Von Eifersucht gepackt
A-Crew: Dr. Mark Harland, Thomas Wächter und Peter Berger
B-Crew: Dr. Karin Thaler, Gina Aigner und Enrico Contini
Weiters:
Stella und Oliver Berger/Contini,
Max (Mechaniker),
Gunnar E. Höppler Junior (Basisleiter),
Biggi Schwerin,
Dr. Michael Pichler,
Margarete, Janina (13) und Gerhard Aigner
Jens Köster.
Nachdem Gina und Mark einen schlimmen Streit hatten, war sie in ein Hotel gefahren und hat dort übernachtet. In der Früh ist sie auf die Basis gefahren und saß dort, bis die Anderen eintrafen.
"Hallo Gina. Was ist denn los? " fragte Karin, die sah, dass es ihr nicht gut ging.
"Mark." Sagte diese und stand auf.
"Ich brauche jetzt mal frische Luft." Sagte sie und verließ das Basisgebäude. Nach zwei Minuten folgte Karin ihr.
"Was ist denn mit euch los? Habt ihr euch gestritten? " fragte sie, als Gina sie anschaute.
"Einen schlimmen Streit." Seufzte diese und sie hatte Tränen in den Augen.
"Völlig unnötig. Ich weiß nicht einmal mehr, warum wir uns gestritten haben. Jedenfalls bin ich dann in ein Hotel zum Übernachten gefahren. Und seid dem ..." sagte sie und fing an fürchterlich zu weinen. Nachdem Karin Gina tröstete wollte diese zurück ins Gebäude und sie ließ Karin draußen stehen.
Als Mark mit dem Wagen anfuhr: "Morgen Karin!" rief dieser, als er aus seinem Wagen stieg.
"Hallo. Na, was ist denn? " fragte sie und ging zu ihm hin.
"Was soll denn sein? " fragte dieser unwissend.
"Ich meine mit dir und Gina, könnt ihr euch nicht wieder vertragen, ich mein, ihr wisst ja nicht einmal mehr, weswegen ihr euch gestritten habt." Meinte diese und sah ihm etwas streng ins Gesicht.
"Lass mich mal mit Gina in Ruhe. Es fragt sich ja nur wies ihr dabei geht. Und ich? Ich bin nicht gefragt." Sagte dieser und verschwand im Hangar.
Kurz darauf betrat Karin die Gardarobe, wo sie Gina mit blassem Gesicht vorfand.
"Was ist denn los? " fragte sie besorgt.
"Mir ist schlecht, aber ich habe Hunger und ich habe mich ..."
"Übergeben. Schwanger was? " erkannte Karin und lächelte ein wenig.
"Glaubst? " fragte Gina unsicher.
"Na no na ned." Kicherte Karin und brachte ihrer Freundin ein Glas mit Wasser.
"Danke." Sagte diese und trank es mit einem Mal aus.
"Komm unsere Schicht beginnt gleich." Meinte Karin, die sich ihre Jacke zumachte und Gina an der Hand hinauszog.
"Aber, ich hab ja Hunger!" rief diese und stürmte in die Küche.
"Was ist denn mit der los? " fragte Enrico.
"Unsere Schicht." Meinte er nochmals, als Gina wieder in der Tür stand.
"Ja aber ich kann doch mein Baby nicht verhungern lassen." Lachte sie und deutete auf ihren Bauch.
Sie bemerkte jedoch nicht, dass Mark auch im Raum war. Dieser stand auf, ging zu ihr und umarmte sie.
"Danke." Sagte sie und gab ihm einen Kuss.
"Tut mir leid." Sagte Mark sanft, der ihren Streit meinte.
"Mir auch." Sagte sie und gab ihm noch einen Kuss.
"Rettungsleitstelle an Medicopter 117. Verletzter auf dem Traunsteingellende. Koordinaten wehrend des Fluges."
"Verstanden Rettungsleitstelle wir übernehmen." Meldete sich Karin und sie rannten zum Heli.
Wehrend des Fluges.
"Na Gina." Sagte Enrico und lächelte ein wenig.
"Was denn? " fragte sie glücklich und sah auf die Flugbahn.
"Schwanger und versöhnt? " antwortete dieser und lehnte sich zurück.
"Eifersüchtig? " fragte Karin an Enrico gerichtet.
"Nein, niemals!" rief dieser vorwurfsvoll.
"Wir sind in zwei Minuten am Unfallort Kollegen." Sagte Gina an die beiden gerichtet.
"Da ich sees schon auf elf Uhr." Rief Karin und deutete schräg nach links vorne.
"Da is eine Lichtung. Ich kann problemlos landen." meinte Gina und senkte den Helikopter.
Als sie gelandet waren, stürmte Karin zum Verletzten, den sie nach der Verarztung mit der Trage in den Heli getragen haben.
"Gina, besorg uns die Freigabe für die Poliklinik." Schaffte Karin Gina an, was sie dann auch tat.
"Rosenheimklinik hat ein Bett." Rief Gina ihrer Kollegin zu, die in den Medi stieg und dieser wegflog.
"Gut." Sagte sie noch und checkte den Patienten nochmals durch.
Nach der Ablieferung des Mannes flogen sie zum Stützpunkt zurück, wo Höppi sie griesgrämig erwartete.
"Frau Aigner und Herr Wächter sofort in mein Büro!" schaffte Höppi den beiden an und deutete auf das Zimmer, in das er gleich danach verschwand.
"Was will er jetzt schon wieder? " fragte Gina sauer und zog Thomas an der Hand vor das Zimmer.
"Augen zu und durch." Ermutigte Karin die beiden.
"Ich benachrichtige schon mal das Bestattungsinstitut." Sagte Max, der gerade den Raum betrat und sah, wie die beiden im Zimmer von Herrn Höppler verschwanden.
In der Folterkammer!!! (Büro von Höppi)
"Frau Aigner und Herr Wächter. Glauben sie nicht, dass man mit dem Sprit des Helis normaler umgehen könnte? " Fragte Höppler sauer, der sich mit Nutellabrot zustopfte.
"Erstens. Wenn wir das machen würden, würde es mehrere Tote geben, denn der Sprit wird nun einmal für die Einsätze verwendet. Zweitens: Wenn sie glauben, dass wir den Sprit nicht nachfüllen, haben sie sich geschnitten, denn wann hätten wir dazu denn Zeit? Und drittens: Wenn sie uns weiterhin so beschuldigen, können sie sich jetzt schon einen Ersatz für mich besorgen." Schnauzte Gina den verdutzten Höppler an.
"Frau Aigner." Sagte er verwundert und versuchte sie damit gleichzeitig zu beruhigen.
"Sie haben mich schon verstanden. Und jetzt gehe ich." Sagte sie und schmiss die Tür hinter sich zu.
"Super Gina!" rief Thomas und ging ihr hinterher.
"Was war? " fragte Max neugierig.
"Ach wir haben, das heißt, ich habe Höppi eine kleine Abfuhr erteilt." Sagte Gina stolz und schlürfte eine Tasse Tee.
"Wie? " fragte Peter mit einem Ton in der Stimme, der anzeigte, dass er Bahnhof verstand.
"Tja, sie hat gesagt, wenn er mit den Beschuldigungen nicht aufhören würde, könne er sich schon jetzt um einen Ersatz kümmern." Sagte er mit einem Lächeln.
"Super!" gratulierte Mark seiner Freundin, mit der er gleich danach vor die Basis verschwand.
Vor der Basis.
Gina und Mark waren schon drei Mal um das Gebäude gewandert, als sie neben dem Heli stehen blieben und heftig zu knutschen begannen.
"Ich will ja eure traute Zweisamkeit nicht stören, aber wir haben einen Einsatz." Versuchte Karin auf sich aufmerksam zu machen.
"Gina!" Rief sie nochmals.
"Ahh, Karin!" schrie diese auf und fiel fast aus Marks Armen.
"Einsatz los!" rief nun Enrico und zog Gina unsanft von Mark weg.
"Aua!" rief diese und startete den Heli.
Wehrend des Fluges.
"Hättest du das auch sanfter machen können? " fragte Gina Enrico sauer.
"Nein, du wolltest ja nicht hören." Sagte dieser mit einem Lächeln im Gesicht.
"Ja bin ich denn ein kleines Kind und muss ich etwa auf alles hören? " meckerte sie ihn an.
"Nicht auf alles, aber auf fast alles!" spaßte Karin.
"Ja ja." Sagte Gina spielend beleidigt und konzentrierte sich wieder auf den Flug.
"Was haben wir überhaupt, und wo hin muss ich eigentlich? " fragte Gina geschockt, als sie merkte, dass sie sinnlos, wie ein Geier um die Basis kreiste.
Plötzlich sah sie Höppler unten stehen, der ihr deutete, dass sie den "Arsch" bewegen sollte und zum Unfallort fliegen solle.
Als der Einsatz erledigt war, flog die B-Crew zur Basis zurück. Kurz form Landen verzogen alle das Gesicht und Karin deutete auf Höppi, der die Arme in die Seiten gestützt hatte und aussah, als hätte er in eine Zitrone gebissen.
"Frau Aigner!" rief er wütend.
"Unsere Diskussion vorhin sollte in meinem Büro weitergeführt werden." Sagte er schon etwas beruhigt und verschwand kurz darauf.
"Ojee." Sagte Karin und nahm Gina an der Hand und zog sie in die Basis.
"Ich brauche keinen Babysitter. Ich kann sehr gut auf mich alleine aufpassen. Höppi wird mir ja nicht den Kopf abhacken." Sagte sie und riss sich los.
"Ja ja." wollte Enrico, der ihnen gefolgt war sie beruhigen.
Woraufhin Gina in das Büro stürmte und die Tür hinter sich zuschmiss.
"Die is mal gut drauf." Meinte Max und sah seine Kollegen an.
"Das sind die Schwangerschaftshormone." Sagte Karin und ging in die Küche.
"Also was macht die so lange in der Küche? " fragte Max und wollte in den Hangar, als er hörte wie Gläser zersprangen.
"Auweier." Sagte er und Enrico und Peter stürmten in die Küche, wo sie Karin vor einem Haufen Scherben vorfanden.
"Entschuldigung." Sagte sie kleinlaut mit einem Hundeblick.
"Und was ist hier los? " Fragte Höppi plötzlich, der mit Gina fertig war und jetzt in der Tür stand.
"Also so gehen sie mit Geschirr um, Frau Dr. Thaler." Meinte er mit einem Lächeln und verschwand wieder.
"Puh, Glück gehabt." Sagte sie und kehrte die Glassplitter weg.
Kurz darauf kam Gina herein.
"Also ich brauch jetzt einen ..."
"Tee." Sagte Karin und wollte sich zur Theke stellen und beginnen, als Enrico ihre Hand vom Teekocher wegzog.
"Nein nein. Sonst geht noch die Basis in die Luft." Sagte er und stieß sie leicht weg.
"Nein ich brauche keinen Tee sondern ..."
"Ein Wasser? " fragte Peter woraufhin Gina den Kopf schüttelte.
"Einen Orangensaft? " versuchte Karin zu erraten.
"Nein einen K A F F E E." sagte Gina und rannte gleich danach weg.
"Wo will sie jetzt schon wieder hin? " fragte Max verwundert.
"Na wo hin wohl, aufs WC." Sagte Karin die ihr nachstürmte, um nachzusehen, ob es ihr gut ging.
"Alles OK." Schrie Gina vom Inneren der Toilette.
"Glaube nicht. Seit wann trinkst du Kaffee? " fragte Karin etwas entsetzt.
"Die Schwangerschaft steckt voller Überraschungen." Sagte sie und machte die Klotür auf, die Karin auf den Kopf bekam.
"Autsch!" schrie sie auf.
"Tut leid." Sagte sie kleinlaut und rannte zurück in die Küche.
Als Karin nach zwei Minuten dort ankam waren die ersten Worte: "Na ist der Kaffee fertig? " fragte Gina erwartungsvoll.
"Frag deinen Kollegen, Herrn Contini, ich glaube der kann dir mehr Auskunft geben. Und noch etwas: Beim nächsten Mal pass auf wem du die Tür auf den Kopf haust. Höppi Ok aber bei mir nicht." sagte sie spielend sauer und verließ den Raum.
"Warte!" schrie Gina ihr nach und folgte ihr, als auch Enrico mit der Tasse Kaffee in der Hand herauskam.
"Gina!" rief dieser und rannte blind zu Tür, wo Peter gerade hereinkam. Dieser stieß sofort mit seinem Kollegen zusammen, der die Tasse fallen ließ und der Boden sofort überschwemmt war.
"Ja ja, und zuerst mich wegschicken." Sagte Karin lachend, die mit Gina hinter Peter trat und das ganze Schauspiel beobachtete.
"Hilf mir mal." Forderte Peter Enrico auf als plötzlich:
"Rettungsleitstelle an Medicopter 117. Verletzter Autofahrer bei der Abfahrt Richtung Salzburg. Vermutlich mehrere Verletzte. Koordinaten wehrend des Fluges."
"Bingo, ich liebe meinen Job!" rief Enrico und stürmte mit Karin und Gina zum Heli.
"Aber nachher will ich eine Entschädigung!" rief Peter seinem Kollegen hinterher.
Nach dem Einsatz hatte die B-Crew Feierabend. Als der Heli landete stürmte die Crew in die Küche, um zu sehen, ob etwas Weiteres passiert sei.
Doch dort wurde Gina mit einer frischen Tasse Kaffee überrascht.
"Vorsicht!" rief Max als Gina die Tasse in die Hand nahm und diese zusammenzuckte.
Nach weiteren fünf Minuten verließen Enrico, Gina und Karin die Basis.
"So und jetzt habe ich Hunger." Sagte Gina als sie neben Karin stand, die sich gerade in ihren Wagen setzen wollte.
"Dann komm halt zu mir. Bei mir gibt’s Tiefgefrorenes aus der Tiefkühltruhe." Sagte Karin lächelnd.
"Nein danke. Da lass ich mir lieber was vom Pizzaboten bringen." Sagte sie und lachte kurz auf.
"Nein, aber wir könnten zum Italiener gehen." Schlug Karin ihr vor.
"Gute Idee." sagte Gina und sprang ohne zu fragen in Karins Wagen und schnallte sich an.
"Na dann los." lächelte Karin sie an und sie startete ihr Auto.
Nachdem Gina sich den Bauch vollgeschlagen hatte, musste Karin sie noch nach Hause bringen, da Gina keinen Schritt mehr gehen konnte.
Am Abend bei Gina und Mark.
Gina lag faul auf dem Sofa, als Mark den Schlüssel umdrehte und zur Tür herein kam.
"Ah, die Lady ist heut mal wieder sehr faul." Sagte er etwas sauer, weil er sich eigentlich erhofft hatte, nicht mehr Küchendienst zu schieben.
"Kannst du das heut nicht machen? " fragte Gina gähnend und streckte sich dabei.
"Und warum, du warst beim Italiener und du hast es dir gut gehen lassen." Sagte er sauer zu seiner Freundin, die ihn unschuldig ansah.
"Nein nein. Ich übernehme den Scheiß heute nicht. Schließlich liegst du schon seit vier Tagen faul auf der Haut und bewegst dich keinen cm. Du magst zwar Schwanger sein aber ..."
"Jetzt halt mal die Luft an. Davor habe ich ihn immer gemacht, und nur weil du mal eine Woche oder mehr etwas tun musst jammer nicht! Und außerdem liege ich nicht faul auf der Haut herum, ich fliege den Heli und muss nebenbei Helfen, Menschenleben zu retten!" fuhr sie ihn laut an.
"Soll das jetzt die ganzen fünf Monate so weitergehen? " schrie er sie an.
"Nein, du kannst dich ja vertschüsen, dann musst du ja gar nichts durchstehen." Schrie nun auch sie.
"Ja das hättest du wohl gern. Aber ich hab viel zuviel gekauft, da kann ich mich nicht einfach aus dem Staub machen. Verschwind halt du!" brüllte er.
"Ach leck mich doch am ..." sie hörte auf und ging in das Schlafzimmer.
Dort angekommen riss sie ihren Rucksack aus dem Schrank und packte ihn. Sie nahm ihren Wagen, der bereits drei Wochen nicht benutzt worden war und startete Karins Haus an.
Dort angekommen klingelte sie Sturm.
"Thomas!" rief Gina erstaunt als ihr Kollege im Bademantel vor ihr stand.
"Ehm, ist ... ist Karin da? " fragte sie etwas geschockt über diese "Erscheinung".
"Ja ja, komm herein." Bat er und führte sie ins Wohnzimmer, wo die Ärztin bereits auf sie wartete.
"Na? " fragte Karin, die Ginas trauriges Gesicht sah.
"Kann ich mit dir reden? " fragte die Pilotin vorsichtig.
"Na klar." Sagte Karin und verschwand mit ihrer Kollegin in die Küche.
"Kaffee? Tee? Wasser? Saft? " fragte Karin Gina, die sich auf einem Stuhl niederließ.
"Kaffee dringend. Schwarz ohne Zucker und so stark wies geht bitte." sagte sie aufgeregt und auch etwas sauer.
"Mark." Erkannte Karin und drehte sich zu Gina um.
"Na wer denn sonst? " fuhr Gina ihre Freundin an.
"Entschuldigung." sagte nun auch Karin etwas sauer.
"Entschuldigung. Es ist die Schwangerschaft und da noch die saublöde Situation mit Mark." Erklärte Gina etwas traurig.
"Habt ihr euch gestritten? " fragte Karin mit einer Stimme, die immer leise wurde.
"Ja, was denn sonst." Sagte sie vorwurfsvoll.
"Ja es ging eigentlich nur darum, wer die verdammte Küchen bzw. Hausarbeit macht. Ja und da sind wir ein wenig ins Feuer geraten." Sagte sie mit einer Stimme, die hingegen zu Karins, immer lauter wurde.
"Jetzt beruhig dich erst einmal. Und hier hast du deine Brühe." Sagte sie lächelnd und stellte die Tasse auf den Tisch.
"Danke." Sagte Gina und nahm einen großen Schluck.
Plötzlich schreckten beide hoch, da Thomas vom Wohnzimmer aus schrie: "Nein Vera! Na und! ... Nein! Ja ja. Und tschüs!"
"Oh Gott." Seufzte Karin.
"Ich hab da mal ein paar Streithanseln um mich herum." Meinte sie noch darauf.
"Danke." Sagte Gina, die dies aber als Spaß aufnahm.
Auf einmal wurde die Tür aufgerissen und Thomas stand in Unterhosen da.
"Ahh!" schrieen die beiden auf.
"Was denn? " fragte er seine Kollegen, weil er nicht merkte, dass er sich ihnen so zeigte.
"Ahh!" schrie nun auch er und rannte aus der Küche. Er war nur zwei Meter von der Tür entfernt, als es ihn aufhaute.
"Autsch!" schrie er, rappelte sich auf und flüchtete in sein Schlafzimmer.
"Was war denn das? " fragte Gina, die über den Vorfall kaum noch zu halten war.
Karin konnte jedoch auch vor Lachen nicht mehr antworten.
Nach fünf Minuten stand Thomas frisch angezogen wieder vor ihnen.
"Was hast denn du noch vor? " fragte Karin ihn wehrend sie sich bereits das vierte Glas Saft holte.
"Ich habe ein Date." Sagte er stolz.
"Mit wem? " fragte Gina neugierig.
"Mit Nora, aus dem Chat." Sagte er und ging.
"Der wird sein blaues Wunder erleben." Sagte Karin hämisch grinsend.
"Was, warum? " fragte die Pilotin mit erwartungsvollem Blick.
"Lass dich überraschen." Sagte die Ärztin und sie setzten das Gespräch von vorhin fort.
"Und wie geht’s dir mit deiner Schwangerschaft? " fragte Karin und stand auf, um Gina einen Tee zu machen.
"Ja, ich hab halt ständig Hunger und muss mich halt ein paar Mal übergeben. Und außer, dass ich manchmal der Ohnmacht nahe bin geht’s mir gut." Sagte sie und lehnte sich zurück.
"Hast du vielleicht jetzt Hunger? " fragte Karin und drehte sich zu ihrer Freundin um.
"Na ja. Schon." sagte diese und nahm ein Käsebrot an.
Eine halbe Stunde später.
"Oh Thomas." Rief Karin unschuldig als er in der Tür stand.
"Dein Date war aber kurz." Meinte Gina, die nichts von Karins Tat wusste.
"Ja diese Nora kam nicht." Sagte er sauer und setzte sich zu ihnen.
"Naja, ich geh mal in den Chat und schau mal ob sie Online ist." Mit diesen Worten begab er sich in sein Zimmer und Karin stürmte in ihr Zimmer und riss Gina mit sich.
"Was tust du? " fragte Gina, die auf Karins Bildschirm schaute.
"Was du ..."
"Pscht." sagte Karin und loggte sich als Nora ein.
Thomas: Warum warst du nicht da, hast du die Verabredung vergessen?
Nora: Nein aber deine zwei Kolleginnen wissen mehr.
Nachdem Thomas das gelesen hatte, stürmte er ohne Vorwarnung Karins Büro.
Diese schreckte auf als Thomas hinter ihr stand.
"Karin. Du warst das? " fragte er etwas entsetzt.
"Ja." Sagte sie unschuldig und lachend zugleich.
"Na warte, das kriegst du noch zurück." sagte er lachend und verließ den Raum.
Gina konnte sich vor lachen kaum noch fassen. Erst nach zwei Minuten nahm es langsam ab.
Plötzlich sah sie Karin, der Tränen über die Wangen liefen ins Gesicht.
"Hab ich etwas falsch gemacht? " fragte sie vorsichtig.
Sie schüttelte nur den Kopf und zeigte auf ein Bild, auf dem die frühere A-Crew mit der damaligen B-Crew zu sehen war.
"Michael? " erkannte Gina und streichelte ihrer Freundin über ihre Haare.
"Ich weine nicht oft deshalb, aber vermissen tue ich ihn fast jede Minute." Sagte sie mit Tränen überströmten Gesicht.
"Ich frag mich eigentlich, warum ich weine. Er hat mich sicher schon längst vergessen. Denn wenn er mich so liebt, wie er damals herumgetönt hat, würde er mich anrufen, egal was wäre. Das hat er immer gemacht, wenn es um die ging, die er liebt." Sagte sie und beruhigte sich danach schnell wieder.
"Vielleicht darf er wirklich nicht. Da er sich ja in Gefahr begibt." Sagte Gina ruhig.
"Hast ja Recht." Sagte Karin leise und wischte sich die Tränen weg.
"Und was war jetzt genau mit dir und Mark, war es nur wegen dem Haushalt? " fragte Karin etwas ungläubig.
"Ja eigentlich schon." Meinte Gina und sah etwas müde aus.
"Na dann gute Nacht." Sagte Gina und verabschiedete sich mit einem Kuss auf die Wange von ihrer Freundin.
Am nächsten Morgen.
"Hallo Thomas." Sagte Gina, die als Zweite aufstand und Thomas in die Küche gefolgt war.
"Oh, Hallo Gina." Sagte er etwas abwesend.
"Darf ich dich mal was fragen? " fragte Gina ihren Kollegen zaghaft.
"Nur raus mit der Sprache." forderte er sie auf.
"Hast du dich da gestern mit deiner Freundin gestritten? " fragte sie neugierig.
"Freundin kann man nicht sagen. Exfrau. Es ging wieder einmal um Lisa und Laura unsere Kinder. Sie meint ich könne froh sein, wenn ich sie jeden Monat höchstens zwei Mal sehe. Aber du das halt ich nicht aus. Sie sind schließlich auch meine Kinder. Ich habe sie mit Vera aufgezogen bis Lisa 7 und Laura 10 Jahre alt war. Dann hatten wir einen Streit ... ja und den Rest kannst du dir ja denken." Sagte er Kaffee schlürfend wehrend er immer wieder seufzte.
"Und bei dir und Mark? " fragte nun auch Thomas interessiert.
"Ja wir haben so unnötige Streite. Letztens ging es nur um den Haushalt. Ich bin halt durch meine Schwangerschaft echt down. Ja und da lieg ich halt mal vier bis fünf Tage faul herum. Ich mein sonst mach eh ich immer den Haushalt. Wenn er mal ‚ne Woche dran ist, dann bricht gleich die Welt zusammen und gleichzeitig bricht der Streit aus." Jammerte sie den Piloten an.
"Die Liebe." Seufzte er wiederum.
"Hättest du einen Rat für mich? " fragte Gina ihn mit hoffnungsvollem Blick.
"Na ja. Eigentlich ..."
"Jetzt sag schon." Unterbrach Gina ungeduldig die Überlegung ihres Kollegen.
"Red mal mit ihm." Schlug er ihr vor.
"Na ja. Das blöde ist ja auch, jetzt bin ich wegen dem Streit zu Karin also für kurze Zeit hier her gezogen. Ich weiß nicht, ob es ihm so recht ist." Sagte sie mit großem Bedenken.
"Er wird’s überstehen." Platzte nun eine verschlafene Karin herein.
"Ach, auch schon wach Schlafmütze." Begrüßte Thomas die Notärztin, die auf die Couch fiel und sofort wieder einschlief.
"Na, die ist aber kaputt." Sagte Thomas und sah etwas besorgt zu Karin.
"Alles OK." Schreckte plötzlich Karin wieder auf und sah, wie Thomas und Gina zusammenzuckten.
"Tee? Kaffee? Wasser? Saft? " fragte nun Thomas seine verschlafene Kollegin.
"Tee." Sagte diese und lehnte sich zurück.
"Was ist denn heute mit dir los? " fragte Gina ihre Freundin skeptisch.
"Ach du ich bin ca. sieben Mal in der Nacht aufgewacht und schwer wieder eingeschlafen. Nichts Besonderes. Und wie geht’s dir? " fragte sie ihre Kollegin, die aufstand und auf das Klo stürmte.
"Michael? " fragte Thomas vorsichtig als Gina nicht im Raum war.
"Nein." Sagte Karin vorwurfsvoll, weil sie über Michael mit Gina reden würde.
"Na ja. Schwangerschaft." Ließ Gina von sich hören und setzte sich wieder zu ihrem einst weil entstandenen Lieblingsgetränk an den Tisch.
"Dieser Kaffee ist köstlich." Flüsterte Gina und nahm einen großen Schluck.
Nach einer Stunde begaben sich Karin und Gina zur Schicht.
Auf der Basis.
"Sagt, habt ihr Gina heute schon gesehen? " fragte Mark, der seine Freundin suchte und deshalb zu ihrer Schicht kam.
"Nee." Sagte Max und drehte sich zu Höpplers Büro um, wo dieser gerade mit einem sauer funkelnden Blick herauskam.
"Ich komme." Seufzte Max und verschwand mit Höppi im Zimmer.
Als Mark sich umdrehte, kamen Karin und Gina lachend herein.
Plötzlich stockte Gina und sah Mark erschrocken an.
"Bei Karin warst du also. Konntest du mich da nicht einmal verständigen? " fragte er in einem vorwurfsvollen Ton, der ins Schreien überging.
"Wie, wenn du nicht gut anzusprechen warst oder bist!" schrie diese zurück.
"Aha, jetzt bin wieder ich schuld, dass die Madam ..."
"Vorsicht!" brüllte Gina ihm ins Wort.
"Oh, hallo Gina hallo Karin und natürlich auch Mark." Sagte Thomas, der auch zu der Schicht der B-Crew kam.
"Was macht ihr eigentlich alle hier? Wir haben doch Dienst." Sagte Karin vorwurfsvoll.
"Ja ja. Wir wollen nur mal was Checken." Sagte Thomas und verschwand mit Max im Hangar.
"Männer." Sagte Gina trotzig und sah Mark grimmig an.
"Hey Gina, kommst du mal! Ich will mit dir reden!" rief Thomas ihr zu.
"Ja ja. Ich komm schon." Rief diese zurück und sah das Gesicht von Mark nicht mehr, dass hochrot angelaufen war.
"Was was ... soll denn das? " fragte Mark Karin geschockt.
"Weiß nicht." Sagte diese unschuldig und schrieb die Medikamentenliste.
Inzwischen vor der Basis.
"Habt ihr euch schon wieder gestritten? " fragte Thomas interessiert.
"Ja. Leider." Bedauerte diese und setzte sich in die, mit Schnee überdeckte Wiese.
"Und bei dir und Vera? " fragte nun auch diese.
"Ja sie will nicht, dass die Kinder mehr Kontakt als bisher mit mir haben." Jammerte er und setzte sich neben sie.
"Dann musst du halt zum Jugendamt oder so." versuchte Gina ihn zu ermuntern.
"Oder halt eine Klage. Du kannst sie anklagen deshalb. Vielleicht darfst du sie ja dann öfters sehen." Sagte sie und wartete auf ein Ja, das kurz darauf folgte.
Währenddessen in dem Basisgebäude.
"Wo bleiben die? " fragte Mark, der glaubte, dass da irgendwas zwischen Thomas und Gina lief.
Als er vor die Basis trat, sah er Gina mit Thomas im Schnee sitzend und lachend.
Gleich darauf verzog er sich in die Basis.
"Ich hab’s ja gesagt." Rief er sauer und sah Karin kurz an, die zusammengezuckt war.
"Was denn? " fragte diese genervt.
"Thomas und Gina sind ..."
"Hör endlich auf mit dem Schwachsinn." Fuhr Karin ihren Kollegen an. Der danach seine Sachen nahm und in seinen Wagen stieg, mit dem er gleich darauf wegfuhr.
"Was ist denn in den gefahren? " fragte Gina, die erstaunlich gut drauf war und mit Thomas die Basis betrat.
"Er glaubt, dass ihr beide miteinander ..."
"Nein!" riefen beide empört in Karins Worte.
"Sag ich auch, aber er. Na ja." Sagte sie und widmete sich wieder dem Schreiben.
Inzwischen kam Mark zuhause an und knallte wütend die Tür hinter sich zu.
"Na warte Gina. Das wirst du bereuen." Drohte er und nahm sein Handy.
Nachdem tätigte er ein Telefonat, das eine Stunde dauerte.
Am nächsten Morgen auf der Basis.
"Wo bleibt denn Gina? " fragte Karin Enrico, denn ihre Schicht hatte bereits seit zehn Minuten begonnen.
"Weiß nicht." Sagte dieser unbekümmert und schüttete Cola in sich hinein.
"Rettungsleitstelle an Medicopter 117. Sportunfall in der Musikschule Salzburg. Können sie übernehmen? "
"Scheiße." Sagte Enrico, da weder Gina noch Thomas da waren.
"Tut uns leid, Wir haben gerade gemerkt, dass ein technisches Problem aufgetreten ist. Sie müssen einen anderen Stützpunkt verständigen. Over." Sagte Max mit einer Rettenden Aussage.
"Verstanden Rettungsleitstelle over and out." Danach stürmte Höppi wütend aus dem Raum, da er das ganze mit angehört hatte.
"Sie können Frau Aigner ausrichten, dass ich sie, wenn sie hier erscheint, sofort in meinem Büro sehen möchte." schnauzte er und sah dabei von Einem zum Anderen.
Die Schicht verlief und Gina erschien nicht.
Peter traf bereits eine Stunde vor seinem Dienst ein.
Kurz darauf betrat ein braunhaariger Mann die Basis.
"Wer sind sie? " fragte Peter den Mann, der in der Tür stand.
"Mein Name ist ..."
"Ach Herr Dr. Pichler." Sagte Höppler, der aus seinem Büro kam und dem Mann die Hand reichte.
"Das ist der Ersatzarzt für Dr. Mark Harland. Dieser wollte sich absetzen. Also einen anderen Job suchen." Erklärte Höppler woraufhin Peter eine Grimasse zog, weil er alle Kollegen kommen und gehen sah und dies nicht mehr aushielt.
"Also, mein Name ist Dr. Michael Pichler." Stellte sich der mysteriöse Arzt dem Sanni und dem Mechaniker Max vor.
"Bei uns ist es üblich zu duzen." Erklärte Peter dem Notarzt und reichte ihm die Hand.
"Peter." Sagte dieser.
"Michael." Sagte dieser mit einem Lächeln.
"Max, der Mechaniker." Sagte Max, der sich gerade plagte seinen Wagen auf Vordermann zu bringen.
Inzwischen in einer Hütte in einem Wald.
"Lassen sie mich los! Was soll das!" schrie Gina, die von einem Mann, der maskiert war gepackt wurde und unsanft in die Hütte gestoßen wurde.
"Was wollen sie von uns? " fragte Thomas leidend, der mit entführt wurde und, der nun auch hineingestoßen wurde.
"Klappe!" brüllte der eine und knebelte beide woraufhin er mit seinem Komplizen die Hütte fest verschloss und ins Auto stieg. Nicht ohne die beiden vorher noch fest gefesselt zu haben.
Der Wagen fuhr blitzschnell weg.
Wehrendessen auf der Basis.
"Wo ist Thomas eigentlich? " fragte Enrico, der bereits Dienstschluss hatte aber doch noch auf der Basis herumhockte. Die A-Crew hatte zwar auch keinen Dienst, aber Höppi hatte noch keinen einzigen erreicht, um es ihnen auszurichten.
Gegen Abend rief Karin bei Peter an.
"Berger? " meldete sich dieser genervt.
"Ich bin’s Karin." Sagte sie aufgeregt.
"Was ist denn los? " fragte er besorgt.
"Weißt du, wo Gina und Thomas sind? " Platzte sie heraus.
"Nein, ich suche Thomas auch schon." Stellte er fest.
"Was ist, wenn den beiden ..."
"Beruhig dich mal Karin." Sagte er zu seiner Kollegin, die total aus dem Häuschen war.
"Beruhigen? Du bist gut!" rief sie empört.
"Karin!" ermahnte er sie, woraufhin sie tief Luft holte und erst dann weiterredete.
"Und was jetzt? " fragte sie gespannt.
"Ich komme mal zu dir, würde ich sagen und bringe eine Beruhigungsspritze mit." Spaßte Peter.
"Ha ha ha." Sagte Karin lustlos und ließ sich auf einen Stuhl sinken.
"Also ich komm einmal und dann sehen wir weiter." Erklärte Peter und bevor Karin noch etwas sagen konnte, legte er schon auf.
Inzwischen bei Gina und Thomas.
"Hmhm, hmh hm ..." versuchte Gina sich verständlich zu machen.
"Hm? " meinte Thomas ein wenig sauer.
"Hmm ... hmm ahh!" schrie sie plötzlich auf.
"Autsch ich hab mir in die Lippe gebissen." Sagte Gina, die sich gerade vom Tuch, das fest um ihren Mund gewickelt war, befreite.
"Hmm, ehh m ... Ah, endlich." atmete Thomas erleichtert auf, der das Tuch auch vom Mund wegbekam.
"Was jetzt? " fragte Gina und sah Thomas hoffnungsvoll an.
"Ich weiß nicht." Sagte er leise.
"Wie bitte? Ich verhungere halb." Rief sie laut.
"Ja und, das kann uns auch nicht weiterhelfen." Sagte Thomas trotzig.
"Außerdem sind die Fesseln so stark um meinen Bauch, dass es schon weh tut." Jammerte Gina.
"Hör auf zu jammern und schrei um Hilfe." Fuhr Thomas sie an, der nicht besser dran war.
"Hilfe!" schrieen nun beide etliche Male, doch nichts und niemand hörte es.
"Arschlöcher." Murmelte Gina vor sich hin.
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und einer der maskierten Männer kam wieder herein.
"Lassen sie uns in Ruhe!" brüllte Gina und versuchte sich loszukriegen.
Der Mann antwortete nicht und band den beiden die Augen und wiederum den Mund zu.
Als er die Hütte verließ, war wieder Totenstille eingekehrt.
Nach einer Weile schliefen Gina und Thomas ein, doch sie waren noch immer gefesselt.
Inzwischen auf der Basis.
Karin traf am nächsten Morgen verschlafen auf der Basis ein.
"Thomas und Gina waren die ganze Nacht nicht da." Sagte sie besorgt zu ihren Kollegen, die wieder einmal zu der Schicht der B-Crew kamen.
"Wer kommt statt denen? Ich mein wir können die andere Basis jetzt nicht eine oder mehr Wochen unseren Dienst übernehmen lassen." Stellte Peter fest.
"Morgen!" Rief der Notarzt, der statt Mark eingeteilt wurde. Karin sah erschrocken auf und glaubte ihn zu kennen.
"Ach grüß Gott." Sagte sie dann und schaute wieder weg.
"Ich bin der neue Notarzt." Erklärte dieser und setzte sich neben Peter.
"Notarzt warum? " fragte Karin entsetzt.
"Mark hat gekündigt. Tja und da musste doch schnell jemand her." Sagte Enrico und kam von der Küche.
"Und was ist mit Gina und Thomas, wer kommt statt denen? Und warum suchen wir sie nicht? " fragte sie etwas streng und wurde bei den letzten Worten immer lauter.
"Beruhig dich mal Karin." Versuchte Enrico sie aufzuhalten bevor sie los schrie.
"Beruhigen? Du hast ja wohl nicht mehr alle, meine besten Freunde sind irgendwo in Salzburg und wir ..."
"Karin." Ermahnten nun Peter, Max und Enrico die aufgewühlte Notärztin.
Sie holte tief Luft und setzte sich dann auch nieder.
"Und wer sind sie nun? " fragte sie so freundlich wie möglich den Ersatzarzt.
"Michael Pichler." Sagte dieser. Bei dem Vornamen war Karin kurz zusammen gezuckt.
"Karin Thaler." Stellte sie sich vor und gab ihm die Hand. Sie musste die Tränen verbergen, da der Mann sie zu sehr an Michael Lüdwitz erinnerte.
"Frau Thaler, Herr Berger, Max und Herr Contini und natürlich auch Herr Pichler." Sagte Höppi und trat aus seinem Büro.
"Wir haben zwei Pilotenersätze." Sagte er kurz.
"Wie heißen sie? " fragte Max gespannt.
"Lassen sie sich überraschen." Meinte Höppler und verschwand schnell wieder.
Währenddessen in der Waldhütte.
Inzwischen hatten sich die Beiden schon wieder von dem Knebel befreien können.
"Hilfe!" schrieen die beiden so laut sie nur konnten. Doch nach einer Stunde vergebenen Brüllen ließen sie es.
Wehrendessen auf der Basis.
"Und was machen wir jetzt? " fragte Karin erwartungsvoll und blickte zu Enrico.
"Ich weiß nicht." Sagte dieser und hörte auf, als er einen lauten Babyschrei von draußen hörte. Peter und Karin liefen stürmisch nach draußen.
"Biggi, Stella, Oliver!" riefen die beiden freudig.
Gleich kamen Michael, Enrico und Max hinterher.
"Lange nicht gesehen." Sagte Peter und begrüßte Biggi. Erst jetzt sah er Stella.
"Hallo." Sagte er vorsichtig.
"Hallo Peter." Sagte sie und gab ihm kurz die Hand.
"Ich bin eure Ersatzpilotin, wo sind eigentlich Gina und Thomas? " fragte Biggi interessiert.
"Jetzt kommt einmal herein, ach ja und das ist Michael Pichler. Der Notarzt statt Mark. Der hat ja gekündigt." Stellte Enrico Biggi, Stella und Oliver seinen Kollegen vor.
"Grüß Gott." Sagte dieser und folgte den anderen in die Basis.
"Na da ist ja mein Baby." Sagte Biggi als sie mit Karin wieder vor das Gebäude ging.
"Na und wie geht’s? " fragte Karin ihre Freundin.
"Ja gut. Ich habe mit Stella und Olli einen Ausflug nach Salzburg gemacht. Na ja und da hatte ich halt mein Handy dabei. Und da hat mich Höppi angerufen." Erklärte Biggi.
"Und wie geht’s dir? " fragte sie etwas vorsichtig an Karin gerichtet.
"Scheiße. Gina und Thomas sind verschwunden. Und ich ..."
"Du vermisst Michael." Erkannte Biggi die Lage.
"Gerade ein Michael muss der Ersatz für Mark sein. Den hab ich jetzt all die Jahre als Kollegen. Er erinnert mich einfach zu sehr an ihn. Ich weiß nicht warum, aber er hat eben irgendwas an sich, das mich total an ihn erinnert." Sagte Karin mittlerweile schon mit Tränen in den Augen.
"Entschuldigung, aber nur, dass du dir nicht so allein mit dem vorkommst. Er erinnert mich auch irgendwie an Michael. Überhaupt die Stimme klingt genau so." sagte Biggi und streichelte ihrer Freundin über ihre Haare.
"Das ist ein Zufall." Sagte Karin und ging in das Gebäude zurück.
Sie drehte jedoch wieder um, als ein Wagen vorfuhr.
"Grüß Gott, wer sind sie? " fragte Karin den Mann, der aus dem Auto stieg interessiert.
"Jens Köster, der Ersatzpilot." Stellte er sich vor und Biggi, Peter, Max und die anderen kamen auch, um sich vorzustellen.
Nachher führten sie den Piloten in das Basisgebäude.
Inzwischen bei Thomas und Gina.
"Ach scheiße. Es hört uns gar niemand." Jammerte Thomas.
"Jetzt gib nicht so schnell die Hoffnung auf." Versuchte Gina ihn zu ermutigen.
"Ja aber ..."
"Nichts aber! Es wird uns schon jemand finden." Fuhr sie ihn an.
Inzwischen auf der Basis.
"Tja unser Dienst ist jetzt auch schon aus. Wir hatten so wie so frei. Die A-Crew beginnt jetzt wieder normal." Sagte Enrico mit Biggi im Arm erleichtert.
"Ich muss los. Ich muss die beiden finden!" rief Karin und rannte, ohne sich umzuziehen im roten Overall zum Auto und startete ihn.
"Karin." Rief ihr Michael nach, der dann verdutzt vor dem Basisgebäude stehen blieb.
"Kommst du mal Peter? " rief Stella von inneren der Basis.
"Was gibt’s? " fragte er, als er vor ihr und seinem Sohn stand.
"Ich muss mit dir reden." Sagte sie ernst.
"Schieß los." Forderte er sie auf.
"Es geht um uns. Ich finde, wir sollten die Scheidung einreichen." Sagte Stella und sah ihn danach fragend an. Dieser antwortete lange nicht.
"Wahrscheinlich ist es das Beste." Murmelte er und stand auf.
"Und wer macht einen Termin aus? " fragte er jetzt und sah Stellas entschlossenes Gesicht.
"Ich natürlich. Tut mir leid aber wir sehen uns kaum und wir lieben uns auch nicht mehr. Und Olli, den darfst du natürlich regelmäßig sehen." Sagte sie traurig und wurde bei den letzten Worten sehr leise.
"OK." Gab Peter ihr zur Antwort und verschwand mit Enrico, Biggi und Michael in die Küche.
Inzwischen hatte Karin das Haus von Ginas Eltern erreicht.
Sie läutete Sturm.
"Hallo, wer ist da " fragte Ginas Mutter.
"Karin." Meldete sie sich, woraufhin sie kurz danach eintrat.
"Hallo Karin, willst du was trinken? " fragte ihre Mutter, die den Kochlöffel im Topf schwenkte.
"Nein. Ich muss dich was fragen." Begann sie. Sie war schon längere Zeit mit Ginas ältern perdu.
"Gina und Thomas sind seit gestern verschwunden." Brachte Karin stockend heraus.
"Wie verschwunden? " fragte Gerhard, der dazu kam entsetzt.
"Sie sind glaube ich, zusammen nach Hause gefahren. Also zu mir. Und da sind sie jedoch nicht angekommen. Ich kreuze schon in fast ganz Salzburg herum, um die beiden zu finden." Sagte Karin aufgeregt.
"Setz dich mal." Beruhigte Margarete die Freundin ihrer Tochter.
"Was ist mit Gina? " fragte plötzlich Janina, die in der Tür stand und alles mit angehört hatte.
"Geh schlafen." Sagte der Vater und brachte sie ins Bett.
"Ich mache mir solche Sorgen." Sagte Karin, der Tränen aus den Augen kullerten.
Nach zehn Minuten verließ sie wieder das Haus und ging zu ihrem Auto.
Sie fuhr ein Stück am Wald entlang, doch sie fand nichts, was sie zu Thomas und Gina bringen könnte.
Als sie Zuhause angekommen war, ging es ihr nicht viel besser. Sie konnte kaum schlafen und in der Früh hatte sie Schicht.
"Morgen!" rief sie verschlafen in den Aufenthaltsraum, wo nur Max saß.
"Hallo Karin, na du siehst müde aus." Bemerkte er und stand auf.
"Bin ich auch." Sagte sie und holte eine Tasse mit Tee.
Als Biggi, Enrico und Michael eintrafen. Einige der A-Crew kamen immer zu früh, da sie die Schichten vertauschten.
"Biggi ich kann sie nicht finden. Ich habe gestern den ganzen Nachmittag gesucht. Ich war dann gegen Abend bei ihren Eltern und hab es ihnen erzählt, oder sie gefragt, ob sie wüssten wo sie sein kann. Aber ich habe ..."
"Karin beruhig dich mal." Sagte Biggi und wollte sie an der Hand zum Sofa bringen, als die Notärztin zusammenklappte.
"Karin!" rief Michael erschrocken und stürmte zu ihr hin.
"Einen Nervenzusammenbruch." Stellte er fest und trug sie dann zum freistehenden Sofa.
Langsam öffnete sie die Augen und richtete sich dann ruckartig auf.
"Was war? " wollte sie sofort wissen.
"Du hattest einen Nervenzusammenbruch." Sagte Michael in einem Tonfall, der Karin noch mehr an Marks Vorgänger erinnerte.
"Kein Wunder." Sagte Enrico und lehnte sich zurück.
"Jetzt will ich mal was von dir wissen Michael!" sagte Max und sah ihn dabei an.
"Ja bitte? " forderte er ihn auf.
"Warum kennst du dich hier eigentlich so gut aus? Mark fand sich hier auch erst nach zwei Monaten zu recht und ich fürchte unserem neuen Piloten Herrn Köster wird es da nicht besser gehen." Meinte dieser und holte sich ein Bier.
"Ich weiß nicht." Sagte er und sah Karin kurz an, die Tränen in den Augen hatte und kurz daraufhin nach draußen verschwand.
"Karin!" rief Michael ihr nach und stürzte ihr hinterher.
"Na den hat’s ja schwer erwischt." Sagte Biggi und ging zu Enrico.
Wehrendessen in der Waldhütte.
Sie hatten lange geschlafen und wachten erst jetzt wieder auf.
"Aua!" schrie Gina plötzlich auf.
"Was ist denn los? " fragte Thomas verschlafen.
"Eine kurze Wehe geht wieder." Jammerte sie.
"Gestern fuhr ein Auto nahe dem Wald vorbei. Ich wollte mich bemerkbar machen, aber der Mensch hat mich nicht gehört." Sagte er etwas sauer und sah Gina kurz an.
"Ich habe nichts gehört." Sagte diese.
"Ja du hast geschlafen. Du bist ja nicht einmal aufgewacht, als ich um Hilfe geschrieen habe." Meinte dieser trotzig.
Wehrendessen auf der Basis.
Karin kam gerade zur Tür herein als:
"Rettungsleitstelle an Medicopter 117. Herzinfarkt im Seniorenheim Traunstein. Koordinaten wehrend des Fluges."
"Verstanden Rettungsleitstelle wir übernehmen." Sagte Enrico und verschwand mit Biggi und Karin in der Luft.
"Morgen!" Rief Jens, als er sein Auto parkte und Michael draußen stehen sah.
"Hallo Jens!" rief er ihm abwesend zu.
Dieser verschwand gleich in der Männergarderobe. Und Michael ging langsam zu seinen Kollegen in den Aufenthaltsraum.
"Peter ich muss dich sprechen." Sagten er und Peter, welcher langsam aufstand
Die anderen schauten sich verdattert an.
"Peter ich kenne Michael Lüdwitz." Fing der mysteriöse Arzt zu erzählen an.
"Wo ist er denn? " fragte Peter interessiert.
"Ich bin Michael Lüdwitz." Sagte er und sah Peter an, dem Mund und Augen weit aufgerissen waren.
"Nein." Waren die einzigen Worte, die aus seinem Mund kamen.
"Doch, ich hab mich halt ein bisschen geändert. Aber den Vornamen hab ich so gelassen. Nur den Nachnamen habe ich ändern lassen. Und so lebe ich jetzt wieder in Österreich." Sagte Michael fröhlich.
"Hast du es ..."
"Nein, Karin habe ich es noch nicht gesagt. Ich warte auf den passenden Augenblick." Meinte Michael und danach fielen sich die beiden freundschaftlich um den Hals.
"Glaubst du nicht, dass du es Karin bald sagen solltest? " meinte Peter an seinen Freund gerichtet.
"Ja, ich hab ja gesagt, ich warte auf den passenden Augenblick." Sagte er und begann zu strahlen.
Man hörte den Heli und wenige Minuten später landete er und Karin, Biggi und Enrico sahen die beiden fraglich an.
"Wo können Thomas und Gina nur sein? " fragte Karin, als sie mit Biggi bei Michael und Peter vorbeikam.
"Gina und Thomas, die sind in dem Wald nahe eines großen Grundstücks." Sagte plötzlich Jens, der um die Ecke kam.
"Was du?" schrie Michael und packte ihn, zeitgleich kam Peter und versetzte ihm eine so, dass er zusammenbrach.
"Ja aber mehr, als dass sie in einem Wald nahe einem Grundstück sind, wissen wir auch nichts." Erkannte Enrico.
"Ich habe da ‚ne Idee." Platzte Karin hervor und verständigte sofort die andere Basis.
"Max lass dir was einfallen." Sagte Karin und Biggi startete den Heli, wo Karin, Michael, Enrico und Peter nun einstiegen.
"Wo hin soll ich denn? " fragte Biggi etwas gespannt.
"Kennst du das Haus von Ginas Eltern? " fragte Karin ihre Kollegin.
"Ja. Sicher, die haben uns doch einmal eingeladen." Meinte diese und flog in die Richtung.
"Dort ist eine Lichtung. Achtung ich lande." Verkündigte Biggi und alle sprangen aus dem Heli.
"Gut wir teilen uns auf." Sagte Peter und stellte sich zur Seite.
"Karin du läufst in diese, Michael du in diese, Biggi du in diese und ich nimm diese Richtung. Das hättest haben wir ja eh. Los!" rief er und sie stürmten in die verschiedensten Richtungen.
Inzwischen in der Waldhütte.
"Oh nein. Er kommt wieder." Sagte Thomas zu Gina und hörte wie jemand die Tür langsam öffnete.
"So da haben wir euch ja wieder." Sagte der Mann gefährlich, der immer noch maskiert und auch einen Stimmversteller hatte.
"Lassen sie uns in Ruhe. Was wollen sie überhaupt? " brüllte Gina den Mann an.
"Ich will dich töten." Sagte er und kam drohend auf sie zu.
"Sie ist doch schwanger!" rief Thomas hinein.
"Ja das Kind ist doch von dir!" brüllte der Maskierte in Thomas Richtung.
"Nein wie kommen sie auf die ... Mark? " fragte er ungläubig.
"Ganz recht." Sagte dieser und riss sich die Maske, Verkleidung und den Versteller weg.
"Mark, du ..."
"Ruhig Gina, bald bist du tot. Denn wenn ich dich nicht haben kann, dann soll dich auch kein Anderer haben!" brüllte er und ging mit einer Pistole auf sie zu.
"Nein!" schrie jemand und riss die Tür auf.
"Karin!" schrie Mark und ließ die Pistole erschrocken fallen.
Sie kämpfte sich durch und wollte nach der Pistole greifen, als Mark sie unsanft packte.
Nun standen auch die anderen vor der Hütte und stürmten hinein.
"Karin!" rief Michael erschrocken.
"Ruhig keinen cm weiter. Ihr geht jetzt brav hinaus und dann schicke ich euch Karin und Gina und Thomas bleiben hier." Sagte er drohend, wehrend er Karin noch immer festhielt.
"Nein!" schrieen Peter und Michael, die hinter ihn traten. Auf einmal ging der Schuss los und traf Thomas, der heimlich von Peter befreit wurde leicht.
"Thomas!" schrie Karin und versuchte sich loszureisen. Nach 30sek stieß er sie zur Seite.
"Ahh!" schrie sie, doch Michael fing sie auf.
"Ich liebe dich." Sagte er leise, wehrend er sie noch immer im Arm hielt.
"Michael? " fragte sie etwas geschockt, da sie ihren Freund erkannte.
"Ich habe ihn!" schrie Peter und versetzte Mark so eine, dass er bewusstlos wurde.
"Ahhh!" schrie nun Gina, bei der die Wehen einsetzten.
"Was ist? " fragte Karin und rannte zu der Pilotin.
"Die Wehen mist ich ..."
"Ruhig bleiben, wir bringen dich ins Krankenhaus. Und immer schön ruhig bleiben. Du hast sie jetzt regelmäßig." Erklärte Karin ihrer Freundin, die sie dann mit einer Trage zum Heli brachten. Auch Thomas wurde mit Sorgfalt verarztet und stieg in den Heli.
Enrico verständigte die Polizei und Mark wurde zeitgleich mit Jens aufs Revier gebracht.
Im Krankenhaus.
"Hallo Gina." Sagte Karin vorsichtig, die an ihrem Bett saß.
"Was ist los." fragte sie etwas schwach.
"Wir mussten dein Kind mit Kaiserschnitt holen."
"Und? " fragte Gina mit einem Entsetzen im Gesicht.
"Es tut mir leid. Durch dass, dass du so feste Fesseln um den Bauch hattest und die Aufregung, durch das hast du dein Kind ..."
"Ach Gott nein." Sagte Gina und fing an zu weinen.
"Es tut mir leid." Sagte Karin leise und streichelte ihrer Freundin über ihre dunkelbraunen Haare.
"Danke Karin." Sagte Gina und sah sie kurz an, bevor sie einschlief.
Um sie nicht mehr zu stören, ging Karin aus dem Zimmer, wo sie von Thomas und Michael erwartet wurde.
"Kannst du dich noch erinnern? " fragte Michael sie wehrend er auf sie zukam.
"Das ist dein Michael aus dem Zeugenschutzprogramm!" rutschte Thomas heraus.
"Ich weiß." schmunzelte sie bevor Michael sie küsste.
"Wie geht es Herrn Wächter und Frau Aigner?" fragte Höppi, der um die Ecke geflitzt kam.
"Frau Aigner also Gina, hat leider ihr Kind verloren und muss noch über Nacht hier bleiben. Thomas hat eine kleine Verletzung am Arm. Sonst geht es allen gut." Erklärte Karin ihrem Chef.
"Sehr gut." Setzte Michael hinzu und nahm Karin in den Arm.
Eine Woche später.
"Hi Leute." Sagte Peter verschlafen.
"Na was ist denn nun mit Stella? " fragte Max den Sanni.
"Ja wir haben uns diese Woche geschieden. Ich darf jedoch Olli jedes Wochenende sehen. Denn sie zieht hier nach Salzburg." Erklärte Peter und setzte sich mit einer Tasse aufs Sofa.
"Morgen." Kam nun auch Gina herein.
"Na?" fragte Karin, als sie von der Umkleide kam.
"Der Prozess ist übermorgen." Sagte Gina und seufzte tief.
"Das Mark auf eine so schiefe Bahn geraten ist ..." meinte Enrico leise.
"Ich will nichts mehr von ihm sehen oder hören." Sagte Gina sauer.
Noch eine Woche später.
Mark kam ein halbes Jahr ins Gefängnis. Da sein Komplize schon einen Unfall mit Absicht verursacht hatte und damals Menschen schwer verletzt wurden, kam er 20 Jahre in Haft. Bei Mark einigte man sich auf Entschädigung. Für Gina musste er 5555 € Zahlen und für Thomas 4444 €.
Karin und Michael waren wieder ein Paar, wie eh und je. Michael zog wieder bei Thomas und Karin ein und Gina ebenfalls. Die kleine Zweizimmerwohnung gab sie auf. Gina und Thomas mussten normal weiterfliegen. Biggi zog mit Stella und Olli in
eine mittlere Wohnung in Salzburg.
Ende
Fortsetzung
Folgt
Copyright: 4. 1. 2005
By Ornella und Bettina