Nachwuchs ahoi
Medicopter 117
Personen:
A-Crew: Thomas, Karin, Peter
B-Crew: Gina, Mark, (Florian)
Höppler, (Lisa, Laura), Karins Vater
Medicopter Basis, 9:00
"Man, wo bleibt den Karin?" fragte Thomas und machte sich sichtlich sorgen. "Sie wollte doch nur schnell Brötchen holen gehen und die Kinder in die Schule fahren." "Herr Wächter, wo ist ihre Kollegin Dr. Thaler?" fragte Höppi, der gerade in den Aufenthaltsraum kam. "Sie müsste jeden Moment da sein, aber ich kann ja mal versuchen sie anzurufen." schlug Thomas vor.
"Thaler!" meldete sich Karin am Handy. "Hi, hier ist Thomas, wo bleibst du?" fragte er. "Wieso?" fragte Karin verwundert. "Na es ist schon nach acht Uhr. Unser Dienst hat begonnen." sagte Thomas. "Oh sorry, ich bin gleich da." sagte Karin und legte auf. "Herr Höppler, sie kommt gleich!" sagte Thomas und setzte sich aufs Sofa. "Schicken sie mir die Frau Dr. später mal in mein Büro." sagte er und verschwand ins besagte.
Medicopter Basis, 9:30
Es fuhr ein schwarzer BMW Z4 vor. Ein etwas älterer Mann ca. 45 Jahre stieg aus dem Wagen, lief um ihm herum und öffnete die Beifahrertür. Thomas, Peter sowie Höppler starten aus dem Fenster. "Wer ist das den?" fragte Peter. "Wir werden es sicherlich gleich erfahren." stellte Thomas fest. Karin stieg aus dem Wagen. "Mir geht es gut, wirklich, du musst dir keine Sorgen machen." sagte sie und gab den Mann einen Kuss auf die Wange. "Bist du sicher, das du jetzt arbeiten kannst?" fragte er nochmals. "Ja, und wenn nicht, melde ich uns einfach ab, oder rufe dich an, okay?" Karin schaute ihn mit durchdringenden Blick an. "Okay, ich komme heute Abend noch mal bei dir daheim vorbei." er stieg in den Wagen und fuhr davon. Karin ging etwas humpelnd in die Basis.
"Karin, wer war das? Geht’s den Kindern gut? Was hast du gemacht? Warum hat das so lange gedauert?" fragte Thomas. "Hey, jetzt bleibt mal ganz cool, okay? Die Kinder sind heil in der Schule, ich hatte gerade einen kleinen Autounfall, und habe mir dabei den Knöchel verstaucht, ansonsten geht es mir gut, mein Auto ist ein total schaden." Karin setzte sich. "Können sie in diesem Zustand arbeiten?" fragte Höppler. "Ja, und wenn nicht lasse ich es sie wissen." sagte sie und legte den Fuß hoch. "Karin, war das dein Verehrer?" fragte Peter neugierig. "Peter!" Karin war entsetzt. "Das war mein Vater!" "Oh Tschuldigung!" Peter war sichtlich peinlich berührt. "Also jetzt erzähl doch mal!" sagte Thomas und setzte sich neben Karin. "Also, ich habe die Kinder in der Schule abgesetzt und bin zum Bäcker gefahren, wie immer, dann, du kennst doch die eine Kreuzung, da habe ich ja Vorfahrt, und na ja, der andere hat mir die Vorfahrt genommen und ist mir voll rein gecrasched. Er hatte auch keine Schlimmen Verletzungen, allerdings war er in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Ich habe bzw. hatte ja ein schönes Cabrio und konnte mich alleine befreien." "Und wie hat dein Vater von dem ganzen was mitbekommen?" fragte Peter neugierig. "Meinen Eltern gehört doch die Rosenheim Klinik, na ja und da hat man mich und den anderen Mann eingeliefert." "Du hast dich freiwillig einliefern lassen?" fragte Thomas verwundert. "Nein, ich wurde gezwungen! Ach ja ich habe noch was für dich, Karins Augen leuchteten auf." Karin stand auf, lief zu ihrer Handtasche und holte ein kleines Buch hervor. Sie überreichte Thomas ein kleines Bild. "Karin, was ist das?" fragte er verdutzt. Peter beugte sich zu ihm rüber. "Karin, bist du etwa Schwanger?" fragte Peter geschockt. "Ja, bin ich, im dritten Monat." sie grinste über das ganze Gesicht. "Von wem?" fragte Peter. "Von mir!" antwortete Thomas und zog Karin zu sich runter. "Wir bekommen ein Baby!" Thomas strahlte jetzt auch über das ganze Gesicht. "Nicht wirklich!" sagte Karin. "Wie nicht wirklich? Bekommen wir kein Baby?" Thomas war sichtlich irritiert. "Doch, aber ... wir bekommen Zwillinge." "Das ist nicht dein ernst!" Thomas begann immer mehr zu grinsen, er stand auf und hüpfte durch die ganze Basis.
"Herr Wächter, was ist den mit ihnen los?" fragte Höppler. "Ich werde Papa!" sagte Thomas. "Glückwunsch und wer ist die glückliche Frau?" fragte Höppi. "Na Karin!" "Ach ihre Freundin heißt auch Karin?" fragte er etwas irritiert. "Nein, ich meine unsere Karin Thaler, meine Karin." "Sie sind mit Herrn Wächter ein Paar?" fragte dieser ganz verdutzt. "Ja, und das seit mittlerweile zwei Jahren. Es hat nur einfach keiner mitbekommen!" Karin strahlte. "Wissen es wenigstens Lisa und Laura?" fragte Peter. "Ja, die beiden sind eingeweiht!" grinste Thomas. "Aber auch erst seit einem halben Jahr. Die Hochzeit ist schon in Planung." "Also ich gehe mich jetzt mal umziehen." sagte Karin und stand auf. "Soll ich dir vielleicht helfen?" fragte Thomas. "Du könntest mal den Tisch decken, ich habe Hunger, die Brötchen liegen bereits auf dem Tisch." und damit verschwand sie in der Umkleide.
Medicopter Basis, 9:45
"Na jungs, was ist das den für eine Wirtschaft, der Tisch ist ja immer noch nicht gedeckt." sagte Karin. "Doch, doch, aber draußen vor dem Hanger." antwortete Thomas. "Wir wollten einfach ein wenig an die frische Sommerluft, noch ist es nicht so warm." sagte Peter und führte Karin zu einem Sonnenstuhl der am Tisch stand. "Hey, ich bin nur Schwanger, und nicht Krank." verteidigte sie sich. "Jetzt setzten sie sich erst mal hin und essen was." sagte Höppi der gerade mit dem Kaffee kam. "Trinken sie auch einen Kaffee? Frau Thaler?" fragte er. "Nein, danke, ich bleibe bei Orangensaft, auf Kaffee bekomme ich zur Zeit Sodbrennen." antwortete sie und schenke sich ein Glas ein. "Sag mal Karin, warum hast du das eigentlich nicht vorher bemerkt? Ich meine du hattest ja dann seit drei Monaten deine Tage nicht mehr." stellte Thomas mit grinsendem Gesicht fest. "Ja, ich wahr ja beim Arzt aber der hat gesagt, es ist nur eine kleine Zyste, die wieder von alleine weg geht. Na ja schöne Zyste, es sind Zwillinge!" "Na ja, ist doch schön, dann hast du auch endlich deine eigenen Kinder und ich habe vier! Oh mein Gott, dass soll mir erst mal einer nach machen!" stellte Thomas geschockt fest. "Ach komm, Lisa und Laura sind doch schon fast erwachsen!" sagte Karin und biss genussvoll in ihr Brötchen. "Wie lange dürfen wir dann noch mit ihnen rechnen?" fragte Höppler. "Also, vorausgesetzt ich werde nicht gleich so dick wie ein Wahlross, noch ca. drei bis vier Monate." antwortete sie. "Ich hätte sogar schon eine Vertretung für mich!" "Na dann lassen sie mal hören ..."
"Medicopter 117, zwei Verletzte Personen im Wald nähe Traunstein, Koordinaten unbekannt." Karin zog ihr Funkgerät aus der Hosentasche ihres Ovouerols. "Medicopter, Dr. Thaler verstanden, wir übernehmen!" sie stand auf und rannte zum Heli. "Jungs, jetzt macht mal es geht hier nicht ums Essen sondern um zwei Menschen leben." Thomas und Peter spurteten zum Heli, er zog ihm in Gewaltstart nach oben. "Wir brachen ca. fünf Minuten bis wir den Wald erreichen." sagte Peter zu Thomas.
Medicopter 117, 9:55
"Peter kommst du mit nach hinten?" fragte Karin. "Jo, rutsch mal rüber!" antwortete er und sicherte sich im Heli. "Wo sollen wir den die finden?" fragte Thomas und drückte damit seinen Sarkasmus aus. "Da! Schau mal da auf ein Uhr, ist da nicht was rotes?" fragte Karin. "Ja, da sind sie!" schrie Peter. "Thomas da unten, fliege mal rüber und schau ob du was zum landen findest." sagte Karin. "Sieht schlecht mit Landen aus, ihr müsst über die Winde nach unten." "Okay, Peter ich gehe als erstes mit den Taschen runter, dann kommst du mit der Trage." sagte Karin und hatte sich bereits an der Winde eingehängt. "Noch drei ... zwei ... eins ...gut bin unten, Seil frei, kannst runter kommen!" schrie Karin durch ihr Walkie. "Bin gleicht da!" schrie Peter zurück. Karin rannte zu der Menschengruppe die sich direkt vor ihr befand. "Guten Tag, mein Name ist Dr. Thaler, können sie mich verstehen?" fragte sie den Patienten und überprüfte gleichtzeitig die Pupillenreaktion. "Ja, mein Bein tut so weh!" klagte der Patient. Jetzt kam Peter angerannt. "Peter, kümmere dich um den anderen, der ist nur leicht verletzt." sagte Karin. "Ja, okay. Mein Name ist Peter Berger, können sie mich verstehen?" "Ja, mir tut der Kopf und der Knöchel weh." klagte die Patientin. Peter versorgte die Platzwunde notdürftig und legte eine Vakuumschiene an. "Karin, ich bin fertig, wir müssen sie mit in die Klinik nehmen, Verdacht auf Schädelhirntrauma!" schrie ihr Peter zu. "Gut, gehe du zuerst, ich muss noch die Oberschenkelfraktur versorgen." "Okay, wir sehen uns gleich im Heli." Peter und die Patienten wurden von Thomas mit der Winde nach oben geholt und warteten auf weitere Anweisungen von Karin.
"Würden sie bitte mal da und da mit anfassen?" fragte Karin zwei Männer die neben ihr standen. "Auf drei. Eins... zwei... drei...! Gut danke." sagte Karin. "Peter, gib Seil, ich bin soweit!" "Entschuldigung, wohin bringen sie die beiden?" fragte eine junge Frau. "Wir fliegen in die Rosenheimklinik!" sagte Karin und hackte gerade sich und die Trage ein. "Peter, Seil hoch!" schrie sie.
Rosenheimklinik, 10:35
Thomas landete den Heli. "Hi Dad! Zwei verunglückte Bergsteiger, Patient Männlich, offene Oberschenkelfraktur, Rippenbrüche, sowie zahlreiche Prellungen und Schädelhirntrauma, Patienten Weiblich, Fußgelenks Fraktur rechts und Schädelhirntrauma." sagte Karin und übergab die Patienten an den Arzt. "Danke, Karin, geht’s dir gut?" fragte er. "Ja ja, mir geht’s super!" antwortete sie und machte wieder kehrt zum Heli wo Thomas auf sie wartete da Peter noch die trage wieder holen musste. "Karin, war das da gerade wieder dein Dad?" fragte Thomas. "Ja, das war er!" antwortete sie und setzte sich neben Thomas in die Pilotenkanzel. "Hey, was ist den los, du bist auf einmal so bleich geworden?" fragte Thomas besorgt. "Ach nichts, geht schon wieder! Mir ist nur ein wenig Flau im Magen, könnte daran liegen das ich erst ein halbes Brötchen gegessen habe." antwortete sie prompt. "Und was ist mit deinem Knöchel?" fragte Thomas mit einem durchdringenden Blick. Karin schaute ihn an. "Der tut gerade höllisch weh!" sie verzog das Gesicht. "Du setzt heute keinen Fuß mehr in den Heli wenn wir wieder auf der Basis sind, du schonst dich heute!" sagte Thomas und nahm seine Karin in den Arm, als Peter gerade die Trage hinten im Heli verstaute. "Hey Thomas wo ist Karin?" fragte Peter. "Die sitzt neben mir!" antwortete er. "Okay, dann setzte ich mich hinten rein." sagte er ohne irgendwelche Anstalten zu machen.
Medicopter 117 Basis, 10:45
Thomas landete den Heli gekonnt und fuhr die Turbinen runter. Sie wurden von Höppler, Max und Mark in Empfang genommen. Peter machte die Hecktür auf und sprang mit den Taschen raus. Thomas stieg kurz danach aus, auch Karin öffnete die Tür blieb sitzen. Thomas kam zu ihr und half ihr aus den Heli, besser gesagt er trug sie in den Aufenthaltsraum.
Basis, Aufenthaltsraum, 10:47
"Karin, leg dich aufs Sofa!" sagte Thomas und gab ihr einen Kuss. "Was hat den unsere Frau Doktor?" fragte Mark und setzte sich neben Karin. "Mein Knöchel tut weh, weil ich heute morgen einen Autounfall hatte und mir dabei zwei Bänder gezerrt, außerdem ist mir schlecht, weil ich Schwanger bin." sagte Karin und lies sich aufs Sofa zurückfallen. "Und in diesem Zustand Arbeitest du! Sag mal bist du von allen Guten Geistern verlassen!" sagte Mark und verlieh seiner Stimme noch den gewissen Unterton. "Mir ging es vorhin ganz gut und der Knöchel tut auch nur weh, weil ich zu schnell aus den Heli gesprungen bin!" verteidigte sich Karin. "Ich übernehme jetzt deinen Dienst, zumindest für heute." sagte er und steckte Karin neben bei ein Fieberthermometer in den Mund. "Du bist Schwanger?" fragte Mark jetzt, da er es jetzt erst registrierte. "Ja, es ... werden Zwillinge!" sagte sie. "Mund zu, wir messen gerade Fieber!" sagte Mark. "Aber... du.." setzte Karin an. "Mund halten!" Das Fieberthermometer piepste. "Ich habe eh kein Fieber." sagte Karin schlau. "Das wollen wir erst mal sehen." sagte Mark während er auf das Thermomter schaute. "Tatsächlich, noch nicht mal erhöhte Temperatur. Egal. Wer ist eigentlich der Vater?" Mark saß jetzt vor Karin und hatte diesen neugierigen Blick. "Thomas!" sagte Karin kurz. "Dein Freund oder dein Liebhaber?" fragte Mark, der gerade nicht im Entferntesten an diesen Thomas dachte. "Mark, ich rede von meinem Thomas, meinem Verlobten, der Thomas Wächter heißt." "Es gibt noch eine Thomas Wächter?" fragte Mark irritiert. "Oh man, checkst du es nicht, ich bin der Vater!" sagte Thomas und setzt sich zu Karin. "Ich fasse es nicht!" Mark schaute die beiden ungläubig an.
Basis, Aufenthaltsraum, 12:50
"Wie geht’s Karin?" fragte Mark besorgt. "Sie schläft friedlich auf dem Sofa!" antwortete Thomas. "Na das wird wohl das beste für sie sein!"
"Rettungsleitstelle an Medicopter 117, Verkehrsunfall auf der Bundesstraße zwischen Ruhepolding und Bad Reichenhall bei Kilometer 198." "Verstanden, wir übernehmen!" sagte Peter durch das Funkgerät. Die drei packten ihre Jacken und Taschen und rannte zum Heli, den Thomas kurz darauf startete. "Medicopter an Rettungsleitstelle, sind nähere Daten zu den Verletzten vorhanden?" fragte Mark. "Laut Fahrer zwei Verletzte, schwere nicht bekannt, Polizei und Feuerwehr sind verständigt und unterwegs." "Medicopter verstanden, over! Wie lange fliegen wir noch?" fragte Mark. "Noch zwei Minuten!" entgegnetet Thomas.
Unfallort, 12:54
Der Heli setzte zur Landung an, Peter und Mark sprangen aus dem Heli. "Peter, du kümmerst dich um den PKW-Fahrer, ich übernehme den Motorradfahrer." Peter und Mark haben alle Hände voll zu tun. "Mark, wie sieht’s bei dir aus?" fragte Peter. "Den Mann hat es schwer Erwischt, Wirbelsäulen und offene Oberschenkelfraktur, außerdem schweres Schädelhirntrauma, Kreislauf instabil, bei dir?" fragte Mark während er den Mann intubierte und einen Zugang legte. "Der Fahrer ist nicht schwer verletzt, leichte Gehirnerschütterung, ein paar Rippenbrüche, Kreislauf stabil, Patient ansprechbar." sagte Peter.
Auf einmal setzte das regelmäßige Piepsen des EKG-Gerätes in einen durchdringenden Pfeifton um. "Scheiße! Herstillstand! Peter ich brauche deine Hilfe." schrie Mark. "Ich komme!" antwortete er. "Laden auf 300 und weg!" Der Patient bäumte sich auf und viel wie ein nasser Sack wieder zurück auf den Boden. "Keine Reaktion! Noch mal laden auf 300 und weg!" "Wir haben ihn!" sagte Peter erleichtert als gerade der RTW eintraf. "Thomas, die Vakuumtrage!" schrie Mark zu Thomas. "Peter übergib du mal den PKW-Fahrer an den RTW." "Ich melde uns schon mal in Rosenheim an." sagte Thomas und spurtete zum Heli zurück.
Heliport, Rosenheimklinik, 13:00
"Hallo, Dr. Harland, was haben wir den heute?" fragte der Arzt. "Motorradfahrer nach Kollision mit einem PKW, Wirbelsäulen und offene Oberschenkelfraktur, außerdem schweres Schädelhirntrauma ..." Mark ging noch kurz mit in die Notaufnahme.
"Du Thomas, du als Trautzeuge von Gina und Mark, hast du vielleicht eine Idee, was ich bzw. Stelle ihnen Schenken könnte?" fragte Peter. "Na, da fragst du genau den richtigen! Ich habe selbst keine Ahnung, aber Karin wird schon was einfallen." entgegnete Thomas und seufzte leicht auf. "Was ist den jetzt schon wieder mit dir?" fragte Peter und schaute Thomas an. "Ach, Karin tut mir richtig leid, heute früh der Unfall, dann die Bänderzerrung und dann auch noch Schwanger! Ich glaube ich bleibe heute Abend mal daheim und gehe nicht mit euch eins Trinken, wie sonst!" seufzte Thomas. "Das ist das erste mal seit, ... warte mal ... zwei Jahren, dass du unser gemeinsames >saufen< ausfallen lässt." sagte Peter voll Respekt.
Jetzt kommt Mark wieder aus der Klinik. "Jungs, wir können!" sagte Mark und verfrachtete noch die Trage im Heli.
Basis, 13:15
Thomas landete den Heli als Gina gerade in den Hof vorfuhr. "Da kommt ja meine Zukünftige Ehefrau!" grinste Mark als er aus den Heli stieg. Gina kam auf ihn zu und gab ihm einen Kuss der es in sich hatte. "Wow! Ich bin sprachlos!" "Wo habt ihr Karin gelassen?" fragte Gina besorgt. "Die schläft auf dem Sofa!" sagte Höppler der ebenfalls dazu gekommen war. "Wenn ihr mich entschuldigt, ich gehe zu Mama!" sagte Thomas und verschwand in der Basis.
"Habe ich was verpasst?" fragte Gina leicht irritiert. "Ach nein, nicht wirklich ..." sagte Peter und weite auch Gina ein. "Ich fasse es nicht! Karin und Thomas?" Gina war leicht entsetzt. "Soll in den besten Familien vorkommen!" entgegnete Höppler. Die vier betraten den Aufenthaltsraum. Sie fanden Karin immer noch friedlich schlafen auf dem Sofa und Thomas in der Küche vor, der gerade einen Tee kochte. "Frauen sehen so unschuldig aus, wenn sie schlafen!" stellte Mark fest. "Ja, die Probleme fangen an, wenn sie aufwachen!" vollendete Peter den Satz. Karin fing an zu blinzeln. "Das habe ich gehört!" sagte sie. "Oh man, voll erwischt!" sagte Mark. "Hey, was machst du den für Sachen?" fragte Gina und setzte sich zu Karin aufs Sofa. Karins blick wanderte Skeptisch von Ginas Gesicht zu ihrem Bauch und wieder zurück. "Was?" fragte Gina. "Nein Gina! Ich glaube es nicht! Ich freue mich ja so für dich!" Gina und Karin nahmen sich in den Arm. Die Jungs standen daneben und peilten rein gar nichts. "Muss ich das jetzt verstehen?" fragte Mark. "Ich verstehe gerade auch nur Bahnhof!" fügte Peter hinzu. "Ich schließe mich da ebenfalls an!" sagte Höppler. "Ich habe es kapiert!" grinste Thomas und drückte Gina, nahm zwischen den beiden Platz und grinste die drei unwissenden an. "Mark, wir werden Eltern!" sagte Gina grinsend und übergab ein Ultraschallbild an ihren Verlobten. "Das ist aber doch schon ganz schön groß!" sagte Mark. "Es werden Zwillinge! Außerdem bin ich im dritten Monat." sagte Gina. "Komisch, das habe ich doch heute schon mal von jemanden gehört!" grinste jetzt Thomas. "Ja, das selbe habe ich früh gesagt!" sagte Karin und verglich ihren Bauch mit Ginas. "Bei dir sieht man ja noch gar nichts!" stellte Gina leicht beleidigt fest. "Hey das kommt noch!" konterte Karin.
Fünf Monate Später:
Genau auf Termin kamen die Zwillinge von Karin und Thomas auf die Welt.
Sie nannten sie: Lettica und Lukas.
Am selben Tag wurden auch noch Ginas und Marks Zwillinge per Kaiserschnitt auf der Welt begrüßt sie erhielten die Namen: Lucia und André.
Auf dem Zimmer der jungen Mütter:
"Man wenn ich das eher gewusst hätte, was für Schmerzen das sind, hätte ich mich für den Kaiserschnitt entschieden!" sagte Karin und begann bei dem Anblick von Thomas der die beiden Kinder auf dem Arm hatte zu grinsen. "Hey, du darfst ja schon vier Tage eher aus dem Krankenhaus als ich!" protestierte Gina und blickte auf Mark, der ebenfalls beide Kinder auf dem Arm hatte. Jetzt schauten sich Karin und Gina an.
"Die Medicopter 117 Zukunft ist gesichert!" sagte beide gleichzeitig und fingen an zu lachen.
Copyright 2004: Jacqueline