Familienglück im Doppelpack

 

 

 

A-Crew

 

B-Crew

Piloten:

Jens Köster

Gina Aigner

Notärzte:

Dr. Mark Harland

Dr. Karin Thaler

Sanitäter:

Peter Berger

Florian Lenz

Nebenpersonen:

Max = Mechaniker

Chef = Gunnar E. Höppler,

Dr. Monika Thaler,

Dr. Alexander Berg

Es war wieder einmal ein langweiliger Mittwochmorgen auf der Medicopter 117 Basis. Gina, Flo und Karin, die gerade ihren Dienst begonnen haben sitzen gelangweilt auf dem Sofa im Aufenthaltsraum. Karin stand auf um sich ihr Buch aus dem Umkleideraum zu holen, Gina ging in die Küche und kochte Tee und Flo machte sich daran seine Berichte neu zu schreiben, die er in letzter Zeit hingeschmiert hatte. Es passierte nichts, es war ein langweiliger Nichtsaussagender Tag.

Höppler und Max kamen fast Zeitgleich zur Basis. "Dr. Thaler, würden sie bitte in mein Büro kommen?" fragte Höppi und verschwand in seinem Büro. Karin verdrehte die Augen uns sah zu Gina und Flo die einen halben Lachkrampf bekamen. "Was will er den heute schon wieder?" fragte Karin und wendete sich zu Höppis Büro, klopfte und verschwand in der Tür, sie schloss die Tür uns setzte sich auf den Stuhl vor Höpplers Schreibtisch, den er ihr anbot. "Nun Frau Thaler, wie sie ja bestimmt schon mitbekommen, haben, werde ich nächstes Jahr, dass heißt in vier Wochen nicht mehr hier sein, da ich in Rente gehen werde und deshalb hat man mich gebeten aus den zwei Teams einen geeigneten Basisleiter zu finden und da ich der Meinung bin, dass sie Besten Voraussetzungen dafür haben, frage ich sie ob sie die Basisleitung nach mir übernehmen möchten?" Karin sitzt ganz verdattert auf dem Stuhl, als sie ihre Fassung wiedergewinnt, antwortet sie mit einem knappen "Ja, aber …" "Keine Sorge Frau Thaler, dass wird sich selbstverständlich auf ihren Lohn auswirken, aber darüber sprechen wir ein anderes mal, ich muss hier noch einiges erledigen, sie können wieder gehen." Karin stand auf und kam noch sehr geistesabwesend in den Aufenthaltsraum, wo Gina und Flo auf sie warteten. "Karin? Alles in Ordnung?" fragte Gina und kam Karin entgegen gelaufen. "Ja, alles in Ordnung, in vier Wochen könnt ihr mich Chef nennen, Höppi geht in Rente und ich werde seinen Job übernehmen." "Flo ist alles klar?" Gina wedelte mit ihrer Hand vor Flo’s Gesicht, da er Glotzer hatte. "Ja, ich kann’s mir genau vorstellen, Karin als Seriöse Basisleiterin in knappen Mini und weit auf geknöpfter Bluse!" "Spinn weiter!" kam von Karin und sie versetzte im selben Moment wie Gina, Flo eine kleine Ohrfeige.

Kurze Zeit später:

Die drei saßen jetzt vor dem Hanger und unterhielten sich über Gott und die Welt. Max schraubte an irgendwelchen Ersatzteilen herum. Auf einmal ging der Alarm los. "Rettungsleitstelle an Medicopter 117, ein Verkehrsunfall auf der Trauensteiner Landstraße, Polizei und Feuerwehr sind bereits verständigt und auf dem Weg zum Unfallort." "Medicopter 117 hat verstanden, wir übernehmen." schrie Gina in ihr Funkgerät und startete die Turbinen. Sie flogen ca. sechs Minuten zum Einsatzort und wie nicht anders zu erwarten waren sie vor der Polizei und der Feuerwehr da, Karin und Flo sprangen aus dem Heli und begaben sich sofort zu dem auf dem Dach liegenden Auto. Im inneren erkannte sie ein junge Frau und ihre ca. drei jährige Tochter. "Flo, du kümmerst dich um die Frau, ich versuche an das Kind ran zu kommen." schrie ihm Karin während des Laufens zu. "OK, Chef!" kam von Flo und er grinste Karin frech an. Flo übernahm die Erstversorgung der Frau und Karin kletterte vorsichtig in das innere des Autos um an das kleine Mädchen heranzukommen. "Hallo ich bin Karin, ich bin Notärztin. Wie heißt du?" "Melanie!" kam zaghaft vom kleinen Mädchen. "Gut, Melanie, was tut dir weh?" fragte Karin und zog bereits liegend ein beruhigungsmittel auf. "Alles!" "Ok, ich werde dir jetzt was gegen die schmerzen geben und dann fliegen wir dich und deine Mama ins Krankenhaus." sagte Karin mit sanfter Stimme und streichelte der kleinen Melanie über die Wange. "Und Flo, wie sieht’s aus?" kam von Karin. "Nichts schwerwiegendes." kam von Flo. "Und bei dir?" Das Mädchen muss sofort ins Krankenhaus, sie hat womöglich eine Wirbelfraktur und innere Verletzungen. Was hat die Mutter genau?" fragte Karin und sah zu Flo, der außerhalb des Wagens versuchte, die Fahrertür aufzubekommen. "Einige Schürfwunden und Rippenbrüche." antwortete ihr Flo ohne Verzögerung. "Gut sag Gina sie soll die Trage mitbringen, wir fliegen die kleine in die Rosenheim Klinik." Florian funkte an Gina, die auch gleich mit der Trage kam und half das Mädchen transportfähig zu machen. Die drei Flogen die zwei ins Krankenhaus und lieferten sie dort ab, Karin die es nicht lassen konnte, ging mit in den Op um die kleine Melanie zu operieren.

Nach zwei Stunden:

Karin kam zusammen mit einem gut aussehenden Arzt aus dem OP. Flo, der die ganze Zeit auf sie gewartete hatte, da Gina den Heli zurückbringen musste kam auf Karin zugelaufen. "Und wird’s die kleine schaffen?" fragte er und sah Karin mit einem Hundeblick an. "Sie wird wieder rumtollen könne." Der Arzt der mit Karin aus dem OP kam, sah erst Flo und dann Karin mit einem fragenden Blick an. "Ach ja, das ist unsere Sanitäter Florian Lenz, Florian das ist Dr. Alexander Bremer." Beide begrüßten sich, während Karin sich aus ihrer OP Kluft befreite und erst mal ihre Haare ausschüttelte. Alexander sah Karin an, er hatte dieses gewisse funkeln in den Augen. Auf einmal kam Karins Mutter um die Ecke. "Karin, Schätzchen, was machst du den hier?" "Hi Mama, ich habe eine Patientin abgeliefert und schnell mal mit operiert." "Ach, natürlich mit Dr. Bremer, lassen sie ja die Finger von meiner Tochter." "MAMA! Ich bin eine erwachsene Frau, ich weiß selber mit wem ich mich einlasse." Karin wimmelte ihre Mutter geschickt ab, Alexander hatte sich in der Zeit verdrückt, als Karin und Flo aus der Klinik raus wollten, hörten sie die BK117. "Da haben unsere Jungs wohl auch einen Einsatz gehabt, das ist gut, dann können sie uns wenigstens mitnehmen." sagte Karin und begrüßte Mark der eben mit einem Patienten durch die Tür kam. Nachdem Karin und Flo zum Heli gegangen sind kam auch Mark wieder und drückte Karin einen Zettel in die Hand. "Da! Soll ich dir von unseren Kollegen Dr. Bremer geben, hat mir gerade die eine Krankenschwester in die Hand gedrückt." "Danke sagte Karin und verschwand im Heli." "Na toll und wo soll ich mich jetzt hinsetzen?" fragte Mark und sah Flo dabei vorwurfsvoll an. "Dahin!" antwortete Flo und zeigte auf den Platz neben sich.

Wieder auf Basis:

"Na endlich ich dachte ihr kommt gar nicht mehr, wird es die kleine überstehen?" fragte Gina und nahm sich Karin zur Seite. "Sie wird es überstehen, wo willst du hin Gina?" "Außer Reichweite unserer Jungs." "Ah, Ok machen wir einen kleinen Spaziergang um die Basis." sagte Karin und schon waren die beiden verschwunden. Das einzige Kommentar, das von den Jungs kam war "WEIBER!"

"Also Gina, lass mich raten, du bist wieder Schwanger!" "Aber Karin woher … !" "Man Gina das merkt man dir doch an, so viel unmögliche Sachen die du zur Zeit in dich reinstopfst, dann auch noch deine Stimmungsschwankungen und zu guter letzt die Art wie du den Heli fliegst, die hat sich auch verändert." Gina sah zu Karin. "Bin ich so leicht zu durchschauen?" Karin grinste und nahm ihre Freundin in den Arm. "Nur von jemanden der dich wirklich kennt, und nicht gerade … ein Mann ist. Männer merken so was erst wenn’s schon fast vorbei ist." Jetzt lachte auch Gina und beide gingen wieder in die Basis. Mark kam auf Gina zu. "Gina wir müssen reden, unsere Wohnung ist zu klein." Karin die diese Feststellung von Mark mitbekam, meldete sich zu Wort. "Ihr könnt gerne bei mir einziehen, ich habe ein super großes Haus und wohne allein." Gina und Mark grinsten sich an und sagten gleichzeitig. "Super Idee." "Na also, wann wollt ihr einziehen?" fragte Karin und kramte gerade ihre Sachen zusammen und packte sie alle in ihre Tasche. "So schnell wie nur möglich!" antwortete Gina. "Na dann, Gina du kommst jetzt mit zu mir und darfst dir gleich ein …!" Karin zwinkerte mit einem Auge. " … Zimmer aussuchen." "Ok, Karin ich packte noch meine Sachen und dann können wir gehen." "UND ICH?" fragte Mark ganz entgeistert. "Du musst noch arbeiten, Gina und ich machen das schon." "Ja, ja haut doch ab und last uns hier alleine." motzte Mark und die beiden Mädels saßen schon in Karins Auto und sausten los. "Viel Spaß, du wohnst dann mit zwei Frauen in einem Haushalt!" sagte Flo und verschwand in der Dusche.

Bei Karin:

"Boh ey! Ich wusste gar nicht das du in einem so rissigen Haus wohnst." stellte Gina fest und stieg aus dem Auto. "Ich habe doch gesagt es ist groß." sagte Karin und sperrte die Tür auf. Zum Vorschein kam ein wunderschönes modernes eingerichtetes Wohnzimmer und Esszimmer und auch die Küche war funkel’ Nagel neu. "Wow Karin, das ist ja ein Traum." Gina kam aus dem Staunen nicht mehr Heraus. "Ich würde sagen wir gehen jetzt mal nach oben und zeige dir ein paar Zimmer, die noch frei sind." sagte Karin und wahr auch schon die Treppen oben. "Hier auf dem Stockwerk sind vier Zimmer, ein Bad und drei normale Zimmer, ihr könnt euch aussuchen welche Zwei ihr wollt." "Und wo ist dein Zimmer?" fragte Gina immer noch staunend. "Meins ist oben." sagte Karin und deutete auf die nächste Treppe nach oben. "Willst du es mal sehen?" "Ja aber natürlich!" Und schon waren beide eine Etage höher. "Also das ist mein Badezimmer, mein Balkon und mein Schlaf und Arbeitszimmer, das ich nicht ob benutze da ich meistens auf der Basis alles erledige." "Bor hast du ein geiles Bett! Und das Bad!" Gina schaute Karin begeistert an. "Karin ich ziehe bei dir ein, ob Mark will oder nicht." "Hast du überhaupt dein zukünftiges Bad mal angesehen?" fragte Karin. "Wieso?" "Na geh mal runter und schau es dir an." Gina stürzte die Treppe hinunter und riss die Badezimmertür auf. "Bor das ist ja noch größer! Karin ich liebe dein Haus!" "Und wann willst du jetzt einziehen?" fragte Karin und machte eine einladende Handbewegung nach unten ins Wohnzimmer." "Jetzt gleich sofort, wir besorgen uns den Kleintransporter von Max, schnappen uns Florian und fangen an umzuziehen." Karin schaute Gina etwas verdutz an und sagte: "Ja OK, fangen wir an."

Am Abend bei Gina zuhause:

Mark schließt gerade die Tür auf und findet die kleine zwei Zimmer Wohnung leer und verlassen vor, dass einzige was in der Wohnung vorzufinden war, war ein Zettel mit der Aufschrift:

Wir wohnen jetzt bei Karin, wo sie wohnt, weißt du ja, wir haben bereits gekocht und warten auf dich. Habe dir noch was zu sagen! Beeil dich, fahre aber vorsichtig.

Gruß Gina und Karin.

Mark drehte sich wieder um, schloss die Tür zu, stieg ins Auto und fuhr los. Er kam nach ca. zehn Minuten in Karins Einfahrt an. Er stieg aus dem Wagen, ging zur Tür und klingelte. Es waren kaum dreißig Sekunden vergangen, da stand auch schon Gina in der Tür und umarmte Mark stürmisch sie trug eine Jeans und ein weißes Top. "Komm rein, Karin hat das essen fast fertig." Mark betrat das Haus und es duftete bereits Köstlich. "Hi Karin!" begrüßte Mark sie. "Hi Mark!" antwortete sie. Karin stand in einem roten träger Top und einer Hautengen blauen Jeans in der Küche am Herd und rührte gerade in einer Pfanne das chinesische Gemüse. "Was stand eigentlich in dem kleinen Zettel, den ich dir geben sollte?" Karin schaute überlegt drein. "Oh mein Gott, den habe ich ganz vergessen!" sie spurtete aus der Küche und sauste die Treppen nach oben in ihr Zimmer, nach ca. 30 Sekunden stand sie auch schon wieder in der Küche und faltete den kleinen Brief auf. "Und was steht drinnen?" fragte Mark. "Von wem ist der überhaupt?" fragte Gina und sah die beiden neugierig an. "Von Alexander!" antwortete Karin und verschwand im Flur und fing an zu telefonieren. "Von wem?" fragte Gina am Mark gewendet. "Er ist von Dr. Alexander Bremer, er ist ein Kollege von uns, Karin hat heute mit ihm die kleine Operiert, die ihr gerettet habt." Karin kam strahlend wieder in die Küche. "Und?" fragten Gina und Mark gleichzeitig. "Er kommt jetzt gleich mit zum essen." sagte Karin und drückte Gina den Kochlöffel in die Hand. "Pass mal bitte kurz auf und lass nichts anbrennen, ich werde noch schnell ein Gedeckt auflegen." und schon war Karin wieder aus der Küche verschwunden. "Man die hat’s ja voll erwischt." grinste Gina vor sich hin. "Ja, ja, so ist unsere Karin, na ja jetzt wissen wir, dass sie den Verlust von Michael überstanden hat."

Zwanzig Minuten später klingelte es an der Tür und Karin machte auf und fiel dem Mann gleich in die Arme. "Hi!" Gina und Mark die daneben standen schauten sich misstrauisch an wie sie einen Mann umarmen kann, den sie gerade mal drei Stunden lang kennt. "Also leute, darf ich euch vorstellen >Dr. Alexander Bremer alias Dr. Michael Lüdwitz<. Das ist Gina Aigner die Pilotin aus meinem Team und das ist Dr. Mark Harland." Karin grinste über das ganze Gesicht. "Aber … das … kann … doch …!" stotterte Mark. "Ich habe mich mal unters Messer gelegt und habe einen anderen Namen und jetzt lebe ich wieder in Deutschland." Gina starte Michael an. Auch Mark konnte seinen Blick nicht von ihm wenden und seine Kinnlade viel und viel und viel. "Alex? So soll ich dich ja nennen?" Karin grinste immer noch wie ein Honigkuchenpferd. "Ja!" antwortete Alex. "Die Op hat sich wirklich gelohnt, du siehst jetzt viel jünger aus, und noch nicht mal ich habe dich vorhin im Krankenhaus erkannt, geschweige denn meine Mutter. Wie lange arbeitest du jetzt eigentlich schon dort?" kam aus Karin herausgesprudelt. "Nun ja, also vielleicht so drei Wochen! Meine Kollegen in Bosten haben wirklich ganze Arbeit geleistet, noch nicht mal ich habe mich im Spiegel wieder erkannt, dass war vielleicht ein Schock, das kann ich dir sagen." Alex zog Karin an sich und umarmte sie. "Jetzt lasse ich dich nie mehr alleine!" "Wo ist eigentlich Dirk" fragte Karin. "Och der wollte drüben bleiben, seinen Abschluss machen und außerdem hat er eine Freundin mit der er … !" "Mit der er was?" fragte Karin misstrauisch. "Mit der er demnächst vor den Trau Altar steigen will."

Karin und Alex hatten sich so viel zu erzählen, sie unterhielten sich während des Essens und auch noch weit in die Nacht hinein. Mark und Gina beteiligten sich auch rege an dem Gespräch und die vier lachten den ganzen Abend. "Gina? Wolltest du nicht …?" fragte Karin. "Ach ja habe ich schon wieder ganz vergessen. Mark komm mal bitte mit, ich muss dir unser Zimmer noch zeigen." sagte Gina, stand auf und spurtete die Treppen nach oben. Sie zog die Tür auf und Mark kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das Zimmer war hochmodern eingerichtet und genau nach Marks und Ginas Geschmack. Gina zog Mark in das angrenzende Zimmer, das man durch eine Verbindungstür erreichen konnte, darin stand ein liebevoll eingerichtetes Kinderzimmer. "Mark! Ich bin Schwanger!" sagte Gina und wartete auf das Kommentar von Mark. Karin hatte sich Wohlwisent hinter Mark gestellt und fing ihn auf, da er wieder mal einen kleinen Ohnmachtsanfall hatte. Nachdem Mark wieder zu sich gekommen war, und er gar nicht mehr von Ginas Bauch weg wollte verschwanden Karin und Alex nach oben in Karins Zimmer. Auch Mark und Gina gingen jetzt zu Bett. "Ich hätte nie gedacht, das Alex so gut aussieht." stellte Gina fest bevor sie in Marks Armen sanft einschlief.

Am nächsten Morgen auf der Basis:

Florian und Gina waren bereits zu ihrer Frühschicht angetreten und warteten auf Karin, die Gina heute noch nicht gesehen hatte. Höppler kam ins Büro und suchte offenbar nach Karin. "Wo ist Frau Dr. Thaler?" fragte er und wendete sich an Gina. "Ich habe keine Ahnung, aber sie müsste jeden Augenblick hier eintreffen." Gerde fuhr ein Auto auf den Parkplatz und Karin stieg mit Alexander aus, beide kamen in die Basis, Händchen haltend, verstehet sich. "Frau Dr. Thaler, wo waren sie, ihr Dienst …" Karin schnitt ihm das Wort ab. "Mein Dienst fängt in fünf Minuten an. Wenn sie mich entschuldigen ich muss Alex die Basis zeigen." Die beiden verschwanden in den Hanger. "Wer ist das denn?" fragte Höppi und starte den beiden genau wie Flo hinter her. "Das ist Karins Freund Dr. Alexander Bremer." antwortete Gina. "Aber … die … beiden haben sich doch … gestern erst … kennen gelernt." stotterte Flo. "Das soll sie dir selber erklären, ich habe es gestern schon mitbekommen." Gina ließ die beiden stehen und ging in die Umkleidekabine.

Fünf Minuten später:

"Frau Dr. Thaler hätten sie vielleicht jetzt ein paar Minuten Zeit für mich?" fragte Höppi. "Aber natürlich!" Karin ging mit Höppi in sein Büro und Alex setzte sich aufs Sofa in den Aufenthaltsraum. "Hier sieht es immer noch so wie vor einanhalb Jahren aus!" stellte er fest. "Waren sie etwa schon einmal hier?" fragte Flo neugierig. "Ja, ich bin der Vorgänger von Mark." "Is nich war, ich dachte sie sind im Zeugenschutz…" weiter kam Flo nicht, da Alex in unterbrach. "Ich habe jetzt ein neues Aussehen und einen neuen Namen und bin jetzt wieder offiziell ein Deutscher Bundesbürger." "Ach so, und da haben sie sich gleich gedacht, ich gehe jetzt wieder hier her und kesche mir Karin? schmollte Flo. "Sie sind doch nicht etwa eifersüchtig?" fragte Alex. "Nein, aber ich habe mich gerade so schön an Karin rangemacht und …!" stotterte Flo. Karin kam jetzt wieder aus Höppis Büro und knallte die Tür zu und verschwand im Umkleideraum. "Was ist den in die gefahren?" fragte Flo, als Höppi aus seinem Büro kam. "Ach ich habe sie nur ermahnt, da sie zu spät war und sie sich das nicht als neue Basisleiterin leisten kann." kritisierte Höppi. "Ähm entschuldigen sie, aber ich glaube da war ich schuld, das Karin, ich meine Dr. Thaler zu spät war." kam es von Alex. "Wer sind sie überhaupt?" fragte Höppi herabwürdigend. "Ich bin Dr. Alexander Bremer, der Freund von Karin." antwortete er gelassen. "Und außerdem Herr Höppler, Karin war jetzt das erste mal kurz vor Dienstbeginn gekommen seit dem ich hier arbeite, im Gegenteil, sie war immer überpünktlich." trotzte Flo. "Ja, Herr Lenz, sie haben ja recht, aber ich …!"

Karin kam weinend in den Aufenthaltsraum und zog Alexander mit raus in den Hanger. "Alex? Ich will, dass du nie mehr weggehst!" schluchzte Karin. "Hey Mausi, ich werde dich nie mehr alleine lassen, und wenn du willst kann ich den Job als Basisleiter übernehmen, dann bin ich den ganzen Tag bei dir." schmunzelte Alex. "Ja, das ist eine gute Idee." schniefte Karin noch so leicht.

Drei Monate später:

Es ist Montag und die ganze Woche ging schon turbulent an. Alexander ist jetzt der neue Basisleiter und sorgte gleich dafür, dass die Basis neu hergerichtet wurde, was Höppi ja immer wieder mies machte. Gina ging es schon seit ein paar Tagen wieder recht schlecht, die Schwangerschaft setzte ihr mehr zu als sie zugeben wollte, sie darf noch zwei Monate den Heli fliegen, ab dann muss sie mehr oder weniger am Boden bleiben. Die B-Crew hatte mal wieder Frühschicht. Flo kam wie so oft als erster auf die Basis und machte mit Max zusammen den Heli und die Basis klar. Auch Gina kam ein paar Minuten später und verzog sich sofort in die Umkleidekabine, da ihr Dienst in zwanzig Minuten anfangen würde und sie noch mal den Heli überprüfen wollte. Karin und Alex kamen auch endlich, Alex verzog sich gleich in sein Büro und Karin verschwand ebenfalls im Umkleideraum wo sie Gina traf. "Morgen Karin, du siehst aber nicht gerade fit aus." stellte Gina fest. "Ja, mir geht’s auch nicht so besonders, du siehst aber auch nicht besser aus." antwortete Karin und zog sich gerade ihre Schuhe an. Die beiden gingen gleichzeitig in den Hanger wo sie Max und Flo antrafen. "Gina kannst du bitte mal herkommen?" fragte Max. Karin entschloss sich ein bisschen nach draußen zu gehen und frische Luft zu schnappen.

"Was ist den heute mit Karin los?" fragte Max ganz verwundert. "Ich habe keine Ahnung, sie ist die Ärztin, nicht ich." sagte Gina. "Soll ich mal nach ihr sehen?" fragte Flo. In dem Moment kam Alex in den Hanger der offensichtlich nach Karin suchte. "Habt ihr Karin gesehen?" Ein einkläniges "Ja" kam von allen dreien die in die Richtung Wiese vor dem Hanger zeigten. Karin lief gerade ein wenig als ihr nahezu Schwarz vor Augen wurde und sie zu Boden sauste. Alex der gerade auf dem Weg zu ihr war rannte nun, auch Gina und Flo kamen auf Karin zugelaufen. Karin lag bewusstlos auf dem Boden. Alex klatschte ihr vorsichtig auf beide Backen. Sie kam wieder zu sich, allerdings blinzelte sie nur leicht. "Karin? Geht’s dir gut?" fragte Alex mit Sorgevollem Gesicht. Ein leises zaghaftes "Ja." kam von Karin. Kurz entschlossen zog Alex Karin auf seine Arme und trug sie nach innen. Gina und Flo folgten den beiden. Gina rief gleich Mark an, der für Karin übernehmen sollte. Flo holte die Notarzttaschen aus dem Heli und gab sie Alex. Karin kam so langsam wieder zu sich. "Hey, was machst du den für Sachen?" fragte Alex lächelnd. Karin sagte nichts sie hielt sich die Hand vor den Mund und lief so schnell sie konnte auf die Toilette. Gina kam wieder zu Alex und Flo. "Mark kommt. Wo ist Karin?" "Auf die Toilette!" sagte Flo. "Ich habe so die leise Befürchtung, dass unsere Karin auch Schwanger ist." sagte Gina und grinste über das ganze Gesicht. Karin kam Käseweiß wieder in den Aufenthaltsraum und setzte sich auf den nächsten Stuhl. "Karin? Könnte es vielleicht sein, dass du …" In diesem Moment kam Mark in die Basis. "…Schwanger bist?" kam von Gina. Karin runzelte die Stirn und man sah ihr an das sie überlegte. "Scheiße!" das war alles was von Karin kam. Sie stand wieder auf und verschwand in den hinter teil der Basis.

Mark der jetzt in der Basis stand schaute etwas verdutzt. "Ich dachte Karin wäre Bewusstlos?" "Sie ist wieder zu sich gekommen." antwortete Alex und verschwand ebenfalls nach hinten um Karin zu suchen. "Ich glaub wir haben hier bald zwei Babys auf der Basis." kam von Gina die über das ganze Gesicht strahlte. "Ist Karin etwa Schwanger?" fragte Mark. In dem Moment kamen Karin und Alex wieder von hinten. "Und?" fragte Flo. "Ich bin …. Schwanger!" Jetzt strahlte auch Karin über das ganze Gesicht. "So Karin du setzt dich jetzt wieder aufs Sofa und ruhst dich jetzt aus ich werde deinen Dienst übernehmen." kam von Mark. "Hey, ich bin nur Schwanger und nicht Sterbens Krank." kam trotzig von Karin. "Mark, ich würde mal sagen du ziehst dich als erstes mal um und dann können wir immer noch weiter Diskutieren." sagte Alex und setzte sich zu Karin und nahm sie in den Arm. Mark verschwand nach hinten in die Umkleidekabine und zog sich um, als er wieder stellte er sich direkt vor Flo und schaute ihn herrscherisch an. "Florian, trage bitte die Taschen wieder raus in den Heli." Flo zögerte nicht lange und packte die Taschen wieder zusammen. "Hey Mark, Flo ist nicht dein Butler, er ist Sanitäter und er macht seine Sachen gut." kam von Karin. "Oh Entschuldigung. Das werde ich mir merken Frau Doktor." sagte Mark gespielt beleidigt. "Danke Karin, dass du dich so für mich einsetzt." sagte Flo und verschwand mit den Taschen nach draußen. "Ich glaube Flo hat es immer noch nicht so richtig begriffen, dass du jetzt mit Alexander zusammen bist." sagte Gina. "Armer Florian." kam von Karin die gerade aufstand und zum Telefon lief. "Wenn willst du jetzt anrufen?" fragte Alex. "Meine Mutter!" "Und warum?" "Um einen Termin auszumachen, ich will schließlich ganz sicher gehen!" antwortete Karin hob den Telefonhörer ab, wählte eine Nummer und ging mit ihrer Mutter ins Gespräch. "Mark, ich bin zu dick!" kam von Gina die sich über ihren bereits runden Babybauch streichelte. "Hey Mausibärchen, der ist doch nach der Schwangerschaft wieder weg und dann haben wir einen kleinen Sohn." sagte Mark und strahle über das ganze Gesicht. "Du weißt nicht, dass es ein Junge wird!" sagte Gina. "Ja du willst dich ja überraschen lassen." "JA genau, deswegen nehme ich dich nie mit zu den Untersuchungen und die Ultraschallbilder zeige ich dir auch nicht." sagte Gina trotzig. Karin hat inzwischen den Telefonhörer wieder aufgelegt und wendete sich an Gina und Mark. "Tja, ihr habt’s echt schlimm, ich weiß was es bei euch wird." sagte Karin und grinste über das ganze Gesicht. "Karin, du weißt es?" und Mark spuckte fast Feuer. "Ja, ich weiß es, ich habe allerdings Gina versprochen dass es unter mir mehr oder weniger bleibt. Ärztliche Schweigepflicht!" Mark wurde rot und musste sich erst mal hinsetzten. Florian kam wieder in die Basis. "Und Karin wann ist dein Termin?" fragte Gina. "Oh das habe ich schon wieder fast vergessen, Alex würdest du mich bitte mal jetzt hinfahren, meine Mutter hatte noch einen Termin frei." Und schon waren Karin und Alex verschwunden.

Nach zwei Stunden:

Alex fuhr gerade das Auto wieder vor die Basis, als der Alarm losging. Karin wollte schon Ansätze machen zum Heli zu laugen, da das ja normaler weiße ihre Schicht war. Mark, Gina und Flo stürzten zum Heli, stiegen ein und flogen davon. "Rettungsleitstelle an Medicopter 117." "Medicopter 117 hört." kam von Gina. "Wohnungsbrandt in Traunstein. Die Koordinaten sind ….West zu …. Ost." "Medicopter verstanden. Ende." sagte Gina und steuerte ihr Ziel an, sie konnte in ca. 200 Meter neben dem Haus landen, aus dem die Flammen immer noch loderten. Mark und Flo sprangen schon aus dem Heli als er noch nicht mal auf dem Boden stand. Sie rannten als erstes zu den bereits geretteten, die von Sanitätern und anderen Notärzten behandelt wurden. Gerade wurde ein junger Mann mit schlimmen Brandwunden aus dem Haus getragen, den Mark und Flo an sich nahmen. Flo legte ihm auf Anweißung von Mark einen Zugang und Mark intubierte ihn. Gina kam auf die beiden mit der Trage zu gelaufen. "Gut das du da bist Gina." sagte Mark und übernahm die Trage. Die drei hievten den Schwerverletzten auf die Trage und transportierten ihn in den Heli. "Gina, mache schon mal den Heli klar und melde uns für Rosenheim an, ich schaue noch mal kurz ob wir noch jemanden mitnehmen sollen." kam von Mark und schon war er verschwunden. "Ok!" kam von Gina und sie stieg in den Heli. "Und Flo, wie sieht’s aus?" fragte Gina nachdem sie mit Rosenheim Kontakt aufgenommen hatte. "Er wird’s zwar überleben, aber er wird für sein leben lang entstellt bleiben." kam bedauernd von Flo als Mark mit einem kleinen jungen auf dem Arm zu Heli kam. "Der kleine hier hat eine leichte Rauchvergiftung und sollte zur Beobachtung mit ins Krankenhaus, seine Eltern sind auch schon dort." "Hey kleiner willst du mit nach vorne?" fragte Gina. "Ja." kam rauchig von dem kleinen jungen. Gina schnallte ihn an und nach dem auch endlich Mark platz genommen hatte, startete Gina den Heli und nach 15 Minuten landeten sie vor der Rosenheim Klinik. Der Patient wurde bereits in empfang genommen und auch den kleinen Jungen hatten die Ärzte unter ihre Fitige genommen und brachten ihn nach der Untersuchung zu seinen Eltern. Die drei stiegen wieder in den Heli und flogen wieder zur Basis. Gina landete den Heli und stieg nach Mark und Flo aus dem Heli. Die drei kamen in den Aufenthaltsraum wo sie Alex und Karin knutschend vorfanden. "Na wenn das keine Liebe ist!" kam von Gina und sie fing an zu lachen. "Und wie sieht’s jetzt aus?" fragte Mark neugierig. "Karin ist 100% Schwanger, ihre Mutter ist nahezu aus den latschen gekippt." schmunzelte Alex. "Und in der wievielte Woche?" fragte Gina. "Du wirst es kaum glauben, aber ich bin im dritten Monat." sagte Karin und sah auf ihren durchtrainierten Bauch. "Jetzt habe ich mir durch langes Training meinen Traumkörper geschaffen und jetzt?" "Na glaubst du mir geht’s anders?" sagte Gina und sah Karin schmunzelnd an. Die Jungs fingen alle an zu lachen. "Hey, das ist nicht witzig, ich meine ich möchte euch mal sehen wie ihr rummotzen würdet, wenn ihr ein Kind auf die Welt bringen müsstet." stockte Karin. "Oh… arme Gina … arme Karin …" kam immer noch lachend von Mark. "Ihr seid echt blöd!" schmollte Gina. "Komm Karin wir gehen!" sie nahm Karin an die Hand und beide verschwanden nach draußen und setzten sich auf die Bank vor der Basis.

Die Jungs sitzen alle wie Hühner auf der Stange auf dem Sofa, Ganz vorne saß Mark, dann Peter, Jens, Flo und zu guter letzt auf noch Alex. "Ich kann es immer noch nicht glauben, ich meine ich werde das erste mal Vater und ich würde Gina echt gerne das Schwangersein abnehmen, aber das geht ja nicht." sagte Mark und stand auf. "Ich werde jetzt schon zum zweiten mal Vater, aber das Gefühl ist noch intensiver als beim ersten mal, ich meine Karin ist ja auch wirklich meine Traumfrau." schwärmte Alex. "Ja, Karin und Gina sind schon was besonders!" seufzte Flo. "Na nu, Flo was geht denn mit dir schon wieder ab?" ragte Peter verblüfft. "Na ja, jetzt kann ich es euch ja erzählen, als erstes war ich in Gina verschossen, allerdings habe ich dann schnell gemerkt das Mark mit ihr zusammen war, dann habe ich mich in die schnuklige Karin verschossen und ich hatte ja echt gute Chancen, ich war auch schon nahe dran sie rum zu kriegen, und dann, nach ja Alex dann bist du aufgetaucht und hast alles wieder zu Nichte gemacht." sagte Flo und gab Alex einen freundschaftlichen Rippenboxer. "Ja sorry, aber ich war schon vorher mit Karin zusammen, ich wollte sie sogar schon Heiraten, die Hochzeit war ja schon geplant." sagte Alex.

Gina und Karin kamen wieder in den Aufenthaltsraum und Gina strahle über das ganze Gesicht. "Gina was ist den mit dir los, hast du im Lotto gewonnen?" fragte Mark und nahm sie gleich in den Arm. "Nein, aber ich weiß was es wird, Karin hat es mir gesagt. Ich musste es jetzt einfach wissen." sagte Gina und hielt im das Ultraschallbild unter die Nase. Mark studierte es sorgfältig erkannte nur leider rein gar nichts. "Und was wird es jetzt?" fragte Mark und schaute sich Hilfesuchend nach Alex und Karin um. "Sag bloß du erkennst nicht was es wird?" fragte Alex lachend. "Mensch Mark, schau doch mal hin, da ist eindeutig was zwischen den Beinen." sagte Karin und deutete mit dem Finger auf das Bild. "Wir bekommen einen Jungen?" fragte Mark. "Ja Schnuki wir bekommen einen Jungen." sagte Gina und strahlte noch mehr als vorher. "Super das wird bestimmt mal ein super Notarzt." sagte Mark. "Oder ein super Pilot!" sagte Gina. "Was haltet ihr von einem Kompromiss, er wird beides, dafür werden wir schon sorgen." sagte Karin und ließ sich aufs Sofa fallen. "Karin alles klar?" fragte Alex. "Ja, alles in Ordnung, mit ist nur noch ein bisschen übel." sagte Karin und lehnte sich zurück. "Mark? Wieso hast du eigentlich nicht erkannt was es ist? Das hast du doch bestimmt in der Ausbildung auch gelernt, so wie jeder andere Arzt auch." sagte Alex und schaute Mark mit einem Vorwurfsvollem Gesicht an. "Na ja, das … das war halt nicht mein Spezial Gebiet." sagte Mark und zog sich in die Arme von Gina zurück. "Na das ist mal wieder typisch Mann." sagte Karin. "Ja ja, du brauchst gerade mal wieder was sagen." meckerte Mark. "Wieso? Was kann ich den nicht, das du kannst?" fragte Karin mit einem Herausfordernden Blick. "Hm… was hälfst du von Herztransplantation!" "Müssen nur Spezialisten können. Kannst du einem Kind auf die Welt helfen?" Karins Augen funkelten. "Nein, aber …!" "Jetzt habe ich dich, du musst aber im Notfall Geburtshilfe leisten können. Das ist Pflicht." "Karin bleib jetzt mal auf dem Teppich, du regst dich zu sehr auf." sagte Alex und drückte ihr ein Glas Wasser in die Hand. "Oh man, ich glaube die Hormone gehen mit mir durch." Karin nahm einen großen Schluck.

"Es ist so unfair!" kam auf einmal von Gina. "Was ist unfair?" fragte Peter. "Wir Frauen sind echt bescheuert dran, wir bekommen die Kinder und ihr …?" Der Alarm ging los. Medicopter 117 Banküberfall in Rosenheim, ihre Unterstützung ist erforderlich außerdem werden beide Teams benötigt. Gina und Jens sprangen auf und rannten zum Heli, Gina war schneller und setzte sich auf den Pilotensitz. Auch Mark, Peter und Flo sprangen auf und hechteten zum Heli. "Karin du bleibst hier." kam von Mark. Karin überhörte ihn einfach schlicht weg und saß schon im Heli. Gina startete und flog nach Rosenheim. Dort angekommen wurden sie mehr oder weniger schon erwartet. Die Straßen waren großräumig abgesperrt und Gina konnte ohne Probleme landen. Karin und Mark waren die ersten die aus dem Heli sprangen, sie spurteten zu den Polizisten die sie herwinkten. Ein Polizist lag bereits am Boden und hatte eine Stark Blutende Bauchwunde. Karin und Flo übernahmen die Erstversorgung. "Ist noch jemand verletzt?" fragte Mark den daneben stehenden Polizisten. "Nein, aber eine Geisel ist Hochschwanger und sie hat bereits seit 30 Minuten Wehen. Wir haben mit den Geiselnehmern ausgemacht, dass wir einen Arzt und einen Sani reinschicken können um sie herauszuholen. Im Gegenzug bleibt dann ein anderer Polizist drinnen. "Ok. Peter kannst du Geburtshilfe?" fragte Mark leise. "Nein, das ist Aufgabe des Notarztes." sagte Peter. "Karin! Ich brauche mal deine Hilfe!" schrie Mark über den Platz. Karin übergab den Patienten noch schnell an einen anderen Notarzt und kam auf Mark zugerannt. "Was gibt’s?" fragte Karin. Mark erklärte ihr kurz die Situation. "Ok. Flo wir gehen rein." sagte Karin. Mark hielt sie allerdings auf. "Karin, ich will nicht dass du da rein gehst. Ich werde das übernehmen." sagte Mark. "Aber Mark du hast keine Ahnung von Geburtshilfe! Gehen wir doch beide rein." Mark nickte ihr zu und beide gingen auf den Polizisten zu. "Wir wären soweit." sagte Mark. "Die Geiselnehmer haben gesagt. Ein Arzt und ein Sani." "Das lässt sich leicht ändern. Peter schmeiß mit mal deine Jacke rüber." Mark schlüpfte schnell in die Sanitäter Jacke und er machte sich mit Karin und einem anderen unbewaffneten Polizisten auf den Weg in die Bank. Vor der Tür angekommen macht ihnen ein maskierter Mann die Tür auf und ließ sie herein. Langsam näherten sich Karin und Mark der Schwangeren Frau. "Beeilt euch!" Das war alles was der Mann sagte. "Ok Mark leg mal einen Zugang und gib ihr Sauerstoff. Schande der Muttermund ist bereits acht Zentimeter geöffnet. Wir müssen hier raus." Karin wurde bleich im Gesicht. "Karin alles klar?" fragte Mark. "Ja ja geht schon wir legen sie auf die Trage und dann nichts wie raus hier." Die Patientin wurde auf die Trage gelegt und Mark und Karin hoben die Trage an. Einer der drei Maskierten Männer hielt ihnen die Tür auf und steckte Karin einen Zettel in die Brusttasche ihrer Jacke. "Geben sie den, den Einsatzleiter da draußen." Karin nickte und sie verschwanden durch die Tür nach draußen. Peter und Flo übernahmen die Trage und trugen sie zum Heli. Karin übergab den Zettel an den Einsatzleiter und rannte zum Heli. Mark und Flo standen vor der Frau, beide waren käsebleich und mussten sich hinsetzen. "Na ihr seid vielleicht Weicheier." sagte Gina die sich jetzt um Flo und Mark kümmerte. "Ok, Jens, Peter wenn kann mir Assestieren?" fragte Karin. Beide schauten Karin verwundert an. "Ok, ich sehe schon ich werde es auch alleine schaffen." Karin wendete sich der Frau zu und sprach ihr gut zu und klärte sie darüber auf, dass sie ihr Kind hier bekommen werde. Nach ca. zwanzig weiteren Minuten was es vorbei. Ein kräftiger Babyschrei ertönte und Karin schnitt die Nabelschnur durch. Nach weiteren zehn Minuten wurde die Frau endgültig in den Heli verfrachtet und in die Rosenheim Klinik geflogen. Allerdings ohne Mark und Flo die immer noch vor der Bank warteten.

Als Karin, Gina, Peter und Jens wieder zurück waren trafen sie auf drei gefesselte Gängster, die gerade von der Polizei abgeführt wurden. "Wir können wieder auf die Basis, es ist alles gut und ohne Verletzungen ausgegangen." sagte Mark und nahm Gina in den Arm. "Na dann, fliegen wir wieder auf die Basis." sagte Karin und schmunzelte über Flo und Mark, die immer noch kreidebleich waren.

Nach fünf Monaten:

"Ich will jetzt, dass endlich das Baby kommt, ich will diesen lästigen Babybauch weg haben." protzelte Gina und setzte sich auf die Couch im Aufenthaltsraum. "Kann doch gar nicht mehr lange dauert." sagte Mark und legte seinen Kopf auf Ginas Bauch. "Auah!" schrie Mark auf einmal, "Mein Sohn hat mich getreten." Gina lachte nur, als Karin und Alex hereinkamen, allerdings hatte jetzt Alex den Notarzt Overoul an. Der Vertretungspilot von Gina war ein junger Mann namens Kai Lauinger mit dem sich alle gut verstanden. "Guten Morgen!" kam von Karin als sie Gina und Mark sah. "Der morgen ist gar nicht gut, ich will dass er endlich kommt, die Schwangerschaft nervt mich total." meckerte Gina. "Na meinst du mir geht’s anders, ich habe noch nen Monat länger vor mir!" sagte Karin verteidigend. "Ach komm Karin dir sieht man ja gar nicht an, das du Schwanger bist. Du hast immer noch deine super Figur. Und ich?" "Arme Gina, aber dafür kann ich auch nichts, man hat es meiner Mutter auch nicht angesehen, dass sie mit mir Schwanger war. Mein Vater wusste bis zu meiner Geburt nichts von seinem Glück." sagte Karin und setzte sich auf einen Stuhl. "Ich will ja jetzt nichts kritisieren, aber wir sollten uns nicht so aufregen." sagte Karin. "Mark, machst du mir einen Tee?" fragte Gina mit einem super süßen treuen Hundeblick. "Aber klar doch." Mark verschwand in der Küche. Der Alarm ging los. Medicopter 117, Massenkarmbolasche auf der Autobahn wir benötigen dringend ihre Hilfe, es sind beide Teams erforderlich. "Medicopter 117 hat verstanden wir übernehmen." schrie Karin in das Mikrofon und schon waren die sechs Jungs verschwunden und machten sich auf zur Autobahn.

Karin ging in die Küche und machte den Tee, den Mark eigentlich machen wollte, ihn aber nicht fertig geschafft hatte. Karin kam wieder in den Aufenthaltsraum und fand Gina fragenden blickes vor. "Karin?" Karin ließ die zwei Tassen und die Teekanne auf den Tisch stehen und kam zu Gina gerannt. "Klarer Fall, Gina, deine Fruchtblase ist beplatzt." "Ahuua!" schrie Gina. "Und die wehen haben auch eingesetzt" stellte Karin nicht überrascht fest. "Ich werde dich jetzt ins Krankenhaus fahren." sagte Karin und packte Gina, hievte sie hoch und half ihr ins Auto. Karin fuhr zwar nicht gerade langsam, aber immer vorschriftsmäßig. Am Krankenhaus angekommen wurde Gina in den Rollstuhl gesetzt und in den Kreissaal gebracht. "Entschuldigen sie, aber sie können da nicht mit rein." sagte eine Schwester und richtete sich an Karin. "Oh doch, das kann ich erstens ist das meine beste Freundin, zweitens bin ich Notärztin vom Medicopter 117 Team und drittens bin ich die Tochter vom Chef. "Die Schwester sah Karin ganz geschockt an." und machte eine Einladende Bewegung in den Kreissaal. Als Karin darin eintraf, nach dem sie sich gewaschen hatte, fand sie Gina in den Wehen liegend und ihre Mutter vor, die gut auf Gina einredete. "Hey Gina, du schaffst das schon." sagte Karin und nahm Ginas Hand. "Was ist mit Mark?" fragte Gina. "Den habe ich bereits in Kenntnis gesetzt, allerdings hat er viel zu tun und kommt so bald er kann, das hat er mir Versprochen." sagte Karin und blinzelte Gina zu. "Is vielleicht besser so, ansonsten fällt er wieder in Ohnmacht." jetzt lachte auch Gina wieder.

Nach weiteren drei Qualvollen Stunden für Gina kam Mark in den Kreissaal und löste Karin ab, die sich jetzt auf den Stuhl hinten im Zimmer setzte und das Gesicht verzog. "Mark, wo ist eigentlich Alex?" fragte Karin. "Der ist im OP und operiert gerade." sagte Mark und schrie vor Schmerz, weil Gina ihm die Hand zu sehr drückte. "Also Gina, mit der nächsten Wehe fangen wir an." sagte Monika die Mutter von Karin. "Ok." kam von Gina.

Karin verschwand unbemerkt aus dem Kreissaal und lief in Richtung OP, um Alex zu suchen. Er kam ihr bereits entgegen. Karin setzte sich auf den Boden, da sie schon wieder eine Wehe bekam. "Alex, unsere Tochter hat es eilig." sagte Karin und sah Alex mit Schmerzverzogenem Gesicht, aber lächelnd an. "Na dann." Alex nahm Karin auf den Arm und ging mit ihr in die Gynologische Abteilung. Da kein Arzt oder Hebamme gerade frei war, übernahm das Alex. Von neben an hörte man jetzt erst einen dumpfen Knall und dann ein lautes Baby schreien. "Ich würde mal darauf tippen, das Mark gerade unmächtig geworden ist." sagte Karin. "Ja, könnte hinkommen, Karin wie lange hast du eigentlich schon Wehen?" fragte Alex erstaunt. "Ich glaube seit einanhalb Stunden, wieso?" "Karin, du bist einfach unverbesserlich. Ich glaube mit der nächsten Wehe können wir anfangen." Karin schaute ihn verwundert an. "Na wenn ich das so sage, wird es wohl auch Stimmen, oder?" Karin verzog das Gesicht und zehn Minuten darauf war auch Karin glückliche Mutter eines gesunden Mädchens. Karins Mutter kam auf Grund des Babygeschreis in den Kreissaal in dem Karin lag. "Karin! Warum hast du mir nichts gesagt?" fragte sie. "Du warst gerade beschäftigt." Karin lachte und die kleine Rebecca fing auch an zu lachen. "Wie geht’s Gina und Mark und dem kleinem Tom?" fragte Karin. "Gina und Tom sind beide wohl auf, Mark wird gerade genäht, den hat’s voll umgehauen, als er seinen Sohn gesehen hat.

Zwanzig Minuten später wurden Gina und Tom in ein Zimmer gefahren. Gina lag im Bett und hatte Tom auf dem Arm, der gerade eingeschlafen ist. Es klopfte. "Herein." sagte Gina und schon wurde ein zweites Bett ist Zimmer gefahren. "Karin, was machst du den hier?" fragte Gina, als sie Karin erkannte. "Na ja … also … ich …" weiter kam Karin nicht als Alex mit der kleinen Beka Reinkahm. "Oh ist die süß!" sagte Gina. Karin sprang aus dem Bett um sich den kleinen Tom näher zu betrachten und auch Mark kam wieder ins Zimmer. "Oh ja, das wird ganz sicher mal ein guter Pilot." sagte Karin als Alex ihr die kleine übergab. Mark schaute etwas skeptisch. "Er wird mal Notarzt!" sagte er. Rebecca gluckste auf als ihre Mutter sie auf dem Arm hatte. "Und meine Kleine hier wird mal ne ganz super Ärztin, da bin ich mir ganz sicher." sagte Karin und alle fingen an zu lachen.

Die Familien Idylle war komplett, Gina saß mit Tom und Mark in einem Bett und Karin mit Rebecca und Alex. "Jetzt fehlt ja nur noch unser zukünftiger Sani." sagte Mark und alle kugelten sich vor lachen.

 

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