drauf dass Michelle aus dem Hause kommt. So nun holen wir uns jetzt Verstärkung in Zivil und ne Polizeiarzt . Das machten sie über Funk. Auch benachrichte Stefan Kehler , Charlotte Glaser.
„Bitte passen sie mir auf die Familie auf Kehler“, sagte sie.
Michael kam gerade heim. Er fuhr in die Garage. Dann ging er zu den Kommissaren. Er begrüßte sie. Leise erzählte ihm was sie vorhatten. Auch stellte er die Kollegen in Zivil vor. Sagen sie nun ihrer Tochter, sie soll Ihnen mal helfen, da sie was für ihre Frau haben.
„Woher wissen Sie das Herr Kommissar?“, sagte er lachend.
„Bin selber verheiratet habe drei Kinder.“, sagte Stefan Kehler trocken
Die Bande warte nur auf Michelle. Sie wollte um alles in der Welt damit Stefan Stich aus dem Knast befreien.
Bonhoff rief Michelle an und erklärte ihr das Ganze. Auch sprach im Auto mit Karin, er sagte ihr dass Michael auch da wäre. Das Hause wäre in einem Großaufgebot von Polizisten umstellt, nur alle hatten den Verdacht, wenn der Bus vor dem Haus stand, dann wären die Täter nicht weit. Die Strasse kamen Dennis, Tom und Thorsten entlang. Sie sahen Kehler und Bonhoff und begrüßten die beiden. Dann erfuhren sie was da lief. Kehler machte ihnen den Vorschlag in einer Bäckerei was zu kaufen und dann wiederzukommen. Als er ihnen Geld geben wollte, meinte Dennis „Denke für ne Kaffee für Sie und den Kollegen Bonhoff reichts, der ist etwas müde.“, Dennis lachte helmisch dabei und Kehler stupste ihm an die Nase. Dann lachte der Kommissar herzlich.
Dann klingelte Michael wie geplant und Michelle kam raus. Als sie zum Auto gehen wollte, packte sie jemand. Die Jungs hatten das gesehen. Mit Kaffee beladen und Brezeln kamen Dennis und Tom an. Bevor Bonhoff zugreifen konnte stolperte Dennis und die zwei Becher Kaffee trafen die Bande. Der Mann der Michelle am Arm hatte ließ sie los und Kehler nahm sie zu sich. Bonhoff und die Kollegen ließen die Handschellen sprechen. Einer der Beamten kam auf ihn zu.
„Dr. Au, ist dir was passiert?“, wollte der Mann wissen.
„Die Hose ist dreckig. Mehr nicht. Ja und ne kleine Abschürfung an der Hand.“, sagte Dennis.
Dann drehte er sich zu Tom um
„Sehr gut. Siehst der Trick hat funktuniert. Ja und das war kein Kaffee zum Trinken sondern zum Fliegen.“, sagte Dennis
„Wie Trick?“, Bonhoff und Kehler so wie die umstehenden Beamten sahen die Beiden an. Die Bande wurde abgeführt. Michelle lachte leise.
„Ja meinte Sie die beiden könnten kein Wässerchen trüben. Bei mir glauben das auch alle und ich habe es faustig hinter den Ohren.“, sagte sie
„Haben die Herren nicht vorgestern SAT1 „Die größten Pannen „ gesehen. Da wollten zwei die selbe Frau der eine hatte zwei Tassen Kaffee in der Hand und stolperte über einen Stein. Der Kaffee flog und landete im Dekoltee der Frau“, sagte Dennis grinsend. Alle Beamten lachten schallend.
„Für die wäre Dr. Au was gewesen“, sagte Tom und grinste helmisch.
Kehler schüttelte sich vor lachen, denn den er musste an seine beiden Söhne denken. Denen wollte er die Story heute Abend mal erzählen.
Dann informierte er Lotze und Glaser.
„Sehr gut, Kehler, sehr gut Bonhoff“, sagte Charlotte Glaser
„Wir geben das Lob an die Beiden weiter die die Bande ausgeschaltet haben. An Dennis und Tom. „,sagte er.
„Wir erzählen Ihnen alles wenn wir kommen“. Streifenbeamten wollten die Männer in den Polizeibus verfrachten.
„Halt noch nicht. Dableiben. Festhalten“, schrie Kehler aus vollem Halse. Karin kam aus dem Haus. Bonhoff hatte Michelle immer noch unter seinem Schutz.
„Michelle drehe dich um und sage uns ob du und wenn du kennst von den vieren. Keine Angst der Papa und ich sind da. Stefan bist du startklar.“, sagte Bonhoff. Michael eilte hin zu ihr. Sie drehte sich um und sah den Peinigern ins Gesicht. Michael hatte sie in den Arm genommen.
Bevor sie reden konnte landete in der Nähe ein Hubschrauber. Sie dachte an Peter und Thomas oder die B-Crew von Medicopter. Doch es war einer von der Polizei. Kehler sah die Staatsanwältin Glaser und Oberstaatsanwalt Lotze auf sie zueilen.
„Ja das sind die vier. Der zweite wollte mich ins Auto zerren, der dritte hat mir Schmerzen zugefügt.“, sagte Michelle.
„Die ist so blöd und weiß net mal das ich es war auch noch war.“, sagte der vierte.
„Was erwartest du von ne Frau?“, sagte der erste
Tom verlor die Fassung und schrie über die Strasse.
„Warte nur du Mistkerl bis ich komme, das letzte Mal hast du mir ne Platzwunde zugefügt heute kannst du gerne die Revanche haben. Jedenfalls lass deine frauenfeindlichen Bemerkungen sein und halt’s Maul.“ Er wollte losrennen wurde jedoch von zwei, Bonhoff und einem Beamten, daran gehindert.
„Deine Wut können hier alle verstehen, aber wenn wir dich nun laufen lassen war das vorseztlich und wir wollen nicht dass du dich strafbar machst wegen deiner Wut.“, sagte Bonhoff.
„Hervorragende Leistung!“ sagte OAST Lotze
Kehler erzählte von dem Trick. Lotze und auch die Staatsanwältin lachten herzhaft.
„Frau Kollegin Sie können mit der Jugend ja Eisessen gehen. Wir vernehmen die vier.“, sagte.
„Nein Sie vernehmen die alleine Herr Oberstaatsanwalt oder in einer Stunde. Denn Kommissar Kehler und Bonhoff müssen noch Kaffee trinken, denn den hat ja Dennis unglücklicherweise verschüttet. Keine Widerrede, ich habe ne Menge Tricks drauf. „, sagte Michelle.
Lotze sah Kehler an.
„Keine Chance, Herr Lotze. Gegen so viel Charme sind sie machtlos. Die wickelt Dr. Lüdwitz mit Blicken um die Finger. Wie mich meine Tochter auch“, sagte Kehler leise zum Chef. Der sah ihn an und meinte
„Gut überredet ich bin dabei, Michelle.“, sagte der Oberstaatsanwalt.
Charlotte Glaser war bei Michelle. Sie sagte sehr leise zu ihr
„Macht er sonst nicht. Du bist gut sehr . Hast du die Sendung gesehen?“
Michelle schüttelte den Kopf.
„Nein bin eingeschlafen, Frau Glaser“, sagte sie.
Lotze zu Bonhoff und Kehler
„Übermorgen habe ich Schwof beim Großvater, der kann was erleben.“, das sage ich Ihnen.
„Der verwöhnt sie sicherlich“, sagte Bonhoff
Lotze und Kehler nickten. Michael nahm noch die Sachen aus dem Auto und trug sie ins Haus.
Nach über einer Stunde verließen die Ermittler das Haus. Michelle unterhielt sich gerne mit Staatsanwältin Glaser und Bonhoff.
„Na ich suche Ihnen ne hübsche Staatsanwältin als Frau, Herr Bonhoff.“, scherzte Michelle.
„Na, dann suchen wir der Frau Staatsanwältin einen Mann.“, sagte Dennis und zog die Augenbrauen hoch.
„Denke die kann das selber. Die weiß was sie will. Das habe ich bei der Vernehmung gemerkt.“, sagte Michelle.
Gina war gerade in der Bücherabteilung eines Kaufhauses. Sie rammte jemand von hinten.
„Entschuldigung das wollte ich nicht“, sagte eine männliche Stimme.
Gina drehte sich um und sah Mark Harland ihren Ex-Freund. Sie hatte vergangene Woche von seiner Schwester einen Brief erhalten, dass sie es war und sie dem Bruder erzählte dass schwanger wäre und sie der Vater des Kindes im Stich gelassen hatte. Sie hatte von ihrem Sohn ein Bild beigefügt. Sie bat Gina sich mit Mark auszusprechen.
„Hallo Mark, wie geht es dir?“, sagte Gina
„Hallo Gina danke gut.“, war seine Antwort.
„Sag mal weißt du wo ich Feuchttücher finde?“ fragte er.
„In der Babyabteilung. Warum?“, wollte Gina wissen
„Meine Schwester hat einen Sohn bekommen. Sie war die Frau mit der du mich erwischt hast und weswegen du gegangen bist. Sie hat ein Kind bekommen und wurde vom Vater des Kindes sitzengelassen.“, sagte er
„Tut mir leid ich weiß es mittlerweile“, sagte sie zaghaft
„Woher?“, wollte er wissen
„Deine Schwester hat irgendwie meine neue Adresse raus gefunden und mir letzte Woche ne Brief geschrieben, in dem sie mir dies schrieb und mich bat mich mit dir auszusprechen. Nur bei uns auf der Basis ist zur Zeit die Hölle auf Erden los. Deshalb habe ich mich nicht gemeldet bei dir. Komm wir holen die Feuchttücher in der Babyabteilung“, sagte sie.
In ihrer Magengegend flogen mindesten eine Million von Schmetterlingen rum. Sie wusste sie liebte ihn immer noch. Nur ob er sie noch liebte? Wahrscheinlich nicht., dachte sie sich.
Nach dem sie die Feuchttücher hatten gingen sie nach draußen. Es war ein warmer später Nachmittag.
„Kommst du noch zu mir mit?“ fragte Gina
„Ja gerne. Aber davor gehen wir was essen. Komm wir gehen mal chinesisch essen. „, sagte Mark und legte den Arm um sie. Sie legte den Kopf an seine Schulter.
Nach einer Weile meinte er.
„Gell du warst nur sauer, Gina?“
„Ja, denn vergessen kann ich dich nicht. Da für liebe ich dich zu sehr“, sagte sie leise.
Danach gingen sie zu ihr und verbrachten eine traumhafte Nacht miteinander.
Am anderen Morgen war Gina die erste der B-Crew, die da war. Während sie für die Crews Kaffee kochte und den Tisch deckte und pfiff durch die Gegend, munter drauf los.
Die A-Crew schlug die Augen auf.
„Gina höre auf zu pfeifen. Das Gejammere kann kein Mensch ertragen am frühen Morgen“, riefen die Drei.
„Jungs ihr seit doch net von gestern. Das bisschen Pfeifen sollte euch nur wecken. Frühstück“, sagte Gina und verschwand in Richtung Teeküche.
Ralf und Gabi kamen auch gerade rein. Die merkten auch, dass Gina bestens gelaunt war. Die gute Laune verschwand bei den sechsen wieder als sie Ebensieder vorfahren sahen.
„Ist die Lola auch dabei?“, sagte Thomas
„Warte mal, Thomas“, sagte Gina
Nach einer Weile sagte sie
„Nein er ist solo. Hat wenn ich das erkennen kann auch recht entspannte Gesichtszüge. Vielleicht hat er eine ereignisreiche Nacht hinter sich?“, sagte sie.
„Mir ist gestern Mark über den Weg gelaufen und hat mir dann erklärt wer die Frau war weswegen ich Schluss gemacht hat.“, sagte Gina und strahlte.
„Na, wer war das?“, wollte Gabi wissen
In dem Moment kam Ebensieder rein.
„Guten Morgen“ grüßte er höflich.
„Dr. Staller, Dr. Lüdwitz, bitte kommen Sie mal kurz ins Büro“, sagte er
Michael und Gabi folgten dem Chef.
„Sie werden bitte in den nächsten drei Wochen die Post öffnen und notfalls bearbeiten. Denn ich fahre in Urlaub. Ich mache Ihnen das noch fertig und dann bin ich weg. Da Sie ja sehr klug sind beide, werden sie das ohne Einarbeitung schaffen“, sagte er.
Gabi sah Michael an.
„Gut werden machen“, sagte Michael und dann gingen er und Gabi.
Nach einer Stunde war der Chef wieder weg.
Gabi und Michael erzählten den anderen das ganze und die lachten herzhaft.
Die B-Crew hatte an dem Tag nur einige „Bagadelleinsätze“ wie es Michael nannte.
Jemand war von der Leiter gefallen und hatte sich das Bein gebrochen oder jemand hatte bei dem heißen Wetter zu wenig getrunken und viel um.
Biggi räumte während Thomas die Wohnung auf. Sie ging hoch und verspürte einen Stich im Rücken. Als sie einige Minuten stehen blieb waren die Schmerzen weg. Na, ja eine falsche Bewegung. Nach dem sie fertig war legte sie sich hin.
Thomas kam in die Wohnung sah nach ihr. Als er sie schlafend vorfand, ließ er sie schlafen und machte sich was zu essen.
Biggi wachte auf und rieb sich die Augen und dann verspürte sie den selben Stich wie heute morgen. Sie ging ins Wohnzimmer. Dort schaute Thomas Fernseher.
„Na, hast du gut geschlafen?“, fragte er sie.
„Ja habe ich“, sagte sie.
„Was war bei dir los?“, sagte
„War für das Wetter sehr ruhig. Nur ein Einsatz“, sagte Thomas
„Ja und Ebi ist die nächsten drei Wochen nicht da. Urlaub mit Lola“, fügte er an.
Biggi lachte und küsste ihn
Sie hatte sich neben ihn gesetzt und sich an ihn gekuschelt. Sie liebte es nur an seiner Schulter zu lehnen und seinen Atem zu hören.
Thomas streichelte sie dabei.
„Hast du morgen Frühschicht?“, sagte sie
„Ja“, sagte Thomas
„Auwa...oh....das war heftig“, sagte Biggi und verzog das Gesicht.
„Biggi..hast du Wehen?“, sagte Thomas.
„Weiß ich net. Denke aber schon. Die Schmerzzustände die krampfhaften kommen immer kürzer“, sagte sie
„Auwa.....Auwa“, sagte sie
Thomas stand auf und ging ins Schlafzimmer. Er atmete ruhig durch. Wenn ich jetzt verrückt spiele dann, bekommt sie vielleicht Angst., dachte er bei sich.
Dann trug er den Klinikkoffer ins Auto. Sie hatten sich für ein Geburtshaus in der Nähe entschieden. Dort wollte er mit Biggi hin.
Biggi war aufgestanden und lief in Richtung Küche als sie den nächsten Stich verspürte.
Thomas kam wieder in die Wohnung und nahm sie in den Arm. Er küsste sie.
„Fahren wir mal zu Frau Frohstern“, sagte er.
„Ja, das machen wir.“, sagte Biggi.
Gina und Mark genossen den sonnigen Tag bei einem Spaziergang.
„Du Mark du könntest doch bei mir einziehen.“, sagte Gina
„Ja könnte ich „, war die Antwort.
„Machst du es bitte.“ Gina sah in von untern mit Hundeblick an.
„Mache ich auch, aber nur wenn du mich heiratest“., sagte Mark
„Das ist Bestechung“, sagte Gina und küsste ihn schnell
„Ach, das was du mit mir machst ist nicht Bestechung.“, sagte er
„Nein, das ist Taktik“, sagte Gina
„Aber dann heiraten wir im Mai oder Anfang Juni nächstes Jahr“, sagte sie
„Denn ich will Biggi als Trauzeugin haben“, sagte sie leise
Sie liefen weiter Arm in Arm durch den lauen Nachmittag.
Thomas und Biggi waren im Geburtshaus angekommen. Die Hebamme untersuchte Biggi.
„Heim lasse ich Sie nicht mehr. Denn der Kopf des Kindes ist schon sichtbar und ihr Muttermund ist offen. „Aber nun mache ich Ihnen mal einen Tee. Sie können sich so bewegen wie sie wollen.“ ,sagte Frau Frohstern
Während die Hebamme den Tee holte für Biggi, sah sie auf Thomas Schoss. Sie lehnte den Kopf an ihn.
„Thomas ich habe Angst ich schaffe das nicht“, sagte sie
„Ich bin doch auch da, Süße. Außerdem hast du schon so viel geschafft, das kriegen wir beide hin.“, sagte Thomas. Sie saßen auf einem kreisrunden Bett. Am Ende waren viel Kissen sie hatten alle verschiedene Farben. Eines war als Herz gearbeitet.
Biggi trank den Tee. Frau Frohstern wollte noch was holen als Biggi aufschrie.
Sie sah gleich nach ihr und sagte sehr ruhig
„Wenn Sie das nächste mal einen Schmerz verspüren, dann drücken Sie als wollten sie auf Klo gehen“, sagte sie
Das dauerte nicht lange und da lag ein kleiner, schreiender Körper. Er war nackt und blutverschmiert.
Thomas küsste Biggi die noch nach Luft rang. Die Hebamme sah die Beiden an.
„Frau Schwerin, Herr Wächter, Sie bekommen Zwillinge.“, sagte sie
„Zwill..................in..................ge“, sagte Biggi, die nochmals eine Wehe überrollte.
Als sie danach aufatmete lagen zwei kleine schreiende Körper vor ihr.
„Herzlichen Glückwunsch zu einem Sohn und einer Tochter. Die hat sich gut versteckt. Sagen Sie mal wer ist ihr Frauenarzt?“, sagte sie
„Dr. Laue“, sagte Biggi
„Ach wie sollen Ihre Beiden Süßen heißen?“, sagte sie
„Leon und Laura Wächter“, sagte Biggi.
Dann sah sie den entsetzten Thomas an.
Nach drei Stunden fuhren die 4 heim.
Thomas legte Leon in den Stubenwagen und Laura ins Bett. Bevor er einschlief dachte er nur.
„Na, Mediziner, Mathe 6, Biologie 1 besonders in der Vermehrung“
Am anderen Tag kam er auf die Basis. Es war ein Mann da den keiner kannte
„Guten Morgen miteinander. Kloss Gerd von der Flugsicherung.“, sagte der Mann
„Guten Morgen Herr Kloss“, sagten alle
„Herr Ebensieder wird für die nächsten Monate ausfallen. Er hatte einen Unfall auf dem Weg zum Urlaubsort. Er liegt schwerverletzt in Hamburg-Altona. Frau Senf kam beim Unfall ums Leben. Bis er wieder fit ist, jedoch nicht die nächsten zwei Wochen, werde ich die Basis leiten. Ich bin auch in den Urlaubsvorbereitungen. Es geht zum Angeln nach Skandinaven. Morgen fahre ich mit dem Bus weg. Hat jemand noch irgendwelche Neuigkeiten?“, wollte Herr Kloss wissen
„Ja ich. Auch habe ich an die Kollegen Michael und Gabi ne Frage?“, sagte Thomas
„Ja welche“, sagten Michael und Gabi
„Was habt ihr in Mathe und Bio in der Schule gehabt?“, sagte Thomas
Gina und die anderen grinsten. Herr Kloss sah den Piloten an
„Warum?“, wollte Gabi wissen
„Na, weil alle von einem Kind geredet haben und ich habe seit gestern 21.30 und 22.00 zwei Kinder. Einen Leon und ein Laura. Und von Laura wusste keiner was?“, sagte Thomas.
„Herr Wächter herzlichen Glückwunsch zu dem Nachwuchs in zweifacher Stärke. Beruhigen Sie sich ich habe 6 Kinder daheim. Meine Frau war nur dreimal schwanger.“, sagte Herr Kloss
Thomas sah ihn an.
„Danke für Warnung, Herr Kloss. Trinken wir nun einen Sekt auf die Beiden“, sagte Thomas
„Sicher und sie fliegen nicht und die Kollegin Aigner fliegt auch nicht. Ich sperre die Basis nach dem Schock erstmal für ne Woche und dann machen sie die Woche drauf nach dem Motto „Take it easy altes Haus „ Dienst. Brauchen Sie ein Autogramm von mir?“, sagte er und lachte.
Gabi legte ihm die Bestelllisten der Medikamente vor. Herr Kloß unterschriebe sie.
„Ich hatte in Mathe ne 4 und in Bio ne 1 „, sagte Gabi und lachte.
„Na, Gabi ich war in Mathe besser wie du da hatte ich ne 1 aber in Bio ne drei“, sagte Michael
Thomas gab dem Vertreter von Ebi die Geburtsbescheinigungen.
Am Nachmittag kam er heim. Biggi lag im Bett. Sie war müde.
„Gestern dachte ich schon ich hätte dich verloren“, sagte sie zu Thomas
Der krabbelte zu ihr und sagte
„Du mich verlieren .Niemals“, dann lachte er.
Copyright 2006: Daniela