Ein neues Leben
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Crew des SAR 71 | |
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Piloten |
Thomas |
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Bordmechaniker |
Wolke/Biggi |
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Sanitäter |
Jonny |
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Notärztin |
Sabine |
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Crew des Medicopter 117 |
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A- Crew |
B- Crew | |
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Piloten |
Jens Köster |
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Sanitäter |
Peter Berger |
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Notärzte |
Dr. Michael Lüdwitz |
Dr. Karin Thaler |
Weitere Personen:
Andreas Schwerin
Max und Lisa Lüdwitz
``Brigitte komm wieder her. Ich rede mit dir´´ die Junge Frau drehte auf der Treppe um und sah zu dem älteren Mann der noch immer in der Tür zum Arbeitszimmer stand. ``Ich aber nicht mit dir. Außerdem redest du nicht sondern du kommandierst oder schreist. Hier läuft das nicht wie in deinem Büro, alle Tanzen nach deiner Nase. Ich bin die ganzen letzten Jahre alleine Klar gekommen. Jetzt brauche ich keinen Vater mehr der mir vorschreibt was ich tun soll. Kümmer dich um deine Wähler und lass mich in Frieden.´´ Wütend lief sie weiter nach oben und Kurz darauf konnte man zwei Türen knallen hören. Biggi ließ sich auf ihr bett fallen und weinte. Warum tat er ihr das an?
Der Mann ließ sich in den Sessel vor seinem Schreibtisch fallen und sah seufzend auf das Bild seiner Tochter und seiner Frau. Beide Bilder standen auf seinem Schreibtisch. Seine Frau war bei einem Helikopter Absturz gestorben. Das war jetzt Zehn Jahre her. Seit dem lebte er eigentlich nur für seine Arbeit. Seine Tochter wurde von einem Kindermädchen erzogen und beaufsichtigt. Er selber hatte kaum mitbekommen wie Biggi sich entwickelt hatte. Er wusste nicht was sie für Interessen hatte oder was sie für Freunde hatte. Das einzige was ihn interessiert hatte waren ihre Zeugnisse. Da diese alle gut waren kümmerte er sich nicht weiter darum. Er war ein angesehener Politiker. In zwei Wochen würden die ersten Wahlen sein. Er wollte das Biggi ihr Abitur machte und einen Ordentlichen Beruf erlernte.
Biggi war mittlerweile aufgestanden. Sie ging zu ihrem Schreibtisch und nahm das Goldkettchen ab das sie um denn Hals trug. Daran war ein kleiner Schlüssel der zu dem Schloss an der obersten Schublade gehörte. Nachdem sie diese geöffnet hatte nahm sie ein kleines, zusammengefaltetes stück Papier heraus. Ihr Piloten schein. Sie hatte ihn heimlich gemacht. Vor drei Wochen. Damit war für sie ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Ein Traum den ihr Vater ihr verboten hatte. Sie hielt den Schein in den Händen und Träumte von ihren Stunden in der Luft. Am Liebsten flog sie wenn die Sonne hinter den bergen auf- oder unter ging. Plötzlich klopfte es an ihrer Tür und nur wenige Sekunden später trat ihr Vater ein. Schnell ließ Biggi den Schein in ihrer Schublade verschwinden. Ihr Vater folgte ihr mit den Augen und sah sie fragend an. ``Was willst du?´´ fragte Biggi und ignorierte seinen Fragenden Blick. ``Bitte Brigitte las uns noch einmal miteinander reden.´´ Ihr Vater Andreas setzte sich in einen der Sessel die am Fenster standen. ``Worüber?´´ ``Ich will das du dein Abitur machst´´ ``Und ich will kein Abi machen sondern Pilotin werden. ``Du wirst aber keine Pilotin. Du wirst einen ordentlichen Beruf erlernen und dann sehen wir weiter´´ ``Nein, Nein und noch mals nein. Und wenn du so weiter machst höre ich sofort auf.´´ schrie Biggi. Sie schloss die Schublade wieder ab, hängte sich das Kettchen um und schnappte sich ihre Jacke. ``Wo willst du hin?´´ ``Weg´´ antwortete Biggi kurz und verließ das Zimmer. Kurz darauf hörte Andreas die Haustür zu Schlagen und wie Biggi mit ihrem Motorrad weg fuhr. Er seufzte und ging wieder nach unten.
Biggi war eine weile durch die Gegend gefahren als sie zu einer Disco kam. Sie stellt ihr Motorrad ab und betrat den überfüllten Raum. Es war sehr laut und stickig aber das machte ihr nichts. Sie kämpfte sich zum Tresen durch und bestellte sich etwas. Schon nach ein paar Momenten war sie mit ihren Gedanken wieder bei ihrem Vater. Dauernd war ihm seine Karriere wichtiger gewesen als sie. Immer wieder musste sie dieses oder jenes tun um seinem ruf in der Öffentlichkeit nicht zu schaden. Er setzte sich dafür ein das Schulen neu gebaut oder verschönert wurden. Er forderte die Eltern der Kinder immer wieder auf ihnen zu zuhören und die zeit mit ihnen zu genießen. Mittlerweile wusste Biggi das dass alles nur eine Fassade war. Dahinter befand sich ein Politiker dem andere wichtiger waren als seine Tochter und der vor allem wollte das diese ihm keine Schwierigkeiten machte. ``So allein?´´ erschrocken drehte Biggi sich um. Neben ihr stand ein Junger man in Jeans und T-Shirt. Darüber trug er eine Braune Piloten Jacke. Seine Eisblauen Augen Faszinierten sie sofort doch sie ließ sich nichts anmerken. Herausfordernd sah sie ihn an. ``Das kann sich jede Minute ändern´´ sie drehte sich um und stützte die Arme auf den Tresen. Der Mann setzte sich neben sie. ``Thomas´´ er hielt ihr die Hand hin. ``Biggi´´ antwortete Biggi und lächelte ihn kurz an. Der Mann bestellte sich auch etwas und wendete sich dann wieder ihr zu. ``Tanzt du?´´ ``Klar´´ antwortete Biggi ohne sich zu bewegen. ``Tanzt du auch mit mir ?´´ ``Weiß ich noch nicht´´ Biggi grinste vor sich hin. Langsam wurde ihre Stimmung besser. Sie wusste das sie nicht gerade nett zu Thomas war doch sie wollte ausprobieren wie lange er das Spielchen mit spielte. Thomas gefiel ihr und sie hoffte das aus dem Abend mehr werden würde. ``Und wann entscheidest du ob du mit mir tanzt?´´ Biggi überlegte einen Moment und stand dann auf. Thomas folgte ihr lachend. Nachdem sie eine weile getanzt hatten gingen sie zurück zur Bar. ``Sag mal ist Biggi dein Richtiger Name?´´ wollte Thomas wissen. ``Nein. Ich heiße eigentlich Brigitte aber auf diesen Namen reagiere ich allergisch. Also wenn du vorhast den rest des abends mit mir zu verbringen erwähne ihn lieber nicht´´ Biggi grinste ihn an und Thomas lachte. ``Ist angekommen´´ bereits eine stunde später war Biggis schlechte Laune wir weg geblasen. Sie genoss die Zeit mit Thomas. Er konnte sie immer wieder zum Lachen bringen und das gefiel ihr. Erst lange nach Mitternacht machten sie sich auf den weg nach draußen. Sie hatten beschlossen mit dem Taxi zu Biggi zu fahren. Dort angekommen staunte Thomas nicht schlecht. ``Wow nicht schlecht. Dein Vater scheint Kohle zu haben´´ Biggi zuckte nur mit den Schultern und Thomas merkte das sie auf dieses Thema nicht sehr gut zu sprechen war. Biggi schloss die Haustür auf und so wie sie es erwartet hatte stand ihr Vater sofort in der großen halle. ``Wo warst du? Es ist nach Mitternacht. Und wer ist dieser Mann?´´ ``Werder das eine noch das andere geht dich etwas an. Ich werde nächsten Monat 19.´´ Ohne ihn weiter zu beachten ging Biggi nach oben. Thomas folgte ihr. In ihrem Zimmer angekommen lehnte Biggi sich an die Tür. ``Entschuldige´´ murmelte Biggi. Thomas schüttelte nur den Kopf und streichelte zärtlich ihre Wange. ``Du musst dich nicht entschuldigen.´´ er lächelt sie an und setzte sich in einen der Sessel. ``Möchtest du noch etwas Trinken?´´ wollte Biggi wissen. Thomas nickte. Biggi verschwand nach draußen und kam zehn Minuten später wieder zurück. Sieh gab Thomas ein Glas Rotwein und setzte sich ihm gegenüber aufs Sofa. Thomas sah von dem Buch auf und lächelte. ``Das ist ja ein Richtiges Fachbuch und ein gutes dazu.´´ dabei hob er das Buch hoch in dem er gelesen hatte. Als Biggi es sah erschrak sie. ``Was ist?´´ wollte Thomas wissen. Biggi schüttelte den Kopf und ging zum Fenster. ``Bitte gib mir das Buch wenn du fertig bist´´ bat sie mit leiser stimme. Thomas legte das Buch neben sich und stand auf. Er stellte sich hinter sie und nahm sie in den Arm. ``Hey alles Ok?´´ Biggi nickte. Sie lehnte sich an Thomas und schloss die Augen. Eine weile blieben sie so stehen und sahen in den Dunklen Himmel. Schließlich setzten sie sich zusammen aufs Sofa. ``Möchtest du mir nicht erzählen was los ist?´´ ``Ich weiß nicht.´´ Biggi zögerte. ``Du musst nicht. Es war nur ein Angebot´´ sagte Thomas sofort. Biggi lächelte ihn dankbar an. Eine weile saßen sie sich schweigend gegenüber. Plötzlich streckte Thomas seine Hand aus. Nach kurzen zögern nahm Biggi sie. Sie stand auf und ging zu ihm. Thomas stand ebenfalls auf. Eine weile standen sie einfach nur voreinander. Ganz langsam kamen sich ihr Gesichter näher bis sie sich schließlich küssten. Ganz vorsichtig küssten sie sich immer wieder. Langsam gingen sie zu Biggis bett und ließen sich darauf fallen. Vorsichtig zog Thomas ihr den Pullover aus. Nach einer weile schliefen sie miteinander. Später lagen sie eng aneinander gekuschelt unter der Decke. Biggi lag mit dem Rücken zu Thomas. Er hatte sie von hinten um arm und küsste zärtlich ihren Hals. Nachdenklich schaute Biggi nach draußen. Thomas bemerkte das sie mit ihren Gedanken wo anders war. ``Was ist los?´´ fragte er leise. Biggi seufzte und drehte sich um. ``Du hast ja schon gemerkt das mein Vater jede menge kohle hat. Er ist ein angesehener Mann. Er will das ich mein Abi mache und einen ``Ordentlichen´´ beruf erlerne. Nur leider haben wir beide unterschiedliche ansichten was den Ordentlichen Beruf angeht. Ich möchte Als Pilotin arbeiten. Den Schein habe ich vor einiger zeit gemacht.´´ ``Du hast den Pilotenschein?´´ Biggi nickte. ``Ja aber mein Vater weis davon nichts und ich bin mir scher er würde ihn mir weg nehmen.´´ Biggi erzählte ihm nach und nach alles was sie bedrückte. Es tat ihr gut endlich jemandem alles sagen zu Können. Irgendwann schlief sie beide ein. Am nächsten Morgen wachte Biggi sehr Früh auf. Thomas schlief noch. Sie blieb noch eine weile liegen und beobachtet ihn. Dabei bemerkte sie das sie gerade dabei war sich in ihn zu verlieben. Sie lächelte kurz und stand dann auf. Nachdem sie über Telefon die Köchin gebeten hatte ihr das Frühstück aus Zimmer bringen zu lassen ging sie Duschen. Als sie unter der Dusche stand fing sie an zu Träumen während das warme wasser über ihren Körper lief. Zusammen mit Thomas saß sie in einem Heli. Sie Flogen über eine Große, Grüne wiese. Am Horizont ging die Sonne hinter den bergen auf. Biggi drehte den Kopf zu Thomas der sie zärtlich anlächelte. Plötzlich spürte sie eine hand auf ihrer Schulter. Erschrocken öffnete sie die Augen. Vor ihr stand Thomas. ``Entschuldige ich wollte dich nicht erschrecken.´´ lächelte er. Biggi gab ihm einen Kuss und lächelte ebenfalls. ``Schon Ok. Hab gerade nur etwas geträumt.´´ Thomas nickte. Zärtlich seiften sie sich gegenseitig ein. Eine Viertelstunde später waren sie mit Duschen Fertig und es dauerte noch weitere 10 Minuten bevor sie angezogen waren. Sie setzten sich zusammen auf das Sofa und fingen an zu Frühstücken. Plötzlich fiel Thomas Blick auf die Uhr. ``Sch... ich muss zum Dienst. Hast du Lust mich zu begleiten?´´ Biggi nickte sofort. Sie wusste nicht wo Thomas arbeitete aber alles würde besser sein als Schule. Also machten die beiden sich fertig und gingen nach unten. Dort kam ihnen sofort Biggis Vater entgegen. Als der seine Tochter in sah wie sie die hand dieses fremden Mannes hielt wurde seine Laune noch schlechter. ``Brigitte´´ Biggi blieb stehen. Biggi gab Thomas einen Zärtlichen Kuss, bei dem sich ihr Vater leicht abwendete, und bat ihn draußen auf sie zu warten. Als Thomas draußen war wendete sich ihrem Vater zu. ``Was ist?´´ wollte sie unfreundlich wissen. ``Du warst nicht beim Frühstück´´ meinte er vorwurfsvoll. ``Wir haben oben gefrühstückt´´ antwortete sie nur knapp. Biggi drehte sich um und öffnete die Tür. ``Wo willst du hin?´´ wollte ihr Vater sofort wissen. ``Ich gehe jetzt mit Thomas die nächste Bank ausrauben´´ sagte Biggi und verlies das haus. Als ihr Vater Realisiert hatte das sie ihn verarscht hatte war sie schon längst bei Thomas. Der nahm sie kurz in den Arm bevor sie in Biggis Auto stiegen und Thomas zu seiner Dienststelle fuhr. Eine Viertelstunde später hielt Thomas vor einem Großen Gebäude. Biggi sah sich verwundert um. ``Wo sind wir hier?´´ wollte sie wissen. Thomas stieg aus und legte einen Arm um ihre Schulter. ``Hier arbeite ich.´´ zusammen gingen sie um das Gebäude. Vor sich sah Biggi nun einen großen Landeplatz. Auf diesem Stand eine SAR 71. Biggi staunte nicht schlecht. ``Komm ich stelle dir die anderen vor.´´ Biggi folgte ihm in den AR. ``Hey Leute, Guten Morgen.´´ Rief Thomas fröhlich als er den Raum betrat. ``Und das hier ist Biggi.´´ dabei deutete er auf sie. Eine Junge Frau mit Blonden Haaren kam auf sie zu. ``Hallo ich bin Sabine Petersen. Die Notärztin. Das da ist Jonny unser Sanitäter. Thomas, Wolke ist krank und kann die ganze Woche nicht kommen. Und die nächste wahrscheinlich auch nicht. Wolke ist unser Bordmechaniker und ohne dürfen wir nicht Fliegen.´´ Meinte sie an Biggi gewannt. ``Dank Sabine ist gut.´´ ``Nee das ist gar nicht gut weil wir keinen Ersatz haben´´ ``Wir haben doch Biggi´´ grinste Thomas. Alle sahen Biggi an. ``Ich weiß nicht´´ zweifelte Biggi. ``Warum? Den Pilotenschein hast du doch und du willst Fliegen. Wo ist das Problem?´´ wollte Thomas wissen. Biggi nickte und gab nach. ``Willkommen im Team´´ sagte Sabine und nahm sie Freundschaftlich in den Arm. Thomas gab ihr einen Kuss. ``Komm ich zeige dir das Gebäude´´ meinte Sabine und verschwand mit Biggi aus dem AR. Auf dem Weg zum Hubschrauber meinte Sabine. ``Ich freue mich das du da bist. So ganz alleine zwischen drei Männern ist manchmal doch recht schwierig.´´ Biggi grinste. ``Euer Bord Mechaniker, heißt der wirklich Wolke?´´ ``Nein eigentlich heißt er Jan. keine Ahnung wie er den nehmen Wolke abbekommen hat.´´ Die beiden Frauen verstanden sich Prima und kamen eine stunde später lachend in den AR zurück. Thomas und Jonny saßen vor dem Fernseher. ``Biggi komm mal bitte her´´ bat Thomas. Sie als er sie sah. Biggi ging zu ihm und sah auf den Bildschirm. ``... ich bin selber Vater und ich weiß wie schön es ist wenn man die Zeit mit seinen Kindern verbringen kann und sie Aufwachsen sieht. Es ist wichtig für sie dazu sein und ihnen zu zuhören wenn sie Probleme oder Wünsche haben...´´ Biggi sah sauer auf den Bildschirm. ``Worum geht’s da?´´ fragte sie leise. ``Ich weiß nicht so genau ich glaube um die nächsten Wahlen.´´ antwortete Jonny. ``Der soll nicht so einen Müll reden´´ zischte Biggi. Sabine und Jonny sahen sie verdutzt an. ``Also ich finde es gut was er sagt´´ meinte Sabine. ``Ja ich auch. Er ist bestimmt ein super Vater.´´ stimmte Jonny ihr zu. ``Er ist ein scheiß Vater´´ sagte Biggi und ging nach draußen. Jonny und Sabine sahen ihr perplex nach. ``Er ist ihr Vater´´ sagte Thomas und ging ihr nach. Biggi saß im Heli als Thomas zu ihr kam. Er nahm sie in den Arm und Biggi war froh ihn gefunden zu haben. Doch lange konnten sie die Zweisamkeit nicht gießen da ein Einsatz kam. Für ein paar Stunden konnte Biggi ihren Vater vergessen.
In den nächsten zwei Wochen vertrat Biggi Wolke. Ihr ging es so gut wie schon lange nicht mehr. Sie durfte Fliegen und sie hatte neue Freunde. Zu Hause war sie nur selten. Meistens dann wen sie wusste das ihr Vater nicht da war. Nach und nach hatte sie immer mehr ihrer Klamotten bei Thomas gelagert. Gestern war ihr letzter tag gewesen. Traurig kam sie nach hause. Thomas hatte schicht. Als sie in ihr Zimmer kam bemerkte sie das die Schublade ihres Schreibtisches offen stand. Sofort lief sie darauf zu doch der Pilotenschein und die Bücher waren weg. Genau wie ihr Digicam. Mit der hatte sie ein paar kleine Filme gemacht in den letzten zwei Wochen. ``Suchst du das hier?´´ fragte ihr Vater. Biggi drehte sich erschrocken um. Ihr Vater stand in der offenen Tür. In der hand hielt er ihre Bücher und die Camera genauso wie den Pilotenschein. Sie wollte ihm die Sachen abnehmen doch Andres trat zurück. ``Du hast Hausarrest. Du wirst dich hinsetzen und lernen damit du den Stoff der letzten Zwei Wochen wieder aufgeholt bekommest. Außerdem kann es nur gut für dich sein wenn du diesen Piloten nicht wieder siehst.´´ Biggi sah ihn entsetzt an. ``Das kannst du nicht machen.´´ ``Oh doch ich kann das merkst du doch.´´ sagte Andreas und ging nach unten. Biggi stand da und konnte es nicht glauben. Sie wusste das ihr Vater dafür sorgen würde das sie das haus nicht verließ doch sie wusste das sie hier weg musste. Leise ging sie zu ihrem Schrank und begann ihre Sachen zu Packen. Nach einer Viertelstunde war sie Fertig. Sie versteckte den Koffer unter ihrem bett und setzte sich and den Schreibtisch. Ihr Vater kam noch ein paar mal um zu kondolieren ob sie auch wirklich lernte und zu seiner Verwunderung tat sie das. Beim Abendessen saßen sie sich schweigend gegenüber. Ihr Vater hatte sie dazu gezwungen mit Ihm zu Essen. Nach dem Essen setzte Biggi sich wieder an den Schreibtisch. Sie wartete darauf das ihr Vater endlich ins Bett ging. Endlich um Kurz nach Zwölf hörte sie wie er im Stockwerk über ihr zu Bett ging. Biggi wartete noch eine weile, nahm ihren Koffer und schlich nach unten. Den Koffer brachte sie in ihr Auto als ihr der Pilotenschein wieder einfiel. Sie schlich sich zurück ins Haus und Suchte ihn in dem Schreibtisch ihres Vaters. Sie war sich sicher das ihre Sachen hier sein mussten. Endlich hatte sie die Sachen gefunden. Sie wollte gerade die kleine Tür am Schreibtisch schließen als ihr ein Foto und ein Zeitungsartikel in die Hände fiel. Auf dem Bild erkannte sie ihre Mutter. Im Selben Moment hörte sie wie ihr Vater herunter kam. Sie steckte den Artikel ein, nahm ihre Sachen und lief nach draußen. Ihr Vater hörte nur noch wie ihr Auto aus der Hofeinfahrt fuhr. Als er nach draußen lief sah er nur noch die Rücklichter ihres Wagens. Stinksauer ging er wieder ins Haus. Biggi fuhr auf dem direkten weg zur Basis. Total aufgelöst kam sie in den AR. ``Biggi was ist passiert?´´ wollte Sabine wissen. ``Ist Thomas in seiner Bude?´´ fragte Biggi ohne auf ihre Frage einzugehen. Thomas bewohnte eine kleine Wohnung hier im Basisgebäude genau wie Jonny. Sabine nickte nur. Biggi lief sofort weiter. Sie Klopfte nur kurz an und betrat dann das Zimmer. Thomas drehte sich erschrocken um. ``Biggi was ist los?´´ fragte er sofort und nahm sie in den Arm. ``Mein Vater hat mir meine Sachen abgenommen und mich gezwungen zu lernen. Er hat mir Hausarrest erteilt. Ich habe meine Sachen vorhin genommen und bin abgehauen. Dabei habe ich das hier gefunden.´´ Sie gibt Thomas den Zeitungsartikel den sie unterwegs bereits gelesen hatte. Thomas nahm ihn in die eine Hand. Den anderen Arm legte er um Biggi die sich an seine Schulter lehnte.
Frau, des im Walkampf stehenden Politikers Andreas Schwerin Tödlich verunglückt!!!
Gestern, am Samstag den 09.11.1988 gegen 9:30 Uhr startete Lea Schwerin mit einem Hubschrauber zu ihrem Wöchentlichen Ausflug. Nach ca. einer Stunde begann die Tragödie die das Leben ihrer Familie für immer verändern sollte. Der Funkkontakt brach ab und sie verlor die Kontrolle über den Hubschrauber. Die Ursache war ein Defekt in der Mechanik. Frau Schwerin versuchte eine Notlandung jedoch ohne erfolg. Der Helikopter stürzte zwischen Traunstein und St. Leonhart ab. Passanten konnten die Frau retten bevor der Helikopter in Flammen aufging. Mit schweren Verletzungen wurde sie vom Eintreffenden Notarzt in die Klinik nach Traunstein gebracht. Dort Stabilisierte sie sich nach einer Schweren Operation. Alle Atmeten erleichtert auf. Jedoch in der Nacht setzte Plötzlich der Herzschlag aus. Die Ärzte Konnten nichts mehr tun. Sie Starb an der Schwere ihrer inneren Verletzungen. Zurück lies sie ihren Mann Andreas Schwerin und ihre Tochter Brigitte (3).
Tageszeitung Traunstein 10.11. 1988 (M.P)
Thomas sah Biggi an. ``Er hat immer gesagt sie währe abgehauen. Warum hat er mich so angelogen?´´ ``Ich weiß es nicht. Aber jetzt weißt du warum er immer so dagegen war das du Pilotin wirst.´´ versuchte Thomas sie etwas zu beruhigen. ``Aber das ist noch lange kein grund hier so einen Aufstand zu machen´´ Biggi fing an zu weinen und Thomas versuchte sie zu trösten. Plötzlich klopfte es an Thomas Tür und Sabine betrat den Raum. ``Entschuldigt. Aber vorne ist Biggis Vater.´´ Biggi sah erst zu Sabine und dann zu Thomas. Thomas drückte ihre hand und zusammen gingen sie nach Vorne. ``Brigitte was tust du hier?´´ ``Na was schon?´´ fragte sie trotzig. Ihr Vater kam auf sie zu doch Biggi wich zurück. ``Lassen sie sie in Ruhe. Biggi hat hier als Bordmechanikerin gearbeitet und ich werde ihr helfen einen Job als Pilotin zu bekommen. Sie könnten sie nicht Zwingen das zu tun was sie wollen. Biggi muss ihr eigenes Leben leben und ich werde sie Unterstützen.´´ ``Aber...´´ Biggis Vater versuchte es noch einmal doch mittlerweile hatte sich die ganze Crew um Biggi versammelt und sahen ihn warnend an. Andreas sah ein das er keine Chance mehr hatte. Er drehte sich um und verließ sie Basis. Die Freunde fielen sich gegenseitig um den hals den sie wussten das sie gewonnen hatten.
Zwei Wochen Später zogen Biggi Und Thomas nach St. Johann im Pongau. Dort gab es ebenfalls eine Rettungsbasis. Dort hatte ein freund von Thomas ihnen Arbeit besorgt. Thomas und Biggi fiel der Abschied von ihren Freunden schwer doch sie konnten sich ja besuchen. Biggi war Glücklich. Endlich konnte sie Frei das Leben leben das sie Liebte. Zusammen mit dem Mann den sie Liebte.
Ende Teil 1
Copyright 06.06.2005: Mareike