A-Crew

B-Crew

   

Thomas Wächter (Pilot)

Biggi Schwerin (Pilotin)

Dr. Mark Harland (Notarzt)

Dr. Karin Thaler(Notärztin)

Peter Berger (Sanitäter)

Enrico Cortini (Sanitäter)

   

 

Weitere teilnehmende Personen:

Gina Harland, Stella & Oliver Berger, Oberarzt Dr. Michael Lüdwitz, Dr. Dirk Lüdwitz, Laura Wächter mit Tochter Lisa und den Polizeipiloten und Freund Jens Köster

Glück im Unglück

Wohnung Gina und Mark

Durch ein setsamens Geräusch wurde Mark aus dem Schlaf gerissen. Da nach hörte er die Toilettenspülung. Er stand auf und ging auf den Flur. Seine Frau Gina lehnte an der Badtüre schneeweiß im Gesicht. Gina war ca. 1,60 groß, braue Haare und hatte braune Augen, die nun müde wirkten. Er ging auf sie zu und nahm sie in die Arme. Sie war im 4 Monat schwanger und hatte fürchterlichen Brechreiz seit sie schwanger war. Die Nacht war sie 6mal auf um sich zu übergeben. "Ich kann nicht mehr. Das Kind muss mich hassen, Mark. Die ganze Nacht habe ich fast kein Auge zu gemacht. Das war jetzt das 6.mal das ich mich übergeben habe und ich spucke nur Galle.", meinte Gina während sie den Kopf auf seine Schultern legte. Er nahm sie auf den Arm und trug sie in Richtung Bett. Dann machte er ihr einen Kamillentee. Den brachte er ihr ans Bett bevor er ging und meinte "Du rufst mich an wenn es dir schlechter geht dann frage ich Karin, ob sie meine Schicht übernimmt.", sagte er zu ihr und küsste sie. Als er nochmals nach ihr sah war Gina schon eingeschlafen.

Basis

"Morgen die Herren Berger und Wächter", maulte der Basisleiter Herr Höppner. Sein Gesicht war rot vor Wut. "Wo ist Herr Dr. Harland? Immer noch nicht da, was? Kann der einmal pro Woche pünktlich sein? Er muss sofort in mein Büro kommen." , sagte Höppner sauer. Bevor er in sein Büro ging kam von der Türe. "Der Kollege Harland hat angerufen, während Sie beim Bäcker waren, seine Frau ist zusammengebrochen und er kommt etwas später. Sollte ein Einsatz kommen fliege ich als Arzt mit. Die Herren Wächter und Berger haben nichts dagegen .", meinte Dr. Karin Thaler, die Notärztin des B-Team. Sie war eine sehr charmante Frau. Ihre langen über die schultergehenden Haare waren zu einem Zopf zusammen gebunden. Schlank war sie und sehr hübsch. Bei den Männer von Medicopter 117 sehr beliebt, da sie jeden Streich, besonders wenn er Höppner betraf, mitmachte und zu keiner Ausrede verlegen war, wenn es um den Kopf einer ihrer Kollegen ging. In diesem Fall war das keine Ausrede, sondern eine Lüge, denn Mark hatte nicht angerufen. Als Höppner in seinem Büro verschwunden war meinte Thomas nur, "Karin, Karin du wirst von Jahr zu Jahr besser. Wer hat dir diese Eigenart nur beigebracht. Ich habe kein Telefon gehört, oder doch?". Thomas stellte ihr eine Tasse Kaffee hin und bot ihr ein Butterhörnchen an.

Biggi und Enrico wollten nur heim, ins Bett sie zogen sich um und verabschiedeten sich.

Die Türe öffnete sich und Stella Berger und Oliver kamen rein. "Auf du Lauser. Ich wollte mit deinem Papa noch etwas besprechen bevor wir zu Aldi einkaufen fahren.", damit meinte sie ihren Sohn Oliver. Der hatte nur Schabernack im Sinn und hielt sie heute wieder auf Trab. Sein Gesicht war etwas rundlich und die blonden Haare hatten die Länge von einem frischgemähten Stoppelfeld. Die Frisur passte zu dem Temperament von Oliver. Er war pfiffig.

Stella ging auf Peter zu und küsste ihn. Dann sagte sie mit einem Lächeln im Gesicht "Schatz meinst du die Kommode wäre nicht was für unseren Gang. " Sie klappte das Werbeblatt eines Möbelhauses auf und zeigte auf die helle Kommode aus Eichenholz mit 5 Schubladen die sehr tief waren. "Schaut gut aus Stella. Ja mit der wäre ich einverstanden. Das heißt nein, denn sonst suche ich Oliver wieder eine Stunde lang und er liegt in einer und schläft.", sagte Peter zu seiner Frau. Die letzte war auf diese Weise kaputtgegangen. Als dies Karin und Thomas hörten lachten sie schallend.

Mark fuhr mit Karacho in Richtung Basis. 45 Minuten Verspätung hatte er und der Anpfiff von Höppner war ihm sicher, denn dieser legte auf Pünktlichkeit sehr großen wert. Er parkte sein Auto auf dem Parkplatz und rannte in Richtung Türe. "Morgen miteinander.", grüßte er. "Morgen Mark, wie geht es Gina?", wollte Karin wissen. "Nicht so toll, sie hat heute nacht 6 mal sich übergeben und konnte erst jetzt richtig schlafen. Karin kannst du mir den Gefallen machen, wenn es Gina sehr schlecht ginge, eher zu kommen, damit ich heim kann.", meinte er zu Karin. Diese nickte und zog sich um. Als sie nach 10 Minuten aus der Umkleide kam trug sie eine Jeans und eine weiße Bluse und sportliche Schuhe. Sie sah toll aus. Im Aufenthaltsraum angekommen ging sie auf Mark zu und flüsterte ihm die Lüge ins Ohr. Dieser bedankte sich mit einem Kuss auf die Stirn bei ihr und einem "Du hast bei mir was gut,Karin."

Karin ging nach draußen, wo Michael gerade um die Ecke gefahren kam um sie zu holen. Michael war auch mal Notarzt an der Basis gewesen und hatte nun eine Stelle als Oberarzt der Notfallmedizin und der Chirurgie angetreten. Die Klinik lag in Bad Reichenhall und er hatte wie seine Karin Nachtdienst und war sau müde. Sie stieg ins Auto zu ihm und sie fuhren in 5 Zimmer-Wohnung die sie seit kurzem bewohnten.

Als Mark aus dem Büro des Basisleiters kam war er mit einem Stapel Papier belanden und stinksauer auf Höppner. "Was bildet der sich ein? Ich kann nur weil München zu blöd ist zum genauen Lesen, kann ich den Mist nochmals schreiben. Hoffentlich kommt der Computer bald, damit ich es an ihm eingeben kann. Ich bin doch Arzt und Schreibtischhengst wie Höppner". , schimpfte er. Da Thomas und Peter Mitleid mit dem Freund hatten erklärten sie sich bereit ihm zu helfen.

Der Tag verlief ruhig. Um 16.30 ging Höppner in den wohlverdienten Feierabend ohne sich von den andern zu verabschieden. Aber es trauerte ihm keiner nach.

Schlafzimmer Karin und Michael

Als Michael die Augen aufschlug war es 16.00 Uhr. Er drehte sich um und wollte aufstehen aber eine freche Hand hielt ihn zurück. Karin hatte Hand um seinen Hals gelegt und begann ihn zu küssen. Dem konnte er nicht wiederstehen und sie fielen ins nochmals ins Bett und vergaßen für kurze Zeit (auf der Uhr vielleicht eine ½ Stunde ) alles .................

Doch eine Stunde später saßen sie am Kaffeetisch als es klingelte. Karin öffnete und Laura und Lisa waren. "Hallo meine kleine Süße" begrüßte Karin erst Lisa und gab dann auch Laura einen Kuss. "Wir dachten wir statten euch einen Kurzbesuch ab, bevor ihr verschwindet und ich in die Hose mache.", sagte sie lachend und gab Karin Lisa. Dann eilte sie in Richtung Toilette. Währendessen ging Karin mit Lisa auf dem Arm zu Michael. Dieser war immer froh wenn er seine kleine Enkelin hatte. Sie war ein Überraschungskind gewesen aber für ihn war das egal. Lisa war 3 1/2 Monate alt und mit ihrem sonnigen Gemüt machte sie allen Freude. Er nahm sie auf den Arm und starte einen Flieger auf den Armen mit einem "Hui, hui, kleine Maus." Karin stellte noch ein Gedeck für Laura hin und sie erzählte ihnen dass sie spazieren war und sich und Lisa was zum Anziehen gekauft hatte. Ihr könntet ja am Sonntag zum Essen kommen, wenn ihr wollt. "Das machen wir, denn wir haben beide frei. Dann können wir mal wieder mit Lisa spielen. Thomas hat auch frei, da die Flugsicherung einen großen Check-up vom Heli in München durchführt und er ihn nur hinfliegen muss und erst am Montagmorgen abholen muss." , berichtete Karin. Lisa und Laura gingen eine ½ Stunde später.

 

Basis

"Schichtwechsel, Herr Kollege", meinte Karin. "Ich bin eher da, weil Gina so schlecht geht und ich meine du es verdient zwei Stunden eher heimzugehen.", sagte Karin zu Mark. Dieser nahm das Angebot lieben gerne an.

Er zog sich um und ging.

Wohnung Gina/Mark

Als Mark die Türe auf schloss hörte er Stimmen aus dem Wohnzimmer. Es waren die von Gina und Stella. Stella hatte Gina das Kochen abgenommen und ihr Salzstangen und Kamillentee gebracht. "Danke Stella das ist wirklich sehr lieb von dir. Mir geht es zur Zeit sauschlecht vor Übelkeit und ich immer heilfroh wenn ich nicht kochen muss. Aber Mark kann ich nicht hungern lassen.", meinte Gina. "Ich stelle den Salat in den Kühlschrank und die Lasange brauchst nur noch einschalten so ca. 20 Minuten bevor er kommt.", sagte sie . Seit ihrem Unfall war Stella wie ausgewechselt sie kümmerte sich um alle Mitglieder der Medicopter117- Familie , so nannte sie die Crew, liebevoll. Mark kam ins Wohnzimmer und begrüßte die Beiden. Gina meinte er müsse sich bei Stella bedanken, denn sie hätte in bekocht. Ihm fiel dann nur ein zu sagen "Wenn unser Kind da ist, bin ich bei deiner Kochweise, liebe Stella eine Tonne." Er dankte ihr mit einem Streicheln über die Wange. "Warum bist du schon da? " , wollten die beiden Frauen wissen. Nun erzählte Mark ihnen von Karins Ausreden und das sie eher gekommen war, damit er zu Gina konnte. "Das ist echt Karin!" ,meinten die Beiden gleichzeitig.

Basis eine Woche später

"MAX, MAX wo bist du?" riefen Gina und Stella gleichzeitig, Dieser kam nun aus der Werkstatt mit ölbeschmierten Händen und meinte "Hier die Damen, was kann ich für euch tun." Max war der Mechaniker der Basis und das Herzstück zugleich. Der 49-jährige, war ein Charmeur, wie er im Bilderbuch stand. Die Statur war mollig aber für einen Mann mit 1,70 Körbergröße sah er gut aus. Die Damenwelt von Medicopter 117 nutzte es oft aus. Sein wienerischer Dialekt kam oft zum Vorschein.

"Du musst uns helfen. Karin hat nächste Woche Geburtstag und wir wollen sie überraschen mit einer Geburtstagsparty hier auf der Basis.", erklärten Stella und Gina. " Wann hat sie denn?", wollte Max genau wissen "Am Freitag. Können wir da hier nicht bis zum Samstag feiern. Wenn ich richtig informiert bin ist Höppner für 3 1/2 Wochen weg, da er 1 ½ Wochen in Lehrgang für "Mitarbeitertraktierung" geht und zwei Wochen Urlaub. Ach der Lehrgang steht heißt eigentlich "Moderne Mitarbeiterführung". Das trifft in seinem Fall nicht zu da er Mark immer zu Sau macht, wenn’s mir dreckig geht. Ohne Karin wäre der längst schon gekündigt., berichte Gina und Stella nickte. Dann sprachen sie den Vorgang durch und die beiden Frauen gingen in den Aufenthaltsraum und als sie Kaffee und den Tisch gedeckt hatten, da kam der Heli mit der A-Crew und einem dreckigen Mark. Er hatte ein Schlammbad in der Jauchegruppe eines Bauernhofes genommen und stank himmelweit. Als Gina und Stella ihn sahen lachten sie lauthals . Stella meinte zur Gina "Das ist das neue Deo von Hugo-Boss. Es soll den Männer Frauen vom Hals halten. Das Deo für Höppner." Thomas hatte die zynische Bemerkung gehört und meinte "Tut mir leid Mädels ich habe keinen Tümpel (See) gefunden wo ich ihn baden hätte schicken können." Karin kam mit Lisa auf dem Arm herein und meinte nur "Welch angenehmer Duft. Lisa hat vorhin nicht so gestunken, als ich sie wickelte." Thomas kam angezogen aus der Umkleide, der 39-jährige Pilot sah sehr gut aus. Er war sehr schlank hatte aber trotzdem breite Schultern, die für Frauen wie gerufen kamen wenn es Probleme gab, denn er hatte immer ein offenes Ohr. Als er seine kleine Enkelin sah lachte er und meinte zur Karin. "Muss sie ich betreuen während Laura Großeinkauf macht und du Dienstbeginn hast? Laura holt sie bei mir ab oder soll ich sie heimfahren.", während er das sagte grinste er hämisch und setzte seinen "Mir-kann-doch-eh-keine-widerstehn-Blick auf. "Ja Laura hat mich gebeten dir Lisa an zu vertauen, da sie zu Aldi und Getränke kaufen muss. Sie braucht etwa 2-3 Stunden, das heißt so gegen 18.00 steht sie bei dir vor der Türe. Den Kinderwagen habe ich im Auto. So wie dich kenne gehst du eh mit ihr spazieren.

Thomas nahm Lisa auf den Arm und küsste sie erst mal . Dann machte er mit ihr Flieger und warf sie in die Luft um sie wieder auf zu fangen. Lisa jauchte während essen lauthals. Danach räperte sie vor sich hin (räperte = kindliche Laute im Alter ab dem 3 Lebensmonat. Hier wird die Sprache gebildet beim Kind.) Biggi und Enrico kamen herein und freuten sich auch mal Lisa zu sehen. Sie war die "Prinzessin" von allen. Biggi und Enrico herzten sie auch noch bevor sie den Dienst übernahmen. Peter machte sich mit Stella und Oliver auf , denn er wollte mit ihnen noch Eisessen gehen. Mark und Gina fuhren in ein Geschäft für Babyausstattung, den sie wollten Kinderzimmer anschauen. Thomas baute die Babyschale (Kindersitz für Kinder von 0- 10 Monaten) von Lisa aus Karins Auto aus und in sein Auto ein. Dann fuhren die A-Crew heim und die B-Crew übernahm den Dienst.

Sie waren gerade dabei einen Kaffee zu trinken, da kam der Basisleiter in den Aufenthaltsraum. Er grüßte und meinte zu Karin gewandt "Frau Dr. Thaler ich brauche die Einsatzbericht vom letzten Monat. Ich hoffe für Sie, Sie haben schöner geschrieben, wie ihr Kollege er musste alle noch mal schreiben." "Ja da sind sie. Bitte Hr. Höppner. Nur wann kommt endlich der versprochene Computer, dann können wir die gleich selber eingeben und Sie müssen sie nur am Ende des Monats noch abrufen.", entgegnete Karin. "Voraussichtlich nächste Woche Frau Doktor.", meinte Höppner.

Höppner ging und Karin machte einen vielsagenden Blick in seine Richtung. Ab und zu wollte sie ihm den Hals umdrehen.

Sie setzte sich hin und wollte die Kaffeetasse in die Hand nehmen als die Sirene losging "MEDICOPTER 117 bitte melden", ertönte es. Karin stand auf und antwortete "Dr. Thaler hört." SCHWERER BERGSTEIGERUNFALL AM JENNER" "Verstanden Leistelle wir übernehmen", schrei sie in Mikro und rannte hinter Biggi und Enrico zum Heli. Diese startete so schnell den Heli, dass dieser das ganze Gras das Max auf einen Haufen gekehrt hatte Herrn Höppner ins Gesicht folg. Der fluchte. "Biggi starte langsam, wenn unser Chef Feierabend macht. Er muss nicht stinken wie Mark vorhin.", meinte Karin im trocken Tonfall. Sie erdete nur ein Lachen von den Anderen.

Nach nicht ganz 3 Minuten waren sie am Unfallort. Ein Bergsteiger war über den mit geröllbeladenen Weg herunter gestürzt und lag reglos am Boden. "Karin, Enrico ich lass euch per Winde hinunter, dann könnt ihr behandeln und suche mir einen Parkplatz für s Baby (so nannten die Piloten ihren Heli). Mach dem von Polizei klar dass er absperren muss und die Zuschauer der Unfallstelle verschwinden müssen. Wir sind hier nicht im Film.’", sagte Biggi zu Karin. Ihr Unterton war gereizt. Solche Anblicke brauchten die 30- jährige Pilotin auf die Palme. Biggi war klein und schlank. Sie hatte rotbraunes Haar und braune Augen.

Karin und Enrico waren unten angelangt und klinkten sich aus der Winde. Dann rannten sie mit Gepäck zum Unfallort. Gepäck waren die zwei Notfallrucksäcke und der DEFI (Defilator-à Gerät zur Wiederbelebung), die zusammen alles in einem 30 kg schwer waren. "Würden sie bitte die Ärztin und mich durchlassen, damit wir dem Verletzten helfen können", schrei Enrico und bannte sich einen Weg zu dem Verletzten, obgleich er einigen die Rucksäcke oder den DEFI in die Rippen stieß und so erreichte, dass sich die Schaulustigen auflösten. Als Patient fanden sie einen Mann, vor der ca. 45 Jahre alt war und ca. 1,80 groß war. Er war Ausländer, ein Türke, . "Hallo Dr. Karin Thaler. Was tut ihnen weh, können Sie mich hören? Wie heißen Sie.?", fragte Karin den Mann routinemäßig. Doch er war bewusstlos. Neben ihm lag ein Blutgruppenpass und ein Allergiepass. Er enthielt die Nachricht für die Ärztin, dass er gegen Wespen allergisch war. Enrico, Zugang, 500ml Ringer. Leg ihm am Bein einen Druckverband an. Er muss auf dem schnellsten Wege in die Klinik. Sonst können die Kollegen in der Chirurgie nicht mehr helfen, denn sie müssen mehrere Arterien abklemmen, da er sonst stirbt. Außerdem braucht er mind. 1 Liter Blutkonserve AB neg. ist eine seltene Blutgruppe. Dies hatte ein anderer Mann gehört und rannte auf Karin zu und schrie sie an." Wenn Doktor ihm Blut von anderen gibt lebst du nur noch 24 Stunden. Bei uns ist das verboten und wird mit dem Tod bestraft, du blondes Miststück." Bevor er nach Karin langen konnte riss in Enrico weg und schrie ihn lauthals an "Lassen Sie Frau Dr. Thaler sein. Sie macht hier einen nicht ganz leichten Job und wenn ihr Freund keinen Blutkonserven bekommt dann stirbt er". Karin hatte den Patienten soweit stabilisiert, dass er ansprechbar war. Er hieß Hr. Üzen und war aus Istanbul. Bevor sein Freund Karin ein zweites Mal zwischen reinlangen konnte schlug bei ihm eine Faust ein. Die hatte es in sich. "Enrico hat das sein müssen. Außerdem ich brauche den Tubus wir narkotisieren den Patient. Biggi lass die Winde mit Vakuummatratze runter. "Mache ich Karin. Außerdem Enrico hat nicht zu geschlagen, dreh dich mal um, du kennst den Mann der hinter dir steht.", bekam sie von Biggi zu hören. Karin drehte sich um und sah Jens Köster. Der Pilot hatte Biggi vertreten wie sie fast 2 Jahre krank war. Jetzt arbeitete er bei der Polizei und hatte eine Pilotenstaffel unter sich. "Hallo Jens. Danke, aber das hätte es nicht gebraucht.", meinte Karin in Richtung Jens gewandt. "Doch hat es und Enrico gibt mir recht. Denn ich habe etwas dagegen wenn eine ehemalige Kollegin und Freundin von mir als "blondes Miststück" beschimpft wird. Im übrigen Michael, Thomas ,Mark und Peter hätten das auch gewollt. Ich helfe euch schnell.", meinte Jens. "Danke Jens. Ach komme doch nächstes Wochenende zu meiner Geburtstagsfeier und bring Anna mit.", meinte Karin zum Schluss. Sie luden den Patienten in die Vakummatraze und klinkten sich ein dann wurden sie von Biggi zur nächsten Wiese geflogen, wo sie den Patienten dann in den Heli luden. Als ihn Karin im Heli ans EKG anschloss kam eine Nulliene. "Scheiße, DEFI Enrico schnell.", schrie Karin. Sie schockte den Patienten und holte ihn zurück. Biggi stell mit der Klinik in der wir angemeldet sind mit dem Arzt Verbindung her. "Bad Reichenhall nimmt uns auf. Stankt Johan. Flugzeit 4 Minuten .", gab ihr Biggi der Notärztin Auskunft. "Stankt Johnan, Dr. Lüdwitz, Chirugie. Was gibt’s Medicopter" "Dr. Thaler. Michael der Patient hat mehrere kaputte Arterien. Einige habe ich abgeklemmt so gut ich konnte, Patient ist Türke und hat die Blutgruppe AB neg. Er braucht mindesten 1 Liter Blut. Mehrere Rippenbrüche Verdacht auf innere Blutungen. An den Beinen oder in den Beinen befinden sich Fremdkörper.", gab Karin dem Kollegen, Oberarzt und Freund Auskunft. "Danke, für die Informationen Karin. Wann seit ihr da?, fragte Michael "Bin im Landeanflug", gab Biggi zur Antwort und setzte einen Moment später die Maschine auf den Landeplatz auf. Karin begleitet den Patienten in den OP und kam nach wenigen Minuten wieder zum Heli zurück. Dann folgen die Drei zur Basis.

Laura hatte für Dirk einen Pullover gekauft und wollte die Hauptstraße in der Innenstadt von Traunstein überqueren. Sie schaute sich um und wollte die Straße betreten, da...

wurde sie in die Höhe geschleudert und fiel zu Boden. Sie blutete aus dem rechten Bein stark, da sie in Scherben gefallen war. In der Basis kamen die Drei bis in den Aufenthaltsraum als der Ruf reinkam.

"MEDICOPTER 117, junge Frau von einem vorbeifahrenden Auto angefahren worden, und in Glassplitter gestürzt. Polizei vor Ort.", ertönte es durch den Funk. "Verstanden Leitstelle wir übernehmen., schrie Enrico ins Mikrofon. Sie rannten zum Heli und Biggi startete schnell. Als sie ankamen lief Enrico zu der Verletzten. Er erkannte Laura sofort. "Schnell Karin es ist Laura.", schrie er zurück. Karin kniete sich neben die blutüberströmte Laura. Enrico klemm ab. Zugang, 500 mg Ringer und eine Eilanmeldung für die nächste Klinik. Biggi sah Laura da liegen und fragte mit Tränen in den Augen "Schafft sie es, Karin?" "Ich denke ja, Biggi. Wenn wir Dampf machen und der Chirurg sehr gute Arbeit leistet und die Wirbelsäule nichts abbekommen hat." Wir haben Anmeldung für Rosenheim, St. Anna. Arbeit dort nicht Dirk, Karin?, fragte Biggi mit sorgenvollem Blick. Sie mochte Laura, wegen ihrer natürlichen Art. Außerdem war sie von Thomas die Tochter und Kollegin dazu. Sie beeilten sich sie in den Heli zu bringen und Karin ließ sich eine Verbindung mit dem Arzt herstellen. "St. Anna, Dr. Mauler", ertönte es aus dem Funk. "Dr. Thaler, Medicopter 117. Die Patientin ist 22 Jahre alt und die Tochter eines Kollegen. Sie ist vor 3 Monaten Mutter geworden und stillt noch. Sie eine schwere Oberschenkelwunde, da sie angefahren wurde und in den Scherbenhaufen gestürzt ist. Außerdem habe ich das Beck ruhig gestellt, da ich einen Teilquerschnitt nicht ausschlisse, Bein abwärst. Machen Sie bitte eine Kernspind und sagen sie arbeitet bei Ihnen ein Dr. Dirk Lüdwitz. "Nein ein Herr Dr. Dirk Lüdwitz arbeitet hier nicht, Frau Kollegin. Warum fragen Sie?, bekam sie zur Antwort. "Dr. Dirk Lüdwitz ist mein Stiefsohn, die Patientin seine Frau.", gab Karin dem Kollegen Auskunft. Sie landeten und Karin begleitete die in Narkose liegende Laura in den Kernspind und dann durch die Schleuse noch in den OP.

Dann ging sie zu den Anderen. Biggi hatte Thomas, Mark und alle informiert und sie kamen keine halbe Stunde später. Thomas hatte Michael und Dirk informieren lassen. Sie würden es erst erfahren, wenn sie als Chirurgen die OP am Patienten abgeschlossen hatten. Nun hieß es warten.

Die Stunden zogen sich hin.

Klinikum St. Petrus/ Rosenheim, Arztzimmer

"Herr Dr. Lüdwitz, für sie hat vor ca. 3 Stunden eine Frau Schwerin angerufen. Ihre Frau hat einen Unfall gehabt und wurde nach St. Anna hier in Rosenheim geflogen. Sie hatte mich aber ausdrücklich darum gebeten Ihnen es erst zu sagen, wenn Sie die OP beendet haben", erklärte eine Krankenschwester Dirk. Der diensthabende Chefarzt schaltete sich in das Gespräch ein "Solche Nachrichten haben Sie gleich zu überbringen, Schwester Cora. Das gilt für das nächste Mal. Egal wer es von den Chirurgen ist. Herr Dr. Lüdwitz, Sie gehen zu Ihrer Frau und rufen mich dann privat an, ob Sie morgen kommen. Hier ist meine Privatnummer., sagte Chefarzt Prof. Dr. Paul. "Ist gut, Hr. Prof. Paul. Danke." entgegnete Dirk. In Windeseile zog er sich um und fuhr los.

Auch Michael hatte es so erfahren.

 

Klinik St. Anna/Rosenheim- vor dem OP Bereich

" Ich fahre mit Lisa und Oliver heim.", meinte Stella. "Ihr informiert mich doch – oder nicht.?, sagte sie "Ich gehe auch heim und nehme Lisa mit, dann hat Stella nicht zwei Kinder.", meinte Gina. "Gina ich gebe dir Lauras Wohnungsschlüssel schlafe doch bei ihr im Gästezimmer dann ist Lisa daheim. Wir rufen Euch an wenn wir was wissen.", sagte Thomas.

Gina mit Lisa und Stella sowie Oliver gingen heim. Es war 21.00 Uhr. Seit fast 5 Stunden war Laura im OP. Dirk und Michael waren gerade gekommen und hatten sich informiert, da ging die Türe auf und eine junge Ärztin und ein Arzt kamen heraus. Die Ärztin ergriff das Wort "Dr. Anna Maus, mein Kollege und Oberarzt der Chirugie Dr. Mauler. Wir haben Frau Wächter operiert. Die obere Beinarterie haben wir verödetet und die Glassplitter entfernt. Eine Wirbelsäulenverletzung können wir ausschließen, das haben wir bei Schichtaufnahmen sehen können. Sie ist zwar sehr geprellt aber das wird sich in einigen Tagen wieder geben. Nur die inneren Verletzungen im Oberschenkel werden länger dauern bis sie heilen. Wir haben alles genau und schön genäht, denn die Frauen sind ja eitel. Dennoch wird sie beim Gehen starke Schmerzen haben und muss deshalb nach dem Aufenthalt hier in Kur. Da wir wissen, dass Frau Wächter ein Kind hat das gestillt wird, werden wir eine Einrichtung für Mutter und Kind suchen. Außerdem kann ihr Kind am Tage hier sein oder auch Nachts, je nachdem wie es geht. Da kläre ich mit dem Babyzimmer gleich ab.", meinte Dr. Anna Maus. "Kann ich zu ihr?, fragte Dirk die Ärztin als diese ihren Bericht beendet hatte. " Ja Herr Kollege, aber ihre Frau soll nicht viel reden." Er nickte stumm und ging.

Frau Wächter wird dann auf Zimmer 160 gebracht., meinte sie dann abschließend

Krankenzimmer Laura

"Hallo Schatz, was machst du nur für Sachen.", Dirk zog sich den Stuhl neben das Bett von Laura. Er streichelte sie. Da lag seine Laura, Die Haare waren blutverschmiert und sie hing an einem Tropf. Er streichelte sie und auch Thomas tat es. Langsam öffneten sich die Augen. "Wo bin ich? Was ist mit meinem Bein los, es schmerzt so sehr.?, sagt Laura leise. "Schatz dich hat ein Auto mitgenommen und in einen Scherbenhaufen geschleudert. Dein Bein ist verletzt wird aber wieder. Du bist ja nicht alleine. Thomas und ich sind da und einer von uns bleibt bei dir heute nacht.", erzählter ihr Dirk in ruhiger Stimme. Kurze Zeit später schauten die Anderen rein. Laura schlief auf grund des Schmerzmittels tief und fest. Sie hielten sich nicht lange auf. Als Karin das Zimmer verlassen wollte meinte Dirk nur "Danke Karin du bist die beste Notärztin. Ohne dich würde Laura nicht mehr leben." "Schon gut Dirk, aber dich braucht sie jetzt mehr als je zu vor. Ich rufe deinen Chef an und frage ob du einige Tage Überstundenabbau haben kannst." , meinte Karin.

Er gab ihr die Nummer von Prof. Paul und dann gingen die anderen. Dirk blieb bei Laura die Nacht am Bett sitzen. Irgendwann war er dann auf ihrem Oberkörper eingeschlafen.

Laura erholte sich rasch von der schweren OP. Sie wollte gesund werden, denn sie hatte vor mit Dirk und Lisa an die Ostsee zum Burgenbauen zu fahren. Dies war ihr Ansporn. Dirk las ihr eh jeden Wunsch von den Augen ab. Zwei Tage nach ihrer OP kam er mit einem Strauß Rosen und Lisa ins Zimmer. Die drei kuschelten und machten Spaß miteinander. Sie ließen sich auch nicht von den anderen stören. Diese besuchten Laura auch einige Tage später. Nach 14 Tagen wurde sie entlassen. Nach weiteren 4 Wochen Kur an der Nordsee mit Lisa waren sie daheim.

Nun wurde Karins Geburtstag nachgefeiert und der glückliche Ausgang von Lauras Unfall. Sie hatte Glück im Unglück.

Copyright 2004: Daniela

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