Story- Wettbewerb:
Diese Liebe ist stärker als alles andere!!
Anfang von Gaby der Rest von Mareike
Hauptpersonen:
Gabriele (Gaby) Kollmann
Angela Kollmann
Ralf Staller
Kristine Staller
Von Gaby
Ralf kam angezogen aus dem Bad, Gabriele stand in einem Bademantel in der Küche. Sie hatte die Wohnung erst vor vier Wochen bezogen, es war eine Penthousewohnung in einem super Stadtteil von Traunstein. Sie liebte die helle Wohnung über alles. Ralf umarmte Gabriele von hinten und küsste sie am Hals. "Ich habe Kaffee gemacht, willst du mit Frühstücken?" Ralf guckte zur Uhr, es war kurz nach acht Uhr morgens. "Nein, ich muss los. Danke." Gabriele nickte und drehte sich um, "wir sehen uns morgen bei der Schicht." Ralf nickte und küsste stürmisch, die beiden ließen jedoch nach einiger Zeit voneinander ab. Und Ralf verließ die Wohnung, als er im Fahrstuhl nach unten stand wurde ihm wieder bewusst das er etwas an dieser Situation verändern musste.
Nur zehn Minuten später schloss er die Haustuer zu einem kleinen Einfamilienhaus auf, "Papa," ein vier Jahre alter Junge kam auf ihn zugerannt. Ralf nahm ihn auf den Arm, "Hallo mein Großer!" Ralf ging durch den Flur in die Küche, wo seine Frau Kristine am Tisch saß. Er lies den Jungen runter und ging zu ihr, er drückte ihr einen Kuss auf die Wange und wollte sich dann auch an den Tisch setzten. Kristine war Fünfundzwanzig Jahre alt und hatte lange schwarze Haare und braune Augen. Sie war ziemlich attraktive und hatte eine super Figur, nur das sich ein kleiner Bauch unter ihrem engen Top abbildete, sie war im fünften Monat schwanger. "Du riechst nach Parfüm." sagte sie, "Kristine bitte, ich hab die ganze Nacht gearbeitet und falls du es noch immer nicht mitbekommen hast, ich arbeite mit zwei Frauen in einem Team." Kristine nickte nur, sie wollte sich ja eigentlich auch nicht mit ihm streiten. "Die Party auf der Basis war am Samstag, oder?" Ralf nickte, "ja, wird bestimmt toll, die Kinder Können miteinander spielen während wir grillen." Kristine nickte, Ralf beobachtete sie etwas. Seit zwei Monaten ging das nun schon mit Gabriele und er war schon oft nah daran gewesen Kristine alles zu beichten, doch Gabriele wollte es nicht. Sie wollte nicht diese Familie zerstören, aber eigentlich hatte sie es schon, und das wusste sie auch selber...
Von Mareike
... Gaby setzte sich mit einer Tasse Kaffee an den Tisch. Mit traurigem Blick schaute sie aus dem Fenster. Sie liebte Ralf so sehr. Was würde sie darum geben mit ihm zusammen zu leben. Ihn lieben zu dürfen. Doch sie wollte das alles nicht wenn dadurch zwei kinder ihren Vater verloren. Sie wollte nicht das zwei Kinder litten nur damit sie glücklich sein konnte. Noch drei Tage bis zum gemeinsamen Grillabend. Gaby hatte jetzt schon Angst vor diesem Tag. Sie trank einen Schluck Kaffee. Dabei verbrannte sie sich die Zunge was ihre Laune nicht gerade verbesserte. Traurig stand sie auf um sich anzuziehen.
3 Tage später.
``Max wo ist der Grill?´´ Brüllte Thomas über den Hof. ``Da wo er immer ist!´´ Brüllte Max zurück. Die Frauen standen in der kleinen Küche und im Aufenthaltsraum und machten das essen. Die Kinder spielten auf der Wiese und die Männer kümmerten sich um den Grill und die Getränke. Kristine erzählte immer wieder wie glücklich sie währe und wie sehr sie und Ralf sich auf das zweite Kind freuten. Das es in ihrem Inneren anders aussah überspielte sie geschickt. Sie hatte schon seit einiger zeit das Gefühl das Ralf sie nicht mehr liebte. Er nahm sie nur noch selten in den arm und meistens küsste er sie auf die Wange. Miteinander geschlafen hatten sie schon lange nicht mehr. Sie hatte öfter versucht ihn zu verführen doch Ralf war ihr ausgewichen. Meistens behauptete er, er währe müde und müsse schlafen. In letzter Zeit hatte er immer öfter Nachtschicht. Sie wollte nicht das die anderen etwas von ihren Problemen mit bekamen und erzählte deshalb sie währen glücklich. Gaby musste sich stark zusammenreißen um nicht wegzulaufen. Kristina war so nett zu ihr. Gaby sag den kleinen Bauch unter ihrem leichten Sommerkleid und wurde wieder daran erinnert das sie eine Familie zerstören würde oder schon hatte. Sie merkte wie Tränen in ihr aufstiegen. Sie legte das Messer mit dem sie gerade zwiebeln geschnitten hatte hin und lief nach draußen. Im Flur lief sie Ralf in die Arme. ``Gabi was ist Los?´´ Fragte Ralf sofort als er sah das sie weinte. Gabi schüttelte den Kopf und lief nach draußen. Ralf ging zur Tür und sah ihr nach. Gaby lief runter an die Salzach und bog kurz vor dem Ufer rechts ab. Ralf wusste wohin sie wollte. Er sah über die Schulter zu den anderen. Die Frauen hatten ihn noch nicht gesehen. Ralf stieß die Tür auf und lief auf den Parkplatz. Von dort lief er die Straße Richtung Autobahn entlang. Nach ein paar Metern bog er auf einen versteckten Trampelpfad ab. Diesem Folgte er bis er zu einer kleinen Bucht kam. Die Bucht lag sehr versteckt. Am Ufer standen zwei große Weidenbäume deren Zweige wie einen Vorhang vor dem Eingang hingen. So konnte man diesen vom Wasser aus nicht sehen. Von der Straße war es zu weit entfernt. Als er um die letzte Ecke bog konnte er Gaby sehen. Sie saß auf einem großen Stein am Wasser. Ihr Linke Fuß hing im Wasser. Das Rechte Bein hatte sie angezogen und die arme darum geschlungen. Ihr Kopf lag auf ihrem Knie. Langsam ging Ralf durch das hohe Gras auf sie zu. Er legte seine Arme von hinten um ihre Schulter. Gabi lehnte sich dankend an ihn. ``Ich wusste das du kommst´´ flüsterte sie leise. Ralf lächelte. Das hier war ihre Bucht. Bei einem Spaziergang hatten sie, sie gefunden. Wenn einer von ihnen mit dem anderen reden musste ohne das die anderen etwas mitbekamen reichte ein Blick und sie verabredeten sich schweigend. Meistens ging dann einer von ihnen unten am Wasser entlang und der andere kam von der Straße. Wenn man vom Wasser aus kam musste man entweder über Sträucher klettern oder ein kleines Stück durchs Wasser gehen. Hier hatten sie sich das erste mal geküsst. Diese Bucht war ihre Welt. Hier konnten sie führ sich sein, sich berühren, Lieben oder einfach nur in den armen des anderen liegen. Plötzlich spürte Ralf etwas nasses auf seiner Hand. Er beugte sich nach vorne und sah in Gabys Gesicht. Sie weinte. Ralf wischte die Tränen vorsichtig weg und nahm sie fester in den Arm. ``Was ist passiert?´´ Fragte er leise. Gaby zuckte die schultern. ``Kristine. Sie war so glücklich. Sie hat soviel erzählt. Was du für ein toller Vater und Ehemann bist und so. Jedes mal wenn ich sie sehe wird mir wieder klar das ich eine Glückliche Familie zerstöre.´´ ``Du zerstörst keine Glückliche Familie. Wenn wir eine Glückliche Familie gewesen währen hätte ich mich nicht in dich verliebt.´´ Antwortete Ralf. Vorsichtig Küsste er Gaby. Sie stand auf und erwiderte seine Küsse. Seine Hand glitt unter ihr eng anliegendes T-Shirt und begann sie zu streicheln. Sie Küssten sich immer leidenschaftlicher. Gaby griff nach seinem T-Shirt und zog es ihm über den Kopf. Langsam lies sie ihre Finger über seinen Muskulösen Oberkörper gleiten. Sie ertastete jeden Muskel auf seinem Bauch und seiner Brust. Ralf lächelte sie an bevor er sie wieder Küsste. Während sie sich langsam hin knieten zog er ihr das T-Shirt aus. Gaby legte sich auf den Rücken und Ralf beugte sich über sie. Zärtlich fuhr er mit seiner Hand durch ihre Haare. Gaby lächelte. ``Ich liebe dich´´ sagte Ralf. ``Ich liebe dich noch viel mehr´´ antwortete Gaby grinsen. ``Geht gar nicht.´´ Sagte Ralf gespielt empört. Beide mussten lachen. Sie streckte den Kopf zu ihm hoch und wurde leidenschaftlich geküsst. Ralf verwöhnte sie mit Streicheleinheiten und Gaby genoss es. Sie schliefen kurz darauf miteinander. 20 Minuten später waren sie wieder auf der Basis. Gaby kam vom Fluss und Ralf von der Straße. Ralfs Sohn kam auf ihn zugelaufen. ``Papa spielst du mit uns Fußball?´´ Ralf fing seinen Sohn auf. ``Ja ich komme.´´ Er nahm seinen Sohn auf den arm und ging mit ihm Richtung wiese. Er sah kurz zu Gaby die ihn mit Traurigem Blick beobachtete. ``Ich liebe dich´´ formte er mit den Lippen. Gaby lächelte leicht. Sie nahm sich etwas zu trinken und setzte sich an den Fluss. Seit heute Morgen hatte sie immer wieder ein leichtes stechen im rechten Unterbauch. Als die ersten Sachen vom Grill fertig waren kam sie wieder zu den andrer. Sie aß nicht viel. Irgendwie hatte sie keinen Hunger. Kristine beobachtete sie unauffällig. Ihr fiel auf das Gaby anders war als sonst. Nach dem essen verzog Gaby sich wieder ans Wasser. Sie hatte keine Lust mit den anderen zu Quatschen, Kristine zu sehen wie sie sich an Ralf kuschelte. Sie hatte bereits drei, vier Bier getrunken als Kristine zu ihr kam. Eigentlich schmeckte ihr das zeug nicht doch heute war ihr alles egal. ``Was ist los mit dir Gaby?´´ Fragte Kristine als sie sich neben sie setzte. ``Was soll sein?´´ ``Du bist schon die ganze zeit so komisch. Hast du Liebeskummer?´´ Gaby sah sie an. ``Und wenn?´´ Gaby wusste das sie unfreundlich war doch es machte ihr nichts aus. ``Willst du drüber reden?´´ Kristine gab nicht auf. ``Vielleicht´´ antwortete Gaby ausweichend. ``Liebst du ihn?´´ ``Wen?´´ wollte Gaby Irritiert wissen. Sie war mit ihren Gedanken bei Ralf und dachte jetzt sie hätte ihn erwähnt. ``Na ihn.´´ antwortete Kristine. Gaby wurde traurig. ``Ja sehr´´ ``und weiß er das? Erwidert er deine Gefühle? ``Er weiß das ich ihn liebe und er liebt mich.´´ ``Und wo ist dann das Problem?´´ ``Er ist verheiratet´´ wieder liefen ein paar kleine tränen über ihre Wange. Hier saß sie nun und erzählte ausgerechnet Kristine von ihrer Liebe zu Ralf. Kristine spürte das Gaby diesen Mann sehr liebte. ``Ich will seine Ehe nicht zerstören aber ich liebe ihn und ich kann nichts dagegen tun.´´ ``Wenn er sich in dich verlieben konnte dann hat in der Beziehung zwischen ihm und seiner Frau etwas nicht gestimmt.´´ Versuchte Kristine sie zu beruhigen. ``wen du wüsstest´´ dachte Gaby. Sie trank einen Schluck und ließ den Kopf hängen. Kristine rutschte näher an sie heran und legte einen Arm um ihre Schulter. Gaby Körper versteifte sich sofort. Ralf saß oben am Tisch und suchte Kristine. Als er zum Wasser sah hielt er den Atem an. Er stand auf und ging zum Fluss. Als er näher kam sah er wie verkrampft Gaby dasaß. Als sie ihn hörte drehte sie den kopf zu ihm. Ihn ihren Augen konnte er sehen das sie schleunigst hier weg wollte. Ralf nickte kaum merklich. ``Ich habe dich gesucht Kristine. Leon hat dich gesucht.´´ Leon war Ralfs kleiner Sohn. Kristine nickte. Sie drückte Gaby noch einmal und stand auf. Als sie an Ralf vorbei ging wollte sie ihm in die Augen sehen doch Ralf setzte sich bereits neben Gaby. ``Danke´´ flüsterte Gaby als Kristine außer Hörweite war. Sanft strich Ralf ihr über die Wange. Nach 10 Minuten kam Kristin zurück. Ralf rutschte unauffällig wieder ein Stück von Gabi an. Kristine hockte sich vor Gaby und legte ihr eine Hand aufs Knie. Sofort spannte sich Gabys Körper wieder an. Sie konnte es nicht ertragen von ihr berührt zu werden. Der Frau der sie gerade den Mann ausspannte. ``Leon hat mich nicht gesucht.´´ Sagte Kristine zu Ralf. Ralf zuckte die schultern. ``Vorhin hat er dich gesucht.´´ ``Wenn du Hilfe brauchst oder wir dir irgendwie anders helfen können kannst du uns anrufen. Auch Nachts ok?´´ Kristine sah ihr direkt in die Augen. Gaby hielt es nicht mehr aus. Sie stieß Kristins Hand unsanft zur Seite und lief über die Wiese zurück zum Hof. Ralf sah ihr traurig nach. Kristine eher verdutzt. Plötzlich beugte Gaby sich nach vorne und hielt die Hände vor den Bauch. Ralf sprang erschrocken auf und lief auf sie zu. Kristine folgte ihm. ``Was ist los Gaby?´´ Fragte er besorgt. Gaby richtete sich wieder auf und ging weiter. ``Nichts alles in Ordnung. Hab nur ein bisschen viel getrunken´´ wehrte Gaby ab. Ralf blieb stehen und sah ihr nach. Gaby verabschiedete sich von den anderen und ging zu ihrem Auto. ``Bitte tu mir den Gefallen und Fahr sie nach Hause. Ich mache mir sorgen um sie.´´ Bat Kristine. Ralf nickte. Schnell verabschiedete er sich von seinen freunden und Kollegen und lief Gaby nach. ``Was machst du den hier?´´ Fragte Gaby als Ralf ihr den Schlüssel abnahm. ``Ich fahre dich nach Hause. Meine Frau macht sich sorgen um meine Geliebte. Jetzt soll ich dich nach hause fahren was ich natürlich mit vergnügen mache.´´ Ralf lächelte sie an. ``Komm steig ein.´´ Gaby nickte nur müde. Sie wollte ins Bett. Vor Gabys Wohnung angekommen bremste Ralf vorsichtig. Gaby war unterwegs eingeschlafen und er wollte sie nicht wecken. Aus ihrer Handtasche holte er den Haustürschlüssel bevor er ausstieg und auf ihre Seite ging. Vorsichtig öffnete er die Tür. Er nahm sie auf den Arm und schloss die Tür mit dem Fuß wieder. Er hatte Glück. Ein Nachbar kam gerade heraus und hielt ihm die Tür auf. Er kuckte zwar etwas komisch doch darauf achtete Ralf nicht. Er bekam irgendwie Gabys Wohnungstür auf und trug sie in ihr Bett. Nachdem er sie Abgelegt hatte ging er wieder zur Wohnungstür und schloss sie. Er zog seine Jacke und seine Schuhe aus und ging zurück zu Gaby. Er zog ihr die Hose aus damit sie die nicht die Ganze Nacht anbehielt. Dann deckte er sie zu und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Gaby murmelte etwas und kuschelte sich in die decke. Ralf lächelte und stand auf. Er wollte die Nacht bei Gaby bleiben und damit Kristine nicht auf dumme Gedanken kam wollte er sie anrufen. Nachdem er gewählt hatte wartete er ungeduldig. Er wollte zurück zu Gaby und nicht stundenlang mit dem Telefon im Türrahmen stehen. ``Kristine Staller´´ meldete sie sich endlich. ``Hallo Kristine hier ist Ralf.´´ Flüsterte Ralf. ``Warum flüsterst du und wo bist du?´´ Wollte Kristine sofort wissen. ``Ich flüstere weil Gaby gerade eingeschlafen ist und sie den Schlaf braucht. Keine angst ich habe meine Klamotten alle an. Ich würde diese Nacht gerne hier bleiben. Ich glaube sie brühtet irgendetwas aus. Ich schlafe auf dem Sofa.´´ Fügte er noch hinzu bevor Kristine was sagen konnte. Er setzte sich auf Gaby Bettkante und strich ihr zärtlich über die Haare. ``Ok ist in Ordnung. Gute nacht.´´ Er konnte hören das Kristin nicht begeistert war doch das war ihm egal. Er verabschiedete sich von ihr und legte auf. Er hatte natürlich nicht vor auf dem Sofa zu schlafen genauso wenig wollte er seine Klamotten anbehalten. Er zog Hose und T-Shirt aus und kuschelte sich eng an Gabi. Mitten in der Nacht wachte Ralf auf. Gaby wand sich neben ihm hin und her. Ralf sprang auf und lief zum Telefon. Er rief den Notarzt und setzte sich wieder zu Gaby. Schweiß stand auf ihrer Stirn und sie stöhnte unter den schmerzen. Der Notarzt kam und brachte Gaby ins Krankenhaus. Ralf fuhr natürlich mit. Während Gaby im OP lag lief Ralf auf dem Flur auf und ab. Endlich kam der Arzt aus dem OP. Ralf ging sofort auf ihn zu. ``Wie geht es ihr?´´ ``Denn umständen entsprechend gut.´´ Antwortete der Arzt. Ralf stöhnte. ``Hören sie ich bin Sani bei der Flugrettung. Diesen Satz bekommt man von Ärzten immer zu hören ob der Patient jetzt Tod ist oder ein Pflaster auf der kleinen wunde am Finger hat.´´ Der Arzt musste grinse. ``Wir mussten ihr den Blinddarm entfernen. Es gab keine Komplikationen.´´ ``Das hört sich doch schon besser an. Kann ich zu ihr?´´ ``Ja natürlich kommen sie mit.´´ Der Arzt ging vor und Ralf folgte ihm. Nachdem er einen Grünen Kittel anhatte durfte er zu Gaby. Er beugte sich über Gaby und gab ihr einen zärtlichen Kuss auf den Mund. Gaby schlug die Augen auf. ``Hallo mein Schatz. Wie geht es dir?´´ Fragte Ralf leise. ``Gut danke. Was ist passiert?´´ ``Woran erringerst du dich denn?´´ ``Ich weiß noch das du mich nach Hause gefahren Hast.´´ ``Du bist unterwegs eingeschlafen. Ich habe dich in dein Bett gebracht und habe mich dann daneben gelegt. Kristine hatte ich vorher angerufen und gesagt das ich bei dir bleibe weil es dir nicht so gut geht. Deswegen war ich auch gleich da. Du musst doch schon vorher schmerzen gehabt haben?´´ ``Hat ich auch aber nur heute.´´ Gab Gaby kleinlaut zu. Ralf lächelte sie an und streichelte ihren Kopf. Nach einer halben stunde schmiss die Nachtschwester ihn raus. Er verabschiedete sich von Gaby und fuhr nach Hause. Leise schloss er die Tür auf. Im Flur zog er Schuhe und Jacke aus. Als er ins Wohnzimmer kam schrak er zusammen. Kristine saß auf dem Sofa mit einer Tasse Tee in der Hand. ``Was machst du denn schon hier?´´ Wollte Kristine wissen. ``Ich freue mich auch dich zu sehen.´´ Sagte Ralf ironisch. ``Gaby ist im Krankenhaus deswegen bin ich wieder hier. Zufrieden?´´ ``Was? Wieso im Krankenhaus?´´ ``Blinddarm Durchbruch. Was machst du eigentlich hier unten?´´ ``Ich konnte nicht schlafen. Der kleine hat mich mal wieder geärgert.´´ ``Aha´´ war das einzige was Ralf von sich gab. ``Ich bin müde und gehe schlafen.´´ Er gab Kristine einen Kuss auf die Wange und verschwand nach oben. Ralf legte sich ins Bett und versuchte zu schlafen. Als Kristine rein kam tat er so als würde er schlafen. Gaby lag ebenfalls wach. Kristine war so lieb zu ihr gewesen und hatte sich solche sorgen um sie gemacht und sie? Sie schlief mit ihrem Mann und zerstörte die Familie. Dr. Bruck kam leise herein um nach ihren Werten zu sehen. ``Hallo Frau Kollegin. Ich bin Dr. Bruck. Sie schlafen ja gar nicht. Haben sie schmerzen?´´ Gaby gab dem Arzt die Hand. ``Ja mein Bauch tut etwas weh´´ ``Das ist normal nach so einer OP. Morgenfrüh machen wir eine Ultraschall Untersuchung und kucken ob alles in Ordnung ist. Versuchen sie noch etwas zu schlafen.´´ Gaby nickte und der Arzt verließ das Zimmer. Ralf fuhr am Nächsten Morgen sofort zur Basis. Auf dem Parkplatz traf er Ebelsieder. ``Zu ihnen wollte ich´´ ``Guten Morgen Staller was kann ich für sie tun?´´ ``Frau Dr. Kollmann wurde letzte Nacht der Blinddarm entfernt. Sie wird die nächsten Tage nicht arbeiten können.´´ ``Ok danke. Ich kümmere mich um Ersatz. Ihre Schicht fällt heute aus. Sagen sie bitte Frau Schwerin bescheid.´´ Ebelsieder verschwand im Gebäude. Ralf drehte sich um und lief zurück zu seinem Auto. Er wollte zu Gaby in die Klinik. Unterwegs rief er Biggi an. Gaby lag bereits seit Zehn Minuten auf der Liege im Untersuchung Zimmer. ``Was haben wir den da?´´ Fragte Dr. Bruck auf einmal. Gaby richtete sich etwas auf um besser sehen zu können. Dr. Bruck zeigte auf den Bildschirm. ``Nein das darf nicht war sein. Das ist doch jetzt nicht das wonach es aussieht?´´ ``Doch sie sind Schwanger. Ich würde sagen ende Zweiter, Anfang Dritter Monat.´´ Gaby ließ sich zurück auf die Liege sinken. Dr. Brock beobachtete sie. Eine Glückliche werdende Mutter stellte er sich anders vor. Auf der anderen Seite hatte er das schon so oft erlebt das ihn eigentlich nichts mehr wunderte. Als Gaby wieder in ihrem Bett lag liefen ihr Tränen über die Wange. Stumme, Traurige, Ratlose Tränen. Ihr Größter Wunsch war es mit Ralf eine Familie zu haben. Sie wusste wen Ralf erfuhr das sie schwanger war, würde er Kristine auf der Stelle verlassen und das wollte Gaby nicht. Sie wollte mit Ralf zusammen sein ja aber sie wollte es nicht so. Sie würde das Kind bekommen, jedoch ohne die Unterstützung von Ralf. Innerlich begann sie bereits unbewusst eine Blockade aufzubauen. Sie wusste nicht warum sie sich jetzt von ihm distanzieren konnte. So oft hatte sie versucht von ihm los zu kommen doch ihre Liebe war stärker gewesen. Es klopfte und Ralf betrat lächelnd das Zimmer. ``Guten morgen mein Engel.´´ Er ging auf ihr Bett zu und wollte sie zur Begrüßung Küssen doch Gaby drehte den Kopf weg. Ralf setzte sich auf ihre Bettkante und sah sie verdutzt an. ``Was ist los Gaby?´´ Fragte er. ``Ralf so kann das nicht weitergehen. Ich beende unsere Affäre. Bitte vergiss die Letzten zwei Monate.´´ Ralf sprang entsetzt auf. ``Wieso Affäre? Ich dachte zwischen uns währe mehr gewesen als eine Affäre. Und das ich die letzten zwei Monate nicht vergesse ist dir doch wohl klar. Gaby ich liebe dich!!!´´ Draußen auf dem Flur stand Kristine. Sie wollte Gaby besuchen und wissen wie es ihr geht. Die letzten Worte von Ralf hatte sie gehört. Entsetzt war sie stehen geblieben. ``Ralf Bitte. Kristine braucht dich und deine Kinder brauchen dich auch. Es ist schon schlimm genug das wir überhaupt was miteinander angefangen haben. Es ist besser für uns alle wenn wir das Beenden.´´ ``Aber Ich liebe dich!´´ ``Ich weiß Ralf und du weißt das ich dich auch liebe aber ich kann nicht mehr. Kristine ist immer so freundlich zu mir und ich? Ich zerstöre ihre Familie. Bald hast du ein zweites Kind und dich mit dem Baby zu sehen würde ich nicht ertragen. Wir beide kommen schon alleine Klar. Bitte geh jetzt.´´ Gaby drehte sich zur Seite. ``Wieso >wir beide<?´´ Fragte Ralf. Gaby wurde sauer auf sich selbst. Sie wollte es doch keinem sagen und Ralf schon gar nicht und jetzt hatte sie es ihm doch gesagt. Sie sagte nichts und hoffte das Ralf gehen würde. Doch da hatte sie kaum Chancen. ``Bist du schwanger?´´ Gaby setzte sich ruckartig auf. ``Ja ich bin schwanger aber ich schaffe das alleine. Unser Kind kennt seinen Vater nicht und wird ihn nicht vermissen. Dein Sohn kennt dich. Er weiß das er einen Papa hat. Bitte geh jetzt Endlich!´´ Gaby ließ sich zurückfallen und weinte leise unter der Decke. Ralf sah sie traurig an. Er sah ein das er heute nicht mehr mit Gaby reden konnte. Er lief zur Tür und prallte mit Kristine zusammen. Er sah sie nicht an sondern lief einfach weiter. Als sie das Zimmer betrat stand Gaby vor ihrem Schrank. ``Was hast du vor?´´ Fragte Kristine Beunruhigt. Gaby sah sie nur kurz an. ``Warum bist du so freundlich zu mir?´´ Fragte sie während sie ihre Hose zu knöpfte. ``Warum sollte ich nicht freundlich zu dir sein? Also was hast du vor?´´ ``Ich halte das nicht mehr aus. Ich muss hier weg.´´ Sie griff nach ihrer Jacke und lief auf den Flur. ``Wo willst du den hin?´´ ``Weiß noch nicht. Vielleicht zu meiner Mutter.´´ Kristine lief neben ihr her. ``Ich glaube nicht das es gut ist wenn du jetzt das Krankenhaus verlässt. Weder für dich noch für dein Baby!´´ Gaby blieb wie angewurzelt stehen. ``Woher weißt du das?´´ Fragte sie leise. ``Na ihr habt Laut genug gestritten.´´ Antwortete Kristine. ``Es tut mir Leid´´ sagte Gaby bevor sie ins Treppenhaus verschwand. Vor dem Haupteingang nahm sie sich ein Taxi und ließ sich zur Basis fahren. Dort angekommen stieg sie in ihr Auto. Ihre Mutter besaß ein großes Haus in den Bergen. Mit dem Auto würde sie ungefähr 1 ½ stunden brauchen.
Nachdem Gaby ihn Rausgeschmissen hatte war Ralf zur Basis gefahren. Dort hatte er das Auto abgestellt und war zur Bucht gelaufen. Jetzt saß er auf dem Stein auf dem Gestern Gaby gesessen hatte. Er saß da und langsam liefen ihm Tränen über die Wangen. Eigentlich heulte er nicht gerne doch heute war es ihm egal. Er ließ sie einfach laufen. Er liebte Gaby so sehr und jetzt ging ihr größter Wunsch in Erfüllung: Ein gemeinsames Kind. Doch Gaby wollte ihn nicht dabei haben. Er konnte ihr jedoch nicht Böse sein. So eine Liebe wie zu Gaby hatte er noch nie erlebt. Er hatte immer gedacht das was er führ Kristine empfand währe Liebe doch erst seit er Gaby kannte und liebte wusste er was Liebe war. Diese Liebe zu Gaby war stärker als alles andere auf der Welt. Manchmal hatte er das Gefühl ihre Stimmung zu spüren. Z. B. wenn sie traurig war wurde er auch traurig oder wenn etwas nicht stimmte schien er das zu spüren, selbst wenn sie viele Kilometer voneinander entfernt waren. Ralf saß noch eine weile auf dem Stein. Schließlich fasste er einen Entschluss. Er stand auf und ging zurück zu seinem Auto. Er fuhr nach Hause und fing an seine Sachen zu packen. Als er fertig war und gerade im Flur stand kam Kristine nach Hause. ``Liebst du sie?´´ Fragte Kristine ihn direkt. Jedoch nicht hysterisch oder wütend sondern ruhig und leise. ``Ja´´ antwortete Ralf aus tiefstem herzen. ``Dann hol sie dir zurück.´´ Kristine ging an ihm vorbei ins Wohnzimmer. Ralf stellte seine Tasche ab und ging ihr nach. ``Wie Bitte?´´ Fragte er perplex. ``Zwischen uns ist es schon lange nicht mehr so wie es sein sollte. Aber daran ist nicht Gaby schuld. Sie liebt dich und doch möchte sie das ich glücklich bin und die Kinder. Sie erwartet ein Baby von dir und trotzdem möchte sie das du bei uns bleibst. Du darfst deine Kinder natürlich immer sehen. Wenn du bei uns bleibst sind alle unglücklich. Geh zu ihr und werdet Glücklich. Ich wünsche euch auf jeden Fall alles gute. Ich hoffe wir werden es schaffen Freunde zu werden. Gaby bin ich nicht böse richte ihr das Bitte aus. Ich mag sie.´´ Kristine lächelte ihn an. Ralf stand da und verstand nichts mehr. Er hatte eher mit einer Riesen Szene gerechnet. ``Danke und wenn du Hilfe brauchst sag bescheid ok?´´ ``Ja Mach ich und nun Hau schon ab. An deiner Stelle würde ich mal bei ihrer Mutter suchen.´´ Sie nahmen sich noch einmal in den Arm und dann verabschiedete sich Ralf. Er verließ das Haus und stieg in sein Auto. Kristine stand am Fenster. Eine kleine Träne lief ihr die Wange hinunter. Kurz nachdem sie gehört hatte das sie schwanger war hatte sie gemerkt das ihre Gefühle für Ralf nicht mehr so stark waren wie früher. Zum Schluss hatte sie eigentlich nicht mehr als Freundschaft für ihn empfunden. Sie hatte Angst gehabt es ihm zu sagen. Erst in den letzten zwei Monaten hatte sie das Gefühl das es ihm genauso ging. Sie war froh das es so gekommen war. Sie wusste Ralf würde sie unterstützen wen sie ihn brauchte und sie wusste das Gaby ihr helfen würde. Ihr eifersüchtiges Getue hatte sie gespielt. Und es war gar nicht so einfach eifersüchtig zu sein wen man es eigentlich gar nicht war.
Gaby parkte ihr Auto 2 Stunden später in der Großen Einfahrt vor ihrem Eltern Haus. Sie war unterwegs in einen Stau geraten und hatte deswegen etwas länger für den weg gebraucht. Sie ging nicht zur Haustür sondern um das Haus herum in den Garten. Bei diesem schönen Wetter vermutete sie ihre Mutter bei den Rosen. Die Rosenzucht war eine Leidenschaft ihrer Mutter und tatsächlich stand Angela mit Strohhut und Rosenschere zwischen Roten und Gelben Rosensträuchern. ``Mama!´´ Rief Gaby und begann schneller zu laufen. Angela sah verwundert auf. ``Gaby´´ rief sie erfreut und lief auf ihre Tochter zu. In der Mitte des Rasens fielen sich Mutter und Tochter in die Arme. Gaby hatte ihre Mutter schon lange nicht mehr besucht. Dauernd hatte sie gearbeitet. Zusammen gingen sie auf die Schöne, große Terrasse. Jenny, eine der Hausangestellten, brachte ihnen gekühlten Orangensaft. ``Na was macht das Liebesleben?´´ Fragte Angela mit einem frechen grinsen. Sie war eine Ältere Dame mit leicht graumeliertem Haar. Sie arbeitete viel Draußen im Garten und war dementsprechend fit. Ihr Alter merkte man ihr nicht an. ``Definitiv die falsche Frage´´ stellte sie fest nachdem sie den Gesichtsausdruck ihrer Tochter gesehen hatte. Gaby nickte, dankbar das sie nicht weiter fragte. Sie unterhielten sich über dies und das. Gaby war froh hierher gekommen zu sein. Diese Haus hatte etwas beschützendes. Hier fühlte sie sich immer wohl. Hier war sie als Kind aufgewachsen und sie war glücklich gewesen. Als es dunkel wurde zündeten sie ein paar Kerzen an. Ralf hatte sich ein Hotel gesucht. Er wollte erst morgen mit Gaby reden. In der Nacht schlief er sehr schlecht genau wie Gaby. Am nächsten Morgen wachte Gaby sehr früh auf. Sie zog sich an und ging nach unten. Im Esszimmer schrieb sie einen Zettel an ihre Mutter, nahm sich einen Apfel und ging nach draußen. Sie wollte nach ihrem Baumhaus von früher sehen. Wenn man hinter dem Haus den Berg ca. eine halbe stunde hinauf lief kam man zu einem kleinen Wäldchen. Dort hatte sie zusammen mit ihren Freunden damals als Kind ein Baumhaus gebaut. Sie liebte diese Baumhaus. Immer wen sie Probleme hatte oder alleine sein wollte war sie hier hoch gekommen.
Nachdem Ralf gefrühstückt hatte fuhr er zum Haus von Gabys Mutter. Er klingelte und wurde kurz darauf von Jenny herein gelassen. Gabys Mutter begrüßte ihn in der großen Halle. ``Guten Morgen. Mein Name ist Ralf Staller. Ich bin ein Arbeitskollege ihrer Tochter. Kann ich sie mal sprechen?´´ ``Grundsätzlich schon´´ grinste Angela. ``Sie ist nur im Moment spazieren.´´ ``Wissen sie wohin sie gegangen ist? Es ist wirklich wichtig.´´ Fragte Ralf. Angela ging vor in den garten und Ralf folgte ihr. ``Ich denke sie ist zum Baumhaus.´´ Antwortete Angela. Sie erklärte Ralf den weg und er lief sofort los. Angela sah ihm kopfschüttelnd nach. Gaby hatte das Baumhaus erreicht. Sie kletterte die Leiter hoch und stand jetzt auf der Holzfläche vor dem Häuschen. Das hier war ihre Terrasse. Gaby ging zu einem der Äste und strich mit der Hand über die Alte Rinde. Schon damals war der Baum so groß und schön gewesen. Nur seine Äste waren noch etwas dicker geworden. Das Häuschen hatten sie an den Dicken stamm gebaut. Es sah aus wie ein viereckiger Kasten. Im Häuschen war an den Langen Seiten jeweils ein Bänkchen und in der Mitte stand ein kleiner Tisch auf dem ein kleines rot-weiß Kariertes Tischtuch lag. Zwei Obstkisten dienten als Regal. Damit man nicht von der Terrasse fallen konnte hatten sie von Ast zu Ast eine Art Geländer Aus Ästen gemacht. An einem der Dicksten Äste hing ein Seil. Daran konnte man unten schaukeln. Gaby stand da und drehte sich langsam im Kreis. Alles schien wie früher zu sein. Nein nicht alles. Sie war kein Kind mehr sondern sie bekam selber eines. Sie setzte sich auf eine der Kisten die hier draußen als Hocker dienten. Hier hatte sie sich immer geborgen gefühlt. Das Große Blätterdach gab einem das Gefühl in Sicherheit zu sein. Als Kind hatte sie immer dem Wind von ihren Problemen erzählt. Ralf hatte das Wäldchen fast erreicht. Er lief schneller. Er wollte endlich zu Gaby. Er wollte sie wieder in den Arm nehmen, sie spüren und ihre Stimme hören. Die letzten Meter rannte er sogar. Als er das Baumhaus erreichte war er ganz außer Atem. Leise kletterte er die Leiter hoch. Gaby saß immer noch in Gedanken versunken da. Ralf wollte sie nicht erschrecken deswegen lehnte er sich an den Baum und beobachtete sie. Gaby merkte das sie beobachtet wurde und drehte sich langsam um. Als sie Ralf sah sprang sie auf. ``Was machst du hier?´´ Fragte sie. Im innern freute sie sich das Ralf hier war doch nach außen tat sie wenig begeistert. ``Ich liebe dich und ich möchte immer mit dir zusammen sein.´´ Antwortete Ralf mit traurigem Blick. ``Und was ist mit Kristine?´´ Wollte Gaby wissen. ``Kristine möchte das ich glücklich bin. Wir haben uns in beidseitigem Einverständnis getrennt. Ich darf die Kinder immer sehen wenn ich will. Außerdem soll ich dir sagen das sie dir nicht Böse ist und das sie dich gerne als Freundin hätte. Und sie hofft das wir irgendwann alle Freunde sein können.´´ ``Muss ich das jetzt verstehen?´´ Fragte Gaby leicht verwirt. Ralf lächelte. ``Ich erkläre es dir später.´´ ``Und woher wusstest du das ich hier bin?´´ ``Von deiner Mutter´´ ``Und woher wusstest du das Ich bei meiner Mutter bin?´´ ``Von Kristine. Bitte Gabi gib uns eine Chance!´´ Ralf sah sie Bittend an. Gaby ging langsam auf ihn zu. Ralf stieß sich vom Baum ab und ging ihr ebenfalls entgegen. Als sie sich in der Mitte trafen legte Ralf seine Hände um ihren Hals und ihren Kopf. Mit den Daumen strich er ihr über die Wangen. Ihre Lippen kamen sich immer näher. Gaby fühlte sich wie bei ihrem ersten Kuss. Sehnsüchtig wartete sie darauf seine Lippen zu spüren. Eigentlich kannte sie das Gefühl wen seine Lippen ihre eigenen berührten doch heute war es etwas besonderes. Es würde der erste Kuss in ihrem gemeinsamen Leben sein. Der Wind um sie herum spielte mit den Blättern des Großen Baumes und mit Gabys Haar. Die beiden hatten das Gefühl alleine auf der Welt zu sein. Als Ralf sie zärtlich küsste wusste Gaby das diese Liebe Tiefer, Stärker und Leidenschaftlicher war als alles was sie bisher erlebt hatte. Sie wusste das alles gut werden würde. Gaby war so Glücklich wie noch nie in ihrem Leben!