Ein Hund, der Leben retten und einsame Herzen zusammenführt

Es war Sommer und die B-Crew saß, sich Luft zufächernt in der Basis und wartete auf den Schichtwechsel. "Oh mann, wäre doch nur schon Wochenende", jammerte Gina. "Ja da hast du recht, dann könnten wir endlich unsere Ausflug starten", meinte Karin. "Mädels es ist doch schon Freitag, jetzt macht mal nicht schlappt", grinste Enrico. Doch schon gleich drauf hörten sie das Rotorengeräusch des Helikopters. "Na endlich! Das hat ja ewig gedauert! Was war denn los? STAU?", frage Gina hämisch.

"Ja ha ha ha! Nein, es war gar keiner da den wir hätten retten können", erklärte Thomas. "Wie? Das müsst ihr uns jetzt aber schon genauer erklären. "Na dann passt mal auf", fing Mark an. "Während dem Flug bekamen wir wie immer unsere Koordinaten und diesen folgten wir auch wie immer. Doch als wir an dem beschriebenen Ort ankamen war keiner da.", beendete er.

"Na das wird aber teuer. Wer meldet denn einfach so falschen Alarm?

Währenddessen bei Mike und Stefan und Paul, drei Gangstern, die sich im Gebüsch versteckt hatten "Sag spinnst du denn jetzt vollkommen, du kannst doch nicht einfach die Luftrettung alarmieren, denkst du die würden ihn einfach so behandeln und sich nichts bei dem vielen Geld denken?", raunte Paul. "Ja aber Mike braucht doch Hilfe, er ist verletzt, meinte Stefan. "Ja da muss er durch, wenn er auch so blöd ist und nicht aufpassen kann. Los jetzt, ab da hoch, da gibt es ein paar Hütten.", meckerte Paul.

"Eben deswegen wundert es uns auch, dass muss doch jedem bewusst sein.", meine Mark. "Auch wenn ihr mir immer noch nicht glaubt, ich bin mir sicher, dass ich welche weglaufen gesehen habe, der eine Typ hatte nämlich eine weiße Hose an und wenn mich nicht alles täuscht war da auch Blut dran." ,erwiderte Peter. "Ja aber warum sollte er denn weglaufen, wenn er, wie du sagtest, verletzt war?", fragte Enrico etwas ungläubig. "Wer ist weggelaufen?" Die Crews erschraken. "Höppi - äh ich meine Herr Höppeler.", stotterte Karin. Die anderen grinsten! "Em – ja, die Sache ist so, wir kamen gerade von einem Einsatz zurück, wo wir keinen antrafen und jetzt diskutieren wir ob da nun doch einer war oder nicht, Peter behauptet nämlich, dass er jemand hätte weglaufen sehen.", erklärte Jens. "So –so, Sie denken also, Sie hätten jemanden gesehen!", wiederholte Herr Höppler. "Ja und diese Person oder Personen, ich weiß es nicht so genau, sind weggelaufen.", erklärte Peter noch mal. "Nun gut, da können Sie jetzt auch nichts machen, schreiben Sie es in ihren Bericht und um den Rest werde ich mich kümmern, eigentlich wollte ich ihnen nur mitteilen, dass beide Crews für den Rest des Tages frei haben, Sie alle haben doch was vor, oder habe ich da was falsch verstanden?", sprach Höppler und verschwand.

"Dieser Mann wird mir immer unheimlicher, der weiß ja alles.", entgegnet Karin etwas geschockt und alle brachen in großes Gelächter aus. "Hey, dann kann ich dich ja jetzt schon überraschen.", freute sich Mark. "Wie mich, mit was denn.", schaute Gina verdutzt. "Ja das wirst du ja gleich sehen, sonst ist es ja keine Überraschung mehr.", meinte Mark und nahm Gina liebevoll in die Arme.

"Also dann bis morgen? 8.00 Uhr hier an der Basis?", fragte Thomas. "Ja ok, bis morgen!"

Als sie aus der Tür traten, band Mark Gina ein Tuch um die Augen und nahm sie an die Hand. Dann führte er sie zum Auto. "Wo willst du mit mir hin? Ich will von nichts runter springen und sonst auch nichts Gefährliches machen.", sagte Gina. "Nein, nein, warte doch einfach.", riet ihr Mark. Er fuhr los. Richtung Traunstein-Stadt, durch die Stadt hindurch und zu einem etwas abgelegenem Haus mit einem kleinen Hof. Er hielt an und half Gina aus dem Wagen. Schon kam ihnen eine Frau mit einem Golden Retriver entgegen. "Ist er das?", fragte Mark. "Wer ist was?", fragte Gina. "Ja das ist er, ein ganz Lieber.", meinte die Frau. "Wie wer ist lieb?", Gina wurde langsam ungeduldig. "Das ist er, dein neuer Hund.", sagte Mark und nahm Gina das Tuch von den Augen. "Oh was bist du denn für ein lieber? Na komm mal her, wie heißt du denn?", freute sich Gina und streichelte ihren neuen "Freund". "Das ist Balu!", sagte die Frau. "Oh danke Mark, ich liebe dich, danke, danke danke.", freute sich Gina immer noch und gab Mark einen Kuss.

Nachdem sie sich von der Frau verabschiedet hatten und Balu ins Auto gebracht hatte fuhren sie nach Hause und fingen an ihre Sachen für den Wochenendausflug zu packen. "Balu kommt aber mit.", befahl Gina. "Hey mach mich nicht eifersüchtig, du bist schon den ganzen Tag nur mit Balu am Spielen.", sagte Mark gespielt beleidig. "Och komm mal her, lass dich hinterm Ohr graulen.", witzelte Gina.

In dieser Zeit bei den 3 Gangstern. "Jetzt stell dich nicht so an, wärest du nicht in den Kugelhagel der Polizei geraten, wären wir schon viel weiter.", meckerte Paul mal wieder. "Dafür habe ich aber das Geld.", keuchte Mike. "Was machen wir jetzt Boss.", fragte Stefan etwas eingeschüchtert. "Warten, nur warten, vielleicht bis morgen oder vielleicht auch länger.", zischte Paul.

Am nächsten Tag in der Basis. "Nein das war 12.00 Uhr nicht 12.30 Uhr als wir den Einsatz entgegennahmen, Peter.", meinte Thomas. "Ja, ja schon gut.", gähnte Peter "Ich bin noch nicht ganz so fit, wer kam überhaupt auf die Idee schon morgens um 8.00 Uhr loszufahren.", brummte Peter.

Die Tür wurde aufgestoßen und hereinstürmte ein quirliger Balu. "Na wer bist du denn?" "Der sieht ja aus wie Gonzo.", erkannte Thomas. "Das ist mein "Neuer", Balu.", lachte Gina als sie sah, dass ihr Hund gerade dabei war den müden Peter wach zuschlecken.

Fortsetzung

"Jetzt könnten wir ja eigentlich los, oder?", fragte Karin. "Ja auf mich müsst ihr nicht warten.", entgegnete Enrico.

Sie fuhren mit ihren Autos bis zu dem Wanderweg, den Peter für sie erkundschaftet hatte und gingen von dort aus, samt Gepäck bis zu der kleinen Berghütte, die Peter ebenfalls für sie herausgesucht hatte. Unterwegs wurde wie immer viel gelacht und herumgescherzt und Balu, der neue "Kopf" der B-Crew lief stets vor und schnüffelte alles gründlich ab. "der liest Zeitung.", erklärte Enrico. "Der liest was?", fragte Thomas etwas unglaubwürdig. "Ja, der liest Zeitung, das heißt so wenn Hunde herumschnüffeln, die müssen ja auch schließlich wissen was so in der Tierwelt passiert."

Inzwischen bei Paul, Stefan und Mike. "Ich kann nicht mehr Paul, bitte komm lass uns zur Polizei gehen.", jammerte der verletzte Mike. "Nein kommt überhaupt nicht in Frage, Stefan, los binde ihm einen neuen Lappen ums Bein!", befahl Paul.

Gina, Mark, Thomas, Karin, Peter und Enrico waren schon fast an ihrem Ziel, als Thomas die glorreiche Idee hatte eine Wasserschlacht an einem Brunnen zu machen, an dem sie gerade vorbeigingen.

"Ah Thomas du Ferkel, jetzt bin ich ganz nass!", schrie Karin und sprang ihm auf den Rücken um dem Wasser, welchen Thomas unaufhörlich auf Karin spritzte, zu entfliehen. Dabei hielt Thomas einen Momentlang inne drehte sein Gesicht zu Karin und sah ihr tief in die Augen. Karin erwiderte diesen Blick.

"So Peter jetzt bist du dran!", quiekte Gina und schleuderte eine große Portion Wasser auf Peter. Dieser schrie auf und schleuderte zurück, doch statt Gina zu treffen, traf er Enrico und dieser wiederum den armen Peter. Balu fand das alles wohl nicht so interessant, viel mehr interessierte ihn diese Spur, die er schon eine ganze Weile verfolgte. Nach einer Weile und nachdem alle nass waren gingen sie weiter. Langsam wurde es schon dunkel und Gina lehnte sich erschöpft vom vielen Lachen und herumalbern gegen Marks Schulter. "Wir sind ja gleich da du müde Maus.", sagte Mark liebevoll.

"Da oben ist es!", rief Peter. "Da ist ja noch ein Haus und da brennt Lich, wusstest du davon?", fragte Karin. "Nein, aber das werden wohl auch Urlauber sein.", meinte Peter.

Mike schlief mittlerweile schon ziemlich lange, auch Paul und Stefan dösten vor sich hin.

"Na dann mal rein in die gute Stube.", wies Peter die andren ein. "Oh Wahnsinn, das ist ja wunderschön hier.", freute sich Gina. "Und der Sessel, wow." Ja das ist ja noch nicht alles, kommt mal mit nach oben.", meinte Peter. "Klasse, so schön eingerichtet, aber Peter hast du nicht von 6 Zimmern gesprochen? Das sind nämlich nur 3.", entgegnete Karin. "Ja eigentlich schon, aber da kann man ja jetzt auch nichts mehr ändern, wer teilt sich denn ein Zimmer?", fragte Enrico. Gina und Mark zeigten auf. "Ja das ist ja sowieso klar, ich meine jetzt die anderen.", grinste Enrico. "Na komm Enrico, ich teil mein Bettchen mit dir.", lachte Peter. "Ja dann bleiben ja nur noch wir beide übrig.", lächelte Thomas und sah Karin tief in die Augen.

Nachdem dies auch erledigt war entschlossen sich alle ins Bett zu gehen, die Wanderung und den Spass den sie hatten strengte doch ziemlich an und alle waren froh, dass sie mal nicht nur auf einem Auge schlafen mussten und mit dem anderen auf den nächsten Einsatz warten mussten. Balu blieb unten auf dem Teppich liegen. Nachdem alle ihre Türen geschlossen hatten, waren Mark und Gina noch wach. "Ich bin so froh, dass ich dich hab ich weiß gar nicht mehr wie ich mal sauer auf dich sein konnte.", sagte Gina zart und gab Mark einen langen, innigen Kuss. "Gina, du bist meine Traumfrau.", löste sich Mark von ihrem Kuss und nahm sie fest in den Arm und von jetzt auf gleich schliefen sie ein.

Währenddessen bei Karin und Thomas, die auch noch wach waren und beide Rücken an Rücken lagen. "Du Thomas, hast du das extra gemacht?", fragte Karin leise. "Was denn extra gemacht?", fragte Thomas zurück. "Das mit der Zimmeraufteilung.", antwortete Karin. "Hmm, ja, weißt du Karin.", sagte er und drehte dich zu ihr um:" ich mag dich nicht nur, sondern.....

WOOM, es knallte und gleich drauf kam jemand die knarrende Holztreppe heraufgerannt und knallte die Tür von Thomas’ und Karins Zimmer auf.

Fortsetzung

"Raus da, aber schnell.", brüllte Paul. "Bist du nicht der Pilot von gestern morgen?", fragte Paul ungemütlich. "ja, ja bin ich warum?", fragte Thomas zögernd. "Ach...!", raunte er nur und zog Karin grob aus dem Bett. Dann schupste er die beiden ruppig aus dem Zimmer, wo auch schon Gina und Mark mit verzweifelten Blicken und gehobenen Händen standen. "Sind noch mehr da?", brüllte Paul. "-Ja... ja... da hinten in dem Zimmer.", antwortete Gina langsam und deutete auf Peter und Enricos Zimmer. Nach einer Weile saßen sie alle an den Händen gefesselt auf dem Boden des Wohnzimmers, alle waren sehr müde und hatten trotz der Angst Schwierigkeiten die Augen offen zu halten. "Wo ist Balu?", flüsterte Gina zu Karin, die neben ihr saß. "Ich hab keine Ahnung, aber vielleicht ist er aus der Tür gewichen als die sie aufstürmten, er ist bestimmt Hilfe holen.", antwortete Karin leise. "Aber wenn ihm was passiert.", jammerte Gina. "Hey das ist ein Hund, der hat Instinkt und... "Hier wird nicht geflüstert.", brüllte Paul und schlug Gina ins Gesicht. Mark setzte sich auf und wollte was sagen. "Halts Maul – hey, bist du nicht der Arzt der gestern morgen geflogen ist?", donnerte Paul. "Dann fehlt ja nur noch dieser Blondschopf." Er drehte sich in der Runde um und fand Peter. "Du bist es nicht wahr?", lärmte er. "Mann der hat uns aber ganz schön gut beobachtet.", meinte Peter leise zu Enrico. "Ich hab gesagt Maul halten!" und schlug Peter ebenfalls mit der Faust ins Gesicht der dann etwas benommen wirkte. "Ihr beiden!", er wies auf Peter und Mark, "Ihr kümmerte euch um meinen Partner da!", und wies auf den geschwächten Mike. Er band die beiden los und schupste sie mit der Pistole zu Mike der auf dem Sofa lag. Mittlerweile war es schon nach Mitternacht und allen viel es immer schwerer die Augen offen zuhalten. Karin hatte derweil ihren Kopf auf Thomas Schulter gelegt. Peter und Mark versuchten, so gut wie es mit einem Verbandskasten aus dem Auto geht Mike zu behandeln. Peter überredete Mark gleichzeitig dazu einen Angriff zu starten, mit Widersprüchen gab er dann schließlich nach. "1 – 2 – 3... und los!", flüsterte Peter und Sprang auf Paul, der ihnen gerade den Rücken zudrehte, da Thomas "Randale" machte. Mark nahm sich Stefan vor, doch es ging schief. Schüsse fielen und jemand stürzte mit einem lauten Stöhnen zu Boden.

Fortsetzung

"Mark!!!", rief Gina und versuchte sich verzweifelt vom Boden aufzusetzen und zu Mark zu laufen, der gerade von Pauls Waffe an der Schulter getroffen wurde. "Sie Schwein!", brüllte Gina und kniete sich neben ihren bewusstlosen Freund. Auch die anderen wurden unruhig. Thomas stemmte sich auf und versuchte mit gefesselten Händen Paul wehzutun, was ihm aber nicht gelang, sondern ihm einen Schlag in die Magengegend verpasste. Peter, der sich langsam wieder von dem Schlag von vorhin erholte, kniete sich ebenfalls neben Mark und versuchte mit dem restlichen Verbandszeug, die starkblutende Wunde zu "stillen". "Karin helfe mir mal, ich kann das nicht alleine!", sagte Peter ruhig. Paul richtete seine Waffe erst auf Karin und dann auf Peter und sagte: " Wenn hier noch mal so was passiert wie gerade, dann seit ihr alle dran, dann liegt ihr alle da, wie der Doc da." "Aber ich bin Ärztin und ich muss ihm helfen.", blieb Karin sachlich. "Na dann komm mal her Süße.", sagte Paul gespielt nett. Thomas beobachtete, nachdem er wieder bei Bewusstsein war, alles genau, er wollte nämlich nicht, das dieser Mann Karin irgendetwas antat. "Was ist jetzt, wird er überleben?", fragte Gina schluchzend. Karin übergab kurz an Peter nahm Gina in den Arm und sprach ihr gut: "Es ist zwar eine schwerere Verletzung, aber er schafft das, du kennst ihn doch, er ist zäh." Nachdem sie Mark versorgt hatten, mussten sich alle wieder an "ihren Platz" setzen, außer Gina die weigerte sich mit Händen und Füßen: "Nein ich bleib hier, ich gehe keinen Zentimeter von meinem Freund weg." Sie legte ihren Kopf auf Marks Brust und hielt gleichzeitig seine Hand. Schon lange war es dunkel, Enrico schaute auf die Uhr und sah, dass es mittlerweile schon 4 Uhr morgens war. Keiner konnte an Schlaf denken, Peter saß, mit einer kleinen roten Stelle an der Wange und einer blutenden Nase vom Schlag, gegen die Couch gelehnt und gab sich die Schuld, dass Mark jetzt da lag. Karin hatte sich wieder auf Thomas’ Schulter gelegt und dieser hielt sie schützend im Arm. Stefan saß bei Mike und gab auch keinen Ton von sich, nur Paul lief nervös auf und ab. Leise hörte man Gina schluchzen. "Kannst du nicht mal dein Maul halten, heule ich weil Mike da liegt?", raunte Paul genervt. Gina schaute auf. Ihre Augen waren ganz rot. Sie stand auf ging zielstrebig auf Paul zu und knallte ihm mit all ihren Kräften ins Gesicht. "Gina!", schrie Enrico. Paul schaute ziemlich daneben aus, doch schnell hatte er sich wieder aufgerappelt und schmiss Gina auf den Boden zurück und trat sie. Thomas stand jetzt endgültig auf um Gina zu helfen, da konnte ihn auch nicht mehr Karin aufhalten. Er stellte sich genau vor ihn und schaute ihm in die Augen:" Was fällt dir überhaupt ein uns hier festzuhalten, wir wollten URLAUB machen, wir haben euch nichts getan.", meckerte er. Paul wollte nach seiner Waffe greifen, doch diese hatte wohl Stefan, der nicht noch einen Verletzten oder gar Toten auf dem Gewissen haben wollte, versteckt. Böse schaute sich Paul um. Nun hob er die Faust um auf Thomas einzuschlagen, doch in diesem Moment schlug die Tür auf und zwei bewaffnete Polizisten standen in der Tür hinter ihnen Balu. Jetzt wurde Paul zurückhaltender, er senkte die Hand und schaute dumm. Gina hob den Kopf und sah Balu und lächelte zart, langsam ging Karin auf sie zu und nahm sie in den Arm. Weitere Polizisten kamen und nahmen die Gangster fest. Jetzt kamen Sanitäter und nahmen den verletzten Mike mit nach draußen, dann kümmerte sich ein Arzt um Mark. Er hievte ihn zusammen mit Peter auf eine Trage und trug ihn nach draußen, die Polizei war schon weg. Langsam wurde es auch hell. Gina und Balu wichen nicht von Marks Seite. Bevor sie ihn in den Krankenwagen schoben gab Gina Mark noch einen langen Kuss auf den Mund, den er schwach erwiderte. Gina schaute ihn an und langsam öffnete Mark die Augen. "Gina...:", fisperte er. "Schhh.... jetzt nichts sagen, gleich....", flüsterte Gina. Gina und Peter fuhren im Krankenwagen mit und die anderen wurden von dem letzten Polizeiwagen mitgenommen. "Fahren sie uns bitte zu dem Krankenhaus, wo die anderen hinfahren?", fragte Thomas müde. "Na klar.", antwortete ein Polizist. Als sie im Krankenhaus ankamen, wurde Mark operiert, Gina und ausnahmsweise auch Balu saßen vor der OP. Gina hatte ihr Gesicht in den Händen vergraben. "Schläfst du?", fragte Karin, die gerade einen Kaffee brachte. Gina hob den Kopf: "Nein wie sollte ich denn jetzt schlafen können?", fragte Gina etwas empört. "Sorry – aber er war doch eben schon bei Bewusstsein.", meinte Karin. "Ja aber..." "Nichts aber jetzt trink erst mal einen Kaffee und dann sehen wir weiter.", sagte Karin fürsorglich. Plötzlich sprang Balu auf und nahm Karin am Arm und zog sie den Gang entlang. "BALU, was willst du denn.", rief Karin. Aber Balu ließ nicht nach. Er zog sie den Gang entlang und bog dann in einen anderen ein. Dort, auf einem Stuhl saß Thomas und starrte vor sich hin. Balu zog Karin zu Thomas und "befahl" ihr, sich neben ihn zu setzen. "Thomas, was machst du hier, wo sie die anderen?", fragte Karin vorsichtig. "Enrico ist mit Peter in der Ambulanz, der hat die Nase gebrochen.", erklärte Thomas. Er setzte sich langsam auf und sah Karin tief in die Augen. Karin tat ihm gleich. Zögernd nahm Thomas Karins Gesicht und zog es langsam an sich heran und gab ihr einen langen, zärtlichen Kuss. Karin sah ihn an und küsste ihn immer stürmischer. Dann nahm er sie ihn den Arm und sagte: "Endlich." Karin lachte leise und gab ihm erneut eine Kuss. Balu bellte fröhlich und lief wedelnd zurück zu Gina. "Danke Balu!", rief Karin ihm hinterher. Mark war inzwischen aus der OP und nach ein paar Stunden, wo auch die anderen ihren Schlaf nachholten, wachte Mark auf. Gina schlief noch seelenruhig neben ihm. Vorsichtig drehte er sich mit seinem verbunden Arm zu ihr hin und gab ihr einen liebevollen Kuss auf den Mund. Dabei wachte Gina auf und bevor sie etwas sagen konnte gab ihr Mark noch einen innigen Kuss. Am nächsten Tag durfte Mark, nachdem Gina dem Arzt versprochen hatte ihn zu pflegen, schon nach Hause. Max hatte zu einer Feier in der Basis eingeladen, wo natürlich alle eingeladen waren. Bevor Mark und Gina aber ankamen, bat Mark Gina darum an dem Ausblickspunkt, wo sie sich das erste mal geküsst hatten, anzuhalten. Gina verstand es zwar nicht, machte es aber. Sie stiegen aus und Mark kniete sich vor Gina, der langsam dämmerte worum es ging, langsam traten Freudentränen in ihre Augen. "Hey was ist denn los, ich hab doch noch gar nichts gesagt.", meinte Mark verduzt. "Ja, aber ich sehe doch schon was du vorhast.", lächelte Gina. Mark räusperte sich: "Na gut. Also Gina Aigner, willst du meine Frau werden.", fragte Mark verlegen. Gina lächelte und antwortete dann: "Na klar "Mark Harland." Nachdem er ihr den Ring angesteckt hatte, zog sie ihn an sich und gab ihm einen langen Kuss. "Aua, nicht so stürmisch, meine Schulter und mein Arm tun immer noch weh.", jammerte Mark etwas gespielt. Als sie dann an der Basis ankamen, wurden sie schon erwartet, Max hatte einen Partyservice angeheuert und der hatte ganze Arbeit geleistet. "Na ihr beiden, warum so spät?", fragte Karin die Arm in Arm mit Thomas auf einer Bank saß. Stolz zeigte Gina ihren neuen Ring. Karin gab mit "Daumen hoch" zu verstehen, dass sie begeistert war. "Und ihr beide?", fragte Gina verduzt. "Ja wir auch.", lächelte Karin. Und wiedereinmal wurde auf dieser Feier so viel Gelacht und herumgealbert, Mark zwar etwas eingeschränkt, aber trotzdem dabei, dass alle diesen schlimmen Urlaub vergaßen. Peter der seine Nase eingegipst hatte wollte sogar schon den nächsten Urlaub planen. Und Thomas hatte schon tolle Idee für Mark und Ginas Hochzeit.

Copyright 2004: Tina

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