So Deep Inside

8.00 Uhr/ Bei Thomas, Michael und Karin zu Hause

"Hmm - Karin ich muss jetzt aber wirklich los". "Ach bleib doch noch ein bißchen - es ist gerade so gemütlich" meint Karin und lässt Michael noch einmal von ihrer Semmel abbeißen. "Man,so ein ausgiebiges Frühstück - nur wir zwei - das hatten wir schon lange nicht mehr" seufzt Karin und gibt Michael einen Kuss.

"Guten Morgen! Na gut geschlafen?" "Morgen Thomas, willst du dich nicht zu uns setzen und einen Kaffee mit uns trinken. Es gibt auch frische Croissants." "Nee danke, ich muss gleich weg - ich habe den Mädels versprochen,dass ich sie heute in die Schule fahre. Also wir sehen uns dann später" ruft Thomas schon auf dem Weg nach draußen.

Man, ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte", seufzt Thomas. Er weiß nicht mehr, wie es dazu gekommen ist,aber seit ein paar Monaten empfand er für Karin mehr als nur Freundschaft. Zuerst dachte er das geht vorbei,aber dem war nicht so. Von Tag zu Tag fällt es ihm seitdem schwerer mit Karin und Michael unter einem Dach zu leben. Er kann es kaum mehr ertragen die beiden so glücklich zusammen zu sehen. Deshalb geht er jetzt meistens wenn Karin und Michael ihren freien Abend haben mit den Mädels ins Kino oder sie besuchen Biggi und Enrico. "Karin darf einfach nie erfahren was ich für sie empfinde,denn dann wäre alles aus und ich würde meinen besten Freund für immer verlieren..." "Mensch Papa träumst du oder was? Wenn wir jetzt nicht endlich losfahren kommen wir noch zu spät in die Schule", mault Lisa. "Genau, da sind wir ja mit dem Bus schneller als wenn wir auf dich warten" fügt Laura noch hinzu. "Hey immer locker bleiben - keine Panik, die Strecke für  die der Bus Stunden braucht schaffen wir in 5 Minuten." "Haha sehr witzig!"

 

"Und komm heute abend ja nicht zu spät nach Hause." "Ja Schatz,aber ich muss jetzt echt los,ich bin eh schon viel zu spät dran - in einer halben Stunde beginnt unsere Schicht." "Michael? Hast du nicht was vergessen?"will Karin wissen. "Bis heute abend" antwortet Michael und gibt Karin noch einen Kuss zum Abschied.

 

18.30 Uhr/ Basis

"Man war das wieder ein Tag. Hat jemand Lust mit mir noch ein Bier trinken zu gehen? Stella und Oliver besuchen Verwandte und kommen erst morgen zurück. Ich habe also den ganzen Abend Zeit" meint Peter und lässt sich auf das Sofa fallen. "Ich kann nicht. Ich muss Laura und Lisa von einer Freundin abholen und dann wollen wir noch eine Kleinigkeit essen gehen" sagt Thomas. "Und wie sieht's mit dir aus Michael?" "Ja klar warum nicht. Auf so einen richtigen Männerabend habe ich schon lange mal wieder Lust." "Na dann wünsch ich euch beiden viel Spass. Ich mach mich dann mal auf die Socken." "Ciao Thomas und grüß die Mädchen von mir" ruft Peter Thomas hinterher.

 

22.40 Uhr/ Bei Thomas, Michael und Karin zu Hause

Karin sitzt alleine in der dunklen Küche. Vor ihr ein festlich gedeckter Tisch mit Kerzen und dem Essen,das mittlerweile eiskalt ist. Sie kann es einfach nicht fassen,dass Michael es vergessen hat: Seit heute genau einem Jahr sind sie ein Paar. Sie hatte alles so schön geplant, mit einem romantischen Candle-Light-Dinner... ,aber Michael schien dieser Tag nichts zu bedeuten,da er ihn einfach vergessen hat.

Plötzlich hört sie eine Tür zuschlagen. "Hallo Schatz - es ist ein bißchen später geworden,aber Peter und ich waren noch eins trinken im... Was ist denn hier los? Warum sitzt du denn hier im Dunkeln?" will Michael wissen als er den gedeckten Tisch sieht. "Oh,ich wusste ja nicht,dass du für heute abend was geplant hast. So sag doch was! Karin?? Hey Schatz - es tut mir leid,aber das wusste ich doch nicht. Du hättest mir ja auch was sagen können." Och das macht doch nichts. Ich freue mich nur darüber wie wichtig ich dir bin,da du ja scheinbar vergessen hast,dass heute unser "Einjähriges" ist." "WAS? Heute? Oh nein, Karin entschuldige,aber daran habe ich echt nicht mehr gedacht. Du hättest ja heute früh was sagen können." "Es sollte eine Überraschung werden - ich war mir so sicher,dass du daran denkst. "Es tut mir schrecklich leid,aber wir können das Essen ja aufwärmen und uns trotzdem noch einen schönen abend machen." meint Michael. "Mensch Michael,es geht doch hier nicht nur um heute abend - es ist jetzt schon das fünfte Malinnerhalb von 3 Wochen,dass du mich versetzt,weil du lieber mit Peter und sonst wem in die Kneippe gehst. Aber wenn du lieber mit ihnen zusammenbist als mit mir dann..." "Karin - jetzt rede doch nicht so einen Quatsch; du weißt genau,dass das was du eben gesagt hast nicht stimmt. Jetzt mach doch nicht so ein Drama daraus, mehr wie entschuldigen kann ich mich doch nicht.Außerdem habe ich jetzt keinen Bock mich mit dir zu streiten - ich hatte einen anstrengenden Tag." "OK,wenn das alles ist was du dazu zu sagen hast... Ich gehe jetzt ins Bett- ich bin müde; habe schließlich stundenlang auf dich gewartet. ruft Karin aufgebracht und dreht sich um. " Ich glaub's ja nicht,du spielst jetzt echt beleidigt wegen so einer Kleinigkeit - das ist ja echt lächerlich! Wenn ich das gewußt hätte wäre ich mit Peter noch woanders hingegangen." "Dann gehe doch zu deinem Peter - ich habe die Schauze voll von diesen ewigen Streitereien!" ""Weißt du was? Genau das werde ich jetzt auch tun. Schlaf gut... " schriet Michael und rennt nach draußen. Die Haustür fällt krachend ins Schloss.

 

23.30 Uhr/Intermexxo

„Noch einen Whisky“, ruft Michael dem Bar-Keaper zu. „Für mich bitte einen Cuba Libre“ , hört Michael eine Frauenstimme reden. „Na Lust zu tanzen?“ Langsam dreht Michael seinen Kopf und mustert die Frau. Was er sieht, lässt sein Herz höher schlagen. Langes schwarzes Haar, braune Augen, braungebrannter Körper und sehr sexy Kleidung. Das war genau der Typ Frau, der Männer verrückt macht. „Was macht denn eine Frau wie du hier so alleine“ lallt Michael. „Das selbe wie du nehme ich an. Ich heiße überigends Ivonne und du“? "Michael! Darf ich dich auf einen Drink einladen“? , fragt Michael.

 

2.00 Uhr/ Vorm Intermezzo

„Man, dass war echt ein super Abend mit dir“, schwärmt Michael. „Der Abend muss ja noch nicht vorbei sein“ flüsstert Ivonne Michael ins Ohr. „Ich weiß nicht, ich....“. Das ganze endet mit einem leidenschaftlichen Kuss.

 

9.00 Uhr/ bei Ivonne zu Hause

„Na gut geschlafen?“ flüstert Ivonne und bügt sich zu Michael und gibt ihm einen zärtlichen Kuss. „Was ist passiert?“, will Michael wissen, der langsam wach wird. „Kannst du dich daran nicht mehr erinnern?“, sagt Ivonne mit einer verführerischen Stimme. „Doch wie könnte ich das vergessen“, sagt Michael.

 

9.30 Uhr bei Thomas, Karin und Michael zu Hause

„Hey Karin alles okay mit dir?“, fragt Thomas besorgt. „Hast du was gesagt“?, „Ich wollte nur wissen, ob mit dir alles in Ordnung ist“. „Ja klar, es ist nur – Michael und ich haben uns gestritten und er ist die ganze Nacht nicht nach Hause gekommen. „Oh, das tut mir leid“, erwidert Thomas. „Man, ich hab mich so blöd benommen, und habe Michael volle die Szene gemacht, weil er zu spät gekommen ist. Aber ich war einfach so enttäuscht...“. „Hey das wird schon wieder“, sagt Thomas sanft. Das Telefon klingelt. 

„Soll ich“?, will Thomas wissen. „Nee ich geh schon“. 

„Ja hallo“. „Hier ist Ivonne, ich wollte nur sagen, dass Dr. Lüdwitz sein Handy gestern Nacht bei mir vergessen hat. „Ich hab die Nummer im Telefonbuch gefunden, sie sind sicher die Haushälterin“. Wie in Zeitluppe lässt Karin den Hörer fallen und legt auf.

„Wer war’s denn?“ „Karin ist was passiert? „Nee nur falsch verbunden“.

Karin geht in ihr Zimmer.

 

19.00 Uhr bei Karin, Thomas und Michael zu Hause

Michael betritt das Haus und sieht im Flur seine Koffer stehen. Fassungslos  fragt er Karin was das zu bedeuten hat. „Das frägst du noch“? „Also wenn es wegen dem Streit gestern Abend ist, das tut mir leid. Ich war einfach sticksauer auf dich. „Aber deshalb musstest du nicht gleich mit einer anderen rum machen“, schreit Karin. „Woher.....?“ „Du hast dein Handy bei ihr liegen lassen. Michael geht langsam ein paar Schritte auf sie zu. „Hey Schatz, ich war stockbetrunken – ich liebe dich doch – ich.......“ „Erspare dir deine Erklärungen, ES IST AUS!!!

 

15.00 Uhr/ Basis

"Mann,wo ist denn dieser Bericht? Diese Unordnung ist ja nicht mehr auszuhalten. Ich habe echt langsam die Schnauze voll. Kümmert euch doch selber um eurer Zeug!" schreit Michael aufgebracht. Peter und Thomas schauen sich fragend ab – völlig überrascht von Michaels‘ Wutausbruch. "Hey – was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen?" will Thomas wissen. "Ach lasst mich doch alle einfach nur in Frieden" ruft Michael und renn hinaus. "Keine Ahnung was er hat – ich schaue besser mal nach ihm" meint Thomas und läuft Michael hinterher.

Thomas findet Michael unten am Flussufer. Schweigend setzt er sich neben seinen Freund. "Willst du mir nicht sagen was passiert ist? Du bist ja völlig außer dir?" "Ich habe Mist gebaut – Karin hat mit mir Schluss gemacht." "WAS??? Das ist jetzt aber nicht dein ernst, oder?" fragt Thomas völlig perplex. "Doch. Ich...ich habe sie betrogen. Sag jetzt nicht, ich weiß, dass das völlig daneben war,aber es tut mir auch schrecklich leid. Ich weiß gar nicht wie das passieren konnte. Ich war so sauer auf Karin... und dann der viele Alkohol..." "Ja und jetzt – was hast du jetzt vor?" will Thomas wissen. "Ich weiß nicht,was ich machen soll – Karin wird mir das nie verzeihen." "Aber du liebst sie doch und sie dich auch – ihr seid doch das absolute Traumpaar. Du musst noch mal mit ihr reden und ihr alles erklären" rät Thomas. "Das hat doch keinen Sinn mehr – sie lässt mich ja nicht mal ausreden – ich habe ihr einfach zu weh getan. Sag mal – könntest du nicht mit ihr reden?" "ICH??? Wie stellst du dir denn das vor?" "Bitte Thomas, du bist mein bester Freund..." "OK ich werde es versuchen,aber verspreche dir nicht zu viel davon" seufzt Thomas.

 

20.00 Uhr/ Bei Michael,Thomas und Karin zu Hause.

Karin sitzt bewegungslos im Wohnzimmer als Thomas den Raum betritt. "Hey Karin ,darf ich mich zu dir setzen?" Auf Karins Nicken hin  lässt sich Thomas neben sie auf die Couch fallen. " Hast du es schon mitbekommen?" flüstert Karin plötzlich. "Das mit Michael und dir? Ja. Karin ich will dir nur sagen, dass es mir sehr leid tut. Und wie geht’s dir?" "Wie solls mir schon gehen? Beschissen natürlich. Ich weiß gar nicht wie es jetzt weitergehen soll." "Das was Michael getan hat, ist echt das allerletzte. Er ist zwar mein bester Freund, aber deswegen heiße ich das noch lange nicht gut. Aber du liebst ihn doch. Willst du nicht noch ein letztes Mal mit ihm sprechen? Ihm geht es auch ziemlich schlecht und er bereut es wirklich." "Das mag ja sein, aber er hat mir soo weh getan – das kann ich ihm einfach nicht verzeihen. Ich kann ihm nicht mehr vertrauen." Tränen laufen über Karins‘ Wangen. "Hey – komm mal her zu mir" Sanft nimmt Thomas Karin in den Arm und streichelt ihr den Rücken.

 

6 Wochen später

Michael ist inzwischen ganz ausgezogen und wohnt seitdem bei einem Freund. Karin und er versuchen sich bei der Arbeit so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Michael hat alles versucht sich bei Karin zu entschuldigen, aber sie hatte ihm zu verstehen gegeben, dass sie ihm nicht mehr vertrauen könne. Michael weiß,wann er aufgeben muss. Er muss sich damit abfinden Karin wegen seinem blöden Ausrutscher für immer verloren zu haben. Er könnte sich ohrfeigen! Mit seinem Freund Thomas versteht er sich in den letzten Wochen auch nicht mehr so gut,aber er ist trotzdem froh, dass dieser sich um Karin kümmert.

 

21 Uhr/ Bei Thomas, Michael und Karin zu Hause

Karin und Thomas sitzen im Wohnzimmer und trinken ein Glas Wein. " Mann, warum muss in der letzten Zeit eigentlich alles so kompliziert sein?" meint Karin mehr zu sich selbst. "Ich weiß gar nicht wie ich mich Michael gegenüber verhalten soll – wir sehen uns ja so gut wie jeden Tag in der Basis. Es ist alles so verkrampft ; ich frage mich,ob wir jemals wieder normal miteinander umgehen können oder vielleicht Freunde werden können. "Ich denke das braucht einfach noch ein bißchen Zeit. Das geht nicht so von heute auf morgen", meint Thomas. Für Thomas waren die letzten Wochen besonders hart. Er steht sozusagen zwischen 2 Stühlen. Auf der einen Seite sein bester Freund Michael und auf der anderen Seite Karin. Obwohl er sie liebt, hätte er alles getan um die beiden wieder zusammenbringen. Er kann es einfach nicht mit ansehen wie sehr seine besten Freunde leiden. Und selbst wenn er sich in letzter Zeit oft vorgestellt hat wie es wäre wenn er mit Karin zusammenwäre – er hätte niemals gewollt, dass sich die beiden unter solchen Umständen trennen. "Thomas?" Er hatte gar nicht bemerkt,dass er Karin die ganze Zeit angestarrt hatte. Plötzlich ist da eine gewisse Spannung zwischen ihnen. Er kann seinen Blick nicht von ihr wenden und Karin geht es genauso. Langsam kommen sie sich näher – bis sich ihre Lippen berühren. Langsam schmiegt sich Thomas an Karin heran und sie küssen sich leidenschaftlich. Er fasst zärtlich mit seinen Händen unter Karins Shirt und streichelt ihr über den Rücken.  Stück für Stück ziehen sie sich gegenseitig aus und berühren sich zärtlich.

 

Am nächsten morgen 8.30 Uhr/ In der Küche von Thomas und Karin

Langsam wird Karin bewusst, was sie getan hat. Sie hatte mit Thomas geschlafen – einfach so. "Oh Gott – wie konnte das nur passieren?" fragt sich Karin. "Ich muss unbedingt mit Thomas reden. Er sieht das bestimmt genauso wie ich. Am besten wir vergessen einfach was heute nacht passiert ist", denkt sich Karin. " Hey, ich habe gar nicht bemerkt, wie du aufgestanden bist" sagt Thomas, der gerade gähnend die Küche betritt. "Willst du auch einen Kaffee?" will Karin wissen. " Das ist genau das, was ich jetzt brauche" lächelt Thomas. "Du Thomas, wegen heute nacht... also ich weiß gar nicht wie das passieren konnte...ich wollte das wirklich nicht. Es tut mir Leid. Ich denke es ist das Beste, wenn wir das alles ganz schnell vergessen. Das hätte niemals passieren dürfen; ich weiß auch nicht – vielleicht wollte ich damit einfach nur Michael eifersüchtig machen..." Karin bemerkt gar nicht, dass Thomas die ganze Zeit geschwiegen hat. "Thomas sag doch auch mal was..." "Tja da ist ja wohl schon alles gesagt – du hast mich nur benützt um Michael eifersüchtig zu machen." "Thomas, so habe ich das auch wieder nicht gemeint, ich..." "Ich hab’s schon kapiert, du kannst dir deine weiteren Worte sparen." "Thomas, was ist denn los? Ich dachte, dass dir genauso klar ist wie mir, dass die letzte Nacht nichts zu bedeuten hatte", erwidert Karin. "Soll ich dir sagen was los ist? Die Nacht mit dir hat mir sehr wohl was bedeutet. Ich liebe dich nämlich – schon die ganze Zeit. Aber ich hätte niemals die Freundschaft zu Michael auf’s Spiel gesetzt – deshalb habe ich nie was gesagt. Kannst du dir eigentlich vorstellen wie ich mich gefühlt habe? Die ganze Zeit mit euch unter einem Dach zu leben , zu sehen wie verliebt und glücklich ihr seid – es war einfach die Hölle für mich. Gestern abend... da habe ich gedacht, dass du vielleicht genauso fühlst. Was heißt hier gedacht – ich habe es einfach gehofft. Aber für dich war das alles nur ein ausgekartetes Spiel um Michael zurückzubekommen. Mein Gott, wie konnte ich nur so bescheuert sein!" ruft Thomas fassungslos. " Oh Gott, das habe ich nicht gewusst – es tut mir so leid. Aber es ist nicht so wie du denkst. Die Nacht hat mir schon was bedeutet..." "Ach Karin lüg‘ mich nicht an. Ich glaube es ist das Beste, wenn wir echt alles vergesse, was passiert ist und was ich eben gesagt habe."

 

1 Woche später

Karin weiß nicht mehr was sie noch machen soll. "Mann, ich habe alles zerstört; erst die Beziehung zu Michael und jetzt auch noch die Freundschaft zu Thomas." Diese Gedanken verfolgen Karin jeden Tag. Thomas geht ihr seid letzer Woche total aus dem Weg, was sie auch verstehen kann – sie hatte ihn einfach zu sehr verletzt. Sie weiß mittlerweile, dass es ein großer Fehler war mit Thomas zu schlafen,auch wenn sie es nicht getan hatte um Michael eifersüchtig zu machen.  Die Sache mit Michael war endgültig vorbei. Karin ist sich darüber klar geworden, dass sie und Michael nicht mehr zuammenkommen werden.

"Ich muss unbedingt noch mal mit Thomas reden" sagt sich Karin.

 

20 Uhr/ Bei Thomas und Karin zu Hause

"Thomas bitte lauf nicht wieder weg" bittet Karin als sie das Wohnzimmer betritt. "Wir müssen unbedingt miteinander reden – das kann doch so nicht weitergehen. Wir müssen eine Lösung finden. "Und wie soll die aussehen?" seufzt Thomas. "Ich weiß es nicht, aber ich will, dass du folgendes weißt. Die Sache mit Michael ist endgültig vorbei und ich habe auch nicht nur deswegen mit dir geschlafen um Michael eifersüchtig zu machen. Ich wollte es doch genauso und es hat mir sehr wohl was bedeutet – es war wunderschön. Bitte sag doch was... Thomas, du bist der wichtigste Mensch für mich geworden...ich will dich nicht verlieren. Was soll ich denn nur tun...? Langsam rollt eine Träne über Karins Wange und kurz darauf bricht sie in Tränen aus. "Hey –wein doch nicht." Vorsichtig wischt Thomas Karin die Tränen weg. "Komm mal her" sanft nimmt Thomas sie in den Arm. Plötzlich hebt Karin den Kopf und schaut Thomas aus tränenüberströmten Augen an. "Thomas, ich..." "Psschht." Zärtlich legt Thomas seinen Finger auf Karins Lippen. "Sag nichts – ich glaube ich weiß, was du sagen willst. Sanft verschließt er Karins Lippen mit einem zärtlichen Kuss. Und beide wissen, dass es diesmal ernst ist... 

 

THE END

 

© 2002 Elaine, Co-writer: Ann

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