Piloten: Thomas Wächter

Biggi Schwerin

Notärzte: Michael Lüdwitz

Karin Thaler

Sanitäter: Peter Berger

Ralf Staller

Weitere Personen:

Maxi Kollmann

Gabriele Kollmann

Die Große liebe!

Ralf Staller, ein junger gutaussehender, junger Mann Anfang zwanzig saß alleine und mit traurigem blick auf einer Bank am Rande des Spielplatzes. Vor einem Jahr war hier sein Sohn gestorben. Ein betrunkener Autofahrer war von der Straße abgekommen und auf den Spielplatz gerast. Jonas war damals 2 Jahre alt. Jonas Mutter hatte ihn ein halbes Jahr vorher verlassen. Trotzdem waren sie gute Freunde geblieben. Ralf saß oft hier und stellte sich vor mit Jonas im Sand zu spielen oder mit ihm zu schaukeln. Seine neue Freundin Yvonne hasste es wenn er nach der schicht auf den Spielplatz ging. Langsam stand Ralf auf. Als er an dem großen Klettehrhäuschen vorbeikam hörte er ein leises schluchzen. Ralf ging auf das Häuschen zu. Im innern saß ein Mädchen vielleicht acht oder neun Jahre alt. ``Hallo ich heiße Ralf und wie heißt du?´´ fragte er vorsichtig. Das Mädchen sah ihn an und sprang dann plötzlich auf. Als sie versuchte an Ralf vorbei zu laufen hielt er sie fest. ``Moment mal du bleibst mal schön hier. So spät kannst du hier draußen nicht mehr alleine herumlaufen.´´ Er setzte sich auf eine der Bänke am Rande des Spielplatzes und nahm die kleine auf den Schoss. ``So jetzt erzählst du mir erst mal warum du eben weglaufen wolltest und wie du heißt.´´ das Mädchen sah Ralf trotzig an doch nachdem Ralf ihr noch mal zu gelächelt hatte antwortet sie. ``Ich heiße Maxi ich hatte angst du bringst mich zurück ins heim und da will ich auf keinen fall wieder hin.´´ ``Warum bist du den im heim?´´ fragte Ralf. ``Mein Papa ist weg und meine Mama liegt im Krankenhaus. Schon ganz lange.´´ Ralf überlegte was er machen sollte. Hier lassen konnte er das Mädchen nicht und wenn er nach dem heim fragen würde, würde sie Wahrscheinlich wieder weg laufen. ``Pass mal auf ich habe eine Idee. Du kommst erst mal mit zu mir und kriegst was zu essen und dann sehen wir weiter. ok?´´ ``Maxi überlegte kurz. Sie hatte die letzten zwei Nächte hier draußen geschlafen und sie hatte schon lange nichts ordentliches mehr gegessen. schließlich nickte sie. Ralf nahm sie auf seinen rücken und trug sie zu seiner Wohnung. Vor der Haustür lies er sie runter. Er schloss die Tür auf und schob Maxi in die Wohnung. Er zog ihr gerade die Schuhe aus als Yvonne keifend um die Ecke kam. ``Warst du wieder die ganze zeit auf dem Spielplatz? Du weist doch das ich das nicht will und überhaupt, fängst du jetzt auch noch an Straßenkinder anzuschleppen?´´ Yvonne musste kurz Luft hohlen. Maxi versteckte sich hinter Ralf der sie daraufhin hoch hob. ``Wer ist das?´´ ``Das? Das ist meine Ex- Freundin Yvonne´´ antwortete Ralf. ``Was wieso Ex- Freundin?´´ fing Yvonne schon wieder an zu schreien. ``Weil du jetzt deine Koffer packst und verschwindest. Deinen restlichen kram kannst du im laufe der Woche hohlen.´´ Ralf blieb ganz ruhig. Yvonne ging ihm schon seit Einigerzeit auf die nerven außerdem hatte er den verdacht das sie ihn betrog. Traurig war er also nicht, nachdem er sie rausgeschmissen hatte. Dann lies er die vor Wut schäumende Yvonne im Flur stehen und ging mit Maxi in die Küche. Dort setzte er Maxi auf die Arbeitsfläche neben dem Herd. ``Was Hältst du von Spagetti mit Tomatensauce?´´ fragte Ralf lächelnd. ``Viel´´ strahlte Maxi. ``Also kochen wir Spagetti mit Tomatensauce. Wie Alt bist du eigentlich?´´ wollte Ralf dann noch Wissen. ``Ich bin Sieben Jahre alt und du?´´ fragte Maxi. ``Ich bin 22 Jahre alt.´´ Zehn Minuten später verließ Yvonne Türenschlagend die Wohnung. Ralf sah Maxi an und zuckte die schultern. Er deckte den kleinen Tisch in der Küche und goss die Spagetti ab. ``Darf ich bitten Madame?´´ fragte Ralf und hob sie von der Arbeitsfläche herunter. Sie lachte ihn an. Maxi aß mit großem Appetit. ``Also pass auf, ich rufe gleich im heim an und sage wo du bist und das du über Nacht hier bleibst und du gehst in die Badewanne. Ok?´´ Maxi sah ihn an und nickte dann. Nach dem essen lies Ralf warmes wasser in die Badewanne. Er holte er Jonas alte Spielsachen für die Badewanne die er aufgehoben hatte. Nachdem er noch etwas Badeschaum dazu gegeben hatte ging er ins Wohnzimmer zurück während Maxi sich Auszog und in die Badewanne stieg. Er nahm das Telefon und wählte die Nummer die Maxi ihm gegeben hatte. Nach einer weile meldete sich am anderen ende eine junge stimme. ``Kinderheim Rosenthal. Brentano am Apparat. Was kann ich für sie tun?´´ ``Guten Abend, mein Name ist Ralf Staller. Spreche ich mit der Direktorin?´´ ``Ja, wie kann ich ihnen helfen?´´ ``Ich habe heute Abend auf einem Spielplatz ein kleines Mädchen auf gegriffen. Maxi, vermissen sie die zufällig?´´ ``Ja tun wir. Sie ist vor drei Tagen mal wieder weggelaufen. Ich komme vorbei und hohle sie ab.´´ ``Nein, ich musste ihr versprechen das sie heute nacht hier bleiben darf. Sonst wäre sie bei der nächsten Gelegenheit wieder weggelaufen.´´ ``In Ordnung. Ich komme vorbei und bringe ihr frische Sachen.´´ ``In Ordnung.´´ Ralf gab der Direktorin noch seine Adresse und verabschiedete sich dann von ihr. Er ging zurück ins Badezimmer. ``So deine Direktorin kommt gleich und ...........´´ ``Du hast gesagt ich darf hier bleiben´´ rief Maxi aufgeregt. ``Jetzt lass mich halt mal ausreden. Sie bring dir frische Sachen vorbei und geht dann wieder. Und jetzt setz dich erst mal wieder hin sonst fällst du noch um.´´ Maxi Beruhigte sich wieder und lies sich von Ralf die haare waschen. Nach 10 min. war Ralf ganz nass. Als es an der Türe klingelte stand er auf. In der Tür drehte er sich noch einmal um. ``Ich lasse mal deine Direktorin rein und du läufst nicht weg, hörst du?´´ ``Ha, Ha, Ha kann ich ja gar nicht oder soll ich Viehleicht nackig abhauen. Meine Sachen sind doch in der Waschmaschine.´´ erwiderte Maxi lachend. Ralf sah sie an und musste dann auch lachen. Er ging zur Haustür und öffnete sie. ``Guten Abend, Ralf Staller nehme ich an?´´ fragte eine junge hübsche Frau. Ralf nickte und gab ihr die Hand. ``Mein Name ist Alexa Brentano. Was haben sie denn gemacht?´´ fragte sie lachend und zeigte dabei auf seinen Pullover, nachdem Ralf die Tür hinter ihr geschlossen hatte. ``Ach dass, ich habe versucht diesen Wildfang zu baden. Setzen sie sich ins Wohnzimmer ich komme gleich.´´ Er nahm Maxi `s Sachen und verschwand wieder im Badezimmer. Alexa folgte ihm bis zur Tür. ``Nah hast du schon Schwimmhäute?´´ fragte Ralf. Maxi lachte ihn an. Ralf spülte vorsichtig den Schaum von ihr ab, wickelte sie in ein Großes Badehandtuch und hob sie aus der Badewanne. Er trocknete Maxi vorsichtig ab und half ihr dann beim Anziehen. Dann stellte er sie auf den Klodeckel und fing an ihre blonden Haare zu Föhnen. Als diese trocken waren nahm er sie auf den arm und ging mit ihr ins Wohnzimmer. Alexa war kurz vorher zurück ins Wohnzimmer gegangen. ``Möchtest du noch einen Warmen Kakao bevor du ins Bett gehst?´´ fragte Ralf und nachdem Maxi genickt hatte ging er weiter in die Küche. Er setzte Maxi wieder neben den Herd auf die Arbeitsfläche. ``Möchten sie auch etwas trinken´´ fragte Ralf Richtung Wohnzimmer. ``Ja gerne´´ antwortete Alexa. ``Auch Kakao oder etwas anderes?´´ ``Ich nehme auch einen Kakao.´´ Ralf holte einen Topf aus dem Schrank und stellte ihn auf den Herd. Maxi durfte die Milch einfüllen und umrühren. Ralf gab noch ein paar Löffel Kakaopulver dazu und holte drei Tassen aus dem Schrank. Als die Milch warm war verteilte er sie auf die drei Tassen , hob Maxi herunter und gab ihr eine. Die anderen beiden nahm er und so gingen sie zurück ins Wohnzimmer. Maxi setzte sich in den Sessel und Ralf auf das zweite Sofa. Eine weile saßen sie einfach nur da und tranken ihren Kakao. Plötzlich stand Maxi auf, sie stellte ihre Tasse auf den kleinen Tisch und ging dann auf Ralf zu. Sie setzte sich auf seinen schoss und kuschelte sich an seine Brust. Ralf stellte seine Tasse ebenfalls auf den kleinen Tisch und legte seine Arme um Maxi. Alexa beobachtete die beiden. Nach einer viertel stunde war maxi eingeschlafen. ``Ich bringe sie ins Bett´´ flüsterte Ralf. Alexa nickte. Ralf stand vorsichtig auf und trug sie ins Schlafzimmer. Er legte maxi vorsichtig in sein bett und deckte sie zu. Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und stand dann wieder auf um ins Wohnzimmer zurück zu gehen. In der Tür drehte er sich noch einmal um. Im Wohnzimmer nahm er seine und Maxi’ s Tasse und brachte sie in die Küche. Als er wieder auf dem Sofa saß fragte er ``Wie lange ist Maxi schon bei ihnen?´´ ``Seit einem Jahr. Sie haben vielleicht von dem Unfall auf dem Spielplatz gehört. Maxi’ s Mutter wurde unter dem Auto eingeklemmt. Seit dem liegt sie im Koma. Verwandte hat Maxi nicht. Sie hatte nur einen gebrochenen arm und als sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde kam sie zu uns. Wir haben es nicht leicht mit ihr. Sie schwänzt die schule, läuft dauernd weg und sie macht was sie will. Bisher ist sie aus allen Pflegefamilien weggelaufen. Ich wundere mich das sie bei ihnen geblieben ist und sie scheint sich bei ihnen Wohlzufühlen.´´ Alexa seufzte. ``Ich habe sie vorhin beobachtet. Sie können gut mit Kindern umgehen. Haben sie Kinder?´´ ``Mein Sohn ist bei dem Unfall auf dem Spielplatz gestorben.´´ ``Oh, das tut mir leid.´´ Beide saßen eine weile Schweigent da. Plötzlich hatte Ralf eine Idee. ``Kann sie nicht bei mir bleiben?´´ Alexa sah in erstaunt an. Mit allem hatte sie gerechnet aber nicht damit. ``Meinen sie das ernst? Ich meine Maxi mag sie und sie scheint ihnen zu vertrauen.´´ ``Na klar meine ich das ernst.´´ ``Was arbeiten sie eigentlich?´´ wollte Alexa wissen. ``Ich bin Sanitäter einer Rettungsstaffel. Morgens würde Maxi in die schule gehen und danach könnte sie zur Basis kommen. Da ist immer jemand da.´´ ``Ich sehe schon sie meinen das wirklich ernst. In Ordnung. Zuerst kommt sie für einen Monat zu ihnen, sozusagen zur probe. Wenn aber etwas passiert muss sie zurück ins Heim.´´ ``Vielen Dank.´´ Sie unterhielten sich noch eine weile. Schließlich verabschiedete sich Alexa. Ralf schaute noch mal nach Maxi und ging dann auch schlafen. Mitten in der nacht kam Maxi ans Sofa. ``Du Ralf, ich habe schlecht geträumt. Kann ich zu dir?´´ Ralf nickte und lies sie zu sich unter die decke. Maxi kuschelte sich eng an seine Brust und war kurz darauf schon wieder eingeschlafen. Am nächsten Morgen erzählte Ralf ihr das sie für einen Monat bei ihm bleiben dürfe. Maxi fing an zu jubeln. Ralf musste lachen ``Also pass auf, wir suchen dir eine Schule in der nähe der Basis. Dann räumen wir mein Arbeitszimmer aus und richten es für dich ein. Was hältst du davon?´´ ``Super viel´´ strahlte Maxi. Nach dem Frühstück fingen sie mit Maxi’ s Zimmer an. Nachdem sie es ausgeräumt hatten gingen sie einkaufen. Möbel, Spielsachen und Kleidung. Auf dem Rückweg fragte Ralf ``Sollen wir deine Mama besuchen?´´ Maxi sah ihn an. ``Ich darf sie nicht besuchen.´´ ``Wer sagt das?´´ ``Alexa!´´ ``Heißt das, dass du deine Mutter seit einem Jahr nicht mehr gesehen hast?´´ fragte Ralf ungläubig. Maxi nickte. ``Na dann wird es aller höchste zeit.´´ er fuhr auf direktem weg zum Krankenhaus und er nahm sich vor bei der nächsten Gelegenheit mit Alexa zu reden. ``Wie heißt deine Mama eigentlich?´´ fragte Ralf in der Eingangshalle. ``Gabriele Kollmann´´ antwortete Maxi ängstlich. Ihr war das alles nicht geheuer. Ralf merkte das Maxi angst hatte und nahm sie auf den Arm. Nachdem er nach der Zimmer Nummer gefragt hatte ging er mit ihr auf dem arm durch die Flure zur ITS (Intensivstation). Sie mussten einen Grünen Kittel überziehen und durften dann erst zu Gabi. Ralf setzte Maxi auf die Bett kannte und nahm Gabis hand. ``Hallo, ich bin Ralf. Ich passe ab jetzt auf deine Tochter auf.´´ Gabi reagierte nicht. Ralf wunderte sich nicht darüber. ``Deine Mama schläft ganz fest aber ich bin mir sicher sie kann dich hören. Erzähl ihr einfach was du erlebt hast oder was dir sonst so einfällt. Sie wird nicht reagieren aber sie spürt das du bei ihr bist.´´ erklärte er Maxi. Sie sah ihn etwas unsicher an und fing dann an zu erzählen. Zuerst etwas zaghaft. Doch mit der zeit wurde sie sicherer. Nach einer stunde fuhren sie wieder nach hause. Im Auto sah Ralf immer wieder zu Maxi die auf der Rückbank saß und lächelte. Er wusste das ihr ihre Mutter gefehlt hatte und er vermutete das sie immer wieder weggelaufen war um nach ihr zu suchen. Zu Hause angekommen rief Ralf auf der Basis an und bat um ein paar freie tage. Frank Ebelsieder, der Basisleiter war zwar nicht besonders begeistert doch schließlich willigte er ein da ihm die Leitstelle einen Ersatzsani zur Verfügung stellte. Nach dem Mittagessen fingen sie an Maxi’ s Zimmer zu Tapezieren. Die Möbel würden am nächsten tag geliefert werden. Nach dem Abendessen war Maxi todmüde. Nach dem Ralf sie ins Bett gebracht hatte rief er Alexa an. Sie versprach gleich zu kommen. Eine viertel Stunde später klingelte es an Ralf’ s Tür. Er machte Alexa die Tür auf und bat sie ins Wohnzimmer. ``Ist irgendetwas passiert?´´ wollte Alexa wissen. ``Ist etwas mit Maxi und wo ist sie Überhaupt?´´ ``Mit Maxi ist alles in bester Ordnung. Sie ist im Bett und schläft tief und fest. Ich wollte gerne mit ihnen sprechen. Nach unserem Einkauf heute habe ich Maxi gefragt ob wir noch ihre Mutter besuchen sollen. Sie hat mir erzählt das sie, sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen hat. Maxi sagte Sie wollten nicht das sie ihre Mutter besucht. Warum nicht?´´ Alexa sah ihn an. ``Wir waren der Meinung das es besser für Maxi wäre wenn sie ihre Mutter nicht besucht. Ihre Mutter liegt im Koma. Ihre Mutter hätte nicht auf sie reagiert. Das wäre eine zu starke seelische Belastung gewesen.´´ antwortete Alexa. Ralf musterte sie eine weile. ``Ich glaube ich weis warum sie weg gelaufen ist. Warum sie auf dem Spielplatz war und warum sie auch sonst sehr schwierig war.´´ sagte Ralf. Alexa sah ihn fragend an. ``Sie haben wahrscheinlich nicht mit ihr über ihre Mutter geredet?´´ vermutete Ralf. Nachdem Alexa verneinend den kopf geschüttelt hatte nickte Ralf. ``Ich bin zwar kein Psychologe aber ich bin mir sicher das sie versucht hat mit diesen........Geschehnissen umzugehen. Sie ist auf den Spielplatz gegangen weil das der letzte ort war wo sie ihre Mutter gesehen hat. Sie ist wahrscheinlich immer wieder weggelaufen weil sie ihre Mutter finden wollte. Ich meine sie wusste ja nicht was mit ihrer Mutter war und sie war vom einen auf den anderen Tag alleine.´´ Ralf sah Alexa an. Diese nickte. Sie verstand was Ralf meinte. Die beiden redeten noch bis spät in die Nacht. Am nächsten morgen sucht Ralf eine Schule für Maxi heraus und rief da an. Er hatte glück, in der 1. Klasse war gerade ein platz frei geworden. Er sollte in einer stunde mit Maxi vorbei kommen. Eine Stunde später fuhren sie auf den Parkplatz vor der Schule. Sie lag genau zwischen Ralf’ s Wohnung und der Basis. Maxi gefiel es dass merkte Ralf an ihrem lächeln das die ganze zeit um ihre Mundwinkel lag. Eine halbe Stunde später kamen sie aus dem Büro der Direktorin. Maxi hatte den platz bekommen und sie freute sich. Sie fuhren zu Gabi ins Krankenhaus und Maxi erzählte ihrer Mutter begeistert was seit gestern alles passiert war. Ein paar Minuten später kam ein Arzt in Gabis Zimmer. ``Hallo mein Name ist Dr. Brecht. Ich bin Frau Kollmann’ s behandelnder Arzt. Darf ich fragen wer sie sind?´´ Er gab Ralf die Hand. ``Mein Name ist Ralf Staller und das ist Frau Kollmann’ s Tochter Maxi. Sie durfte nicht früher herkommen aber seit zwei tagen ist sie bei mir und ich bin der Meinung das es Frau Kollmanns Genesung nur gut tut wenn ihre Tochter bei ihr ist.´´ stellte Ralf sie beide vor. Dr. Brecht nickte. ``Ich gehe mal davon aus das sie gestern auch hier waren.´´ nachdem Ralf genickt hatte fuhr er fort. ``die werte von Frau Kollmann haben sich seit gestern verbessert. Zwar nicht viel aber ein wenig. Ich vermute sie hat gestern angefangen zu kämpfen. Wahrscheinlich dachte sie ihre Tochter wäre bei dem Unfall gestorben das sie nicht vorbei kam und sie besucht hat. Ralf und Dr. Brecht unterhielten sich noch eine weile während Maxi mit ihrer Mutter redete. Nach einer halben Stunde fuhren sie wieder nach hause. Heute sollten Maxi’ s Möbel geliefert werden. Yvonne war inzwischen da gewesen und hatte ihre restlichen Sachen geholt. Sie räumten Maxi’ s Zimmer ein und bauten ihre Möbel auf. Nach dem Mittagessen kauften sie noch ein Fahrrad für Maxi mit dem sie von der Schule zur Basis fahren konnte. Am Wochenende gingen sie schwimmen und Ralf zeigte Maxi den Weg zur Basis. Sie gingen Gabi besuchen und in den Zoo. Alexa kam noch mal vorbei um zu sehen ob alles in Ordnung war. Sie musste zugeben das Maxi viel ruhiger und ausgeglichener war seit sie bei Ralf wohnte. Am Montag morgen brachte Ralf sie zur Schule. Er Winkte ihr noch nach und fuhr dann zum Dienst. ``Morgen Leute´´ rief er in den Aufenthaltsraum. Er verschwand kurz in die Umkleide. Karin und Biggi sahen sich an. ``Was ist den mit dem los?´´ fragte Biggi. Karin zuckte die Schulter. Als Ralf wieder kam versuchten sie herauszubekommen was los war doch Ralf lächelte nur und schwieg. Gegen Elf Uhr ging der Alarm los. Alle drei sprangen auf und liefen zum Heli. kaum hatte Ralf die Tür geschlossen hob Biggi ab. Es war nur ein Transportflug. Sie mussten ein Spenderorgan durch die Luft Kutschieren. Biggi regte sich mal wieder auf. ``Wir sind doch kein Taxi unternehmen. Ebi regt sich nachher wieder über den hohen Kerosin verbrauch auf.´´ Ralf und Karin sahen sich an und mussten grinsen. Als die Basis in sicht kam hielt Ralf nach Maxi Ausschau da es bereits nach zwölf war. Schließlich sah er sie mit ihrem Fahrrad auf die Basis zukommen. Kaum war Biggi gelandet da kam Maxi schon um die Ecke geflitzt. Ralf stieg aus dem Heli und lief ihr entgegen. Als sie sich trafen fing er sie auf und drehte sich einmal im kreis mit ihr. Karin und Biggi standen vor dem Heli und beobachteten die beiden. Als Ralf wieder angehalten hatte stellte er Maxi wieder auf ihre Füße. Er kniete sich vor sie und lächelte sie an. Maxi legte plötzlich ihr arme um seinen hals und umarmte sie. Ralf nahm sie auch in den arm. Er hob sie hoch und ging mit ihr auf dem arm in den Aufenthaltsraum. Biggi und Karin gingen den beiden nach. ``Nah, wie war dein erster Schultag?´´ fragte Ralf während er Maxi ein Glas Saft aus der kleinen Küche holte. ``Es war super. Die sind alle total nett und ich habe schon zwei neue Freundinnen.´´ Erzählte Maxi strahlend. ``Hey das ist ja super. Ach ja das sind Biggi, unsere Pilotin und Karin, unsere Notärztin. ´´ stellte Ralf die beiden noch vor. Kurz darauf trafen die Jungs zum Schichtwechsel ein. ``Bist du nicht der Papa von Lisa und Laura?´´ fragte Maxi als sie Thomas sah. Der sah sie verdutzt an. ``Ja bin ich. Aber woher weist du das?´´ ``Ich bin mit Lisa und Laura in einer Klasse. Heute sollten alle erzählen was ihre Väter arbeiten. Als ich gesagt habe das mein Papa bei Medicopter 117 Sani ist haben die beiden erzählt das ihr Papa hier Pilot ist.´´ antwortete Maxi. ``Wir wussten ja gar nicht das du eine Tochter hast.´´ sagte Peter. Ralf lächelte in die runde. ``Das wusste ich bis gerade auch nicht.´´ das sagte er jedoch so leise das nur er es hören konnte. Laut sagte er ``Tja ihr wisst noch eine ganze menge nicht.´´ Er drehte sich an Maxi. ``Komm wir fahren zu Mama ins Krankenhaus.´´ Maxi nickte und suchte ihre Sachen zusammen. Im Auto fragte er `` Sag mal warum hasst du mich eigentlich als deinen Papa ausgegeben?´´ Maxi sah ihn an ``Alle hatten einen Papa, nur ich nicht. Bist du mir böse? Fragte sie dann ängstlich. ``Wenn du mir verrätst wie man dir Böse sein kann.´´ lachte Ralf. Jetzt musst auch Maxi lachen. Der Probe Monat war schnell vorbei. Nach der Schule fuhr Maxi zur Basis. Alle mochten sie und freuten sich wenn sie kam. Sie machte ihre Hausaufgaben und nach Ralf’ s schicht fuhren sie zu Gabi ins Krankenhaus. Sie machten zusammen Ausflüge und sie genossen die zeit in der sie zusammen toben konnten. In der Schule kam Maxi ohne Probleme mit. Sie lebte richtig auf. Das konnte auch Alexa bestätigen die noch ein paar mal vorbei kam um zu sehen ob alles in Ordnung war. Wenn Ralf Nachtschicht hatte übernachtete Maxi bei Lisa und Laura, ihren besten Freundinnen. Ralf bekam das vorläufige sorgerecht, bis Gabi wieder gesund war. Wenn Maxi in der schule war und Ralf keine schicht hatte saß er immer öfter an Gabis bett. Er las ihr vor oder erzählte ihr was es neues gab. Ihre werte wurden stück für stück immer kein kleines bisschen besser.

Ein halbes Jahr später: Ralf saß wieder mal an ihrem bett und beobachtete sie. Langsam stand er auf und nahm ihre hand. ``Gabi, du musst wieder aufwachen. Bitte. Maxi braucht dich und ich auch. Außerdem muss ich dir was sagen. Ich glaube ich habe mich in dich verliebt. Du musst wieder aufwachen damit ich dich richtig kennen lernen kann.´´ Langsam lief eine träne über seine Wange. Er setzte sich wieder hin, er behielt Gabis hand jedoch in seiner. Hinter ihm ging die Tür auf. ``Hallo Ralf´´ ``Hallo Maxi. Was machst du denn hier? Hast du nicht Schule?´´ Fragte Ralf verwundert. ``Ich hatte so ein komisches Gefühl im Bauch, so als wenn heute etwas passieren würde. Meine Lehrerin hat mich nach hause geschickt. Ich habe gesagt das mein bauch weh tut.´´ Antwortete Maxi. Sie setzte sich auf seine Schoss. ``Hier ist aber nichts passiert.´´ sagte Ralf leise. ``Schau mal ihre Finger bewegen sich!´´ rief Maxi aufgeregt. Sie sprang auf und lief auf die andere Seite des Bettes. Gabi schlug langsam die Augen auf. Maxi lief nach draußen um einen Arzt zu hohlen. Ralf beugte sich über Gabi. ``Hallo Gabi!´´ kurz darauf kamen ein paar Ärzte herein. Ralf nahm Maxi auf den Arm und ging mit ihr auf den Flur. Gabi konnte zwei Tage später auf die Normale Station verlegt werden. Sie bekam ein Zimmer mit blick auf den Heliport.

Maxi kam auf die Basis um Ralf abzuholen. Ralf saß am Fluss Ufer und Träumte. Maxi lief in den Aufenthaltsraum. ``Hallo Biggi, Hallo Karin! Wo ist den Ralf?´´ ``Hallo Maxi! Ralf sitzt an der Salzach. Sag mal ist irgendetwas passiert? Seit ein paar tagen ist er total gut gelaunt?´´ antwortete ihr Karin. ``Meine Mama ist aufgewacht!´´ antwortete Maxi und ließ die beiden Frauen dann einfach stehen. In der Tür stieß sie mit Michael zusammen. ``Entschuldigung´´ rief sie nur schnell im weiterlaufen. Am Rand der kleinen Wiese die zwischen der Basis und der Salzach lag blieb sie stehen. ``Na los Ralf, Mama wartet schon.´´ Ralf stand auf und lief auf sie zu. ``Ja, Ja ich komme ja schon. Weglaufen wird sie ja wohl kaum, oder?´´ Maxi musste Lachen. Im Krankenhaus angekommen redete Ralf mit dem behandelnden Arzt von Gabi. Der Arzt erlaubte einen kurzen Spaziergang durch den Krankenhaus Park. Maxi freute sich. Sie klopfte an die Tür und nach dem ``Herein´´ ihrer Mutter stürmte sie in das Zimmer. ``Hallo Mama, du darfst mit uns in den Park.´´ Ihre Mutter lächelte sie an und begrüßte sie mit einem Küsschen auf die Wange. ``Hallo mein Schatz. Wo hasst du denn Ralf gelassen?´´ ``Bin schon da´´ kam es in diesem Augenblick von der Tür. Ralf musste erst noch einen Rollstuhl besorgen. ``Hallo Gabi, nah wie geht’ s dir?´´ begrüßte Ralf sie. ``Na wenn ihr beide hier seid kann es mir doch nur gut gehen oder?´´ gab sie lachend zur antwort. Nachdem Gabi sich angezogen hatte half Ralf ihr in den Rollstuhl. ``Können wir jetzt endlich los?´´ fragte Maxi ungeduldig. Gabi und Ralf sahen sich an und nickten. Ralf schob Gabi zum Fahrstuhl und dann raus in den Park. Es hatte angefangen zu schneien und Maxi freute sich über den Schnee. Nach einer halben stunde brachten sie Gabi wieder auf ihr Zimmer. Sie verabschiedeten sich noch und fuhren dann nach Hause. Maxi packte ihre Sachen. Ralf hatte Nachtschicht und sie würde wieder bei Lisa und Laura übernachten. Nachdem Ralf sie zu Wächters gebracht hatte fuhr er zur Basis. Karin und Biggi waren noch nicht da. Ralf ging sich umziehen und kochte dann Kaffee in der kleinen Küche. Er war gerade fertig als die beiden Frauen kamen. Die Nacht verlief sehr ruhig. 10. Min. vor schichtende ging der Alarm los. ``Na das war klar´ ´motzte Biggi während sie mit den anderen beiden zum Heli flitzte. Auf der Autobahn war ein LKW ins schleudern geraten. Bevor er von der Straße abkam rammte er noch ein paar Autos. Ihren letzten Patienten Flog die Crew vier Stunden Später in das Krankenhaus in dem auch Gabi lag. Karin musste mit in den OP als Narkoseärztin. Ralf wandte sich an Biggi. ``Ich muss noch mal wohin. Wenn Karin vor mir wieder da ist fliegt schon mal vor. Wir haben eh seit zwei Stunden Feierabend.´´ Er drehte sich um und lief ins Krankenhaus. Biggi konnte gar nicht reagieren, so schnell war Ralf weg. Ralf lief die Gänge entlang zu Gabis Zimmer. Er klopfte an und trat ein. Gabi saß im Rollstuhl vor dem Fenster. Ralf ging langsam auf sie zu. ``Hallo Gabi´´ flüsterte er als er hinter ihr stand. Gabi zuckte zusammen. ``Entschuldigung, ich wollte dich nicht erschrecken.´´ sagte Ralf leise. Er hatte das Gefühl das irgendetwas nicht stimmte. Gabi sah immer noch aus dem Fenster. Ralf hockte sich neben sie und drehte den Rollstuhl so das er ihr Gesicht sehen konnte. Er zuckte zusammen. Gabi sah aus als hätte sie die ganze nacht geweint. Ihre Augen waren Rot geschwollen und auf ihrem Gesicht sah man noch die spuren die, die Tränen hinterlassen hatten. Biggi saß derweil im Heli und Langweilte sich. Sie nahm das Fernglas und beobachtete die Fenster des Krankenhauses. Plötzlich stutzte sie. An einem Fenster sah sie Ralf. Sie nahm das Fernglas weg und schaute dann noch einmal hindurch. Jetzt war sie sich sicher das es Ralf war. Er kniete vor einer Blonden Frau die im Rollstuhl saß. Jetzt nahm er sie in den Arm. Biggi lies das Fernglas wieder sinken. Ralf versuchte in der Zwischenzeit Gabi zu beruhigen. Er hielt sie im Arm und strich ihr immer wieder beruhigend über den Rücken. ``Bitte Gabi sag mir was passiert ist.´´ bat Ralf immer wieder. ``Maxi´´ brachte Gabi heraus. ``Was ist mit Maxi?´´ fragte Ralf. Langsam wurde er unruhig. Maxi war am Morgen mit ihrer Klasse nach München ins Museum Gefahren. Schließlich fing Gabi langsam und immer wieder von Tränen unterbrochen an zu erzählen. ``Maxi hatte......... Sie hatte einen Unfall. Sie liegt in München in der Kinderklinik.´´ ``Was ist passiert und wie schlimm ist es?´´ fragte Ralf. Er versucht ruhig zu bleiben. ``Ich weiß es nicht. Mir wurde nur gesagt das sie einen Unfall hatte und im Krankenhaus ist.´´ Gabi sah ihn noch einmal an und brach dann zusammen. Das war alles zu viel für sie. Ralf nahm sie auf den Arm, legte sie auf ihr Bett und klingelte nach einer Schwester. ``Ich werde zu Maxi fahren und Heraus finden was mit ihr ist. Ich bringe dir deine Tochter wieder her. Ich liebe dich.´´ Er gab ihr noch einen Kuss auf die Stirn. In der Tür traf er auf die Schwester. ``Ihre Tochter hatte einen Unfall. Ich fürchte das hat sie sehr mit genommen. Bitte kümmern sie sich um sie. Ich muss zu Maxi.´´ ``Ist gut Herr Staller.´´ antwortete die Schwester. Während er Richtung Heliport lief gab er Biggi über das Walki schon mal bescheid, damit sie die Maschinen anmachte. Biggi hörte am ton von Ralfs stimme das es ernst war. Kaum hatte Ralf die Türen geschlossen hob Biggi schon ab. ``Wo soll es den hingehen?´´ fragte Biggi. ``Nach München in die Kinderklinik.´´ antwortete Ralf. Biggi sah ihren Kollegen von der Seite an. So aufgelöst und verzweifelt hatte sie ihren Kollegen schon lange nicht mehr gesehen. Kurz vor München meldete sich Karin. Sie hatte sich ein Taxi genommen nachdem sie festgestellt hatte das ihre Kollegen weg waren. Sie fragte was das sollte, sie bekam jedoch von Ralf keine antwort mehr. Biggi stellte die Maschinen aus und Meldete sich dann wieder bei Karin. ``Sag mal, was ist den mit Ralf los?´´ fragte Karin. ``Keine Ahnung. Zuerst habe ich ihn mit einer Blonden Frau an einem der Klinik Fenster gesehen. Sie saß im Rollstuhl und Ralf schien sie zu trösten. Dann ist sie plötzlich in sich zusammen gesackt, Ralf hat sie aus dem Rollstuhl gehoben und ist dann vom Fenster verschwunden. 10. Min. später war er bei mir. Ich habe ihn dann nach München in die Kinderklinik geflogen. ´´ antwortete Biggi ihrer besten Freundin. Ralf lief durch die Gänge der Notaufnahme. ``Entschuldigung, können sie mir sagen wo ich Maxi Kollmann, oder ihren behandelnden Arzt finde?´´ fragte er eine der Krankenschwestern. Diese schüttelte den kopf zeigte ihm aber den weg zum Ärzte Zimmer. Nachdem er dort Angeklopft hatte bat man ihn herein. Er nickte dankend und trat ein. ``Kann mir einer von ihnen sagen wo ich Maxi Kollmann oder ihren Behandelnden Arzt finde?´´ fragte Ralf außer Atem. Einer der Ärzte nickte. ``Sind sie der Vater?´´ ``Nein, ich bin im Moment der Erziehungsberechtigte, da ihr Mutter in Rosenheim im Krankenhaus liegt.´´ antwortete Ralf. Der Arzt sah ihn an und nickte. ``Kommen sie bitte mit.´´ bat der Arzt und Ralf folgte ihm. Nebeneinander gingen sie den Flur entlang Richtung ITS (Intensivstation). ``Maxi hat einen sehr komplizierten Unterarm Bruch. Wir haben bereits heute Morgen vier stunden Operiert. Morgen müssen wir leider noch mal Operieren.´´ ``Wann ist sie transportfähig?´´ fragte Ralf. Wenn es keine Komplikationen gibt kann sie in zwei tagen nach hause. Vorrausgesetzt der Arm wird jeden tag von einem Arzt angekuckt. Aber ich glaube damit werden sie kein Problem haben.´´ Dabei zeigte er auf Ralfs Overall, denn er noch immer trug. Ralf bemühte sich zu einem lächeln. Ralf musste einen Grünen Kittel überziehen und durfte dann zu Maxi. ``Hey kleine, was machst du denn für Sachen?´´ fragte er lächelnd. Maxi sah ihn an. ``Wie geht es Mama?´´ stellte sie die Gegenfrage. ``Na Mama hat einen schönen Schreck bekommen und ich auch.´´ ``Wie bist du eigentlich so schnell hier hergekommen?´´ ``Biggi hat mich geflogen. Sie wartet noch oben auf dem Heliport. Du musst Morgen früh noch mal Operiert werden. Ich fliege jetzt mit Biggi zurück, sage Mama bescheid und komme dann so schnell ich kann wieder her. Wenn du wieder aufwachst bin ich da. In Ordnung?´´ Maxi nickte. Ralf verabschiedete sich von ihr und machte sich wieder auf den weg zu Biggi. ``So wir können wieder.´´ Biggi sah ihn an. ``Könntest du mir freundlicher weise erklären was hier gerade abläuft?´´ bat sie dann. Ralf lächelte sie an und schüttelte den Kopf. Biggi seufzte und hob ab. ``Ach ja könntest du mich bitte in Rosenheim im Krankenhaus absetzen.´´ bat er dann noch lächelnd. ``Sonst noch wünsche. Wie ich bereits erwähnte >Wir sind kein Taxiunternehmen<´´ ``Biggi bitte!!´´ ``Nah gut. Aber nur weil du es bist.´´ die beiden sahen sich an und lachten. Sie setzte Ralf in Rosenheim ab und flog dann zur Basis. Als Karin das Geräusch des Helis hörte ging sie mit den Jungs nach draußen. Nachdem sie gelandet und ausgestiegen war wurde sie von den anderen mit fragen bestürmt. Biggi wieder holte was sie bereits Karin gesagt hatte. Die anderen hatten das zwar schon gehört doch sie wollten es lieber von Biggi hören. ``Ich glaube wirklich unser Sani dreht am rad. Der kann nur froh sein das Ebi im Urlaub ist.´´ beendete sie ihren bericht. Ralf war inzwischen auf dem weg zu Gabis Zimmer. Doch das war leer. Nachdem ihm die Krankenschwester nicht sagen konnte was passiert war machte er sich auf den weg zu Ärzte Zimmer. ``Guten Tag ich suche Dr. Brecht. Können sie mir sagen wo ich ihn finde?´´ ``Ich glaube er ist gerade auf der ITS.´´ antwortete ihm eine junge Ärztin. Ralf bedankte sich und machte sich auf den Weg zur ITS. Er zog sich einen grünen Kittel über und fragte eine Schwester nach dem Arzt. ``Dr. Brecht? Der ist, glaube ich gerade bei Frau Kollmann. Das Zimmer da Vorne.´´ dabei zeigte sie den Gang hinunter. Ralf bedankte sich und ging zu dem Zimmer das die Schwester ihm gezeigt hatte. Nachdem er eingetreten war stellte er sich neben Gabis Bett und nahm ihre Hand. ``Was ist mit ihr?´´ fragte er Dr. Brecht, der neben ihm stand und etwas aufschrieb. ``Ihre werte waren heute Mittag sehr schlecht. Irgendetwas scheint sie beunruhigt zu haben. Wir konnten sie soweit stabilisieren. Sie schläft zur Zeit. Ich schau später noch mal rein.´´ Dr. Brecht gab Ralf die Hand und ließ ihn dann alleine. ``Hallo Gabi. Ich war bei Maxi. Ihr geht es soweit gut. Sie hat einen ziemlich Komplizierten Unter Armbruch. Sie wird morgen früh noch einmal Operiert. Ich habe ihr versprochen dazusein wenn sie aufwacht. Ich bleibe aber noch hier bis ich weis das es die gut geht.´´ Gegen 22.00Uhr spürte es eine hand auf seinem Kopf. Ralf blickte auf. Gabi sah ihn lächelnd an. Ralf war mit seinem Kopf auf der Bettkante eingeschlafen. Jetzt stand er auf und beugte sich über Gabi. Er wollte ihr einen Kuss auf die Stirn geben doch Gabi nahm seinen Kopf zwischen ihre Hände und gab ihm einen Kuss auf den Mund. ``Ich liebe dich´´ flüsterte Ralf. Gabi sah ihn lächelnd an. ``Ich liebe dich auch´´ wieder Küssten sie sich zärtlich. Er gab Gabi noch einen Zärtlichen Kuss und verabschiedete sich dann von ihr. Vor dem Krankenhaus rief er sich ein Taxi. Er lies sich zur Basis bringen. Im Aufenthaltsraum saßen Peter, Michael und Thomas. ``Hallo Jungs´´ rief Ralf ihnen im vorbei gehen zu. Die drei sahen sich verwundert an. ``Was war das denn?´´ wollte Peter wissen. ``Das war unser lieber Kollege der zur Zeit nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.´´ antwortete ihm Thomas lachend. Die beiden anderen fingen auch an zu lachen. Ralf hatte sich bereits umgezogen und stand jetzt im Aufenthaltsraum. Den letzten Satz von Thomas hatte er noch gehört. ``Bei mir sind alle Tassen vollzählig versammelt´´ sagte er lachend. ``Ach ja Michael, haben wir jetzt die nächsten drei Tage frei?´´ fragte er noch. ``Ja, der Heli geht zum 100 Stunden Service.´´ antwortete Michael. Ralf verabschiedete sich und fuhr dann nach Hause. Er packte ein paar Sachen für Maxi und sich zusammen und stieg wieder ins Auto. In München angekommen suchte er sich ein Hotel in der nähe der Klinik. Am nächsten Morgen fuhr er schon sehr früh zur Klinik. Maxi wurde bereits auf die OP vorbereitet doch Ralf durfte noch mal kurz zu ihr. ``Hallo meine süße. Schöne Grüße von Mama. Wenn du aufwachst bin ich bei dir.´´ Maxi nickte schwach und wurde dann in den OP geschoben. Nun begann das lange warten. Eine Krankenschwester brachte ihm einen Kaffee. Nach vier ein halb Stunden kam endlich der Arzt der Operiert hatte zu Ralf. ``Herr Staller?´´ Ralf nickte und gab ihm die Hand. ``Die OP ist gut und ohne Komplikationen verlaufen. Eine Schwester wird ihnen zeigen wo sie Maxi finden können.´´ ``Kann ich sie Morgen mit nach Hause holen?´´ ``Ich denke schon.´´ Ralf bedankte sich und folgte der Schwester. Er betrat das Zimmer von Maxi und setzte sich an ihr Bett. Er nahm ihre hand und streichelte sie. Nach einer weile wachte Maxi auf. Als sie die ganzen Schläuche und Geräte sah geriet sie in Panik. Ralf beugte sich über sie und beruhigte sie wieder. Eine Krankenschwester kam herein und überprüfte ihre werte. Ralf saß den ganzen tag an ihrem Bett und erzählte ihr von seinen Einsätzen. Viele der Geschichten kannte maxi zwar schon aber sie wollte sie immer wieder hören. Abends blieb Ralf solange bis ihn die Nachtschwester raus warf. Als er am nächsten morgen in Maxi’ s Zimmer kam saß sie bereits angezogen und ab fahr bereit auf ihrem Bett. Maxi’ s Arzt kam noch vorbei. Er gab Ralf die Röntgenbilder und die Entlassungs- Papiere. Ralf bedankte sich und nahm Maxi auf den Arm. Ihre Tasche hängte er sich über die Schulter. Er trug sie zum Auto und schnallte sie an. Auf der Fahrt nach Hause schlief Maxi ein. Ralf fuhr direkt zu Gabi ins Krankenhaus. Er nahm Maxi wieder auf den Arm. Maxi legte ihre Arme um seinen Hals und schlief weiter. Vor Gabis Zimmer angekommen klopfte er und nach dem ``Herein´´ betrat er leise das Zimmer. Gabi sah auf und als sie Ralf mit Maxi erblickte Atmete sie hörbar auf. Ralf legte einen Finger auf den Mund damit Gabi leise war. Er ging zu dem Zweiten Bett in Gabis Zimmer und Legte Maxi hinein. Er zog ihr noch die Schuhe aus und deckte sie zu. Dann drehte er sich zu Gabi um. Er setzte sich auf ihre Bettkante und gab ihr einen zärtlichen Kuss. ``Ich bin so froh das du sie bei dir aufgenommen hast. Du musst mir aber jetzt mal erzählen wie ihr beide euch kennen gelernt habt. ´´ bat Gabi. Als Ralf geendet hatte sah Gabi ihn lächelnd an. ``Ich bin so froh das es dich gibt.´´ sie strich ihm sanft mit den Fingern übers Gesicht. Ralf genoss es von ihr berührt zu werden. Sie fingen an sich zu küssen. Dabei vergaßen sie alles um sich herum. So merkten sie auch nicht das Maxi aufwachte. Es dauerte eine weile bis sie wusste wo sie war. Sie drehte ihren kopf zur Seite. Sie musste lächeln als sie ihre Mutter und Ralf sah. Nach einer weile machte sie sich bemerkbar. ``Na ihr zwei. Das wurde jetzt aber auch mal zeit, oder?´´ Gabi und Ralf fuhren auseinander. ``Oh dich haben wir ja total vergessen.´´ stammelte Ralf. ``Na das habe ich gemerkt.´´ Maxi stieg aus dem Bett und setzte sich zu Ralf und Gabi. ``Wie geht es dir mein schatz?´´ fragte Gabi. Sie gab ihrer Tochter einen Kuss auf die Wange und strich ihr durch’ s Haar. ``Mein Arm tut ein bisschen weh aber sonst geht er’s mir gut.´´ antwortete Maxi lächelnd. ``Weist du was die mir da rein getan haben?´´ fragte sie ihr Mutter und deutete dabei auf ihren Gips. Gabi schüttelte den Kopf. ``Die Ärzte haben da Fünf Schrauben rein getan. Ist das nicht cool?´´ Gabi sah ihre Tochter an und nickte. Wenn sie jedoch daran dachte das ihre Tochter Fünf Schrauben im Arm hatte wurde ihr etwas mulmig. Es klopfte an der Tür und Dr. Brecht trat ein. ``Guten Tag. Ich überprüfe noch einmal ihre werte Frau Kollmann und wenn alles in Ordnung ist können sie nächste Woche nach hause. Mein Kollege hat mich vorhin angerufen. Ich soll mir deinen Arm ansehen.´´ sagte er an Maxi gewand. Diese nickte und hielt dem Arzt ihren Arm hin. Ralf gab ihm die Unterlagen. Nachdem Dr. Brecht fertig war bat Ralf Maxi sich anzuziehen da er nach Hause fahren wollte. Bei den Schuhen musste Ralf ihr helfen. Er gab Gabi noch einen Kuss und verabschiedete sich von ihr. Maxi hatte sich schon verabschiedet und war bereits auf dem Weg nach unten. Ralf gab Gabi noch einen letzten Kuss und lief ihr dann hinterher. Es hatte wieder angefangen zu schneien. Ralf und Maxi führten auf dem Parkplatz ein Freuden Tänzchen auf. Gabi beobachtete sie von ihrem Zimmer aus. Eine Woche später durfte Gabi nach Hause. Ralf holte sie ab. Maxi war noch in der Schule. Ralf schloss die Tür auf und stellte Gabis Koffer in den Flur. ``Willkommen zu Hause mein Schatz!´´ Gabi lächelte ihn an und ging langsam durch die Wohnung. Ralf setzte Wasser auf und als es kochte gab er die Spagetti hinein. Gabi hatte sich inzwischen auf Maxi’ s Bett gesetzt. Langsam lief ihr eine Träne über die Wange. Plötzlich stand Ralf neben ihr. Gabi zuckte zusammen da sie ihn nicht kommen gehört hatte. Ralf kniete sich vor sie. ``Was ist los?´´ fragte er besorgt. Gabi lächelte. ``Nichts, ich bin einfach nur froh das es dich gibt und das du Maxi versorgt hast und .... ach ich bin einfach nur Glücklich.´´ Sie legte ihre Arme um seinen Hals und lies ihren Glückstränen freien lauf. Ralf musste Lächeln. Er nahm sie in den Arm und strich ihr Beruhigend über den Rücken. Die Haustür wurde aufgeschlossen. Maxi stellte ihren Schulranzen in den Flur und lief in die Küche. Sie nahm den Topf von der Herdplatte und machte den Herd aus. Sie zog ihre Jacke aus und hängte sie auf. ``Ralf wo bist du?´´ ``Ich bin in deinem Zimmer.´´ ``Hallo Mama. Seit wann bist du den aus dem Kranken haus raus?´´ rief Maxi freudig als sie ihre Mutter sah. Gabi lies Ralf los und nahm ihre Tochter in den Arm. ``Ralf hat mich vorhin abgeholt.´´ ``Ähm, was hattet ihr mit den Spagetti vor?´´ fragte Maxi. ``Ach du meine Güte. Die habe ich ja total vergessen.´´ ``Ich habe sie runtergenommen als ich gekommen bin.´´ beruhigte Maxi ihn. Ralf atmete auf. Maxi kniete sich neben die beiden und legte jedem einen Arm um den Hals. Wobei sie jedoch mit ihrem Gips aufpassen musste. ``Sind wir jetzt eine richtige Familie?´´ Ralf und Gabi sahen sich an und Maxi schaute von einem zum anderen. Dann nickten Ralf und Gabi gleich zeitig. Jetzt mussten sie alle lachen. Sie standen auf und gingen in die Küche um die Spagetti zu essen. ``Meine Kollegen und ich haben weihnachten immer auf der Basis gefeiert. Sollen wir das dieses Jahr auch so machen oder wollt ihr beide hier feiern?´´ fragte Ralf beim Essen. ``Mit Lisa und Laura Weihnachten feiern? Dass ist eine sehr gute Idee.´´ fand Maxi. Gabi lachte. ``In Ordnung.´´

Einen Monat später. Max hatte einen riesengroßen Tannenbaum Besorgt und auf dem Hof aufgestellt. Beim Schmücken hatten ihm seine Tochter und sein Enkel geholfen. Um 8°° Uhr wollten sich alle Treffen. Ralf war schon fertig und wartete im Flur ungeduldig auf seine beiden Damen. ``Los jetzt. Wir kommen sonst noch zu spät.´´ rief er ungeduldig Richtung Schlafzimmer. ``Wir kommen ja schon´´ kam die zwei stimmige antwort. ``Wer’ s glaubt´´ sagte Ralf so leise das nur er es hören konnte. Doch da kam Maxi bereits aus dem Badezimmer. Sie hatte eine neue Jeans und ein Glitzerndes Top an. Darüber trug sie noch eine Jeansjacke. Sie sah total süß aus. Ihre blonden haare trug sie offen und Gabi hatte sie ein kleines bisschen geschminkt. Ralf Kniete sich vor sie. ``Du bist total hübsch.´´ Maxi strahlte ihn an. ``Wart mal ab bis du Mama siehst.´´ antwortete Maxi und lächelte verführerisch. Ralf sah sie an und stand dann wieder auf. Gespannt schaute er Richtung Badezimmer. Im Tür rahmen erschien jetzt Gabi. Ralf hielt die Luft an, was er jetzt gerade sah verschlug ihm die Sprache. Gabi kam langsam auf ihn zu. Sie hatte ein langes rote Kleid mit Spagettiträgern an. Ein Schlitz an der Seite der bis zum Knie ging ermöglichte ihr das laufen. Im Brustbereich war das Kleid weit ausgeschnitten. Um die nackten schultern hatte sie ein rotes seiden Tuch gelegt. Ihre Blonden haare waren leicht gelockt. Ralf stand immer noch mit offenem Mund da und staunte. Gabi lächelte ihn an und gab ihm einen Kuss auf den Mund den Ralf glücklich erwiderte. ``Du siehst super aus.........Du bist die schönste Frau der Welt....´´ stotterte Ralf. Er konnte es immer noch nicht fassen. ``Können wir jetzt endlich fahren?´´ fragte Maxi ungeduldig. Gabi und Ralf nickten. Zusammen gingen sie runter zum Auto. Vor der Basis stieg Ralf aus und machte seinen Damen die Türen auf. ``Weiß einer von euch wenn er noch mit bring. Ich meine außer Maxi. Wo bleibt er überhaupt?´´ fragte Thomas. Er stand vor de großen Tisch in der Halle und zählte nach ob er nichts vergessen hatte. ``Dreh dich mal um. Dann sind gleich beide fragen beantwortet.´´ gab ihm Karin lachend zur antwort. Thomas sah erst sie an und dann sah er zum Hallen Tor. Ralf betrat gerade die halle. Maxi und Gabi gingen neben ihm. Maxi lief sofort zu Lisa und Laura. Ralf kam mit Gabi auf Thomas und die anderen zu. Ralf sah seinen freund lachend an. ``Hey Kumpel, klapp den Kiefer wieder hoch. Darf ich vorstellen Gabriele Kollmann.´´ sagte Ralf. Thomas klappte den Kiffer leicht irritiert weder hoch. Alle anderen Lachten. Eine Viertel Stunde später: ``Hast du Ralf gesehen?´´ fragte Gabi. ``Ja, er ist gerade eben nach draußen gegangen. Wenn du ihn findest sag ihm bitte das es gleich essen gibt.´´ bat Biggi sie. ``Ja mach ich.´´ antwortete Gabi ihr lächelnd. Als sie nach draußen kam sah sie Ralf nicht sofort. Er saß auf der anderen Seite des Helis. In seiner Hand hielt er ein kleines, mit samt überzogenes Kästchen. In dem Kästchen lag ein silberner Ring mit einem kleinen Steinchen in der Mitte. Ralf saß da und sah abwechseln die Sterne und den Ring an. Er seufzte. Gabi kam um den Heli herum. Als Ralf merkte das jemand kam klappte er das Kästchen zu und steckte es in die Tasche. ``Hallo mein schatz. Was machst du den hier draußen?´´ fragte Gabi. Ralf stand auf und stellte sich vor sie. Er gab ihr einen Kuss und antwortete. ``Ich musste meinen Mut sammeln und nachdenken.´´ ``wofür musstest du denn deinen Mut sammeln?´´ fragte Gabi. ``Neugierig bist du auch gar nicht, oder?´´ fragte Ralf lachend. Gabi schüttelte lächelnd den Kopf. Ralf wurde ernst. Er atmete noch einmal tief durch und kniete sich dann vor Gabi. Er nahm das Kästchen aus der Tasche und öffnete es. ``Ich liebe dich und ich möchte mein Ganzes leben mit dir und Maxi verbringen. Möchtest du mich Heiraten?´´ Hinter ihm leuchtete der Tannenbaum und über ihnen funkelten die Sterne und der Mond. Gabi sah ihn überwältigt an. ``Ja´´ flüsterte sie kaum hörbar. Ralf stand lächelnd auf. Er nahm den Ring aus dem Kästchen und steckte ihn ihr an den Finger. Gabi lächelte glücklich. Ralf nahm Ihren Kopf zwischen seine Hände und Küsste sie zärtlich. ``Ich liebe dich über alles!´´ flüsterte er als sie sich kurz voneinander lösten. ``Ich liebe dich auch´´ antwortete Gabi. Vorsichtig strich sie mit den Fingern über sein Gesicht. Wieder Küssten sie sich. Plötzlich kam maxi angelaufen. Als sie die beiden sah blieb sie stehen. Sie wollte Ralf so gerne als Papa haben. So lange hatte sie sich eine richtige Familie gewünscht. Einen Vater hatte sie ja nie gehabt und als ihre Mutter dann auch noch weg war, war ihr einziger Wunsch eine richtige Familie. `` Gabi, Ralf´´ Die beiden lösten sich voneinander und lächelten sich noch einmal an. Maxi kam auf sie zu gelaufen. Ralf ließ Gabi Los. Er breitete die Arme aus und fing Maxi auf und drehte sich einmal mit ihr im kreis, wobei er auf den Gips aufpassen musste. ``Das Essen ist fertig. Ich sollte euch beide holen.´´ sagte Maxi als Ralf sie wieder runter gelassen hatte. Ralf und Gabi nickten. Sie nahmen Maxi in die Mitte und gingen zurück in die halle. Sie setzten sich zu den anderen an den Tisch und ließen sich das Essen schmecken. Nach dem Essen saßen sie noch eine weile zusammen. Maxi saß auf Ralfs Schoß. Sie hielt die Hand ihrer Mutter in ihrer eigenen. Ihr fiel der Ring ziemlich schnell auf. ``Wow, ist der schön. Ich wusste gar nicht das du so einen schönen ring hast.´´ Gabi sah erst ihre Tochter und dann Ralf an. Dieser nickte. ``Denn habe ich von Ralf bekommen. Er hat mir einen Heiratsantrag gemacht. ´´ Maxi fing an zu jubeln. ``Wenn du Mama Heiratest bist du doch mein neuer Papa, oder?´´ fragte sie ganz aufgeregt. Ralf nickte lächelnd. Maxi viel ihm um den Hals. ``Moment mal´´ mischte sich Karin ein ``hast du nicht gesagt Maxi wäre deine Tochter?´´ Was? Du hast maxi als deine Tochter ausgegeben?´´ mischte sich jetzt auch Gabi ein. ``Halt´´ Ralf hob abwehren die Arme. ``Ich habe sie nicht als meine Tochter ausgegeben. Sie hat mich als ihren Vater ausgegeben.´´ stellte Ralf klar. ``Du hast gesagt du bist mir nicht Böse.´´ maulte Maxi. ``Ich bin dir doch gar nicht Böse.´´ verteidigte sich Ralf. Maxi rutschte von seinem Schoß und lief zu Lisa und Laura. Gabi und Ralf wurden Beglückwünscht. Thomas stand auf. ``Wie wäre es mit Geschenken?´´ fragte er betont gleichgültig. Die Kinder fingen an zu jubeln und liefen nach draußen. Nun begann das große Geschenke verteilen und Auspacken. Thomas gab Ralf einen Briefumschlag. Ralf nahm ihn entgegen und öffnete ihn ohne vorher noch mal vorne drauf zu schauen. Heraus zog er ein Ultraschallbild. Er lief zu Gabi. ``Stimmt es, bekommen wir wirklich ein Baby?´´ ``Ja schon. Aber woher weißt du dass?´´ wollte Gabi verdutzt wissen. ``Na hier ist doch das Bild.´´ Er hielt ihr denn Brief hin. ``Der ist nicht von mir. Meiner ist hier.´´ dabei zog sie einen Brief aus ihrer Handtasche. Ralf sah sie an und drehte dann den Briefumschlag um. Vorne drauf stand Thomas. Ralf fing an zu lachen. Er ging zu Thomas und klopfte ihm auf die Schulter. ``Na Kollege. Mit dem Lesen hast du es wohl nicht so?´´ Thomas sah auf und nahm dann ebenfalls lachend den Brief entgegen. Ralf ging zurück zu Gabi. Sie Küssten sich zärtlich. Kurz darauf sprang Thomas auf, er lief zu Biggi, hob sie hoch und drehte sich einmal mit ihr im Kreis. ``Hey lass mich runter oder willst du das unser Baby ein Schleudertrauma bekommt? Außerdem ist mir schon wider schlecht.´´ schrei Biggi. Thomas lies sie runter und Biggi flitzte auf’ s Klo. Alle fingen an zu lachen. Ralf wendete sich wieder an Gabi. ``Na dann kommt mein Geschenk ja genau richtig.´´ Er reichte ihr einen Briefumschlag. Gabi machte ihn auf und zog ein bild heraus. Darauf war ein wunder schönes Haus zu sehen. Hinter dem haus gab es einen großen Garten. Gabi freute sich riesig. Es wurde noch lange gefeiert

Silvester wurde ebenfalls auf der Basis gefeiert. Genau um Mitternacht standen alle auf dem Hof und feierten den Begin des neuen Jahres. Am 1. Januar konnten Ralf, Gabi und Maxi mit dem Umzug in ihr neues Heim beginnen. Ralf war Glücklich. Er freute sich auf das Leben mit Gabi und Maxi und natürlich mit Paulchen. Paulchen wurde Acht Monate später Geboren.

Copyright 2004: Mareike

 

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