Das ist eine Fortsetzungsstory von "Freundschaft und Liebe". Zur Erinnerung an die Leser:
Gabi hat den Unfall überlebt und die Hauttranzplatation. Sie und Ralf wollen heiraten, da sie von ihm ein Kind bekommt. Dr. Karin Thaler ist nicht nur die neue Notärztin, sondern auch ihr Freundin. Biggi und Thomas sind die Piloten. Peter ist noch Single. Dirk und Laura sind dabei ein Paar zu werden. Sie haben sich ihr Liebe eingestanden.
A-Team:
Dr. Michael Lüdwitz
Thomas Wächter
Peter Berger
B-Team:
Dr. Karin Thaler/ Dr. Gabi Kollmann
Biggi Schwerin
Ralf Staller
Dirk Lüdwitz, Laura Wächter, Max und Gonzo
Rund um zufrieden
"Das ist ja was ganz neues Frau Dr. Kollmann?. Ja nun muss ich meine Personalstruktur wieder ändern. Frau Dr. Thaler ihr Arbeitsverhältnis endet nicht zum nächsten Ersten. Ich sende Ihnen in den nächsten Tagen den Arbeitsvertrag zu. Sie bekommen von mir einen unbefristeten Vertrag. Frau Dr. Kollmann wünsche ich alles Gute. Das mit dem Flugverbot geht klar. Auch Herrn Staller alles Gute.", sagte Frank Ebensieder. Nach dem er mit Michael noch einige Worte noch gewechselt hatte ging er. "Na, den hast du ganz schön geschockt, Gabi. Aber ich freu mich für euch.", sagte Biggi. Dann nahm sie die Freundin in Arm. "Aber auch für dich, Karin.", sagte sie.
"Äh....hast du gerade mit mir geredet Biggi?", sagte Karin
"Ja, habe ich. Ich hatte gesagt, dass mich auch für dich freue, dass du da bleiben kannst. Wir haben ein Ärztin und eine gute Freundin mehr.", Biggi lachte dabei.
Karin grinste. So kannte sie die Pilotin und Freundin. Ehrlich wie immer. Aber diese blöden Einsatzberichte waren ihr ein Greul. Vergangene Woche war der PC kaputtgegangen. Sie konnte sie nicht schreiben. Ja und nun musste sie noch ne Stapel ein den Laptop eingeben, damit Ebensieder wieder Ruhe gab. Sie schaute hoch und dachte an die schöne Nacht mit Michael. Da konzentrierte sie sich auf die Berichte, denn sie wollte ja mit dem Kollegen noch ins Kino, falls sie es schaffte.
"Müssen die scheiß Berichte eigentlich bis morgen dort sein Michael", rief Karin in Richtung Büro
"Ja, warum fragst du, Karin?", wollte der Kollege wissen.
"Nur so.", war ihre Antwort.
"Nur so", wiederholte Michael und schaute von seinem Schreibtisch aus in Richtung Karin.
"Gut, dann gehst du heute eben alleine ins Kino. Das heißt dann muss Dirk statt mir mit, denn ich werde sicher nicht innerhalb meines Dienstes mit Mist fertig.", sagte Karin und blickte auf den Laptop.
Ralf, Peter, Gabi, Biggi, Thomas, Dirk und Max grinsten wie Honigkuchenpferde.
"Geht, nicht! Dirk kann nicht ins Kino, Karin. Da musst du halt Papa oder doch Michael mitnehmen. Ja oder Ralf . Ach ne das geht auch nicht. Peter ist auch ein guter Begleiter. Immer charmant. Denn Dirk brauche ich. Der muss mir nochmals Physik und Mathe erklären, ansonsten ist mein zweier weg und das will ich nicht.", sagte eine Stimme. Es war Laura. Die sah sie sehr ernst an. Die anderen verkniffen sich das Lachen.
"Geht nicht! Denn Michael kann nur mit ins Kino, wenn er in München anruft und die Verlängerung ihnen erklärt auf grund des Laptopfehlers konnte ich meine Berichte nicht eingeben und nun muss ich mich wieder beeilen.", sagte Karin ruhig.
"Der Bericht, heißt es doch oder Karin", meinte Laura.
"Ja, genau." , war die Antwort.
"Der Bericht ist männlich. Ja und Männer brauchen ab und zu viel länger. Da sie alles sehr genau nehmen.", meinte Laura. Gabi, Biggi und Karin grinsten in sich hinein.
"Die Mehrzahl ist aber weiblich, Laura. Es heißt die Berichte.", meinte Michael und er war nun von seinem Büro in den Aufenthaltsraum gekommen.
"Stimmt genau, Michael. Da aber ein Mann einer schönen Frau wie Karin , eh , keinen Wunsch abschlagen kann, gehst du jetzt ins Büro und setzt den Vorschlag von Karin in die Tat um, denn ich brauche Dirk zum Erklären auch wenn der von seinem Glück noch nichts weiß.", meinte sie . Während sie den letzten Satz ausführte, drückte sie Michael zwei Küsse auf die Wangen und sah recht liebevoll an.
Michael schaute sie nun mit großen Augen an. Nach einer Weile drehte er sich um und ging in Richtung Büro. Als er an Thomas vorbeilief meinte er nur "Du kommst mit." Da bei tippte er mit dem Zeigefinger auf seinen Overall. "Soll ich dir wohl den Hörer halten Michael?", war dem Piloten seine spontane Antwort. Der Rest brach in ein schallendes Gelächter aus. Ralf verschluckte sich an seinem Kaffee. Nach einiger Zeit kamen die Beiden wieder aus dem Büro. Er ging auf Dirk zu. "Du darfst auf passen, mein Lieber, denn dich wickelt die Damenwelt mal um die Finger", sagte Michael zu seinem Sohn.
"Mhmm....Klar mache ich. Aber warum soll’s mir besser gehen wie dir Papa!", war die Antwort von Dirk.
"Also Laura fahren wir zu euch, denn ich habe heute abend noch vor eher ins Bett zu kommen wie die letzten Nächte.", sagte er und deutete in Richtung Türe.
Laura zog die Jacke an und gab Thomas noch einen Kuss. Dann ging sie in Richtung Türe. Da bei murmelte sie vor sich. "Willst heute nacht alleine ins Bett, Dirk?" Peter der dies hörte grinste vor sich hin. "Karin schau was du fertig bekommst. Wir gehen dann natürlich ins Kino. Ich habe Ebensieder schon gesagt, dass er Einsicht mit dir haben muss.", sagt Michael und sah Karin an. Sein Blick sinkte auf ihr Dekollete. Sie war nur hübsch, dachte er bei sich. "Danke Michael. Holst du mich dann um 22.00 Uhr ab, da es die Spätvorstellung ist?", sagte Karin. Ihre Stimme war melancholisch.
" Gut 22.00 Uhr bei dir", sagte er. Dann ging er in sein Büro. Thomas grinste breit.
Laura und Dirk waren in der 3, 5 Zimmer Wohnung von Thomas und Laura angekommen. Sie war geräumig und hell eingerichtet. Dirk sah Laura an. Sie war für ihr Alter äußerst hübsch und ja nicht ohne. Mit ihr konnte man sich gut unterhalten. Sie hängte die Jacke an den Hacken der Gaderrobe. Dann drehte sie sich zu ihm um. "Ich mache uns ne Kaffee. O.k.", sagte sie. Sie ging auf ihn zu und fasste ihn um die Hüften. Dann legte sie den Kopf an seine Schulter. Dirk streichelte ihr über den Rücken. Sie schaute ihm in seine tiefblauen Augen. Dann küssten sie sich innig. Nach einiger Zeit ging Laura in die Küche. Dirk ging in ihr Zimmer vor. Sie kam mit dem Kaffee. Beide tranken eine Tasse bevor sie sich an die Arbeit machten. Nach zwei Stunden hatte Laura den Stoff so weit in sich. Sie sah ihn an. "Sag mal hast du Michael schon von uns was gesagt?", fragte sie ihn. "Nein habe ich nicht, da ich der Meinung bin, dass er nicht alles gleich wissen muss.", bekam sie zur Antwort. Es klopfte . Thomas war gekommen und schaute zu Laura ins Zimmer. "Weißt du wo die Kanne der Kaffeemaschine ist, Laura?", fragte er. "Ja, die steht bei mir auf den Oberschenkeln. Willst du sie haben, Papa?", sagte Laura und lachte spitzbübisch übers ganze Gesicht. Dirk grinste. "Ja, wäre net.", sagte Thomas. Nach einiger Zeit ging Dirk heim, denn er musste selber noch lernen. Als er heim kam war Michael schon da. Er war im Bad und machte sich für den Abend mit Karin fertig. Auf deren AB hatte er von der Basis aus auf Band gesprochen. "Hier Michael. Ich hole dich schon um 20.00 Uhr ab und wir gehen noch was essen. Ist dir das recht. Dann rufe mich an. 34 66 88". Karin kam in ihre Wohnung und sah, dass jemand angerufen hatte. Es war nach 18.00 Uhr und sie wollte sich nun erst ein Bad gönnen. Wie immer drückte sie die Abruftaste des AB und bekam folgende Nachricht zu hören:
"Hier Michael. Ich hole dich schon um 20.00 Uhr ab und wir gehen noch was essen. Ist dir das recht? Dann rufe mich an. 34 66 88".
Karin wählte die Nummer. "Dirk Lüdwitz.", bekam sie zu hören. "Hallo Dirk , hier ist Karin. Wie geht es dir?" meldete sich Karin
"Danke gut. Und selber?" wollte Dirk wissen.
"Sehr gut. Ist dein Papa da?", fragte sie.
"Ja, Moment.", sagte Dirk und legte den Hörer auf die Seite. Dann hörte Karin Dirk rufen. "Papa , Telefon. Der Himmel ist dran". Einige Minuten war es still. Dann meldete sich Michael. "Ja, Lüdwitz.", sagte er. "Hallo ich bin Karin. Ich wollte nur sagen, dass ich mich freue über die Nachricht. Du kannst gern auch eher kommen.", sagte sie. "Ja, das ist toll Karin, das werde ich tun.", sagte er. Dann ging er in die Küche. Er holte sich ein Bier aus dem Kühlschrank. Mit dem ging er zu Dirk ins Zimmer.
"Was sollte das heißen der Himmel ist dran, Dirk?", fragte er seinen Sohn.
Dieser drehte sich um und sah ihn an.
"Das soll heißen, dass ich längst bemerkt habe, dass du in Karin verliebt bist. Ja und das ich mich für dich freue da Karin so ne tolle Frau ist. Außerdem sind fast 7 Jahre ja Enthaltung genug. Mama ist tot. Aber das ist kein Grund warum du nicht wieder eine Freundin haben kannst und vielleicht irgendwann mal heiratest. Zu dem ich habe auch ne Freundin. Es ist Laura, Thomas Tochter. Ich hoffe du bist nicht dagegen.", sagte Dirk
Michael setzte sich auf den Sessel der noch im Zimmer von Dirk stand und nahm einen großen Schluck aus der Bierflasche. Dann sah er ihn an.
"Eigentlich habe ich mir wegen dir keine Freundin gesucht. Ich wollte nicht, dass du dich zurückgesetzt fühlst. Mir reichen schon die Vorwürfe deiner Großeltern. Egal ob meine Seite oder die deiner Mutter. Deshalb habe ich mir keine Freundin gesucht. Aber noch mehr freue ich mich, dass du Karin magst. Sag mal seit wann seit ihr du und Laura zusammen? Ich verrate Thomas nichts. Soll selber draufkommen.", sagte er.
"Seit Weihnachten. Seit dem Blinddarmdurchbruch von Laura. Angefangen hat es mit der Wichtelaktion.", sagte Dirk.
"Na, dann genieße deine 1. Liebe.", sagte er und ging aus dem Zimmer. Er machte sich fertig und kam dann nochmals um Dirk auf Wieder sehn zu sagen. Dann ging er .
Dirk lernte. Plötzlich klingelte es. Wer mochte das sein?, dachte er. Er ging zu Türe und öffnete sie. Es waren seine Großeltern Prof. Ludgar Lüdwitz und Lara Lüdwitz. "Das ist aber eine Überraschung. Ich habe schon gedacht ich muss ne Vermisstenanzeige aufgeben, weil wenn ich bei euch anrufe oder euch schreibe, dann kommt entweder der AB oder kein Brief zurück. Kommt rein. Ich bin alleine und lerne noch. Papa ist bei einer Besprechung. Von der Basis aus. Ich weiß aber nicht wo. Aber weil ihr gerade da seit, da könnt ihr mit mir Abendessen, das hat mir Papa nämlich noch hingerichtet. Ich esse nicht gerne alleine.", sagte er und gab seiner Oma und dem Opa einen Kuss. " Ach Dirk Schatz du weißt doch wie vergesslich ich bin. Opa hat mich heute an deinen Anruf vor ne Woche erinnert. Deshalb sind wir auch da, weil wir uns mal melden wollten bei dir. Wie geht es dir?", sagte Lara Lüdwitz. Die 58-jährige war groß gewachsen und hatte schwarzes Haar. Sie war Betriebswirtin und leitete die Verwaltung von der Klinik ihres Mannes. Michael war ihr einziges Kind. Nach dem Tode seiner Frau hatte sie sich immer sehr intensiv um Dirk gekümmert was regelmäßig zu Auseinandersetzungen zwischen ihr und Michael führte. Doch Dirk war ihr ein und alles. Sein Opa klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter. "Alles klar bei dir?", meinte er. Sie gingen in die Küche und Dirk deckte noch für zwei Personen. "Ja, Opa viel zu lernen bis zu den Ferien. Aber in den Ferien will nach München, in die Ausstellung über Medizin und ihre Fortschritte. Darf ich da nach zu euch kommen?", fragte er. "Also hör mal wir wären sehr beleidigt wenn du nicht kommst.", sagte er zu seinem Enkel. "Ich frage deshalb, weil ich gerne meine Freundin mitbringen wollte. Laura ist ein Jahr jünger wie ich und sehr interessiert. Sie interessiert sich für Hubschrauber und das Fliegen. Da läuft nämlich zur gleichen Zeit eine Ausstellung über Hubschrauber, Flieger und Rettungshubschrauber. Da will sie hin. Die beiden Ausstellungen finden im Deutschen Museum statt. Jede in einem anderen Teil.", erzählte er ihnen. "Wie lange kennst du Laura schon?", wollte seine Oma wissen. "Kennen tun wir uns schon sehr lange. Laura ist die Tochter von Thomas. Papas Pilot. Nur gehen tun wir erst seit Weihnachten miteinander. Da Laura aber auch so strebsam ist wie ich, leidet die Schule nicht drunter.", sagte er. "Ja , ja dein Papa hat uns erzählt, dass du im letzten Zeugnis keine drei hattest nur Einser und zweier. Bring sie doch mit. Fragt ihren Vater ob ihr bei uns schlafen könnt, dann könnt ihr ja noch am Abend in ein Kino oder zum Tanzen.", sagte Ludgar Lüdwitz zu ihm. Die Großeltern berichteten, dass vom Ärztekongress aus Salzburg kamen. Sie hatten Dirk auch Mozartkugeln mitgebracht. Seine Oma hatte ihm eine tolle Jeans und ein schönes Hemd und ein T-Shirt mitgebracht. "Sag mal Dirk was wünscht du dir zum Geburtstag?", fragte Lara Lüdwitz den Enkel. "Ich spare auf einen PC, den ich eigentlich schon lange bräuchte. Aber ich bin der Meinung, dass Papa nicht für meine Wünsche arbeiten gehen soll. Am liebsten wäre mir ein Geld. Da mein Fahrrad auch nicht mehr lange mitmacht.", gab er ihr zur Antwort. Die Großeltern gingen nach einer Stunde.
Dirk lernte noch für die Schule und ging dann ins Bett.
Gabi hatte ihrer Mutter eröffnet, dass sie Ralf heiraten werde, da sie ein Kind von ihm erwartete. Der Ärger war vorprogrammiert. Es kam zum Streit zwischen den Frauen. Gabi verlies wutentbrannt, die Wohnung ihrer Mutter. Sie lief ziellos durch die Stadt. Da sie Ralf nicht erreichte, ihr viel zu spät erst ein, dass er heute mit Peter im Fitnessstudio war, ging sie in das nächste Lokal. Dort sah sie Karin und Michael sitzen. Sie sah wie verliebt die beiden waren. Sie war gerade dabei sich an einen andern Tisch zu setzen, da hatte sie Michael entdeckt und winkte sie zu sich und Karin her. Denen erzählte sie dann was vorgefallen war. Verständnisvoll hörten die Beiden zu. Der Kellner kam und sie bestellte sich einen Salat. Karin und Michael erzählten ihr, dass sie dran schuld sei , dass sie nun ein Paar wären und noch dazu sehr glücklich. Nach dem Essen zahlte sie und ging dann nach Hause. Die Wohnung war leer. Ralf war mit Peter unterwegs und das konnte dauern. Doch da sperrte sich die Türe. "Hallo mein Schatz.", sagte er. "Peter und ich haben dir noch ne Pizza mitgebracht, wir dachten, da ran, dass du ja nun einen mehr zum Ernähren hast. Komm ich decke dir den Tisch. Wir trinken noch ein Bier während du isst und was willst du?", sagte er. Dann erzählte sie ihm von dem Gespräch ihrer Mutter und von Karin und Michael und was die gesagt hatten. Peter gab den Kollegen recht. Er verabschiedete sich nach einer Stunde.
Am anderen Morgen, die A-Crew hatte Dienst, war Karin schon im Aufenthaltsraum und schrieb ihre Berichte. Sie hatte beste Laune und war im Gegensatz zu Michael sehr fit. Der rannte durch sein Büro wie ein aufgescheuchter Kakadu. Thomas bemerkte dies und meinte leise. "Karin hat ihn gestern durcheinander gebracht. Weißt du als Sani ein Mittel dagegen, Peter?" "Das muss er noch ein paar Mal wiederholen, dann gewöhnt sich der Körper an den Zustand.", sagte Peter zu Thomas. Die beiden gingen in den Aufenthaltsraum. Karin war gerade fertig geworden mit den Berichten und dabei sie auszudrucken. Der Drucker tat brav seine Arbeit. "Michael willst du mal sehen, wie ich die Berichte verpacke und dann Ebi per Mail sende. Dann hat er sie ja heute noch?", rief Karin in Richtung Büro. Michael kam aus dem Büro und stieß mit Ralf der gerade den Aufenthaltsraum betrat voll zusammen. Michael ging weiter. Ralf schüttelte den Kopf. Peter meinte nur " Karin hat ihn gestern durcheinander gebracht. Sein Körper hat sich an den Zustand noch nicht gewöhnt. Habe Nachsicht mit ihm. Ist nur ein Notarzt.", dabei grinste er frech.
Karin erklärte Michael das Ganze und er war begeistert. Ralf hatte die Einladungen zur Hochzeit dabei. Der Dienst der B-Crew verlief ruhig.
Laura hatte sich über die Einladung von Dirk mit der Ausstellung gefreut. Sie erzählte Thomas davon. Er hörte ihr zu. "Sag mal läuft da was zwischen dir und Dirk?"; fragte er vorsichtig. "Ja, Papa, wir sind seit Weihnachten ein Paar. Hast du was dagegen?", wollte sie wissen.
"Nein, aber erfahren, hätte ich es schon ehr gerne. Nicht erst wenn ich selber nachfragen muss, weil ich den Verdacht habe. Oder hast du zu mir so wenig Vertrauen Laura?", sagte er ernst zu ihr. Dann sah er Laura an. Eigentlich richtig böse konnte er ja nicht sein auf sie. Denn sie war nach Veras Tod , die einzige die ihm Halt gab (In meiner Geschichte hat Thomas nur eine Tochter. Nicht zwei wie in der Serie.). "Nein, ich habe schon Vertrauen zu dir Papa, aber halt Angst dass du und Michael euch lustig über uns macht. Aber ich muss mich wohl geirrt haben in dir oder vielleicht auch in euch beiden.", sagte sie zu ihm.
Am nächsten Morgen in der Basis. Es war sehr nebelig so dass die Flugsicherung in München Thomas Startverbot gab und die Crew musste aber trotzdem den Dienst absitzen. Michael war hundemüde und Peter auch noch richtig fit. Thomas hingegen war bestens gelaunt. Nach dem Gespräch mit Laura war er zu Frieden. Er stellte den Beiden die Kanne mit Kaffe auf den Tisch und setzte sich dann hin. "Sag mal Michael wusstest du, dass Laura und Dirk zusammen sind?", fragte er den Freund und Kollegen. "Ja ich weiß es von Dirk. Der hätte keine bessere Wahl treffen können meiner Meinung. Wieso seit wann weißt es du?", wollte der Notarzt wissen. "Seit gestern abend. Da mich Laura fragte, ob sie auf die Flugausstellung nach München gehen kann mit Dirk. Auch wären sie bei den Eltern zum Übernachten eingeladen. Sie wollte wissen ob ich was dagegen hätte. Da habe ich sie gefragt. Ich war nur enttäuscht als sie meinte, sie hätte es mir aus Angst nicht gesagt, da ich oder wir uns über sie lustig machen würden. Verstehst du das?", sagte er zu ihm und biss in sein Brötchen. "Nein, ehrlich gesagt nicht. Dirk hat es mir gesagt als ich mit Karin fortging ins Kino. Er hatte schon lange gemerkt, dass ich mich in Karin verliebt habe und er finde sie toll. Würde sich freuen wenn sie zu uns zieht. Wenn es nach ihm ging zum nächsten ersten. Kannst du mir das erklären?", fragte er den Pilot. "Nein , ich nicht aber vielleicht Peter. Denn haben wir dafür ja.", scherzte er. Der machte ein sehr nachdenkliches Gesicht. "Das ist ja toll, dass Dirk mich nett findet. Da freue ich mich sehr darüber. Aber mit zusammen ziehen muss er noch warten.", kam es von hinten. Die Stimme gehörte Karin. Sie war eher da, da sie noch Berichte und Schriftkram erledigen musst und wegen Michael. Michael schütte sich im Schreck den Kaffe auf das T-Shirt. Nun zierte es eine großen Kaffeefleck. "Guten Morgen, Karin. Du hast Michael ganz schön nervös gemacht, nun braucht er ein neues T-Shirt und eine Ärztin mit Herz.", scherzte Peter. "Haben wir beides vorrätig. Wenn er brav ist dann kriegt er auch noch ne Kuss.", sagte Ralf, denn ergab dem Kollegen gerne recht wenn es gegen Michael ging . "Und wer küsst mich?", es war Biggi die nun reinkam. "Wie immer niemand. Na, ja das ist halt Ironie des Schicksals", meinte sie. Ralf sah Peter an machte eine Deut in Biggis Richtung. Die beiden Sani standen auf und gaben Biggi einen Kuss auf die Wange. "Sind wir niemand, Biggi?", sagten sie. Grinsend ging sie in die Umkleide. Karin kam wenig später nach. Sie mussten erst mal herzhaft lachen. Karin erzählte Biggi von dem Abend mit Michael. Sie hörte zu und meinte, das vorhin war nur zum Reizen der Jungs. Dann wollte sie von Karin wissen was sie den Ralf und Gabi zur Hochzeit schenken sollten. Die beiden brauchten eine neue Wohnung und ein Kinderzimmer. Ralf sahs am Tisch und studierte die Wohnungsanzeigen in der Tageszeitung. Er strich eine an. Plötzlich merkte er eine Hand die kalt war in seinem Nacken. Es war Gabi. "Schatz, deine Finger verraten dich. Denn so kalt wie die sind, machst du jeder Gefriertruhe Konkurrenz.", sagt er. Gabi deutet mit dem Finger auf die angestrichene Wohnung. "Die ist zu klein und zu teuer. Sind nur 3 Zimmer wir brauchen aber 4", meinte sie.
"Aber ich habe bei einem Haus angerufen. Das hat 6 Zimmer und ne Garten für Gonzo. Das kostet nur 300 Euro mehr und ist auch nicht weit von hier entfernt. Einige Meter von Karins Wohnung. Ich habe einen Termin mit dem Vermieter vereinbart. Den es kann sein, dass er sich auf eine Mietkauf einlässt. Das wäre noch besser. Muss mal schauen wie lang mein Bausparvertrag noch läuft, dann zahlen wir was an, und können so die Miete drücken. Was hältst du davon, Ralf? Ach ja heute abend nach Dienstschluss haben wir Termin. "Ja ist o.k. Warum nicht ein kleines Haus wo wir unsere Ruhe mal haben. Falls die uns deine Mutter gönnt.", meinte er. "Ach das glaube ich nicht. Denn sie hat mir angedroht mich zu enterben , falls ich dich heirate. Zur Hochzeit will sie nicht kommen. Ihr Pech. Ich heirate dich trotzdem. Ich bin eh die letzte Tochter, die sie hat.", meinte sie. " Äh....wie darf ich das verstehen, Gabi?", sagte Karin. "Ich dachte du hast noch einen Bruder und eine Schwester.", meinte Karin. Auch Biggi nickte wohlwollend. "Mein Bruder ist kurz nach meinem Physikum an einer Blutvergiftung gestorben. Meine Schwester wurde vor 3 Jahren bei einem Unfall getötet und mit ihr, ihr Mann und das ungeborene Kind.", berichtete Gabi. Der Nebel löste sich nur langsam auf. "Medicopter 117, Dr. Lüdwitz bitte kommen.", meldete sich das Funkgerät. "Dr. Lüdwitz hört", sagte Michael. "Flugsicherung, Jens Köster. Dr. Lüdwitz schicken sie bis auf den diensthabenden Piloten/Pilotin alle heim. Denn ich denke nicht, dass das Wetter so gut wird, dass wir Startgenehmung erteilen können. Nur einer der Piloten muss den Notdienst bis morgen früh aufrecht erhalten. Wer dies ist geben Sie mir durch oder der/die jenige soll sich bei mir melden. Ich bin die Urlaubsvertretung für Frank Ebensieder der nun 4 Wochen in America weilt. Die Berichte senden Sie mir innerhalb der nächsten Woche per Mail zu. Ende.", teilte Jens Köster mit. "Also ihr habt gehört. Außer Thomas oder Biggi dürfen alle heim. Wer bleibt da von euch beiden.", wollte er von den Piloten wissen. "Wenn es dir nichts ausmacht, Michael schlage ich vor wir teilen uns den Notdienst. Thomas welche Hälfte willst du?", fragte Biggi. "Die Idee ist sehr gut Biggi, bin damit einverstanden. Ihr einigt euch bis ich mich umgezogen habe. O.k.", sagte Michael. Die Türe ging auf. Laura kam herein. Da es noch regnete war sie sehr nass. "Papa bei Oma macht keiner auf. Hast du die Ersatzschlüssel da, damit wir schauen können ob ihr was passiert ist?, Laura ihren Vater. "Biggi ich nehme die Schicht nach Mitternacht. Oder ist es dir nicht recht. Sag mal wie sollen wir die Berichte per Mail schreiben, wenn der PC nicht geht, oder das Programm spinnt. Der treibt mich noch an den Rand des Wahnsinns.", meinte Thomas. "Also das frage ich mich auch. Der Köster redet sich leicht. Nein, das ist mir sehr recht, auch wenn ich in der Dunkelheit heim laufen muss.", sagte Biggi. "Musst du nicht, Biggi ich laufe mit dir dann heim.", sagte Peter. "Danke Peter das ist sehr nett von dir.", sagte Biggi und warf Peter einen Handkuss zu. "Ich beeile mich, dann können wir ja nochmals zusammen den PC befragen.", meinte Thomas zur ihr. "Komm Laura wir gehen. Fahren ist nicht bei der Suppe", sagte er und nahm seine Tochter in den Arm. Dann gingen sie . Während des Spaziergangs zu Anna Vogt, der Mutter von seiner verstorbenen Frau, erzählte er Laura von dem PC – Problem. Lauf meinte das sie vielleicht nur ein Update von dem neunen Programm erhalten .Anna Vogt war 66 Jahre alt, normalgebaut und hatte graue Haare. Sie war einkaufen als Laura bei ihr war und kam zurück. Da hing ein Zettel an der Türe.
Hallo Oma,
ich war da, da ich mir Sorgen um dich gemacht habe. Du hast dich fast ne Woche nicht gemeldet.
Alles Liebe
Laura
Ach, Lauraschätzchen, dich habe ich vergessen. Werde mich gleich melden. Sie räumt die Einkäufe aus. Laura und Thomas klingelten nochmals dann holte Thomas den Schlüssel raus. "Warte mal, die muss doch da sein. Vielleicht war sie mit dem Rad einkaufen. Ich habe ihr zwar schon mehrmals angeboten das für sie zu machen. Aber das mit dem Hören ist so ne Sache bei ihr seit Opas Tod vor fast zwei Jahren." Ich klingele nochmals. Das tat Laura. Die Türe ging auf und Thomas und Laura gingen den ersten Stock zur Wohnung. Anna Vogt sah die Beiden und lächelte. "Wollte dich gerade anrufen, Lauraschätzchen. Hallo Thomas. Sag bloß sie hat dich verrückt gemacht wegen mir. Mir geht es sehr gut. Ich war im Fitnessstudio, ja und Einkaufen war ich auch. Bei Vera war ich auch.", sagte sie und gab Thomas und Laura je ein Küsschen. "Ja , sie hat mich auf der Basis geholt und mir gesagt, dass du dich seit einer Woche nicht gemeldet hast. Sie macht sich Sorgen um dich Anna.", sagte er. Anna Voigt zeigt Thomas den Zettel. Thomas und Laura blieben noch eine Weile.
Thomas erzählte das Biggi als er gegen 22.00 Uhr kam. Peter kam auch, denn er wollte ja Biggi nach hause bringen. "Das wäre der Gipfel des Eisberges. Die machen uns beide regelmäßig zur Sau wegen der Berichte und wir können sie nicht so verfassen, weil wir keine Vollversion haben.", meinte sie. "Laura meinte du sollst Köster auf den Zahl fühlen, da du als Frau mehr Erfolg haben wirst.", sagte Thomas. "Das mache ich schon, Thomas. Der kann sein blaues Wunder erleben. Den mit uns spielt man nicht.", sagte sie. Dann gingen Biggi und Peter zu Biggis Wohnung. Zwar bat Biggi in noch mit hin, doch Peter wollte in sein Bett.
Der Funk weckte Thomas. Es war München. Das Wetter wäre wieder gut und heute hätte der Pilot zu erst Dienst der nicht in der Nacht da war. Biggi kam um 10.00 Uhr. "War was los , Thomas? Konntest du schlafen?", wollte sie vom Kollegen wissen. "Ging so. Los war nix. Ich gehe nun ins Bett. Bis später.", sagt er. Die B-Crew hatte einen halbwegs ruhigen Dienst. Ein Unfall in den Bergen und auf der Autobahn hatte es mal wieder ne Massenkarampulsche gegeben. Der Alltag eben.
14 Tage später feierten Ralf und Gabi ihre Hochzeit. Gabi trug ein weißes langes Kleid. Es war mit Perlen bestick. Die Kollegen hatten die Basis zu einem Kleinod fürs Brautpaar umgebaut. Die Trauung war toll. Nur Gabis Mutter hatte sich wirklich nicht sehen lassen, da sie Ralf als Schwiegersohn nicht wollte. Bei der anschließenden Feier gab es eine kleine Überraschung. Dirk und Laura hatten für die Beiden was gebastelt. Dirk schob ne Truhe in den Raum. Laura gab die nötige Erklärung dazu ab. "Das ist eine Schatztruhe, Gabi und Ralf. Der Inhalt und die Truhe selber sind selbstgebastelt und haben mich und Dirk einige Male zur Verzweiflung gebracht. Denn wir wussten ja nicht wie schwer es ist, an Maße zu kommen. Aber nach dem ihr euer Haus bezogen habt und in eurem Kinderzimmer noch ein Platz war, bei dem Gabi meinte der wäre nicht nutzbar, war die Idee geboren. Wäre da nicht der Zettel mit den Maßen verloren gegangen. Aber nach einer großen Suchaktion im Hause Wächter/Lüdwitz war der Zettel wieder da und Dirk hatte konnte loslegen um die Truhe vom Papier in die Realität zu bringen. Sie hat auch eine geheime Schublade. Sie ist aus Holz und sehr stabil gebaut. War gestern da rauf gesäßen und gestanden. Bin nicht eingebrochen. "Kein Wunder bei deinem Gewicht, Laura.", meinte Ralf. Sie hat gestern abend noch Rollen verpasst bekommen. Die haben Dirk den Rest gegeben. Also so will ich ihn nicht mehr erleben. Der wollte mich und Truhe an die Wand werfen vor Wut. "Nee dich nicht. Aber die Truhe.", kam der Einwand von Dirk.
"Also das Truhe als solches ist von Dirk.", meint Laura. "Was aber viel wertvoller ist, ist der Inhalt und der ist von Laura. An Kreativität ist sie nicht zu übertreffen. Für alle was drin. Für Gabi. Für Ralf und das Kind. Da wir ja nicht wissen ob wir es mit einem Jungen oder Mädchen zu tun haben........ach was rede ich eigentlich.......kommt her und seht selber. Denn die Truhe lässt sich öffnen. Gabi und Ralf standen auf, der Rest drehte sich um. Als Gabi die Truhe öffnete, traute sie und Ralf ihren Augen nicht. Der Inhalt war Kinderkleidung in allen Größen für Junge oder Mädchen. Ganz unten hatte Laura ihr ein Stillkissen genäht. Für lagen zwei Flaschen Bier und ein Pfund Kaffee und ne neue Hose drin. Auch eine Bettwäsche hatte sie genäht. Sie hatte eine Bären drauf genäht. Ralf und Gabi waren sprachlos. In der Schublade hatte sie noch Strumpfhosen und Bodys rein gelegt. Nach dem die beiden ihr Fassung wieder gefunden hatten, schlossen sie die beiden in den Arm. Da lag noch ein Zettel. Ralf entdeckte ihn. "Gutschein für einen Baby freien Abend" stand drauf.
"Sagt mal wann habt ihr das gemacht. Ihr seit ja schon eh so beschäftigt mit der Schule? Aber das ist echt ein tolles Geschenk.", sagte Gabi und Ralf stimmte zu.
"Also ich habe genäht in dem freiwilligen Handarbeitskurs, Schwerpunkt Nähen. Da mussten wir am Anfang des Jahres einen Beitrag zahlen. Die anderen haben vergangene Woche was rausbekommen, ich hatte mit der Lehrerin aber vereinbart, dass sie mir die Stoffe dafür kauft. Die Sachen habe ich in meiner Freizeit genäht. Da daheim keine Nähmaschine vorhanden ist und die Lehrerin auch nicht da ist, fand ich den Weg am besten.", meinte Laura. "Bevor ich irgendjemand an die Wand schmeiße weil er mich auf die Palme bringt habe ich den Werkkurs gebucht, bei uns war dies wie bei Laura.", sagte Dirk . Laura zeigte auf sich als der Satz "bevor ich irgend jemand an die Wand schmeiße"....alle mussten lachen. Sie feierten noch bis in die Morgenstunden.
Gabi und Ralf fuhren drei Wochen nach Sylt, da kam ein Ersatzsanitäter der so fürchterlich war, dass jeder froh war als die beiden heimkehrten. Dann machte Gabi in München eine Schule in der sie dann nach einem ½ Jahr die Berechtigung als Unterrichtsärztin für Anästesie hatte. Nach der Prüfung kam sie auf die Basis. Sie strahlte. Die A-Crew war nur da. Peter sah sie und meinte. "Na, hast du geschafft?" Sie nickte nur. "Mensch klasse Glückwunsch Gabi."
Es war Samstag und die B-Crew war mit dem Heli zu einem Bergunfall unterwegs. Gabi kam in die Basis. "Na, wie geht’s dir ?", wollte Thomas wissen. Er war der erste der A-Crew die in einer halben Stunde den Dienst übernehmen sollte. Der zweite Heli wurde von Max gewartet. Da kam Peter. Thomas war in der Küche und stellte Kaffee hin. Plötzlich hörte er einen lauten Schrei. Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh,ahhhhhhhhhhhhhhh, auwa.......es war Gabi bei der die Wehen eingesetzt hatten. Er rannte zu ihr. Sie verzog das Gesicht. Peter ging zu ihr hin. "Wir bringen dich in Klinik, wo ist dein Klinikkoffer Gabi?", fragte er. "Im Kofferraum von unserem Auto, da die Schlüssel. Thomas gehe mit Gabi zum Heli sie muss sich hinlegen. Wo nur wieder Michael bleibt? Braucht man den einmal , dann ist er nicht da. Melde uns in der nächsten Klinik an. Da hat es jemand verdammt eilig auf die Welt zu kommen", sagte Peter zum Kollegen. Nach kurzer Zeit Gabi lag auf der Trage und versuchte die Wehen, die immer stärker wurden. "Peter mach schon, wir werden in der Privatklinik Harland erwartet. Rosenheim und Traunstein ist zu und die Uniklinik in München zu weit. Denn 20 Minuten wartet das Kind nicht mehr. Ich funke Biggi an. Lege Michael einen Zettel hin.", schrie der Pilot in Peter Richtung. "Medicopter 1 für Medicopter2 bitte kommen.", funkte Thomas. "Biggi für Thomas. Was ist los bei dir?", wollte Biggi wissen. "Biggi wo seit ihr? Bei Gabi haben die Wehen eingesetzt, da Rosenheim und Traunstein zu sind und ich nach München nicht mit Gabi fliegen will , zu lange, da hat es jemand eilig, fliegen wir die Privatklinik Harland in Bischofwiesen an. Hast du das verstanden?", fragte er die Kollegin. "O.k. Passt mir auf Gabi auf. Ralf und Karin sind noch in der Notaufnahme hier in Salzburg. Wir machen Dampf. Over and out.", sagte sie. Thomas hob ab als Peter im Heli war. "Sie wissen Bescheid, Peter und Gabi.", sagte er als er sich nach hinten umdrehte. Thomas flog in Windeseile. Michael wurde an einem Unfall aufgehalten. Er betrat die Basis und sah den Zettel
Hallo Michael,
bei Gabi haben die Wehen eingesetzt. Wir sind mit ihr in die Privatklinik Harland nach Bischofswiesen geflogen. Bitte komme nach. Ralf ist informiert.
Gruß
Peter
Als Michael den Zettel sah lief er zu seinem Auto zurück und fuhr wie ein bessener zu der Klinik. Er sah Thomas landen. Sein Auto stellte er ab und rannte zum Heli wo, Peter und Thomas gerade Gabi auf der Trage heraushoben. Sie hatte eine Wehe und schrie . "Wie regelmäßig kommen die Wehen?", wollte er wissen. "Halt warten ich will mit", schrie Ralf von hinten. "Im 2-Minuten-Rückmuss.Thomas ist geflogen, dann hat der noch ne von der Bundeswehr erst runter gelassen und wir waren 5 Minuten oben gehängt. Thomas hat geschimpft wie Rohrspatz und Gabi hatte eine Wehe nach der anderen. Auf Richtung Kreissaal.", sagte Peter
Außer Ralf durfte keiner mit rein. Nach nicht ganz 15 Minuten kam er wieder. "Und?",
wollten alle wissen. Sie sahen ihn fragend an. Öhhhh....soll ich euch was sagen.
Nick und Romina
5000g und 3500g
54 cm und 50 cm
sind gesund und munter
Gabi geht’s gut und ist nur etwas fertig. Soll so 5 Tage hier bleiben. Danke Thomas, danke Peter. Ich muss noch ein Bett und meinen Kinderwagen in einen Zwillingswagen umtauschen, da sich ja ein Kind versteckt hat.", sagte Ralf"Im Hause Staller ist nun leben angesagt.", sagte Laura, die mit Dirk und Max im Medicopterbus nachgekommen war. Alle lachten. Dann gingen sie noch kurz zur Gabi. Karin und Biggi hatten ihre Freundin seit Jahren nicht mehr so glücklich gesehen wie heute. Sie tauschten Blicke. Dann gingen die anderen heim.
Copyright 2005: Daniela