A-Team

B-Team

   

Jens Köster

Biggi Schwerin

Dr. Mark Harland

Dr. Karin Lüdwitz

Peter Berger

Enrico Cortini

Nachtpilot für beide Teams : Thomas Wächter

Noch dabei: Dr. Michael Lüdwitz, Dr. Dirk Lüdwitz, Laura Wächter, Frank Ebensieder (Chef), Max der Techniker, Gina Aigner u.v.m

Vorinfo: Das ist eine freierfundene Geschichte. Einiges ist gleich mit der Vorgeschichte "Einen Notarzt fürs Herz." Aber nicht alles. Viel Neues ist drin.

 

Pilotenglück und – pech

Oder

Ein Mann für Biggi

 

"Medicopter 117, schwerer Bergunfall am Jenner", tönte es durch den Funk, der von der Rettungsleitstelle kam. In Sekundenschnelle löste sich Biggi aus der Umarmung mit Enrico. Sie ging zum Funk und griff nach ihrer Jacke. "Medicopter 117, wir übernehmen, bitte GPS-Kooridinaten während des Fluges. Und wie Karin und Enrico rannte auch sie zum Heli. Ein Blitzstart folgte und Max der das sah meinte vor sich hin. "Ja, ja unser Biggi. Die kann fliegen". Dann ging er in den Hanger an seine Arbeit. Nach wenigen Minuten waren sie am Einsatzort, sie konnten ihn sehen. Ein Mann war abgestürzt und lag jetzt auf einer Felsvorsprung. "Wir müssen eine Seilbergung machen. Biggi ich gehe am Seil runter.", sagte Enrico. "Pass auf dich auf! Es ist sehr windig.", sagte Biggi. Nach wenigen Minuten war Enrico bei dem Mann." Karin, er ist bewusstlos. Ich nehme ihn in die Rettungsschlaufe und dann fliegen wir auf die nächste Wiese.", sagte Enrico durch den Walki. "Gut wir haben keine andere Wahl, aber pass auf.", meinte Karin und Biggi gleichzeitig. Sie flogen zur der nächsten Wiese. Beim Aushängen passierte es dann: Beim Lösen vom Seil, verfehlte Enrico den Tritt er sah den Holzhaufen nicht der hinter ihm aufgehäuft war und stürzte. Erst blieb er reglos auf ihm liegen, dann kam eine Boe, die ihn herunter warf. "Nein", schrie Karin. Biggi konnte erst Minuten später landen, da der Wind so stark war. Karin sprintete in Richtung der Verletzen. Sie fühlte den Plus von dem Verletzten. Es war keiner mehr da. Der Mann hatte sich während des Sturzes das Genickbruch erlitten. Nun sauste die Notärztin zu Enrico. Dieser versuchte sich mit letzter Kraft hochzuziehen. "Biggi , Trage schnell. Enrico muss sofort in den OP sonst stirbt er. Eine gebrochene Rippe muss sich in die Lunge gebohrt haben. Ich stabilisiere ihn und dann nichts wie los.", schrie Karin in Biggis Richtung. Diese eilte zu ihr. Sie hatte Tränen in den Augen. Biggi informierte die Bergrettung die sich um den Abtransport des Toten kümmerte und auch Frank Ebensieder, den Chef. Dieser setzte die A-Crew in Bereitschaft und wollte auch ans Krankenhaus kommen. Biggi flog wie eine Besessene. Sie kamen nur wenige Minuten später am Krankenhaus an. Enrico wurde nun gleich in den OP gebracht. Als Karin wenig später wieder kam, waren die A-Crew, Frank Ebensieder, Thomas Wächter und Max da. " Er wird noch operiert. Es ist nicht leicht, das sich ein Rippenteil in die Lunge gebohrt hat und diese schwer verletzt ist. Er hat viel Blut verloren. Ob er durchkommt weiß keiner. Aber seine Chancen stehen nicht gut. Biggi, ich hätte dir lieber was anders gesagt, aber es ist die Wahrheit. Ich weiß du liebst Enrico sehr.", sagte Karin und das Reden viel ihr schwer. Gina war auch da. Sie war Anfang des 8. Monats schwanger von Mark. Mit ihm war sie verheiratet und sie war die vorhergehende Pilotin des Teams. Mark sah sie. "Ich.....", Gina beendete den Satz für ihn "Du gehst in OP Mark. Die Getränke holen mir vielleicht auch Peter, Thomas oder Jens wenn ich sie frage. Hier geht es um Enrico. Hat er Angehörige? Ihr ruft uns an wenn es was neues gibt oder dauert die OP nur noch eine ½ Stunde?, wollte Gina wissen. "Nein, eine halbe Stunde ist sehr wenig. Die dauert sicher noch mindestens 5-6 Stunden. Aber du meldest dich bei Mark wenn es dir nicht gut geht. Oder du informierst Michael. Thomas, Peter und Jens passt auf unsere werdende Mama auf, aber auch auf Biggi.", sagte Karin "Wird gemacht, Frau Dr. Lüdwitz. Ich lege uns tot bis zum Freitag, das sind zwei Tage und dann ist Wochenende frei.", sagte Frank Ebensieder. Die anderen gingen. Peter und Jens gingen mit Gina einkaufen. Thomas rief Michael und Laura an. Sie waren alle entsetzt.

Laura legte den Hörer auf die Gabel als sich die Wohnungstüre sperrte und ein abgekämpfter Dirk hereinkam. Sie küssten sich innig. Dann berichte Laura von dem Gespräch mit Thomas. Dirk war entsetzt. Er mochte, wie Laura Enrico sehr gerne. Aber auch Biggi war den Beiden ans Herz gewachsen. Sie beschlossen morgen nach Hause zu fahren zu den Eltern (Thomas, Michael und Karin) und dann auch Enrico zu besuchen. "Wie hoch sind die Chancen zu überleben, Dirk?", fragte Laura. Dirk kaute das Fleisch runter." Leider nicht sehr hoch. Wenn er Glück hat überlebt er, das hängt aber vom Blutverlust und davon ab wie weit der Knochen (Rippe ) in der Lunge steckt.", sagte dieser zu ihr. "Arme Biggi.", sagte Laura. "Weißt du was , wir räumen die Küche noch auf und fahren dann Dirk.", schlug Laura nach einer Weile vor.

Nach 10 Stunden wurde Enrico auf die Intensiv verlegt. Er war noch nicht bei Bewusstsein. Er war nach der OP ins Koma gefallen. Karin und Mark standen am Bett, mit sorgenvollem Blick. Leise ging die Türe auf. Michael kam zu ihnen. "Wie steht s um ihn? Die anderen haben mich geschickt um was zu erfahren, da ihr euch so lange nicht gemeldet habt.", wollte er wissen. "Nicht gut. Er ist erst vor 20 Minuten aus dem OP gekommen. Er liegt im Koma. Einer bleibt heute nacht bei ihm von uns. Das heißt ich bleibe. Mark geht heim zu Gina. Es ist dir doch recht, Michael?", sagte Karin. Michael ging raus vor die Intensivstation wo alle warteten. Er sagte ihnen was Karin gesagt hatte. Kurze Zeit später kam Mark. Sie gingen heim. Sie wollten gerade gehen, da kamen Dirk und Laura ums Eck. Michael erzählte auch ihm was Karin sagte. "Wartet mal kurz noch!", sagte Dirk und ging in die Intensiv. Nach einiger Zeit kam Karin raus. "Dirk bleibt da. Er hat mich überredet ins Bett zu gehen. Der ist unverbesserlich.", meinte Karin. "Er hat Recht. Du und Mark ihr schaut zum Fürchten aus.", bekam sie von Laura zu hören. "Kann ich kurz zu ihm?", sagte Biggi. Das Reden viel ihr sehr schwer. Mark sah Karin und Michael an. Ihm war nicht ganz wohl dabei. Nur schweren Herzen entschlossen sich die 3 Ärzte ihr den Wunsch zu erfüllen. Langsam ging Biggi auf die Türe zu. Sie atmete fest durch. Dann öffnete sie die Türe. Dirk und ein Arzt unterhielten sich gerade. Als Dirk Biggi sah, legte er die Hand auf die Schulter und ging mit ihr zum Bett. Leise sagte "Die Schläuche stellen sicher, dass er genügend Luft zum Atmen bekommt. Die rechte Lunge ist schwer getroffen. Leider weiß keiner ob er überleben wird. Aber wir setzen alles daran. Der Zustand des Komas tut dem Patienten nicht weh. Es ist ein traumloser Schlaf. Er merkt jede Berührung. Auch reden kannst du mit ihm. Setz dich erst mal auf den Stuhl, Biggi." Biggi setzte sich. Sie streichelte ihn und kurz bevor sie ging küsste sie ihn. Dann ging sie. Bis auf Jens, Thomas und Laura waren alle gegangen. Als sie rauskam sah sie die anderen an. Jens nahm sie in den Arm. "Komm ich fahr dich heim.", sagte er. "Danke Jens.", gab Biggi ihm zur Antwort.

Dirk wurde am anderen Morgen von Michael abgelöst. "Ich bin tot müde Papa. Eigentlich war ich gestern als ich heimkam schon bett reif aber nun ist alles was machen muss ne Qual. Der Zustand ist unverändert.", sagte er. "Dann gehe ins Bett, Dirk. Karin hat dein Zimmer noch frisch bezogen. Leg dich hin und schlafe.", sagte Michael zu ihm. Er war stolz auf seinen Sohn. Ein Kollege hatte ihm von den Schadtaten seines Sohnes erzählt und Michael erkannte, dass er Dirk als Freund und nicht als Kind mehr sehen durfte. Dirk fuhr zu Karin und legte sich hin. Er schlief minutenschnell ein. Am späten Nachmittag waren Karin und Mark in der Küche. Michael war bei Enrico. "Ist Dirk schon wach?", kam eine Stimme von der Türe. Es war Laura die durch die Terrasse reingekommen war. "Nein. Der schläft noch. Hilfst du uns beim Geschirr raustragen? Wir wollen Kaffeetrinken.", sagte Karin leise. Sie nahmen auf der Terrasse Platz und tranken Kaffee. Laura erzählte den Beiden, dass Dirk eine anstrengende Woche hinter sich hatte, da mehrere Kollegen krank seien. "Sagt mal ehrlich Karin und Mark, hat Enrico eigentliche eine Chance sein früheres Leben wieder zu führen. Denn Biggi ist ganz schön am Boden. Ich mache mir Sorgen um sie, denn sie ist wie Gina meine Freundin. Dirk ist der Meinung das Ganze, wenn er es schafft an ein großes Wunder wäre.", sagte Laura und sah dabei Mark und Karin ernst an. "Dirk hat Recht mit seiner Vermutung, nur Laura so was wissen wir Ärzte, aber wir dürfen weder den Patienten noch dessen Angehörige aufgeben. Damit meine ich Biggi. Die Chancen auf ein Leben danach sind sehr, sehr gering. Leider. Durch das Koma kann dies schnell aber wieder ins Gegenteil umschlagen. Denn manchmal regeneriert der Körper sich selber. Nur zu 98% ist dies nicht der Fall.", sagte Mark. Laura spürte einen zarten Kuss im Nacken. Sie drehte sich um und sah Dirk. Er setzte sich zu Karin und Mark. "Soll ich heute nacht....", wollte er sagen. "Nein, ich gehe. Du und Laura ihr genießt euren Samstagabend. Geht ihr mal weg.", sagte Karin mit strenger Miene. "Gehen wir in den neuen Biergarten, Laura?", fragte Dirk sie. "Gut, aber Mark und Gina nehmen wir mit. Ich telefoniere nur mal schnell mit Gina", sagte Laura und ging ins Haus. Sie hörte die Klingel und Gina stand in der Türe. Sie grüßte sie. Dann erzählter sie von dem Vorhaben.

Am Montag mussten alle ihren Dienst wieder antreten. Als sie alle im Aufenthaltsraum saßen, kam Frank Ebensieder herein. "Guten Morgen miteinander. Auch wenn es Herrn Cortini noch nicht geht, so möchte ich Sie bitten, den Vertreter morgen nicht zu kalt zu empfangen. Heute macht nur die A-Crew Dienst. Die B-Crew hat morgen Dienst. Ihr Sanitäter heißt Ralf Staller und ist 35 Jahre alt. Er ist verheiratet. Für die A-Crew wurde es ein ruhiger aber sehr heißer Tag. Das Thermometer stieg auf die 34 Grad im Schatten. Alle hatten unter der Hitze zu leiden. Um 22.00 Uhr kam Thomas der als Nachtpilot nun den Dienst übernahm. Er würde die A-Crew heute nacht fliegen. Jens fragte ihn nach Enrico. Ihm geht es nicht besser. Biggi ist noch bei ihm. Schaust du mal nach ihr. Fahr sie heim sonst ist sie morgen ganz erledigt bei Dienstbeginn. Und du weißt wie Ebensieder ist. Der kann ganz schön...., dabei schaute er den Kollegen und Freund an. Dann ging er sich umziehen. Jens fuhr gleich in die Klinik wo er Biggi am Bett von Enrico traf. Ihr Blick war auf ihn gerichtet. Karin legte den Hand auf die Schulter von Biggi. "Komm ich fahr dich heim, Biggi. Du musst schlafen. Sonst kannst du nicht fliegen und du weißt wie Ebi ist.", sagte Karin. "Das wollte ich gerade machen, Karin, Biggi heimfahren. Ich bin deshalb hergekommen, aber dann fahre ich wohl wieder.", sagte Jens, denn er wollte sich nicht aufdrängen. "Nein, ich fahre mit dir wenn du meinetwegen gekommen bist. Karin bist du böse?", sagte Biggi zu Jens. Karin schüttelte den Kopf und ging dann. Nach einer Weile gingen auch Jens und Biggi. Auf dem Weg zum Auto sagte Biggi "Ich finde es sehr toll wie ihr euch um mich sorgt. Besonders von dir. Da ich manchmal nicht ganz nett zu dir war.", sagte sie. "Warst du das? Das sehe ich anders, Biggi. Du hattest den Mut mir auch die Wahrheit ins Gesicht zu sagen.", gab ihr Jens zur Antwort. "Sag mal ist jemand schon eingefallen seine Familie in Italien zu benachrichtigen. Ich rede von der Mutter und der Schwester die er hat.", wollte Biggi wissen. Sie stiegen ins Auto. Jens überlegte und sagte dann zu ihr vor der Haustüre. "Ich weiß nicht ob Ebi das veranlasst hat? Hat er denn eine Adresse?", Jens sah die Kollegin fragend an. "Danke Jens fürs heimfahren. Willst du noch mit rauf kommen auf ein Bier oder ne Wein. Ich mache uns ne Salat und ein Buggette.", schlug Biggi vor. "Ja aber nur wenn ich dir wirklich nicht auf den Wecker gehe.", sagte er "Also wenn du willst dass ich nicht esse und vom.....", weiter ließ sie Jens nicht kommen "Alles klar, ich parke den Wagen schnell.", sagte er . Jens und Biggi aßen noch miteinander. Nach zwei Stunden verabschiedete er sich von ihr.

"Guten Morgen ich bin Ralf Staller, der den verletzten Kollegen vertreten soll. Wo finde ich die Notärztin Dr. Lüdwitz?", sagte eine charmante Stimme. Biggi drehte sich um. "Biggi Schwerin, Biggi genannt wir sind alle per du. Karin die Ärztin kommt gleich aus der Umkleide.", sagte sie und reichte Ralf die Hand. "Karin Lüdwitz, die Ärztin.", auch Karin reichte ihm die Hand. Ralf sah die Beiden an. "Wie geht es dem Kollegen? Das ist für die Familie ja sehr schlimm." " Die Familie haben wir auch noch nicht erreicht, aber ich bin mit ihm befreundet.", sagte Biggi. " Frau Dr. Lüdwitz, ich habe gestern Abend die Familie von Herrn Cortini erreicht. Eine Frau Cortini will heute kommen, sie ist die Schwester. Nur bitte geben Sie das auch den Kollegen weiter.", sagte Ebensieder bevor er die Basis verließ. Ralf zog sich um er merkte die gedrückte Spannung zwischen den Kollegen. Als er aus der Umkleide kam, war die A-Crew gerade gekommen. Sie stellten sich vor. "Medicopter 117 für Leitstelle bitte kommen" kam es aus dem Funk. "Medicopter 117 hört", gab Biggi zur Antwort. "Schülerunfall in den Bergen". "Verstanden wir übernehmen.", die drei rannten los. Sie kamen nach wenigen Minuten auf einer Wiese an, die ihn hohem Gebirge lag. "Sieht nicht gut aus.", sagte Biggi. "Mal sehen, was da passiert ist.", sagte Karin während der Landung dann stürzten sie und Ralf zu dem Kreis Schüler die bei dem Verletzten standen. "Wir sind vom Weg abgekommen, und der Schüler ist von dem Felsvorsprung gestürzt.", sagte der Lehrer. "Dr. Lüdwitz kannst du mich hören?", Karin bekam keine Antwort. "Ralf, Zugang, wir legen eine Halskrause an und legen ihn auf die Vakuummatratze um sicher zu gehen, dass er keine Rückenverletzungen hat oder diese so gering zu halten." "Sagen Sie mal Frau Dr. Lüdwitz warum kommen sie erst jetzt wir haben vor fast einer ½ Stunde die Leitstelle benachrichtigt?", fragte der Lehrer. "Wir bekommen die Zuständigkeit von der Leitstelle und je schneller die sind, desto besser. Uns trifft nicht die Schuld aber ich werde das weitergeben.", sagte Karin. "Karin er kommt zu sich.", sagte Ralf. "Hallo ich heiße Karin und bin Notärztin. Kannst du mir sagen was dir weh tut.", fragte Karin. " Stefan Nur, mir tut mein Oberkörper und der Bauch weh und das rechte Bein." "Dein Bein ist gebrochen, Stefan. Ich taste deinen Oberkörper ab um zu sehen was da ist." "Ich vermute dass einige Rippen was abbekommen haben." Der Verletzte zupfte Karin an der Hand. "Ich habe einen Allergiepass, der ist in meinem Rucksack vorne drin.", sagte er . Der Verletzte lag auf dem Rucksack, doch Ralf hatte ihn schnell gefunden und reichte ihn Karin. Sie brachten den Verletzten ins nächste Krankenhaus.

Auf der Basis trat zu der Zeit eine junge Frau mit schwarzen Haaren und sehr schlank in den Raum. " Grüß Gott, Stella Cortini, wo finde ich Frau Dr. Lüdwitz oder Herrn Ebensieder?", fragte sie. "Peter Berger, Frau Dr. Lüdwitz ist im Einsatz aber Herr Dr. Harland wird sie vertreten. Wollen Sie eine Kaffee?", dabei zeigte er auf die Tasse die vor ihm stand. "Mark, kommst du mal, Enricos Schwester ist da.", schrie Peter in Richtung Büro. Mark kam gleich. Er grüßte Stella und berichtete ihr wie es um Enrico stand. Nach seinem Bericht standen ihr Tränen in den Augen. "Vor 6 Wochen haben wir erst unser Mutter zu Grabe getragen. Nun, dass. Kann ich zu ihm?", schluchzte sie in die aufgestürzten Hände. In dem Moment kamen die drei zurück. "Wir tun was wir können nur Wunder können wir leider noch nicht vollbringen. Aber ihre Sorgen kann ich verstehen? Seiner Freundin Biggi Schwerin geht es genauso. Sie ist bei uns Pilotin und kämpft auch. Am besten ist wenn wir Sie gleich zu ihm bringen. Vielleicht können Sie ja bei Biggi unterkommen für die Zeit, werde mit ihr mal reden.", sagte Mark zu Stella. Biggi wischte sich eine Träne aus den Augen. "Hallo Stella, Enrico hat viel von dir erzählt. Ich bin Biggi, wenn du willst kannst du bei mir wohnen. Muss ich sie sagen?", sagte sie "Nein, musst du nicht. Danke ich nehme das Angebot bei dir zu wohnen an.", gab Stella ihr zur Antwort. Dann fuhren sie zu Enrico. Mark ging mit Stella zu ihm. Als sie ihn sah musste sie schlucken. "Bitte wach auf Enrico. Ich brauche dich doch und Biggi liebt dich doch so. Dann drehte sie sich um und sah Mark, Peter und Jens an. Sie verließen das Zimmer, Stella setzte sich auf den Stuhl und weinte. Enricos Zustand war in der folgenden Zeit gleichbleibend. Stella hatte sich wieder in Deutschland eine Stelle als Lehrerin gesucht und diese an einer Privatschule gefunden. Sie gab dort Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch. Auch hatte sie sich mit Biggi angefreundet. Als die Wohnung neben Biggi, frei wurde zog sie dorthin alleine. Jeden Tag nach der Schule war sie bei Enrico. Er lag wie schlafend da. Es vergingen fast 6 Monate. Als in der Basis an einem Nachmittag das Telefon klingelte. "Dr. Harland, Medicopter 117 ", meldete sich Mark. "Nach einer Weile meinte nur. "Danke wir kommen sofort.", dann rannte er in den Aufenthaltsraum. "He, Leute Enrico ist aufgewacht aus den Koma. Es war der Stationsarzt. Sag mal wo ist Stella?", wollte er wissen. "Die hat noch Unterricht.", gab Peter ihm zur Antwort. "Gut ich rede mal mit Ebi und dann sehen wir weiter.", sagte Mark. "Nicht nötig Herr Doktor Harland. Sie können alle zu Herrn Cortini. Richten sie ihm gute Besserung aus. Ach und besorgen Sie ein paar Blumen von uns. Hier lege ich Ihnen ein Geld hin." "Ich hole Stella von der Schule ab und komme dann nach", sagte Peter "Sag mal Jens hast du uns was verheimlicht?", fragten ihn Thomas und Mark aus einem Munde. "Wie meint ihr das. Nicht das ich wüsste", sagte Jens. "Na, Stella und Peter", wollten Mark und Thomas wissen. Thomas knuffte Jens in die Seite. Die Türe ging auf und Laura und Dirk kamen herein. Sie hatten beide frei. Als sie die Nachricht hörten freuten sie sich. "Na, mein Bauchgefühl lässt mich nie im Stich.", sagte sie. Alle lachten herzhaft. Peter hatte sich schick angezogen und stand nun vor der Schule von Stella. Da kam sie heraus. "Hallo Peter, schön dich zu sehen.", sagte Stella. "Du schaust gut aus.", fügte sie hinzu. "Ich bin nicht grundlos hier. Ich habe eine sagenhaft gute Nachricht für dich. Komm da vorne steht mein Auto.", sagte er. Sie gingen zu Peter Audi Avant A3 TDI. "Du hast ein tolles Auto.", fügte sie hinzu. Er nickte. Dann machte er ihr die Beifahrertüre auf. Er sah sie an. "Steig ein, wir fahren ins Krankenhaus. Enrico ist wach.", meinte er ohne eine Wimper zu zucken. "Ja,ja.,....hu...hu...ja, das ist mein Tag. Peter du bist ein Glückbringer.", sprachs und küsste ihn mit ihrem italienischen Temperament auf den Mund. Dann stieg sie ein. Peter musste bei der Frau öfters den Kopf schütteln. Stella kam mit ihm am Zimmer von Enrico an. Ein Arzt fing sie ab. "Grüß Gott sind Sie Frau Cortini?, fragte er höflich. "Ja, die bin ich. ", gab Stella im zur Antwort. "Würden Sie bitte kurz mal mitkommen.", sagte der Arzt. Sie gingen in ein Besprechungszimmer. "Dr. Rauch, Frau Cortini. Ach bitte setzen Sie sich doch." Er wies ihr eine Stuhl vor sich zu. " Ihr Bruder ist heute früh aufgewacht. Das Gehirn hat nicht die Schäden von sich getragen, was wir vermutet hatten. Die Lunge ist immer noch schwer geschädigt. Aber auch das Herz. Ihr Bruder kann seinen Beruf als Sanitäter bei der Luftrettung nicht mehr ausüben. Wir werden ihn katiologisch behandeln lassen nur , wie oder ob er sich wieder erholt steht in den Sternen. Ich bin neu hier. Wissen Sie wer Biggi Schwerin ist? Können wir ihr auch eine Auskunft geben?", fragte Dr. Rauch. "Ich bitte darum, dass Sie Frau Schwerin, Auskunft geben, sie ist die Freundin meines Bruders.", sagte sie bestimmend. Dann ging sie. Als sie in Zimmer kam sah sie ihren Bruder lächelnd an. Aber sie wusste er braucht noch viel Ruhe, daher gingen sie wieder nach einiger Zeit. Am Ausgang trafen sie nun auch Karin, Michael, Mark und die anderen. Biggi war sauer auf Dr. Rauch. "Vom Gesetzt her hat er so reagieren müssen, nur was mich stutzig macht, ist dass du keine Auskunft über Enrico bekommen hast als du gesagt hast, dass du seine Freundin ja Lebensgefährtin bist.", sagte Karin. Michael und Mark gaben ihr Recht. "Meint ihr Stella hat damit was zu tun?", fragte sie die drei. Die schüttelten den Kopf. Währendessen kam eine schimpfende Stella mit Peter auf sie zu. "Dieser Dr. Rauch ist kein Arzt sondern ein kranadernförmiges Arschloch von einem Mann. Der gibt Biggi einfach keine Auskunft. Der meint der ist der liebe Gott. Wegen des weißen Kittels. Fragt mich dann noch mit hocherhoben Kopf "wer diese Biggi Schwerin ist?". Denken kann der auch nicht. Wenn er dir morgen keine Auskunft gibt, dann kann er mich erleben, dass sage ich euch. Biggi, nicht nur Enricos Leber ist geschädigt, sondern auch sein Herz. Er darf in die Luftrettung nicht mehr zurück. Sie wolle ihn katiologisch behandeln. Da es zur Zeit sein, kann dass das Herz aussetzt und er so mit dann tot ist. Du ich glaube wir beide müssen nun ganz fest zusammenhalten.", sagte Stella. Sie sah Biggi an, in ihren Augen standen Tränen. Stellas Augen waren auch gefühlt. Da sahen die Beiden Dirk kommen. Er ging auf sie zu. Als sie ihm alles erzählt hatten. "Hey ihr beide, es kann sein, dass Enrico mein Patient ist. Ich muss hier jemand katiologisch betreuen. Na, ja nur Chirurgie wäre mir zu langweilig.", sagte er zu den Beiden. Dann ging er zur Info. Sie sahen, dass er zuvor den Arztkittel anzog. Er stand ihm gut. Nach einiger Zeit, war er verwunden. Dirks Annahme bestätigte sich. Nach seiner Untersuchung und dem Ergebnis fuhr er zu Biggis Wohnung. Dort traf er Biggi und Stella an. Er teilte ihnen mit was Dr. Rauch auch schon gesagt hatte. Aber er wolle alles tun, damit es Enrico bald wieder besser ging. Nach einem ausführlichen Gespräch fuhr er wieder nach München, wo Laura auf ihn wartete. Auch sie bekam die Ergebnisse zu hören.

Leider hatten Dirks Behandlungsmethoden keinen Erfolg, denn Enrico starb eine Woche später. Er bekam in der Nacht einen Herz-Kreislaufstillstand. Der herbeigeholte Arzt konnte ihn nicht mehr reanimieren. Fassungslos standen am anderen Morgen alle an seinem Bett. Da lag er und lächelte ihm Schlaf. Dirk kam hinzu, da ihn der Arzt angerufen hatte. Er schüttelte den Kopf. Laura die auch mitgekommen war, streichelte ihn an der Schulter und meinte "Du hast nicht versagt, Dirk."

Die anderen standen noch um Enricos Bett, leise verlies Dirk das Zimmer. Er ging in die Besucherecke und setzte sich auf einen Stuhl. Dann schlug er die Hände vors Gesicht. Laura die noch bei den anderen stand merkte als erstes, dass er fort war. Sie sah mit einem fragenden Blick Karin, Michael und Mark an. Sie schüttelten die Köpfe. Dann ging sie leise. Sie musste ihn nicht suchen, sie fand ihn sehr schnell. Sie setzte sich zu ihm und legte den Kopf an auf seine Schulter. Dirk merkte, dass ihn ein Haar kitzelte. Es war eines von Laura. Er sah sie an. Auch ohne Worte waren sie sich so nahe wie lange nicht mehr. "Was mache ich nur, wenn Stella und Biggi mich fragen warum.", sagte er zu ihr. "Dann sagst du ihnen das was du zu mir vorhin auf der Herfahrt gesagt hast. Du fragst dich warum dich die Kollegen als Kardiologen herbestellen und dann bei einem solchen Zwischenfall nicht hinzu zu ziehen. Wenn die dich heute nacht aus dem Bett geholt hätten, dann würde Enrico noch leben. Ich wäre notfalls mit dir im Heli geflogen, meinem Chef hätte ich dann ne Bären aufgebunden. Nur bei uns hat die Nacht kein Telefon geklingelt. Aber ich war dabei wie du ihnen das Kärtchen von unserer Privatadresse gegeben hast. Tobias würde sich die Hände reiben, so ein Prozess ist für den ein gefundenes Fressen.", meinte Laura. Sie stand auf und ging vor ihm in die Hocke, fasst mit den Händen seinen Kopf. "Ich liebe dich", sagte sie und küsste ihn. Die anderen hatten das Gespräch gehört. Stella ging auf Dirk zu. Sie legte die Hand auf seine Schulter. "Dich trifft keine Schuld nur gegen den Arzt vom Nachtdienst werde ich Strafanzeige stellen, da sie dich nicht geholt haben, denn dann würde Enrico noch leben.", sagte sie. Sie gingen. Drei Tage später wurde unter großer Anteilnahme beerdigt.

Gina war beim Einkaufen. Sie holte noch Brötchen aus der Bäckerei, dann fuhr sie zur Basis. Mark sah sie an. Ihr Bauch sehr rund und eigentlich machte ihr jede Bewegung Schwierigkeiten. Stella hatte sich auch mit ihr angefreundet. "Komm Gina, wir lassen, die Jungs noch arbeiten. Ich habe keinen Unterricht heute, wir gehen ein Eis essen für dein Kind. Karin, Biggi, Ralf wie schaut es aus, bekleidet ihr uns?", fragte Stella. "Die Damen sicher , aber auf mich müsst ihr verzichten ich muss mit Gonzo zum Tierarzt. Eine jährliche Impfung und Routineuntersuchung steht an.", meinte Ralf. "Armer Gonzo.", sagte Stella. Es wurde für alle ein vergnüglicher Nachmittag. Laura und Dirk waren bei Karin und Michael zu Besuch. Da sie einen Bummel machten, wollte sie auch bei Gina vorbei. Dirk stellte das Auto genau vor die Haustüre. Sie klingelten. Gina machte ihnen auf. Sie sah sie an. Dirk sah ihr sofort an, dass mit ihr was nicht stimmte. Als Laura auf Toilette ging untersuchte er Gina.

"Gina, das mit der Klinik lassen wir sein. Dein Muttermund ist ganz offen, und den Kopf spüre ich schon mit meinen Fingern. Ich sage Laura sie soll meinen Koffer holen. Bei der nächsten Wehe drückst du als wenn du aufs Klo gingst.", meinte er. Gina nickte, sie hatte starke Schmerzen. "Was hat sie ?", wollte Laura wissen. "Wehen, mit der nächsten kommt das Kind. Holst du mir den Koffer, Schatz!", meinte Dirk zu Laura. Diese rannte in Richtung Auto. Als sie mit Dirks Koffer auf der Treppe war hörte sie ein Schreinen. Es war das eines Kindes. Sie ging hinein und stellt den Koffer neben Dirk. Diese sah Gina an. Er lachte. "Das sind halt die Pilotinnen von Medicopter 117. Herzlichen Glückwunsch zur Tochter, Gina", sagte er.

Luca Harland, sagte Gina. Dirk informierte nur Michael. Der lozte die anderen unter einem andern Vorwand zu Ginas und Marks Wohnung. An der Wohnungstür hatte Laura ein Schild angebracht. "Herzlich Willkommen, Luca", stand darauf. "Wer war dabei?", fragte Mark. "Du Michael?". "Nein, nicht ich, aber Dirk. Er und Laura haben Gina besucht, ja und die hatte schon Wehen, aber so sehr dass eine Klinik nicht mehr erreichbar gewesen wäre. Herzlichen Glückwunsch Kollege zur süßen Tochter. Na, ja die Pilotinnen von Medicopter 117 sind halt was besonders", sagte er. Mark ging ins Schlafzimmer. Gina und Luca schliefen tief und fest. Als er Luca nehmen wollte wachten beide auf. "Sie ist die süßte Pilotin die gesehen haben. Nach dir, Gina", meinte er.

Zwei Tage später stand Stella da. Sie gratulierte Gina. Dann gab sie ihr ein Geschenk. Sie hatte ihr einen Vorhang für s Kinderzimmer genäht. Er war dunkelgrün, so wie die Tannen im Wald, auf dem flogen lauter kleine Helis rum. Erst schaute Gina, dann machte sie einen Satz und fiel Stella um den Hals. Die taumelte nach hinten und beide landeten im Sessel – lachend. Peter und Mark staunend. Peter leise zu Mark. "Was wird das?". "Der schiefe Turm von Pisa, als Neuwerk", scherzte dieser. Dann sah er den Vorhang. Er war wie Gina sehr begeistert.

Biggi wurde in der Zeit nach Enrico ’s Tod immer stiller. Erst dachten die Kollegen sich nichts dabei, aber dann wurde es doch zu auffällig. Thomas merkte das was mit der Kollegin nicht stimmte und wollte mit ihr reden bei einem Essen. Die beiden Crews und waren beisammen, Thomas kam gerade zum Nachtdienst. "Guten Abend Herrschaften.", grüßte Ebensieder. "Sagen Sie mal, gehören Sie nicht um die Zeit in Bett. Wir haben schon 22.00 Uhr vorbei.", meinte Thomas grinsend und sah den Chef an. "Eigentlich schon, Herr Wächter. Nur dann würden Sie nun nicht erfahren, dass wegen einer Übung der Bundeswehr, die Basis als Stützpunkt belegt wird und sie dafür bis Dienstag frei haben. Bitte räumen Sie ihre Wertsachen in die Spinnt’ s und schließen die bitte zweimal ab. Ich trage die Verantwortung, dass nichts weg kommt. Gute Nacht miteinander.", sagte er und ging wieder. In der Umkleide fragte Karin Biggi. "Ist mit dir was los? Kann ich dir helfen?"

"Nein Karin, du kannst mir nicht helfen, ich muss mit Enrico’ s Tod selber fertig werden."

"Was machst du nun?", fragte Karin sie.

"Ich gehe noch ans Grab und dann vielleicht spazieren. Ich will aber etwas alleine sein. Bitte verstehe mich nicht falsch.", gab sie der Freundin und Ärztin zur Antwort.

"Wenn du Lust hast kannst du ja bei uns vorbei kommen, wir sitzen sicher noch auf der Terrasse.", sagte Karin

"Danke, ich weiß es zu schätzen dein Angebot. Tschüß Karin", sagte Biggi

"Tschüß Biggi"

Karin ging in AR, wo Michael auf sie wartete. Ihm und den anderen erzählte sie von dem Gespräch. Peter berichtete ihr, dass Stella auch so kämpfte. Sie war zur Zeit in Italien und löste den Haushalt der Mutter ganz auf. Auch verkaufte sie das Hotel. Sie wollte wieder hier her, da sie alle sehr mochte. Sie hatten gestern miteinander telefoniert. Stella hatte ihn angerufen. Da war es auch schon nach 23.00 Uhr. Sie unterhielten sich noch als die Türe auf ging und ein kleines Mädchen im Alter von 3 Jahren reinkam. "Hallo, wo habt ihr meinen Papa versteckt?", fragte keck. Peter der sie zu erst sah, ging in die Hocke, dann wollte er was wissen von dem blonden, kecken Wirbelwind.

"Hallo ich heiße Peter? Wie heißt du und wer ist dein Papa?", sagte er.

Die kleine verdrehte die Augen.

" Na, also Peter das ist doch klar. Mein Papa ist der Sanitäter von der Crew mit hüben Pilotin Biggi und der tollen Ärztin Karin. Es ist Ralf Staller. Ach, ich heiße Jasmin.", dabei grinste sie ihn.

"Die Mama und ich haben vorhin beschlossen, wir stellen noch was an. Wir entführen den Papa. Sag mal bist du Doktor, da du so gut ausschaust oder Pilot?", wollte sie wissen.

"Nein, ich bin nicht Arzt und auch nicht Pilot, ich bin wie dein Papa Sanitäter.", sagte Peter.

Die andern hatten sich bei Jasmins Bemerkungen das Lachen verkniffen. Aber die war für 3 Jahre nun in ihrem Element und machte weiter.

"Sanitäter ist ein sportlicher Beruf. Nur saugefährlich. Der Enrico ist nun vom Sanitäter zum Engel befördert worden. Der ist nun leider tot. Weißt du Peter mir tut die Freundin leid und die Schwester." , während sie das sagte kramte sie aus ihrer Tasche ein Bild. "Kannst du das der Freundin von Enrico geben, damit sie nicht mehr so sehr weinen muss.", sagte sie.

"Jasmin, wie oft muss ich dir noch sagen, dass du nicht immer gleich abhauen sollst.", kam eine Stimme von hinten.

"Papa duscht noch.", sagte sie und schaute die Frau an.

"Jennifer Staller. Ich bin die Frau von Ralf. Wie ich sehe hat unsere Maus schon Sie unterhalten.", stellte sie sich vor.

"Peter Berger, Sanitäter. Das sind die Kollegen, Thomas Wächter, Jens Köster, Dr. Mark Harland, Dr. Karin Lüdwitz und Biggi Schwerin.", sagte Peter. "Wir sind mit dem Sie nicht vertraut, da wir uns alle duzen.", fügte er an. "Oh, Jenny reicht eigentlich.", meinte sie.

"Sag mal wo wollt ihr den Papa hin entführen?", wollte Biggi wissen.

"Erst in den Biergarten und dann in die Eisdiele.", sagte sie.

"Dein Bild das du für die Freundin von Enrico gemalt hast ist schön. Was soll das den alles sein?", meinte sie

"Das ist der Himmel und das die Sonne, aber eigentlich soll die Enrico darstellen, damit die Freundin nicht so friert.", sagte Jasmin.

"Ich bin die Freundin von Enrico. Mir fehlt er sehr.", sagte Biggi. Sie schluckte, denn sie merkte, das sich Tränen in den Augen sammelten.

Es war still geworden. Jasmin unterbrach die Stille.

"Ich schenke dir das Bild. Dann brauchst du nicht mehr weinen.", sagte Jasmin.

Dann drehte sie sich um und sah Ralf kommen. "Papa", rief sie und stürzte sich in die Arme. Ralf nahm sie auf den Arm.

"Hallo Schatz, ihr seit noch unterwegs?", sagte er und küsste Jennifer. "Ja, wir wollen dich entführen, ich dachte zwar an entweder Biergarten oder Eisdiele. Nur Jasmin hat da wohl ne andere Vorstellung. Sie will beides.", sagte Jennifer.

"Na, dann schönen Abend miteinander, oder will jemand mit.", fragte Ralf.

"Ah, bevor ich es vergesse. Ralf hat nächste Woche Geburtstag, ihr kommt doch zum Grillen am Samstag. Muss wohl Jasmin mal zu Ebensieder schicken, damit auch alle da sind. Die macht das schon. Oder ist da jemand anderer Meinung.", sagte Jenny die dabei lachte.

"Nein, ganz deiner Meinung. Die schafft Ebensieder. Wir kommen. Sag mal bist du in der Bank in Traunstein beschäftigt?", sagte Karin. "Ja, ich bin dort Filialleiterin, also bis Samstag. Tschüß", sagte sie und ging.

Jens und Mark unterhielten sich noch kurz am Parkplatz. Peter ging in den Wohnkopter. Thomas fuhr in seine Wohnung und auch Karin und Michael fuhren heim. Biggi fuhr zum Friedhof. Sie setzte sich auf die Bank vor Enricos Grab. Dort konnte sie ihren Tränen freien Lauf lassen. Sie merkte auf einmal eine Hand auf ihrer Schulter. Sie sah auf. Es war Thomas. Karin hatte ihn kurz informiert und er hatte ihr versprochen sich mit Biggi mal zu unterhalten. Nur er war nicht alleine. Auf der andere Seite der Bank sahs Jens. Er hatte ihn nicht kommen hören.

"Das Verstecken – bringt nichts Biggi. Ich kenne dich zu lange und zu gut. Ich weiß genau wie es in dir ausschaut. Nicht nur ich.", sagte er .

Sie sah ihn an. Er nahm sie in die Arme. Sie weinte. Während sie weinte sagte "Thomas ich verstehe nicht warum die Dirk nicht gerufen haben, der hätte als Facharzt doch mehr Kommpotenz wie der Arzt der Nachtdienst hatte. Außerdem weiß ich ja nicht was Dirk darüber denk. Nur mein Leben ist auf einmal so leer. Weist du was ich meine.", sagte sie

"Ja. Ich weiß auch, dass Dirk sehr mit sich kämpft, da er sich als Arzt übergangen fühlte von den Kollegen. Laura hat es mir erzählt. Komm wir gehen noch was trinken oder gehen wir in die Pizzaria am Mark. Die soll gut sein.", sagte Thomas

Jens hatte den beiden zugehört.

"Ich weiß nicht...." wollte Biggi sagen

"Doch Biggi wir gehen, Thomas hat recht.", sagte er.

"Jens, du ....", kam es aus Biggis und Thomas Mund.

Sie gingen zu dritt noch was Essen. Dann begleiten sie Biggi heim. Jens und Thomas warteten bis sie oben war, sie sahen das Licht angehen, dann gingen sie.

Die beiden unterhielten sich noch über Biggi. Nach einer Weile blieb Thomas stehen. "Jens du liebst Biggi. Aber lass ihr Zeit. Ich bin nur ihr Freund. Aber ich will dass es ihr gut geht.", sagte er.

"Gut, Thomas aber du behältst das für dich. Kann ich mich drauf verlassen, denn bei den Frauen bin ich nicht so gefragt wie als Pilot.", meinte Jens. "Klar, ich werde schweigen wie ein Grab.", sagte er . Am Dienstag fand sich die B-Crew zu erst ein. Als sie in den AR kamen traf Karin, Biggi und Ralf fast der Schlag. Da stand das dreckige Geschirr und es stank nach Rauch. In der ganzen Basis sah es aus als ob die Hunnen über Rom hergefallen waren. Karin zog Handschuhe an und ging ins Büro. Dann hob sie den Hörer ab. Auf Ebensieders Schreibtisch herrschte ein Dreckchaos. Sie rief ihn an und er versprach herzukommen. "Er kommt.", sagte Karin. "Was machen wir wenn ein Einsatz kommt?", wollte Biggi wissen. "Fliegen", sagte Karin knapp. "Gut dann gehe ich mit Ralf mal Heliinspektion machen. Kommst du mit? ", fragte sie. Er nickte. Da der RH in der Garage war sah der wie ihn Thomas geputzt hatte aus. Das einzige was aus dem Ei gepellt war. Sie schoben den Heli aus dem Hangar auf seinen Platz. Karin warf einen Blick in ihn. "Thomas hat ihn geputzt und eingesperrt. Danke Thomas", meinte sie. Da kam Ebensieder um die Ecke.

"Frau Dr. Lüdwitz was ist los , dass ich so früh her muss?", fragte.

"Gehen Sie mal durch die Basis, aber bitte durch alle Räume auch durch die Sanitäranlagen, dann wissen Sie warum ich Sie kommen lies. Ich putze nicht, Frau Schwerin und Herr Staller ebenfalls nicht. Da war wohl Party und nicht ein Stützpunkt der Bundeswehr. Ich weigere mich hier zu arbeiten.", sagte Karin ruhig. Als Ebensieder weg war meinte sie. "Komm wir gehen zu Peter und fragen ihn ob wir ne Kaffee haben können, dann erzählen wir im es alles.", meinte Karin. Das taten sie auch. Peter war entsetzt aber machte den Kollegen gleich ne Kaffee. "Da werden sich Jens und Mark freuen.", meinte er. Ebensieder war nach dem Rundgang so sauer wie die anderen. Erst ging auch er zu Peter wo er die vier auf den Gartenstühlen fand. "Frau Dr. Lüdwitz, sie und die Kollegen putzen nichts. Ich habe den Oberst herbestellt und er muss sich das anschauen. Herr Wächter hat nämlich noch die Basis gesaugt und alles aufgeräumt. Er und Herr Köster haben sich noch unterhalten und geblödelt. Ich hatte meine Wohnungsschlüssel vergessen und musste zurückfahren. Daher weiß ich dies. Zum Schluss haben sie den Heli in die Hangar gesperrt. Gott sei Dank. Ich schicke Max nun Frühstückholen. Das stelle ich denen alles in Rechnung.", sagte er und man sah ihm seine Wut an. Er war rot im Gesicht bis an die Haarspitzen. Nach einer Weile kam Max mit dem Frühstück und Ebensieder zurück. "Sie putzen heute noch. Hoffentlich ordentlich. Ich lass dann Herrn Köster und Herrn Wächter nach schauen. Ja und Sie Frau Schwerin. Denn Piloten haben ja Adleraugen.", meinte er.

Der einzige Einsatz der kam war ein Einsatz im Altenheim. Eine alte Frau war bewusstlos zusammengebrochen. Karin, Ralf und Biggi flogen hin. Sie brachten die Frau ins Krankenhaus. Dort wurde sie auf der Intensiv behandelt. Als sie landete war die A-Crew schon da. Die Gesichter der Kollegen sprachen Bände.

"Für was haben Thomas und ich eigentlich die Basis auf Hochglanz gebracht?", fragte er als Biggi aus dem Heli ausstieg. Sie schloss die Türe drehte sich zu ihm um und gab ein Küsschen auf die Wange.

"Na, damit du heute kontrollieren kannst, Herr Kollege, den Piloten haben Adleraugen, meint Ebi.", dann lachte sie. Karin und Ralf schlossen sich an. Nur Jens stand wie angewurzelt da. Sie sahen Stella kommen. "Stella, huhu" ,rief Biggi. Da kam Stella. Sie berichtete von dem Verkauf und der Wohnungsauflösung. Die andern erzählten ihr von dem Saustall der Basis. Peter hatte auf Stella ein Auge geworfen und wollte es ihr eigentlich mal sagen, aber irgendwas war immer. Sie sagten ihr dass sie bei Ralf Geburtstag eingeladen wären und erzählten von Jasmin. Wie goldig ihre Art war. Stella hörte ihnen zu. Als die A-Crew übernahm drehte sie sich um und meinte "in einer Stunde gibt’s was zu futtern, Jungs". Nach knapp einer Stunde kam sie mit einer selbstgemachten Lasange und Salat und Rotwein. Die Crew war überwältigt. Max auch, denn der durfte mitessen. Da jemand kontrollieren sollte, ging Stella zu Peter und Jens. "Darf ich mit zum Kontrollieren." Sie nickten. Stella fand noch was. Sie entdeckte die noch unsaubere Küche. Die Soldaten wollten diese nicht putzen. "Gut, dann bestellt Herr Ebensieder eine Neue schöne Küche mit sauberen Geschirr und sie zahlen, meine Herren.", meinte sie. Dann ging sie.

Am anderen Tag wurde eine neue Küche mit Spülmaschine, Kühlschrank und Herd geliefert. Denn Stella hatte auf die Schnelle noch eine bestellt, da sie Herr Ebensieder heimfuhr. Das berichte sie den andern an der Party bei Ralf. Alles lachte.

Thomas merkte dass Biggi die Party bei Ralf und Jenny gut tat. Sie alberte mit Jasmin herum. Die Tochter der Beiden hatten alle im Handumdrehen mit ihrer Art verzaubert. Sie war der Star der Party. Gonzo der Hund von Ralf hatte daher mal eine Ruhepause, denn Jasmin spielte sonst nur mit ihm. Er war als Rettungshund ausgebildet. Jens hatte sich mit dem Teller auf die Stufen der Terrasse gesetzt und beobachtete die Beiden. Er lachte als er sie sah. Als Biggi das sah, musste sie auch lächeln.

Am anderen Tag war Stella eher auf und richte für sich und Biggi das Frühstück. Sie wohnte bei Biggi seit sie nach dem Unfall von Enrico in Deutschland war. Aber nun hatte sie sich in Peter verliebt. Der Sanitäter mit seiner spontanen Art hatte ihr Herz erobert. Doch Biggi wollte sie nicht alleine lassen. Sie war ihr viel wert. Sie war gerade fertig als eine völlig übermüdete Biggi in der Türe stand.

"Ihr Italiener und eure Aufstehzeiten. An die konnte ich mich bei Enrico schon nicht gewöhnen. Sag mal wir haben erst 9.00 Uhr und du machst eine Hektik für eine ganze Fliegerstaffel.", sagte sie und setzte sich.

"Biggi ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe mich verliebt in Peter und weiß nicht wie ich ihm es sagen soll.", sagte Stella.

"Ich würde gerne den Rest meines Lebens mit ihm verbringen, da ich nun die Möglichkeit habe in München meine zweite Lehramtsprüfung zu machen und dann an einer Schule hier Unterricht in Englisch, Deutsch und Italienisch zu halten. Nur dich will ich nicht verlieren, da du mir sehr wichtig bist. Ich weiß nun auch warum Rico immer so von dir geschwärmt hat. Weil du einmalig bist. Als Mensch und als Freundin. So ehrlich und warmherzig. Nur....., weiter kam sie nicht da sie Biggi unterbrach.

"Stella du musst dein Leben leben. Enrico hätte dies von dir gewollt von mir auch. Ich kann ihn nicht vergessen, da es die schönsten Jahre sind, nur muss ich mein Leben auch in die Hand nehmen. Wenn du Peter liebst dann lass dir von ihm helfen, in dem du zu ihm ehrlich bist. In jeder Hinsicht. Wir bleiben Freundinnen. Ich denke immer Jens hat ein Auge auf mich geworfen? Ist dir da was aufgefallen? Jedenfalls mir ist er nicht ganz unwichtig. Zwar ist Enrico erst ein ½ Jahr tot aber ich kann doch nicht ganz ohne Freund leben? Was meinst du? Hat es geklingelt?", fragte sie

Sie horchte auf und ging dann zur Türe. Es war Peter. Er hatte Brötchen dabei.

"Morgen Peter, komm rein wir trinken gerade Kaffee.", sagte Biggi

"Stella hat ihre Jacke in meinem Wagen liegen lassen", sagte er und hielt sie hoch.

"Morgen Stella", grüßte er sie.

"Morgen Peter , das ist aber sehr lieb von dir, dass du mir meine Jacke mitbringst. Brötchen auch noch. Du bist ein wahrer Schatz. Komm setz dich.", sagte sie strahlend.

"Jasmin ist so drollig. Die finde ich hinreißend. So ne Tochter wollte ich auch mal. Ralf ist zu beneiden. Findet ihr nicht?", sagte Stella.

"Die ist nur süß. Thomas und Jens sind ganz weg wenn sie die sehen. Dann brauchst du mit denen nicht mehr reden. Hat Ebi nicht nur gestern zu spüren bekommen. Am Dienstag hat sie ihm gesagt, wenn er euch nicht freigibt, dann würde sie ihn wie im wilden Westen an den Marderpfahl binden und mit Wiskey abfüllen, damit der Zustand ohne Frau nicht so grausam wird. Max, Thomas, Mark, Michael und Jens, aber auch ich mussten uns einen Lachkrampf verkneifen. Karin hatten Backen wie ein Honigkuchenpferd. Ralf hat sich am Kaffee verschluckt. Dirk und Laura kamen zur Türe rein und haben das Schauspiel mit bekommen. Dirk hat sein Gesicht in Lauras Hals vergraben. Der arme Ebi hat gekuckt wie 10 Kamele auf dem Weg zur Tränke. Dann kam der Hammer. Jasmin hat gemeint, alle Männer hier im Raum wären schöner als Ebi. Denn die Schönsten ihrer Meinung werden Notärzte, Sanitäter oder Piloten. Laura und Karin haben sich dann umgedreht, damit man das Grinsen auf ihrem Gesicht nicht sah. Ebi ist beleidigt in sein Büro abgedampft. Wie der weg war haben wir Tränen gelacht. Jasmin ist ne Wucht!", sagte er und lachte herzlich. Biggi und Stella wischten sich die Tränen vor Lachen aus den Augen. "Biggi das Gesicht von Ebi hätte ich sehen wollen.", Stella lachte schallend. Sie wischte sich mit Peters Hemdkragen die Tränen ab. Nun begann Biggi zu Lachen. "Stella das Gesicht sehe ich vor meinem geistigen Auge. Ebi meint doch er ist der Schönste. Nur gut, dass Jasmin nicht so oft in der Basis auftaucht, wir kämen um vor lachen. Nach einer Weile meinte Biggi

"Stella ich gehe noch einkaufen. Könnt ihr die Küche machen. Ich habe ab 14.30 Dienst. Du musst heute in den Nachtdienst ,Peter?", fragte sie . Peter nickte. Nach einiger Zeit war Biggi weg.

"Peter du ich muss dir was beichten. Ich ...ich...habe mich verliebt.", sagte Stella

"Schön, wer ist der glückliche. Kenne ich ihn?", fragte er sie.

"Ja", war Stellas Antwort

"Du bist es. Aber durch den Tod von Enrico konnte ich es dir nicht sagen, aber ich könnte mir durchaus eine Beziehung mit dir vorstellen. Eigentlich warst du seit der ersten Begegnung interessant.", sagte.

Nun war es raus, dachte Stella.

Peter stand auf. Er nahm sie in den Arm und streichelte ihr über das Haar.

"Bin ich froh, dass ich nicht alleine bin mit meinen Gefühlen. Ich liebe dich, Stella", sagte er und küsste sie.

Biggi war heilfroh, dass der Dienst keine Einsätze mit sich brachte. Sie war müde. Als sie Thomas den Dienst übergab und so mit die Crew, fragte sie ihn leise ob er wüsste wo Jens wäre. Thomas wusste dass Jens wahrscheinlich ein Bier trinken gegangen war und nannte ihr den Biergarten oder das Lokal. Biggi fuhr zu dem Lokal. Dort war er nicht.

Im Biergarten auf einer Bank sass er und trank ein Bier genüsslich. Sie holte sich ein Radler und ging auf die Bank zu.

"Hallo Jens", sagte sie

"Hallo Biggi", war die Antwort.

"Na, was führt dich da her. Warst du gerade auf dem Friedhof?", wollte er wissen.

"Ja, war ich auch. Aber ich habe dich gesucht. Thomas hat mir den Tip gegeben.", sagte sie

"So...so... Thomas. Ist der Kollege oder Schlawiner. Also für mich ist er ein Freund, ganz besonderer Art. Er hat mir schon oft geholfen, da ich mit ihm über alles reden kann.", sagte Biggi.

"Er hat mir auch in einem Gespräch an den Kopf geworfen, dass es endlich Zeit wird, wieder Mensch zu sein. Ich sollte Enrico nicht vergessen, aber doch bitte nicht vergessen, dass ich für jemand anders mehr als nur die Kollegin bin.", sagte sie.

"Sag mal stimmt das Jens, dass du mich liebst oder bilde ich mir das nur ein?", fragt sie ihn.

Er stellte das Bier zwischen die Füße und lehnte sich zurück auf der Bank. Dann legte er den Arm um sie und schaute ihr in die Augen.

"Nein, da täuscht du dich nicht. Ich liebe dich, nur wollte ich dich nicht in einer Zeit verlieren, wo du mich eigentlich gebraucht hättest. Deshalb habe ich nichts gesagt. Nur Thomas hat mir gesagt, ich solle endlich zu den Gefühlen stehen, denn er hätte sie schon lange gemerkt, aber für ihn bist du nur eine Freundin und er will dass es dir gut geht.", sagte er leise

Dann küsste er sie. Sie spürte den Kuss bis in die Fußspitzen. Sie legte beide Arme um ihn und erwiderte ihn. Sie tranken leer.

"Kommst du noch mit zu mir? Ich habe einen guten roten noch im Schrank stehen. Der ist trocken.", sagte Biggi. Sie sah ihn an. Jens bekam bei der Frau weiche Knie.

"Ja, klar", war die Antwort.

Es folgte ein schöner Abend und eine herrliche Nacht für beide. Peter und Stella waren auch ein Paar seit dem Tag.

Es war Juli. Stella hatte Prüfungen. Nach der letzten Prüfung setzte sie sich ins Auto und fuhr zur Basis. Die A-Crew hatte Dienst. Doch die waren nicht da. Sie schluckte dann rannte sie in Richtung Damentoilette. Karin sah das und flogte ihr. Sie kam dazu wie sich Stella die Zähne putzte. "Kann ich dir helfen, Stella?", fragte sie. Biggi war der Freundin gefolgt. "Nein, danke Karin, ich denke ich habe mir den Magen verdorben.", sagte sie. Biggi schaute sie an. "Du Stella, kann dafür Peter die Ursache sein und wir sehen das Ergebnis nächstes Jahr Ostern. Ich meine könnte es sein, dass du schwanger bist.", meinte Biggi. "Weiß nicht, ich mal zum Arzt. Aber ihr sagt nichts.", meinte sie. "Ehrensache", sagten Karin und Biggi.

Als sie in den Aufenthaltsraum kamen, kam gerade die A-Crew zurück. Ralf sahs am Tisch mit der Zeitung in der Hand. Als er Mark und Peter sah musste er lachen. Karin, Stella und Biggi schauten die Beiden mit einem Grinsen an. " Sagt mal wart ihr im Einsatz oder Baden?", wollte Ralf wissen. "Im Einsatz. Nur unser Pilot hat heute seinen Wassertag. Erst hat Mark baden geschickt, damit der Patient nicht untergeht. Dann als der nicht zurecht kam hat er ohne Vorhersage das mich in die Tiefe geschickt. Nur weil Jens ungeküsst geblieben ist, muss ich herhalten und Mark. Wie findest du das, Ralf?", wollte Peter wissen.

"Peter komm lass dich nicht unterkriegen ob nass oder trocken du schaust gut aus. Ich habe meine Prüfung bestanden und fange am hiesigen Gymnasium ab September an. Machen wir uns noch ne schönen Tag.", sagte Stella und küsste ihn. Sofort war seine Wut auf Jens verrauscht, denn gegen Stellas Angebot kam er nicht an.

"Gut ich beeile mich.", meinte dieser und folgte Mark in die Dusche.

Jens und Biggi gingen noch an die Salzach. Sie küssten sich. Thomas der dies sah grinste übers ganze Gesicht. Karin die das auch sah schloss sich an. Ralf ebenfalls.

Stella und Peter gingen noch spazieren und einkaufen. Nach zwei Wochen kam sie als Karin Dienst hatte in die Basis.

"Karin, kann ich dich mal sprechen.", fragte sie diese.

"Klar, was gibt’s", wollte Karin wissen.

"Nicht hier, bitte draußen", sagte Stella

Dann berichte sie ihr von der Schwangerschaft. Sie wollte Peter nicht mit einem Kind zur Heirat zwingen. Karin riet ihr es ihm zu sagen. Der würde sich sicher freuen darüber.

Am Abend im Wohnkopter von Peter sagte sie es ihm.

"Ja, dann brauche ich dich wenigsten nicht fragen ob ich dich alleine heiraten muss. Denn das Kind hört ja mit.", sagte er

"Oder willst du mich nicht heiraten."

"Wüsste nicht was ich lieber täte."

6 Wochen später heirateten Peter und Stella. Biggi und Thomas waren Trauzeugen, aber auch Jens und Biggi konnten sich endlich ihre Liebe eingestehen.

Copyright 2005: Daniela

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