A- Team

B-Team

   

Thomas Wächter

Biggi Schwerin

Dr. Michael Lüdwitz

Dr. Karin Thaler

Peter Berger

Ralf Staller

Weitere Personen: Dr. Martin Christberg, Jennifer Neuhaus (Jenny), Max, Frank Ebensieder

 

Info für die Leser:

"Rollende Bombe", die 9.Folge der 3. Staffel muss man sich vorstellen. Michael konnte Dank des Zündeln von Lisa und Laura wieder laufen. Die B-Crew ist unterwegs, da ein geistiger Schwerverbrecher, aus der Anstalt geflohen ist. Er heißt Wagner, und hat einen Wächter krankenhausreif geschlagen. Nun hat er vor ein Kinderheim in Brand zu stecken. Meine Geschichte beginnt dort wo der Wagen in der Hofeinfahrt ist und bereit lichterloh brennt.

 

 

"Eine rollende Bombe" oder der Weg ins Glück zu zweit

Ralf war vom LKW gesprungen. Nun versuchte er im Eiltempo noch Wagner auf zuhalten. Er rannte los. Kurz vor den Flammen hatte er den Verbrecher, fast, doch nun geschah was . Ein Feuerspritzer flog auf Ralf zu. Er verkohlte in Windeseile den Helm. "Der Sani von Medicopter 117 brennt"., schnell ruf die, schrie ein Polizist. Der Kollege ging zum Funk. "Medicopter 117, ihr Kollege hat Verbrennungen bitte kommen.", "Wir landen", schrie Biggi ins Gerät. Decken Sie mit einer Decke ab und bringen Sie ihn aus der Gefahrenzone", schrie Karin ins Gerät. Biggi stand noch nicht richtig da sprang Karin aus dem Heli mit Gepäck und sprinte zu Ralf.

Im Aufenthaltsraum der Basis war es nach den Minuten mucksmäuschenstill. Peter, Michael, Martin und Thomas standen am Funk. Sie hörten Karins Atem genau. Die Stille wurde durch Jenny unterbrochen, die nun im Raum stand. "Ist Ralf schon zurück. Kann mir jemand helfen. Bitte." , sagte sie mit schmerzverzerrtem Gesicht und Blut lief ihr die Beine hinunter. Die Jeans war zerrissen. Ihre Bluse auch. Nun schauten die Jungs auf. "Hallo Jenny , was ist passiert? Ralf ist im Einsatz noch. Er muss sich verletzt haben?", gab Peter ihr Auskunft. Als Dank erntete er von Martin und Michael einen feindlichen Blick und einen Rippenstoss. "Setz dich mal hin.", sagte Michael. "Peter die Tasche.", wies Martin den Sanitäter an. " Ich bin geschlagen worden. Irgendwann musste das kommen. Da mein Vater mit seinem Geschäft nicht den Erfolg hat, wollte ich ihm nicht auf der Tasche liegen. Um mein Studium zu finanzieren bin ich neben bei "Callgirl". Sonst waren mir ja die Männer wurscht aber seit ich Ralf kenne ist es anders. Nun wollte ich aussteigen, da hat mich der Kunde zusammengeschlagen. Mein Knie tut weh und das Gesicht. Meine Mutter hat mich gestern verständigt, dass Papa einen Infarkt hatte. Die Untersuchungen sollen aussagen, ob er trankplaniert werden soll. Der Arzt will das nur machen, wenn ich .....nur ich will nicht mehr....wegen Ralf den liebe ich doch. Jetzt habt ihr sicher eine schlechte Meinung von mir und schickt mich weg. ", sagte Jenny und weinte. Die Hände hat sie vors Gesicht geschlagen. Da meldete sich der Funk. "Karin wie geht’s ihm. Wird Ralf überleben?" , fragte Biggi. Sie hatte die Trage neben sich gelegt und sah die Notärztin fragend an. "Sag die Feuerwehr soll erst zu mir, und Ralf mit Wasser übergießen, dann sehe ich was wirklich passiert ist. ", sagte Karin. Ihr Blick war sorgenvoll. Sie mochte Ralf sehr gerne. Die beiden waren ein Team. Die Feuerwehr hielt einen Strahl mit Wasser auf Ralf. Als all der Dreck von dem explodierten LKW beseitigt waren, sah sie Ralf an. Da auf dem Gesicht ein Stück Metall von dem LKW gelegen hatte, war es nicht so schlimm wie vermutet. Ralf war wach. Er verzog das Gesicht vor Schmerzen. "Mensch, Ralf mach so was bloß nicht mehr. Ich sterbe sonst noch vor Angst um dich. Michael reicht mir schon. Der lässt mich nicht mehr an sich ran, wegen seiner Behinderung. Ich glaube ich habe ihn verloren.", sagte Karin. In der Basis wurde dies mit gehört. Michael nahm Jennys Arme in die Hand. "Du ich helfe dir mit der OP von deinem Papa. Aber nun müssen wir dich nähen an der Stirn und am Knie. Weil zwei Kranke verkraften wir hier nicht. Na, dich und Ralf.", sagte er zu Jenny. "Martin nähst du das Knie und ich die Stirn. Aber schön, denn Ralf ist eigen. Der ist Sanitäter. Sehr anspruchsvoll, die Jungs.", sagte er zum Kollegen scherzend. Aus dem Funk kam eine Stimme. "Karin mein Gesicht brennt. Der Arm tut nicht so weh.", sagte Ralf zu ihr. "Ich lege dir ne Zugang und häng dir nachdem ich dir ein Schmerzmittel verabreicht habe, 500 ml Ringer dran. Der Flüssigkeit halber. Dann fliegen wir in die nächste Klinik. Du hast Teilverbrennungen um die rechte Hälfte vom Gesicht. Die Verbrennung ist zwischen dem 2. und 3. Grad.", gab Karin im erleichtert zur Auskunft. "Biggi die Trage", rief sie in Richtung der Pilotin. "Ach da liegt sie ja schon die Trage. Heben Sie mal mit an?", fragte sie die Polizisten und Feuerwehr. Sie brachten Ralf schnellstmöglich in die Klinik. Dort stellte sich heraus, dass er Verbrennungen beginnend des 2. Grades hatte und die Wunde am Arm wurde verbunden. Da Karin der Kollegin versicherte, dass er daheim von ihr betreut werde konnte er wieder mit.

Es regnete in Strömen als sie im Landeanflug auf die Basis waren. Biggi und Ralf standen auf. Im Innenraum warteten schon Jenny und die Jungs. Frank Ebensieder war auch da. Ihm hatten die anderen berichtet was geschehen war. Sorgenvoll sah er die A-Crew an. Da ging die Türe auf und Biggi und Ralf kamen herein. Als Biggi Michael sah stieß sie einen Jubelschrei aus. Als sie Jenny sah, musste sie schmunzeln. "Dann braucht Ralf wenigsten nicht alleine das Bett hüten, sondern hat jemand neben sich liegen. Der wird sich freuen.", sagte sie. Als die anderen Ralf sahen waren sie erleichtert. "Wie geht’s dir ? ", fragte Michael und Martin. "Die paar Blessuren. Halb so wild", sagte er. "Wild schauen Sie aus Staller!", sagte Frank Ebensieder. "Karin kommt noch. Schreibt den Einsatzbericht schnell im Heli.", informierte er die anderen.

Karin stieg aus. Es goss wie aus Kübeln. Sie sah zu sich hin. Sie traute den Augen nicht. Das Rolltor vom Hanger ging langsam hoch. Sie sah Füße. Die kannte sie doch. Sie rieb sich mehrmals die Augen. Da kam doch Michael auf sie zu. Träumte sie oder war ihr Wunsch endlich war geworden. "Gibst du mir noch eine Chance?", fragte Michael sie als er vor ihr stand. "Ist es für dich in Ordnung wenn ich wieder mit euch fliege? Oder soll ich mich zum Heilpraktiker umschulen lassen und eine Praxis aufmachen.", sagte er. "Halt einfach den Mund und küsse mich endlich", sagte sie dann lachend. Das tat er dann auch. Fast durchgenässt, kamen die beiden an im Hangar. Als Karin Jenny sah, lachte sie und meinte. "Ralf in deinem Bett ist sicher noch ein Platz frei für Jenny? Gut dann brauche ich nur einmal am Tag zu euch kommen und schlage zwei Fliegen auf einer Klappe", scherzte Karin.

Am Abend lagen Ralf und Jenny in Ralf s Schlafzimmer nebeneinander. Jenny beichte Ralf alles. Er hörte ihr zu. Als sie zu Ende erzählt hatte nahm er sie in die Arme und küsste. "Hilfst du mir?", fragte sie ihn. Er nickte. "Wenn ich wieder normal ausschaue, dann heiraten wir. O.K.", sagte er . Jenny nickte. Nach einer Woche waren beide auf den Beinen wieder. Jenny kam mit Ralf zur Basis. Peter sah die Beiden und musste schmunzeln.

Ein halbes Jahr später heirateten Ralf und Jenny auf der Basis. Die Hochzeit wurde von Jennys Vater ausgerichtet, da der wieder auf den Beinen war.

Copyright 2005: Daniela

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