Also die kommende Geschichte ist ein Versuch "Im Namen des Gesetzes" und "Medicopter 117 zu verbinden um mehr Spannung zu verursachen.

 

 

Michael ist in den USA im Zeugenschutz. Er arbeitet dort als Arzt. Bei einem Einsatz wird er von Levis Leuten angeschossen. Durch die schnelle Hilfe von Dirk (15) seinem Sohn wird er in ein Krankenhaus gebracht. Das FBI setzt Dirk ohne Vater in ein Flugzeug nach Deutschland. Er soll nach Ankunft zu Dr. Karin Thaler kommen. Nur in Deutschland erfährt erst spät die Staatsanwaltschaft in Berlin, was mit Dirk passiert ist. Nun geht die Suche für Oberstaatsanwalt Dr. Max Brunner, Staatsanwältin Lisa Sturm und die Kommissare Stefan Kehler und Alexander Bonhoff genannt Alex los. ...

 

A-Crew

B-Crew

   

Dr. Mark Harland

Dr. Karin Thaler

Thomas Wächter

Biggi Schwerin

Peter Berger

Enrico Cortini

Laura Wächter (Tochter von Thomas), Dr. Gabrielle Krollmann, (Polizeiärztin), OST Dr. Max Brunner, STÄ Lisa Sturm, Stefan Kehler, Alex Bonhoff, OSTÄ Sina Harland (Marks Schwägerin) STA Lena Finn, Frank Ebensieder und Max.

 

Eine Liebe die alles überdauert

Berlin – Staatsanwaltschaft – Büro Dr. Max Brunner

"Das ist ja reizend, dass wir das auch erfahren. Ja , ich werde meine Leute informieren.", sagte Dr. Max Brunner, Oberstaatsanwalt und knallte den Hörer auf die Gabel des Telefons. Dann wählte er die Nummer der Kommissare Kehler und Bonhof. Ebenfalls informierte er die Kollegin Lisa Sturm. Nach kurzer Zeit klopfte es. Lisa Sturm trat in das Büro des Chef ein. Ihr folgten die Kommissare Kehler und Bonhoff.

"Guten Morgen miteinander. Setzen Sie sich bitte ihn, denn das was nun kommt kann man im Stehen nicht anhören.", sagte Dr. Brunner und wies auf die Stühle die im Zimmer standen. Kehler, Bonhoff setzen sich. Lisa Sturm hatte sich ihren Platz auf der Choat des Chefs schon ergattert.

"Erinnern sie sich an den Fall Livos. In dem Fall wurde ein Notarzt, Dr. Michael Lüdwitz in den Zeugenschutz geschickt mit seinem Sohn. Für den hat er bei der Scheidung das Sorgerecht erhalten. Die Kollegen in München hatten das veranlasst. Sachbearbeiter der Staatsanwaltschaft war ein Dr. Schorn. Der wurde nach der Heldentat nach Kiel versetzt wo er nun die ganze Staatsanwaltschaft als Chef unter sich hat. Alles gut und schön. Dr. Lüdwitz Sohn ist nach Deutschland gekommen. Warum weiß man nicht. Ich habe die Info per Telefon vom auswärtigen Amt erhalten. Wir sollen nun herausfinden wo Dr. Michael Lüdwitz ist und ob Livos tot ist. Er war früher mal bei Medicopter 117 beschäftigt. Die Akte mit den notwendigen Informationen erhalten wir demnächst. Jedenfalls sollen wir Dirk Lüdwitz suchen, um an Informationen über seinen Vater zu gelangen. Denn wenn wir Livos schnappen, muss ihm der Prozess gemacht werden. Die Vorwürfe reichen von Körperverletzung, Verschleppung bis hin zum Mord. Livos ist nicht zu unterschätzen, wir müssen nur Dirk finden um ihn auch vor Livos zu schützen. Nur wo fangen wir an.", sagte Dr. Brunner

Kehler und Sturm sahen den Chef mit großen Augen an. Alex Bonhoff kratzte sich in den Haaren.

"Dr. Brunner ich muss mal ins Archiv vielleicht liegt dort noch was. Mir kommt der Name "Lüdwitz" so bekannt vor. Nur mir fällt heute das Denken etwas schwer.", sagte er und verlies den Raum.

"Der hatte wohl Damenbesuch, so mitgenommen wie der ausschaut. Herr Kehler wissen Sie was von einer Freundin von Herrn Bonhoff? Ist sie hübsch?", Dr. Brunner platzte vor Neugierde.

"Keine Ahnung. Aber ich denke nein er hat keine.", sagte Stefan Kehler

"Sie sind nicht neugierig Dr. Brunner?", sagte STA Sturm.

Die Türe ging auf und ein etwas abgehetzter Kommissar Bonhoff kam herein.

"Ich wusste dass wir sie haben. Nur die Kollegen im Archiv kennen sich in ihrem Saustall nicht aus. Bitte hier ist die Akte Livos. Ich weiß auch wo Dr. Lüdwitz zu letzt gewohnt hat. Er war Notarzt bei Medicopter 117 in Traunstein. Er war dort Basisleiter und wollte eigentlich mit der Kollegin und Freundin Dr. Karin Thaler nach Bali in Urlaub und sie dort heiraten. Er hatte sich in sie verliebt, als sie nach dem Tode von Dr. Gabrielle Kollmann zu Medicopter stieß . Dirk, sein Sohn mochte sie sehr.", mit diesen Worten reichte er dem perplexen Dr. Brunner die Akte.

"Herr Bonhoff Sie verwundern mich immer wieder. Ich dachte sie wären wegen einer Frau gestern nicht zum Schlafen gekommen. So verknittert wie sie ausschauen." , sagte der Oberstaatsanwalt.

"Nein, es war ein Krimi denn ich las.", lachte Bonhoff.

"Gut, dann werden wir unsere Ermittlungen in Bayern weiterführen. Ach, ja ich gehe zurück in meine Heimat nach München. Dort werde ich die Leitung der Staatsanwaltschaft übernehmen. Ab Januar sind Sie mich los.", sagte Dr. Brunner.

Vier Stunden später trafen sie sich am Flughafen Berlin-Tegel. Dort wartete die Maschine nach München. Alexander Bonhoff musste an den Jungen denken. Wo war er nur?

München- Flughafen

Durch die Passkontrolle der deutschen Behörden lief gerade ein Junge. Er hatte nur eine kleine Tasche dabei und war langsam in den Bewegungen. Er wollte nur noch zu der Bekannten nach Traunstein. Nun war er wieder in Deutschland. Wie geht’s Papa dachte er. Dirk Lüdwitz war wieder in Deutschland. Er war 15 Jahre alt und ca. 1,70 groß. Braune Haare die nach hinten gekämmt waren und sein ruhige Art waren sein Markenzeichen. Er machte sich nun auf den Weg zum Bahnhof von München. An der Bushaltestelle stellte er fest, dass das Geld nur für die Bahnfahrt reichte. Er wollte zu Karin und Thomas. Sie hatten seinen Vater noch nie im Stich gelassen. So machte er sich langsamen Schritte auf den Weg zum Bahnhof.

Basis Traunstein

"Happy Birthday to you", sang die Crew. Denn Mark Harland hatte heute Geburtstag. Da heute keine Einsätze mehr anstanden, sie hatten Ebensieder überzeugen können, feierten sie. Karin überreichte Mark einen Korb er wollte einen großen Korb mit doppelten Inhalt. Einmal für die Wäsche und zum Draufsetzen.

Nun öffnete ihn und Thomas kam zum Vorschein. Es wurde gelacht. Dann ging es an das selbstaufgebaute Buffet. Karin ging zu dem Kollegen hin.

"Du Mark, ich habe noch ein Attentat und ne Überraschung für dich.", sagte sie.

"Das wäre", war die Antwort des Kollegen

"Ich war vergangene Woche auf dem Kongress für Narkoseärzte.", sagte Karin. Mark fiel ihr ins Wort

"Da hast du das Sandmännchen kennen gelernt. Stimmt’ s Karin", sagte er.

"Fast richtig.", war die Antwort.

"Nein, da habe ich ne Studienkollegin getroffen. Die dich auch kennt und dich immer noch liebt obwohl sie mittlerweile verwitwet ist. Sie hat dich verlassen, da sie glaubte, dass deine Schwägerin deine Freundin ist. Wenn ihr Mann noch leben würde, dann hätte sie zwar das Gespräch mit dir gesucht, aber du wärst dann nicht so interessant. Weißt du von wem ich rede?", sagte sie.

"Nein, Karin, ich komme gerade nicht drauf.", sagte er.

"Von Dr. Gina Steg, geb. Aigner", sagte Karin.

Sicher kannte er sie. Sie waren mal glücklich, bis zu dem Tag da seine Schwägerin ihm zur Beförderung gratulierte und Gina sie für seine neue Freundin hielt.

"Karin, wie geht es Gina? Wo wohnt sie jetzt. Oder ist sie hier?", wollte er wissen.

"Sie ist hier. Ich habe sie eingeladen, da ich dachte du bist ihr nach drei Jahren nicht mehr böse. Denk daran ich hoffe seit drei Jahren immer noch, dass Michael wieder kommt.", sagte sie.

Mark drehte sich um. Da war sie. Gina. Immer noch so hübsch wie damals. Die schwarzen kurzen Haare und die quirlige Figur. Da in ihrem Blut spanisches Blut floss, war ihr Temperament manchmal nicht zu halten. Er stutzte. Wie konnte Karin Gina kennen, sie war Chirurgin und Karin Anästesitin.

"Woher kennst du Gina, Karin?", fragte Mark

"Gina ist eine exzellente Unfallchirurgin und Orthopädin. Du bist aber Anästestin.?", wollte er von der Kollegin wissen.

"Gina war Chirurgin an der Klinik an der ich meinen Facharzt zur Anästistin machte. Sie hatte dort die Unfallchirurgie belegt.", sagte Karin.

"Herzlichen Glückwunsch Mark. Wie geht es dir?", wollte Gina wissen.

"Gut . Sehr gut. Du schaust einmalig aus.", sagte er zu ihr.

"Danke für das Kompliment, aber im Innersten ist eine Müllhalde eine stinkende Kleinigkeit. Die Familie meines Mannes macht mir das Leben zur Hölle. Aber ich bin nun weg von ihr und habe bei deinen Eltern eine Stelle als Chirurgin angetreten. Mit deinem Vater arbeite ich sehr gerne, da man von ihm sehr viel lernen kann.", sagte Gina.

Sie feierten noch den ganzen Tag. Abends gingen alle heim da die B-Crew am anderen Morgen den Dienst auf nehmen musste.

In München bezogen Dr. Brunner, Staatsanwältin Sturm und die Kommissare Kehler und Bonhoff die Hotelzimmer. Am Nachmittag hatten die vier einen Termin bei den Kollegen in München. Sie schauten in die Vermisstenkartei aber Dirk Lüdwitz blieb verschollen. Sie machten früh Feierabend und gingen ins Bett.

Alexander Bonhoff drehte sich zum x-ten Male im Bett um. Stefan Kehler schnarchte was das Zeug hielt. Es war nicht zu ertragen. Er musste an Dirk Lüdwitz denken. Wo konnte der Junge nur sein. Nun stand er auf und ging zu dem Tisch auf dem der Laptop stand. Er suchte nach der Adresse wo Dr. Lüdwitz zu letzt arbeitete. Auch fand er die Adresse von Dr. Karin Thaler. Dort wollten sie morgen hin. Nach diese Aktion fiel ins Bett und in tiefen Schlaf.

Dirk war mit dem letzten Zug in Traunstein angekommen. Im knurrte der Magen. Er hatte seit fast drei Tagen nichts mehr gegessen. Nun machte er sich auf den Weg zur nächsten Telefonzelle. Dort suchte er nach Karins Adresse und fand sie nicht. Da entschloss er sich zur Basis zu laufen. Er kam dort fast kraftlos an. Er setze sich auf die Bank vor der Basisgarage.

Ihm war schlecht vor Hunger. Er fror sehr. Die Nacht wurde sehr kalt. Er dachte an seinen Vater. Wie mochte es ihm gehen. Hoffentlich hatten die Ärzte mitleid mit ihm und behandelten in auch nur für 200 Dollar. Mehr hatte er ihnen nicht geben können. Irgendwann brach er zusammen. Er wurde bewusstlos. Den einen Arm Bank abwärts und mit dem Kopf voraus so lag er da.

Enrico und Biggi kamen nach einer tollen Liebesnacht als erste an die Basis. Da sie so beschäftigt waren mit sich selber sahen sie Dirk nicht. Nach einer Weile kam Thomas und Mark um die Ecke in ein Gespräch vertieft sahen sie auch ihn nicht. Karin kam nach den Beiden um die Ecke. Sie sah den leblosen Körper an der Bank. Sie öffnete die Türe.

"Enrico, Rettungsrucksack schnell. Biggi. ",schrie die Notärztin.

Sie eilte zu dem leblosen Körper und hifte ihn auf die Bank. Sie sah das Gesicht und erkannte es sofort. Dirk Lüdwitz. Da kam Enrico.

"Komm wir tragen ihn rein. Der hoffnungslos unterkühlt.", sagte sie zum Sanitäter.

Im AR legte Karin im einen Zugang und stabilisierte ihn. Biggi kam aus der Umkleide ebenfalls Thomas und Mark. Biggi und Thomas erschraken. Nach weiteren 15 Minuten hatte sie ihn stabil.

"Das ist Dirk. Wo ist Michael, Karin?", sagten Biggi und Thomas gleichzeitig.

"Woher kennst du ihn, Karin?", wollte Mark wissen.

"Er ist der Sohn meines Verlobten. Er ist der Sohn von deinem Vorgänger, Mark", sagte sie und erzählte ihm alles.

Alex Bonhoff köderte die Kollegen beim Frühstück mit den Neuigkeiten. Als er fertig war meinte er zum Kollegen.

"Stefan deine Frau ist nicht zu beneiden, bei deinem Geschnarche kann keiner schlafen. Deshalb darfst du nun fahren.", sagte er.

Sie kamen gegen 11.00 Uhr an. Im AR war Dirk endlich zu sich gekommen. Die Kommissare betraten den Raum.

"Guten Tag miteinander. Ich bin Stefan Kehler von der Kripo Berlin. Das ist der Kollege Bonhoff.

"Gleich, die Herren, ich muss mich erst um den Jungen kümmern. Ihm geht es sehr schlecht. Bitte haben Sie Verständnis. Setzen Sie sich bitte.", sagte Karin ohne hochzublicken.

"Wo....bin....ich? Nicht....schlagen.", stammelt Dirk

"Dirk dich schlägt keiner. Ich bin’s Karin. Wo ist Michael?", sagte Karin.

"Wie bist du hierher gekommen?", wollte Dr. Karin Thaler wissen.

Die Kommissare standen auf und Stefan Kehler ging zu dem Sofa hin.

"Sie kennen sich?", sagte er.

"Ja,", sagte Karin

" Das ist Dirk Lüdwitz der Sohn meines Verlobten der von 3 Jahren in den Zeugenschutz musste. Er hatte einen Mord beobachtet. Der Mafiaboss Livos ist hinter ihm her.". sagte Dr. Karin Thaler.

"Kann Dirk uns eine Frage beantworten?", wollte Alex Bonhoff wissen.

"Papa ist bei einem Einsatz angeschossen worden. Ich sollte nach Deutschland zur dir Karin. Papa ist sicher schon tot, da ich nur 200 Dollar hatte und die Ärzte unter 1000 nichts machen. Bitte leih mir das Geld damit Papa ne Chance auf Leben hat. Er liegt in New York in einer Klinik. In meiner Tasche ist der Zettel.", sagte Dirk und sank kraftlos zusammen.

Stefan Kehler setzte den Oberstaatsanwalt und die Staatsanwältin in Kenntnis.

Dann drehte er sich um.

"Dirk morgen ist dein Papa da. Dr. Harland sind sie und die Sanis bereit, ihren Kollegen zu holen. Wir haben alles veranlasst. Ein Flugzeug starte in Richtung N.Y in einer Stunde. Dr. Thaler kann der Junge bei Ihnen bleiben?", fragte Stefan Kehler.

"Ja," war Karins Antwort. Mark telefonierte mit seinem Vater und vereinbarte Michael dort zu operieren. Dirk bekam was zu essen. Als er nach der 6.Semmel und der nichtzählbaren Tassen Kaffe einiger maßen hungerfrei war erzählte er bereitwillig den Staatsanwälten seine Geschichte. Brunner und Sturm hörten sehr gut zu. Brunner war auf die Kollegen des auswärtigen Amtes in den USA sichtlich sauer. Aber auch STA Sturm konnte ihre Wut fast nicht verbergen.

"Ich muss in kein Heim oder ins Gefängnis?", sagte er .

"Nein, ich sehe keinen Grund dafür. Du darfst dich bei Frau Dr. Thaler ins Gästebett legen und schlafen.", sagte Lisa Sturm

"Wir haben deine Mutter informiert. Nur wir haben noch keine Antwort von ihr. Sie arbeitet noch zwei Jahre in England an einem Krankenhaus. Wir vermuten, dass sie in Urlaub ist. Hast du in Deutschland noch Verwandte Dirk?", sagte STA Sturm. Karin zog die STA auf die Seite und sagte.

"Ja er hat noch Großeltern. Ich werde sie informieren über alles. Bitte lassen Sie in Ruhe. Er ist mit der Situation noch überfordert. Wir haben ständig bedenken, dass sein Kreislauf uns nochmals einen Streich spielt. Geben Sie mir die Karten von Dr. Brunner und sich in informiere Sie über alles. Ich setze mich mit meinem Vater in Verbindung er ist Rechtsanwalt.", sagte sie. Lisa Sturm nickt verständnisvoll und teilte die Entscheidung Dr. Brunner mit der nun auch zustimmte. In der Basis herrschte hektisches Treiben. Die Sanitäter und Mark packten die Sachen. Nach einer Weile fragte Peter die Staatsanwälte.

"Fliegen wir alleine mit Dr. Lüdwitz zurück oder werden noch einige ihrer Leute dabei sein?", er wandte sich an die STÄ Sturm und OSTA Dr. Brunner.

"Herr Kehler, Herr Bonhoff und die Kollegen Herr Marx und Herr Kurz aus München werden sie begleiten. Ja und die Kollegin OSTÄ Dr. Harland wird dabei sein. Auf ihre Anweisung muss bis zum Start gehört werden. Aber medizinisch hat Dr. Harland das Sagen. Wir müssen noch auf die Anästhesistin Dr. Gabi Kallmann warten . Sie ist Polizeiärztin und hat auch die Erfahrung mit Auslandseinsätzen. Die Tür der Basis öffnete sich und fiel wieder ins Schloss.

Enrico ging hin und öffnete sie. Eine junge Frau stand mit einer Umhängetasche und einer Ausrüstung da. Er hielt ihr die Tür auf und bat sie mit den Worten,

"Guten Morgen Frau Dr. Kallmann. Darf ich Ihnen helfen.?", herein.

"Guten Morgen, ja das ist eine Begrüßung die ich mag. Würden Sie mir die erweiterte Ausrüstung noch aus meinem Wagen holen. Damit ich mir kurz Überblick über die Lage verschaffen kann.", dabei lächelte sie freundlich.

OSTÄ Dr. Harland, STA Finn und die Kollegen aus Berlin berichteten kurz Frau Dr. Kallmann alles. Dann ging sie auf Dirk zu.

"Ich verspreche dir, Dr. Harland und ich werden alles unternehmen, damit du und dein Papa wieder zusammen kommen. Dann könnt ihr alles vergessen, wenn dies möglich ist. Aber bitte macht davor eine gute Aussage bei Gericht, damit es der Staatsanwaltschaft gelingt, die Mafia zu zerschlagen und eine die verantwortlichen vor Gericht zu bringen.", sagte sie. Sie hatte den Arm auf Dirks Schulter gelegt.

"Frau Doktor Kallmann können Sie dann auch veranlassen, dass unsere Sachen aus der Wohnung geholt werden und wir immer hier bleiben können bei unseren Freunden?", fragte Dirk, dabei sah er Thomas und Karin an.

"Deshalb fliegen die OSTÄ Harland, STÄ Finn und die Herren, Kehler, Bonhoff, Marx und Kurz werden das in die Hände nehmen. Denen kannst du vertrauen.", sagte sie.

Enrico und Peter hatten die Sachen in den Heli verlanden und kamen nur wieder herein. Enrico gab der Ärztin die Schlüssel des Wagens wieder.

"Ich fliege nicht mit, Frau Doktor Kallmann.", sagte STÄ Lena Finn.

"Aber wir brauchen zwei Staatsanwälte?", sagte Dr. Kallmann.

"Dann fliege ich mit.", sagte Lisa Sturm.

Nach ½ Stunde war alles bereit. Biggi brachte die Truppe zum Münchner Flughafen wo ein Flieger schon bereit stand der die Medicopter 117 Leute und die Mitarbeiter der Polizei bereits erwarte. In ihm war ein riesiger Raum. Er beinhaltete einen komplett ausgerüsteten OP . Auch gab es einen kleinen Raum der zur weiteren Behandlung diente. Die Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft nahmen hinter den Piloten Platz. Die hinteren Plätze waren für Mark, Peter und Enrico reserviert. Bevor Peter, Mark und Enrico ins Flugzeug stiegen, küsste Biggi Enrico und meinte zu Peter und Mark.

"Bringt Michael heil wieder zurück. Dirk braucht ihn dringend. Aber Karin nicht weniger. Passt auf euch auf."

Sie sah zu wie das Flugzeug abhob in Richtung New York.

 

New York

Der Flug dauerte über 14 Stunden. Als sie ankamen hatten sie zwar ausgeschlafen, da sie den Flug dazu verwendeten, aber alle hatten ein komisches Gefühl . Mark und Dr. Kallmann gingen in das Krankenhaus wo Michael war. Die Ärzte wollten ihn nicht behandeln und rausgeben, damit er nach Deutschland tranzpotiert werden konnte. Mark redete fast zwei Stunden auf den Kollegen ein. Erst wenn die Sicherheitsleistung von 100.000 Dollar gezahlt wurde, dann könne man den Patienten mitnehmen. Mark kochte vor Wut. Er ging vors Krankenhaus und berichtete den Kommissaren und den STÄinnen Harland und Sturm das ganze. Blanke Wut machte sich breit. Peter war einige Meter gelaufen und kam zurück.

"Mark das sind Arbeitskleider von dem Krankenhaus. Wenn du und Dr. Kallmann die anzieht, dann könnt ihr ihn behandeln, was heißt ihr könnt schauen wo er liegt.", meinte Peter.

"Sehr gute Idee. Wir geben ihnen vorsichtshalber Schusswaffen mit. Nur zur Sicherheit.", fügte der Kommissar Marx an.

"Aber da drinnen sind wir per du. Ich bin Gabi. Das gilt auch für die Sanitäter", sagte Dr. Kallmann. Mark und Gabi gingen in die Klinik. Nach einigen Irrwegen hatten sie das Zimmer gefunden in dem Michael lag. Er hing an Geräten. Mark erkannte sofort die Dringlichkeit der Behandlung. Er sah Michael an. Sein Gesicht war ein gefallen und schmerzverzehrt. Sie hängten ihm sofort einen Tropf mit Kochsalzlösung dran.

"Der hat einen massiven Flüssigkeitsverlust. Außerdem muss das Bein operiert werden. Ich tippe auf ne Splitterbruch. Ja und die Kugeln müssen aus der Schulter. Wir gehen runter, Gabi. Nein, das heißt du gehst und mach Sina und STÄ Finn Druck. Wir müssen so schnell es geht wieder zum Flughafen wegen der Rückkehr sonst sehe ich schwarz. Oder soll ich gehen?, fragte er die Kollegin.

"Gehe du Mark. Ich bleibe da. Aber beeile dich, da geht’s um alles. Hier sind die Papiere wo er gemeldet ist. Nimm das mit. Die Kommissare sollen sich drum kümmern.", sagte Gabi Kallmann.

Mark nickte und flitze wieder nach draußen vor das Krankenhaus. Dort stieß er auf eine sehr sauere Oberstaatsanwältin, die sich einen heftigen Streit mit dem Kollegen des auswärtigen Amtes lieferte. Als sie Mark sah hielt sie inne. Lisa Sturm sah ihn an. "Wie sieht es aus, Dr. Harland?", wollte sie wissen.

"Schlecht, sehr schlecht. Aber Peters Idee war Leben wert. Schauen Sie dass Sie das Geld herbekommen. Ich weiche nicht mehr von seiner Seite. Der massive Flüssigkeitsverlust und die Splitterbruch im Bein, so wie die nichtversorgten Einschüsse können ihm das Leben kosten. Je schneller wir ihn im Flugzeug nach München haben, je größer ist die Chance ihn durchzukriegen. Die haben ihm nur die minimalste Menge an Flüssigkeit gegeben. Wir haben ihm nun eine 100 %ige Kochsalzlösung verabreicht.

"Peter, kann ich dein Handy haben, ich habe meins vergessen. Ich will Karin und Thomas informieren.", sagte Mark.

Bevor ihm es Peter reichen konnte hielt ihm Lisa Sturm ihres hin.

"Danke Frau Staatsanwältin Sturm.", sagte Mark. Dann ging er einige Schritte weiter. Er wählte Karins Nummer. Sie war gleich dran. Er informierte sie über das geschehene mit der Bitte Dirk vorerst nichts zu sagen. Aber Thomas und Biggi die Wahrheit zu sagen. Er wollte sich vor dem Rückflug wieder melden. Nun ging er zur Gruppe zurück und bedankte sich bei Lisa Sturm. Dann eilte er zu Michael zurück. Gabi hatte ihn nochmals einen Tropf mit Aufbaumitteln gegeben.

Lisa Sturm und Dr. Harland erreichten, dass das Geld in einer Stunde da wäre. Die Anwältinnen kochten vor Wut. Peter sah die Beiden an.

"Wenn der in einer Stunde nicht da ist, dann war das was sich hier eben abspielte ne kleine Preisgabe meines Temperaments. Wenn mein Schwager so ernst schaut, dann ist höchste Eisenbahn geboten. Wie kriegen wir ihn zum Flugplatz?", sie sah die Kollegin an.

Enrico tippte sie an. Er reichte ihr ne Cola. "Danke", war ihre Antwort.

"Wir brauchen für den Transport zum Flughafen einen Krankenwagen. Wie viele Leute haben da Platz?", stellte sie die Frage und sah Peter und Enrico an.

"Wir dürfen nicht in die Wohnung von Lüdwitz, das FBI hat was dagegen. Staatseigentum", sagte Alex Bonhoff. Sina Harland sah die Kollegin und den Kommissar an. In ihr kroch die Wut wieder hoch.

"Gut dann muss ich nun Brunner informieren. Kann mir jemand was zum essen organisieren? Ich verhungere bald, obwohl meine Laune bei so einer Kooperationsbereitschaft bald am Ende ist. Ich schaffe es gerade Sie nicht anzuschreien.", sagte die Oberstaatsanwältin.

"Frau Dr. Harland, was wäre wenn wir an die Öffentlichkeit gehen. Na, ich meine an unsere Medien, z.B. den Bayrischen Rundfunk oder ZDF. Meinen Sie die würden nicht groß in der Tagesschau berichten?", sagte Stefan Kehler während er noch in einer Tasche kramte. Da kam Alexander Bonhoff und gab der Oberstaatsanwältin und Staatsanwältin Sturm je einen Wap mit vegetarischer Füllung.

"Es gab in nur in vegetarischer Füllung, Frau Doktor.", sagte er.

"Die Idee Sina ist sehr gut.", sagt Lisa Sturm während sie aß

"Der Wap auch. Danke!", gab diese kauende zur Antwort

"Meine Herren, Sie sind einmalig. Sagen sie mal haben Sie keinen Hunger?", fragte sie.

"Doch ich hole mir nun ne Döner da vorne. Willst du auch einen Enrico oder jemand von Ihnen?", fragte Peter in die Runde.

"Wir hätten gerne auch je einen und ne Cola.", sagte Herr Kurz und wollte Peter das Geld geben. Der wehrte ab.

"Für Mark und Dr. Kallmann hole ich nachher was zu essen.", sagte Enrico

"Wir brauchen euch noch.", sagte Peter.

Nach dem sich die Oberstaatsanwältin gestärkt hatte, sagte sie zu ihrer Kollegin.

"Lisa, wir gehen nochmals auf das auswärtige Amt und machen denen Druck. Die können den dann ans FBI weitergeben. Wenn ich die Schlüssel nicht in einer halben Stunde habe, dann geht das an die Medien in Deutschland weiter. Hier geht es um das Leben eines Familienvaters. Herr Kehler, Herr Marx Sie begleiten uns. Die Herren, Bonhoff und Kurz bleiben bei den Sanis und halten uns auf dem Laufenden. So nun geht’s mir wieder etwas besser. Der Hunger ist weg. Meine Wut noch da. Ach, Kehler wundern Sie sich nicht über meine Verfahrenstaktik.", sagte sie dann an Stefan Kehler gewandt.

"Sie ist wie alle. Hart aber sehr herzlich.", flüsterte Marx dem Kollegen aus Berlin zu.

"Mhmmm.....", meinte Kehler.

Wenige Minuten später waren die vier in Auswärtigen Amt. Erst stellten sie die Bediensten auf etwas dumm. Nur dann erlebte Stefan Kehler und seine Kollege Mario Marx was es heißt einen großen Sturm zu erleben. Die Oberstaatsanwältin und die Staatsanwältin machten mit den Beamten kurzen Prozess. Nach nicht ganz einer halben Stunde kamen die beiden Damen aus dem Büro. Sie deuten auf die Türe. Als sie auf der Strasse waren fingen sie das Lachen. "So, Lisa nun geht es mir richtig gut. Marx und Kehler hier sind die Schlüssel. Wir schicken ihnen die beiden anderen nach. Wir kommen dann auch. Heute Abend im Hotel haben wir ne Überraschung für Sie. Wir fahren nun noch schnell in die Klinik.", sagte OSTÄin Dr. Harland.

Nach einiger Zeit kamen die Beiden vor der Klinik an. Peter kam auf sie zu. Er war wie aufgelöst.

"Wir fliegen heute nacht noch mit Dr. Lüdwitz zurück. Sie sollen nach der Wohnungsauflösung mit dem Flieger kommen. Herr Bonhoff hat sein Handy liegen lassen, ich habe abgenommen. Schöne Grüße von Dr. Brunner. Vielen Dank für alles Frau Dr. Harland und Frau Sturm. Sie sind einmalig.", sagte er

Eigentlich wollte er schon ins Krankenhaus eilen. Dann fiel ihm noch was ein.

"Würden Sie netterweise was Dr. Harland und Dr. Kallmann was zum Essen organisieren. Danke!", sagte er

"Machen wir." riefen ihm die Staatsanwältinnen nach.

Traunstein –Deutschland- Wohnung Dr. Karin Thaler.

Dirk schlief noch. Das seit fast 24 Stunden. Sie hatte ihren Vater eingeschaltet und ihn gebeten, den Vater von Michael und Dirks Mutter zu informieren. Die Adressen hatte sie von der Polizei. Karin saß im Wohnzimmer als die Wohnungstüre läutete. Sie sah auf die Uhr. Es war 23.00 Uhr wer konnte es sein. Biggi stand vor der Türe.

"Ich kann nicht schlafen, darf ich rein. Ich komme um vor Angst um Mark, Peter, Enrico und Michael.", sagte sie. Da tauchte im Treppenhaus eine Gestalt auf. Erst erschraken die Frauen, dann sahen sie dass es Thomas war. Die drei gingen ins Wohnzimmer von Karin. Karin öffnete eine Flasche Weißwein und gab den Freunden ein Glas.

"Ich habe Papa beauftragt, Prof. Lüdwitz und Margarethe Lüdwitz zu unterrichten. Dirk schläft noch. Er hat sehr lange gebraucht bis er zu Ruhe kam. Mark hat angerufen. Die haben Michael nur das nötigste an Flüssigkeit gegeben. Seine Schussverletzung und den Bruch am Knie haben sie nicht behandelt. Erst wenn sie die Sicherheitsleistung von 100.000 Dollar zahlen dürfen sie ihn mitnehmen. Die Behörden machen ihnen Schwierigkeiten. Aber Mark macht alles um ihn im stabilen Zustand herzubringen. Die Staatanwältinnen sind ganz rot vor Wut.", sagte. Das Telefon klingelte. Karin eilte hin. Nach einiger Zeit kam sie zurück. In ihrem Gesicht stand ein hoffnungsvolles Lächeln.

"Peter war es. Sie fliegen in einer Stunde. Mark und Gabi die Ärztin haben Michael stabilisiert. Sie haben in Narkose versetzt. Sie werden uns anrufen, wenn wir sie vom München aus in die Harland’ s Privatklinik fliegen sollen. Ich bin müde. Biggi ich mach dir das Gästebett.", sagte sie.

"Ich gehe mit Thomas heim. Nun bin ich beruhigt. Danke Karin.", sagte sie

Karin stand um acht Uhr auf. Als sie aus dem Schlafzimmer kam hörte sie das Geräusch von Geschirr und frischen Kaffee. Sie ging in Richtung Wohnzimmer.

"Thomas, du sollst ......Dirk, du sollst dich doch ausruhen und mich nicht nach allen Regeln verwöhnen. Noch dazu mit frischen Kaffee. Wo her sind die Brötchen, Lag auf in meiner Küche noch Geld?", sagte die verschlafene Notärztin. "Thomas stand vor 15 Minuten vor mir mit Brötchen und der Zeitung in der Hand. Ich habe nur den Tisch gedeckt. Papa hätte das auch gemacht. Also warum nicht. Außerdem schaust du verschlafen süß aus, Karin", sagte Dirk und grinste. Thomas sah sie an. "Laura schaut genauso drein, wenn sie aufsteht. Nur die ist zur Zeit im Landschulheim.", sagte er.

"Dirk, Michael wird zurückgeflogen. Ihm geht es soweit ganz gut. Er ist stabil. Wir holen die 6 vom Flughafen mit dem Heli ab, nur leider kannst du aus Platzmangel nicht mit. Michael kommt dann in die Privatklinik Harland, dort wird er an der Schulter und dem Bein operiert. Danach darfst du zu ihm. Sag mal könntest du für mich einkaufen gehen, bei Plus, ALDI und LIDL? Meine Vorräte sind im Eimer.", sagte sie.

Sie schaute zur Seite. Neben ihr sah’ s ein 16-jähriger mit frechem Gesicht und ganz vielen dummen Einfällen im Kopf und einem Herz am rechten Fleck. Sie setzte den vertrauten Hundeblick auf. Dirk nahm sie ohne zu zögern in den Arm und drückte sie . Dann gab er ihr einen Kuss auf die Stirn. "Der war von Papa . Wir haben dich so vermisst. Klar gehe ich einkaufen. Wie viele Kisten Bier trinkst du am Tag.?", sagte er scherzend. Denn Karin trank kein Bier. Dann schon eher Weißwein. Thomas lachte hell auf.

"Keins du Schelm.", sagte sie lachend.

Am Nachmittag läutete das Telefon in der Basis. Es war Peter. Sie wären in 20 Minuten am Flugplatz. Peter teilte Karin und Thomas mit wo der Helikopter stehen sollte. Da alles sehr eng war flog Thomas alleine. Gekonnt landete er neben der Boing 747. Die Flügeltüren des riesigen Vogels öffneten sich und Michael wurde herausgeschoben. Im Eilverfahren wurde alles verladen. Mark und Gabi hatten alle Hände voll zu, denn es goss in Strömen. Nach dem alle ihren Platz in der BK gefunden hatten, starten sie in Richtung Krankenhaus.

New York- Wohnung Dirk und Michael Lüdwitz

Die Staatsanwälte und die Kommissare hatten nach dem Abflug von Michael Lüdwitz die Aufgabe die Wohnung aufzulösen. Kehler sperrte die Türe.

Er stand im Gang der Wohnung und schaute. Die Kollegen Bonhoff, Marx und Kurz ebenfalls.

" Hier ist es mehr als ordentlich. Da müssen wir jetzt Unordnung schaffen.", sagte er zu den Kollegen. In diesem Moment kamen die Staatsanwältinnen.

Lisa Sturm hatte ihr langes schwarzes Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden. Auch Sina Harland hatte es mit einer Spange zusammen gehalten. "Bitte achten Sie beim Verpacken , dass nicht zu Bruch geht. Sollte Ihnen was auffallen, was sehr sonderbar ist, dann bitte informieren Sie mich. Wir haben nur heute Zeit. Morgen müssen wir alle wieder in München sein.", sagte sie.

Bonhoff betrat mit den Kartons die er sich zum Einorden gebracht hatte, das erste Zimmer. Es war das Zimmer von Dirk. Er sah sich um. In dem Zimmer, stand ein saubergemachtes Bett, ein Schrank, ein Schreibtisch mit Computer und einige Bilder. An den Wänden hingen Poster von Deutschland von Bayern mit Naturaufnahmen. Das Bild das den Medicopter 117 zeigte stach im ins Auge.

"Stefan, kannst du mal kommen?", rief durch die Türe.

"Was gibt’s?", wollte Stefan Kehler wissen.

"Helf mir doch bitte beim Abnehmen der Poster, die sind so schön, die will ich nicht kaputt machen. Der Junge ist verdammt ordentlich. Sag mal gehört ihm der PC?", sagte er zu Kehler.

"Ja. Der gehört ihm. Das hat mir Dirk gesagt. Er hat ihn sich selbst zusammengespart. Deshalb bitte mit Vorsicht behandeln, wir können auch ne Blick auf die Platte werfen.", sagte Dr. Harland

Auf der Platte fanden sich Informationen über das Medizinstudium und die Aussichten auf eine Stelle. Nur leider keine über Levis oder seine Männer, ja oder irgendwelche Bedrohungen."

So wie es ihnen in Dirks Zimmer erging so war die ganze Wohnung tip top .

Gegen Abend waren sie fertig. Die Kartons wurden ins Flugzeug geladen und die Staatsanwälte und die Kommissare ließen sich nach der Mission alles schwerfällig in die Sitze fallen. Den Flug wollten sie alle mit dem Schlafen verbringen.

Traunstein – Privatklinik Dr. Harland

Nach seiner Ankunft wurde Michael erst geröntgt und dann in den OP-Saal gebracht. Thomas war bei seinem Anblick erschrocken. Kurz kam Mark aus dem OP-Saal. Er ging auf Thomas, Peter und Enrico zu.

"Du bringst die Beiden heim, Thomas. Ihr ward spitze, Enrico und Peter. Ich rufe an, wann ihr mit Dirk und Karin kommen könnt.", sagte er und verschwand im OP.

Thomas fuhr Enrico und Peter heim. Enrico wohnte bei Biggi und Peter hatte seit kurzem eine schnuckelige Wohnung. Da es sehr spät war schlich sich Enrico leise ins Schlafzimmer. Biggi schlief bereits. Peter fiel nur noch in sein Bett. Thomas machte sich auf den Heimweg.

Dirk schlief bereits nur Karin konnte nicht schlafen. Sie musste an Michael denken. Sie erinnerte sich an die Worte von ihm vor drei Jahren.

"Ich wollte dich heiraten, Karin", hörte sie ihn Gedanken wieder sagen . Sie sah sich als Braut und Michael neben sich. Diese Liebe war größer als alles andere und sie überdauerte die längste Trennung. Bei diesen Gedanken schlief sie ein. Am anderen Morgen klingelte das Telefon. Es war Mark. Er teilte ihr mit, dass sie Michael Schulter und sein Bein retten haben können und dass er sicher in ca. 12 Wochen wieder als Arzt arbeiten könne. Sie sollen nach dem Frühstück kommen.

Karins Herz schlug wie wild. Sie sah Dirk der nun verschlafen vor ihr stand an.

" Es war Mark, Michael ist über den Berg. Wir sollen frühstücken und dann in die Klinik kommen. Er schläft noch.", sagte sie

Das Telefon klingelte nochmals, Dr. Max Brunner war dran. Sie hätten für Michael und Dirk eine 5 Zimmer Wohnung angemietet und würden diese heute herrichten. Karin berichtete den Stand der Dinge aus gesundheitlicher Sicht. Sie bedankte sich bei Dr. Brunner für die gute Zusammenarbeit.

Nach weiteren zwei Stunden waren Karin und Dirk am Krankenhaus. Sie hatte Biggi, Peter und Thomas auf den AB gesprochen.

Mark kam ihnen vor der Chirurgie entgegen. Er war sichtlich sehr müde. Dirk ging auf ihn zu.

"Danke für alles was du für Papa getan hast, Mark.", sagte er.

"Das war Ehrensache. Habe ich gerne gemacht, nun brauche ich aber ein Bett.", sagte

Dirk stand vor der Türe zum Krankenzimmer seines Vater. Er machte die Türe auf. Michael lag im Bett und schlief. Sein Schulter war verbunden. Am anderen Arm hing eine Infusion. Karin folgte ihm. Sie gingen ans Bett.

"Papa, hörst du mich?", fragte er.

Michael reagierte nicht.

"Er schläft, das macht die Narkose, Dirk.", sagte Karin. Sie setzten sich hin. Karin streichelte ihn. Da schlug er die Augen auf.

Er sah sie und Dirk. Er lächelte.

"Karin. Dirk.", sagte er.

"Michael nicht reden du hast eine anstrengende OP hinter dir. Ich bin so froh, dass du wieder da bist. Ich liebe dich.", sagte Karin zu ihm und küsste ihn zärtlich. Der Kuss war mehr als alle Schmerzmittel der Welt wert.

Thomas holte Laura von der Schule ab. Er erzählte ihr die Geschichte. Sie lachte. Dann atmete sie tief durch. Dirk war also wieder da. Sie hatte doch eh für ihn ne Schwäche. Sie fuhren ins Krankenhaus. Als sie ins Zimmer kamen war Michael wach. Enrico und Peter freuten sich dass es dem Freund so gut ging. Laura schloss die Türe leise. Dirk sag’s am Bett von Michael.

Thomas ging zu Michael.

"Also nochmals machst du mir das nicht. Peter und ich kriegen sonst außer grauen Haaren noch Magengeschwüre. Drei Jahre ohne dich reicht eigentlich. Schön das ihr wieder da seit.", sagte er

Dirk stand auf. Er sah Laura, die an der Türe stand. Sie war noch hübscher als er sie in Erinnerung hatte. Er ging auf sie zu.

"Hallo, wie war’s im Landschulheim?", fragte er sie.

"Hallo Dirk. Na, ja mit dir wär’s schöner gewesen.", sagte sie und hauchte im ein Bussi auf die Wange.

Die macht mich schwach. So viel Schönheit und dann noch Bussi das ist mehr als genug., dachte Dirk

"Hallo Michael", sagte Laura.

"Hallo Laura" sagte er und schlief wieder ein.

Michael musste noch 14 Tage in der Klinik bleiben. Dann durfte er heim. Am Abend nach seiner Entlassung machte er Karin eine Heiratsantrag. Sie sagte ja. Sie gingen essen und als sie gemeinsam ins Bett fielen, sagte sie nur.

"Du bist meine Liebe die alles überdauert.", dann kuschelt sich an ihren Michael.

Copyright 2005: Daniela

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