Verschollen


Michael hatte die stelle erst vor einer Woche bekommen. Er arbeitet früher schon einmal bei Medicopter 117 doch nach dem er einen Mord der Russenmafia beobachtet hatte musste er ins Zeugenschutz Programm. Der Abschied von seinen Freunden viel ihm sehr schwer. Besonders von Karin. Sie hatten zusammen Pläne für die Zukunft gemacht und sie wollten Heiraten. Um so mehr hatte er sich gefreut als dieser teil der Russenmafia ins Gefängnis kam und er nach Hause durfte. Sein Vorgänger wurde wegen Unkollegialem Verhalten versetzt.

Michael, Karin, Peter und Gina saßen im Aufenthaltsraum. Ralf und Thomas waren draußen. Thomas saß im Heli. In der hand hielt er den Glücks Teddy den er Biggi an ihrem ersten Tag geschenkt hatte. Sie war seine große Liebe. Er vermisste sie. Sie war  vor einem dreiviertel Jahr verschwunden. Sie war nach Italien gegangen das wusste Thomas aber mehr wusste er nicht. Sie war gegangen ohne sich zu verabschieden, und ohne eine Erklärung. Ralf saß mit trauriger Mine an der Salzach. Die Salzach war ein kleiner flacher Fluss der an der Basis vorbei floss.  Früher hatte er hier immer mit Gabi gesessen.  Gabi war früher Die Notärztin in seinem Team gewesen doch vor einem halben Jahr war sie bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Ralf dachte jeden Tag an sie. Er wusste das dass nicht gut für ihn war und das er sie vergessen musste. Zumindest musste er versuchen ihren Tod zu verarbeiten. Er wusste das er irgendwie wieder ein normales Leben führen musste. Doch er wollte nicht. Gabi war nicht mehr bei ihm und alleine wollte er nicht Leben. Er hatte schon öfter überlegt sich das Leben
zu nehmen doch dann überlegte er sich das Gabi das nicht gewollt hätte.  Die Crew wollte etwas unternehmen wegen der beiden.  ``Also Leute was sollen wir machen. So kann das auf jeden fall nicht weiter gehen. Die beiden gehen uns zugrunde.´´ sagte Michael und sah seine Freunde der reihe nach an. Die zuckten jedoch die schultern. Sie hatten keine Ahnung wie sie den  beiden  helfen konnten. ``Gabi können wir schlecht zurück hohlen aber was ist mit Biggi?´´ fragte Karin. ``Ich glaube ich werde ihr mal einen Brief schreiben.´´ Die anderen nickten zu stimmend. Kurz darauf kam Frank Ebelsieder in den Aufenthaltsraum. ``Also so geht das mit den beiden da draußen nicht weiter. Ach ja Rosenheim übernimmt. Sie können nach Hause fahren.´´ Alle freuten sich. In der letzten zeit mussten sie so viele überstunden machen das sie kaum noch zeit für sich hatten.  Zu Hause setzte sich Karin gleich an ihren Schreibtisch um den Brief an Biggi zu schreiben.

``Hallo Biggi!
Na wie geht es dir? Uns geht es allen gut. Na ja bis auf Ralf und Thomas. Und
wir vermissen dich natürlich alle.  Thomas ist schlechtgelaunt und traurig.
Ungefähr seit du verschwunden bist. Bei Ralf ist es genauso. Nur das Gabi nicht
verschwunden sondern Tod ist. Ich weiß nicht ob du das noch mitbekommen hast.
Also da ich nicht weis wo du steckst schicke ich den Brief an deine Elter. Ich
hoffe sie leiten ihn an dich weiter. Bitte Melde dich!!!!!!
DDVF /Deine Dich Vermissende Freundin)
P. s.  schöne grüße von Michael, Peter und Ebelsieder
Karin´´

Karin faltete den Brief zusammen und steckte ihn in eine Briefumschlag. Sie schrieb die Adresse von Biggi´s Eltern drauf und machte sich dann auf den weg zur Post. Sie hoffte so sehr das Biggi sich würde. Sie hatte jetzt seit einem dreiviertel Jahr nichts von ihrer besten Freundin gehört. Als sie aus der Post trat wandte sie ihr Gesicht der Sonne zu. Aus den Augenwinkeln nahm sie eine Blonde Frau war. Eigentlich war das ja nichts ungewöhnliches doch irgendetwas an dieser Frau machte sie stutzig. Die Frau stand vor einem Fotoladen. Im Schaufenster hingen Hochzeitsbilder. Karin ging über die Strasse und stellte sich neben die Frau. Als diese merkte das jemand neben sie getreten war wischte sie mit der Hand über ihre Augen. Karin sah sich das Spiegelbild der Frau im Schaufenster etwas genauer an. Jetzt war sie sich sicher. ``Gabi?´´ flüsterte sie leise. Die Frau sah auf und drehte sich zu Karin um. In ihrem Kopf leuchteten Bilder auf. Da stand ein Rot/Gelber Hubschrauber. Da waren Menschen in Roten Overalls. Ein anderes Bild leuchtet auf. Sie saß mit ein paar anderen Frauen an einem Tisch und sie lachten über irgend etwas. ``Karin?´´ Die beiden Freundinnen vielen sich in die arme. ``Ich dachte du wärst Tod und überhaupt, wieso bist du nicht mal zur Basis gekommen wenn du nicht Tod bist?´´ Ralf geht uns gerade zugrunde weil er dich so vermisst!´´ Karin war total aus dem Häuschen. Gabi sah sie lächelnd an. ``Lass uns einen Kaffee trinken dann erzähl ich dir alles. ´´ sagte Gabi. Die beiden suchten sich ein nettes Cafe. ``Na jetzt red schon´´ meinte Karin ganz ungeduldig. Gabi musste wieder lächeln. ``Du bist noch genauso ungeduldig wie früher.´´ Karin sah sie an und musste dann auch lachen. ``jetzt erzähl eben.´´ ``Ok.´´ meinte Gabi. ``Also bei dem Einsatz ist ja das haus eingestürzt. Ich habe dabei irgend etwas schweres auf den Kopf bekommen. Ich lag eine Woche im Koma. Als ich wieder Aufgewacht bin wusste ich nichts mehr. Ich hatte mein Gedächtnis verloren.  Ich wusste nicht mehr wer ich war. Ich wusste nichts mehr aus meiner Vergangenheit. Ich war das ganze halbe
Jahr über all. Langsam konnte ich mich wieder an alles Erinnern. Das einzige was mir bis jetzt gefehlt hat war die Erinnerung an meinen Job. Aber als ich dich gerade eben gesehen habe wusste ich wieder alles.´´ Gabi seufzte. ``Ich konnte mich Ziemlich schnell an Ralf Erinnern. Im Krankenhaus haben sie festgestellt das ich Schwanger war. Irgend wie hat das Baby denn Unfall überlebt. Als ich meine Hand auf meinen Bauch gelegt habe ist in meinem Kopf ein Bild aufgeflackert von einem Mann der genauso meinen Bauch gestreichelt hat. Mit der zeit kam , wie schon gesagt, der Rest.´´ Karin sah ihre beste Freundin an. ``Und du weist wirklich wieder alles?´´ ``Ja alles bis auf die paar Minuten vor dem Unfall.´´ ``Und wenn haben wir dann Beerdigt?´´ ``Ich habe keine Ahnung.´´ Was ist mit dem Baby passiert?´´ ``Paulchen?  Paulchen ist im Moment bei meiner Mutter. Ich muss jetzt auch leider Los, ihn abholen.´´ ``Noch eine Frage bevor ich dich wieder gehen lasse. Warum bist du nicht zur Basis gekommen nachdem du wieder alles wusstest?´´ ``Ich hatte Angst. Außerdem Wusste ich nicht ob Ralf inzwischen eine neue Freundin hat.´´ ``Wie vorhin bereits erwähnt. Seit du weg bist sitzt er mit trauriger Mine in der Landschaft. Ich glaube nicht das der noch weiß wie man das Wort Frau schreibt.´´ Karin und Gabi quatschten noch ein bisschen und dann musste Gabi gehen aber sie versprach am nächsten Tag auf die Basis zu kommen. Karin lächelte die ganze Zeit und zu Hause wollte Michael wissen was los sei doch Karin sagte nichts.
Am Nächsten Morgen:
Karin betrat zusammen mit Michael die Basis. Gina und Peter saßen bereits am Tisch und Frühstückten. ``Morgen ihr beiden´´ begrüßte Karin ihre Freunde. ``Morgen´´ bekam sie aus vollem mund zur antwort. ``Wo ist den Thomas?´´ wollte sie wissen. ``Wo wird der schon sein?´´ antwortete Gina mit einer Handbewegung Richtung Heli. ``Und Ralf?´´ ``Drei mal darfst du raten.´´ Damit war die Angelegenheit geklärt. ``Warum grinst du eigentlich die ganze Zeit´´ fragte Peter. ``Weißt du was, was wir nicht wissen?´´ ``Ich weiß was was ihr nicht wisst aber ich sag es euch nicht.´´ antwortete Karin lachend. Die anderen sahen sie böse an. Gegen neun Uhr ging sie auf den Hof um Gabi abzufangen. Gabi brachte Paulchen mit. Sie begrüßte Karin und gab ihr den kleinen. ``Wo ist Ralf?´´ ``Der sitzt da hinten und starrt Löcher ins Wasser.´´ Gabi nickte und machte sich auf den weg Richtung wasser. Allerdings so das sie vom Aufenthaltsraum aus nicht sofort gesehen wurde. Ralf, der glaubte einer der anderen wolle ihn zum essen überreden fing an zu motzen als er merkte das jemand hinter ihn trat. ``Ich will nichts essen. Das habe ich doch schon gesagt. Könnt ihr mich nicht endlich in ruhe lassen?´´ als keiner antwortete drehte er sich um. Hinter sich sah er Schwarze Hosenbeine. Langsam lies er seinen blick höher wandern. ``Gabi? Das kann nicht sein. Du bist Tod. Ich glaube ich sollte wirklich wieder anfangen zu essen. Ich  sehe schon Gespenster.´´ ``Ich bin zwar kein Gespenst aber du darfst trotzdem wieder anfangen zu essen. Ich habe gehört du hast auf mich gewartet?´´
Ralf sprang auf und nahm sie stürmisch in den arm. Er lachte und weinte und er
konnte es überhaupt nicht fassen. Sie fingen an sich zu küssen. Ralf konnte gar
nicht genug bekommen. ``Wenn Küsst Ralf den da?´´ fragte Gina die am Fenster
stand und Ralf und die unbekannte beobachtete. Michael trat neben sie. ``Das,
das, das ist doch Gabi!´´ rief er aufgeregt. Nun trat auch Peter ans Fenster.
Karin war draußen geblieben damit die anderen den kleinen nicht sehen konnten
und fragen stellten. Nun ging sie mit ihm runter ans Ufer. ``Und was für ein
Baby hat Karin da?´´ im Aufenthaltsraum verstand keiner mehr was. Gabi und Ralf
bemerkten Karin gar nicht. ``Kuck Mama und Papa bemerken uns gar nicht. Die sind
beschäftigt.´´ Paulchen ruderte mit seinen kleinen Ärmchen. Er sah Karin an und
fing an zu Jauchzen. Karin lachte. ``Ähm, ich störe ja nur ungern aber ich
glaube hier will noch jemand hallo sagen.´´ Gabi und Ralf lösten sich
wiederwillig von einander. ``Na komm mal her mein kleiner. Kuck das ist dein
Papa von dem ich dir schon so viel erzählt habe.´´ Paulchen legte den Kopf
schief und sah Ralf an. Dann entschied er sich seiner Mutter zu vertrauen. Er
streckte die Ärmchen aus und strampelte mit den Füßchen.  Er sagte etwas was man
nicht genau deuten konnte und Gabi und Ralf lachten. Er konnte es immer noch
nicht fassen. Karin ging über die Wiese wieder zurück. Gina, Michael und Peter
kamen ihr entgegen. Als sie sich trafen drehte sich Karin noch einmal um. Ralf
stand vor Gabi. Sie hatte den kleinen auf dem arm und streichelte Ralf immer
wieder übers Gesicht. Ralf spielte ein bisschen mit dem kleinen und Küsste sie
immer wieder. Karin lächelte. Sie gab den anderen ein Zeichen die drei jetzt
nicht zu stören. Zusammen gingen sie zurück in den Aufenthaltsraum. Sie warf
Thomas noch mal einen traurigen blick zu und ging dann den anderen nach.
Wenigstens Ralf ging es besser.
2 Monate später:
Die Crews hatten frei. Ralf genoss den Tag mit seiner kleinen Familie genau wie
Peter. Karin und Michael saßen gemütlich zu Hause. Sie lebten zusammen mit
Thomas in einer ziemlich großen Villa. Thomas lag auf seinem Bett. Um ihn herum
lagen Fotos. Auf den meisten war er mit Biggi zu sehen. Biggi hatte auch in der
Villa gelebt. Nachdem ihre Wohnung abgebrannt war hatte Thomas ihr angeboten in
die Villa zuziehen. Zu dieser zeit war Michael noch nicht wieder da. Alle hatten
geglaubt sie wären ein paar doch die beiden stritten es ab. Ca. 2 Wochen nach
dem Biggi in die Villa eingezogen war kam es zum ersten Kuss. Sie wurden dann
doch ein paar doch vor den anderen stritten sie es weiter ab. Thomas seufzte als
er daran zurück dachte. Er liebte Biggi so sehr und jetzt war sie schon so lange
weg. Er verstand immer noch nicht was damals passiert war. Er drehte sich auf
den Bauch und legte den Kopf auf die Arme. In der Hand hielt er sein Lieblings
bild. Sie standen zusammen vor ihrem Baby. Biggi hielt den Teddy im arm den er
ihr an ihrem ersten Tag geschenkt hatte.
Karin und Michael saßen vor dem Kamin auf dem Sofa. Plötzlich klingelte das
Telefon. Karin stand auf. ``Ich geh schon´´ sie gab Michael noch einen Kuss und
ging dann in den Flur um das Schnurlose Telefon zu holen. ``Wo ist denn das
Telefon schon wieder?´´ ``In der Küche´´ antwortete Laura von oben. Karin nickte
und holte das Telefon. ``Villa Lüdwitz/Wächter. Karin Thaler.´´ ``Biggi
Schwerin´´ meldete sich Biggi am anderen ende. ``Biggi bist du das wirklich?´´
Fragte Karin ganz aufgeregt aber so leise das Thomas sie nicht hören konnte.
Biggi bejahte. Karin nickte Michael noch einmal zu und ging dann in ihr
gemeinsames Schlafzimmer. ``Na erzähl schon, wo bist du  und warum bist du
einfach abgehauen?´´ ´´mal langsam und eins nach dem anderen. Wieso ist Gabi
Tod?´´ ´´Gabi ist nicht Tod...´´ ``aber du hast doch geschrieben sie wäre Tod.´´
``Ja ich weiß. Wir dachten auch sie wäre Tod. An dem Tag an dem ich deinen Brief
eingeschmissen habe ich sie getroffen. Sie hatte ihr Gedächtnis verloren und
dann hat sie sich nicht zu uns getraut weil sie dachte Ralf hätte eine neue.
Seit zwei Wochen ist sie jetzt wieder bei Ralf. Zusammen mit ihrem gemeinsamen
Sohn Paulchen.´´ ``Gabi hat auch einen Sohn?´´ ``Wieso auch?´´ ``Erzähl ich dir
später. Was ist mit Thomas?´´ ``Was soll mit dem schon sein. Lisa und Laura
nimmt er kaum noch war genauso wenig mich oder einen der anderen. Wenn es ihm
weiter so schlecht geht darf er bald nicht mehr Fliegen. Jetzt sag halt endlich
warum du weggegangen bist.´´ ``Hat Thomas nichts erzählt?´´  ``Der sagt gar
nichts mehr.´´ ``Also du weist doch von dieser Marie die ständig um ihn
herumscharwenzelt ist. Oder?´´ ``Ja´´ ``Die ist eines Tages zu mir gekommen und
hat behauptet sie hätte was mit Thomas und sie könne das beweisen.´´ ``Und wie
´´ ``sie hat behauptet von dem Tattoo zu wissen. Als ich ihr das nicht glauben
wollte konnte sie es mir ziemlich genau beschreiben.´´ ``Was für ein Tattoo? Und
wo ist das? Ich meine es wird wohl kaum am Oberarm sein denn da wäre es ja kein
beweiß für irgendwas, oder?´´ ``Genau das Tattoo ist... es ist am Unterbauch.
Vorne links. L und L für Lisa und Laura. Sie konnte es so genau beschreiben das
sie ihn ohne Hose gesehen haben muss.´´ ``Und woher weißt du von dem Tattoo?´´
``Ich... Ich... Er hat mir davon erzählt.´´ ``Ja, ja schon klar.´´ ``Ok wir waren
ein paar. Jetzt zufrieden?´´ Karin lachte. ``Aber Biggi glaubst du wirklich das
er was mit der hatte? Ich nicht. Thomas liebt dich abgöttisch. Nach einem
Seitensprung hat er Stress mit Vera gekriegt. Sie hat sich von ihm getrennt und
er durfte die Mädchen kaum sehen. Wieso erzähl ich dir das eigentlich du hast
das doch selber mitbekommen. Na ja dann haben sie sich wieder vertragen und dann
hatte Vera den Unfall. Glaub mir Thomas würde so einen Fehler nie wieder
mache.´´ ``Ich weiß ich glaub ja eigentlich selber nicht dran aber trotzdem
woher wusste Marie von dem Tattoo?´´  ``Max hat kurz nachdem du weg warst eine
Kamera in der Lampe in der umkleide der Jungs gefunden. Er wollte da etwas
reparieren. Die Kamera hatte irgend so einen Speicher. Die Bilder wurden sofort
an einen Empfänger gesendet. Den haben wir dann auch gefunden. Zu sehen waren
unsere Jungs beim Duschen und so. Ach ja du warst auch drauf. Das hat Ebelsieder
gar nicht gepasst.´´ ``Was wieso ich?´´ ``Woher soll ich wissen wie du in die
Duschen der Jungs kommst. Ich weiß nur das es hoch her ging und ihr froh sein
könnt das euch niemand erwischt hat.´´ Biggi lächelte am anderen ende der
Leitung. Zu gut konnte sie sich an den Abend erinnern. Sie waren die letzten
gewesen. Sie hatte auf Thomas gewartet doch der hatte lieber mit Peter
gequatscht als zu Duschen. Schließlich war sie kucken gegangen wo er blieb. Als
sie sicher war das alle anderen weg waren hatte sie sich ausgezogen und war zu
ihm unter die Dusche gegangen.. ``Biggi bist du noch da?´´ ``Na klar, also was
schlägst du vor?´´ ``Würdest du wieder herkommen?´´ Biggi überlegte kurz.
``Warum nicht. Ich vermisse euch alle und mein Baby.´´ ``Ok pass auf. Du rufst
wieder an wenn du weist wann dein Flug zeug landet.´´ ``Mach ich. ``Ich schicke
dann Thomas zum Flughafen aber ich sage ihm noch nichts. Also Biggi mach’s gut
bis bald. Ich freu mich.´´ ``Ja tschüss Karin.´´ Karin legte auf und brachte das
Telefon wieder in den Flur. Glücklich lächelnd lief sie zurück zu Thomas. `` Sie
kommt her, Sie kommt her´´ summte sie vor sich hin. ``Wie hast du das den
geschafft?´´ wollte Michael wissen. ``Ich habe es ihr vorgeschlagen und sie ist
draufeingegangen.´´ antwortete Karin. ``Und sie kommt echt hier her?´´ hackte
Michael nach. ``Ja sie kommt echt her.´´ ``Wer kommt wohin?´´ fragte Thomas. Er
stand mit hängenden schultern in der Tür. ``Eine Freundin kommt mich besuchen.
Ich habe sie schon ziemlich lange nicht mehr gesehen.´´ antwortete Karin. Thomas
nickte Traurig und ging wieder nach oben.
Eine Woche später:
Es war Samstag Vormittag. Beide Teams saßen im Aufenthaltsraum. Nur Thomas saß
draußen im Heli. Gegen 12.°° Uhr sollte Biggi landen. Es war bereits kurz vor
11°° Uhr als Karin nach draußen ging um Thomas zu bitten Biggi abzuholen.
``Thomas könntest du meine Freundin vom Flughafen abholen? Mir ist etwas
dazwischen gekommen. Du kannst den Heli nehmen. Ebelsieder ist einverstanden. Am
Flughafen lasse ich sie ausrufen dann musst du nur Taxi spielen.´´ ``Ja, ja´´
Thomas setzte Biggis Bären wieder auf seinen Platz und stieg ein. Karin ging ein
paar schritte zurück. Thomas startete und hob ab. Langsam flog er Richtung
Flughafen. Karin ging wieder zu den anderen die zwar wussten  das Karin besuch
bekam jedoch nicht von wem. Sie rief beim Flughafen an und bat Biggi an den
Heliport zu schicken. Thomas flog bereits über dem Flughafen. Als er
Landeerlaubnis hatte ging er langsam runter. Er blieb jedoch sitzen. Biggi stand
mittlerweile in der Flughafen Halle. Vor sich hatte sie einen Wagen mit den
Koffern. Zwei große für sie und zwei kleine für ihren Sohn. Der lag in seinem
Maxicosi. Plötzlich fing er an zu weinen. Das Treiben im Flughafen war ihm nicht
geheuer. Biggi redete leise mit ihm. Sie fasste ihm unter die Arme und hob ihn
sich auf die Hüfte. ``Hey du brauchst doch keine angst zu haben ich bin ja bei
dir und gleich ist auch dein Papa da.´´ sie strich ihm beruhigend mit dem Finger
über die rote Wange. Draußen war es jetzt doch schon recht frisch im Gegensatz
zu Spanien wo sie gerade herkamen.  Ein bisschen hatte sie angst vor Thomas
Reaktion. ``!!Frau Schwerin bitte an die Information. Frau Schwerin Bitte!!´´
Biggi horchte auf und machte sich dann auf den weg zur Information. Das war gar
nicht so einfach mit dem kleinen auf dem Arm. ``Guten Tag mein Name ist Biggi
Schwerin. Sie haben mich ausrufen lassen?´´ `` Guten Tag. Ja. Eine Frau Dr.
Thaler hat angerufen. Sie Möchten bitte nach ihrer Ankunft zum Helikopter
Landeplatz kommen. Sollen wir ihnen jemanden mit schicken der die Koffer hoch
bringt?´´ fragte die nette Dame hinter dem Tresen. Biggi sah auf ihren weinenden
Sohn und dann auf die Koffer. ``Ja bitte. Dann kann ich mich um ihn Kümmern. Der
Flug war wohl etwas viel für ihn.´´ Die Dame nickte und sprach etwas in ihr
Walki. Eine junge männliche stimme antwortete. ``Sie können schon mal hingehen
ihr Gepäck wird gleich nachgebracht.´´ Biggi dankte und nahm ihre Handtasche und
die Tasche für ihren Sohn wo die wichtigsten Sachen drin waren. Sie ging den
wegschildern nach die den weg zum Helikopter Landeplatz kenneichnetten. Über dem
Westflügel des Gebäudes war eine Große runde Plattform die als Landeplatz
diente. Nach dem Biggi von einem Flur in den anderen gelaufen war stand sie
jetzt draußen auf der Plattform. Sie blieb kurz stehen um zu verschnaufen.
Mäxchen hatte sich wieder beruhigt und Biggi hatte ihn wieder in seinen Maxicosi
gesetzt. Biggi sah auf. Ein stück vor ihr Stand ihr Baby das sie so sehr vermisst hatte. Eine Träne lief ihr über die Wange. Die Nase des Hubschraubers zeigte genau auf sie. Sie konnte Thomas sehen. Karin hatte nicht übertrieben. Er saß mit Hängenden schultern da. In der Hand hielt er mal wieder ihren Teddy. Hinter ihr ging die Tür auf und ihre Koffer wurden Gebracht. Biggi bedankte sich und gab dem Mann ein bisschen Trinkgeld. Sie ließ die Koffer erst mal stehen und
ging langsam auf den Heli zu. ``Warum musste sie mich auch verlassen. Erst Vera und jetzt Biggi. Bei Vera weiß ich wenigstens wo sie ist aber Biggi ist einfach weg. Und was ist mit dem Baby.
Ich meine das Ultraschall bild muss von ihr gewesen sein. Biggi bitte komm
wieder zurück.´´

Thomas sah auf und setzte den Bären wieder an seinen Platz. Durch die tränen
nahm er eine gestalt war die auf ihn zukam. ``Das muss Karins Freundin sein.´´
überlegte er. Er wischte sich die Tränen aus den Augen und stieg aus. Als er
jetzt wieder aufsah und erkannte wer da auf ihn zukam blieb er stehen. Er riss
die Augen auf und schloss sie wieder. Als er sie wieder öffnete kam sie immer
noch auf ihn zu. Auch Biggi bemerkte das Thomas sie beobachtete. Sie blieb
ebenfalls stehen. Eine weile standen sie sich nur gegenüber. Plötzlich lief
Thomas los. Er konnte nicht mehr. Er wollte sie endlich wieder in den arm
nehmen. Biggi stellte Mäxchen ab und ging ihm ein stück entgegen. Die beiden
versanken in einem zärtlichen Kuss. Immer wieder Küssten sie sich. ``Wo warst du
so lange? Ich bin fast verrückt geworden´´ fragte Thomas nach einer weile. ``Ich
war bei meinen Eltern in Spanien.´´ ``Aber warum bist du überhaupt abgehauen?´´
``Marie war bei mir und hat behauptet ihr hättet was. Ich habe ihr geglaubt. Ich
konnte den Gedanken nicht ertragen das du eine andere hast und das ich nicht mal
eifersüchtig sein durfte denn eigentlich waren wir ja gar nicht zusammen.´´
``Ich hatte nichts mit der!´´ ``Ich weiß. Karin hat mir alles erzählt. Es Tut
mir leid. Aber ich war in dem Augenblick so verletzt das ich nur noch weg
wollte. Ich hatte angst das ich auch nur eine Trophäe in deiner Sammlung war.
Nach Vera hattest  du keine Feste Beziehung mehr. Ich hatte bis her so ein glück
mit Männern das ich nicht glauben konnte das du es ernst meinst. Du wolltest
nicht das irgendjemand von uns erfährt und als dann auch noch Marie
auftauchte.´´ Biggi seufzte. Thomas nahm sie in den Arm. ``Du warst mir nie
egal. Ich habe dich immer Geliebt. Ich wollte nicht das die anderen etwas
erfahren wegen ihrer Sprüche. Ich wusste nicht warum du weg bist. Ich habe immer
nur gegrübelt und nachgedacht. Hast du denn gar nicht daran gedacht wie weh es
mir tut wenn du auf einmal weg bist?´´ ``Nein ich habe nicht an dich gedacht.
Das heißt eigentlich habe ich das Dreiviertel Jahr nichts anderes gemacht aber
in dem Augenblick habe ich nur Marie geglaubt und meine eigenen schmerzen
gespürt.´´ Eine Träne lief ihr über die Wange. Mäxchen jauchzte. Biggi beugte
sich zu ihrem Sohn und hob ihn hoch. ``Darf ich vorstellen mein süßer. Das ist
dein Papa, der beste Pilot der Welt.´´ Mäxchen lachte Thomas an und streckte
seine Ärmchen nach ihm aus. Thomas bekam jetzt auch feuchte Augen. Vorsichtig
nahm er seinen Sohn auf den Arm. Mäxchen patschte ihm mit seinen kleinen
Händchen durchs Gesicht und gluckste dabei vor Freude. ``Wie heißt er?´´
``Mäxchen. Also eigentlich Max aber ich nenne ihn solange er klein ist lieber
Mäxchen.´´ ``Komm wir fliegen lieber zurück sonst landet hier gleich ein Such
Trupp.´´ schlug Thomas nach einer weile vor. Biggi nickte. Sie nahm ihren Sohn
wieder auf den arm während Thomas das Gepäck in den Heli lud. ``Darf ich
fliegen?´´ fragte Biggi. Thomas stellte den Maxicosi hinten rein und schloss die
Tür. ``Na klar. Ich nehme den kleinen auf den schoss also flieg ordentlich.´´
``Tu ich doch immer.´´ gab Biggi lachend zur antwort. Thomas setzte sich und
lies sich von Biggi den kleinen reichen. Biggi schloss die Tür und stieg auf der
anderen Seite ein. Sie Zog den Helm an und ihren Sohn zog sie Hadsets über.
``Meine beiden Männer!´´ Thomas sah sie lächelt an und  machte einen Kussmund.
Biggi lachte nun auch und hob vorsichtig ab. Thomas hatte auf der Basis bescheid
gesagt das sie kämen. Als sie nun in sichtweite kamen standen alle auf dem Hof.
Biggi flog eine Extra Runde über der Basis. ``Oh nein mein armes Baby.´´ stöhnte
Max. ``Ich weiß wenn Thomas dabei hat.´´ ``So und wer?´´ fragte Gina. ``So
fliegt nur eine Person...´´ ``Und wer´´ fragte Gina noch mal. ``Biggi´´
antworteten Peter, Gabi, Ralf, Michael, Max und Karin. Alle Lachten. Gina zuckte
die Schulter. Biggi hatte ihren ganzeigenen Flugstiel und er wurde von allen
geliebt außer von Max weil er immer angst um sein Baby hatte. Kaum war der Heli
gelandet da lief Gabi auch schon zu ihrer besten Freundin. Ihren Sohn hatte Ralf
in die hand gedrückt. Die Frauen vielen sich alle in die Arme. ``Holt mich hier
vielleicht auch mal jemand raus?´´ fragte Thomas. Alle anderen waren bereits auf
dem weg in den Aufenthaltsraum. Biggi drehte sich um und lief dann zu ihm. ``Na
klar mein schatz.´´ sie nahm Thomas den kleinen ab und wartete bis er
ausgestiegen war. Arm in arm gingen sie zu den anderen. Im Aufenthaltsraum
musste Biggi erst mal erzählen. Nach einer halben stunde kam Ebelsieder herein.
``Wenn jetzt alle verschollenen Damen und Herren wieder aufgetaucht sind  können
wir eigentlich eine drittes Team gründen.´´ ``Dann fehlt uns aber noch ein
Sani.´´ stellte Peter fest. ``Was ist mit mir?´´ alle sahen zur Tür. ``Enrico,
was machst du denn hier?´´ Stella sprang auf und fiel ihrem großen Bruder um den
Hals. ``Na dich besuchen und kucken was ihr so alle macht.´´ antwortete er.
Enrico war vertretungs- weise für Peter da gewesen als dieser auf
Tablettenentzug war. ``Na dann auf alle Verschollenen und auf das dritte Team.´´
riefen alle. Ebelsieder hatte eine Flasche Sekt gesponsert.

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