Feuer
``Mama, Mama!´´ schrie Carolin Panisch, kurz darauf war ihr Vater bei ihr. Als er das Zimmer betrat saß seine Tochter verschwitzt und weinend in ihrem Bett. Sie war ganz außer Atem ``Hey Caro, ganz ruhig. Du hast schlecht geträumt.´´ er strich seiner Tochter über den Kopf und den Rücken. Langsam beruhigte sich Caro wieder. ``Willst du den Rest der Nacht bei mir schlafen?´´ Caro nickte. Ihr Vater hob sie hoch und trug sie in sein Bett. Es dauerte eine Weile bis sie wieder eingeschlafen war. Ihr Vater seufzte und schlief ebenfalls kurz darauf ein. Als er am nächsten Morgen aufwachte sah seine Tochter ihn an. ``Warum ist das passiert?´´ Wollte sie leise wissen. ``Ich weiß es nicht.´´ ``Vermisst du sie?´´ ``Ja sehr. Ich muss oft an sie denken´´ ``Ich vermisse sie auch und ich muss auch oft an sie denken. Aber nicht mehr so oft wie früher. Ich habe Angst sie zu vergessen´´ Sagte Caro leise. ``Du wirst sie nicht vergessen. Sie ist immer in deinem Herzen und sie passt auf dich auf.´´ ``Ich hab dich lieb´´, lächelte Caro und kuschelte sich an ihren Vater. Ein paar Minuten später standen die beiden auf. Nachdem sie zusammen gefrühstückt hatten machte Caro sich auf den Weg in die Schule und ihr Vater fuhr zur Basis. Er war Rettungssanitäter und arbeitete auf einer Rettungsbasis der Flugrettung. Die Basis des Medicopter 117 stand in St. Johann im Pongau. Das liegt in Österreich. Dort arbeiteten zwei Teams im Wechsel. In der A- Crew arbeiteten Thomas Wächter (Pilot), Dr. Mark Harland (Notarzt) und Peter Berger (Sanitäter). In der B- Crew arbeitete er als Sanitäter, Biggi Schwerin (Pilotin) und Dr. Karin Thaler (Notärztin). Zu den Einsätzen flogen sie mit einem Gelb- Roten Hubschrauber. Als er den Aufenthaltsraum betrat waren seine beiden Kolleginnen schon da. ``Morgen Ralf´´ Begrüßten die beiden ihn. Ralf nickte nur kurz und verschwand in den Umkleiden. Als er zu den beiden Frauen zurückkam gab Biggi ihm eine Tasse Kaffee. Eine Weile saßen sie alle drei schweigend vor ihren Berichten. Karin wirkte jedoch abgelenkt. ``Ich muss euch etwas sagen´´ Karin sah unsicher zu den beiden anderen. Biggi und Ralf sahen sie gespannt an. ``Was den?´´ Wollte Biggi neugierig wissen. ``Ihr müsst ab nächstem Montag mit ner neuen Kollegin auskommen´´ ``Wieso das den?´´ Wollte Ralf wissen. ``Weil ich nächste Woche zu Manuel in die USA fliege und danach in Mutterschutz gehe´´, erklärte Karin. ``Wer ist den Manuel?´´ wollte Biggi verdutzt wissen. ``Mein Freund´´, grinste Karin. Es stimmte Manuel war ihr Freund. Die anderen kannten ihn auch. Sie kanten ihn jedoch unter dem Namen Michael. Sie war mit Michael schon lange zusammen. Sie wollten sogar Heiraten doch nachdem Michael in der Nacht vor ihrer Hochzeit einen Mord der Russenmafia beobachtet hatte musste er mit seinem Sohn Dirk ins Zeugenschutz Programm. Seit einem halben Jahr konnten sie regelmäßig miteinander Telefonieren und sie hatte ihn schon ein paar Mal besucht. Sie hofften beide das Michael bald wieder frei leben konnte doch so lange musste er Manuel sein. Biggi sah sie immer noch verdutzt an. ``Wieso Mutterschutz? Bist du Schwanger?´´ Karin nickte. Biggi sprang auf und umarmte ihre Freundin. Auch Ralf stand jetzt auf um ihr zu Gratulieren.
Am nächsten Montag:
Beide Crews saßen im Aufenthaltsraum. Karins Flieger ging erst in einer Stunde und sie wollte genau wie die A- Crew die neue Kollegin begrüßen. Um 7:45 Uhr tauchte eine relativ große Frau in der Tür auf. Sie Trug eine Schwarze Hose und ein Schwarzes Top mit einem V- Ausschnitt. Ihre blonden Haare fielen ihr locker auf die Schultern. Ihre Sonnenbrille hatte sie über der Stirn in die Haare gesteckt. ``Guten Tag ich bin Gabriele Kollmann. Ich soll Dr. Thaler vertreten.´´ Biggi stand auf und ging ihr entgegen. ``Guten Tag. Ich bin Biggi. Wir duzen uns hier alle. Also wir Fliegen zusammen in einem Team. Ich bin die Pilotin. Das da auf dem Sofa ist Ralf unser Sani und Karin unsere Notärztin die du jetzt vertrittst. Die da am Tisch sind Thomas der Pilot der A- Crew, Mark der Doc und Peter der Sani.´´ Stellte Biggi sie alle vor. Gabriele lächelte. ``Ok ihr könnt mich Gaby nennen. Ist Kürzer als Gabriele.´´ Die anderen nickten. Biggi verabschiedete sich von Karin. Diese wurde von Thomas zum Flughafen gebracht. Der Rest der A- Crew verkümmelte sich auch wieder nach Hause und Ralf ging an die Salzach. Biggi zeigte Gaby die Basis. Zuletzt gingen sie raus zum Heli. Gaby sah runter zum Flussufer. Die Salzach floss hier genau an der Basis vorbei. Sie konnte nur Ralfs Rücken sehen. ``Was hat er?´´ Fragte Gabi leise. Biggi sah sie fragend an. Gaby deutete runter zum Fluss. ``Das ist besser, wenn er es dir selber erzählt´´, antwortete Biggi ausweichend. "Ich weiß nicht, ich kenne ihn erst seid heute, ich trau mich nicht!" Sagte Gabi darauf. "Er beißt nicht, dass weiß ich!" Sagte Biggi und ging nun wieder in den Aufenthaltsraum. "Aha, aber trotzdem, später vielleicht!" Murmelte nun Gabi in sich hinein und verschwand ebenfalls in den Aufenthaltsraum. 10Minuten später kam nun auch Ralf, als aber auch ein Einsatz hinein kam. "Rettungsleitstelle an Medicopter 117, Unfall auf der Landstraße Richtung Kaprun Koordinaten während des Fluges, können sie übernehmen?" "Hier Medicopter, haben verstanden und übernehmen!" Schrie Ralf in sein Funkgerät und rannte mit den Damen zum Heli, sie flogen 20 Minuten zum Einsatz, an welchem sie 1 verletzte Person ins Krankenhaus bringen mussten. Zwar mit keinen lebensgefährlichen Verletzungen, doch mit einigen Wunden im Gesicht und einer Gehirnerschütterung. Danach flogen sie wieder zu Basis, auf welcher sich wieder die A- Crew befand, da der Einsatz doch sehr lange dauerte. Thomas war mittlerweile auch schon wieder vom Flughafen zurückgekehrt und befand sich bei seinem Team im Aufenthaltsraum. "Hallo ihr!" Sagte nun die B- Crew zu der A- Crew. "Hallo!" Kam von diesen aus einem Munde zurück. "Ihr wirkt so wie in der Armee, was ist denn passiert?" Scherzte Biggi, da die Begrüßung klang wie beim Militär. "Nein!" Sagten sie empört. "Schade, wäre sicher lustig gewesen!" Sagte nun Gabi. "Wenn ihr meint, aber ihr seid dann sicher nicht unsere Sklaventreiber!" Meinte Thomas. "Jetzt werden wir auch schon als Sklaventreiber gehalten, typisch Mann, was meinst du Gabi!" Sagte Biggi. "Also laut mir seid ihr keine!" Sagte nun Mark. "Wer dann?" Sagten die Frauen lachend, als eine etwa 1,60 große Frau den Aufenthaltsraum betrat. Sie hatte dunkles Haar und wirkte als wäre sie in Eile. "Diese Frau!" Sagte Mark, doch dieses hörten alle sogar die Frau und ging nun auf ihn zu. " Grüß Gott! Regst dich schon wieder über mich auf, was soll’s muss ich halt damit leben! Aber das nächste Mal lass dein Handy nicht liegen, denn immer kann ich es dir nicht vorbeibringen!" Sagte die Frau. "Wie kommst du darauf, dass ich mich über dich aufgeregt habe!!!" Sagte Mark und nahm sein Handy entgegen. "Spinner, blöd bin ich noch nicht, über seine Frau regt sich doch jeder Mann auf, oder?" Sagte diese Frau mit einem frechen Grinsen. "Gina muss du nicht in die Arbeit!" Lenkte Mark ab. "Wir werden uns noch sprechen!!! Auf Wiedersehen!" Sagte dir Frau, welche Gina hieß und verließ die Basis, doch kehrte kurz wieder zurück. "Ach Mark, vergiss nicht unser wertes Kind, bringt eine Freundin Morgen mit, du bist dran mit dem Einkaufen! Also Auf Wiedersehen!" Sagte Gina und ging nun wirklich. "Was war das jetzt?" Fragten alle Mark. "Meine Sklaventreiberin, namens Ehefrau!" Sagte Mark als alle zu lachen begannen. "Wusste gar nicht das du eine Frau hast und ein Kind auch!" Sagte Ralf verwundert. "Hast du etwa kein Kind!" Sagte Mark darauf. "Doch schon!" "Wie heißt denn eure Tochter und wie alt ist sie denn?" Fragte nun der Rest. "Sie heißt Chiara und ist 8Jahre alt!" Sagte Mark. "Und bei euch muss der Mann auch einkaufen gehen, deine Frau hat einen starken Willen, normalerweise können Frauen ihren Männern soviel in den Hinterntreten wie sie wollen und sie tun nichts!" Meinte nun Gabi. "Ich sagte ja, Sklaventreiber!" Sagte Mark nur darauf. "Männer!" Sagten darauf nur Biggi und Gabi.
Nachdem die A- Crew da war konnte die B- Crew nach Hause fahren, Ralf fuhr zu sich nach Hause, wo seine Tochter schon wartete. "Hallo Papa." Sagte sie, als Ralf die Tür hinein kam. "Hallo, na wie geht’s dir denn?" Fragte Ralf seine Tochter. "Eh gut, du Papa ich bin Morgen bei einer Freundin aber das weißt du eh oder?" "Ja ich weiß, pack schon einmal deine Sachen sonst vergisst du sie Morgen und das wollen wir nicht OK!" "Mach ich!" Sagte Carolin und rannte die Treppen in ihr Zimmer hinauf, sie packte sich dort einen Pyjama, eine Leibchen, eine Hose, Unterwäsche und Söckchen ein, danach rannte sie ins Bad und holte ihre Zahnbürste und Zahnpaste nun war die Tasche für Morgen fertig gepackt und sie ging wieder zu ihrem Vater. Der Abend verlief ruhig, doch nicht bei allen den im Hause Harland ging alles drunter und drüber. "Was sucht Mama?" Fragte Chiara ihren Vater. "Keine Ahnung uns nicht!" Gab Mark seiner Tochter zur Antwort. "Mama, was suchst du?" Fragte Chiara ihre Mutter die seid 10Minuten nur mehr spazieren rannte im Haus. "Frau Gemahlin, was suchen sie?" Fragte nun Mark, da Gina Chiara nicht gehört hatte. "Was ich suche, Unterlagen!" "Was für Unterlagen?" "Na Unterlagen!" "Diese Unterlagen!" Sagte nun Chiara und hielt Unterlagen in die Höhe. "Ja genau die, danke Maus!" Sagte Gina und gab ihrer Tochter einen Kuss. "Ihr wisst eh, dass Morgen meine Freundin kommt, oder?" "Also ich weiß davon, aber ob dein Vater mir zugehört hat weiß ich nicht!" Sagte Gina. "Ja ich weiß es auch!" Sagte Mark und gab seiner Frau einen Kuss. "Kommt sie gleich nach der Schule?" Fragte nun Gina, die sich aus dem Kuss von Mark gelöst hatte. "Ja, nach der Schule!" "Mark, du gehst einkaufen, dass weißt du eh, aber erst morgen!" Sagte Gina und bekam ein Nicken zur Antwort, der restliche Abend verlief auch bei ihnen ruhig, so kam auch schon der nächste. Im Hause Staller, war es gerade 6 Uhr und der Wecker von Ralf begann zu klingeln. Ralf riss es, er hätte lieber einen Hammer neben dem Bett, als jetzt auf zu stehen, da er noch so müde war, doch er musste aufstehen Caro musste ja in die Schule und dieser Weg war ganz schön lang, so stand er auf ging in die Küche, kochte sich Kaffee, machte Caro einen Kakao und dann machte er Frühstück für beide. Carolin hatte keine Mutter, ihre Mutter war bei einer Flugzeugsexplosion ums leben gekommen und Caro hatte dieses sogar gesehen. Ralf war seid dem nicht nur der Vater sondern auch ein Mutterersatz, doch ewig konnte er es nicht sein. Nach 20 Minuten war das Frühstück fertig und er ging zu seiner Tochter ins Zimmer. "Guten Morgen mein Sonnenschein, aufstehen du musst in die Schule!" Sagte Ralf und öffnete das Fenster, damit frische Luft hinein konnte. "Was schon!" Sagte Caro mit müdem Blick und rieb sich die Augen. "Ja leider, komm Frühstück ist schon fertig und du willst ja nicht zu spät kommen, oder?" Sagte Ralf, als Carolin aus dem Bett sprang und ins Bad rannte 2 Minuten später war sie dann fertig und rannte ins Esszimmer, wo Ralf schon wartete mit dem Frühstück. "Schaut lecker aus!" Sagte sie. "Ist es hoffe ich auch!" Sagte Ralf und beide begannen zu essen, dieses dauerte 30Minuten, dann war es kurz vor 7 Uhr, nun ging sich Caro umziehen und verließ dann das Haus doch davor verabschiedete sie sich von ihrem Vater. "So Caro, pass ja auf!" Sagte Ralf und nahm seine Tochter in seinen Arm. "Versprochen!" Sagte sie darauf und gab in ein Bussi. "Hast du deine Sachen für Morgen mit?" Fragte sie noch Ralf. "Habe ich, aber ich muss jetzt los, Ciao Papa!" Sagte Carolin und ging nun zum Zug, mit welchem sie in die Schule fuhr. Auch Chiara war 10 Minuten später mit dem Autobus auf den Weg zur Schule, bei welcher sie mit Carolin zeitgleich ankam. "Chiara warte!" Schrie Carolin, da es schon geläutet hatte und Chiara sie nicht gesehen hatte. "Habe dich nicht gesehen, hallo!" Sagte Chiara, da sie Caro schreien hörte. Sie gingen ins Klassezimmer und 15 Minuten später begann der Unterricht, welcher um 13 Uhr endete. Zur selben Zeit, war der Vater von Chiara schon auf der Basis und Gina auf den Weg in ihre Arbeit, welche sich in Salzburg befand, sie arbeitete in einer Bank, die mehrere Geschäfte in Österreich hatte, es war die Bank ihrer Eltern und sie musste wie es alle Familien wollen, dass ihre Kinder dasselbe wie sie werden, in dieser Bank arbeiten. Der Tag verlief schnell, es war mittlerweile 13 Uhr, die beiden Freundinnen verließen die Schule und gingen zur Autobushaltestelle, an welcher der Bus zu Chiaras Zuhause fuhr. Der Bus kam gleich, so waren sie ziemlich schnell bei ihr zu Hause, als sie bei der Haltestelle ankamen, an welcher die beiden ausstiegen hatten sie noch 2 Minuten Fußweg, dann standen sie endlich vor einen Haus, mit schönen Blumen am Balkon und einem sehr grünen Garten. "So da wären wir!" Sagte Chiara und sperrte die Gartentür auf, danach gingen sie durch den Vorgarten zum Einganstor, des Hauses wo Chiara wieder einen anderen Schlüssel nahm und dieses Schloss öffnete. "So hinein in das Reich!" Sagte Chiara, als die beiden ins Haus gingen, Carolin erblickte ein modern eingerichtetes Haus, eingerichtet in hellen freundlichen Tönen, ihr gefiel das Haus sehr nun standen sie aber erst im Vorzimmer und zogen sich die Schuhe aus. "Papa!" Schrie nun Chiara. "OK nicht da, dann wird er bald kommen!" Sagte Chiara. "Lust auf eine Hausführung, oder etwas zum Trinken?" Fragte Chiara ihre Freundin. "Nein, danke habe keinen durst, doch das Haus würde ich gerne sehen!" Sagte Carolin, als Chiara mit der Führung begann. Zur selben Zeit auf der Basis, von Medicopter, die A- Crew saß im Aufenthaltsraum und unterhielten sich, als die Kollegen der B- Crew kamen. "Hallo!" Sagten diese und die Männer schreckte es, da sie sich in einem Gespräch befanden. "Hallo, man habt ihr uns erschreckt!" Sagte nun Thomas. "Tun wir doch gerne!" Sagte Biggi darauf und bekam von ihrem Kollegen eine leicht in den Hintern. " Ralf was ist denn mit dir los, du wirst so nachdenklich!" Sagte nun Mark. "Nein, nein, alles in Ordnung!" Sagte Ralf abweisend. "Ralf!" Sagten nun alle. "Meine Kleine ist heute bei einer Freundin und ich lasse sie nur ungern wo anders hin!" Sagte nun Ralf. "Geh da wird schon nichts passieren, ich mein wenn du kein Vertrauen in deine Tochter oder in das Kind und deren Eltern hast, dass dort alles in Ordnung ist würdest du sie ja nicht hinschicken oder?" Sagte nun Mark da er ja nicht wusste, das Carolin die Freundin war, welche gerade bei ihnen zu Hause war. "Stimmt, dass Kind kenne ich ja, doch die Eltern nicht, die halten sich nämlich immer sehr, sehr abseits an Elternabenden oder Sprechtagen." Sagte Ralf. "Na dann musst du vertrauen in deine Tochter haben, die weiß was sie tut!" Sagte nun Peter. "Habe ich ja eh!" Sagte Ralf empört. "Da passiert sicher nichts, außerdem kannst du ja mit ihr telefonieren, du musst nur bei der Freundin zu Hause anrufen und schon hast du sie am Telefon, auweier jetzt muss ich aber gehen, denn ich habe jemanden etwas Versprochen!" Sagte nun Mark, da er Gina versprochen hatte einkaufen zu gehen. "Dann geht mal, starken Willen hat deine Frau!" Sagten nun Biggi und Gabi hintennach da sie wussten, dass er einkaufen gehen musste. Mark fuhr aber zuerst nach Hause, da er sich umziehen wollte und schauen wie es den Kindern geht. Auf der Basis, begann der Dienst sehr, sehr ruhig bis sie auf einmal einen Einsatz in einer Waldhütte bekamen, dass dort ein Mann mit Herzinfarkt sein würde, so flogen sie zu den angegeben Koordinaten doch sie konnten keine Hütte sehen so mussten sie zu Fuß suchen, doch was sie nicht wussten ist, dass dieser Einsatz getürkt war, von einem Menschen der gerne Tote sieht, welcher einen Brand legen wollte. Die B- Crew ging ohne Gedanken, dass sie in wenigen Minuten um ihr Leben kämpfen müssten in den Wald. Sie suchten, suchten und suchten doch fanden nichts, auf einmal roch Ralf einen seltsamen Geruch, er roch wie brennendes Holz er drehte sich um und sah Feuer rund um ihn. Nun merkten es auch Biggi und Gabi, sie rannten um ihr Leben. "Schaut da, da ist kein Feuer last uns hin gehen!" Schrie auf einmal Gabi, doch da wurde Ralf von einem brennenden Ast überrascht, welcher auf ihn flog. "Ralf!" Schrieen die Frauen und rannten zu ihrem Kollegen, sie versuchten ihn von den Flammen zu befreien und den Ast weg zu bekommen, welches sie nach 10Minuten schafften, Ralf war bewusstlos und atmete schwach, sehr schwach, sie sahen nun einen Ausweg welcher nicht von Flammen umzingelt war, sie trugen Ralf aus dem Wald doch waren ganz woanders, nicht in der Nähe vom Heli, sie wussten nicht wo sie waren da der Wald sehr groß war und brannte wie verrückt. Zu selben Zeit kam Mark gerade zu Hause an und ging ins Haus. "Jemand da!" Sagte er und es kamen zwei Kinder. "Hallo Papa!" Sagte Chiara und gab ihrem Vater ein Bussi. "Darf ich vorstellen, dass ist meine Freundin Carolin, Carolin mein Vater!" Sagte Chiara und die beiden gaben sich die Hände. "So ich ziehe mich dann einmal um und dann gehe ich dem Versprechen an deiner Mutter nach!" Sagte Mark. "Einkaufen?" Fragte Chiara, als das Handy ihres Vaters läutete. "Harland … oh hall … was verschwunden … OK ich komme!" Sagte Mark, welcher Peter an der anderen Leitung hatte, da die B- Crew verschwunden war. Mark rannte gleich nach dem Telefonat aus dem Haus und die Mädchen schauten ihm fragend nach. "Also ich glaube, dein Vater fährt nicht einkaufen?" Sagte Carolin. "Ich auch, Mama müsste aber gleich da sein!" Sagte sie, als wie gesagt ein anderes Auto in die Auffahrt fuhr. Es war ihre Muter, die Mark nicht wegfahren sah, sie war fröhlich und sah, dass die Tür offen stand. "Hallo und du bist also Carolin!" Sagte Gina und gab Carolin die Hand, danach gab sie ihrer Tochter ein Küsschen. "War Papa schon da?" Fragte Gina Chiara. "Jein!" Sagte Chiara. "Was heißt das?" "Er war da, doch ist vor 1 Minute wieder gefahren … doch nicht zum Einkaufen!" Sagte Chiara. "Weißt du wohin?" Fragte Gina weiters. "Nein!" "Dann muss ich wieder einmal gehen, geht ihr mit?" "Ja!" Sagten die beiden darauf und zogen sich ihre Jacken an und fuhren nun zum Supermarkt. Zur selben Zeit war Mark schon auf der Basis und mit der A- Crew zum Sucheinsatz gestartet. Bei Biggi, Gabi und den schwer verletzten Ralf. "Lange haltet er nicht mehr durch!" Sagte nun Gabi, da Ralfs Zustand immer schlechter wurde. "Ich kann keinen Funkspruch absetzten, wir scheinen zusätzlich durch den Wald abgeschirmt zu sein, also von dem was noch vorhanden ist!" Sagte nun Biggi und ging zu Gabi. "Meinst du sie werden nach uns suchen?" Fragte Gabi, Biggi. "Wir sind schon überfällig, ich denke schon!" Meinte Biggi und blickte mit Gabi zu Ralf, von welchem Gabi den Kopf stützte. "Ich hoffe du hast Recht!" Sagte Gabi und blickte soweit, der Rauch des Brandes nicht die Sicht versperrte. Es vergingen 10 Minuten in denen, dass Feuer immer mehr auf sie zukam, doch sie konnten nicht ausweichen, denn dann müssten sie Ralf zurücklassen und das wollten sie auf keinen Fall. Der Medicopter, befand sich schon kurz vor dem Einsatzort, den die B- Crew hatte, sie erblickten Rauch jede Menge Rauch und sie hofften das die Kollegen sich nicht darin befanden. ``Da unten brennt es. Hoffentlich sind sie nicht da drinnen. So wie es aussieht brennt es aber genau da wo ihr letzter Einsatz war.´´ Rief Thomas. Die anderen beiden nickten. Thomas flog gerade über das brennende Gebiet als er am Boden zwei Personen erkennen konnte. Eine dritte schien auf dem Boden zu liegen. ``Ich glaube da unten sind sie. Wir müssen uns beeilen das Feuer hat sie fast erreicht´´, sagte Peter und ging nach hinten um sich ab zu seilen. ``Aber pass auf Peter da unten ist es wie in einem Kochtopf.´´ Peter nickte und ließ sich von Marc abseilen. Ganz langsam lies dieser ihn nach unten. Dort angekommen sah Peter nach Biggi und Gaby. Da beide so gut wie unverletzt waren schickte Peter Biggi nach oben. Als Thomas Biggi sah atmete erleichtert auf. Gaby half Peter und wenige Minuten waren auch sie oben im Heli. Es war allerhöchste zeit. Kurz nachdem der Heli weg war stand die Lichtung in Flammen. Unterwegs sah die Crew wie die Feuerwehr versuchte das Feuer in den Griff zu bekommen doch durch den ständig drehenden Wind war das sehr schwer. Eine Viertelstunde später waren sie endlich in der Klinik. Sie mussten mit Ralf in eine Spezialklinik. Dort wurde Ralf bereits erwartet. Er wurde sofort in den OP gebracht. Die restliche Crew wollte auf das Ende der OP warten doch die Ärzte schickten sie nach Hause. Nur widerwillig gingen sie zurück zum Heli. Nur Gaby hatte es geschafft die Ärzte davon zu überzeugen das sie bleiben durfte damit jemand bei Ralf war, wenn er aufwachte. Als Marc nach Hause kam wartete Gina bereits auf ihn. ``Hallo mein Schatz´´, er gab ihr einen Kuss und verschwand ohne ein weiteres Wort unter die Dusche. Gina sah ihm etwas Verwundert nach doch sie dachte sich das er wohl von dem Einsatz kaputt war und ihr gleich alles erzählen würde. Zwanzig Minuten später kam Marc wieder zu ihr. Gina hatte ihn etwas vom Abendessen aufgewärmt. ``War es ein schwerer Einsatz?´´ wollte sie lieb wissen. Marc nickte und sie nahm ihn in den Arm. ``Wo sind die Mädchen?´´ Fragte er leise. ``Die sind schon im Bett. Hier iss erst mal etwas und dann kannst du mir ja alles erzählen.´´ Marc nickte dankbar und begann zu essen. Als er fertig war setzte er sich zusammen mit Gina ins Wohnzimmer aufs Sofa. Marc erzählte ihr von dem Einsatz und das Ralf schwere Brandwunden hatte. Keiner der beiden bemerkte, dass Carolin im Flur stand. Sie konnte nicht schlafen und war deswegen herunter gekommen um etwas zu trinken. Dabei hatte sie den Namen ihres Vaters gehört und da sie ja wusste was er für einen Job hatte konnte sie sich denken, dass er gemeint war. Nachdem Marc erwähnt hatte in welcher Klinik er lag schlich sie wieder nach oben. Dort nahm sie leise ihre Sachen und schlich sich aus dem Haus. Vorher legte sie Chiara aber noch einen Zettel hin. Sie zog sich leise an und packte ihren Schlafanzug in ihren Rucksack. Nachdem sie zu Hauptstraße gelaufen war hob sie den Daumen und hoffte darauf, dass sie jemand mitnahm. Und sie hatte Glück. Nach zehn Minuten hielt ein Wagen und ein Älterer Herr fragte sie wohin sie wollte. Es stellte sich heraus, dass er auf dem Weg in die gleiche Klinik war. Unterwegs erzählte er ihr, dass er von weiter weg kam und seine Frau in der Klinik war weil sie bei einem Unfall schwere Bradverletzungen bekommen hatte. Nach kurzer Zeit schlief Caro ein. Jedoch kurz bevor sie die Klinik erreichten wachte sie wieder auf. Sie bedankte sich bei dem Mann und lief dann zur Anmeldung. ``Hallo was machst du den noch so spät hier?´´ Wollte eine Krankenschwester wissen und lächelte sie freundlich an. ``Mein Papa hatte einen Unfall und wurde mit dem Hubschrauber hergebracht. Ich will zu ihm?´´ Die Schwester sah sie überrascht an. ``Ach ja ich weiß wenn du meinst. Heißt dein Papa Ralf Staller?´´ Caro nickte. ``Dann komm mal mit. Zu ihm kannst du noch nicht. Er ist noch im OP. Eine Kollegin von ihm ist aber da´´, sie brachte Caro zu Gabriele und erklärte ihr kurz das Caro Ralfs Tochter war. Gabriele nickte und ging zu ihr. Caro setzte sich mit starrem Blick auf die Band die im Flur stand. ``Wird er sterben?´´ Ihre Stimme war leise und traurig und doch irgendwie gefasst. Gabriele sah sie an und überlegte wie sie es ihr am besten erklären konnte, doch bevor sie etwas sagen konnte unterbrach Caro sie. ``Du brauchst mich nicht zu schonen.´´ Gabriele sah sie überrascht an. ``Na ja, viel kann ich nicht sagen aber ich denke schon das er es schafft.´´ ``Wenigstens war ich diesmal nicht dabei´´, murmelte Caro und stand auf um zum Fenster zu gehen. Sie hatte zwar sehr leise gesprochen doch Gabriele hatte es trotzdem gehört. ``Warum bist du eigentlich als einzige hier geblieben. Du kennst meinen Papa doch kaum. Du bist doch neu´´ Caro sah sie an. ``Na du bis aber gut informiert´´ Gabriele musste lächeln. ``Ich wollte deinen Papa nicht ganz alleine lassen. Die anderen wurden von den Ärzten nach Hause geschickt. Woher wusstest du eigentlich das er hier ist und wie bist du hier her gekommen?´´ "Ich war bei meiner Freundin Chiara. Sie ist ja die Tochter von Gina und Marc und er hat Gina alles erzählt. Ich habe es gehört und bin abgehauen. Ein netter Mann hat mich mit hier her genommen. Seine Frau ist auch hier." ``Was Marc und Gina wissen nicht wo du bist?´´ Caro nickte. Noch immer sah sie aus dem Fenster. ``Ich gehe sie mal anrufen damit sie sich keine Sorgen machen.´´ Gabriele ging zum Schwestern Zimmer. Es dauerte eine Weile bis Marc ans Telefon kam. ``Gabriele? Gibt’s was Neues?´´ ``Ja das schon aber nicht von Ralf. Caro ist hier. Sie hat gehört was du Gina gesagt hast und ist hergekommen. Ich wollte nur das ihr Bescheid wisst.´´ ``Was? Ja ist OK, danke Gaby´´, die beiden legten auf und Marc ging in das Zimmer seiner Tochter. Tatsächlich war Caros Matratze leer. Er nahm den Zettel der darauf lag und ging zurück zu Gina die inzwischen auch wach war. Nachdem er den Zettel gelesen hatte gab er ihn an Gina weiter.
``Hallo Chiara,
entschuldige, dass ich einfach so abgehauen bin aber ich muss zu meinem Papa. Ich will nicht, dass er auch stirbt. Und wenn er doch stirbt will ich bei ihm sein.
Tschüss deine Freundin Caro´´
Gina legte den Zettel zu Seite. Caro ist die Tochter von deinem Kollegen?´´ ``Sieht so aus´´ antworteten er.
In der Klinik lag Ralf noch immer im OP. Caro war auf der Bank eingeschlafen während Gabriele im Flur auf und ab ging. Sie dachte über Ralf und seine Tochter nach. Sie kannte ihn erst seid kurzem und doch wusste sie das sie ihn mochte. Allerdings merkte sie, dass er sich hinter etwas verschanzte. Genau wie seine Tochter. Sie kam ihr so erwachsen vor. Sie kannte kein Kind das sich so verhalten hätte. Sie blieb stehen und sah auf Caro hinunter. Sie bückte sich etwas und strich ihr über den Kopf. ``Was ist euch beiden nur passiert?´´ flüsterte Gabriele. Ralf wurde noch zwei Stunden lang operiert, doch dann bekam Gabriele die Antwort das Ralf die OP überstanden hatte, dennoch auf Rhea müsse und das in einer Klinik welche sich in Italien befand. Nachdem der Arzt gegangen war welcher es ihr gesagt hatte, schaute Gabi Caro an. Sie tat ihr leid doch wenn ihr Vater sich auf Kur, wohin sollte sie, dachte sich die Ärztin, als Carolin aufwachte. "Guten Morgen!" Sagte Gabi zu Caro obwohl es noch Nacht war. "Was ist mit meinem Vater?" Fragte Carolin. "Er lebt!" Sagte Gabi. "Darf ich zu ihm?" Fragte Caro mit einem Dackelblick und Tränen in den Augen. "Leider nicht er wird schon morgen in eine Rheaklinik überliefert, damit er schnell wieder gesund ist!" Sagte Gabriele und nahm die nun weinende Caro in die Arme. "Kann ich mit dorthin?" "Nein das kannst du nicht …!" "Aber wohin soll ich meine Mutter ist tot und alleine bleiben kann ich nicht?" "Ich schlage einmal vor bis Morgen kommst du zu mir und dann lassen wir uns etwas Einfallen!" Sagte Gabi. "OK!" Sagte Caro und fuhr mit zu Gabi.
Am nächsten Morgen im Hause Harland.
"Meinst du geht es Carolin gut?" Fragte Gina in der Küche stehend ihren Mann. "Ich weiß es nicht …!" Sagte Mark darauf. "Mama, Papa Caro ist weg!" Schrie nun Chiara und rannte in die Küche. "Wir wissen es schon Maus!" Sagte nun Mark. "Und da tut ihr nichts!" Schrie Chiara weiters. "Sie ist bei Gabriele einer Kollegin von Papa, ihr Vater hatte gestern einen schweren Unfall und liegt im Krankenhaus!" Sagte nun Gina zu Chiara. "Unfall wird er gesund?" Fragte Chiara nun ihre Eltern. "Wissen wir nicht, da wir von Gabi seid gestern in der Nacht keine Nachricht mehr bekommen haben!" Sagte Mark nun. 1 Stunde später wurde Chiara in die Schule gebracht und hatte dort Unterricht bis 13 Uhr.
Am Vormittag auf der Basis. Alle saßen schon im Aufenthaltsraum außer Gabriele, da diese nun mit Caro kam, diese musste nicht zur Schule da sie zur sehr an ihren Vater dachte. "Hallo! Hallo Carolin!" Begrüßten sie nun alle auf der Basis. "Gibt es etwas Neues von Ralf!" "Ja, er wurde heute Morgen auf Rhea mittels Krankentransport gebracht, nach Italien!" Sagte Gabi. "Kann ich kurz auf das WC?" Fragte nun Carolin. "Ja sicher, zweite Tür links, sind die Damen!" Meinte Peter, als Carolin dorthin verschwand. "Und wohin soll Carolin?" Fragte nun Biggi. "Keine Ahnung!" "Wenn sie will kann sie zu uns, immerhin ist sie die beste Freundin meiner Tochter und Gina hätte sicher auch nichts dagegen?" Meinte nun Mark. "Wäre eine Idee!" Meinte nun Peter als Carolin wieder kam. "Sag Carolin dein Vater ist jetzt für längere Zeit nicht da und mit durftest du nicht, was haltest du davon wenn du während dieser Zeit, seiner Abwesenheit, zu Gina, Chiara und mir kommen würdest?" Fragte nun Mark Carolin. "Wenn es niemanden in deiner Familie stört?" Fragte Carolin Mark. "Nein, Chiara freut sich sicher und Gina hat sicher auch nichts dagegen!" Meinte Mark darauf. "OK, dann komme ich zu euch!" Sagte Carolin. Nachdem dieses Problem geklärt war fuhren alle nach Hause, da sie keinen Dienst hatten auf Grunde, der Ereignisse des letzten Tages, so fuhr Mark mit Carolin zu sich und Gina.
30 Minuten später, im Hause Harland. Gina war zu Hause da sie heute ihre Arbeit von zu Hause aus erledigte, als Mark mit dem Auto vorfuhr. Er fuhr in die Einfahrt und stieg danach mit Caro aus dem Auto, er ging zur Tür und sperrte sie auf, danach stand er mit Caro im Vorzimmer. "Was für ein Problem? … ja ich sehe es mir Morgen an aber wie gesagt, Morgen!" Hörte man nun eine Stimme am Telefon. "Hast du Hunger?" Fragte Mark nun Carolin. "Bisschen!" "OK dann machen wir uns ein Frühstück!" Sagte Mark und ging mit ihr in die Küche und machte ein Frühstück. 20 Minuten später. Gina war noch immer beschäftigt mit dem Anruf aus der Salzburger Filiale, während Mark nun das Frühstück fertig hatte. "So fertig, was magst du trinken, Kakao, Tee, Saft, Wasser?" "Tee!" "OK kommt sofort!" Sagte Mark und machte nun eine Kanne Tee und schenkte ihn danach Caro in die Tasse, nun begannen sie endlich zu essen. Sie aßen und aßen und nun hörte man verärgert auflegen. "Mark bist du da?" Schrie Gina nun, da sie während sie telefoniert hatte ein Geräusch hörte, was klang als wäre jemand gekommen. "Ja!" Schrie er und ging zu Gina, welche noch immer beim Telefon stand da er ihr nun sagen wollte, dass Carolin für längere Zeit jetzt bei ihnen bleiben würde. "Hallo gibt es etwas Neues über deinen Kollegen?" Fragte Gina. "Ja er wurde in eine andere Klinik überstellt und diese befindet sich in Italien …!" "Arme Carolin, was ist jetzt mit ihr, wo ist sie?" Fragte Gina. "Bei uns, sie sitzt in der Küche!" Sagte Mark. "Oh, na ja, dann werden wir mal hallo sagen!" Sagte Gina leicht sauer, da sie überrumpelt wurde. "Hallo Carolin!" Sagte Gina nun in einem Ton, der das Überrumpelt geworden sein versteckte. "Hallo!" Sagte Carolin und gab Gina die Hand. "Ich lasse euch dann mal wieder alleine die Arbeit ruft und in einer Stunde fahre ich Chiara holen!" Meinte Gina nun und ging wieder ins Büro. Sie hatte nichts dagegen das Carolin nun hier war, doch sie war sauer da sie meinte, Mark hätte ihr es schon früher sagen können z.B.: über das Telefon. Sie blieb eine Stunden lang in ihrem Büro sitzen doch dann bewegte sie sich hinaus. "Ich fahre jetzt Chiara holen und fahre mit ihr nachher zu dem Arzttermin!" Sagte nun Gina, zum Arzt deswegen da Chiara vor einer Woche eine Mittelohrentzündung hatte und sich die Ohren vom HNO noch einmal anschauen musste. Gina holte sich ihre Jacke und fuhr nun mit dem Auto davon, sie fuhr 20 Minuten bis zur Schule von Chiara und als sie dort ankam wurde sie auch schon von ihrer Tochter erwartet. Chiara stieg ein und Gina fuhr mit ihr nun zum Arzt.
Nach 2 Stunden war dieses erledigt und sie blieben noch beim Supermarkt stehen. "Mama sag ist was mit dir?" Fragte Chiara ihre Mutter da sie schon die ganze Zeit so still war. "Nein, was sollte sein!" Meinte ihre Mutter und ging nun mit ihr schnell einkaufen. "Sag waren wir nicht erst gestern einkaufen?" Fragte nun ihre Tochter. "Wir werden in nächster Zeit mehr brauchen!" Meinte Gina nun. "Also irgendwie bist du heute seltsam, aber wieso brauchen wir mehr?" "Weil Carolin bis ihr Vater wieder, auf Grund des gestrigen passierten, von einer Art Kur zurückkommt aus Italien!" Meinte Gina. "Hast du etwas gegen Caro?" "Nein, sie ist ein nettes Mädchen … aber jetzt lass uns die Sachen aufs Förderband legen." Nach 20 Minuten war der Einkauf bezahlt und sie fuhren nach Hause.
Nach einiger Zeit kamen sie zu Hause an und betraten nun das Haus. Gina ging mit dem Einkauf in die Küche während Chiara zu Caro stürmte und sie umarmte, doch bevor sie mit ihr in ihr Zimmer ging, sagte sie noch zu ihrem Vater: " Rede mit Mama, ich glaube sie fühlt sich hintergangen?" Mark dachte über diese Wörter nach und stellte sich so, dass sie ihn nicht sehen konnte zu Tür. Er schaute ihr zu wie sie die Sachen in die Kästen räumte und in den Kühlschrank, als ei fertig war räumte sie nun die Papiertaschen weg. Sie stand in der Küche und blickte nun aus dem Fenster, sie schaute weit in die Ferne und ging dann ins Schlafzimmer, doch Mark hatte sie nicht gesehen. Mark dachte nun noch mehr nach, sie wirkte wirklich nicht glücklich, hätte er es ihr doch per Telefon sagen sollen oder zumindest eine SMS schreiben sollen, er beschloss nun Gina ins Schlafzimmer zu folgen und mit ihr zu reden. Er stand vor der Tür und klopfte an. "Ja!" "Darf ich herein?" Fragte er. "Du haust auch in diesem Zimmer, also kann ich es dir nicht verbieten!" Meinte Gina als ihr Mann die Tür aufmachte. "Ich will mit dir reden!" Sagte nun Mark. "Worüber?" Fragte Gina. "Du fühlst dich hintergangen, oder?" Sagte Mark. "Und wenn … außerdem von wem weißt du das?" Fragte Gina nun. "Deine Tochter kennt dich!" Sagte Mark. "Sie hat auch nicht Unrecht, du hättest wenigsten mir Bescheid sagen können, ich wohne auch in diesem Haus, nein stattdessen überrumpeln wir sie!" Sagte Gina verärgert, aber in einem so leisen Ton, dass man es nur im Schlafzimmer hören konnte. "Es tut mir leid!" Sagte Mark und setzte sich zu Gina ins Bett. "Das soll ich dir glauben?" Sagte Gina nun skeptisch, aber nun mit einem Grinsen auf den Lippen. "Ja das kannst du!" Sagte Mark und begann sie nun wild zu küssen. "Angenommen!" Sagte Gina und sie küssten sich nun weiter. Am nächsten Morgen waren alle gut gelaunt. Marc fuhr sie zur Schule. Als Marc zur Basis kam sah er Gabi an der Salzach sitzen. Er überlegte kurz und ging dann zu ihr. Leise setzte er sich neben sie. ``Alles ok?´´ Wollte er dann leise wissen. Gabi zuckte zusammen. Sie war mit ihren Gedanken ganz woanders gewesen und hatte ihn nicht bemerkt. ``Ja klar´´, antwortete sie dann jedoch schnell. Sie merkte das Marc sich mit dieser Antwort nicht wirklich zufrieden gab. Deswegen stand sie auf und ging zurück ins Gebäude.
Sie kamen gerade von einem Einsatz zurück als Marc’s Handy Klingelte. Während er Telefonierte Veränderte sich sein Gesichtsausdruck. ``Was ist los?´´ Wollte Gabi wissen als er fertig war. ``Gina.... Die Bank...´´ Marc konnte keinen ganzen Satz herausbringen. ``Was ist mit Gina?´´ Gabi versuchte ihn zu beruhigen. Marc setzte sich hin und holte tief Luft. ``Die Bank wurde überfallen. Gina wurde schwer verletzt´´ Gabi sah ihn entsetzt an. ``Könntest du Caro zu dir nehmen? Ich möchte mit Chiara in die Klinik´´ ``Ja klar kann sie zu mir. Kein Thema´´, die beiden gingen zu Ebelsieder und baten darum die Kinder holen zu dürfen. Ebelsieder sah es ausnahmsweise ein. Sie befanden die beiden sich wenige Minuten später auf dem Weg zur Schule. Im Schulgebäude war es ganz still da noch Unterricht war. Leise gingen die beiden zu dem Klassenzimmer der beiden Mädchen. Gabi klopfte an und öffnete die Tür. Sofort drehten sich alle Köpfe zur Tür. Gabi ging zu der Lehrerin die an der Tafel stand. Sie erklärte ihr die Situation. Sie nickte und bat die beiden Mädchen ihre Sachen zu packen und erlaubte ihnen mit nach Hause zu fahren. Vor der Schule verabschiedeten sie sich voneinander. Im Auto erklärte Gabi Caro was los war. "Was ist denn passiert?" Fragte Caro Gabi im Auto. "Die Bank in der Gina arbeitet wurde überfallen, sie ist schwer verletzt Mark fährt mit Chiara zu ihr ins Krankenhaus, also bleibst du bei mir ich hoffe es stört dich nicht, doch davor müssen wir etwas zu essen kaufen, denn sonst verhungern wir!" "Nein überhaupt nicht, dann los zum Supermarkt!" Sagte Caro und Gabi fuhr zum Markt, sie kauften ein und fuhren danach zu Gabi nach Hause.
Mark war noch immer mit den Nerven am Ende und fuhr mit Chiara ins Krankenhaus, doch er hatte vergessen ihr das passierte zu erzählen. "Papa was ist los?" Fragte Chiara eindringlich. "Mama …!" "Was ist mit Mama und was machen wir hier?" Fragte Chiara als ihr Vater an einem Parkplatz beim Krankenhaus parkte. "Die Bank wurde überfallen sie ist … schwer verletzt aber jetzt lass uns zu ihr gehen!" Sagte Mark nun mit Tränen und betrat mit seiner Tochter das Spital. "Entschuldigen sie, wo finde ich Frau Harland?" Fragte nun Mark an der Info des Krankenhauses. "Sie liegt auf Zimmer 13 in der Intensiv!" Sagte die Frau an der Info zu Mark, als dieser mit Chiara zu diesem Zimmer ging. "Wird Mama wieder gesund?" Fragte Chiara ihren Vater während des Weges ins Zimmer von Gina. "Ich weiß es nicht!" Sagte Mark und nahm seine Tochter in die Arme, da sie nun vor dem Zimmer von Gina standen. "Oh guten Tag sind sie der Mann von Frau Harland?" Fragte nun ein Mann der aus dem Zimmer kam. "Ja der bin ich und das ist die Tochter, was ist jetzt mit meiner Frau?" Fragte Mark besorgt. "Sie wurde angeschossen und musste notoperiert werden sie ist bei Bewusstsein doch sehr schwach, wenn Sie wollen können sie beide zu ihr?" Sagte der Mann. "Wir wollen zu Mama!" Sagte nun Chiara bestimmend. "OK dann lasse ich sie jetzt alleine!" Sagte der Mann und ging nun in ein anderes Zimmer. Mark und Chiara gingen als der Arzt weg war in das Zimmer von Gina, sie gingen zu dem Bett in welchem Gina lag und sie anlächelte. "Mama!" Sagte Chiara setzte sich zu Gina ans Bett und gab ihr ein sanftes Bussi. "Hallo!" Sagte Gina leise. "Wie geht es dir?" Fragte sie nun Mark und setzte sich auf einen Stuhl welcher sich neben dem Bett befand "Schon mal besser!" Meinte Gina wieder in einem leisen Tonfall darauf "Du musst schnell wieder auf die Beine kommen Mami, damit du wieder zu uns kannst!" Sagte nun Chiara. "Versprochen Maus!" Gab ihr ihre Mutter zur Antwort und gab ihr ein Bussi auf die Wange. "Ich bekomme keines!" Meinte Mark nun. "Dazu musst du näher kommen!" Meinte Gina wieder leise als Mark mit dem Kopf näher zu ihr kam und sie ihn einen Kuss gab. "Wie schnulzig!" Meinte Chiara darauf und drehte sich während des Kusses Richtung Fenster. Gina und Marc lächelten sich an.
Gabi und Caro saßen in der Zwischenzeit in Gabis Wohnung und genossen die Lasange. Gabi wusste nicht genau was sie sagen sollte. ``Darf ich fragen was mit deiner Mutter ist?´´ Fragte Gabi vorsichtig. Caro zuckte erst kurz zusammen doch dann nickte sie. Sie stand auf und ging ins Wohnzimmer. Gabi sah ihr nach und folgte ihr dann. ``Meine Mutter war auf einer Geschäftsreise. Papa und ich wollten sie vom Flughafen abholen. Wir standen oben auf der Besucher Terrasse und haben uns die Flugzeuge angeschaut. Papa hatte gerade Mamas Flugzeug entdeckt und wollte es mir zeigen als es einen großen Knall gab und es einfach… Explodierte.´´ Caro sah aus dem Fenster. Eine Träne nach der anderen lief ihr über die Wange und Gabi konnte sehen wie sehr sie sich zusammenriss um nicht laut zu weinen. Gabi konnte sich vorstellen wie schwer das für sie war. Sie hatte den Tod ihrer Mutter mit angesehen. Und nun hatte auch ihr Vater einen schweren brand Unfall. Gabi ging zu ihr und nahm sie in den arm. ``Ich vermisse Anna´´ flüsterte Caro. Gabi horchte kurz auf. ``Deine Mutter hieß Anna?´´ Fragte sie. Caro nickte. ``Ja Anna Mikes.´´ Gabriele sah sie mit großen Augen an. Langsam stand sie auf. Sie ging zu einem ihrer Schränke und holte eine Kiste heraus. ``Was ist da drin?´´ Wollte Caro wissen. Gabi reagierte nicht sondern suchte weiter. Schließlich holte sie etwas heraus und zeigte es Caro. ``Ist das deine Mutter?´´ Anna sah auf das Bild und nickte. ``Ja, woher hast du das?´´ Gabi schüttelte nur den Kopf. Sie schauten noch eine Weile TV und gingen dann ins Bett. Mitten in der Nacht wachte Caro wieder auf und schrie nach ihren Eltern. Gabi nahm sie mit zu sich ins Bett doch es dauerte lange bis sie wieder schlief. Immer wieder zuckten ihre Schultern vom Weinen. Gabi konnte sowieso nicht schlafen. Immer und immer wieder gingen die Bilder durch den Kopf. Die Bilder die sie solange verdrängt hatte. Am nächsten Morgen war sie total übermüdet. Caro fragte sie was los sie doch Gabi antwortete nicht. Sie rief in der Schule an und meldete Caro bei der Schule ab und nahm sich zwei Wochen Frei. Zusammen mit Caro fuhr sie in die Rehaklinik zu Ralf. Ihm ging es noch nicht besser. Er lag noch immer mit starken Schmerzen auf der Intensivstation und Gabi fragte sich was diese Verlegung sollte. Doch im Moment hatte sie andere Probleme. Sie musste mit Ralf sprechen vielleicht konnte er ihr weiterhelfen. Ungeduldig und voller Sorge wartete sie Tag für Tag darauf, dass er aufwachte. Sie warteten bis jetzt vergebens, denn er wachte und wachte nicht auf, die beiden Wochen vergingen und die beiden mussten wieder nach Österreich, doch sie ließen Ralf nicht gerne alleine dort.
In den zwei Wochen ging es Gina wieder besser, doch sie musste noch immer im Krankenhaus weilen.
Es war ein kalter Montagmorgen in Salzburg.
Mark war gerade aufgestanden und ging in die Küche um sich einen Kaffee zu machen und Chiara einen Tee, nachdem er beides fertig hatte ging er in das Zimmer von Chiara, dort machte er das Fenster auf, damit die Luft der Nacht hinaus konnte. "Schatz aufstehen, du musst in die Schule!" Sagte nun Mark und gab seiner Tochter ein Bussi. "Schlafen ist schöner!" Meinte Chiara darauf und drehte sich mit dem Rücken zu ihren Vater. "Keine Widerrede, sonst komme ich mit dem Wasser", sagte Mark darauf grinsend. "Das tust du nicht, ich kenn dich ja, dass tut wenn nur Mama!" Sagte Chiara darauf und drehte sich wieder zu ihrem Vater. "Da hast du nicht unrecht, doch wenn du nicht aufstehst gehe ich nach der Schule heute alleine die Mama holen?" "Erpressung, aber ich steh schon auf!" Sagte Chiara und sprang aus dem Bett, ging aufs WC und ging danach in die Küche. "Hier bin!" Sagte sie nachdem sie fertig war und setzte sich zu ihren Tee. Sei blieb noch 20 Minuten mit ihrem Vater so sitzen dann mussten die beiden aber gehen. Mark brachte sie in die Schule und fuhr danach zur Basis.
Auf der Basis.
"Morgen!" Sagte Mark als er den Aufenthaltsraum betrat hat. "Morgen!" Kam von Thomas und Peter, seinen Kollegen zurück, als Gabi kam. "Was machst du schon da?" Begrüßten sie die Männer. "Ich muss mit euch reden, deswegen bin ich schon da, vielleicht könntet ihr mir nämlich weiterhelfen?" Sagte Gabi nun. "Womit", fragten die drei. "Ralf!" Sagte Gabi und setzte. "Was ist mit ihm?" Fragte Peter. "Kanntet ihr die Mutter seiner Tochter, Anna?" Fragte Gabi nun. ``Wie meinst du das? Ich meine was möchtest du wissen?´´ Fragte Mark und sah sie an. Gabi zuckte die Schultern. ``Na ja wie habt ihr sie kennen gelernt?´´ ``Ralf hat sie mitgebracht. Kurz nachdem die kleine Geboren war.´´ ``Waren sie vorher nie hier?´´ ``Nein, sie kam erst als das Baby da war.´´ ``Und warum? Ich meine immerhin müssen sie dann ja schon über neun Monate zusammen gewesen sein.´´ ``Ich weiß es nicht aber warum willst du das überhaupt alles wissen?´´ Gabi setzte sich und sah ihn an. ``Caro ist nicht Annas und Ralfs Tochter.´´ ``Was?´´ ``Das heißt Ralfs Tochter ist sie schon´´ Gabi wusste nicht wie sie das erklären sollte. Sie verstand es ja selbst kaum. ``Was jetzt?´´ wollten nun auch die anderen wissen. Gabi sah von einem zum Anderen. ``OK!´´ Sie holte tief Luft. ``Also damals war Ralf schon mit meiner Schwester Anna zusammen. Sie waren auch schon verlobt. Na ja irgendwann haben Ralf und ich auf einer Grillparty gemerkt das wir mehr für einander empfinden. Wir haben etwas miteinander angefangen tja und dann wurde ich schwanger und alles kam raus. Ralf wollte mit mir abhauen aber seine Eltern und unsere Eltern waren geschäftlich irgendwie verknotet. Tja und wenn das an die Presse gekommen währe hätte das den Familien ganz schön geschadet. Unsere Väter sind etwas… altmodisch. Tja also wurde ich zuhause behalten bis das Baby da war und in der Öffentlichkeit wurde erzählt Anna würde ein Baby erwarten. Eigentlich konnte sie keine bekommen von daher passte es allen in den Kram. Als die kleine da war habe ich versucht mit ihr abzuhauen aber ich bin nicht weit gekommen. Ich habe es nicht ertragen Ralf mit Anna und unserer Tochter zu sehen, also bin ich abgehauen. So wie es aussieht hat Ralf seiner Familie auch den Rücken gekehrt. Von Annas Tod habe ich erst durch Caro erfahren. Ralf habe ich auch nicht erkannt. Er hat sich so verändert.´´ Gabi kämpfte mit den Tränen und senkte den Kopf. Die anderen sahen sie entsetzt an. Jetzt wurde ihnen auch klar warum Anna immer so reserviert gewesen war wenn es um ihre Familie und die Kleine ging. Und jetzt war auch klar warum Ralfs Eltern in all den Jahren nie aufgetaucht waren. "Kaum zu glauben, das du die Mutter von Caro bist!" Sagte nun Thomas nach 3 Minuten schweigen. "Ich weiß, aber ich hätte nie gedacht das ich mein Kind je wieder sehe!" Sagte Gabi nun mit einem Lächeln. "Aber wie hat dir das nur deine Familie und die von Ralf antun können?" Fragte nun Peter. "Peter, in gesellschaftlich höheren Schichten, will man negative Schlagzeilen um alles in der Welt vermeiden und wenn das herausgekommen wäre hätte das einen riesen Presse Skandal gegeben." Sagte nun Mark. "Und woher weißt du das???" Fragte nun Thomas. "Gina zählt auch zu dieser Schicht, sie stammt von einer Bankier Familie und hatte erst als Chiara da war, die Presse etwas davon mitbekommen lassen, dass sie schwanger war!" Sagte Mark. "Oh, wie hieß sie denn?" Fragte nun Gabi. "Aigner, hieß sie als lediger!" "Aigner, mit denen hatten meine Eltern oft Geschäfte!" Sagte Gabi nun. "Zufälle gibt’s!" Sagte nun Peter als alle leicht lachen mussten. "Entschuldigt mich jetzt, ich muss jemanden aus dem Krankenhaus holen!" Entschuldigte sich Mark am Ende der Schicht bei seinen Kollegen und fuhr ins Krankenhaus, doch davor Chiara holen.
Im Krankenhaus:
"Ich dachte schon ihr kommt gar nicht mehr!" Sagte Gina erfreut ihre Liebsten zu sehen. "Wäre auch fast nicht gekommen, Papa hat mich nämlich erpresst …!" Sagte Chiara. "Hat er das!" Sagte Gina und blickte zu ihrem Kopfschüttelnden Mann. "Lügner!" Sagte nun Chiara. "Spinner", meinte Gina nur darauf. "Danke!" Sagte Mark und gab seinen Ladies jeweils ein Küsschen, wobei das bei Gina am längsten dauerte. "Wie schnulzig!" Sagte nach 2 Minuten Chiara als ihre Eltern zu lachen begannen. "Die Liebe wird dir auch noch einmal zu fliegen!" Sagte nun Mark, als die drei das Krankenhaus verließen und nach Hause fuhren.
Währendes hatte Gabi auch Caro von der Schule geholt, da diese derzeit bei ihr wohnte, doch sie wollte es ihr nicht sagen, das ihre echte Mutter noch lebe, sie wollte damit noch warten, da sie sie zu aller erst einmal näher kennen lernen.
Am späten Abend im Hause Harland.
"Sag einmal, was weißt du über die Familie Kollmann?" Fragte Mark nachdem Chiara schon im Zimmer lag und schlief seine Gina. "Wieso fragst du?" Fragte Gina skeptisch. "So halt!" Sagte Mark. "Na ja die Familie Kollmann sind gute Kunden der Bank meiner Eltern, meine und ihre Eltern sind auch gut befreundet. Die Familie hatte zwei Kinder, das eine starb vor Jahren, ich weiß jetzt aber nicht woran nur das sie Anna hieß und dann gibt es noch eine Tochter die Gabriele, doch zu ihr habe ich keinen Kontakt mehr!" Sagte Gina nun. ``Warum wolltest du das wissen?´´ Fragte Gina. Marc zuckte den Kopf. ``Gabriele ist die neue Notärztin. Sie ist für Karin gekommen. Sie war bei dem Einsatz dabei als Ralf so schwer verletzt wurde. Heute hat sie uns nach Anna gefragt. Sie ist die Mutter von Caro und nicht Anna.´´ ``Was? Wie kann denn das sein? Ich meine… Ich war nie gut mit beiden befreundet aber wie kann das sein?´´ Gina sah ihn überrascht an und dachte an früher. Anna hatte sie irgendwie nie leiden können. Wenn sie zu einer der Partys mit musste hatte sie sich meist mit Gabriele unterhalten. Marc begann ihr die Sache zu erklären und Gina nickte von Zeit zu Zeit.
Gabi kam in der Zwischenzeit mit Caro nach Hause. Nachdem sie Abendessen gemacht hatte und Caro im Bett war setzte sie sich auf das Sofa im Wohnzimmer und nahm ein Fotoalbum aus dem Regal. Darin waren Fotos von ihr und ihrer Familie. Sie hatte sie schon lange nicht mehr angesehen weil der Schmerz einfach zu groß war. Als sie ein Bild ansah auf dem Anna mit Ralf und ihrer Tochter zu sehen war lief ihr leise eine Träne über die Wange. Eine Woche später konnte sie endlich zu Ralf. Da Caro auf Klassenfahrt war ging sie alleine zu ihm. Nach einigen Überlegungen hatten sie zusammen entschieden das Caro trotz der Umstände mit fuhr. Leise betrat sie das Zimmer in dem Ralf lag. Sie war sich nicht sicher ob er sie erkennen würde. Sie hatten zwar zusammen diesen Einsatz geflogen doch Ralf hatte sie kaum beachtet und sie war sich ziemlich sicher dass er sie nicht ein einziges mal richtig angesehen hatte. Ralf hatte den Kopf zum Fenster gedreht. Als er jetzt merkte wie jemand ins Zimmer kam drehte er den Kopf. Zum ersten Mal sah er Gabi direkt an. Es dauerte eine Weile bis er wieder wusste wer sie war, doch dann viel ihm alles wieder ein. Langsam versuchte er sich aufzurichten. Gabi ging zu ihm und drückte ihn sanft wieder ins Kissen. ``Ganz ruhig, wir haben genug zeit.´´ Flüsterte Gabriele. Sie blieb noch eine Weile bei ihm in der sie sich einfach nur schweigend ansah. Drei Wochen später konnte Ralf in die Klinik in der nähe von St. Johann verlegt werden. Gabriele und er sprachen viel miteinander und sie entschieden sich gemeinsam zu leben und es Caro schonend bei zu bringen. Diese reagierte trotzig. Sie sprach kaum noch mit Ralf oder Gabi. Sie zog sich in sich zurück und wurde immer ruhiger. Irgendwann beschloss Gabriele endlich mit ihr richtig zu reden. Sie bat Caro mit ihr zu kommen und sie alles erklären zu lassen. Nach einigem zögern sagte Caro zu. Sie wollte zwar eigentlich mit niemandem reden. Sie war damals sofort weggelaufen als die beiden ihr das gesagt hatten. Doch sie wollte endlich wissen was wirklich passiert war. Endlich die Wahrheit erfahren. Anna und Ralf hatten immer versucht ihr eine heile Familie vor zu spielen doch sie hatte oft gehört wie die beiden sich stritten. Gabriele fuhr mit ihr zu einem Reiterhof. Zusammen Ritten sie durch den Wald und Gabriele erzählte ihr alles. Danach dauerte es trotzdem noch eine ganze weile bevor Caro Gabriele akzeptierte und sie auch Ralf verzieh.
Ende
Copyright by Mareike und Bettina am, 17 Juli 2005