Thomas, Mark, Peter,

Biggi, Karin, Enrico,

Lisa, Laura, Ebelsieder, Max, usw ...

Karins Eltern

Es war der 20. Dezember, draußen war es Eiskalt und es schneite ununterbrochen. So kam es, das beide Crews zusammen im inneren der Basis saßen und vor sich hingrübelten, was sie über die Feiertage machen werden. Für Biggi und Enrico stand schon mal fest, das sie das Fest gemeinsam feiern wollten, die anderen waren allerdings noch völlig Planlos. Thomas wusste noch, dass Lisa und Laura dieses Weihnachten bei ihrer Oma verbringen würden.

"Meine Damen und Herren", sagte Ebelsieder als er aus seinem Büro kam und alle Stillschweigend vorfand "Sie haben ab morgen die nächsten drei Wochen frei. Die Rettungsleitstelle war der Meinung dass sie sich alle mal richtig erholen müssen, da sie dieses Jahr doppelt so viele Einsätze geflogen sind, als letztes Jahr. Ich wünsche ihnen allen ein frohes Fest." nach dieser kleinen Ansprache verzog er sich wieder in sein Büro. Alle stießen Jubelschreie aus, den so lange hatten sie schon lange nicht mehr Urlaub und erst recht nicht gemeinsam. Da sich die sechs super miteinander verstanden, beschlossen sie kurzer Hand den Winterurlaub gemeinsam zu verbringen, wo sie das allerdings machen würden stand gewisser maßen noch in den Sternen. "Ich würde mal vorschlagen, Biggi und ich gehen heute noch schnell ins Reisebüro und fragen nach Angeboten, die sich für sechs Personen eignen." sagte Karin und ihre Stimmung war die der anderen freudig. "Ich will aber im Schnee bleiben." kam gleich von Peter. "Auf jeden Fall, weise Weihnachten sind doch ein muss!" stimmte ihm Thomas zu. Alle stimmten diesem Vorschlag zu und so kam es das sich Biggi und Karin umzogen, da sowieso die A-Crew Dienst hatte und schnell ins Reisebüro fuhren.

Kaum zwei Stunden und drei Reisebüros später kamen Karin und Biggi völlig erschöpft wieder. "Das ist das reinste Chaos!" sagte Biggi völlig fertig und setzte sich aufs Sofa. "Die hatten nur noch solche Reisen für zwei Personen, weil die ganzen Hotels bereits ausgebucht sind und die kleinen Pensionen sind auch bereits alle voll, oder könnten nur noch drei Personen aufnehmen." sagte Karin und setzte sich neben Biggi. "Wenn einer von euch nicht eine Ferienhütte in den Bergen besitzt, müssen wir zuhause bleiben." sagte Biggi. Mark, Peter und Enrico verneinten diese Möglichkeit. "Moment mal!" sagte Karin und griff zum Telefonhörer. Alle schauten sie an und warteten darauf, dass Karin ihnen sagte, wen sie da anrief. "Guten Tag, verbinden sie mich doch bitte mit dem Professor, hier ist Karin Thaler." sagte Karin und wurde wie immer in die Warteschleife gesteckt. "Wenn rufst du an?" fragte Thomas. "Jemand, der uns eine Hütte zur Verfügung stellen könnte." sagte sie als sich der Herr an der anderen Seite meldete und sie das Telefon auf Laut stellte, so das auch die anderen das Gespräch mitverfolgen konnten. "Ja, Karin, was kann ich für meine einzige und liebste Tochter tun?" fragte er. "Hi Dad, folgendes, wir haben doch diese wunderschöne Hütte in den Bergen, da wo wir immer Ski-Urlaub gemacht haben. Wollt ihr dieses Weihnachten wieder da oben verbringen?" "Nein, deine Mutter möchte daheim bleiben." sagte ihr Vater. "Könnte ich dann mit meinen Arbeitskollegen in diese Hütte?" fragte Karin direkt aber in einem zuckersüßen Ton. "Nun ja, ich weiß nicht." überlegte ihr Dad. "B-i-t-t-e Papa!" bettelte Karin herzerweichend. "Aber nur wenn mir deine Chaoten von Kollegen versprechen auf euch zwei Damen aufzupassen und immer schön Holz hacken", lachte jetzt ihr Vater am Telefon "Ich komme dann heute Abend bei dir daheim vorbei und bring dir den Schlüssel." "Danke Papa, bis dann, Bussi." sagte Karin noch legte auf und drehte sich mit einem breitem grinsen zu den anderen um. "Bin ich nicht gut?" fragte Karin. "Genial!" stimmten alle zu. "Woher weiß dein Vater, dass wir solche Chaoten sind?" fragte Thomas geschockt. "Ich erzähle meinen Eltern viel von euch." sagte Karin. "Ich hoffe doch schwer nicht nur unsere Fehltritte." schaltete sich Enrico ein.

Biggis und Enricos Wohnung

"Ich hoffe wir haben jetzt alles Eingekauft, was auf unserer Liste stand." sagte Biggi und setzte sich erschöpft auf das Sofa. "Du und Karin, ihr habt ja wirklich super die ganze Sache geplant, und ich glaube mit den Vorräten die wir mitnehmen könnten wir es fünf Wochen da oben aushalten." sagte Enrico und setzte sich zu seiner Biggi. "Na so verfressen wie ihr Männer seit, müssen wir doch reichlich kalkulieren." grinste Biggi und tippte in Enricos Bauch um zu überprüfen, ob er dicker geworden ist. "Hey, so fett bin ich auch wieder nicht." motzte Enrico. "Okay, okay, ich höre ja schon auf, ich glaube wir müssen echt mit zwei Autos fahren, immerhin war unser Auto schon fast voll mit den ganzen Lebensmitteln, und dann noch das ganze Gepäck und wir müssen noch unsere Bettwäsche mitnehmen." grinste Biggi. "Welchen Bezug willst du auflegen?" fragte Enrico der schon das schlimmste befürchtete. "Na den quitsch pinken habe ich mir gedacht." sagte Biggi hinterhältig. "Das habe ich befürchtet!" sagte Enrico sarkastisch, "Können wir nicht ne andere nehmen?" "Aber nur dir zu Liebe." sagte Biggi und gab ihm einen Kuss. "Ich glaube die ganze Medizinische Versorgung wollte Karin mitnehmen, oder?" fragte Enrico. "Ja, hat sie zumindest gesagt. Ich glaube die wollte sie auch von ihrem Vater holen, der ist doch Klinikchef in der Rosenheim Klinik." sagte Biggi. "Ich würde sagen, da es heute der letzte Abend zuhause ist, genießen wir ihn noch mal so richtig, oder?" schlug Enrico vor. "Auf jeden Fall, wann wollten wir morgen noch mal losfahren?" fragte Biggi. "Um zwölf Uhr, Karin hat gesagt, wir fahren ca. ein bis zwei Stunden." Antwortete Enrico. "Ich glaube wir sollten dann trotzdem schnell ins Bett gehen, damit wir morgen ausgeschlafen sind." grinste Biggi hinterhältig. "Jetzt schon?" fragte Enrico misstrauisch und begriff schnell worauf Biggi hinaus wollte. Der Fazit die beiden packten noch komplett fertig und verschwanden dann ins Schlafzimmer um sich anderen Beschäftigungen zu widmen.

Villa Wächter/Thaler 8.00 Uhr es hat gerade geklingelt.

"Ich mache schon auf, dass ist mein Vater." schrie Karin als sie die Treppen von oben nach unten gerannt kam. "Ich hätte auch aufgemacht." sagte Thomas der eigentlich schon an der Tür war. Karin machte auf und wie erwartet stand ihr Vater mit ihrer Mutter in der Tür. "Hi Mom, hi Dad, kommt doch rein." sagte Karin und machte eine Einladende Geste. "Wir wollten dich und deinen Mitbewohner eigentlich noch mal schnell zum Essen einladen. Wenn wir schon Weihnachten nicht gemeinsam verbringen." sagte Karins Mutter und grinste dabei Karin an. Was Karin nicht wusste war, dass ihre Mutter Thomas sehr sympathisch fand und sie ihre Tochter unbedingt mit ihm verkuppeln will. "Ja, also ich habe nichts dagegen." sagte Karin. Lisa und Laura kamen gerade die Treppe nach unten gestürmt. "Die beiden müssen natürlich auch mit." sagte Karins Vater und hatte denselben Hintergedanken wie seine Frau. "In Ordnung. Wo wollt ihr hingehen?" fragte Karin ihre Eltern. "Ins Longshan, das Chinesische Restaurant in das wir schon Ewigkeiten gehen." sagte Karins Mutter. "Okay gebt mir bitte noch zwanzig Minuten ich ziehe mich schnell um." sagte Karin und nahm die zwei Mädels mit nach oben. Als sie oben ankommen waren sagte Karin zu ihnen, "Also Mädels zieht euch was schickes an, das ist eine schiki micki Laden. Am besten einen knielangen Rock oder länger auf keinen Fall kürzer und eine Bluse, das kommt immer gut." sagte Karin nach dem die Mädchen ihr aufmerksam zugehört haben. "Mom, Dad, macht es euch im Wohnzimmer bequem!" schrie Karin noch nach unten bevor sie in ihr Zimmer verschwand, gerade als sie nur in Unterwäsche dastand tauchte Thomas auf. "Karin, was soll ich anziehen?" fragte er und schaute Karin unauffällig genauer an. "Zieh ne Schwarze Hose und ein weißes Hemd an, und nicht zu vergessen, deine schwarzen neuen Schuhe, die, die ich mit dir gekauft habe." sagte Karin und zog gerade ihr Kleid an. " Alles klar, danke. Noch was, du siehst echt scharf aus." grinste Thomas und verschwand in sein Zimmer. Karin ging ins Bad um sich zu schminken und schnell zu frisieren. Nachdem sie fertig war kamen auch noch Lisa und Laura und wollten auch noch das Karin ihnen etwas dezentes Make-up aufträgt, gesagt getan, die drei Mädels waren nach genau zwanzig Minuten fertig und Thomas kam als letzter aber mit drei Minuten Verspätung die Treppe runter. "Und du sagst immer Frauen brauchen länger." grinste Karins Mutter und schaute ihren Ehemann an. "Moment noch, Thomas komm noch mal schnell mit ins Bad." sagte Karin und als sie wieder kamen hatte Thomas eine Richtig coole hoch gegellte Frisur. "Hey Papa du siehst echt gut aus, aber Karin sieht trotzdem besser aus." sagte Laura und ihre Schwester stimmte ihr zu. "Mit welchem Auto seid ihr da?" fragte Karin. "Mit dem BMW." sagte ihr Vater. "Okay sollen wir dann selber fahren?" fragte Thomas. "Nein, ich glaube ihr vier könnt euch da hinten rein quetschen, die kleinste wird von Thomas auf den Schoß genommen." sagte Karins Vater. "Ach Papa, habt ihr an die zwei Koffer gedacht?" fragte Karin. "Ach ja, die stehen im Kofferraum, ich glaube die nehmen wir vorher besser raus." sagte ihr Vater und holte die beiden. Karin nahm sie entgegen und stellte sie in den Flur neben ihren bereits gepackten Sachen.

21. Dezember,

11.30 vor der Medicopter Basis, der als Treffpunkt ausgemacht war. Peter und Mark waren die ersten, wie nicht anders zu erwarten. "Na, fit für den Urlaub in den Bergen?" fragte Mark seinen Kollegen. "Jo, voll und ganz. Ich freu mich schon riesig aufs Skifahren. Laut Karin ist das Skigebiet dort Traumhaft." schwärmte Peter so vor sich hin. "Na Gott sei dank, können wir alle Skifahren." sagte Mark und setzte sich in den offenen Kofferraum seines Kombis, auch Peter setzte sich neben ihm. "Wir machen wir eigentlich die Zimmeraufteilung?" fragte Peter. "Nach Karins Aussage gibt es drei Zimmer, zwei mit 1,65 m Betten und eins mit Ehebett. Biggi und Enrico können wir schon mal in ein kleines Bett schicken, und ich denke Karin will in ihr Zimmer, in dem sie schon immer ist, mit wem das müssen wir noch rauskriegen, ich hoffe ja mit mir, aber ich glaube Thomas hat da bessere Chancen." sagte Mark, als Biggi und Enrico vorfuhren. "Hi Jungs", begrüßte Biggi die zwei im Kofferraum, "Ihr könnt gleich mit den Umladen beginnen." "Alles klar Chef." sagte die beiden und standen schnell auf, wobei sie sich die Köpfe anschlugen. "Autsch!" sagte beide rieben sich die Köpfe und machten sich mit Enrico an die Arbeit. "Wo sind eigentlich die anderen beiden?" fragte Enrico. "Ich habe vorhin mit Karin telefoniert, sie hat gesagt, dass sie noch die zwei Mädels abliefern müssen." sagte Biggi. "Okay, wir haben alles umgeladen, wer fährt eigentlich mit wem?" fragte Mark. "Mir egal!" sagte Peter. "Ich habe locker für vier Personen platz, ich glaube aber Karin und Thomas auch. Peter fährt mit mir, ich brauche jemand, der die Karte lesen kann." grinste Mark. Jetzt kamen auch Karin und Thomas mit einem mörderischen Tempo angerast und das in einem anderen Auto als sie von Thomas kannten. "Ich fahre mit dir Mark!" sagte Biggi. Enrico stimmte dem gleich zu. Thomas stieg aus und grinste Karin frech an. "Ich habe doch gesagt, wir sind vor zwölf Uhr hier."

"Hi Leute", grinste Karin in die Runde, "Na habt ihr euch schon entschieden wer bei wem mitfährt?" "Wir fahren alle bei Mark mit, dafür Laden wir bei euch noch ein paar Sachen mit ein, wie z. B. die ganzen Ski und Ski Schuhe. Was fahrt ihr eigentlich für ein Auto?" fragte Enrico. "Thomas sperr mal den Sarg auf! Das ist mein zweiter Wagen, der die ganze Zeit bei meinen Eltern stand." sagte Karin und alle schauten sie verwundert an "Was soll das den jetzt? Den Sarg?" fragte Mark entgeistert. "Na sie meint den Skisack!" sagte Thomas und sperrte das Ding auf dem Dach des BMW Kombis auf. "Ach so! Ich hatte schon gedacht!" grinste Mark. Nachdem sie alles eingeladen hatten, beschlossen sie loszufahren. Anders als von den anderen erwartet fuhr nicht Thomas, sondern ließ Karin ans Steuer. Bevor sie losfuhren ließ Karin noch mal ihr Fenster runter. "Falls einer von euch vier Mal pinkeln muss, funkt uns vorher an, damit ich auch raus fahre und euch nicht abhänge." grinste Karin. Du lässt Karin fahren?" fragte Mark Thomas entgeistert. "Sie lässt mich ja nicht fahren! Das gerade eben war eine Ausnahme. Sie sagt immer ich fahre, wie ich fliege, dabei kann ich das nicht wirklich verstehen." grinste Thomas. "Okay, Karin ich gebe dir recht." sagte Mark und fing an zu lachen. "Was den?" fragte Thomas verständnislos. "Nichts weiter, ich kann Karin nur gut verstehen." lachte Mark immer noch und Karin ließ den Motor an.

Auf der Landstraße fuhr Karin eigentlich normal sie bremste nur an einer Stelle auf das ausgeschilderte Tempo runter, weil dort wie sie vermutete ein Blitzer stand. "Karin weiß echt bescheit, wie man Auto fährt." musste Peter zugeben. "Mit Karin wäre ich auch gefahren." stimmten die drei Jungs sich gegenseitig zu. "Wartet mal, bis Karin auf die Autobahn fährt." warnte sie Biggi vor, die ja schon öfter mit Karin unterwegs war. Nach weiteren zehn Minuten war es soweit, sie fuhren auf die Autobahn und Karin beschleunigte von 100 auf 210 km/h. "Wow zieht das Ding ab!" staunte Peter. "Ist das normal bei Karin?" fragte Enrico Biggi. "Ja, du musst mal erleben, wenn sie den Porsche von ihrem Vater fährt. Da geht nichts unter 260 km/h!" grinste Biggi. "Man ihre Eltern müssen ja echt Kohle haben." sagte Peter. "Wenn man es genau nimmt, könnte Karin ganz locker aus dem Geldbeutel mit unserer Gabi mithalten." sagte Biggi. "Man Biggi, du weißt echt mehr als, wir alle." musste Enrico fast schon geschockt feststellen. "Karin ist ja auch meine beste Freundin." grinste sie. "Genug geredet, ich dachte mir dass Karin und ich heute mal gleich Kochen, damit wir Maßstäbe setzten. Nun die Frage, was wollt ihr drei haben?" fragte Biggi. "Kocht wozu ihr Lust habt, uns schmeckt sowieso alles." grinste Peter. "Ja, ja, so kennen wir dich, verfressen wie eh und je." schmunzelte Enrico. "Hey du bist auch nicht besser." sagte Mark. "Streitet euch nicht, ihr seid alle vier schlimm, aber der schlimmste ist Thomas!" stellte Biggi fest und herrschte für Ordnung im männlichen Kinderzirkus. Nach einer Stunde hatte sich Karin doch einen erheblichen Vorsprung hinaus gearbeitet und fuhr auf den nächsten Rastplatz um auf die anderen vier zu warten. Thomas hatte sie schon über Funk benachrichtigt. "Bin ich echt so schnell gefahren?" wunderte sich Karin. "Na ja, nicht schneller als ich fahren würde." grinste Thomas. "Du Thomas, in dem Auto steckten locker noch mal 20 km/h mehr drin, die lebe ich eigentlich schon ganz gern aus." grinste Karin nicht nur über Thomas verwundertes Gesicht. "Du bist wohl so ein richtiger Adrenalin Junkie auf der Autobahn." stellte Thomas fest und legte Karin einen Arm um die Schulter da beide noch im Auto saßen. "Das muss ich wohl von meinem Vater geerbt haben." sagte Karin und seufzte leicht auf. "Was ist denn?" fragte Thomas verwundert. "Nichts weiter." seufzte Karin erneut. "Hey, jetzt sag schon." forderte Thomas sie auf. "Ach es ist wegen Michael." sagte Karin und schaute Thomas an. "Wieso? Hat er sich gemeldet?" fragte Thomas verwundert. "Ja, hat er." sagte Karin und wollte nicht so recht raus mit der Sprache. "Und? Wie geht’s ihm? Was macht er?" fragte Thomas interessiert. "Er ist erfolgreicher Arzt in Bosten und wird demnächst wieder nach Deutschland zurück kommen." sagte Karin kleinlaut. "Hey, das ist doch super!" sagte Thomas glücklich. "Da ist aber nichts mehr!" sagte Karin und sie begann langsam zu Weinen. "Wie? Wo ist nichts mehr?" fragte Thomas jetzt völlig aus dem Konzept. "Na, ich empfinde nichts mehr für ihn. Er war jetzt zwei ein halb Jahre weg und da sind die Gefühle mitgegangen. Thomas, ich liebe ihn nicht mehr!" sagte Karin weinend. "Deswegen musst du doch nicht Weinen." sagte Thomas und nahm Karin beschützend in den Arm und er verspürte wieder dieses besondere Kribbeln in seinem Bauch, das er schon seit längerer Zeit bei Karin empfand. Nach weiteren fünf Minuten stillen Schweigens trudelten die anderen vier endlich an. "Da sind die anderen, wir sollten vielleicht mal kurz aussteigen." sagte Thomas nach dem sich Karin wieder beruhigt hatte. "Ja, besser wär’s." stimmte ihm Karin zu und wischte sich noch schnell die letzten Tränen aus ihrem Gesicht. "Karin, du musst unbedingt etwas langsamer fahren, so schnell komm ich nicht hinterher, mein Model ist etwas älter als deines." grinste Mark. "Also, wie lange fahren wir noch?" fragte Peter aufgeregt. "Noch ne halbe Stunde, höchstens." sagte Thomas der seinen Arm wieder um Karin gelegt hatte. "Biggi hat beschlossen, das ihr Frauen heute Kocht." grinste Enrico. "Das haben wir ja gestern auch zu zweit entschieden." grinste Karin zurück. "Fahren, wir jetzt weiter?" fragte Peter etwas genervt. "Hast es wohl besonders eilig in die hohen Berge zu kommen?" stichelte Mark. "Ich will endlich mal wieder richtig Ski fahren bis zum Umfallen." stimmte Peter ihm zu. "Glaubt man zwar kaum, aber ich denke genau so." sagte Karin. "Oh man, ich sehe es jetzt schon auf mich zukommen, ich darf wieder auf den Raser Verein aufpassen." sagte Mark. "Wieso, wer gehört den da alles rein?" fragte Biggi. "Na Peter und Thomas schon mal auf jeden Fall, Karin würde ich auch noch dazu zählen, bei dir und Enrico bin ich mir noch nicht so sicher." grinste Mark. "Ach und du bist bestimmt das brave Lamm, das den Berg gerade so heil hinter kommt." sagte Thomas. "Hey, nicht frech werden." warnte in Mark. Bevor ein kleiner Machtkampf zwischen den beiden zu beginnen schien, fuhren sie weiter. Karin fuhr jetzt etwas langsamer, damit auch Mark hinterher kam. "Ich möchte mal gern wissen, über was sich die beiden da vorne so unterhalten." rätselte Peter. "Ja, das möchte ich auch gern mal wissen." stimmte Enrico zu. "Ihr habt vorhin auch gesehen, dass Thomas seinen Arm ganz vertraut um Karin gelegt hatte." sagte Biggi. "Ja, keine Miene hat Karin verzogen, außerdem hatte sie vorher geweint, so rote Augen wie sie hatte." stimmte Mark verwundert zu. "Ich glaube ja die beiden haben was. Immerhin wohnen sie schon Ewigkeiten im selben Haus." sagte Peter. "Ja, wir kennen Thomas ja gut genug, Peter weißt du noch als du mit Michael und Thomas das erst mal Karin gesehen habt. Nicht nur Michaels Augen haben gefunkelt, auch die von Thomas, das habe ich genau gesehen." sagte Biggi. "Ja, stimmt. Ich würde aber doch ganz gern mal wissen, was Michael jetzt so macht." fragte sich Peter.

Genau eine halbe Stunde später fuhren sie eine lange Einfahrt entlang und zum Vorschein kam ein wunderschönes Blockholzhaus. "Da wären wir!" sagte Karin stellte den Motor ab und stieg aus. Sie atmete tief durch, da die Luft hier oben auf dem Berg total frisch und rein war, in der Zwischenzeit hat Mark auch geparkt und Thomas war ebenfalls ausgestiegen und streckte sich erst mal. "Sag mal Karin, warum hast du uns diesen wunderschönen Fleck Erde vorenthalten?" fragte Enrico. "Weil er meinen Eltern gehört?!" sagte Karin. "Können wir endlich rein gehen?" fragte Peter ungeduldig. "Du willst aber nicht noch heute Ski fahren gehen, oder?" fragte Thomas skeptisch. "Eigentlich wollte ich schon noch." sagte Peter. "Da wirst du leider Pech haben, die Lifte schließen hier um vier Uhr." antwortete Karin packte eine rießen Tasche und ging damit schon mal vors Haus. Als sie vor der Tür stand suchte sie den Schlüssel. "Scheiße!" sagte sie und schaute die fünf ängstlich an. "Was?" fragte Biggi sofort. "Ich habe die Schlüssel daheim liegen lassen." grinste Karin entschuldigend. "Ach Karin! Du hast ein Hirn wie ein Sieb!" stellte Mark frustriert fest. "Willst du mir unterstellen, ich hätte BSE?" fragte Karin und sperrte die Tür auf. Alle fünf staunten als Karin auf einmal in der Tür verschwunden war. "Ich könnte dich umbringen Karin, musst du uns immer so verarschen?" fragte Thomas packte ebenfalls eine große Tasche und rannte auf das Haus zu. "Die zwei benehmen sich echt wie ein altes Ehepaar!" stellte Biggi knallhart fest.

Nach einer Stunde hatten sie alles ausgepackt und das Haus erkundigt. Peter und Mark hatten wie erwartet das Ehe Zimmer bekommen, da konnte man nämlich die Betten auseinander schieben. Biggi und Enrico schliefen im 1.65m Bett und Karin und Thomas teilten sich ein Zimmer. Doch was keiner außer Karin wusste, in diesem Zimmer gab es zwei Betten, viel mehr ein Hochbett und ein Schlafsofa, es war klar wer wo schlief. Karin oben und Thomas unten. Darüber waren die anderen vier irgendwie erstaunt, sie hatten vermutet sie schlafen zusammen.

"So wer von den Herrschaften hackt freiwillig Holz?" fragte Biggi. Die vier Jungs schauten sich an und mussten alle zugeben das, sie dass noch nie gemacht hatten. "Euch muss man wirklich alles zeigen." sagte Karin zog sich ihre Jacke und ihre Schuhe an, packte die vier Jungs und zeigte ihnen mal wie man Holz hackt. "Wow Karin, du siehst richtig gefährlich mit so einer Axt aus!" stellte Peter fest. "Ich weiß!" grinste Karin stellte ein Holzstück auf den Pflock, holte aus und schlug es in zwei. "So macht man das." sagte sie, schlug die Axt in den Pflock und ging nach innen. "So schwer kann das ja nicht sein, wenn es sogar Karin als Frau kann." sagte Mark und versuchte die Axt wieder herauszuziehen. "Ach komm du Schwächling." sagte Thomas und zog sie ohne weitere Probleme heraus, da Mark einfach zu Schwach für so was war. "Ach Mark, pass bitte auf deine Finger auf, zum Operieren brauchst du sie noch." sagte Karin zum Fenster hinaus und verschwand gleich wieder ins innere. "Die Frau denkt wirklich an alles." stellte Enrico fest.

In der Hütte: "Die können doch wirklich nichts!" sagte Karin und gesellte sich zu Biggi in die Küche. "Ja, ja. Die Männer eben, denken sie wären die größten und würden doch ohne uns untergehen." stimmte Biggi zu. "Also, was kochen wir?" fragte Karin. "Was hälst du von Kartoffeln mit weißem Käse?" fragte Biggi. "Jo, das ist ne gute Idee. Welchen "Mann" soll ich zum Kartoffel schälen hohlen?" fragte Karin. "Ich glaube Mark müsste das am besten hinbekommen." grinste Biggi. "Gut ich hole ihn."

"Mark, kommst du bitte rein und hilfst uns beim Essen?" fragte Karin als sie die vier Jungs beim Holzhacken kurz beobachtet hatte. "Ja, ich komme!" schrie Mark ihr glücklich zu. Holzhacken, ist für seine Chirogenhände nicht die geeignete Arbeit. "Der hat echt mal wieder dusel." sagte Peter und schlichtete weiter. "Das glaube ich eher kaum. Der darf bestimmt irgendeinen Job machen, der für Frauen nicht würdig genug ist, wie z. B. Kartoffeln putzen und schälen." grinste Thomas und dachte dabei an Karin, er kannte dieses Spielchen nämlich von zu hause, da muss er immer die "Drecksarbeit" machen.

In der Küche ankommen übernahm Biggi das Kommando. "Mark, du schälst die Kartoffeln und Karin würdest du bitte einen gemischten Salat machen? Das mit den Salatsoßen bekommst du immer so wunderbar hin, ich mache den Quark." sagte Biggi und fing an Schnittlauch zu schneiden. "Alles klar Chef!" sagte Karin und holte erst mal das größte Messer raus, das sie finden konnte, anschließend fing sie an in Windeseile Gurken, Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Fete Käse zu schneiden. So schnell wie sie Schnitt konnte Mark ihr gar nicht Folgen. "Mark, fang endlich an, sonst sind wir eher fertig als du." grinste Biggi und strich ihm ein bisschen Quark auf die Nase. "Du bist so was von gemein!" sagte Mark. "Nicht maulen, Arbeiten!" ermahnte ihn Karin. "Ich habe mich getäuscht, ihr seid beide gemein." grinste er und spritzte beide mit etwas Wasser voll. "Mark, pass auf, ich habe das große Messer in der Hand!" drohte ihm Karin gespielt. Die drei unterhielten sich prächtig während sie ihre Arbeiten erledigten.

Draußen bei den Jungs. "Was verschenkt ihr eigentlich zu Weihnachten und an wen?" fragte Thomas neugierig. "Ich habe Mark gezogen. Er bekommt von mir ein paar Boxhandschuhe, damit er mit mir Trainieren gehen kann" sagte Peter. "Tja und ich habe Biggi gezogen, und werde ihr jetzt endlich einen Heiratsantrag machen!" sagte Enrico stolz. "Und wen hast du gezogen?" fragte Peter an Thomas gerichtet. "Karin." sagte Thomas kurz. "Und was schenkst du ihr?" fragte Enrico neugierig. "Ich schenke ihr einen total hübschen Schlafanzug. Der sieht so cool aus. Ich beschreibe mal kurz, das Oberteil ist wie beim Triangel Bikini und dann halt noch Stoff nach unten der aber durchsichtig ist, und die Hose ist wie jede andere. Die Farben sind Schwarz mit Stickereien in Gelb, ihr habt bestimmt Glück und sie führt ihn einmal vor." grinste Thomas. "Da fällt mir gerade auf, ich habe Karin echt noch nie in Bikini gesehen." stellte Peter fest. "Stimmt, ich auch nicht. Biggi rennt ja ständig mit Bikini auf der Basis rum wenn wir Schicht haben." stimmte Enrico zu. "Da habt ihr echt was verpasst." sagte Thomas und wedelte mit der Hand vor seinem Gesicht da ihm bei dem Gedanken warm wurde. "Du hast sie wohl schön öfters gesehen?" fragte Peter. "Ja, immerhin gehen wir oft gemeinsam mit den Mädels ins Schwimmbad. Und in Unterwäsche sieht sie noch besser aus." musste Thomas zugeben. "Bist du wohl mal wieder Spanner gewesen?" fragte Enrico neugierig. "Nein, sie kommt immer freiwillig ins Badezimmer, aber meistens dann wenn ich Dusche oder in der Badewanne sitze, da kommt es des Öfteren vor, dass sie nur Unterwäsche trägt weil ihr Schlafanzug im Badezimmer liegt." grinste Thomas.

Wieder innen in der Küche. "So ich bin fertig." sagte Karin und legte das Messer nieder. "Ich auch." stimmte Biggi zu. "Ich bin auch fertig, nur die Kartoffeln brauchen noch zehn Minuten." sagte Mark, da er gerade noch den Tisch gedeckt hat. "Na dann haben wir ja noch ein bisschen Zeit." grinste Karin. "Was schenkt ihr denen, die ihr gezogen habt?" fragte Mark neugierig. "Nun ja, ich muss Enrico was schenken. Das bekommt er aber erst so richtig in sechs Monaten zu sehen." grinste Biggi. "Oh man Biggi, hättest du mir das nicht früher sagen können." grinste Karin und knuffte ihr in die Seite. "Weist du schon was es wird?" fragte Mark neugierig. "Nein, ich wollte es nicht wissen, bis jetzt weiß es nur Karins Mutter." sagte Biggi. "Ach du bist bei meiner Mutter? Ich würde es total gern wissen. Hast du ein Ultraschallbild dabei?" fragte Karin total aufgeregt. "Ja, ich hole es schnell." sagte Biggi und war eine halbe Minute damit später in der Küche. Karin begutachtete das Bild genau. "Hha ich weiß es!" grinste sie. Mark kannte sich nicht so wirklich in der Gynäkologie aus und fragte Karin um Rat. Sie machte ein Zeichen hinter ihrem Rücken zu Mark das es ein … werden wird. Mark grinste und verstand. "Nun Karin wen musst du was schenken? Peter oder Thomas?" fragte Mark. "Thomas, das war gar nicht so leicht was auszusuchen, was ich ihm schenke. Aber ich dachte mir zwei neue Hemden kann er immer gebrauchen, und Socken! Dass ist Dauermangelware in seinem Kleiderschrank." grinste Karin. "Und du Mark?" fragte Biggi. "Ich schenke Peter eine neues Trainingsoutfit zum Boxen, dass macht er doch so gerne." sagte Mark gerade noch bevor die anderen drei im Haus eintrudelten. Jetzt ging es erst mal an Essen. Es schmeckte allen besonders gut natürlich den Jungs, die nicht genug bekommen konnten. Nach dem Essen räumten sie gemeinsam auf und machten sich noch einen gemütlichen Abend vor dem Kamin. Biggi schlief in Enricos Armen erschöpft ein. Die Jungs unterhielten sich noch prächtig mit Karin über vergangene Einsätze. Als auch Karin eine Stunde später in Thomas Armen einschlief entstand eine reine Männerrunde. "Wer holt das Bier?" fragte Peter. "Ich hole es schon!" sagte Mark. "Die Mädels sind ja echt süß wenn sie schlafen." sagte Enrico. "Ich trage Karin mal in ihr Bett!" sagte Thomas stand auf und nahm Karin vorsichtig auf den Arm. Im Zimmer angekommen legte er sie nicht in ihr Hochbett da sich das als sehr schwierig gestalten würde, sondern legt sie aufs Schlafsofa und deckte sie zu. Auch Enrico hatte Biggi in ihr Zimmer gebracht. "So Männer, was stellen wir jetzt an?" fragte Thomas als er wieder ins Wohnzimmer kam. "Karten wir ne Runde?" fragte Peter. "Gute Idee!" stimmte ihm Mark zu. So kam es das die Jungs Ewigkeiten Karten spielten, und erst gegen zwei Uhr Nachts ins Bett gingen. Thomas freute sich schon neben Karin zu liegen, doch als er ins Zimmer kam, war Karin nicht im Bett. "Karin?" fragte er, doch er erhielt keine Antwort. Er ging aus dem Zimmer und fragte die anderen ob sie Karin gesehen hätten, doch auch sie waren Ratlos. Die vier Jungs suchten Karin im ganzen Haus und keiner konnte sie finden. Bis Mark im Zimmer von Karin nachsah und zwar im Hochbett. "Ich habe sie gefunden!" sagte Mark. "Wo ist sie?" fragte Thomas aufgeregt. "In ihrem Hochbett!" sagte Mark. "Gott sei dank!" sagte Enrico und gähnte Herzhaft. "Man Thomas, schau das nächste mal erst in ihrem Bett nach und mache dann einen Aufstand." sagte Peter genervt und wendete sich zu seinem Zimmer.

22. Dezember

Am nächsten morgen war Biggi als erste Wach und machte sich erst mal einen schönen Tee. Kurz darauf tauchte auch Karin auf. So saßen die beiden auf dem Sofa noch im Schlafanzug und trunken eine Tasse Tee. "Und Biggi, hast du dir schon ein paar Namen überlegt?" fragte Karin neugierig. "Nicht wirklich, aber ich stehe im Moment bei Chiara und bei Martin, aber ich glaube das ändert sich noch. "Darf ich auch ein paar Vorschläge bringen, wenn mir welche Einfallen?" fragte Karin. "Ja, ich bin für jeden Vorschlag offen. Weil wir gerade ungestört und bei dem Thema sind, würdest du das Patenamt übernehmen?" fragte Biggi. "Ja, liebend gerne." sagte Karin und freute sich wie ein Honigkuchenpferd. "Wie sieht es eigentlich bei dir aus, Karin? Willst du nicht auch mal eigene Kinder haben?" fragte Biggi. "Ja schon, aber mit wem?" sagte Karin. "Na, ich dachte du wärst jetzt mit Thomas zusammen. So oft wie er dich in den Arm nimmt und ihr zusammen seit." sagte Biggi. "Mit Thomas?" Karin war leicht entsetzte. "Aber du hast Recht Biggi, Thomas hängt echt an mir wie eine Klette." "Was ist eigentlich mit Michael?" fragte Biggi interessiert. "Er kommt im laufe der nächsten sechs Monate wieder nach Deutschland, aber ich fühle nichts mehr für ihn." sagte Karin traurig. "Ach komm Karin, mach dir keinen Kopf, er kann nicht erwarten dass du fast drei Jahre auf ihn wartest." grinste Biggi und wollte Karin aufmuntern. "Stimmt, ich glaube ich sollte endgültig loslassen und mich anderen Männlichen Wesen zuwenden." lachte Karin. "Siehst du, dass ist die richtige Einstellung, aber bitte konzentriere dich auf einen." bat noch ihre beste Freundin.

Nach ca. zwei Stunden bewegte sich Thomas aus den Federn und gesellte sich zu Karin und Biggi. Nachdem sich Thomas gesetzt hatte betrachtete er Karin und Biggi die sich mehr oder weniger ums Eck saßen. Biggi auf einem Sessel und Karin auf dem Sofa, die beiden redeten immer noch. "Morgen, die Damen." sagte Thomas und setzt sich neben Karin. "Siehst du was ich meine!" sagte Karin und grinste Biggi an. "Ja stimmt. Klette!" stimmte Biggi zu. "Was ist schon wieder los?" fragte Thomas. "Passt schon. Ich mache dir mal nen Kaffee." sagte Karin und drückte Thomas noch einen Kuss auf die Lippen. "Was war das denn?" fragte er und schwebte auf Wolke sieben. "Ein Kuss?!" sagte Biggi und fing an zu lachen. Nach weiteren fünf Minuten kam Karin mit einer schönen großen Tasse Kaffee aus der Küche. "Hier Thomas." sagte sie und überreichte die Tasse. Thomas stellte sie ab und bedanke sich bei Karin mit einem ähnlichen Kuss nur wesentlich länger. "Hey was soll das den?" fragte sie entsetzt. "Na ja du hast doch eben auch." sagte Thomas. Karin und Biggi fingen an zu lachen. "Ihr seid Blöd!" grinste Thomas und musste auf eine Gelegenheit zu zweit warten. Nachdem alle am Frühstückstisch eingetrudelt sind beschlossen sie heute endlich Skifahren zu gehen.

Auf der Bergstation. "Ich hole mal die Liftkarten!" sagte Karin und wanderte los. Die anderen fünf zogen schon mal ihre Skischuhe an und machten sich startklar. Karin kam recht schnell wieder und hatte sechs Karten in der Hand. "Steckt sie euch in die rechte Jacken Tasche." grinste sie und zog sich rasch ihre Schuhe an. Sie liefen los, über den Parkplatz zum Lift, alle schnallten ihre Ski an und sie fuhren den kleinen Hang zum Sessellift runter. Mark, Peter und Thomas mit kleinen Unsicherheiten, Enrico viel gleich zweimal hin und wie nicht anders zu erwarten kamen Karin und Biggi vor lauter helfen und lachen nicht wirklich zum fahren. Die Jungs warteten unten am Lift. "Na ihr Lahmen Enten!" grinste Peter als die drei ankamen. "Da fährt ja meine Oma schneller!" lachte Mark. Biggi und Karin schauten sich an und sagten lieber nichts. "Hey ich bin Italiener und nicht für das Skifahren geboren." rechtfertigte sich Enrico. Sie fuhren nach oben auf den Berg, kaum waren alle am der Bergspitze gestanden sausten Biggi und Karin schon nach unten. "Also das … hätte ich jetzt nicht … erwartet!" sagte Thomas verblüfft. "Hinterher!" schrie Mark und folgte mit Thomas. Peter und Enrico standen noch recht unschlüssig und schauten nach unten. "Komm Peter, was die können, können wir doch schon lange!" sagte Enrico und fuhr auch mit Peter den Berg runter.

Die Damen hatten einen Affenzahn drauf und fuhren mit einer Eleganz, wie sie im Buche steht. Hingegen die Jungs fuhren von draufgängerisch bis total Chaotisch. Eben Männer!

Nach so weiteren 15 Abfahrten beschlossen die Jungs doch mal ein Bier zu trinken, von den Damen war allerdings keine Spur zu sehen. "Wann habt ihr eigentlich das letzte mal unsere Mädels gesehen?" fragte Peter. "Vor einer dreiviertel Stunde." sagte Mark und schaute noch mal auf die Uhr. "Ich funk sie mal an." sagte Thomas und nahm Kontakt auf. "Thomas für Karin und Biggi." sagte er. "Jo, wosn los!" sagte Biggi voll im Dialekt. "Wo seit ihr?" fragte Thomas leicht entsetzt. Es kam keine Antwort. "Karin, Biggi, heu antwortet uns!" schrie Enrico ins Mikro. Als Thomas und Mark voll einen Schnellball in den Rücken bekamen. Auch Peter und Enrico drehten sich in dem Moment um und bekamen einen Schneeball in die Visage geknallt. "Was für Idioten sind das denn?" fragte Mark und ärgerte sich. "Das sind unsere Ladys!" sagte Peter verblüfft. "Ihr hobts uns doch gsucht. Do simmer!" grinste Karin. "Man wo wart ihr zwei? Und dieser Dialekt ist ja krass." sagte Enrico. "Jo wast, Karin hot da an schnugelichen Typn gsäng und den semmer noch." sagte Biggi. "Und don wormer noch ans drinken mitm Jack." grinste Karin. "Aber nüchtern seit ihr noch?" fragte Enrico misstrauisch. "Jo jo, hom nur a Bier getrunken." grinste Biggi. "Gleich mal so eine Frage, weil wir gerade alle da sind, was machen wir heute Abend?" fragte Mark. "Wir könnten doch gleich mal eins ordentlich trinken gehen!" schlug Peter vor. "Macht meinetwegen, was ihr wollt, ich habe eine Verabredung." grinste Karin. "Mit diesem Jack?" fragte Thomas herablassend. "Ja, genau." sagte Karin. "Thomas ist eifersüchtig!" grinste Biggi und Thomas wurde rot. "Thomas, ich kann dich beruhigen, das ist nicht der Typ dem wir nach sind, Jack ist mein Onkel, der hier oben ein Gasthaus hat." sagte Karin und schaute Thomas grinsend an. "Ich könnte dich erwürgen!" sagte Thomas sprang förmlich aus seinen Bindungen und schmieß sich auf Karin die mit samt ihren noch angeschnallten Schuhen umflog. "Und jetzt?" fragte Karin kichernd, da Thomas auf ihr lag. Thomas sagte nichts er nutzte die Situation voll aus und küsste Karin leidenschaftlich. Diese zögerte nicht lange und erwiderte feurig. "Na also geht doch!" grinsten die anderen vier. "Können wir jetzt vielleicht eins trinken gehen?" nörgelte Enrico. "Du Gefühlstrampel, jetzt lass doch die beiden mal noch zwei Minuten in Ruhe!" sagte Biggi. Doch nach zwei Minuten wollten sie immer noch nicht aufhören. "Hey Thomas, bevor du Karin an die Wäsche gehst, warte bitte bis keine minderjährigen mehr unter uns sind!" grinste Enrico. Wie nicht anders zu erwarten war mit den beiden an diesem Tag nicht mehr viel anzufangen, so beschlossen die restlichen vier ebenfalls mit zur Hütte zurück zu fahren.

Thomas und Karin begannen zu niesen, erst nur einmal, dann immer und immer wieder, bis ihnen so richtig die Nase lief. "Ich koche euch zwei erst mal ne schöne warme Tasse Tee." grinste Biggi. "Und ihr bekommt von mir erst mal ein paar Tabletten." sagte Mark und drückte Karin und Thomas beiden eine Tablette und ein Glas Wasser in die Hand. "Danke!" antworteten beide und setzten sich zu den anderen aufs Sofa. "Nun ja, das kommt davon, wenn man zu lange im Schnee liegt!" grinste Peter vorwurfsvoll. "Die zwei sind halt einfach noch Kinder, da kann man leider nichts dran ändern." grinste auch Enrico. "Jetzt hört doch mal auf unsere zwei Kranken Mäuse so aufzuziehen." verteidigte sie Biggi, da der Mutterinstinkt ihn ihr hochkam. "Biggi, du bist die einzige die Nett zu mir ist." schniefte Karin und schnäuzte Kräftig. "Du Mark, was waren das eigentlich für Tabletten?" fragte Karin vorsichtig. "Das war ein ganz normales Antibiotikum das auf Penicillin aufgebaut ist." sagte Mark. "Deswegen wird mir so mulmig, hol mal schnell ein Anti-Alergikum für mich, ich bin gegen Penicillin Allergisch, dass müsstest du doch eigentlich wissen." grinste Karin bevor sie einen Krampf in der Wade bekam. "Komm mach hinschke ich bekomme schon Wadenkrämpfe, bis zum völligen Kreislaufkollaps ist es nicht mehr weit." sagte Karin unter Schmerzen. "Komm schon Karin wach bleiben." machte sich jetzt auch Peter sorgen. Karin schluckte das Anti-Alergikum und legte sich erst mal ne Runde im Bett schlafen. "Tja, so wie es aussieht muss morgen mindestens einer hier in der Hütte bei Karin bleiben, die ist erst mal zwei Tage außer Fecht gesetzt." sagte Mark traurig. "Das mache ich." grinste Thomas. "Ich bin sowie so Krank." schniefte er. "Ok, dann können wir morgen noch mal Ski fahren gehen." freute sich Biggi. Auch die fünf lösten sich langsam auf, da einer nach dem anderen schlafen ging. Allerdings saßen sie alle noch Ewigkeiten im Wohnzimmer und unterhielten sich. Mark schaute bevor er ins Bett ging noch mal schnell zu Karin. Sie lag friedlich im Bett und schlief, er überprüfte nur schnell den Puls und füllte ob sie Fieber hatte und legte sich dann beruhigt schlafen.

Am nächsten morgen der 23. Dezember. Peter und Enrico waren gerade beiden aufgestanden und beschlossen Holz zu hacken. Auch Biggi war gerade aufgewacht und machte erst mal Frühstück. Mark, Enrico, Peter und Biggi Frühstückten schon eine ganze Weile bis Karin und Thomas auch dazu stießen. "Habt ihr für zwei Kranke auch noch was?" fragte Karin grinsend. "Na dir scheint es ja wieder gut zu gehen." grinste Mark. "Der Schein trügt, Mark. Ich hatte gerade noch eine nette Unterhaltung mit der Kloschüssel." grinste Karin. "Das hat sich echt übel angehört." grinste Thomas und schnäuzte erst mal. "Wo ist eigentlich der Notfallkoffer?" fragte Karin. "Wieso?" fragte Peter geschockt. "Ich brauche was gegen die Magenkrämpfe und gegen die Bronchitis die ich mittlerweile habe." sagte Karin. "Ich hole dir schon was." sagte Mark. "Nein, danke Mark, dass mach ich lieber selber, ich weiß am besten welche Medikament ich vertrage. Nicht traurig sein Mark." "Ich doch nicht!" grinste Mark.

Nach diesem ausgiebigen Frühstück packten Mark, Enrico, Biggi und Peter ihre Skisachen zusammen und fuhren auf den Berg. "Schade, dass Karin und Thomas krank sind!" sagte Biggi, da sie jetzt die einzige Frau war. "Mach dir nichts draus, du hast doch mich!" grinste Enrico und nahm Biggi wärmend in den Arm. "Macht jetzt bitte nicht die zwei anderen nach, sonst liegt ihr morgen auch mit ner Grippe im Bett." sagte Mark warnend. "Los, fahren wir endlich!" stupste Peter die drei an. "Nicht so hudeln, wir haben Zeit!" entgegnete Biggi und fuhr den Jungs davon. "Hinter her!" schrei Enrico, der jetzt doch schon einigermaßen gut fahren konnte im Gegensatz zum Anfang.

In der gemütlichen Holzhütte prasselte das Kaminfeuer und Thomas und Karin lagen in sich verschlungen davor und genossen ihre Zweisamkeit. "Warum haben wir damit eigentlich so lange gewartet?" fragte Thomas. "Meinst du jetzt das Krank werden?" säuselte Karin scherzhaft. "Nein, ich meinte dass wir zwei uns näher kommen!" grinste er und gab Karin einen Liebevollen Kuss. "Ich weiß nicht!" grinste Karin und umarmte Thomas, dieser grinste. "Hauptsache jetzt trennt uns keiner mehr!" Die zwei verfielen in innige Küsse und Liebkosungen …

"Was wohl unsere zwei Turteltauben jetzt machen?" fragte Enrico völlig am Ende seiner Kräfte. Die vier legten eine ungewollte Schweigeminute ein und jeder stellte sich geistlich dasselbe vor. Alle fingen an zu lachen und schüttelten ihren Kopf. "Was machen wir jetzt? Nur ne Pause oder wollt ihr in die Hütte zurück?" fragte Biggi ebenfalls am Ende. "Gehen wir doch noch ein Bierchen trinken und dann zurück!" schlug Mark vor. "Das nen ich mal ein Wort!" grinste Peter zufrieden. So kam es dann, dass die vier länger und mehr als gewollt tranken. Die Jungs Bier, und Biggi Tee. "Warum trinkst du eigentlich kein Bier, Biggi?" fragte Peter. "Na, irgendeiner muss ja nüchtern bleiben und euch drei Schnapsdrosseln heim fahren." grinste sie. "Wo sie recht hat, hat sie recht!" kam von Mark, der schon leicht angeheitert war. "Ich würde mal vorschlagen wir trinken jetzt aus und fahren zurück, ansonsten machen sich Karin und Thomas noch sorgen." sagte Biggi und die anderen drei Stimmten zu.

24. Dezember oder auch gern Heilig Abend genannt.

Es war bereits 14.00 als Thomas und Karin als erstes ihr Bett verließen. Die beiden richteten einen kleinen Branche an und begannen schon mal zu essen. Biggi und Enrico folgten als nächstes und nach einer kleinen ewigkeit tauchten auch Mark und Peter auf, die immer noch ganz schön mitgenommen aussahen. "Was habt ihr gestern eigentlich noch so lange gemacht?" fragte Karin neugierig. "Wir waren noch ein paar Bier trinken!" sagte Enrico undhielt sich den Kopf. "Jungs, wisst ihr was? Ich spendiere ne Runde Asperin!" grinste Karin und konnte mal wieder den kleinen Dockter ausspielen. "Und was habt ihr gestern gemacht?" fragte Peter direkt. "Wir? Haben gekuschelt, geredet und sind dann ins Bett schlafen gegangen." sagte Thomas ganz lieb und nahm seine Karin in den Arm. "Ganz sicher, dass da nicht mehr war als kuscheln?" fragte Mark neugierig. "Nein, mehr war da nicht!" log Karin ganz gut, denn keiner merkte wie so log. "Okay, Themawechsel! Was kochen wir heute Abend?" fragte Biggi. "Ach, dass du auch immer nur ans Essen denkst!" sagte Enrico grinsend. "Machen wir doch Raklet. Geht schnell, einfach, man muss nicht viel vorbereiten und es ist lecker!" schlug Thomas vor. "Sehr gute Idee!" kam von Peter der sich schon über seinen Bauch strich.

Am Abend saßen dann alle beim Essen gemütlich zusammen, irgendwann spät in der Nach übergaben sie sich ihre Geschenke, wobei Biggi die letzte mit ihrer großen Überraschung machte. "Du Enrico … ." druckste Biggi rum. "Ja, was ist den Schatz?" fragte Enrico. "Du wirst Papa!" grinste Biggi. "Das ist aber schön." reagierte er relativ gelassen als ob er es nicht ganz so richtig registriert hätte. "Du Enrico, du wirst Papa! Biggi ist Schwanger!" half ihm Karin nachträglich auf die Sprünge. "Was? … Biggi … ." Enrico nahm seine Biggi in den Arm und küsste sie, beide fielen vor lauter küssen vom Sofa was allgeimeines gelächter ausslöste. "Ihr seid mir zwei!" sagte Mark und hielt sich den Bauch vor lauter lachen. Der Abend ging langsam zur Neige, nacheinander verabschiedeten sich die sechs und gingen schlafen oder besser gesagt zu Bett. "Das war das schönste Weihnachtsgeschenk, dass du mir machen konntest!" sagte Enrico stolz auf seine Biggi und küsste sie.

Im Frühjahr war es dann soweit, Biggi und Enrico heirateten! Thomas und Karin wollte noch etwas warten, bevor sie diesen großen Schritt wagten waren aber total glücklich und es kündigte sich auch bei Karin etwas kleines Heranwachsendes an.

Biggi brachte einen gesunden Sohn zu Welt und nannte ihn Daniel. Kurz nach der Geburt heirateten auch Karin und Thomas. Und ein paar Monate darauf brachte Karin Zwillinge zur Welt, die sie auf die Namen Letitia und Tobias tauften.

Der Winter hatte seine volle Wirkung gezeigt! Zwei glückliche Beziehungen und drei gesunde Kinder entstanden in dieser Zeit. Auch Peter war glücklich mit seiner Stella und Mark fand ebenfalls seine Angebetete namens Gina!

 

 

 

 

Datenschutzerklärung
Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!