A-Crew: Thomas Wächter, Dr. Mark Harland, Peter Berger

B-Crew: Biggi Contini, Dr. Karin Thaler, Enrico Cortini

Weitere Personen: Dr. Michael Lüdwitz, Dirk Lüdwitz, Laura Wächter, Gina Aigner, Stella Berger u.v.a.

Leserinfo: Dies ist eine Nachfolgegeschichte von " Gefangenschaft mit Folgen oder Anna und Laura"

Hochzeit

Dirks Zimmer

Dirk und Laura küssten sich noch eine Weile und sie waren beide froh, sich endlich eingestehen zu können, dass ihnen der andere nicht gleichgültig war. Laura sah für ihn immer bezaubernd aus. Sie trug ihr Haar offen, hatte eine Jeans an und ein weißes T-Shirt auf dem mehrere kleine Blumen abgebildet waren. Sie löste sich langsam aus seinen Armen und stand auf um in ihrem Rucksack etwas zu suchen. "Darf ich mir noch schnell die Haare im Bad kämmen bevor wir gehen?, fragte sie Dirk der nur nickte. Er fragte sich in Gedanken warum überhaupt sie war doch eh schon die Schönste für ihn. Auch er zog sich noch schnell um. Nach nur wenigen Minuten kam sie zurück und war sehr erstaunt, denn Dirk hatte sich noch ein neues T-Shirt, das marineblau war angezogen und darauf offen eine blau-rot-weiß gestreiftes Hemd. Er warf das Hemd noch in den Wäschekorb, der drohte im Männerhaushalt ab und zu überzulaufen, dann gingen sie.

Sie gingen zur Eisdiele und kauften sich ein Eis. Auf einer Bank, in deren Nähe nahmen sie Platz, sie war in der Sonne. Da sie den Weg über schweigend, Hand in Hand gegangen waren, eröffnete Laura das Gespräch. "Am nächsten Samstag heiraten Mark und Gina, wollen wir ihnen eine kl. Überraschung machen? Du hast doch letzte Woche so eine tolle Truhe in Werken gemacht. Meinst du kriegst eine Wiege für "Klein-Doc" auch hin? Ich habe nämlich die Bettwäsche und die erste Kleidung schon genäht und eine Ersatzgarnitur für den Kinderwagen auch. Alle Größen durch von 56 – 116 habe ich genäht. Hosen, T-Shirt und Pullover für den Winter habe ich auch schon." , beendete Laura ihren Vortrag. " Sag mal kannst du Gedanken lesen oder hast du die Wiege schon entdeckt, die habe ich gleich letzte Woche mitgemacht, habe aber davon zwei gemacht, da ja Stella auch eine braucht.", wollte Dirk von ihr wissen. Laura schüttelte den Kopf und streichelte ihn dann. "Kann ich die beiden mal sehen - Wiegen?" Die beiden machten sich auf den Rückweg.

Thomas und Michael hatten alle informiert. Jeder sollte was mitbringen. Sie richten auf der Dachterrasse von Michel den Grill her. Karin, Gina, Stella und Biggi hatten Knoblauchbutterbrote gemacht und Stella hatte ihren italienischen Salat gemacht, Peter, Mark, Enrico und Jens waren Getränke holen gegangen. Es war alles gerichtet aber wo waren Dirk und Laura. Michael schaute in Dirks Zimmer. Aufeinmahl hörte er ein "Suchst du mich Papa." Dirk war gerade zur Türe mit Laura hereingekommen und beide mussten schon lachen. "Ja, wir grillen und warten eigentlich nur auf euch beide. Sagt mal wenn ihr beide das Gesicht so verschmitzt verzieht, dann ist doch ein Schabernack im Anflug.", sagte Michael und sein Gesicht war seit langer Zeit mal entspannt, denn er hatte mit Thomas immer mitgelitten, wenn es um Laura ging. Sie war für ihn wie eine Tochter. Er hatte den Satz noch nicht vollendet, da fiel im Laura mit den Worten ins Wort. Während sie sprach streichelte sie ihn. "Michael, wir können doch nichts anstellen, wir sind doch so brav. Du weißt doch Kinder von Piloten, Sanitätern oder Notärzten, die kommen auf keine dummen Gedanken." Michael nickte nur und versuchte ernst zu schauen, brach dann aber in schallendes Gelächter aus. Als er es den anderen erzählte nickte Anna zustimmend und der Rest lachte herzhaft. Mann verbrachte den Abend mit Gesprächen. Nach dem Grillen räumten Biggi, Laura und Karin das Geschirr in die Küche. Während sie die Reste im Kühlschrank verstauten und das Geschirr einräumten in den Geschirrspüler, sagte Laura zu den Beiden. " Karin, Biggi ich verrate euch möchte, aber das ihr es für euch behaltet." Die beiden nickten gleichzeitig. "Ich habe es geschafft Dirk zu sagen, das ich ihn liebe. Nur war mir neu das er mich auch liebt. Darüber bin sehr froh. Er hilft mir immer wenn ich wegen meiner Vergewaltigung wiedermal in der Krise bin. " Karin und Biggi nahmen sie in den Arm und Karin meinte nur. "Wir freuen uns für dich. Du bist reifer geworden. Genies deine Liebe zu Dirk und lass dir auch mal wieder was gutes tun. Ach, ich habe in meinem Schrank einen langen dunkelblauen Rock mit Seidenshirt und einem kurzen Jäckchen. Ich habe es zu meiner Abschlussfeier beim Abi getragen. Nur es ist mir zu klein und zum Wegwerfen zu schade. Willst du es anprobieren und zur Hochzeit anziehen. Nur vielleicht dunkele Schuhe bräuchtest du. Soll ich es dir morgen vorbeibringen?" , fragte Karin sie und Laura war begeistert. Sie gab Karin einen Kuss auf die Wange. Nach dem sie die Küche auf Vordermann gebracht hatten, gingen sie zu den anderen zurück. Thomas und Laura fuhren spät heim, denn für Laura hatten die Ferien begonnen. Sie hatte trotz der Krankheit ein sehr gutes

Zeugnis mit nur Einsern.

Thomas und Lauras Morgen

Am Samstag schlief sie seit langen, das erste Mal wieder lang und ohne mit Albträumen in der Nacht. Thomas hatte den Tisch gedeckt und stellte die Brötchen darauf als Michael kam. Er sagte ihm, was ihm Dirk gestanden hatte. Dirk hatte zu seinem Vater sehr viel Vertrauen, da dieser sich nicht über seine Meinungen lustig machte oder seine Gefühle nicht verstand. Thomas hörte zu und meinte" Ich weis es seit gestern Abend, Michael und ich bin sehr froh, dass Laura so wieder zu sich findet. Mein Rat war sie soll die Liebe zu Dirk genießen und sie vertiefen." Michael nickte zustimmend. Nach kurzer Zeit blickten die beiden zur Tür. Da stand jemand mit fast geschlossenen Augen und steuerte zielsicher auf den Stuhl am Tisch zu zog ihn zurück und setzte. Laura war es. Thomas und Michael mussten lachen. "Na, Laura gut geschlafen?", fragte Thomas sie. Sie machte mit der rechten Hand, eine Bewegung nach rechts und sagte seufzend "Himmlisch, himmlisch, Papa! Ich glaube seit der Vergewaltigung war die erste Nacht wo mich in meinen Träumen keiner verfolgte. Sie frühstückten. Karin kam und Laura probierte die Sachen an. Sie sah hinreißend aus. "Karin das ziehe ich an und werde es in Ehren tragen. Dabei drehte sie sich ein Paar mal um sich selber. Das Haar lasse ich offen da fehlen nur ein Paar flache Schuhe, denn in den hohen kann ich nicht laufen. Da fliege ich dann durch die Gegend." Wenn du dich schickst dann fahren wir, Biggi, Anna du und ich noch schnell nach München und gehen einkaufen.", machte Karin den Vorschlag. Laura war begeistert und Thomas stimmte zu, so hatte er einen Samstag für sich. "Karin passen Sie auf meine Süße auf!". Eine ihr bekannte Stimme drang zu ihr. Es war Lauras Oma, Maria Wächter. Die 60-jährige war durch die offenstehende Wohnungstür in die Küche gekommen. "Eure Wohnungstüre, Thomas war offen gestanden. Der oder die Letzte hat sie vergessen zu schlissen. Ich wollte Laura etwas geben und habe gleich Brot noch mitgebracht.", fuhr sie weiter fort. "Danke Mama, das sehr lieb von dir wie du dich um Laura und mich sorgst. Laura ist im Bad oder in ihrem Zimmer. Du kannst aber auch erst frühstücken wir sind noch mitten drin.", gab er seiner Mutter zur Auskunft. Maria Wächter verschwand in Lauras Zimmer, sie hatte ihr ein Geld mitgebracht und war ganz angetan von dem Rock, von dem Jäckchen und dem T-Shirt. Nach kurzer Zeit war sie wieder in der Küche. Dirk war auch gekommen. Er und Michael wollten einkaufen für daheim und Karin noch fragen ob sie etwas brauche. Als Dirk Lauras Oma sah, stand er auf und machte ihr Platz "Bitte Frau Wächter, ich brauche den Stuhl nicht." Maria Wächter war fasziniert von Dirk. "Danke" war ihr probte Antwort. "Karin, Sie haben ja Laura etwas ganz Edles vermacht. Sie umwerfend darin aus. Ihre langen Haare wenn dann offen, sind na dann ist sie nach der Braut die Schönste. Sie stiehlt fast jedem die Schau."

Die Damen gingen nach München und die anderen legten einen Relaxtag ein.

 

Die folgende Woche

Gina und Stella backten die Kuchen, auch Laura die frei hatte, da Ferien waren, half mit ihn dem sie die Tischdekoration bastelte und auf Oliver aufpasste. Dirk richte mit den Raum, in dem gemütlichen Gartenlokal, dort war ein Nebenraum. Sie hatten die Musik organisiert. Am Mittwoch die A-Crew war gerade mit Dienst dran, meinte Mark zu den anderen. "Morgen kommen meine Schwiegereltern, das gibt ein Geduldsspiel, denn Ginas Mutter ist eine Hexe. Gina und sie, wenn die aufeinandertreffen, dann geht nach spätestens einer Stunde die Streiterei los. Nur Gina kann zur Zeit keinerlei Aufregung vertragen. Peter brauchst du deine Frau, morgen?, fragte er und sah den Sanitäter an. Doch bevor der eine Antwort geben konnte kam das vertraute Geräusch der Alarmglocke und Peter gab nur zur Antwort. "Medicopter 117 , wir sind unterwegs"

Auf dem Flug der nur 4 Minuten dauerte erfuhren die drei Retter, dass an der Jenner Zwischenstation, ein Kind abgestürzt war und schwere Kopf und Beinverletzungen hatte. Die Eltern wären sehr nervös. Thomas wollte gerade zur Landung anzusetzen, sah im letzten Augenblick die vielen Schaulustigen, die sich am Schaden eines Anderen noch bereichern wollten. "Ich lasse euch bevor ich den von der Polizei zur Sau mache an der Winde herunter", sagte er schon ziemlich gereizt und sehr betont. Er lies Mark und Peter herunter dann schaltete den Funk und rief hin " Medicopter117 für Polizei." Bevor der Polizist eine Antwort geben konnte sagte er im ruhigen aber doch recht scharfen Ton. "Wenn Sie binnen der nächsten 2 Minuten, den Haufen Gaffer nicht beseitigen, ich nicht landen kann und so ein Kind seinen Verletzungen erliegt, dann erhalten Sie von mir eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung. Verstanden". Er hatte ohne es zu merken den Außenfunk angeschaltet, so das diese Worte Wirkung zeigten.

Mark kam ohne Hindernisse zu dem Kind. Peter, Zugang, Ringer 500mg. Thomas wenn du da bist dann Vakuummatratze, Verdacht auf Rückenverletzung. Er schaute auf und sah eine Frau vor sich stehen. Er erkannte sie sofort. Es war Ginas Mutter, Gloria Aigner seine Schwiegermutter. Sie hatte den jüngsten Bruder von Gina, Rico dabei. Er atmete durch dann sagte er höflich. "Hallo Gloria, hat Rico einen Allergiepass." "Hallo Mark, nein, ist das so wichtig für dich du bist doch Arzt." Man merkte die Kälte zwischen den Beiden. Peter und Thomas schauten sich an, sie dachten an Marks Worte vorhin. "Ja Frau Aigner, das ist für den Notarzt sehr wichtig, da er nur so eine Fehlmedikamentnation ausschließen kann und so die richtigen Maßnahmen treffen kann. Also hat Rico einen Allergiepass, Frau Aigner?, Peters Stimme wurde etwas bestimmender und auch lauter. Thomas schaute den Kollegen an, denn so hatte er ihn noch nie erlebt. Sie gab Peter den Allergiepass der ihn an Mark weiterleitete. Er sah in sich an. "Thomas, Vakeummatraze, bitte schnell, Verdacht auf schwere Rückenverletzungen. Thomas melde uns in München in der Universitätskinderklinik an." Sekunden später hatten sie Rico in die Vakuummatratze verladen und er wurde intubiert und beatmetet. Sie trugen ihn zum Heli. "Kann ich mitfliegen?", fragte Frau Aigner "Ja nur wenn es keinen Streit gibt. Denn für den Flug muss ich die Verantwortung als Pilot tragen." , war die prompte Antwort von Thomas.

Keine 7 Minuten später landete der Hubschrauber auf dem Dach der Uni-Kinderklinik. Mark brachte Rico und Frau Aigner in die Klinik und gab ihr dann die Nummer von daheim. Ruf an wenn es was gibt., sagte er zu Gloria Aigner.

Er verlies mit Peter die Klinik und sie stiegen in den Heli. Thomas und Peter schauten sich an. So kannten sie den Notarzt nicht, so kalt und herzlos. Er war eigentlich das Ganze Gegenteil. Da Schichtende war und wegen der Hochzeit in zwei Tagen die Basis geschlossen wurde, waren alle froh als sie dort ankamen.

Als sie im Aufenthaltsraum waren, meinte Mark nur. "Tut mir leid wenn ich vorhin so grob war, aber Ginas Mutter macht allen das Leben zur Hölle. Gina will nicht mal im Urlaub zu ihr, da sie immer fertig macht, da sie Pilotin und nicht im Hotelgewerbe arbeitet. Außerdem ist sie mit mir ihrer Wahl nicht einverstanden. Ich bin nur ein kleiner Notarzt für sie. Ich wenn die sehe, dann geht mir das Messer in der Tasche auf und meine guten Vorsätze sind dahin. Wenn ihr Lust habt, dann lade ich euch auf ein Bier ein. Peter ruf Stella an und melde uns für die nächsten zwei Stunden ab. Ne, für drei Stunden, denn Thomas ist auch noch da.", meinte Mark die drei mussten lachen.

Peter informierte Stella. Als er sie nicht daheim erreichte probierte er es bei Gina. Er informierte alle und dann zogen die drei los. Sie hatten ihr Bier gerade vor sich stehen als noch Michael und Jens dazukamen. Nach weiteren 5 Minuten kam auch noch Enrico. Sie erzählten alles den anderen, die nur die Köpfe schüttelten.

Sie fuhren zu Gina und Marks Wohnung. Gina sah etwas besser als die Woche davor aus. Sie war immer noch weiß im Gesicht aber trotz allem gut gelaunt. Als Mark die Tür sperrte hörte er Laura und Karin lachen. Zu Thomas gedreht meinte er nur. "Das tut gut sie richtig lachen zu hören. Dirk hat sie wieder zum Leben erweckt." Thomas nickte nur zustimmend. Als sie ins Wohnzimmer kamen, sahen sie alle am Tisch sitzen. Es waren alle mit dem Essen fertig außer Laura. "Mark wenn du schnell bist dann hat Lauras Bandwurm mit dir Erbarmen und du kriegst auch noch was. Dirk sitzt nun seit 10 Minuten da und schüttelt den Kopf. Wortlos"., meinte Gina zu ihrem Liebsten.

Mark und Peter erzählten ihr was passiert war. "Sollen wir unsere Hochzeit verschieben?", fragte er Gina. "Nein. Wir heiraten am Samstag. Wenn meine Mutter auf Rico nicht aufpassen kann ist sie selber schuld. Ich gehe auch nicht ins Krankenhaus und sehe nach ihnen. Sie hasst dich ja eh, also kann sie bleiben wo der Pfeffer wächst.", war Ginas Antwort. Sie war sehr wütend. Denn die 28 jährige Gina Aigner war zwar Deutsche doch hatte sie wie Stella einen italienischen Elternteil. Sie hatte um vieles kämpfen müssen. Ihr Vater war Deutscher, die Mutter Italienerin. Nach dem frühen Tod von ihrem Papa heiratete die Mutter einen Italiener mit dem sie heute noch verheiratet war. Dessen Sohn war Rico. Gina mochte ihn, nur die Art ihrer Mutter war ihr fremd. Gloria Aigner hatte bei der Heirat den Namen ihres 1. Mannes beibehalten.

Mark sah Gina an. Er wusste wie sauer sie war. Aber er wollte nicht, dass ein Kind für die Dummheiten von seiner Mutter litt. Denn Rico vergötterte Gina gerade zu. Er ging ins Schlafzimmer und kam einen kurzen Augenblick später zurück. Er hatte das Bild das Rico Gina zum Geburtstag geschenkt hatte in der Hand. Er hielt es hoch und dann meinte er zu Gina. "Willst du deinen größten Verehrer neben mir verlieren, Ginaschatz?". Sie wackelte mit dem Kopf und meinte nur. " Also gut Hr. Dr. du hast mich überzeugt. Dirk geht aber mit. Da er eine neutrale Person ist wird meine Mutter nicht gleich motzen.", meinte Gina. Nur nun hatte sie nicht mit Laura gerechnet. Die 16-jährige war schlagfertig und sehr eigen. Am meisten wenn es um Dirk geht. "Süße 1 ½ fache Gina, das ist nicht drin, da ich bereits in Dirks Terminkalender vermerkt bin und mir nicht gerne die Freude nehmen lasse. Außer dem kann auch ich mitgehen, dann wollen wir mal der Hexe das Gegenmittel verabreichen. Im übrigen müssen Pilotinnen zusammenhalten". Aber der nächste Einwand kam nun von Dirk der wie immer ruhig zugehört hatte. "Werde ich auch gefragt ob ich mitgehe.", wandte sich direkt an Gina und Laura gleichzeitig. Laura schlang die Arme um ihn und gab ihn einen Kuss auf die Wange mit den Worten " Dirk du kannst Gina und mir eh nie eine Bitte ausschlagen. Du bist durchschaut." Dirk fühlte die Haare von Laura die während der Umarmung seine Schulter streiften. Er roch das blumige Parfüm das sie trug. Er wusste solche Reaktionen zu schätzen auch wenn sie noch sehr gering waren. Er genoss sie. Also machten sich Thomas, Gina, Mark, Dirk und Laura auf den Weg. Thomas fuhr nicht zur Autobahn, sondern zur Basis. Er ging zum Heli, und sperrte ihn auf. " Das gibt Ärger, Thomas. Für dich. Ebensieder wenn das erfährt ist die Hölle los auf Erden", meinte Mark. Doch Thomas schüttelte den Kopf. "Er weis alles ich habe es ihm gesagt."

Sie flogen los

Universitätskinderklinik München

Mark kannte das Zimmer von Rico schon. Er hatte sich erkundigt. Sie gingen hin. Gina stand vor der Türe und atmete .durch, tief. Sie und Mark gingen hinein. Sie trat ans Bett ihres Bruders. Von ihrer Mutter war nichts zu sehen. Rico schlief auf grund der Narkose noch tief und fest. Kurz darauf öffnete sich die Tür und ein Mann kam herein. Er war ca. 50 Jahre alt und hatte leicht graue Haare. "Prof. Dr. Taug, ich bin der Arzt der Rico behandelt. Seine Eltern sind kurz nach dem er aus dem OP kam weg und seit her nicht mehr aufgetaucht. Da die Mutter den Fahrzeugschein verloren hatte konnten wir das Kennzeichen herausfinden. Wenn Rico morgen o.k. ist kann er heim. Er hatte keine größeren Verletzungen, die Platzwunde wird heilen und den Verdacht auf eine Verletzung der Wirbelsäule konnten wir ausschließen. Wir haben bei ihm eine Kernsprint gemacht. Aber wer sind Sie?" , wollte Prof. Taug wissen. Gina Aigner und mein zukünftiger Mann Dr. Harland. Ich bin Ricos Halbschwester. Wir werden ihnen die Telefonnummer dalassen und bitte rufen Sie mich morgen an, wenn wir ihn holen können.

Gina küsste Rico und dann gingen sie zum Heli zurück

Hubschrauberlandeplatz

Sie gingen zum Helikopter zurück als auf die Gruppe ein Polizist zukam. " Seus, guten Abend die Herrschaften. Ich suche eine Frau Gina Aigner ist die zufällig unter Ihnen?", fragte Gerd Seus , Polizeibeamter der Traunsteiner Polizei. Er war sehr groß und hatte ein schmales Gesicht, das nun sehr angespannt wirkte. "Ja ich bin Gina Aigner. Was ist passiert Herr Seus?", fragte Gina den Polizisten. " Sie müssen bitte in die Pathologie des Gerichtes mitkommen und zwei Menschen intifizieren. Es könnte sich um ihre Mutter und ..... weiter kam Herr Seus nicht da ihm Gina das Wort abschnitt und den Satz beendete..... meinen Stiefvater handeln. Die beiden sind vor mehr als 3 Stunden hier weggegangen und haben meinen 4 jährigen Halbbruder der verletzt wurde bei der Wanderung am Jenner hier dann nach der OP alleingelassen. Wäre es möglich das mich Hr. Dr. Harland, mein zukünftiger Mann begleitet? " Ja das ist machbar", entgegnete er Gina. Mark und Gina stiegen ins Polizeiauto und die anderen flogen heim, Thomas fuhr mit seinem Auto erst Laura und Dirk zu sich nach hause und dann in die Pathologie.

Pathologie/Gerichtsmedizin Traunstein

Es war ein beiges Gebäude, groß aus altem Sandstein. Gina nahm Marks Hand und drückte sie als wolle sie sagen. Bitte lass mich nicht alleine. Sie hasste ihre Mutter und den Stiefvater für das Verhalten Mark gegenüber, aber sie musste an Rico ihren Halbbruder denken, der mit 4 Jahren nun alleine dastand – na sagen wir fast – denn Gina und Mark waren ja noch da. Sie warten vor der besagten Türe bis Herr Seus mit dem Pathologen Dr. Nick Fehler kam. Nick Fehler war 38 Jahre alt, er hatte sich für den Job und gegen eine Familie entschieden. Er grüßte die Beiden höflich als Gina ihn fragte "Dr. Fehler, schauen die Beiden sehr schlimm zugerichtet aus? " , fragte sie ihn. Dr. Fehler schaute erst nachdenklich, denn er wusste nicht wie es Gina aufnehmen würde und hatte ja von ihrer Schwangerschaft keine Ahnung, daher nickte nur. Dann gingen sie durch einen langen weisen Gang. Er war gekachelt. Am Ende dieses Ganges lag eine große Türe. Sie gingen durch diese und standen in einem großen Raum, dieser war weiß gekachelt. Es standen 5 Edelstahltische dort, die so groß wie ein Bett waren. Oberhalb von jedem waren ein Wasserhahn angebracht und daneben standen je eine Waage. Gina schluckte. Sie hatte Angst. Auf den beiden letzten Tischen lagen Menschen, denn diese waren mit einem Bettlaken abgedeckt. Mit einem Wink der linken Hand gab Dr. Fehler ihr ein Zeichen näher herzukommen. Mark nahm sie in den Arm und ging mit ihr dann zu dem Tisch. Dr. Fehler schlug das Leintuch nur ein Stück zurück. Was Gina dann zu sehen bekam nahm ihr fast den Atem. Da lag ihre Mutter. Der Kopf war von dem übrigen Korpus abgetrennt. Sie sah fürchterlich aus. Gina nickt und drehte das Gesicht zu Mark, der sie festhielt. "Können Sie noch Frau Aigner oder wollen wir in 10 Minuten weitermachen?", fragte der Pathologe höflich. Gina schüttelte den Kopf denn sie wollte es hinter sich bringen. Dr. Fehler ging zu dem nächsten Tisch und schlug abermals das Leintuch zurück. Gina schaute auf den Toten und nickte. Dann drehte sie sich um. Sie sah Mark an. Eine Weile schwieg sie bevor sie dann Dr. Fehler und Hr. Seus die Auskunft erteilte, das es sich bei dem Toten um Gino Gilo handelte. Er war der zweite Mann ihrer Mutter. Bevor Gina was sagen konnte meinte Mark zu dem Beamten der Polizei. "Sie brauchen für Rico das Jugendamt nicht einschalten, Frau Aigner und ich heiraten am Samstag, deswegen sind Frau Aigner und Hr. Gilo gekommen. Sie haben auf dem Jenner heute früh eine Wanderung mit Rico unternommen, der stürzte und ins Krankenhaus musste. Ich weiß so genau, da ich der Notarzt am Unfallort war. Ich werde Ihnen einen Bericht zukommen lassen. Ich werde Rico adoptieren und mich um ihn kümmern. Da Frau Aigner eh schwanger ist und wir in wenigen Monaten ja eh zu dritt sind, da hat Rico auch noch Platz und meiner Frau geht es dann auch gut." Herr Seus notierte dies alles und teilte ihnen mit das er dies in den Bericht schriebe. Sie hinterließen die Adresse und verließen den Raum und das Gebäude vor dem bereits Thomas stand. Er sah die beiden und kondolierte Gina und Mark dann fuhr er sie heim.

Gina und Marks Wohnung/Wohnzimmer

Gina setzte sich zu Mark auf das Sofa. Sie kuschelte sich an ihn hin und flüsterte ihm ins Ohr." Ich liebe dich du bist das beste, was ich habe. Danke das du dich um Rico kümmern willst." Mark sagte nichts er zog sie an sich stampft nahm sie auf den Arm und trug sie in Richtung Schlafzimmer. Sie lies sich seine Zärtlichkeiten gefallen und .........

Am nächsten Tag fuhren sie ins Krankenhaus, wo ein ungeduldiger Rico wartete. Er sah Gina und Mark und war Feuer und Flamme. Eine Krankenschwester hatte ihm in Unwissenheit erzählt was vorgefallen war. Er stürzte sich in Ginas Arme und weinte erst mal. Mark nahm ihn in den Arm und erzählte ihm, das er ein eigenes Zimmer bekommen würde und ein Geschwisterchen. Auch in den Kindergarten in der Nähe könne er gehen und dann so viele Freunde bekommen. Vielleicht würden sie auch eine Malgruppe finden, wo er dann als Maler angestellt werden könnte. Gina holte die Papiere und Mark trug derweil Rico zum Auto.

Thomas/ Lauras Wohnung/Küche

Thomas stand in der Küche als Laura am Morgen mit einem "Guten Morgen Papa" in der Türe stand. Sie gab ihm einen Kuss und schaute ihn an. " Ist was los, Papa? Habe ich etwas falsch gemacht? ", fragte Laura, dann setzte sie sich an den Tisch. Sie hatte den Stuhl fast an sich herangezogen, da klingelte es. Sie ging zur Türe und öffnete. Karin, Biggi, Enrico, Max , Michael, Peter, Stella mit Oliver und Dirk kamen alle angestürmt. Laura stellte allen Gedecke hin. Dann erzählte Thomas das was er am Abend mit Mark und Gina noch erlebt hatte. Sie hatten für Gina und Mark nun eine neue Aufgabe. "Rico sollten wir auch eine Kleinigkeit schenken." , meinte Biggi die Kollegen stimmten zu. "Ich brauche für morgen noch mindestens eine Rolle Geschenkpapier, denn Dirk und ich haben das Geschenk selbst gemacht. Dirk hat in Werken eine Wiege aus Holz gemacht, ich habe in Handarbeiten das Bettzeug für Wiege, Kinder und Bollerwagen dazugenäht. Neutral versteht sich da wir ja nicht wissen, was es wird.", erzählte Laura, dann holte sie die Wiege und jeder staunte nicht schlecht, auch zeigte sie den Kollegen die Bettwäsche. " Die kriegen Tränen in den Augen, genauso wie ich jetzt. Nur ich bin mit Peter schon verheiratet, daher habe ich nicht das Glück so ein tolles Geschenk zu bekommen.", kam mit einem enttäuschten Unterton von Stella. " Wer weiß, vielleicht hast du es doch?", meinte Dirk. Er und Laura wussten, dass er für Stella und Peter das selbe schon zu geschnitten hatten.

Nach einer Weile verschwand Laura in ihr Zimmer. Sie zog sich an. Eine 7/8 Hose die olivgrün war und ein appricofarbenes T-Shirt. Als sie gerade fertig war, klopfte es an der Tür. "Ja", antwortete sie. Die Türe ging auf und Dirk kam herein. Leise und ruhig wie immer. Er sah sie an. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Sie war gerade dabei die Kinderkleidung die sie selber genäht hatte aus dem Schrank zu nehmen. Er kniete sich hinter sie und schlang seine Arme um ihren Hals. Sie drehte den Kopf zu ihm und küsste ihn. Sie roch das Deo, das nicht intensiv aber doch etwas rau roch. Sie zog ihn zu sich und kuschelte sich in die Arme, jedenfalls wollte sie es so machen, doch Dirk verlor den Halt und stürzte. Er stieß ohne es zu wollen an den Nachtisch. Als auf einmal mit einem Schlag von oben sich das Bücherregal aus der Halterung löste und auf Laura und ihn stürzte. Laura schrie aus Leibeskräften. Dann war es ruhig. Dirk versuchte sich zu bewegen. Der Knall war in der Küche sehr deutlich zu hören und Michael und Karin sowie Thomas stürzten los. Dirk konnte sich noch bevor die anderen kamen befreien. Als Laura zu sich kam meinte er nur "Bleib liegen du hast durch mich eine Wunde an der Stirn. Die muss wahrscheinlich genäht werden. Na hervorragend, das Wochenende und die Hochzeit sind gelaufen. Dieses scheiß Regal. Warum immer ich.", war von Laura zu hören. " Euch beide kann man nicht alleine lassen, war Michaels Bemerkung als er das Unglück sah. Er weiß Peter an den Koffer zu holen, dann versorgte er die Wunde. Da sie nicht tief war teppte er sie nur (er klebte sie ) das war schonender für Laura. Diese legte sich danach aufs Bett während ihr Dirk die Sachen auf einen Stapel legte. Als er das Kostüm sah, das sie anziehen wollte staunte nicht schlecht, ließ Laura aber nichts merken. Danach setzte er sich zu ihr aufs Bett und küsste sie zärtlich. Laura genoss es denn sie wusste Dirk war sonst nicht so. Nur sie hatte eine Sonderstellung bei ihm.

Nach einer Weile meinte sie zu Dirk," Wir brauchen zwei große Kartons einen für deine Wiege und halt es wäre besser wir gehen in einer Stunde in die Stadt und kaufen einen Wäschekorb in den lege ich dann die selbergenähten Sachen. Schau mal was ich alles für Ginas und Marks Nachwuchs genäht habe." Sie holte die Sachen aus dem Schrank was sie vorhin schon vor hatte, Dank Bücherregal aber nicht dazu kam. Dirk staunt nicht schlecht. " Du bist eine richtige Künstlerin Laura", meinte er. Vorsichtig ging die Türe auf, Michael und Thomas kamen herein auch sie sahen die Sachen und es kam von beiden aus einem Mund.

" Sag mal bist du sicher das ein Kind alles anziehen kann." "Ah, freilich, nur den Kleiderschrank muss Mark selber kaufen." , war die spontane Antwort. Dirk und Laura holten noch den Wäschekorb und machten sich dann noch einen unterhaltsamen Nachmittag bei einer DVD, von der sie aber nicht viel mitbekamen, da sie mit sich zu sehr beschäftigt waren.

Wohnung Gina und Mark

Gina, Mark und Rico waren beim Essen als es klingelte. Mark stand auf und öffnete. Vor der Türe waren Martin und Michaela Harland seine Eltern. " Hallo Mama, hallo Papa" begrüßte er sie herzlich. Schön das ihr da seit. Wir essen gerade wollt ihr Kaffee oder lieber was warmes nach der langen Fahrt." Martin Harland, war Rechtsanwalt mit eigner Kanzlei in Hamburg die mit seiner Frau betrieb. Er war 55 Jahre alt und 1,85 groß, sehr schlank und hatte dunkle Haare. Er hatte eine Brille die im immer wieder von der Nase rutschte und er eilig hochschob. Michaela Harland war im Vergleich zu ihrem Mann klein, denn sie war gerade mal 1,69 groß hatte eine Pagenschnitt und war für ihre 49 Jahre sehr attraktiv gekleidet und schlank. Auch sie war Rechtsanwältin mit Leib und Seele. Sie war sehr menschenfreundlich und verstand es auf diese auch einzugehen. Mit Gina hatte sie gleich Freundschaft geschlossen. Sie trug eine Jeans, die schwarz war und eine buntes Top.

"Hallo Martin, hallo Michaela", rief Gina aus dem Wohnzimmer. Die drei begrüßten sich herzlich. Als Michaela Rico sah, lachte sie ihn und fragte ihn nach dem Namen. "Rico ist ein toller Name, ich heiße Michaela und das ist Martin.", gab sie ihm zur Antwort. Als Rico dann in der Wanne saß vor dem Bettgehen erzählte Gina den Schwiegereltern von ihrem Problem.

"Wir regeln das mit der Adoption für Euch.", macht euch keine Gedanken. Da ist eine weise Entscheidung von Mark ihn zu adoptieren., meinte Martin.

Sie erzählten sich noch viel an dem Abend, bevor sie zeitig ins Bett gingen, da am nächsten Tag die Trauung stattfand.

Hochzeit

Um 11.00 fanden sich alle vor dem Standesamt ein. Denn um 11.30 sollte die Trauung sein. Gina hatte als Trauzeugin Biggi gewählt, Mark hingegen Karin. Die Kollegen waren fast alle da, in letzter Minute kamen dann auch Thomas und Laura. Laura hatte die Nerven von Thomas an diesem Morgen mit dem Fertigmachen und Herrichten zur Hochzeit ganz schön strapaziert. Thomas lief auf die Menge zu sein Gesicht sprach Bände. Dirk stand wie eine Salzsäure. Sein Blick war auf die herkommende Laura gerichtet. Der blaue lange Rock, das weiße Top und das Jäckchen sahen hinreisend aus. Marks Vater sah dies und konnte sich das Schmunzeln nicht verkneifen. Michael meinte zu Thomas nur." Dich fragen wie dein seelisches Gleichgewicht ist muss ich dich nicht. Wahrscheinlich hast du zig Mal gesagt "Laura bitte komm jetzt". " Ihr Mediziner könnt Gedanken lesen. Ich glaube ihr habt den Wahrsagerkurs gleich mitgemacht.", gab er ihm zu Antwort. " Aber Thomas deine Tochter hast du noch nicht richtig angeschaut, die stiehlt hier außer Gina noch , jeder die Schau.", fügte Michael an. Nun drehte sich Thomas um. Laura war nun bei Dirk und unterhielt sich angeregt mit ihm. Sie lachte und warf den Kopf umher. Ihre langen blonden Haare wehten im lauen Sommerwind. Er meinte nur zu Michael, Jens, Enrico und Max " Ich wusste gar nicht das ich so hübsche Tochter habe. Scheint aber irgendwie in Dirk verschossen zu sein." Bevor er weiterreden konnte kam die Antwort von Biggi prompt und treffend. "Typisch Thomas, echt Väter. An euch läuft das Leben vorbei bzw. an dir. Das hat schon jeder gemerkt, außer dir. Und Michael der ist in dieser Hinsicht auch nicht der schnellste." Währendessen waren Dirk und Laura dabei sich auf eine Bank zu setzten. " Du schaust wieder mal umwerfend aus. Na ja, vielleicht liegt das an meiner Schwäche für dich. Was macht deine Wunde die geklebt wurde?" bemerkte er zu Laura. Sein Blick war liebevoll und ruhig seine Art. "Nun, ja Dirk du weißt doch – wahre Schönheit kommt von innen, da macht so ne’ kleine Schramme nix aus, ja und hast ja eh’ ne Schwäche für mich – also stört sie dich nicht. Oder?, war ihre spontane Antwort. "Hallo hier beiden darf ich mich zu euch gesellen. Mensch war das heut morgen ein Theater, das war bühnenreif", Anna Köster stand vor den Beiden. Die 17-jährige Tochter von Jens Köster war, schlank, ca. 1,77 groß schlank und sehr temperamentvoll. Dirk fing nun herzhaft an zu lachen, was Anna wunderte und Laura auch veranlasste mitzulachen. Er deute auf den Platz neben sich und genoss es von zwei hübschen Mädchen umgeben zu sein. " Waren wir im Hause Köster oder Wächter heute zu Gast? Mir scheint eure Väter haben die letzte Nacht gut geschlafen, Mädels. Weil an euch kann das ja nicht liegen? Oder sehen ich das falsch.", waren seine spitzen Bemerkungen. Die beiden Mädchen schauten erst Dirk dann den sonnigen Himmel über Traunstein an. Ein schneller Blick schuschte zu den Vätern die sich angeregt über sie unterhielten. "Dirk am besten schaust du nicht nach links denn die Blicke unserer Papas sprechen Bände – das heißt sie töten mit Blicken" , meinte Anna scherzhaft. Sie verstand sich mit Dirk wollte aber nichts von ihm da sie von Lauras Schwäche zu ihm wusste. Während die Drei Blödsinn machten kamen Stella, Peter und Oliver. Peters Gesicht war anzusehen, dass er genervt war. " Stella hat die ganze nacht gebrochen und hat fürchterliche Laune. Wenn die Schwangerschaft nicht bald zu Ende geht, dann bin ich reif fürs Grab. Stella hat fast nichts gegessen und bricht für drei. Frag mich wie das Kind groß werden soll? Mir tut sie leid, weil sie immer wieder versucht, mir es nicht anmerken zu lassen, da sie weiß ich mach mir Sorgen um sie. Wo ist sie eigentlich?", meinte er als sich zu Jens, Michael, Thomas, Enrico, Karin, Biggi und Max gesellte. Sie steht bei Karin und Biggi. , meinte Thomas zu ihm. Auch Enrico hatte bemerkt, das seine Schwester nach dem Unfall ruhiger und häuslicher geworden war. Oliver war inzwischen zu Anna und Laura gelaufen. Da sie beide auf ihn schon aufgepasst hatten, kannte er sie. Anna nahm auf den Schoß. Dort spielte sie mit ihm Hoppe-Hoppe-Reiter. Stella sah es und ging auf die Drei zu. Da Dirk sah wie weiß sie im Gesicht war stand er auf und bot ihr den Platz an. Sie nahm dankend an. "Morgen ihr Drei. Danke Dirk das du mir den Platz freigemacht hast. Ich habe heute nacht die ganze Zeit gebrochen. Gegen drei ist Peter auf gewacht und der ist besorgt und wie kann ich euch sagen. Ein Drama. Ich frage mich ob er oder ich schwanger bin. Kann jemand am nächsten Wochenende auf Oliver acht geben. Wir haben 3.Hochzeitstag und ich habe für mich und Peter ein Wochenende im neuen Wellenesshotel gebucht. Als Geschenk! , erzählte sie den dreien. " Stella macht es dir was aus wenn zwei Personen bei euch sind - in der Wohnung?" , fragte Laura. Diese schüttelte den Kopf. "Papa hat Dienst und Michael auch. Dirk und ich wollten uns das Wochenende etwas gemütlich machen. Auf Oliver passen wir gerne auf. Da Biggi auf Lehrgang ist und Mark in Urlaub ist, fliegt Papa mit Karin und Enrico. Michael hat im Krankenhaus Wochenenddienst. Frage mich nicht den Dirk und ich sind ein Paar. Ohne ihn hätte ich das ganze noch nicht so im Griff wie ich es nun habe. Vor der Gerichtsverhandlung habe ich höllische Angst. Du und Anna sicher auch.", gab sie Stella als Auskunft. "Klar geht das in Ordnung Laura. Ich kaufe für euch ein. Doch bitte zu Peter keinen Ton"

Mit einem lauten Gehupe kam das Brautauto um die Ecke. Es war ein weißer VW Golf als Cabrio, mit Rosen auf der Motorhaube. Mark und Gina, sowie Rico stiegen aus. Sie wurden mit "Hallo" empfangen. Gina hatte ein enges weißes Kleid mit kleinen Rosen bestickt. Außerdem hatte sie in ihrem Haar einen kleinen grünen Kranz aus Kräutern. Sie sah faszinierend aus. Als sie alle begrüßt hatten gingen sie ins Standesamt.

Im Trauzimmer

Von einem alten Standesbeamten, Herr Sieber war sein Name wurden sie begrüßt. Nach einer kurzen Ansprache bat er die Beteiligten sich von den Plätzen zu erheben. Laura schaute zu Dirk was er wohl dachte. Nun stand hinter Gina Biggi als Trauzeugin und bei Mark Karin.

"Herr Dr. Harland Sie sind aus freien Stücken hier her gekommen, ich frage sie nun wollen sie die hier anwesende Gina Aigner als ihre Frau annehmen, sie lieben, achten und ehren, bis an ihr Lebensende. Wollen Sie mit ihr sich um den Bruder Rico Aigner kümmern und ihn an Kindesstatt annehmen. Dann antworten Sie mit Ja. " Ja ", war Marks ernste und bestimmende Antwort. Frau Gina Aigner, auch Sie sind aus freien Stücken hier hergekommen um mit Mark Harland die Ehe einzugehen, darum frage ich Sie wollen sie ihn lieben, achten und ehren bis an ihr Lebensende. Sind sie bereit sich mit ihm um Rico Aigner kümmern und ihn an Kindesstatt anzunehmen, dann antworten Sie mit ja. " Ja, ich will." , war Ginas ernste Antwort. Ihr Unterton war freudig. Da sie den Nachnamen ihres Mannes gewählt haben, darf ich Sie bitten, hiermit die Heiratsurkunde zu unterschreiben. Dies taten Mark und Gina. Danach mussten Karin und Biggi noch unterschreiben. Ein Blitzlichtgewitter begleitete die ganze Zeremonie. "So erkläre ich Sie kraft meines Amtes als Mann und Frau. Sie dürfen nun die Braut küssen.", fuhr Herr Sieber fort. Er gratulierte den Beiden. Danach alle anderen. Laura, Dirk und Anna hatten noch in Windeseile den Stand mit Sektgläsern und den Sektflaschen sowie den Häppchen aufgebaut. Als die Erwachsen aus dem Standesamt kamen waren die Gläser gefüllt und es wurde auf das Ehepaar angestoßen.

Danach fuhren sie zur Basis, die ebenfalls Anna, Laura und Dirk in mühevoller Kleinarbeit hergerichtet und dekoriert hatten. Alle staunten nicht schlecht. Als nach dem Essen nach einer kurzen Ansprache von Marks Vater sich erst Anna das Wort nahm in dem sie sagte " Das Herrichten der Basis und das vor dem Standesamt ist mein Danke an dich Mark, für die Hilfe nach dem schrecklichen Geschehen. Ich würde mich freuen, wenn mir damit eine kleine Freude an Dich und Gina gelungen ist. Auch habe ich da einen Gutschein für einmal Babysitting wenn ihr mal einen Abend für Euch braucht, nur hoffe ich dass ihr mir nicht die Freundschaft kündigt. ", so waren Annas Worte. Mark und Gina standen auf und gingen auf sie zu, nahmen sie in den Arm und drückten sie. "Du bist in Sachen Dekor ein Genie Anna. Wir wünschen dir für deine Ausbildung alles Gute", Mark nahm sie in den Arm und drückte sie. " Wenn du wegen deines schrecklichen Geschehens Hilfe brauchst egal in welcher Art, dann sage bitte was , ich kann auch schweigen", flüsterte ihr noch ins Ohr. " Da ihr gerade mal steht und mir Anna einen guten Vorspann geleistet hat möchte ich weitermachen. Nicht nur dir, Mark, sondern auch Biggi und Enrico habe ich und Stella das Leben zu verdanken. Den Fußgängern die mich gefunden haben in der Hütte , ja und Michael und Dirk die, die Erstversorgung übernommen haben. Ohne euch wäre ich nicht mehr am Leben und Papa wahrscheinlich auch da der dann zum dritten Mal sehr gelitten hätte.", meinte Laura . Als sie die Sätze aussprach, schluckte sie denn die Wunden waren immer noch da, bei ihr mehr als bei Stella und Anna. " Aber ich habe es überlebt, nun sitzen meine Peiniger im Knast. Langsam komme auch ich wieder auf die Beine, dank Dirk, der oft ein guter Zuhörer ist. Nun ich wollte euch was schenken, was ihr nicht so schnell vergesst und zweitens gut gebrauchen könnt. Also habe ich mir was ausgedacht. Nun macht mal schnell die Augen zu. Aber erst aufmachen wenn ich "Jetzt" sage.", meinte Laura. Dirk holte in Windeseile die Wiege, die er selbstgemacht hatte und den Wäschekorb den Laura mit Babykleidung gefüllt hatte. Er stellte die Sachen hin und dann sagte Laura "jetzt".

Nun dürft ihr euch umdrehen, aber bitte langsam das gilt ganz besonders für dich Gina. Das eine von Dirk das andere von mir . Sie sind beide selber gemacht und ich hoffe ihr freut euch. Gina und Mark drehten sich um. Gina stiegen die Tränen in die Augen, denn mit einer Wiege und einem Wäschekorb voll selber gemachter Kleidung für ihr Kind hatte sie nicht gerechnet. Auch Mark musste schlucken. Wortlos nahm er Laura in die Arme und drückte sie fest. " Das ist wohl das schönste "Danke" für den Kampf an der Unfallstelle. Ich hatte nicht viel Hoffnung dich durchzukriegen. Aber ihr Piloten habt einen eisernen Lebenswillen. ", meinte er zu Laura. Dirk klopfte er freundschaftlich auf die Schulter und meinte spaßeshalber zu ihm "Gell wenn der Papa mal nicht das tut was du willst, dann kommst zu mir, dann regele ich das für dich, mit dem Papa". "Eigentlich ist er ganz vernünftig", meinte Dirk mit einem Augenzwinkern in Richtung Michael. Auch Gina bedankte sich mit Kuss und einem "Ihr drei seit einmalig".

Es wurde noch viel geredet und gelacht. Nach dem Hochzeitswalzer den Laura mit Staunen und verträumten Augen verfolgte erklang wieder ein Walzer für alle. Dirk nahm sie in den Arm und die beiden tanzten verträumt durch die Nacht. Sie hatten, ja den ganzen Vorhof von der Basis für sich. Als es keiner merkte küssten sie sich innig und sehr zärtlich.

Copyright 2004: Daniela

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