Urlaub mit Folgen!
Von Mareike
Hauptpersonen:
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A- Crew |
B- Crew | |
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Piloten: |
Jens Köster /Thomas Wächter |
Biggi Schwerin |
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Notärzte: |
Michael Lüdwitz |
Dr. Marc Harland |
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Sanitäter: |
Peter Berger |
Gabriele Kollmann |
Weitere Personen:
Ralf Staller
Gonzo (Lawinenhund)
``Ich freue mich richtig auf unseren Urlaub´´ schwärmte Biggi. Sie war die Pilotin eines Rettungshubschraubers und kam gerade von einem Einsatz zurück. Neben ihr saß die Sanitäterin der Crew. ``ich auch. Wir hatten echt schon lange keinen Urlaub mehr.´´ antwortete Dr. Marc Harland der hinter den beiden saß. Gabi hatte bisher noch gar nichts gesagt. Biggi stupste ihre Freundin an. ``Hey und was ist mit dir?´´ ``Was? Oh... Ähm... ich freue mich auch.´´ Biggi und Marc mussten lachen. Gaby sah die beiden gespielt Böse an. Kurz darauf landeten sie auf der Basis. ``Noch zwei Tage´´ stöhnte Biggi und ließ sich aufs Sofa fallen. Marc brachte ihr einen Eistee und gab Gaby auch einen. ``Danke schatz´´ lächelte Biggi. Gaby sah überrascht auf. ``Hab ich was verpasst?´´ ``Nee´´ antworteten die beiden anderen im Chor und fingen an zu lachen. Draußen wurde es immer Wärmer und die Crew hielt es kaum noch aus. Die Klimaanlage war nämlich mal wieder kaputt und frank Ebelsieder sah nicht ein eine neue zu Kaufen. Er meinte man müsse die alte nur mal reparieren. Kurz darauf kam schon der nächste Einsatz. Ein Kind war zu lange in der sonne gewesen und hatte zu wenig getrunken. Stöhnend rappelten sie sich auf und liefen zum Heli. Am See angekommen versorgten sie das Kind und brachten es in die Klinik. ``Diese Hitze hält doch kein Mensch aus.´´ stöhnte Biggi und wischte sich den schweiß von der Stirn. ``Die könnten sich ruhig mal ne Sommer freundlichen Helm überlegen. Unter dem hier Schwitzt man sich ja zu Tode.´´ Die beiden anderen nickten. Sie hofften das sie keinen weiteren Einsatz bekommen würden denn so langsam bekam Biggi schlechte Laune und das war überhaupt nicht gut. Ihre Bitte wurde natürlich nicht erhört und sie mussten noch drei weiterer Male los. Eine stunde später hatten sie endlich Dienstschluss. Biggis Laune war auf dem Nullpunkt. Hitze ertrug sie nicht besonders gut und wenn dann auch noch eine kaputte Klimaanlage und dicke Overalls dazu kamen war für sie der tag gelaufen. Das einzige was sie etwas aufheiterte war die aus sicht auf den Urlaub. Zum glück hatten sie sich entschlossen in Ski Urlaub zu fahren und nicht irgendwohin wo es noch wärmer war. In den nächsten zwei Tagen wurde die Hitze noch unerträglicher. Biggi hatte schlechte Laune und Gaby und Marc gingen ihr aus dem weg um die Schlechte Laune nicht ab zu bekommen. Endlich war es soweit. Die drei Trafen sich auf der Basis und verluden ihr Gepäck in Marcs Auto. Biggi saß hinten. Sie hatte ihren Discman dabei und bekam von dem Gespräch der beiden anderen nichts mit. ``Biggi braucht mal wieder einen Mann´´ stellte Gaby plötzlich fest. Marc sah sie verdutzt an. ``Wie kommst du den darauf?´´ ``ich weiß nicht aber ich glaube sie ist manchmal etwas einsam´´ antwortete Gaby und drehte sich zu Biggi um. Diese sah aus dem Fenster. Sie wirkte tatsächlich etwas traurig. Zwei Stunden später waren sie am ziel. Sie hatten lange überlegt ob sie in ein Hotel gehen sollten oder ob sie sich eine Hütte mieten sollten. Schließlich hatten sie einstimmig beschlossen eine Hütte zu mieten. Die Hütte war gemütlich. Nachdem jeder sein Zimmer bezogen hatte und sie die Lebensmittel in die schränke geräumt hatten machten die beiden Frauen das Abendessen und Marc machte feure im Kamin. Hier in den bergen war es echt kalt worüber alle froh waren den die Hitze hätten sie nicht länger ertragen können. Nach dem essen gingen sie alle früh ins Bett da die schichten der Letzten tage anstrengend gewesen waren. Biggi und Gaby schliefen schnell ein doch Marc lag noch eine weile wach. Er dachte über das nach was Gaby im Auto gesagt hatte. Es stimmte Biggi wirkte manchmal etwas einsam und er würde das gerne ändern aber er hatte Angst davor Biggi seine wahren Gefühle zu gestehen. Am nächsten Morgen waren Biggi und Gaby vor Marc wach. Fast gleichzeitig trafen sie sich in der Küche. ``Lust auf einen Morgenspaziergang?´´ fragte Gaby und Biggi nickte. Also zogen die beiden sich an und gingen nach draußen. ``Es ist doch irgendwie komisch oder?´´ ``Was?´´ fragte Biggi. ``Na zu hause laufen alle so knapp wie möglich bekleidet herum und hier brauchst du die dicken Winter Jacken´´ antwortete Gaby. ``Ja das stimmt aber mir gefällt das hier irgendwie besser. Alles ist so schön ruhig.´´ lächelte Biggi. Sie hackte sich bei Gaby unter und zusammen liefen sie durch den verschneiten Wald. Als sie um eine Kurve kamen wurden sie fast über den Haufen gerannt. ``Hey du Idiot kannst du nicht aufpassen?´´ schimpfte Biggi. Sie war gestolpert und hatte sich den Fuß leicht Verknickt. Der Mann lächelte sie an. ``Ich wünsche ihnen auch einen wunder schönen guten morgen´´ Biggi sah ihn perplex an doch bevor sie reagieren konnte war der Mann schon verschwunden. ``Blödmann´´ murmelte sie. ``Geht’s?´´ fragte Gaby und half Biggi aufzustehen. Biggi nickte. Gaby musste lachen. Biggi konnte so schnell ihre Laune ändern das man manchmal echt nur drüber lachen konnte. ``Läuft da was?´´ ``Wo?´´ fragte Biggi überrascht. Sie wusste nicht was Gaby meinte. ``Na zwischen dir und Marc?´´ ``Wie kommst du den auf die Idee?´´ ``Na ja dein Kommentar als er dir den Eistee gegeben hat. Und außerdem kuckt er dich immer so an.´´ ``Wie´´ ``Na verliebt´´ ``Quatsch das bildest du dir ein.´´ ``Wenn du meinst´´ Gaby zuckte die Schulter. Eine stunde später waren sie wieder zurück. Als Marc sie sah lief er ihnen entgegen. ``Wo ward ihr den? Ich hab mir sorgen gemacht. Alles Ok?´´ Biggi und Gaby sahen sich verdutzt an. So kannten sie Marc gar nicht. ``Klar uns geht’s gut. Wir haben nur einen kleinen Spaziergang gemacht.´´ antwortete Gaby. Biggi hatte unbewusst angefangen zu humpeln. ``Ihr ward 1 ½ Stunden weg.´´ stellte Marc empört fest. ``Biggi was ist mit dir? Hast du schmerzen?´´ ``Was? Nein wieso?´´ ``Weil du humpelst´´ stellte Marc fest. Biggi und Gaby sahen sich an. Plötzlich hob Marc Biggi hoch und trug sie Richtung Hütte. ``Hey lass mich runter mir geht’s gut´´ rief Biggi empört. Sie zappelte so lange bis Marc sie runter ließ. ``Sag mal was ist los mit dir? Ich war mit Gaby spazieren und bin gestolpert. Außerdem wusste ich nicht das wir uns bei dir abmelden müssen. Du solltest bereits während dem dienst festgestellt haben das wir sehr gut alleine auf uns aufpassen können.´´ fuhr Biggi ihn an. Marc sah überrascht erst Biggi und dann Gaby an. Gaby musste sich ein grinsen verkneifen. Biggi drehte sich um und verschwand Wütend in der Hütte. Was dachte der sich eigentlich? ``Du liebst sie oder?´´ Marc drehte sich erschrocken um. ``Woher weist du das?´´ fragte er Gaby. ``Kuck mal in den Spiegel. Es ist dir fast auf die Stirn geschrieben.´´ lächelte diese. ``Ha, ha´´ Marc war nun auch sauer. Er stapfte zu Hütte und knallte die Tür zu. Biggi stand in der Küche als Gaby rein kam. Sie grinste immer noch. Biggi sah sie fragend an. ``Ich hab’s doch gesagt. Er liebt dich´´ ``Oje dann haben wir jetzt ein Problem weil ich liebe ihn nicht´´ sagte Biggi ernst. Die beiden seufzten und machten das Frühstück fertig. Marc zu holen traute sich keiner der beiden. Nachdem sie fertig waren legten sie Marc einen Zettel hin und machten sich auf den weg zur Piste. Sie wussten das es nicht Fair war ihn alleine zu lassen. Auf der anderen Seite hatten sie auch keine Lust ihn die ganze zeit mit rum zu schleppen. Sie waren alle erwachsen. Als Biggi zum zweitenmal den Berg runter fuhr wurde sie plötzlich von einem anderen Ski Fahrer geschnitten. Beide fielen in den Schnee. Als sie ihre Brille auszog erkannte sie den Mann von heute Morgen wieder. ``Ach nee sie schon wieder? Sagen sie mal haben sie es sich zur Aufgabe gemacht mich über den Haufen zu Laufen oder zu fahren?´´ fragte Biggi leicht sauer. ``Vielleicht´´ grinste der Mann. Er nahm seine Brille ebenfalls ab und für ein Paar Sekunden schauten sie sich tief in die Augen. Biggi war Fasziniert von den Blau- Grauen Augen die sie Freundlich und ein bisschen schelmisch anlächelten. Auch der Mann war von ihren Reh- braunen Augen Fasziniert. Langsam standen sie beide auf. ``ich heiße Thomas´´ sagte der Mann und gab ihr die hand. Immer noch etwas verwirrt Erwiderte Biggi den Händedruck. ``ich heiße Biggi´´ ``Ok Biggi wir sehen uns bestimmt später noch mal´´ und schon war Thomas wieder verschwunden. Biggi sah ihm nach. ``Wer war das den?´´ ``Ahhh Man Gaby musst du mich so erschrecken?´´ fuhr Biggi ihre Freundin an. ``Entschuldige´´ ``Schon Ok. Sorry hab mich nur erschrocken. Das war der Irre von heute Morgen. Er hat mich zum Zweiten mal über den Haufen gefegt.´´ ``na ihr scheint euch ja anzuziehen wie zwei Magneten.´´ lachte Gaby. Biggi sah ihre Freundin warnend an. ``Ist ja schon gut´´ grinste Gaby. Die beiden fuhren noch bis zum Mittag und gingen dann zurück zur Hütte. Marc wartete schon auf sie. Er wollte gerade den Mund aufmachen als Biggi ihn warnend an sah. Also machte Marc den Mund wieder zu und verschwand in der Küche. Gaby stand an der Garderobe und grinste. Marc hatte das Mittagessen gemacht. Während dem essen sagte kaum jemand etwas. Biggi wusste nicht wie sie mit Marc umgehen sollte da sie seine Liebe nicht erwiderte und Marc wollte sich nicht noch eine abfuhr holen. Gaby saß zwischen den beiden und musste sich echt zusammen reißen um nicht laut zu Lachen. Nach dem Essen verabschiedete Gabi sich von den anderen. Sie wollte etwas alleine sein. Biggi verzog sich in ihr Zimmer und Marc Räumte die Sachen vom Mittag essen auf. Sie hatten ausgemacht das jeder mal fürs essen zu ständig war. Gaby lief gerade durch den Wald durch den sie auch mit Biggi am morgen gegangen war. Sie versuchte irgendwie ihre Gefühle zu ordnen. Vor zwei Wochen hatte sie ein One-Night-stand gehabt. Sie hatten beide zu viel getrunken doch er machte sich jetzt Hoffnungen. Gaby wusste nicht wie sie ihm klar machen sollte das er sich keine Hoffnungen machen musste. Gaby seufzte. Plötzlich Klingelte ihr Handy. Sie holte es heraus und als sie sah wer anrief verdrehte sie genervt die Augen. ``Gaby´´ meldete sie sich. ``Gaby? Gut das ich dich erreiche. Wieso bist du den ganzen Morgen nicht an dein Handy gegangen?´´ ``Weil ich meine ruhe haben wollte und weil ich Ski fahren war´´ antwortete Gabriele unfreundlich. ``Ach so´´ ``Was willst du?´´ ``Ich wollte deine Stimme hören und dir sagen das ich dich vermisse und das ich dich Liebe.´´ ``Bitte Peter las mich in ruhe. Ich habe dir gesagt das ich deine Gefühle nicht erwidere.´´ ``Aber was war in unserer Nacht?´´ ``Da hatten wir beide zu viel getrunken´´ antwortete Gaby sauer. Ihr wurde das zu viel. ``Tu mir einen gefallen und akzeptier das was ich sage´´ sagte sie und legte einfach auf. Keine drei Minuten später klingelte ihr Handy wieder. Als sie aufs Display sah und wieder der gleiche Name da stand drückte sie den Anruf weg und machte das Handy aus. Wütend lief sie weiter. Sie lief immer schneller. Warum konnte der Kerl sie nicht in Frieden lassen. Gabi sah in den Himmel, helle Schneeflocken vielen auf sie runter.
Zur gleichen Zeit saß Marc vor dem Fernseher. Da es draußen leicht angefangen hatte zu schneien wollte er nicht raus gehen. Biggi lag auf ihrem Bett und versuchte ein Buch zu lesen doch sie konnte sich nicht konzentrieren. Schließlich klappte sie das Buch zu und ging nach unten zu Marc. Der sah kurz auf als er merkte das jemand herein kam. Doch dann senkte er den Kopf schnell wieder. Biggi sah ihn an und ging dann zum Fenster. Mittlerweile schneite es stärker. ``Hoffentlich kommt Gabi bald. Langsam entwickelt sich das da draußen zu einem Schneesturm´´ sagte Biggi leise. Sie machte sich so langsam sorgen um ihre Freundin. ``Ja du hast recht´´ sagte Marc. Biggi drehte sich zu ihm um. ``Tut mir leid das ich dich vorhin so angefahren habe. Aber.... Liebst du mich?´´ Marc sah sie nur kurz an. Dann sah er wieder auf den Bildschirm. Biggi ging zu ihm und setzte sich neben ihn. ``liebst du mich?´´ wiederholte sie ihre Frage. Langsam nickte Marc. Biggi seufzte. ``Und wie soll das jetzt weiter gehen? Ich meine ich erwidere deine Gefühle nicht. Und ich kann dich jetzt ja nicht jedes Mal an schnauzten wenn du dir sorgen machst.´´ die beiden mussten lächeln. ``ich weiß nicht.´´ antwortete Marc nach einer weile. ``ich hab nur irgendwann gemerkt das es mir was ausgemacht hat wenn du mit anderen Männern geflirtete hast. Und das ich mir sorgen um dich mache. Ich meine mehr als vorher.´´ fügte er leise hin zu. Biggi saß da und wusste nicht was sie machen sollte. Hilflos sah sie auf den Bildschirm. ``Mach mal lauter´´ rief sie Plötzlich. Marc machte den Fernseher lauter. In den nachrichten warnten sie vor einem Schneesturm und sie zählten ein Paar Gebiete auf in den Lawinengefahr bestand. Biggi und Marc sahen sich erschrocken an. ``Gabi´´ sagten sie gleichzeitig. Eines der gefährdeten gebiete war hier in der nähe. Biggi lief in ihr Zimmer und holte ihr Handy. Sie versuchte mehrmals Gabriele zu erreichen doch es ging immer nur die Mailbox dran. Biggi geriet in Panik und Marc versuchte sie zu beruhigen.
Gabi stapfte in der Zwischen Zeit durch den dichter fallenden Schnee. Sie war immer noch Sauer auf Peter und je länger sie an diese eine Nacht und alles was damit zutun hatte dachte desto wütender wurde sie. Sie hatte vorher schon gewusst das Peter in sie verliebt war. Am Anfang als er zu ihnen gekommen war war das ziemlich offensichtlich gewesen und trotzdem war sie gerade mit ihm ins Bett gestiegen. Sie achtete nicht mehr darauf wohin sie lief. Sie hatte Tränen in den Augen vor Wut auf sich selber. Ein grollen machte sie plötzlich auf ihre Umgebung aufmerksam. Sie blieb stehen und sah sich um. Sie stand auf einer großen Schnee bedeckten wiese und nicht mehr im Wald. Verwundert sah sie sich um. Sie hatte keine Ahnung wo sie war und wie sie hierher gekommen war. Sie holte ihr Handy raus und machte es wieder an. ``10 anrufe in Abwesenheit ich glaube der kapiert es echt nicht.´´ Gabi schüttelte den kopf und wählte Biggis Nummer. ``Gabi na endlich wo bist du?´´ fragte Biggi aufgeregt. ``Hallo Biggi. Was ist den los?´´ fragte Gabi verwundert. ``Gabi wo bist du?´´ wiederholte Biggi ihre frage. ``Ich bin auf irgendeiner Skipiste aber frag mich nicht wo. Ich bin den weg gelaufen den wir heute morgen gelaufen sind und dann bin ich irgendwo links abgebogen.´´ Biggi lief zu der großen Karte die an der Wand hing. Die stelle wo Gabi sein musste hatte sie schnell gefunden. ``Scheiße. Das ist genau der hang an dem Lawinen Gefahr besteht´´ sagte Biggi zu Mark. Dann hielt sie sich ihr Handy wieder ans Ohr. ``Gabi? Du musst sofort wieder in den Wald.´´ ``Was? aber...´´ die Leitung war Tot. Gabi sah auf ihr Handy. ``Scheiß Akku´´ fluchte sie und ging langsam wieder Richtung Wald den sie jedoch nur noch schwer erkennen konnte. Biggi hatte ziemlich Panisch geklungen. Sie saß in der Hütte und war verzweifelt. Was wenn Gabi es nicht rechtzeitig in den Wald schaffte? Marc versuchte sie zu beruhigen doch er schaffte es nicht. Schließlich rief Biggi die Bergwacht an doch die sagten ihr das sie frühestens am Nächsten Morgen suchen könnten und sie und Marc sollten auf jeden fall in der Hütte bleiben.
Gabi hatte den Wald fast erreicht als es ein stück weiter oben krachte. Erschrocken drehte sie sich um. Sie sah wie die Schneemasse langsam auf sie zu kam. Star vor schreck stand sie da. Das konnte doch nicht war sein. Deswegen hatte Biggi so Panisch geklungen. Scheiße warum hatte sie ihr Handy nicht angelassen dann hätte Biggi sie vielleicht noch früh genug erreicht. Die Lawine kam näher und Gaby versuchte schneller zu laufen doch in dem Schnee war das gar nicht so einfach. Kurz bevor sie den Wald erreichte wurde sie von der Lawine erfasst. Sie wurde mit dem Schnee ins Tal gerissen.
Biggi wurde in der Hütte fast verrückt. Draußen Tobte der Sturm und die Verbindung zu Gaby war abgebrochen. ``So eine Scheiße´´ fluchte sie ``Jetzt sind wir noch keine drei tage hier und nun schon so was. Hoffentlich hat sie es bis in den Wald geschafft.´´ hoffte sie. Marc hatte so seine bedenken. ``Wenn sie wirklich auf der Piste stand bin ich mir nicht sicher ob sie es rechtzeitig geschafft hat´´ seufzte er. Biggi sah ihn Böse an.
Drei stunden später war der spuck vorbei. Es hatte aufgehört zu Schneien und man konnte den klaren Himmel sehen. Biggi griff sofort wieder zum Telefon doch die bei der Lawinen Rettung meinten sie können erst Morgen Früh suchen da es jetzt zu Dunkel währe. ``Aber Morgen Früh kann sie schon Tod sein´´ schrie Biggi verzweifelt in den Hörer. Marc nahm ihr das Telfon ab und Biggi ließ sich in den Sessel fallen. ``Guten Tag. Mein Name ist Dr. Marc Harland. Ich bin vom Medicopter 117 genau wie die Kollegin die vermisst wird. Hören sie wenn es möglich ist Fliegen wir immer auch wenn es dunkel ist.´´ sagte Marc in ruhigem Ton. ``Das kann schon sein aber wir können nichts tun. Morgen Früh...´´ ``ist unsere Kollegin Tod. Sagen sie ist Ralf Staller zu sprechen?´´ unterbrach Marc den Mann. ``Ja´´ ``Ich möchte ihn sprechen.´´ sagte Marc und kurze Zeit später hatte er seinen freund am Telefon. ``Hallo Marc. Lange nichts von dir Gehört. Und wie geht’s?´´ ``Danke war schon mal besser. Hör zu Gabriele meine Kollegin von Medicopter war in dem gebiet das Lawinen gefährdet war. Wir hatten kurz Kontakt zu ihr und dann war die Verbindung unterbrochen. Wir vermuten das sie von der Lawine begraben wurde. Ihr müsst sie suchen. Bitte Morgen Früh kann sie schon Tod sein.´´ bat Marc. Sie Diskutierten eine weile und schließlich gab Ralf nach. Eine halbe stunde später war er mit seinem Suchhund Gonzo bei Biggi und Marc. ``Also wo genau war sie´´ fragte er. Marc und Biggi zeigten ihm die stelle auf der Karte. Eine halbe stunde später hatte Ralf ein Team zusammen gestellt das den hang absuchen sollte. Er hatte bestätigt das dort eine Lawine runter gegangen war. Vier stunden lang suchten sie den Hang ab ohne erfolg. Sie wollten gerade abbrechen als Gonzo zu bellen begann. Er lief an eine Stelle ziemlich nah am Waldrand. Er fing an zu Graben. Ralf lief zu ihm. 5 Minuten später hatte Gonzo Gabrieles hand frei gegraben. Ralf rief seine Jungs zu sich. Alle halfen jetzt Gabriele aus zu graben. Ein Notarzt untersuchte sie sofort. Er machte ihnen jedoch nur wenige Hoffnungen. Gabriele wurde ins Krankenhaus gebracht und Ralf benachrichtigte Biggi und Marc. Die beiden fuhren in die Klinik. Nervös gingen sie im Flur auf und ab. Endlich kam der behandelnde Arzt. ``Guten Tag. Frau Dr. Kollmann ist Stark unterkühlt aber wenn keine weiteren Komplikationen auftreten wird sie es schaffen.´´ ``können wir zu ihr?´´ fragte Biggi sofort. ``Nein. Sie wird noch eine weile schlafen. Sie braucht Ruhe. Gehen sie nach hause. Wir benachrichtigen sie wenn es etwas neues gibt´´ sagte der Arzt. Marc gab ihm seine Handynummer. Marc und Biggi verabschiedeten sich und fuhren zurück in die Hütte. Während der Auto fahrt schwiegen beide. Biggi hatte sie sich Ihren Urlaub anders vorgestellt. Erst die Sache mit Marc und jetzt das mit Gaby. Im Auto war Biggi eingeschlafen. Marc überlegte Kurz hob sie dann jedoch hoch und trug sie ihn ihr Zimmer. Biggi merkte das zwar doch sie sagte nichts. Sie war zu müde und zu erschöpft. Sie hoffte jedoch das Marc sich keine Hoffnungen deswegen machte. Doch der war erst mal nur froh das Biggi ihn nicht gleich anfuhr.
Am nächsten morgen weckte Marc sie mit einer Tasse Kaffee. ``Die aus dem Krankenhaus haben angerufen. Einer von uns darf heute Nachmittag zu ihr.´´ sagte Marc. Biggi nickte verschlafen. Plötzlich klingelte es. ``Wie viel Uhr ist es eigentlich?´´ fragte Biggi als Marc schon in der Tür stand. ``Kurz vor Elf´´ antwortete Marc und ging zur Tür. ``Guten Tag. Was kann ich für sie tun?´´ ``Hallo ich möchte zu Biggi´´ antwortete der Mann der vor ihm stand. Marc sah ihn überrascht an. Dann bat er den Mann herein und führte ihn in Biggis Zimmer. Diese lag noch immer im Bett. In der Hand hielt sie die hasse. Den kopf hatte sie zum Fenster gedreht. Es Klopfte und Thomas trat ein. Biggi sah ihn überrascht an. Thomas ging auf sie zu und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Das sie noch im Bett lag Interessierte ihn wenig. Marc sah ihn wenig begeistert an doch nach dem Biggi ihn einmal angesehen hatte verlies er das Zimmer. Biggi rutschte zur Seite und Thomas setzte sich zu ihr aufs Bett. ``Was machst du hier?´´ wollte Biggi wissen. ``Dich besuchen´´ antwortete Thomas belustigt. ``Sag mal was ist eigentlich mit dem? Hast du was mit ihm?´´ Biggi war überrascht über Thomas direkte Art. ``Neugierig bist du gar nicht oder?´´ Thomas schüttelte lachend den kopf.
Im Krankenhaus war Gabriele gerade wieder aufgewacht. Sie fühlte sich müde und schlapp. Plötzlich klopfte es leise. Mühsam drehte sie den kopf zur Tür. Vorsichtig kam Ralf herein. Ein Kumpel von ihm war Gabrieles behandelnder Arzt und nach dem Ralf ihn ein paar mal gebeten hatte, hatte er ihn zu ihr gelassen. ``Hallo´´ flüsterte er und setzte sich neben ihr Bett. Gabriele sah ihn müde an. ``Wer sind sie?´´ fragte sie unter schmerzen. Sie hatte sich ein paar Prellungen geholt und die taten weh. ``Pssst nicht reden´´ Ralf legte einen Finger auf ihren Mund. ``Ich bin Ralf Staller. Mein Hund hat sie in der Lawine gefunden. Schlafen sie. Sie müssen gesund werden´´ er lächelte sie Freundlich an und nahm ihre hand. Müde und Kraftlos schloss Gabriele die Augen. Sie schlief wieder ein und Träumte davon in der warmen Sonne auf einer großen wiese zu liegen. Neben ihr lag jemand doch sie konnte sein Gesicht nicht erkennen doch sie wusste das sie diese Person sehr gerne mochte.
Am Nachmittag fuhren Marc und Biggi in die Klinik. Die Ärzte ließen nur einen zu Gaby und natürlich ging Biggi. Sie Blieb eine Viertelstunde und musste dann auch wieder gehen. Am späten Nachmittag tauchte Thomas wieder auf. Marc sah ihn missmutig an. Thomas lächelte ihn in seiner freundlichen art an. ``Ich würde gerne etwas raus gehen. Begleitet du mich?´´ fragte Biggi und Thomas nickte. Also gingen sie Richtung Wald. Marc sah Biggi Traurig nach. Ihm gefiel es nicht das Biggi mit diesem Thomas unterwegs war. Die beiden gingen schweigend neben einander durch den verschneiten Wald. Irgendwann griff Thomas nach ihrer Hand. Biggi sah auf doch sie sagte nichts. Thomas lächelte sie an. Biggi dachte nach. Über sich. Über Marc und über Gaby und überhaupt über alles. Auch über Thomas. Er war Plötzlich in ihr leben geplatzt und sie mochte es wenn er bei ihr war. Er strahlte eine ruhe aus die ihre gefiel und doch wirkte er gleichzeitig Chaotisch. Er tauchte auf und war genauso schnell wieder verschwunden. Biggi hatte manchmal das Gefühl ihn zu kennen und dann überraschte er sie wieder. Biggi sah zu ihm auf und lächelte. Seine Grau- Blauen Augen Faszinierten sie. Sie konnte es kaum glauben das sie diesen man erst seit ein paar tagen kannte. Sie sagten nichts und genossen einfach die ruhe.
Als Gaby am nächsten morgen aufwachte war Ralf wieder bei ihr. Sie lächelte schwach. Ralf nahm ihre Hand und drückte sie leicht. Gaby schloss die Augen wieder und drehte den Kopf zur Seite. Ralf blieb noch eine halbe stunde bei ihr und ging dann wieder. Am Nachmittag kamen Biggi und Marc. Diesmal durften sie beide zu ihr.
Gabriele erholte sich langsam wieder und bald durfte sie wieder zu den anderen. Biggi traf sich noch ein paar mal mit Thomas. Sie gingen spazieren und Ski fahren. Marc wurde zunehmend eifersüchtig und langsam ging er Biggi richtig auf die nerven. Am Sonntag mussten sie zurück. Gabriele war noch ganz Fit und legte sich deswegen auf die Rückbank. Nachdem das Auto gepackt war stiegen auch Marc und Biggi ein. Während der fahrt sagte kaum jemand etwas. Gabriele war eingeschlafen, Biggi dachte an Thomas und Marc war sauer das Biggi soviel mit Thomas unternommen hatte. Nach einer 2 ½ sündigen Fahrt fuhren sie auf den Hof der Basis. Biggi brachte Gabriele nach hause da diese nicht alleine fahren wollte. Biggi blieb noch etwas bei ihr. Die fahrt hatte sie sehr angestrengt. Als sie wieder zu Hause war packte sie ihren Koffer aus und machte sich etwas zu essen. Als sie allein auf dem Sofa vor dem Fernseher saß vermisste sie Thomas. Sie hatte die letzten Tage echt viel mit ihm unternommen. Sie mochte ihn und sie war sich sicher das dass eine dicke Freundschaft werden würde. Am nächsten Morgen mussten sie wieder zum dienst. Gabriele war allerdings noch Krankgeschrieben. Als ihre Vertretung kam Florian Lenz. Biggi und Ralf verstanden sich nicht besonders gut mit ihm doch sie Rissen sich zusammen. Gabriele lag gerade auf dem Sofa als das Telefon klingelte. ``Kollmann´´ meldete sie sich. ``Hi hier ist Ralf. Wie geht es dir?´´ ``hallo. Es geht so, ich bin immer noch ziemlich schlapp aber es geht langsam wieder. Und bei dir? Alles Ok?´´ ``Es geht so. die anderen Akzeptieren mich immer noch nicht so wirklich und lassen mich das auch Spüren. Ich bin Froh das ich Gonzo habe. Außerdem ist die Arbeit auf den Lawinenfeldern nicht so mein Fall. Aber das weißt du ja.´´ sie unterhielten sich noch eine weile. Nachdem sie aufgelegt hatte lächelte Gabriele. Ralf hatte sie immer wieder im Krankenhaus besucht.
Eine Woche Später arbeitete Gabriele wieder. Alle waren froh das Flo wieder ging. Sie achteten jedoch sehr darauf das Gabriele sich wenigstens noch ein bisschen schonte. Es war gerade Schichtwechsel gewesen und alle saßen im AR. Als das Telefon Klingelte nahm Max ab da er neben dem Telefon saß. ``Medicopter 117 Basis, Max was kann ich für sie tun?´´ ``Guten Tag. Mein Name ist Leonie kann ich bitte Jens sprechen?´´ ``Ja Moment.... Jens für dich. Eine Leonie´´ Jens stand auf und reagierte nicht auf die Fragenden Blicke der anderen. Diese grinsten sich nun an als Jens sich am Telefon meldete. ``Hallo Kleines was ist los?´´ fragte er. ``Hallo Jens. Du musst ganz schnell kommen. Mama... sie stirbt. Die Ärzte haben ihr noch ein paar Tage gegeben. Höchstens.´´ Jens Gesichts Ausdruck veränderte sich schlagartig. ``Ist gut ich komme´´ Er legte auf und sah die anderen an. ``Wir wussten ja gar nicht das du ne neue Freundin hast´´ witzelte Peter doch nachdem er Jens Gesicht Ausdruck sah hielt er schnell den mund. ``Das war meine Kleine Schwester. Unsere Mutter liegt im Sterben.´´ sagte er mit Monotoner stimme. Die anderen sahen ihn Entsetzt an. Jens lief sofort in Ebelsieders Büro und der gab ihm natürlich sofort frei. Jens verabschiedete sich kurz und verließ die Basis. So schnell er konnte fuhr er in seine Wohnung und packte ein paar Sachen. Die anderen waren noch immer leicht geschockt. Eine weile später gingen auch Michael und Peter. Die schicht der B- Crew verlief ungewöhnlich ruhig. Biggi flog auch noch die Nacht schicht der Jungs mit. Die Schicht war anstrengend. Kaum waren sie von einem Einsatz zurück kam schon der nächste. Erst eine Viertelstunde vor Dienstschluss wurde es ruhiger und sie konnten sich etwas ausruhen. Gegen 8.00 Uhr kam Ebelsieder auf die Basis. Als er die schlafende Crew sah schüttelte er den Kopf und verschwand in seinem Büro. Langsam wachten die drei auf. Michael kochte Kaffe und Biggi ging nach Draußen um den Heli zu Checken. Während sie dies Tat fuhr ein Auto auf den Hof. Ein junger Mann stieg aus und ging ins Gebäude. ``Guten tag ich suche Herrn Ebelsieder´´ Michael und Peter sahen auf. ``Sind sie zufällig der neue Pilot?´´ fragte Michael. Der Mann nickte. ``Hallo ich bin Michael und das ist Peter. Du Fliegst mit uns in einer Crew. Wir duzen uns hier alle.´´ stellte Michael sich und Peter vor. ``Ist gut. Ich heiße Thomas´´ In diesem Augenblick kam Ebi aus seinem Büro. ``Guten Tag. Herr Wächter nehme ich an´´ Thomas nickte und gab dem Basis Chef die Hand. Ebi zeigte ihm das Gebäude und ging dann mit ihm raus zum Heli. Biggi war gerade hinter dem Heli und sah Ebi deswegen nicht. ``Frau Schwerin! Kommen sie mal Bitte´´ Biggi verdrehte die Augen und kam hinter dem Heli hervor. Als Thomas ihren Nachnamen hörte breitete sich ein grinsen auf seinem Gesicht aus. Das konnte nur Biggi sein. In diesem Augenblick kam sie um den Heli herum und sah wer neben Ebi stand. ``Thomas´´ rief sie erfreut. Thomas lachte und lief auf sie zu. Biggi lachte ebenfalls. Sie fiel ihm um den Hals und freute sich wie ein kleines Kind. Ebi stand daneben und wunderte sich. Im selben Augenblick kam Marc auf den Hof gefahren. Als er Biggi und Thomas sah wurde er sauer. Er hatte gehofft das dieser Thomas nicht mehr auftauchen würde. Biggi stand nun vor Thomas. Sie lächelte ihn an und Thomas grinste. Marc wurde es zu viel da kam dieser Typ an und nahm ihm seine Biggi weg. Er sprang aus dem Auto und lief auf die beiden zu. Die bemerkten ihn gar nicht. ``Darf ich mal?´´ Marc schob Biggi zu Seite. Diese sah ihn überrascht an. Marc beachtete sie jedoch gar nicht. ``Oh hallo Marc...´´ sagte Thomas. Doch mehr konnte er nicht sagen. Marc hatte ihm einen Kinnhaken verpasst. Biggi schrie auf und Thomas stolperte und fiel zu boden. Er Blutete aus der Nase und aus dem mund da er sich auf die Zunge gebissen hatte. Biggi lief zu ihm. Nach dem sie sich vergewissert hatte das es ihm soweit gut ging, ging sie auf Marc zu. ``Sag mal was fällt dir eigentlich ein? Bist du noch ganz dicht? Du kannst Thomas doch nicht einfach Ko schlagen. Nur weil du Eifersüchtig bist. Wozu du im Übrigen gar keinen Grund hast. Ich hab dir gesagt das ich deine Gefühle nicht erwider. Wann Kapierst du das endlich?´´ Marc sah sie verzweifelt an. Er wollte nicht das Biggi sauer auf ihn war doch er merkte das er keine Chance hatte. Die anderen kamen nun ebenfalls raus. ``Was ist den hier los?´´ fragte Michael. ``Nichts. Marc dachte nur er müsste den Eifersüchtigen Liebhaber markieren. Obwohl er dazu keinen grund hat. Außerdem geht’s ihn eigentlich nichts an selbst wenn etwas zwischen mir und Thomas währe.´´ sagte Biggi sauer und ging zurück in den AR. Michael und Peter sahen ihr verwundert nach. Kurz darauf kam auch Gaby. Natürlich wurde ihr sofort erzählt was los war. Ebi hatte Marc ermahnt und dieser hatte versprochen sich zusammen zu reißen.
Er riss sich wirklich zusammen doch es viel im Schwer. Die anderen versuchten immer wieder Biggi und Thomas zu verkuppeln doch diese beharrten auf ihrer freundschaftlichen Beziehung. Sie unternahmen viel zusammen und auch während dem dienst waren sie oft zusammen an zu treffen. Zu den Schichtwechseln kamen sie früher und sie gingen erst später. Biggi lernte auch Thomas kleine Tochter Lisa kennen. Sie war Drei und lebte seid dem Tod ihrer Mutter bei ihm. Am anfang hatte er so seine Schwierigkeiten doch Biggi half ihm. Das sie nur Freunde waren glaubte ihnen auf der Basis bald keiner mehr doch das war ihnen egal. Sie beharrten darauf und ließen sich nichts einreden.
Gabriele traf sich an ihren freien tagen mit Ralf. Sie waren jetzt schon seit ein paar Wochen ein Paar. Gabriele freute sich immer darauf ihn wieder zu sehen.
Eines abends standen Biggi und Thomas zusammen am Heli. Biggi hatte gerade erfahren das ihre kleine Schwester ihr Baby verloren hatte. Thomas nahm sie tröstend in den arm und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Marc sah das und er wurde wieder Wütend. ``Von wegen kein Paar?´´ sagte er und ging auf die beiden zu. Ohne etwas zu sagen schlug er Thomas wieder. Doch diesmal hörte er nicht auf. Biggi war entsetzt. Thomas schaffte es jedoch nach kurzer zeit ihn in den Schwitzkasten zu nehmen. ``Was sollte das den schon wieder?´´ wollte er Wissen. ``Von wegen kein Paar. Ich hab gesehen wie du sie geküsst hast´´ sagte Marc und versuchte sich zu befreien. ``Sag mal spinnst du? Er hat mich getröstet. Meine Schwester hat zum zweiten mal ein baby verloren. Er hat mich nur getröstet. Sag mal willst du jetzt auf jeden Mann los gehen der mich in den Arm nimmt?´´ fragte Biggi wütend. ``Ich glaube es ist besser wenn du dich versetzten lässt. So kann das doch nicht weiter gehen.´´ fügte sie noch hin zu. Thomas wartete noch ein Paar Minuten und lies ihn dann wieder los. Marc sah sie beide böse an und verschwand in Ebis Büro. Es ärgerte ihn zwar doch er sah ein das es so nicht weiter gehen konnte. Er bat um seine Versetzung. Gabriele hörte das zufällig da die Tür nur angelehnt war. Sofort kam ihr eine Idee. Sie wartete bis Marc aus dem Büro gekommen war und ging dann zu Ebi. ``Frau Kollmann. Was kann ich für sie tun?´´ ``Ich habe zufällig gehört das Herr Dr. Harland sich versetzen lassen möchte. Ich wüsste jemanden als seinen Nachfolger.´´
Drei Tage später fing Ralf an. Er hatte sofort zugesagt als ihm Ebelsieder das Angebot machte. So hatte er endlich einen job der ihm Spaß machte und er war nah bei Gabriele. Diese freute sich natürlich auch Total. Um die beiden neuen gebührend zu begrüßen beschlossen sie eine Grill Party zu machen. Am Samstag trafen sie sich um 17.00 Uhr auf der Basis und begannen mit den Vorbereitungen. Gaby und Ralf grinsten sich immer mal wieder an. ``Sag mal Läuft da was zwischen euch?´´ fragte Biggi nachdem sie die beiden eine weile beobachtet hatte. Gaby grinste nur viel sagend. ``ich freue mich für euch´´ sagte Biggi und nahm ihre Freundin in den Arm. ``Wer Freut sich für wen und warum?´´ fragte Peter. Er hatte den letzten Satz von Biggi gehört. ``Gaby hat nen neuen freund´´ sagte Biggi bevor Gaby etwas sagen konnte. Sie war sich nicht sicher wie Peter reagieren würde. ``Und wen? Kennen wir ihn?´´ fragte Peter. Gaby hörte in seiner stimme das ihm das gar nicht passte. ``Na klar. Es ist Ralf´´ sagte Biggi. Gaby beobachtete Peters Gesicht. Der zog nur eine Augenbraue hoch und ging wieder nach draußen. Im laufe des Abends erfuhren es auch die anderen. Peter trank ein Bier nach dem anderen war schon stark angeheitert. Irgendwann fing er an Gabriele an zu machen. Daraufhin brachten Michael und Ralf ihn in seinen Wohncopter der auf der großen Wiese, die neben dem Hangar lag, stand. Auch die anderen verabschiedeten sich nach und nach. Nur Thomas und Biggi blieben noch. Sie hatten nicht so viel getrunken und sich nun bereit erklärt noch etwas auf zu räumen. Sie alberten herum während sie auf räumten. Plötzlich griffen sie gleichzeitig nach einer Flasche und stießen sich die Köpfe. Sie wurden ernst und sahen sich in die Augen. Beide ließen die Flasche los. Biggi legte ihre Arme um seinen Hals und Küsste ihn zärtlich. Langsam gingen sie zum Heli. Sie Küssten sich immer wieder. Sie zogen sich gegenseitig aus und legten sich auf die Trage. Das es in dem Heli sehr eng war störte sie nicht. Sie Küssten und Berührten sich. Nach einer weile schliefen sie miteinander.
Peter wachte auf weil ihm der kopf weh tat. Er richtete sich langsam auf und stöhnte. Als er aus dem kleinen Fenster des Hubschraubers sah, sah er wie sich im Heli etwas bewegte. Er war sich jedoch ziemlich sicher zu träumen da er nicht glaubte das jetzt jemand im Heli war. Er ließ sich zurück fallen und schlief kurz darauf wieder ein.
Auch Biggi und Thomas schliefen irgendwann eng aneinander gekuschelt ein. Am nächsten Morgen wachte Peter mit starken Kopfschmerzen auf. Langsam fiel ihm wieder ein was letzte Nacht so alles passiert war. Er stöhnte und versuchte aufzustehen doch er ließ sich schnell wieder auf die Liege fallen. Ganz langsam versuchte er ein zweites mal auf zu stehen. Vorsichtig ging er vor den Wohncopter. Dabei übersah er eine Gießkanne die auf der obersten stufe stand. Mit lautem gepolter viel sie die drei stufen hinunter und unten angekommen stieß sie noch ein paar Flaschen um. Peter sah erschrocken auf. In der Stille, die über dem Gelände lag kam es ihm doppelt so laut vor.
Als Biggi und Thomas den Krach hörten setzten sie sich erschrocken auf. Da Thomas vergessen hatte das er nicht in seinem Bett lag stieß er sich den Kopf an der decke des Helis. Biggi grinste während Thomas sich die Stirn rieb. Als sie sich ansahen und an die vergangene nacht dachten grinsten sie beide. Thomas sah aus dem kleinen Fenster und sah wie Peter auf sie zu kam. Er gab Biggi ein Zeichen und so schnell sie konnten zogen sie sich wieder an. Sie standen gerade vor dem Heli als Peter um die Ecke kam. ``Guten Morgen Peter´´ riefen die beiden fröhlich. Peter hielt sich stöhnend den Kopf. ``Bitte nicht so laut´´ Thomas und Biggi grinsten. Peter verschwand schlurfend im Basis Gebäude wo er erst mal Duschte. Die beiden Piloten küssten sich noch einmal schnell und räumten dann weiter auf. Eine Viertelstunde später tauchte Peter wieder auf und gleichzeitig kamen Gaby und Ralf auf den hof gefahren. ``Morgen´´ riefen sie Fröhlich doch Peter bat sie sofort leiser zu sein. ``Sagt mal wisst ihr wer letzte nacht im Heli war?´´ fragte er Plötzlich. Biggi und Thomas sahen sich erschrocken an. Schüttelten dann jedoch schnell die köpfe. Alle anderen fingen an zu lachen. ``Was lacht ihr den?´´ wollte Biggi beleidigt wissen. ``Ach nur so... du hättest mal eure Gesichter sehen sollen.´´ antwortete Gabriele grinsend. ``Wie kleine Kinder die man beim Schokolade naschen erwischt hat´´ fügte Ralf hinzu. Sogar Peter musste jetzt lachen und nach kurzer zeit lachten auch Thomas und Biggi.
ENDE
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