Überraschung im Heli! oder neun Monate Hölle und irgendwann kam doch der Himmel
``Morgen´´ murmelte Biggi schlechtgelaunt als sie am Morgen zur Schicht erschien. Sie ging sofort in die umkleide. Die anderen fragten gar nicht mehr was mit ihr wäre. Vor ca. 5 Wochen war der Glanz aus ihren Reh-braunen Augen verschwunden. Sonst brachte dieser Glanz immer sonne auf die Basis. Nach dem sich Biggi umgezogen hatte ging sie an ihren liebling`s Platz an der Salzach, diese floss direkt an der Basis vorbei. Gabi wollte ihrer besten Freundin nach doch ihr freund Ralf hielt sie davon ab. Der Grund weswegen Biggi so schlecht drauf war hieß Thomas Wächter. Er war der Pilot der A- Crew. Seit sie bei medicopter117 arbeitete liebte sie Thomas. Für sie war es liebe auf den ersten Blick gewesen. Keiner wusste davon, noch nicht einmal Gabi, ihre beste Freundin. Sie selbst hatte versucht es zu ignorieren, oder zu verdrängen. Doch je mehr sie versuchte es zu ignorieren desto mehr fühlte sie sich zu Thomas hingezogen. Während sie in das klare Wasser vor sich starte errinerte sie sich an die eine Nacht vor 3 Monaten zurück.
3 Monate zuvor:
Es gab eine große Halloween- Party auf der Basis zu der auch andere Stützpunkte eingeladen waren. Es war eine große Party und alle hatten super viel Spaß. Nur Biggi war nicht so gut drauf. Thomas tanzte und flirtete die ganze zeit mit anderen Frauen. Biggi saß an einem der Tische und ließ sich von irgendeinen Sani Vollquatschen. Der Typ aus Rosenheim hatte einen narren an ihr gefressen. Doch Biggi beobachtete nur Thomas. Sie war traurig, das er sie ignorierte schließlich liebte sie ihn, auch wenn er das nicht wusste. Zwischen 3.00 Uhr und 3.30 Uhr wollte sie nach hause. Sie verabschiedete sich von ihren Kollegen und ging dann nach draußen um sich ein Taxi zu rufen. Sie wollte jetzt nicht mehr mit ihrer BMW fahren. Plötzlich hörte sie schritte hinter sich. Sie drehte sich um und sah wie Thomas auf sie zu kahm. Er fragte ob er sie begleiten dürfe. ``Natürlich´´ antwortete Biggi perplex. Sie merkte nicht wie er zu einem seiner Kummpel siegessicher den Daumen hob. Biggi war glücklich. Zu hause bot sie ihm etwas zu trinken an doch er lehnte dankend ab. Biggi wollte gerade in die Küche gehen um sich selber ein Wasser zu hohlen als sie Plötzlich von hinten umarmt und in den Nacken geküsst wurde. Biggi war etwas verwundert, dann drehte sie sich jedoch um. Als sie so nah vor Thomas stand wurde ihr ganz warm. Thomas fing an sie zu küssen und Biggi genoss es. Bald erwiderte sie seine leidenschaftlichen küsse und sie war glücklich. So lange hatte sie davon geträumt seine weichen Lippen zu spüren, seine Hände und seine Haut. Thomas hob sie hoch und trug sie zum Sofa. Dort ließ er sie vorsichtig runter. Die ganze zeit küssten sie sich. Langsam tasteten sich seine Hände unter ihr T- Shirt. Als Biggi seine warmen Hände auf ihrem Oberkörper spürten hielt sie kurz inne. Sie überlegte was sie davon halten sollte: zu erst beachtete er sie gar nicht und dann wollte er plötzlich mit ihr schlafen. Doch nur wenige Sekunden später schaltete sich ihr verstand aus und sie genoss es einfach von Thomas berührt und geküsst zu werden. Thomas zog ihr das T- Shirt aus und schmiss es achtlos hinter sich. Biggis Hände tasteten langsam nach dem Gürtel seiner Hose. Ein paar Minuten später schliefen sie miteinander. Biggi genoss es bis ins kleinste Detail. Sie vergas alles um sich herum. Jetzt gab es nur noch sie und ihren Traummann. schlieslich schlief sie, nach zahllosen küssen eng an Thomas gekuschelt ein. Sie schlief so tief das sie gar nicht merkte wie Thomas leise aufstand, seine Sachen zusammen suchte und dann nach draußen lief. Im Türrahmen drehte er sich noch einmal um. Er sah auf die schlafende Biggi und ein fieses lächeln umspielte seine Mundwinkel. `` Vielen Dank, soeben habe ich meine dritte wette gewonnen. Das heißt Samstag geht’s ab ins Fußballstadion. ´´ Dann verschwand er. Als Biggi am nächsten morgen aufwachte wunderte sie sich zu erst warum sie nackt auf dem Sofa lag. Doch dann viel ihr wider ein was letzte Nacht beziehungsweise heute morgen passiert war. Sie schaute sich um doch Thomas schien bereites gegangen zu sein. Nach einem Blick auf die Uhr verstand sie auch warum. Es war bereits 15.00 Uhr. Sie machte sich keine weiteren Gedanken, sondern lies sich Wasser in die Badewanne. Dort träumte sie erst mal von sich und Thomas. Als das Wasser langsam kalt wurde stieg sie aus der Badewanne und trocknete sich ab. Dann wickelte sie sich in ihren weichen Bademantel und setzte sich mit dem Telefon aufs Sofa. Sie wählte Thomas Nummer doch dieser drückte ihren Anruf weg. Sie dachte zuerst er hätte vielleicht ausversehen aufgelegt, doch nach mehreren versuchen gab sie es auf. Thomas wollte anscheinend nicht mit ihr sprechen. Sie verbrachte den rest des Tages mit Lesen und nachdenken. Gegen 22.00 Uhr ging sie ins Bett. Schließlich hatte sie die Nacht vorher nicht sonderlich viel geschlafen. Irgend wie brachte sie auch noch den Sonntag rum und sie war froh als sie am Montag endlich zu Basis fahren konnte.
Montag morgen:
sie ging in den Aufenthaltsraum und fragte dort nach Thomas da sie ihn nicht sehen konnte. Michael antwortete ihr: ``Hallo Biggi, was machst du den hier? Du hast doch erst in einer halben stunde Schicht. Thomas ist draußen, er checkt den Heli. ´´ Biggi antwortete nicht auf seine frage, sonder ging wieder nach draußen, Richtung Heli. Sie konnte Thomas nicht sehen weil er auf der anderen Seite auf den Kufen saß. Sie konnte ihn nur hören und beim Klang seiner stimme wurde ihr wieder ganz warm. Er schien zu telefonieren. Sie ging leise zum hinteren Teil des Helis. Thomas bemerkte sie nicht. Biggi merkte sehr schnell das es in dem Telefonat um sie ging. Sie blieb stehen und lauschte. Es war eigentlich nicht ihre art zu lauschen doch ihrgend etwas hielt sie davon ab weg zu gehen. Thomas sagte gerade:`` also, die wette war doch leicht zu gewinnen. Die hat echt nichts gemerkt. ´´ Thomas Kumpel sagte etwas und Thomas lachte, aber es war nicht das lachen in das sich Biggi verliebt hatte. Es war hämisch. Biggi lief ein kalter Schauer über den rücken. ``Keine Ahnung ob die soviel getrunken hatte oder was mit ihr los war. Bei den anderen war das viel schwerer. Als sie gepennt hat bin ich abgehauen. Also Jochen die Karte für´s Stadion hohle ich nach meiner Schicht bei dir ab´´ sagte Thomas bevor er sich verabschiedete und auflegte. Er stand auf und checkte den Heli weiter. Biggi lehnte sich geschockt an den Heli. Sie konnte es immer noch nicht glauben. Jetzt wurde ihr einiges klar. Langsam ging sie nach vorne, als Thomas sie sah lächelte er sie an und stieg aus dem Heli aus. ``Hallo Biggi nah alles im grünen Bereich? ´´ Fragte Thomas als wenn nicht passiert wäre. Biggi war fassungslos doch sie versuchte es sich nicht anmerken zu lassen.`` Wie mann`s nimmt´´ antwortete Biggi. ``Um auf deine frage zu antworten, ich war an dem Abend so klar bei Verstand wie schon lange nicht mehr. Naiv wie ich war dachte ich du würdest meine Gefühle erwidern. Da habe ich mich wohl getäuscht. ´´ Biggi kochte innerlich vor Wut doch sie blieb Thomas gegenüber ruhig und gelassen. ``Du liebst mich? ´´ Fragte Thomas ungläubig. ``Ja, leider´´ antwortete Biggi. Sie sah ihm in die Augen hob die Hand und scheuerte ihm eine das es knallte. Thomas hielt sich verduzt die rechte backe, die langsam rot wurde. Biggi merkte wie ihr die tränen kamen, sie drehte sich um und lief zu ihrer BMW. Das sie jetzt eigentlich Schicht hätte war ihr egal. Sie wollte einfach nur weg. Weg von Thomas. Auf dem weg nach hause liefen ihr die tränen über die Wangen und ihr vielen die Worte ihrer Kollegen ein. Vor allem Gabi hatte sie vor Thomas gewarnt. Er wäre zwar ein guter Kumpel doch von Gehfühlen anderer hielt er nicht viel. Daraufhin hatte sie aufgehört mit ihm zu flirten. Doch die liebe zu ihm wurde immer stärker. Biggi träumte oft von sich und Thomas. In ihren träumen war Thomas der Mann ihrer träume, sie hatten einen süßen Sohn und lebten in einem großen Haus mit Garten. Doch irgendwann holte sie die Realität wieder ein. Schlieslich stand sie vor ihrer Haustür, obwohl sie nicht genau wusste wie sie es geschafft hatte ohne Unfall nach hause zu kommen. Sie schloss die Haustür auf und holte sofort ihren Koffer. Nachdem dieser gepackt war rief sie Frank Ebelsieder an. ``Ebelsieder´´ meldete sich dieser. `` Guten Tag Herr Ebelsieder, hier ist Biggi Schwerin´´ `` Frau Schwerin, wo sind sie? Sie haben Schicht´´ `` ich weiß und es tut mir leid. Mir geht es nicht gut und ich werde noch heute für zwei Wochen zu meinen Eltern fahren. Es ist wirklich wichtig´´ `` ist gut Frau Schwerin, ich organisiere eine Vertretung. Erholen sie sich gut´´ `` mach ich Herr Ebelsieder, vielen dank. Bitte sagen sie den anderen nichts. Tschüss Herr Ebelsieder´´ `` wiedersehe Frau Schwerin´´. Beide legten auf und Biggi machte sich auf den weg zum Flughafen. Sie blieb zwei Wochen bei ihren Eltern in Spanien. Sie ging viel spazieren und sie dachte viel nach.. Am meisten dachte sie jedoch an Thomas. Sie verstand sich selber nicht. Thomas hatte ihr so weh getan und trotzdem konnte sie ihn nicht vergessen. Sie liebte diesen Mann.
Nun saß sie also am Salzachufer und dachte an diese zeit zurück. Ihr liefen schon wieder tränen über die Wangen. Sie errinerte sich daran wie sie tag für tag mit einem aufgesetzten lächeln zum dienst erschienen war. Und sie errinerte sich daran wie sie oft überlegt hatte, ob sie das nicht einfach beenden sollte. Doch irgentwas hielt sie davon ab . Sie hatte versucht Thomas so wenig wie möglich zu begegnen. Er sprach sie immer wieder an doch Biggi ignorierte ihn. Wenn Schichtwechsel war verschwand sie im Umkleideraum sobald Thomas auf den Hof gefahren kam. Zwischen den Einsätzen saß sie an der Salzach. Genau wie jetzt. Die anderen hatten es aufgegeben sie zu fragen was los sei. Sie hatten natürlich etwas gemerkt. In ihrer Gegenwart war Biggi übertrieben fröhlich gewesen, Thomas ging sie aus dem weg und sie saß hauptsächlich am Wasser, mit traurigem lehren Blick. Seit 5 Wochen war es noch schlimmer geworden. Biggi versuchte gar nicht mehr fröhlich zu sein. Vor allem Gabi machte sich große sorgen um ihre beste Freundin. Auf ihre fragen antworte Biggi entweder gar nicht oder sie wich aus. Biggi konnte jedoch nicht weiter über die vergangenen Monate nachdenken den der Alarm ging los. Sie rappelte sich auf und lief Richtung Heli. Gabi und Ralf kamen von der anderen Seite. `` Was haben wir´´ fragte sie knapp. Ralf sah sie an `` abgestühtster Bergsteiger´´ antwortete er dann. Als die vorgeschriebene Drehzahl der Rotoren erreicht war hob Biggi langsam ab. Ihr Fluchstil hatte sich auch verändert. Früher flog sie schnell und riskant. Sie legte einen Blitzstart nach dem anderen hin, dass es max`s jedes mal angst und bange wurde um sein armes Baby. Den Bergsteiger fanden sie schnell. Biggi lies Ralf an der seilwinde runter. Ralf sicherte den Bergsteiger und brachte ihn dann mit hoch. Der Bergsteiger war nur leicht verletzt. Sie lieferten ihn im Krankenhaus ab und flogen dann zurück. Nach dem Biggi den Heli sanft gelandet hatte ging sie sofort wieder runter an die Salzach. Gabi stand neben dem Heli und sah ihr nach. Sie wusste nicht wie sie ihrer besten Freundin helfen sollte. Sie überlegte kurz und ging ihr dann nach. Schweigent setzte sie sich neben Biggi und wartete. Nach ca. 10 min. fing Biggi leise an zu weinen, sie wollte eigentlich nicht das Gabi sie so sah doch sie konnte nicht mehr.gabi merkte plötzlich wie Biggi´s schultern immer Heftiger anfingen zu zucken. Sie legte einen arm um die Schulter ihrer besten Freundin. Biggi legte ihren Kopf auf Gabis schoss. Gabi nahm ihr walki und funkte Ralf im aufenthalstraum an, er sollte die a-crew bitten schon mal zu übernehmen. Gabi strich Biggi über die haare. Nach einer weile hatte sich Biggi etwas beruhigt. Sie fing an zu erzählen. Sie redete sich alles von der Seele. Sie erzählte Gabi von der einen Nacht, von dem Telefon Gespräch und das sie Thomas liebte, egal was er machte. `` Vor ca. 5 Wochen habe ich gemerkt das meine Regel ausgeblieben ist. Ich war beim Arzt und weist du was der mir gesagt hat?´´ Gabi nickte. Sie konnte es sich denken. Biggi fuhr fort`` Frau Schwerin´´ hat er gesagt `` ich darf ihnen gratulieren, sie sind im 3 Monat schwanger. ´´ `` Ab nächster Woche darf ich nicht mehr fliegen. Wegen irgentwas besteht eine größere Gefahr einer Fehlgeburt. Doch das Baby will ich auf keinen Fall verlieren. ´´ Sie sah Gabi mit rot geweinten Augen an. Gabi tat es in der Seele weh ihre beste Freundin so leide zu sehen.
Sie nahm Biggi in den arm. Nach einer weile ging es ihr ein kleines bisschen besser. Etlich musste sie nicht mehr ganz alleine damit klar kommen. Eine Woche später hörte sie auf zu arbeiten. Offiziell war Biggi auf einem anderen Stützpunkt zur Probe. Ihre Vertretung hieß Gina Aigner und alle mochten sie. Nur Thomas schien etwas gegen Gina zu haben. Die anderen wunderten sich schon den Thomas schleppte normalerweise erst mal alle Frauen ab. Doch mit Gina stritt er sich die ganze Zeit. Biggi war die meiste zeit zu Hause. Zwischen ihren schichten kam Gabi vorbei. Ralf glaubte schon Gabi hätte einen geliebten, ständig war sie weg ohne ihm zusagten wohin sie ging. Er wusste ja nicht das Gabi bei Biggi war. Immer öfter brach Biggi in Gabis armen zusammen. So vergingen die Wochen und Monate. Gabi war bei Biggi sooft sie konnte. Biggi las oder sah fern. Man sah ihr nicht unbedingt an das sie schwanger war. Abgesehen davon das sie ihr Frühstück nur selten bei sich behielt, und das sie psychisch nicht sehr stabil war, was allerdings eher auf Thomas zurück zu führen war. Mittlerweile war Biggi Mitte des achten Monats.
Seit Biggi weg war saß Thomas immer öfter an der Salzach. Er errinerte sich daran wie er reagiert hatte als Biggi den anderen mitteilte das sie aufhören würde bei medicopter zu fliegen. Er sah es vor sich als währe es erst gestern gewesen. Er hatte die Augen aufgerissen und war dann nach draußen gelaufen. Da Michael Biggi gerade in den arm nahm, hatte sie das nicht mitbekommen. Er war auch hier hergelaufen und er war traurig gewesen.
Jetzt saß er wieder hier. Biggi war vor 4 Monaten gegangen. Er dachte über die zeit nach als sie noch da war. Er hatte sich direkt als er sie gesehen hatte ihn sie verliebt. Zwei, drei Wochen hatten sie miteinander geflirtet doch dann hatte sie plötzlich damit aufgehört. Drei tage später hatte er sie mit einem jungen Mann gesehen. Sie saß eng an ihn geschmiegt auf einer Bank am See. Bei der Party hatte ihm ein Kumpel die wette vorgeschlagen. Thomas war von der Idee begeistert gewesen. Biggi hatte ihm damals sehr weh getan. Wenn auch unabsichtlich. Jetzt wollte er es ihr zurückzahlen.
Nachdem sie ihm eine gescheuert hatte war sie für zwei Wochen verschwunden. Als sie wieder da war ging sie ihm aus dem weg. Und jetzt war sie weg. Vielleicht für immer. Thomas stützte den Kopf in die Hände. Er vermisste ihr lachen und ihre reh-braunen Augen. Wieder musste er an den schmerz in ihren Augen denken bevor sie ihn schlug verschwand. Sie hatte vor ihm so getan als wäre sie stark, doch er hatte die Verzweiflung und den schmerz in ihren Augen gesehen. Obwohl ihm das erst später wieder einfiel. Er hatte sich verändert seit dieser Nacht. Er war ruhiger geworden und er dachte viel nach. Seit dieser Nacht hatte er keinen Damen besuch mehr gehabt. Er musste wieder an den Mann denken mit dem er Biggi gesehen hatte. Er stand auf und ging Richtung Aufenthaltsraum um Gabi zu fragen. Gabi lag vor dem Hangar auf der wiese. Sie hatte ihren Kopf in Ralfs schoss gelegt. Die Augen hatten sie geschlossen. Sie genoss Ralfs Streicheleinheiten und die warmen Sonnenstrahlen. `` Gabi, kann ich dich mal kurz sprechen? ´´ Fragte Thomas. Gabi sah ihn blinzelnd an ``Ok. Und du läufst nicht weg. ´´ Sagte sie noch zu Ralf bevor sie mit Thomas in Richtung Salzach verschwand. `` Also, was gibt es so wichtiges? ´´ Wollte Gabi wissen. Thomas blieb stehen`` du kennst Biggi doch sehr gut, oder?´´ Gabi nickte. Thomas fing an ihr den Mann zu beschreiben denn er gesehen hatte. Gabi musste schmunzeln. Ihr war aufgefallen das Thomas stiller geworden war. Vielleicht hatte ihn Biggi´s ohrfeige wach gerüttelt. `` Ich kann dich beruhigen, das war ihr großer Bruder Nick. Sie hat sich an seiner Schulter ausgeheult. ´´ Thomas nickte dankend und setzte sich wider. Gabi sah ihn noch mal an und verschwand dann wieder zu Ralf. Thomas beschloss nach seiner Schicht zu Biggi zu fahren. In zehn Minuten fing seine Schiecht an, also lohnte es sich nicht mehr das noch vorher zu machen.
Biggi war jetzt nachts nicht mehr so gerne alleine. Deswegen kam Gabi über nacht zu ihr. Gabi kochte einen Tee für Biggi da diese wieder mal in ihren armen weinend zusammen gebrochen war. Als es an der Tür klingelte drückte sie nur kurz auf der elektrischen Tür Öffner für die Haustür. 5 min. später klingelte es wieder. Diesmal an Biggi´s Wohnungstür. Biggi hatte ein helles Apartment unter dem Dach. Mit einem Teebeutel in der Hand öffnete Gabi die Tür. Vor der Tür stand Thomas. Sie wunderten sich beide den jeweils anderen hie zu sehen. `` Kann ich bitte kurz zu Biggi´´ bat Thomas dann. Gabi sah über die Schulter ins Wohnzimmer, sie überlegte kurz doch dann lies sie Thomas rein.`` Bitte sei leise ich habe ihr gerade ein Beruhigungsmittel gegeben.´´ Thomas nickte und ging dann leise ins Wohnzimmer. Gabi drehte sich um und ging wieder in die Küche. Da viel ihr ein das Thomas noch gar nichts von der Schwangerschaft wusste. Sie ging leise zur Wohnzimmertür. Als sie sah wie Thomas vor dem Sofa saß und Biggi´s Hand hielt musste sie lächeln. Das war der Thomas von dem Biggi ihr erzählt hatte, ihr Traum Thomas. Sie wollte gerade zurück in die Küche gehen als Thomas leise anfing mit Biggi zureden. `` Ich liebe dich Biggi, hörst du, ich liebe dich so sehr und ich war so ein Idiot. Diese eine nacht mit dir, sie war wunder schön, Biggi es tut mir so leid das musst du mir glauben. Den erst nach deiner ohrfeige ist mir klar geworden wie sehr ich dich liebe und wie sehr ich dich brauche. Nachdem du aufgehört hast mit mir zu flirten, und nachdem ich dich mit dem Mann gesehen habe dachte ich, ich hätte mir nur eingebildet das du meine Gefühle erwiderst. Jetzt weiß ich das dass dein Bruder war. Ich habe mich benommen wie ein eifersüchtiger Idiot. Bitte Biggi verzeih mir!!! Ich möchte so gerne mit dir alt werden, mit dir Kinder haben. ´´ `` nah wenn du wüsstest´´ dachte Gabi. Sie drehte sich um und ging in die Küche zurück. Thomas stand langsam auf, küsste Biggi auf die Stirn und drehte sich um Richtung Haustür. Gabi begleitete ihn noch mit nach unten. Im Türrahmen drehte er sich noch einmal um`` du Gabi, sag mal warum musstest du Biggi ein beruhigungsmittel geben?´´ `` sie hatte einen weiteren nerven Zusammenbruch´´ antwortete Gabi und gab ihm dann ein Zeichen das er gehen sollte. Thomas nickte und ging. Gabi schloss die Türe hinter ihm. Als sie ins Wohnzimmer kam saß Biggi auf dem Sofa. Ihre hände streichelten ihren Bauch und sie redete mit ihrem Baby. Gabi lächelte. Sie hatte ihre Freundin schon lange nicht mehr so glücklich gesehen. Die beiden gingen ins Bett. Das erste mal seit langem schlief Biggi ruhig und friedlich durch. Am nächsten morgen fuhr sie mit Gabi zur Basis. Sie wurde von allen anderen freudig begrüßt. Nur Thomas hielt sich etwas im Hintergrund. Biggi ging runter an den Fluss. Sie hatte im Gefühl das Thomas bald nachkommen würde. Keine 10 min. später setzte er sich neben sie. Nach einer weile wollte Biggi etwas sagen doch ihrem Mund entwich nur ein Schmerzvoller Schrei. Thomas sah sie entsetzt an und fragte dann was los sei. Biggi antwortete nur ``schnell hohl Gabi´´ Thomas nickte und lief los. Im aufenthalstraum rief er`` Gabi schnell mit Biggi stimmt etwas nicht´´ Gabi sah kurz aus dem fernster und wusste sofort was los war. `` Thomas, du startest den Heli, Peter und Ralf ihr Lauf mit der trage runter zum Fluss. Michael du meldest uns ab und du Gina, setz dich am besten neben Thomas. ´´ rief Gabi. Alle liefen los. Kurz darauf war Biggi in den Heli verladen. Ralf flog mit um Gabi zu helfen. Michael, Peter, Max und Herr Ebelsieder fuhren mit dem Auto zur Klinik. Thomas flog was die Maschinen hergaben. Es machte ihn hilflos Biggi schreien zu hören und ihr nicht helfen zu können. `` Ok sind alle angeschnallt. Gut. Biggi ein paar mal noch pressen. Du schaffst dass. Das Köpfchen kann ich schon sehen. Du machst das super. Gut so und noch zwei mal pressen dann hast du es geschafft. ´´ Die anderen verstanden gar nichts mehr. Plötzlich ertönte ein heller Schrei. `` herzlichen glückwusch ihr beiden Superpiloten. Euer Sohn ist gesund und wohl ein waschechter Pilot. ´´ Gabi musste grinsen. Sie wickelte den kleinen ihn ein Handtuch und eine decke und legte ihn Biggi auf den Bauch. Diese strahlte vor Glück. Ein paar Sekunden später fing der Heli an zu trudeln. ``schnell Gina du musst übernehmen´´ rief Gabi. Gina nickte und kurze zeit später landete Gina den Heli sanft auf dem Heliport des Krankenhauses. Gabi ging mit Biggi und dem Baby ins Krankenhaus. Ralf kümmerte sich um seinen besten freund der kurzweilig bewusstlos war. Thomas erholte sich jedoch schnell. Eine halbe stunde später stand die gesamte medicopter Crew um Biggi´s bett . Sie hatte ihren kleinen Sohn Julian auf dem arm. Diesen interessierte der ganze Rummel nicht sonderlich. Er schlief tief und fest. `` Wer ist eigentlich der Vater? ´´ Wollte Peter wissen. Den außer Gina und Ralf wusste ja keiner das Julian Thomas Sohn war. ``Thomas´´ antwortete Biggi. Nach einer viertel stunde verabschiedeten sich alle anderen. Thomas hatte die ganze zeit still auf Biggi´s bettkannte gesessen. Als er jetzt auch gehenwolte hielt Biggi ihn zurück. ``Willst du deinen Sohn nicht mal halten? ´´ fragte sie dann. Thomas sah sie unsicher an doch dann setzte er sich wieder zu ihr. Biggi legte ihm seinen Sohn in den arm. er lächelte seehlig. Thomas wollte etwas sagen doch Biggi legte ihm einen Finger auf den Mund und fing dann an ihn zu küssen. Julian wachte auf und fing an zu jauchzen.
Zwei Monate später:
Thomas, Biggi und Julian waren zu einer glücklichen Familie geworden. Biggi flogzwei stunden morgens und zwei am Nachmittag bei medicopter. Sie wechselte sich mit Gina ab. So hatte Gina wieder genug Zeit für ihr Pferd. Die Taufpaten von Julian wurden Gabi und Ralf. Biggi und Thomas heirateten einen Monat später. Biggi war glücklich. Sie war mit dem Mann ihrer träume verheiratet und sie hatten einen wunderbaren Sohn zusammen. Sie wusste jetzt das Julian sie daran gehindert hatte sich das leben zu nehmen. Er und Gabi hatten ihr die kraft gegeben diese 9 Monate zu überstehen. Diese 9 Monate in denen sie durch die Hölle ging. Sie war froh als sie endlich aus der Hölle in den Himmel durfte
Piloten:
Biggi Schwerin / Gina Aigner
Thomas Wächter
Notärzte:
Gabriele Kollmann (Gabi)
Michael Lügwitz
Sanitäter:
Ralf Staller
Peter Berger
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