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A- Crew |
B-Crew |
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Jens Köster |
Gina Aigner |
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Dr. Mark Harland |
Dr. Karin Thaler |
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Peter Berger |
Florian Lenz |
Noch mitwirkende Personen: Lisa und Laura Wächter, Rechtanwalt Dr. Thorsten Thaler, Tobias Thaler, Stella und Oliver Berger, Biggi Schwerin, Enrico Cortini, Yvonne , Dr. Michael Lüdwitz, Dirk Lüdwitz
Lebenslinien
Der Abgrund war zu sehen und ein roter Overall an dem noch ein ebenso hilfsloser Körper hing versuchte nun sich zu retten. Der Sanitäter von Medicopter 117, Florian Lenz versuchte verzweifelt sich und den bewustlossen Patienten nach oben zu ziehen. Er wurde beobachtet von der Ärztin der Crew Dr. Karin Thaler und der Pilotin Gina Aigner. " Ich kann ihm nicht helfen, Karin. Du hast ihn gewarnt. Wenn was passiert trifft dich keine Schuld. Bin auch nicht mehr so mit ihm zufrieden wie am Anfang." ,sagte die Pilotin Gina Aigner zur Ärztin und Freundin. "Warum hat der den Walki nur auf der Wiese gelassen.", dachte sich die Ärztin. Auf einmal bot sich den beiden vom Helikopter aus ein Bild des Schreckens. Florian Lenz verlor den Halt und stürzte mit Patient in die Tiefe. Die Pilotin wendete den Heli und suchte die Beiden. Nach fast 15 Minuten fand sie, sie auf einem Waldweg liegen. Sie lies die Ärztin hinunter über die Seilwinde. Karin sprinte zu den Beiden hin. Dann nahm sie ihren Walki und rief hinein. "Gina verständig die Bergrettung, informiere Höppner, Florian und der Patient sind tot. Florian wollte ja nicht hören". Sie kam zurück. Nach weiteren 15 Minuten landete der Helikopter auf der Basis. Die beiden stiegen mit steinernen Gesichtern aus. Jens, Mark und Peter die Kollegen der A-Crew warteten schon. Auf einmal stürzte aus dem Nichts eine Gestalt auf Karin, riss sie herum und schrie sie an. "Sag mal bist du den blöd ich verklage dich, Flo und ich wollten heiraten. Du nichts.", es war Yvonne die Mitbewohnerin und wie vermutet die Freundin des verstorben Kollegen. Gina griff ein bevor die Jungs der A-Crew dazwischenfahren konnten. "Dein sauberer Florian, hat auf Karin nicht gehört, du Miststück. Erst machst du Peters Ehe kaputt und dann erlaubst du dir noch so was. Deinetwegen ist Stella nach Italien gegangen. Peter liebt nur sie und er leidet. Wahrscheinlich bist du noch stolz auf die Leistung. Lass uns in Frieden und verschwinde von hier.", schrie sie Yvonne an. "Das hat ein Nachspiel.", meinte diese und verschwand. Karin ging ins Büro von Höppner und berichtet von dem Vorfall. "Fr. Dr. Thaler, Sie trifft keine Schuld ich hab gehört was sie zu Herrn Lenz gesagt haben, da ich am Funk stand. Die Reaktion von Yvonne seiner Freundin müssen Sie entschuldigen. Ich lege uns bis einen Tag nach der Beerdigung still. Die Tage Ruhe werden Sie und Frau Aigner brauchen. Ich gehe von 7 Tagen aus.", sagte Höppner ruhig. Als sie in den Aufenthaltsraum ging und teilte dies den Kollegen mit. "Ich fahre dich dann heim Karin.", sagte Peter Berger zu ihr.
Gina legte sich in der gemeinsamen Wohnung die sie mit dem Notarzt Dr. Mark Harland hatte erst hin, nach Stunden der Ruhe, sie wachte auf, fand sie einen Zettel in der Küche. Mark hatte ihr mitgeteilt, das er einkaufen und zu Karin gehen wollte. Sie nahm den Telefonhören und wählte eine Nummer. Es war diese von Biggi und Enrico. Sie hatte Biggi am Apparat und erzählte ihr von dem Einsatz und was passiert war. Du Biggi, ihr könnt ja zu Karins Geburtstag kommen der ist in einer Woche. Höppner stellt Enrico sicher wieder ein und wenn das stimmt, was ich vermute, dann kannst du meinen Platz einnehmen. Ich vermute, dass ich schwanger bin. Aber bringt bitte Stella und Oliver mit. Mach ihr irgendetwas weiß. Aber sagt ihr auf alle Fälle die Wahrheit nicht.", meinte Gina. "Gut Gina, ich veranlasse alles. Rufe mich morgen nochmals an bitte. ", sagte Biggi und die beiden legten auf.
Karin hatte sich hingelegt und wachte aus einem traumlosen Schlaf auf. Was läutete da. Sie merkte das jemand Sturm klingelte. Sie stand auf, warf dabei fast das Bild von Michael und Thomas runter und ging zur Türe. Als sie öffnete sah sie Peter und Mark davorstehen. "Wir wollten nur nach dir schauen. Haben wir dich geweckt, Karin?", fragte Mark. Sie winkte ihnen herein.
Einige Tage später wurde Florian Lenz zu Grabe getragen, aber so richtig vermissen tat ihn keiner. Herr Höppner hielt eine Rede danach gingen die Medicopter 117 Mitarbeiter zu Karin, die sich ein neues Haus gekauft hatte, da dass welches sie mit Thomas und den Mädels bewohnt hatte von einem Feuerteufel angezündet worden war. Peter erklärte sich bereit bis zum Finden eines neuen Sanitäters zeitweise mit der B-Crew zu fliegen, so dass die andere Crew immer 12 Stunden mehr Pause hatte, da auch Peter Zeit brauchte für sich. Als er mal wieder heim kam, stand sein Vermieter vor der Wohnungstüre. "Grüß Gott Herr Müller. Wie geht es Ihnen?", grüßte Peter höflich. "Grüß Gott Herr Berger. Mir geht es gut. Ich muss mit Ihnen reden.", gab ihm Herr Müller zur Antwort. Sie gingen in die Wohnung. Herr Müller sah die saubere Wohnung. Ihm tat es leid, dass er ihm kündigen musste. Sie vereinbarten, dass Peter drei Monate Zeit hatte sich eine Wohnung zu suchen. Nach dem Gespräch ging er spazieren. Im Park stieß er auf Jens. Als dieser in fragte ob, was er hatte erzählte er es ihm. Sie liefen gemeinsam noch einen Weg den Jens ausprobieren wollte, hierbei kamen sie an einem neuen Haus vorbei, das mit Garten und auch schön gebaut war. Vor diesem stand ein Schild. "Zu verkaufen, wegen beruflicher Veränderung." Peter schrieb sich die Nummer auf als er von einer höflichen Stimme angesprochen wurde. "Grüß Gott, haben sie Interesse an dem Haus. Es steht schon zwei Monate leer, da wir in Salzburg wohnen", sagte die Stimme. Peter sah auf. Eine Frau die so alt wie Stella war und blondes Haar hatte stand vor ihm. Er sah sie an und antwortete. "Ja, ich habe Interesse daran. Kann ich es mal sehen. " "Sehr gerne Herr....", wollte die Frau wissen. "Berger ist mein Name und das ist mein Kollege Jens Köster. Wie heißen Sie ?, fragte Peter die Frau. "Entschuldigung Maja Maus ist mein Name.", sagte Frau Maus. "Mein Mann hat die eine leidende Position von Siemens in Österreich übernommen und nun sind wir in Windeseile nach Salzburg gezogen mit unseren zwei Kindern, das dritte bekomme ich in 6 Monaten. Bis dorthin wollte ich das Haus loshaben." ,erzählte Frau Maus. Sie gingen durch die Räume und den Garten. Peter dachte an Stella. Ihr würde das Haus gefallen. "Wie hoch ist der Preis?", fragte Peter " 250.000 €", bekam er zur Antwort. "Ich muss noch daheim nachsehen, wie hoch meine Ersparnisse sind. Aber ich rufe Sie morgen nach der Arbeit an, dann sage ich Ihnen wie ich mich entscheiden habe. Ist das Ihnen recht.", sagte Peter. "Herr Berger ich rufe Sie morgen Abend an, da ich morgen noch viele Termine habe und fast nicht daheim bin. Geben Sie mir ihre Nummer.", sagte Frau Maus. Er gab sie ihr und sie verabschiedeten sich. Peter ging am anderen Morgen als erstes zur Bank um zu fragen, wie hoch seine Ersparnisse waren. Sie waren hoch genug um das Haus zu kaufen und einzurichten. So konnte er sich Urlaube sparen und ja wenn Stella wieder käme und Oliver......
Als letzter kam er abgehetzt in die Basis wo Gina und Karin schon warteten. Sie lachten als sie ihn zerzaust sahen. Er berichte ihnen von dem Haus und dem Vorhaben es zu kaufen. Gina war es schlecht. Aber der Dienst blieb ruhig und die drei hatten nichts zu tun. Die Suche nach einem Sani war schwerer als Höppner meinte. Bevor er auf einen Lehrgang musste sagte er zu Karin und Mark. "Dr. Harland, Dr. Thaler wenn sie jemand finden der als Sanitäter geeignet ist soll er gleich beginnen. Die Formalitäten erledigen wir dann wenn ich 1 Woche komme. Bis dann.", sprachs und ging von Tannen. Karin schüttelte den Kopf. "Sollen wir einen Sani herzaubern?", sie sah dabei Mark fragend an. Dieser schmunzelte. Gina kam aus dem Büro wo sie telefoniert hatte.
Sie wollt Karin überraschen an ihrem Geburtstag und Peter gleich mit. Sie schätzte den Kollegen sehr. In diesem Moment klingelte das Telefon. Gina ging hin. "Einen Moment Frau Maus, ich gebe Ihnen Herr Berger." "Ich nehme das Haus. Wenn Sie einen Termin beim Notar machen, können wir das Ganze in der Woche über die Bühne bringen.", meinte Peter.
Er freute sich auf die neue Bleibe. Seine Gedanken schweiften wieder zu Stella und Oliver ab.
"Sag mal bist du zum Spülen zu blöd. Ich füttere euch doch nicht für ume durch.", schrie Ulf Wächter seine Nichte an. Lisa erschrak und taumelte, doch er ging auf sie zu und schlug ihr ins Gesicht. Lisa schwankte und sank zu Boden. Ulf Wächter trat auf die noch am Boden liegende noch ein. Laura beobachte es von der Türe aus. Sie atmete tief durch. "Räum das Weg. In 4 Stunden bin ich wieder da. Da ist Haus geputzt und ich will was zum Essen haben. Sonst möble ich euch durch. Aber im Bett.", schrie nun Laura an. Nach einigen Minuten kam Lisa zu sich. Laura räumte das kaputte Geschirr weg und schickte sich das Essen zu kochen. Dann sah sie ins Telefonbuch. Ach, Karin ist ja in Traunstein und wir in München. , dachte sie. Sie packte die nötigsten Dinge für sich und Lisa. Dann ging sie zu Lisa ins Zimmer. "Komm Lisa, ich habe noch so viel Geld dass wir nach Traunstein kommen. In zwei Stunden kommt er wieder besoffen zurück und eine von uns beiden glaubt dann dran. Wir gehen zu Karin. Hast du starke Schmerzen?", fragte sie Lisa. "Nein, Laura ich komme.", gab ihr die Schwester zur Antwort. Seit dem Tod des Vaters Thomas Wächter lebten die Beiden bei ihrem Onkel, der den Alkohol liebte und sich regelmäßig in den drei Jahren an den beiden vergangen hatte. Er und seine Frau machten keinen Hehl daraus, dass die beiden ihnen zur Last fielen.
Trotz der Schmerzen lief Lisa mit Laura zum Zug. Sie hatten Glück sie erwischten den letzten Zug nach Traunstein. Um 20.00 Uhr sah Lisa auf die Uhr. In wenigen Minuten würden sie und Laura in Traunstein sein. Ihr Onkel und ihre Tante würden ihnen keine Träne nachweinen und sie sicher nicht vermisst melden. Vor einer Woche wenn die Ferien enden würden, wäre es ihnen egal. Die starken Schmerzen wollte sie Laura nicht zeigen, da sich die kleine Schwester immer sehr um sie sorgte, nicht zeigen. Laura war 14 Jahre und sie fast 16 Jahre. Vor drei Jahren waren sie von hier fort. "Komm Lisa wir sind da. Du setzt dich hin und ich suche in der Telefonzelle nach der Adresse von Karin. O.k.", sagte Laura, denn sie sah die Schmerzen der Schwester am Gesicht.
Ulf Wächter war mit seiner Frau zurückgekehrt. Er fand eine frischgeputztes Haus und einen Tisch gedeckt vor. Nur die Mädchen waren weg. "Lisa, Laura", schrie er durchs Haus. "Warte nur wenn die heimkommen, dann sind ein paar Schläge fällig. ",schrie er durchs Haus. "Komm Ulf sei doch froh wenn sie fort sind. Sind bei deiner Mutter wahrscheinlich.", versuchte Ulrike Wächter ihren Mann zu beruhigen. Sie konnte Thomas und auch die Kinder nie leiden und war froh wenn die Mädchen weg waren. Sie wusste auch dass sie ihr Mann regelmäßig schlug. Auch die Mutter von Thomas Wächter ahnte dies traute sich gegen den Sohn aber nicht aufbegehren.
Laura hatte die Adresse von Karin herausgefunden. Sie rief sie an aber nur der AB war dran. Gut dann laufen wir halt hin. Sie kehrte zur Schwester zurück. Es war 23.00 und Laura teilte die Adresse Lisa mit. "Wir gehen in die Hütte im Park da wo wir mit Papa immer waren dort verstecken wir uns. Da findet uns Onkel Ulf und Tante Ulrike und Oma nicht. Morgen soll Karin nach deinem Bauch schauen, du hast zu starke Schmerzen. Meinst du schaffst es.", meinte Laura angstvoll zu ihrer Schwester. Dies machten sie auch.
Maria Wächter wollte ihnen was bringen, und klingelte. Ihre Schwiegertochter öffnete. "Wir dachten sie sind bei dir.", sagte sie gleichgültig. "Sie sind weggelaufen. Nur wohin. Kannst du dir das denken? Etwa zu dieser Ärztin die mit Thomas zusammenwar? Wie hieß sie noch? Irgendwas mit K., sagte Ulrike Wächter. "Na gut dann hole ich morgen die Gören wieder zurück. Ich fahre morgen nach Traunstein ", sagte Ulf. Er war sehr sauer. "Was wenn sie dort nicht sind?", meinte sein Mutter. "Ihr seit euch schon im klaren, dass wenn den Beiden was zustößt wir alle drei in den Knast wandern.
Karin verließ gegen 10.00 die Basis. Mark, Peter und Jens hatten Dienst. Sie freute sich auf ihr Bett. Sie hatte sich nach dem Brand ein neues Haus in der selben Ecke gekauft. Es war nicht weit vom Park. Doch sie wusste nicht, dass ich ihr Leben grundlegend ändern würde.
Laura hatte Lisa geweckt. "Komm Lisa wir laufen über die Wiese dort." Ulf Wächter war früh aufgebrochen um die Beiden zu suchen. Er war nach Traunstein gefahren. An den Park erinnerte er sich. Er konnte sich vorstellen wo sie waren. Zur gleichen Zeit lief die Polizei Streife. Da Laura und Lisa nur einen Rucksack dabeihatten, würden sie nicht auffallen. Lisa hatte nachts ihr Handy im Rucksack gefunden. Sie liefen langsam da Lisa einen geschwollen Bauch hatte und starke Schmerzen. Auf einmal hörten die Mädchen hinter ihnen Schritte. "Bliebt stehen, ihr Gören. Meint ihr ich will wegen euch in den Bau einwandern. Scheißweiber" ,schrie Ulf. Laura lief so schnell sie konnte und zog auch noch die mittlerweile wimmernde Lisa mit sich. Der Polizist der dies sah forderte Verstärkung und den Medicopter 117 an.
"Dr. Harland wir kommen. Bitte die Koordinaten für den Piloten", schrie er ins Funkgerät und hechte den Beiden hinter her. Lisa schrie vor Schmerzen und Laura zog sie . Als sie kurz aufschaute sah sie den Helikopter. Sie stürzte und Lisa mit. Ihr Onkel hatte sie zu Fall gebracht und trat auf sie und die bewusstlose Lisa ein. Laura verlor das Bewusstsein. Jens sah dies von oben . "Peter, Mark festhalten. Der Wahnsinnige schlägt auf zwei Mädchen ein. Ich gehe runter." ,.sprachs und lies den Helikopter im Sturzflug fallen. Mittlerweile hatte die Polizei Ulf Wächter von den Beiden getrennt und festegenommen. Jens landete und Mark und Peter hechten zu den Mädchen. Ulf wollte zurück, aber die Polizei hatte einen Augenblick nicht aufgepasst und er stürzte in Richtung Laura und Lisa. Mark und Peter waren bei den Beiden angelangt. Jens ergriff sich und schrie ihn an. "Sag mal du Irrer was fällt dir ein mit den Beiden so umzugehen, die sind verletzt. Da nehmen Sie ihn mit und sperren sie ihn ein, der Typ hat....."Jens schnell, komm", rief Mark. "Hol Gina und Karin aus dem Bett , verständige die Staatanwaltschaft und melde uns in der nächsten Klinik an. Das sind die Töchter von Thomas Wächter deinem Vorgänger. Karin hat seit fast zwei Jahren, nichts mehr gehört. Der Irre war der Onkel der das Sorgerecht hat. Wenn wir uns nicht sputen stirbt mir Lisa unter den Fingern weg.", trieb Mark den Piloten an. "Gina soll mit zweiten Heli kommen." Jens wählte die Nummer von Karin und sie versprach gleich mit Gina zu kommen. "Peter leg einen Zugang, ich kann hier erst weg wenn Gina da ist, da Laura auch betreut werden muss. ", sagte er zum Sanitäter. "Mark, flieg mit Jens in die Klinik, ich bleibe bei Laura. Schau das sie nicht stirbt. Sie doch Thomas Tochter. ", sagte der Sanitäter und das Sprechen fiel ihm schwer. Er kämpfte mit den Tränen. "Traustein wartet auf uns Mark. Ich habe Druck gemacht, in dem ich den Verdacht äußerte von dir.", sagte Jens. "Gut Peter wir fliegen.", bis später. Jens hob mit der schwerstverletzten Lisa und Mark ab und flog wie ein Beessener zur Klinik. Keine Zwei Minuten waren vergangen seit dem Abheben. Gina war nach wenigen Minuten an der Basis eingetroffen. Nun wartete sie auf Karin. Die Notärztin fuhr im rasanten Tempo auf den Platz. "Hallo Gina, ich zieh mich um du holst den Rucksack und machst den Heli klar.", rief Karin. An der Unfallstelle. "Laura keine Angst. Ich bin’s Peter. Mark und Jens sind mit Lisa in die Klinik. Sie muss schnellsten in den OP. Sag mal was ist passiert.", während der Sanitäter dies sagte streichelte er kniend Laura. Sie öffnete die Augen und wollte hochgehen. Doch stechende Schmerzen hinderten sie daran. Doch sie erkannte ihn. "Peter. Endlich ein Mensch der mich nicht schlägt. Seit Papas Tod machen wir die Hölle durch. Mein Bauch tut weh. Au.", Laura wimmerte. "Bleib liegen Gina und Karin müssen jeden Augenblick kommen. Wenn’ s geht dann erzähle mir alles. Ich kann’s vertragen. ", sagte er zu ihr. Leise fing Laura ihm zu erzählen an. " Unser Onkel hat nie geliebt. Er wusste das Papa für uns gut gesorgt hat in Form von Lebensversicherungen und allem. Du wusstet ja wie er war. Einmalig war Papa. Halt Papa. Onkel Ulf wollte nur das Geld. An das kam er nicht hin, da sie das Testament nicht finden. So bekam er auch nicht das Geld sondern nur ein Recht, das ich weiß nicht. Jedenfalls hat er uns immer wieder geschlagen und na du weißt schon.", sagte Laura. Der Polizist der noch dabei stand sagte zu ihr. "Laura ihr braucht nicht mehr dort zurück. Wir haben deinen Onkel verhaftet. Ins Heim braucht ihr wahrscheinlich nicht. Aber bitte erzähle dem Freund deines Vaters und der Notärztin alles. Nur sie können euch helfen. Sie können durch Berichte beim Jugendamt, Gericht und allen anderen Stellen alles machen was dir und deiner Schwester zum Besten ist. Hat dich und deine Schwester dein Onkel sexuell missbraucht oder vergewaltigt.", fragte der Polizist. Von weitem war die Geräusche einer BK 117 zu hören. "Ja, hat er immer dann wenn er betrunken war oder schlecht gelaunt. Peter kann ich zu dir?", sagte Laura und fing bitterlich das Weinen an. Der Polizist lief zu Karin und Gina hin. "Frau Doktor Sie werden dringents gebraucht. Ich trage die Trage zur Unfallstelle. Dem Mädchen geht es sehr schlecht.", sagte der Beamte. Karin nickte und rannte zu Peter der die weinende Laura in den Armen hielt. "Karin, endlich bist du da. Lasst Lisa nicht sterben. Ich will nicht ins Heim.", Laura weinte nur noch. Karin kniete sich hin. Als sie die abgemagerte Laura sah, zerriss es ihr fast das Herz. "Peter Zugang, Ringer, mach Dampf.", wies Karin den Sanitäter an. Gina drehte sich um und die Tränen standen ihr in den Augen. Da kam noch ein Hubschrauber, Jens stieg aus und kam auf die anderen zugerannt. "Lisa ist im OP. Mark hat sie bis dorthin gut versorgt. Er ist mit ihr in den OP.", sagte er mit eisigerer Miene. Karin gab ihr ein Beruhigungsmittel als dieses wirkte lies sie sich von Laura alles nochmals schildern. Sie schluckte. Dann stand sie auf. "Jens kann ich mal dein Handy haben.", fragte sie den Piloten. Nun telefonierte Karin mit jemand. "Wir fliegen nun in die Klinik. Ich habe mit meinem Paps telefoniert. Er ist Anwalt in München. Er stellt nun alle Anträge bei Gericht und den Ämtern. Laura du bleibst bei mir. Lisa natürlich auch. ", sagte Karin. "Wo ist die Kanzlei deines Vaters, Karin? Kannst du mir die Nummer geben?, fragte Jens. Er wusste was nun tat. Er würde den Anwalt holen mit dem Heli. Karin teilte ihm die Anschrift mit und die Nummer war in seinem Handy ja abgespeichert. "Gina flieg du mit den dreien auf dem schnellsten Weg in die Klinik. Ich hole Rechtsanwalt Thaler in München. Die Beiden gehen mir nicht ins Heim.", sagte er zu Gina. "Jens lass mich... das andere halte ich nicht aus, da ich ständig heulen müsste.", schniefte die Pilotin. "Gut" .Peter nahm Laura auf den Arm und trug sie zum Heli. Karin und er stiegen mit ihr ein. Gina riss sich zusammen und legte einen Gewaltstart hin, so wie Jens mit Laura flog, flog sie in Richtung München. In der Klinik warteten das Ärzteteam auf Laura und Karin. Die Ärzte erschraken .Sie untersuchten Laura und nähten die Wunde am Kopf. Sie hatte Prellungen und Wunden, blaue Flecken am ganzen Körper. Auch wurde sie gynäkologisch untersucht. Nach zwei Stunden waren sie fertig. Als sie rauskamen, sahen sie Mark, Peter, Gina, Jens und Rechtsanwalt Dr. Thorsten Thaler mit seinem Sohn Tobias. "Sie lebt aber Lisa hat fast keine Chance, die inneren Blutungen und die Verletzung sind zu groß. Wenn sie den Tag und Nacht überlebt dann vielleicht. Ich bin fix und fertig. Wie geht es Laura.", sagte er. Peter berichtete von den Berichten von ihr. Da sahen sie Karin und Laura. Mark erschrak als er die 14 jährige sah. Nun kämpfte er auch mit den Tränen. Karin hielt sie im Arm . "Mark wie geht es Lisa? Bitte sei ehrlich zu mir. Kann ich zu ihr?", sagte Laura flehend zu ihm. Mark wiederholte das Gesagte. Karin ging auf den Vater und Bruder zu. "Ich habe alle Anträge noch im Eilverfahren im Beisein deiner Kollegin gestellt.", sagte er zu Karin. "Ich bekomme noch alle ausführlichen Berichte heute im Laufe des Tages, ist das so gut Papa?", frage sie ihn. Laura weinte bitterlich als sie Mark Bericht hörte. Sie lehnte sich an Peters Schulter. Dann gingen sie alle zu Lisa. Als sie Lauras Hand spürte schlug sie die Augen auf. Schwach sehr schwach, schaute sie kleine Schwester an. "Ich gehe zu Papa, Laura. Bleib bei Karin. Ich kann ich nicht mehr. Ich liebe dich, Laura. Ich werde Papa von dir grüßen." ,sagte sie leise. Dann schloss sie die Augen. Nach einer Weile war nur ein Piepsen zu hören. Eine Nulliene. Lisa Wächter war tot. Laura stand da und weinte bitterlich. Karin musst das Zimmer verlassen, da sie und Mark den Anblick nicht gleich ertrugen. Gina folgte den Beiden, sowie Tobias Thaler. Peter und Thorsten Thaler, der auch mit den Tränen kämpfte standen da. Peter nahm Laura in die Arme. Nun weinte er auch. Karin ging nochmals zurück. Da stand Laura und Peter immer noch vor dem Bett der Toten. Laura hatte ihrer Schwester die Hände gefaltet. Über die Gesichter rannen nur Tränen. Selbst Jens der sonst wie Thomas auch ein steinharter Kerl war heulte nun wie ein Kleinkind. Sie flogen zur Basis. Karin fuhr mit Laura in ihr Haus. Peter kam noch mit. Zur gleichen Zeit wurden in München, die Tante von Lisa und Laura, Ulrike Wächter und ihre Großmutter Maria Wächter verhaftet. Die drei wurden noch am selben Tage dem Haftrichter vorgeführt. Auch wurden ihnen mit sofortiger Wirkung alle erzieherischen Rechte für Laura und Lisa entzogen. Die Ermittler erfuhren vom Tode von Lisa sehr rasch. Dr. Thorsten Thaler hatte dafür gesorgt. Auch erreichte er durch seinen guten Ruf, dass Karin das Sorgerecht nun erhielt bis alles geklärt war. Das teilte er ihr am Abend noch in einem Telefonat mit. Diese berichte es Laura am anderen Morgen. Sie nickte nur.
Zwei Tage später stand in der Zeitung eine Anzeige.
Du warst mein Halt mein Sonnenschein. Scheine weiter in einer schmerzfreien Welt.
Lisa Wächter
* 22.01.89 + 06.06.04
In Liebe
Laura Wächter
Dr. Karin Thaler alle Freunde von Medicopter 117
Zwei Tage später wurde sie dann im Grab des Vaters beigesetzt.
Laura wohnte von nun an bei Karin. Als am anderen Tag Höppner vom Lehrgang kam berichteten ihm Karin und Mark von dem Vorfall. Er zeigte was sonst bei ihm eine Seltenheit ist Verständnis.
Laura war meist alleine, wenn Karin Dienst hatte. Gina war auch bei Karin oft da, wenn sie nicht selbst was erledigen musste. Die beiden verstanden sich sehr gut. Als die drei mal wieder beim Kaffee saßen, fragte Laura "Sag Gina geht es dir besser? Wenn nicht solltest du vielleicht mal ne Arzt aufsuchen. Obwohl Mark ist Arzt der biegt das schon wieder hin.", dabei schmunzelte sie neckisch. Auch diese Art mit Mitmenschen umzugehen, war nicht mehr häufig bei ihr zu finden. "Gina entweder du gehst zum Gynäkologen oder ich melde dich bei meinem an. Denn der Verdacht steht sehr nahe, dass du schwanger bist. Hat dich Mark schon mal drauf angesprochen.?", wollte Karin wissen. "Ah wo, der doch Mann und Arzt noch dazu. Der hat das mit der Magenverstimmung gefressen? Zu dem macht der sich noch wegen Lisas Tod Vorwürfe. Ab und zu verstehe ich es, aber nachdem was du zu ihm gesagt hast auch wieder nicht. Versteht ihr es?", meinte Gina und war sehr nachdenklich geworden. Nach einer Weile meinte Laura zu ihr. "Ich rede mal mit ihm wenn ich ihn alleine sehe. O.k. Und du gehst zum Gyn?", sagte sie zu ihr.
Wenn Laura alleine war dann weinte sie auch oft, eigentlich meisten, da sie Vater und Lisa vermisste. Auch war sie oft am Grab zu finden , denn dort konnte sie mit der Schwester eine stumme Zwiesprache halten. Sie wollte Karin die Geburtstag hatte mit Irgendetwas überraschen. Sie fuhr mal zu Peter, zu einem Zeitpunkt zu dem die A-Crew bei ihm war. Sie klingelte. Davor hatte sie den Jungs einen selbstgebackenen Kuchen eingepackt. Damit sind sie bestechlich. Peter öffnete ihr.
"Hallo Peter, sag mal hast du kurz Zeit?", fragte Laura "Klar für dich immer, Komm rein. ", sagte er und winkte sie rein. Mark und Jens waren auch da. "Hallo störe ich?". "Du störst nie, Laura. " gaben ihr Jens und Mark zur Antwort. "Karin hat doch nächste Woche Geburtstag, da wollte ich sie überraschen mit einer kleinen Feier. Was haltet ihr von der Idee und macht ihr mit? " Ist doch Ehrensache.", riefen die Drei.
"Ich dachte an ne Party auf der Basis. Meint ihr, Höppner stimmt zu? Sagt mal schmeckt mein Kuchen gut? Kann ich auch eine Stück haben und vielleicht einen Kaba, denn Kaffee vertrage ich zur Zeit nicht.", meinte Laura und schmunzelte alle drei an. Peter ging gleich in die Küche und brachte Laura einen Teller und eine Tasse Kaba. Kauend erhielt Laura die Antwort "Zu gut ist er, deshalb habe ich dich fast vergessen?", meinte er.
Info für die Leser:
Gina hatte Biggi bereits am Telefon von dem Einsatz mit Laura und Lisa Tod erzählt . Biggi war genauso entsetzt wie Gina. Auch wusste sie dass Michael und Dirk von America kamen wo sie nun fast vier Jahre verbracht hatten. Gina erzählte auch Michael am Telefon alles er war sehr entsetzt. Aber sie wusste die Überraschung an Karins Geburtstag war sie ihr schuldig, denn oft war sie ihre Ratgeberin wenn Mark und Gina nicht einer Meinung waren. Nur wusste Gina nicht, dass sie Laura damit auch noch eine Freude machen konnte, da sie insgeheim Dirk liebte. Nur Laura war sich auf Grund ihrem Erlebten nicht ganz einig mit sich selbst. Auch hatte sie Enrico und Biggi eine Wohnung besorgt und für sie eingerichtet. Das waren 3 ½ Zimmer mit einem Balkon und Küche und Bad in mitten von Traunsteins Innenstadt. Es war alles geregelt. Nur sie wusste, dass die Jungs im Auftrag von Laura die Basis zur Geburtstagsparty verwandelten. An Karins Geburtstag geht’s nun weiter."Happy Birthday, dear Karin", sang Laura als Karin die Küche betrat. Sie hatte den Tisch gedeckt. Es war Freitag und sie musste sich sputen um in der Schule nicht zu spät anzukommen. Sie frühstückten und dann ging Laura zur Schule. "Ich habe heute bis 13.00 Uhr Schule. Kannst du Peter sagen er soll mich holen wenn du am Gericht bist, in München.", fragte Laura. Karin nickte. Dann trank sie noch einen Kaffee und ging ins Bad. Davor rief sie auf der Basis an und klärte das mit dem Holen von Laura mit Peter ab. Dieser erwies sich als Hilfe wenn es um Laura ging, da er oft mit ihr redete. "Mach ich doch Karin, keine Frage", war seine Antwort.
Auf der Basis verlief der Vormittag ruhig. Ab 13.00 Uhr hatte Höppner nach langen Überredungskünsten von Gina zugestimmt, dass Karins Geburtstagsparty hier gefeiert wurde. Um 12.30 musste sie mit Ihrem Vater, Dr. Thorsten Thaler, er war Lauras Anwalt beim Notariat sein. Die Verhandlung begann erst um 13.30, da sich die vorhergehende in die Länge zog. Gina war nach München geflogen um die anderen zu holen. Als sie mit Biggi, Enrico, Stella , Oliver, Michael und Dirk an der Basis ankam war keiner da. "Hab sie alle beschäftigt." ,grinste sie über beide Backen
Dann fuhr sie mit allen erst zur Biggi und Enricos Wohnung. Biggi und Enrico waren über die tolle Wohnung überrascht. "Ja was kriegst du fürs einrichten nun?" fragte Biggi und auch Enrico wollte dies wissen. " Also Biggi muss ab Montag Heli für mich fliegen, da ich schwanger bin und Flugverbot habe. Enrico muss als zweiter Sanitäter arbeiten, da wir nun endlich einen fähigen Mann haben und Peter nicht auf die Dauer für zwei arbeiten kann, da Karin und ich Florian und Yvonne zum Teufel gejagt haben.", sagte Gina. Doch bevor sie noch weitererzählen konnte brach Stella in Freudentaumel aus. "Sag bloß Peter liebt mich nach all dem immer noch." Wollte Stella wissen. "Ja . Der Kerl ist ja verrückt nach dir, nur du bist etwas von gestern und hast das nie geschnallt. Der hat nämlich ein Haus gekauft. Aber das Zimmer von Oliver ist ein Traum sage ich euch. Hast ihn gar nicht verdient.", meinte Gina. Sie war ernst dabei. Dirk und Michael duschten und zogen sich um. Auch Biggi und Enrico, aber auch Stella und Oliver taten dies.
Um 12.50 war Peter an der Schule von Laura. Etwa 15 Minuten später kam Laura aus der Schule. Sie sah Peters Audi A6 und ging auf ihn zu. "Hallo Peter, danke das du mich geholt hast.", sagte sie zu ihm als sie als sie einstieg. Sie fuhren zu Laura und Karin. Peter setzte sich in den Sessel und dann fünf Minuten später hörte Laura nur noch tiefe Atemzüge. Sie beschloss sich auch hinzulegen. Den Wecker stellte sie auf 16.00 Uhr. Währendessen waren Karin und ihr Vater im Gericht fertig. Er hatte seiner Tochter einen Strauss Blumen organisiert und ihr ein Fachbuch bestellt, dass an ihre Adresse geliefert wurde. Sie gingen ins Haus wo sie im Wohnzimmer einen schlafenden Peter und eine schlafende Laura in ihrem Zimmer vorfanden. Dr. Thaler hatte beim Aufräumen noch Kartons gefunden, auf denen nur "Thomas Wächter" stand, als er Karin danach fragte strahlte sie. "Die bringst du Laura zum Geburtstag", sagte sie zu ihm. Auch er mochte Laura gerne. Ebenfalls wie sein Sohn Tobias. Von ihm berichtete er Karin dass dieser bald heiraten werde. Seine langjährige Freundin und Kollegin Jasmin Tausch. Diese war ebenfalls Anwältin und hatte einen guten Job bei der Staatsanwaltschaft in München. Sie hätte alles mit beschleunigt. Denn so verriet er Karin, hätte nach dem Tag als heim kam richtig geheult. Jasmin hatte dies mitbekommen und daher wäre alles so schnell gegangen.
Gina war mit den anderen auf der Basis eingetroffen. Sie hatte Jens und Mark dann Michael und Dirk vorgestellt. "Ja wenn mir da so sicher wäre, dass du wirklich schweigen würdest, dann hätte ich dich informiert mein Schatz. Aber ich gehe ab Montag in Mutterschutz bin nämlich in der 11. SSW (Schwangerschaftswoche) und habe vom Gyn Flugverbot erteilt bekommen.", sagte sie und sah Mark in die Augen. Dem wurde es schwummrig und er brach zusammen. Karin und Dr. Thaler kamen gerade um die Ecke, da Michael und Dirk sich im Hintergrund hielten, sah sie, diese nicht. Sie rannte zu Mark und tätschelte ihm die Wangen. Dann drehte sie sich um "Peter Zugang und 500 ml Ringer Lösung? Gina was hast du mit ihm gemacht?", meinte Karin und versuchte ein Lächeln zu verbergen, was ihr nicht gelang. Auf einmal hörte sie nur wie jemand zu Peter sagte. "Wenn du mir einen Zugang legst, dann lernst du mich erst richtig kennen.", es war Mark, der aus der Ohnmacht erwachte. "Na, werdender Papa wieder wach", grinste Karin den Kollegen frech an. Dann sah sie in die Runde und es verschlug ihr die Stimme. Als Jens und Max zur Seite gingen sah sie Michael, ihren Michael und Dirk. Sie stand auf. Michael ging auf sie langsam zu. "Alles Gute zum Geburtstag Karinschatz." Dann nahm er sie in die Arme. Ihr Tränen waren echt und sie lies sie über ihren Wangen frei laufen. "Das war meine Überraschung zum Geburtstag. Denn ab Montag fliegt Biggi mit dir wieder, ich war beim Gyn und bin in der 11. Woche. Ausnahmsweise habe ich auf dich gehört. Ach, du musst mit Enrico wieder vorlieb nehmen.", sagte Gina. "Danke Gina die ist dir gelungen auf Peters und Lauras Gesicht warte ich. Die schlafen nämlich, Peter im Sessel im Wohnzimmer und Laura in ihrem Zimmer. Auf die wecken wir nun. O.k. Michael und Dirk ziehen eh bei uns ein. Dann haben wir zwei Frauen, wieder Männer im Haus und es ist nicht so furchtbar langweilig. Gesagt getan. Als sie bei Karin ankamen schliefen Peter und Laura noch tief und fest. Doch Oliver und Stella gaben Peter einen Kuss. Peter schlug die Augen auf, rieb sie sich und bevor er was sagen konnte, kam von Laura die ebenfalls aufgewacht war und Michael und Dirk sah, "Sie sind wieder da, Michael, Dirk. Endlich habe ich euch wieder." ,schrie Laura . Michael nahm Laura in die Arme und drückte sie. Er streichelte sie und gab ihr auf den Kopf einen Kuss. "Wir unterhalten uns irgendwann mal alleine. O.k. Aber ich bin immer für dich da Laura.", sagte er zu ihr. "Komm her Laura, ich habe schon lange keine schönes Mädchen mehr im Arm gehabt.", sagte Dirk lachend. Michael hatte ihm alles erzählt. Er drückte sie. Dann flüsterte ihr ins Ohr "Wenn du Hilfe brauchst, dann bin ich für dich da." Als er aufsah hatte Laura Tränen in den Augen. Sie nickt stumm. "Karin, nun haben wir endlich wieder Männer im Haus." , sagte Laura mit einem Lächeln. "Ich ziehe mich nur schnell um dann können wir zum Grillen fahren.", fügte Laura an. Dirk sah ihr nach. Dann meinte er leise, so dass es nur Karin und Michael hören konnten. " Wieso umziehen, du bist doch schon schön Laura! Nur in deinem Inneren ist ein übergroßer Trümmerhaufen, der abgearbeitet werden will." Karin streichelte ihn und meinte leise "Wie recht du hast Dirk. Schön dich wieder zu haben." Dirk erwiderte den Kuss. Karin mochte er von Anfang an. Die 4 Jahre USA waren für ihn nicht immer gut gewesen, da er mitbekam, dass sein Vater litt unter der Trennung von Karin und dem Tod von Thomas. Aber nun war er ja wieder da und der fast 16 jährige hatte eine Schwäche für die nur ein Jahr jüngere Laura.
Dann machten sich alle auf und fuhren zur Basis. Sie grillten. Danach unterhielten sich alle miteinander. Als Stella merkte das Peter weg war ging sie in den Aufenthaltsraum. In der kl. Küche fand sie ihn beim Spülmaschine einräumen. Er merkte das jemand in beobachtete und sah hoch. Da stand sie. Wie lange hatte er auf den Augenblick gewartet. " Ich weiß von Gina alles, Peter. Auch bin ich mir sicher, dass es einige Zeit dauern wird bis wir..., weiter kam Stella nicht, denn Oliver watschelte wie eine Ente in Richtung Peter und blieb vor ihm stehen. "Will heim, bin müde, Hase auch.", sagte er und hatte schon Mühe die Augen offen zuhalten. Peter nahm ihn auf den Arm und küsste ihn. " Oliver, Mama und der Papa fahren nun heim und du darfst in den Bett", sagte er zu ihm. " Stella wir reden morgen. Pack die Sachen von euch und komm", fügte er an. Dann ging er zu den anderen und meinte " Die Spülmaschine tut ihren Dienst. Wir fahren heim, da Oliver ins Bett. Tschüß miteinander". "Tschüß Peter , Stella und Oliver", kam es von den anderen.
Nach wenigen Minuten waren sie am Haus angelangt. Von außen sah Stella nichts da es bereits dunkel war. Sie gingen auf. Peter trug Oliver ins Kinderzimmer und legte in ins Bett. Als er sich umdrehte bevor er das Licht ausmachte, sah er an den Türrahmen gelehnt Stella. Sie hatte Tränen in den Augen. Er schaltete das Licht aus und als er neben ihr stand meinte er nur. "Das hättest du, wenn du nicht so grenzenlos eifersüchtig gewesen wärst alles eher haben können, denn ich habe Yvonne nie geliebt und werde es auch nie tun. Für mich warst immer nur du wichtig und Oliver. Komm, wir gehen jetzt auch ins Bett. Dann nahm er sie in den Arm und sie gingen ins Schlafzimmer. Es folgte unzählige Küsse und auch ein Gespräch das nur Liebende verstehen.
Weit nach Mitternacht war in der Basis wieder Ordnung eingekehrt. Da morgen Samstag war und Höppner bis Montag den Mannschaften freigeben hatte konnten alle nach Hause gehen. Dirk und Laura fielen in die Betten, nur Karin und Michael hatten nur noch ihre Liebe zueinander im Sinn. Karin schlief bald in Michaels Armen tief und fest. Während dessen träumte Laura wie oft von dem Unfall. Als Michael ein fürchterliches Schreien weckte. "Nein, nein, ich will nicht. Lass mich los. Ich hasse dich. Nein, Lisa." Michael erkannte sofort die Stimme Lauras die nun mit Angst gefüllt war und sich während sie schrie im Bett unruhig hin und her wälzte. Michael sprang aus dem Bett und spurtete zu Laura ins Zimmer. Er setzte sich an ihr Bett und fing an sie zu streicheln nur das half nichts. Nach einiger Zeit bemerkte er Dirk neben sich. Er flüsterte " Ruf sie mal bei ihrem Namen Papa". Michael streichelte sie weiter und rief mehrmals ihren Namen. Als sie aufwachte sah sie Michael und Dirk neben dem Bett. Michael nahm sie in die Arme. Er lies sie weinen. Dann erzählte sie ihm wie alles passiert war, denn Dirk war da nach ins Bett zurückgekehrt. Erst als sie sich beruhigt hatte und wieder eingeschlafen war, ging er in sein Bett zu Karin zurück. Diese schlief ruhig neben ihm. Über seinen eigenen Gedanken schlief er ein. Als er am andern Tag mit Karin und Dirk allein in der Küche war erzählte er von dem Gespräch mit Laura und dem Ereignissen der Nacht. "Ja so geht das seit Wochen. Ich habe keine Nacht mehr richtig durchgeschlafen seit Lisas Tod. Laura leidet sehr unter ihrem Tod auch wenn sie mir und Mark keinerlei Vorwürfe macht. Denn wir waren die Notärzte an der Unfallstelle. Nächste Woche habe ich Termin nochmals bei Gericht. Wenn ich Papa darum biete, dann lässt er das Sorgerecht auf dich erweitern. Nur wenn du willst, aber ich denke dass du für sie ganz wichtig wirst, Michael., sagte Karin."" Ich überlege es mir.", bekam Karin zur Antwort. Michael küsste sie. Dirk hatte leise die Küche verlassen um Brötchen zu holen. Sie setzten sich hin, es dauerte auch nicht lange und Dirk kam mit frischen Brötchen kam. Nach ihm kam, kurze Zeit später eine verschlafene Laura runter. Sie stand im blauen Schlafanzug in der Türe und schaute alle an. "Morgen miteinander. Ist mir schwindlig. Jedes mal wenn ich den Traum vom Unfall und dem Ganzen habe, bin früh wie gerädert." Nun hielt sie sich am Türrahmen fest und lehnte den Kopf an ihn. Dirk stand auf, wortlos und ging zu ihr hin. Er nahm sie in den Arm und drückte sie. Stumm war die Umarmung aber gehaltvoll. Dann führte es sie zu einem Stuhl. Sie lies drauffallen. Michael hatte während dessen Tropfen für niedrigen Blutdruck geholt und stellte ihr das Glas mit den Tropfen hin. " Trink die Tropfen und iss dann ein Brötchen, Dirk hat gerade Brötchen geholt.", meinte er zu ihr. Er strich ihr über den Kopf und dann drückte er an sich. "Puh, puh......Michael, die Medizin ist nur was für hartgesottene. Da läuft einem ja die Gänsehaut auf. " stöhnte Laura als die Medizin geschluckt hatte. Sie griff zum Brötchenkorb, den auf der anderen Seite Dirk hielt da er auch sich ein Brötchen nehmen wollte, lies ihn aber wieder los um Dirk den Vortritt zulassen. Sie sah ihn an und seine dunkelblauen Augen. Ein Lächeln huschte über ihr Lippen in Richtung Dirk. Er lächelte zurück. Dann reichte er ihr den Korb. Nach dem Frühstück machte Laura Hausaufgaben, Michael und Dirk packten die Sachen aus. Karin setzte sich in die Küche und schrieb die Sachen auf die sie einkaufen wollte. Da klingelte es. "Grüß Gott Karin", vor der Türe stand Jasmin Tausch und Tobias Thaler. "Dürfen wir rein. Leider haben wir es aus wichtigem Grund nicht mehr gestern geschafft dir zum Geburtstag zu gratulieren. Papa hat gesagt, dass Michael wieder da ist und sein Sohn Dirk. Er hatte es von der Kollegin die dich überrascht hat erfahren.", meinte Jasmin. Sie gingen mit Karin in die Küche. Karin bekam außer einem großen Strauss Blumen noch ein Fachbuch für Notfallmedizin und Anästsie. Von den Stimmen aus der Küche angelockt kam erst Dirk und dann Michael. Dirk begrüßte erst die zukünftige Schwägerin und dann den Bruder von Karin. Genauso machte es Michael. Er ging auf Jasmin zu. Reichte ihr die Hand und fügte an. "Grüß Gott, Dirk Lüdwitz. Guten Morgen." "Hallo Dirk ich bin Jasmin, das ist Tobias. Zu mir brauchst du nicht Sie sagen, wir sagen Du. Tobias sieht das sicher auch so." Tobias Thaler, stimmte der Freundin nickend zu. Er war groß gewachsen, hatte braune Haare und war normal gebaut. An Michael gewandt meinte Jasmin " Na, muss ich ...", weiter kam sie nicht da Michael sie unterbrach. "Nein, du musst nicht Sie sagen, darfst Michael sagen, Jasmin", dabei lachte er sie an. "Karin nun hast du zwei Charmeure mehr um dich. Halt sie dir warm.", lachte Jasmin. "Aber eigentlich wollten wir euch alle zu unserer Hochzeit in 4 Wochen einladen. Wo ist Laura?", fragte Jasmin. "Bin schon da , Jasmin. Hallo Tobias. Bei der Redegeschwindigkeit von Jasmin könnte man dich ganz übersehen. Jasmin, ich habe eine Schwäche für gutaussehende Männer, nun haben wir ja zwei im Hause.", scherzte Laura und blinzelte der Staatanwältin zu. Sie mochte Jasmin. Ihr frische Art war bei den meisten sehr gern gesehen. Nur vor Gericht hatte sie ein anderes Gesicht. " Das Jugendamt hat mich gestern Nachmittag angerufen. Sie wollen, dass du mit Dr. Michael Lüdwitz dir das Sorgerecht teilst. Sie baten mich dich zu fragen, Karin und dann würde in ca. 4 Wochen in München die Zusatzurkunde vor Gericht unterschrieben. Außerdem konnte die Staatsanwaltschaft alles Geld das für Laura und Lisa angelegt wurde sicher stellen. Es ist in der Summe vorhanden, in der es Thomas Wächter angelegt hat. Nur die Zinsen hat Laura verloren. Außerdem wird Ulf Wächter das Gefängnis nicht mehr verlassen, da man ihm noch Diebstahl nachwies. Der Tatbestand der jahrelangen Vergewaltigung und Misshandlung zweier Minderjährigen, sowie der versuchte Totschlag an Laura und der Totschlag mit Todesfolge an Lisa Wächter kommt dazu. "Totschlag mit Todesfolge, das ist doch ein eiskalter Mord für mich.", meinte Dirk. "Nein, Dirk. Mord ist wenn der Täter die Tat mit Absicht durchführt. Leider können wir das nicht nachweisen. Aber er bekommt sicher die Höchststrafe. Das sind in dem Fall 15 Jahre. Eine anschließende Sicherheitsverwahrung ist fast so gut wie sicher. Dafür bin ich als Staatsanwältin am kämpfen, denn ich würde es als Niederlage ansehen, wenn er nochmals rauskäme." ,versuchte Jasmin Dirk das zu erklären. Er schüttelte nur verständnislos den Kopf.
"Na, gut.", war die Antwort von Dirk. Kurz aber trotzdem ausdrucksvoll.
Wenige Wochen später fand der Prozess gegen Ulf Wächter statt. Auf Antrag von Ihrem Rechtsanwalt wurde Laura in einem separaten Zimmer vernommen. Trotzdem musste sie die Aussage machen. Während dieser kamen ihr oft die Tränen, da für sie alles wieder auflebte. Nach dem sie die Aussage gemacht hatte, sank sie erst mal kraftlos auf einen Stuhl im Gang des Gerichts. Im selben Augenblick kamen Michael, Karin und Dirk, durch eine Schwingtüre, auf den Gang. RA Thaler saß neben Laura, die nun bitterlich weinte. Karin zog ihren Vater auf die Seite. Michael und Dirk setzten sich neben Laura. Sie lehnte sich an die Schulter von Dirk, sie weinte, weinte. "Sie hat ihre Aussage gutgemacht nur .......das Ende vom Leid siehst du ja selber Karin. Ich muss wieder in den Verhandlungsraum. Kümmert euch bitte um sie. Ich rufe dich heute Abend an, Karin.", sagte Dr. RA Thorsten Thaler zu seiner Tochter. Nach dem sich Laura wieder gefangen hatte, gingen die 4 heim. Am Abend teilte RA Thaler seiner Tochter das Urteil mit. 15 Jahre Haft und da nach Unterbringung in einer geschlossen Anstalt.
Laura erschien manchmal das Leben gar nicht mehr lebenswert. Ohne Papa, Mama und nun auch Lisa. Nur für sich gab sie es zu. Wäre nicht Dirk, der immer und immer wieder für ihre Tränen Verständnis und Toleranz aufbringen würde dann hätte sie sich schon selbst umgebracht. Aber Dirk wehtun, das wollte sie nicht. Also kämpfte sie weiter für sich und für Dirk, ja für die Liebe.
Dirk und Laura aßen gerade zu Mittag. Da Karin erst Spätschicht hatte und Michael am Freitag nicht in die Praxis musste, saßen nun alle beim Mittagessen. Schinkennudeln und Salat hatte Karin gemacht. Laura war die letzte nun in die Küche kam und sich setzte. "Also wenn du noch 5 Minuten gewartet hättest, dann hätten dir Michael und Dirk alles vor der Nase weg gegessen.", meinte Karin lachend. "Mhmmm, kann ich mir denken. Kein Wunder bei deiner Küche Karin", bekam sie zur Antwort. " Ich bin so müde. Die letzten Wochen waren Stress pur. Ich bin froh, dass wir nun 1 Woche Ferien haben. Dirk geht es dir genauso?", wollte Laura wissen. Dirk nickte nur. Auch ihn hatte die Schule voll im Griff. Da klingelte es. Michael stand auf und ging hin. "Kriminalpolizei, Frauke Zorn. Mein Kollege Mark Weiß. Sind Sie Dirk Lüdwitz?", fragte eine junge Beamtin Michael. Er winkte die Beamten rein. "Nein, Dirk ist mein Sohn. Hat er was angestellt. Würde mich wundern, ja sogar sehr, denn er ist eigentlich ein sehr häuslicher Mensch", fragte Michael die Beamten. Frau Zorn schüttelte den Kopf. "Nein, aber ihr Sohn wird Sie nun brauchen Herr Dr. Lüdwitz, da wir keine gute Nachricht haben für ihn und Sie.", fügte die Beamtin hinzu. "Kommen Sie wir essen gerade in der Küche.", sagte Michael und ging vor. Ihm wurde bei dem Besuch der Beamten etwas flau im Magen, ja sogar sehr. Er überlegte während er ging was wohl passiert sein mochte.
"Dirk die beiden Beamten von der Kripo wollen zu dir. Frau Zorn und Herr Weiß.", sagte Michael. Dirks Gesicht verlor mit einem Mal die Farbe. "Dirk ich bin Frauke Zorn und das ist mein Kollege Mark Weiß. Es tut mir leid aber ich muss dir leider sagen, dass deine Mama vor einer Stunde bei einem Einsatz den sie als Notärztin begleitet hat ums Leben gekommen ist. Sie wurde während der Behandlung des Patienten von einem Auto erfasst und mitgeschleift ca. 50 m. Den Aufprall hat sie nicht überlebt. Außer ihr kam auch noch der Patient und der Verursacher ums Leben. Ich hätte dir wirklich was schöneres gesagt, aber nun muss ich dich bitten mit deinem Papa mit in die Pathologie zu kommen und sie infizieren. Ihre Eltern konnten wir nicht erreichen. In Ihrer Brusttasche der Rettungskleidung haben wir ein Bild von dir und deine Adresse gefunden.", sagte Frauke Zorn. Dirk sahs da und war starr vor Entsetzen. Jetzt hatten sich die Eltern wieder verstanden und nun so was. Er sahs regungslos da und starrte Laura an. Diese legte die Hand auf seine. Nach einer Weile stand sie auf und ging um den Tisch. Sie legte ihre Arme um die Schultern von ihm. "Ich bin für dich da, wenn du mich brauchst. Soll ich mitkommen, Dirk?", flüsterte sie ihm ins Ohr. Michael stand nicht weit von ihm. Er sah ihn von der Seite an. "Darf ich den Salat noch essen, Frau Zorn? Kann außer Papa noch Laura mit?", fragte Dirk die Beamtin. "Ja , du darfst noch fertig essen. Laura kann nur bedingt mit. Sie kann auf dem Gang der Pathologie warten, aber in den Raum darf sie nicht mit.", bekam Dirk von Mark Weiß zu hören. Der Beamte war sehr ruhig. "Gut dann ziehe ich mich an.", sagte Laura und ging nach oben. Sie zog eine schwarze Jeans und ein schwarz-weißes langärmliges Shirt an. Nach wenigen Minuten kam sie runter. Michael hatte sich die Jacke angezogen und auch Dirk hatte seine an. Sein Gesicht hatte jeden Ausdruck verloren, es zeigte Leere. Bevor sie gingen zog Karin Michael auf die Seite " Du musst dir nun viel Zeit für ihn nehmen. Du wir sollten vielleicht nun nicht gleich heiraten, ich meine in den nächsten 3 Monaten. Es tut mir leid für Dirk und Dich. Ich liebe euch doch.", sagte sie und küsste Michael. Dirk bekam auch einen Kuss und eine stumme Umarmung. Dann fuhren sie hinter den Beamten her in die Gerichtsmedizin. Laura musste auf dem Gang warten. Dirk und Michael wurden in einen mit Kacheln bestückten Raum geführt. Plötzlich kam durch die andere Tür ein Mann der eine Bahre vor sich herschob die mit einem weißen Tuch bedeckt war. "Sind das die Angehörigen von Dr. Margarethe Lüdwitz?", fragte er . "Ja, das sind der Ex-Mann Dr. Michael Lüdwitz und der Sohn der Verstorbenen Dirk Lüdwitz", bekam er von Herrn Weiß zu hören. Langsam rollte er das Leintuch zurück. Dirk stand da , er rührte sich nicht. Er war starr. Sein Gesicht war finster. Das Gesicht seiner Mutter war blass. Nur an der Stirn sah man Schürfwunden. Die Augenlider waren geschlossen. "Ja das ist meine Mama, Dr. Margarethe Lüdwitz, geb. Bauer", sagte Dirk. Michael nahm in die Arme. "Wann wird meine Mama freigegeben? Ich will sie nochmals sehen.", wollte Dirk wissen. "Am Montag oder Dienstag spätestens", bekam er zu hören. Dann drehte er sich um und ging zur Türe. Vor dieser wartete Laura, sie schloss ihn wortlos in die Arme. Sie wusste was in ihm vorging. Zu gut. Dann fuhren sie heim. Dirk verzog sich in sein Zimmer. Er wollte alleine sein. Michael informierte über das Handy seine Ex-Schwiegereltern. Sie waren in Venedig und wollten Urlaub machen. Sie waren entsetzt und versprachen gleich zu kommen. Auch beauftragte er für seine geschiedene Frau ein Bestattungsunternehmen, das alles regeln sollte. Auch er kämpfte mit sich, da er sich mit Margarethe nur wieder verständigte, weil er für Dirk das beste wollte. Nun das. Karin wollte mit Dirk reden doch der wollte niemand sehen. Laura war froh über jeden der ihr bei Lisas Tod geholfen hatte. Nur das war was anders. Nachts gegen 3 Uhr wachte Laura auf. Sie hörte was . Sie schlich sich vor Dirks Zimmer. Da hörte sie das Geräusch wieder. Leise öffnete sie die Türe und trat an Dirks Bett. Er lag da und weinte. Sie konnte ihn so gut verstehen. Sie setzte sich hin und fing an zu streicheln. Nach einer Weile spürte er die Hand. Dirk drehte sich um. Er sah Laura am Bett sitzen. Im Bett setzte er sich auf. Laura nahm ihn kommentarlos in den Arm. Wortlos. Sie kannte die Situation gut und konnte sich vorstellen wie es in ihm aussah. Kurze Zeit später legte er sich wieder hin und schlief ein.
Als er am anderen Morgen erwachte war es ruhig. Er ging in die Küche. Dort saß beim Frühstück nur noch Laura. Michael und Karin waren unterwegs. Sie wollten die Beerdigung organisieren. Nach dem Laura runtergekaut hatte sagte sie "Morgen Dirk. Sag nichts ich weiß zu gut wie es in dir ausschaut. Ich sage auch nichts zu Michael und Karin. Nur versteck deine Gefühle nicht." " Ich werde es probieren, Laura. Danke für dein Verständnis.", meinte er . Es klingelte. Laura stand auf. Sie ging zur Türe. Vor ihr standen zwei Ehepaare. Sie kannte sie es waren Dirks Großeltern. Prof. Lüdwitz und seine Frau. Und die Eltern von Margarethe Lüdwitz. Klaus und Karla Bauer. "Kommt rein. Michael und Karin sind die Beerdigung organisieren und Dirk ist in der Küche. Er ist fix und fertig.", sagte sie und begleitete die 4 in die Küche. Als er die Eltern seiner Mutter sah liefen ihm die Tränen aus den Augen. Nach wenigen Minuten kamen Karin und Michael zurück. Prof. Lüdwitz zog seinen Sohn beiseite. "Lass Dirk bloß nicht in die Schule, Michael. Der braucht Ruhe. Das ist zu viel für ihn. Sag mal Karins Vater ist doch Anwalt. Kann der nicht da etwas machen. Ich finde es unverantwortlich was sich die Staatsanwaltschaft da rausgenommen hat. Er musste Margarethe intifizieren. Dirk ist sehr jung. Er ist erst 16 Jahre alt." Karin die das Gespräch mit gehört hatte schalte sich nun mit ein. "Ludgar das habe ich gestern schon veranlasst. Papa ist da deiner Meinung . Er hat den Fall schon auf dem Schreibtisch und kümmert sich drum. Er will kommen."
Margarethe Lüdwitz wurde vier Tage nach ihrem Tode unter großer Anteilnahme beigesetzt.
Wie auch Laura war Dirk täglich an ihrem Grab. Er sahs dort oft stundenlang nach den Hausaufgaben. Zwar sackte er in der Schule nicht ab, aber er wurde immer ruhiger. Michael kümmerte sich sehr um ihn. Aber er hatte ja eine Praxis und die nahm in auch in Beschlag. An einem Freitag leerte er den Briefkasten und fand einen Brief vom Gericht für Dirk. Er legte ihn bei Seite. Karin sah das. Sie hatte gerade Pfannenkuchen und verschiedene Füllungen gemacht. Dirk aß die gerne mit Schicken und Käse, Laura die mit Pilzen. Kurze Zeit später öffnete sich die Türe und die beiden kamen zur Türe rein. Dirk zog die Nase hoch. "Laura die Pfannkuchen sind nur für mich.", fobbte er sie. Er fügte an, mit Schalk in den Augen an , "Wenn du schön bitte, bitte sagst und ich vielleicht ne Kuss kriege dann kriegst du als Gegenzug nen Pfannkuchen. Karin und Michael sahen sich an und schmunzelten. Laura schaute Dirk, Karin und Michael an. "Neen Kuss und schön bitte, bitte sagen, sag mal hat dich ne Walross geküsst, oder stehe ich im Wald. Das ist Erpressung und darauf steht lebenslänglich. Kannst Jasmin, Thorsten und Tobias fragen. Weißt du eigentlich wie grausam ich bin.", sprachs drehte sich zu Karin und Michael um zwinkerte mit dem linken Auge. Dann drehte sie sich zu Dirk um, gab ihm einen Kuss auf den rechten und den linken Backen (Wangen) und meinte grinsend "Aber nur weil ich heute meinen sozialen Tag habe. Net, dass du dann noch mehr willst." Nach dem sie das gesagt hatte lies sie den verdutzen Dirk stehen und ging in die Küche. Michael und Karin folgten ihr schmunzelnd. Als Karin und Laura danach die Küche machten fragte Karin sie. "Sag mal hast du ne Level für Dirk." Laura nickte nur. Karin grinste nur.
Copyright 2005: Daniela