Schuld
Von Mareike
Hauptpersonen:
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A-Crew |
B-Crew | |
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Pilot: |
Biggi Schwerin/Jens Köster |
Gina Aigner/Thomas Wächter |
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Notarzt: |
Dr. Michael Lüdwitz |
Dr. Karin Lüdwitz/Dr. Marc Harland |
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Sanitäter |
Peter Berger |
Ralf Staller |
Weitere Personen:
Alexandra (Alex) und Maximilian (Max) Aigner
``Ich bin ganz schön auf den neuen Notarzt gespannt´´ sagte Michael. Die anderen nickten. seine Freu Karin saß neben ihm auf dem Sofa. sie war normalerweise die Notärztin des B- Teams doch vor ein paar tagen hatte sie sich das Bein gebrochen und hatte nun einen Gips. die beiden Pilotinnen Gina und Biggi so wie der Sanitäter Peter saßen am Tisch und der zweite Sanitäter Ralf Staller saß auf dem Boden und streichelte Gonzo seinen Hund. Alle waren auf den Neuen Notarzt gespannt den die letzten beiden Vertretungen die sie in der letzten zeit hatten waren die reinste Katastrophe. Als sie hörten das die eingangs Tür geöffnet wurde drehten alle den Kopf Richtung Tür. Gina saß mit dem rücken zur Tür. wie die anderen drehte sie sich um. Als sie erkannte wer in der Tür erschien wurde sie sauer. Bevor der Mann etwas sagen konnte war Gina aufgesprungen und zu ihm gelaufen. sie hob die hand und knallte ihm eine. die anderen zuckten erschrocken zusammen. so kannten sie Gina gar nicht. ``Was willst du hier? ich hab dir doch gesagt du sollst mich in ruhe lassen. warum kapierst du das nicht? ich habe Schluss gemacht. Aus, vorbei, ende.´´ ``Gina!!! Aber... ich...´´stotterte der Mann. ``ACH HALT DOCH DIE KLAPPE:´´ wütend verschwand sie nach draußen. der Mann hielt sich die Backe und sah ihr hinter her. Die anderen sahen sich perplex an. Schließlich stand Michael auf. ``Hallo ich bin Michael.´´ ``guten tag ich bin Dr. Marc Harland. Der neue Notarzt.´´ stellte sich der Mann vor. nacheinander stellten sich nun auch die Leute Von Medicopter vor. nach der Szene eben fragte keiner. ``Ich muss aber nicht mit ihr in einem Team fliegen oder?´´ brachte Marc die Sprache auf Gina. ``Doch muss du´´ antwortete Karin lächelnd. ``Aber ich bin mir sicher ihr schafft das.´´ ``Haha sehr komisch´´ sagte Marc. Biggi stand am Fenster. Gina war neben Karin ihre Beste Freundin. so ein verhalten kannte sie von ihr gar nicht. Sie sah zu Marc und dann wieder raus zu Gina die im Heli saß. ``Sie muss ganz schön sauer auf ihn sein´´ überlegte sie. jetzt wo sie so darüber nachdachte viel ihr auf das sie so gut wie nichts von Gina wusste obwohl sie beste Freundinnen waren. Biggi überlegte kurz und ging dann raus zu Gina. langsam ging sie auf den Heli zu. Gina saß in der offenen Winsch Tür. in der hand hielt sie etwas was Biggi von weitem nicht erkennen konnte. als sie jedoch näher kam steckte Gina es schnell weg. ``Hallo´´ sagte Biggi leise und setzte sich neben sie. Gina wischte sich schnell die tränen aus dem Gesicht und versuchte zu lächeln. ``Hallo´´ antwortete sie. ``Was war das den eben?´´ fragte Biggi vorsichtig. Gina zuckte nur mit den schultern. ``Willst du es mir nicht erzählen?´´ ``Nein, nicht jetzt´´ sagte Gina leise und sah sie bittend an. Biggi nahm sie in den Arm. ``Ok aber wenn du drüber reden willst sag bescheid. Ich höre dir immer zu.´´ Gina nickte dankbar. Plötzlich ertönte das altbekannte und manchmal gehasste Geräusch. ``Rettungsleitstelle für Medicopter 117 Verkehrsunfall in Salzburg. Ein Schulbus ist von der Straße abgekommen. Sie sind immer noch schneller da als der Notarzt da dieser bei einem Wohnungsbrand ist.
Koordinaten während dem Flug.´´ ``Medicopter117 für Leitstelle wir übernehmen.´´ rief Gina in ihr Mikro und stand auf. ``Danke Biggi´´ lächelte sie und verschwand auf der anderen Seite des Helikopters. Biggi trat zur Seite und ließ Ralf und Marc einsteigen. Gina legte wie immer einen Blitzstart hin. Die anderen waren das gewöhnt doch Marc musste aufpassen das ihm nicht schlecht wurde. ``Kannst du nicht ein bisschen langsamer und ruhiger fliegen?´´ fragte er Gina doch das war ein Fehler. Gina war sofort wieder auf 180. ``Wir sind kein Taxi unternehmen sondern ein Rettungshubschrauber und wie du weißt ist das einzige was wir nicht haben Zeit. Jede Sekunde die wir länger brauchen kann ein Kind in diesem Bus sterben´´ herrschte sie ihn an. Ralf legte ihr eine Hand aufs Knie um sie zu beruhigen doch Gina sah ihn nur böse an. ``Trotzdem. Wenn mir gleich schlecht ist haben die Kinder da auch nichts von´´ sagte Marc patzig. ``Pass mal auf du Waschlappen. Wenn die hier bei schlecht wird hast du echt den falschen Job. Vielleicht solltest du zur Toilettenfrau wechseln. Die sitzen den ganzen Tag nur rum und sagen lächelnd danke. Oh Sorry ich vergas. Das Wort Danke gibt es in deinen Wortschatz ja gar nicht.´´ sagte Gina gehässig. Marc wollte gerade den mund aufmachen als Ralf dazwischen ging. ``So jetzt reicht es. Wir sind hier nicht im Kindergarten. Wir haben einen Einsatz und wir sind ein Team ist das klar? Zofen könnt ihr euch nach Dienstschluss.´´ rief er. Marc drehte sich beleidigt um und Gina sah nach vorne. Zeit um beleidigt zu sein hatte sie keine da sie zur Landung ansetzten musste. Während dem Einsatz redeten Gina und Marc nur miteinander wenn es unbedingt sein musste und auch dann konnte man hören das sie nicht viel davon hielten mit dem anderen zusammen zu arbeiten. Ralf gab es bald auf zwischen den beiden zu vermitteln. Zum glück konnten die meisten Kinder mit dem RTW weg gebracht werden. Die anderen flogen sie nacheinander zu den umliegenden Krankenhäuser. Endlich kamen sie wieder auf der Basis an. Gina verschwand sofort auf die wiese hinter dem Basis Gebäude. Marc und Ralf gingen in den AR. ``Sag mal was ist eigentlich zwischen euch los?´´ fragte Ralf als er Marc eine Tasse Kaffee gab. ``Alte Geschichte aber Gina ist sehr nachtragend.´´ sagte er. Ralf sah ihn an doch Marc sprach nicht weiter. Als die A- Crew am nächsten Morgen zum Schichtwechsel kam verschwand Gina sofort im Umkleideraum. Kaum war sie umgezogen lief sie zu ihrem Auto und fuhr vom Hof. Biggi sah ihr verwundert nach. Irgendwie wurde sie aus ihrer Freundin nicht schlau. Sie beschloss nach ihrer schicht mal bei Gina vorbei zu fahren. Ihre schicht zog sich endlos in die Länge. Gelangweilt saßen alle im AR. Alle drei Minuten sah Biggi auf die Uhr doch es half nichts. Die zeit verging nur noch langsamer. Biggi seufzte und sah wieder in ihr Buch. Endlich war ihre schicht vorbei. Sie zog sich um und fuhr zu Gina. Nachdem
sie geklingelt hatte dauerte es eine weile bis geöffnet wurde. Biggi war etwas verdutzt den sie konnte niemanden sehen. Dann sah sie nach unten. Dort stand ein etwa vier Jahre altes Kind. Biggi sah noch einmal auf das namens schielt. Doch hier war sie richtig. ``Hallo. Willst du zu Mama?´´ fragte die kleine und sah sie aus Braunen Augen fragend an. Biggi nickte. Das Mädchen ging zur Seite und lief zurück in die Wohnung. Biggi betrat die Wohnung und schloss die Tür. Langsam ging sie durch den Flur. Sie hörte eine helle Kinderstimme und folgte ihr. Sie stand jetzt in einer kleinen Küche. Ein offener Durchgang führte zum Essziemer. Eine glas Tür führte in den garten. Biggi ging durch die Tür und stand nun auf einer schönen Terrasse. Sie sah sich um und entdeckte Gina auf der Wiese. ``Wer war den an der Tür Alex?´´ fragte Gina doch die kleine antwortete nicht. Sie saß im Sandkasten und war damit beschäftigt eine Burg zu bauen. ``Alexandra´´ rief Gina noch einmal. Die kleine sah sie an und zuckte dann die Schulter. ``Hallo Gina´´ sagte Biggi leise. Gina zuckte zusammen und drehte sich um. ``Biggi was tust du den hier?´´ ``Mir ist heute morgen aufgefallen das ich dich gar nicht richtig kenne obwohl wir doch beste Freundinnen sind oder? Also hab ich gedacht ich besuch dich mal´´ Sie ging weiter auf Gina zu und sah jetzt über was Gina sich gebeugt hatte. Biggi setzte sich neben sie. Gina saß vor einem Laufstall bei dem der Boden jedoch sehr hoch war. Darin lag ein Kind. Biggi schätzte es auf ein- oder höchstens zwei Jahre. Das baby lag ganz still da. Das einzige was sich bewegte waren die Augen. ``Hallo wer bist du den?´´ fragte Biggi und strich dem baby über den Bauch. ``Das ist Maximilian. Ich nenne ihn aber meistens nur Max. und das ist Alexandra wie du ja schon mit bekommen hast.´´ antwortete Gina. ``wie alt ist er den?´´ fragte Biggi. Gina senkte den kopf. ``Vier´´ antwortete sie leise. Biggi sah sie verdutzt an. Damit hatte sie jetzt nicht gerechnet. ``Darf ich ihn mal nehmen?´´ fragte Biggi. Gina nickte und Biggi hob den kleinen vorsichtig auf ihren Schoss. ``Was ist mit ihm?´´ ``Er ist Behindert. Er und Alex sind Zwillinge. Sie mussten mit einem Notkaiserschnitt geholt werden und dabei wurde Max nicht richtig mit Luft versorgt. Im Krankenhaus haben sie sich sehr beeilt doch der Sauerstoffmangel war zu groß. Er ist querschnittsgelähmt und er entwickelt sich nicht richtig.´´ antwortete Gina leise. Biggi saß eine weile einfach nur da und streichelte dem kleinen über den Bauch. ``Möchtest du etwas trinken?´´ Biggi nickte. Als Gina wieder kam sah Biggi sie an. Ihr fiel auf das sie müde aus sah. ``Wie schaffst du das alles?´´ Meine Schwester hilft mir ab und zu. Und ansonsten ist Maja bei ihnen. Ein Kinder Mädchen´´ antwortete Gina. Sie gab Biggi eine Flasche und Biggi begann den kleinen zu Füttern. Gina beobachtete sie. ``Wie lange hast du zeit?´´ fragte Gina leise. ``den ganzen Abend´´ antwortete Biggi. ``Warum?´´ ``Ich mache das normaler weiße nicht aber ich möchte dich um einen gefallen bitten.´´ ``Schiss los. Wenn ich dir helfen kann sag es.´´ lächelte Biggi. Sie war froh das Gina sie um Hilfe Bittete. ``ich müsste mal einkaufen gehen. Maja hat das heute nicht geschafft.´´ ``Na klar. Ich bleib bei den Mäusen.´´ ``Danke Biggi´´ flüsterte Gina und stand auf. ``ich hab mein Handy mit falls etwas ist.´´ Biggi nickte. Biggi sah Gina noch eine weile hinterher und sah dann wieder den kleinen an. Der musterte sie mit seinen großen Augen. ``Wie heißt du?´´ Fragte Alex sie. ``Biggi´´ antwortete Biggi lächelnd. ``Spielst du mit mir?´´ Alex sah sie bittend an. Biggi nickte. Mit einer hand hielt sie Max und mit der anderen half sie Alex. Alex war ganz begeistert das auch mal jemand mit ihr spielte den dauernd drahte sich alles nur um ihren Bruder. Als Gina eine Viertelstunde später wieder kam musste sie lächeln als sie die drei sah. ``hallo da bin ich wieder.´´ ``Hallo Mama. Kuck mal Biggi hat mit mir eine Sandburg gebaut.´´ lächelte Alex. Gina nickte und strich ihr über den Kopf. Max schlief in Biggis armen. ``Gehst du dir schon mal Hände waschen. Es gibt gleich Abendessen.´´ bat Gina ihr Tochter. Die nickte und verschwand im haus. ``Danke Biggi´´ ``Wofür?´´ ``Das du auf die beiden aufgepasst hast.´´ ``Das habe ich gerne gemacht.´´ Die beiden nahmen sich kurz in den Arm. Gina machte für Alex zwei Brote und Max bekam noch einmal die Flasche. Als die beiden satt waren brachte Gina Max ins Bett und Biggi brachte Alex ins bett. Die bedien hatten zwar getrennte Zimmer doch die waren sehr klein. Als die beiden versorgt waren setzten Gina und Biggi sich ins Wohnzimmer. ``Wo schläfst du eigentlich?´´ fragte Biggi und sah sich um. ``Hier´´ antwortete Gina und klopfte auf das Sofa. Biggi sah sie perplex an. ``Das Geld was ich verdiene brauche ich für die Therapien für Max und für Maja.´´ sagte Gina als sie Biggis fragenden Blick bemerkte. ``Warum hast du nie etwas gesagt?´´ ``ich wollte kein mitleid´´ sagte Gina leise. Plötzlich brach alles aus ihr raus. Wie das alles an ihren nerven nagte und wie sehr sie sich wünschte mal wieder normal zu leben. Ohne den ganzen stress und die ganzen sorgen. Biggi hörte ihr geduldig zu und tröstete sie. ``ich hätte eine idee wie es etwas einfacher für dich und die Kinder machen könnten.´´ sagte Biggi leise als Gina sich etwas beruhigt hatte. Gina sah sie fragend an. ``Ich hab vor einem Halben Jahr ein schönes Einfamilienhaus geerbt aber ich bin da nicht eingezogen weil es mir zu groß war. Wenn du einverstanden bist können wir da eine Piloten WG gründen. Ich helfe dir mit den Kindern und du hast weniger stress.´´ ``Aber Biggi das kann ich doch unmöglich annehmen´´ versuchte Gina das ganze Biggi wieder auszureden doch die war von der idee ganz begeistert. Alleine lebte sie sowieso nicht gerne. ``Was spricht den dagegen? Kuck mal die kinder haben da jede menge Platz. Wir sind zu zweit und da wir abwechselnd schicht haben kann immer einer bei ihnen sein und das Geld für miete sparst du dir auch. Die restlichen kosten können wir uns teilen. ´´ Gina lächelte. ``In Ordnung. Wenn es dir wirklich nichts ausmacht.´´ ``Ach quatsch ich freu mich auf unsere WG.´´ lachte Biggi. Die beiden besprachen noch ein paar Sachen und dann verabschiedete sich Biggi. Gina konnte es immer noch nicht glauben. Vielleicht würde jetzt doch noch alles gut werden. In den letzten Jahren hatte sie so oft Angst das alles nicht zu schaffen. Ihre Kollegen wollte sie nicht bitten da sie kein mitleid wollte doch Biggi meine es ernst das wusste sie. Wie ausgemacht rief Biggi am nächsten morgen bei Ebelsieder an und bat u zwei Wochen Urlaub für sich und Gina. Ebelsieder war davon gar nicht begeistert doch als Biggi ihn an ihre Überstunden liste erinnerte gab er ihnen frei. Biggi fuhr zu Gina und holte sie und die Kinder ab um das haus anzukucken. Nach einer Viertelstunde waren sie am Ziel. Das Haus stand in einem großen schönen garten. Er wirkte etwas verwildert da hier schon lange keiner mehr war. Biggi schloss die haus Tür auf und ließ alle hinein. Sie standen jetzt in einem großen Flur von dem drei Türen abgingen. Biggi ging zur ersten und öffnete sie. Dahinter war das Wohnzimmer. Von dort konnte man durch eine Schiebetür in die Küche und das Esszimmer gelangen. Man konnte auch direkt vom Flur in die Küche gehen. Die dritte Tür gehörte zu einem kleinen WC. Gina war total begeistert. Die einrichtig war gemütlich und alles war groß und hell. Im Wohnzimmer war eine große Breite Treppe die nach oben führte. Alex war schon fast oben als die beiden Frauen ihr folgten. Hier oben war ein weiterer Flur. Direkt die ersten beiden Türen führten zu Schlafzimmern. Die Nächste gehörte zu einem großen Raum der später mal Max Zimmer werden sollte. Am ende des Flures war ein Badezimmer. Eine weitere Treppe führte unters dach. Gina und Biggi beschlossen das dach ausbauen zu lassen und hier dann Alex Zimmer einzurichten. ``Biggi das ist wunderbar´´ lächelte Gina. Sie konnte es immer noch nicht glauben. Biggi legte einen Arm um sie. ``Das wird unsere Piloten WG ich sag dir das wird spitze.´´ Gina nickte. Maja kam kurz darauf und kümmerte sich um die Kinder während Gina und Biggi begannen das haus zu Putzen. Am Abend Blitzte das haus wie neu und auch der garten sah wieder Richtig einladend aus. Biggi und Gina waren Glücklich aber Müde. Sie überlegten noch welche Möbel raussollten und machten sich dann auf den weg nach hause. Direkt am nächsten morgen trafen sie sich wieder. Heute wollten sie die Zimmer streichen und heute sollten die Handwerker kommen die das Dachgeschoss Ausbauten. In den nächsten tag renovierten sie was das zeug hielt. Den Teppich boden ersetzten sie durch Packet. Zusammen suchten sie schöne Betten und schränke für die kinder aus und eine neue Küche. Eine Woche später war alles soweit das sie mit dem eigentlichen Umzug beginnen konnten. Zu erst brachten sie die Sachen von Gina und der Kinder ins neue haus und danach die von Biggi. Gina blühte ein wenig auf und sie erholte sich trotz des Stresses ein wenig da Biggi ihr half. Die anderen von Medicopter erfuhren von dem Umzug der beiden erst mal nichts. Sie glaubten ihre beiden Piloten währen auf einer Fortbildung. Darum hatte Biggi Ebelsieder gebeten. In dem großen Wohnzimmer war nun auch genug platz um eine extra Anfertigung für Max aufzustellen. Das ganze war ein Gerüst mit Bunten Stäben. So konnte Gina Max wickeln, Füttern und mit ihm spielen ohne sich dauernd runter beugen zu müssen. Und das ganze war so groß das Alex auch mal neben ihrem Bruder liegen konnte. Gina konnte das immer noch nicht glauben. Biggi hatte mit ihrer Spontaneität ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Auf einmal schien alles soviel einfacher. An ihrem letzten freien Abend saßen sie mit einem Glas wein auf ihrer neuen Terrasse. Die kinder schliefen. ``Danke Biggi´´ sagte Gina Plötzlich leise. Biggi sah sie an. ``Wofür? Alles reiner eigennutz´´ lächelte sie. Gina sah sie fragend an. ``Ich Hasse es alleine zu sein. Aber für eine feste Beziehung fehlt mir der Mann.´´ sie grinste und auch Gina musste lachen. ``Ich hatte so oft Angst das alles nicht zu schaffen. Der Job, Max und Alex. Ich glaube sie ist oft zu kurz gekommen weil sich immer alles nur um Max gedreht hat.´´ sagte Gina leise und sah ihn ihr Glas. Biggi beobachtete sie aufmerksam. ``Darf ich dich was fragen?´´ Gina nickte. ``Warum warst du so sauer auf Marc?´´ Gina seufzte. Sie hatte es geschafft in den letzten zwei Wochen kaum an ihn zu denken. ``Er hat mich damals sehr verletzt und enttäuscht. Drei Jahre hat er nichts von sich hören lassen aber vor einem halben Jahr ist er wieder aufgetaucht. Er wollte das wir es noch einmal miteinander versuchen und er wollte nicht kapieren das dass keinen sinn hat. Als er dann Plötzlich vor mir stand hab ich gedacht er will wieder auf mich einreden. Ich konnte ja nicht wissen das er der neue Doc ist.´´ ``Er muss dir aber echt weh getan haben. Du warst ja sofort auf 180.´´ stellte Biggi fest. ``Er ist schuld an Max zustand´´ Biggi sah sie verdutzt an. ``Was?´´ ``Er ist der Vater der beiden. Ich war im Achten Monat als ich früher als geplant von einem besuch bei meinem Vater wieder kam. Ich bin ins haus gekommen und habe ein Geräusch gehört. Dem bin ich nachgegangen und habe ihn mit ner Blonden Schönheit erwischt. Er war völlig entsetzt als ich Plötzlich in der Tür stand. Ich hab mich umgedreht und bin zur Treppe gelaufen und er ist mir nachgekommen. Er hat mich festgehalten und wollte mit mir reden aber ich wollte einfach nur weg von ihm. Er hat wie verrückt auf mich eingeredet. Ich solle ihm zuhören und es währe alles ganz anders. Plötzlich hab ich ein ziehen im Bauch gespürt und angefangen zu schreien. Er war aber so damit beschäftigt mir zu erklären wie das alles war das er erst etwas merkte als ich schon am boden lag. Bis er dann begriffen hat was los war und endlich den Notarzt gerufen hatte war es schon fast zu spät. Denen im Krankenhaus habe ich verboten ihm irgendetwas zu sagen. Ich wollte nicht das er aus mitleid bei mir bleibt. Ich meine irgendwas muss ihn doch dazu gebracht haben mit einer anderen zu schlafen. Und mit einem behinderten Kind währe es noch schwerer geworden. Er hätte bestimmt immer wieder mit anderen Frauen geschlafen und das wollte ich nicht ertragen müssen und das wollte ich den Kindern nicht antun. Schon während der Schwangerschaft hatten wir immer wieder streit. Deswegen bin ich auch zu meinem Vater gefahren. Ich dachte wenn die beiden erst mal da sind raufen wir uns schon wieder zusammen.´´ Gina seufzte und wischte sich eine träne aus den Augen. Biggi sah sie nachdenklich an. Sie verstand Gina. ``Ich bin froh das du mir alles erzählt hast´´ sagte Biggi leise und legte ihr eine Hand auf den Arm. Gina lächelte. ``Und ich bin froh eine Freundin wie dich zu haben.´´ ``Und wie soll’s jetzt weitergehen? Ich meine du Fliegst mit ihm in einem Team.´´ ``ich werde mich zusammen reißen und nicht provozieren lassen. Ich brauche meine Kraft für Alex und Max.´´ Biggi nickte. Am nächsten morgen musste Gina zu erst zum dienst. Biggi blieb bei den Kindern. Gina betrat langsam den AR. Es war Komisch nach zwei Wochen wieder hier her zu kommen. Am liebsten währe sie wieder nach Hause zu Biggi gefahren. ``Guten morgen´´ sagte sie leise. Ralf, Marc und Thomas sahen sie an. ``Hallo Gina. Na wie war die Fortbildung?´´ fragte Ralf und kam auf sie zu. ``Ging so´´ antwortete Gina. ``Ach ja das ist Thomas Wächter. Er hat dich vertreten.´´ stellte Ralf den neuen Kollegen vor. ``Hallo Gina.´´ Thomas gab ihr die hand. Marc blieb auf dem Sofa sitzen und beachtete sie nicht weiter. Gina sah ihn traurig an und ging dann zu Ebi ins Büro. ``Frau Aigner. Ich freue mich sie zu sehen.´´ Lächelte Herr Ebelsieder und gab ihr die hand. Gina lächelte. ``Ich wollte mich noch mal bei ihnen bedanken das sie uns so kurzfristig Frei gegeben haben. Und ihnen Unsere neue Adresse geben also die von Frau Schwerin und Mir.´´ ``Ah sie sind umgezogen?´´ ``Ja wir wohnen jetzt sozusagen in einer WG. Ich möchte sie aber Bitten nichts darüber zu sagen. Das muss nicht jeder wissen.´´ Herr Ebelsieder nickte und gab ihr die hand. ``Ist gut. Frau Schwerin beginnt ihren Dienst heute Abend?´´ Gina nickte und verließ das Büro. Nachdem sie sich umgezogen hatte ging sie raus zum Heli. Sie setzte sich auf den Piloten sitz und lehnte den kopf zurück. ``Hallo Gina´´ erschrocken drehte Gina den kopf zur Seite. Neben ihr stand Karin. ``Hallo ich hab dich gar nicht kommen hören´´ sagte Gina. ``Das hab ich gemerkt. Was ist den los?´´ ``Nichts.´´ ``Ach so und deswegen scheuerst du unserem neuen Doc eine und verschwindest dann ur Plötzlich für zwei Wochen von der Bildfläche.´´ stellte Karin fest. Gina musste lächeln. ``Dir entgeht auch gar nichts oder?´´ Karin schüttelte den kopf. ``ich bin Umgezogen und das hat sich sehr Kurzfristig ergeben.´´ sagte Gina was ja auch der Wahrheit entsprach. Plötzlich klingelte ihr Handy. ``Biggi was ist los?´´ Fragte Gina sofort da sie ein schlechtes Gefühl hatte. Karin sah sie verdutzt an. ``Nichts beruhig dich.´´ ``Man hast du mich erschreckt´´ stöhnte Gina. ``Was gibt es den?´´ ``Ist Karin zufällig in der nähe?´´ ``Ja die steht neben mir.´´ ``Gut gibst du mir sie mal? Alex ist hingefallen und hat sich das Knie aufgeschlagen. Es ist nicht schlimm aber es währe besser wen Karin sich das mal ansieht. ``Und es ist wirklich nicht schlimm?´´ fragte Gina besorgt. ``Nein sie lacht schon wieder aber zur Sicherheit.´´ sagte Biggi. ``Hier sie will dich mal sprechen. Hallo Mama´´ ``Hallo mein Schatz. Tut es noch sehr weh?´´ Karin verstand gar nichts mehr. ``Nein es tut fast gar nicht weh. Biggi hat mir eine Geschichte erzählt.´´ ``Das ist super. Gibst du mir noch mal Biggi?´´ ``Tschüss Mama. Biggi Mama möchte dich sprechen. So da bin ich wieder Gina.´´ ``Ist gut ich gebe dir Karin.´´ sie gab das Telefon an Karin weiter. ``Hallo Karin. Kannst du eben her kommen? Was los ist erkläre ich dir später´´ bar Biggi. ``Na klar komme ich.´´ Die beiden verabschiedeten sich und Karin legte auf. ``Tu mir einen gefallen und erzähl niemandem von dem was hier gerade passiert´´ bat Gina. Sie wollte nicht das alle Kollegen von ihren kinder wussten. Karin nickte. Gina gab ihr die Adresse. Dann ging sie in den AR in dem Thomas noch immer saß. ``Thomas könntest du Karin schnell wohin fahren?´´ ``na klar.´´ lächelte Thomas da er eh nicht besseres zu tun hatte. ``Danke. Karin weiß wo hin´´ Thomas nickte und ging raus zu Karin. Zusammen verließen sie kurz darauf den hof. Die anderen sahen Gina fragend an doch sie schüttelte nur den kopf und ging wieder nach draußen. ``So hier müsste es sein´´ sagte Karin und Thomas hielt den wagen an. Biggi hatte das Auto bereits gesehen. Sie nahm Max auf den Arm und ging nach draußen. Alex war bereits schon draußen. Biggi konnte sie nicht davon überzeugen still sitzen zu bleiben. Thomas half Karin aus dem wagen und konnte Biggi deswegen nicht sehen. ``Hallo Karin. Danke das du gleich gekommen bist.´´ sagte Biggi. Sie öffnete das garten Tor und blieb wie angewurzelt stehen. Thomas hatte sich beim klang ihrer stimme umgedreht. ``Biggi?´´ fragte er ungläubig. ``Thomas´´ die beiden sahen sich perplex an. ``Ähm kann mir vielleicht jemand hier raushelfen?´´ machte Karin auf sich aufmerksam da sie ziemlich ungemütlich saß. Thomas drehte sich sofort zu ihr um und half ihr auszusteigen. ``Kommt doch rein´´ sagte Biggi leise und ging vor ins haus. Karin sah sich verwundert um. Thomas trug ihre Tasche und sah sich ebenfalls aufmerksam um. Drinnen legte Biggi den kleinen auf sein Gerüst und wandte sich dann Alex zu. Dank einem Geländer rund um das Gerüst bestand keine Gefahr das Max herunter fiel. ``Wollt ihr etwas trinken?´´ fragte Biggi und nachdem die beiden genickt hatten holte Biggi ihnen ein glas wasser. Karin sah sich das Knie von Alex an. ``Das ist gar nicht so schlimm wie es aussieht. Wir machen dein knie jetzt sauber und dann mache ich ein klammer Pflaster drauf in Ordnung?´´ Alex nickte. Biggi brachte aus der Küche gleich noch die Flasche für Max mit. Max lag nun in seinem Gerüst und trank während Biggi daneben stand und Karin zu sah. Sie bemühte sich nicht zu Thomas zu sehen. Als Karin fertig war verschwand Alex sofort wieder nach draußen. Seit sie den großen garten mit Rutsche, Schaukel und Sandkasten hatte war sie nur noch draußen. ``Sag mal was ist hier eigentlich los?´´ fragte Katrin ihre Freundin. Biggi sah sie fragend an. ``Na erst knallt Gina unserem doc eine dann verschwindet ihr beiden für zwei Wochen von der Bildfläche und jetzt komme ich hier her und finde zwei kinder vor. Ich nehme mal an die kleine ist Ginas Tochter.´´ sagte Karin. Biggi merkte das sie Karin alles erklären musste. ``ist ja schon gut. Lange wird sie es eh nicht mehr geheim halten können.´´ stöhnte Biggi. ``Also das sind beiden Ginas Kinder. Alexandra und Maximilian. Die beiden sind Zwillinge´´ Karin sah sie verdutzt an. ``Max ist behindert. Er hat bei der geburt zu wenig Sauerstoff bekommen. Eigentlich während der wehen. Vor her hat Gina in einer kleinen Wohnung mit den beiden gelebt weil sie das Geld für Therapien brauchte. Das haus habe ich geerbt. Wir haben beschlossen zusammen zu ziehen. So spart sie Geld und ich bin nicht mehr alleine.´´ ``Und warum hat sie nie etwas gesagt?´´ fragte Karin. ``sie wollte nicht das wir sie anders behandeln aus mitleid oder so und ich bin froh das sie meine Hilfe angenommen hat. Die Einzelheiten soll sie dir lieber selber erzählen.´´ sagte Biggi. Als Max anfing zu weinen stand Biggi auf und nahm ihn auf den Arm. Er wurde sofort ruhig. Biggi setzte sich wieder zu Karin aufs Sofa und legte Max so das sein kopf auf ihrer Schulter lag. Thomas stand die ganze Zeit etwas abseits. Karin und Biggi unterhielten sich noch eine weile. Thomas war nach draußen gegangen und spielte mit Alex. Die kleine verstand sich auf anhieb super mit ihm. Eine stunde später fuhren die beiden aber wieder. Sie versprachen niemandem etwas zu sagen. Als sie wieder auf der Basis eintrafen wollte Gina natürlich sofort wissen was los war. ``Keine sorge. Ihr geht’s Prima. Sie hat die ganze Zeit mit Thomas im garten gespielt.´´ ``Danke Karin.´´ Karin lächelte sie an und nahm sie in den Arm. ``ich bin enttäuscht von dir´´ sagte sie Plötzlich. Gina sah sie verdutzt an. ``Na das du nie etwas gesagt hast.´´ Gina verdrehte die Augen. ``Biggi hat es mir erzählt. Sei ihr nicht Böse ich hab sie dazu gedrängt. Was ist eigentlich mit dem Vater der beiden?´´ ``Marc´´ antwortete Gina leise. Karin sah sie verdutz an. Gina sah sich kurz um doch die Jungs waren im Hangar. Also erzählte sie Karin alles. Sie bemerkte nicht wie Marc kam. Als er hörte um was es ging blieb er stehen. Als Gina geendet hatte platzte er in den Raum. ``Meine Kinder Leben?´´ schrie er. Gina zuckte erschrocken zusammen. Sie schloss die Augen und atmete tief durch. Marc war außer sich. Er lief auf Gina zu und zog sie grob an den Armen Hoch. ``Sag mir ob meine Kinder noch Leben.´´ Gina sagte nichts und sie ließ die Augen geschlossen. Dadurch wurde Marc nur noch wütender. ``Gina´´ schrie er und schüttelte sie. Karin stand mühsam auf und wollte Gina helfen doch Marc stieß sie in seiner Wut zur Seite. ``Michael, Thomas, Ralf, Peter´´ brüllte Karin so laut sie konnte. Als die vier in den AR kamen bot sich ihnen ein erschreckendes Bild. Karin lag am Boden genauso wie Gina. Zwei Stühle waren umgefallen und die beiden sahen ziemlich erschrocken aus. ``Schnell Thomas. Flieg zum haus und hilf Biggi.´´ flüsterte Gina. ``Thomas schnappte sich Ralf und Peter und rannte zum Helikopter. Michael kümmerte sich um seine Frau und um Gina. Marc saß Wütend in seinen Auto und fuhr so schnell er konnte. Er hatte Gina so lange gedroht bis diese ihm die Adresse gegeben hatte. Als die beiden Frauen wieder einigermaßen Ok waren half Michael ihnen ins Auto. Biggi saß mit den Kindern auf der Terrasse und aß Spagetti die sie zusammen mit Alex gekocht hatte. Plötzlich hörte sie das Motoren Geräusch ihrer BK 117. kurz darauf landete der Hubschrauber auf dem Feld neben dem Garten. Die drei Jungs kamen auf sie zu gelaufen. ``Ist bei dir alles Ok?´´ fragte Thomas. Biggi nickte verdutz. Peter und Ralf sahen verwundert auf die beiden kinder. Alex hatte angst bekommen und war zu ihr gekommen. Jetzt drehte sie sich langsam um. Als sie Thomas sah rannte sie zu ihm. Im gleichen Augenblick hielt ein Auto vor dem haus und kurz darauf hämmerte Marc gegen die Tür. ``Biggi du Schlange mach auf und lass mich zu meinen Kindern.´´ brüllte Marc. Nun verstanden Peter und Ralf gar nichts mehr. Als nach mehrmaligem klopfen und Klingeln keiner antwortete lief Marc um das haus herum. Vier Jahre lang hatte er sich die Schuld am Tod seiner Kinder gegeben und nun erfuhr ganz nebenbei das sie lebten. Als er auf die Terrasse kam sah er Thomas der Alex auf dem Arm hatte. Neben ihm stand Biggi mit Max und hinter den beiden standen Ralf und Peter. ``Ist das meine Tochter? Gib sie mir´´ ``Nein´´ sagte Thomas ruhig. ``Wo ist überhaupt das zweite Kind. Das waren doch Zwillinge´´ rief Marc wütend. ``Hier´´ sagte Biggi leise. Neben Thomas fühlte sie sich sicher. ``Nein. Ich sagte doch Zwillinge. Das heißt das zweite Kind muss so groß sein wie das Mädchen.´´ ``Nein. Das ist Max und das ist Alex. Die beiden sind deine Kinder. Max ist behindert.´´ sagte Thomas. ``Meine kinder sind nicht behindert´´ sagte Marc abfällig und ging auf sie zu. ``Lass sie in Ruhe. Meinst du nicht du hast ihnen genug angetan?´´ Verdutzt drehte er sich um. Hinter ihm standen Gina, Karin und Michael. ``Wieso ich?´´ ``Du bist schuld das dein Sohn behindert ist. Weil du meintest du musst mit einer anderen ins Bett gehen. Als die wehen eingesetzt haben warst du damit beschäftigt dein Gewissen rein zu reden. Max bekam zu wenig Sauerstoff. Er wird immer Querschnittsgelähmt bleiben und in seinem Wachstum wird er auch immer zurück bleiben. Ich liebe meinen Sohn und Biggi hilft mir nicht ganz kaputt zu gehen und du wirst wieder gehen.´´ sagte Gina. ``Nein ich habe ein recht auf meine Kinder´´ schrie Marc. Er hatte sich total verändert. Die andern hatten ihn als Netten und kollegialen Mann kennen gelernt doch was er jetzt von sich gab erschreckte alle. ``Du hast sie fast getötet! Max wird nie wie ein normaler Junge aufwachsen können. Du hast kein recht auf die Kinder. Vier Jahre lang war es dir egal wie es mir geht. Du hast nicht mal nach den kinder gefragt.´´ Antwortete Gina sauer. ``ich dachte sie währen Tod´´ ``Ja das war schon immer dein Problem du kannst nicht denken. Und jetzt geh´´ ``Nein ich...´```Nichts du... geh jetzt.´´ rief Gina. ``Du Miststück du willst mir verbieten meine Kinder zu sehen? Dir werde ich...´´ ``Nichts wirst du. Du gehst jetzt.´´ rief Michel und hielt ihn fest damit er nicht auf Gina los ging. Marc machte sich los und lief in die andere Richtung. Er lief direkt auf Biggi zu. Er nahm ihr grob den kleinen ab und stieß sie nach hinten. Biggi stolperte die Treppe runter und schlug sich den kopf an. Alle schrieen vor schreck auf. Auch Marc hielt kurz inne. Diesen Moment nutzten Ralf und Peter. Ralf nahm ihm das Kind ab und Peter drehte ihm einen Arm auf den Rücken. Michael kümmerte sich sofort um Biggi die bereits schon wieder auf den beiden Stand. Sie hatten gedacht das so regeln zu können doch nun gingen Karin, Biggi, Gina, Thomas und die Kinder nach drinnen. Michael rief die Polizei. Eine Viertelstunde später war alles vorbei. Gina erzählte allen was damals vorgefallen war und warum sie ihren Kollegen nichts gesagt hatte. Während alle zusammen im Wohnzimmer saßen gingen Biggi und Thomas nach oben in Biggis Schlafzimmer. ``Und wie geht es Vera und den Mädchen?´´ fragte Biggi während sie nach draußen sah. Thomas trat hinter sie. ``ich bin seit einem Jahr von ihr geschieden.´´ Biggi drehte sich zu ihm um. ``Aber doch nicht wegen unser kleinen Affäre oder?´´ ``Nein, das heiß doch vielleicht.´´ Biggi sah ihn fragend an. ``Na ja ich habe gemerkt das ich sie nicht liebe. Ich liebe dich und deswegen haben wir beide beschlossen uns zu trennen. Das war besser als wenn wir so neben einander her gelebt hätten.´´ Biggi sah ihn an. Sie Liebte Thomas doch als sie damals erfuhr das er verheiratet war beendete sie das sofort. ``Gib uns eine Chance´´ bat Thomas leise. Biggi lächelte. Sie ging auf ihn zu und küsste ihn zärtlich. ``Warum nicht?´´ fragte sie leise. Sie versanken in einem Leidenschaftlichen Kuss. Eine Viertelstunde später verließen sie das Schlafzimmer wieder. Oben an der Treppe blieben sie stehen und sahen nach unten. ``Ich glaube Gina und den Kindern wird es nie wieder an etwas fehlen´´ lächelte Biggi. Thomas nickte und gab ihr einen Kuss.
Copyright 2005: Mareike