Dies ist eine erfundene Nachfolgegeschichte. Sie knüpft an die Folge 2 aus der fünften Staffel an. " Flucht ohne Wiederkehr" so heißt sie und in ihr stirbt laut Drehbuch Thomas Wächter. Nur hier in meiner Story nicht. Peter und Stella sind noch nicht verheiratet, kennen sich aber. Gina ist von Mark schwanger, die beiden sind verheiratet. Laura ist die einzige Tochter von Thomas Wächter. Sie nimmt einen anderen Verlauf.
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A-Crew |
B-Crew |
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Dr. Mark Harland |
Dr. Karin Thaler |
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Thomas Wächter |
Biggi Schwerin |
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Peter Berger |
Enrico Cortini |
Laura Wächter, Dr. Michael Lüdwitz und Dirk sein Sohn, Stella Cortini, Gina Harland, Jens Köster und Basisleiter Frank Ebensieder.,
Vorstellen muss sich der Leser das Bild als Mark und Peter aus der Hölle kommen, nur diesmal mit dem schwerstverletzten Thomas.
Nikolaus
"Wir haben ihn, Karin.", schrie Mark und er und Peter kamen aus der Hölle gelaufen. Das FBI hatte Michael wieder in Sicherheit gebracht. "Zugang, Ringer 500 mg, schnell Enrico und Peter. Thomas muss in eine Spezialklinik nach München für Verbrennung, er hat Verbrennungen am ganzen Körper dritten und vierten Grades.", der Notarzt trieb die beiden Sanitäter zur Eile an. Peter und Enrico konnten fast nicht hinschauen, so schlimm sah Thomas aus. Karin legte im einen Zentralkatheter. Sie versorgte ihn mit Schmerzmitteln. Biggi hatte die Zuweisung für München erhalten. Sie schluckte als sie Thomas sah. Sein Gesicht war schwarz. Doch der Brustkorb hob und senkte sich, zwar unregelmäßig aber doch er tat seine Pflicht. Schnell verluden sie in den Helikopter und schon hob Biggi ab. Sie flog wie eine Besessene in die Klinik wo sie schon erwartet wurden. Karin und Mark begleiten Thomas in den OP. Dort musste ein Teil der Haut transplantiert werden. Während Thomas behandelt wurde, informierte Biggi Frank Ebensieder, den Basisleiter. Als er das geschehe hörte, erschrak er versprach aber gleich zu kommen. Die anderen warteten in der Wartezone vor dem OP. Nach einer Weile löste Peter die Stille auf. "Hoffentlich schafft es Thomas. Er ist mein bester Freund. Außerdem was wird aus Laura?", ,meinte er und das Sprechen fiel ihm sehr schwer. " So darfst du nicht denken, Peter. Er wird es schaffen, dafür hat er den zu großen Lebenswillen.", meinte Biggi. "Ich will es hoffen für uns. Den so einen Piloten wie Herrn Wächter kriege ich nicht mehr.", sagte eine ruhige Stimme von hinten. Der Basisleiter war eingetroffen. Er informierte sich bei den anderen wie der Hergang des Unfalls war. Danach nahm er neben seinen Mitarbeitern Platz. Die Stunden zogen sich hin wie Kaugummi. Je länger Karin und Mark im OP waren, desto weniger glaubten sie alle daran, dass Thomas das überleben würde.
Nach fast 10 Stunden öffneten sich die Türen des OP-Traktes. Eine von den Strapazen der OP gezeichnete Karin und ein ebenso abgekämpfter Mark kamen heraus. Sie gingen auf die anderen zu. Karin lies sich auf einen Stuhl fallen, ebenso Mark. Dann wandte er sich an Herrn Ebensieder. "Herr Ebensieder, Sie müssen einen Piloten anfordern. Herr Wächter hat das Ganze überlebt, wurde auf grund der Verletzungen ins künstliche Koma versetzt, damit er die Schmerzen nicht so mitbekommt. Das haben ich und Frau Dr. Thaler entschieden. Er hatte im Gesicht in der Hauptsache und an den Armen und Beinen Verbrennungen Ende des 3 Anfang des 4Grades. Ein Teil seiner Haut wurde transplantiert. Er schläft nun. Thomas wird sicher mindesten bis Ende des Jahres krank sein. Ich werde heute bei ihm bleiben. Karin fliegt mit zurück da sich ja um Laura jemand kümmern muss. Es wäre nett, wenn ihr uns dabei helfen würde. "Mark können wir kurz zu Thomas?", fragte Biggi. "Wenn ihr meint ihr vertragt das, dann steht nichts im Wege, aber ich sage euch gleich sein Anblick ist nicht für jeden annehmbar da er im Spezialbett an vielen Geräten hängt. Ihr könnt ihn durch die eine Scheibe sehen, da nun alle Keime und Bakterien nicht an ihn ran dürfen. Laura darf ihn vorerst nicht sehen. Der Anblick könnte psychische Folgen haben. Sie folgten Mark und Karin. Dann kamen sie an der Scheibe an. Mark öffnete sie und er Anblick von Thomas tat allen sehr weh. Herr Ebensieder drehte sich um und ging. Der Basisleiter kämpfte mit den Tränen. Enrico und Peter schluckten, Biggi fing hemmungslos das Weinen an. Thomas lag in einem extra breiten Bett verbunden am ganzen Körper. Er wurde künstlich ernährt und beatmet. Nur die Augen waren frei. Schweigend verließen sie als alle ihre Fassung wiederhatten das Krankenhaus. Am Hubschrauberlandeplatz sagte Karin zu Mark bevor sie einstieg "Egal was ist mit Thomas, wenn es ihm schlechter geht du rufst mich sofort an." "Aber zuerst verständigen Sie die Frau Schwerin, dass sie mit dem Heli fliegen können. Setzen sie alles daran, Herr Doktor, dass es ihm besser geht. Das ist ein Befehl.", meint Ebensieder streng. "Ich sperre uns für die nächsten Tage. Wir nehmen erst am Montag den Dienst wieder auf. Frau Doktor wenn sie für Laura was brauchen oder ich Ihnen helfen kann, dann lassen sie es mich wissen.", fügte der sonst kalte Chef an. Mark lies sich von einem anderen Piloten zur Basis bringen, zuvor aber lies er seine Handynummer den Kollegen von der Klinik zurück um auf dem Laufenden sein. Er wollte Karin nicht alleine es überlassen, Laura die Wahrheit zu sagen. Dort stieg er in sein Auto und fuhr zur Karin, nicht aber Peter zu bitten, Gina seiner Freundin die schwanger war im 7.Monat bescheid zu geben.
Karin fuhr heim wo Laura mit dem Essen wartete. Als die Türe hörte rannte sie ihr entgegen. Sie sah Karin an und wusste irgendetwas war passiert. Nochmals klingelte es. Mark stand vor der Türe. Laura sah die Beiden Ärzte an. "Mark, Karin wo ist Papa? Ist er tot etwa? ", sagte sie dann. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und die Beiden hatten zu tun, dass sie auch nicht weinen mussten. "Laura, wir müssen mit dir reden. Komm wir gehen in die Küche.", meinte Mark. In der Küche nahmen sie Platz und Mark erklärte Laura was heute vorgefallen war und warum Thomas nicht da war. Sie stützte die Arme auf den Tisch und schlug die Hände vors Gesicht. Bitterlich weinte sie. Mark setzte sich neben sie und nahm sie in die Arme. Wieder klingelte es. Peter hatte es Stella erzählt und auch Gina informiert.
Die drei standen vor der Türe. Karin winkte ihnen rein. "Mark hat ihr alles gesagt, sie weint bitterlich.", sagte sie. "Ihr wollt sie aber nicht alleine lassen? Oder Thomas vielleicht gar noch? ,sagte Gina vorwurfsvoll. "Nein, weder Thomas noch Laura werden wir alleine lassen. Das sind wir ihnen schuldig. Nur ich werde das dem Jugendamt mitteilen müssen, das mindestens 6 Monate bis 1 Jahr dauern wird, bis Thomas wieder gesund ist. Wir haben erst Juni, ja und einer muss Lauras Zeugnis unterschreiben.", meinte Karin. " Also das kannst du ja wohl machen, da brauchst du kein Jugendamt, Karin. Du ersetzt ja eh die Mutter, nach dessen Tode schon, sehr lange. , meinte Gina. Sie war im Satz als aus Küche ein "Peter, Enrico den Koffer und Zugang, 500 ml Ringer, Laura ist zusammengebrochen.," kam. Mark schrie und die beiden Rettungssanitäter flitzten los. Nach dem ihr Kreislauf wieder stabil war trug sie Peter ins Zimmer und legte sie ins Bett.
Während dessen hatte das FBI Michael wieder zurück ins Zeugenschutzprogramm gebracht. Seine Gedanken waren bei Medicopter 117 und vor allem bei Thomas. Bevor er seine Wohnung in Los Angels betrat bat er den FBI Beamten aus Deutschland um eines. "Bitte halten Sie mich über den Gesundheitszustand von Herrn Wächter so weit wie möglich auf dem Laufenden. Er ist mein bester Freund." "Wenn ich es im Rahmen des Zeugenschutzes darf dann tue ich es Herr Dr. Lüdwitz.", meinte der Beamte. Dann ging Michael in die Wohnung wo Dirk auf ihn wartete. Diesem erzählte er alles. Auch er war sehr betroffen. Er legte seine Hände auf die Schultern seines Vaters um ihm zu zeigen wie er mit ihm fühlte.
Hoffentlich heilte die Zeit diese Wunde, von Papa dachte sich Dirk.
Karin fuhr in die Klinik und Peter hatte sich bereit erklärt bei Laura zu bleiben um sie nicht alleine zu lassen. Doch bevor Karin in die Klinik fuhr telefonierte sie mit ihrem Vater der Anwalt war um ihn zu bitten, für Laura das vorläufige Sorgerecht zu beantragen, da sie wusste wie schlecht Thomas Verhältnis zu seinem Bruder und dessen Frau war. Auch das zu seiner Mutter hatte nach dem Tode von Vera Risse bekommen. Sie wollte nicht Laura in diese Hände geben. Rechtanwalt Thaler hörte seiner Tochter zu und versprach dann die nötigen Schritte einzuleiten. Selbst Stella hatte darauf bestanden, obgleich sie sehr eifersüchtig sonst war. Gina und Mark fuhren in ihre Wohnung. Gina ging ins Bett, da sie trotz der Ereignisse sehr müde war. Mark setzte sich aufs das Sofa und schaute wie gebannt auf das Bild das im Regal stand. Es zeigte die ganze Crew, das heißt die A- und B-Crew.
Am nächsten Morgen Mark wollte gerade in die Klinik um Karin bei Thomas abzulösen, da klingelte es an der Türe. Frank Ebensieder stand davor. "Guten Morgen Herr Doktor. Ich hoffe ich störe nicht. Ich möchte nur wissen wie es Herrn Wächter geht?", meinte Herr Ebensieder. Mark bat ihn herein. Sie gingen ins Wohnzimmer in dem er einen Tisch für Gina gedeckt hatte. "Das kann ich Ihnen nicht sagen, da heute nacht Frau Dr. Thaler bei ihm war, die ich nun ablösen will. Aber ich werde Frau Dr. Thaler sagen, Sie soll sich bei ihnen melden. Herr Wächter wurde um die Heilung voranzutreiben und ihm die Schmerzen zu nehmen nach so einer OP ins künstliche Koma versetzt. Die Kollegen werden ihn erst wieder zurückholen wenn sein Heilungsprozess voranschreitet. Er wird durch das Koma keine Schäden erleiden die sein Gedächtnis oder Psyche beeinträchtigen wird.", informierte Mark den Chef. "Wann müssen wir wieder fliegen?", wollte er von Ebensieder noch wissen. " Ab Dienstag, da kommt der Ersatz für Herrn Wächter. Jens Köster heißt er und war bei der Bundeswehr wie Herr Wächter bevor er zu uns kam.", gab ihm der Chef zur Antwort. Dann gingen beide. Frank Ebensieder fuhr heim und Mark ins Krankenhaus, wo Karin schon wartete. Sie tauschten sich aus und Karin versprach bei Frank Ebensieder vorbei zufahren bevor sie heimfuhr.
Frank Ebensieder hatte sich in seiner Küche gerade einen Kaffee gemacht als es klingelte. Vor der Türe stand die Notärztin, Dr. Karin Thaler. Er bat sie herein. "Möchten Sie auch einen Kaffee, Frau Dr. Thaler?", wollte Frank Ebensieder wissen. "Ja, gerne. Herr Ebensieder, Herrn Wächter geht es etwas besser, da seine Werte gestiegen sind. Damit meine ich die Blutwerte, die werden bei Verbrennungen, die so stark sind wie bei Thomas Wächter, regelmäßig kontrolliert. Er wird sicher noch 3 Monate im Koma bleiben um ihm die sehr starken Schmerzen zu ersparen. Dann ist aber noch nicht sicher ob ein weiteres Mal tanzplaniert werden muss. Die Kollegen haben gestern vom Oberschenkel Haut entfernt um diese im Labor nach zu ziehen so dass er bei einer wiederholte OP seine eigene Haut bekommen würde, da dies weniger Komplikationen hervorrufen würde als Fremdhaut, d. h. im medizinischen Fremdorgan. Denn die Haut ist ja das größte Organ das unser Körper hat. Würden Sie mir bitte helfen, da ich das vorläufige Sorgerecht für Laura die Tochter von Herrn Wächter beantrage, die wollen nämlich sicher eine Arbeitgeberauskunft von Ihnen über mich. Nur wenn diese sehr gut ist habe ich Chancen, es zu erhalten.", mit diesen Worten beendete Karin den kurzen Vortrag über Thomas Zustand. Bevor sie sich verabschiedete versicherte ihr Frank Ebensieder ihr bei ihrem Vorhaben für Laura zu helfen.
Karin fuhr dann heim. Am Dienstag hatte die A-Crew die erste Schicht. Zu diese kam der Ersatzpilot Jens Köster. Jens Köster war groß, so groß wie Thomas, ca. 1.95 gut gebaut, d.h. stattlich gebaut und ruhig. Er wurde von Mark und Peter höflich aber mit einer kleinen Distanz begrüßt. Im Büro von Frank Ebensieder erfuhr was am Donnerstag passiert war. Er hatte die Türe in der Hand so dass Mark und Peter die letzten Sätze mithörten. "Das ist ja erschreckend furchtbar. Ich hoffe Sie setzen sich für die Tochter des Kollegen ein. Wenn die noch aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen wird, dann ist die Tragödie perfekt. Ich habe selber eine Tochter. ", mit diesen Worten ging er und setzte sich im Aufenthaltsraum mit an den Tisch wo Peter und Mark saßen. Er hörte ihnen zu. Nach einer Weile hielt sich Peter die Hand vors Gesicht und meinte nur "Ach du Sch.....e. Bin ich ein Rindviech. Ich muss nach Dienstschluss Laura abholen von der Schule, ich habe ihr versprochen mit ihr die Kleidung zu holen, die Thomas mit kaufen wollte. Sie meinte das Geld wäre bei Thomas im Spinnt. Jens hast dort einen Geldbeutel gesehen oder hast du seinen Spinnt nicht?", fragte Peter an Jens gewandt. "Nein ich habe den vierten Spinnt bekommen von Herrn Ebensieder", war seine Antwort. Der Dienst verlief ruhig. Sie hatten fast Dienstschluss. Die B-Crew war beim Umziehen. Sie hatten nicht bemerkt, dass die Türe auf gegangen war und Laura hinter ihnen stand. Erst als ein "Hallo miteinander", von hinten kam, merkten sie alle das Laura da war. Sie war mit einer Jeans und einem Twinset bekleidet und sah umwerfend aus. Für ihre 15 Jahre war sie sehr groß und wirkte recht fraulich. Sie sah Jens. Ohne das sie es wollte füllten sich die Augen mit Tränen. Sie liefen ihr übers Gesicht. Mit dem Ärmel wischte sie, sie fort. Jens tat sie leid, sehr sogar. Er ging auf sie zu. "Ich bin Jens, Laura. Hoffentlich muss ich deinen Papa nicht so lange vertreten, damit du ihn wieder hast. Wenn ich dir helfen, egal wie dann sage ruhig. Versuchen werde ich es dann. Ich habe auch eine Tochter die Anna heißt, sie ist wie du 15 Jahre alt.", sagte er ruhig. "Danke für das Angebot Jens. In welche Schule geht Anna?", kam von Laura die Antwort. Die B-Crew und die restliche A-Crew sowie Frank Ebensieder verfolgten das Gespräch mit. "Sie geht in die 9b des Robert-Koch-Gymnasiums.", gab Jens Laura zur Antwort "Ja die kenne ich da sie Klassensprecherin ist und ich bin von der 9a die zweite Klassensprecherin. Auch spielt sie regelmäßig mit mir Volleyball in der Schülermannschaft. " erwiderte Laura. Sie wandte sich an Peter. "Ich habe die Ersatzschlüssel gefunden. Sie waren in Papas Versteck. Peter kannst du die Sachen von Papa rausholen und mir geben. Jens wird den Spinnt brauchen. Nach Karins und Marks Informationen wird er wohl dieses Jahr nicht mehr kommen und wir haben nun erst Ende Mai. Wir können dann auch fahren." " Ich bringe sie nach dem Umziehen und Duschen mit vor.", gab Peter ihr zur Antwort. Als mit dem Duschen fertig war und angezogen, ging er zu dem Spinnt von Thomas. Er stand eine Weile davor, ja er zögerte ihn zu öffnen. Doch dann tat er es doch. Als von hinten während er ausräumte von Jens die Bemerkung kam "Thomas war ein guter Kollege, so wie die Stimmung der beiden Crews ist? Ihr vermisst ihn und doch lasst ihr an mir nicht euren Frust aus." "Guter Kollege ist gut ausgedrückt. Thomas ist mein bester Freund. Marks Vorgänger, Michael und Thomas haben aus mir das gemacht was ich heute bin. Auch weiß ich, dass Thomas es Michael zu liebe gemacht hat, der wurde in eine Falle gelockt und sollte umgebracht werden. Er ist nun wieder im Zeugenschutzprogramm. Karin und Michael wollten heiraten. Die beiden haben sich hier kennen gelernt als Gabi, Karins Vorgängerin, starb und sie den Posten bekam. Das ist nun zwei Jahre her. Karin und Michael das war Liebe auf den ersten Blick. Thomas hat nie versucht seinem Freund die Frau auszuspannen, obwohl ich denke, er hätte sie schon auch gerne gehabt. Das liegt an Karins Art. Sie ist ehrlich und herzlich. Wer sie kennt mag sie gerne und schätzt sie sehr. Ich habe Angst um Thomas wegen Laura. Sie ist so jung und äußert "papabezogen". Nach dem Tod seiner Frau hat er Laura alleine großgezogen. So nun habe ich die Sachen rausgenommen. Nur ich habe nichts wo ich sie reinlege.", meinte Peter. Er drehte sich um und sah Enrico der ihm einen Korb von Laura hinhielt. Dort legte er die Sachen von Thomas rein. Bevor die Türe zum Rausgehen öffnete meinte er zu Jens " Ich fand deine Reaktion Laura gegenüber vorhin sehr toll. Mit dieser Meinung bin ich nicht alleine hier." Dann ging er zu Laura. Sie hatte sich auf den Stuhl gesetzt. Karin hatte den Einsatzbericht von Thomas Unfall gerade bei Ebensieder abgegeben. Peter ging dann zu Laura vor die auf dem Stuhl sahs und Karin fragend anschaute. "Nein Laura er wurde noch nicht aus dem Koma geholt da die Haut sich ja erst wieder neu bilden muss. Das tut sehr weh und deshalb wurde dein Papa in künstliche Koma versetzt. Ich hätte dir es gerne erspart. Aber alle die dabei waren, konnten deinen Papa kurz sehen und sein Anblick ist im Moment nichts für dich. Der fordert selbst mich und Mark sehr. Du kannst gerne nochmals Mark fragen, wenn du meinst. ", sagte Karin zu Laura. Sie hatte auf dem Stuhl neben ihr Platz genommen. "Nein.", gab ihr Laura zur Antwort bevor sie, den Kopf auf den Korb gestürzt wieder bitterlich weinte. Mark, Peter und Jens kamen in Uniform aus der Umkleide. Wenige Schritte dahinter Enrico und Herr Ebensieder. Laura merkte sie nicht . Jens sah Laura an, ihm schnitt es ihm ins Herz, er musste an Anna seine Tochter denken. Wie würde es ihr gehen, wenn ihm so ein Unfall wiederfahren würde. Mark und Karin versuchten Laura mit einer stummen Umarmung zu beruhigen. Mark schaute sie an. "Karin hat leider recht, Laura. Ich hätte dir auch nichts anderes sagen können. ", meinte er. "Ich muss nun in ein Heim oder zu meiner Oma nach München, die mich nur bevormundet und wartet dass Papa stirbt und dann das ganze Geld an sich zu nehmen und auszugeben. Warum wollt ihr mich nicht verstehen oder könnt ihr nicht. Außerdem weiß jemand wo Michael ist und wie es ihm geht. Der kommt doch sicher vor Vorwürfen um.", sagte Laura schniefend. "Tut mir leid Laura auch da müssen wir passen, den alle Bemühungen von Herrn Ebensieder die Aufenthaltsort von ihm herauszufinden, sind bis heute erfolglos geblieben. Zu deiner Oma und in ein Heim musst du nicht, denn Karin hat über ihren Vater der Anwalt ist im Eilverfahren das vorläufige Sorgerecht erhalten. Warum ging dies so schnell Karin?", wollte Mark wissen. "Thomas war ja schon immer der Typ der vorgesorgt hat. Mein Vater hat beim hiesigen Notariat angerufen und von dort erfahren, dass ein Testament und eine vorübergehende Verfügung vorliegt. In dieser einstweiligen Verfügung stand, dass ich das Sorgerecht für Laura erhalte und die Kontovollmacht bis zur Genesung. Deshalb hat das Ganze nicht mal ganz 48 Stunden gedauert. Laura und ich werden uns nun unterhalten müssen, wie das Ganze auf die Füße stellen bis Thomas wieder bei Kräften ist. Das dauert sicher Laura bis Ende des Jahres. Wir haben nun erst Ende Juni. Als vor Nikolaus ist dein Papa nicht da. Wohin fahren wir in Urlaub? , fragte Karin sie. "In Urlaub fahre ich nicht, bevor Papa wieder gesund ist.", sagte Laura ruhig aber sehr bestimmend. Die Einsatzglocke unterbrach sie. Die A-Crew wurde zu einem Brand gerufen bei der noch nicht der Ganze Brand gelöscht war. Während der Heli aufstieg hörten die Drei von der A-Crew durchs Mikro noch einen Hinweis von Laura "Passt auf Jens auf Peter und Mark, sonst hat Anna auch keinen Papa mehr." "Wird gemacht Laura. Ich komme heute Abend bei dir vorbei.", gab ihr Peter zur Antwort.
Karin und Laura fuhren zu Thomas Wohnung. Laura und Karin vereinbarten, dass Karin zwar in ihrer Wohnung die keine zwei Strassen weiter entfernt war, schlief aber sonst für Laura da wäre. Am Wochenende wollten sie dann immer was gemeinsam unternehmen, Karin wollte ihr jede Neuigkeit mitteilen. Dann gingen sie noch einkaufen. Laura kaufte sich ein Sommerkleid, einen Rock der enganliegend war und einige T-Shirts. Auch Short in weiß, dunkelblau und apriko holte sie sich. Sie kam mit zwei Tüten aus dem Geschäft, Karin wartete auf einer Bank auf sie, da sie für sich noch Lebensmittel gekauft hatte während Laura im "Shop für Teens" war. "Sag mal hast du den Laden leergekauft?", war Karins Frage als sie die schwerbeladene Laura sah. "Nee, war nur auf Schnäppchenjagd. Außerdem konnte die an der Kasse nicht rechnen und hat mir die Hälfte wieder mitgegeben.", meinte Laura. Sie gingen weiter durch die Einkaufsstrasse. Laura kaufte sich noch Schuhe und auch Lebensmittel und Getränke. Dann fuhr Karin sie heim. Sie gingen in die Wohnung. "Soll ich wirklich nicht bei dir schlafen, fürs erste? Du rufst mich an wenn du Angst hast oder es dir unheimlich wird. ", sagte Karin beim Abschied zu Laura. Sie verlies die Wohnung und Laura setzte sich ins Wohnzimmer. Sie sah auf das Bild im Regal, das Thomas und sie zeigte mit Michael, Karin und Dirk. Sie seufzte tief. Wie mag es Michael und Dirk gehen.
Michael musste immer an Thomas denken. Wieder einmal war er in Gedanken bei seiner Karin, Thomas und Laura. Es klingelte und er schreckt hoch. Dann ging er zur Türe. Dort standen zwei Polizisten. Sie zeigten ihm die Ausweise und er lies sie ein. "Bitte folgen Sie mir ins Wohnzimmer. Mein Sohn Dirk schläft, dann wacht er vielleicht nicht auf.", sagte Michael zu den Beamten leise. Sie taten es und als sie im Wohnzimmer waren fing er eine an zu reden. "Herr Dr. Lüdwitz wir kommen mit guten Neuigkeiten. Thomas Wächter lebt, liegt aber im künstlichen Koma, da er transplantiert wurde und man ihm die Schmerzen des Heilungsprozesses möglichst ersparen will oder sagen wir gering halten möchte. Levin der Kopf der Bande, der Sie den Aufenthalt im Zeugenschutz zu verdanken haben ist gefasst worden in Wien und wartet, da er dort auch gesucht wird auf seine Verurteilung. Sie können nach Deutschland zurück. Sie bekommen ein Angebot gemacht und ein finanzielles Startpaket. In Rosenheim hat sich ein Anästhesist selbständig gemacht und ein ambulantes OP-Zentrum mit Tagesklinik aufgemacht. Nur er braucht einen erfahrenen Chirurgien, da der Partner vor drei Wochen bei einem Unfall ums Leben kam und dessen Frau das Geld das in die Praxis und das OP-Zentrum mit Tagesklinik gesteckt wurde wiederhaben will. Ich weiß das so genau, da ich der Bruder des Narkosearztes bin. Der Bund würde Ihnen den Anteil des Einstieges zahlen und eine Wohnung stellen, die so glaube ich schon teilmöbliert ist. Wollen Sie mit Ihrem Sohn erst reden oder wollen Sie hier bleiben vorerst. ", meinte der Beamte. "Wir gehen nach Deutschland zurück und mein Vater macht das mit der Praxis und dem OP-Zentrum und Tagesklinik.", sagte eine Stimme hinter den Beamten. Dirk stand im Raum. Er rieb sich die Augen und sah seinen Vater und die Beamten an. "Wir machen das was Dirk gesagt hat. Er hat recht und mir nun eine Entscheidung abgenommen. Können Sie alles organisieren?, fragte Michael den Beamten. "Ja, nur diese Woche wird das mit der Rückkehr nichts mehr. Wir versuchen Sie so nach Deutschland zurückzubringen, dass ihr Sohn im nächsten Schuljahr ein deutsches Gymnasium besuchen kann. In welche Klasse gehst du Dirk?", erkundigte sich der Beamte. "In die 9.Klasse", bekam er höflich und fröhlich zur Antwort. Als die Beamten gegangen waren, ging Dirk zu Michael und knuffte ihn in die Oberarme. Wortlos verstanden sich Vater und Sohn. Ihr Ziel wieder in der Nähe von den Freunden zu sein in greifbare Nähe gerückt.
Laura wurde von einem Klingeln hochgeschreckt. Sie ging zur Türe sah durch den Spion und erkannte Stella und Peter. Sie öffnete den Beiden. "Hallo Laura. Haben wir dich geweckt du schaust so verschlafen aus?, fragte Peter sie. Sie schüttelte mit dem Kopf und blickt auf Stellas Arme, die vollbeladen war. "Was ist das und wer soll das alles essen?", fragte Laura neugierig. "Das ist Pizza auf italienisch und Salat Erika alla Stella. Sie war der Meinung ich esse das alles. Diesen Zahn habe ich ihr gezogen. Sie, mit Pizza und Salat ins Auto verladen und bin zu dir gefahren. Ach, das Pizzabrot habe ich vergessen, das sie mit Knoblauch gemacht. Morgen ist Samstag, da brauchst du ja nicht in die Schule und kannst dich ausschlafen von Stellas Essen. Sie kocht gut nur immer zu viel." ,meinte Peter. Dann sah er zu Stella und lachte verschmitzt an. Laura, Peter und Stella gingen in die Küche. Sie deckten den Tisch und wollten sich gerade hinsetzen als es nochmals klingelte. Mark und Gina standen davor. Als Laura sie reingelassen hatte und gerade dabei war sie zu schließen, kam von hinten "Ich will auch noch rein". Dies kam von Karin die nach Laura schauen wollte. Als dann alle in der Küche waren und aßen, ging es Laura besser. Sie erzählte den anderen, dass sie sich ins Wohnzimmer gesetzt hatte und ihren Gedanken nachgehangen wäre, aber Stella und Peter sie aus ihren geholt hätten. Nach dem Essen halfen ihr noch alle in der Küche. "Sag mal Gina wann bekommst du dein, äh..euer Kind?", wollte Laura von Gina wissen. Ich hoffe es kommt pünktlich und das sind nur noch 6 Wochen. Ich komme mir vor wie ein Senffass.", meinte Gina lachend. Karin war noch lange da, denn sie und Laura unterhielten sich. Laura wollte wissen wie es Thomas ginge. Seine Heilung schritt voran, aber um aus dem künstlichen Koma zu holen war es zu früh. Als Karin ihr das sagte war sie etwas bedrückt. Vier Wochen später.
Laura war gerade aufgestanden. Es war Samstag und zwar schon 11.00 Uhr . Sie war spät zu Bett gegangen, da sie noch lange gelesen hatte. Karin hatte Wochenenddienst. Mark und Gina waren daheim und frühstückten. Dirk und Michael waren wieder in Deutschland. Sie wohnten in der Innenstadt in einer 4 Zimmerwohnung mit einem großen Balkon. Dirk war spät auf gestanden. Sein Vater , Michael hatte Notdienst und war das ganze Wochenende in der Praxis. Dirk pfiff als er frühstückte und Zeitung las. Dann rief er in der Praxis an und sagte Michael, dass er in die Stadt ginge und Lebensmittel, Getränke und sich ein Buch kaufen wolle. Laura zog sich an, duschte und rief Karin auf der Basis an um ihr zu sagen, dass sie in die Stadt ginge.
Sie war in einem Buchladen und stand an einem Regal in dem Bücher mit humorvollen Hintergrund waren. Sie hielt das Buch von Andrea Schwarz "Kleiner Drache Hab-mich-lieb" in der Hand. Eine Liebesgeschichte. Sie drehte sich um und dann blieb ihr der Atem weg, so meinte sie jedenfalls. Keine 10 Meter von ihr entfernt stand in voller Lebensgröße, so wie er immer war. 1,80 m groß , dunkele Haar, schick gekleidet und gekämmt, nach ihrer Meinung der "größte Charmeur aller Zeiten". Dirk Lüdwitz. Sie sah hin zwinkerte mit den Augen, rieb sich diese. Nun hörte sie sich sagen " Ich glaube ich spinne. Dirk Lüdwitz. Seit wann bist du, äh.. ich meine ihr wieder da." Sie hatte die Sätze wirklich gesagt . Dirk drehte sich um, sah Laura und traute seinen Augen nicht. Sie war noch hübscher als er sie in Erinnerung hatte. Mit ihren 1,75 cm und den blonden Haaren, die sie offen trug, dem bunten Sommerkleid, das ihr über die Knie ging und den flachen Schuhen, sah sie hinreißend aus. Nach einer Sek. des Erstaunens ging er auf sie zu. Er nahm sie wortlos in die Arme. Dirk und Laura verließen gemeinsam das Geschäft. Beide hatten sie je ein Buch gekauft. "Gehen wir in die neue Eisdiele ein Eis essen.", schlug Dirk Laura vor. Als sie dann in der Eisdiele saßen vor je einem großen Becher Eis erzählten sie sich gegenseitig wie es ihnen ergangen ist. Dirk war geschockt als er hörte das Thomas immer noch im künstlichen Koma lag. Auch erzählte ihm Laura, dass Karin Michael noch immer liebte, nur dass sie es nie jemanden sagte. "Es ist zwar erst Ende Juli aber ich hoffe Papa geht es bis Nikolaus wieder besser. Dann hätte ich da eine Idee. Ist etwas verrückt aber machbar. Hilfst du mir dabei, Dirk?", fragt sie ihn. Er nickte und legte seine Hand auf die ihre "Klar ich bin dabei, Laura. Für dich doch immer.", war seine Antwort. Dann erklärte ihm Laura, dass sie Karin und Michael an dem Tag überraschen wollte. Aber auch wolle sie wissen wie viel die Freundschaft zwischen den beiden Männern noch wert war. Dirk hörte ihr zu und nickt einige Male. Auch wollte sie mit Dirk in Verbindung bleiben. Sie gab ihm ihre Handynummer. Auch hatte sie vor mit ihm mal ins Kino oder tanzen zu gehen. In zwei Wochen war Musikfestival, da wollte sie hin, wenn Karin es erlaubte. Als sie fertig war meinte er nur. " Ich bin dabei Laura und auf das Musikfestival gehen wir, sag halt dich bringt jemand heim, Vater einer Freundin oder lass dir was einfallen, dann kriegen wir das schon hin." Sie zahlten ihr Eis und gingen dann noch miteinander ein Stück. Da Dirk den Wagen von Michael vor dem Hause sah, entschlossen sich die Beiden nun getrennte Wege zu gehen. Laura gab ihm noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange.
Dirk und Laura gingen nicht nur auf das Musikfestival sondern trafen sich immer häufiger in der Stadt. Dirk hörte Laura zu, wenn es ihr mal nicht so gut ging. Anfang September hatte Laura Geburtstag. Thomas wurde immer noch im künstlichen Koma gehalten. Zwei Tage vorn Lauras Geburtstag klingelte im Büro des Basisleiters das Telefon. Die A-und die B-Crew waren noch im Aufenthaltsraum und wollten sich einigen wegen des Geschenks für Laura. Gina hatte noch ca. zwei Wochen. Frank Ebensieder kam wie von der Teerhandel gestochen in den Raum "Dr. Thaler Sie sollen schnell ans Telefon. Die Klinik aus München ist dran.". Karin ging ans Telefon. Man hörte sie nur kurz "ja " sagen und dann stand sie aufeinmal im Raum. Alle Blicke waren auf sie gerichtet. "Thomas ist heute morgen aufgewacht. Wisst ihr wo Laura ihren Geburtstag verbringt.", sagte sie mit Tränen in den Augen. Die anderen nickten nur Gina schrie auf einmal fürchterlich auf. Sie wand sich vor Schmerzen. "Enrico die Trage. Wir fliegen den Kreissaal an, wenn wirs noch schaffen. Herr Ebensieder sie legen die Basis für drei Tage still. Und keinen Ton zu Laura, Sie laufen sonst kopflos rum.", meinte Karin freundlich lächelnd. Mark und Enrico hoben Gina auf die Trage. Karin untersuchte Gina. "Da hat’s jemand verdammt eilig. Gina, wenn jetzt sage drückst du als müsstest du aufs Klo.". Biggi startete mit einem Blitzstart den Heli. Karin, Mark und Enrico hatten Not sich zu halten. Sie war gerade in der Luft als von Karin "Das gibt einen Piloten, den Notarzt vergessen wir mal schnell. Herzlichen Glückwunsch zum Sohn. Wie soll euer Stammhalter den heißen?", kam. "Marco Harland", war Ginas kurze Antwort. Mark war vor Freude zu Tränen gerührt. "Biggi stell mal ne Verbindung zur Notaufnahme her. Denn die Drei wollen sicher nicht im Krankenhaus ihre erste gemeinsame Nacht verbringen. Wir lassen Mutter und Sohn durchchecken und nehmen sie mit. Ich übernehme die Behandlung", meinte Karin. "Klinikum Traunstein für Dr. Thaler. Wir hören Sie.", meinte eine ruhige Stimme. "Dr. Thaler, grüß Gott Herr Kollege. Die Frau meines Kollegen Harland hat den Kreissaal nicht erwarten können. Spontan Entbindung. Männlich, alle Funktionen vorhanden. Ist es möglich, dass Sie und ein Kinderarzt nach den Beiden schauen und wir sie dann wieder nach Hause fliegen. Ich würde dann die Nachbehandlung übernehmen?", sagte Karin. "Dr. Koch, dem Kollegen herzlichen Glückwunsch, ja das ist möglich. Dann haben wir noch ein paar Notbetten. Wann landen Sie?", fragte Dr. Koch. "In zwei Minuten", war Biggis Antwort. Gina und Marco wurden in die Notaufnahme gebracht, wo beide untersucht wurden. Während dieser Zeit funkte Biggi die Basis an "Medicopter 117 für Basis", sagte sie. "Basis , Jens Köster . Biggi was ist los?", fragte er die Kollegin. "Mach die zwei Flaschen Sekt auf im Kühlschrank wir haben Pilotennachwuchs. Gina hat einen Jungen. Der Süße hat nur gewartet bis ich gestartet bin und die drei durchgeschüttelt habe. Nun ist er da. Sag Ebensieder Bescheid. Wir brauchen einen Blumenstrauß und das Geschenk steht bei mir im Spinnt. Ruf Laura an und sag sie soll kommen. Aber sag ihr das von Thomas nicht. Das ist eine Geburtstagsüberraschung. Ok.", meinte Biggi. "Alles klar, Biggi. Verstanden wir sind dabei. Herr Ebensieder, Peter, Max und Stella sind schon da. Laura sehe ich gerade vom Fahrrad absteigen. Wie lange braucht ihr noch?, wollte Jens von seiner Kollegin wissen. "Ne Stunde sicherlich, da Ärzte ja nicht die schnellsten sind.", lachte Biggi in Mikro. Nach fast zwei Stunden waren sie auf dem Rückflug in Richtung Wohnung Mark, Marco und Gina. Die beiden schliefen. Bevor sie die Wohnung verließen meinte Biggi "Wir kommen nach dem Duschen zum Feiern nochmals. Wir bringen alles mit ."
Als sie an der Basis ankamen warteten die anderen schon. Karin berichtete den anderen von der Geburt als Laura nur meinte "Klar hat das ne Piloten geben müssen, sonst hättet ihr Notärzte ja niemanden mehr der euch beschäftigt. Jens, Biggi habe ich Recht?", meinte Laura lachend. "Aber sicher, Frau Kollegin", meinte Jens, dabei zwinkerte er ihr zu.
Laura’s Handy piepste. Sie sah eine SMS auf der Anzeige. Sie war von Dirk. Dirk und sie hatten sich Decknamen gegeben. Sie war Engel und er der Wichtel." Engel treffen wir uns übermorgen am Brunnen um 15.00 Uhr. ILD (Ich liebe dich) Wichtel." Laura schmunzelte. Es sah keiner außer Jens. Der musste darauf hin auch lächeln. Nach einer ¾ Stunde kamen Karin und Biggi aus der Umkleide. Die Herren warteten schon auf sie. Stella hatte noch schnell eine Lasange und einen Salat sowie Knoblauchbudgets organiesert. Auch hatte sie noch Wein und Sekt dabei. Als Peter und Enrico sie sahen meinte Peter zu Jens und Enrico. "Nun braucht Mark die nächsten Tage nicht kochen. Das reicht sicher für ne Woche." Die beiden nickten und denn sie wussten dass Stellas größtes Hobby das Kochen und Verwöhnen war. Sie und Enrico waren in der Umgebung von Rom auf gewachsen und nach dem Tode vom Vater nach Deutschland gezogen, da die Mutter wieder geheiratet hatte und sie sich mit dem Stiefvater nicht verstanden. Stella war in Traunstein, am Gymnasium Lehrerin für Deutsch, Englisch und Französisch. Auch gab sie als Wahlfach Italienisch. Da sie sehr aufgeschlossen war, schätzten die Schüler sie. Laura hatte sie nicht. Nun kam sie schick gekleidete mit Jeans und dunkelblauen T-Shirt bekleidet in die Basis. Sie hatte lange schwarze Haare und hatte diese nun zu einem Zopf zusammengebunden.
Während sie zu den Autos liefen, beantworte Laura die SMS. "Nein geht nicht. Melde mich heute Abend wieder. Wichtel" schrieb sie an Dirk.
Bei Gina und Mark angekommen bestaunten alle Marco erst mal. Dann feierten sie mit den mit gebrachten Sachen.
An Lauras Geburtstag waren alle bei Thomas. Sie hatten mit ihm vereinbart, dass Laura kommen würde und sie dann hier ihre Geschenke aufmachen dürfe. Sie hatten ihr Gutscheine für eine Buchhandlung und einen Kleidungsladen gegeben. Jens fuhr zu Laura um sie abzuholen, denn sie durfte mit ihm fliegen. Laura war von der Idee ganz begeistert. Als Jens landete auf dem Hubschrauberplatz der Klinik las sie den Namen. "In der Klinik liegt Papa.", meinte sie "Ja, weiß ich und da gehen wir jetzt hin.", war Jens Antwort. Laura überlegte nicht lang und sprang auf ihn zu so dass Jens fast das Gleichgewicht verlor. Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange. Ihre Augen waren voll Tränen. "Jens er ist wach?", wollte Laura wissen. Jens nickte und Laura veranstaltete einen Tanz.
Thomas lag im Bett. Seine Haut hatte sich gut erholt. Zwar musste er noch Mals transplantiert werden, aber das hatte Zeit bis zum nächsten Frühjahr. Karin hatte die Geschenke auf den Tisch gestellt. "Sie weiß nichts davon Thomas. Erst Jens deine Vertretung sagt es ihr während des Fluges. Ich glaube die Geschenke sind nicht so interessant wie du. Sie hat deinetwegen oft und viel geweint. Sie hatte große Angst um dich. Ich habe nun meine Pflicht als vorläufiger Vormund erfüllt. Da bin ich froh, dass diese Zeit vorbei ist. Sie erzählte ihm von Mark und Gina. Die waren daheim. Peter hatte noch Blumen besorgt. Als Karin fertig war meinte. "Nun kann ich heiraten. Denn ich brauche dich ja als Trauzeugen. Das waren die härtesten vier Monate für uns alle. Schön das du wieder wach bist." "Ich habe nichts gemerkt. Wisst ihr was von Michael und Dirk?" "Nein, wir wissen nicht wo sich Michael und Dirk aufhalten und wie es ihnen geht.
Laura stand vor der Türe an der es zu Thomas Krankenzimmer geht. Sie drehte sich um und fragte Jens "Schaut Papa schlimm aus?" "Kann ich dir nicht sagen denn ich kenne deinen Papa nur aus deinen Erzählungen. Denke aber nein." Auf einmal klopft es. Vorsichtig ging die Türe auf. Thomas sah zur Türe. Langsam , langsam öffnete Laura die Türe. Sie wollte hineingehen drehte sich zu Jens aber um und sagte. "Kommst du nicht mit Jens? Du bist doch nicht nur Papas Vertretung, sondern auch ein Freund von uns allen." Dabei lachte sie ihn an. "Gut Laura ich komme mit aber nur weil heute dein Geburtstag ist." Dann war es um ihre innere Fassung geschehen. Sie rannte ans Bett von Thomas und fiel ihm in die Arme. Schweigend nahm er sie in den Arm. Jens sah sie und wollte gehen. Da Laura in Thomas Armen lag über nahm Karin den Satz und sagte zu ihm "Du wolltest doch dableiben. Oder hat Laura nicht gesagt, dass du unser Freund bist?" Er nickte und blieb an der Türe stehen. Thomas nahm Laura fest in die Arme denn sie weinte nun ohne Worte. Ihre Tränen liefen übers Gesicht. " Laura, ich gehe nicht weg und wünsche dir alles Gute zum Geburtstag, Maus. Andere in deinem Alter gehen weg und du bist immer noch so verkuschelt. Schatz, schau da ist ein Tempo. Wisch dir die Tränen aus den Augen und lach endlich wieder. So gefällst du mir besser." Laura interessierten die Geschenke gar nicht so arg. Eigentlich wollte sie nur ihren Papa haben.
Thomas musste noch vier Wochen im Krankenhaus bleiben. Dann durfte er Ende Oktober heim. Anfang November musste er auf Kur. Denn im Neuen Jahr sollte er am Rücken nochmals transplantiert werden. Laura und Dirk trafen sich heimlich da sie ja eine Überraschung zum Nikolaus vorhatten. An Nikolaus sollte Thomas von der Kur kommen.
Dirk hatte nach einem langen Gespräch Michael davon überzeugen können den Nikolaus zu spielen. Laura hatte in dieser Woche nicht nur ihre Regel sondern noch zusätzlich Schmerzen im Bauchbereich die sie nicht einordnen konnte. Als Dirk das merkte druckste sie erst mehrmals rum bevor sie mit der Sprache rauskam. Dirk gab ihr dann eine Schmerztablette. "Das ist eine 500 mg Aspirin, die hilft dir sicher, Laura." Soll ich dir einen Tee machen. Michael war an dem Tag nicht daheim, da er bei einem Kongress in München für Chirurgen war. Während Dirk dies sagte und ihr die Tablette mit einem Glas Wasser gab sah er in ihre tiefblauen Augen, die er so sehr an ihr liebte. Auch ihre blonden Haare die ihr bis fast zum Gesäß reichten, sofern sie nicht zu einem Zopf zusammengebunden oder geflochten waren. "Danke, Dirk. Lieb von dir." , war Lauras Antwort. Sie stand sehr an ihm. Er nahm ihre Hände in seine. Sie sah ihn immer noch in die Augen. Plötzlich trafen sich ihre Lippen und sie küssten sich. Laura legte ihr Hände um seinen Hals und den Kopf an seine Schultern. "I..c..h liebe..Dich.., Laura, flüsterte ihr Dirk ins Ohr. "Ich dich auch. Aber ich habe fürchterlich Bauchschmerzen Dirk. Ich gehe eher heim, bist du böse.", meinte sie und hob den Kopf. "Nein." ,war seine Antwort.
Am Nikolaustag kamen Dirk und Michael zu Laura. Als Michael Laura sah, staunte er nicht schlecht. Sah dann aber Beide etwas böse an. Besser gesagt er versuchte es aber es gelang ihm nicht, da Laura ihm einen Kuss auf die Wangen drückte und ihm dann bei einem Mokka eine kleine Notlügengeschichte erzählte. Ihre Bauchschmerzen waren seit Tagen nicht mehr weggegangen. Doch sie wollte außer Michael auch noch Karin und Thomas und die anderen überraschen. Als sie aufstand wurden, die Schmerzen so stark, dass sie kraftlos zusammenbrach. Dirk berichtete Michael von den Schmerzen und der Regel. Er meinte er hätte ihr eine 500 mg Aspirin vor 3 Tagen gegeben. Sonst nichts. "Hol die Koffer, wir fahren in die Praxis und du assetiertst mir. In eine Klinik kann ich sie nicht einweisen, da ich dazu Thomas Unterschrift benötige. Außerdem habe ich was gutzumachen bei Thomas und Karin. Laura hat wahrscheinlich einen Blindarmdurchbruch auf alle Fälle eine Blindarmentzündung. Schick dich Dirk, sie kämpft mit dem Leben.", wies Michael seinen Sohn an. Der rannte zum Auto um den Koffer zu holen. Dann narkortierte Michael sie und sie fuhren mit dem PKW in die Tagesklinik von Michael. Als sie fertig waren fuhren sie zu Wohnung von Thomas und Laura zurück.
Während der Zeit holte Karin Thomas von der Kur. Erst fuhren sie in die Basis, da ja keiner von Lauras Schmerzen wusste. Mit "Hallo" wurde Thomas empfangen. Herr Ebensieder meinte nur, "Tut mir leid Herr Köster, aber ihr Auftrag ist erfüllt" "Nein, Herr Ebensieder den Herrn Köster werden Sie noch brauchen, denn ich gehe in Mutterschutz. Hier ist das Attest und die Bescheinigung dass ich nicht mehr fliegen darf. Enrico und ich erwarten unser 1. Kind und werden in 4 Wochen heiraten. Du machst doch Trauzeuge Thomas?" meinte Biggi.
Herrn Ebensieder und den anderen außer Enrico stand der Mund offen. Karin ging auf sie zu. "So habe ich das gerne. Zwei Pilotinnen, schnappen sie mit die attraktivsten Männer und werden dann noch schwanger. Herzlichen Glückwunsch Biggi und Enrico", meinte sie und drückte die Beiden ganz fest. "Nur ich bekomme keinen ab. Na, ja sagen wir lieber den ich will, der musste in den Zeugenschutz." ,fügte sie etwas gedrückt an. "Komm du hast doch uns Karin", versuchte sie Thomas zu beruhigen. "Ahm... es ist bereits 19.30 und wir sollten doch um 19.00 Uhr bei Laura sein, sie wollte uns eine Überraschung bereiten. Wollen wir nicht gehen. Ach, Herr Ebensieder, wer unser Chef sein kann, er ist verpflichtet auch mit uns Nikolaus zu feiern. Sie kommen mit. Aber davor legen Sie die Basis still. Max, schmeiß dich in die Feierabendklamotten und komm!", meinte Thomas. Herr Ebensieder drehte sich um und meinte zu Karin und Mark nur. "Gute Arbeit Frau Dr. Thaler, Herr Dr. Harland. Herr Wächter ist wieder frech und so mit auch gesund freue mich sehr darüber. Frau Schwerin, meinen Glückwunsch. Herr Köster, willkommen an Bord. Wächter Sie sind nicht tot zu kriegen.", meinte er lachend. Nach einer Weile kam der Chef mit einer Kiste Glühwein und dem Kommentar "Das mir niemand friert von Ihnen heute Abend." Nur keiner wusste was sie noch erwartete.
Thomas stieg mit Karin ins Auto von ihr. Er hatte Laura ein Kettchen mitgebracht und sich von Karin eine Jeans und einen Pullover besorgen lassen, denn Laura schon lange wollte.
Als sie durch die Türe gingen, hörten sie wie aus Lauras Zimmer vertraute Stimmen, das heißt eine klang. "Laura hier ist der Nikolaus und sein Wichtel. Bitte aufwachen. ", meinte Michael. Langsam rührte sich was. Die anderen standen wie angewurzelt im Eingangsbereich. Dann rannten sie die Treppen zu Lauras Zimmer. Sie öffneten die Türen und sahen einen Wichtel und den Nikolaus mit Stethoskop um den Hals an Lauras Bett sitzen. Michael drehte sich um und sah Karin und die anderen. Sie erkannte ihn sofort. Wie sehr hatte sie auf den Tag gewartet. " M...i ...c...h...a...e....l bist du es wirklich.", sagte sie erstaunt. Sie ging auf den verkleideten Nikolaus zu. Bevor dieser was sagen konnte meinte Dirk zu Laura "Mach die Augen auf, du verpasst sonst die Premiere von deiner Idee." Michael, Karin und alle anderen hatten die Augen auf Dirk gerichtet. Michael sah seinen Sohn an. "Was geht hier vor, Dirk?", fragte er ihn. "Papa so blöd wie fragen du kannst, das schafft keiner. Laura und ich sind uns Anfang September in der Buchhandlung am Markt begegnet. Wir haben uns unterhalten und ich wusste wie es Thomas geht. Laura hat mir alles erzählt. Dann hat sie die Idee mit Dir Karin und Thomas bekommen, ja und den Anderen. Wir haben uns dann heimlich getroffen. War nicht leicht. Aber machbar. Lief alles nach Plan nur den Blinddarm von Laura hatten wir nicht auf der Rechnung. Laura hat Pizza und Salat gemacht, aber auch einen Glühwein. Und nun schläft sie. Sie wollte dich und Karin aber auch Thomas überraschen, da sie sich sicher war, dass Thomas dir und keinem anderen böse war und sie wollte ihm nach der langen Krankheit mal wieder erleben wie er wirklich ist. Fröhlich, ausgelassen, zu jedem Spaß bereit. Ich denke das ist ihr gelungen.", schloss Dirk seine Erzählung. Michael ging auf Karin zu, d.h. sie fiel im regelrecht in die Arme. Wortlos sah er sie an. Dann küsste er sie. Kurze Zeit später ging er auf Thomas zu. Mark bemerkte, dass Laura zu sich kam. Er trat ans Bett von ihr als sie Augen aufschlug. Schüttelte den Kopf. "Hab ich was verpasst Dirk?", fragte sie leise. "Ja. Du hast was verpasst, Laura. Ich erzähle es dir morgen, wenn du wieder voll da bist." Mark sah Laura an. "Das ihr Wächters immer uns einen Schrecken versetzen müsst! Sag mal tut der Bauch noch weh Laura. Oder hat Michael, ähhh... der Nikolaus gut gearbeitet?", meinte Mark zu ihr. "Scherzkeks! Das ihr Notärzte, ich meine Chirurgen immer so saudumm fragen müsst. Lass mich nun schlafen oder hol mir ne Pizza mit Salat", war Lauras Antwort. Leise aber bestimmend. " Meine Tochter ist gut. Also Mark auf was wartest du noch hol die Pizza und den Salat.", sagte Thomas zum Arzt. "Sag mal willst du das sie dir heute nacht kotzt?", fragte Michael ihn. "Nein, denn du oder Mark macht ja Nachtdienst und nicht ich. Denn ich soll ja heute nacht schlafen, das ich schön werde, meinte die Ärztin von der Kur", grinste Thomas Michael an.
Michael ging auf den Freund zu nahm in den Arm und klopfte ihm auf die Schultern "Das was du für mich getan hast werde ich dir nie vergessen.", meinte er. Laura war wach. Sie sah die Beiden und lächelte Dirk an der zurückzwinkerte. "Dirk wir haben Blinddarm nicht gefragt, das war nicht gut. Nun weiß ich dass es nur kleine Blinddarmentzündung war. Du sag der Stock, dass Anna die weibliche Hauptrolle spielen soll und ich dann die Rolle vom Engelchor übernehme auf der Wolke. Denn da hat Anna wenigsten Boden unter den Füssen, da die nicht wie ich beim Anblick eines Heli dahinschmilzt wie n Pfund zerlaufene Butter. Dirk die Überraschung ist mir gelungen." Marco fing das Weinen an. "Gina gib ihn mir mal. Wenn er bei mir ist, dann ist er brav." Gina legte Marco zu Laura ins Bett. "Ich dachte immer nur ich kann unser Mediziner so weit bringen, dass sie alles vergessen. ", sagte Gina und lachte Laura. Schlagfertig wie immer war ihr Antwort, die besonders Dirk gefiel. "Ah wo das schaffen nur Piloten der Basis Traunstein. Papa, du und ich sind ja Piloten. Biggi ist zu brav, dafür?", scherzte Laura. "Ich bin nicht brav. Was ihr könnt kann ich auch. Ich bin schwanger und gehe nun in Flugverbot. Und ab Mai hast du zwei Kinder zum Babysitten, Laura. Jens wird meinen Posten übernehmen, Laura", meinte Biggi trocken. "Karin, Mark nehmt euch in Acht, jetzt wo Papa und Jens als Piloten dort sind, ist die Ruhe eine Fremdwort. Denn mit denen könnt ihr Mustangklauen gehen." Mark drehte sich um und sah Laura an. "Du horch mal erst jagst du einem armen Chirurgien wie Michael ist einen Schreck ein, dass dem fast das Herz stehen bleibt und dann wirst du noch frech. Sag mal was soll ich davon halten." Laura verzog das Gesicht und schaute in einem Blick der jeden um die Finger wickeln musste, vorausgesetzt man ist Mann, an. Sie schmunzelte und grinste bevor sie folgende Antwort in den Raum setzte. "Was heißt hier armer Chirurg. Michael ist mich gewöhnt. Außer dem ist ein kleiner Adrenalinschub am Nachmittag gut fürs Herz. Ja und wenn ich ihm dazu keine Möglichkeit gebe dann tut es jemand anders. Wir Piloten sind hat einfallsreiche Menschen. Gell, Gina, Biggi, Jens und Papa, ich hab doch recht." "Aber sicher hast du recht Laura. Die brauchen so Leute wie uns, sonst würde es ja in ihrem Leben sehr ruhig werden. Da gibt mir dein Papa sicher recht. Oder Thomas". Der nickte und gab seiner Tochter einen Kuss."Wir wollten noch auf den Weihnachtsmarkt.", meinte Peter. "Ohne mich.", meinte Thomas. "Nee Papa mit dir und Dirk bleibt da. Wir müssen die Rollen für unser Stück noch lernen." ,meinte Laura. Wir können ja gehen, wenn ich wieder auf den Beinen bin. O.K. Dann gehen wir alleine.", sagte Laura. "Gut !", war Thomas Antwort. Karin und Michael standen Arm in Arm neben Mark der nun von Michael wissen wollte welche Zusammensetzung er für die Narkose verwendet hatte. "Karins Standartnarkose. Nur die haut sonst, jeden Elefanten um nur bei Piloten wirkt die nicht. ", scherzte Michael. "Schatz, du hast vergessen, da musst die dreifache Menge nehmen. Einfach bringt nichts.", gab Karin ihm zur Antwort. Die anderen verließen Lauras Zimmer. Dirk kam nach dem Essen wieder hoch und fand eine schlafende Laura vor. Er lachte. Dann informierte er die Freunde, dass aus dem Treffen am Weihnachtsmarkt nichts werde und erklärte ihnen warum. Die anderen gingen und Michael schärfte seinem Sohn ein er solle ihn verständigen, wenn was mit Laura ist. Bevor er sich umdrehte um zu gehen nah er ihn in den Arm und meinte "Danke für die tolle Überraschung zu Nikolaus, Dirk. Die fand supertoll." Dirk nickte und sah zu Karin die auf Michael wartete. Leise sagte er zu seinem Papa. "Nun heirate sie endlich, sonst ......na,ja ....du weißt schon was ich meine. Bringst du mir Langos mit Knoblauch und Käse mit, Papa. Wenn es geht Laura auch eins". Michael nickte. Er wusste was Dirk sagen wollte. Dann nahm er Karin in den Arm und alle gingen auf den Weihnachtsmarkt. Laura wachte nach einer Stunde auf. Langsam stand sie auf. Dirk half ihr dabei. Sie ging aufs Klo und dann wieder ins Zimmer zurück. Sie nahm Dirk in die Arme. "So kommen wir auch zu unserem Vergnügen. Das mit dem Rollenlernen war nur ne Ausrede.", sagte sie zu ihm bevor sie ihn küsste. Er sah sie an und gab ihr zur Antwort. "Dachte ich mir schon.", dann küsste er sie . Laura legte sich wieder zu Marco ins Bett. Der kleine von Gina und Mark war süß. Das fand auch Dirk. Dirk räumt die Küche auf. Laura schlief tief und fest neben Marco. Gegen 23.00 Uhr kamen alle zurück. Er hatte sich die Sportschau angeschaut und war nun hundemüde. Gina nahm Marco aus Lauras Bett. "War er brav Dirk?", wollte sie wissen. Dirk nickte. "Papa können wir gehen ich hundemüde. Du und Karin könnt doch bei uns euch noch unterhalten. Der Sekt steht im Kühlschrank. Den habe ich vor dem Weggehen kalt gestellt.", sagte Dirk gähnend. Sie fuhren zu Michael und Dirk s Wohnung. Dirk ging gleich ins Bett.
Karin und Michael nahmen zwei Gläser mit ins Schlafzimmer und den Sekt. Sie küssten sich und vergaßen den Sekt und alles um sich herum. "Der hl. Nikolaus hat es uns gutgemeint, Michael. Ich liebe dich.", sagte Karin bevor sie Michael in seine Arme zog und sie liebkoste.
Copyright 2004: Daniela