Gefangen
Medicopter117-Crew
A-Crew
Pilot: Thomas Wächter/ Jens Köster
Notarzt: Marc Harland
Sanitäter: Peter Berger
B-Crew
Pilotin: Biggi Schwerin
Notärztin: Karin Thaler/ Gabriele Kollmann
Sanitäter: Ralf Staller
Angestellte
Heidi (Sekretärin), Max (Mechaniker), Ebelsieder (Ebi) (Basisleiter), Victoria (Polizeibeamte)
SAR71-Crew
Pilot: Jens Blank
Notärztin: Sabine Petersen
Sanitäter: Jonny
Bordmechaniker: Wolke
Weitere Personen:
Michael (Dr. Robin Lau), Leon(Biggis Freund), Raphael(Karins Ex-Mann), Stella (Peters Frau), Dr. Klaus (Karins behandelnder Arzt),
Kinder
Lisa und Laura (Töchter von Thomas), Dirk (Sohn von Michael), Jascha Kollmann(Gabrieles und Ralfs Sohn), Oliver (Sohn von Stella und Oliver), Anna Köster (Jens Tochter),
Erst nach mehrmaliger Klingel ging Biggi ans Telefon. Sie war gerade erst vom Dienst nach hause gekommen und wollte eigentlich gerade unter die Dusche. ``Schwerin´´ meldete sie sich. ``Hallo Biggi hier ist Karin Warum tut er mir das an?´´ ``Hi Karin, wer tut dir was an?´´ ``Michael, er ist weg´´ ``Wie weg? Moment, ich ziehe mich schnell um und komme zu dir´´ ``Ok danke´´ 15 min. später Klingelte sie an Karins Tür. Als ihre Freundin die Tür öffnete erschrak Biggi. Karins Augen waren Rot verweint und die Schminke war verlaufen. Wortlos nahm Biggi sie in den Arm. ``Also was ist jetzt mit Michael?´´ die beiden saßen im Wohnzimmer. Karin überreichte ihr schweigend einen Brief.
``Hallo Karin,
Ich habe vor ein Paar Wochen eine andere Frau kennen und lieben gelernt. Ich habe gemerkt das ich dich kaum noch Liebe und deswegen werde ich mit Dirk zu ihr ziehen und wenn du vom Dienst kommst sind wir bereits weg. Bitte versuch nicht uns zu Finden.
Michael´´
``Das kann nicht sein ernst sein´´ brachte Biggi überrascht hervor. ``Doch das ist sein ernst. Seine Sachen Fehlen Größtenteils und auch die von Dirk. Ich habe gerade mit Ebelsieder gesprochen. Der hat gesagt das Michael heute Morgen Telefonisch gekündigt hat. Die schriftliche kam wohl mit der Post. Ich verstehe das nicht. Was habe ich den Falsch gemacht?´´ ``ich bin mir sicher das es nicht an dir lag.´´ Biggi versuchte ihre Freundin zu beruhigen. ``Aber warum hat er sich dann in eine andere Verliebt?´´ Biggi wusste darauf keine Antwort.
In den nächsten Wochen war Karin nur ein Schatten ihrer Selbst. Ihre Augen waren Stark gerötet und man sah ihr deutlich an das sie oft weinte. Fast ununterbrochen dachte sie an Michael und Dirk. Sie hatte eigentlich geglaubt bald einen Heiratsantrag von Michael zu bekommen. Stattdessen verließ er sie wegen einer anderen Frau. ``Warum? Warum war er gegangen ohne mit ihr zu reden? Was hatte ihm gefehlt, was er bei dieser Frau fand? Waren all seine Küsse und Berührungen Lügen gewesen?´´ Tag und Nacht Quälten sie diese Fragen doch sie fand keine antworten. Aus ihrer Sicht waren sie Glücklich gewesen. Schließlich beschloss sie sich nicht runter ziehen zu lassen sondern das leben zu genießen und Spaß zu haben. Wenn Michael meinte er würde mit einer anderen Frau Glücklicher würde sie ihm nicht nachweinen. Sie ging auf Männerfang. Eine Festebeziehung wollte sie auf keinen Fall mehr und so hatte sie einen One-Night-Stand nach dem anderen. Ihren Freunden viel auf das sie immer mehr Männer abschleppte. Sie wollten mir ihr reden doch Karin hörte ihnen nicht zu. Ihnen war Klar das dass eine Reaktion auf Michaels verhalten war.
Biggi fuhr das letzte Stück zur Basis. Kurz bevor sie diese erreichte kam ihr ein Roter Sportwagen entgegen. Verdutzt sah sie diesem Nach. Als sie zur Basis kam sah sie Karin die mit Charmantem lächeln hinter dem Roten Auto herwinkte. Doch kaum war es um die ecke verschwunden und aus ihrem Blickfeld verschwand das Lächeln wie auf Knopfdruck und sie senkte den Arm. Ohne Biggi zu begrüßen ging sie in die Umkleide. Biggi folgte ihr. ``Wer war das den?´´ Wollte sie wissen. Karin zuckte nur die Schulter. ``Irgendein Frustrierter Familienvater.´´ sagte sie ohne mit der Wimper zu zucken. Biggi sah entsetzt in die Augen ihrer Freundin. Das Flimmern was sie eigentlich aus diesen Augen kannte war verschwunden. Die Augen sahen sie Ausdruckslos an. ``meinst du das dass die richtige Lösung ist?´´ ``Warum muss die Lösung immer richtig sein? Mir macht sie Spaß´´ lachte Karin doch Biggi merkte das dass lachen nicht echt war. Die Sorge um ihre Freundin wuchs. Zusammen gingen sie in den AR und setzten sich über ihre liegen gebliebenen berichte. Zehn Minuten später kamen Ralf und Gabriele in den AR. Biggi stand auf und ging auf die beiden zu. ``Schön das du uns mal besuchen kommst´´ lächelnd nah sie ihre Freundin in den Arm. Gabriele und Ralf waren vor einem halben Jahre Eltern geworden und hatten Biggi zu Patentante ihres Sohnes Jascha gemacht. Seinen Sohn hatte Ralf auf dem Arm und lächelte seine Kollegin stolz an. ``Hallo Ralf. Darf ich ihn halten?´´ Ralf nickte. ``Hallo kleiner Mann, na wie geht es meinem Lieblingspatenkind?´´ ``Du hast nur eins´´ erinnerte Gabi lächelnd. ``Na und´´ grinste Biggi. Sie setzte sich wieder an den Tisch und gab dem kleinen Jascha einen Kuss auf die Stirn. Gabriele beobachtete sie Glücklich. Sie war froh so eine gute Patentante für ihren Sohn gefunden zu haben. Sie saß neben Ralf und hielt seine Hand. Immer wieder lächelten sie sich verliebt an. Karin sah sich das eine weile an. Dann schnaubte sie verächtlich und verließ den AR. ``Familiengetue´´ murmelte sie noch bevor sie in den Hangar verschwand. Die drei sahen ihr verdutzt nach und auf die Fragenden Blicke von Ralf und Gabi konnte Biggi nur die Schulter zucken. Eine halbe stunde vor Schichtende schrillte der Alarm los. Biggi übergab den kleinen Jascha wieder seiner Mutter und lief nach draußen. Ralf folgte ihr während Gabi den Einsatz bestätigte. Aus dem Hangar kam Karin zum Heli gelaufen. ``Was haben wir?´´ wollte sie wissen, während sie in den Heli stieg und die Tür schloss. ``Massenunfall auf der Autobahn . Ein LKW ist umgekippt und die nachfolgenden Autos sind in ihn hinein gefahren.´´ antwortete Ralf und suchte die Stelle auf der Karte. Schon von weitem konnten sie die Polizei- und Krankenwagen sehen. Ein Paar der Autos brannten. Die Feuerwehr war bereits dabei diese zu Löschen. Um den LKW herum war alles voller weißem Pulver. Karin, Ralf und Biggi stöhnten auf. Sie wussten dass das hier lange dauern würde. Und sie sollten recht behalten. Biggi landete und ihre beiden Kollegen verließen den Heli. Karin erkundigte sich beim Einsatzleiter und machte sich dann mit Ralf an die Arbeit. 3 ½ Stunden später waren endlich alle Unfallopfer versorgt und in die umliegenden Krankenhäuser verteilt. Biggi und Ralf flogen ein letztes mal zum Unfallort um Karin einzusammeln. Sehen konnten sie sie jedoch nicht. ``Wo ist den Karin? Über Funk wurde uns doch gesagt das sie nicht mit dem letzten Opfer mitgefahren ist. Sie müsste doch eigentlich hier sein´´ fragte Ralf doch Biggi konnte ihm die Frage nicht beantworten. Auch sie suchte nach dem Roten Overall ihrer Freundin. Biggi landete und die beiden begannen zu suchen jedoch ohne erfolg. Auch die letzten Einsatzkräfte die noch vor Ort waren konnten ihnen nicht helfen. ``Was sollen wir den nun machen?´´ wollte Biggi verzweifelt wissen. ``Zurück zur Basis Fliegen. Vielleicht ist sie doch mit in die Klinik gefahren.´´ sagte Ralf ruhig und ging mit Biggi zurück zum Heli. So Optimistisch wie er klang war er jedoch nicht. Er hatte das Gefühl das ihr etwas passiert war doch er wollte Biggi nicht beunruhigen.
Karin wurde langsam wieder wach. Panisch sah sie sich um. Sie lag gefesselt in der Ecke eines Raumes auf etwas weichem. Der Kälte nach zu Urteilen musste es ein Keller oder so etwas sein. ``Na, bist du endlich wach?´´ Karin sah sich im Dunkeln um doch sie brauchte eine weile bis sie den Mann sehen konnte der ihr gegenüber saß. ``Wer sind sie?´´ wollte sie voller Angst wissen. ``Du kennst mich und wer ich bin wirst du noch früh genug erfahren.´´ sagte er. Er ging zu ihr und schnitt ihr die fesseln an den Füßen durch. Karin wollte schon ausholen als er ihr eine Pistole an die Stirn hielt. ``Na, na, na. Wenn du dich benimmst löse ich die Fesseln wenn nicht bekommst du sie wieder. ``Was wollen sie von mir? Was ist mit meinen Kollegen?´´ wollte Karin leise wimmernd wissen. ``Was mit deinen Kollegen ist weiß ich nicht. Sie sitzen vermutlich gerade in der Sonne und lassen es sich gut gehen. Von dir will ich einfach nur das du genauso leidest wie ich.´´ Er grinste sie Fies an. Karin rieb sich die Handgelenke und musterte ihn. Es war zu Dunkel um zu erkennen wer er war. Ohne ihr den Rücken zu zukehren setzte er sich wieder. ``Also du kannst dich hier frei bewegen, wenn ich allerdings merke das du dich davon machen willst bekommst du deine fesseln wieder. Wenn du aufs Klo musst, da hinten steht ein Eimer.´´ er zeigte irgendwo hinter sich. Karin schauerte jetzt schon bei dem Gedanken jeden Tag einen Eimer benutzen zu müssen. Ängstlich und vorsichtig sah sie sich um. Sie schien in einem großen Kellergewölbe zu sein. Die Decke war ziemlich hoch. Ihre Augen gewöhnten sich langsam an die Dunkelheit. Nun konnte sie einen Tisch erkennen an dem er saß. Unter sich spürte Karin etwas Weiches. Als sie sich zur Seite drehte konnte sie die Bettpfosten sehen. Alles sah so aus als ob er sie länger hier behalten wollte. ``Wie lange wollen sie mich hier gefangen halten?´´ fragte Karin leise obwohl sie sich nicht sicher war ob sie die antwort überhaupt hören wollte. ``Mal sehen wie lange es dauert bis deine Freunde dich finden. Und wie lange ich meinen Spaß mit dir habe´´ Karin sah ihn entsetzt an. Ihr viel ein Einsatz ein den sie vor Zwei Jahren gehabt hatten. Sie mussten vier Mädchen in die Klinik bringen. Man hatte sie aus einem Keller geholt wo ein Perverser sie zwei Jahre lang vergewaltigt hatte. Zwei der Mädchen waren Schwanger und eins hatte gerade entbunden. Panisch sah Karin sich um. Sie konnte spüren das er grinste. Karin kauerte sich auf dem Bett zusammen. Zehn Min. später stand der Mann auf und Karin zuckte zusammen. ``Hast du etwa Angst? Das gefällt mir´´ Er machte einen schritt auf sie zu und begann zu lachen als sie anfing zu zittern. Dann drehte er sich um und ging zu einer großen Holztür. ``Auf dem Tisch steht etwas zu essen und Wasser.´´ sagte er und verschwand. Karin konnte hören wie er die Tür abschloss und verschwand. Weinend machte sie sich so klein wie möglich.
``Ist Karin hier?´´ hoffnungsvoll sah sie ihren Freund an. Dieser schüttelte den Kopf. ``Hier ist niemand. Außer mir´´ sagte er und kam lächelnd auf ihn zu doch Biggi küsste ihn nur flüchtig. Sie ging im AR zum Telefon und begann die Leitstelle anzurufen. Doch auch die wussten nicht wo Karin war. ``Wo ist sie nur?´´ wollte sie von den beiden Männern wissen doch keiner der beiden hatte eine Antwort. ``Ich rufe die Polizei an.´´ sagte Biggi und griff zum Telefon. ``Aber die Können erst nach 24 Stunden etwas machen das weißt du doch. Lass uns abwarten bis morgen früh.´´ sagte Ralf und Biggi nickte obwohl ihr gar nicht wohl dabei war. ``Ich wollte dich eigentlich zum Essen abholen. Wir waren verabredet.´´ ``Was? Ja ich weiß. Sorry aber mir ist heute nicht nach Essen gehen.´´ ``Ist gut, dann machen wir uns einen gemütlichen Tag zu hause.´´ ``Bitte sei mir nicht Böse aber ich möchte lieber etwas alleine sein.´´ sie drehte sich um und verschwand in der Umkleide. Leon sah ihr etwas verärgert nach und verschwand dann zu seinem Auto. Als Biggi sich umgezogen hatte verabschiedete sie sich von Ralf und setzte sich ins Auto. Bevor sie jedoch nach Hause fuhr machte sie sich auf den weg zu Thomas. Lisa öffnete nachdem Biggi geklingelt hatte. ``Hi Biggi. Papa ist gar nicht da´´ rief sie ihr fröhlich zu und lief wieder zu ihrer Schwester. Biggi trat in den hübschen Flur und schloss die Tür. Überall herrschte das reinste Chaos. Sie ging langsam weiter ins Wohnzimmer. Hier sah es aus als ob eine Bombe eingeschlagen hätte. Die beiden Mädchen lagen vor dem Fernseher und schauten K11. genau in dem Augenblick als Biggi hereinkam begann eine Schießerei. ``Was ist den hier los?´´ wollte Biggi entsetzt wissen. Lisa und Laura sahen sie fragend an. ``Wo ist Veronica?´´ ``Mit ihrem Freund irgendwo.´´ ``Und warum seid ihr nicht im Bett?´´ wollte Biggi wissen und deutete auf die Uhr die bereits kurz vor Zehn anzeigte. ``So weit ich weiß habt ihr morgen Schule.´´ ``Aber wir wollen das sehen. Papa hat uns alle Folgen von dieser Woche aufgenommen´´ sagte Lisa und sah wieder auf den Fernseher. Biggi sah sich um. Dann beschloss sie sich hierum zu kümmern. Das würde sie auf jedenfalls von Karins verschwinden ablenken. ``Ok Mädels, jetzt wird hier aufgeräumt sonst kriegt euer Vater einen Schlag. Wo ist der überhaupt?´´ Biggi machte den Fernseher aus und klatschte in die Hände. Lisa und Laura fingen an zu nölen. ``Der ist bei einem Termin´´ ``Um die Uhrzeit?´´ ``Er ist schon seid gestern weg.´´ ``Seid gestern? Und was ist mit seinem dienst?´´ die beiden Mädchen zuckten nur die Schultern. ``Ok sieht es oben genauso aus?´´ Als die Mädchen die Köpfe schüttelten Atmete Biggi tief durch. ``Ok wir fangen im Wohnzimmer an.´´ Alle drei begannen aufzuräumen. Eine Stunde später war das meiste verschwunden. ``So ihr zwei und jetzt ab in die Falle´´ sagte Biggi und die beiden verschwanden nach oben. Biggi ging ihnen nach und deckte sie noch einmal zu bevor sie wieder nach unten ging um den Rest aufzuräumen. Zum Schluss nahm sie sich die Küche vor in der es genauso Chaotisch aussah. Als sie endlich fertig war setzte sie sich Hundemüde aufs Sofa. Sie beschloss hier zu bleiben den alleine lassen konnte sie die Mädchen nicht. Dafür mochte sie die beiden viel zu sehr. Sie nahm ihr Handy heraus und stellte den Wecker. Bevor sie einschlief hoffte sie noch das Karin mit einem neuen Mann nach hause gefahren war und es ihr gut ging.
Am nächsten Morgen wurde Biggi um 5.30 Uhr unsanft von ihrem Handy geweckt. Sie streckte sich uns stand vom Sofa auf. Als erstes machte sie sich einen Kaffee bevor sie anfing den Tisch zu decken. Als sie alles fertig hatte war es 6.00 Uhr. Biggi schlich sich nach oben ins Bad und Duschte. Als sie damit fertig war und wieder einigermaßen wach aussah ging sie die beiden Mädchen wecken. ``Guten Morgen ihr beiden Partymacher´´ Sie weckte die beide einzeln und zog dann das Rollo hoch. ``Hey´´ rief Lisa sofort und zog sich die decke über den Kopf. Biggi grinste. ``Selbst schuld. Frühstück ist fertig.´´ rief sie und ging wieder nach unten. Veronica war noch immer nicht aufgetaucht und Biggi ärgerte sich über sie. Um 7.00 Uhr saßen die drei endlich am Tisch. Lisa und Laura sahen allerdings sehr müde aus. Als sie gefrühstückt hatten machten die beiden ihre Schulsachen fertig während Biggi schnell abräumte. ``Wieso bist du eigentlich hier geblieben?´´ wollte Lisa im Auto wissen als Biggi sie zur Schule fuhr. ``Hätte ich euch beide alleine lassen sollen?´´ grinsend sah sie in den Rückspiegel. Lisa und Laura senkten den Kopf. ``Wist ihr wann Thomas wiederkommt?´´ ``Ich glaube am Mittwoche. Er hat vorgestern angerufen aber Veronica war dran. Ich habe nicht alles mitbekommen.´´ Laura sah Biggi an. ``Ok nach der schule gehst du in den hort Lisa und wenn Laura schule aus hat kommt ihr zur Basis. Ok?´´ die beiden nickten. Biggi ließ sie vor der Schule raus. Sie ging einkaufen und fuhr dann weiter zu Basis. Als sie dort in den AR kam traf sie auf die Schlafende A-Crew. Marc, Michaels Vertretung lag auf dem Sofa. Peter war über seinen Berichten eingeschlafen und auf der Ersatztrage lag Jens. Er war ein Freund von Thomas, das wusste sie. Biggi überlegte weiter was wohl mit Thomas war. Während sie überlegte ging sie in die Umkleide und zog sich um. Als sie wiederkam war Jens bereits wach. Biggi gab ihm leise zu verstehen das er mit rauskommen sollte. Leise stand er auf und ging mit ihr raus. ``Hallo Jens. Was ist den mit Thomas?´´ ``Hallo Biggi. Was machst du hier? du hast doch gar keine Schicht. Ich weiß nicht genau. Er rief bei mir an und bat mich ihn zu vertreten. Warum?´´ ``Na ja erstmal finde ich es nicht so lustig wenn jemand aus dem Team ohne etwas zu sagen verschwindet und zum anderen hat er zwei Töchter´´ Auf seine Frage reagierte sie nicht. ``ich dachte bei denen währe das Aupairmädchen´´ ``Das dachte ich auch. Als ich gestern Thomas besuchen wollte habe ich das reinste Chaos vorgefunden. Veronica ist anscheinend mit ihrem Freund unterwegs. Wahrscheinlich hat sie die beiden ins Bett gebracht und dann verschwunden. Seid dem ist sie auch nicht wiedergekommen. Langsam finde ich das nicht mehr lustig.´´ ``Was?´´ Gestern verschwindet Karin ohne etwas zu sagen, vorgestern Thomas und Veronica auch gestern.´´ Jens sah sie an. ``ich kümmere mich um die Mädchen´´ bot er dann an doch Biggi schüttelte den Kopf. ``Lass mal ich mach das schon.´´ sagte Biggi. Die beiden Unterhielten sich noch eine weile. ``Ihr habt Dienstschluss´´ stellte sie mit einem Blick auf die Uhr fest. Jens nickte und verabschiedete sich von ihm. Als Biggi in den AR kam waren Jens und Peter schon verschwunden und Marc verabschiedete sich gerade. Gabi und Ralf saßen mit ihrem Sohn im AR. ``Guten Morgen ihr beiden. Ist Karin noch nicht da?´´ Die beiden schüttelten den Kopf. Es verging eine halbe stunde ohne das Karin auftauchte. Biggi hatte schon mehrere male versucht sie an zurufen doch sie ging weder ans Handy noch an ihr Festnetz Telefon. ``Wo ist sie nur? Ich finde es ja schon nicht toll wenn sie vom Einsatz ort aus nach hause fährt und nicht bescheid sagt aber noch blöder finde ich es wenn sie nicht zum Dienst erscheint. Wenn Ebi kommt kriegt sie richtig Ärger.´´ seufzte Biggi. Gabi und Ralf sahen sich an. Biggi hatte recht. Vor allem weil das eigentlich gar nicht Typisch war für Karin. Ihre schicht blieb zum Glück ohne Einsatz. Wenn einer gekommen währe hätte Gabi einspringen müssen. Um Jascha hätte sich dann Heidi gekümmert. Sie war Ebelsieders Sekretärin. Sie hatte den Crew mitgeteilt das Ebelsieder für zwei Tage zu einer Fortbildung musste. Er hatte vergessen den Crews bescheid zu sagen. Am Nachmittag kamen Lisa und Laura zur Basis. ``Was machen wir den jetzt wegen Karin?´´ wollte Biggi wissen. Die vier Erwachsenen saßen um den Tisch während die beiden Mädchen mit Jascha herumalberten. ``ich weiß es nicht. Wir können ja mal bei ihr vorbei fahren und nach sehen ob sie zu hause ist.´´ schlug Gabi vor und sah Ralf an. Dieser nickte. ``Ich mache…´´ weiter kam sie nicht den Victoria kam herein. Sie war eine Junge Polizeibeamte und eine Freundin der Crew. ``Hallo´´ sagte Biggi überrascht. ``Die Einsatzberichte hast du doch schon vorgestern geholt´´ sagte sie. Victoria nickte. ``Darum geht es auch nicht. Das hier kam heute bei der Polizei an.´´ Sie überreichte Biggi ein Bild. Biggi nahm es in die Hand und sah darauf. Als sie Karin erkannte schrie sie entsetzt auf. Karin lag auf einem Bett. Mann konnte nicht erkennen ob sie schlief oder ob sie bewusstlos war oder ob sie überhaupt noch lebte. Ralf, Gabi und Heidi reagierten genau wie sie. Selbst Lisa und Laura sahen auf. ``Heißt das Karin wurde entführt?´´ wollte Biggi leise wissen. ``Lisa, Laura kommt ihr mit an den Bach?´´ sagte Heidi und nahm die beiden mit raus. Sie würden zwar vermutlich früher oder später davon erfahren doch jetzt hielt sie es für besser das die beiden nicht alle mitbekamen. Biggi sah sie dankbar an. ``Sieht so aus ja. Seid wann ist sie den verschwunden?´´ ``Seid gestern´´ ``Das heißt also sie war auch nicht beim dienst?´´ Biggi nickte. ``Warum habt ihr nicht angerufen?´´ wollte Victoria wissen. ``Weil wir dachten sie währe wieder mit irgendeinem Mann mitgegangen.´´ Victoria Atmete tief durch. Sie hatte Karins neues Verhalten auch bemerkt und deswegen konnte sie dir Crew verstehen. ``Habt ihr auf dem Bild irgendwelche Spuren gefunden?´´ ``nein, der jenige wird Handschuhe getragen haben. Er scheint zu wissen was er tut. Unsere Leute arbeiten schon auf Hochtouren.´´ Victoria versuchte sie zu beruhigen. ``Können wir irgendetwas tun?´´ ``Nein. Am besten ihr Informiert die anderen und versucht ganz normal weiter zu machen. Wieso sind Lisa und Laura eigentlich hier?´´ wollte sie dann wissen. ``Weil Thomas und das Aupairmädchen verschwunden sind.´´ Victoria, Gabi und Ralf sahen sich verdutzt an. ``Thomas ist mit Victoria durchgebrannt?´´ wollte Ralf wissen doch dafür erhielt er einen Rippenstoß von seiner Freundin. ``Nein. Er ist zu irgendeinem Termin gefahren und kommt erst Mittwoch wieder. Victoria hat gestern Abend die Mädchen ins Bettgebracht und danach ist sie mit ihrem Freund Durchgebrannt so wie es aussieht. Ich wollte gestern noch mit Thomas reden und habe die beiden vor dem Fernseher gefunden. Die Wohnung sah aus als hätte eine Bombe eingeschlagen.´´ ``Und jetzt?´´ ``jetzt kümmere ich mich um die Mädchen.´´ sagte Biggi und seufzte. ``Ich mach mich dann auch mal auf die Socken. Ihr sagt mir sofort bescheid wenn es was neues gibt?´´ Die anderen drei nickten und Biggi verabschiedete sich. Die Nachtschicht hatte zum Glück Rosenheim. Die Mädchen stiegen in Biggis Auto und sie fuhr mit ihnen nach hause.
So ging das weiter bis Mittwoch. Von Karin gab es nichts Neues obwohl die Polizei alles Erdenkliche tat um sie zu finden. Biggi brachte die Mädchen morgens zur schule und wenn sie nachmittags zur Basis kamen fuhr sie mit ihnen nach hause. Die anderen unterstützten sie. Heidi hatte dafür gesorgt das sie keine Nachtschicht hatte. Am Mittwochabend war Thomas noch immer nicht aufgetaucht. Lisa und Laura lagen bereits im Bett und Biggi saß vor dem Fernseher. Der Film war so langweilig das sie irgendwann einschlief. Doch lange schlafen konnte sie nicht. Das Geräusch des Fernsehers machte sie wieder wach. Sie sah auf den Fernseher und machte ihn aus. Sie wollte gerade wieder einschlafen als sie hörte wie ein Auto in die Einfahrt fuhr. Sie stand auf und ging zur Haustür. Sie sah durch die Glasschreibe wie Thomas aus dem Auto stieg. Sie öffnete die Tür und ging zu ihm. ``Was machst du den hier?´´ wollte er wissen. Biggi sah ihn an und achtete nicht auf die Frage. Irgendetwas stimmte nicht das spürte sie. Thomas wirkte Müde. Biggi nahm ihn am Arm und brachte ihn nach drinnen. Nachdem sie ihn in sein Bett gebracht hatte legte sie sich wieder aufs Sofa. Am nächsten Morgen weckte sie die Mädchen besonders leise. ``Was ist den Los?´´ wollten sie wissen. ``Thomas ist erst sehr spät gekommen. Er schläft noch´´ die beiden nickten und gaben sich mühe leise zu sein. Biggi holte Brötchen und fuhr zurück. Sie deckte den Tisch und kochte Kaffee. Der war gerade fertig als Thomas herunterkam. ``Du bist ein Engel´´ sagte Thomas leise. Biggi lächelte ihn an und gab ihm eine Tasse Kaffee. ``Wo warst du?´´ wollte sie schließlich wissen. ``Ich habe das Ergebnis meiner Flugtauglichkeits- Prüfung bekommen.´´ sagte er leise. ``Und das hat Fünf Tage gedauert?´´ ``nein aber ich musste danach etwas für mich alleine sein und mir über einiges klar sein. Ich bin froh das Veronica da ist. Wo ist sie überhaupt?´´ ``Gute Frage´´ sagte Biggi und stand auf um sich noch eine Tasse Kaffee zu holen. ``Wie meinst du das?´´ ``Am Sonntag Abend bin ich hergekommen weil ich mit dir reden wollte. Die beiden Mädchen waren hier alleine. Veronica hatte sie ins bett gebracht und ist seid dem verschwunden.´´ ``Und du hast dich um die beiden gekümmert?´´ Biggi nickte und setzte sich wieder. ``Und Veronica ist seid dem nicht wieder aufgetaucht?´´ wollte Thomas wissen. ``Nein und sie scheint es auch nicht vorzuhaben. Ein teil ihrer Sachen fehlen sagen die Mädchen. Also was ist bei der Untersuchung herausgekommen?´´ ``nichts, nichts´´ sagte Thomas schnell. ``Hey, ich kenne dich gut genug um zu wissen das du dein Mädchen nicht einfach so alleine lässt. Also was ist los?´´ Thomas stand auf und ging zur Terrassentür. ``ich muss das selbst erst einmal kapieren und dann erzähle ich es dir ok?´´ Biggi wollte schon etwas erwidern doch dann überlegte sie es sich anders. ``Ok. Schaffst du das mit den Mädchen jetzt?´´ ``Ja, Danke schön. Jens bleibt noch den Rest der Woche.´´ ``Dann gehe ich jetzt. Du weißt ja wo du mich erreichen kannst.´´ Thomas nickte dankend zu. Biggi nahm ihre Sachen und brachte sie zu ihrem Auto. Als sie zu hause war sah sie als erstes auf den Anrufbeantworter. Seid Montag war sie nicht mehr zu Hause gewesen. 5 Nachrichten waren auf dem Anrufbeantworter. Vier waren von Leon. Er beschwerte sich das er sie nicht erreichen konnte. Biggi drückte die Nachrichten weg. Die fünfte war von Victoria. ``Hi Biggi, ich wollte dir nur sagen das wir leider noch immer nichts haben. Wir suchen immer noch aber die Chance das wir sie finden wird von tag zu Tag geringer. Aber wir wissen das sie lebt. Wir haben ein zweites Bild bekommen. Es ist genau wie das andere allerdings ist Karin diesmal wach. Anfangen können wir damit aber leider auch nichts. Ok ich denke ich komme in den nächsten tagen noch mal auf der Basis vorbei. Bis demnächst Victoria´´ Biggi sah auf das Bild von ihr und Karin das im Flur hing. Es zeigte sie beide auf der Basis. Sie lagen in den Liegestühlen und Thomas brachte ihnen gekühlten Eistee. Biggi seufzte und ging unter die Dusche.
Karin wusste nicht wie viele tage inzwischen vergangen waren. Da kein Tageslicht in den Keller viel hatte sie total die Orientierung verloren. Eine kleine Lampe brannte auf dem Tisch. Der Mann der sie hier hergebracht hatte kam ab und zu, brachte ihr etwas zu essen und zu Trinken, nahm den Eimer mit oder machte ein Foto. Immer wenn er kam redete er mit Ihr. Karin hatte inzwischen eine richtige Angst vor ihm. Immer wieder erschreckte er sie in dem er ihr den Lauf seiner Pistole an den Kopf hielt. Sein ganzes verhalten jagte ihr Angst ein und so hatte noch keinen versuch unternommen sich zu befreien. Sie lag die meiste zeit auf dem Klapprigen Bett und weinte. Fast die ganze Zeit dachte sie an Michael, Dirk und ihre restlichen Freunde. ``Und wie geht es uns heut?´´ erschrocken zuckte Karin zusammen. Sie hatte nicht bemerkt wie er herein gekommen war. Er stand jetzt direkt vor ihr. Langsam beugte er sich zu ihr herunter. Karin wich ihm aus doch schon wenige Minuten später lag sie mit dem Kopf auf der Matratze. Er beugte sich über sie und Küsste sie. Karin hatte viel zu viel angst um sich zu wehren. Die ganze Zeit spürte sie seine Pistole in ihrem Bauch. Sie roch sein Rasierwasser. Irgendwie kam ihr der Geruch bekannt vor. Er Küsste sie noch zweimal und richtete sich dann wieder auf. Karin drehte sich sofort zur Wand um. Er ging wieder zur Tür. ``Bis später meine Liebe´´ flüsterte er. Karin reagierte nicht. Sie grübelte darüber nach woher sie diesen Geruch kannte. Da sie sich jedoch nicht erinnern konnte gab sie es auf. Irgendwann schlief sie ein. Plötzlich wusste sie wer sie entführt hatte. Ihr Ex-Mann Raphael. Weiterschlafen konnte sie nicht mehr. Sie setzte sich mit angezogenen Beinen aufs Bett und wartete auf ihn. Vier Stunden später kam er auch. ``Na, hast du auf mich gewartet?´´ ``Ja habe ich, Raphael.´´ ``Du weißt also endlich wer ich bin. Glückwunsch.´´ sagte er und kam zu ihr. Karin stand auf und ging in die gegenüber liegende Ecke. ``Warum? Was habe ich dir getan?´´ ``Was du mir getan hast?´´ drohend kam er auf sie zu. ``Du hast mich ein dreiviertel Jahr lang mit diesem Super Arzt betrogen. In einem Brief hast du mir einfühlsam erklärt das du mich schon lange nicht mehr Liebst. Meinst du ich fand das nett? Die Frau die ich immer geliebt habe erklärt mir das sie mir etwas vorgelogen. Plötzlich war sie einfach weg. Was meinst du wie ich mich gefühlt habe? Das ganze Geld für das Haus, die Möbel, deine Kleider, alles umsonst ausgegeben.´´ ``Das tut mir Leid. Ich habe nicht gewusst das dir das ganze so nahe geht. Schließlich warst du dauernd weg. Aber das ist doch noch lange kein Grund mich zu entführen und hier gefangen zu halten.´´ ``Ich finde schon.´´ er grinste sie fröhlich an. Karin hatte sich nun ganz in die Ecke gequetscht und Raphael kam immer näher. ``Immer kannst du mich jetzt nicht mehr verlassen, du kannst mir nicht mehr weh tun.´´ Heißt das also das du mich für immer hier behalten willst?´´ wollte Karin wissen. ``Ich denke schon. Und ich möchte das wir eine Familie gründen.´´ Karin sah ihn entsetzt an. ``Was willst du?´´ ``Ein Kind, oder auch zwei. Eben eine Familie.´´ Nun stand er direkt vor ihr und begann sie zu Küssen. Die ganze Zeit bedrohte er sie mit der Pistole da er wusste das sie dem ganzen nicht freiwillig mitmachen würde. Als Karin wieder den Lauf an ihrem Bauch spürte versuchte sie gar nicht sich zu wehren. Widerwillig und voller Angst lies sie sich von ihm Küssen. Raphael schupste sie zum bett. Karin stolperte und viel darauf. Sie zog sich aufs Bett und drückte sich ganz nah an die Wand. Sie hoffte das er sie doch in ruhe lassen würde doch Raphael dachte gar nicht daran. Er war besessen von der Idee mit ihr eine Familie zu gründen. Er legte die Pistole zur Seite und fing an ihr T-Shirt aus zuziehen. Sie hatte noch immer den Overall an. Doch das obere Teil hatte sie ausgezogen und sich um die Hüfte gebunden. Darunter trug sie ihr weißes T-Shirt. Sie werte sich nun mit Händen und Füßen. ``Hey Liebling. Hör auf sonst muss ich dir weh tun.´´ Karin hörte nicht auf ihn sondern trat ihn weiter. ``Ich habe dich gewarnt´´ sagte er uns schlug zu. Karin hielt kurz inne bevor sie es ein weiteres Mal versuchte doch auch dieses mal zog sie den kürzeren. Endlich gab sie es auf. Raphael zog sie weiter aus und vergewaltigte sie kurz darauf. ``Na siehst du, war doch gar nicht so schlimm´´ sagte er und gab Karin noch einen Kuss bevor er sie los ließ, seine Pistole nahm und den Raum verließ. Karin lag zusammengekrümmt auf dem Bett. Das Gesicht tat ihr von den Schlägen weh und auch ihr Unterleib schmerzte.
Raphael kam nun jeden tag um mit ihr zu schlafen. Am Anfang wehrte Karin sich doch da es für sie nur noch mehr schmerzen bedeutete gab sie es auf.
Thomas hatte seinen Dienst wieder übernommen. Er suchte immer öfter Biggis nähe, lud sie ein um mit ihm und den Mädchen etwas zu unternehmen. ``Da hat es aber jemanden schwer erwischt.´´ stellte Gabi fest. Sie hatte Karins Stelle bekommen. So kam zumindest niemand neues ins Team Sie saß mit Ralf im AR. Thomas hatte eigentlich Dienstschluss doch er saß noch immer mit Biggi vor dem Hangar. ``Da hast du recht. Seid sie sich um die beiden Mädchen gekümmert hat ist das so oder?´´ erwiderte Ralf. Gabi nickte. Als sie endlich Dienstschluss hatten sprach sie Biggi in der Umkleide darauf an. ``Sag mal läuft da was zwischen dir und Thomas?´´ ``nein, wie kommst du den darauf?´´ wollte Biggi überrascht wissen. ``Weil ihr noch mehr zusammen steckt als Früher. Ich dachte ja nur.´´ Biggi schüttelte noch einmal den Kopf. Als die beiden in den AR kamen wartete Victoria schon auf sie. ``Hallo ihr beiden.´´ HI, gibt’s was neues?´´ fragte Biggi obwohl sie nicht damit rechnete. ``Nein, leider nicht. Wenn meine Kollegen in den nächsten zwei Tagen nichts finden hören sie auf zu suchen. Es ist außer den beiden Bildern kein weiteres bei uns angekommen. Meine Kollegen gehen davon aus das sie Tod ist.´´ ``Nein, das darf nicht war sein´´ Biggi kamen die tränen. Seid Karin entführt wurde hatte sie noch keine Zeit gehabt sich damit ausführlich auseinander zu setzten. Es war so viel passiert. Außerdem hatten sie immer die Gewissheit gehabt das sie noch lebte doch jetzt wo Victoria ihr sagte das ihre Freundin vermutlich Tod war brach alles auf einmal auf sie herein. ``Hey alles ok?´´ ``Was?´´ Biggi sah ihre Freundin an. ``Du hast gerade die Augen so komisch verdreht´´ sagte Gabi und wollte ihr mit der kleinen Lampe in die Augen scheinen doch Biggi drehte sich weg. ``Nein, nein alles ok´´ sagte sie und ging an den anderen vorbei nach draußen. Dort erwartete Thomas sie bereits. ``ich bringe dich nach hause. Du siehst gar nicht gut aus´´ sagte Thomas. Er legte einen Arm um sie und brachte sie zu seinem wagen. Die anderen beobachteten sie aus dem AR. ``Und da läuft doch was´´ sagte Gabi bestimmt. Thomas brachte Biggi in ihre Wohnung und legte sie aufs Sofa. ``Was ist mit den Mädchen?´´ wollte Biggi wissen. Thomas lächelte. ``Du behandelst sie wie eine Mutter´´ ``Bitte entschuldige. Ich mag sie einfach so sehr.´´ ``Das war kein Vorwurf. Ich finde es wunderbar. Du wärst bestimmt eine Prima Mutter.´´ ``Ich weiß nicht.´´ ``doch ich bin mir sicher.´´ ``Danke´´ Biggi lächelte ihn an. Die beiden sahen sich in die Augen und ihre Gesichter kamen sich immer näher. Ganz sanft berührten sich ihre Lippen. Sie Küssten sich immer Leidenschaftlicher als es Plötzlich an der Tür klingelte. Erschrocken fuhren sie auseinander. Biggi stand auf und ging zur Tür. ``Na endlich. Warum reagierst du nicht auf meine Anrufe?´´ ``Hallo Leon. Ich bin eben erst nach hause gekommen. Die schicht war anstrengend und ich will nur noch schlafen.´´ bat Biggi und sah ihn müde an. Leon war an ihm vorbei ins Wohnzimmer gegangen wo er nun auf Thomas traf. ``Ach nee, sagtest du nicht eben das du schlafen willst? Mit ihm?´´ ``Leon hör auf. Zwischen Thomas und mir Läuft nichts. Er hat mich nur nach Hause gebracht´´ ``Und das soll ich euch glauben? Immerhin hast du doch auch die Mama für seine Gören gespielt.´´ ``Wenn du von Lisa und Laura sprichst hast du recht. Mama kann man aber nicht spielen. Ihre Mutter ist Tod und ich habe mich um sie gekümmert. Was ist daran so falsch wenn ich ihnen ein kleines bisschen die Mutter gebe die sie brauchen?´´ ``Gar nichts. Aber dann brauchst du mich ja nicht. Ich habe sowieso das Gefühl das er dich viel mehr Interessiert als ich.´´ ``Leon´´ doch Leon war schon zur Tür raus. Biggi sah ihm nicht allzu traurig nach. ``Tut mir leid´´ sagte Thomas. ``ich hätte direkt wieder gehen sollen.´´ er stand auf und wollte an ihr vorbei doch Biggi stellte sich ihm in den weg. Sie sah in seine Augen die sie aufmerksam musterten und beschloss dann es einfach drauf ankommen zu lassen. ``Dich lasse ich nicht so einfach gehen. Und er hat recht´´ ``Womit?´´ wollte Thomas wissen. ``Mit allem´´ grinste sie. Thomas lächelte sie an. ``Was war jetzt mit den Mädchen?´´ ``Die sind bei einer Freundin. Bis morgen´´ sagte Thomas. Die beiden begannen wieder sich zu Küssen. Langsam gingen sie in Biggis Schlafzimmer. Dort zogen sie sich gegenseitig aus und Küssten sich immer wieder. Sie schliefen miteinander und genossen es sehr. Biggi war froh eine weile einfach nur Glücklich zu sein ohne an Karin und die ganzen anderen Probleme denken zu müssen. Biggi schlief eng an ihn gekuschelt ein. Thomas konnte jedoch nicht schlafen. Er hatte wieder Kopfschmerzen und es tat ihm weh Biggi so nah bei sich zu spüren und doch zu wissen das er sie verlieren würde. Vorsichtig löste er sich von ihr. Er ging ins Wohnzimmer und nahm aus seiner Jacke eine Dose mit Tabletten. In der Küche nahm er sich ein Glas Wasser und stellte sich ans Fenster. Traurig sah er in die dunkle Nacht. Er schluckte die Tabletten und spülte sie mit dem Wasser runter. ``Was schlugst du da?´´ erschrocken drehte Thomas sich um. ``Nur ne Aspirin. Ich hatte Kopfschmerzen´´ ``Ich bin zwar kein Arzt aber das dass keine Aspirin sind weiß ich´´ sagte Biggi und hielt ihm die Dose hin. ``Was hast du Thomas? Wogegen nimmst du solche Schmerzmittel?´´ ``Ach das hat doch alles keinen Sinn. Es macht es nur noch schwerer´´ sagte Thomas. Er ging an Biggi vorbei und ging ins Schlafzimmer. ``Thomas, bitte sag mir was los ist´´ ``Nein. Es ist besser wenn ich gehe.´´ ``Nein du bleibst hier´´ Biggi schrie nun. ``Was ist los verdammt noch mal? So wie es aussieht habe ich bereits Karin und Michael verloren. Ich will dich nicht auch noch verlieren.´´ ``Aber du wirst mich verlieren´´ sagte Thomas leise. ``Warum?´´ Thomas wandte ihr den rücken zu und zog sein T-Shirt an. Darüber zog sie ihren Pullover. ``Warum Thomas?´´ Biggi hatte Tränen in den Augen. ``Sag es mir´´ ``Weil ich sterbe und du nichts dagegen tun kannst´´ rief Thomas etwas lauter als er eigentlich wollte. Biggi sah ihn Perplex an. ``nein, Bitte nicht auch du´´ wimmerte sie leise und rutschte an der wand herunter. ``Doch ich auch.´´ sagte Thomas und drehte sich um. Erst jetzt sah er das Biggi am Boden lag. ``Hey´´ er schüttelte sie doch Biggi reagierte nicht. Thomas holte sein Handy heraus und rief bei Gabi an. ``Entschuldige das ich so spät anrufe.´´ ``macht nichts. Jascha hat mich eh gerade geweckt. Was ist den?´´ ``Biggi ist zusammen gebrochen.´´ ``Ist gut ich bin gleich bei dir´´ ``Wir sind bei Biggi.´´ die beiden legten auf. Gabi stillte Jascha zu ende und brachte ihn dann zu Ralf. ``Es tut mir leid schatz aber du musst die um den kleinen Kümmern. Biggi ist zusammengebrochen.´´ ``Ist gut. Bis gleich´´ Ralf lächelte sie verschlafen und nahm seinen Sohn in den Arm. Gabi sah die beiden noch einmal lächelnd an bevor sie nach draußen zu ihrem wagen ging. Zehn Minuten später hielt sie vor Biggis Wohnung. Thomas hatte Biggi aufs Bett gelegt und die Haustür angelehnt damit Gabi herein kommen konnte. Thomas versuchte noch immer Biggi zu wecken doch diese reagierte nicht. ``Hallo Thomas´´ sagte sie und setzte sich neben Biggi. ``Was ist passiert´´ ``Wir… wir haben uns ein wenig geschritten.´´ ``Und worüber?´´ Thomas sah sie an. ``Ich wollte ihr etwas nicht sagen´´ ``aha´´ Gabi merkte das Thomas ihr nicht sagen konnte oder wollte worum es ging. Sie versorgte Biggi und wollte ihr gerade etwas spritzen als ihr auffiel das Biggi etwas in der Hand hielt. Vorsichtig öffnete sie die Faust ihrer Freundin und nahm die Dose heraus. ``Hat sie die genommen?´´ Thomas schüttelte den Kopf. ``Thomas! Was war hier los? Nimmst du die?´´ Langsam nickte Thomas. ``Wogegen?´´ ``Ich habe einen Gehirntumor. Er ist Inoperabel. Die schmerzen sind inzwischen so stark das mir der Arzt die Tabletten gegeben hat.´´ ``kann man gar nichts machen?´´ Thomas schüttelte den Kopf. Sie hat die Tabletten gefunden und wollte wissen warum ich die nehme. Ich wollte es ihr nicht sagen. Aber du kennst ja Biggi. Sie hat gesagt das sie nach Karin und Michael nicht auch noch mich verlieren will. Ich habe ihr gesagt das genau das passieren wird und als ich mich umgedreht habe lag sie da.´´ er deute auf die Stelle. Gabi nickte. ``Das war alles zu viel. Kein wunder das sie zusammen gebrochen ist.´´ In diesem Augenblick öffnete Biggi langsam die Augen. ``Gabi, wo ist Thomas. Er darf nicht sterben.´´ sagte Biggi und sah ihre Freundin an. ``Ich bin hier Biggi. Es tut mir leid aber es ist zwecklos. Glaube mir ich habe alles versucht.´´ Thomas lächelte sie an und strich ihr über die Stirn. ``Aber was ist dann mit den Mädchen?´´ ``Ich hatte gehofft dich…´´ ``Du wolltest mich dazu bringen das ich bei euch einziehe und du dann einfach wegstirbst und ich mich um die beiden Kümmere?´´ fragte Biggi entsetzt. Thomas nickte Langsam. ``War das dann alles gelogen was du vorhin gesagt hast? Hast du das alles nur gesagt damit ich bei euch einziehe?´´ ``nein Biggi bestimmt nicht.´´ ``Bitte geh Thomas´´ bat Biggi leise. Thomas nickte und stand auf. ``Tschüss und glaub mir das ich alles ernst gemeint habe.´´ mit hängendem Kopf verlies er das Zimmer. Er holte seine Jacke und ging zur Haustür. Dort fing Gabi ihn noch einmal an. ``Du weißt schon das Ebi das wissen muss. Wenn du unterwegs einen Schmeranfall bekommst ist das zu gefährlich für euch alle und auch für den Patienten.´´ ``Ja ich weiß´´ sagte Thomas. ``Wie lange hast du noch?´´ ``Wenn ich Glück habe überlebe ich die nächsten vier Wochen.´´ ``Was? Dann musst du aber schon eine ganze weile unerträgliche schmerzen haben.´´ ``Die habe ich auch Gabi glaub mir. Aber ich wollte unbedingt das Biggi sich um meine Mädchen kümmert. Ich liebe sie.´´ ``Ich weiß Thomas, es ist nicht zu übersehen. Wie lange weißt du schon davon?´´ Thomas zuckte die Schultern. ``Ich weiß nicht. Eine ganze Weile. Eigentlich darf ich auch schon gar nicht mehr Fliegen aber bisher hat Ebi noch nicht nach dem Bericht gefragt und ich hatte gehofft noch eine weile Fliegen zu Können.´´ ``Und warum warst du die Fünf Tage weg?´´ ``ich hatte. wieder eine meiner Routine Untersuchungen und mein Arzt hat mir gesagt das der Tumor ungewöhnlich schnell wächst und ich vermutlich nicht mehr lange habe.´´ Gabi nickte langsam und verabschiedete sich dann von ihm. Thomas ging zu seinem Wagen und fuhr nach hause. Gabi ging zurück zu Biggi. Diese lag mit dem Gesicht zum Fenster da und stumme Tränen liefen ihr über die Wangen. Gabi sah noch einmal nach ihr und fuhr dann ebenfalls nach Hause. Tun konnte sie für ihre Freundin nichts mehr. Ein paar Tage später kam Victoria und teilte ihnen mit das die Polizeilichen Ermittlungen eingestellt wurden. Thomas versuchte immer wieder mit Biggi zu reden doch sie ignorierte ihn. ``Warum musste das alles auf einmal kommen? Erst Michael, dann Karin und jetzt Thomas?´´ diese Frage stellte sie sich immer wieder. Eines Abends saß sie alleine in ihrem Wohnzimmer und sah aus dem Fenster. Sie dachte mal wieder an Karin und Thomas. Plötzlich Klingelte das Telefon. Biggi zuckte zusammen doch sie blieb sitzen. Sie wollte mit niemandem reden. Doch das klingeln hörte nicht auf. Endlich sprang der Anrufbeantworter an. ``Biggi hier ist Laura. Biggi wo bist du? Warum gehst du nicht ans Telefon. Papa lieg im Garten und bewegt sich nicht mehr. Biggi!!!´´ Biggi saß kerzengerade auf ihrem Sofa. Dann sprang sie auf und schnappte sich ihren schlüsseln. Im Auto schaltete sie ihr Handy an. ``Laura? Hier ist Biggi. Hast du den Notarztwagen gerufen? Hast du? Gut. Ich bin sofort bei euch.´´ Sie legte wieder auf und gab gas. Auf dem weg zu Thomas wurde sie zweimal wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzt doch das war ihr egal. Als sie bei den Mädchen ankam kam auch gerade der RTW. Thomas wurde hinein geschoben und in die Klinik gebracht. Biggi fuhr mit den Mädchen hinten nach. In der Klinik wurde Thomas auf die Intensiv gebracht. Dort durften sie alle noch einmal zu ihm. Der Arzt hatte Biggi erklärt das Thomas durch die Schmerzen bewusstlos geworden war. Leise trat sie an sein bett. Dank starker schmerzmittel war er wieder bei Bewusstsein. Doch lange würde es nicht mehr dauern bis der Tumor in Töten würde. ``Hallo´´ sagte er leise als er Biggi sah. ``Es tut mir leid.´´ Biggi legte ihm einen Finger auf den Mund damit er nicht weiter reden konnte. Zärtlich küsste sie ihn. ``Wir konnten unsere Liebe zwar nur kurz genießen aber sie wird immer da sein´´ Thomas hob die Hand um sie zu streicheln doch er konnte sie nicht finden. Er zwang sich zu Konzentrieren doch es half nichts. Biggi bemerkte seine Bemühungen. Tränen standen ihr im Gesicht. Sie nahm seine hand und führte sie zu ihrem Gesicht. Thomas lächelte sie dankbar an. Biggi küsste seine Hand und holte die Mädchen herein. ``Ich werde das hier nicht überleben. Ich weiß das ich euch nach dem Tod eurer Mutter versprochen habe immer für euch da zu sein und es tut mir leid das ich dieses versprechen nicht halten kann. Biggi wird sich um euch kümmern.´´ Thomas lächelte die beiden an. Biggi merkte wie im das Sprechen immer schwerer viel. Er atmete schwerer und es viel ihm immer schwerer wach zu bleiben. Schließlich gab er es auf. Er schloss die Augen und merkte wie seine Umgebung immer undeutlicher wurde. Er hörte nicht mehr alle Geräusche. Alles schien langsam zu verschwinden nur Biggis Hand konnte er weiterhin deutlich spüren genau wie die Anwesenheit seiner Töchter. Dann spürte er gar nichts mehr. Seine hand lag Schlaf in Biggis Hand und das EKG zeigte eine durchgehende Linie. Biggi und die Mädchen konnten sich nicht bewegen. Sie standen an seinem Bett und weinten. Plötzlich stürmte Lisa nach vorne und klammerte sich an den hals ihres Vater. ``Du darfst nicht gehen Papa. Wir brauchen dich doch. Papa!!!´´ Biggi ging zu der kleineren der Schwestern. Sanft löste sie ihre Arme und nahm sie auf den Arm. Lisa klammerte sich an Biggis Hals und weinte. Biggi nahm Laura an die Hand und ging mit ihnen auf den Flur. In Thomas Zimmer hatte eine Krankenschwester inzwischen die Geräte abgestellt und begann nun die Kabel zu sortieren. Langsam gingen die drei nach unten auf den Parkplatz. Doch dort überlegte Biggi es sich anders. Sie setzte sich auf eine der Bänke und holte ihr Handy raus. Mit diesem rief sie Gabi an und bat sie das sie Biggi und die Mädchen abholen kam. Sie war sich nicht sicher ob sie fahren konnte und sie wollte kein Risiko eingehen. Lisa klammerte sich weiterhin an Biggis Hals und weinte. Laura saß mit blassem Gesicht neben ihr. Biggi konnte keine einzige Träne sehen. Sie nahm Laura in den Arm. Seid der Geburt von Jascha hatten Gabi und Ralf ein Familienfreundliches Auto. Dieses kam nun auf den Klinikparkplatz gefahren. Ralf hielt direkt vor Biggi und den Kindern. Gabi stieg wortlos aus und nahm Laura auf den Arm. Die beiden Frauen setzte sich mit den Kindern hinten rein und Ralf fuhr weiter. ``Wohin soll ich euch bringen?´´ wollte Ralf leise wissen. ``Bring uns bitte zu Lisa und Laura nach hause.´´ sagte Biggi. Sie sah Gabi dankbar an. Ralf nickte. Er fuhr zu Biggis Wohnung. ``Können wir dich alleine lassen?´´ wollte Gabi wissen. ``Ja danke es geht schon. Wenn ich euch brauche rufe ich an.´´ sie nickte den beiden zu. Lisa und Laura standen auf der Terrasse. Wie gebannt sahen sie auf die Stelle wo Thomas zusammen gebrochen war. Auf der Wiese lag ein Seilchen. ``Ich will hier weg Biggi´´ sagten die beiden leise und fast gleichzeitig. ``Alles erinnert uns an Papa.´´ ``Wenn ihr möchtet können wir zu mir fahren.´´ ``Ja bitte.´´ die beiden nickten. Biggi rief ein Taxi und packte ein paar Sachen für die beiden.
Karin lag auf der Matratze und starrte an die decke. Sie versuchte zu raten wie lange sie schon hier war jedoch ohne erfolg. Schmerzen spürte sie schon lange keine mehr. Mittlerweile hatte sie es auch aufgegeben sich zu wehren. Eigentlich hatte sie alles aufgegeben. Jegliche Hoffnung. Als sie hörte wie Raphael kam setzte sie sich auf. ``Wie lange bin ich schon hier?´´ wollte sie wissen. ``Hier unten gibt es keine Zeit. Es gibt nur uns.´´ lächelte Raphael und kam auf sie zu. Karin legte sich wieder hin und ließ alles über sich ergehen. Als Raphael schließlich, eine stunde später wieder ging stand sie auf. Sie ging zu dem kleinen Tisch. Er hatte ihr wieder etwas zu essen mitgebracht doch Karin aß kaum etwas. Sie hatte keinen Hunger und es schmeckte ihr auch nicht. Plötzlich hörte sie wie es an der Tür Klopfte. Ängstlich ging sie weiter zurück in die Dunkle ecke. Sie hoffte inständig dass das nicht Raphael war. Was wollte er schon wieder? Er war doch gerade erst gegangen´´ ``Hallo? Ist da jemand?´´ Karin kannte die stimme nicht. Sie lief zur Tür und hämmerte dagegen. ``Ja, ich bin hier?´´ lange zeit war auf der anderen Seite stille. ``Ich hole sie daraus.´´ antwortete die Stimme. ``Nein, gehen sie nicht weg. Bitte bleiben sie.´´ bat Karin doch es kam keine Antwort mehr. Verzweifelt rutschte sie an der Wand herunter.
Es verging eine Woche ohne das etwas passierte. Ununterbrochen hoffte Karin darauf das die Person wiederkam. Als sie nicht kam gab sie auch diese Hoffnung auf. Sie hörte auf zu essen und trank auch kaum noch etwas. ``Du sollst etwas essen habe ich dir gesagt´´ Raphael sah sie an doch Karin lag einfach nur auf dem Bett und reagierte nicht. Raphael ging zu ihr und schüttelte sie. Nachdem Karin auch eine Viertelstunde später noch immer nichts gegessen hatte verließ es wütend den Raum. Karin sah ihm nach. Warum sollte sie noch etwas Essen oder Trinken wenn sowieso alles darauf hinauslief das sie hier unten starb. Raphael machte nicht den Anschein als würde er sie laufen lassen. Außerdem wurde es langsam immer Kälter.
Oben versteckten sich drei Personen in einem Raum und sahen zu wie Raphael das haus verließ. ``Jetzt´´ sagte die Frau und schlich zu der Kellertreppe. Die beiden Männer folgten. ``Hast du den Schlüssel?´´ wollte der eine wissen. Die Frau nickte. Der Mann der gefragt hatte blieb an der Kellertreppe stehen während die beiden anderen weiter nach unten gingen. ``Dahinten ist die Tür.´´ Sie lief schneller. Als sie die Tür errichte schloss sie diese hektisch auf. Es dauerte eine weile bis sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. ``Was willst du schon wieder. Ich esse nichts. Dann musst du mich eben erschießen. Oder hast du gemerkt das du heute deinen Spaß vergessen hast?´´ Karin lag Kraftlos auf dem Bett. Erst jetzt bemerkte sie das zwei Personen auf sie zukamen. Sie rutschte weiter zur Wand und rollte sich zusammen. ``Sie brauchen keine Angst haben. Er wird ihnen nichts mehr tun.´´ ``Wer sind sie?´´ wollte Karin leise wissen. ``Ich bin Sabine und das hier ist Jan. er wird aber Wolke genannt. Wie lange sind sie schon hier unten?´´ ``Ich weiß es nicht. Bitte bringen sie mich hier raus. Ich kann nicht mehr.´´ Wolke kam auf sie zu und hob sie hoch. Sie war viel leichter als er erwartet hatte. Karin hielt sich an seinem Hals fest. ``Warte´´ sie nahm ihr Halstuch ab und legte es Karin über die Augen. Karin wusste sofort das sie das wegen der Sonne machte. Wolke trug sie nach oben wo Jonny auf sie wartete. ``Hier ist noch Jonny.´´ sagte sie. Alle zusammen gingen nach draußen. Karin spürte die warmen strahlen der Sonne auf ihren Armen. Ein Lächeln trat auf ihr Gesicht. ``Was für einen Monat haben wir?´´ wollte sie leise wissen. ``Juni´´ antwortete Jonny. ``Dann war ich ein halbes Jahr da unten´´ sagte Karin entsetzt. Nun schauten auch die anderen entsetzt. ``Da vorne ist der Hubschrauber´´ rief Sabine Plötzlich. ``Und da hinten ist dein Mann´´ sagte Jonny der sich umgedreht hatte und sah wie Raphael auf sie zugelaufen kam. Sabine, Jonny und Wolke begannen zu laufen. ``Was ist den mit deinem Mann?´´ fragte Karin die nicht wusste was los war. ``Mein Mann hat dir das angetan´´ ``Was?´´ Panisch sah Karin sich um. Voller Angst riss sie das Tuch weg. Sofort spürte sie einen Stechenden schmerz in den Augen. Sie schrie auf und Krümmte sich zusammen. Wolke hatte Probleme sie zu tragen. Endlich hatten sie den Hubschrauber erreicht. Jens wartete bereits auf sie. Er hatte die Trage des SAR71 bereits herausgeholt. Wolke legte Karin darauf und stieg ein. Jonny schon die Trage in den Hubschrauber und machte sie fest. Jens ließ sie Rotoren warm laufen während Sabine einstieg und die Tür schloss. Raphael hatte den Hubschrauber fast erreicht als dieser Abhob. Wütend sah er ihm nach. Jonny schnallte Karin an und Sabine gab ihr eine Infusion. ``Ich habe schon eine Anmeldung fürs UKE.´´ sagte Jens und sah nach hinten. Sabine nickte und überprüfte Karins Blutdruck. Als sie dort ankamen wurden sie schon erwartet. ``Hallo Michael, Entführte Frau. Sie war ein halbes Jahr in einem Dunklen Keller.´´ Karin hörte auf. ``Michael?´´ ``Ja´´ der Arzt beugte sich zu ihr. Doch Karin merkte das es nicht ihr Michael war. ``Schon ok´´ murmelte sie. Sie ließ sich untersuchen. ``Sabine?´´ ``Ja?´´ ``Könntest du für mich jemanden anrufen?´´ ``Ja klar. Wen den?´´ Sie heißt Biggi Schwerin. Hier ist ihre Nummer.´´ Karin zog aus ihrem Overall ein stark zerknicktes Bild. Es war das gleiche wie in Biggis Flur. Auf der Rückseite hatte Karin Biggis Nummer mit einem Stein eingeritzt. Sie hatte Angst sie zu vergessen. Sabine nickte und verschwand mit ihren Jungs. Sie hatten den Heli einfach genommen und nun erwartete sie eine Standpauke von ihrem Vorgesetzten. Sie gingen in den AR und warteten darauf das er sie in sein Büro rief. ``Es tut mir leid Jungs das ich euch da mit rein gezogen habe´´ ``Schon gut. Wir haben uns das gemeinsam eingebrockt. Wir hätten ja auch ablehnen können.´´ sagte Jens und lächelte ihr zu. Wolke und Jonny sahen sich viel sagend an. ``Hätten wir nicht´´ sagten sie dann einstimmig. Nun mussten sie lachen. ``Es ist sehr lustig was sie mir da eingebrockt haben´´ sagte eine Stimme hinter ihnen. Sofort stellten sich alle nebeneinander hin und hoben den Arm. ``Schon gut, stehen sie gemütlich´´ sofort viel die Spannung von allen ab. ``Es tut mir leid. Es war Meine Schuld. Ich bin einer Privatsache nachgegangen´´ sagte Sabine sofort. ``Nein, wir haben das gemeinsam zu verantworten´´ sagte Jens und sah Sabine an. Jonny und Wolke nickten. ``Wer was getan hat hilft uns jetzt auch nicht mehr. Fakt ist jedoch das sie einer Jungen Frau das leben gerettet haben. Wer weiß wann man sie sonst gefunden hätte. Gute Arbeit meine Herren´´ sagte ihr Chef. ``Und Damen´´ fügte er dann noch lächelnd hinzu. Er ging mit seiner Crew sehr Freundschaftlich um. Auch wenn er sich mal streng gab diente das meistens nur um daran zu erinnert das er ihr vorgesetzter war. Die Crew lächelte sich zu. ``Ich werde das schon regeln´´ sagte er noch bevor er wieder in sein Büro verschwand. Ein schmunzelt lag auf seinem Gesicht. Das war seine Crew. Sie setzte sich immer ein, auch wenn sie dabei ihren Job aufs Spiel setzten. Und sie hielten zusammen. Sabine griff zum Telefon. Sie wählte die Nummer die die Jungs inzwischen entziffert hatten. ``Hallo hier ist Lisa´´ meldete sich kurz darauf eine Kinderstimme. ``Hallo Lisa hier ist Sabine, kann ich mal Biggi sprechen?´´ ``Nein, die ist beim Dienst. Kann ich ihr etwas ausrichten?´´ ``Ähm, wo arbeit sie den? Kann ich sie da erreichen?´´ ``Ja klar. Sie ist Pilotin beim Medicopter117.´´ Lisa gab ihr die Nummer. ``Unsere Kollegen aus Österreich´´ lächelte sie und wählte wieder. Nach mehrmaligem Klingeln wurde endlich abgenommen. ``Basis Medicopter11, Schwerin´´ ``Guten Tag, mein Name ist Sabine Petersen. Ich hätte gerne Biggi gesprochen.´´ ``Bin am Apparat. Wie kann ich ihnen helfen?´´ ``Wir haben heute eine Frau aus einem Keller befreit die mich gebeten hat sie anzurufen. Sie hat mir ein Foto mit ihrer Nummer gegeben. Ihre Tochter Lisa war so freundlich mir die Nummer der Basis zu geben.´´ ``Karin?´´ ``ich weiß nicht wie die Frau heißt.´´ sie sah die anderen an doch auch die wussten den Namen nicht. ``Auf dem Foto ist sie mit einer anderen Frau zu sehen. Sie sitzen vor einem großen Garagentor und ein Mann bringt ihnen Getränke.´´ ``Das ist Karin. Wo ist sie und wie geht es ihr?´´ ``Sie ist hier in Hamburg im UKE. Wie es ihr geht wissen wir noch nicht.´´ sagte Sabine. ``Ich komme nach Hamburg.´´ rief Biggi. Sie legte auf. ``Karin wurde gefunden. Chefchen ich muss sofort Urlaub haben´´ rief Biggi und lief in die Umkleide um sich umzuziehen. Zum Glück war Jens noch da. Er hatte Thomas job bekommen. Als Biggi ihn fragend ansah nickte er nur. Im Nächsten Moment war sie verschwunden. ``Frau Schwerin, Moment mal. So geht das aber nicht´´ rief Ebelsieder Wütend. ``Na die kann was erleben´´ murrte er bevor er wieder in seinem Büro verschwand. Gabi saß noch immer auf dem Sofa neben Ralf. Beide konnten überhaupt nicht reagieren so schnell war alles gegangen. ``Lisa, Laura packt schnell ein paar Sachen zusammen.´´ rief Biggi als sie die Haustür aufschloss. Die beiden Mädchen waren zu ihr gezogen und sahen sie jetzt verdutzt an. Sie verstanden im Flur und sahen Biggi an. ``nun macht schon´´ sagte Biggi und schob die beiden in ihre Zimmer. ``Was ist den los?´´ wollten die beiden wissen. ``Erzähle ich euch unterwegs.´´ sagte Biggi nur. Eine halbe stunde später waren sie auf der Autobahn. ``Karin wurde gefunden. Sie ist in einer Klinik in Hamburg´´ sagte Biggi. Die beiden Kinder sahen sich an und ein kleines lächeln erschien auf ihrem Gesicht. Abgesehen von ein Paar Pausen fuhr Biggi durch. Sie hatte mit Sabine ausgemacht das sie sich am Haupteingang der Klinik trafen.
Endlich waren sie in Hamburg. Biggi fand die Klinik ohne Probleme und Parkte das Auto so nah wie möglich am Haupteingang. Vor zehn Minuten hatte sie Sabine angerufen und ihr bescheid gesagt. ``Sind sie Biggi?´´ Biggi nickte. ``Sabine´´ stellte Sabine sich vor. ``Das sind Laura und Lisa´´ stellte Biggi nun die beiden Mädchen vor. ``Kommt mit ich bring euch zu Karin. Sie gingen durch die Gänge. Dem Polizisten vor Karins Tür nickte sie kurz zu. Biggi sah diesen etwas verdutzt an. Karin lag in einem Klinik bett direkt am Fenster. Den Kopf hatte sie zum Fenster gedreht. Biggi konnte einen Verband an ihrem Kopffeststellen. ``Wer ist da?´´ ``Karin wir sind es´´ riefen die beiden Kinder und rannten vor Freude zu ihr. ``Lisa, Laura´´ Karin drehte den Kopf und drehte den Kopf in die Richtung aus der die stimmen kamen. ``Wer ist mit euch hergekommen?´´ ``ich´´ sagte Biggi leise. Sie konnte kaum noch sprechen. So sehr freute sie sich das Karin lebte. Langsam ging sie zu ihrer Freundin. Lisa und Laura gingen zur Seite. Biggi nahm ihre Freundin in den Arm. Beide fingen an zu weinen. Sabine machte die Mädchen auf sich aufmerksam und gab ihnen mit einer Kopfbewegung zu verstehen das sie mit ihr kommen sollten. Die beiden sahen noch einmal zu den beiden Frauen und nickten dann. ``Wie geht es dir?´´ ``Geht schon wieder. Wie bist du so schnell hier her gekommen? Wie geht es den anderen?´´ Biggi lächelte. ``Ich habe mich sofort mit den Mädchen ins Auto gesetzt als Sabine angerufen hat.´´ ``Warum sind die Mädchen bei dir? Was ist mit Thomas.´´ Biggi schlugte. Karin spürte das und drückte ihre Hand. ``Er ist vor zwei Monaten an einem Gehirntumor gestorben. Seid dem leben die Mädchen bei mir.´´ Karin richtete sich langsam auf und nahm sie wieder in den Arm. ``Und jetzt erzähl du bitte was dir alles passiert ist.´´ ``Karin nickte langsam. ``Bei dem Einsatz damals, habe ich mich auf die Wiese gesetzt um auf euch zu warten. Plötzlich habe ich einen leisen Hilferuf unterhalb der Leitplanken gehört. Ohne zu überlegen bin ich natürlich dorthin. Als ich unten ankam konnte ich jedoch niemanden sehen. Also wollte ich zurück als mir jemand von hinten einen Chloroform Lappen vor die Nase gehalten hat. Aufgewacht bin ich hier in Hamburg in dem Keller eines alten Hauses.´´ Nach und nach erzählte Karin was alles passiert war. Immer wieder kamen beiden Frauen die Tränen. ``Meine Augen müssen sich erst wieder an die Sonne gewöhnen.´´ sagte sie lächelnd und drehte das Gesicht zur Sonne. ``Ich bin so froh das du Lebst.´´ Biggi sah sie Glücklich an. ``Es wird wohl noch einige zeit dauern bis ich wieder voll auf den Beinen bin.´´ sagte Karin leise während sie ihr Gesicht weiterhin der Sonne zuwandte. Sie war so froh endlich die warmen strahlen wieder zu spüren. Biggi beobachtete sie eine weile. ``Denkst du noch oft an Michael?´´ Karin drehte das Gesicht langsam wieder in die Richtung aus der sie Biggis Stimme hörte. ``Ja ich denke noch sehr oft an ihn. Vor allem in dem letzten halben Jahr musste ich oft an ihn und Dirk denken.´´ sie lächelte leise. Am Spätnachmittag kam die Presse und wollte ein interview von ihr doch Karin bat sie ihren Arzt zu befragen. Die Ärztliche Schweigepflicht hob sie auf so das er der Presse alles sagen konnte.
``Ralf komm mal schnell.´´ rief Jens. Die gesamte Crew saß im AR. Sie warteten auf Nachrichten von Biggi. Jens hatte den Fernseher angemacht in dem gerade die Nachrichten kamen. Ralf kam zu ihm und den anderen und sah auf den Bildschirm. Dort wurde gerade ein altes Haus gezeigt. Kurz darauf ein Raum in dem es stockdunkel war. An einer Seite des Raumes stand ein Bett, auf der gegenüberliegenden stand ein Tisch auf dem noch etwas zu essen stand. Als in dem Bericht die Namen erwähnt wurden erschienen zwei Bilder.
``…Hier wurde die junge Notärztin Karin Thaler ein halbes Jahr von ihrem Ex-Mann Raphael B. gefangen gehalten. Laut Polizeilichem Bericht entführte er sie nach einem Einsatz auf der Autobahn in Österreich. Von dort brachte er sie hier her. Einen Tag später ging bei der Polizei ein Bild der jungen Frau ein. Ein zweites folgte. Doch keines der beiden Bilder konnte Aufschluss über ihren Aufenthaltsort geben. Gestern konnte sie von der Crew des SAR71 befreit werden. Die Notärztin Sabine Petersen war die neue Frau von Raphael B. und verdächtigte ihren Mann das er sie betrog. Sie folgte ihm zu dem Haus. Als er wieder weg war ging sie hinunter. Als sie merkte das dort jemand eingesperrt wurde kam sie mit dem Rest der Crew eine Woche später zurück. Diese zeit brauchte sie um ihrem Mann den Schlüssel abzunehmen und ihn nachzumachen. Nun liegt Karin Thaler im UKM in Hamburg. Zu ihrem Zustand hören wir nun den behandelnden Arzt.
>Dr. Thaler ist leicht unterernährt. Ihre Augen sind im Moment noch verbunden da sie sich erst wieder an die helle Sonne gewöhnen müssen. Da sie regelmäßig vergewaltigt wurde hat sie mehrere Verletzungen im Unterbauch. Außerdem wurde sie geschlagen und hat davon leichte schürfwunden und Prellungen. Körperlich wird sie keine bleibenden Schäden zurück behalten.<
Vielen Dank das war der behandelnde Arzt Dr. Klaus. Wir hoffen nun das Frau Dr. Thaler bald wieder wohlauf ist und sich auch Seelisch erholt. Wir danken ihr für ihre Offenheit. Und nun zum Wetter…´´
Die gesamte Crew saß schweigend da und sah entsetzt auf den Bildschirm auf dem nun das Wetter der nächsten Tage gezeigt wurde. Kurz darauf Klingelte das Telefon. Gabi, die am nächsten saß nahm ab. ``Hi Gabi´´ ``Hallo Biggi. Wir haben’s gerade in den Nachrichten gesehen. Wie geht es ihr?´´ ``Eigentlich echt gut. Sie sitzt die ganze zeit in ihrem Bett und lächelt die letzten Sonnenstrahlen an. Ich weiß nicht ob das noch der ganze schock ist. Auf jedenfall würde ich nicht so ruhig und gelassen sein. Die Polizei war heute auch schon da und hat gesagt das sie Raphael haben und er nun durch die Mangel genommen wird. So wie es aussieht wandert er lange, lange in den Knast. ´´ ``Das sind ja mal gute Nachrichten. Grüß sie von uns allen und wir hoffen das sie bald wieder hier ist.´´ sagte Gabi. ``Ja mache ich. Ich werde mit den Mädchen noch hier bleiben. Es tut uns dreien vielleicht ganz gut wenn wir abgelenkt sind und für Karin ist es auch besser. Die letzten Wochen und Monate waren doch ein bisschen viel. Thomas Tod, die Beerdigung, der Umzug der Mädchen.´´ ``Wahrscheinlich hast du recht. Lasst es euch gut gehen und meldet euch ein paar mal.´´ ``Danke Gabi und grüß die anderen schön.´´ ``mache ich Tschüss´´ ``Tschüss´´ Bei legten auf. Gabi erzählte den anderen was sie von Biggi erfahren hatte und Biggi ging zurück zu Karin. Doch schon eine halbe stunde später war die Besuchszeit endgültig vorbei. Biggi verabschiedete sich von Karin und ging raus auf den Flur. ``Wo finde ich den AR der SAR71 Crew?´´ ``Sie müssen aus dem Gebäude hier raus und dann über den großen Platz in das gegenüberliegende . Da ist es dann ganz einfach. Die Treppe hoch und dann den Flur entlang. Die Dritte Tür ist dann der AR.´´ Biggi dankte der Schwester und machte sie auf den Weg. Schon am Eingang hörte sie Lisa und Laura lachen. Es tat gut die beiden wieder lachen zu hören. Die traurigen Gesichter der beiden hatten ihr jedes Mal einen stich versetzt. Eine weile stand sie im Türrahmen und sah zu wie Wolke, Jens und Jonny mit den beiden herumalberten. Sabine saß an dem Tresen der kleinen Küchenzeile. Biggi ging zu ihr. ``Die drei machen das gut´´ Sabine drehte sich um. ``Ja, sie können Prima mit Kindern umgehen. Aber einfach hatten sie es nicht. Was ist mit den beiden?´´ ``Ihr Vater ist erst vor zwei Monaten ziemlich Plötzlich an einem Gehirntumor gestorben. Ich glaube wir drei haben uns gegenseitig Mut gemacht´´ sagte Biggi. Sabine sah sie mitfühlend an. ``Wollt ihr heute noch zurück?´´ ``Nein. Ein bisschen abstand und Ablenkung wird uns ganz gut tun. Kannst du mir eine kleine Pension empfehlen?´´ ``Ja klar kann ich.´´ grinste Sabine. ``Machen sie für heute Schluss. Ich habe die Ersatzcrew Informiert. Sie wird gleich hier sein. Kümmern sie sich um unsere Gäste.´´ Sabine und Biggi drehten sich um. Sabine Salutierte sofort doch ihr Vorgesetzter gab ihr mit einer Kopfbewegung zu verstehen das sie normal stehen konnte. ``Danke´´ lächelte sie. ``Jungs wir können uns umziehen´´ Die drei anderen nickten und ließen die Mädchen und Biggi zurück. Jedoch kurz darauf kommen sie in Jeans und T-Shirt zurück. ``Fahr mit deinem Wagen einfach hinter mir her.´´ sagte Sabine und lächelte ihr zu. Die Jungs beschlossen noch mit ihnen zu kommen. Sie fuhren los und hielten erst vor einem großen Haus in einem wunderschönen garten. ``Willkommen in meinem Zuhause. Zumindest ist es das seit mein Mann weg ist.´´ Sabine lächelte sie an und schloss die haus Tür auf. ``Hallo Nina. Währen sie so freundlich zwei Gästezimmer herzurichten?´´ Die ältere Dame nickte und verschwand nach oben. ``Das ist Nina. Eigentlich unsere Haushälterin aber größtenteils meine Freundin. Raphael hat mir alles gekauft was ich wollte. Aber Glücklich war ich eigentlich nie mit ihm. Mir ging es genau wie Karin damals. Ich habe mich gestern ein wenig mit ihr unterhalten. Ich mache mir nur vorwürfe das ich meinem Verdacht nicht eher nachgegangen bin. Dann hätte Karin gar nicht so lange leiden müssen.´´ sagte Sabine und ging durch die vielen großen Räume. Überall öffnete sie die Fenster. So als wolle sie alle Erinnerungen an ihren Noch Ehemann hinausschicken. Jens, Jonny und Wolke waren sofort in die große Küche gegangen. Lisa und Laura hatten sie mitgenommen. ``Ich kocht wohl gerne´´ stellte Laura fest als sie zu sah wie Jonny die Zwiebeln in kleine Würfel schnitt. ``Ja, vor allem wenn wir alle zusammen sind. Dann ist es besonders lustig.´´ antwortete Jens und gab Lisa die Gurken für den Salat. Sie begann diese zu schneiden und lachte als Jens ein stück klaute und so tat als ob niemand etwas bemerkt hätte. Biggi war nun auch zu der großen Küche gekommen. Sie beobachtete die anderen und freute sich über das helle lachen von Lisa. Laura war noch immer sehr sparsam mit ihren Gefühlen. Sie weinte kaum aber sie lachte auch nicht. Nur Jonny schaffte es ihr ab und zu ein lächeln zu entlocken. ``Unser Hobby. Wir treffen uns oft hier und verbringen die Abende zusammen. Es ist immer lustig. Vielleicht schaffen wir es euch ein bisschen auf zu heitern.´´ lächelte Sabine. ``Danke. Für alles. Ich bin mir sicher das wir das alles irgendwie schaffen. Es bereitet mir nur immer schmerzen wenn ich sehe wie die beiden leiden. Zuhause erinnert sie alles an ihren Vater. Es ist für mich ja schon extrem schwer seinen Tod zu verarbeiten. Für sie muss es ja fast unmöglich sein. Ihre Mutter ist vor vier Jahren nach einem Unfall gestorben. Und dann Thomas so Plötzlich. Ich hatte echt angst das sie das nicht verkraften.´´ Biggi seufzte. Sie folgte Sabine in das Wohnzimmer. Wieder konnte sie Lisa lachen hören. Sie setzten sich auf die bequemen Sofas und unterhielten sich bis die anderen zum Essen riefen. Sie hatten Spagetti mit Tomatensauce gemacht. Sie saßen zusammen an dem großen Tisch und hatten jede menge Spaß. Selbst Laura lachte ab und zu.
Lisa war bereits auf dem Sofa eingeschlafen als auch Laura sagte das sie ins bett wollte. Biggi nahm die schlafende Lisa auf den arm und brachte sie ins bett. Dann setzte sie sich noch etwas zu Laura. ``ich vermisse ihn so sehr.´´ sagte sie plötzlich leise. ``ich vermisse ihn auch und zwar sehr. Aber er ist immer bei uns. Menschen sterben erst dann wenn sie vergessen werden. Wir werden Thomas bestimmt nie vergessen.´´ ``Doch, ich weis ja kaum noch wie er aussieht´´ sagte Laura unter Tränen. ``mach dir keine Sorgen Laura. Du wirst ihn nicht vergessen. Er ist immer bei dir und er passt immer auf dich und deine Schwester auf.´´ Biggi nahm sie in den arm und streichelte ihren Rücken. ``Und auf dich´´ sagte sie leise bevor sie sich hinlegte und die Tränen weg wischte. Biggi lächelte sie an. ``Ja, da hast du recht´´ sagte sie und verließ das Zimmer. Die anderen hatten schon mit aufräumen begonnen. Sabine stapelte gerade alles in die Spülmaschine und Jens räumte die Spiele weg. ``Wir gehen dann auch mal ins Bett.´´ sagte Jonny und verschwand mit den beiden anderen nach oben unters dach. Fragend sah Biggi zu Sabine. ``Die Jungs haben oben unterm Dach auch ein Zimmer. Wie du ja schon weißt war Raphael fast nur unterwegs. Oder er hat bei einer seiner Freundinnen genächtigt. Auf jedenfall habe ich oben ein weiteres Gästezimmer eingerichtet. Das das den ganzen ausgebauten Dachboden beinhaltet hat er nie mitbekommen. Jedenfalls sind die Jungs oft hier gewesen. So hatten wir unseren Spaß und ich war nicht alleine.´´ ``Aha´´ sagte Biggi und half ihr noch ein bisschen bevor auch sie ins Bett verschwand.
Am nächsten Morgen fuhr Biggi alleine zur Klinik. Da die Crew von ihrem Vorgesetzten frei bekommen hatten, wollten sie mit den Mädchen in den Zoo. Sie schlich sich an der Nachtschwester vorbei und ging leise in Karins Zimmer. Da Karin noch schlief stellte sie sich ans Fenster und sah ihn den Großen Innenhof in dem der Heli stand. ``Guten Morgen Biggi´´ erschrocken drehte sie sich um. ``Guten Morgen Karin. Bitte entschuldige ich war in Gedanken. Woher wusstest du das ich es bin?´´ ``Seid ich mich nicht mehr auf meine Augen verlassen kann ist mein Geruchssinn der Sinn auf den ich mich verlassen muss und dein Shampoo werde ich wohl nie vergessen.´´ sie lächelte in die richtig in der sie Biggi glaubte. ``Wie geht es dir?´´ ``Prima, es tut gut wieder in einem richtigen Bett zu schlafen. Mein Unterleib tut noch etwas weh aber es geht.´´ ``Das freut mich.´´ ``Wo habt ihr die Nacht verbracht? Hat Sabine dich mitgenommen?´´ ``Ja, sie und die Jungs haben uns super abgelenkt und aufgeheitert. Lisa hat wieder richtig ausgelassen gelacht und auch Laura konnte sich ab und zu ein grinsen nicht verkneifen.´´ Karin grinste zufrieden. Plötzlich ging die Tür auf. Zwei Ärzte und eine Schwester kamen herein. ``Huch, wo kommen sie den schon her?´´ wollte der eine Arzt wissen. Biggi sah schuldbewusst auf den Boden. ``Ich habe sie rein geschmuggelt´´ Karin saß grinsend in ihrem Bett. Der Arzt sah sie verdutzt an. ``Also dafür das sie ein halbes Jahr in nem Dunklen Keller gelebt haben sind sie erstaunlich gut drauf.´´ stellte Dr. Klaus fest. Karin lächelte einfach nur weiter. ``Entschuldigen sie die Verspätung.´´ ein Arzt kam herein gelaufen. Während er auf sein Klemmbrett sah zupfte er seinen Kittel zu Recht. ``Es tut mir leid, wir hatten noch eine Not OP.´´ entschuldigte er sich. Als er die Patientin sah blieb er wie angewurzelt stehen. ``Michael.´´ Karins lächeln war verschwunden und sie saß kerzengerade im bett. ``Ja?´´ verwundert sah Dr. Klaus sie an. Er wunderte sich das Karin seinen Vornahmen wusste den gesagt hatte er ihn ihr nicht. ``Nein ich meine ihren Kollegen. Wie haben sie ihn genannt? Kollege Lau.´´ Sie hob die hand und hielt sie dem Arzt hin. ``Kennen sie die Patientin?´´ wollte Dr. Klaus wissen. Robin Lau antwortete nicht. Geschockt und begeistert sah er auf die Frau. Biggi sah sich das ganze Schauspiel aus sicherer Entfernung an. ``Bitte kommt zu mir Michael´´ da sie ihre Hand bewusst zu Robin hielt reagierte Dr. Klaus nicht. Zumal sie eben sagte dass sie nicht ihn meinte. Ganz langsam ging Robin zu ihr und setzte sich auf die Bettkante. Karin hob ganz vorsichtig die zweite Hand und betastete seine Hände. Dann ließ sie ihre Finger ganz vorsichtig über sein Gesicht gleiten. ``Was haben sie mit deinem Gesicht gemacht?´´ wollte sie leise wissen. ``Wo sind die Fältchen und Grübchen?´´ ``Karin was ist los? Das ist nicht Michael´´ Biggi ging zu ihrer Freundin und nahm ihre Hände von dem Gesicht des Mannes. ``Kann mir mal einer erklären was hier los ist?´´ wollte Dr. Klaus wissen. Karin merkte dass ihr keiner glaubte. Sie ließ sich zurück fallen und drehte sich zur Seite. Robin stand auf. Die stimme seines Oberarztes hatte ihn wieder in die Realität zurückgeholt. Mit einer Entschuldigung stellte er sich hinter die anderen Ärzte. Karin reagierte auf keine fragen des Arztes mehr. Ihr lächeln war verschwunden. Sie war sich sicher das sie Michael vor sich hatte. Als alle Ärzte und Schwestern wieder weg waren setzte Biggi sich neben ihre Freundin. ``Was war den eben los?´´ wollte sie wissen. ``Du glaubst mir ja doch nicht.´´ ``Ich sehe doch wie sicher du dir bist. Also was ist los?´´ ``Ich bin mir sicher das dass Michael war nur mit seinem Gesicht stimmt etwas nicht.´´ ``Ja er sieht nicht aus wie Michael aber irgendetwas hat mich auch an ihn erinnert´´ gab Biggi zu. ``Ich gehe ihn suchen ok?´´ Karin nickte langsam und Biggi machte sich auf den Weg. Endlich, eine stunde später fand sie ihn endlich. Er saß im Park und sah auf den kleinen Teich. Biggi ging langsam auf ihn zu. ``Michael?´´ fragte sie vorsichtig. Robin reagierte sofort. Er drehte sich um und sah Biggi an. ``Wie hat sie mich erkannt?´´ ``Sie kennt und sie Liebt dich´´ sagte Biggi. ``Hast du zeit? Sie möchte mit dir reden´´ Robin nickte und folgte ihr. Ganz langsam ging er in Karins Zimmer. ``Ich wusste doch das du es bist. Erklär mir das alles.´´ Robin setzte sich neben sie. ``Ich weiß nicht ob ich dass kann. Ich werde es auf jeden fall versuchen. Das was ich damals auf den Zettel geschrieben habe war auf jeden fall gelogen. Ich wollte erreichen das du nicht nach mir suchst.´´ ``Und warum? Was kann passieren das du mir so weh tun musstest?´´ ``Wir hatten an dem Tag bevor ich mit Dirk verschwunden bin einen Einsatz bei dem wir einen Kronzeugen aus dem Gefängnis in die Klink fliegen sollten. Der Transporter mit dem aus Österreich nach Deutschland gebracht werden sollte wurde von der Italienischen Mafia abgefangen um ihn zu töten und so an einer aussage zu hindern. Er wurde angeschossen und hat sehr vie Blut verloren. Währe ich nicht sofort da gewesen um ihm das Leben zu retten währe er vermutlich ziemlich schnell gestorben und die hätten ihren Willen gehabt. Einer von denen wurde ebenfalls angeschossen. In seiner Panik zog er seine Maske aus und ich konnte sein Gesicht sehen. Somit war ich natürlich auch in Gefahr weil ich ihn identifizieren konnte. Bei der Polizei habe ich meine aussage gemacht und ein Phantom Bild erstellt. Dann wurden wir ins Zeugenschutzprogramm gesteckt. Wir konnten nur kurz ein paar Sachen holen. Diesen Zettel habe ich dir geschrieben damit du nicht den Lebensmut verlierst. Denn den hättest du verloren wenn man unser Tod vorgetäuscht hätte. Es tut mir leid. Zwei Monate später stellte sich raus das es überhaupt nicht die Mafia sondern eine kleine Splittergruppe war. Sie konnten schnell geschnappt werden. Die Polizei brachte Dirk und mich zurück. Auf dem Weg von Amerika hier her zurück hatte sich der Bruder von einem der Häftlinge beschlossen mich Umzubringen weil ich seiner Meinung nach schuld am Tod seins Bruders war. Allerdings war eine ziemliche Leihe. Das einzige was er geschafft hatte war das wir einen Unfallbauten. Ich wurde durch die Scheibe des Polizei Busses geschleudert und landete ziemlich unsanft mit dem Kopf auf der Strasse. In der Klinik haben sie mein Gesicht mit Hilfe der Plastischen Chirurgie wieder neu gerichtet. Allerdings litt ich unter Amnesie. Deswegen der Name Robin Lau. Ich habe nicht einmal Dirk erkannt. Schließlich hat er es aufgegeben mir zu verklickern das er mein Sohn war. Er hat mich jeden tag in der Klinik besucht. Langsam ist meine Erinnerung zurückgekommen. In einer Extra Prüfung wurde noch einmal mein wissen geprüft. Dann konnte ich endlich wieder als Arzt arbeiten. Allerdings tue ich das auch erst seid einem Monat wieder. Erst als du mich heute Morgen mit Michael angesprochen hast ist alles wieder gekommen.´´ ``Deine Verwirrung habe ich bemerkt.´´ lächelte Karin und hob die Hand. Ganz langsam kam sie seinem Gesicht näher. ``Ich bin froh das du da bist und das es dir gut geht´´ sagte sie leise und ertastete sein Gesicht stück für Stück.
Auch Biggi und den Mädchen erzählte er alles. Dann erzählte Biggi alles was es neues von der Basis gab und Karin erzählte noch einmal was sie durchgemacht hatte. Am Späten Nachmittag kam auch Dirk in die Klinik. Eigentlich wollte er seinen Vater vom Dienst abholen. Dieser überraschte ihn dann und brachte sie zu den anderen. Die Wiedersehensfreude war Riesen groß. Karin schien es überhaupt nichts auszumachen Fragen zu beantworten und immer wieder an ihre Hölle erinnert zu werden. ``Wie schaffst du das nur?´´ ``Was?´´ wollte Karin wissen. Michael sah sie an. ``Na du erzählst immer wieder was du erlebt hast und du beantwortest alle Fragen.´´ ``Ich habe ein halbes Jahr von meinem Leben im Dunkeln und alleine verbracht. Jetzt möchte ich das leben genießen. Die Sonne, die Menschen einfach alles. Was habe ich davon wenn ich mich jetzt irgendwo vergrabe und weiterhin im Dunkeln und alleine lebe´´ lächelnd drehte sie den Kopf in seine Richtung. Am ende der Woche durfte Karin aus der Klinik. Denn verbannt um die Augen musste sie jedoch noch mindestens eine Woche drauf lassen. Michael und Dirk hatten beschlossen mit ihr und Biggi zurück zu fahren. Traurig verabschiedeten sie sich von der Crew des SAR71. Doch sie versprachen sich gegenseitig in Kontakt zu bleiben.
Biggi Michael fuhren direkt zur Basis. Zum glück waren alle anwesend da gerade Schichtwechseln war. Da Jascha laut schrie hörte keiner die Autos. Die Mädchen waren auf der Fahrt eingeschlafen. So stieg Biggi alleine aus. Michael stieg ebenfalls aus und ging dann zu Karin. Vorsichtig half er ihr. ``Warte ich hole deinen Rollstuhl.´´ ``Nein warte Michael. Ich möchte alleine laufen.´´ ``Du weist doch was Dr. Klaus gesagt hat.´´ ``Ja ich weiß, ich soll mich schonen. Aber ich schaffe das wenn du mich stützt.´´ Michael zuckte die Schultern. ``gegen deinen Dickschädel komme ich eh nicht an´´ meinte er grinsend und stützte sie. Biggi ging vor und öffnete die Türen. Als sie Jascha weinen hörte lief sie schneller. ``Hey mein kleiner. Ich bin schon da. Hast du mich so vermisst?´´ lachend lief Biggi in den AR. Sofort war Jascha still und sah sie an. Gabi gab ihr den kleinen und wollte sie gerade begrüßen als sie sah wer in der Tür stand. Nun richteten sich alle Blicke auf die beiden Personen in der Tür. ``Was ist den mit euch los? Sieht Michael so schlimm aus?´´ Fragte Karin gut gelaunt. Biggi grinste in sich hinein und drückte ihr Paten Kind an sich. Gabi fasste sich als erste. ``Wieso Michael?´´ Karin hatte sichtlich ihren Spaß an der Situation. Sie hob die Arme. ``Hallo Gabi. Wie geht es dir und euerm Sprössling?´´ wollte sie wissen. Gabi kam auf sie zu und umarmte sie. ``Ähm gut.´´ antwortete sie dann. Nacheinander begrüßten alle Karin und sagten ihr wie froh sie waren das sie wieder da war. Dann erzählte Michael seine Geschichte und wurde ebenfalls von seinen Freunden begrüßt. Es dauerte eine ganze weile bis sich alle wieder beruhigt hatten.
``Jetzt müssen wir aber wirklich los. Karin du sollst dich noch schonen´´ ``Na gut. Ich bin auch wirklich müde´´ gab Karin sich geschlagen und verabschiedete sich von den anderen. Ohne zu murren ließ sie sich von Michael zum Auto bringen. Ich mache mich dann auch mal auf die Socken.´´ sagte Biggi und verabschiedete sich ebenfalls. Sie packte die Mädchen ins Auto und machte sich auf den weg nach Hause. Als sie dort ankamen war es bereits dunkel. Sie brachte Lisa und Laura ins Bett und setzte sich mit der aktuellen Zeitung und einem Glas wein auf den kleinen Balkon. Sie hatte von ihren Eltern etwas Finanzielle Unterstützung bekommen und suchte nun nach einem kleinen Haus für sich und die beiden Kinder. Michael und Karin verbrachten diese Nacht in einem Hotel. Dirk war noch in Hamburg. Er wollte am ende des Schuljahres nachkommen. Solange wohnte er bei Sabine.
In der nächsten Woche suchte Biggi weiter nach Häusern doch alles was sie fanden gefiel ihnen nicht. ``Was ist den da oben´´ rief Lisa plötzlich. An der Straße hatte sie ein Schild gesehen. Auf dem stand das das Haus zu verkaufen war und ein Pfeil deutete nach oben. ``Das haus sah aber arg groß aus.´´ meinte Biggi. ``Lass uns bitte trotzdem kucken´´ baten die beiden. Biggi bremste den wagen ab und drehte um. Sie fuhr die Straße zu dem Haus hoch und hielt vor dem Haupteingang. Vor ihnen erhob sie ein Herrschaftliches Haus. Zwei Stufen führten zu einem Vordach. Dieses Zog sich an der ganzen Häuserfront entlang. An den jeweiligen enden war die Treppe abgerundet. Langsam ging die drei die stufen hoch und sahen durch die Fenster. Sie sahen in eine große Halle von der aus Rechts und Links zwei breite Treppen hoch gingen. Als sie ein stück weiter nach Links gingen sahen sie eine große Küche. Die ganze Küchenzeile war aus Holz. Sie bestand aus schränken, einer Spüle, einem Herd und einem Kühlschrank. Ob eine Spülmaschine mit dabei war konnte man nicht genau erkennen. Dann gab es noch zwei große Schränke. Vor dem Fenster stand ein Großer Tisch mit einer Eckbank. ``Bitte ruf da an. Wir wollen es auch von innen sehen.´´ riefen die beiden Mädchen strahlten sie an. Biggi nickte und holte das Handy raus. Der Immobilienmakler versprach sofort zu kommen. Als nächstes rief sie Karin und Michael an. Die beiden wollten ebenfalls sofort kommen. Kurz nacheinander hielten die beiden Autos in der einfahrt. Michael war ebenfall so begeistert wie Biggi und die Mädchen. Karin ließ sich von den anderen alles genau beschreiben. Herr Laurens führte sie durch das ganze haus. Auf der Rechten Seite befand sich ein riesengroßes Wohnzimmer mit angrenzender Bibliothek. Oben gab es rechts zwei und Links vier Schlafzimmer. Dann gab es noch zwei Badezimmer und einen Dachboden. Der Garten war ebenfalls riesengroß und wunderschön. ``Und was kostet dieser Spaß?´´ wollte Michael wissen. Herr Laurens nannte ihnen einen Preis der sie doch alle überraschte. ``Warum ist das haus so billig?´´ wollte Biggi wissen. ``Der Besitzer ist vor ein paar Wochen hoch verschuldet gestorben. Sein Sohn sitzt nun auf den Schulden. Er möchte einfach nur das sein Elternhaus in guten Händen ist.´´ ``Bitte last uns hier bleiben´´ baten Lisa und Laura. Die erwachsenen steckten die Köpfe zusammen. ``Die Hälfte müsste ich zusammenkriegen´´ sagte Biggi nachdem sie im Kopf alles einmal knapp überschlagen hatte. ``Dann muss halt in der nächsten zeit etwas gespart werden.´´ ``Wir kriegen das auch hin oder Karin?´´ ``Irgendwie schon. Ich habe ein spitzen Gefühl.´´ sie lächelte in die runde. ``Aber wir müssen berücksichtigen das es schon sehr herunter gekommen ist. Wir werden eine menge arbeit haben´´ bremste Michael und sah sich um. Trotz der Schönheit und Eleganz die das haus ausstrahlte musste eine menge gemacht werde. ``Das schaffen wir´´ sagten Lisa und Laura wie aus einem Mund. ``Ok also ist es abgemacht?´´ die drei legten die Hände zusammen. Lisa und Laura schlossen sich an.
Zurück zu Hause begann die große Rechnerei. Letztendlich konnten sie es wirklich schaffen. Gemeinsam kauften sie das Haus und begann es mit viel Spaß zu renovieren. Nach der ersten Woche waren sie jedoch schon recht mutlos. ``Was ist den mit euch los? Stolze Hausbesitzer habe ich mir anders vorgestellt.´´ meinte Max grinsend. ``Ich bin total geschafft. Dienst und Renovieren ist bestimmt kein vergnügen.´´ stöhnte Biggi. Sie nahm sich ein Glas Orangensaft und ging nach draußen auf die Wiese. Dort legte sie sich in die Sonne. ``Ok also da muss etwas getan werden.´´ stellte Gabi fest. ``Schon geklärt. Die gesamte Crew hat zwei Wochen Frei´´ überrascht sahen alle zur Tür. Dort stand Ebelsieder. ``Leider erst ab dem Wochenende.´´ ``Das ist spitze. Vielen Dank´´ grinste Ralf. Gabi lief zum Telefon. ``Hi Sabine, hier ist Gabi. Ich bin eine Freundin und Kollegin von Biggi und Karin.´´ ``Hi Gabi.´´ ``Haben die anderen dir von ihrem Hauskauf erzählt?´´ ``Nein ich habe nur über Dirk ein bisschen was mitbekommen´´ ``Habt ihr eine Chance Urlaub für euch alle zu bekommen? Die sind hier schon bald am ende mit ihren Kräften. Dienst und Renovieren schlaucht doch ganz schön.´´ ``ich kann es versuchen.´´ ``Gut also wir haben ab dem Wochenende zwei Wochen frei. Wir wollten sie dann überraschen.´´ ``Ich kläre das und rufe dann zurück.´´ versprach Sabine. Eine halbe stunde später rief sie wieder an. ``Ok alles in Butter. Wir kommen und bringen Dirk mit. Außerdem wollte Dr. Klaus auch mitkommen.´´ ``Desto mehr wir sind umso mehr schaffen wir´´ lachte Gabi. Die beiden verabschiedeten sich.
Vier Tage später war es soweit. Karin, Michael, Biggi, Lisa und Laura kamen bei ihrer Baustelle an. Es war Samstagmorgen und lust hatten sie eigentlich gar keine. Alle waren Müde und hatten Muskelkater. Lustlos machten sie sich an die Arbeit. Die alte Tapete hatten sie größten teils bereits entfernt. Laura brachte gerade einen Müllsack nach unten als sie hörte wie ein Auto kam. Sie blieb stehen und staunte nicht schlecht als es immer mehr wurden. ``Laura, Biggi, Michael, Karin´´ rief sie und kurz darauf erschienen auch die anderen bei ihr. Aus den Autos stiegen nun Gabi, Ralf, Peter, Stella, Oliver, Jens K., Anna, Marc, Max, Heidi und Ebelsieder. ``Was macht ihr den alle hier?´´ wollte Biggi Perplex wissen. ``Renovieren. Wir haben extra zwei Wochen Urlaub bekommen.´´ grinste Gabi und ging auf sie zu. Sie wollten gerade alle reingehen als wieder Autos kamen. ``Wie? Noch mehr?´´ wollte Michael wissen. Nun stiegen Sabine, Jonny, Wolke, Jens B, Dirk und Dr. Klaus aus. ``Jetzt sagt nicht das ihr auch zwei Wochen frei habt und hier renovieren wollt´´ sagte Biggi. Doch sie bekam einstimmiges nickten.
Nun begann geschäftiges treiben. Es dauerte eine weile bis das Chaotische treiben sich etwas ordnete. Schließlich hatte jeder seine Aufgabe gefunden. Überall wurde gelacht, geredet und gearbeitet. Die Crew des SAR71 erklärte sich sofort bereit für das Essen zu sorgen. Karin musste die meiste Zeit in dem Rollstuhl sitzen. Es war zwar schon einige zeit vergangen doch ihre Augen schmerzten noch immer sehr stark und so hatte sie noch immer ihren Verband. Doch sie ließ sich davon nicht aufhalten. Irgendwie schaffte sie es immer eine Aufgabe zu finden. Keiner schien Muskelkater zu bekommen. Am Abend wurde in der großen halle ein Matratzenlager eröffnet. Alle hatten Schlafsäcke und Isomaten dabei. Nur Gabi, Ralf, Peter und Stella fuhren wegen der Kinder nach Hause.
Als Peter, Stella und Oliver am nächsten Morgen kamen brachten sie große Kannen für Kaffee und Tee mit. Diese wurden sofort von Jens B. gefüllt. Die beiden waren als erstes wach gewesen und kümmerten sich nun um das frühstück. Gabi und Ralf kamen erst kurz darauf da sie noch einkaufen waren. Die nächsten beiden Wochen vergingen wie im Fluge und das haus wurde von Tag zu Tag schöner. Für den letzten Samstag wurde eine Große Grillparty geplant. So konnten alle am Sonntag ausschlafen und am Montag wieder Frisch zum Dienst erscheinen.
Endlich war es soweit. Das Haus war fertig renoviert und die stolzen Besitzer waren bereits umgezogen. Überall hingen Lampions und Luftschlagen. In den Bäumen gingen Bunte Lichterketten. Auf der großen Terrasse stand ein riesiges Büfett. Es gab Kartoffel- und Nudelsalat und verschiedene Grüne Salate. Dann gab es Frikadellen, Frühlingsrollen und verschiedene Suppen. Es gab Fisch und Fleisch. Die Brot Auswahl war riesig. Fladenbrot, Baguette, Toastbrot und Körnerbrote waren nur wenige beispiele. Was es noch alles gab würde zu lange dauern um es aufzuzählen. Michael und Ralf bedienten den Grill und Jens B. stand hinter der Getränketheke. Auf dem Rest der Terrasse standen Bierbänke- und Tische. Sie waren mit Hübschen Tischdecken und Teelichtern geschmückt.
``Bitte hört mir einmal kurz zu.´´ Michael Klatschte in die Hände. Alle anderen wurden langsam ruhig und richteten ihre Aufmerksamkeit auf ihn. Peter drehte die Musik leiser. ``Keine Panik ich will keine großen reden schwingen. Aber ein bisschen was möchte ich doch sagen und das ganze mit einer frage beenden. Als ich vor einem Jahr von hier weg musste viel es mir sehr schwer doch ich konnte zurückkommen und darüber bin ich sehr froh. Es tut mir sehr Leid das ich deswegen jedoch einer Frau wehtun musste die ich über alles Liebe. Einer guten Freundin konnte ich nicht bestehen als unser gemeinsamer Kollegen Thomas verstarb. Zum Glück sind seine Mädels in den allerbesten Händen.´´ Er nickte Biggi kurz zu bevor er fort fuhr. ``Als Karin entführt wurde konnte keiner von uns ihr helfen. Doch Dank unserer Kollegen aus Hamburg konnte ich sie wieder in den Arm nehmen. Sie hat mir auch geholfen meine Amnesie zu überwinden und mich an all meine Freunde zu erinnern. Nun haben wir alle zusammen dieses haus renoviert. Ich möchte euch allen Danken und euch sagen wir froh ich bin euch zu meinen Freunden zählen zu dürfen.´´ Klatschen folgte und Michael lächelte in die runde. Dann hob er die Hände. Es wurde wieder ruhig. ``Jetzt nah all dem möchte ich einer Frau die mir alles bedeutet eine Frage stellen. Ich hoffe mal mein Sohn hat nichts dagegen´´ Während Dirk den Kopf schüttelte lachten die anderen. Michael ging nun auf Karin zu und Kniete sich vor sie. ``Ich habe dir sehr wehgetan, das weis ich und es tut mir sehr, sehr leid. Aber ich glaube, nein ich weiß unsere Liebe ist Stärker. Mit deinem Lebensmut und deiner Freude hast du mich angesteckt obwohl du weit aus schlimmeres erlebt hast als ich. Ich wünsche mir mit dir alt zu werden und das wir alle nächtens Hürden in unserem Leben gemeinsam laufen. Karin, möchtest du mich Heiraten?´´ Michael holte ein kleines Kästchen aus der Tasche und hielt es ihr entgegen. Karins Hände tasteten sich langsam nach Vorne bis sie erst den Ring und dann sein Gesicht spürte. Sie nahm das Kästchen und Kniete sich ebenfalls hin. ``Ja´´ Flüsterte sie in sein Ohr und viel ihm um den Hals. Michael hatte tränen in den Augen. Er hob sie hoch und Küsste sie. Die anderen klatschten und Jubelten. Er streifte ihr den Ring an den Finger und Küsste sie vorsichtig. Er nahm ihre Hand und führte sie auf die Terrasse. Dort fing er vorsichtig an mit ihr zu Tanzen.
Der Abend wurde wunderschön und er dauerte noch lange. Als endlich alle in ihren betten lagen war es schon weit nach Mitternacht.
Als Karin am nächsten Morgen aufwachte war das Bett neben ihr leer. Sie spürte die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht. Langsam ging sie zum Fenster und stellte sich davor. Ganz vorsichtig nahm sie den Verband ab. Die Augen ließ sie geschlossen. Endlich konnte sie die Sonne auf ihren Augen spüren. Eine ganze weile blieb sie so stehen. Dann öffnete sie ganz langsam und vorsichtig die Augen. Sie musste sie jedoch sofort wieder schließen. Sie wartete einen Moment und versuchte es dann noch einmal. Jetzt ging es schon etwas besser. Doch schon nach wenigen Minuten musste sie die Augen wieder Schließen. Sie zog die seidenen Vorhänge zu und öffnete die Augen dann erneut. Nun konnte sie sie offen halten da das Licht gedämpft war. ``Du bist ja schon wach. Wie geht es dir?´´ Karin zuckte kurz zusammen. Sie war so in Gedanken gewesen das sie nicht bemerkt hatte wie Michael herein kam. Jetzt drehte sie sich langsam um. Die Augen hatte sie wieder geschlossen und in der hand hielt sie den Verband. Michael hatte das Tablett mit dem Frühstück abgestellt und sah nun auf. Erst jetzt bemerkte er das sie den Verband ausgezogen hatte. Er stand ganz still und sah sie an. Er war sich sicher das Karin ihn liebte doch er hatte etwas Angst vor der Reaktion auf sein Gesicht. Karin ging langsam auf ihn zu. Als sie spürte das er vor ihr stand öffnete sie langsam die Augen. Zu erst war wieder alles etwas verschwommen doch es dauerte nur wenige Sekunden bis sie Michael klar und deutlich sehen konnte. Ihre Hände glitten über sein Gesicht während sie in Musterte. Seine Augen achteten auf jede Reaktion in ihrem Gesicht. ``Küss mich´´ flüsterte sie dann. Michael nahm ihr Gesicht in seine Hände und Küsste sie Zärtlich. ``ich Liebe dich´´ war das einzige was er sagen konnte. ``Ich Liebe dich auch. Und ich bin so froh das du da bist.´´ antwortete Karin. Nachdem sie sich eine weile Geküsst hatten begannen sie mit dem Frühstück das Michael mitgebracht hatte.
``Weiß jemand von euch wo Karin und Michael sind?´´ wollte Sabine wissen. Sie stand mit ihren Kollegen, Dr. Klaus und Dirk vor den beiden Autos. ``Ich bin hier´´ kam in diesem Augenblick eine stimme von der Treppe. Alle drehten sich um. Karin hatte ihre Sonnenbrille an und kam nun auf sie zu. ``Ihr wolltet doch wohl nicht einfach wegfahren.´´ lächelte sie. ``Nein natürlich nicht.´´ grinste Sabine. ``Wie geht es deinen Augen?´´ ``Sie tun noch etwas weh aber es geht.´´ antwortete Karin und verabschiedete sich von ihren Freunden. Mit viel Gehupe und Gewinke machten sie sich schließlich auf den weg zurück nach Hamburg. Nach und nach verabschiedeten sich nun auch ihre Kollegen und dann waren die neuen Hausbesitzer alleine in ihrem Neuen Zuhause. Alle waren Traurig das diese zwei Wochen um waren. Sie hatten jede menge spaß gehabt. Allerdings wussten sie ja das sie sich Spätestens zur Hochzeit alle wieder sehen würden.
Biggi musste oft an Thomas denken und sie fühlte sich manchmal etwas Einsam. Lisa und Laura halfen ihr jedoch wenn es zu schlimm wurde. Sie unternahmen gemeinsam eine menge. Nach einer gewissen Zeit tat es auch nicht mehr so weh über Thomas zu sprechen.
Karin genoss ihr neues Leben. Schon bald konnte sie auch die Sonnenbrille weg lassen. Sie war fröhlich und ausgelassen. Doch abends oder nachts kamen oft die Erinnerungen zurück die sie Tagsüber verdrängte. Doch außer Michael bekam davon keiner etwas mit. Wenn sie wieder Alpträume bekam nahm er sie in den Arm und zeigte ihr das sie nicht alleine war.
Die Hochzeit fand zwei Monate später fest. Sie war ein einziger weißer Traum. Karin war wunderschön und Michael musste von Ralf, seinem Trauzeugen angestupst werden um nicht seinen Einsatz zu verpassen. Zu der Hochzeit kamen alle die ihre Freunde und es wurde lange und viel gefeiert.
Raphael wurde zu einer hohen Gefängnis strafe verurteilt und Sabine ließ sich im Eilverfahren von ihm scheiden.
Ende
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