In der 3. Staffel, der 3. Folge " Leben und Tod", wird Gabrielle bei einem Einsatz verletzt. In der Folge stirbt sie zum Schluss und hinterlässt eine große Lücke beim Team. Hier nicht. Die Geschichte beginnt im Krankenhaus auf der Intensiv. Nur bei mir sind einige Dinge der eigenen Fantasie eingebaut.

 

 

Freundschaft und Liebe

-

  1. Team:

Thomas Wächter

Dr. Michael Lüdwitz

Peter Berger

 

B-Team

Biggi Schwerin

Dr. Gabrielle Kollmann/ Dr. Karin Thaler

Ralf Staller

 

Weitere Personen: Gabis Mutter Angela Kollmann und viele andere

 

Alle warteten auf die Ergebnisse die Michael von dem Arzt bekommen sollte. Alle waren sie geschockt. Um einem Kind das Leben zu retten war Gabi in die Flammenhölle gerannt. Biggi rannen die Tränen über das Gesicht. Sie war Gabis beste Freundin. Thomas ging zu ihr und nahm sie in den Arm. Er wusste dass sie sehr viel für Gabi empfand. Die beiden vertrauten sich Sachen an. " Du wirst sehen sie wird wieder gesund. Nur bis dorthin wird es sehr lange dauern." ,sagte er und versuchte sie zu trösten. Peter setzte sich neben Ralf . Er war Gabis Verlobter und litt unter er Situation furchtbar. Peter legte den Arm auf die Schulter von ihm als wollte er sagen, ich bin da für dich. Da öffnete sich die Türe der Intensivstation. Michael trat heraus. Dr. Michael Lüdwitz war seit einem Jahr Basisleiter und Notarzt. Nur dass ihm der Job des Notarztes besser stand als der des Basisleiters, da er Büroarbeit verabscheute. Er trat auf die Gruppe zu. "Gabi hat schwerste Verbrennungen des 4.Grades. Sie ist ins Koma gefallen. Sie wird nun mit Medikamenten behandelt in wenigen Tagen werden Hautpartikel genommen und daraus Hausimplantate entwickelt. Wenn sich die Haut, was sehr unwahrscheinlich ist erholt braucht man die Implantate nicht. Aber ich gehe davon aus, dass sie mindesten 2 Tranzplantanzionen braucht bis sie wieder einsatzfähig ist. Auch gehe ich davon aus, dass du Ralf ihr ganzer Halt sein wirst, da Frauen meinen, das äußere zählt für uns Männer nur. Je mehr Halt du ihr gibst, desto schneller wird sie gesund. "Soll das heißen, dass Gabi meint ich finde sie nun nicht mehr attraktiv, Michael? Das ist doch Quatsch, für mich ist sie eh die schönste Frau die ich kenne.", sagte er zu Michael. "Ja das soll das heißen, Ralf. ", sagte Michael. "Geh du nur rein, wir kommen erst in zwei Tagen. Du kannst so lange bleiben wie du willst, ich habe das mit dem Arzt ausgehandelt. Ich komme gleich nach.", sagte er . "Danke, Michael.", war die Antwort des Sanitäters. Er ging in das Zimmer in dem Gabi an Geräten lag. Als er sie sah schluckte er. Eine Hand legte sich auf seine Schulter. Es war Michael, der im gefolgt war. "Es wird wieder nur das dauert. Ich gehe von 1 – 2 Jahren aus. Sie wird dich brauchen. Sehr sogar. Denn sie wird oft an sich zweifeln. Streichele nur ihre Hand, denn im Gesicht würdest du ihr zu viele Schmerzen zufügen. Das ist es verletzt. Wenn du mich brauchst Ralf ich bin immer für dich da.", meinte Michael. Ralf streichelte sie. Die anderen kamen nur kurz rein. Biggi stürzte nach einem Blick auf Gabi wieder aus dem Zimmer. Sie setzte sich auf den Stuhl und weinte bitterlich. Thomas ging raus und nahm stumm in den Arm.

"Ich informiere Gabis Mutter. Sie ist im Urlaub. Bin mir nicht sicher ob sie mir zuhört, da sie von mir nichts hält. Ich bin nicht Arzt, damit ein Versager in ihren Augen. Sie kommt morgen Abend wieder.", fügte Ralf an. "Gabis Mutter übernehme ich, Ralf, da ich der Basisleiter bin. Außerdem bist du kein Versager, sondern ein guter Sanitäter.", meinte Michael. Nach einer Weile verließen alle das Krankenhaus.

Ralf verbrachte den Abend alleine in seiner Wohnung. Er sahs auf dem Sofa und sah auf Gabis Bild. Sie hatte sich für ihn entschieden, gegen den Willen seiner Mutter. Aber auch Thomas und Michael waren nun fix und fertig. Laura und Dirk die Kinder der Beiden machten um die Väter einen großen Bogen, da sie sahen, dass diese sehr kaputt waren. Peter räumte noch in der Basis auf und dann ging er in den Wohnkopter. Er legte sich hin.

Am anderen Morgen hatte die A-Crew Dienst. "Wann kommt Gabis Vertretung, Michael? Hast du schon Informationen? , wollte Peter wissen. "Nein, leider noch nicht aber so wie ich München kenne, die nächsten Tage.

In Traunstein in der Fußgängerzone war gerade in eine 3-Zimmer Wohnung eine neue junge Frau eingezogen. Dr. Karin Thaler hatte sich von ihrem Freund und Kollegen Dr. Paul Alt getrennt, da er sie mit einer andern betrogen hatte. Nach, dem er aber nicht so wie sie eine saubere Trennung wollte, hatte es Ärger gegeben. Sie hatte sich eine Wohnung genommen. Nun hatte sie die letzte Kiste aus dem Transporter geladen und in das neue Wohnzimmer gestellt. Sie hatte die Wohnung hell gehalten. Sie selber war Notärztin, davor hatte sie in München als Anästestin gearbeitet. Als sie den Job als Springerin bei der Luftrettung angeboten bekam, griff sie zu. Nun sollte sie ab morgen um 10 Uhr eine schwerverletzte Kollegin vertreten. Ihr Name war Dr. Gabrielle Kollmann. War dies diese Kollegin mit der sie im PJ (praktischen Jahr) an der Klinik Rechts der Isar gearbeitet hatte. Die beiden hatten sich sehr gut verstanden, danach aber aus den Augen verloren. Sie räumte Kiste für Kiste aus.

In der Basis klingelte das Telefon und Michael ging ran. Nach einer Weile kam er aus dem Büro. "Morgen kommt Gabis Vertretung. Dr. Karin Thaler heißt sie und ist wie Gabi Anästestin. ", informierte er Thomas, Peter und Max. Auch Ralf und Biggi hatten es gehört, denn sie kamen gerade zur Türe rein. Alle gingen noch zu Gabi ins Krankenhaus. Sie lag da und die Geräte taten ihren Dienst.

"Guten Morgen, Dr. Karin Thaler. Ich bin für die Verletzte Kollegin der Ersatz. Geht es ihr besser?", sagte eine junge Frau . Sie war ca. 1,65 cm groß , schlank, langes blondes Haar. "Guten Morgen Frau Dr. Thaler", grüßte Max, der Mechaniker der Basis. "Ralf Staller, Sanitäter. Das ist Biggi Schwerin, die Pilotin. Ach ja und unser technischer Direktor und Charmeur der Basis Max. Nein, Frau Dr. Kollmann liegt noch im Koma. Sie hat Verbrennungen 4 Grades.", sagte Ralf. "Wo ist euer Chef?", fragte Karin "Mal wieder im Einsatz.", sagte Max. "Kann mir jemand die Umkleide zeigen?", fragte Karin. Sie lächelte dabei. Biggi zeigte ihr alles. Sie zog sich um. Sie kam gerade aus der Umkleide mit ein Paar Stiefeln. Die A-Crew war da und Ralf unterhielt sich mit Michael. Als Max sie sah meinte er an Michael gewandt. "Dr. Karin Thaler, Gabis Vertretung." "Unser Boss.", sagte er zu Karin und versuchte ernst zu schauen, was ihm aber nicht gelang. Denn Karin musste lachen und gab Michael die Hand. Ihre Augen leuchteten, als sie ihn begrüßte. "Euer Boss hat wohl mit männlichem Ersatz gerechnet, denn Schuhgröße 48 trage ich nicht.", mit diesen Worten, stellte sie die Schuhe auf den Tisch. "Die habe ich nicht angefordert. Wenn ich nicht irre, dann war dies Größe 38 ." Biggi lachte und holte noch ein Ersatzpaar aus dem Spinnt. "Medicopter 117 bitte kommen.", meldete sich der Funk. " Schulunfall am Goethegymnasium. Ersthelfer vor Ort." "Verstanden Leitstelle wir übernehmen.", rief Ralf in Mikro und folgte Karin und Biggi zum Heli. Während Biggi startete fragte er sie "Sag mal gehen, da nicht Laura und Dirk hin?". Biggi nickte nur. "Wer sind Laura und Dirk?", wollte Karin wissen. "Laura ist die Tochter von Thomas dem Pilot der A-Crew und Dirk der Sohn von Michael. Laura geht in die 8. Klasse und Dirk in die 9. Klasse." Sie landeten auf dem Schulhof. Eine Menge Kinder hatte sich um die Unfallstelle gebildet. Als sie Karin und Ralf sahen machten sie Platz. Aus der Mitte hörte Karin ein Mädchen sagen. "Laura hat dein Papa heute frei?" In der Mitte lag ein 10 jähriges Kind. Es war ein Junge. Neben ihm kniete ein großer Junge um die 16 Jahre alt. "Er ist vom Gerüst gefallen, das ist morsch. Wir haben in der letzten Klassensprecherkonferenz darauf hingewiesen, nur interessiert das hier keinen. Ich habe ihn notdürftig gelagert. Er ist ansprechbar. Jan Pöker heißt er und geht in die 5 Klasse. Karin kniete sich hin. "Hallo Jan. Ich heiße Karin und bin Ärztin, kannst du mich hören. Was tut dir weh?". "Alles. Meine Beine spüre ich nur teilweise. Mein Brustkorb tut weh." ,sagte Jan und weinte. "Biggi, Ralf Vakuummatratze.", rief Karin in deren Richtung. Ralf kam mit der Matratze. "Grüß dich, Dirk.", sagte er zu dem Schüler. Dann legte er die Matratze hin. Karin verabreichte dem Jungen ein Schmerzmittel als ein Frau vor ihr stand und Karin anschnauzte "Sie können den Jungen nicht ohne die Einverständniserklärung der Mutter mitnehmen, das untersage ich. Ich bin die Lehrerin von Jan." Da riss Karin der Geduldfaden. Sie fuhr die Lehrerin an. "Wir nehmen den Jungen auch ohne die Mutter mit, da es sich hier um eine Fahrlässigkeit der Schule handelt, wie mir der Ersthelfer bestätigt hat. Sie bekommen von mir eine Dienstaufsichtbeschwerde wegen unterlassener Hilfeleistung und Behinderung der Einsatzkräfte. "Oh, Gott Jan, was hast du.", rief eine Stimme hinter ihr. Eine Frau um die 40 schob sich durch die Menge. Sie sah Karin an und holte Luft. " Kathrin Pöker, ich bin die Mutter von Jan.", sagte sie. "Kommen Sie Frau Plöger, Frau Dr.Thaler erklärt Ihnen alles im Heli.", sagte Biggi und führte die Frau zum Heli. Karin und Ralf luden Jan ein. Karin erläuterte der Mutter was passiert ist. Sie flogen in die nächste Klinik. Während dessen waren Peter und Thomas geduscht und auf dem Weg nach Hause. Michael erledigte den nötigen, lässigen Papierkram. Er wollte aus dem Regal an der Wand gerade einen Ordner nehmen, als das Regal nach vorne fiel und auf ihn drauf. Es lies einen lauten und dumpfen Schlag. Michael verlor blitzschnell das Bewusstsein, da er sich eine klaffende Platzwunde zuzog. Max der den Schlag hörte, er sortierte gerade das neue Material ein, kam nun ins Büro und sah die Blutlache und das defekte Regal. Er rannte zum Funk. "Basis für Medicopter 117 bitte kommen.", rief er ins Mikro. So gleich meldete sich Biggi. Max berichtete kurz was sich zugetragen hat. "Max schau ob Peter da ist, er soll Michael vor versorgen, wir sind unterwegs. Melde dich wenn er nicht da ist nochmals bei mir. Karin ist noch mit dem Kind in der Notaufnahme. Sie wird gleich da sein. O.K. ", sagte Biggi. Dann funkte sie Karin an. Nach wenigen Minuten kam diese mit Ralf angerannt. "Biggi was ist los?", wollte die Ärztin wissen. "Max hat mich angefunkt, das Regal in Michaels Büro ist zusammengebrochen und auf ihn drauf, er ist bewusstlos.", informierte sie die Ärztin. "Na, dann mal los.", sagte die Ärztin. "Biggi ist Karin da, Peter scheint einkaufen zu sein ich kann ihn nicht sehen.", kam es aus dem Funk. Es war Max. "Max , hier Karin ist Michael nun ansprechbar?", wollte die Ärztin wissen. "Nein, noch nicht, aber nur rührt sich was.", sagte Max. "Max, Michael darf nicht aufstehen, er hat wahrscheinlich eine Gehirnerschütterung. O.K. wir sind gleich da.", sagte Karin. Biggi landete und Karin mit Ralf rannten ins Büro. Sie fanden einen benommen Michael vor mit einer 4 cm großen Platzwunde. Karin kniete sich zu ihm hin. " 8 – 10 Stiche und eine Woche Bettruhe. Mit dem Glück scheint ihr hier nicht per du zu sein. Ralf , Zugang und 500 ml Ringer. Dann legen wir ihn vorne auf die Coach und ich nähe ihn selber. Bin zwar Narkoseärztin, aber ich denke ich kriege das hin.", sagte Karin. Da zog sie Michael am Arm. "Aber bitte schön, nähen, ich bin eitel.", sagte er zu ihr. "Sind wir sehr anspruchsvoll Herr Kollege. Ja, ja und da heißt immer wir Frauen wären eitel.", meinte sie. "Sagt mal was ist hier los? Wie schaut es hier aus?", sagte Peter und Thomas aus einem Munde. "Dr. Thaler, können Sie mir eine Diagnose sagen? Ist der Kollege noch einsatzfähig?", die Stimme gehörte Frank Ebensieder der wie wenn er in der Gegend war einen Kurzbesuch an der ehemaligen Wirkungsstätte abhielt.

"Dr. Lüdwitz hat eine Gehirnerschütterung und eine klaffende Platzwunde, die ich nun chirurgisch versorge. Würden Sie bitte uns helfen, Herr Ebensieder. Er ist für die nächste Woche nicht einsatzfähig.", gab sie Herrn Ebensieder zur Auskunft. Dann trugen sie Michael der immer noch benommen wirkte in den Aufenthaltsraum und Karin nähte in gekonnt. Ralf und Peter assetierten ihr.

"Ich lege die Basis fürs Wochenende still, nur für die nächste Woche muss ne Lösung gefunden werden. Frau Dr. Thaler können Sie einige Tage doppelt fliegen. Das heißt bis Mittwoch, dann muss ich die Basis sperren, da sie sonst zu viele Stunden bekommen. Nur die Berichte sind nun nicht fertig. Würden sie sich in der flugfreien Zeit darum kümmern?", fragte Frank Ebensieder. Michael war nach der Behandlung und der Gabe vom Schmerzmittel eingeschlafen. Von ihm waren nur gleichmäßige Atemzüge zu hören. "Ja , das geht in Ordnung. Nur eine Bitte, genehmigen Sie endlich den Umbau von Dr. Lüdwitz Büros, sonst müssen Sie bald einen Sarg zahlen. Ich bin Ihnen gerne dabei behilflich Herr Ebensieder.", sagte Karin. Biggi, Karin und Ralf flogen den schlafenden Michael nach Hause. Er wohnte mit Thomas und dessen Tochter Laura in einem Haus. "Thomas wenn irgendetwas mit Michael ist, egal welche Uhrzeit, dann rufe mich an, hier hast du meine Adresse mit Telefonnummer und Handynummer. Ich komme heute Abend zur Wundkontrolle wieder. Michael hat Bettruhe. Nur zur Toilette sonst keine weiteren Aktivitäten außerhalb des Bettes. Alles klar!", sie lachte Thomas dabei an. "Alles klar, Karin!", sagte Thomas. Sie flogen zurück zur Basis. "Wenn ihr wollt könnt ihr heim, unsere Schicht ist zu Ende ich räume noch auf und schaue nach den Berichten.", meinte Karin. Karin merkte schnell, dass sie hier gebraucht wurde. Sie legte die Ordner auf den Schreibtisch. Im Schatten des Lichtes sah sie eine Gestalt. Es war Peter der sich an den Türrahmen gelehnt hatte. "Komm ich helfe dir, Karin. Das war dein erster Tag und die Überstunden die hast du nun auch schon." Nach zwei Stunden waren die Beiden soweit fertig. Karin zog sich um und fuhr in ihre Wohnung. Sie legte sich in Bett und schlief sofort ein.

Am anderen Morgen schlief sie lange aus. Dann zog sie sich an und nahm ihren Notfallkoffer um nach Michael zu sehen. Sie fuhr zu der angegeben Adresse. Das Haus war groß. Sie klingelte und ihr öffnete ein Junge. Er war 16. "Guten Morgen, Sie müssen Dr. Thaler sein? Kommen Sie doch rein.", sagte dieser. "Ich heiße Dirk und bin Michaels Sohn. Papa schläft noch. Vorhin hat er es jedenfalls getan. Thomas hat mir alles erzählt. Er hat Sie beschrieben. Wollen Sie einen Tasse Kaffee mit mir trinken, ich frühstücke gerade.", sprudelte es aus Dirk. "Gerne Dirk. Aber für meine Kollegen und Freunde bin ich nur die Karin. Ich sehe erst nach deinem Papa und dann können wir uns ja noch unterhalten. Gut. Also sag du zu mir. O.k." Dann ging sie ins Zimmer. Michael war gerade aufgewacht. Er rieb sich die Augen. "Na, gut geschlafen. Was macht der Kopf? Sie ging ums Bett rum und schaute dem verschlafenen Kollegen in die Augen. Er hatte schöne blaue. " Der Kopf brummt wie nach einem Vollrausch. Das war ein Schlag. Mein Schulter schmerzt auch . Aber gut geschlafen habe ich. Dank dir. Eigentlich wollte ich dir einen anderen Einstand präsentieren.", sagte Michael. Karin versorgte die Wunde und spritzte Michael noch ein Schmerzmittel. " Du hast einen netten Sohn. So offen und ehrlich. Hat mich zum Frühstücken eingeladen bei. Meinst du, das mit dem Aufstehen klappt, Michael?", fragte sie. "Da hast du Glück, denn nicht zu jedem fast Dirk nach dem Tode von Margarethe Vertrauen. Meine Frau ist schon 6 Jahre tot. Thomas seine 4 Jahre, aber Dirk ist seither sehr ruhig geworden. Hat vielleicht mit Pubertät was zu tun. Einige flippen aus, andere werden ruhig. Bist du verheiratet Karin?, wollte er wissen, neugierig wie er war – halt Mann. "Nein, ich habe mich von meinem Freund getrennt, da ich ihn mit einer anderen im Bett erwischte. Michael stand langsam auf. Karin beobachtete ihn. Er hatte eine gute Statur. Etwas wacklig ging er mit Karin in die Küche. Dort war der Tisch gedeckt. Thomas, Dirk und Laura saßen schon da. Laura begrüßte Karin genauso herzlich wie Dirk. Als sie Michael sah schaute sie ihn an. "Na, Michael, so großen Schaden hat da Regal ja nicht angerichtet. Denn du weißt ja einen schönen Mann wie dich entstellt nichts. Ja und außerdem hat Karin ja schön genäht. Wahre Schönheit kommt von innen.", dabei lachte sie frech. Für ihr 15 Jahre war sie groß. Sie hatte blaue Augen und langes Haar, das ihr fast bis zur Hälfte des Rücken reichte. Wenn man Thomas sah, dann konnte man einige Gesichtszüge wiedererkennen. Sie bot Karin einen Platz an. Sie frühstückten und Karin ging nach zwei Stunden wieder. Sie kaufte ein und dann wollte sie noch in die Klinik um zu sehen ob die verletzte Kollegin ihre frühere Freundin war die sie aus den Augen verloren hatte. Sie ging auf die Station im Arztkittel, als sie durch die Scheibe sah erkannte sie Gabi wieder. Sie unterhielt sich mit dem Kollegen. Die Chancen, dass sie aufwachte, standen nicht gut, aber die Kollegen wollten alles probieren.

Denn Sonntag verbrachte sie mit Lesen, spazieren gehen und aufräumen.

Am Montag war sie auf der Basis. Es sollte ein ruhiger Tag werden. Frank Ebensieder kam nochmals. Karin redete solange auf ihn ein, bis sie für Michael ein neues Büro und einen PC rausgeschunden hatte. Er stellte ihnen einen Scheck aus und legte ihn Karin. "Aber mehr ist nicht drin Frau Doktor. Kann ich die Materialbestellung haben?", sagte er. "Sicher hier ist sie, Herr Ebensieder.", sagte Karin. Während Ebensieder mit Karin die Basis verlies meinte Thomas zu Peter, Ralf und Max. "Unsere neue Frau Doktor hat ganz schön Raffinessen. Die hat den Ebensieder so lange bearbeitet bis er nicht mehr anderes konnte als ja sagen. Wenn Michael wiederkommt, wird der ganz schön Augen machen." "Also ich nenne das nicht Raffinessen, Herr Kollege, sondern weiblichen Charme und Witz. Aber wir, Ralf und ich sind gestern von den Haaren die sie auf den Zähnen hat, Zeugen geworden. Da kann sich mancher weit hinten anstellen. Karin kam rein ließ sich auf den nächsten Stuhl fallen. "War das ne schwere Geburt, dem klar zu machen, dass man hier nichts mehr renovieren kann. Thomas, Peter, Ralf und Biggi um 18.00 Uhr treffen wir uns vor dem "Schön sein", das ist der Mitnahmemark von dem neuen Möbelhaus "Schönwetter". Da unsere Jungs ja alle technisch begabt sind werden wir schon gemeinsam eine neue Büroeinrichtung für unseren Chef finden. Ich habe von meinem Umzug noch 3 Kübel Farbe zum Streichen stehen, die können wir verwenden. Falls das Geld noch reicht können wir uns ja für den Aufenthaltsraum was kaufen. Was meint ihr zu dem Vorschlag?". Karin sah die Gruppe an und dann begannen alle zu Klatschen.

Sie suchten sich helle Möbel und Reale aus. Für den Schreibtisch erhielt Michael noch eine PC mit Internetanschluss. Da das Geld reichte wurde ein Laptop angeschafft, so dass keiner mehr sich über Michaels und Thomas Klaue, denn von Handschrift konnte man bei den beiden nicht mehr reden, beschwerte. Eine Woche später stand das ganze, da alle mithalfen. Die, die frei hatten besuchten noch Gabi im Krankenhaus, da Karin meinte, sie bräuchte nun die Hilfe der Kollegen. Sie war sehr beliebt wegen ihrer herzlichen Art.

Michael stand in seinem Büro und staunte. Er stand da wie angewurzelt. Helle Möbel eine saubere weiße Wand und ein sehr sauberer Schreibtisch waren das Ergebnis von Karins Aktion. Die B-Crew war im Einsatz. Ein Mann war abgestürzt. Michael zog sich um und setzte sich an den Schreibtisch. Erst jetzt sah er den Laptop. Der musste ausprobiert werden.

Angela Kollmann kochte vor Wut. Jeden Tag sagte der Arzt das Gleiche. Zu dem hatte sie heute erfahren müssen, dass Gabi, ihr einziges Kind, diesen Ralf Staller als einzigen Angehörigen eingesetzt hatte. Sie wollte überlegen, ob es nicht ratsamer wäre die Geräte abzustellen, dann würde sich zeigen ob Gabi noch eine Chance hatte. Sie fuhr zu Basis und stellte dort ihren Mercedes Cabrio ab. Sie betrat den Aufenthaltsraum. Keiner da. Da Michael im Büro telefonierte und die Türe geschlossen hatte, hörte er nichts. Sie wartete. Da sah sie den Heli landen. "Was macht ihr nun?", fragte Karin. "Ich gehe zu Gabi.", gab ihr Ralf zur Antwort. "Ich komme erst heute Abend, Ralf, da ich zum Gyn wegen der Flugtauglichkeitsuntersuchung muss. Was machst du Karin?", wollte Biggi wissen. Ralf hielt den Beiden die Türe auf. "Ich muss leider meine Berichte machen und die Materialbestellung, danach muss ich noch einkaufen. Wo ist dein Gyn?", wollte sie wissen. "In der Fußgängerzone. Warum fragst du?". "Toll da wohne ich, dann kannst du mich mal besuchen, wollte euch eh schon einladen.", sagte sie. Ralf trat durch die Türe und sah Angela Kollmann. Er ahnte nichts gutes. Sie hasste ihn. Das wusste er. Auch war Gabis Mutter gegen ihre Beziehung. Sie drehte sich um und schrie Ralf an. "Sagen Sie mal was fällt Ihnen ein, meine Tochter so leiden zu lassen. Waren Sie schon mal im Krankenhaus oder nein, sie haben sich sicher einen Ersatz gesucht. Die neue Notärztin. Gabis Leben ist irendwegen kaputt. Ich wollte heute die Geräte abstellen lassen, da sich ja dann rausstellt ob das ganze Sinn, geht nicht, da Gabi Sie eingesetzt hat. Notariell. Das hat der Arzt gesagt." Angela Kollmann schrie so laut , dass Michael angelaufen kam. Thomas und Peter kamen gerade von einem Besuch von Gabi. Sie hatten alles gehört. Bevor Ralf den Mund aufmachte hatte Karin das Wort ergriffen. Sie war sehr sauer und demnach war ihr Tonfall sehr erregt. "Sagen Sie mal was fällt Ihnen ein Herrn Staller so zu beleidigen. Wenn Sie nur ein Drittel der Zeit das er am Bett ihrer Tochter verbringen würden, dann hätte Gabi was von Ihnen. Aber das ist ja nicht interessant für Sie. Ralf ist ein erstklassiger Sanitäter und Kollege und das Ihre Tochter ihm die Generalvollmacht gegeben hat ist sehr gut. Denn Sie würden ja lieben ne Mord begehen. Das wäre es nämlich, wenn die Geräte abgestellt würden. Mein Kollege und ich sind bestens informiert über den Zustand von ihr. Er hat sich in der einen Woche sehr gefestigt. Die Geräte sind da, damit Sie nicht so starke Schmerzen hat, deshalb wird sie im künstlichen Koma gehalten. Mit mir hat er kein Verhältnis, da er nur Gabi liebt. Das weiß hier jeder, aber ich werde meine Vater der Anwalt ist beauftragen gegen Sie eine Verleumdungsklage anzustrengen. So und nun raus hier.", dann verwies sie Angela Kollmann zur Türe. Als diese die Basis verlassen hatte sahen alle Karin an. "Das hat gesessen. So kennen wir dich nicht, Karin.", sagten die Jungs. "Danke Karin.", meinte Ralf leise. Dann zog er sich an. Dann fuhr er zu Gabi. In einsamer Zwiesprache erzählte er ihr alles. Biggi traf sich noch mit Karin. Die beiden wurden sehr schnell Freundinnen, da Karin alles tat was sie für Ralf und Biggi als gut empfand. Auch bei der A-Crew war sie sehr beliebt. Denn die Jungs wussten, dass sie für jeden ein offenes Ohr hatte. Biggi erzählte sie von ihrer Schwäche für Michael. Karin besuchte auch jeden Tag Gabi. Nur in der Crew wusste keiner von der Freundschaft. So vergingen die Monate. Gabi lag mittlerweile fast ½ Jahr im Koma. An einem grauen Novembermorgen, kam Karin in die Basis. Sie war sehr bedrückt. Das sah jeder auf den ersten Blick. "Morgen", sagte sie und verschwand in der Umkleide. Dann setzte sie in Aufenthaltsraum und sah zum Fenster hinaus. "Magst du einen Kaffee und ein Brötchen, Karin. Was ist heute mit dir los?", sagte eine Stimme hinter ihr. Es war Michael. Er setzte sich zu ihr. "Meine Mutter hat mir vorhin mitgeteilt, dass meine Tante verstorben ist. Sie ist fast 77 geworden. Nur sie hat niemanden gesagt, dass sie Krebs hatte. Wir dachten sie wäre wegen eines Blindarm im Krankenhaus. Denn Kaffee nehme ich aber essen will nun nichts. Danke Michael. Lieb von dir.", sagte sie. "Weißt du was. Ich ziehe mich um und fliege heute mit Ralf und Biggi. Du gehst nach Hause und erholst dich von dem Schock. Sag mir bitte wann die Beerdigung ist wegen der Einteilung. Peter fährt dich sicher heim. Oder nicht.", meinte Michael und sah in Peters Richtung. Dieser nickte nur. Karin fuhr nach dem sie sich daheim etwas hingelegt hatte nach München. Sie informierte Michael noch telefonisch, wann die Beerdigung war. Ihre Mutter staunte als sie Karin sah. "Mit dir habe ich nicht gerechnet. Erst zur Beerdigung. Komm rein. Wie geht es dir?", fragte Marianne Thaler ihre Tochter. Die fast 60-jährige war Anwältin und hatte mit ihrem Mann und ihrem Sohn eine Kanzlei in München. Sie war groß, hatte kastanienbraunes Haar und sehr schlank. "Ja, Mama ich habe einen guten Chef. Macht mir viel Spaß wo nun bin und viele Freunde gefunden.", gab ihr Karin zur Antwort. Dann erzählte sie von Biggi, Peter, Ralf, Michael, Thomas und Max. Auch von Gonzo dem Hund und den Kindern von Thomas und Michael. Dirk und Laura hießen sie und wären sehr nett. Sie machte sich spät auf den Heimweg. Als sie in ihre Wohnung wollte sah sie eine Gestalt auf der Treppe sitzen. Es war Michael. Dieser hatte sich Sorgen um sie gemacht und wollte nach ihr schauen. Die Wochen vergingen. Karin hatte Dienst. Michael erledigte wieder mal die Bürokratie. In die Stille kam ein rufen "Pappppa, Thommas", es war Dirk. Er kam ins Büro. Er gab Michael den Brief. Es war die Kündigung des Hauses wegen Eigenbedarfs. Beide sahen sich an. Als Dirk wieder gehen wollte sah er ein Frau bei Karin sitzen. Ihr war ihre schöne Jacke runtergefallen. Er hob sie auf und hängte sie an den Ständer. Dann ging er zu ihr hin. "Ihnen ist die Jacke runtergefallen, ich habe sie auf den Ständer gehängt, da sie sonst schmutzig wird." , sagte Dirk. Die Frau drehte sich um. Marianne Thaler war von der netten Stimme angetan. "Vielen Dank junger Mann. Das ist sehr nett von dir oder ihnen.", sagte sie lachend. "Dirk Lüdwitz, der Sohn von Michael, von dem ich dir schon so viel erzählt habe, Mama.", sagte Karin. "Ein Charmeur wie er im Bilderbuch steht.", ergänzte Marianne Thaler. Sie mochte wie ihre Tochter Dirk gleich. Wenige Minuten später kam ein frischer Wind, in Form von Laura in die Basis. Sie hatte die Kündigung wie Dirk in der Hand. "Wie durch eine göttliche Eingebung....", Laura wollte weiterreden nur Dirk fuhr ihr dazwischen "bei dir muss es Engel gewesen sein."...habe ich heute die Wohnungsanzeigen gelesen. In der Stadt in der Fußgängerzone ist ne 4,5 Zimmer Wohnung mit Balkon drin.", sagte sie zu Thomas. "Laura mein Schatz nur das bringt uns nichts, was mache ich dann mit Michael?", Thomas sah seine Tochter mit einem schelmhaften Blick an. "Papa, das ist doch einfach. Ein Zimmer für mich, eins für Dirk, ein Schlafzimmer und ein Wohnzimmer macht 4 Zimmer. Das 0,5 Zimmer ist die Abstellkammer. Reicht doch für uns 4.", meinte todernst, obwohl sie innerlich lachte. Doch nach außen hin war ihr Gesicht ernst. Sie sah zu Michael und Dirk. Biggi sah mit einem Grinsen Karin, dessen Mutter, Peter und Ralf an. Sie wusste genau, dass Laura was im Schilde führte, nur was war ihr nicht klar. "Also Papa für dich ist die Abstellkammer.", meinte Dirk. "Nein, Dirk, das Schlafzimmer. Die Abstellkammer ist zur Vorratshaltung." "Laura das ist nicht dein Ernst . Ich und Michael in einem Bett. Ich bin nicht schwul ich stehe auf Frauen. Außerdem habe ich nicht Lust dem sein Geschnarche jede Nacht zu hören.", sagte Thomas entsetzt. "Ich sehe schon ich muss weiter schauen nach einer 5 Zimmer Wohnung oder wir suchen uns ne 3-Zimmer Wohnung und Dirk und Michael müssen eine alleine nehmen. Wird bei eurer Streiterein fasst das beste sein. Nicht dass eure Freundschaft da runterleidet. Ach, und wenn du dir net ne Frau suchst Papa dann tue ich das für dich.", meinte Laura entschieden. Bei dem Anblick von Thomas entsetzen Gesicht brach alles in schallendes Gelächter aus. Laura dachte sich nur, vielleicht wacht dann Dirk endlich auf und merkt, dass er mir nicht gleichgültig ist. "Soll ich euch helfen beim Wohnungssuchen Laura und Dirk?", fragte Marianne Thaler. "Ich bin nämlich auch Immobilienmaklerin und kenne den Markt recht gut.", fügte sie an. "Klar. Kein Widerspruch.", meinte Dirk . Er lachte.

Bald waren zwei Wohnungen gefunden, die gar nicht so weit aus einander lagen. Thomas hatte eine 3,5 Zimmer Wohnung mit Dachterrasse ergattert. Frau Thaler hatte sie erschwinglich gemacht. Sie befand sich in der Innenstadt. Am Ende der Fußgängerzone in einer Seitengasse. Auch Dirk und Michael hatten eine Wohnung gefunden. 4 Zimmer und einen Balkon hatte sie . Nach wenigen Wochen waren die Umzüge vorbei. Es ging auf Weihnachten zu. Ralf hoffte, dass Gabi aufwachte. Er wollte mit ihr Weihnachten feiern. Als am Nikolaustag in der Basis das Telefon läutete. Michael hob ab. Die B-Crew war noch im Einsatz und Thomas und Peter unter der Dusche. "Ja , wir kommen.", sagte er. Es dauerte nicht lange und die B-Crew und man versammelte sich im Aufenthaltsraum. "Biggi schmeiß den Heli an wir fliegen zu Gabi sie ist wach.", sagte Michael . Thomas stand neben Biggi die ihn in ihrer Freude fast erdrückte. Ralf standen die Tränen in den Augen. "Woooohhhooooo. Jaaaaaaaaaaaaaa..........Huihui......das ist genial.", Biggi tanzte vor Freude. Sie flogen ins Krankenhaus. Gabi lag in dem Bett und war noch schwach. "Was ist passiert?", fragte sie Ralf. "Sag mal Karin was machst du hier?", wollte sie wissen. "Gabi nicht anstrengen, du warst über ½ Jahr im Koma gelegen. Karin vertritt dich solange du noch krank bist. Kennst du sie?", wollte er wissen. "Ja wir kennen uns, Ralf. Gabi und ich haben in Nürnberg am Krankenhaus gemeinsam unser Ausbildung zur Anästestin gemacht. Als ich letzthin ein Bild von ihr bei dir gesehen habe, da wusste ich dass sie es ist. Deshalb rege ich mich immer so auf wenn ihre Mutter dich beleidigt. Mit dir hat sie einen unbezahlbaren Gewinn gemacht.", sagte Karin. "Ja da hast du Recht Karin. Ralf ist nicht bezahlbar. Wow ich bin müde. Die wollen mich tranzplanantieren. Nur ich will nicht. Ich hab Angst vor der Narkose. Würdest du sie machen Karin?", fragte Gabi schwach. "Klar mache ich. Aber wir lassen dich bei einem Kollegen und engen Freund von mir transplantieren. Mark ist in der Tranzplantationschirugie eine As. Er hat eine kleine Privatklinik. Mit ihm werde ich Kontakt aufnehmen. Hab noch was gut bei ihm. Ich melde mich wenn ich mehr weiß und du ausgeschlafen hast. O.K. Gabi.", sagte sie. Nach einiger Zeit wollten alle gehen. Als Ralf aufstand, drückte Peter ihn auf den Stuhl mit den Worten. "Ich fliege deine Schicht zu Ende. Dein Platz ist nun bei Gabi". "Danke Peter. Bist schon ein wahrer Freund. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind.", fügte Ralf an. Die Schicht wurde ruhig. Auch Dirk und Laura waren erfreut von der Nachricht. Sie waren auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs als ihnen das Thomas per Handy mitteilte. An einem Stand für Trockenblumen gewann Laura einen Strauss. Sie kauften noch eine CD mit Liebesliedern. Dann machten sie sich auf zur Gabi. Als diese aufwachte sah sie Ralf. "Peter hat übernommen.", sagte er . Er streichelte . Es klopfte . Gabi und Ralf sahen zur Türe. "Der Nikolaus kommt und wünscht gute Besserung. Mensch Gabi du bist wieder wach. Da freuen wir uns.", sagten Dirk und Laura. Sie gaben ihr den Strauss und die CD. Gabi standen Tränen in den Augen. Lange hielten sie sich nicht auf die Beiden, da sie wussten, dass Gabi noch sehr schwach war.

Ralf erzählte von dem Besuch am Abend, am nächsten Morgen den anderen. "So sind die Beiden.", meinte Biggi. Dirk und Laura besuchten abwechselnd Gabi im Krankenhaus. Bis zur Transplantation durfte sie nach Hause. Es war der 20 Dezember als sie heim durfte. Sie freute sich . Als sie daheim war, kamen Karin und Biggi vorbei. Sie beschlossen den Kollegen eine Freude zu machen. Gabi meinte zu Karin und Biggi. "Was meinst ihr über was würden sich Dirk und Laura freuen würden? Ich will den Beiden was schenken. Sie haben mich täglich besucht.", fragte sie die Freundinnen. Karin schaute Biggi an. Da klingelte es. Es war Laura. Sie müsse dringend aufs Klo. "Komm rauf, erste Türe rechts", sagte Gabi. Als Laura am Klo war kam sie in die Küche. Die drei saßen am Tisch. "Hallo erst mal. Danke Gabi! Ich habe meine Regel und kriege noch mehr Unterleibskrämpfe als ich schon habe wenn ich nicht auf Toilette komme.", sagte Laura. "Soll dir Karin was spritzen, muss nicht sein, dass du dich quälst. Warst du beim Frauenarzt schon?", wollte Gabi wissen. "Ja vorgestern. Nun hat die Apotheke die Pille nicht und ich muss ein Monat warten.", bekam Gabi zur Antwort. "Zeig das Rezept mal her.", sagte Karin. Sie spritzte Laura ein Schmerzmittel intramuskulär (i.m.). Ich komme heute noch vorbei, mit dem Präparat. Du kannst dann die erste Tablette heute Abend noch nehmen. Weiß Thomas davon?", fragte sie Laura. "Nein, Papa weiß nichts. Der meint sonst nur ich habe einen Freund und ich will die Pille zur Verhütung. Er weiß auch von den Schmerzen nichts.", sagte sie. "Laura das finde ich nicht gut. Denn deine Regel ist was natürliches und nichts schlimmes. Soll ich mit ihm reden? Sag mal hast du einen Freund? Oder jemand den du liebst?", wollte Karin wissen. Auch Gabi und Biggi sahen sie fragend an. "Ja. Ich liebe Dirk, nur er weiß nichts davon. Aber das behaltet ihr für euch. Ehrenwort.", sagte sie zögernd. Sie trank mit den dreien eine Tasse Tee. Dann ging sie. Auf der Treppe traf sie Ralf mit dem sie sich noch kurz unterhielt. "Einen Gutschein für eine Buchhandlung oder Geld für Kleidung wäre doch was?", meinte Biggi zu Karin und Gabi. Die beiden stimmten zu. Ralf kam mit dem Einkauf. Nach dem Besuch bei Gabi fuhr Karin in die Apotheke und brachte Laura die Pille vorbei. Sie legte sich mit einer Wärmflasche ins Bett. Karin fuhr dann zur Basis. Da es ruhig war waren die drei im Aufenthaltsraum. "Thomas ich muss mit dir reden. Es geht um Laura.", sagte sie. "Was ist mit Laura?", fragte er. Karin berichtete ihm das vorgefallene. Thomas hörte zu. Zum Abschluss meinte Karin. "Ich komme morgen vorbei und gib ihr nochmals ne Spritze". Während der Adventszeit hatte sie in der Schule ein Wichtelspiel veranstaltet. Schüler aus der ganzen Schule. Laura hatte Dirk gezogen. Dirk hatte Laura gezogen. Nun war sie dabei für ihn ein Geschenk zu kaufen. Sie wusste er wollte nach dem Abi mal Medizin studieren. Er hatte noch fast drei Jahre Zeit. Aber sein Interesse lag bei der Luftrettung. So kaufte sie ein Buch das die Neuerungen der Luftrettung beschrieb. Dirk kauft Laura eine CD mit Träumereien. Am Heiligabend trafen sich alle auf der Basis. Sie wollten gemeinsam miteinander feiern. Laura und Dirk hatten, Gabi ein Fotoalbum gestaltet, das Bilder von allen aber hauptsächlich von Gabi und Ralf enthielt auf der letzten Seite ließen sie Platz in dem sie einen golden Rahmen zeichneten. Unter dem hatte Laura in Handschrift geschrieben. Das Bild von eurer Hochzeit. Wir warten drauf .Ihr seit ein echtes Traumpaar.

Gabi sah dies und reichte es Ralf. Auch er wusste was die Freunde damit sagen wollten. Beiden standen Tränen in Augen – Ralf und Gabi. Gabi sah die beiden an und meinte "Ihr müsst noch warten – bis ich operiert bin."

Jeder fuhr nach Hause. Thomas und Laura waren bei den Großeltern von Laura. Nach dem Besuch machten sie noch einen Spaziergang. Sie stapften durch den Schnee. "Da vorne ist die Klinik wo Gabi operiert wird. Sag mal Laura ist was mit dir?", fragte Thomas. Laura hatte tagelang fürchterliche Bauchschmerzen. Egal was sie tat der Bauch schmerzte. Sie lief einige Meter und brach vor Thomas Augen zusammen. Er hob sie auf und nahm sie auf den Arm und rannte in Richtung Klinik. Außer Atem kam er an. Der Arzt in der Notaufnahme und Krankenschwester erkannten die Situation und untersuchten Laura gleich. Durchgebrochner Blindarm mit Vereiterungen im Bauchraum. Sie wurde sofort in den OP gebracht. Thomas wartete auf den Arzt und die Nachricht. Er sprach Michael und Karin eine Nachricht auf Band, da fiel ihm ein, dass alle bei den Familien waren. Nur Peter nicht. Er rief ihn an. Peter war wenige Minuten nach Thomas Anruf in der Klinik. Er fand einen mit tränenvollen Augen weinenden Thomas vor. Er tröstete ihn. Endlich kam ein Arzt. Der Arzt von vorhin. "Dr. Mark Harland ich bin der Chef hier. Herr Wächter ihre Tochter hat die OP gut überstanden. Sie hatte einen durchgebrochenen Blinddarm mit Vereiterungen im Bauchraum. Hat sie nie über Schmerzen im Unterbauch geklagt.", fragte Dr. Harland. "Doch. Aber da sie ihre Regel erst hatte dachte ich es kommt daher. Kann ich zu ihr? ", wollte Thomas wissen. Dr. Harland führte ihn zu Laura. Sie war noch blass von der OP. Michael sah als er nach Hause kam die Nachricht auf dem AB. Es war Thomas. "Michael , Laura ist im Krankenhaus. Sie hatte einen durchgebrochenen Blindarm mit Vereiterungen im Bauchraum. Ich komme nicht zum Dienst, werde Biggi fragen ob sie mit dir fliegt."

Dirk und Michael rannten zum Auto und fuhren in die Klinik. Peter kam ihnen auf dem Gang entgegen. Er hatte auch Karin verständigt. Sie kam gerade um die Ecke. Er berichtete ihnen alles . Sie gingen noch zu Laura. "Thomas hast du vergessen, dass die Basis bis 09. Januar zu ist.", sagte Michael zu ihm. Dirk trat an Lauras Bett und streichelte sie im Gesicht. Selbst im Schlaf war sie bezaubernd. Morgen besuche ich dich, Laura., dachte er. Am Abend öffnete Dirk sein Wichtelgeschenk. Es war ein Buch über die Luftrettung. In einem Kuvert daneben lag eine Karte mit einer Eisblume. Er öffnete sie:

Lieber Dirk,

frohe Weihnachten und viel Spaß mit dem Buch.

Lache mich nun nicht aus. Aber ich muss dir eins

gestehen.

Ich liebe dich!

Deine

Laura

Er faltete die Karte zusammen und dachte sich. Ich dich auch. Dann griff er nach dem Buch und öffnete es. Ich gehe morgen ins Krankenhaus, wenn Papa einkaufen ist. Michael ging am anderen Tag einkaufen. Dirk fuhr zu Laura ins Krankenhaus. Laura war wach. Michael und Karin hatten Mark gebeten sie im Zwei-Bett-Zimmer so lange es ginge alleine zu lassen, damit sie sich ausruhen konnte. Thomas war am Morgen heimgegangen und legte sich ins Bett, er war von der Nacht an Lauras Bett gerädert. Laura lag im Bett und schaute zum Fenster hinaus. Es schneite . Sie lies den Gedanken ihren Lauf. Dirk ging ihr nicht aus dem Kopf. In den letzten Monaten hatte sich eine enge Freundschaft entwickelt. Es klopfte. "Ja.", sagte Laura. Sie drehte sich um. Dirk stand vor ihr. "Sag mal was machst du für Sachen. Mir so ne Schreck einzujagen. Oder sollte dies ne Liebeserklärung sein, Laura?", sagte er und setzte sich auf die Bettkante zu ihr. "Ich hatte es für Regelschmerzen gehalten. Nein, einen Schreck wollte ich dir nicht einjagen. Aber Papa habe ich einen eingejagt. Einen Schreck. Nun schmerzt der Bauch wegen der Narbe noch. Wir habe Weihnachten und ich liege im Krankenhaus. Das Wichtelgeschenk habe ich daheim noch liegen. Bin gespannt was da drin ist.", sagte sie. " Ich habe meins gestern auf gemacht. Ja und ich wollte meinem Wichtel eigentlich die Antwort geben", sagte er zu ihr. Er beugte sich zu ihr runter und küsste sie auf den Mund. Sein Kuss schmeckte salzig und nach viel mehr. Er streichelte sie. "Ich lieb dich, Laura. Ich hatte nur nicht den Mut dir es zu sagen. Aber werde bitte bald wieder gesund.", sagte er zärtlich und leise zu ihr. Dann beugte er sich zu ihr und küsste sie. Laura schloss die Augen. Mit der Hand, die nicht an der Infusion hing, die legte sie um seinen Hals und zog ihn an sich. Sie küssten sich. Nach einer Weile klopfte es. Der Rest der Crew von Medicopter kam. Gabi war auch da. "Also dich kann man was heißen. Uns so einen Schreck einzujagen. Sag mal du hast mich nicht um Erlaubnis gefragt, Laura. Für solche Sachen bin ich zuständig.", meinte Gabi und lies den Zeigefinger in der Luft. "Sorry war nicht so geplant.", meinte Laura. Sie erholte sich schnell und war kurz vor Silvester wieder auf den Beinen. Ralf hatte eine Woche in einer Berghütte gewonnen. Das entnahm er einem Brief. Vom 31.12 – 07.01. war dies mit Begleitung einer Person. Vollpension und Skiausrüstung gratis. In Bischofswiesen. Er zeigte Gabi den Gewinn. "Den geben wir Dirk und Laura. Die beiden haben eine Skiausrüstung bekommen. Da habe die auch mal Urlaub von Thomas und Michael. Laura war daheim als Gabi und Ralf kamen. Sie tranken einen Punsch. Michael, Karin, Biggi und Dirk waren auch da.

Sie hatten alles geregelt. Nun sagten sie es Laura und Dirk .Dirk jubelte. Laura schaute etwas skeptisch drein. "Mhmmm....Gabi hast du in Chrirugie ne Platz für mich reserviert? Ich kann nicht Ski fahren. Ich habe mir die Ausrüstung für den Ski-Urlaub mit der Klasse gewünscht.", sagte sie zaghaft. "Nix einfacher als Ski fahren, Laura. Das ist ein Kinderspiel.", Dirk war vor Freude aus dem Häuschen.

"Laura das ist ganz einfach mit so einem Skilehrer wie Dirk . Ansonsten mache es wie eine frühere Kollegin. Die hatte bei der ersten Talfahrt zu viel Schwung. Sie fuhr den Skilehrer um, er war ein Kollege den sie sehr schätzte. Die beiden landeten in einem großen Schneehaufen. Er lag auf dem Rücken, sie auf ihm. Fazit. Die beiden sind heute verheiratet. Ja und wenn ich gut informiert bin, dann kriegt sie im Mai das zweite Kind.", sagte Karin. Karin sah Thomas und Michael an, die sekundenschnell kreidebleich wurden. Biggi, Peter und Ralf lachten schallend bei dem Anblick. Auch Gabi. "Schöne Aussichten sind das.", sagte Laura scherzend. Die anderen gingen bald alle. Thomas sah die Sportschau. Laura ging in ihr Zimmer. Dann holte sie ihren Wichtel hervor. Sie öffnete das Päckchen. Eine CD mit Träumerein. Da viel eine Karte hervor.

Liebe Laura,

frohe Weihnachten und viel Zeit zum Träumen.

Ich würde mich freuen wenn du mit mir träumst.

Ich liebe dich! Gerne würde ich immer für dich da sein.

Dein Dirk

 

Die nächste Woche träumen wir gemeinsam, Dirk. Versprochen. Den von deinen Küssen kann ich nicht genug bekommen. Laura und Dirk fuhren gemeinsam auf die Hütte in den Bergen und verbrachten schöne Stunden auf der Piste. Die Abende vor dem Kamin gehörten ihnen und ihre Liebe.

Dirk und Laura waren im Skiurlaub. Michael wollte Karin endlich mal sagen, dass er sie liebte und sie bitten, doch zu ihm und Dirk zu ziehen. Er wollte nicht mehr alleine sein nach dem Tod von Margarethe. Er lag nun schon fast 7 Jahre zurück. Er kaufte einen Strauss mit Rosen und ging zu Wohnung von Karin. Als er klingelte, öffnete sich die Türe. Karin telefonierte mit ihrer Mutter. Sie legte auf. Nun kam sie ihm entgegen. Sie hatte einen Jeans an und einen dunkelblauen Pullover. "Hallo Michael.", grüßte sie ihn. "Schön dass du mich besuchst. Dein Strauss ist toll.", sie küsste ihn auf die Wange. "Ich....ich .....wollte...mal mit dir ganz alleine reden.", stammelte er. Karin sah in die blauen Augen. "Michael da gibt es nicht’ s zu reden. Nimm mich einfach in den Arm und küss mich. Ich liebe dich doch so und Dirk. ", sagte sie . "Ich wüsste nicht was ich lieber täte.", sagte er. Dann küssten sich die Beiden und verbrachten eine wunderschöne Nacht miteinander.

Anfang Februar wurde Gabi tranzplantiert. Sie sah nach ihrer Hauttranzplantation wie neu aus. Michael und Karin merkten schnell dass sie neuen Lebensmut hatte.

Sie musste auf Kur. Als sie endlich wieder fliegen durfte, freute sie sich sehr. Sie ging an ihrem ersten Arbeitstag zur Basis, selbst Frank Ebensieder war gekommen. " Eigentlich müsste ich heute wieder fliegen und Karin würde arbeitslos werden. Tut mir leid, dass dies nicht geht. Aber Karin muss bleiben. Bei der letzten Untersuchung in der Kur wurde mir mitgeteilt, dass wir , Ralf und ich , ein Kind kriegen. Es war still. Ralf nahm Gabi in den Arm und wirbelte sie durch den Raum. "Wow....Ja das ist super toll, Gabi. Heiraten wir dann in 4 Wochen?", fragte er. "Ja , das tun wir, Ralf", sagte sie und küsste ihn vor allen.

Copyright 2005: Daniela

Datenschutzerklärung
Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!