Crew: Jens Köster, Pilot

Dr. Mark Harland, Notarzt

Peter Berger

B- Crew: Gina Aigner

Dr. Karin Thaler, Notärztin

Enrico Cortini

 

Außerdem: Stella Berger, Yvonne und Herr Höppner viele andere mehr

 

 

Ein Ereignis jagt das andere

 

Enrico wartete wie auf Kohlen auf Stella und Peter, die nach einem Versöhnungswochenende in Jens Gartenhaus, nun wieder den Dienst am Kind aufnehmen sollten. Nur wo waren die Beiden?

Ja, Enrico konnte sie nicht sehen aber sie waren schon sehr nahe an der Haustüre. Nur irgendetwas hielt sie zum Reingehen. Sie standen da wie zwei Frischverliebte und küssten sich vor dem Haus. Nach einer Weile meinte Stella, die Arme immer noch um Peters Hals geschlungen, eigentlich gar nicht gewillt ihn loszulassen oder ihm vielleicht eine Kusspause zu gönnen. "Schatz weißt du was ich mir zum nächsten Hochzeitstag wünsche? Ein Wochenende mit dir in Jens Gartenhaus. Nur mit was besteche ich ihn dann? Das war wunderschön das Wochenende mit dir alleine. Sag mal hilfst du mir damit ich nicht mehr bei Yvonne ausraste oder nicht.?, fragte sie leise und zärtlich. "Sicher mache ich das, Stella. Ich will dich und Oliver nicht verlieren. Du wir gehen jetzt rauf, sonst schickt Enrico noch einen Suchtrupp nach uns los.Wenige Minuten später sperrte Peter die Türe. Als sie reingingen, küsste er Stella nochmals liebevoll und intensiv. Doch da stand Enrico. Er sah die Beiden an und fragte nur "Hat es geschmeckt?" "Klar doch, Brüderchen! Willst du auch einen?", noch bevor er antworten konnte, gab ihm Stella einen Kuss und verzog sich in die Küche um Abendessen zu richten. Peter berichtete Enrico nur wie toll das Wochenende war und die Platzwunde würde dank Stella nicht mehr weh tun. Stella und Peter aßen noch was und spülten gemeinsam Geschirr, als Peter seine Stella auf den Händen ins Schlafzimmer trug und dann........

........oh, warum konnte das Wochenende nicht länger dauern, dachte Stella und rieb sich am Montag morgen um 7.00 die Augen. Sie sah auf das leere Bett neben sich und ging dann ins Kinderzimmer um Oliver zu holen. Als sie in die Küche kam musste sie schmunzeln, denn Peter hatte den Tisch gedeckt. Auf dem Tisch lag ein Zettel, auf dem stand das sie bitte doch Brötchen und Kaffee für die Basis mitbringen sollte. Sie frühstückte und machte sich und Oliver fertig. Dann brachte sie Oliver in den Kinderkrippe und machte sich mit Brötchen und Kaffee auf den Weg. Sie kam an der Basis an und setzte sich an die Berichte, ihr Chef Herr Höppner kam erst gegen 10.00 Uhr. Doch dann klingelte das Telefon und Herr Höppner teilte ihr mit , dass er erst in einer Woche kommen würde, da noch einiges Privates zu erledigen hatte und bat sie sich um die Crews zu kümmern. Sie kochte den Kaffee und deckte für die A-Crew den Tisch. Dann ging sie ins Büro zurück. Nach einiger Zeit legte sich ein Arm um ihre Schultern und bekam einen Kuss. Sie sah hoch und sah Peter an. Sie lächelte. Nach einiger Zeit ging sie in Aufenthaltsraum. "He, Jungs ich gute Nachrichten. Höppi kommt erst in einer Woche, er hat um Urlaubsverlängerung gebeten und ich habe sie ihm genehmigt." Die Antwort der Drei war nur ein Klatschen. Ach, Jens mal eine Frage. Was machst du eigentlich mit dem ganzen Obst?", fragte Stella. Ich würde nämlich gerne mir etwas Obst holen und Kuchen, Marmelade und Obstler oder na ja, du weist schon machen. Die Fantasie einer Frau kennt keine Grenzen. Bevor Jens eine Antwort geben konnte meinte Karin die zur Türe reinkam "Morgen miteinander, Ist der Pulli neu Stella, der steht dir gut.?". "Morgen Karin. Nein neu ist er nicht aber meinem Mann ist er auch noch nicht aufgefallen. " , gab Stella zur Antwort. Gina musste lachen genauso wie Karin nur die Herren machten entsetzte Gesichter. "Ja, klar da nimm den dritten Schlüssel aber verliere ihn mir bitte nicht. Der Pulli schaut übrigens toll aus nur du weißt ja wir Männer sind mit Brötchen und Kaffee eher zu fangen wie mit Damenpullis. Dann wurde der B-Crew berichtet, dass Höppner erst nächste Woche käme und alle waren bester Laune. "Ja dann steh einer Grillparty bei Enrico und mir nichts im Wege am Samstag, oder haben wir da Dienst.?, fragte Karin. "Nun eigentlich schon, aber das Baby muss in die 100 Stunden Inspektion, die haben uns zweimal angemahnt. Konnte nicht nein sagen. Oh, das muss ich Max noch sagen, der weiß von nichts.", erklärte Stella mit einer ihrer Unschuldsmienen.

Die A-Crew wollte heim und Stella hatte es eilig Peter nachzukommen, da sie beide Oliver von der Krippe abholen wollten. Niemand hatte Yvonne um die Ecke kommen sehen. Sie hatte einen Stock in der Hand mit der sie umherfuchtelte und dann die ihr entgegnend kommende Stella am Kopf traf. Stella sank kraftlos auf den Boden. Sie schlug mit dem Kopf auf dem Bordsteinrand auf. Sie war sofort bewusstlos. Yvonne sah, das grinste und lief in Richtung ihr Auto. Peter hatte das Auto gewendet, sah aber Yvonne und vermutete schon ein Unheil. Nur es war verdächtig ruhig. Mark war noch beim Duschen, Karin, Gina und Enrico tranken Kaffee. Stella lag da auf den Steinen. Jens kam aus der Türe heraus und schrie im Umdrehen. "Karin, Mark, schnell. Stella liegt da bewusstlos. Karin sprang mit Enrico auf und sie eilten zu Stella. In diesem Moment kam auch Peter dazu. Der wurde rot im Gesicht. Die Wut stieg ihm ins Gesicht. "Zugang, 500mg Ringer, schnell.", wie aus einem Munde kamen die Anweisungen von den beiden Notärzten. "Gina, Trage, aber heute noch Stella muss schnellsten genäht und gerögent werden um zu sehen ob ein oder mehrere organische Schäden vorhanden sind. Enrico hatte mittlerweile den Auftrag erledigt. Er sah Peter an der nun sich hingekniet hatte. Er streichelte Stella. "Wenn ich sie erwische hält mich keiner mehr, von euch allen.", meinte Peter mit bestimmter Stimme. "Wenn sie?", fragten alle im Chor. "Yvonne", gab er kurz zur Antwort und berichtete seinen Verdacht. "Gina, du fliegst Enrico und Jens passen auf Peter auf und holen Oliver von der Krippe ab. " meinte Karin die als diensthabende Ärztin das sagen hatte. "Keine Widerrede! Mark du fliegst doch mit?", meinte Karin. Peter gab Stella einen Kuss, die anderen liefen mit ihr zum Heli und verluden sie. Im selben Moment kam Max und sah es. Er ging auf Peter zu und fragte ihn was los sei. Dieser gab ihm Auskunft. Der Heli hob ab.

Da kam Yvonne um die Ecke. Sie näherte sich Peter und wollte ihm eine Kuss geben. In diesem stürmten Jens und Enrico auf Peter. "Sag mal spinnt ihr. ", meinte Yvonne verärgert. "Nein, aber du. Du hast Stella mit dem Stock eine auf den Kopf geschlagen, sie ist nun bewusstlos und kämpft mit ihrem Leben.", meinte Jens sehr sauer. "Na, und die ist ja eh blöd.", bekam Jens zur Antwort. Peter riss nun endgültig der Geduldsfaden. Er ging auf Yvonne zu, stellte sich vor sie hin, stemmte die Arme in die Hüften und sagte im ruhigen aber energischen Ton zu Yvonne. "Ich bin mit Stella verheiratet, ich liebe sie und Oliver. Du kannst mir gestohlen bleiben, da wir wissen, dass du es nur machst damit du Stella ärgern kannst. Wenn Stella was lebensgefährliches zustößt dann hast du eine Strafanzeige am Hals die sich gewaschen hat. So und nun mach dich vom Acker bevor ich die Geduld verliere und ich dir eine knalle, was ich sonst bei Frauen nicht mache. Verstanden. Lass dich hier nie wieder sehen, du Miststück." Du kannst ganz schön treffend sein. Ich hole Oliver von der Grippe und ihr trinkt einen Kaffee. Jens die sind ins Kreiskrankenhaus Traunstein geflogen, wenn ich komme fahren wir., meinte Enrico, zu den Beiden.

Yvonne zog beleidigt von Tannen. Peter und Jens gingen in Basis, den Aufenthaltsraum. Max hatte schon Kaffee gekocht. Peter setzte sich hin und musste weinen. Warum nur ich, dachte er. Zur selben Zeit im Heli. Stella war zu sich gekommen und Karin aber auch Mark hatten Mühe sie zum Liegen zu bewegen. "Yvonne hat dich zusammengeschlagen, Stella. Du hast eine Gehirnerschütterung und musst genäht werden.", sagt Karin zu ihr. "Karin, Mark kann man mir Medikamente geben, die für eine Schwangere gut sind. Ich bin schwanger und weiß es seit Donnerstag. Aber ich wollte unser Versöhnwochenende nicht noch damit stören. Peter weiß noch nichts. Ich will es ihm selber sagen, bitte verratet mich nicht. Muss ich im Krankenhaus bleiben?", wollte Stella wissen. "Mal sehen, wie es ausschaut, Stella", meinte Karin. Der Heli landete und Stella wurde in die Notaufnahme gebracht. Da kein Arzt gleich greifbar war erreichte Mark, dass er Stella behandelte. Da keine Knochenverletzung vorlag, musste er Stella nur nähen, dann sah er sich noch das Kind an, mit dem Ultraschallgerät, und lies ein Bild heraus. "Hervorragende Leistung Peter, das sind Zwillinge und den beiden geht es sehr gut."meinte Mark. "Zwillinge, bist du sicher Mark, oder besoffen.", sagte Stella lachend. "Nein Stella es sind Zwillinge", erklärte Karin. Mark klärte mit dem Kollegen ab, dass Stella mit heim durfte. Er wies Gina an in der Basis anzurufen und zu sagen, dass sie gleich kämen. Max war dran, er teilte es sofort Peter, Jens und Enrico der mit Oliver zur Türe reinkam mit. Mark, Karin, Stella und Gina verließen die Notaufnahme und flogen zur Basis zurück. Sie gingen zur Türe hinein und Stella ging auf Peter zu. Er nahm sie in die Arme. "Du, Peter wir müssen uns was überlegen. Wir brauchen wahrscheinlich ein Haus. Denn unsere Wohnung platz mit Sicherheit bald aus allen Nähten. Ich dachte es wäre nur ein Kind das ich bekomme, Mark und Karin sind sich aber sicher es sind zwei. Wir bekommen Zwillinge.", meinte Stella zu ihm. "Mark und Karin, nehmen die Zwillinge keinen Schaden von der Betäubung?, fragte Peter die Notärzte. Er küsste Stella auf die Stirn und flüsterte ihr ins Ohr "Stella ich freue mich so, ich wollte schon immer mit dir eine große Familie". Er nahm sie fest in seine Arme. Mark hatte den Raum kurz verlassen und zweimal telefoniert. Als er wieder kam meinte er ."Bis morgen Abend zur Spätschicht die wir haben, ist die Basis zu. Peter, Stella muss viel liegen die Woche. Das heißt wir müssen alle zusammenhelfen. Die Berichte geben Karin und ich ein. Gina und Jens putzen am Freitag gemeinsam die Basis und Enrico erledigt den Einkauf. Peter muss sich um Oliver kümmern, denn Stella muss sich auch nach dem Entfernen der Fäden schonen, da es Zwillinge werden. Ist das bei jedem angekommen. Oder muss ich es wiederholen, ja vielleicht genauer erklären.", meinte Mark im ruhigen aber bestimmend Ton. Alle nickten nur Stella sah schmunzelnd zur Decke. "Gerade bei dir sollte das angekommen sein Stella.", stellte Mark fest. "Klar Herr Doktor ich habe begriffen, ich darf alles machen was mir Spaß macht."

Alle fuhren heim und gönnten sich einen Tag Ruhe. Am anderen Tag zur Spätschicht kam die A-Crew zusammen. Jens und Mark saßen schon am Tisch und tranken Kaffee, als Peter schwer beladen in die Basis kam. Er stellte die warme Pizza, es war ein großes Blech und einen italischen Salat auf den Tisch und eilte dann in Umkleide. Als er wieder kam meinte Mark. "Sag mal Peter wer soll das alles essen?" "Na ihr. Stella ist mit Zwillingen schwanger und das was ich nicht esse müsst nun ihr essen. Sie hat heute drei Bleche Pizza gemacht und nun kannst du mich, Karin und Enrico kugeln. Ich darf nur das gespülte Geschirr mitbringen, denn Rest musst du und Jens essen. Ja wenn Gina kommt sie auch. Vorschrift von Stella! Widerrede duldet sie nicht.!, meint Peter und lachte. Während er dies sagte kam Gina, sie hörte dies und lachte herzlich. Aber mit Begeisterung fiel sie dann über die Pizza und den Salat her. Sie hatten Glück,. dass kein Einsatz die Nacht war.

Am andern Morgen kam die B-Crew, gutgelaunt und lösten die Kollegen ab. "Oliver hat bei mir geschlafen, Peter, damit Stella schlafen konnte.", berichte Enrico dem Kollegen und Freund. "Danke Enrico", sagte Peter. Dann fuhren er und Oliver heim zu Stella, die währenddessen in der Küche den Tisch deckte. Peter sperrte die Türe und dann kam ihm eine gutgelaunte Stella entgegen. "Schatz du musst Oliver holen und kannst du Brötchen holen beim Bäcker.", rief ihm Stella entgegen. Dann sah sie Oliver und Peter mit Brötchen da stehen und lachte. Sie küsste Peter innig und lange. Er wehrte sich gegen die Liebe von ihr nicht. Im Gegenteil er legte die Arme um die Hüften von ihr und küsste sie ebenfalls innig. Dann zog er Oliver aus hängte beide Jacken an die Garderobe und sie gingen Arm in Arm in die Küche. "Ich sehe du kannst Gedanken lesen, Peter.", meinte sie lachend und deutet im einem Fingerzeig auf die Tüte Brötchen. Sie setzten sich hin und frühstückten. Währendessen erzählte Peter Stella wie er vorgestern reagiert hatte und das er meinte Yvonne hätte er in die Flucht geschlagen. "Ich hoffe für uns das, Schatz, denn ich will sie nicht mehr sehen. Das würde mich nur zu einem Wutanfall bringen und ich soll mich doch schonen, laut Mark. Hilfst du mir dabei?, fragte sie Peter. Dieser nickte und legte sich dann hin. Stella brachte Oliver in die Grippe und fuhr dann zur Basis um die Berichte einzugeben. Als sie ins Büro kam sahs dort Karin, die ihre Berichte in den PC eingab. Sie sah Stella und meinte "Na, wie geht’s der werdenden Mama? Morgen Stella" "Danke gut, bei Peters Pflege. Karin ich bin so unendlich glücklich. Das glaubst du gar nicht.", sagte Stella. Sie hatte Gina und Enrico die in der Türe standen nicht bemerkt. "Doch das glauben dir alle hier. Deine Pizza und dein Salat waren ein Gedicht Stella. Ich habe fast drei große Stücke gegessen.", gab Gina zur Antwort.

Sie wollten die Unterhaltung fortsetzen, aber ein Einsatz störte dabei. Die B-Crew rannte los. Gina zog den Heli hoch. Der Einsatz führte sie ins Hochgebirge. Eine Frau war zusammengebrochen. Sie war schwanger und nun musste sie aus der eingezwängten Lage, geborgen werden. Es wurde eine Seilbergung. Die Frau wurde auf die Matratze gelegt und zur nächsten Wiese geflogen, wo Karin die Erstversorgung vornahm. Sie stellte fest das die Wehen im vollen Gang waren. Während einer Wehenpause fragte sie die Frau im energischen Ton. "Sie wissen schon dass sie nicht nur ihr Leben hier auf Spiel gesetzt haben, sondern das ihres Kindes auch. Wir müssen mit Ihnen in die nächste Klinik und sie brauchen einen Sektio, d.h. einen Kaiserschnitt." " Ich wollte meinem Mann eine Freude machen und nicht wehleidig sein.", bekam Karin zu hören, die Frau deutete auf den Mann neben ihr er war mitgekommen. "Gina melde uns in der nächsten Klinik an.", wies Karin die Pilotin an. Gina kam zurück. Wir werden in Rosenheim erwartet. Karin nakortsierte die Frau und sie flogen eilig in die Klinik. Diese wurde sofort in den OP gebracht. Währenddessen meinte Karin nur zu dem Mann. "Ich weise Sie darauf hin, dass ich gegen Sie Anzeige erstatten werde, wenn einem der beiden was passiert, d.h. einer nicht überlebt. Das ist mehr als Leicht sinn." Dann ging sie zum Heli und sie flogen zurück.

Die B-Crew hatte noch zwei weitere Einsätze zu bewältigen. Einen Jungen der vor Angst vor den Eltern auf einen Baum geklettert war und nun nicht mehr herunterkam. Ja und ein Besoffener musste zum Ausnüchtern gebracht werden. Karin war heilfroh als die A-Crew eintraf und sie gehen konnte. Stella war schon nach zwei Stunden wieder heim gefahren, nicht ohne ihnen Kaffee machen und Brötchen zu holen.

Dann ging sie einkaufen und holte Oliver ab. Als sie heim kam war Peter gerade unter der Dusche. Sie setzte sich in die Küche und legte den Kopf auf den Tisch. Sie war fertig, Kräfte mäßig. Oliver sang während dessen in seinem Kinderzimmer und Peter kam durch die Türe. Er setzte sich zu ihr und streichelte sie. "Bitte lade das Auto aus mir sind die Sachen zu schwer, Schatz. Ich bin müde.", sagte sie zu Peter. Dieser zog sich rasch an und trug den Einkauf hoch. Als er hoch kam fand er eine schlafende Stella vor. Er trug sie ins Schlafzimmer und weckte sie erst bevor er zum Dienst musste.

Karin gab Mark einen Dienstbericht ab. Dann zog sie sich um und ging. Jens und Peter saßen bei einer Tasse Kaffee als er aus dem Büro kam. Er lächelte. Also eines ist sicher an Karins Geburtstag macht nicht nur sie Augen. Denn ich habe mit Biggi eben telefoniert und sie kommt wieder nach Deutschland. Sie hat in München eine Stelle als Ausbilderin für Piloten angenommen. Enrico wird Augen machen. Ihr sagt doch nichts. "Nein", bekam er von den Beiden zu hören. Der Dienst verlief so ruhig wie der Letzte.

Die Woche verging zügig. Außer Mark wusste keiner dass Dr. Michael Lüdwitz aus dem Zeugenschutz entlassen wurde und nach Deutschland zurückkehrte. Er hatte angerufen und wollte Karin eigentlich sprechen, Mark hatte er am Telefon. Dem kam beim Zuhören die Idee, mit der Überraschung. Die beiden heckten den Streich für Karin gemeinsam aus. Michael hatte in der neuen ambulanten Klinik für Tagesoperationen, die Stelle als leidender Chirurg angenommen. Dirk wollte das Gymnasium hier noch besuchen und in zwei Jahren sein Abitur nachholen. Nur die Suche nach einer Wohnung für die Zwei wurde schwer.

So kam nun der Freitagabend und alle verließen die Basis. Am Samstag sollte die Party bei Karin und Enrico steigen und alle freuten sich darauf. Karin richte mit Enrico die Tische und Stühle her, sie stellten den Grill auf und Enrico füllte ihn schon mit Grillkohle. Gina und Stella hatten Salate gemacht und Knoblauchbuketts gerichtet. Stella war es an dem Tag so schlecht, dass fast einmal zusammengebrochen wäre, wenn Enrico der bei ihnen zu Besuch war sie nicht gehalten hätte. "Bitte sag Peter nichts davon er macht sich sonst so Sorgen um mich und das will ich nicht er muss eh so viel machen. Ich kann doch nichts mehr heben ja und mir ist auch jeden Tag schlecht und ich übergebe mich.", meinte sie zu ihrem Bruder. "Gut, aber nur wenn du mir versprichst, dass du zu mir was sagst, wenn’s extrem wird. Du kannst mich jederzeit anrufen, Stella. Dann nehme ich Oliver, der lenkt nämlich von dem Verlust von Biggi ab.", meinte Enrico. "Du liebst sie so sehr, wie ich Peter. Sie hat eine nicht wiedergutmachende Lücke hinterlassen in deinem Leben.", sagte Stella. Er nickte nur stumm.

Mark war am Samstag morgen nach München gefahren zum Flugplatz um dort Biggi, Michael und Dirk abzuholen. Biggis Maschine landete zu erst. Als Mark sah winkte sie ihm. Sie nahm in die Arme. Er berichtete ihr dass Enrico nichts ahnte und erzählte ihr dass auch Michael und Dirk kämen. Während sie warteten auf die Maschine von Michael und Dirk, gingen sie in ein Cafe. Biggi erzählte Mark alles, dass sie nur zurück käme wegen Enrico und dass sie ihn wenn er sie noch liebte heiraten wolle. " Der hat keine andere Frau im Kopf als dich, genauso wie Karin noch Michael liebt." meinte Mark. Mark ging dann Michael und Dirk holen. Sie kamen dann zu Biggi die beide stürmisch umarmte. Marks Handy klingelt. Es war Gina, die sich Sorgen machte um hin. Er wäre im Stau von München nach Traunstein erklärte er ihr. Dort hatte er für sich was geholt. Nach dem Telefonat sah er die Drei an. Biggi hatte Karin eine tolle Hose und ein T-Shirt gekauft. Michael wollte noch Rosen für sie besorgen und hatte ihr eine Kette gekauft. Dann machten sie sich auf die Heimfahrt. Karin hatte ihre Gäste alle mit einem Glas Sekt begrüßt als Mark kam. Er gab Karin einen Blumenstrauß und ein Geschenk. Er hatte ihr ein Fachbuch für die Schmerztherapie gekauft. Sie bedankte sich mit einem Kuss auf die Wange bei ihm." Das war noch nicht alles Karin. Enrico und du macht mal die Augen zu, den Sekt könnt ihr dann trinken. Denn ich habe für euch beide eine Überraschung, das war der eigentliche Grund für die häufigen Telefonate nach America.", sagte er. Die beiden schlossen die Augen und Mark gab Biggi, Dirk und Michael ein Zeichen. Sie kamen herein, `Peter schüttelte den Kopf und ihm blieb der Mund offen stehen. Als Michael vor Karin stand, und Biggi vor Enrico meinte Mark nur "Augen auf ihr beide. Ihr wart mir die Lügerei wert.", Karin und Enrico öffneten die Augen. Sie trauten ihren Augen nicht. Michael nahm sie in die Arme und küsste sie und wünschte ihr alles Gute. "Michael ich liebe dich noch immer. Bitte such dir und Dirk keine Wohnung sondern zieht hier ein.", meinte Karin und küsste ihn. Dann ging sie zu Dirk und machte das selbe mit ihm. Enrico nahm Biggi ihn die Arme. Wortlos. Dann küsste er sie. "Wann musst du wieder zurück?", wollte er wissen. "Nie mehr, Enrico. Ich bin als Ausbilderin für Piloten in München angestellt. Ich unterrichte ab September dort. Nur um bei dir zu sein habe ich das gemacht. Nach München täglich fahren, ist gegen America ein Katzensprung. Soll ich dann hier auch einziehen.?", meinte Biggi zaghaft. "Ja, das sollst du, Biggi", ergänzte Karin. Michael berichtete, dass er als leidender Arzt in der Tagesklinik anfangen werde. Peter stellte ihm Stella und Oliver vor. Auch berichtete er den beiden dass er und Stella Zwillinge bekämen und sie umziehen müssten und sich nun ein Haus anschauen wollten. Spontan kam von Dirk die Bemerkung. "Dann kümmere ich mich um die werdende Mutter und das Kind, während du Dienst hast, vielleicht kann ich meine Freistunden bei euch verbringen. Wenn ich ein Glas Cola oder einen Kaffee kriege bin eigentlich schon zufrieden." " Du kriegst mehr als nur das ", meinte Peter als er Stella anschaute merkte wie schlecht es ihr ging. Nach einer Weile musste sie sich so übergeben, dass fast zusammenbrach. Um die ganze Situation zu entspannen meinte Dirk. "Peter fahr Stella heim und lass Oliver bei uns." Dieser tat dies auch. Peter kam nach einigen Minuten zurück. Stella wolle dies so.

 

 

Es wurde noch eine schöne Feier aber die Ereignisse nahmen kein Ende.

Am Montag war Herr Höppner aus dem Urlaub wieder da. Er sah die fertigen Berichte. Die A-Crew die Dienst hatte war zwar müde aber doch gutgelaunt. Herr Höppner kam in die Türe und wollte etwas zu Mark sagen als er sich mit der Hand an die rechte Seite am Brustkorb griff, dann brach er zusammen. Peter Zugang, Defi der kippt uns weg. Jens melde uns in einer Spezialklink für Herzkrankheiten an. Er schloss Herrn Höppner ans EKG an und spritzte ihm ein Mittel. Jens kam mit der Trage und der Nachricht "Wir werden ihn München Uniklinik, Kardiologie erwartet. Sie luden den Chef ein und flogen ihn in die Klinik. Es dauerte einige Zeit bis Mark wiederkam. "Er hat schwere Herzprobleme, dass war ein Innenwandinfarkt. Den sehen wir so schnell nicht mehr.", meinte Mark zu Jens und Peter. Sie flogen zurück zur Basis. Als sie kamen warten die anderen schon. Sie hatten die Unordnung beseitigt. "Sag mal Mark wie kann so was kommen, herzkrank werde ich doch nicht von heute auf morgen." , sagte Jens fragend. "Stimmt, nur das mit dem zugeben und rechtzeitig zum Arzt gehen, ist nicht in. Höppner braucht nach dem Infarkt, wenn er nicht noch einen bekommt sicher ein halbes Jahr bis er wieder ein fast normales Leben führen. kann", war Marks Antwort. Dann erklärte er Karin was sich zugetragen hat. Sie waren bestürzt ob gleich Höppner nicht sehr beliebt war.

Die Monate vergingen fast zu schnell. Peter und Stella hatten sich dann doch eine Doppelhaushälfte gekauft mit Garten, in ihre alte Wohnung zogen dann Biggi und Enrico ein. Da Stella nichts mehr heben durfte, halfen alle mit. Dirk hatte Oliver genommen und war mit dem auf einen Spielplatz gegangen. Oliver kletterte auf dem Gerüst, als Dirk folgendes sah.

Irgend was schwankte da vorne ganz fürchterlich. Er sah genauer hin und bemerkte das es sich um ein Mädchen handelte. Doch als er wieder hinsah war es wieder weg. Aber in Wahrheit hatte er nicht verkehrt gesehnen. Das Mädchen gab es wirklich und es stand jetzt hinter einem Baum und wartet bis die Beiden vom Spielplatz gingen. Nur wer war das Mädchen? Das Mädchen war ca. 14 Jahre alt, 1,75 cm groß hatte blonde Haare und war sehr schlank gebaut, Sie hatte was in diesem Alter nur leicht zu sehen war schon ordentlich Busen. Sie hatte Schmerzen im Unterleib und Unterbauch und der Nacken schmerzte. Vor einer Stunde war sie noch mit ihrem Onkel und der Tante in Richtung Italien unterwegs. Ein Auto hatte sie geschnitten und die beiden waren durch die Windschutzscheibe gesegelt und auf dem Asphalt liegen geblieben. Sie hatte die Rettung noch informiert und sich dann mit Sack und Pack hierher durchgeschlagen. Vor 2 Tagen war ihre Schwester Lisa bei einem Unfall ums Leben gekommen und nun wollten die Beiden mit ihr nach Italien. Sie wollte doch nur zu ihrer besten Freundin Dr. Karin Thaler die immer noch Notärztin bei der Basis Traunstein war. Sie wollte endlich wieder daheim sein und nicht geschlagen werden. Sie Schläge des alkoholsüchtigen und gewalttätigen Onkels und der immer zustimmenden Tante hatte satt. Sie hatte alles verloren, erst die Mutter Vera Wächter, dann den inniggeliebten Vater Thomas Wächter und dessen Freund Dr. Michael Lüdwitz mit Dirk, den sie liebte, aber nur wusste sie würde die beiden nie mehr wieder sehen. Nun hatte sie ihre Zwillingsschwester Lisa durch einen verrückten Autofahrer verloren, ja und die war noch nicht beerdigt, da sie ja noch nicht von der Gerichtsmedizin freigegeben war. Das Mädchen hieß Laura Wächter und war die Tochter des vor 3 Jahren verstorben Piloten der A-Crew. Laura schleppte sich mit der Tasche und dem Rucksack über den Spielplatz zur nächsten Telefonzelle. Sie schaute im Telefonbuch nach und mit Erstauen musste sie feststellen, dass Karin immer noch in der Villa wohnte. Gut da laufe ich nun hin, vielleicht kann sie mir als Ärztin helfen und mir eine Spritze geben. Da es dunkel bereits war sah man nicht die Schürfwunde und die blauen Flecken, so wie die dreckige Kleidung. Nach einer Ewigkeit kam sie an der Villa an. Sie drückt auf die Klingel und brach in diesem Moment zusammen. Dort lag sie eine ganze Weile......

Er wischte sich die Augen und dachte, "na ich bin heute sehr müde 6 Stunden mit Oliver auf dem Spielplatz zeigen ihre Wirkung". Dirk drehte sich nochmals um und dann nahm er Oliver an die Hand, in die eine, und mit der anderen schob er den Kinder wagen in Richtung Doppelhaushälfte von Stella und Peter. Die anderen waren fertig und das Haus sah toll aus musste er zugeben. Doch er war zu müde. Stella brauchte ihm gleich einen Teller mit Salat und Steak, aber auch und das war ihm wichtiger war, eine große Cola. Sein Vater Michael Lüdwitz beobachte ihn, das bemerkte er aber nicht. Michael stand auf und ging zu Dirk hin der aß und wie fast immer kein Wort sagte, wenn er heimkam oder wo hinkam. Nur nicht auffallen, das war Dirks Devise. Die drei Jahre USA/Zeugenschutz waren nicht ohne Nebenwirkungen an dem jetzt 16 jährigen, schlanken aber auch muskulösen Jungen vorübergegangen. Michael legte den Arm freundschaftlich auf Dirks Schulter und fragte ihn ruhig. "An was denkst du Dirk?" "An nichts besonders Papa, ich bin nur wie ihr müde, denn 6 Stunden Spielplatz hinterlassen auch bei mir ihre Spuren. Ich will nur noch nach dem Essen heim. Kann jemand von Euch Stella die Küche machen, damit sie sich hinlegen kann, sie sieht ziemlich müde aus?" war die Antwort von Dirk. Michael setzte sich wieder zu Karin legte den Arm um sie und flüsterte ins Ohr. "Ich muss mit dir reden es geht um Dirk er gefällt mir nicht." Karin nickte nur und küsste Michael auf die Wange. Dirk war mit dem Essen fast fertig als Stella ihn fragte "Dirk magst du noch Salat, Steak oder eine Cola?"" Ja eine Cola wenn es euch nichts ausmacht, aber lass das Peter machen oder sage mir wo ich sie finde, du schaust zum Fürchten aus Stella.", war Dirks Antwort. Peter brachte Dirk die Cola und stellte sie ihm hin, "Danke" war nur dessen kurze Aussage. Als er fertig war stellte er das Geschirr in die Küche. Eigentlich wollte er es auf räumen aber er fand die Spülmaschine nicht. Er musste immer und immer wieder an das Erlebnis mit dem Mädchen denken oder hatte er Halusinationen. Er ging ins Wohnzimmer zurück. Der Rest unterhielt sich noch, Dirk ging auf Michael zu und fragte ihn "Papa können wir gehen, ich schlafe sonst im Stehen ein?". Michael nickte. Dann standen er und Karin auf und verabschiedeten sich bei Peter und Stella. "Gell Stella leg dich nun hin, der Tag war anstrengend genug und Dirk hat mit seiner Bemerkung von vorhin nicht unrecht gehabt du schaust wirklich fürchterlich aus. Biggi mach Stella doch die Küche sonst schläft sie ja eh nicht. ", meinte Karin zum Abschied und Michael fügte an Peter gewandt hin "Wenn was mit Stella ist ruf an, ich komme sofort! Das ist ein ärztlicher Befehl" Da der letzte Satz streng viel wusste Peter wie dies gemeint war. Stella dankte Dirk mit einem Schulterklopfen für die tolle Leistung. Dann ging sie ins neue Schlafzimmer.

Karin, Michael und Dirk fuhren heim und dort erlebten sie eine Überraschung.

Während Michael das Auto in die Garage fuhr und Karin auf ihn wartete ging Dirk zum Haus. Er stieß gegen was und schrie auf als er merkte, dass hier ein Mensch lag. "Paaaaaaaaaaaaaaaaaaappppppppppppppppaaaaa, Kaaaaaaaaaaaaaaaaaarin, schnell da liegt jemand und ist verletzt". Die beiden kamen nach dem Schrei von Dirk angerannt. Michael stellte fest das es ein Mädchen war und meinte nur an Karin gewandt. "Wir nehmen sie mit und schauen uns es im Wohnzimmer an. Dann sehen wir mehr als hier draußen in der Finsternis. Dirk sperr bitte auf. Michael trug das Mädchen und Karin ihre Sachen. Diese stellte sie hin und dann sah sie die Aufschrift auf dem Trolly (kleiner Koffer). Sie stutzte und setzte sich dann auf die Couch wo Michael sie hingelegt hatte. Dirk war in sein Bett gefallen und gleich eingeschlafen. Laura kam nun zu sich und merkte das jemand bei ihr saß. Sie schlug die Augen auf und sah Karin. "Karin, ich wollte zu dir. Mein Onkel und die Tante haben nur das Geld von Papa gewollt und als sie merkten, dass Papa dies zu sicher für uns angelegt hatte, waren Schläge und Gewalt an der Tagesordnung. Ich habe Bauchschmerzen und mein Oberkörper tut so weh. Karin, bitte ruf nicht die Polizei, ich bin beim Unfall abgehauen und habe in der nächsten Telefonzelle deine Adresse heraus gefunden. Lisa ist seit zwei Tagen tot. Ich darf sie nicht sehen, da sie angeblich noch nicht freigegeben ist. ", während Laura das wimmernd vor Schmerzen erzählte war Karin ihr nicht von der Stelle gewichen. Aber nun rief lauthals "Michael die Koffer und das Telefon. Mach schnell!". Laura schaute sie fragend an, als wollte sie sagen "Ist das unser Michael Lüdwitz?". Da ging die Türe auf und Michael kam mit Koffern und Telefon herein. "Wähle bitte Jens Privatnummer, er soll Peter verständigen und sofort mit dem Heli herkommen. Laura muss ins Krankenhaus, der Blinddarm und der obere Bauchraum sind knall hart. Falls er Mark erreicht dann soll er ihn mit bringen. Jens Nummer ist die 4 33 55. " Michael gab Karin die Sachen um einen Zugang zu legen und Laura ein Schmerzmittel zu verabreichen. Da klingelte es an der Türe. Draußen stand ein Mann großgewachsen. Er war gut gebaut. Es war Oliver Thaler , Karins Vater, er wollte zu Karin da er ihre Hilfe brauchte. Michael begleitete ihn Wohnzimmer. "Hallo Karin, entschuldige wenn ich dich überfalle. Auch tut mir unsere Auseinandersetzung von letzter Woche leid. Ich habe einen Fehler gemacht. ", meinte Oliver Thaler zu seiner Tochter. "Egal Papa, vergessen wir es . Dich schickt der Himmel. Ich brauche einen Anwalt der sich um einige Sachen kümmert.", meinte Karin zu ihrem Vater. "Bevor ich als Anwalt tätig sein kann muss ich wissen was passiert ist.", sagte Herr Thaler. "Papa, setze dich da her zu Laura, um sie geht es.", meinte Karin. An Laura gerichtet meinte sie nur "Erzähle meinem Papa alles was dir in den drei letzten Jahren und vor allem in den letzten Stunden widerfahren ist. Verschönere nichts. Nur so haben Michael und ich die Chance, dass du immer bei uns bleiben kannst und dein Martyrium aufhört. Ich muss zur Toilette und komme gleich wieder. Michael ist hier. Du bist nicht allein. " "Kann sich nicht Michael zu mir setzen?", war Lauras Reaktion. Herr Thaler blieb auf dem Stuhl sitzen und Michael setzte sich zu Laura, die dann mit ihrer Erzählung begann. Sie berichtete dass das Testament nie eröffnet worden war. Als ihr Onkel nicht an das angelegte Geld von Thomas kam, begann er erst Lisa und dann auch sie zu schlagen und sexuell zu missbrauchen. Ihre Oma und die Tante hätten gewusst so meine sie aber nie was unternommen, die Geschenke von Biggi und Karin hätten sie nie erhalten. Lisa hätte ihr Onkel noch am Tage ihres Todes missbraucht, daraufhin wäre sie davon gelaufen und vor ihr in ein Auto, da sie über die Straße rannte. Nun sei sie tot und wäre in die Gerichtsmedizin gebracht worden und noch nicht freigegeben. Sie wollte, dass Lisa bei Thomas beerdigt werde. Während sie berichtete war es im Wohnzimmer still, so still dass man jeden Laut als Krach hätte wahrnehmen können. Michael streichelte sie die ganze Zeit. Ihren Bericht schloss sie mit den Worten. "So wie mich Michael streichelt, so hat es Papa auch getan. Er hat sein Leben für Michael gelassen, da er sein allerbester Freund war. Ihm bin ich nicht böse, auch wenn ich weiß, dass er sich heute noch Vorwürfe macht, wegen des Unfalls. Denn wäre das ganze umgekehrt gelaufen, Michael hätte genauso reagiert wie Papa. Nur zu meiner Tante, Onkel und Oma will ich nicht mehr. Ich will bei Karin und Michael bleiben. Bitter Herr Thaler versuchen Sie es." Dieser nickte und schaltete sein Diktiergerät aus. Er hatte die Erzählung auf Band aufgenommen und fragte nun Michael. "Kann ich mal telefonieren?" Michael nickte und Herr Thaler ging zum Telefonieren in den Gang. Mit sehr schmerzverzerrten Gesicht. "Wie geht es Dirk ? Hat er eine Freundin, Michael." Karin hatte Jens am Telefon alles kurz erklärt. Sie hatte ihn nur am Handy erreicht und nun brachte ein ohrenbetäubendes Geräusch die Fenster zum Klirren, es war Jens mit dem Heli und Mark, Peter und Enrico. Jens hatte noch im Gang von Peter alle in Kenntnis gesetzt und Gina und Biggi hatten nur gesagt "Ihr braucht hier nicht sehen lassen bevor es Laura nicht gut geht. Sie ist schließlich die Tochter von unserem ehemaligen Kollegen. " Karin machte die Terrassentüre auf und Jens, Mark, Peter und Enrico kamen herein. Als sie Laura so elend da liegen sahen ballte sich Wut, Zorn und die Absicht aber alles für die zu tun, ineinander.

"Laura ich ziehe dich nun aus, da wir deinen Blinddarm im Krankenhaus entfernen müssen und dich regten lassen müssen. Michael und ich beleiten, dich und ich werde bei der OP da sein auf dich aufpassen, Michael ist dann da wenn du aufwachst, wir lassen dich nicht mehr alleine. Versprochen.", meinte Karin. Laura nickte. Karin wies Peter an die Trage zu holen und Mark telefonierte kurz um Jens die Anweisung zu geben die Privatklinik "Windböe" informieren, dass sie in 5 Minuten kommen würden und sie nur den OP mit Schwestern zu besetzen haben. "Windböe" ist Nobelkrankenhaus, mein lieber Mark, das übersteigt meine finanzielle Kapazität.", meint Karin. "Nobelkrankenhaus ist gerade das richtige für die Tochter des Freundes der sein Leben aus Freundschaft auf Spiel gesetzt hat. Ich bin mit dem Juniorchef, befreundet und habe ihm am Telefon den Fall geschildert. Nach einer Untersuchung will er ein Gutachten erstellen, in dem er empfiehlt Laura bei euch zu lassen. Er ist als Gutachter vor Gericht zugelassen. Oberarzt Dr. Oliver Stein, heißt der gute Freund. Er hat selber schon einen Sohn und eine Tochter.", erzählte Mark während Karin Laura half sich auszuziehen. Sie wickelten sie in eine Decke und dann verabreichte sie ihr die Narkose. Michael trug sie zum Heli. Mit einem Karacho zog Jens den Heli hoch und sie flogen in Windeseile zum Krankenhaus. Während des Fluges meinte Michael "Wenn ich nicht wüsste, dass Jens fliegen würde, dann würde ich meinen Thomas wäre der Pilot. Der gleiche Flugstil. "

Sie landeten und Laura wurde sofort von Oberarzt Dr. Stein operiert. Er entfernte den Blindarm und säuberte den Bauchraum, denn der Blindarm war fast am durchbrechen. Dann untersuchte er die noch in Narkose liegende Laura. Sein Blick an Michael, Mark und Karin war niederschmetternd. "Der Blinddarm ist das kleinste Übel, die Prellungen im Brustbereich sind vom Unfall. Nur wer hat das Mädchen sexuell missbraucht." Karin berichtete ihm alles. "Frau Kollegin leiten Sie aus. Ich werde Ihnen in einer Stunde das Gutachten fürs Jugendamt und Gericht geben. Das Mädchen muss um eine Chance zu haben zu Ihnen und Dr. Lüdwitz. Ich werde Sie als Vormund für Laura vorschlagen bis sie volljährig ist und auch den Aufenthaltsbestimmungsort von München nach Traunstein verlegen lassen. Ja so nennt man vor Gericht den Wohnort des Kindes." "Danke Herr Oberarzt Stein auch im Namen von Dr. Lüdwitz" war Karins Antwort. "Ach ja Laura wird hier auf Kosten des Hauses behandelt, da ich von Mark, dem größten Tagdieb den ich kenne weiß wie ihr Vater ums Leben kam". "Über den Tagdieb reden wir noch, Oliver.", meinte Mark und gab Dr. Stein einen freundschaftlichen Knuff.

Laura wurde in ein Krankenzimmer gebracht wo sie, kurze Zeit später im Beisein von Michael und Mark aufwachte. Karin war zur Toilette gegangen. Auch teilte sie den Sanitäter und dem Pilot die Nachricht mit. Etwa eine Stunde später brachte Dr. Stein das Gutachten fürs Gericht. Außer Michael fuhren alle heim. Dieser blieb bei Laura am Bett sitzen.

Stella war aufgewacht, da sie das Knacken der Haustüre gehört hatte. Sie lief Peter entgegen. An seinem Gesicht sah, dass kaputt war. Sie küsste ihn. Beide gingen ins Schlafzimmer wo Peter noch Stella informierte. Sie schüttelte über so Unmenschlichkeit nur den Kopf. Sie verstand die Laune ihres Mannes. Während sie nachdachte war sie eingeschlafen. Am anderen Morgen stand sie auf und machte mit Oliver das Frühstück, da Stella aber schon fast am Ende des 7. Monats war, machte ihr das sehr zu schaffen. Sie hatte sich angezogen und war mit Oliver zum Bäcker gegangen um Brötchen für das gemeinsame Frühstück zu holen. Auch die Zeitung nahm sie gleich mit. Peter war aufgewacht und tappte noch etwas verloren erst Richtung Kinderzimmer dann in die Küche. Er sah den gedeckten Tisch und bemerkte das die Jacken von Stella und Oliver fehlten. Da sperrte sich die Türe und Stella und Oliver kamen singend herein. Peter drehte sich um und schaute sie an, dann lachte. Er nahm Stella die Brötchen aus der Hand und die Zeitung. Sie hängte die Jacken an die Garderobe. Da nach frühstückten sie gemeinsam. "Ich rufe dann mal Karin an um zu wissen wie es Laura geht.", sagte Stella. "Peter, das was die mit der machen ist menschenunwürdig, ihr dürft da nicht zu schauen, das seit ihr Thomas schuldig. Alle . Nicht nur du.", meinte sie ruhig. Peter erzählte ihr während des Frühstücks was sie schon erreicht haben. "Können wir sie schon besuchen? Weil dann würde ich ihr ein Buch oder eine schöne CD kaufen und mal mit Oliver hinfahren, das mundert sie sicher auf. Oder soll ich erst Mark, Michael und Karin fragen? Was meinst du, Schatz?". Kauend sah sie Peter an, als er geschluckt hatte, gab er ihr zur Antwort "Stella , Mark, Michael oder Karin musst du fragen, denn ich denke nicht dass Lauras Verfassung so gut ist, dass man sie vor Montag besuchen kann, nur deine Idee ist toll. Biggi und Gina machen sicher mit." Sie nickte und verschwand dann um Gina und Biggi zu informieren. Die waren von Mark und Enrico schon informiert worden. Das blanke Entsetzen war die Reaktion aller. Bei der Frage nach dem Besuch, meinte Mark es wäre zu früh. Aber die Idee wäre toll und man solle doch ein gemeinsames Geschenk machen.

Karin wachte auf und hörte die Tassen in der Küche klappern. Ihr Vater hatte im Gästezimmer geschlafen und auch der wurde von dem Geruch des Kaffee und der frischen Brötchen geweckt. Als er seine Tochter im Gang sah meinte er scherzend "Karin hast du Heinzelmännchen?" "Ja, eines. Das heißt Dirk und ist 16 Jahre alt. Er ist Michaels Sohn und der verwöhnt mich nach Strich und Faden. Komme ich stelle ihn dir vor. Er weiß noch nicht was hier letzte Nacht abgelaufen, welcher Krimi. Du wirst ihn mögen, da er sehr aufgeschlossen und nett ist. Ganz anders wie die anderen Teenager. Aber wir ziehen uns erst an.", ergänzte Karin. Sie duschten nacheinander und zogen sich an. 10 Minuten später waren sie in der Küche. Karin gab Dirk einen Kuss. "Als du im Bett warst und geschlummert hast, mein Heinzelmännchen war hier noch was los. Ach, bevor ich es vergesse, das ist mein Vater der uns gestern noch geholfen hat. Olivier Thaler. Michael ist im Krankenhaus. Komm stell den Kaffee auf den Tisch, setz dich hin, Dirk ich erzähle dir alles.", sagte Karin. "Guten Morgen Herr, Thaler nehmen Sie doch auf dem Stuhl von Papa Platz. Ich heiße Dirk. Sie können ruhig noch du sagen.", begrüßte Dirk Karins Vater. Der war von der Herzlichkeit des Jungens sehr angetan. Dann berichtete Karin Dirk alles. Als sie fertig war, erzählte Dirk von dem Mädchen das er gestern gemeint habe am neuen Spielplatz gesehen zu haben. Nur da sie so schnell wieder verschwunden war – glaubte er sie gäbe es nicht und er hätte Halusinationen gehabt. "Nachdem du uns gerufen hast bist du ins Bett ohne dich bei Papa oder mir zu verabschieden. Das war ungewöhnlich, denn es ist nicht deine Art, das war auch ein Zeichen deiner Erschöpftheit. Mein Vater hat gestern nacht noch mit der Staatsanwaltschaft telefoniert, das heißt mit einem Freund aus seiner Studienzeit. Er wird Laura als Anwalt vertreten. Wir wollen erreichen, dass sie aus dem Krankenhaus zu uns kommt, außerdem müssen wir die Beerdigung von Lisa organisieren, wenn sie freigegeben wird, denn zur Zeit ist sie noch in der Gerichtsmedizin.", beendete Karin den Bericht an Dirk. Sein Gesicht spiegelte sein Entsetzen wieder. Nach einer Weile fragte er Karins Vater "Herr Thaler Sie werden doch alles machbare für Laura machen.?" Dieser nickte nur. Dann klingelte das Handy von ihm. Er nickte einige Male und dann legte er auf. "Mein Telefonat gestern Abend von fast einer ¾ Stunde hat Wirkung gezeigt Karin. Mein Freund Staatsanwalt Polt, hat die Ermittlungen aufgenommen. Lauras Onkel wurde nach Rosenheim gebracht und ist auf dem Wege der Besserung. Ihre Tante ist tot. Ihr Onkel wird nun angeklagt. Ich gehe davon aus dass die Anklage auf Kindesmissbrauch oder Missbrauch von Minderjährigen in zweifachen Falle lautet. Dies bedeutet ihm wird das Vergehen an Lisa und Laura zur Last gelegt, vermutlich auch das er diese in Tod getrieben hat. Da bin ich mir nicht so sicher, aber die Anklage erhalte ich als Vertreter der Nebenklägerin auf alle Fälle. Er hat das Jugendamt mit dem Sachverhalt konfrontiert. Sie wollen noch heute zu Laura ins Krankenhaus. Sie werden sich mit ihr unterhalten wollen, da werde ich dabei sein und ich hoffe du und Michael auch. Dann werde ich um ein Eilverfahren bitten, falls dies nicht im Gange ist und den Antrag auf Verlegung des Aufenthaltbestimmungsrechts bitten, so wie das Sorgerecht dir und Michael zu übertragen. Ihr müsst dann kommissarisch alles bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres abwickeln für Laura. Ihre Vollwaisenrente werdet ihr als Unterhalt für sie erhalten. Ich denke wir sollten uns beeilen, sonst sind die vor uns da. Geht Dirk mit?", fragte Herr Thaler als er seinen Bericht beendet hatte. "Dirk ich weiß du willst Laura sehen, aber als Ärztin muss ich dir sagen, heute ist nicht der Zeitpunkt. Wenn es ihr besser geht heute abend, dann würde ich vorschlagen du gehst morgen ohne mich und Michael hin. Du tust ihr sicher sehr gut.", schlug Karin dem sehr geknickten Dirk vor. Da er aber sehr vernünftig für sein Alter war nickte er meinte dann aber zu Karin. "Kannst du mir ein Geld dalassen, Papa wollte mit mir heute Klamotten kaufen gehen und daraus wird nichts. Du bekommst es von Papa wieder.", sagte Dirk. Karin legte Dirk 120 € auf den Tisch und meinte "Ein Wort zu Michael und es gibt keinen Kuss mehr.", dabei lachte sie. "He, süße danke, dann kriegst du eben zwei von mir.", scherzte Dirk. Herr Thaler holte seine Sachen und bedankte sich bei Dirk. Karin hatte Mark noch in Kenntnis gesetzt.

Mark und Gina waren beim Frühstück als Karin anrief. Mark nahm die Jacke und rief Gina nur zu "Ich muss mit Karin ins Krankenhaus. Warum erzähle ich dir nachher. Denkt euch mal was Laura aus." Dann verschwand er und holte noch Peter und Enrico. Karin und ihr Vater kamen im Krankenhaus nach 10 Minuten. Mark, Peter und Enrico trafen sie am Eingang des Krankenhauses. Sie gingen zu Lauras Zimmer. Enrico hatte ihr einen Strauss Blumen gekauft. Sie schlief noch und Michael auf ihrem Brustkorb. Karin ging ans Bett und tippte Michael an. Er wachte auf und setzte sich hin. Dann rieb er sich die Augen, währenddessen informierte Hr. RA Thaler, alle über die Ereignisse. Laura schlief. Wie war die Nacht Michael?, fragte Mark ihn. "War sehr hart. Sie ist vor knapp zwei Stunden eingeschlafen. Sie hat nach der Narkose reagiert, was heißt sie hat sehr geweint und Angstzustände bekommen. Dr. Stein und ich haben nach drei Stunden beschlossen ihr noch mal ein Schlaf-Beruhigungsmittel zu geben. Das ist nur drei Stunden her. Was macht Dirk, Karin? Hat er es verkraftet? Ich wollte heute mit ihm zum Einkaufen, da er Kleidung braucht.", meinte Michael. Dann gab er RA Thaler das Gutachten fürs Gericht und das Jugendamt. "Hoffentlich hilfst was?", waren Michaels Wort. RA Thaler las sich das Gutachten durch. "Das ist Gold wert, Michael. Im übrigen, wenn du schon mit Karin ohne mein Wissen verheiratet bist, dann sage wenigsten Oliver zu mir.", bat er Michael. Dieser nickte. Die Türe ging auf und Dr. Stein kam mit zwei Herren und einer Dame herein. Guten Morgen die Herren und Damen , grüßte er höflich. An die anderen Drei gewandt meinte er "Also nur vernehmen wenn sie wach ist. Sie hat bis vor zwei Stunden nicht geschlafen. " Staatsanwaltschaft Polt, das sind die Kollegen vom Jugendamt, Herr Weis und Frau Mut. Wir wollten mit Laura reden, da sie aber schläft fällt dies flach, wir holen dies nach mit ihrem Anwalt wenn sie wieder gesund ist. ", meinte Staatsanwalt Polt. Der große kräftige Mann hatte eine warme Stimme und sprach auch etwas gedämpft, damit Laura nicht aufwachte. Er sah den Amtleiter Herrn Weis und dessen Vertretung Frau Mut an, diese nickten zustimmend. RA Thaler gab ihm das Gutachten. Sie lasen sich es durch. Dann ging Herr Weis aus dem Zimmer. Einige Minuten später wachte Laura auf und suchte die Hand von Michael. Sie sah die ganzen Menschen und mit Tränen in den Augen sagte sie. "Gell Michael ich muss ins Heim, die sind doch vom Jugendamt." Bevor Michael was sagen konnte trat Frau Mut ans Bett von ihr. Auch sie hatte eine ruhige und warme Stimme. "Nein, Laura wir sind zwar vom Jugendamt, aber deine Chancen, bei Frau Dr. Thaler und Dr. Lüdwitz wohnen zu dürfen stehen nicht schlecht. Wie geht es dir.? Kannst du langsam uns erzählen was dir gestern und deiner Schwester Lisa vorgestern, ja wie es euch die letzten 3 Jahre ergangen ist. Wenn du nicht mehr kannst weil zu müde bist, dann höre einfach auf. Dr. Lüdwitz, Dr. Thaler, Dr. Harland und Dr. Stein sind da, sie bleiben das auch. Langsam begann Laura zu berichten. Doch nach einigen Minuten stockte sie. Sie war zu schwach. Michael griff ein und meinte an Frau Mut gewandt. " Sie kann nicht mehr, sie ist zu schwach bitte fordern sie nicht mehr." "Laura das was du mir erzählt hast ist traurig, aber wir werden dir helfen.", meinte Frau Mut. Herr Weis hatte einen Teil mitbekommen. Laura fielen die Augen zu. Sie schlief ein. Bis auf Mark verließen alle das Zimmer und gingen ins Besprechungszimmer von Dr. Stein.

Herr Weis ergriff das Wort. "Herr Staatsanwalt Polt es stimmt alles. Jedenfalls das was ich vorhin verstanden habe. Laura ist zu schwach um eine gute Aussage von ihr zu bekommen. Jedenfalls ist ihr Onkel schon angemahnt worden, da die Schule in München, das Gymnasium das sie besucht, hatte schon Anzeige erstattet und die liegt auf dem Tisch der Kollegen in München. Mit diesen habe ich telefoniert. Die Akte geht an uns nun. Ich stelle als Jugendamtsleiter nun Strafantrag gegen den Onkel von Laura und Lisa. Herr RA Thaler wird mich sicher unterstützen. Auch bekommen sie von mir die Mitteilung, dass das Sorgerecht von Laura an Dr. Karin Thaler geht. In diesem Moment kam eine Schwester zur Türe rein. Herr Weis unterbrach. "Dr. Lüdwitz, Dr. Thaler sie sollen zur Laura kommen. ", teilte sie mit. Michael ging dann zu Laura. Sie war verzweifelt, aber er konnte sie beruhigen. Er ging wieder. Nach einiger Zeit schlief sie wieder. Mark war noch da. Die Türe ging auf und Biggi kam rein. Sie setzte sich ans Bett von Laura und streichelte sie. Da wurde sie ruhigen. Mark ging zum Besprechungszimmer. Er trat ein. Es wurde auch noch beschlossen, dass die Großmutter bis zum Verhandlungsbeginn keinerlei Kontakt zu Laura haben dürfte. Hat jemand noch Fragen?, wollte Staatsanwalt Polt wissen. "Ja ich. Wann wird die Leiche von Lisa zur Bestattung freigeben?", fragte Karin mit Tränen in den Augen. " Sie wird wahrscheinlich am Dienstag freigegeben, da sie ja erst nach dem Wochenende obduziert wird. Soll sie dann hierher überführt werden?, wollte Staatsanwalt Polt wissen. Karin nickte nur.

Laura erholte sich von der OP den Umständen entsprechend gut. Nach einer Woche war die Beerdigung von Lisa. Am Tage der Beerdigung war folgende Anzeige in der Zeitung zu lesen.

Das beste was ich hatte. Nur weil jemand sein Vergnügen wollte musstet du sterbenLisa Wächter

Grüße mir Papa und Mama,

Deine Laura

Laura kam erst einen Tag davor heim, zu Karin und Michael. Dirk wartete schon an der Türe. Als sie auf ihn zukam, nahm er sie schweigend in die Arme. Da Laura Lisa nochmals sehen wollte fuhren sie zum Friedhof wo, sie aufgebahrt war. Sie traten ein. Da lag Lisa mit einem Lächeln im Gesicht. Laura stand vor dem Sarg und sah sie an. Irgendwann löste sich ihre innere Anspannung und sie drehte sich um und sah dass Michael und Karin weinten. Auch über Dirks Augen liefen dicke Tränen. Sie legte ihren Kopf auf Dirks Schulter und begann zu weinen. Nochmals drehte sie sich zum offenen Sarg um ging hin streichelte ihre Schwester und meinte zu ihr "Grüße Papa und Mama von mir und sage Papa dass ich Pilotin werde. Sag ihm auch dass ich nun bei Karin, Michael und Dirk bin. Ich liebe dich Lisa. Sie ging zurück wo sie Dirk in den Arm nahm und sie dann gingen. Als sie heimkamen wartete schon der Rest der Medicopter -Crew auf sie. Biggi hatte auch Tränen in den Augen vom vielen Weinen. Gina und Stella ebenfalls. Sie hatten Salat und Steaks, sowie Getränke dabei. Laura sah Jens. Er erinnerte sie an ihren Papa. Am Tage darauf war die Beerdigung von Lisa die bei Thomas beigesetzt wurde. Laura brach nach der Beerdigung auf dem Weg vom Friedhof zusammen. Dirk trug sie zum Auto. Als sie aufwachte fand sie sich in ihrem Zimmer wieder und Dirk sahs am Bett.

So vergingen drei Wochen. Laura half Stella genauso wie Dirk. Wenn sie Freistunden hatten, dann waren sie dort. Peter sah das gerne, da er dann wusste Stella hat Arbeitsverbot, da Laura sehr streng war mit ihr und Peter immer Recht gab. Laura kam nach einem frühen Unterrichtsschluss zu ihr. Sie begrüßte sie mit einem Kuss. Dann machte sie ihr die Küche und die Wäsche. Stella war nur müde. Als Peter kam war sie eingeschlafen und Laura spielte mit Oliver aber in der Wohnung war so sauber aufgeräumt. Peter lies Stella schlafen. Laura ging noch einkaufen und dann fuhr sie heim. Zuvor ging sie zum Grab von Lisa und Thomas. Es war schon fast dunkel als sie heimkam. Michael und Dirk warteten auf sie. Sie hatte kurz auf dem AB mitgeteilt wo sie war. Als sie kam hatte sie noch rotgeweinte Augen. Michael nahm sie in den Arm und drückte sie. Sie aßen, nur Lauras Hunger war nicht groß.

Es verging noch ein Monat. Freitagnachmittag die A-Crew hatte Dienst danach war Wochenende für alle. Das freute alle. Stella wollte mit Peter und Oliver nach Dienstschluss noch Eisessen gehen. Sie war auf dem Weg zur Basis. Als sie um die Kurve kam sah sie den Heli landen. Die A-Crew stieg aus. Langsam ging sie auf Peter zu nur der hatte nur die Dusche im Kopf und ging zum Hager. Max schüttelte verständnislos den Kopf. Stella lachte nur. Kurze Zeit später schrie sie auf. Sie fasste sich an den Rücken. Michael hatte den Schrei gehört, denn er wollte von Mark noch ein Buch haben bevor er zu Karin heimwollte mit der er noch weggehen wollte. Michael sah Stella sich vor Schmerz krümmen und lief zu ihr hin. Zu Max gewandt meinte er "Mach das Peter kommt und hole Jens, Stella muss in die Klinik, sie 2-Minuten Wehen." Max nickte nur und rannte erst gegen die Türe der Basis dann dorthinein. Jens kam sofort angerannt. Währendessen hatte Michael sie im Helikopter hingelegt. "Peter, Peter mach endlich Dampf.", rief Jens und trieb Peter an. Sie kamen nun zu zweit durch die Türe als sie ein schreien hörten, dann nochmals eins. Als sie zum Heli kamen, meinte Michael nur "Herzlichen Glückwunsch, Peter zu zwei Söhnen, die beiden hatten es mächtig eilig. Auch dir alles Gute Stella und gute Nerven mit 4 Männern." , Michael scherzend. "Danke Michael. Beim nächsten Mal gibt’s ein Mädchen, denn alle guten Dinge sind drei. Ach sie heißen Marius und Lukas Berger.", meinte Stella. Michael musste über das entsetzte Gesicht des Sanitäters und Freundes so lachen, dass Mark und Max angelaufen kamen. Nach kurzer meinte er "Jens, wir fliegen nicht die Klinik sondern die Heimat an.", "Klar ich lande im Garten und dann darfst du heute noch mal arbeiten Michael." ,scherzte der Pilot. Sie flogen die Mutter und Kinder heim.

Karin hatte das Abendessen gerichtet und wartete auf Laura, die von einer Wanderung kam, sowie Michael und Dirk. Dirk war beim Fußball spielen gewesen. Es sperrte sich die Türe und eine Laura die tropfnass war stand vor ihr. "Die Wanderung war toll nur der Regen nicht. Ich gehe in die Wanne. Karin ich glaube ich, ich liebe Dirk. Wie kann das nun kommen. ", meinte Laura. Karin nahm sie in die Arme. "Genieße seine Liebe Laura. Du hast sie sehr nötig nachdem was war. So nun gehe in die Wanne sonst bist du morgen krank.", gab ihr Karin zur Antwort.

Kurze Zeit später kam Michael. Er lehnte am Türrahmen der Küche. "Das war ein Tag. Erst 12 Stunden OP und dann können es zwei nicht erwarten auf die Welt zu kommen. Stella hat zwei Buben. Marius und Lukas heißen sie . Heligeburt. " Michael sah etwas geschafft aus, als Karin ihn küsste war die Anspannung wie weggeblasen. Sie erzählten es Laura und Dirk die sich freuten. "Wir sollen nochmals kommen, auf einen Sekt.", sagte Michael. "Also Dirk ab nächste Woche heißt es für uns auf 3 Racker aufpassen, wenn Stella und Peter weggehen, denn alleine schaffe ich es nicht. Drei Männer sind zu viel für mich. Da musst du schon mit." meinte Laura mit einem Augenzwingern. Dirk zwinkerte zurück und musste feststellen, dass Laura in ihrer marinefarben Jeans und dem weißen Pullover fastzierend aussah. So machten sich noch Karin, Dirk und Michael fertig und dann fuhren sie zu Stella und Peter. Stella machte ihnen die Türe auf. Auf Lauras Frage wie es ihr ginge meinte mit einem Lachen. "Ging’s mir jemals schlecht? Denke nicht! Aber Peter ist ziemlich fertig der Arme." Sie lachten und verbrachten einen schönen Abend.

Nachdem alle gegangen waren, Stella hatte sich in den Sessel gesetzt und sah an sich herunter auf ihre Figur. Sie war nicht so zufrieden mit ihr, denn sie hatte mal wieder zugenommen. Als wieder hoch sah, stand Peter vor ihr, in der einen Hand eine Flasche Sekt und in der anderen ein kl. Geschenk.

Was liebe ich diesen Kerl auch wenn ich ihn wie Enrico (ihr Bruder) regelmäßig an die Wand klatschen könnte, mit seinen Gesundheitssprüchen. , dachte sie sich. Nun sah sie ihn etwas spitzbübisch an und als Peter sein Hände gelehrt hatte, zog sie ihn mit einem eleganten, aber doch sehr heftigen Ruck zu sich hinunter und küsste ihr.

Niemand konnte sie nun ihrer Zweisamkeit stören. Als sie ihn fragte ob er glücklich sei, kam nur ein stürmischer Kuss als Antwort.

Copyright 2004: Daniela

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