Die Explosion oder das Gottesurteil

Kurze Vorinformation:

Mark und Gina sind verheiratet und haben eine Tochter, Gina hatte schon vorher einen Doppelnamen nämlich den ihrer Mutter: Aigner und der ihres englischen Vaters: Andrews.

Karin und Michael sind auch verheiratet, nachdem Tod Dirks Mutter lebt dieser bei seinem Vater und Karin, bei welchen er sich wohl fühlt.

Personen: A- Crew: Thomas Wächter, Peter Berger, Dr. Mark Harland – Aigner – Andrews

B- Crew: Gina Aigner – Andrews – Harland, Enrico Contini, Dr. Karin Thaler – Lüdwitz

Weitere Personen: Michael und Dirk Lüdwitz – Thaler , Lisa und Laura Wächter, Franka Letitia Aigner – Andrews – Harland, Max, Gunnar E. Höppler jun., Konrad Wächter (Bruder von Thomas), Kerstin Hufnagl (Freundin von Franka Letitia), Dr. Manuel Nister (Staatsanwalt), Dr. Viktor Koller, usw.

Es war ein sehr kalter Wintermorgen in St. Johann. Die A – Crew musste schon aus den Federn, da sie um 6 Uhr Schichtbeginn hatten, kurz vor halb 6 waren sie alle aber schon auf der Basis und das erste was sie machten war einen Kaffee für alle zu brühen.

Auf der Basis.

"Wo bleibt der Kaffee?", Schrie Thomas aus dem Aufenthaltsraum seinen Kollegen zu, während er versuchte die Heizung in Gang zu bekommen. "Er ist alle!", schrie nun Peter leidend. "Ich bring die B – Crew noch um!" Thomas stand nun auf und ging in die Küche. "Hoffentlich nur Enrico, die Frauen trinken Tee", sagte Mark und zeigte im Kasten auf die vielen Teesorten die abwechselnd beschriftet waren mit Gina und Karin. "Was tun wir?" Peter sah halb gefroren zu seinen Kollegen. "Schauen was die Frauen so trinken?", grinste Thomas und holte um die 20 Teepackungen aus dem Schrank und begann sei nach Karin und Gina zu ordnen.

10 Minuten später.

"Wie kann man nur so viele Teesorten besitzen!", meckerte nun Peter, welcher mit seinen Kollegen noch immer am sortieren war. "Fertig!", kam es nun stöhnend von Mark. "Also von wem stibitzen wir uns ein paar Beuteln?" Der Pilot sah seine Kollegen an. "Welcher hat am meisten Koffein", fragte Peter nun. "Ginas Earl Gray", brachte Mark nun von sich. "OK, seit ihr auch für den Tee?" "Ja!", beschlossen alle einstimmig, so nahmen sie sich zwei Beuteln von dem Tee, füllten Wasser in den Heißkocher nahmen sich die Kanne und warteten bis das Wasser heiß war. Nach einigen Minuten war es heiß und die sie gossen das Wasser in die Kanne.

5 Minuten später.

"Ah tut das gut", kam es nun von Peter, welcher langsam wieder auftaute. "Oh ja", stimmten seine Kollegen zu. "Schmeckt gar nicht so schlecht dieser Tee!" Thomas sah seine Kollegen an. "Stimmt!"

Kurz vor sieben Uhr irgendwo im winterlichen Salzburger Land.

Es joggte gerade eine circa 160 große Frau die Salzach entlang, als sie vorm Bäcker stehen blieb und hineinging. "Morgen was darf i da geben", fragte die Verkäuferin. "Ich hätte gerne 4 Semmeln, 2 Kornspitze, 3 Mohnweckerln, ein Sesamweckerl und den Kaffee!", sagte die Frau und bekam das Gewünschte. "So das macht dann 10, 30 €!" Die Frau griff nun zu ihrem Rucksack holte ihr Geld heraus und zahlte, danach steckte sie das Gekaufte ein. "Tschüß einen schönen Tag wünsch i da no", sagte die Verkäuferin als die Kundin winkend den Laden verließ. Sie rannte auf dem Gehsteig und lief nun wieder weiter die Salzach entlang.

40 Minuten später auf der Basis.

"Schön das Höppi heute nicht kommt!" Peter ließ sich im Sofa nieder und las Zeitung. "Oh ja", stimmten nun Pilot und Notarzt des A – Teams zu. "Wer kommt denn da?" Fragten sich nun die Männlein. "Morgen", kam es nun von einer im Joggingoutfit befundenen Pilotin. "Sag ist dir nicht kalt?" Mark sah seine Frau fragend an. "Mark, es gibt nie schlechtes Wetter nur schlechtes Gewand, ach ja ich habe euch die Rettung des Tages mitgebracht Kaffee und Gebäck!" Gina holte die Sachen aus ihrem Rucksack und stellte sie auf den Tisch. "Du bist ein Engel … wir müssen gestehen zwei Beuteln deines Tees mussten eh daran glauben!" Thomas sah seine Kollegin unschuldig an. "Which?" "What?" War das einzige was Peter nun von sich geben konnte. "Welchen?" "Aso … Earl Gray!" "Was soll ich tun … ich bin duschen!" Gina verschwand nun in die Damenduschen während die Männer das Frühstück herrichteten.

15 Minuten später.

Die Männer saßen mittlerweile schon essend beim Tisch als Gina aus der Garderobe kam, in einem beige farbigen Pulli und einer Jeans.

"Was machst du eigentlich wirklich schon da", fragte Thomas Gina eindringlich. "Ich kann auch wieder gehen … aber dann schreiben sich die Medikamentenlisten nicht, Karin sollte auch gleich komme …!" "Morgen Jungs!" Kam es nun von einer circa 170 großen blonden Frau. "Oh Gina hat euch schon den Kaffee gebracht, na ja hätte ich es mir sparen können einen zu besorgen!" Karin ging nun in die Küche und stellte den Kaffee in den Kasten, danach kam sie wieder zu den anderen in den Aufenthaltsraum. "Ihr seid wirklich total freundlich, wir quälen uns ab, trinken sogar schon euren Tee und ihr kommt mit zwei Packerln Kaffee, was haben wir verbrochen?" Peter sah beleidigt seine Kolleginnen an. "Wir trinken keinen Kaffee, also seid lieb zu uns … sonst könnt ihr ewig warten bis es neuen Kaffee im Kasten gibt!" Karin setzte sich nun neben ihre Kollegin und begann auch zu frühstücken.

1 Stunde später.

"So Männlein nachdem wir euch gerettet haben, dürft ihr abräumen!", beschlossen nun die beiden Damen. "Sklaventreiber!" Die Männer standen widerwillig auf und räumten den Tisch ab, nachdem sie fertig waren sahen sie wie die Frauen schon am Arbeiten waren.

Der Tag verlief ruhig und am Abend hatten Karin und Gina die Listen fertig und konnten fahren, nachdem die B – Crew an diesem Tag keinen Dienst hatten.

Am Abend im Hause Lüdwitz – Thaler.

Karin befand sich schon seid einer halben Stunde zu Hause als die Eingangstür aufging und Michael nach Hause kam, mit zwei Einkaufssackerln in den Händen. "Du bist schon da … wann kommt Dirk eigentlich", fragte Karin nun ihre Liebe da es schon kurz vor sieben Uhr war. "Der hat noch Informatik mit Lisa und Laura, er sollte aber bald bis gleich da sein!" Michael ging nun zu seiner Karin und gab ihr einen Kuss, als die Tür aufging und Dirk kam. "Ich hasse Englisch!" War das erste was Ehepaar Lüdwitz – Thaler zuhören bekam. "Wie wäre es denn mit einem Hallo", kam es nun von Michael der seinen Sohn verwundert ansah. "Warum hasst du denn Englisch?" Karin sah in fragend an und ging mit ihren Männern ins Wohnzimmer. "Weil ich diese dummen Passivsätze nicht kapiere … ach ja wir haben die Schulbilder bekommen!" Dirk griff zu seinem Schulrucksack und zeigte die Bilder seinen Eltern. "Zeig einmal!" Karin nahm sich nun die Bilder und schaute sie sich mit Michael an. "Nett deiner Klasse, wer ist denn das Mädchen in schwarz und geht die immer so?" "Das ist Franka Letitia, das Englischwunder … ja ihre Lieblingsfarbe ist schwarz. Die Eltern von ihr täten mich überhaupt sehr interessieren?" "Kennt sie niemand!" "Nein … die kommen ja nicht einmal zu den Elternabenden …!" "Stimmt gesehen habe ich die Eltern von ihr noch nie!" Karin ging nun in die Küche und kam nach einer halben Stunde wieder, mit einer kalten Platte. "Wir werden verwöhnt!" Michael und Dirk strahlten über alle Backen als sie das Essen gesehen hatten und gaben Karin das Essen.

Zu selben Zeit im Hause Wächter.

"Hallo Papa", kam es von Lisa und Laura die gerade nach Hause kamen und zu ihrem Vater in die Küche kamen. "Ihr seid genau richtig Abendessen ist fertig!" Thomas seichte nur noch die Nudeln für die Tomatensoße ab und brachte das ganze dann zum Essenstisch, wo sich nun Lisa und Laura hingesetzt hatten. "Schaut lecker aus", musterte Laura nun die Kochkunst ihres Vaters. "Ob es auch so gut schmeckt", warf Lisa nun bedenkend ein. "Du kannst auch verhungern!" Thomas sah seine Tochter böse grinsend an. "Nein …!" Die beiden Schwestern nahmen nun einen Bissen vom Essen und kamen vom Staunen gar nicht mehr heraus. "Was hast du gemacht, wer war zu Hause, wer hat gekocht?" Fragend sahen die Schwestern ihren Vater an. "Bitte was ist an Tomatensoße schon schwer …?" "OK gutes Argument!" Nun aßen die drei weiter, nachdem Essen machten Lisa und Laura noch Hausübung und lagen zwei Stunden später im Bett.

Am nächsten Morgen in Salzburg Stadt.

"Aufstehen", kam es von einem großen Mann am Bett einer circa 13 jährigen Schülerin. "Aufstehen", wiederholte er seinen Wunsch nochmals, doch das Mädchen rührte sich noch immer nicht. So verließ er das Zimmer und ging in das Schlafzimmer wo der nächste Fall in Träumen lag. "Aufstehen", verkündete er nun auch in diesem Zimmer, doch da rührte sich auch niemand. "Aufstehen … man das wird mir jetzt zu blöd!" Der Mann ging nun in das Wohnzimmer der 5 Zimmer Wohnung und setzte sich auf den Hocker des Flügels, er machte die Klappe der Tasten auf und haute einmal fest hinein. "Shut up…", kam es nun fluchend aus den beiden Schlafzimmern, als zwei müde Frauen vor ihm standen, die eine in einem weißen Nachthemd die andere im schwarzen. "Na bitte … Frühstück?" Mark sah seine Frau und seine Tochter unschuldig an. "Mmmhm", kam es noch sehr verschlafen von den beiden als sich Gina zur Toilette schleppte während sich ihre Tochter ins Bad zur zweiten Toilette kämpfte. "Irgendwie macht das Spaß den beiden zuzusehen", gab nun Mark von sich und kochte eine Kanne Tee für die beiden.

Nach 5 Minuten kam Nummer eins vom WC, es war Gina. Gina sah noch immer so verschlafen aus wie ein paar Minuten zu vor, sie setzte sich zum Tisch und nahm sich eine von den Semmeln welche im Brotkorb lagen und beschmierte sich sie mit Marmelade.

Nun kam auch Franka vom WC und ging zum Frühstückstisch, sie nahm sich ebenfalls eine Semmel und das Marmeladenglas und beschmierte sie sich ebenfalls.

"Wie lange hast du heute Schule?", fragte Mark seine Tochter. "Too long", Franka nahm sich nun einen Bissen und aß. "Mit mir spreche BITTE Deutsch, was du mit deiner Mutter tust ist mir egal!" War Marks einzige Antwort dazu, da er nicht gut war in Englisch. "Zu lange …", sagte Gina gähnend darauf. "WAS?" Mark sah Gina irritiert an. "Zu lange hat sie gesagt", begründete Gina nun ihren vorherigen Satz. "Aso!" "Englisch lernen täte dir nicht schaden Da … entschuldige Papa", kicherte nun Franka mit ihrer Mutter. "Maus dir täte auch nicht schaden andere Farben zu tragen, außer Schwarz!" Mark sah seine Tochter fies grinsend an. "Immer noch besser, als Englisch nicht zu können", warf Franka ein. "Armer Mann!" Gina konnte sich vor lachen gar nicht mehr halten. "Ich gehe mich dann einmal umziehen!" Franka stand auf und ging nun in ihre Zimmer. "Franka wann fährt ihr jetzt auf Skikurs", schrie ihre Mutter nun in das Zimmer von Franka Letitia. "Nächste Woche Samstag!" "OK, wir bringen dich natürlich zur Schule Schatz", mischte sich nun ihr Vater ein. "Das ist ja einmal was ganz Neues, ihr lasst euch in meiner Schule blicken, bis heute kennt euch niemand aus meiner Klasse!" Franka kam nun in einer schwarzen Hose und einem schwarzen Top aus dem Zimmer. "Wird dir damit nicht kalt?" Mark sah seine Tochter an. "Ich ziehe ja noch eine Weste und meinen Wintermantel an!" Kopf schüttelnd ging Franka in zur Wasserleitung der Küche und füllte sich ein Glas voll mit Wasser.

Nach weiteren 20 Minuten verließ die gesamte Familie die Wohnung und ging zu ihrem Auto.

"Sollen wir dich zum aller ersten Mal in die Schule fahren?", grinste die Mutter von Franka, da Mark und sie auf der Basis eine Teamsitzung hatten. "Wieso nicht, ich hasse den Bus eh …!" Nun stiegen die drei in das Auto von Mark und fuhren in Richtung Schule von Franka, welche sich in Salzburg Stadt befand.

Vor der Schule.

"Morgen Dirk!", begrüßten nun die Geschwister Wächter Dirk. "Servus und habt ihr Englisch kapiert?" Fragend sah er die beiden an. "Schauen wir so aus, außer Franka wird die Hausübung eh niemand haben", meinte Lisa als ein silbernes Auto vor die Schule fuhr.

"Danke", sagte das Mädchen welches aus dem Auto stieg zu den beiden Insassen und schmiss die Tür zu.

"Franka wurde von ihren Eltern in die Schule gebracht …", sagte Laura nun. "Zum Ersten Mal", fügte Dirk nun an. "Oh ja", kommentierte Lisa nun, als die Schulglocke läutete.

Nach einer Stunde auf der Basis.

Alle saßen mittlerweile am großen Tisch im Aufenthaltsraum. Thomas, Peter, Max und Mark spielten Stadt Land, Karin las ein Buch, Enrico las Comics und Gina spielte sich mit ihrem Laptop, als ein fast verschneiter Höppler die Basis betrat.

"Seid wann sind sie unter die Yeties gegangen?", spaßte Thomas nun. "Sehr witzig Herr Wächter, ich hoffe sie und ihre Kollegin Frau Aigner – Andrews – Harland sind heute gut drauf?" Höppler setzte sich nun ernst auf den Chefsessel. "Sie haben sich endlich meinen Namen gemerkt, gratuliere! Aber was meinen Sie mit gut drauf?" Fragend sah Gina ihren Chef an. "OK ich will nicht lange um den heißen Brei reden … sie sollen mit dem Kerosin sparsamer umgehen", sagte Höppler. "Ich dachte sie sagen uns etwas Neues …!", meinte Thomas beiläufig. "Sehen Sie Herr Höppler, wenn wir weniger Kerosin verwenden, also brauchen, nennt man unseren Job nicht Rettungspiloten sondern Selbstmordpiloten!" Gina sah Höppi ernst an. "Sagen Sie das Salzburg und nicht mir?" "Sie sind doch der Chef?" Unschuldig sah Max Höppi an. "OK … OK", gab sich Höppler geschlagen und führte die Sitzung fort.

Nach einer endlos langen Sitzung (4 Stunden) fuhr Höppler nach Salzburg während die B- Crew noch Schicht hatte und die A- Crew ihnen einen Teil lang Gesellschaft leistete.

"Er hat Vorstellungen …!", kam es nun stöhnend von Karin. "Illusionen passt eher", meinte Peter nun. "Zu blöd zum konkreten planen ist er, unser Höppi!" Thomas sah seine Kollegen an. "Oh ja, ich dachte er kommt uns jetzt mit einer Hiobsbotschaft, stattdessen eh das alt bekannte Thema, das wir nicht ändern können!", kam wütend von Gina die nun wieder ihren Laptop einschaltete.

"Rettungsleitstelle an Medicopter 117, Unfall auf der Landstraße Richtung Golling, können sie übernehmen? Koordinaten folgen per Funk!" Ertönte nun die Sirene.

Mark stand auf und ging zum Funkgerät und sprach: "Hier Medicopter haben verstanden und übernehmen!", danach setzte er sich wieder, währen seine Kollegen des B- Teams zum Heli hechteten.

Nachdem alle in der BK 117 waren startete Gina gekonnt und flog Richtung Unfallstelle, welche sie nach einigen Minuten erreichten.

"Sieht ja richtig schlimm aus", sagte Enrico nun, da er von weiten schon die Unfallstele sah. "Medicopter 117 an Rettungsleitstelle, bitte kommen!" Funkte Gina nun die Leitstelle an. "Hier Rettungsleitstelle, was gibt es Medicopter?" "Haben Unfallstelle schon im Blickfeld, landen in wenigen Minuten over!" "Verstanden Medicopter over und Ende!" Gina landete nun, als der Kufen den Boden berührt hatten sprangen Karin und Enrico heraus und liefen so schnell sie konnten zum Unfallwagen.

Gina stieg nun auch aus dem Helikopter und wollte gerade die Trage herausholen, als Karin sich über das Funkgerät meldete und sagte: "Gina wir brauchen die Trage nicht mehr, er ist tot!" "OK!" Bedrückt stieg Gina nun wieder in den Helikopter und wartete auf ihre Kollegen.

Nach einigen Sekunden kamen die beiden auch schon gerannt und Gina konnte starten. "Ich hasse es wenn unsere Patienten sterben", kam es nun von Karin bedrückt. "Wer nicht!", stimmten ihr Gina und Enrico zu.

Die Flugzeit zur Basis war nicht lange, so konnte Gina schon nach kurzer Zeit wieder zum Landeanflug ansetzten.

Auf der Basis.

"Sie kommen wieder", sagte Thomas und stand mit seinen Kollegen auf und ging vor die Basis. "Die waren aber schnell", musterte nun Peter den Einsatz der Kollegen, als die Türen aufgingen. "Gina, wenn ihr in Zukunft alle eure Einsätze in so kurzer Zeit schafft, dann kann sich Höppi nicht mehr beschweren", kam es nun von Thomas. "Dann wären alle Patienten von uns tot … dann kündige ich lieber!" Karin schüttelnde resignierend den Kopf. "Und wir gleich mit!" Mit diesen Worten stellten sich Gina und Enrico nun auf die Seite von Karin. "Sorry, wir wussten ja nicht …", meinte Thomas nun darauf. "Ihr könnt ja nichts dafür!" Nun gingen alle wieder in den Aufenthaltsraum, als ein Linienbus vorfuhr und drei Jugendliche ausstiegen und die Basis betraten. "Hallo …?", schrieen die drei, doch es meldete sich niemand, außer ein Handy. "Scheiße!", hörte man es nun doch eine Frauenstimme rufen. "Klingt nach Gina", kicherte nun Lisa. "Oh ja!" Nun betraten die anderen die Basis, ohne Gina diese war nämlich zu ihrem Handy gelaufen. "What … I don’t understand … we see ourselves at home … bye", hörte man es Gina während des Telefonates reden als sie sich nun auch zu den anderen im Aufenthaltsraum gesellte. "Und habt ihr das in Englisch jetzt verstanden?" Fragte nun Thomas seine Töchter. "Nein", kam es von diesen, von Dirk aber auch. "Was versteht ihr denn nicht?", fragte nun Gina. "Diese DUMMEN Passivsätze", kam es nun von den dreien. "Englisch ist NIE dumm, die sind aber eh leicht", sagte Gina nun. "Kann ja auch nicht jeder so gut Englisch wie du", grinste Mark nun. "Well and …?" Herausfordernd sah Gina ihren Mann an. "Vielleicht kann ich euch ja helfen!" Gina ging nun auf die drei zu. "Vielleicht …!" Dirk holte nun seine Englischmappe heraus und zeigte Gina das was die drei nicht verstanden. "Das ist ja total leicht …!" Mit diesen Worten verschwanden die drei in das Büro von Höppi wo Gina ihnen die Sätze erklärte.

25 Minuten später.

"Die sind schon ziemlich lange da drinnen!" Thomas sah angespannt auf die Uhr. "Man hört noch Menschen atmen, im Raum", kam es nun von Peter der sein Ohr an die Tür gelegt hatte.

"Das beruhigt jetzt sehr …!", meinte Thomas nun. "Gina frisst nur mich …", meldete sich nun auch Mark zu Wort, als die Tür aufging. "Da seid ihr ja, wir dachten schon … vergisst es", sagte Thomas nun. "Gina kann voll super erklären, sie ist ein Genie", sagten nun Lisa, Laura und Dirk. "Ich kann Englisch, aber ein Genie?" "Ja … ja meine Frau, immer selbstkritisch!" Nun ging Gina auf ihren Mann zu und gab ihm einen Tritt in den Hintern. "Ach ja wir haben Dienstschluss", jubelte nun Enrico. "Super, ab nach Hause!" Gina sah Mark bittend an. "Zu Monster zwei …", stöhnte Mark nun, als alle begannen zu kichern. "Dein Monster wartet schon auf uns …!" "OK, sie sollte man nicht warten lassen!" Nun kicherten alle noch mehr. Gina und Mark verließen kurz danach auch schon die Basis und fuhren nach Hause in die Wohnung von ihnen und Franka Letitia.

Eine Woche später.

Es war ein kalter Samstagmorgen in Salzburg Stadt, heute war der Tag an dem Lisa, Laura, Dirk und Franka Letitia auf Skikurs fuhren, nach Dienten am Hochkönig. *Dienten am Hochkönig liegt im Pongau und ist ein Dorf auf ich schätze 1200 Metern*

Bei Familie Aigner – Andrews – Harland.

"Papa vergiss nicht du musst den Koffer noch ins Auto bringen", schrie Franka nun aus ihrem Zimmer. "Keine Angst, im Rest der Wohnung ist er nicht zu übersehen", war Marks Antwort, da seine Tochter nur schwarz mochte und somit in einer hell eingerichteten Wohnung ein schwarzer Koffer ganz besonders auffiel. "Wo ist eigentlich Mama?" Franka stand nun vor ihrem Vater. "Auf der Toilette", hörte man es nun eine Frau schreien. "OK, so genau wollten wir es nicht wissen", kicherte die Tochter von Gina nun, als ihre Mutter vom WC kam. "Nein … schade, hast du alles eingepackt?" "Wartet … Handy hab ich … Koffer hab ich … Schi hab ich … ihr passt nicht in den Koffer, ich denke schon", kam es nun frech grinsend von Franka. "Sehr freundlich und das ist unser Kind!" Gina schüttelte nun den Kopf und zog sich die Schuhe an, Mark hatte sie sich schon angezogen und ging schon auf den Gang. Gina hatte noch ihre Tasche vergessen und rannte noch zum Schuhschrank wo diese oben stand, Franka war in der Zwischenzeit zu ihrem Vater gegangen und wollte die Tür schließen und zu sperren, da sie nicht gesehen hatte das ihre Mutter noch drinnen war. Sie schloss nun die Tür und steckte den Schlüssel ins Schloss, als sie Gina schreien hörte: "Franka Letitia Aigner – Andrews – Harland man sperrt die Mutter nicht ein, den Vater vielleicht aber mich, mach die Tür wieder auf!" "Uups", kam es nun kleinlaut von Franka die, die Tür wieder öffnete. "Geht doch", sagte Gina nun. "Wie schön Frau Virginia, dass mich unsere Tochter einsperren hätte dürfen!" Mark sah beleidigt seine Frau an. "Ich hasse meinen Vornamen … also wie heiße ich …?" "Gina", kam es nun von Mark böse grinsend. "Geht doch und jetzt auf mit uns!" Die Familie ging nun zum Lift des Neubaus und fuhr mit diesen in die Parkgarage, wo Marks Auto stand.

Zur selben Zeit anderswo in Salzburg.

"Beeilt euch wir kommen noch zu spät!" Schrie Thomas, als seine Töchter fix und fertig vor ihm standen. "Bravo … ihr habt einen neuen Rekord geschafft eineinhalb Stunden, dass schafft nur ihr!" Thomas nahm nun die beiden Koffer und schleppte sie zum Auto. Die Schier der beiden befanden sich schon drinnen, somit mussten die beiden nur mehr die Schuhe tragen.

Nachdem alles drinnen war fuhren auch sie, wie auch Dirk mit Michael und Karin, wieder an einem anderen Ort.

20 Minuten später vor der Schule in Salzburg.

"So da steht euer Bus", schnaufte Thomas nun, da ihm seine Töchter die schweren Koffer und Schier schleppen ließen. "Brauchst du Hilfe?", fragte nun jemand Thomas, der kein anderer sein konnte als Michael. "Michael … nein die letzten zwei Meter schaffe ich auch alleine!" Thomas hatte es nach nicht einmal einer Sekunde geschafft und die Sachen seiner Töchter wurden schon eingeräumt. "Habt ihr sie schon einräumen lassen?", fragte Thomas nachdem er wieder vor den anderen stand. "Ja, wir sind ja schon seid 10 Minuten da!" "Aso!" die 6 gingen nun zur Seite, da der Bus noch nicht abfuhr. "Oh da kommt Franka … hätte mich ja stark gewundert wenn sie keine schwarzen Schier hat!", sagte nun Laura. "Siehst du ihre Eltern?", fragte Dirk nun. "Nur von weit, aber sie sind normal gekleidet!", stellte Dirk nun fest. "Von wem redet ihr?", fragten nun die Erwachsenen die Jugendlichen. "Von Franka … einer Schulkollegin von uns", sagte Lisa.

"Hopp Papa einen kleines Stück schaffst du es noch", grinste Franka fies mit ihrer Mutter, da Mark alles schleppen durfte. "Geschafft", stöhnend gab Mark die Sachen, dem Mann des Autobusses. "Super …!" Gina und Franka gaben ihm nun ein Bussi. Gina, Mark und Franka gingen nun in Richtung der anderen, ohne das sie es eigentlich mitbekamen. Karin merkte nun, dass ihr Schnürsenkel geöffnet war und kniete sich nieder um ihn zu binden. Um ihn zu binden stellte sie die Tasche nun vor sich ohne zu schauen ob jemand kam, so stolperte Gina nun drüber und landete im Schnee.

"Oh Gott …!", kam es nun leise von Lisa und Laura, da sie Franka nicht leiden konnten und sie gesehen hatten das es Frankas Mutter war, die übers Tasche geflogen war, doch was sie nicht gesehen hatten war, dass diese Frau Gina war.

"Entschuldigen Sie", kam es nun von Karin. "Karin …", sagte Gina nun. "Ihr hier?", fragten Thomas und Michael nun. "Ja unsere Tochter fährt auf Schikurs, ich nehme an genauso wie eure", sagte Mark nun. "Franka ist euer Kind …", kam es nun perplex von Lisa, Laura und Dirk. "Habt ihr etwas dagegen?" Fragend sah Franka ihre Klassenkammeraden an. "Nein …!" Gaben die drei nun Kopf schüttelnd von sich. "Ihr mögt euch nicht", stellte Karin fest. "Jein … wir kennen uns nicht besonders!" Franka sah ihre Kameraden an.

Nach nicht einmal weiteren 10 Minuten befanden sich die 4 im Autobus welcher nun abfuhr.

Im Autobus.

Dirk hatte sich neben Laura gesetzt und Lisa saß alleine vor den beiden als Franka auf sie zukam.

"Lisa ist neben dir noch frei?", fragte sie und bekam ein Nicken zur Antwort. Lisa und Franka unterhielten sich die gesamte Busfahrt und hatten am Ende dieser eine Freundschaft geschlossen, genauso wie Dirk und Laura mit Franka, die drei verstanden sich nun prima.

Die Fahrt dauerte 2 Stunden, die ihnen endloslang vorkamen, doch nun hatten sie es geschafft sie erreichten den "Dientnerhof", welcher für einige Tage ihr neues zu Hause werden würde.

Nachdem sie alle zusammen geholfen hatten das Gepäck auszuräumen trafen sich alle im Eingangsbereich wieder. Dirk und Laura hatten in dem Chaos ihre Koffer schnell gefunden, doch Franka und Lisa nicht, so halfen ihnen Dirk und Laura.

"Franka ich habe deinen", schrie Dirk nun und brachte ihn zu Franka. "Und ich deinen Lisa", schrie Laura nun und stelle ihn neben ihre Schwester, als ein Lehrer versuchte zu sprechen.

"Seid jetzt alle einmal still!!! So wie ich bereits gesehen habe, habt ihr alle eure Koffer schon gefunden, dann können wir ja mit der Zimmer Einteilung beginnen."

Die Zimmereinteilung war ziemlich schnell zu Ende, somit hatten Lisa und Laura ein Doppelzimmer, Dirk ging mit drei Freunden zusammen und Franka mit ihrer besten Freundin Kerstin. Das Zimmer der Mädchen befand sich neben einander und im letzten Stock, während sich das von Dirk im ersten befand, im so genannten Bubenstock.

Gegen 19 Uhr gab es dann Abendessen und alle kamen im Jogginganzug zum Essen. Beim Essen durften auch Buben mit Mädchen zusammensitzen, so setzten sich Dirk, Lisa, Laura, Franka und Kerstin an einem Tisch. Das Essen schmeckte den fünf ziemlich gut, nun waren sie fertig und ein Lehrer begann wieder einmal zu predigen.

Nach der Predigt durften sie sich alle noch ein wenig herum bewegen, doch nicht sehr lange da um 22 Uhr Bettruhe war.

Dieses störte aber Lisa, Laura, Dirk und Franka reichlich wenig, da es im Zimmer Telefons gab, mit welchen man sich im Zimmer anrufen konnte. Es war zwar verboten, doch das war ihr kleinstes Problem.

Was Lisa und Laura nicht wussten, war das ihnen jemand gefolgt war, jemand den sie kannten, doch nicht gesehen hatten.

Am Abend noch in einem Lokal von Salzburg.

"Schön ein Abend ohne Kinder, was meint ihr?", der Pilot fragte dies seine Kollegen. "Zu schön …", sagte nun Michael und nahm sich einen Schluck von seinem Bier.

Die Erwachsenen blieben noch bis Mitternacht so sitzen, doch dann fuhren sie nach Hause.

Es vergingen zwei Tage.

Bei Medicopter lief der Dienst so wie immer, mit Höppi oder ohne Höppi, lieber war es ihnen ohne, aber dieses kam nur selten vor.

In Dienten lief auch alles super, die vier verstanden sich prima obwohl sie Franka vorher nicht mochten.

Es war abends und in Dienten befanden sich alle beim Abendessen, eben bekamen sie das "Go", fürs aufstehen und machen was man will.

"Was machen wir", fragte Lisa nun ihre Freunde. "Gute Frage …?", meinte Laura. "Ich gehe Fußball sehen, was ihr macht ist mir egal", meinte Dirk und war verschwunden. "Männer", kicherten die drei übergebliebenen nun. "Gehen wir in eines von unseren Zimmern?", schlug nun Franka vor. "OK … in deins und Kerstins, bei uns hat die Bombe nämlich eingeschlagen …", sagte Lisa während sie die Treppen in den dritten Stock hinaufstiegen. "OK … Kerstin ist eh auch Fußball sehen", meinte Franka und öffnete die Zimmertür von sich und Kerstin nun. "Etwa mit Timo?", fragte Laura nun. "No na ned, kennst doch die beiden …!", kicherte Franka und holte Kekse aus dem Rucksack. "Du liebst wirklich schwarz total", meinten Lisa und Laura nun. "Ja … die Farbe finde ich zeigt nicht sehr fiel Ausdruck, ich trage sie weil sie mir gefällt, nicht weil ich ein Grufty bin!" "Haben wir auch nicht gesagt …!" "Weiß ich …!"

Zu Ende konnte Franka den Satz nicht mehr sagen da nur ein lauter Knall zu hören war und alles rauchte. Franka rannte aus dem Zimmer, dass einzige was sie sah war Rauch, jede Menge Rauch, nun sah sie auch Feuer und rannte wieder ins Zimmer.

"Es brennt …", schockiert sah sie die beiden Geschwister an.

"Raus es brennt!" Schrieen nun die Lehrer im ganzen Haus, alle Schüler rannten aus dem Haus, auch die Mitarbeiter der Herberge.

Dirk sah aber, dass keiner den letzten Stock Bescheid sagte so versuchte Dirk sich durch die Flammen zu kämpfen um die Mädchen zu holen. Gerade noch schaffte er es in den letzten Stock doch er sah, dass er es mit ihnen nicht mehr zurück schaffen würde.

Zuerst schaute er in das Zimmer von Lisa und Laura, doch da war niemand nun schaute er in das Zimmer von Franka und Kerstin, dort sah er die drei beim offenen Fenster hocken am Tisch.

"Es hört uns niemand", sagte Laura nun, da die drei die ganze Zeit aus dem Fenster schrieen. "Dirk", sagte nun Lisa und holte ihn zu sich und den Mädels ans Fenster.

Zur selben Zeit auf der Basis von Medicopter 117 in St. Johann.

"Schach Matt", sagte Karin nun zu ihrem Kollegen Mark. "Das war gnadenlos, Karin", kicherte Gina. "Na und Mä …. du weißt was ich mein!" Karin sah Gina an. "Klar doch!"

"Rettungsleitstelle an Medicopter 117 Explosion im Dienterhof in Dienten, vermutlich mehrer Verletzte und schwer Verletzte, es wird um beide Teams gebeten", ertönte es nun vom Lautsprecher. "Hier Medicopter, haben verstanden und übernehmen." Alle waren schon vor gerannt außer Gina, da diese den Einsatz entgegennahm. Als sie beim Heli ankam setzte sie sich auf den Co – Pilotensitz neben Thomas.

Im Helikopter während des Fluges.

"Medicopter 117 an Rettungsleitstelle, bitte kommen", funkte Thomas. "Hier Rettungsleitstelle was gibt’s Medicopter?" "Liegen genauere Informationen zu dieser Explosion vor?" "Nein, leider nicht es wird nur vermutet das sei sehr viele Verletzte haben werden, passen sie auf sich auf!" "Machen wir, over und out!" "Ich sehe es", kam es nun von Gina. "Das sieht ja schlimm aus …", war das einzige was Karin herausbrachte. "Wie teilen wir uns auf?", fragte Mark nun. "Thomas bleibt im Heli, Enrico und ich werden uns einen schwer verletzten suchen und ihn wegbringen, ihr versucht herauszufinden ob sich noch Menschen im Haus befinden …", schaffte Karin an. "OK", kam es von allen als Thomas auf der Piste gelandet war. Alle bis auf Thomas sprangen aus diesem heraus, Karin und Enrico hatten gleich einen Patient gefunden ein 13 jähriger Jungen den sie auch gleich wegflogen.

Bei den Lehrer der Schule.

"In der 4a fehlt keiner", kam es nun von einer Lehrerin zur Schikursleiterin. "In der c auch nicht", kam es nun von einer anderen. "D ist auch vollständig", sagte nun eine dritte, als eine vierte gelaufen kam. "In der 4b fehlen drei …", sagte diese nun. "Frau Professor …!", unterbrach sie nun eine Schülerin, welche Kerstin war. "Nicht jetzt …", war die einzige Antwort von dieser. "Wie heißen die drei?", fragte die Leiterin nun. "Dirk, Lüdwitz – Thaler, Lisa und Laura Wächter!" "Frau Professor", sagte Kerstin nun nochmals. "Kerstin nicht jetzt …!" Die Lehrerin schickte Kerstin weg, nun kamen Gina, Mark und Peter gerannt, mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr. "Fehlen Schüler?", fragte der Einsatzleiter nun. "Ja aus der Klasse 4b 3 …!" "Wie heißen sie?" Mark sah die Professorin ernst an. "Dirk Lüdwitz – Thaler, Lisa und Laura Wächter!" Schlagartig änderte sich die Farbe der Medicopter Leute im Gesicht. "Kann man schon hinein?" Der Notarzt blickte den Einsatzleiter an. "Ja …aber nun mit Begleitung zwei unserer Männer … kommen sie!" "Gina du bleibst da …", sagte Mark noch bevor er mit Peter und dem Mann der Feuerwehr verschwunden war.

Sie gingen zu zwei Männer welche mit ihnen hinein gehen sollten, doch davor mussten sie sich umziehen.

Wieder im brennenden Haus.

"Lisa was ist mir dir?" Ängstlich sah Laura ihre Schwester an. "Ich … ich bekomme keine Luft", kam es leicht hysterisch von Lisa. "Denke an was Schönes", forderte sie Franka auf. "An was denn, an unseren Tod …", schwer atmend blickte Lisa ihre Freunde an. "Denke an ein schönes Erlebnis … das hilft!" "Ich kann nicht atmen …", kam es nun wieder hysterisch von Lisa. "Verdammt noch mal jetzt denk an was Schönes, du hast einen Panikanfall, habe ich öfters, du musst dich von diesem nicht Luftbekommen losreißen, mit anderen Worten nicht daran denken …", schrie Franka nun so, dass sich Dirk, der neben ihr stand die Ohren zu halten musste. "OK … geht schon wieder ….", sagte Lisa nun. "OK Laura du bleibst bei Lisa, Dirk und ich schauen ob es nicht doch noch einen Weg hinaus gibt …", befahl Franka nun. "OK .. passt aber auf …", sagte Laura nun. "Machen wir … hier hast du ein Tuch, halte es dir über den Mund, wenn wir aus dem Zimmer gehen!" Franka und Dirk verließen nun das Zimmer, jeder von ihnen hatte ein Halstuch um den Mund gebunden, es war sehr heiß und stickig, sie sahen auch fast nichts, als sie auf einmal wie sie den Gang weiter nach hinten gingen einen Notausgang oder so sahen. Dirk versuchte die Tür aufzubekommen, doch sie klemmte so rannte er nun dagegen und sie sprang auf, sie sahen ein Treppenhaus darin, in welchem noch kein Feuer ausgebrochen war, es aber trotzdem schon qualmte.

"Sollen wir schauen wo die Treppen hinführen?", husten fragte Franka Dirk, welcher darauf nur nickte, so betraten sie die Treppen, je weiter sie hinunter kamen desto heißer und unerträglicher wurde es, bis Dirk auf einmal ausrutschte und die Treppen abwärts rutschte.

2 Meter tief rutschte Dirk auf seinem Hosenboden bis er mit seinem Kopf gegen eine Stande flog und bewusstlos war.

"Dirk …?", schrie Franka Letitia und rannte die Treppen nach unten zu Dirk. Sie sah das er aus dem Kopf blutete und nicht bei Bewusstsein sah, sie wollte seinen Pulsmessen, doch da blieb sie in einer der Metalltreppen hegen und rutschte ebenfalls ab, doch sie flog um die drei Meter weiter und schlug ebenfalls mit dem Kopf wo an, doch bei ihr war es nicht eine Geländerstange sondern eine Treppenkante.

Wieder vor der Herberge.

Peter und Mark waren gerade mit dem umziehen fertig gewesen, als sie schon mit zwei anderen Männern hinein durften, sie durchsuchten alles so gut es ging, sie arbeiteten sich auch von Stock zu Stock nun kamen sie in den zweiten Stock, wo fast nicht mehr stand, der Aufgang in den dritten Stock brannte noch immer, nachdem einer der Männer von der Feuerwehr einen Handlöscher mithatte konnten sie es ein bisschen abstillen, so das sie weiter konnten.

Nur langsam kamen sie voran, bis sie endlich im Dach waren dort sahen sie einige Zimmertüren, sie schauten in die erste hinein, doch da war niemand nun sahen sie in die zweite in diesem saßen Lisa und Laura beim offenen Fenster ängstlich und hustend.

"Lisa … Laura!", kam es nun von Peter, der mit seinen Kollegen nun zu ihnen rannte. Als die beiden Mädchen die beiden sahen, verloren sie das Bewusstsein. Mark wollte erst draußen schauen wie es den Mädchen ginge, da er es nicht für gut hielt, in einem brennenden Haus die beiden zu untersuchen. Nun kam einer der Feuerwehrmänner gerannt, der nach dem noch vermissten Jungen suchte und ihn nun in seinen Händen hielt, er war auch bewusstlos doch Franka hatte er beim Suchen nicht entdeckt.

Bei Gina vor dem Haus.

Gina war angespannt, sie suchte alles ab nach ihrer Tochter, doch sie fand sie nirgends, als sie ein Mädchen anstupste. "Sie müssen mir helfen", sagte sie. "Was kann ich tun?", fragte Gina nun. "Es ist noch jemand drin!" Das Mädchen sah Gina bittend an. "Ich weiß deine Kameraden Dirk, Lisa und Laura meine Kollegen werden die drei sicher finden!" Gina griff dem Mädchen ermutigend auf die Schulter. "Sie verstehen nicht … eine vierte Person meine ich, die Lehrer wollten mir nicht zu hören, aber ich weiß das da noch jemand drinnen ist … ganz sicher …!" "OK komm mit …!" Die Pilotin des B- Teams schnappte sich nun das Mädchen und suchte den Einsatzleiter der Feuerwehr mit dieser auf.

Nach wenigen Minuten hatte sie diesen auch gefunden.

"Es ist noch eine vierte Person drin …", brachte Gina nun hervor. "Haben sie ihre Kollegen angefunkt?" Fragend sah der Einsatzleiter die Pilotin an. "Ja wie denn … sie haben ihre Funkgeräte nicht mit … haben ihre Kollegen keine?" "Doch … ist es ein Mädchen oder ein Bub?" Der Mann griff nun zu seinem Funkgerät. "Ein Mädchen … meine Freundin", sagte nun Kerstin aufgebracht. "OK Moser an Schreiner bitte kommen", sprach er nun.

"Hier Schreiner, was gibt’s?" Der Mann im Inneren des Hauses blieb kurz stehen zwischen Nebengang und Hauptgang des dritten Stockwerks. "Es befindet sich noch ein Mädchen im Haus, die Freundin dieser steht mit der Pilotin von Medicopter neben mir!" "Wie eine vierte Person … OK wir suchen nochmals alles ab, wenn muss sie ja mit den drei gefundenen zusammen gewesen sein!" "OK danke!" "Es ist noch jemand außer den dreien hier irgendwo", teilte der Feuerwehrmann nun mit. "Wie bitte …", sagte Peter nun. "Ja … sie gehen mit meinem Kollegen und den dreien nach draußen, ich nehme mir dann ihren Kollegen und suche mit ihnen das noch gesuchte Mädchen", sagte der Beamte und schnappte sich Peter, während der andere mit Mark versuchte die Treppen abwärts in Richtung Haupteingang zu gehen.

Peter und der Mann suchten nun weiter, sie irrten wieder im dritten Stock herum, doch fanden die Jugendliche nirgends. "Wo haben sie Dirk vorher gefunden?", fragte Peter nun. "Im … kommen sie mit!" Der Mann packte sich den Sani wieder und rannte zu der Tür, wo ein Maxerl oben war, welches hinausrannte, er öffnete die Tür und rannte wieder die Treppen mit Peter im Schlepptau nach unten. Tatsächlich, ein paar Meter weiter wo er Dirk gefunden hatte, sah er nun das Mädchen bewusstlos und Blut überströmt liegen. Peter hockte sich neben sie und maß den Puls, er spürte noch einen, schwach aber er war da. Nun nahm sich der Feuerwehrmann das Mädchen und rannte mit Peter die Treppen wieder aufwärts, danach zum Haupttreppenhaus und dann kämpften sie sich wieder durch die Flammen bis ins Erdegeschoss.

Vor dem Haus.

Mark hatte es gerade mit Lisa, Laura, Dirk und dem Mann der Feuerwehr verlassen. Sofort stürzten sich auf die drei andere Notärzte und auf Mark sofort Gina. "Habt ihr das Mädchen gefunden?", fragte Gina nun, neben ihr stand die Freundin des Mädchens, doch was bis jetzt keiner der wusste war, dass Gina und Mark die Eltern dieser waren.

Doch nun rannten auch Peter und der andere Feuerwehrmann aus dem Haus, als nun der Rest in die Luft ging des Hauses.

Mark rannte gleich auf die drei zu, nur langsam erkannte er um wen es sich handelte bei der Jugendlichen.

"Franka … nein!" War das einzige was er nun vernahm, welches von seiner Frau kam, die hinter ihm zusammenbrach und von dem anderen Mann, welcher mit Mark gekommen war, aufgefangen wurde. Der Medicopter kam nun auch wieder aus Salzburg zurück, mit Karin, Enrico und Thomas. Thomas landete als schon Karin und Enrico heraussprangen, Karin lief gleich zu Gina und Enrico zu Mark, der mit einem anderen Arzt versuchte das Leben seiner Tochter zu retten.

"Was ist passiert?", fragte Karin Peter nun, während sie Gina ein Beruhigungsmittel gab. "Am Anfang hieß es drei Schüler seien noch im Haus gefangen zu sein, Lisa, Laura und Dirk, keine Angst, Dirk wurde schon mit einem anderen Heli nach Salzburg gebracht, Lisa und Laura sind auch schon in einem Krankenwagen unterwegs, auch nach Salzburg …", sagte Peter nun. "Weiter … ich mein das kann nicht alles sein warum Gina zusammenkippt …", mahnten ihn nun Thomas und Karin. "Nachdem Mark und ich mit zwei Männern der Feuerwehr wieder auf den Weg nach draußen waren, funkte der Einsatzleiter einen seiner Männer an, der ihm sagte, dass ein Mädchen zu Gina gekommen sei und gesagt hat, dass noch jemand drinnen ist … der Mann und ich haben weiter gesucht und haben das Mädchen gefunden …!" Peter zeigte nun nach hinten zu Mark und dem anderen Arzt mit dem Finger. "Franka …", stammelten Karin und Thomas nun zusammen. "Wer …", Peter sah seine Kollegen fragend an, da Karin nun auch zu Mark gerannt war. "Franka Letitia, die Tochter von Mark und Gina", sagte nun Thomas, als Gina wieder aufwachte. "Franka", murmelte sie. "Ruhig Gina … Mark lässt sie nicht …!" Thomas nahm sie in die Arme, Gina begann zu weinen.

"Thomas starte die Turbinen, jede Sekunde zählt", schrie ihm Karin nun zu. "OK …!" Thomas löste sich nun von Gina und rannte zum Heli. Karin und Mark hoben mit Hilfe von Männern der Polizei, welche auch anwesend war, Franka auf die Trage und brachten sie zum Heli. Peter schnappte sich die noch immer geschockte und gegenwärtige Gina, die noch traumatisiert war. Nachdem alle im Heli waren, konnte Thomas starten und mit allen Sachen, die der Heli hergab ins LHK Salzburg fliegen, wo der Heli schon von einem Ärzteteam erwartet wurde.

Nach einigen Stunden im Klinikum.

Dirk lag mittlerweile schon in seinem Krankenbett, in der Intensiv, da er eine starke Rauchgasvergiftung hatte. Lisa und Laura, teilten sich mit ihm das Zimmer, ihnen ging es zwar besser, aber sie hatten auch eine starke Rauchgasvergiftung.

Gina und Mark saßen mit Peter, Max und Höppler vorm OP, als nun auch die anderen kamen, Karin, Thomas und Michael, dieser wurde von Karin verständigt, da sie nicht mehr bei ihren liebsten bleiben durften.

"Ich schwöre Rache …", sagte Gina nun ernst in Marks Armen weinend gelegt. "Die Sache war doch nicht vorhersehbar", kam es nun schluchzend von Mark, der auch weinte. "Erzähle mir nicht, dass das eine einfache Gasexplosion war, da hat jemand nachgeholfen. Denjenigen werde ich auch finden und Dingfest machen, dass verspreche ich dir!", sagte Gina nun hart, dieses hatten alle nun gehört. "Du kannst doch als einfacher Mensch nichts ausrichten, du kommst ja nicht einmal an die Ermittlungen heran …", sagte nun Max. "Du kennst mich nicht …", sagte Gina nun, die schon an ihren Rachefeldzug dachte. "Was macht dich deiner Sache so sicher, dass das kein Unfall war, sondern gelegt … und vor allem was willst du tun?" Karin sah ihre Freundin an. "Aufklärungsrunde … ich habe bevor ich meine Pilotenausbildung gemacht habe Jura studiert und mit Doktor geendet, ich kenne das Recht … ich bin ja auch die Rechtsvertreterin der Bank meiner Eltern, ich werde wen finden und wenn ich mit dem Staatsanwalt mich zusammenschließe", kam es nun von Gina herausfordernd, als die Tür vom OP aufging und ein Arzt heraustrat. Die Eltern von Franka Letitia sprangen reflexartig auf und gingen zu ihm. "Sind sie die Eltern?" "Ja!" "Sie hat die OP überstanden, sie hat eine starke Gehirnerschütterung, sehr, sehr starke Rauchgasvergiftung, ein gebrochenes Schlüsselbein und bei dem Sturz ist ihr auch die Achillessehne gerissen, sie können froh sein das nicht mehr passiert ist … sie und Kollegin Thaler – Lüdwitz haben gute Erstversorgung geleistet! Sie wird aufs selbe Zimmer, wie die drei anderen gebracht wurden … ach ja heute würde ich sagen dürfen sie nicht mehr zu ihr, aber Morgen!" Nach diesen Worten war der Arzt wieder verschwunden. Gina griff nun zu ihrem Handy und wählte eine den anderen unbekannte Nummer.

"Wie wird ermittelt … dann verbinden sie mich … ich warte!" War das einzige was die anderen von dem Telefonat noch zu hören bekamen, da Gina nun wegging.

"Guten Tag, mein Name ist Dr. Virginia Aigner – Andrews – Harland, ich habe erfahren, dass Sie der leitende Staatsanwalt sind im Falle Dienterhof!" "Ja, was kann ich für sie tun …?" "Ich möchte als Nebenkläger auftreten … bzw. mit ihnen zusammen arbeiten die Wahrheit zu finden!" Gina telefonierte mit dem Herrn Dr. Manuel Nister, am Schluss kam dann heraus, dass sie sich am nächsten Morgen in der Staatsanwaltschaft Salzburg treffen wollten.

Die Pilotin ging nun wieder zu ihren Kollegen, welche sie mit weiten Augen ansahen. "Was ist …?", fragte Virginia unhöfflich. "Na und …", brachte Karin nun hervor. "Was und .. ich treffe mich Morgen mit ihm …!" Mehr sagte Gina jedoch nicht, obwohl die anderen gerne mehr gewusst hätten. "Deine Frau hat ein Herz aus Stahl, eure Tochter liegt in der Intensiv und sie denkt an einen Rachfeldzug!", sagte Peter nun zu Mark. "Sie verdrängt ihre Gefühle, in echt geht es ihr total schlecht!!!" Mark ging nun mit seinem Kollegen zum Heli, Gina war mit Karin gegangen. Karin war auch skeptisch, vor der Herberge hatte sie ihr noch ein Beruhigungsmittel geben müssen und jetzt war sie so hart.

Thomas war der erste der im Heli saß, samt Max und Höppi nun kamen die anderen auch noch daher geschlichen, die Zeit bis alle drinnen waren verging schnell, somit konnte Thomas schon nach wenigen Sekunden starten und die Basis anfliegen.

Der Abend verging schnell, Lisa, Laura, Dirk und Franka, schliefen schon die ganze Zeit, in ihren Betten, die Medicopter Leute fuhren auch gleich nachdem sie auf der Basis waren nach Hause, wo sie sich alle ins Bett legten.

Am nächsten Morgen, hatte keines der Teams Dienst, weil Höppler meinte, am letzten Tag ist doch sehr viel passiert.

Im Hause Aigner – Andrews – Harland brennte das Licht aber schon sehr früh, da Gina einen Termin mit dem Staatsanwalt hatte. Die Nacht hatte sie großteils am Sofa verbracht, da sie in ihrem und Marks Bett nicht schlafen konnte, sie hatte viel geweint, doch nun stand sie auf, sie ging aufs WC, danach ins Bad und setzte sich nach diesem auf einen Sessel beim Esstisch.

Sie blieb längere Zeit so sitzen als sie sah, dass es Zeit zum Gehen war, sie zog sich davor noch um und verließ dann das Haus. Gina hatte einen beige farbigen Anzug an, mit drunter einer weißen Bluse.

Nach 20 Minuten traf sie bei der Staatsanwaltschaft Salzburg ein, wo schon vor dem Gebäude ein dunkelhaariger Mann auf sie warten zu schien.

"Guten Tag, sind Sie Dr. Nister?", fragte Gina, als sie vor dem Mann stand. "Ja … dann sind sie meine Partnerin, ich habe mit meinem Chef gesprochen, sie haben einige Zeit lang als Staatsanwältin in Salzburg gearbeitet, er hat nichts dagegen, wenn sie es in diesem Fall mitmachen … mit mir!", sagte der Mann. "OK … dann auf gute Zusammenarbeit!" Gina gab dem Staatsanwalt die Hand. "Kommen sie gleich mit, wir treffen uns mit den leitenden Beamten in eineinhalb Stunden bei der Unfallstelle …", fragte Herr Nister nun. "Wieso nicht … ein Team muss doch zusammen arbeiten …!" Gina und der Mann gingen nun zu ihren Autos und fuhren nach Dienten, zu der nur mehr halbstehenden Jugendherberge. Als die beiden dort ankamen, waren auch schon die Beamten der Polizei da, die alles untersuchten.

"Guten Morgen", grüßten die beiden nun die Anwesenden. "Wie weit seid ihr?" Der Staatsanwalt sah den Leiter der Polizei fragend an. "Wie es aussieht war die Explosion gelegt, wir haben Fragmente der vermutlich selbst gebastelten Bombe gefunden …!" "Schicken sie alles ins Labor und lassen es auf DNA Spuren untersuchen, vielleicht finden wir ja an Hand der DNA in der Kartei eine passende Person?", befahl Gina nun. "Wir haben Faserspuren gefunden!", schrie nun ein Polizist und rannte auf die drei zu, mit einem Säckchen in den Händen. "Gut … schicken sie die auch ins Labor … und Beeilung, wir wollen die Berichte so schnell wie möglich", kam es nun von Herrn Nister. "So jetzt schauen wir uns einmal um!", meinte der Staatsanwalt und ging mit Gina in das Haus.

"Ein Wunder, dass bei dem Brand niemand umkam", sagte Manuel Nister, da fast alles zerstört war. "Oh ja … aber wenn es wirklich eine gelegte Sprengfalle war, warum macht das jemand?" Gina sah ihren Kollegen an. "Gute Frage … vielleicht gibt es private Krisen … oder er will sich bzw. sie will sich an jemanden rächen!" "Wäre gut möglich … aber hier waren 90 Schüler eine Familie zu finden auf die das ganze zu treffen könnte, wird schwer zu finden sein!" "Da haben sie Recht, aber wenn auf Faser und auf dem Fragment der Bombe wirklich DNA Spuren sind, die auf den Täter hinweisen geht es diesem nicht mehr lange rosig." "Sie sagen es." Die beiden schauten sich noch einige Zeit lang um, bis sie dann wieder in die Staatsanwaltschaft fuhren.

In der Wohnung von Gina, Mark und Franka.

Mark war erst aufgewacht und stieg aus dem Bett, er ging in die Küche und sah, dass Gina nicht da war aber auch kein Zettel da lag, wo sie sein konnte. Nun fiel ihm ein, dass sie ja einen Termin mit dem Staatsanwalt hatte. Er blieb nicht mehr lange zu Hause denn, er wollte seine Tochter besuchen fahren, welches er auch gleich nach dem Frühstück tat.

Gina und ihr neuer Kollege, blieben nicht mehr lange in der Staatsanwaltschaft, da sie ohne den DNA Spuren nicht weiterkommen würden, so fuhren sie nach einer Stunde beide wieder.

Gina wusste das Mark im Krankenhaus war und fuhr nun auch in das Krakenhaus, in welchem die Kinder lagen, von Thomas, Michael und Karin, Gina und Mark.

In der Klinik.

"Und … weißt du was bei Ginas Vorhaben herausgekommen ist?" Fragend sah Karin ihren Kollegen an. "Nein, ich weiß es nicht, angerufen hat sie auch noch nicht, ich habe ihr eine SMS geschrieben, dass ich hier bin", sagte Mark, der mit Karin Kaffee holen gegangen ist. "Na dann weiß sie wenigstens wo wir sind … was wollte Michael nochmals?" Karin sah Mark an. "Keine Ahnung, hat er lange geschlafen?" "Nicht wirklich …!" Stirn runzelnd sah die Notärztin ihren Kollegen an. "Dann nimm einen Espresso", kicherte Mark. "Jetzt versteh ich erst …!" Karin warf das Geld ein und drückte auf Espresso, welcher dann auch herauskam. Mit etlichen Plastikbechern gingen sie nun wieder ins Zimmer der Jugendlichen, wo alle schon auf etwas warmes zu trinken warteten.

Im Zimmer.

"Kommt Mama auch noch?" Franka sah ihren Vater an. "Sicher … sie musste nur noch etwas erledigen", sagte Mark, als wirklich die Tür aufging. "Entschuldigt die Verspätung", kam es nun von Gina die eine Flügelmappe in der Hand hielt. "Wo warst du denn?", fragte Franka nun, da ihre Mutter ziemlich schön angezogen war. "Ich …", stammelte Gina zusammen, als sie von den Erwachsenen fragend angesehen wurde, da sie wissen wollten ob sie nun mitarbeite an dem Fall. "Also gut, um euch zu befriedigen, ich arbeite mit an dem Fall." "Hat man schon was gefunden?", fragte Michael nun. "Ich bin nicht euer Informant … ihr habt eure Schweigepflicht und ich meine …", sagte Gina darauf. "OK, dann ist das hier leichte Lektüre Mama?" Franka sah ihre Mutter verwirrt an. "In etwa ...!" "Aso jetzt versteh ich, ihr versteht nicht worüber wir reden", erkannte nun Thomas, als die drei Jugendlichen nickten. "Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen der gestrigen Explosion in eure Jugendherberge … und ich vertrete zusammen mit Dr. Nister die Staatsanwaltschaft!", sagte Gina nun.

Sie blieben alle noch lange bei den Jugendlichen und hatten auch viel Spaß mit ihnen. Aber nachdem die Besuchzeiten zu Ende waren mussten alle gehen.

Am Abend noch bei Mark und Gina.

Mark saß beim Fernseher und schaute gerade irgendeinen Krimi, während Gina am Schreibtisch im Arbeitszimmer saß und sich das in der Flügelmappe stehende durchlas, als auf einmal ein Telfon läutete.

"Ich geh schon …", schrie Mark und ging zum Telefon. "Ja … oh Karin … ja ich weiß das wir Morgen wieder Dienst haben, aso getauscht … wie wir fliegen jetzt die Frühschicht? OK … danke schönen Abend noch", sagte Mark und legte wieder auf. "Wer war es denn?", hörte man es nun Gina schreien. "Karin … wir haben Morgen Frühschicht, statt euch, dafür seid ihr am Abend aktiv!", kicherte Mark am Schluss und ging zu Gina ins Arbeitszimmer. "Ich geh schlafen", sagte Mark ihr nun und gab ihr einen Kuss. "OK!" "Denk aber daran, dass Bett ist auch da, dass es von dir benützt wird!" Mark sah sie ernst an. "Ja … ja … aber du willst doch jetzt ins Bett!" Mark verließ nun das Zimmer und ging die Treppen, der Maisonetten – Wohnung nach oben, wo das Schlafzimmer war. Er betrat es, zog sich um und legte sich auf die Bett Seite, in Richtung Tür, er war so müde, dass er auch auf der Stelle einschlief.

Nach Mitternacht im Hause Lüdwitz/Thaler

"Ich geh dann einmal schlafen!", sagte Michael nun, der bis jetzt gearbeitet hatte in seinem Büro. "OK … ich komm gleich nach Schatz, mache nur noch die Küche fertig!" Karin gab ihrem Mann darauf einen Kuss, als dieser in Richtung Bad verschwand, dort noch schnell das WC benutzte und dann ins Schlafzimmer ging. Karin hatte noch beim Küche aufräumen mitbekommen, dass Einkaufen mal wieder dem Kühlschrank gut tun würde, so beschloss sie noch schnell eine Einkaufsliste zu schreiben mit welcher sie am nächsten Vormittag zum Interspar nach Salzburg fahren würde. Nach diesem war sie aber genauso müde wir ihr Mann und verfrachtete sich zu diesem ins Bett.

Thomas ging nun auch anderswo in Österreich schlafen, im fiel zu Hause etwas die Decke auf dem Kopf ohne seine Muntermachern, so räumte er das Haus zusammen in dem er mit seinen Kindern lebte.

Kurz gegen drei Uhr morgens ins Salzburg Stadt.

Gina saß noch immer im Büro und arbeite nun las sie sich nicht mehr die Mappe durch, sondern schrieb etwas am Laptop, nun war sie fertig und fuhr das Windows herunter, sie hatte vergessen den Ton der Lautsprecher abzudrehen so war die Melodie ziemlich laut zu hören. Sie hatte noch ein bisschen einen Hunger, so ging sie bevor sie schlafen ging noch in die Küche und öffnete den Kühlschrank, sie erblickte dasselbe wie Karin einige Stunden zuvor. Der Kühlschrank war nämlich fast leer, es befanden sich nur mehr ein paar Paradeiser, Äpfel, Butter und ein bisschen Käse in ihm, so nahm sie die Pilotin einen Apfel und aß ihn noch bevor sie ins Bett ging.

Am nächsten Morgen im Hause Thaler – Lüdwitz.

Michael musste schon früh raus, da er Frühschicht im Krankenhaus hatte, in welchem er arbeitete. Einige Stunden später stand dann Karin auf und ging in die Küche, sie machte sich eine Tasse Tee und las die abonnierte Zeitung, welche am Tisch lag. Nachdem ihre Tasse Tee leer war, stellte sie sie in die Abwasch und ging danach ins Bad sich fertigmachen. Nach einer Stunde war sie dann fertig nahm sich die Einkaufsliste, die Autoschlüssel und fuhr nach Salzburg zum Interspar einkaufen.

Zur selben Zeit in Salzburg Stadt.

Gina hatte nur einige Stunden geschlafen, als ihr Wecker begann zu trillern und sie dadurch aus den Federn zerrte. Sie drehte ihn ab und blickte dann auf die Zahlenscheibe, es war 9 Uhr. Zu früh, dachte sie sich, denn sie lag erst vor nicht einmal 6 Stunden im Bett. Die Pilotin ging die Treppen der Wohnung abwärts in die Wohnküche machte sie sich dann einen Schwarz Tee, welchen sie mit ein paar Schlucken sofort austrank, danach verschwand sie ins Bad und ging nachdem sie fertig war ebenfalls einkaufen zum Interspar nach Salzburg.

Bei Interpar am Stadtrand von Salzburg.

Karin fuhr gerade den Parkplatz des Supermarktes an, als sie einen freien Platz entdeckte und ihr Auto einparkte, danach stieg sie aus ging auf den Eingang des Geschäftes zu, nahm sich einen Einkaufswagen und begann mit dem einkaufen.

Gina kam nur wenige Minuten später mit ihrem Auto an, auch sie hatte schnell einen Parkplatz gefunden, nachdem sie ausgestiegen war ging sie ebenfalls sich einen Wagen holen und dann begann auch sie mit dem einkaufen.

Nach 10 Minuten.

Karin fuhr gerade um die Ecke, als ein Einkaufswagen, der ebenfalls um die Ecke fuhr, in ihren hinein fuhr. "Tschuldigung …", kam es nun kleinlaut von Gina, die die zweite Frau war. "Macht nichts, ich habe Sie ja auch nicht gesehen … oh Morgen Gina!", sagte Karin nun. "Morgen", kicherte Gina nun. "Auch beim Einkaufen?", fragte Karin ihre Kollegin. "Schaut das so aus …?", grinste Gina gähnend. "Wann warst du im Bett … heute oder gestern noch?" Fragend sah Karin ihre Kollegin an. "Was meinst du … heute um halb vier oder so", sagte Gina. "Gina … arbeite nicht zu viel, dein Körper wird dir noch zeigen, dass das nicht gut ist", mahnte sie Karin. "Es war ja nur heute … muss ja nicht heißen, dass das jetzt Monate lang so weiter geht, oder?" Karin und Gina gingen nun gemeinsam weiter. "Das nicht, aber so wie ich dich kenne schon …." Karin griff nun in das eine Kühlregal und holte sich einen Emmentaler heraus. "Mach dir keine Sorgen zur Übermüdung lass ich es nicht kommen … versprochen!" Gina griff nun auch in ein Kühlregal und holte drei Jogurts. "OK … dann will ich dir einmal glauben …!" Die beiden brauchten noch circa 20 Minuten, bis sie den Einkauf beisammen hatten und zur Kasse gingen. Karin kam zuerst dran, doch wartete noch auf ihre Kollegin, welche auch gleich zahlen konnte. Sie gingen nun mit den beiden Wagen auf den Parkplatz, als Gina von Herrn Dr. Nister gesichtet wurde.

"Frau Kollegin ...", sagte er nun und ging auf die beiden zu. "Morgen Kollege, darf ich vorstellen, meine Freundin Dr. Karin Thaler, dass ist Dr. Manuel Nister der Staatsanwalt", stellte Gina die beiden nun vor. "Guten Tag", sagte Karin und gab dem Mann die Hand. "Ich geh dann einmal", fügte Karin noch hinzu und ging. "Männer gehen einkaufen?", grinsend sah Gina den Staatsanwalt an, welcher ein Sackerl vom Interspar in der Hand trug. "Jein, ist für die Staatsanwaltschaft … ach ja die DNA Befunde sind gekommen", sagte Manuel Nister nun. "Wirklich … OK … ich fahre nur schnell nach Hause, da ein paar Dinge vom Einkauf in den Kühlschrank müssen, also in 1 Stunde in der Staatsanwaltschaft?" "OK, bis dann …." Der Mann ging nun zu seinem Wagen, während Gina zu ihrem ging die Sachen einlud und den Wagen zurückbrachte, dann stieg sie ein und fuhr nach Hause.

Eine Stunde später.

Herr Dr. Nister befand sich schon seid mehr als einer dreiviertel Stunde in der Staatsanwaltschaft. Er saß in seinem und jetzt auch Ginas Büro und las sich den Bericht durch, der Polizei und den des Labors, als sich die Tür öffnete und Gina hereinkam. "So guten Tag, Herr Nister", sagte Gina und legte ihre Sachen auf den zweiten Schreibtisch. "Wollen sie wissen was drinnen steht?" Manuel Nister hielt den Bericht, der Polizei und des Labors in den Händen. "Ich bitte darum …!" Gina ließ sich an ihrem Schreibtischsessel nieder. "Also es war wirklich Brandstiftung, die Explosion muss im zweiten Stock stattgefunden haben …." "Und was ist mit den DNA konnten sie einer Person zugeteilt werden?", unterbrach Gina nun. "Ja einen gewissen Konrad Wächter … wenn Sie mich fragen kein unbeschriebenes Blatt", sagte der Staatsanwalt und hob Konrad Wächters Kartei hoch. "Mehrere Anzeigen wegen Diebstahls, Verhandlungen endete mit Geldstrafen bla … bla … bla, aber hier bis vor einem Jahr saß er wegen …." "Ich weiß, dieser Fall war mein letzter … vor fast 10 Jahren, er saß neun Jahre ich weiß, wegen Betruges und Mordes an seiner Frau, den Mord konnten wir ihm nie nachweißen, obwohl ich mir sicher bin, dass er sie die Treppen hinunter gestoßen hat …", sagte Virginia nun. "Na bitte, dann sind sie ja bestens informiert, ich denke mir wir werden uns den "unschuldigen" Mann einmal vornehmen", sagte Manuel Nister nun. "Nein … ich schlage vor, ich werde mir einmal seinen Bruder vornehmen, er ist mein Kollege und seine Kinder befanden sich in dem Haus … vielleicht weiß er ein Motiv?", sagte Gina nun. "Gute Idee, verlernt haben sie nichts …", grinste Nister. "Ich weiß, ich werde dann einmal … ich melde mich bei Ihnen", sagte Gina und wollte das Büro wieder verlassen. "Warten Sie kurz … Sie haben uns die Berichte doppelt geschickt", sagte Nister und gab Gina die Berichte. "Danke …." Nun verließ die 160 große Frau den Raum und ging zu ihrem Auto und fuhr zur Basis.

Auf der Basis.

Mark saß im Aufenthaltsraum und schrieb Einsatzberichte, während Peter dasselbe machte und Thomas, bei Max im Hangar war und dort Ersatzteile checkte. Als ein schwarzer 5 Türer vorfuhr, es war das Auto von Gina, welche 4 Stunden vor ihrem Dienst auf der Basis war. "Ist das nicht deine Frau?", fragte Peter nun Mark, da er kurz aus dem Fenster sah. "Ja ….", sagte Mark knapp, als die Tür aufging und Gina den Aufenthaltsraum betrat. "Hallo Gina", begrüßten die beiden nun die Pilotin. "Hallo." Gina ging zu ihrem Mann und gab ihm einen Kuss. "Oh hallo Gina …", sagte nun Thomas, welcher mit Max aus dem Hangar kam. "Hattest Sehnsucht nach uns …", kicherte Thomas nun. "Ich bin nicht privat da, also Thomas … ist Höppi da?" Fragend sah Gina die vier an. "Nein …", sagte Mark nun verwirrt. "OK … Thomas …!" Gina ging nun mit ihrem Kollegen in das Büro von Höppler.

"OK … was ist hier los?" Peter sah mit Max den Notarzt fragend an. "Keine Ahnung …", sagte Mark nun.

Im Büro.

"Wie Konrad … nein", sagte Thomas nun sauer, über das eben gehörte. "Kennst du die Kartei deines Bruders … ich kenne sie, er saß neun Jahre, wegen schweren Betruges und Mordes …." "Du bist gut informiert wie du aber auch weißt, konnte man ihm den Mord an Petra nie nachweißen … er hat sie damals nicht umgebracht, sie ist unglücklich gestürzt … deine Kollegin damals hat sich nur etwas zusammen gesponnen …", schrie Thomas nun. "Hat sie nicht … sie hat Beweisen nach gehandelt … demnach war er schuldig, er hatte nur einen guten Anwalt, dass war alles. Glück und einen guten Anwalt", sagte Gina nun direkt. "Die Staatsanwältin damals war nur auf ihren Ruf besessen, den sie hatte … es hat ihr nur nicht gepasst das mein Bruder nicht als Mörder dargestellt wurde … die Frau war nämlich kalt, herzlos und eine arrogante Schnepfe", brüllte Thomas nun. "Woher willst DU das wissen … kanntest DU die Fakten von damals, die die Staatsanwältin hatte?" Gina sah Thomas ernst an.

"Nein …", schrie er nun wieder. "Eben behaupte nichts, was du nicht beurteilen oder beweisen kannst, ich bin mir heute und damals sicher, dass er Petra Wächters Leben ein Ende gesetzt hat, so unglücklich kann man nicht einfach fliegen … da wurde nachgeholfen", schrie nun auch Gina.

"Die geben es sich ja ganz schön", sagte nun Peter geschockt vor der Tür stehen über die Szenen die sich innen abspielten. "Oh ja!", sagte nun auch Mark geschockt, als die B – Crew kam. "Was ist denn hier los?", fragte Karin nun die Kollegen, welche nun deuteten das die beiden zur Tür kommen sollten. "Du warst es damals also …", hörte man es nun Thomas schreien. "OK …", sagte Karin nun schluckend. "Gina hat man bis jetzt nur einmal schreien gehört", sagte nun Peter. "Thomas die ganze Zeit …", fügte Max noch hinzu, als Karin ironisch zu grinsen begann.

Wieder im Büro.

"Ja … ich war es damals und wie gesagt ich werde es dieses Mal schaffen, dein Bruder wird dieses Mal nicht um ein Geständnis kommen, da er eines machen muss, um seine Situation etwas Besser zu machen, bloß das hilft dann auch nichts mehr, denn den Mord schaffe ich auch noch aufzuklären und wenn ich mich in den Tod arbeite …", sagte Gina nun mit lauter Stimme. "Da kannst du dich wirklich in den Tod arbeiten, da er unschuldig ist!" "Das wird sich weisen." Gina verließ nun wütend mit ein paar Tränen im Auge den Raum.

"Achtung die Tür geht auf", stellte Peter nun fest, als alle wieder von der Tür weggingen und so taten als hätten sie nichts gehört. Karin saß bei Mark und half ihm beim Schreiben, während Enrico und Peter die Taschen packten und Max in die Küche verschwand und Tee kochte. Gina kam nun heraus, sie hatte Tränen in den Augen, dass was Thomas gesagt hatte, dass sie eine herzlose, kalte und arrogante Schnepfe sei, kränkte sie sehr. Nun kam auch Thomas, welcher von allen angesehen wurde. "Was ist …", fuhr er alle lauthals an. "Nichts …", kam es nun aus allen Mündern geschockt, außer von Gina, denn diese wusste was ist, sie verschwand nur in die Damengarderoben. "Ich schau nach ihr …", flüsterte Karin nun zu Mark, den man ansah, dass er sich Sorgen machte.

Karin stand nun auf und ging zu den Damengarderoben.

Gina stand gerade vor ihrem Spind wo sie ihre Uniform drinnen hatte, sie hatte ihn gerade mit ihrem Schlüssel geöffnet, als die Tür zur Garderobe aufgemacht wurde und Karin herein trat.

"Hey was ist?" Karin setzte sich auf die Bank, wo Gina nun saß. "Nichts", gab Gina schluchzend von sich und stand wieder auf. "Glaub ich dir nicht … wir haben alles gehört, also den Streit …", sagte Karin nun und griff Gina ermutigend an die Schulter. "Schön für dich … ich will mich umziehen!", sagte Gina nun als Karin wieder verschwand und Gina sich somit umziehen konnte.

Karin verließ die Garderobe und kam nun wieder in den Aufenthaltsraum. Mark sah sie fragend an, was auch die anderen taten. "Wo ist Thomas", fragte sie und sah alle an. Max hob seinen Finger und zeigte aus dem Fenster. Karin ging nun zum Fenster und sah den Piloten im Schnee, mit dem Kopf in seinem Armen sitzen. "Hast du mit ihr reden können?", fragte Mark nun. "Nein, sie hat abgewehrt … habt ihr verstanden um was es gegangen ist?", fragte Karin nun. "Bei dem Geschrei … man hat doch immer nur Thomas gehört", sagte Peter nun Kopf schüttelnd. "Ich weiß, habe es ja auch mitbekommen", stimmte Enrico Peter nun zu, als Gina wieder aus der Garderobe kam. "Gina ….?", sagten alle nun. "Vergisst es … es geht euch gar nichts an … rein gar nichts", war Ginas Antwort, als sie in die Küche verschwand. "OK … zwischen denen ist Eiszeit", flüsterte Max nun. "Oh ja …", sagte Mark nun.

Die A – Crew hatte nicht mehr lange Dienst und keinen weiteres Einsatz, somit verließ Thomas seinen Dienst auf die Sekunde genau. Er fuhr ins Krankenhaus, wo seine beiden Töchter lagen auch Dirk und Franka, Ginas Tochter.

Peter verließ auch die Basis kurze Zeit später, doch er fuhr nach Hause. Mark wollte auch ins Krankenhaus doch davor wollte er Franka noch ihre Lieblingsschokolade kaufen, so fuhr der zum Billa nach St. Johann.

Auf der Basis.

Nachdem die A – Crew die Basis verlassen hatte, ging Gina wieder in die Garderobe und nahm ihr Handy aus dem Spind doch achtete davor, dass sie niemand sah bzw. hörte, erst als sie sicher gegangen war, wählte sie die Nummer von Manuel Nister.

"Ich habe schon auf Ihren Anruf gewartet", sagte Nister, da er sah wer ihn anrief. "Haben Sie etwas herausgefunden?", fragte Gina am Telefon. "Ja … unser werter Konrad Wächter lebt eigentlich in Wien, befindet sich aber zurzeit, wie durch Zufall in Dienten am Hochkönig …",

sagte Nister. "Wirklich reiner Zufall", meinte Gina nun zynisch. "Oh ja und was haben Ihre Ermittlungen ergeben", fragte der Staatsanwalt. "Er meint er sei heute und damals unschuldig, na ja richtig ausgerastet ist er. Also mit einem Wort, er glaubt es nicht!!!" "Ojee, haben Sie heute noch Zeit …?" "Jein, wenn Sie um Mitternacht noch arbeiten wollen schon, habe nämlich erst um 23 Uhr aus", sagte Gina ins Telefon. "Früher komm ich da auch nicht weg, also bis Mitternacht und denken Sie schon einmal an ein Motiv …", sagte Nister und legte auf.

Thomas kam nun in der Klinik an, er versuchte seine Laune zu verstecken, es gelang ich anfangs sehr gut, doch nicht lange, da Lisa und Laura skeptisch wurden.

"Papa was ist", fragten Lisa und Laura, während Thomas mit den beiden Mädchen im Park des Krankenhauses spazieren fuhr, trotz Winters. "Nichts …", log er und schob sie wieder hinein, er ging mit ihnen nun in die Cafeteria wo die beiden einen Kakao bekamen, über welchen sich die beiden sehr freuten.

Mark kam nun auch in das Krankenhaus, er fuhr in den zweiten Stock, wo mittlerweile nur mehr das Zimmer von Franka und Dirk war, da Lisa und Laura auf die normale verlegt werden konnten. Er stieg in den Lift und fuhr in den Dritten Stock des LKH´s, dann ging er zu dem Zimmer von Dirk und Franka. "Hallo ..", sagte er als er das Zimmer betrat, mit zwei Tafeln Schokolade. "Servus Papa", sagte Franka und gab ihrem Vater ein Küsschen auf die Wange, aller er vor ihrem Bett stand. "Habe ich dir mitgebracht … und dir auch eine, ich hoffe du ist Schokolade", sagte Mark nun. "Danke, aber wer ist keine?", fragte Dirk nun grinsend. "Mama …", kicherte Franka nun. "Sie ist nur wenn sie Frust hat …", fügte Franka Letitia nun hinzu. "Deswegen habe ich ja im Auto noch um die 3 Tafeln, denn die schafft deine liebe Mutter im Frust in einer Stunde", schnaufte Mark nun. "Was ist denn passiert?", fragten Dirk und Franka nun neugierig. "Thomas und Gina haben es sich auf der Basis total gegeben … Thomas ist auf 100 und Gina redet genauso wenig wie Thomas, bloß das sie dann Höppi´s Büro mit Tränen verlassen hat", sagte Mark. "Ojeee … aber das wird schon wieder … ich meine die beiden werden sich schon wieder beruhigen", sagte Dirk. "Na hoffentlich, sonst werden die nächsten Wochen, wenn nicht sogar Jahre ziemlich lustig!" "Kommt Mama auch noch", fragte Franka kurz bevor Mark ging. "Wahrscheinlich nicht, aber Morgen sicher", sagte Mark gab ihr einen Kuss, als Michael das Zimmer betrat. "Habt ihr euch das ausgemacht, dass wenn der eine gehen will, der andere kommt", kicherte Dirk nun. "Anscheinend", lachte Michael, als Mark ging.

Um 23 Uhr auf der Basis ins St. Johann.

Die B – Crew hatte gerade Schichtende, als sie von einem Einsatz kam. "Der Tag heute war anstrengend, oder was meint ihr?" Fragend sah der Sani die Frauen an. "Oh ja, wie viele Einsätze waren es nochmals …6?", sagte die Notärztin. "Ja so viele werden es gewesen sein", stimmte Enrico ihr zu, als die drei die Basis betraten, Enrico verschwand in die Männergarderoben und Duschen und die Frauen in den Damenduschen und Garderoben.

Kurz nach halb elf waren die drei dann fertig und verließen als letzte die Basis.

Jeder stieg in sein Auto und fuhr davon, Enrico nach Golling, Karin nach Werfen und Gina nach Salzburg Stadt, doch nicht nach Hause, denn sie fuhr zur Staatsanwaltschaft.

Um Mitternacht in Salzburg.

Nister saß an seinem PC und tippte etwas, als Gina in das Büro kam. "Entschuldigen Sie … oder bin ich noch pünktlich", fragte Gina nun. "Passt eh, auf die Sekunde genau", grinste Manuel Nister, als sich Gina auf ihren Schreibtisch setzte. Die beiden arbeiteten bis in die Morgenstunden, an einem Motiv, doch fanden in dieser Nacht kein gutes, duzend fielen ihnen zwar ein, doch eines unwahrscheinlicher, als das andere.

Es vergingen 2 Wochen, zwischen Gina und Thomas herrschte noch immer Eiszeit, Gina arbeitete wie verrückt, sie kam kaum nach Hause da sie meistens mit Herrn Nister in der Staatsanwaltschaft blieb.

Die Kinder wurden auch vor einigen Tagen entlassen, Dirk hatte einen Gehgips am linken Fuß und somit Krücken. Lisa und Laura hatten zum Glück keine Brüche oder der andern Dinge, Franka bekam einen Rollstuhl, da sie einen Gips am Fuß, an der Hand und ein gebrochenes Schlüsselbein hatte.

Am frühen Morgen in der Staatsanwaltschaft.

Gina hatte wieder einmal mit Dr. Nister die Nacht durchgearbeitet. Sie hatten mittlerweile auch Konrad Wächter einvernommen und überprüften alles was er ihnen gesagt hatte, doch sie fanden heraus, dass die Hälfte davon gelogen war.

"Wir haben die vermutliche Zusammensetzung der Bombe bekommen … gerade eben, als Sie am WC waren", sagte Virginia zu Manuel Nister. "Und … entschuldigen Sie … ich finde mit dem Sie können wir schon langsam aufhören … Manuel", sagte Nister nun. "OK Virginia, aber nennen sie mich Gina", sagte die Staatsanwältin und Pilotin nun. "Was steht denn drin?", Fragend sah Manuel Gina an. "Sie war selbst gebastelt, aber aus Dingen die nicht alltäglich sind und noch dazu selten zu bekommen ich habe mich schon einmal begonnen, bei den Kollegen der Polizei in Wien schlau zu machen, wo man in Wien diese Dinge bekommt, bekomme einen Rückruf von ihnen", sagte Gina. "Super gemacht, wenn wir wirklich drauf kommen, dass er diese Materialien in Wien gekauft hat, dann haben wir ihn und können ihn vor Gericht stellen wegen versuchten Mordes an 100 Personen." "Genau", meinte Gina, als das Telefon läutete. "Aigner – Andrews – Harland", meldete sich Gina. "Oh … wie sie haben sich schon informiert … wie er hat sich die Materialien in einem Geschäft in Wien Favoriten … danke ihnen und schicken sie mir die Unterlagen, danke", sagte Gina und legte auf. "Wir haben ihn … Wien hat uns Arbeit abgenommen, er hat vor 2 Monaten in einem Geschäft in Wien Favoriten die Sachen gekauft, der Verkäufer hat sich auch gewundert für was er die braucht, sie haben ihn nämlich gerade vernommen!" "Na bitte dann begeben wir uns an die Anklageschrift und berufen eine Pressesitzung ein, die sitzt mir nämlich schon im Nacken, weil sie wissen wollen ob es eine Verhandlung geben wird!" Nister sah Gina an. "OK, ich habe heute Nachtschicht, also ab Mitternacht bis 10!" "Dann werde ich sie um 14 Uhr ansetzten, damit wir uns noch der Anklageschrift widmen können, welche wir nur mehr fertig machen müssen und dann gehen wir uns umziehen", schlug Manuel vor. "Gut!" Die beiden begaben sich nun an ihre Computer und schrieben diese Schrift, welche sie nach drei Stunden Teamwork beendet hatten und erhoben somit auch Anklage gegen Thomas Bruder. "Fertig", sagte Gina nach diesen drei Stunden. "Die Sitzung ist einberufen … aber jetzt fahren wir nach Hause, gehen duschen, umziehen und sehen uns in drei Stunden wieder." Nun verließen die beiden das Büro und gingen zu ihren Wägen, mit welchen sie nach Hause fuhren.

Bei Mark und Gina.

Franka musste noch nicht in die Schule, da sie nicht schreiben konnte und andere Dinge auch nicht machen konnte, so war sie zu Hause mit ihrem Vater, als die Tür aufging und Gina die Wohnung betrat. "As beautiful that there is also still you", begrüßte Franka etwas Sauer ihre Mutter. "Again there Sorry mouse, I promises you soon is I", sagte Gina und gab ihrer Tochter ein Bussi. "Morgen", begrüßte Gina nun auch ihren Mann. "Morgen … es ist 12, ich muss dann auf die Basis", sagte Mark und verschwand sich umziehen, nach 10 Minuten war er umgezogen im Wohnzimmer und ging. "Musst du auch gehen", fragte Franka nachdem ihr Vater gegangen war. "Ja … Oma kommt …", sagte Gina, als es an der Tür klingelte du Ginas Mutter die Wohnung betrat. "Hallo Oma", sagte Franka erfreut, da sie ihre Oma sehr mochte, doch auf ihre Mutter war sie noch immer etwas sauer, da sie kaum Zeit hatte für sie.

Gina verschwand nun ins Bad und füllte sich die Badewanne mit warmem Wasser, als sie voll war legte sie sich dann hinein.

Eine Stunde später kam sie erst wieder aus der Wanne und zog sich ein Kostüm in violett an.

Nach zwei Stunden war sie dann fertig, gab ihrer Tochter einen Kuss, ihrer Mutter auch und ging.

Auf der Basis um 15 Uhr.

Die A – Crew befand sich wie gesagt im Dienst, seit 2 Stunden. Ihnen war fad, da kein Einsatz kam, so schalteten sie den Fernseher ein wo nun Nachrichten kamen. "Dreh lauter …", forderte nun Thomas Peter auf, als er Gina im Fernseher sah bezüglich des Vorfalles am Dientnerhof in Dienten. "Es wurde Anklage erhoben gegen Konrad Wächter, wegen versuchten Mordes an 100 Personen", hörte man es nun Manuel Nister auf eine Frage der Presse antworten. "Frau Dr. Aigner – Andrews – Harland, Sie haben doch vor Jahren schon einmal gegen Konrad Wächter ermittelt … meinen sie werden Sie dieses Mal gewinnen", fragte nun eine andere Person der Presse. "Ich denke schon, hier geht es um versuchten Mordes an vielen Personen, wir haben viele Beweise die dafür sprechen, aber zu mehr möchte ich mich nicht äußern", war Ginas Antwort, auf welche Thomas vorm Fernseher zu kochen begann. Nach dieser Aussage war dann der Bericht dazu zu Ende und Thomas auf mehr als 100. "Er ist unschuldig, sie kann damit nicht leben … er ist unschuldig", schrie der Pilot nun. "Komm Thomas … beruhig dich", versuchte Peter nun seinen Freund mit Mark zu beruhigen. "Sie will doch nur einen Unschuldigen, weil eure Tochter eine der Schwerverletzten war, wäre sie nicht dabei gewesen wäre es ihr sicher egal gewesen", schrie Thomas außer sich. "Thomas, komm runter", versuchten es Mark und Peter nochmals, doch der Pilot kam einfach nicht herunter.

Es verging eine Woche und es war der Tag der Verhandlung im Landesgericht Salzburg.

Es war 8 Uhr morgens, die Verhandlung war auf 12 Uhr angesetzt, Lisa, Laura, Dirk, Kerstin, Lehrer, Schüler und die Medicopter Leute sollten Aussagen machen bezüglich dieses Falles.

Gina hatte seid Woche nicht viel geschlafen, sie hatte riesen Augenringe, die sie sich von Tag zu Tag immer mehr verdecken musste mit Schminke. Zum ersten Mal seid langen hatte Gina eine Nacht von 4 Stunden Schlaf gehabt und das bei ihr zu Hause, doch ihre Müdigkeit war noch immer da.

Um 11 Uhr vor dem Landgericht Salzburg.

Viele Menschen der Presse hatten sich schon versammelt und wollten Interviews von Gina und Manuel. Gina und Manuel hatten ihre Autos gerade geparkt vor dem Gericht und stiegen aus, als sie schon fast nieder gerannt wurden von den Leuten der Presse. "Kein Kommentar!", mussten die beiden bis sie endlich das Gebäude des Gerichtes betreten hatten sagen.

Nun gingen die beiden in die Garderobe und zogen sich das Gewand an, welches man bei Verhandlungen anhatte, als Staatsanwalt.

Nachdem sie dieses anhatten besprachen sie sich nochmals, bis dann die Verhandlung begann.

Als erster wurde der Bruder von Thomas vernommen, doch dieser sagte nur dasselbe was er der Polizei schon gesagt hatte. Danach kamen dir ersten Opfer, Nummer 1 war Dirk, welcher nun mir Krücken in den Verhandlungssaal kam.

"So also zu Ihren Daten: sie heißen Dirk Lüdwitz – Thaler, geboren am 12. Jänner 1992 in Salzburg und sie sind mit dem Angeklagten weder verwandt von verschwägert?", fragte der Richter. "Genau, aber Sie können mich duzen", sagte Dirk darauf. "OK Dirk, dann erzähl uns was passiert ist, damals am Dientnerhof", sagte der Richter, als Dirk begann die Geschichte aus seiner Sicht zu erzählen. "Hast du vielleicht gesehen, wo die Explosion stattfand?" Konrads Anwalt sah den Jungen an, nach seiner Erzählung. "Nein, aber aus dem Keller kam es nicht, ganz sicher nicht, es ist von einem der höheren Stockwerke gekommen, ganz sicher", war Dirks Antwort. "Hast du vielleicht eine Vermutung aus welchem Stock?", fragte Manuel Dirk nun. "Nein, aber aus dem ersten auch nicht", sagte Dirk, auf diese Frage. "OK, haben sie noch Fragen?", fragte der Richter Gina, Manuel und den Anwalt nun, welches die drei mit Nein beantworteten.

Der nächste Zeuge war Franka, welche dasselbe wie Dirk zuvor sage, bloß aus ihrer Sicht, dann kamen Lisa und Laura.

Nach einigen Stunden gab es eine kurze Pause in der Verhandlung, da man die wichtigsten Schüler vernommen hatte, nun kamen die Lehrer und die Medicopter – Family.

Nach weiteren Stunden waren alle vernommen, doch es sah schlecht für Manuel und Gina aus, da der Anwalt von Konrad genau wusste, wie er Konrad da herausholen würde.

So baten die beiden um eine Unterbrechung der Verhandlung von 24 Stunden, welches ihnen auch genehmigt worden war.

"Was wollen wir tun, er hat einen gerissenen Anwalt … der schafft für ihn sogar Freispruch", sagte Gina nun. "Ich weiß, wir dürften irgendeinen wichtigen Beweis nicht beachtet haben bzw. gar nicht ausgearbeitet haben", meinte Manuel nur. "Wahrscheinlich … also von vorne?" Fragend sah Gina Manuel an. "Ja, aber in 24 Stunden müssen wir den entscheidenden Beweis liefern und ein sehr, sehr gutes Motiv, dass ihn zu einem Geständnis bringt." "Das wird schwer, aber ran an die Arbeit, wir haben nicht sehr lange Zeit", sagte Gina und verschwand mit Manuel in die Staatsanwaltschaft.

"Ich habe es ja gesagt mein Bruder ist unschuldig", meinte Thomas zu den anderen, als er sah wie Manuel und Gina wegfuhren. "Das wird sich noch weisen", hörte man es kurz danach Karin sagen, die offen war für alles. "Auf wessen Seite stehst du eigentlich?", fragte sie Thomas nun böse. "Auf keiner, wie jeder von uns, ich lasse mich überraschen und bin davon überzeugt, dass die Wahrheit siegen wird", sagte Karin und verließ mit den anderen das Gebäude.

Einige Stunden später in der Staatsanwaltschaft.

"Wir schaffen das nie", sagte Manuel nun, da sie noch immer nichts gefunden hatten. "Oh doch … Thomas Wächter hat eine Lebensversicherung abgeschlossen, die zu Gunsten seiner Kinder geht, beim Falle eines Todes dieser beiden fällt die Versicherung auf seinen Bruder, also Konrad Wächter. Ich vermute, er wollte Lisa und Laura umbringen, aber so das es nach einem Unfall aussieht, andere Leichen wären ihm egal gewesen, Hauptsache seine Nichten wären darunter gewesen, danach wollte er Thomas so schnell wie möglich dazu bringen die Versicherung umzuschreiben auf seine Gunsten, dann hätte er Thomas Wächter dazu gebracht Selbstmord zu begehen, da er seine Frau vor Jahren durch einen Unfall verloren hat, oder etwas Nachhelfen, somit hätte er 150 000€ geerbt und seine Schulden die er hat wären beglichen gewesen!", sagte Gina nun. "Das klärt dann auch den mysteriösen Tod seiner Frau, diese hat nämlich auch eine Lebensversicherung abgeschlossen gehabt, zu Gunsten ihren Mannes, er hat das Geld aber nie bekommen, da der Tod bis heute nicht als aufgeklärt zählt, also hat er sie damals die Treppen hinab geworfen aus reiner Geldgier und Schulden die er nicht mehr begleichen konnte. Wie blöd war ich damals, um dieses Beweis nicht herauszufinden", fügte Gina nun fort. "Na bitte, haben wir doch noch Chancen zu gewinnen und vielleicht ein Geständnis zu bekommen", sagte Nister erfreut.

Am nächsten Tag bei der Fortsetzung zur Verhandlung.

"Also die Verhandlung kann weitergeführt werden, ich hoffe sie hat Ihnen geholfen", sagte der Richter nun und blickte zu Gina und Manuel. "Das hat sie …", begann Gina zu erzählen.

"Herr Wächter, sie stecken doch Hals über Kopf in Schulden, oder?", fragte Gina. "Was soll das …?", fragte der Anwalt von Konrad die Staatsanwältin nun. "Ich werde Ihnen schon auf die Sprünge helfen, auch ohne Antwort ihres Mandanten. Herr Wächter hat Schulden in unmenschlicher Höhe, er wollte Lisa und Laura Wächter umbringen um an deren Lebensversicherung ranzukommen, da sein Bruder seine auf die beiden eine abgeschlossen hat, im Falle des Todes der beiden wäre er der im Falle eines Todes seines Bruders das Geld bekommen hätte.", begann Gina zu erzählen. "Nachdem die Frau von Thomas Wächter bei einem Unfall starb, wussten Sie das ihm bei einem Tod seiner Kinder alles zuzutrauen gewesen wäre, somit hätten sie ihn langsam in den Tod getrieben bzw. nachgeholfen … Herr Wächter ihr Spiel ist aus …", fuhr Nister nun fort. "Vor 10 Jahren waren ihre Schulden auch schon so hoch, sie haben damals ihre Frau die Treppen hinab gestürzt, um an deren Versicherung heranzukommen, doch Sie haben sie nie bekommen, da der Tod bis heute als unaufgeklärt zählt … es ist vorbei, kommen sie mit der Wahrheit", sagte Gina nun, als der Anwalt von Konrad mit Konrad zu reden begann. "Mein Mandant wird ein Geständnis hinlegen", sagte der Anwalt nun. "Ja ich bin ein alter Zocker, überall musste ich wollte ich mitspielen, dabei ging immer viel Geld drauf, irgendwann waren meine Schulden so hoch, dass ich keinen anderen Ausweg gesehen habe, als Petra umzubringen. Sie hatten damals schon Recht, so unglücklich wie sie geflogen ist kann man nur mit Hilfe fliegen, also habe ich sie geschupst. Die Versicherung habe ich nicht bekommen weil, wie Sie schon gesagt haben der Tod unaufgeklärt blieb, wegen des Betruges damals kam ich ja neun Jahre ins Gefängnis, weil ich dann anders versucht habe das Geld aufzutreiben. Als ich entlassen worden bin, habe ich mir Gedanken gemacht wie ich an Geld kommen kann, mir fiel mein jüngerer Bruder ein und seine Lebensversicherung, die im Falle eines Todes seiner Kinder auf mich geschrieben wäre, so wollte ich die beiden umbringen aber so, dass es aussah als wäre es ein Unfall, danach wollte ich ihn wie Sie sagten in den Tod führen um meine Schulden zu begleichen…", sagte Konrad nun. "Ihnen wäre also auch egal gewesen ob 90 Schüler und um die 10 Erwachsenen dabei gestorben wären, Hauptsache sie hätten ihre Schulden begleichen können?", fragte Manuel nun. "Ja …", sagte Konrad nun leise und blickte zu Thomas, welcher total geschockt war. "OK, dann können wir die Verhandlung schließen, ich bitte um Ihr Plädoyer", warf nun der Richter ein. "Der Angeklagte ist schuldig zu sprechen, wegen kaltblütig versuchten Mordes an 90 minderjährigen um das einmal Milde auszudrücken, wir können ihn hier nur den versuchten Mord anhängen, deswegen plädieren wir für 15 Jahre, zusätzlich vordern wir die Verhandlung von 1995 wieder aufzunehmen und ihm in dieses Falle die gerechte Strafe zuzuführen, lebenslänglich", sagte Gina nun und setzte sich dann mit Manuel wieder nach dem Plädoyer, nun kam sein Anwalt dran.

"Ja mein Mandant ist schuldig zu sprechen, aber er sah aus seinem Leben keinen anderen Ausweg als seine Nichten umzubringen, deswegen plädiere ich nur auf 10 Jahre, er hat es ja gestanden und er verspürt Reue, danke", war das Plädoyer vom Anwalt.

1 Stunde später.

Die Tür ging nun wieder auf und der Richter betrat den Raum, alle standen auf und blickten auf ihn.

"Der Angeklagte ist schuldig zu sprechen, wegen versuchten Mordes, er wird deshalb zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt, zusätzlich wird die Verhandlung bezüglich des Todes seiner Frau von 1995 wieder aufgenommen und zu Ende geführt, doch das können wir hier und jetzt nicht klären. Ich wünsche allen Verletzten eine gute Besserung vor allem den Schwerverletzten, dass sie bald wieder alles machen können!!! Eines möchte ich noch anfügen von Reue verspürte ich bei ihrem Mandanten nichts, hiermit ist die Verhandlung geschlossen", sagte der Richter, als sich Manuel und Gina umarmten. "Wir haben es geschafft", sagten die beiden erfreut. "Und einen neu … alten Fall hast du auch wieder", sagte Manuel nun, als die Medicopter – Family plus deren Kinder auf die beiden zukamen.

"Gina ….", hörte man es nun Thomas kleinlaut sagen. "Ja …", war ihre Antwort und blickte zu ihm. "Es … es tut mir leid, ich hätte nicht gedacht das er über Leichen gehen würde, nur um seine Schulden zu begleichen … danke", sagte Thomas und ging näher auf Gina zu. "Schon gut", sagte Gina grinsend und umarmte den Piloten. "Jetzt laden wir dich und natürlich auch sie Herr Nister zum Essen ein", verkündete Michael nun, als die beiden Staatsanwälte zu gähnen begannen. "Mit einem Bett wäre uns eher geholfen", gähnten die beiden nun. "Kannst du auch haben", kicherte nun Mark mit seiner Tochter, welche Gina nun auch umarmen kamen. "Ihr seid nicht mehr sauer?", fragte Gina nun die beiden. "Nein, du hast das doch für mich gemacht", kam es nun von Franka einsichtig. "Na ja Manuel, viel Glück … man sieht sich sicher wieder, wenn du Hilfe brauchst, du weißt wie du mich erreichst", sagte Gina nun und umarmte den Mann nochmals. "Danke fürs Angebot, auf Wiedersehen", sagte Manuel und war verschwunden. "Ich ziehe mich noch um, dann will ich ins Bett", kicherte Gina und verschwand auch schnell.

Nach einer viertel Stunde verließ die Medi – Familie das Gerichtsgebäude und fuhr nach Hause, als Gina zu Hause war, war das erste was sie tat sich ins Bett gehen.

24 Stunden später.

Mark und Franka waren schon seid Stunden wach, es war schon Mittag doch Gina schlief noch immer, als es an der Tür klingelte. "Was macht ihr hier?", fragte Mark überrascht bei der Tür über die Kollegen. "Kleine Überraschung für euch und Gina", verkündete Thomas, welcher mit Michael, Karin, Lisa, Laura und Dirk vor der Tür stand. "Wir haben Essen mitgebracht, vom Feinsten", sagte Laura nun und zeigte die vielen Körbe her. "Kommt herein", kam es perplex von Mark. "Essen konnten wir ja gestern nicht gehen, so haben wir es mitgebracht", sagte Karin nun. "Ist Gina gar nicht da?", fragte Michael nun. "Mama schläft seid fast 24 Stunden, ob sie heute noch aufsteht ist fraglich", meinte Franke, welche nun mit dem Rollstuhl auf die Besucher zukam. "Dann haben wir ja genügend Zeit, alles herzurichten, wo ist eure Küche?" Karin sah Vater und Tochter fragend an, welche nur mit dem Finger in Richtung Küche zeigten. "Danke!", kam es nun von den 6 welche in die Küche verschwanden und alles herrichteten.

Eine Stunde später.

"So fertig", sagte Karin nun, die das letzte bisschen hergerichtet hatte und auf den Tisch gestellt hatte. "OK, was wird das jetzt wirklich?", fragten Mark und Franka nun, die noch immer nichts verstanden. "Eine Aufmerksamkeit von uns an euch", sagte nun Lisa. "Aha und wie wollt ihr jetzt Mama aus dem Bett kriegen?" Franka sah die Anwesenden an, welche alle auf den Flügel in der Wohnung blickten. "Wer kann Klavier spielen?", fragte nun Thomas. "Ich und Mama", kam es nun von Franka. "Ich auch, also was gefällt Gina", sagte Karin nun. "Mozart, Beethoven und Bach", sagte Franka nun. "OK, gefällt ihr Air?" "Ja … hier!" Franka gab Karin nun die Noten, als diese begann Air zu spielen.

"Was ist denn hier los?", hörte man es nun eine Stimme sagen. "Überraschung", sagten nun die Besucher und zeigten auf den Esstisch, welcher voll Delikatessen war. "Womit habe ich das verdient?", fragte Gina. "Das Essen von gestern, wo du zu müde warst haben wir jetzt mitgenommen", sagte Laura nun. "Ihr sied solch süße Spinner", kicherte Gina und ließ sich am Tisch nieder. "Wissen wir …", kicherten die 6 nun, als alle zu Essen begannen.

Nach einer Stunde war von dem Essen für neun nichts mehr da, aber es hat allen geschmeckt!!!

In der wieder aufgenommenen Verhandlung, in welcher Gina wieder die Staatsanwältin war, wurde Konrad Wächter zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, wegen Mordes. Gina arbeitete seid dem hin und wieder als Staatsanwältin nebenbei, manchmal auch wieder mit Manuel, Mark, Franka Letitia, Gina und Manuel hatten auch eine gute Freundschaft geschlossen!!!

  • Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!!!

 

Geschrieben von Bettina am, 31.10.2005 um 10:32

Datenschutzerklärung
Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!