Mein Kind

A-Crew:

Pilot: Thomas Wächter

Notarzt: Dr. Michael Lüdwitz

Sanitäter: Peter Berger

B-Crew

Pilotin: Biggi Schwerin

Notärztin: Gabriele Kollmann

Sanitäter: Ralf Staller

Hauptpersonen:

Vera (Frau von Thomas)

Lisa(4), Laura(5) (Töchter von Thomas und Vera)

Stella (Peters Frau)

Oliver ( ½ ) (Sohn von Stella und Peter)

Margarete (Frau von Michael)

Dirk (6) (Sohn von Michael und Margarete)

Christin (Basisleiterin)

Dr. Karin Thaler/ Bernstein

Dr. Robert Bernstein

Jelena (Tochter von Karin und Robert)

Sarah Klein (Roberts Schwester)

Mike (Sarahs Sohn)

Jessica (Roberts Sekretärin)

 

Müde lag die Junge Frau in dem Klinikbett. In den armen hielt sie ein Baby das erst vor zwei Stunden geboren wurde. Glücklich lächelte sie ihre kleine Tochter an. Es war eine schwere Geburt gewesen. Bereits wenige Minuten nach dem Keiserschnitt hatte sich herausgestellt das ihre Tochter Behindert war. Sie litt am Daunsyndrom. Doch es machte ihr nicht das Geringste aus. Sie liebte ihre Tochter wie ein Gesundes Kind. Sie hatte nur ein wenig Angst vor der Reaktion ihres Mannes Robert. Er war am Höhepunkt seiner Architektenkarriere und ihn hatte die Nachricht über ihre Schwangerschaft nicht sehr erfreut. Sie hatte gehofft das würde sich ändern wenn das Baby da war doch nun hatte sie Angst. Seine jüngere Schwester hatte ebenfalls ein Behindertes Kind. Ihr Sohn Mike war seit einem Autounfall Querschnittsgelähmt. Der 9 Jährige Junge kam inzwischen Prima damit klar doch Robert hatte noch immer Probleme in seiner Gegenwart und er vermied es mit dem Jungen alleine zu sein. Als die wehen einsetzten war er auf Geschäftsreise gewesen. Sie verdrängte die Gedanken an ihn und gab ihrer Tochter einen Kuss bevor sie anfing sie zu Stillen. Wegen der Komplikationen während der Geburt musste sie noch eine Woche in der Klinik bleiben. Als sie endlich nach hause durfte war sie sehr erleichtert. Sie hatte mehrmals versucht Robert zu erreichen, jedoch ohne erfolg. Sie glaubte nicht das er inzwischen zu Hause gewesen war den sie hatte ihm einen Nachricht hinterlassen. Als das Taxi vor ihrer Tür hielt stieg sie Glücklich aus. Sie freute sich auf zu Hause. Endlich war sie mit ihrer Tochter alleine. In der Klinik waren dauernd Ärzte und Schwestern gekommen und hatten einen von ihnen untersucht. Mit einem Glücklichen Seufzer schloss sie die Haustür auf. Der Taxifahrer stellte ihren Koffer in den Flur und nachdem sie ihm Trinkgeld gegeben hatte verschwand er mit einem Freundlich Gruß. Sie ging in die Küche und stellte die Babyschale mit ihrer Tochter Jelena auf den großen Küchentisch. Alles war noch wie immer. Die Moderne Küche glänze Sauber wie immer. Das Wohnzimmer mit seinen Ledermöbeln war noch immer so ungemütlich wie eh und je. Sie nahm ihre Tochter auf den Arm und ging nach oben auf die Galerie. Von hier aus konnte man in das Wohnzimmer sehen. Sie wollte gerade weiter gehen als sie Stimmen hörte. Die eine Erkante sie. Es war die Stimme ihres Mannes. Sie trat an das weiße Geländer mit der Glasscheibe. ``Und du bist sicher das sie nicht zu Hause ist?´´ ``Ja sie hat mir die Mailbox Voll gequatscht das sie noch in der Klinik bleiben muss. Irgendwas stimmt wohl nicht mit ihr. Keine Ahnung.´´ ``Hast du dich mal erkundigt?´´ ``Nö warum? Sie wirt schon nicht im Sterben liegen.´´ ``Du bist so was von eiskalt aber genau das Liebe ich an dir. Du machst mich an´´ Karin verzog angewidert das Gesicht. Er hatte also gewusst dass sie in der Klinik war. Jetzt kam er in ihr Sichtfeld. Der Junge, Gut aussehende Mann schmiss seine Tasche in die Ecke und streifte sich den Mantel ab. Nun erschien eine Junge Frau. Sie hatte Braune lange Haare und sie erkannte in ihr seine Sekretärin Jessica. Die beiden Küssten sich leidenschaftlich und zogen sich gegenseitig aus. Immer wieder Küssten sie sich und schließlich ließen sie sich auf einem der Ledersessel nieder die sie im Blickfeld hatte. ``Du solltest weg gehen oder dazwischen. Du solltest das nicht zulassen.´´ sagte sich die Junge Frau immer wieder doch sie konnte sich nicht bewegen. Sie drückte ihre Tochter an sich und stand einfach nur da.

Während dem Sex lehnte Jessica sich nach hinten und sah dabei nach oben. Sie sah die Junge Frau die mit einer Decke an sich gedrückt da stand. Sie konnte erkennen dass in der Decke etwas eingewickelt war. Sie sah der Jungen Mutter genau in die Augen. Dann hielt sie in der Bewegung inne, löste sich von Robert und stand auf. Sie zog ihren Slip wieder hoch und streifte ihr enges Kleid glatt. Robert sah sie verwundert an. Als sie aufstand, ihren Mantel nahm und zur Tür ging stand er ebenfalles auf um ihr zu Folgen. Er hielt seine Hose fest und während er ihr nach lief schloss er seine Hose und den Gürtel. Ohne ein weiteres Wort ging Jessica. Robert rief ihr noch etwas nach doch sie antwortete nicht. Sie hatte schon mit vielen Verheirateten Männern geschlafen. Der eine oder andere hatte auch Kinder gehabt. Es hatte ihr nie etwas ausgemacht weil sie den Frauen nicht begegnete. Doch die Augen dieser Frau würde sie nie vergessen das wusste sie jetzt schon. So viel Traurigkeit, Wut, Angst und Verzweiflung hatte sie gesehen. Die Frau musste gerade erst aus dem Krankenhaus gekommen sein.

Robert wusste nicht was Plötzlich in Jessica gefahren war. Genervt ging er zurück ins Wohnzimmer. Jessica war gut im bett und er hatte sich auf richtig guten Sex nach der Arbeit gefreut. Warum verschwand sie jetzt einfach? ``Frauen´´ er schüttelte den Kopf und betrat nun das Wohnzimmer. Eher zufällig viel sein Blick nach oben. Nur ganz kurz trafen sich seine Blicke mit denen seiner Frau. Sie wandte sich jedoch sofort ab und ging in das Kinderzimmer das sie liebevoll hergerichtet hatte. Jetzt war ihm klar warum Jessica gegangen war. Er machte sich gar nicht die Mühe seiner Frau etwas zu erklären. Er zog sich fertig an, räumte etwas auf und machte sich daran etwas zu essen zu machen.

Seine Frau hatte das Kinderzimmer betreten. Es war in warmen Gelbtönen gehalten. Auf den beiden großen Wänden war ein Großer Teddybär gemalt. Er hielt in einer Hand einen Luftballon der ihn dorthin trug wo er es wollte. Sarah hatte die beiden Bären gemalt. Das süße Kinderbett war umgeben von einem Gelben Mücken netzt. Durch seine Farbe wirkte es wie eine schützende Hülle. Der Schrank, der Wickeltisch und die Kommode waren aus einem hellen Holz. Auf einem Regal an der Wand lagen zwei Teddybären und noch ein kleiner Stufhund. Das Mobile mit kleinen Wolken und Hubschraubern war ebenfalls von Sarah. ``Na meine kleine wie gefällt es dir?´´ zärtlich sah sie ihre Tochter an während sie sie auf den Wickeltisch legte und begann sie auszuziehen. Die kleine musterte alles aufmerksam und Fuchtelte mit ihren kleinen Ärmchen herum. Sie lachte und spielte etwas mit ihrer Tochter. Nachdem sie sie gewickelt hatte legte sie sie wieder in die decke und ging mit ihr nach unten. ``Hallo Robert, wie war dein Tag?´´ ``Hallo Karin, Anstrengend aber das weist du ja. Ist das dein Kind?´´ ``Sie ist unser Kind und heißt Jelena.´´ ``Ich war strickt gegen diesen Namen das weist du doch.´´ ``Du warst aber weder bei der Geburt noch in der Woche danach da. Und so lange konnte unsere Tochter ja nicht ohne Namen bleiben.´´ Karin sah ihn lächelnd an. ``Warum hast du nicht gesagt das du schon heute nach Hause kommst?´´ Karin zuckte mit den Schultern. ``ich dachte du wärst noch unterwegs.´´ ``Wenn denken mal dein einzige Problem währe.´´ sagte er leise während er mit seinem Teller an seinen Schreibtisch ging. Karin sah ihm verletzt nach doch das merkte er gar nicht. Jelena begann zu weinen und Karin begann im Zimmer auf und ab zu laufen. Sie grübelte über ihre Ehe und ihr leben nach. Vor vier Jahren hatten sie sich gegenseitig versprochen sich immer zu Lieben und zu ehren doch bereits ein Jahr später hatte sich einiges verändert. Robert wurde befördert und war nur noch seltener zu Hause. Ihm stieg sein erfolg zu Kopf. Er behandelte Karin herablassend und versuchte gar nicht ihr etwas zu verheimlichen wie z.B seine Affären. Karin wusste nicht warum sie sich nicht von ihm trennte und warum sie das alles duldete. Sie hatte es zwar schon einmal versucht doch Robert hatte versprochen sich zu ändern. Ca. ein halbes Jahr hatte das auch geholfen doch danach wurde alles wieder wie vorher. Mittlerweile war Karin in einem Alttagstrott. Sie stand morgens auf, beschäftigte sich irgendwie und ging abends zu Bett. Sie hatte gehofft das sich mit dem Baby etwas ändern würde. Doch da hatte sie sich wohl getäuscht. Er hatte die kleine einfach ignoriert. Karin sah Traurig auf die Büro Tür die in diesem Augenblick aufgerissen wurde. ``Kann dieses Balg vielleicht mal ruhig sein?´´ Karin sah ihn erschrocken an. Dann nickte sie Automatisch und ging mit der kleinen nach oben. Am Abend lag sie bereits im Bett als er kam. Robert legte sich neben sie ohne auch nur ein Wort zu sagen. Karin sah Traurig seinen Rücken an. In der Nacht wachte sie auf als sie Jelenas stimme durch das Babyfon hörte. Sie stand auf und ging ins Kinderzimmer. Nachdem sie die kleine Gestillt hatte ging sie wieder ins Bett. ``geht das jetzt die ganze Nacht so?´´ Robert sah sie genervt an. ``Ja´´ antwortete Karin leise bevor sie sich wieder hinlegte. Robert stöhnte auf und drehte ihr den Rücken zu. Am nächsten Morgen wurde Karin von Lautem schreien geweckt. Sie wusste sofort das es nicht Jelena war. Sie sprang aus dem Bett und lief zum Kinderzimmer doch bereits im Flur kam ihr Robert entgegen. ``Was für ein Balg schiebst du mir da unter? Wie die aussieht das ist doch nicht normal.´´ Karin wusste das er von der Behinderung sprach. Man konnte in Jelenas Gesicht bereits sehen das sie am Daunsyndrom litt. ``Sie ist genauso normal wie ich und du. Sie leidet am Daunsyndrom.´´ ``Du willst behaupten das ich ein Behindertes Kind gezeugt habe? Das ist nicht dein ernst. Dieses Kind ist nicht von Mir.´´ Mit Tränen in den Augen sah sie ihn an. ``Sie ist deine Tochter und das wirst du auch nicht leugnen können´´ sagte sie mit Nachdruck. ``Das sie Behindert ist hätte man doch schon vorher feststellen können´´ ``Ja hätte man mit einer Speziellen Untersuchung.´´ ``Und warum hast du das nicht gemacht? Dann hätte man sie früh genug weg machen können.´´ ``Du glaubst doch nicht im Ernst das ich unser Baby getötet hätte.´´ ``Warum nicht? Stattdessen schiebst du mir hier so ein Missratenes Balg unter? Ich will nicht das irgendjemand erfährt was sie ist.´´ ``Sie ist deine Tochter Robert´´ Karin hatte Tränen in den Augen. ``Sie ist Behindert´´ sagte Robert abfällig. In diesem Moment begann Jelena zu weinen so als Hätte sie die Unterhaltung gehört. Sie schrie immer lauter während Karin und Robert sich ansahen. Plötzlich rastete Robert aus. Er lief ins Kinderzimmer und nahm sie hoch. ``Du missratenes Balg warum hältst du nicht endlich die Klappe? Du zerstörst alles. Erstickst doch an deinem Gebrüll´´ Karin lief entsetzt zu ihm. ``Hör auf, Hör endlich auf damit. Sie ist ein Baby.´´ Robert hielt inne was Karin genug zeit gab ihm die kleine abzunehmen und mit ihr nach unten zu laufen. Sie öffnete die Haustür und lief die Strasse hinunter. Ein paar der Nachbarn sahen ihr verwundert nach. Sie drückte Jelena in ihrer Decke an sich. Sie konnte kaum noch etwas sehen so dicht kamen die Tränen. ``Warum hat er uns das angetan? Fragte sie leise. Irgendwann stand sie vor dem Krankenhaus. Ohne zu überlegen ging sie in die Notaufnahme. ``Was kann ich für sie tun?´´ fragte die Schwester am Empfang. ``Mein Mann hat unser Baby geschüttelt. Ich möchte wissen ob alles ok ist.´´ Karin riss sich zusammen und wischte die Tränen weg. Die Schwester musterte sie kurz bevor sie über den Lautsprecher einen Arzt rief. Als dieser kam und mit Karin im Behandlungszimmer verschwunden war rief sie die Polizei an. In solchen Fällen mussten sie die Polizei informieren.

``ich kann sie beruhigen. Die kleine hatte Glück. Es ist alles ok abgesehen davon das ihr Arm verstaucht ist. War ihr Mann das?´´ ``Ja´´ antwortete Karin knapp. Sie dachte gar nicht daran irgendetwas zu leugnen. ``Ok, er hat sie vermutlich beim hochnehmen verletzt. Die Polizei wird gleich hier sein. Sie wird sich dann um sie kümmern.´´ Karin nickte. Als die Polizei ankam zeigte sie ihren Mann an. Ob sie ihm damit schadete war ihr egal. Der schmerz war zu groß. Die Polizei begleitete sie nach Hause damit sie ein paar Sachen holen konnte. Außerdem wollte die Polizei mit Robert reden. Als sie an der Haustür klingelte wollte Robert über die Gegensprechanlage wissen wer da war. ``ich bin es Karin.´´ ``Hast du dieses Balg weg geschafft? Vorher kommst du hier nicht mehr rein.´´ Karin erschrak als sie seine stimme hörte. Fragend sah sie den Polizisten an. Dieser gab ihr zu verstehen das sie ja sagen sollte. ``Ja´´ antwortete sie leise. Kurz darauf öffnete sich summend die Tür. Karin trat ein und ging nach oben. Robert hatte die Tür bereits geöffnet. ``Wieso ist es immer noch hier?´´ wollte er wütend wissen doch die Polizisten schoben ihn erst einmal in die Wohnung. ``Herr Bernstein, es liegt eine anzeige gegen sie vor wegen Körper Verletzung.´´ ``Was? Das ist nicht ihr ernst. Karin weißt du was du mir damit antust?´´ Karin reagierte gar nicht sondern ging nach oben um ein paar Sachen zu packen. Robert wollte ihr nach doch die Polizisten hielten ihn fest. Als Karin wieder herunter kam versuchte er wieder auf sie los zu gehen doch auch Diesmal hatte er keine Chance. ``Am bestens fahren sie ins Mutter Kind Heim. Dort sind sie erst einmal sicher.´´ Schlug einer der beiden Polizisten vor. Karin schüttelte den Kopf. ``Bis die Scheidung über die Bühne ist werde ich zu seiner Schwester Fahren.´´ ``Wenn sie meinen´´ Die Polizisten verschwanden mit dem Fluchenden Robert. Da sie gesehen hatten wie er auf Karin losgehen wollte nahmen sie ihn mit. Karin schnallte die kleine im Auto an und machte sich auf den Weg zu Sarah. Bei ihr kam sie erst an als es bereits dunkel wurde. ``Karin, was machst du den hier´´ wollte sie überrascht wissen. ``Robert ist ausgerastet. Er hat sie geschüttelt. Im Krankenhaus haben sie gesagt das alles ok ist außer einem verstauchten Arm. Warum macht er das?´´ ``Warum bist du überhaupt so lange bei ihm geblieben?´´ stellte Sarah die Gegenfrage. Sie kannte ihren Bruder und sie wusste wie er Karin behandelte. Sie hatte ihrer Freundin schon oft vorgeschlagen ihn zu verlassen doch Karin hatte immer einen Grund gefunden es nicht zu tun. Sarah nahm ihr die kleine ab und nahm sie kurz in den Arm. ``Hallo kleine, du bist ja eine ganz süße´´ lächelte sie und strich Jelena über ihr schlafendes Gesichtchen. ``Warum kann sich dein Bruder nicht genauso über sie Freuen wie du?´´ fragte Karin. Sarah zuckte nur die Schultern.

In den nächsten Wochen lief die Scheidung über die Bühne. Robert probte einen Riesenaufstand weil er für Jelena keinen unterhalt zahlen wollte. Doch durch die Behinderung von Jelena war nicht sicher ob Karin in der nächsten zeit wieder Arbeiten konnte und so musste er Zahlen. Er war Stink sauer als die Scheidung über die Bühne war. Seine Wut wurde durch die Presse noch geschürt. Diese hatte ihn nämlich auf der Titelseite nicht gerade Freundlich erwähnt. ``Architekt tötet fast sein eigenes Kind weil dieses unter dem Daunsyndrom leidet´´ war die Schlagzeile als er eines Morgens die Zeitung holte. Natürlich wurde alles noch ein bisschen schlimmer gemacht und unter dem Strich kam er dabei gar nicht gut weg.

Karin saß mit Sarah im Garten. Jelena lag in ihren Armen. ``ich muss los und Mike zur Wassertherapie bringen. In einer Stunde bin ich wieder da.´´ lächelte Sarah und stand auf. ``Ja ist in Ordnung. Bis gleich.´´ sie lächelte ihr nach und wandte sich wieder zu ihrer Tochter. Zehn Minuten nachdem Sarah weg war fuhr ein Auto die einfahrt hoch. Karin sah sich verwundert um. Dann stand sie auf und ging nach vorne um zu sehen wer da kam. Als sie Robert sah schrie sie entsetzt auf. Wutendbrand kam er auf sie zu. ``Hast du heute schon die Zeitung gelesen? Du Miststück du hast mit alles versaut.´´ Er hielt ihr die Zeitung vor die Nase und nahm sie wieder weg. Die Schlagzeile konnte sie jedoch lesen. ``Architekt auf dem Höhepunkt seiner Kariere ist nicht bereit für sein Behindertes Kind zu zahlen´´ ``Ich habe damit nichts zu tun?´´ ``Hast du nicht?´´ er holte aus und schlug ihr ins Gesicht. ``Dann kuck mal was du da im Arm hältst.´´ ``Das ist unsere Tochter.´´ ``genau und sie ist behindert und versaut mir meine Karriere.´´ ``Das tust du schon selber da kann sie nichts für. Ja vielleicht ist sie behindert aber trotzdem ist sie deine Tochter.´´ Karin weinte und ihre Wange schmerzte. Robert nahm sie grob am Arm und schob sie in den Garten. Dort warf er ihr alles Mögliche an den Kopf und schlug sie immer wieder. Karin beugte sich schützend über ihre Tochter. ``Hör endlich auf, wir können nichts dafür lass uns in Ruhe.´´ rief sie verzweifelt. Doch Robert spornte das nur noch mehr an. Plötzlich tauchten zwei Nachbarn auf. Sie versuchten Robert von Karin weg zu ziehen doch in seiner Wut fing er an auf sie einzuschlagen. In dem ganzen Chaos bemerkte niemand wie Karin weg lief. Sie konnte einfach nicht mehr. Sie lief und lief selbst als sie vor lauter Tränen nichts mehr sah lief sie noch immer weiter. Schließlich wurde es Dunkel und als sie endlich langsamer wurde bemerkte sie das sie in einem Wald war. Sie hatte keine Ahnung mehr wo sie war und wie sie hier heraus kommen sollte. Langsam lief sie weiter in die Dunkelheit hinein. Schließlich fand sie einen kleinen Hochstand in dem sie sich etwas ausruhte. Als es hell wurde lief sie weiter.

``Margarete lass es gut sein. Ich werde meinen Job nicht aufgeben. Ich Liebe ihn genauso wie du deinen.´´ ``Ja und ich habe meinen aufgegeben damit wir endlich mehr zeit haben. Ich möchte doch nur das du wenigstens ab und zu hier bist. Dirk weiß ja kaum noch wie sein Vater aussieht.´´ ``ich kann es nun mal nicht ändern. Du hast genau gewusst was ich für einen Job habe. Ich werde ihn nicht aufgeben und Kürzer Treten kann ich auch nicht. Wir sind ein Team und da es Gabriele im Moment nicht so gut geht muss ich nun mal die eine oder andere Schicht für sie übernehmen.´´ Wütend standen die beiden sich gegen über. Die Diskussion führten sie nun schon fast Täglich und Michael hatte keine lust mehr. Er zog sich seine Jacke über und machte sich auf den Weg zu Thomas. Nachdem er diesen Abgeholt hatte fuhren sie zu ihrem Dienst auf die Basis. Auf dem Parkplatz trafen sie auf ihren Kollegen Peter. ``Was machst du den für ein Gesicht?´´ wollte Biggi wissen als sie die drei Jungs zur Tür herein kommen sah. ``Margarete´´ antworteten alle drei im Chor und mussten lachen. ``Ich bin dann weg.´´ die vier drehten sich um und winkten ihrer Kollegin Gabi. Kurz nach ihr verschwand Ralf und auch Biggi verabschiedete sich bald.

``Ihr können für heute Schluss machen und sagt auch den anderen das sie das Wochenende Frei haben. Die Leitstelle hat sich eure Überstunden endlich mal angesehen.´´ Die neue Basisleiterin grinste die Jungs an. ``Wie Cool, Danke´´ grinste Thomas. Seit vier Wochen arbeitet Christin jetzt als Basisleiterin und sie brachte den Laden ordentlich auf Trapp. Ebelsieder hatte gekündigt nachdem es zum Wiederholten Male Reibereien mit den Crews gegeben hatte. Die Schicht hatte erst vor einer Halben Stunde begonnen und so freuten sich alle noch mehr als sie sich voneinander verabschiedeten und nach hause fuhren. Michael überlegte sich im Auto das er vielleicht weg fahren sollte. Im Viel die Berghütte seiner Eltern ein. Zuhause angekommen fing er sofort an etwas zu packen. Plötzlich stand Dirk hinter ihm. ``Ziehst du aus?´´ fragte er leise. Michael drehte sich um. ``Nein aber ich denke deine Mutter und ich brauchen etwas abstand. Wir haben das Wochenende frei bekommen und ich werde die zwei tage wegfahren. Sag das deiner Mutter bitte. Ich hoffe das uns der abstand gut tut.´´ er schloss die Tasche und gab seinem Sohn einen Kuss auf die Stirn. ``Machs gut mein Junge. Ich bin in zwei Tagen wieder da.´´ er stieg in sein Auto und machte sich auf den Weg. Im Rückspiegel sah er wie Dirk ihm noch eine weile nachwinkte.

Eine halbe Stunde Später hielt er vor der Hütte. Müde stieg er aus und streckte sich. In den letzten Nächten hatte er nur sehr wenig geschlafen. Er nahm seine Tasche und schloss das Auto ab. Nachdem er sich drinnen etwas eingerichtet hatte viel ihm ein das er vergessen hatte einzukaufen. Es war Freitagabend Halb Acht, wenn er sich beeile erreichte er den Supermarkt im Dorf noch bevor er schloss. Er stieg wieder ins Auto. Eine Stunde später kam er zurück. Da es draußen noch immer hell war entschied er sich noch einen Spaziergang zu machen. Zur Sicherheit nahm er seine Taschenlampe mit da er nicht wusste wie lange er unterwegs sein würde. Während er durch den Wald lief dachte er über seine Ehe nach. Wie konnte es nur soweit kommen? Sowohl sein als auch Margaretes Job war Stressig und sie hatten nur wenig zeit für sich oder Dirk. Er war schon eine halbe stunde unterwegs und es wurde bereits dunkel als er vor sich ein leises Wimmern hörte. Er horchte auf. All seine Sinne richtete er nun auf seine Umgebung. Er knipste seine Lampe an und suchte den Boden ab. Nur wenige Meter vor ihm lag jemand am Boden. Michael lief schneller. ``Hallo kann ich ihnen helfen?´´ Er erkannte das auf dem Boden eine Junge Frau lag. Er drehte sie vorsichtig um und erschrak als er sie sah. Ihr Gesicht war aufgequollen und teilweise Blutig. Erst jetzt bemerkte er das sie etwas im Arm hielt. Vorsichtig versuchte er ihr das Bündel abzunehmen doch sie wehrte sich dagegen. ``Keine Angst ich werde ihnen Helfen.´´ Karin war zu schwach um sich weiter zu wehren. Kraftlos lies sie die Arme zur Seite fallen. Sie wusste nicht wie lange sie schon hier lag. Irgendwann war sie einfach kraftlos zusammen gebrochen. Michael zog ein Stück der Decke zur Seite. Als er das Baby sah musste er schlucken. Er untersuchte es kurz und sah sich auch die Frau an. Beide waren unterkühlt und erschöpft. Er gab der Frau ihr Baby wieder und hob sie vorsichtig hoch. Langsam ging er zurück zu Hütte. Dort angekommen legte er die Frau in sein Bett. Das Baby nahm er mit in die Küche. Dort setzte er Wasser für Tee auf. ``Was ist den mit euch beiden passiert?´´ fragte er die kleine doch diese sah ihn nur mit großen Blauen Augen an. Als der Tee fertig war ging er wieder zurück zu der Frau. Er legte das Baby neben sie aufs bett und begann vorsichtig sie auszuziehen da sie total durchnässt war. Am Nachmittag hatte es kurz geregnet und der Boden war noch Feucht und so wie er sie gefunden hatte musste sie schon eine weile da gelegen haben. Als er sicher war das sie schlief nahm er das Baby wieder auf den Arm und ging nach unten zu seinem Auto. Er holte seinen Notfallkoffer. Nachdem er das Auto wieder abgeschlossen hatte ging er wieder nach oben. Karin hatte inzwischen Fieber bekommen. Anscheinend hatte sie wirklich lange dort gelegen. Eine Stunde später wachte sie langsam auf. ``Wo bin ich?´´ ``Ich bin Michael. Sie sind in meiner Berghütte. Ich habe sie im Wald gefunden. Was ist den passiert?´´ ``Wo ist meine Tochter?´´ ``Hier´´ Michael deutete auf die kleine die neben Karin lag. Karin atmete erleichtert auf. ``Ich bin seid vier Tagen von meinem Mann geschieden. Heute, oder Gestern ist er im Garten von seiner Schwester aufgetaucht und hat mich geschlagen. Er war so Wütend.´´ stöhnend griff sie sich an den Kopf den Michael inzwischen versorgt hatte. ``Hier sind sie sicher. Ich mache ihnen etwas zu Essen und dann können sie mir alles in Ruhe erzählen.´´ Michael nickte ihr freundlich zu und stand auf. Jelena begann zu weinen und Karin fing an sie zu Stillen. Michael kochte eine Warme Suppe und ging zurück zu ihr. ``Hier die wirt ihnen gut tun.´´ ``Danke.´´ Nachdem sie einen Teil der Suppe gegessen hatte fing sie an alles der Reihe nach zu erzählen. ``Nachdem die Nachbarn gekommen sind bin ich ab gehauen. Ich bin einfach nur gelaufen. Irgendwann war es dunkel und ich war im Wald. Ich bin noch ein Stück gelaufen die Nacht habe ich in einem kleinen Hochstand geschlafen. Als es wieder Hell wurde bin ich weiter gelaufen. Irgendwann konnte ich nicht mehr. Nachdem ich gestolpert bin bin ich einfach liegen geblieben bis sie mich gefunden haben. Ich weiß ich hätte nicht einfach so loslaufen sollen aber…´´ Michael nickte. `` Schon ok. Kein wunder das sie durchnässt und so müde waren. Schlafen sie jetzt. Ich werde mich um ihre Tochter kümmern. Wie heißt sie eigentlich?´´ ``Jelena´´ antwortete Karin. Sie gab Michael die kleine nachdem sie fertig getrunken hatte und schlief wieder ein. Michael deckte sie noch zu und ging mit Jelena wieder nach unten. Mit einem Blick auf die Uhr stellte er fest das es bereits kurz nach Zehn war. ``Dann wollen wir auch mal schlafen gehen.´´ sagte er zu der kleinen und stupste ihr auf die kleine Nase. Jelena lachte ihn an. Michael ging über den Flur in das zweite Schlafzimmer. Dort legte er sich mit dem Baby hin und wenige Minuten später waren beide eingeschlafen. Am nächsten Morgen weckte Jelena ihn schon sehr früh. Michael brauchte eine weile bis er wieder wusste warum ein Baby neben ihm lag. Als er es wieder wusste lächelte er und stand auf. Mit dem Kind auf dem Arm ging er in die Küche. ``So meine kleine, jetzt machen wir erst mal Frühstück damit deine Mama wieder zu Kräften kommt. Und wenn ihr wieder einigermaßen aufgepäppelt seid sehen wir weiter.´´ Jelena sah ihn mit großen Augen an und niste. ``Na die Nacht in der freien Natur scheint dir doch nicht so bekommen zu sein.´´ Er lachte und kitzelte sie etwas am Bauch. Während er weiter mit ihr redete deckte er den Tisch und machte Tee. ``Warum machen sie das?´´ ``Erst mal guten Morgen und was mache ich?´´ Michael sah Karin fröhlich an. ``Entschuldigung. Guten Morgen´´ sie versuchte zu lächeln. ``Warum kümmern sie sich um mich und meine Tochter?´´ ``Hätte ich sie da draußen liegen lassen sollen? Außerdem ist ihre Tochter eine von der ganz süßen Sorte.´´ Michael ging zu ihr und gab ihr die kleine. ``Aber sie ist Behindert.´´ ``ich weis, sie leidet am Daunsyndrom, na und? Sie ist ein Kind und ein ganz süßes noch dazu. Wie heißen sie eigentlich?´´ ``Karin, und es macht ihnen wirklich nichts aus?´´ ``Warum sollte es?´´ grinste Michael. Er deutete auf den Tisch und gab ihr mit einer Handbewegung zu verstehen das sie sich setzten sollte. ``Danke. Und entschuldigen sie das ich mir einfach eins von ihren Hemden genommen habe aber ich habe meine Sachen nicht gefunden.´´ ``Das kannst du auch nicht, die sind in der Waschmaschine. Deine Kleidung war ganz durchnässt und dreckig.´´ Karin nickte ihm Dankbar zu. Nachdem sie gegessen hatten räumte Michael alles auf während Karin vorsichtig Duschen ging. Als sie wiederkam schlug Michael vor ins Dorf zu Fahren und ihr ein Paar Sachen zu Kaufen. ``Aber ich habe kein Geld dabei, ich habe alles bei Sarah gelassen.´´ sagte Karin. ``Ok dann fahren wir zu ihr und holen deine Sachen. Nachdem was du mir letzte Nacht erzählt hast ist es besser wenn du erst mal nicht da bist wo dein Ex-Mann dich finden kann. Wenn du möchtest kannst du hier bleiben. Die Hütte gehört meinen Eltern.´´ ``Würde das wirklich gehen?´´ ``Ja klar.´´ grinste Michael. Plötzlich steckte er wieder so voller Energie wie schon lange nicht mehr. ``Das währe echt Prima.´´ Karin zog sich ihre Sachen wieder an und stieg ins Auto. Michael schloss die Tür ab und folgte ihr. Da sie keinen Sitz für Jelena hatten fuhr Michael nur auf Strassen die wenig befahren waren. Zwei Stunden später kamen sie bei Sarah an. ``Sie sind aber ganz schön weit gelaufen´´ stellte Michael trocken fest. Michael nahm die kleine auf den Arm und folgte Karin in den Garten. ``Karin, ein Glück, bist du ok?´´ Sarah kam ihr entgegen gelaufen. ``Ja danke es geht schon.´´ nickte Karin. ``Das ist Michael, er hat mich gestern im Wald gefunden. Ich kann eine weile in seiner Waldhütte bleiben. Da kann Robert mich nicht finden und ich kann mich etwas erholen.´´ ``Ja das wird das beste sein. Ich helfe dir beim Packen.´´ die beiden Frauen verschwanden und Michael setzte sich auf die Terrasse. ``Sieht aber nicht schlecht aus dein Retter´´ grinste Sarah. Karin brachte mit Mühe ein lächeln zustande. ``ich habe erst mal genug von Männern. Aber du hast recht´´ Sie packten Karins Sachen und brachten sie ins Auto. Dann verabschiedeten sie sich von Sarah und machten sich auf den Weg zurück. ``Was ist eigentlich mit Kindermöbeln?´´ Karin sah ihn Fragend an. ``Na ja für dich ist ein bett in dem Haus und auch Schränke aber kein Kinderbett und keine Wickelkommode und nichts.´´ ``Geld habe ich keins und unbedingt brauche ich die Sachen auch nicht. Das wird schon gehen.´´ sagte Karin lächelnd. In dem Haus angekommen richtete sich Karin einigermaßen ein. Michael half ihr wo er nur konnte. Beim Mittagessen hatte er eine Idee. ``Pass auf ich gebe dir gleich etwas Geld und du gehst ein Bisschen in die Stadt. In der Zwischenzeit werkel ich hier noch ein bisschen ok.´´ Karin sah ihn skeptisch an, nickte aber dann. Ein Paar Sachen musste sie sowieso erledigen. Nach dem Essen gab er ihr das Geld und bat sie erst am Abend wieder zu kommen. Karin nickte und fuhr los. Michael griff zu seinem Handy. ``Thomas? Gut das ich dich erreichte. Was machst du gerade?´´ ``ich Liege in der Sonne und langweile mich´´ sagte Thomas. ``Das ist Prima, hast du mit deinen Frauen heute was vor?´´ ``Nein warum? Lisa und Laura sind nicht da´´ ``Gut dann setzt dich mit Vera ins Auto und komm zu der Berghütte meiner Eltern.´´ ``und was sollen wir da?´´ ``Was gutes tun, was genau erzähle ich euch wenn ihr hier seid. Habt ihr noch Babysachen?´´ ``Ja ich glaube auf dem Dachboden. ``Ok kuck bitte was ihr abgeben könnt und komm her.´´ Michael verabschiedete sich von dem Verdutzen Kollegen und rief Peter an. Bei ihm war es genau das gleiche Spiel. Zwar hatten sich alle auf die Freien Tage gefreut doch nun wussten sie nicht was sie tun sollten und waren froh über die Abwechslung. Eine Stunde später waren alle da. ``Also, Ihr wisst ja das ich zur zeit dauernd streit mit Margarete habe also habe ich beschlossen hier her zu Fahren. Als ich gestern im Wald war habe ich auf dem Weg eine Frau mitsamt einem Baby gefunden. Die kleine Jelena leidet am Daunsyndrom. Sie ist seit Knapp einer Woche von dem Vater des Kindes geschieden. Er war wohl schon von der Schwangerschaft nicht begeistert und als er dann seine Behinderte Tochter gesehen hat ist er wohl ausgerastet und hat sie geschüttelt. Karin, also die Frau ist mit ihr in die Klinik und hat ihn angezeigt. Bei der Scheidung hat er sich geweigert für ein behindertes Kind unterhalt zu zahlen. Natürlich hat ihn die Presse durch den Kakao gezogen. Vorgestern ist er dann im Garten seiner Schwester aufgetaucht und hat Karin geschlagen. Sie war bei Sarah, also der Schwester unter gekommen. Karin sah echt übel aus als ich sie gefunden habe. Ich habe sie jetzt in die Stadt geschickt und ihr angeboten hier zu wohnen. Bei Sarah ist sie nicht sicher und nach hause kann sie auch schlecht. Deswegen wollte ich jetzt hier alles etwas wohnlicher machen. Schaffen wir heute ein Kinderzimmer?´´ Seine Kollegen nickten. Ihnen war nicht entgangen wie begeistert Michael von Karin war. Alle Packten mit an. Während Biggi, Gabi, Vera und Christin anfingen im künftigen Kinderzimmer alles abzukleben kuckten Thomas, Peter und Michael was für Farben und Möbel da waren. Thomas und Vera hatten noch einen Wunderschönen Kleiderschrank und eine Kommode auf dem Dachboden gefunden und Peter hatte Olivers alten Wickeltisch mitgebracht. Thomas ging hinter das Haus und begann Holz zu Hacken da der Vorrat fast verbraucht war. Stella, die inzwischen auch gekommen war hatte Stoff mitgebracht und begann Gardinen zu nähen. Vera fing an die Möbel zu streichen. Nach kurzer Zeit kam Biggi um ihr zu Helfen. Gabi und Ralf sahen die Babywäsche durch die die anderen mitgebracht hatten. Michael und Peter Strichen das Kinderzimmer in einem Warmen Blau ton.

``Ist dir aufgefallen wie Michael gestrahlt hat?´´ fragte Biggi und sah hinter der Kommode hervor. ``Das war ja nicht zu übersehen.´´ grinste Vera. ``Den hat es richtig erwischt. Ich gönne es ihm aber. Das mit Margarete hält doch nur noch wegen Dirk´´ ``Da hast du recht aber eigentlich ist das doch Blöd. Was hat Dirk davon wenn zwar beide Eltern da sind sich aber nur streiten?´´ Vera zuckte die Schulter. ``Ich bin auf jedenfall froh das Thomas wieder bei uns ist.´´ Biggi lächelte sie an. Als Gabi und Ralf fertig waren stapelten sie die Sachen im Wohnzimmer und begannen Kaffee zu kochen. Eine Viertelstunde später kamen Michael und Peter auf die Terrasse. ``Wie seht ihr den aus? Ihr solltet die Wände streichen und nicht euch´´ grinste Stella. Sie versuchte Peter die Farbe von der Nase zu wischen doch sie war bereits angetrocknet. Lachend Küsste sie ihn. Nachdem auch Thomas, Vera und Biggi auf der Terrasse eingetroffen waren tranken sie Kaffee. ``Also mit Streichen sind wir Fertig´´ stellte Michael fest. ``Die Möbel sind auch fertig und müssen nur noch trocken´´ ergänzte Vera. ``Holz ist wieder aufgefüllt und reicht für viele kalte Nächte.´´ grinste Thomas mit einem Seitenblick auf Michael doch der bemerkte das gar nicht. ``Zwei vorhänge muss ich noch machen dann bin ich auch fertig.´´ sagte Stella. ``Sagt mal wo ist eigentlich Christin?´´ wollte Thomas plötzlich wissen. Ihm viel auf das seine Chefin weg war. ``Also vorhin hat sie uns beim Abkleben geholfen, wo sie dann hin ist weis ich nicht.´´ sagte Vera und sah die anderen an doch auch die zuckten nur Ratlos die Schultern. ``Sucht ihr mich?´´ alle drehten sich erschrocken um. Hinter ihnen stand Christin. In den Armen hatte sie zwei Große Pakete. ``Was schleppst du den da an?´´ wollte Thomas überrascht wissen. Sie Duzten sich seit Anfang an. Christin hatte drauf bestanden. ``Na ihr Pappnasen überlegt doch mal. Kann es sein das ihr etwas wichtiges vergessen habt?´´ Fragend sah sie in die Runde doch nur Ratlosegesichter sahen sie an. ``Zum Glück arbeitet ihr im Dienst mit mehr Kopf, hoffe ich zumindest. Kann mir einer von euch sagen wo das arme Kind schlafen soll?´´ Die ganze versammelte Mannschaft sah sich Lachen an. An ein Bett hatten sie wirklich nicht gedacht. ``Was würden wir nur ohne dich machen´´ lachte Peter. ``Im Chaos versinken´´ grinste Christin. Mit ihrer offenen und lustigen art war sie bei allen schnell beliebt gewesen. ``Und wo hast du jetzt das Bett her?´´ wollte Vera wissen. Christin hatte die Pakete inzwischen abgestellt. ``Meine Schwester wollte mal ein Baby adoptieren. Sie hatte schon alles gekauft als sich herausstellte das es aus irgendeinem Grund doch nicht klappt. Ein eigenes Kind kann sie nicht bekommen. Sie hatte die Möbel noch nicht aufgebaut und sie hat es mir jetzt gerne überlassen.´´ ``Du bist die beste.´´ grinsten alle. ``Ok Leute aber jetzt ist genug mit Kaffee Getrinke. Los an die Arbeit.´´ ``Sklaventreiber´´ murmelte Michael doch genau wie die anderen ging er gerne wieder an die Arbeit. Zwar hatte das haus als Ferienhäuschen Prima gereicht doch um darin zu wohnen war es doch recht ungemütlich. Als die Crews Fertig war sahen sie sich ihr Werk stolz an. ``Gar nicht so schlecht.´´ stellten sie fest. Das Zimmer war wunderschön geworden. Mit dem letzten Rest des Stoffes hatte Stella noch einen Himmel für das Bettchen gezaubert. Durch die Vorhänge wirkte alles sehr gemütlich. ``Vielen Dank an euch alle´´ sagte Michael und wischte sich unauffällig eine Träne aus den Augen. Er wusste dass es Karin gefallen würde auch wenn er sie erst seit Kurzem kannte. Da es bereits Abend war begannen Vera und Stella mit dem Abendessen. Ralf und Peter deckten den Tisch und Michael versuchte den Kamin anzuzünden. Schließlich kam Thomas ihm zur Hilfe. ``Du schaffst aber auch gar nichts alleine´´ grinsend sah er seinen Freund an und kassierte einen Seitenhieb von Michael. Gabi und Ralf saßen draußen auf der Terrasse. ``Geht’s dir nicht gut? Du bist so blass.´´ fragte er leise. Er sah sich um und als er sicher war das ihn keiner beobachtete strich er ihr leicht über die Wange. ``Ich weiß nicht genau, ich glaube ich…´´ Gabi brach ab da ein Auto die Strasse hoch kam. Ralf sah sie Fragend an. Gabi deutete mit dem Kopf zur Strasse. Schnell gingen sie nach drinnen. ``Sie kommt´´ Alle gingen in die Küche und Michael ging nach draußen. ``Hallo Karin, Na wie war dein Nachmittag?´´ ``Anstrengend und ich bin Hundemüde aber trotzdem schön.´´ sie lächelte ihn entschuldigend an. ``Das ist kein Wunder. Du warst stundenlang draußen unterwegs. Eigentlich hätte ich dich noch gar nicht losschicken dürfen.´´ Michael ging zu ihr. ``Komm mit ich habe eine Überraschung für dich.´´ Fragend sah Karin ihn an. Doch Michael sagte nichts. Er führte sie zur Treppe und verband ihr dort die Augen. Langsam öffnete er die Tür. Karin schlug Warme Luft entgegen und es roch wunderbar nach Lasangne. Sie konnte das Knistern im Kamin hören. Michael winkte zur Küchentür die einen Spaltbreit offen stand. Vera kam leise zu ihm und nahm Karin das Baby ab. ``Hey´´ ``Das ist schon Ok´´ beruhigte Michael sie. Karin beschloss ihm zu vertrauen und lies Jelena los. ``Vorsichtig, Stufe´´ sagte Michael und führte sie langsam die Treppe hoch. Er konnte Spüren wie Karins Anspannung wuchs. ``Du hast es gleich geschafft. Ok warte. So jetzt ist die Tür offen. Noch zwei Schritte und dann kannst du die Augen aufmachen.´´ Karin ging noch zwei Schritte vor. Michael nahm ihr das Tuch ab. Ganz langsam öffnete Karin die Augen und hielt die Luft an. ``Das ist ja…´´ vorsichtig ging sie in das Zimmer. ``Traumhaft´´ brachte sie schließlich raus. ``Vielen Dank, aber wie hast du das so schnell geschafft?´´ ``Komm mit´´ Michael ging mit ihr wieder nach unten. Im Wohnzimmer hatten sich die anderen inzwischen verteilt. ``Das sind meine Kollegen und Freunde.´´ nacheinander stellte er ihr alle vor. ``Sie sind heute Mittag gekommen und haben mir geholfen.´´ Vera kam auf sie zu und gab ihr Jelena wieder. Stella kam mit der Lasangne aus der Küche. ``Essen ist fertig´´ rief sie. Alle versammelten sich um den Tisch und fingen an zu essen. Es wurde geredet und Gelacht. Karin fühlte sich total wohl. Alle waren so herzlich. ``Darf ich sie mal nehmen?´´ Karin sah auf. Sie versuchte sich an den Namen der Frau zu erinnern. ``ich bin Biggi´´ half sie ihr schließlich weiter. Karin nickte und gab ihr Jelena. Biggi setzte sich mit der kleinen aufs Sofa. Karin sah ihr zu. Es schien keinem etwas auszumachen dass sie Behindert war. ``Währe es ok wenn sie hier bleiben?´´ fragte Michael leise so das nur Karin ihn hören konnte. ``Ja natürlich.´´ nickte sie sofort. ``Hört mal zu Leute. Es ist schon ziemlich spät. Wollt ihr nicht hier bleiben? Unterbringen werden wir euch schon irgendwie.´´ die anderen nickten. ``Ich habe im Auto noch ein Zelt. Vera wie währe es mal wieder unterm Sternenhimmel zu schlafen?´´ fragend sah Thomas seine Frau an. Diese nickte. ``Ok ich schlafe hier auf dem Sofa´´. Sagte Biggi. Peter und Stella mussten nach Hause wegen Oliver. ``Ok dann nehme ich das Zweite Sofa. Gabi und Ralf ist es für euch ok wenn ihr mein Schlafzimmer nehmt?´´ die beiden sahen sich an und nickten. Nach und nach verteilten sich alle. ``Wir kommen morgenfrüh mit Oliver, Lisa und Laura wieder und bringen Brötchen fürs Frühstück mit´´ sagten Peter und Stella bevor sie sich verabschiedeten und sich auf den Weg nach Hause machten. Thomas und Vera verschwanden ebenfalls nach draußen. Biggi war schon auf dem Sofa eingeschlafen. Auf ihrem Bauch lag Jelena und war ebenfalls am Schlafen. ``Hast du noch lust auf einen Spaziergang oder willst du dich hinlegen?´´ ``Mir währe es lieber wenn ich mich hinlegen könnte. Danke Michael´´ sie lächelte ihn an und verschwand nach oben. Michael half Christin noch beim Aufräumen. ``Wo schläfst du überhaupt?´´ ``Karin hat mir eben das Zweite Bett in ihrem Zimmer angeboten. Ich denke das nehme ich.´´ antwortete Christin und verabschiedete sich. Gabi und Ralf lagen ebenfalls bereits im bett. ``Was wolltest du vorhin sagen?´´ fragte Ralf leise. ``Wann?´´ ``Als Karin kam.´´ ``Ach so, ich glaube ich weis warum es mir nicht so gut geht.´´ ``Und warum?´´ ``Denk mal nach´´ lächelte Gabi und sah auf ihren Bauch. ``Du meinst?´´ Gabi nickte. Ralf begann zu strahlen und Küsste sie Zärtlich. ``Ich Liebe dich´´ flüsterte er. Bevor er schlafen ging brachte Michael noch Jelena in ihr Bett.

Karin wachte in der Nacht zweimal auf. Beide male hatte sie schlecht geträumt doch Christin konnte sie wieder beruhigen.

Am nächsten Morgen wachte Michael als erster auf. Er lauschte und genoss die Stille. Dann hörte er wie Jelena anfing zu weinen. Leise schlich er sich an Biggi vorbei und ging nach oben. Als Jelena ihn sah wurde sie still. Sie musterte ihn und wedelte mit ihren Ärmchen. Michael sprach leise mit ihr und hob sie vorsichtig hoch. Leise ging er mit ihr nach draußen auf die Terrasse. Rechts von ihm, auf der großen Wiese sah er das Zelt von Thomas und Vera. Diese Streckte gerade den Kopf heraus. Langsam schälte sie sich aus ihrem Schlafsack und kam zu ihm. ``Na du Blitzpapa guten Morgen.´´ ``Guten morgen, was soll das den heißen?´´ ``nichts, nichts´´ grinste Vera. ``Du magst sie sehr oder?´´ ``Jelena? Ja sie ist ein Kleiner Engel.´´ ``Du weist genau wen ich meine.´´ Vera setzte sich an den Tisch. Michael setzte sich neben sie und legte Jelena auf seinen Bauch. ``Ja ich mag Karin. Sehr sogar. Ich weiß nicht, als ich sie gesehen habe wusste ich sofort das…´´ ``Das du dich in die verliebt hast?´´ Michael nickte. ``Und was ist mit Margarete?´´ ``Du weißt genau wie unsere Ehe läuft. Ich bin hier her gefahren um mir darüber klar zu werden ob ich mich scheiden lassen soll. Karin und Jelena haben mir dabei geholfen. Ich werde mich von Margarete scheiden lassen. Nicht nur wegen Karin. Ich denke das ist das Beste, auch für Dirk. Er leidet unter unseren dauernden Streitereien. Außerdem bin ich mir jetzt sicher das ich sie nicht mehr Liebe.´´ ``Ganz schön viele Argument auf einmal´´ grinste Karin. Michael zuckte nur mit der Schulter. ``Wenn du mir etwas zeit läst denke ich schon das wir eine Chance haben.´´ Erschrocken drehten Michael und Vera sich um. In der geöffneten Tür stand Karin. ``Wie lange stehst du jetzt schon da?´´ wollte Michael wissen. Karin ging auf ihr zu. ``Lange genug.´´ ``ich gebe dir so viel Zeit wie du willst.´´ er lächelte sie Glücklich an. Eine Stunde später waren alle wach und Peter war mit seiner Familie, den Wächter-Mädels und den Brötchen gekommen. Nach dem Essen verteilten sich alle ein Bisschen. Am Nachmittag kam Plötzlich ein Auto die Strasse hoch. Michael bekam davon jedoch nichts mit, er war mit Karin und dem Baby Spazieren gegangen. Aus dem Auto stieg Margarete und sie war Stinksauer. Dirk stieg ebenfalls aus und lief zu Lisa und Laura. ``Wo ist mein Mann?´´ wollte sie Barsch von Vera wissen. Diese sah sie an. ``Er ist Spazieren. Allerdings müsste er gleich wiederkommen.´´ Margarete sah sich um. Es schienen alle da zu sein, sogar die neue Chefin der Basis. Sie hatte sich nie gut mit den Kollegen ihres Mannes verstanden doch das sie alle hier waren und sie nicht einmal gefragt wurde machte sie noch wütender. Zumal Dirk ihr erzählt hatte das Michael über alles nachdenken wollte. In ruhe. Zehn Minuten später rannte Dirk Plötzlich los. ``Papa´´ rief er während er über die Wiese zum Wald lief. Michael sah auf. Er gab Karin ihre Tochter und fing seinen Sohn auf. ``Hallo mein Großer. Karin das ist Dirk mein Sohn. Dirk, das ist Karin mit ihrer Tochter Jelena.´´ Dirk beugte sich vor. ``Oh ist die Süß´´ sagte er leise und strich vorsichtig mit einem Finger über die Wange des Schlafenden Babys. Michael lächelte Karin an. Vorsichtig gab er Karin einen leichten Kuss. Dirk bemerkte das gar nicht da er sich auf Jelena konzentrierte. ``Papa, Mama ist ganz schön Sauer´´ meinte Dirk auf einmal. Michael viel ein das Dirk nicht hier sein konnte wenn Margarete nicht auch da war. Er seufzte und nahm Jelena wieder auf seinen Arm. Karin war noch nicht wieder Fit genug um sie die ganze zeit zu tragen. Als sie die Hütte erreichten hörte sie Margarete bereits schimpfen. ``Mama der Papa hat ein ganz süßes Baby.´´ lachend lief Dirk um die Ecke zu seiner Mutter. Sie fuhr wütend herum und sah Michael an. Sie wollte schon anfangen zu Schreien als Michael ihr mit einer Handbewegung zu verstehen gab das sie still sein sollte. Margarete machte überrascht den Mund wieder zu. Michael ging nach oben und legte Jelena in ihr Bett. Karin lächelte ihn dankbar an und ging in ihr Bett. Sie war Todmüde. Erst die Nacht und der ganze tag draußen und gestern der Stadtbummel hinterließen doch Spuren. Michael deckte sie liebevoll zu. ``mach dir keine Sorgen.´´ flüsterte er bevor er das Zimmer verließ und nach unten ging. Margarete wartete bereits auf ihn. Der Rest der Crew hatte sich mit den Kindern auf die Wiese verzogen. ``Was soll das Margarete, warum probst du hier so einen aufstand. Du weist doch selbst das unsere Ehe am Ende ist. Ich werde morgen mit meinem Anwalt sprechen wegen der Scheidung.´´ ``Ist gut, dann bin ich in zwei Tagen in Amerika. Ich habe von dort ein Angebot bekommen.´´ Sie beruhigte sich wieder und sah ihn an. ``Tschüss und viel Glück mit deinen beiden Kindern´´ ohne ein weiteres Wort drehte sie sich um und fuhr davon. Michael sah ihr verwundert nach. Ihre Wütausbrüche waren noch immer Rätselhaft für ihn und das sie Dirk so einfach hier lies verwunderte ihn noch mehr.

Als er am Abend nach Hause fuhr war Margarete bereits weg. Sie hatte nur das Wichtigste gepackt und war in ein Hotel gezogen bis ihr Flug ging. Dirk verstand nicht warum seine Mutter Plötzlich weg war. Michael versuchte es ihm so gut wie möglich zu erklären. Als er drei Tage später abends mit Karin auf der Terrasse saß überlegten sie wie es weiter gehen sollte. ``Von hier weg ziehen möchte ich nicht, ihr habt alles so schön her gerichtet.´´ sagte Karin und sah sich um. ``Wenn es für dich ok ist komme ich mit Dirk hier her. Das Haus ist groß genug und zur Basis ist es auch nicht weiter sondern sogar kürzer.´´ Karin stimmte zu. Bevor Michael jedoch zu ihr zog bauten sie noch den Dachboden aus. Einen Monat später feierten sie ein Einweihungsfest. ``Christin kann ich mal mit dir reden?´´ Christin sah Gabriele fragend an und folgte ihr dann auf die Wiese wo die Kinder am Spielen waren. ``Du musst dich bald um Ersatz für mich Kümmern´´ ``Warum das den? Willst du Kündigen?´´ ``Nein, in zwei Monaten werde ich nicht mehr Fliegen dürfen.´´ ``Bist du Krank? Oder…´´ ``Oder´´ grinste Gabi. ``Herzlichen Glückwunsch´´ lachte Christin und nahm sie in den Arm. ``Wer ist den der Vater? Ich dachte du wärst Solo.´´ Gabi schüttelte den Kopf und sah zurück zu den anderen. Christin folgte ihrem Blick. ``Ralf? Na du überraschst mich immer wieder.´´ grinste sie. Gemeinsam gingen sie zurück. ``Sag mal Karin hast du nicht mal gesagt das du Ärztin bist?´´ wollte Christin wissen ``Ja warum?´´ ``Ich brauche in zwei Monaten eine neue Ärztin.´´ alle sahen sie Fragend an. Da ergriff Gabi das Wort. ``ich gehe in Mutterschutz´´ ``Was?´´ riefen Biggi und Vera gleichzeitig. Die anderen sahen sich nur Perplex an. Gabi und Ralf lachten. Sie setzte sich auf seinen Schoss und Küsste ihn. ``Na toll, und mir als deine beste Freunden erzählst du nichts´´ meinte Biggi beleidigt. Gabi lächelte sie einfach nur Glücklich an. ``Also was ist Karin?´´ ``Von mir aus gerne aber was ist mit Jelena?´´ ``Ich passe auf sie auf.´´ bot Gabi an. ``Außerdem ist ja auch nur immer einer von uns beiden im Dienst.´´ sagte Michael. ``Ok dann bin ich dabei. Ich sehe ihr habt sowieso immer für alles eine Lösung.´´ grinste Karin. Die anderen stimmten ihr lachend zu.

Copyright 2005: Mareike

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