Liebe auf Umwegen

Auf der Basis:   "Na heut mal ganz ohne Mark?!" fragte Biggi grätig. "Was
soll das den wieder heißen? Wir sind nur gut befreundet!" sagte Karin ein wenig
genervt. "Sicher und deshalb hängt ihr beiden fast pausenlos zusammen?"
stichelte Biggi erneut.   In diesem Moment betrat Mark die Basis "Karin kommst du mal
ich muss dringend mit dir  reden!" "Ich komme!"

"Ich hab ein Riesenproblem!" "Ich höre!" "Meine Eltern wollen bei mir  Urlaub
machen und kommen heute um 19.45 Uhr auf dem Flughafen an und¦!"  "Hey vergiß
es mein Auto ist… " "Darum geht's nicht sie denken ich leb in einer
glücklichen Beziehung und äh¦" "No way!" meinte Karin grinsend und schüttelte den Kopf.  
"Bitte ich brauch deine Hilfe!" "Wie stellst du dir das vor das klappt doch
nie!" "Die bleiben allerhöchstens 3Tage!" versuchte Mark zu überzeugen. "OK ich
Spiel mit!" "Du bist nen Schatz!" sagte er nahm sie hoch und drehte sich
einmal um sich selbst.  "Ich weiß aber nen Schleudertrauma brauch ich nicht!!!"
"Sorry!"   "Dann komm ich nach der Schicht vorbei!" sagte Karin und ging.
Nach der Schicht: "So da bin ich!" "Hast aber lang gebraucht!" "Wir haben
sogar früher Schluss gemacht dann musste ich schließlich noch zu mir Klamotten
holen und ich hab noch was mitgebracht¦" sagte Karin und zeigte ihm was sie
meinte. "Wo hast du denn Schlitten aufgegabelt!" "Kontakte!  So jetzt gib mir mal
nen Crashkurs was deine Wohnung angehet insbesondere die Küche!" sagte Karin
lächelt und verspürte wieder dieses kribbeln wie sie es schon die letzte Zeit
verspürt hatte.

45 min später vor dem Flughafen:  "Los geht's!" sagte Karin und atmete  noch
einmal tief durch. "Hey¦" sagte Mark und nahm Karins Gesicht zwischen seine
Hände worauf sie ihn  ansah "du schaffst das!" hängte er an und legte seinen Arm
um sie. Karin  nickte "Ich hasse es nur Menschen anzulügen aber  ich weiß ja
das es für nen guten Zweck ist!" sagte sie  und legte ihren Arm ebenfalls um
ihn, dann betraten sie das Flughafengebäuude und gingen zum Empfang.

Kurze Zeit später: "Da kommen sie!" flüsterte Mark ihr ins Ohr, nahm sie
zärtlich in dem Arm und küsstete sie sanft. "Hallo mein kleiner!"  sagte eine Frau
die ein wenig kleiner war als Karin. Mark gab seiner Mutter einen Kuss auf die
Wange und begrüßte dann seinen Vater. "Und sie müssen Karin sein ich habe schon
viel von ihnen gehört!" "Ich hoffe nur gutes!" sagte Karin lächelnd und gab
den beiden die Hand.
"Ach Margret jetzt lass uns doch erst mal in die Wohnung fahren  dann kannst
du die beiden immer noch löchern!" "Das ist eine gute Idee!"

Bei Mark und Karin:  "Dann werde ich jetzt mal noch schnell was leckeres
Kochen!" "Aber nur wenn's nicht zuviel Umstände macht!" "Aber nein wir sind
Freunde der schnellen Küche, Schatz hilfst du mir mal?" "Aber mit vergnügen!" meinte
Mark grinsend.

Beim essen: "Und sie sind auch Notärztin?" "Ja dadurch haben wir uns ja auch
erst kennengelernt!" "Aber bringt man den Stress aus dem Beruf nicht mit in die
Beziehung?" "Nein überhaupt nicht wir können das sehr gut trennen oder besser
gesagt wir versuchen es so gut es geht¦"sagte Karin "und außerdem lässt die
Liebe den Stress einfach nicht an uns ran",  hängte Mark noch an und strich ihr
sanft übers Knie worauf sie anfing zu lachen "Er weiß ganz genau das ich
tierisch empfindlich bin und er macht es immer und immer  wieder!" erklärte sie.
"Und seit wann kennt ihr beiden euch?"  "Seit einem Jahr aber zusammen sind wir
erst seit 11Monaten!" "Es war bei uns mehr so Liebe auf den 2ten Blick erst
war er  einfach noch zuwenig Mensch aber dann kam die entscheidende Wendung und
seit dem bekommt man uns nur selten allein zu Gesicht.!"  Sagte Karin und
spielte damit ihre Rolle nahezu perfekt.
4 Stunden später: Die vier saßen immer noch zusammen bei einem Glas Wein "Oh
Mann wie die Zeit vergeht schon nach Mitternacht" sagte Mark "Ich glaube es
ist besser wenn wir morgen weiterreden!" "Ich richte dann noch schnell das
Gästezimmer  her!" sagte Karin und musste gähnen  "Das hab ich schon gemacht!" "Gut
dann gehen wir jetzt mal schlafen!" meinte  Karl der Vater von Mark. "Gute
Nacht!" sagten Mark und Karin im Chor.  "Ja schlaft gut ihr beiden!" "Danke!"
"So das war die erste Hürde ich glauben die beiden hab dir deinen Auftritt
abgekauft!" "Und jetzt?" "Jetzt gehen wir ins Bett¦.nein keine Panik du bekommst
das Bett und ich hau mich auf das alte Schlafsofa was im Schlafzimmer steht
schließlich würd's blöd aussehen wenn ich im Wohnzimmer schlaf!" "Hey ich will
dich echt nicht aus deinem Bett vergraulen lass mich auf dem Sofa schlafen ich
hab da Übung drin!" "Wenn du unbedingt willst!"

In der Nacht:  "Karin?" "Ja !" hörte Mark eine zittrige Stimme  "Du frierst
doch!" stellte er fest." "Das geht schon oder...!" "Du kannst auch zu mir
kommen!" "Ehrlich???" "Na komm her!" sagte er liebevoll und sie legte sich in seine
warmen Arme. "Mein Gott bist kalt (er begann zu grinsen)wobei mir bei diesem
Anblick eher warm wird!" sagte er und spielte dabei auf das viel zu dünne
Seidennachthemd.  "Wir können die Klamotten ja tauschen dann ist dir kalt!" "Nix
da so ist es mir lieber!" sagte er worauf beide kurze Zeit später seelenruhig
einschliefen.

Am nächsten  Morgen: Mark war aufgewacht und beschloß aufzustehen um
Frühstück zu machen.  Als er die Küche noch verschlafen betrat roch es nach frischen
Brötchen und Kaffee. "Mutter warum machst du denn Frühstück?" fragte er
irritiert.  "Ich wollte euch eine Freude machen. Ist Karin noch nicht aufgestanden?"
"Nein die schläft noch tief und fest!" "Das glaube ich aber nicht!" sagte
Margret. "Guten morgen mein Schatz!" sagte Karin und gab ihm einen
leidenschaftlichen Kuss. "Morgen!" sagte sie nun auch zu Margret "Oh haben sie das alles
hergerichtet?" "Ja!" sagte Margret lächelnd. "Danke!" sagte sie und gab der Mutter
einen kleinen Kuss auf die Wange. "Du kannst mich aber ruhig duzen!" sagte
Margret lächelnd. "OK!"   "Ich geh dann mal duschen!" murmelte Mark. "Das werden
wir ja mal sehen!" sagte Karin und rannte los Richtung Bad. "OK OK Ladys
First." "Kannst ja auch mit duschen!" sagte sie und fing an zu lachen. "Lass mal
da wart ich lieber!" "Gut ich hab dich gefragt!" sagte sie und schloß die Tür
hinter sich.
Einige Minuten später: "So fertig!" "Na das ging aber flott!" "Tja so bin ich
eben!" sagte sie und streifte beim aneinander vorbeigehen seinen Arm.

Beim Frühstück: "So jetzt bin ich fertig!" sagte Karin als sie sich an den
Tisch setzte. "Ich kenne das Problem von langen Haaren sie sehen gut aus
brauchen aber Ewigkeiten zum Trocknen!" meinte Margret verständnisvoll. "Ich hab
schon mal drüber nachgedacht sie abzuschneiden aber¦" "Das würde ich niemals
zulassen weil ich es liebe wenn ihre Haare im Wind wehen!" sagte Mark und sah sie
liebevoll an. "Wir wollten euch mal bei der Arbeit besuchen geht das?" "Aber
sicher doch kommt heut Mittag einfach vorbei ich leg euch die Autoschlüssel vom
Zweitwagen hin!"

Auf dem Weg zur Basis unterhalten sich Karin und Mark: "Man hab ich mich
erschrocken als du deinen Eltern zugesagte hast ¦ ich hoffe nur die anderen
spielen das Spielchen mit!" "Mach dir keine Sorgen wir sagen es den anderen erst
kurz bevor meine Eltern die Basis betreten dann müssen wir auf fragen nicht
antworten sondern können einfach sagen das wir ihnen das ganze später erklären!"
"OK!"

Auf der Basis: "Seit wann fährt Karin bei Mark mit und überhaupt seit wann
fährt er nen BMW?" "Bei denen wundert mich Nix mehr!" sagte Biggi grätig. "Na
ihr beiden wie geht's wie stets?" "Danke gut!" "Wir kommen gleich!" sagte Karin  
und ging Richtung Umkleide. Kurze Zeit später betrat Biggi ebenfalls die
Umkleide. "Jetzt brauchst du es ja wohl nicht mehr leugnen das du und Mark ein
Paar seid!" "Setz dich mal bitte hin¦. Also das ist so Marks Eltern sind gestern
zu Besuch gekommen und dachten er lebt in einer glücklichen Beziehung und da
hat er mich gefragt ob ich seine Freundin spielen könnte!" "und das soll ich
jetzt glauben?" "Ich zwing dich nicht dazu aber die Eltern kommen in einer
halben Stunde und da brauchen wir dann eure Hilfe ihr müsst nämlich bestätigen dass
wir schon 11 Monate zusammen sind!"  "Wie bitte!" "Du hast schon richtig
gehört das kann ich ja wohl von meiner besten Freundin verlangen oder!" "Du hast
recht. Sorry dass ich in letzter Zeit manchmal so überreagiert hab!" "Ich hab
euch ja auch allen Grund  dazu gegeben!"  Die beiden fielen sich in den Arm
denn in der letzten Zeit war zwischen den beiden immer eine Spannung gewesen die
nun endlich gebrochen war.  Als die beiden zurück kamen war schon einige Zeit
vergangen und jede Minute konnten die Eltern von Mark kommen. Als sich Karin
gerade neben ihn setzte hörte man schon das Auto auf den Hof fahren. "Bitte tut
uns denn Gefallen und sagt meinen Eltern nicht das wir nicht zusammen sind
OK?  Karin und ich sind 11 Monate schon zusammen! Verstanden?" "Wie jetzt?" "Das
erklären wir euch später!"  "Euch muss man verstehen lernen!" sagte Peter
kopfschüttelnd und beobachte die beiden wie sie sich zärtlich und immer
leidenschaftlicher küssten.  "Guten Tag kann ich ihnen irgendwie weiter helfen?" fragte
Biggi freundlich als Margret und Karl die Basis betraten.  "Wir sind die
Eltern von Mark und wollten mal schauen wo er arbeitet!" erklärte Karl. "Dann werde
ich die beiden Mal von ihrer Wolke runter holen!" meinte Thomas und ging zu
den beiden rüber. "Mark, Karin ihr habt Besuch!" "oh ihr seid ja schon da!"
"Dann zeigen wir euch jetzt mal alles. Beziehungsweise stellen euch unsere
Kollegen vor das ist Biggi Schwerin Pilotin, Thomas Wächter ebenfalls Pilot, Peter
Berger Sanitäter und Enrico Contini Sanitäter und der  Freund von Biggi. Und
das sind Margret und Karl Harland." "Guten Tag! Äh¦ sag mal Karin du und deine
Kollegin habt ihr nicht manchmal Problem mit den ganzen Männern?" "Erziehung!"
antworteten Biggi und Karin im Chor. "Nein im erst wir kommen alle prima
miteinander klar und jeder steht hinter dem anderen!" "Die Zusammenarbeit ist echt
super angenehm!" "Also gut dann zeigt uns mal den Rest!" "Machen wir, Biggi
kommst du mit ich glaub du kannst unseren Engel besser  erklären!" Biggi fing an
zu lachen und nickte "Das glaub ich allerdings auch!" sagte sie.
Gerade als Biggi den Heli erklärte ging der Alarm los. "Rettungsleitstelle
ruft Medicopter 117" "Medicopter 117 hört!" rief Karin in ihr Funkgerät  
"schwerer Verkehrsunfall auf der alten Landstraße GPS Koordinaten unbekannt sie
werden  als Verstärkung benötigt!" "Medicopter 117 hat verstanden wir übernehmen!"  
 rief sie und sprang schon in den Heli in dem Moment kam auch Enrico mit den
Taschen angerannt. "Mark komm mit die brauchen Verstärkung da kann ein zweiter
Arzt nicht schaden!" schrie Karin nach draussen und Mark sprang mit in den
Heli. "Geht ihr lieber  weg wird jetzt ziemlich windig" sagte er zu seinen
Eltern. Biggi fuhr in der Zeit die Turbinen hoch und legte einen von ihren
Gewaltstarts hin.
Am Einsatzort:  Karin, Mark und Enrico sprangen  schon bevor die Kufen
überhaupt aufgesetzt hatten hinaus und rannten zu den Verletzten. "Enrico geh du zu
dem Mann Mark du übernimmst die Frau und ich das Mädchen da vorn. "Hallo ich
bin Karin wie heißt du?" "Marina" brachte das etwa 5 Jährige Mädchen mit
schmerzverzehrtem Gesicht heraus. "Marina ich bin Ärztin wo tut es dir denn weh?"
"Mein Bauch!" Als Karin  den  Bauch abtastete merkte sie sofort dass die Kleine
innere Verletzungen haben musste. "Ich geb dir jetzt etwas gegen die Schmerzen
Äh¦ Mark wie sieht's bei dir aus?" "Nur ein paar Kratzer sie kann mit dem RTW
mitfahren!" "Enrico bei dir auch alles in Ordnung?" Er nickt "Biggi die Trage!"
"Was hat die Kleine?" fragte Biggi als sie kam. "Wahrscheinlich die Milz!"
Plötlich klappte die kleine weg und das EKG zeigte die Nullinie. "Scheiße nimm  
den Ambubeutel 2:10!   1-2-3-4-5-6-7-8-9-10 , 1-2-3-4-5-6-7-8-9-10,
1-2-3-4-5-6-7-8-9-10" Mark war dazugekommen und übernahm Biggi's Part.
Nach dem 10ten Versuch: "Karin das hat keinen Sinn mehr die Kleine ist Tot!"
"Sie hat doch noch das ganze leben vor sich!" sagte Karin entsetzt und
versuchte es weiter.    "Karin bitte es hat keinen Sinn schalt das EKG ab!" Sie sah
ein dass es wirklich keinen Sinn mehr machte. Und packte ihre Sachen zusammen.
Auf dem Rückflug: Karin saß wie gelähmt auf ihrem Platz und langsam lief ihr
eine Träne über die Wange. Sie nahm ihren Helm ab damit die anderen nichts
davon mitkamen.  Mark nahm seinen Helm ebenfalls ab "Hey!" sagte er und nahm sie
in den Arm. "Ich hab versagt!" "Nichts hast du es war einfach schon zu spät um
ihr helfen zu können!" "Aber sie war doch noch so klein!" sagte sie und
seufzte. "Ich kann mir denken wie du dich fühlst aber das leben muss weiter gehen!"
sagte er und strich ihr sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Du hast
recht" sagte sie und sah ihm tief in die Augen plötzlich schwappten die Gefühle
über und sie gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss. "Hey die beiden haben sich
von uns abgekapselt und knutschen jetzt rum!" fiel Enrico auf. "Na dann werden
wir sie mal nen bißchen durchschütteln!" sagte Biggi mit einem verschmitzten
grinsen und flog ein Manöver. "Sag mal geht's dir zu gut?" fragten Karin und
Mark nachdem sie beinahe vom Sitz geflogen sind. "Sorry aber gegen Turbulenzen
kann ich nun wirklich nichts!" redete sich Biggi raus.

Zurück auf der Basis: "Sind meine Eltern schon wieder weg?" "Ja kurz nachdem
ihr weg wart!" "Auch gut!" "Habt ihr Lust heute abend zum essen zu kommen?"
fragte Karin ihre Freunde. "Lust schon aber das muss ich erst mit meinen Mädels
absprechen!" sagte  Thomas "Also wir kommen!" meinten Enrico und Biggi im
Chor. "Wenn es euch nichts ausmacht dass Oliver zur Zeit nur noch schreit weil er
Zähne bekommt kommen wir auch!" sagte Peter. "Also ich bitte dich seit wann
stört mich denn sowas!" sagte Karin ein wenig empört. "Also wenn ihr alle kommt
denke ich das ich Vera und die Mädels auch rum kriege." Sagte Thomas und ging
zum Telefon.

"Gut wir kommen auch!" sagte Thomas. "Na prima dann geh ich gleich mal noch
einkaufen mit so vielen hab ich jetzt nämlich nicht gerechnet!" sagte Karin.
Nach der Frühschicht gingen Karin, Biggi und Enrico alle zusammen einkaufen.
"So ich glaub jetzt haben wir alles!" "Na hoffentlich mehr geht in den
Einkaufswagen wirklich nicht rein!" sagte Enrico und schob den völlig überfüllten
Einkaufswagen an die Kasse. "Sag mal du und Mark ihr seid in Wirklichkeit echt
nicht zusammen?" "Nein wieso sieht es so aus?" "JA!" sagte Enrico und Biggi im
Chor. "Sind wir aber nicht und wenn ich ehrlich bin, bin ich froh wenn es
endlich zu ende ist ich hasse es nämlich Leute anzuschwindeln!" sagte Karin. "Sag
mal hast du überhaupt genug Geld dabei?" "Klar!" sagte Karin und hielt ihnen
die Kreditkarte von Mark unter die Nase. "Meine Güte bei euch geht's echt schon
zu als wärt ihr Ewigkeiten verheiratet!" sagte Enrico und verdrehte die Augen
worauf Biggi wieder einen von ihren lachanfällen bekam. "Brauchst du noch
Hilfe beim Kochen!" "Nein das mach ich lieber allein! Und zieht euch ein bißchen
hübsch an schließlich sind da ja auch noch Margret und Karl!" "Und da müsst du
natülich einen guten Eindruck hinterlassen!" spottete Biggi grinsend.
"Genau!" sagte Karin und fing auch an zu lachen.

Am Abend: "Mhm hier riechts ja lecker!" sagte Mark als er nach Hause kam.
"Ich hoffe nur es schmeckt auch so!" "Davon bin ich üerzeugt!" sagte er und
umarmte sie von hinten. "Willst du dich nicht schon mal umziehen unsere Freunde
müsen gleich kommen und deine Eltern müsen auch noch kommen!" "Mach ich willst
du dich auch noch umziehen?" "Ja aber erst gleich!" "gut ich geh dann schon
mal!"
20min. späer: Es hatte gerade geklingelt. "Gehst du bitte ich bin noch nicht
ganz fertig!" "Mach ich." "Junge warum hast du dich denn so fein gemacht?"
fragte Margret überrascht. "Wir haben einige Freunde zum Essen eingeladen und
Karin hat sich die Mühe gemacht ein Viergänge Menü zu machen!" "Na dann werden
wir uns auch mal in Schale werfen!" sagte Margret. "Wo ist Karin denn!" "Die
zieht sich gerade um!" sagte Mark und warf die Tür ins Schloß. Bereits Sekunden
später klingelt es wieder an der Tür. "Na das ist aber eine Begrüßung ...
Bekommt man bei euch immer die Tür vor der Nase zugeknallt!" witzelte Vera. "Habt
ihr eure Mädels nicht dabei?" "Doch sicher sowas lassen die sich doch nicht
entgehen ... da kommen sie doch!" sagte Thomas und wies auf die gerade kommenden
Mädchen hin. "Wow aus Kindern werden Leute Darf ich die Damen bitten
einzutreten?" "Aber sicher doch!" sagten die Mädels im Chor und begannen zu lachen.
Bereits 2minuten später waren einfach alle da nur Karin die fehlte immer noch.
"Ich werd mal nachschauen wo sie bleibt!" sagte Mark und ging die Treppe hoch
zum Schlafzimmer. Als er gerade oben angekommen war öffnete sich die Tür und
Karin "schwebte" heraus. "Mein Gott bist du's wirklich?" "Ich hoffe doch!" sagte
sie und ging ein paar Schritte auf ihn zu. "Gefällt's dir?" fragte sie und
wies auf ihr langes schwarzes Kleid mit kleiner Schleppe hin. "Machst du Witze?
Du solltest öfter so aussehen!" "Heißt das jetzt das ich sonst häßlich bin?"
"Nein natürlich nicht das ganze sollte ein Kompliment sein!" sagte er. Sie fing
an zu lachen "Ich glaube wir sollten die anderen nicht länger warten lassen!"
meinte sie schließlich und hakte sich bei Mark unter.
"Hallo ihr lieben schön das ihr alle gekommen seit... Darf ich euch zu Tisch
bitten?" "Wie kann man so einer hübschen Frau schon widerstehen?" sagte Thomas
grinsend.
Nach dem Essen: "Das Essen war einfach traumhaft du musst mir unbedingt die
Rezepte geben!" sagte Vera. "Kann ich machen aber jetzt muss ich unbedingt mal
diesen süßen kleinen Kerl auf den Arm nehmen. Darf ich mal?" "Klar hier!" sagte
Stella und war schon fast ein bißchen froh das sie endlich in Ruhe ihren
Nachtisch essen konnte. "Wenn ich nicht genau wüßte das der kleine Wurm nicht dir
gehört würde ich es denken!" witzelte Peter. "Also damit lasse ich mir dann
doch noch ein bißchen Zeit!" sagte Karin und war ganz vernarrt in den kleinen
Oliver. "Ich glaube ich geb ihn dir öfter!" "Wieso?" "Er ist Ruhig!" "Na das
liegt bestimmt nicht an mir!" sagte Karin und lachte. "Bestimmt bei mir schreit
er ja fast ununterbrochen." Stöhnte Stella.
"Na hast du dir schon wieder nen Kind angelacht?" fragte Mark lächelnd weil
immer wenn Kinder in der nähe waren sie die erste war die der Mutter das Kind
abknöpfte. "Stört's dich?" "Überhaupt nicht!"
Eine halbe Stunde später: "Stella! Machst du mal den Kinderwagen frei er
schläft!" "Wie hast du das denn wieder gemacht?" fragte Stella und Karin zog die
Schultern hoch. "Jetzt musst du mir aber einen gefallen tun!" sagte Mark und
nahm sie von hinten in den Arm. Sie drehte sich um gab ihm einen kleinen Kuss und
fragte "Und was?" "Mit mir tanzen!" "Wenn's sonst nichts ist!" sagte sie und
lachte.
Es wurde spät an diesem Abend man sprach über einfach alles und jeder hatte
das Gefühl das sich Karin und Mark noch besser verstanden als sie es sowieso
schon taten. Immer wieder tauschten sie verliebte Blicke und leidenschaftliche
Küsse aus. Doch auch der schönste Abend ging mal zu ende und so kam es dazu
das, nachdem alle gegangen waren, Karin und Margret alleine in der Küchen standen
und anfingen ein Pläuschchen zu halten. "Karin setz dich mal bitte zu mir!"
"Ist etwas?" "Mark weiß nichts davon aber...ich habe nur noch ein oder
höchstens zwei Jahre zu leben!" "Aber wieso denn?" fragte Karin entsetzt und rückte
ein Stück näher zu ihr. "Ich habe eine seltene Art von Krebs die Ärzte sind
ratlos sie können mir nicht helfen!" sagte Margret und fing an zu schluchzen. "Ich
möchte dir etwas geben!" hängte sie an und gab ihr einen Ring. "Es ist ein
altes Erbstück ich habe es von meiner Mutter und jetzt möchte ich das du es
trägst!" hängte sie an und steckte den Ring Karin an den Finger. "Aber das geht
doch nicht!" "Bitte! Es ist mein einziger Wunsch!" "Gut den will ich dir
natürlich nicht abschlagen ich werde ihn gut bewahren!" sagte Karin und nahm Margret
in ihre Arme wobei ihr eine Träne über die Wange lief denn der Gedanke daran
dass sie Margret belog stach in ihrem Herzen. Sie saßen einige Zeit so da dann
wünschten sie sich eine gute Nacht und gingen auf ihre Zimmer.
Im Schlafzimmer: Mark kam gerade aus dem Bad als er sah das Karin völlig
verstört auf dem Bett lag und bitterlich weinte. "Hey was ist denn passiert?"
fragte er und strich ihr über den Rücken sie setzte sich langsam auf.  "Es ist so
schrecklich...ich kann sie nicht weiter belügen...sie stirbt!" "Wer stirbt!"
"Deine Mutter...sie hat Krebs!" brachte sie leise hervor. "Was redest du da
meine Mutter ist fit wie ein Turnschuh!" "Sie hat nur noch ein oder zwei Jahre...
hier das hat sie mir gegeben!" sagte Karin und zeigte ihm den Ring. "Aber das
ist ja..." "Glaubst du mir jetzt? Ich komm mir so dreckig vor sie die ganze
Zeit belogen zu haben!" Nun begriff er das Karin recht haben musste und ihm
kamen die Worte seiner Mutter in den Sinn "sollte ich einmal sterben möchte ich
das deine Frau diesen Ring bekommt!" und auch ihm lief eine Träne die Wange
herunter. Sie fiel ihm in die Arme. "Ich Liebe dich Mark!" schluchzte sie
aufeinmal. "Ich Liebe dich doch auch!" sagte Er und küsste sie sanft auf ihre weichen
Lippen. Ihre küsse wurden immer leidenschaftlicher. Und es kam wie es kommen
musste sie schliefen miteinander und keiner Dachte an Morgen nur das Jetzt
zählte.
Am nächsten Morgen: Mark war gerade aufgewacht und Karin lag noch immer nah
an ihn gekuschelt und schlief. Plötzlich kamen in ihm Zweifel auf. Hatte sie
nur mit ihm geschlafen damit sie Margret nicht weiter Belügen musste??? War es
nur das gewesen was sie gestern dazu getrieben hatte??? Sicher sie waren sich
in den letzten Tagen näher gekommen als sie es sich normal gekommen wären aber
war es wirklich die Liebe gewesen die sie gestern übermannt hatte??? Er war
sich schon fast sicher das es wirklich nur die Sorge war das sie Margret belogen
hatten als er aufstand und beschloß nachdem seine Eltern abgereist waren mit
ihr darüber zu sprechen. Als er das Schlafzimmer verließ erlebte er eine
Überraschung. Seine Eltern standen mit ihrem Gepäck im Flur und schienen gerade
Abreisen zu wollen. "Was wollt ihr schon los?" "Ja es ist besser so glaub mir!"
sagte Karl und trug das Gepäck bereits auf die Strasse. "Soll ich euch denn
nicht zum Flughafen bringen?" "Nein wir haben uns ein Taxi gerufen...sag Karin
einen lieben Gruß und schreib uns!" "Mach ich!" sagte er und nahm seine Eltern
zum Abschied in den Arm.
Eine halbe Stunde später: "Guten Morgen!" sagte Karin und wollte Mark einen
Kuss geben doch dieser wich zurück. "Was ist mit dir?" "Wir müssen reden!"
sagte er in einem ersten Ton und Karin setzte sich ihm gegenüber. "Das gestern
hätte nicht passieren dürfen!" "Aber wieso?" "Meine Eltern sind abgereist du
brauchst also keine Angst mehr haben sie Belügen zu müssen!" "Was soll denn das
jetzt heißen?" "wenn du ehrlich mit dir selbst bist musst du doch zugeben das,
dass alles gestern nur passiert ist weil dir meine Mutter leid tat und du sie
nicht weiter belügen wolltest?" Karin hatte bis jetzt ruhig zugehört und es tat
ihr weh das er so über sie dachte! "Dann ist es wohl besser wenn ich jetzt
geh!" sagte sie leise ging die Treppe hoch und packte weinend ihre Sachen
zusammen.
"Ich bin dann jetzt weg!" sagte sie öffnete die Tür und schloß sie schnell
hinter sich bevor Mark noch etwas sagen konnte.

Wenig später auf der Basis: Karin ging schnellen Schrittes in die Umkleide.
"Was ist denn mit Karin?" "Ich weiß es nicht... ich schau besser mal nach ihr!"
sagte Biggi und folgte Karin. Als sie die Tür zur Umkleide öffnete saß Karin
zusammen gekauert auf dem Boden an ihren Spind gelehnt und weinte bitterlich.
"Hey was ist denn mit dir passiert?" "Nichts ...schon gut!" antwortete sie und
vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. "Du kannst es mir doch ruhig sagen!"
sagte Biggi und strich ihr über den Arm. "Ist es wegen Mark?" Karin nickte und
bei dem Gedanken an das heutige Gespräch schien ihr Herz zu zerspringen. "Willst
du wirklich nicht darüber sprechen?" fragte Biggi und nahm Karin erstmal in
den Arm.  "Wir hatten so eine schöne Nacht zusammen aber...aber das alles hat
ihm nichts bedeutet! Er sagt ich hätte das alles nur wegen Margret gemacht!"
"Was hat die denn damit zu tun?" fragte Biggi verwundert. "Sie hat mir erzählt
das sie Krebs hat und nur noch ein oder zwei Jahre zu leben hat und dann war
ich total verzweifelt. Er glaubt ich hätte das alles nur gemacht damit ich sie
nicht weiter belügen musste!" sagte sie und brach in Biggi's Armen zusammen
diese verstand nun endlich wie ernst es Karin wirklich war und versuchte
verzweifelt ihre Freundin zu beruhigen, was ihr nach einer halben Stunde dann auch
endlich gelang.
1 Monat später:
Es war Karin bis heute nicht gelungen Mark davon zu überzeugen das er ihr
wirklich etwas bedeutete. Mittlerweile hatte sie jeder Mut verlassen das es
jemals eine Zukunft für sie beide geben würde. Doch immoment hatte sie mit einer
Magenverstimmung zu kämpfen ihr war seit zwei Tagen immer wieder schlecht
geworden und sie musste sich übergeben  heute war wieder so ein Tag und gerade als
sich alle anderen wieder mal unterhielten stürmte Karin auf die Toilette und
zog verwunderte Blicke auf sich. "Ich seh mal nach ihr!" sagte Biggi und als sie
die Tür öffnete traute sie ihren Augen nicht. Karin lag gekrümmt auf dem
Boden und schien schreckliche Schmerzen zu haben. "Mark schnell!" schrie sie auf.
"Was ist denn?" fragte er mit einem genervten Unterton und sah erst jetzt was
Sache war, kniete sich neben sie und merkte nun das sie starke
Unterleibsblutungen hatte. "Scheiße ... Biggi meld uns bitte mit ner Fehlgeburt an!" "Was???"
"Bitte stell jetzt keine Fragen." "OK aber nur ihr zu liebe!"

Im Krankenhaus: "Du bist dran schuld das Karin jetzt hier ist." schrie Biggi
Mark an. "Na hör mal..." "Wieso es stimmt doch weißt du eigentlich das Karin
mir schon Mehrfach in den Armen zusammengebrochen ist? Nein weißt du nicht wie
auch... weißt du wenigstens wie weh du ihr mit deiner Trennung getan hast? Du
hast ihr das Herz gebrochen und das weißt du auch. Sie hat so oft versucht mit
dir zu reden aber du bist ihr immer ausgewichen und hast ihr nicht zugehört.
Du bist ein entsetzlicher Idiot!" "Bist du fertig?" "Ich könnte dich noch
stunden anschreien weil ich wütend auf dich bin und..." "Ich habe nicht gewusst das
es ihr ernst ist und auch nicht das sie das alles so mit genommen hat! Es tut
mir Leid...!" "Und du meinst das dass jetzt geklärt ist???  Ausserdem bei mir
musst du dich nicht entschuldigen!  Ich habe eigentlich gedacht das es dir
auch ernst ist aber du hast sie nur benutzt..." "Das stimmt ich habe sie geliebt
aber wollte nicht das sie nur aus Mitleid mit mir zusammenkommt wir haben uns
einfach zum falschen Zeitpunkt kennengelernt!" "Ich nehm dir nicht ab das du
sie liebst dann hättest du nämlich bemerkt wie dreckig es ihr ging!" sagte
Biggi mit einem bösen Blick. "Es ist aber so!!! Vielleicht habe ich es einfach
ignoriert... ich bin einfach ein verdammter Volldepp!" sagte er und musste an die
Zeit mit Karin zurückdenken es war schon eine wunderschöne Zeit gewesen aber
würde Karin ihm heute noch verzeihen können???
"Meinst du sie verzeiht mir das jemals?" "Ich weiß es nicht aber so wie ich
sie Kenn denke ich es ist einen Versuch wert...meine Güte bei euch brauch ich
echt Nerven!" sagte Biggi kopfschüttelnd und reichte Mark versöhnlich die Hand
worauf dieser einschlug. Es dauerte und dauerte Enrico hatte Kaffe geholt und
sich nun dazu gesetzt.
Eine halbe Stunde später: Ein Arzt kam aus dem Behandlungsraum. "Wie geht es
ihr?" "Wir mussten ihr ein starkes Beruhigungsmittel verabreichen aber sie
können zu ihr sie liegt auf Zimmer 215!" "Danke!" sagten die drei und machten sich
auf den Weg zu dem Zimmer. "Willst du erst mal allein reingehen?!" fragte
Biggi und schaute Mark fragend an. Er nickte, klopfte und betrat das Zimmer. Noch
immer ein wenig benebelt drehte sie ihren Kopf zur Tür "Was machst du denn
hier?" fragte sie kaum hörbar. Er ging an Karins Bett setzte sich auf den Stuhl
daneben und fing an zu reden "Ich war ein absoluter Vollidiot...Karin du bist
das beste was mir je in meinem leben begegnet ist... ich habe noch nie so viel
gelacht wie mit dir... du warst für nur zwei ein halb Tage die Sonne in
meinem leben doch dann habe ich den größten Fehler gemacht den ich machen konnte
und dich weggeschickt ich habe dir damit unheimlich weh getan das ist mir jetzt
klar geworden... kannst du mir das alles noch verzeihen ?" nach einer
scheinbar entlosen Stille sagte Karin "Du hast mir ganz schön weh getan! Ich brauche
Zeit" "Das kann ich verstehen...Es tut mir echt Leid!!!" sagte er leise. "Und
bist ein verdammter Idiot,... und wenn du mir nicht gleich nen Kuss gibst werd
ich richtig sauer!" sagte sie lächelnd und genoss diesen Augenblick. In diesem
Moment kamen auch Biggi und Enrico ins Zimmer "Ich dachte schon euch bekommt
man gar nicht mehr zusammen!" sagte Biggi lachend.

Zwei Tage später auf der Basis: "Na heute so eilig?" "Ja Karin kommt heute
aus dem Krankenhaus und ich hab ihr versprochen sie abzuholen!" "Na dann beeil
dich mal sie mag es nicht wenn man sie sitzen lässt!" "Na dann, ciao."

Beim Krankenhaus: "Da bist du ja endlich ich warte schon eine halbe
Ewigkeit!" sagte Karin lachend und umarmte ihren Schatz. "Und was machen wir jetzt?"
"Ich würde sagen ich pack meine sieben Sachen und zieh zu dir aber natürlich nur
wenn ich darf!" sagte Karin und schaute ihn schief an. "Wie kann man da nein
sagen?" sagte er und gab ihr einen zärtlichen Kuss.

Fortsetzung folgt....

 

Copyright 2004: Cora


Datenschutzerklärung
Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!