A-Team

B-Team

   

Thomas Wächter

Biggi Schwerin

Dr. Michael Lüdwitz

Dr. Gabrielle Staller

Peter Berger

Ralf Staller

Weitere Personen: Max, der Mechaniker, Herr Ebensieder der Basisleiter, Stella Cortina, Dr. Karin Thaler.

 

Überraschungen

 

"Danke für die Info Karin. Tschüss.", sagte Gabi ins Telefon. An der Türe der Wohnung stand eine ungeduldiger Gonzo und ein noch ungeduldiger Ralf. Sie hatten in einer ½ Stunde Dienst und Herr Ebensieder der Basisleiter war auf Pünktlichkeit aus. Also eilte sie zu den beiden, streichelte Gonzo und küsste Ralf mit den Worten. "Auf was warten wir Schatz.", sie lächelte dabei und Ralfs Miene entspannte sich. Sie waren seit fast zwei Jahren verheiratet und arbeiteten beide bei Luftrettung auf dem Stützpunkt von Medicopter 117 in Traunstein. Ralf hatte sie dort kennen und liebengelernt. Der Sanitäter trug seine Notärztin und Herzensdame auf den Händen. Nur ein Glück blieb den beiden verwehrt – ein Kind.

Während der Fahrt zur Basis im VW Golf waren beide ruhig, denn es war viel Verkehr. Sie kamen an und die Pilotin Biggi Schwerin, eigentlich hieß sie Brigitte, warte bereits umgezogen mit Kaffee und süßen Stückchen. "Hallo Biggi. Was sagt die Quarz?", grüßte Gabi die Pilotin. "Noch 10 Minuten bis zum Schichtwechsel, Ebensieder ist noch nicht da. Er hat angerufen. Auto ist im Arsch. Kleine Sünden bestraft, der liebe Gott sofort. Das wisst ihr doch. Michael, Thomas und Peter machen Überstunden, sie sind zu einem Einsatz vor 10 Minuten weg. Alles weitere gleich.", rief sie den Beiden nach. Nach einer Weile saßen die Drei beim Kaffee. Auf einmal wurde die Tür aufgerissen und eine aus Atem geratene Stella Cortini kam herein. Sie atmete tief durch und meinte dann zu den Dreien die sie verdutzt anschauten "Ist unser Kameltreiber schon da? Ich habe verschlafen. Kam erst gestern mit dem letzten Zug an." "Nee, er hat angerufen und sich gewundert das du nicht abnimmst. Hab ihm gesagt du bist für kleine Mädels. Du hast Darmgrippe und bist trotzdem da. Sein Auto ist im Arsch. Kleine Sünden bestraft, der liebe Gott sofort. Das weist du doch Stella.", lachte Biggi sie an. "Danke Biggi, du hast was gut bei mir. Sein letzter Anschiss wegen der 5 Minuten hängt mir noch in den Kniekellen.," sagte Stella und ging ins Büro wo sie die Einsatzberichte der letzten Woche und die Stundenzettel der Mitarbeiter bearbeiten musste. Nach einer Weile landete der Helikopter und die A-Crew kam zurück. Der Patient war in eine Jauchegruppe gefallen und Peter hatte die ehrenwerte Aufgabe in hieraus zu bergen. Man konnte in nicht sehen aber riechen. Die Drei am Frühstückstisch wedelten mit der Hand nach Luft. Kurze Zeit später saßen alle 6 am Tisch und tranken Kaffee. Stella kam zur Türe rein. "Sagt mal was stinkt ihr so mordsmäßig?", fragte sie. Thomas erzählte ihr von dem Einsatz. An Peter gewandt meinte sie "Du kannst dir den Besuch in der Kosmetikfarm sparen, den Jauche macht schön." Sie lachten alle. Dann sah sie in die Runde. Ihre Augen sollten nur die Herren treffen. "Also meine Herren. Gabi und Biggi hört mal weg. Wenn ihr nicht demnächst schöner schreibt, besonders du lieber Michael, dann beiße ich euch alle die Nasen weg oder ich verkaufe euch. Bei Michaels Schrift, wundert es mich nicht dass die Ehe in die Brüche ging. Diese Sauklaue, kann ja keine Frau lesen. Die Schriftgelehrten im Alten Rom hatten schönere Schriftzeichen. Von Thomas und Peter bekomme ich noch zwei Unterschriften und der Herr Doktor darf mir unauffällig folgen damit er mir die restlichen Einsatzberichte diktieren kann. Noch einmal will ich das nicht erleben. O.K. " , meint Stella und versuchte ernst dabei zu bleiben. Sie wollte noch etwas sagen doch das Telefon im Büro klingelte und man hörte sie nur sagen "Ja das ist kein Problem. Nein, mir geht es schon besser." Dann kam sie zu den anderen in den Aufenthaltsraum. Versuchte ein trauriges Gesicht zu machen. Zog sich einen Stuhl heran, setzte sich neben Michael und schaute in die Runde und grinste über alle Backen. Die anderen lachten. Thomas meinte mitfühlend, ironisch "Hast du schlechte Nachrichten für uns Stella, dass du uns den Kaffee wegtrinken musst und die Brötchen wegessen musst oder hast du vor in Tränen auszubrechen." "Ach, Thomas er tut mir so leid. Dem armen Ebensieder sein Auto ist im Arsch. Kleine Sünden bestraft, der liebe Gott sofort. Das wisst ihr doch. Nun hat er mir mit geteilt er kann heute und morgen nicht kommen. Biggi hat vorhin am Telefon gesagt, dass ich Darmgrippe habe und trotzdem da bin. Dabei war ich auch schon fast ne Stunde überfällig. Braucht jemand ein Taschentuch, bei dieser Nachricht?", meinte Stella und schaute mitleidig in die Runde. Keiner vermisste Ebensieder. Mit seiner Überpünktlichkeit hatte er sich manchmal keine Freunde gemacht. Die A-Crew ging zum Umziehen und die B-Crew hatte an diesem Tag keinen Einsatz. Der nächste Tag verlief auch ruhig. Da es Sommer war und auch warm sonnte sich die Mitglieder der Crew während der Einsatzpausen am Rasen oder saßen an der Salzach.

Einige Zeit später. Gabi, Biggi und Ralf hatten Dienst. Stella kam mit den Terminen für die Jahresuntersuchungen denn die waren wieder fällig. Sie gab den Dreien die Zettel und bat sie ihr wieder nach der Untersuchung zurückzugeben. Gabi sah in letzter Zeit etwas traurig aus. Als Biggi Ralf darauf ansprach meinte dieser nur kurz angebunden "Hat wegen mir mit der lieben Mutter wieder krach gegeben. Sie hätte lieber einen Notarzt als Schwiegersohn als einen einfachen Sanitäter." Biggi schüttelte verständnislos den Kopf . Auch die A-Crew die gerade kam da bald Schichtwechsel war und dies mitbekam ging kopfschüttelnd in die Umkleide. "Michael kannst du mit Gabrielle deshalb mal reden? Du als Arzt hast da ja bessere Chancen als Thomas, Biggi und ich.", meinte Peter. "Gut aber heute nicht, Peter, da Margarethe kommt um Dirk zu holen und da sollte ich da sein.", gab Michael ihm zur Antwort.

Thomas und Michael waren gerade daheim und Dirk und Laura hatten ihnen Kaffee gemacht. Da klingelte es und Dr. Margarethe Lüdwitz, die Ex Frau von Michael kam herein. Die Ärztin war schlank, hatte schon graumelidetes Haar und war für eine Frau normal groß. Ca. 1,65 waren das. "Mama hast du am Samstag Dienst. Da habe ich Geburtstag und ich dachte du kommst da zu uns. Papa und ich wollten etwas unternehmen und ich will das du auch dabei bist. Sag jetzt nicht, das mit dir und Papa wird nichts mehr. Das weiß ich auch so. Ist für alle Beteiligten besser so. Echt.", Dirk schaute sie etwas fragend an. Dann verzog er das Gesicht und grinste sie lausbubenhaft an. "Dirk ich muss nachschauen wie ich Dienst habe, aber sonst spricht nichts dagegen. Gehen wir nun. Ich will ins Kino. Da läuft der Harry Potter und der Stein der Weisen.", sagte Margarethe Lüdwitz.

Auf der Basis saßen Biggi und Gabi im Gras uns sonnten sich. Der Alarm ging los. Auf einem Fußballplatz war im Training ein Spieler zusammengebrochen. Biggi zog den Heli im Blitzstart hoch und keine zwei Minuten später landete sie auf dem Feld. Gabi stellte eine massive Herzschwäche fest und reanimierte den Spieler. Sie folgen ihn in die nächste Klinik. Als Dank erhielten die Drei Sechs Karten für das Spiel Bayern München – 1860 München am Samstag. Als Gabi mit den Karten in Heli stieg und es den anderen erzählte meinte sie " Was machen wir nun damit?" "Ich gehe da hin und nehme Peter mit. Die anderen könnten wir ja Dirk zum Geburtstag schenken? Ist das ein Vorschlag, Mädels?", sagte Ralf. " Gabi küss ihn für mich mit. Der Vorschlag ist toll und wir gehen dann mit Laura shoppen. Vielleicht geht ja Stella mit?, rief Biggi begeistert. Sie kamen an der Basis an und Biggi rief durch die ganze Basis "Herr Ebensieder wo sind Sie?" Natürlich kam der Chef sofort angelaufen und Biggi sagte zu ihm " Wir haben sechs Karten für das Spiel Bayern München – 1860 München am Samstag geschenkt bekommen bei dem letzten Einsatz. Ralf will mit Peter hin und 4 Karten soll Dirk zum Geburtstag geschenkt bekommen. Der weiß sicher mit wem er dort hin geht. Bitte sperren Sie uns für das Wochenende?" " Da der Heli am Wochenende nach München in die 100 Stunden Inspektion muss, ist dies schon passiert. Sie haben alle bis Dienstag früh frei, da beginnen Sie, das B-Team mit dem Dienst. So nun ziehen sich um und hauen ab sonst überlege ich mir es noch anders", war die Antwort des Basisleiters. Die Nachricht war schnell weitergegeben und jeder war damit einverstanden. Am Samstag morgen hatte Michael für sich Dirk, Thomas und Laura den Tisch gedeckt. Er hatte Dirk ein neues Fahrrad gekauft, da dessen zu klein geworden war. Laura hatte ihm ein Buch über Fußballtechniken gekauft, da sie sein größtes Hobby ja kannte. Thomas hatte Laura beauftragt noch was für Dirk zu holen. Also bekam er noch eine CD die er sich wünschte. Die vier waren beim Frühstück als es klingelte und Dirks Mutter und Rest von Medicopter erschien. Biggi gab ihm das Kuvert und meinte dann nur. "Du kommst in den Genuss, da jemand mit uns zufrieden war." Als Dirk die vier Freikarten sah meinte er nur "Pohaa da konnte jemand Gedanken lesen.". Er bedankte sich bei Gabi und Biggi mit Kuss nur zu Ralf meinte "Dich küsse ich nicht. Das macht dann Gabi". Seine Mutter sah die Karten und meinte. "Du verlangst nicht von mir, dass ich mir das antue, dich und deinen Papa auf der Tribüne in Aktion. Nehmt Thomas mit und ich gehe mit Biggi und Gabi weg. Geht Laura auch mit?" " Ja. Laura geht mit", antwortete Biggi. "Aber sicher nicht zum Fußball. Das tue ich mir nicht an. Dann schon lieber in die Ausstellung für Helikopter und shoppen. Damit kann man mich kriegen." Gesagt getan. Der Tag war erlebnisreich für alle Beteiligten.

Die B-Crew hatte Dienst und Gabi meinte beim Kaffeetrinken an Ralf gewandt. "Ich muss noch zur Untersuchung nach München und treffe mich dann mit Karin einer ehemaligen Kollegin. Ich komme später heim. Nicht das du Angst bekommst." Ralf nickte stumm. Gabi fuhr nach München und nach der Untersuchung unterhielt sie sich noch mit ihrer Freundin Karin Thaler bei einem Kaffee. "Gabi ich musste Schluss machen Ulrich hätte mich mit seiner Eifersucht noch krank gemacht. Kam ich auf Grund einer OP zu spät zu unseren Verabredungen tobte er. Noch dazu habe ich einige Kollegen die zwar mit mir gerne ins Bett wollten mich aber nicht ganz für voll nehmen. Und wie geht’s dir und Ralf? Was gibt es bei euch neues?, wollte sie von ihrer Freundin wissen. "Ach Karin, ich kann dir sagen. Wenn das Theater mit meiner Mutter wegen Ralf nicht bald aufhört, dann weis ich auch nicht mehr weiter. Ich habe Ralf geheiratet weil ich ihn liebe und er mich. Aber meine Mutter hätte gerne einen Arzt als Schwiegersohn und keine Sanitäter. Sie lässt Ralf zwar nichts anmerken aber mir macht sie die Hölle heiß. Wir sind nun fast zwei Jahre verheiratet und ich bin immer noch nicht schwanger. Daran ist auch Ralf schuld. Denn er so meint sie wolle keine Kinder. Stimmt nicht. Ralf liebt Kinder über alles. Ich habe den Verdacht ich kann keine Kinder kriegen. Mal schauen was die Flugtauglichkeitsuntersuchung ergeben hat. Habe diesen Test mit einbinden lassen.", meinte Gabi. "Ich drück dir die Daumen, dass sich alles für euch zum Guten wendet.", meinte Karin. Nach einer Stunde trennten sich die Freundinnen, denn Gabi musste heim und Karin zum Dienst.

Gabi war es in der kommenden Zeit sehr schlecht und sie kämpfte mit einer Grippe. Michael der dies bemerkte kam nach einem Dienst mal auf sie zu und fragte "Kann ich dich mal unter 4 Augen sprechen, Gabi?" Die anderen schauten, aber sagten nichts. Die beiden gingen nach außen, es war mittlerweile Herbst und stürmte. Gabi und Michael gingen ein Stück als Michael sie fragte "Sag mal stimmt mit dir was nicht? Hat es vielleicht Streit zwischen Dir und Ralf gegeben? Es geht mich nichts an aber ich mache mir Sorgen um dich da du nicht mehr wie vor einem Jahr bist. Außerdem hast du mir bei manchem schon sehr geholfen.", sagte er zu ihr. "Ach Michael, das ist lieb von dir, dass du dir um mich Sorgen machst. Es ist das Theater mit meiner Mutter wegen Ralf das nicht aufhört und weis ich auch nicht mehr weiter. Ich habe Ralf geheiratet weil ich ihn liebe und er mich. Aber meine Mutter hätte gerne einen Arzt als Schwiegersohn und keine Sanitäter. Sie lässt Ralf zwar nichts anmerken aber mir macht sie die Hölle heiß. Wir sind nun fast zwei Jahre verheiratet und ich bin immer noch nicht schwanger. Daran ist auch Ralf schuld. Denn er so meint sie wolle keine Kinder. Stimmt nicht. Ralf liebt Kinder über alles. Ich habe den Verdacht ich kann keine Kinder kriegen. Mal schauen was die Flugtauglichkeitsuntersuchung ergeben hat. Habe diesen Test mit einbinden lassen. Bitte sag nichts Ralf und den anderen. Hast du dein Ergebnis schon?, fragte Gabi den Kollegen und Freund. "Nein, ich werde schweigen wie ein Grab, Gabi. Ja ich habe mein Ergebnis ist o.k. wie immer. Sag mal soll ich wegen den Schwierigkeiten mit deiner Mutter mal mit Ralf reden oder willst du es nicht? Hast du dein Ergebnis schon?", fragte Michael die Kollegin. "Nein, gehen wir wieder rein. Die werden uns schon vermissen. Ich sage dir Bescheid wenn ich es habe.", sagte Gabi und die beiden gingen in den Hangar. Der Sturm legte an Stärke zu und Biggi sah zum Fenster hinaus. "Bei dem Wetter kann ich nicht aufsteigen, das ist zu gefährlich.", sagte sie vor sich ihn. Einige Tage später die A-Crew kam von einem Einsatz zurück. Gabi wartete auf Michael, als Thomas und Peter vorgegangen waren meinte sie nur. "Hast du mal Zeit für mich muss nicht gleich sein." "Klar nur mir wäre es heute gegen 20.00 Uhr lieber, da ich mich wegen den Unterhalts für Dirk mit Margarethe unterhalten muss und ich nicht weiß was das Jugendamt wieder getrieben hat. Sie hat nämlich einen Brief erhalten der besagt dass sie nu 200€ mehr zahlen muss und ich hatte mit ihr vereinbart wir regeln das unter uns. Jetzt geht der Kampf schon wieder los.", meinte Michael. Sie gingen ins Gebäude. Die B-Crew war umgezogen und die A-Crew wollte gehen als Herr Ebensieder in den Raum kam "Herrschaften, Schluss für heute und morgen. Am Freitag startet die B-Crew mit dem Dienst. Ich habe nicht Spendiersocken oder ähnliches an nur wenn der Heli nicht heute nach München zur Generalüberholung kommt dann sind wir am Montag alle arbeitslos. Frau Schwerin fliegen sie den Heli nach München. Herr Wächter bitte holen sie ihre Kollegin in einer Stunde am Flughafen ab. Ich habe Ihnen hier den Zuschuss zum Sprit hingelegt. Hat jemand noch Fragen. Gut. Danke und schöne Freizeit.", sagte Herr Ebensieder. Stella tippte noch einige Einsatzprotokolle ein. Sie war auf dem Weg in die Küche als vor ihr sich ein maskierter Mann aufbäumte und ihr ein Gewehr an die Schläfe hielt "Geld her oder du bist tot Süße.", schrei er sie an. Peter war noch in der Umkleide und hörte die Schritte und dann Stellas Aufschrei. Er zog sich rasch an. Dann schlich er zur Türe. Es war still. Der maskierte Mann stand im Raum. Nur Peter sah ihn nicht. "Ich habe kein Geld. Das Geld hat mein Chef. Der ist unterwegs.", sagte Stella und ihre Stimme zitterte. Der maskierte packte sie und schleuderte sie in Richtung Sofa. Peter sah ihn und sah Ebensieder, Michael und Max kommen. Er gab allen ein Zeichen. Der Mann versuchte sich an Stella zu vergehen, in dem er ihr Bluse öffnete. Doch sie biss zu. Da schlug er zu. Peter ging um den Tisch und packte ihn von hinten am Kragen. Bevor er Stella, die bewusstlos war was antun konnte schlug Peter ihm von hinten über den Kopf. Der Einbrecher sank auf den Boden. Peter kniete sich zu Stella hin. Er füllte den Puls und legte sie auf das Sofa richtig hin. Während dieser Zeit verständigte Michael die Polizei und hieß Ebensieder an, den Eindringlich zu fesseln. Stella war aufgewacht. Sie richtete sich auf und sah Peter. "Bleib liegen Michael versorgt gleich deine Wunde noch, chirurgisch. Du hast eine Platzwunde. Ich fahre dich dann heim. O.K. Sag mal wie ist das passiert?", fragte Peter.

Der Einbrecher wollte nach Stella nochmals greifen, aber Max hielt ihn zurück. Da kam die Polizei. Der Polizist der ihn abführte. Die kannten ihn schon, denn sie suchten ihn auf grund eines Banküberfalls. Nach einer knappen Stunde war alles vorbei. Stella stand auf. Sie erzählte den Kollegen wie sie auf den Einbrecher gestoßen war. "Sie brauchen die nächste Woche nicht kommen Frau Cortini. Herr Berger fährt Sie nun heim. Dr. Lüdwitz wäre es möglich, dass Sie nach Frau Cortini mal sehen?", wollte der Chef wissen. Michael nickte. Dann fuhr er heim wo er von Laura, Dirk und seiner Ex-Frau empfangen wurde. Laura wollte wissen wo Thomas war und Dirk war froh, dass er da war. Als Dirk das Wohnzimmer verlassen hatte lies er sich den Brief durch. Auf einmal sah er in der Post dass er auch einen Brief erhalten hatte, vom Jugendamt. In diesem stand, dass die Erhöhung stattfinden muss. Auch merkte Michael das es ein neuer Bearbeiter war. "Nein, nun kann ich an meinem freien Tag auch noch so ne Schmarrn erledigen. Können die sich nicht um Kinder kümmern denen es wirklich schlecht geht. Dirk hat doch alles und ich will nicht mehr Unterhalt.", sagte er vor sich hin. Margarethe sah, dass es ihm peinlich wurde. "Michael wir gehen morgen da beide hin und machen dem Sachbearbeiter das klar. Zu Weihnachten soll Dirk doch einen PC bekommen, da zahle ich die Hälfte. O.K. Das ist ja schon in 8 Wochen.", war Margarethes Vorschlag " Gut das machen wir das Margarethe. Ich bin dann um 15.00 Uhr am Jugendamt. O.K. Aber bitte sag Dirk nichts der regt sich immer so sehr auf, wenn ums Geld geht. Ich habe ihm beim letzten Dreh vom Jugendamt die Wahrheit sagen müssen, nun weiß er was du für ihn zahlen musst. Er ist der Meinung das reicht voll und ganz. Da hat er auch recht.", meinte Michael. Dies wurde am Tag darauf erledigt und die Beiden konnten die Sachen Unterhalt nun alleine regeln.

Um 20.00 Uhr trafen sich die Medicopter Ärzte Dr. Gabrielle Staller und Dr. Michael Lüdwitz in der kleinen Pizzeria am Mark. Michael sah schon an einem Tisch. Er hatte ein Glas Rotwein vor sich stehen. Als Gabi kam stand er auf und begrüßte sie herzlich. Sie bestellte sich einen kleinen Salat und auch ein Glas Rotwein. Michael eröffnete das Gespräch.

"Gabi sag mal was ist mir dir los, dass es nur ich wissen darf? Hat das mit der Flugtauglichkeitsuntersuchung zu tun?, wollte er wissen

"Ja, Michael. Ich habe dir doch erzählt, dass ich so Probleme mit meiner Mutter habe weil ich noch nicht schwanger bin und Ralf wieder mal daran schuld ist. Deshalb habe ich den Test auf Fruchtbarkeit mit machen lassen. Ebensieder versteht eh nur Bahnhof und Kofferklauen. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Ich kann laut Test keine Kinder kriegen. Ich weiß nicht wie das Ralf beibringen soll, er wünscht sich doch so sehr eine große Familie. Weißt du einen Rat für mich? Vielleicht als Kollege oder auch als guter Freund.", während Gabi dies sagte stiegen Tränen in ihre Augen. Sie gab Michael den Brief in dem das Ergebnis stand. Er las ihn sich durch. Eine Weile sagten beide nichts. Bis Michael die Hand auf Gabis Hand legte und zu ihr meinte zu ihr

"Ralf muss die Wahrheit erfahren. Sie wird ihn noch mehr treffen wie dich aber er hat ein Recht darauf. Wenn vielleicht ein einem oder zwei Jahren sich die Wogen in deiner Familie gelegt haben, könnt ihr ja über eine Adoption nachdenken. Aber ehrlich gesagt. Ich glaube nicht, an das was hier steht. Du schaust eh so schlecht aus, dass ich eher die andere Variante, nämlich eine Schwangerschaft diagnostizieren würde. Wenn du es ihm gesagt hast, kannst du mir ja einen Wink geben, dann rede ich nochmals mit ihm.", meinte Michael.

"Sag mal Michael wie ging das mit dir und Margarethe und dem Unterhalt aus? " ,fragte Gabi den Kollegen und Freund.

" Oh , ganz gut. Ich habe heute den selben Brief wie Margarethe im Briefkasten gehabt. Wir gehen morgen zum Jugendamt gemeinsam und wollen dies klären.", informierte er sie.

Gabi aß den Saltat und beide tranken den Wein aus. Sie zahlten. Vor der Türe sagte Gabi zu Michael nachdem sie ihm einen freundschaftlichen Kuss auf die Wange gedrückt hat. "Danke fürs Gespräch. Hast mir sehr geholfen.

Gabi war es schlecht und ihr Kreislauf war im Keller. Zu dem hatte sie sich gerade über ihre Mutter geärgert mit der sie telefoniert hatte. Ralf schlief noch und sie wollte Brötchen holen beim Bäcker als das Telefon klingelte. "Staller.", meldete sie sich etwas genervt. Aber nach dem melden von Karin Thaler war ihre Laune wieder besser. Sie erzählte der Freundin und ehemaligen Kollegin auch von ihren Syntomen. "Du bist vielleicht schwanger Gabi.", meinte Karin und lachte. "Ne, das kann nicht sein, denn der Fluguntauglichkeitsbericht sagt aus das ich unfruchtbar bin. Muss was anderes sein. Das wir nie Kinder haben werden, liegt an mir.", meinte Gabi kleinlaut. " Nee Gabi glaube ich nicht. Was sagt der charmante Kollege von dir, äh...M......Wie hieß der gleich noch mal?", überlegte Karin "Michael. Der glaubt so viel dran wie du. Der meinte dass der Kollege der die Untersuchung durchgeführt hat besoffen war. Vielleicht hat er recht. Du ich muss Brötchen holen. Tschüß Karin.", sagte Gabi und legte auf und verlies die Wohnung. Sie ging in die Bäckerei und auf dem Rückweg traf sie Thomas der auch Brötchen holte. "Hi Thomas, welche Brötchen hast du denn für euch vier dabei?, wollte Gabi wissen." Die großen sind für Michael, der schaut so unterernährt aus und dann Hörnchen für Laura und Dirk eine Laugenbrezel, ja und Mohn und Sesam.", bekam Gabi zur Antwort. "Na, dann schönen Tag und grüß die Drei.", meinte Gabi.

Ralf war aufgewacht und sah auf das leere Bett neben sich. Als er in die Küche der Dreizimmerwohnung ging sah er den gedeckten Tisch und einen Zettel.

Bin beim Bäcker Brötchen holen. Ich liebe dich Murmeltier. Gabi

Er lachte als er den Zettel sah und ging sich duschen. Nach dem er sich angezogen hatte wollte er sich gerade mit der Zeitung im Wohnzimmer es bequem machen als hörte wie sich der Schlüssel im Schloss drehte. Gabi kam vom Bäcker zurück. Er ging in die Küche wo sie gerade die Brötchen in den Korb legte. Er legte die Hände um ihre Hüften und küsste sie am Hals zärtlich. Sie drehte sich um und er widerte den Kuss. Sie setzten sich. Während des Frühstück erzählte sie ihm vom Ergebnis der Flugtauglichkeitsuntersuchung. Ralf war entsetzt. Er nahm sie in den Arm und küsste sie. Er wusste dass es nun am ihm lag, wie sie es verkraften würde. Auch kannte er die Boshaftigkeit von Gabis Mutter ihm gegenüber. Ihr zu liebe hatte oftmals geschluckt. Vielleicht sollte ich mal mit Michael reden dachte er bei sich. Na, ja selbst Thomas würde sicher ein brauchbarer Rat einfallen.

Am Dienstag kam die B-Crew pünktlich zum Dienst. Da der Dienst ruhig verlief waren alle noch am Tisch versammelt als die A-Crew kam. "Ich gehe mich nun umziehen Biggi, kommst du mit.", fragte Gabi die Kollegin. Während dieser Zeit erzählte Ralf den anderen von dem Befund. Könnt ihr mir das mal erklären, warum es immer uns trifft?, fragte er in die Runde. Peter und Thomas schüttelten den Kopf. " Ralf ich weiß es schon seit ein paar Tagen, Gabi hat mich um Rat gefragt. Nur ich denke eher, dass sie schwanger ist und dies eine bösartige Fehldiagnose ist. Das habe ich ihr auch gesagt. Nur ich konnte ihr keinen Rat geben, was deine Schwiegermutter betrifft. Jedenfalls denke ich es da sie sehr schlecht ausschaut. Will ihr den Vorschlag von einem großen Blutbild machen. Tut mir leid, dass ich euch nicht mehr helfen kann!, meinte Michael ruhig.

Die Wochen vergingen und die Adventszeit kam. Anfang Dezember begann es zu schneien. Zur Freude von Dirk und Laura, die in ihrer Freizeit mit Freunden zum Rodeln gingen. Die B-Crew hatte Dienst als ein Notruf die Stille unterbrach. "Wir übernehmen den Einsatz, Dr. Staller, rief Gabi ins Mikro.

Der Einsatz führte sie in den tiefen Winterwald im Umland von Rosenheim. Zur gleichen Zeit machte Dr. Thaler einen Waldspaziergang, der ein Rundweg war. Er endete am gleichen Ort wieder. "Da mitten im tiefsten Wald steht jemand der winkt. Es ist ein Mann.", meinte Gabi. "Biggi lass mich an der Seil herunter. Ralf kommt nach. O.k.", gab die Notärztin ihre Anweisungen. Dr. Thaler lief zu dieser Zeit in die selbe Richtung. "Dr. Staller, wo ist der Verletzte?", fragte Gabi den Förster. "Dort vorne an der Lichtung. Er liegt dicht neben dem Abhang. Hoffentlich können Sie ihn behandeln Frau Doktor.?", meinte der Förster. "Sicher" beruhigte Gabi ihn. Langsam gleitet sie zu dem Verletzten hinunter. Mit Hilfe des Försters zog sie in rauf. Aufeinmal verspürte Gabi einen Stich in der Leistengegend. Sie steckte die Schmerzen weg. Sie hatte den Patient gerade auf den Waldweg gelegt da kam auch schon Ralf mit dem Rucksack. Sie gab ihm die Anweisungen. Doch sie verzog das Gesicht. "Hast du Schmerzen?", fragte er sie "Ne, aber mir ist kalt.", log Gabi. Sie brachten den Patienten in das nächste Krankenhaus. Gabi duschte und danach kam sie mit Biggi aus der Umkleide. "So jetzt geht mir wieder gut Ralf und brauchst dir keine Sorgen machen. Ach, ja Weihnachten verbringen wir beide in trauter Zweisamkeit, mit meiner Mutter ärgere ich mich nicht rum.", sagte sie zu Ralf und küsste ihn auf die Wange.

Karin schloss nach dem Spaziergang die Türe der Wohnung auf. Sie hatte sich die Post mit genommen. Nach der Trennung von ihrem Freund, wohnte sie nun in einer 2 Zimmerwohnung alleine. Sie genoss es, dass ihr keiner Vorschriften machte. Ihr Vater hatte ihr auf den AB gesprochen, dass er gerne Weihnachten bei ihr verbringen wolle. Sie setzte sich auf einen Stuhl und öffnete den Brief. Er war von ihrem Ex-Freund Ulrich der mal wieder sie zurückhaben wollte. Sie zerriss in und warf den Brief in den Eimer. Er hatte ihr gedroht er würde dafür sorgen, dass sie ihre Stelle verlieren würde, wenn sie ihn nicht heiraten würde. Karin hatte darauf hin die Sachen gebackt und auch noch am gleichen Tag die neue Wohnung bezogen. Sie hatte ihrem jetzigen Vermieter erste Hilfe geleistet nach dem er von einer Leiter gefallen war und sich

Der Advent hatte auch Schnee mitgebracht und so spielten die Jungs von der A-Crew während ihrer einsatzfreien Zeit. Thomas formte einen Schneeball der eigentlich für Peter gedacht war und traf die beiden Damen der A-Crew. Gabi sah Biggi an, schubste sie am Arm "Lassen wir uns das gefallen." Biggi schüttelte den Kopf formte einen Schneeball und schleuderte ihn in Richtung Thomas, traf aber Michael ja und so entstand eine tolle Schneeballschlacht.

Am Heiligabend hatte die B-Crew Dienst. Gabi sah wieder mal etwas mitgenommen aus. Sie wollten gerade Stollen und Tee trinken als sie von einem Einsatz überrascht wurden. Erst rannten Gabi, Ralf und Biggi raus. Biggi war in begriff einen Gewaltstart hinzulegen, aber die bekam eine Anweisung von Frank Ebensieder dem Basisleiter. "Frau Schwerin sie müssen beide raus. Bitte warten Sie – die A-Crew kommt noch", war die Anweisung des Chefs. "Geht nicht bin mitten im Startvorgang. Außerdem kann Thomas auch fliegen und bis die sich umgezogen haben sind wir am Unfallort.", gab Biggi zur Antwort und sie war auch schon außer Sichtweite der Basis. Ebensieder befahlt Thomas den Ersatzheli in Rosenheim zu holen während Michael und Peter kamen und sich umzogen. Biggi landete auf der Landstrasse. Diese war spiegelglatt. Selbst sie als erfahrene Pilotin fluchte leise vor sich hin. Dann warnte sie Gabi und Ralf . "Seit vorsichtig ihr beiden.", meinte Biggi. "Klar Biggiliein.", meinte Gabi.

Sie traten auf die Strasse. Sie hatte recht, dachte Gabi. Es war spiegelglatt. Das Auto mit dem Verletzten hing an einem Abgrund. Der Abgrund war mehr als 700m tief. Unter führte ein Weg. Auf ihm befanden sich zur gleichen Zeit Dr. Thorsten Thaler und seine Tochter Karin, die Ärztin war und ihrem Vater gerade die Sache mit der Kündigung gestand.

Gabi und Ralf bargen den Verletzten. "Fliegt vor ich schaue nach dem zweiten Verletzten", meinte Gabi und gab Ralf noch Anweisungen. Auch bekam er einen Kuss von ihr. Sie drehte sich um als sie sah, dass der Heli mit Ralf und Gabi wollte noch nachsehen hinter einer Tanne nicht weit von ihr, doch sie rutschte ab und verlor das Gleichgewicht. Sie stürzte den Abhang hinunter und überschlug sich einige Male. Biggi und Ralf waren derweilen in der Klinik angekommen und übergaben den Verletzten an die Ärzte.

"Karin, ich kümmere mich um alles und ich helfe dir auch eine Stelle zu finden die dir Freude macht. ", Thorsten Thaler legte fürsorglich den Arm um die einzige Tochter. Sein Sohn und seine Frau waren vor 5 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen und Karin war sein einziger Halt. Sie liefen so den Wald entlang als Karin an was hartes stieß. Es war ein Funkgerät. Sie hob es auf. "Das muss ich morgen in der Notambulanz vom Krankenhaus abgeben.", sagte sie zu ihrem Vater und bückte sich. Der sah doch einige Meter weiter eine Frau liegen. Er drehte sich um und rief Karin zu. "Karin, schnell da liegt eine bewusstlose Frau." Karin eilte zu der Frau hin. Sie kannte sie und sagte zu ihrem Vater "Papa lauf bitte an mein Auto zurück und hole meinen Notfallkoffer, das ist eine Kollegin von mir. Ihr gehört das Funkgerät." Thorsten Thaler überlegte nicht lange sondern lief so schnell er konnte zum Auto von seiner Tochter.

Biggi hatte Gabi zum x-ten Mal angefunkt und keine Nachricht erhalten. Sie machte sich Sorgen um die Freundin und Kollegin. Sie telefonierte mit Thomas der noch auf der Basis war und sagte was geschehen war. "Ihr sollt zurückkommen, Ebensieder will das wir noch eine Stunde warten bis wir die Polizei einschalten. Vermutlich sucht Gabi noch den Patienten und hat das Funkgerät ausgeschaltet.", sagte Thomas. Wenige Minuten später landete der Helikopter und Biggi und Ralf stiegen mit hängenden Köpfen aus. Frank Ebensieder erklärte den Beiden warum er sich so entschieden hatte. "Gut aber nicht länger wie eine Stunde.", sagten Biggi und Ralf. Biggi und Ralf verschwanden duschen. Michael, Thomas und Peter setzen hin.

Karin hatte Gabi einen Zugang gelegt. Sie stabilisierte den Kreislauf und bald darauf kam Gabi zu sich. Gabi kannst du mich hören? Wo hast du Schmerzen, fragte Karin die Kollegin "Ich bin abgestürzt von da oben. Mein Bauch tut weh und die Rippen sind wahrscheinlich im Eimer.", sagte sie leise zu Karin. "Gut ich rufe jetzt die Kollegen von dir. Wie heißt dein Kollege Michael mit Nachnamen?, wollte Karin wissen merkte aber das Ihre Kollegin schon wieder am Wegkippen wahr. "Lüdwitz " brachte Gabi nur noch hervor. Thorsten Thaler sah seiner Tochter zu. Sie arbeitete schnell und routiniert. "Karin, schafft es die junge Kollegin von dir? Was hat sie eigentlich?", fragte er seine Tochter. Karin sah zu ihm auf und meinte. "Ja sie wird es schaffen, Papa. Du musst mir nach her helfen sie zu der nahegelegen Lichtung zu tragen, dort kann der Heli landen. Ich nehme nun über ihr Funkgerät mit den Kollegen Kontakt auf, bitte sag nichts sonst verstehen sie mich nicht. Sie wird sicher schon vermisst. Die Unterkühlung ist sehr stark, sie muss schnellsten in eine Klinik. Wenn Gabi dann in der Klinik ist gehen wir essen. Kannst du mich dann an der Klinik abholen?, meinte Gabi und schaute ihren Vater liebevoll an. "Sicher kann ich das, wenn ich weiß wo?", war die Antwort des Vaters.

Michael hatte sich gerade hingesetzt als sich der Funk meldete. "Dr. Karin Thaler. Herr Kollege Lüdwitz bitte melden Sie sich.", sagte sie in den Funk. Michael sprang auf. "Medicopter 117 Dr. Lüdwitz. Dr. Thaler was kann ich für Sie tun". " Dr. Thaler, ich habe ihre Kollegin und meine Freundin, Dr. Staller gefunden. Ist es möglich das sie auf der nahegelegenen Lichtung hier landen. Dr. Staller hat mehrere Rippenbrüche und wahrscheinlich eine innere Blutung sie muss dringend in den OP. Außerdem ist sie stark unterkühlt., meinte Karin. "Wir kommen, Dr. Thaler. ", sagte Michael . Herr Ebensieder kam gerade ins Zimmer. Die Jungs hatten schon den Notfallrucksack in der Hand und waren auf dem Weg nach draußen. Im Gehen rief Michael ihm zu. " Eine Kollegin hat Gabi gefunden. Thomas meldetet sich bei ihnen und sie sagen dann Biggi und Ralf bescheid. Wir sehen uns in der Klinik." Michael konnte gerade einsteigen, da starte Thomas mit einem Blitzstart. Thomas hatte mit Karin Thaler schon Kontakt aufgenommen. In Rekordzeit flog er zu der Lichtung. Er landete im Schnee. Sie sahen einen Mann stehen. Der sagte ihnen als sie auf ihn zurannten. "Dr. Thorsten Thaler. Meine Tochter ist mit der Patientin da vorne. Sie möchten bitte gleich die Trage mitbringen." "Peter hol die Trage und sagt Thomas soll bitte mit kommen.", wies Michael seinen Sanitäter an. Dieser erledigte es sofort. Gabi war zum dritten Mal der Kreislauf zusammen gebrochen. Karin hatte ihr nochmals über den Zugang ein Kreislaufmittel gegeben als die Männer angerannt kamen. Karin sah Michael an und stellte sich vor. "Dr. Karin Thaler. Sie muss schnellsten in ein Krankenhaus. Ich habe den Verdacht, dass Gabi keine inneren Blutungen hat, sondern schwanger ist . Auch wenn ihr so ein Hornochse von einem Kollegen weiß machen will , dass sie nie schwanger werden kann. Bitte tasten Sie mal den Bauchraum ab, dann sind Sie sicher meiner Meinung, Dr. Lüdwitz. Haben Sie ein Sonogerät im Helikopter? Wir sind seit dem Studium befreundet und ich weiß dass sie und Ralf sich nichts mehr als ein Kind wünschen. Aber Ralf kenn ich bis heute noch nicht." Michael kniete sich neben Gabi und taste den Bauch ab. Er schaute die Kollegin an. Sie war hübsch, sehr sogar fand er. Karin lächelte ihn an. "Ja, ich war auch immer der Meinung, dass da ein Kollege eine Falschdiagnose gestellt hat, Dr. Thaler. Wenn wir sie zusammentragen geht es. Im Helikopter haben wir ein Sonogerät, da können wir dann uns mal anschauen ob es ein Christkind ist. ", meinte Michael und lächelte die Kollegin charmant an. Thomas kam zurück. "Michael wir sind in Traunstein angemeldet, aber du musst selber operieren, da die zuwenig Personal haben und kein Team frei ist.", sagte Thomas zu ihm . "Gut machen wir. Ich assetiere Ihnen Dr. Lüdwitz. Wie Gabi bin ich Narkoseärztin. Ich werde sie bei OP narkordiesern.", sagte Karin und blinzelte ihm zu. An ihren Vater gewandt meinte sie mit einer schuldvollen Miene. "Papa ich fliege mit und assetiere dem Kollegen bei der OP. Ich glaube unser Essen können wir vergessen. Bist du sehr sauer. Bitte fahre mit meinem Wagen an die Klinik in Traunstein und hole mich dort ab." "Karin, das Leben deiner Freundin geht vor. Unser Essen verschieben wir auf morgen . Wir können nach deinem Einsatz ja noch daheim bei dir ein Glas Wein trinken. Ich habe einen guten weißen für uns gekauft. Soll ich helfen ihre Kollegin in den Heli zu tragen.", wandte sich Thorsten Thaler an Michael. "Nein, danke, das schaffen wir alleine. Passen sie auf beim Fahren es ist sehr glatt.", gab Michael ihm zur Antwort.

Sie hatten die schlafende Gabi auf die Trage gelegt und trugen sie zu viert zum Helikopter. Michael setzte das Ultraschallgerät auf Gabis Bauch und meinte zu Karin gewandt. "Sehr gut vermutet. Ja sie ist schwanger und das Kind ist groß genug um alleine leben zu können. Schauen Sie mal Frau Kollegin. Das gibt ein Fest bei Ralf und Gabi . Der wird Augen machen.", meinte er an Karin gewandt. Als Thomas startete kam Gabi zu sich. Michael erklärte ihr die Vermutung die Karin und er hatten. " Ihr wollt mich auf den Arm nehmen, Michael. Ihr wisst doch genau, dass ich keine Kinder kriegen kann.", sagte Gabi schwach. Karin hielt ihr das Bild vom Ultraschall hin. Da lächelte sie . "Michael wird dich operieren und ich werde wenn es dir Recht ist die Narkose einleiten.", meinte Karin an Gabi gewandt. "Ja bitte, aber sagt es Ralf bitte vorsichtig und leite die Narkose bitte im Heli ein. Ich hasse Notaufnahmen Karin.", sagte sie zu ihr. Peter bat sie die Narkosespritze aufzuziehen und Thomas bat sie mit der Basis Kontakt aufzunehmen um denen mitzuteilen in welche Klinik sie fliegen, ihnen aber nichts von dem Kind zu sagen. Alles was sie den Kollegen sagte kam herzlich und warm herüber. "Mache ich. Aber nur wenn Sie uns duzen, Frau Doktor . Ich heiße Thomas und der Sanitäter heißt Peter und unser Kameltreiber Michael." , meinte Thomas mit einem Lächeln in Stimme. "Alles klar Jungs ich heiße Karin.", war die prompte Antwort. Kurze Zeit später landete der Heli mit der bereits narkodisten Gabi. Sie wurde von Michael und Karin in den OP gebracht. Thomas telefonierte mit der Basis . Er hatte Herrn Ebensieder am Hörer. "Gut Herr Wächter wir kommen. Danke für den Verkehrshinweis"

Herr Ebensieder ging in den Aufenthaltsraum wo Ralf und Biggi am Tisch saßen. Er berichte ihnen was Thomas ihm am Telefon gesagt hatte. Sie brachen gleich darauf auf.

"Na, wenn das kein Christkind ist. Der junge Mann hat gut Gewicht. Und groß ist er auch. Ich nähe noch zu und dann kannst du ausleiten Karin", meinte Michael. Karin streichelte die noch schlafende Gabi. Sie leitet sie aus und Gabi wurde mit ihrem Sohn in den Aufwachraum gebracht. Karin schrieb ihr noch einen Zettel auf dem sie folgendes stand.:

Liebe Gabi, lieber Ralf

Zu euerem Stammhalter wünsche ich euch alles Gute. Viel Spaß und Freude mit ihm.

Ich habe eine neue Adresse.

Karin Thaler

Rosengasse 24

Tel. 88 24 25

Alles Liebe

Karin

Diesen legte sie an das Fußende von Gabis Bett.

Michael wartete bis Gabi wach war und meinte zu ihr. " Meinen Glückwunsch Gabi, dein Sohn ist gesund und munter. Wie soll er heißen?" "Christian Staller", gab sie ihm leise zur Antwort und schlief wieder ein. Karin meinte zu Michael. " Sag du dem Vater bescheid ich muss weg. Ich melde mich bei euch nach den Feiertagen. Am Fußende liegt ein Zettel mit meiner neuen Adresse. Es war schön mit der zu arbeiten, Michael. Gesegnete Weihnachten.", meinte sie und gab Michael zum Abschied eine Kuss auf die Wange. Dieser war ganz perplex. Bis er richtig zur Besinnung kam war Karin durch die Schleuse verschwunden.

Vor dem OP warteten schon alle Kollegen. Er ging auf Ralf zu und meinte. " Es geht Mutter und Kind gut. Herzlichen Glückwunsch zum Stammhalter. Gesegnete Weihnachten euch allen." Ralf schaute ihn erst verdutzt dann zeigte er ihn einen Vogel. "Also verarschen kann ich mich selber, da brauch ich dich net dazu. Gabi hat doch bei der Flugtauglichkeitsuntersuchung mitgeteilt bekommen, dass sie keine Kinder kriegen kann und aus diesem Grund Dauerknatsch mit ihrer Mutter. Und nun kommst du und sagst so was. Aber wenn das wahr ist dann feiern wir heute mit Sekt." "Es ist wahr. Kommt mit alle. Gabi hat ihm den Namen Christian gegeben.". Sie gingen zu dem Zimmer in dem Gabi lag. Das Baby hatten die Schwestern in einem Bettchen neben sie gestellt. Ralf sah sie und das Kind an. Er schluckte. Dann setzte sich ans Bett von Gabi und küsste sie . Sie schlug die Augen auf. "Gesegnete Weihnachten mein Schatz. Du machst mich zum glücklichsten Menschen auf der Welt. Er ist süßeste Baby da es gibt.", meinte er zu Gabi. " Es ist ja auch dein Sohn. Außerdem bei dem Papa muss er ja süß sein. Danke Michael. Wo ist Karin?", wollte sie wissen. "Sie musste weg wollte sich nach den Feiertagen bei dir melden. Sie hat dir einen Zettel dagelassen. ", meinte Michael und reichte ihr den Zettel. "Wer ist Karin, Gabi?", fragte Ralf Gabi. " Karin ist meine Freundin, mit ihr habe ich studiert. Sie ist auch Notärztin und Narkoseärztin.", gab sie ihm zur Antwort. Die Crew blieb nicht lange. Bevor sie gingen sagte Peter zu Ralf. " Du brauchst nicht zu fliegen, ich übernehme deinen Dienst. Du musst Gabi und Christian pflegen. Ich regele das mit Ebi. O.k.". Er klopfte Ralf freundschaftlich auf die Schulter.

Am Gang gab Michael Herrn Ebensieder mit folgenden Worten einen Zettel auf der Karins Adresse und Telefonnummer stand. "Ich will diese Frau als Kollegin, sie hat Dr. Staller erstversorgt und sucht eine neue berufliche Umgebung. Sie verstehen was ich meine. Oder muss ich deutlicher werden." "Ich habe Sie deutlich verstanden, Herr Dr. Lüdwitz. Am 28. haben sie ihre Neue Kollegin. In weißer Voraussicht habe ich uns bis 27. sperren lassen. Wäre es möglich, dass sie und Berger die Schicht mit Frau Schwerin fliegen?", meinte Ebensieder. " Ja das hatten wir eh, vor", sagte Peter zum Chef.

Also "Gesegnete Weihnachten, Herrschaften. Feierabend für Heute."

Karin und ihr Vater fuhren in die neue Wohnung ihr. Sie tranken noch einen Weißwein und Karin erzählte ihrem Vater alles. Dann fielen beide in die Betten. Auch die Medicopter Leute fuhren heim und fielen in die Betten.

Am nächsten Morgen war in allen Familien Bescherung. Laura bekam von ihrem Vater einen Computer. Thomas erzählte von den Vorfällen des gestrigen Abend. Da er wusste dass Michael alleine war, Dirk war mit seiner Mutter bei Ski fahren. Thomas rief in an aber keiner meldete sich. Da klingelte es. Laura ging hin. "Gesegnete Weihnachten Michael. Papa wollte dich zum Brunchen holen.", sagte Laura. Michael dachte an Karin. Er lächelte Laura an. Als diese ihre Geschenke ausgepackt hatte, vertraute er Thomas sein Problem an. "Das habe ich schon bemerkt.", scherzte Thomas. Die Drei verbrachten zwei schöne Feiertage. Ralf war den ganzen Tag bei seiner Gabi und Christian. Selbst als Gabis Mutter kam um den Enkel zu bestaunen blieb er ruhig. Biggi und Peter kamen nach kurzer Zeit um der frischgebacken Mutter und Freundin. " Na, bin mal gespannt, wenn uns Ebi am Dienstag als neue Notärztin presäntiert.", sagte Biggi etwas launisch.

Dr. Thaler hatte seiner Tochter den Frühstücktisch gedeckt. Auch hatte er die Geschenke für sie daraufgestellt. Karin staunte über den Tisch. Sie zog sich an. In dem schwarzen langen Rock und der weisen Bluse sah sie hinreisend aus. Als sie die Haare vor dem Spiegel kämmte dachte sie an Michael und überlegte hin und her ob sie ihm gefallen würde. Sie trat ins Wohnzimmer. "Gesegnete Weihnachten Papa. Danke für den gedeckten Tisch. Er ist wunderschön.", sagte Karin und küsste ihren Vater. Sie setzte sich hin. Dr. Thaler schenkte seiner Tochter Kaffee ein und fragte sie nach dem gestrigen Einsatz. Sie erzählte ihm alles und fügte hinzu. "Papa, ich glaube ich habe mich verliebt. Dr. Lüdwitz hat es mir angetan.". Dr. Thaler lachte und gab ihr die Antwort." Das habe ich bemerkt. Du bekommst strahlendende Augen wenn du ihn siehst. Aber ihm so meine geht es nicht anders." Karin öffnete den ersten Umschlag . Ihr Vater hatte ihr einen Gutschein für eine neue Küche geschenkt und einen für eine neuen Garderobenschrank, "Danke Papa, du kannst Gedanken lesen. Karin und ihr Vater verbrachten schöne Feiertage. Sie gingen viel spazieren und unterhielten sich viel. Am Abend des zweiten musste Dr. Thaler zurück nach München. Dort hatte er seine Kanzlei.

Als Karin von ihrem letzen Spaziergang kam hatte sie eine Nachricht auf dem AB. "Ebensieder, Basis Traunstein. Frau Dr. Thaler, bitte kommen Sie morgen um 10.00 Uhr zu mir ins Büro. Wir stellen Sie als Notärztin für Ersatz von Frau Dr. Staller ein, die für 3 Jahre in Mutterschutz geht. Bringen Sie ihre Unterlagen mit und gute Nerven." Karin tanzte vor Freude durch ihre Wohnung. Sie wusste damit, dass sie Michael wieder sehn würde.

Am Dienstag war Karin um 9.30 an der Basis. Sie ging durch die Türe und stand im Aufenthaltsraum. "Hallo ist da jemand. Dr. Thaler.", rief Karin. Kurze Zeit später kam Herr Ebensieder und Stella in den Raum. "Grüß Gott, Dr. Thaler. Ebensieder mein Name, das ist unsere Sekretärin Stella Cortini. Vielen Dank für Ihre Hilfe am Hl. Abend. Regeln wir das mit Gehalt schnell im Büro, dann können Sie um 10.00 mit der B-Crew starten.", sagte er zu Karin. Schnell hatte sie sich geeinigt. Kurz vor 10.00 Uhr kamen Biggi und Peter auf die Basis. Karin hatte von Ebensieder die Schuhe und den Overral erhalten. Als sie von der Umkleide kam, ging Stella mit ihr in den Aufenthaltsraum. Biggi, Peter, Thomas und Michael unterhielten sich als die Beiden in Raum kamen. "Hallo miteinander. Michael du brauchst nicht mitfliegen. Dr. Thaler ist euere Neue Kollegin. Sie wird die nächsten drei Jahre fliegen für Gabi mitfliegen.", meinte Stella. "Hallo, Michael, Thomas, Peter.", sagte sie und dann ging sie auf Biggi zu. "Ich bin Karin, Biggi. Gabi hat mir immer von deinen Flugkünsten vorgeschwärmt.", sagte sie als ihr die Hand gab. Sie lächelte sie an. Die beiden zogen sich um und kamen in den Raum. Thomas und Michael gingen heim.

Nach Dienstschluss gingen sie zu Gabi ins Krankenhaus. Gabi lächelte als alles erfuhr. Ralf gab Karin die Hand. "Danke für alles", meinte er. "Morgen darf ich heim, weil ich den Arzt überzeugte, das meine beste Freundin mich ärztlich betreut. Ja und Silvester feiern wir gemeinsam.", meinte Gabi und wandte sich an Karin. Diese lachte und nickte.

An Silvester kamen alle zu Gabi und Ralf. Sie aßen die Pizza die Stella gebacken hatte und brachten alle Salate mit oder Getränke. Als es Mitternacht schlug wünschten sie sich alle alles Gute. Karin sah Michael an und stieß mit ihm auf das Neue Jahr an. "Alles Gute für das Neue Jahr Michael. Ich wünsche mir nur dich näher kennen zulernen. Lach nicht aber ich habe mich in dich verliebt.", sagte Karin. Sie sah ihn an. Die andern wünschten sich alle ein gutes Neues Jahr. Als die anderen auf sie kein Auge hatten, zog sie Michael in die Küche. "Ein gutes Neues Jahr, Karin." ,sagte er zu ihr. Dann zog er sie liebevoll an sich und küsste sie. Sie erwiderte seine Küsse. "Hast du heute noch was vor, Michael. Kommst du noch zu mir mit. Ich habe einen guten Sekt den ich gerne mit dir trinken würde.", sagte sie zu ihm. Dann gingen sie zu den anderen. Nach einer Weile sagte sie zu Gabi und Ralf. "Seit mir nicht böse ich möchte heim. Wir sehen uns am Montag in der Basis. Michael kannst du mich bitte heimfahren, bin vorhin dummerweise gelaufen?", fragte sie ihn und zwinkerte ihm zu. "Klar kann ich das, denn ich möchte auch heim.", sagte er zu ihr während er noch das den Rest des Würstchen runterschluckte. Sie verabschiedeten sich von den Kollegen. Als sie gegangen waren meinte Biggi "Unser Notarzt ist schwer verliebt, in seine Neue Kollegin." Alle lachten.

Michael und Karin betraten nach einige Minuten Karins Wohnung. Sie zeigte ihm das Wohnzimmer und den Rest der Wohnung. Sie ging in die Küche und holte den Metternich aus dem Kühlschrank. Michael hatte sich auf dem Sofa Platz genommen. Karin stellte den Metternich auf den Tisch und holte die Gläser. "Michael, kannst du die Flasche öffnen?", fragte sie und sah ihn liebevoll an. Die dunkelblauen Augen die Michael da anschauten und strahlten. Sie setzte sich neben ihn. Michael schenkte die Gläser voll und Karin setzte sich neben ihn, lehnte sich zurück und sah ihm in die Augen. Ihre Lippen trafen aufeinander und sie küssten sich leidenschaftlich. Sie tranken den Sekt. Nach einiger Zeit stand Karin auf winkte Michael auf, was er gerne tat. Sie lenkte ihn ins Schlafzimmer, Sie küssten sich und landeten dann bei Karin im Bett. Am anderen Morgen wachte Karin auf und erschrak. Das Bett neben ihr war leer. Die Nacht mit Michael war himmlisch. Sie hörte Geschirrgeklapper, die Kaffeemaschine tat ihren Dienst. Als in ihre Küche schaute, sah sie Michael dort stehn, schlich hinter ihn und legte ihre Hände um seine Hüften. Dann küsste sie ihn am Hals. Michael drehte sich er nahm sie in die Arme und küsste sie. Nach einer Weile meinte sie "Verwöhnst du jede Frau so?", wollte Karin wissen. "Nein nur dich. Ich liebe dich Karin. Die Nacht mir dir himmlisch. Seit der Scheidung von Margarethe seit einem Jahr, hatte ich keine Freundin mehr. Dirk, mein Sohn wohnt bei mir und wir führen einen Männerhaushalt. Ich liebe dich, Karin. Für uns wünsche ich mir, dass es ein tolles Jahr wird", sagte er ruhig und dann küsste er sie. Sie frühstückten und dann gingen sie spazieren. Karin löste die Stille und meinte. "Gabi hat von dir so viel Gutes erzählt, sie hat mich neugierig gemacht auf. Als ich dann am Heilig Abend sah, war’s um mich geschehen. Als ich das meinem Papa erzählte meinte dieser dir ginge es genauso wie mir. Er hatte recht. Ich liebe dich Michael.", sagte Karin. Sie stellte sich vor ihn und küsste. Sie wusste das sie mit Michael noch viel erleben würde. Das Jahr würde voll sein von Überraschungen.

Copyright 2005: Daniela

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