A-Team: Thomas Wächter, Dr. Mark Harland, Peter Berger

B-Team: Biggi Schwerin, Dr. Karin Thaler, Enrico Cortini

Weitere Personen: Laura Wächter (Thomas Tochter), Dirk Lüdwitz (Michaels Sohn), Gina Harland (geb. Aigner) mit Rico, Stella & Oliver Berger (Peters Familie) Dr. Michael Lüdwitz (früherer Notarzt), Basisleiter Frank Ebensieder so viele andere mehr.

 

 

Der Prozess oder "Liebe dein Leben, Laura!"

 

Vorinformationen:

Vor nicht ganz 8 Monaten wurden, Anna, Stella und Laura überfallen. Stella und Anna wurden verletzt und unterkühlt aufgefunden und konnten dann gerettet werden. Stella verlor zwar damals ihr Kind, wurde aber bald darauf wieder schwanger. Sie ist die Frau von Peter Berger der als Sanitäter im A-Team arbeitet. Die beiden mussten sich erst zusammenraufen und nun geht es ihnen und dem Sohn Oliver sehr gut. Oliver ist mittlerweile 3 Jahre und geht in den Kindergarten. Stella ist nun schon Anfang des 6 Schwangerschaftsmonats. Sie hat immer noch Brechreiz und Unwohlsein, aber Peters Liebe hält sie auf der Höhe.

Anna wurde operiert und konnte bald danach ihre Ausbildung als Bankkauffrau beginnen, diese macht ihr sehr viel Spaß und sie ist auch sehr gut. Anna ist die Tochter von Jens Köster der Thomas Wächter fast zwei Jahre nach seinem schweren Unfall vertrat, seit her sind die beiden dicke Freunde und die Töchter schwatzen auch sehr gern miteinander, denn sie haben ein gemeinsames Hobby das Nähen von Kleidung.

Laura hatte es damals am schwersten erwischt. Sie wurde von drei Männern vergewaltigt, mehrmals und konnte flüchten. Sie wurde in allerletzter Minute gerettet und konnte überleben. Dirk, der Sohn von Michael Lüdwitz, der vor 3 Jahren flüchten musste und nun als der Kopf der Bande tot war, wieder zurückkehrte, ist ihr Freund. Er versteht ihr Angst und macht alles für Laura. Sie vertraut ihm und hat dadurch einwenig Lebensmut bekommen. Nach einem halben Jahr wurden die drei gefasst und nun warten sie und die Opfer auf den Prozess der Ihnen gemacht werden soll. Denn Laura hat immer noch sehr viel Angst.

Vor 6 Wochen hatten Gina und Mark geheiratet. Mark der Notarzt der nach Michael kam ist mit der beste Freund von Thomas und Peter sowie auch bei den anderen beliebt. Er hatte nun nach vielen Jahren seine Freundin Gina geheiratet. Die beiden erwarten in nicht ganz vier Monaten Nachwuchs. Gina war die Pilotin des B-Teams durfte aber nun nicht mehr fliegen, da sonst eine Gefahr für ihr Kind bestand. Auch hat sie sehr starke Schwangerschaftsbeschwerden. Ihre Stelle bekam Biggi, die mit Enrico nach dem Tode seiner Mutter aus Italien zurückgekehrt war. Genauso wie Stella. Sie und Peter hatten sich dann versöhnt, die Unruhestifterin Yvonne und der Sanitäter Florian Lenz verließen die Kollegen. Die darum nicht undankbar waren, da Florian immer zu Yvonne gehalten hatte, statt wie von Karin und Gina verlangt, mit ihr zur Reden. Unkollegiales Verhalten nennt man so was. Da er ein Versetzungsgesuch stellte, wurde nichts in der Akte vermerkt. Kurz darauf erlitt Herr Höppner der Basisleiter einen Herzinfarkt mit tödlichem Ausgang. Für ihn kam Frank Ebensieder, der die Basis schon mal geleitet hatte und sie daher schon kannte und auch einiger Massen anerkannt wurde. Gina hatte wie bereits erwähnt starke Beschwerden während der Schwangerschaft, ebenso geht es Stella die 4 Wochen eher ihr Kind bekommen soll. Gina und Mark haben den Bruder Nico von Gina – er ist ihr Halbbruder – adoptiert, nach dem Tode seiner Eltern. Nun wohnt er bei ihnen. Oft helfen nun Dirk, Laura und Anna den beiden Familien, in dem sie Babysitten, damit sich Gina oder Stella hinlegen können.

Bäckerei

Laura hatte den Tisch gedeckt. Nun fuhr sie mit dem Fahrrad zur Bäckerei um für sich und Thomas Brötchen zu holen. Der Laden war voll. Sie sah beim Reinkommen schon Anna und auch Dirk die direkt in der Schlange vor ihr standen. "Hallo Anna, hallo Dirk", grüßte sie die beiden, wobei Dirk noch einen Kuss erhielt. Wenn ich dann mit Papa gefrühstückt habe fahre ich zu Stella und frage sie ob sie etwas aus der Stadt braucht. Heute ist ja da Stadtfest und ich will vor dem großen Ansturm noch eine Hose und eine Bluse mir kaufen. Vielleicht gehe ich dann mit Oliver noch auf den Spielplatz. Dirk kommst du mit dann haben wir etwas Zeit für uns. Anna wenn du Nico mitbringst sind Gina und Mark sicher nicht sauer.", meinte Laura Die Freunde nickten und als sie alle fertig waren fuhren sie heim.

Thomas und Lauras Wohnung /Küche

Ist das süß von ihr, murmelte Thomas vor sich hin. Dann sperrte sich die Türe und Laura kam herein. Als er sie sah zog er sie an sich, küsste sie und kitzelte sie. Er liebte es das sie noch trotz ihrer fast 17 Jahre so an ihm hing und mit schmuste. "Wenn du nicht die Brötchen auspackst Laura, Maus, dann beiße ich dir in die Nase.", sagte er lachend zu ihr und herzte sie dabei. "Dann mach doch Papa, dann esse ich die Brötchen selber.", schlug Laura vor und küsste ihn auf die Wangen.

"Papa ich gehe mir dann noch eine Hose und ein T-Shirt kaufen. Außerdem habe ich vor dann zu Stella zu fahren und Oliver zu holen, ich will mit ihm auf den neuen Spielplatz im Park gehen. Anna holt noch Nico ab und Dirk kommt auch noch. Dann kannst du dich von deiner Woche Nachtdienst erholen. Gehen wir heute abend aufs Stadtfest? Bitte Papa? Vielleicht können die anderen auch kommen und morgen hat ja Rosenheim Dienst, also ist ausschlafen angesagt. Fragst du sie mal?, Lauras Blick war schelmisch und liebevoll zu gleich. " Gute Idee Maus, ich werde die anderen mobil machen, samt Ebensieder.", sagte Thomas zu ihr. Er ging zum Telefon und rief als erstes seinen Chef an und bot ihm den Vorschlag von Laura an. Der erst erstaunte Ebensieder nahm das Angebot an und sie machten 20.30 an dem Brunnen am Markt aus. Karin und Biggi waren hin und weg.

Nach einiger Zeit ging Laura zum Einkaufen, bald kam sie mit einer 7/8 Hose und einem tollen T-Shirt zurück. Auch hatte sie sich flotte Freizeitschuhe gekauft. Sie stellte die Sachen in den Hausgang und dann fuhr sie mit dem Rad zur Wohnung von Peter und Stella.

Stella und Peters Wohnung

Stella hatte sich bereits einige Male übergeben. Sie sahs am Tisch und schaute Oliver zu wie der spielte als es klingelte. Sie stand auf und schleppte sich zur Türe . Als sie öffnete stand Laura davor. Sie lies sie ein. " Stella wie schaust du denn aus! Also dich brauche ich nicht fragen ob, ich Oliver mitnehmen kann. Ich nehme Oliver mit zum Spielplatz und du legst dich hin. OK. Ich mache dir noch einen Tee.", sagte Laura. Sie sah wie schlecht es Stella ging und hatte Mitleid mit ihr. Sie deckte den Tisch ab und räumte einige Sachen auf dann packte sie Kekse und Tee für Oliver ein. Während sie dies tat erzählte sie Stella von dem Vorhaben mit dem Stadtfest am Abend. "Ohne mich, Laura und Oliver. Ich kann vor Übelkeit nicht und Oliver soll schlafen. Peter soll ruhig mitgehen, das ist eine willkommene Ablenkung.", meinte Stella. Stella kochte sie einen Tee und begleitete sie ins Schlafzimmer. Peter schlief tief und fest. Der Nachtdienst war anstrengend gewesen. "Ich nehme deine Schlüssel mit.", flüsterte sie ihr ins Ohr. Bevor sie ging legte sie Peter einen Zettel hin. Dann verlies sie mit Oliver die Wohnung.

Anna und Jens Wohnung

Anna kam vom Bäcker zurück. Sie schloss leise die Türe, da Jens noch schlief. Ihr Vater hatte Nachtdienst gehabt und war noch am Schlafen. Sie aß etwas und trank Kaffe. Dann schaltete sie die Kaffeemaschine nochmals ein und deckte für ihren Vater den Tisch. Sie hatte noch Blumen gekauft die sie darauf stellte. Gestern hatte sie sich beim den Daumen verrenkt. Ach, ich könnte ja Dirk mal anrufen, damit er die Notfallausrüstung dabei hat. Sie ging zum Telefon und sprach eine Nachricht auf den AB von Michael und Dirk. Sie sah nochmals nach dem Rechten und machte alle Türen zu, so dass Jens noch schlafen konnte, legte ihm aber einen Zettel hin, in dem sie ihm mitteilte was sie vorhatte. Dann verlies sie die Wohnung.

Sie machte sich auf den Weg zu Gina und Mark. Am Anfang der Straße in der Mark und Gina wohnten, kam ihr Dirk entgegen. Sie begrüßten sich. Dann gingen sie zu Gina. Gina wollte gerade sich an den Tisch setzen, den Nico hatte Hunger. Sie nicht, sie wollte schlafen, sie hatte die ganze Nacht gebrochen. Als sie dann früh einschlief, war Mark noch nicht da, nun schlief er aber. Es klingelte und sie öffnete. Dirk und Anna standen vor der Türe. Sie winkte ihnen und bat sie herein. " Sag mal hört das mit dem Brechreiz nie auf, Gina", meinte Anna. Sie hatte Mitleid mit ihr. Dann erzählten sie von dem Vorschlag, Gina war sofort damit einverstanden. Dirk kochte Gina noch Tee und brachte ihr Zwieback. Anna packte noch eine Schachtel Plätzchen und noch einige Brezeln ein. Dann zogen sie Nico an und legten Mark noch einen Zettel hin mit der Wegbeschreibung zum Spielplatz. Anna brachte Gina noch ins Bett. Dann gingen sie.

Spielplatz

Laura und Oliver kamen gerade am Spielplatz an. Sie setzten sich auf eine Bank. Laura gab Oliver die Sandsachen. Er setzte sich in den Sandkasten. Wenige Minuten später kamen Nico, Dirk und Anna. Dirk stellte die Notfallausrüstung neben sich und sah sich Annas Finger an, denn sie hatte ihm erzählt was passiert war. "Ich mache dir einen Salbenverband, dann ist es heute abend wieder weg.", meinte er zu ihr. Laura bekam nach dem er Anna versorgt hatte einen innigen Kuss. Sie waren noch nicht lange da als auf einmal ein "Hallo Anna", von hinten kam. Sie drehte sich um und sah ihren Kollegen Bernd Kraft. Bernd Kraft war 19 Jahre alt und ca. 1,80 groß, einen frechen Schnitt hatte er und eine Brille. Er war nicht nur bei Anna sondern auch bei den restlichen Kollegen sehr beliebt. Doch auf Anna hatte er ein Auge geworfen. " Hallo Bernd, ich wusste gar nicht das du drei Kinder hast. Das ging aber sehr rasch. Gestern warst du noch nicht Vater von drei Kindern. Oder verschweigst du mir was? Ach im übrigen, das sind meine Freunde Laura Wächter und Dirk Lüdwitz, scherzte Anna mit dem Kollegen. "Hallo Laura, hallo Dirk ich bin Bernd"., grüßte er die Beiden. Das sind Thomas er ist 5 Jahre alt, Timo ist 4 Jahre alt und Thorsten ist 18 Monate alt. Meine Schwester liegt mit einer fiebrigen Erkältung seit gestern im Bett. Nun nach dem mein Schwager den tollen Job eines Piloten bei der Lufthansa hat, ist fast nur unterwegs. Meine Schwester ist auch Bankkauffrau aber zur Zeit im Erziehungsurlaub. Der Standartsatz von ihr heißt immer "Am Geld und der Liebe mangels bei Tobias nicht nur mit der Zeit steht er auf Kriegsfuss." Wenn er dann heimkommt dann ist der Familienmensch und meine Schwester darf dann fast nichts machen. Der trägt die auf Händen. Er findet nur heute eine schlafende Frau vor und einen Zettel von mir vor. Die 6 Jungs spielten Sand miteinander, während sich Bernd und Anna, aber auch Dirk und Laura miteinander unterhielten. Dirk und Bernd spielten mit ihnen Fußball. Gegen 13.00 holten sie sich noch am nahegelegen Bratwurststand Bratwürste.

Wohnung von Mark und Gina, Wohnung von Stella und Peter

Gegen 15.00 Uhr wachte Mark auf. Er sah auf das Bett neben sich und sah Gina liegen. Sie schlief aber man sah im Gesicht an wie schlecht es ihr ging. Leise um sie nicht zu wecken stand er auf . Als er ins Wohnzimmer kam sah er den gedeckten Tisch und den Zettel von Dirk und Anna. Er hörte den AB (Anrufbeantworter) und hörte Thomas Mitteilung. Er rief ihn an und sagte zu. Dann setzte er sich an den Tisch. Gerade hatte er sich eine Tasse Kaffe eingeschenkt als Gina auch kam. Sie setzte sich. "Ich gehe nicht mit heute abend, Mark. Vergangene Nacht war ich jede ½ Stunde auf. Aber gehe du wenn Nico im Bett ist, er ist mit Dirk und Anna fort. Sie treffen Laura und Oliver auf dem neuen Spielplatz im Park. Wenn wir die nicht hätten. Laura hat in knapp 14 Tagen Geburtstag. Wollen wir ihr was größeres schenken?", sagte sie leise "Sicher bei Lauras Geburtstagsgeschenk sparst du bitte nicht. Ohne sie, Anna und Dirk wären wir verloren, bei meinem Dienstplan. Stella und Peter auch.", gab ihr Mark zur Antwort. Zur selben Zeit in der Wohnung von Stella und Peter. Auch Peter war aufgewacht, sah Stella neben sich liegen und stand nachdem er ihr einen Kuss gegeben hatte und über den kleinen Bauch gestreichelt hatte auf. Auch sie schlief und er las den Zettel von Laura. Diese hatte ihm auch den Tisch gedeckt und alles beschrieben. Er zog sich an und wollte noch auf den Spielplatz um Laura und Dirk noch Zeit für sich zu gönnen vor dem Abend. Er sah auf die Uhr. Schon 16.30 Uhr. Zügig lief er zu dem Spielplatz. Als er die letzte Kurve nahm stieß er auf Mark. "Die Drei wenn wir nicht hätten, dann wären wir verloren, Mark. Sag mal machst du mit, wenn wir sie heute abend einladen?, fragte er den Freund und Kollegen. " Auf jeden Fall das ist das mindeste. Gina und ich wollen Laura etwas größeres zum Geburtstag schenken, wollt ihr mitmachen du und Stella?, kam die Gegenfrage von Mark. Peter nickte nur.

Spielplatz

Nachdem die Kinder gegessen hatten, wurden die anderen Drei von ihrem Vater abgeholt. Er hatte allen noch ein Eis spendiert. Laura und Anna saßen auf der Bank während Dirk mit Nico und Oliver Sandburg baute. "Sag mal seid ihr und Du und Bernd ein Paar?", fragte Laura ihre Freundin vorsichtig. Die schaute sie erst an und dann gab sie ihr folgende Auskunft. "Ja nur ich und Bernd wollen unsere Liebe in Ruhe genießen und darum wissen es seine Eltern und Papa noch nicht. Ihr sagt doch nichts weiter?, sagte Anna und schaute Laura fragend an. Auf einmal kam von hinten ein "Hallo Mädels. War unser Nachwuchs brav? Können wir euch was gutes tun?", Peter und Mark waren da und wurden von Laura und Anna begrüßt. " Brav waren sie aber nun bin ich etwas müde und ich will mich bevor wir uns treffen noch baden und vielleicht etwas hinlegen.", gab Anna Peter und Mark zur Antwort. Laura nickte und meinte "Wenn nichts dagegenspricht hätte ich gerne von Dirk noch etwas – alleine versteht sich. Denn die nächsten zwei Wochen vor der Ferien die werden verdammt hart für mich und Dirk. Wir haben noch jede Menge Arbeiten.", gab sie den beiden zur Auskunft.", gab sie den Beiden zur Info. "Was wünscht du dir zum Geburtstag Laura?", fragte Mark sie. "Wuhw. Na, ich würde gerne mit Dirk in das Neue Badeparadies nach Bad Reichenhall gehen. Da man da aber zwei Tage mindesten braucht und das eingegliederte Hotel und Eintritt so teuer, weißt ihr jetzt einen Wunsch von mir der eh nicht erfüll bar ist. Ja ein Gutschein für den Buchladen oder einen für eine Boutquike. Mehr fällt mir nicht ein.", meinte Laura. Nun hatten Nico und Oliver die Papas entdeckt und stürmten auf sie zu. Sie räumten die Sachen ein und dann gingen Peter mit Oliver und Mark mit Nico heim . Anna ging auch auf dem schnellsten Weg heim, Dirk und Laura ging zu Thomas und Laura. Als sie sich trennten riefen sie den andern nur ein "Bis später " zu.

Wohnung Jens und Anna

Es war kurz nach fünf als Anna die Tür sperrte. Jens der dies hörte stand auf und kam aus der Türe. "Danke fürs Frühstück richten und schlafen lassen, Anna.", grüßte er seine Tochter. "Papa machst du mir einen Cappogino, ich will schnell noch in die Dusche. Dann esse ich was und erzähle dir alles.", gab Anna Jens nach einem Kuss zur Antwort. Sie duschte, während Jens ihr den Cappogino machte und dann erzählte sie ihm alles. Auch er war über Ginas und Stellas Zustand nicht erfreut, sondern eher besorgt. Aber aufs das Stadtfest gehen, wir Anna., sagte er dann zu ihr. Ich wecke dich um 19.30., meinte er zu ihr sie legte sich hin, danach.

Wohnung Thomas und Laura

Auch Laura und Dirk kamen bei der Wohnung von Thomas und Laura an. Sie las den Zettel von Thomas der noch einkaufen war. " Weißt du was Dirk wir duschen erst und dann kuscheln wir bei mir im Zimmer noch etwas. Nur duschen bitte alleine., sagte Laura und zwinkerte mit dem linken Auge Dirk zu. Er nickt nur zustimmend. Nach einer Weile kam Laura aus der Dusche. Sie ging in ihr Zimmer. Dirk duschte. Das ganze Bad roch nach Laura, dachte er. Er verlies die Dusche und zog sich an. Dann ging er in Lauras Zimmer. Sie hatte eine saubere marinefarbene Hose an und ein weißes T-Shirt. Er ging zu ihr in und fasste mit einen Armen um ihre Taille , von hinten. "Ich liebe dich, Laura", flüsterte er zärtlich ins rechte Ohr. Sie drehte sich um und stand nun vor ihm. Sie schlang die Arme um seinen Hals und hauchte ihm "Ich liebe dich, Dirk" entgegen. Ihre Lippen näherten sich und sie versanken in einen innigen Kuss. Sie legten sich auf Lauras Bett und küssten sich während sie sich im Gesicht und am Rücken streichelten und sich liebevolle Bemerkungen austauschten. Irgendwann waren sie beide eingeschlafen. Thomas sah Lauras Jacke und sah nach ihr. Er fand Dirk und sie völlig erschöpft und ganz angezogen auf Lauras Bett. Er schmunzelte und verlies das Zimmer. Da er die Türe offengelassen hatte bemerkte er Michael erst als dieser schon hinter ihm stand. Mit einem Wink, den er ihm gab, ging er auf Lauras Zimmertüre zu, öffnete sie einen Spalt und ließ Michael und Karin reinschauen. Auch diese konnten sich das Schmunzeln nicht verkneifen.

Sie machten sich Kaffe und saßen das Gebäck das sie aus der Bäckerei hatten. Es dauerte nicht lange und Dirk kam aus Lauras Zimmer. "Hallo miteinander", grüßte er. "Na, Dirk wie war euer Tag? , fragte Karin. Wir, Anna, Laura und ich , haben auf Nico und Oliver aufgepasst, damit Stella und Gina schlafen, konnten, die beiden machen jedem Gespenst Konkurrenz. Bin mir sicher die beiden wollen nach den Schwangerschaften kein Kind mehr. Wir waren auf dem neuen Spielplatz mit den Beiden. Es war halt anstrengend deshalb haben wir uns auch nun hingelegt. Laura schläft noch. Die lass ich auch noch einige Zeit schlafen, sonst, kann die nicht aus den Augen schauen und sie freut sich auf das Stadtfest. Ich wollte zu ihr vorhin was sagen, aber schneller wie eine Narkose wirkt waren meine Augen zugefallen., sagte Dirk. "Hol dir eine Tasse und einen Teller und bring den Rest vom Gepäck noch mit.", meinte Thomas zu Dirk der dies gleich tat. Er setzte sich hin, als nach einer Weile Michael nur meinte. "Ich finde es toll, dass du das machst, Dirk. Sag mal weißt du was für Lauras Geburtstag?, fragte er seinen Sohn "Da fragst gerade den richtigen. Das wäre eine Frager für Karin, Gina, Stella und Biggi, aber Papa nicht für mich. Es wäre günstiger die würden sich Gedanken machen, da Frauen in der Hinsicht die besseren Einfälle haben. Tut mir leid ich weis es nicht., meinte er dann. Das Telefon meldete sich und bevor Thomas abheben konnte hatte dies Laura übernommen. "Alles klar, Mark, ist gut", meinte Laura. "Hallo zusammen. " grüßte sie "Hallo Laura", war die Antwort. Sie aß etwas. Dann ging Michael, Karin und Dirk nach Hause. Während Dirk ein ausgiebiges Bad nahm, trug Michael Karin auf den Armen in Richtung Schlafzimmer. Sie versanken in den Armen des anderen und genossen die Zweisamkeit.

Es wurde ein schöner Abend auf dem Stadtfest, da alle bester Laune waren. Laura und Dirk waren zwar sehr ermüdet von dem Tag aber sie hatten es für die Freunde gerne getan.

Information an den Leser:

Die drei Gewaltverbrecher saßen seit ihrer Festnahme im Gefängnis und warteten auf ihren Prozess. Sie wurden angeklagt wegen Überfalls in drei Fällen und mehrfacher Vergewaltigung von der Staatsanwaltschaft in München angeklagt. Die Ermittlungen und die Anklage erhob nun der Staatsanwalt Daniel Kass. Daniel Kass war noch Junggeselle. Er war 32 Jahre alt und hatte gerade eine neue Wohnung in der Stadt bezogen. Seine Figur war schlank, gut trainiert, für seine rasche Auffassungsgabe und sein Übermaß an Einsatz war bekannt, wurde aber oft falsch aufgefasst. Er wollte nicht mehr im Norden bei den "Fischköpfen" Dienst tun und hatte sich um eine Stelle in der Heimat München beworben und die wegen guter Zensuren auch erhalten. Wie schon erwähnt es hatte geklopft. Mit ihm arbeitetet auch die BKA Beamtin Elke Maier zusammen. Elke Maier war 33 Jahre, schlank und hatte dunkle lange Haare.

Sie hatte Dirk und Michael betreut während des Zeugenschutzes. Auch wird der Prozess von einer Frau des Jugendamtes mitbegleitet. Frau Ruth Rose.

Mehr wird nun nicht verraten.

Staatsanwaltschaft München/Zweigstelle Traunstein.

Staatsanwalt Kass und Elke Maier die Beamtin des BKA machten eine Schlusssitzung bevor das Ganze in Sachen Kreis, Strock und Sauer gegen Wächter Laura den Richter passierte. Halt noch eine Frage Elke, Daniel Kass wandte sich seiner attraktiven Kollegin zu. "Hat das Jugendamt seinen Bericht schon abgegeben?", war seine Frage. Elke Maier schüttelte den Kopf. "Nein Daniel, da es sich zwar um einen alleinerziehenden Vater handelt, der aber sich aber sehr für seine Tochter einsetzt, habe ich bis jetzt gewartet und ich werde dies in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt machen. Ich bin gleich wegen eines anderen Falls drüben, da werde ich mal nachfragen, wie man am besten vorgeht.

Wohnung Thomas und Laura

Laura hatte bis 15.00 Uhr Schule gehabt. Da Thomas Spätdienst hatte war sie nun alleine zuhause. Sie aß was und las Thomas Zettel:

Hallo Lauramaus,

bin im Dienst. Ich hoffe du bist nicht zu fertig nach 8 Stunden Schule. Ich habe dir Salat, Kartoffeln und Leberkäse gemacht. Auch einen Kaffee und Gebäck habe dir besorgt. Wenn ich was einkaufen muss lege bitte einen Zettel hin. Ich hab dich lieb. Ein dickes Bussi

Papa

Das ist echt Papa, dachte sie sich. Sie setzte sich zum Essen hin. Als es klingelte. Sie ging zur Türe und öffnete. Elke Maier BKA, das ist Frau Ruth Rose vom Jungenamt...äh...Jugendamt natürlich. Darf ich rein Laura. Laura die noch genussvoll kaute winkte den beiden herein. Frau Rose zog die Schuhe aus. Als Laura das sah stutzte sie und meinte "Nein lassen Sie die Schuhe, Putztag war die Woche noch nicht." Sie bat die BKA Beamtin und die Kollegin in die Küche. "Ich bin vor 10 Minuten erst von der Schule gekommen und esse noch. Nehmen Sie doch Platz. Wollen Sie Kaffee.?, fragte sie. Die Beiden Beamtinnen nickten Frau Rose hob den Zettel von Thomas auf, den Laura in der Eile fallen gelassen hatte und legte in auf den Tisch. Laura stellte sie ihnen den Kaffee hin und die Tassen. " Laura, Frau Rose soll einen Bericht über dich und deine Lebensgewohnheiten nach dem Unfall erstellen. Ich habe mit dem Besuch so lange gewartet, weil ich wollte, dass du dich etwas erholen konntest. Falls man sich von dem Erlebten erholen kann. Der Bericht, das sage ich gleich vorne weg wird nur für den Strafprozess verwendet, nicht das du auf die dumme Idee kommst, dass du von deinem Papa weg musst. Ich habe da gerade den Zettel von ihm gelesen. Der hilft dir wohl sehr das erlebte zu verarbeiten? , meinte Elke Maier. Laura die nun gerade schluckte und mit dem Essen fertig war stellte das Geschirr in Spülmaschine und setzte sich dann zu den Beiden an den Tisch. " Ja, Papa, Dirk, Michael und Mark sind sehr besorgt um mich und helfen mir wo sie nur können, jeder auf seine Weise. Mark und Michael sind Ärzte und Papas Freunde. Die mussten schon nachts kommen, einer immer, wenn ich während meiner Regel solche Bauchkrämpfe habe, dass ich von diesen geplagt nachts aufwache. Außerdem wenn ich wiedermal ein Tief habe oder Angst kann ich auch zu ihnen kommen da sie sehr gut zuhören. Ach die Richtigen Namen sind: Dr. Mark Harland und Oberarzt Dr. Michael Lüdwitz. Für mein leibliches Wohl und den harmonischen Sinn hier ist Papa zuständig auch wenn er als Pilot einen Dienstplan hat, der oft hart ist. Für mich hat er immer Zeit. Ja und Dirk ist mein Freund, er hat wohl all das mitbekommen und versucht mich durch die Tief zu begleiten und hört sehr gut zu. Daher ist ein Psychologe bei mir fehl am Platz. Ich muss zugeben, ich habe vor dem Prozess sehr große Angst. Da ich den dreien wieder gegenüberstehe und ich nicht weiß ob sie es nicht wieder tun. " Das werden sie nicht, denn dafür bin ich und Frau Maier ja da. In den Bericht schreibe ich wörtlich rein, das du in sehr guten wohlbehüteten Verhältnissen lebst und danach eine Betreuung sinnlos ist. Das fragt das Gericht immer. Aber mir ist es noch nie passiert in eine so saubere Wohnung zu kommen und mit Kaffee verwöhnt zu werden.", meinte Frau Rose. Da klingelte es. Laura stand auf und ließ Dirk rein. Sie küsste ihn und sagte ihm wer in der Küche war. Dann gingen sie zusammen in die Küche. " Grüß Gott die Damen, na wie geht’s Frau Maier? Was macht das Knie?, fragte Dirk und gab erst Frau Rosa und dann Frau Maier die Hand. "Dank deines Papas sehr gut. Der hat erstklassige Arbeit geleistet, Dirk", meinte Frau Maier. Sie berichtete der Kollegin schnell wie und wo her sie Dirk kannte und was Dirks Vater für ein Arzt war. Dirk mit dem sie immer etwas Spaß machte meinte spitzbübisch wie immer zu ihr " Gell Frau Maier, hier gibt es schöne Staatsanwälte und die küssen gut. Ich habe sie am Samstag mit dem Staatsanwalt Kass, der Lauras Sache bearbeitet gesehen. Ja, ja , Flucht ist zwecklos – sie erhalten lebenslänglich beim Staatsanwalt Kass." , lachte er " Du siehst Ruth, hier geht’s humorvoll zu. Dirk bringt fast jeden zum Lachen. Er ist eine frohe Natur. Da mit dem Arm, da gebe ich dir Telefonnummer von der Sekretärin von Dirks Vater. Dann mach einen Termin beim OA Dr. Lüdwitz und du bist sehr schnell schmerzfrei. Ich war nur einen Tag im Krankenhaus.

"Laura hier ist meine Karte. Bitte sag deinem Papa er soll mich mal anrufen, damit ich ihn wenigsten mal kenne. Wir machen einen Termin mit ihm aus, wenn er uns ihn vorschlägt. Ich komme auch gerne nochmals her. Euch beiden noch einen schönen Nachmittag.", meinte Frau Rosa. Dann gingen sie und Frau Maier.

Laura hatte keine Hausaufgaben auf. Da das Wetter aber sehr schlecht war entschieden sich Dirk und Laura für eine "Schäferstündchen". Sie hatten eine ganze Weile miteinander gekuschelt. Laura hatte die Augen geschlossen. Sie spürte den Atem von Dirk und das tolle Parfüm das er hatte. Seine Lippen berührten die ihrigen. Sein Hände streichelten sie im Gesicht, und am Oberkörper. Als sie auf einmal hoch schreckte. "Laura, meine Maus was ist los. Hab ich dir wehgetan.", waren seine sanften Worte an sie. Er küsste sie. " Ich habe meine Tage und fürchterliche Unterleibskrämpfe. Die Tabletten die mir Mark gegeben hat, haben ihren Dienst versagt, da schon vor Sport eine genommen habe, um überhaupt mitmachen zu können. Bist du so lieb und machst mir eine Wärmflasche. Bitte .", sagte Laura. Ihr Gesicht war schmerzverzerrt. Dirk stand auf, küsste sie und ging in die Küche um die Wärmflasche zu machen. Da sah er das Telefon. Er wählte die Nummer der Basis und hatte auch Mark am Apparat, der versprach mit Thomas zu kommen, ihm aber vorerst nichts zu sagen. Dann ging er zu Laura. "Soll ich uns einen Tee machen und wir schauen uns dann die Nachrichten an. Er sagte Laura, dass er Mark informiert hatte und der mitkommen würde. Sie gingen ins Wohnzimmer und Laura legte sich mit ihrem Kopf auf Dirks Schoss, der sie nachdem er ihr die Wärmflasche gemacht hatte mit Streicheleinheiten und Küssen versorgte. Ihre Schmerzen waren trotz allem fast unerträglich. Doch Dirks Streicheleinheiten ließen sie, sie zeitweise vergessen.

Basis Traunstein.

Der Dienst war für die A-Crew zu Ende. Mark, Thomas und Peter zogen sich um. Währendessen erzählte Mark Thomas von dem Anruf und meinte abschließend nur. " Ich sehe nach Gina und komme mit ihr vorbei, wenn es ihr gut geht. Das wird schon wieder Thomas", meinte er zu ihm. Mark wusste, dass wenn es um Laura ging Thomas sehr besorgt wurde, auch bei Kleinigkeiten.

Karin gab Michael einen Kuss. Die beiden sahen Thomas nur zu Türe rauseilen, wobei er fast den Basisleiter Frank Ebensieder umrannte. "Was ist los mit ihm?", fragte Karin. Mark berichtete den Beiden was war und sie zeigten Verständnis, auch Herr Ebensieder.

Thomas Wohnung /Wohnzimmer

"Laura, wie geht’s dir, Süße?", mit diesen Worten stand Thomas, der vor 10 Minuten aus der Basis gestürzt war im Wohnzimmer. "Pst, sie schläft. Ich habe ihr eine Wärmflasche gemacht. Aber Schmerzen hat sie noch, da sie sehr unruhig schläft und ihr Gesicht sehr schmerzverzerrt ist.", meinte Dirk leise. "Jeden Monat das Selbe und wir können ihr nicht helfen. Hoffentlich kommt Mark bald.", sagte Thomas und Dirk nickte zustimmend. Währendessen in Marks und Ginas Wohnung. Auch Mark war nach Hause geeilt und um zu sehen wie es Gina ging. Sie stand was ihn erstaunte mit Marks Mutter in der Küche und unterhielt sich. Er begrüßte seine Mutter. Gina mein Schatz wie geht’s dir? , fragte er sie . "Gut endlich", bekam er zur Antwort. " Ich muss noch Mals weg. Laura geht es sehr schlecht. Sie hat ihre Tage und fürchterliche Bauchkrämpfe. Wenn du Lust hast kannst du mit"; meinte er zu ihr. Bevor Gina noch antworten konnte fiel er ihr die resolute Michaela Harland ins Wort. Gina und sie verstanden sich sehr gut. Auch hatte ihr Gina von Laura erzählt. " Klar geht Gina mit und ihr geht danach noch was trinken." So zog sich Gina um und sie fuhren ca. 5 Minuten später zu Thomas.

Es dauerte nicht lange und Mark und Gina kamen, durch das Klingeln der Türe war Laura aufgeschreckt. Nach einem Schreier den Mark, Gina und Thomas hörten, hatte sie sich die Augen gerieben und wollte aufstehen. Sie kam nicht dazu da ihre Beine Kaugummi wurden und sie umfiel. Mark und Dirk hielten sie erst dann trug sie Mark ins Zimmer und legte sie ins Bett. "Dirk Zugang. Bitte hole noch den Infusionsständer aus unserm Auto. Ich bleibe heute nacht da. Ich muss ihr erst einen Novalgintropf geben, damit sich das ganze beruhigt. Gina sah von der Türe aus zu. Nach einer Weile sagte sie nur "Hoffentlich verlassen die drei den Knast nicht mehr, Mark. Da ist ja noch schlimmer wie Schwangerschaftsbeschwerden. Wir gehen, nun aber nichts mehr trinken. Laura hat nun absoluten Vorrang." Nach ein paar Minuten kam noch Michael. Laura war immer noch benommen vor Schmerz. Er ging auf Mark zu und dieser setzte ihn in Kenntnis wie es Laura ging. Nun wurde Laura wieder etwas lebendiger, da das Mittel seine Wirkung zeigte. "Thomas, Gina und ich gehen, aber Michael wird heute nacht dableiben, da Laura diese Schmerzkrämpfe wiederbekommen kann. Sie hat im übrigen fast 4o Grad Fieber. Ich fahre noch Dirk heim.", meinte er zu Thomas, dessen Gesicht nur Sorgenfalten zeigte. "Nein Michael braucht nicht da bleiben und sich die Nacht um die Ohren schlagen. Er soll heimfahren und sich ins sein Bett legen. Ich werde bis demnächst schon wieder gesund.", kam es von einer noch etwas müden Laura. "Also, ob ich heimfahre und dort schlafe oder hier auf dich aufpasse, dass du nicht wieder den Boden unter den Füssen verlierst entscheide ich, allein, denn ich bin Arzt und alt genug dazu. OK., meinte Michael im ruhigen aber bestimmenden Ton. Dirk schüttelte nur den Kopf. Da fiel ihm nichts mehr ein. Er ging zu Laura hin, küsste sie auf die Stirn und meinte "Du bist mir eine Marke. Aber es ist vielleicht gut wenn du mal was isst." Dann fuhr Mark erst Dirk heim. Er und Gina gingen dann noch in ihr Lieblingslokal wo sie beide noch gemeinsam eine Pizza verspeisten.

Michael und Thomas hatten sich noch vor den Fernseh gesetzt. Kurz nach 23.30 kam durch die Türe eine etwas geschwächte Laura. Sie ging auf Michael zu. Setzte sich neben ihn und lehnte sich an ihn. Thomas schmunzelte. "Entschuldigung Michael, ich wollte doch nur, dass du dir nicht wieder meinetwegen eine Nacht die Ohren schlägst, aber beleidigen wollte ich dich nicht.", meinte Laura kleinlaut. "Schon Gut, Laura". Ich gehe mir nun was zu essen holen. Sie ging durch die Türe. Bevor sie die Küchentüre öffnen konnte sank sie kraftlos zusammen. Es ließ einen entsetzlichen Schlag. Michael sprang auf und eilte zu der am Bodenliegend Laura hin. Er hob sie auf und trug erst mal ins Wohnzimmer. Als sie wieder zu sich kam hatte er ihr schon in den Zugang eine Spritze für den Kreislauf und die Schmerzen gegeben. Thomas hatte ihr etwas zu essen gemacht. Sie aß etwas und wollte in ihr Bett, aber sie verlor augenblicklich wieder den Halt.

Am nächsten Morgen waren Thomas und Michael in der Küche. "Laura und ihre Tage, die schaffen mich noch. Die sind schlimmer wie Karins Tage. Die ist nur schlecht drauf. Aber solche Karmbulaschen wie Lauras Kreislauf schlägt, das bringt mich fast jedes Mal um. Nur das mit dem Fieber kann ich mir nicht erklären, das muss ich bzw. Mark beobachten. Wie gut das Dirk so auf sie aufpasst. Ich bin nun müde. Laura ist heute nacht fast jede Stunde mit einem Schmerzschrei aufgewacht. ,meinte Michael. Thomas hatte die Wohnungstüre die geklingelt hatte geöffnet und Mark und Dirk hereingelassen. Dirk hatte Brötchen mitgebracht. Sie hörten Michaels Bericht zu. "Dirk du bleibst hier, den Thomas muss zum Dienst und ich in mein Bett. Wenn was ist rufst du mich sofort an. Ansonsten lass Laura schlafen. Sie kam heute nacht fast nicht dazu.", meinte Michael zu seinem Sohn. Dieser nickte. Mark und Thomas fuhren zur Basis, wo sie schon erwartet wurden. Als sie in den Aufenthaltsraum kamen fragte der Basisleiter nach Lauras Zustand. Mark berichtete. " Das ist ein Prozess über Jahre, welcher in Minuten verursacht wurde. Wenn die A-Crew heute abend fertig ist, dann ist für drei Tage die Basis zu, da hier eine große Inspektion stattfindet. Bitte nehmen Sie ihre Wertsachen mit.", meinte Herr Ebensieder.

Die Wertsachen der Kollegen nahmen sie auch aus den Spinds, nach einem sehr ruhigen Dienst. Herr Ebensieder sah Thomas der Karins Sachen und Biggis Sachen in einen Klappkorb verstaute. Mark hatte die von Enrico in den Klappkorb verstaut. Auch er sah Thomas in sorgenfaltengelegtes Gesicht. "Herr Wächter ist Ihnen nicht gut?", fragte er Thomas. "Doch mir ist gut, Sie brauchen sich um mich nicht Sorgen machen. Nur meine Tochter hat’s erwischt.", erwiderte Thomas. Als Thomas zur Türe draußen war meinte Peter zu Mark. " Das was die drei angerichtet haben ist nicht zu beschreiben. Vor nicht ganz 1 3/4 Jahren der Tod von Lisa, dann die Vergewaltigung von Laura und das ganze drum herum. Hoffentlich nehmen die schlechten Ereignisse um ihn bald ab, er schaut fürchterlich aus. Was war denn dann gestern los, Mark?

Nun berichtete Mark dem nichtswissenden Ebensieder und Peter was gestern vorgefallen war. "Ich muss eh zu Laura nochmals, da ich ihr Blut nehmen muss und nach dem unerklärlichen Fieber sehen muss. Hoffentlich hat das abgenommen. Fährst du die Sachen zu Enrico und Biggi, Peter?, fragte Mark. "Das mache ich Hr. Doktor. Herr Berger begleitet sie zu Fam. Wächter falls Sie einen Sanitäter brauchen. Melden Sie sich bei mir wenn es Probleme gibt.", meinte er zu Mark. So fuhren Peter, der erst Stella verständigte, und Mark zu Laura.

Wohnung Thomas und Laura

Dirk war schon einige Male in Lauras Zimmer gewesen um nach ihr zu sehen, sie schlief nun fieberfrei. Als wieder mal in Richtung Küche wanderte wo er für Deutsch eine Erörterung vorbereitete, kamen auf einen Schlag Thomas, Mark, Peter und Michael. Sie gingen in die Küche. "Sie schläft noch seit heute früh. Fieber hat sie keines mehr. Sie hatte vorhin an der Stirn noch 37,6 Grad. Erklären kann ich mir das Fieber nicht, habe einen Verdacht aber. Ich vermute das es mit dem Prozess zusammenhängt. Vor dem hat Laura Angst d. h. Horror trifft eher zu. Sie weiß sie sieht die Drei im Gerichtssaal wieder. Alleine das verursacht den Horror. Ich werde, wenn ich mit ihr alleine bin und es ihr wieder halbwegs gut geht reden. Also wenn sie ihr Tage hatte. Denn an denen, das haben wir ja gesehen, ist nichts mit ihr anzufangen.", meinte er . Mark, Thomas und Peter nickten stumm. " Eine sehr gut Idee, Dirk. Bitte berichte uns dann.", sagte Michael zu seinem Sohn. " Aber sicher nur die für die Medizin notwendigen Details.", fügte dieser lachend hinzu.

Dann machte Thomas Kaffe und das Essen. Er hatte Hackfleisch, Salat und Nudeln geholt. Er war gerade fertig als zweimal in der Wohnung die Türe ging. Wenige Minuten später hörte er die Toilettenspülung. Kurze Augenblicke später stand Laura in der Küche. "Hallo miteinander. Kann mir einer mal erklären, wo ich gestern das Fieber her hatte und nun den Ausschlag auf der Haut und den Brechreiz. Ich wollte mit Dirk fortgehen, scheint mir keiner zu vergönnen.", meinte Laura. "Komm mal her und zeige mir den Ausschlag.", forderte Michael sie auf. Sie ging auf ihn zu und zeigte ihm den Ausschlag. Er lachte. "Laura, wenn du mal schwanger bist, dann braucht dein Frauenarzt keinen Test machen ob Röteln hattest. Denn die hast du nun.", meinte er . Er sah sich kurz den Rücken und den Oberkörper an. "Nun in zwei, drei Tagen hast du dann den Ausschlag los. Nur Gina und Stella darfst du die nächsten 14 Tage nicht besuchen auf grund der Ansteckungsgefahr für sie und das Kind, das sie bekommen. Dirk hatte die Röteln bereits der kann sie nicht mehr bekommen.", verriet ihr Michael. Mark und Peter sahen sich gegenseitig an. "Die Nachricht wird Stella und Gina erfreuen. Da es beiden nun besser geht wollten sie mir Laura und Dirk einiges unternehmen. Nun können beide Laura nicht mehr bekochen und wir müssen herhalten.", meinte Peter "Kann ich mit Michael, Mark, Peter und den anderen weg. Wir lassen dir Dirk da, als Ersatz. Ist das ein Angebot Maus.", meinte Thomas schmunzelnd. Sie nickte und setzte sich dann neben Dirk. Thomas gab ihr was zu Essen. Ich komme dann zu Dir um 20.00 Uhr, Mark rief er Mark und Peter nach, die gingen. Michael und Dirk gingen wenige Minuten später noch einkaufen.

Wohnung Stella und Peter

Gina und Nico waren bei Stella und Oliver. Die beiden Buben spielten Legoeisenbahn in Olivers Zimmer. Sie bauten und diskutierten. Stella hatte sich und Gina einen Tee gemacht. "Gespannt bin ich was Laura hat? Peter hat vorhin angerufen er muss mit Mark noch zu Laura. Also etwas leichtes ist es nicht, Gina.", meinte Stella zu Gina und setzte sich an den Tisch. Sie aßen den Kuchen den Gina gebacken hatte. Als sich die Tür sperrte und Peter mit Mark im Schlepptau kam. " Na, wie geht’s Laura?" wollten die Beiden Frauen wissen. "Nun sie hat ihre Tage und hat sich die Röteln eingefangen, daher die massiven Kreislaufzusammenbrüche und die Träume der letzten Nacht. Michael war ganz schön fertig heute morgen. Der hat nun am Tage geschlafen, da er keinen Dienst hat bis Dienstag so wie wir, da Inspektion ist. Peter und ich wollen mit den Jungs morgen etwas unternehmen und am Samstag vielleicht noch Sachen für die Kinderzimmer erledigen. Habt ihr noch Kaffee? Oder ist das Tee.?", wollte Mark wissen. Das Telefon klingelte. Peter ging in und kam nach wenigen Minuten zurück. "Anna kommt heute um 19.30 und passt auf Oliver und Nico auf. Der bleibt heute nacht bei uns Stellaschatz, da wir alle gemeinsam fortgehen und Anna nur in einer Wohnung sein kann, da Dirk bei Laura sein muss.", meinte Peter. Sie stand auf gab ihm einen dicken Kuss. "Du bist ein Schlawiner. Du kannst Gedanken lesen oder Mark. " , meinte Stella.

Gina gab Mark einen ebenso dicken Kuss wie Stella Peter davor.

Sie wollten erst in einen Film gehen und dann noch etwas trinken. Jens, Thomas und Max saßen zu verabredeten auf einer Bank. Einige Minuten später kamen Michael und Karin Arm in Arm um die Ecke. Dann trudelten Enrico und Biggi sowie endlich Peter mit Stella und Mark mit Gina. Als alle da waren meinte Thomas zu Jens, in dem er ihm einen kleinen Stoss in die Seite gab. " Wer von den vier Damen war zu lange vorm Spiegel gestanden oder waren es doch die Männer, Jens? Da hab ich wieder was falsch gemacht." "Nein Thomas die waren nicht vorm Spiegel gestanden, sondern es konnte sich weder Mann noch Frau für die richtigen Klamotten entscheiden.", gab ihm Jens mit einem Wink mit dem Mittelfinger zur Antwort. Es mussten alle über Thomas lachen.

Wohnung Thomas und Laura

Dirk kam später da er nochmals nach dem Herd sah und sich dann mit dem Fahrrad durch eine fast menschenüberlaufende Fußgängerzone durchschlängelte. Laura hatte Plätzchen und Saft auf den Tisch vor den Fernseh gestellt. Fast 10 Minuten später wie versprochen klingelte er bei Laura. "Papa hat mal wieder vor lauter Karin, den Herd vergessen. In der Stadt gibt’s was umsonst, da kommst mit dem Fahrrad nicht durch. Entschuldigung". , mit den Worten gab er Laura beim Eintreten einen Kuss. Wie geht’s dir, Maus?, fragte er sie weiter. " Das juckt, der Ausschlag, da wird man fast verrückt. Aber ansonsten ganz gut.", meinte Laura. Sie gingen in ihr Zimmer. Laura schloss die Türe. Sie ging auf Dirk zu und nahm ihn in die Arme. Dann legte sie die Arme um seinen Hals und küsste ihn, erst auf die Wangen, dann am Hals und auf den Mund. Er trug sie zum Bett und legte darauf. Er streichelte sie und sie ließen ihren Gefühlen freien Lauf. Nach einiger Zeit gingen sie ins Wohnzimmer. Denn sie wollten einen Film schauen, nur sie von dem bekamen sie wenig mit, da sie mit sich zu beschäftigt waren.

Laura richtete sich aus der Umarmung von Dirk auf und meinte "Du ich habe wahnsinnige Angst vor dem Tag an dem im Gericht ich die drei nochmals sehe. Ich muss die Aussage machen, da ich sonst mir nicht sicher sein kann, dass sie mir nichts mehr tun und ich die Liebe von dir nicht so auskosten kann wie ich es möchte. In mir sind immer noch Balken, der Angst. Kannst du da dabei sein Dirk?", fragte sie ihn. Er nickte und meinte nur "Wenn sie mich lassen, ja dann bin ich da, ansonsten warte ich vor dem Saal auf dich. Ich gebe ich nicht mehr her Laura, ich liebe dich viel zu sehr. Wann ist der Prozess?", fragte er sie. "Das weiß ich noch nicht, ich habe den Termin noch nicht. Aber er wird bald sein." ,gab sie ihm zur Auskunft.

Die beiden gingen bald schlafen.

Am anderen Morgen hatte Thomas für Michael, Karin, Dirk und Laura Frühstück gemacht. Es klingelte. Es war die Post. Er kam zurück und verzog das Gesicht. " In drei Wochen ist der Prozess Laura.", meinte er . Ich habe die Vorladung für dich erhalten. Sie sind auf den Vorschlag von Rechtsanwalt Krohn nicht eingegangen, dich in einem extra Zimmer vernehmen zu lassen. Ich bin dabei und Dirk auch wenn Michael sein OK. gibt.", meinte Thomas. "Mein OK. , ist das wenigste was ihr braucht, nur wird das Gericht und das Jugendamt zustimmen. Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube nicht, dran, Thomas und Laura". , antwortete Michael. "Nun gut wir haben ja am nächsten Donnerstag, Termin bei Rechtanwalt Krohn." , gab er Michael zur Antwort.

Laura’ s Röteln hielten wie Michael vermutet hatte nur einige Tage an. Am Dienstag berichtete Thomas den Kollegen von dem Brief und dem Ergebnis. Auch Herr Ebensieder bekam das mit. Er schüttelte den Kopf und meinte an Thomas gewandt. " Die sind ja verrückt was die da ihrer Tochter zumuten. Ach, ja Herr Wächter an dem Tag und am Tag darauf will ich Sie hier nicht sehen. Ich denke Frau Schwerin ist sicher bereit eine Doppelschicht zu fliegen, ansonsten sperre ich uns und Rosenheim fliegt. Die können auch mal kollegial denken, ansonsten lerne ich es Ihnen.", schloss Herr Ebensieder seinen Bericht. "Wenn Rosenheim nicht fliegt, fliege ich. Meine Tochter hat den Prozess eine Woche vor Laura mit Frau Berger. Ich bin ja mit Herrn Wächter befreundet und will für Laura nur das beste." , meinte eine vertraute Stimme die Jens Köster gehörte. Die restlichen zwei Wochen verliefen für die Teams mit Routineeinsätzen.

Kanzlei Rechtanwalt Krohn

"Guten Tag Herr Wächter, hallo Laura.", grüßte sie RA Krohn, als Laura und Thomas das Zimmer des Anwalts betraten. "Guten Tag Hr. RA Krohn.", grüßten Thomas und Laura zurück. "Also um es kurz zu machen, Sie haben den Termin ja sicher erhalten und auch das Schreiben mit dem Antrag den wir gestellt hatten, in dem wir baten, dass Laura außerhalb des Sitzungssaales vernommen wird. Dieser wurde auch abgelehnt was ich nicht verstehe bei der Schwere des Falles. Eigentlich macht man das bei Minderjährigenverhandlungen. Gerade wenn es um Sexualverbrechen geht. Hier geht es so Anklage um mehrfache Vergewaltigung mit Freiheitsberaubung und Gewaltanwirkung bei Minderjährigen. Auch haben sie aus unerklärlichen Grund, Sie, Herr Wächter bei der Vernehmung, nicht zugelassen. Mir ist es als Vater von zwei Töchtern mehr als schleierhaft. Ich werde morgen nochmals mit der Staatsanwaltschaft mit Herrn Kass telefonischen Kontakt aufnehmen. Sicherlich werde ich alles versuchen, um dies zu erreichen, nur wenn alle meine Bemühungen keinen Erfolg haben, dann möchte ich das du Laura eins weist. Ich als dein Anwalt bin da, ich greife ein, wenn ich das Gefühl habe das du nicht damit zu recht kommst oder aus einem anderen Grund. Ich kann binnen Minuten die Beendigung der Befragung, so nennt man das vor Gericht, erwirken. Da bin ich rigoros. Aber ich bitte dich so ausführlich wie möglich zu sein, denn nur so kann ein richtiges, d.h. gerechtes Urteil gefällt werden. Das Verfahren ist dreigeteilt. Frau Berger und Frau Köster die beiden Freundinnen von dir, haben ein Verfahren gegen die drei wegen räuberischen Überfall laufen. Deren Ergebnis fliest in deine Verhandlung mit ein. Ich denke die drei gehen bei dem Strafverfahren mit je 10 Jahren raus. Deine Verhandlung wird aus der Erfahrung mit 15 Jahren Knast und anschließender Sicherheitsverwahrung ausgehen. Das Ergebnis aus der ersten Verhandlung dazu, wird lebenslänglich mit Sicherheitsverwahrung geben. Der Richter heißt Süß. Er ist ein sehr erfahrener Richter. Sein Nachteil er ist mit seinen 38 Jahren noch überzeugter Single. Keine Familie, keine Kinder. Bei seinen Fragen na...ja... der fein fühlichste Mensch ist er nicht. Laura ich sitzt neben dir und du brauchst dich auch nicht während des Berichtes deiner Tränen und den genauen Ausführungen zu schämen. Es mehr als traurig was dir da passiert ist. Es kann sein das nach deiner Aussage alle anderen Notärzte und Sanitäter keine Aussage mehr machen müssen. Dein Papa hat ein Zeugnisverweigerungsrecht, d.h. er darf sagen, ich kann nichts sagen dazu. Herr Wächter machen Sie in Ihrem Interesse davon Gebrauch. So das war meine Komplettinformation, nun habe ich wieder mal eine ¾ Stunde gesprochen. Laura hast du noch Fragen. "Ja wäre es möglich, dass Sie dem Gericht mitteilen, dass es mir sehr hilft, wenn mein Freund dabei ist. Aber ich muss ehrlicher Weise sagen, dass er unter den Ersthelfern war. Er heißt Dirk Lüdwitz und ist der Sohn von Papas besten Freund.", sagte Laura. "Ich kann es versuchen habe aber ehrlich gesagt, hab ich keine großen Hoffnungen." , gab ihr Rechtanwalt Krohn zur Antwort.

Sie verabschiedeten sich und fuhren heim.

Im Auto während der Fahrt

Eigentlich wollten sie zu Michael und den anderen aber Laura wollte heim und Thomas verstand sie zu gut. "Papa du fährst dann bitte zu Michael und den anderen. Ich muss ein wenig allein sein. Das war jetzt ein Schock für mich. Wenn du Dirk siehst, d.h. er ist von seinem Sportturnier schon da, dann sage ihm er kann gern kommen. Aber mehr als ihn vertrage ich nun nicht. Bitte sei nicht sauer auf mich, ich will nur nicht das du auf den Abend verzichtetst. Wir reden dann morgen früh darüber. Mittlerweile hatte es das regen angefangen und Thomas ging mit Laura noch in die Wohnung und dann meinte bevor er ging " Du isst aber bitte was Laura. Ja Schatz. Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie in dir ausschaut. Nur ich kann es nicht richtig. Aber egal wie es ausgeht, du bist und bleibst mein Schatz". Während er das sagte drückte er sie an sich und streichelte sie über den Kopf und küsste sie auf die Stirn.

Dann ging er .

Wohnung Karin, Michael und Dirk

Karin war auf anraten von Dirk zu Michael gezogen. Nun wohnten die drei in der 5 Zimmer Maisonettewohnung. Sie verstanden sich gut Dirk und Karin. Karin war Dirks Vertraute geworden. Die blonde Notärztin war nicht nur wegen ihrer frohen Natur bei Dirk beliebt sondern auch wegen ihrer hervorragenden Küche. Heute hatte sie für ihre Freunde Pizza und Salat gemacht. Sie wollten sich unterhalten. Alle waren da und es wurde schon gelacht. "Wo nur Thomas und Laura bleiben?", meinte Michael zu den anderen. "Du Schatz, die haben Termin bei RA Krohn wegen der Verhandlung. Das geht sicher länger.", meinte Karin. Dirk stand in der Türe und verzog das Gesicht. Er hatte sich beeilt wegen Laura. "Hallo zusammen", grüßte er "Hallo Dirk", kam’s von den anderen. Da klingelte es. Thomas war gekommen. "Hallo zusammen. Entschuldigt meine Verspätung. Ach Dirk ich glaube es ist gut wenn du den heutigen Abend bei Laura verbringst. Das Gericht hat keine Vertrauensperson zugelassen. Sie ist am Boden zerstört. Wenn du bei ihr bist dann isst sie wenigstens.", meinte Thomas. "Ich gehe dann mal Papa.", meinte Dirk. Michael nickte. Als Dirk draußen war setzte sich Thomas. Er berichtete von dem Gespräch mit dem Anwalt. Während seines Berichtes musste er immer wieder mit den Tränen kämpfen. Auch der Chef Herr Ebensieder war von der Nachricht entsetzt.

Dirk fuhr was sein Rad hergab. Keine 5 Minuten später war er an der Wohnung von Laura und Thomas.

Wohnung Laura und Thomas

Dirk stellte das Rad in den Ständer vor dem Haus. Dann klingelte er . Er brauchte nicht lange zu warten und Laura öffnete ihm.

Er ging in die Wohnung und folgte er ins Wohnzimmer. Dort nahm er sie in die Arme und Laura brach dann in einen Weinkrampf aus. Sie weinte nur in den Armen von Dirk. Dirk hielt sie fest. "Ich weiß alles Laura-Maus. Ich liebe dich." , meinte er zärtlich zu ihr. Dann aßen die Beiden was . Danach gingen sie ins Wohnzimmer und Dirk setzte sich mit Laura aufs Sofa die immer und immer wieder das Weinen anfing. Gegen 22.00 kam dann Thomas und Michael. Sie hörten Laura weinen. Sie hatte den Kopf vergruben in Dirks Arm und weinte. "Das überleb ich nicht Dirk. Der greift mich doch wieder an. Dann muss ich da noch mal durch. Ich wenn die Kerle schon sehe, kriege ich Schweißausbrüche und feuchte Hände. Da soll ich nur reden. Wo verstehen die mich eigentlich. Wissen die was mit mir, Papa und dir machen. Ich glaube es nicht. Bitte halt mich fest.", schluchzte sie während sie redete. Thomas und Michael schnürte es die Kehle zu und ihre Mägen bekamen Tritte. Sie gingen ins Wohnzimmer. Dirk streichelte Laura. " Nun ist sie nach fast 4 Stunden weinen eingeschlafen. Ich trag sie noch ins Bett.", meinte er

Thomas zu Michael während Dirk dabei war Laura ins Bett zu tragen. " Also mal ganz ehrlich Michael, wenn Dirk nicht wäre dann könnte Laura heute noch nicht über den Unfall oder Hergang reden. Das nenn ich wahre Liebe. Wie ich ihn kenn nimmt er sie noch in die Arme um ihr einfach und schlicht zu zeigen "ich-bin-dir-laura". Da braucht die keinen Pychologen. Wo es Liebe regnet bedarf es keinen Schirm." " Das ist bei dem eine Dauerwolkenbruch, Thomas. Ich kann ihn da ja verstehen. Laura hat das was Mann sich wünschen kann. Sie ist bildhübsch, gebildet und hat einen ganz tollen Chrarkter. So wie ich dich kenn bist du mächtig stolz auf sie. Hoffentlich kommt der heute noch ich will zu Karin.", meinte Michael ungeduldig " Du bist aber nicht liebeskrank Michael. Ach bei Ärzten deines Alters nennt man das hormonbedürftig ich meine nur harmoniebedürftig", scherzte Thomas. Dirk hatte Thomas Sätze gehört und musste lachen. "Geh wir Papa, das du deine Hormonkur kriegst – äh...Harmoniekurs kriegst", scherzte er mit dem Vater. "Alles klar ihr beiden. Gehen wir Sohn. Du nach hause und ich zur Karin.", sagte Michael. ".Die ist auch daheim.", gab ihm Dirk zur Antwort.

So fuhren die Beiden heim wo Karin schon zu Bett gegangen war. Da heißt sie wartete auf Michael im Schlafzimmer, denn sie las. Als er kam vergaßen die Beiden um sich herum alles.

Info an die Leser

In einigen Tagen hat Laura den Prozess. Die Gutachten über den Lebensstandart waren sehr gut. Auch ihr Gutachten, das die Schule erstellen musste bescheinigte das eine sehr gute Schülerin war, mit der jeder auskommen konnte.

Die Staatsanwaltschaft wird von Daniel Kass vertreten. Der 39-jährige ist mit der BKA Beamtin Elke Maier befreundet, auch wird die Mitarbeiterin des Jugendamtes Frau Ruth Rosa den Prozess begleiten. Der RA Krohn ist der Nebenklägervertreter, so nennt man ihn vor Gericht. Denn den Prozess eröffnetet hat die Staatsanwaltschaft und das Jugendamt, da Laura noch nicht volljährig ist. Auch wird die Verhandlung unter Ausschuss der Öffentlichkeit stattfinden. Diese wird nur für die Urteilsverkündung hergestellt. Die Angeklagten Ludwig Kreis, (Loki) hat einen Strafverteidiger namens Rolf Rau. Der des Angeklagten Thorben Storck wird Siegfried Sau sein. (Sasser) Sebastian Sauer hat die Verteidigerin Anne Blau. Der vorsitzende Richter heißt

Marco Süß. Seine Beisitzenden Richter heißen Marius Laus und Anja Kirch

Die Geschichte nimmt ihren Lauf am Tage der Verhandlung im Gericht. Es handelt sich hierbei um eine Strafverhandlung.

Gericht/ Verhandlung Kreis, Storck und Sauer ./. minderjährige Laura Wächter

Wegen Raubüberfall mit Freiheitsberaubung und mehrfacher Vergewaltigung, sowie versuchten Mordes

Thomas und Laura standen schon vor dem Gerichtssaal, als Rechtanwalt Krohn kam. Laura war sehr ruhig und gefasst obwohl ihr Innenleben zitterte. Sie hatte furchtbare Angst. Nochmals ging die Türe auf und Dirk kam den Gang entlang. Er ging auf sie zu.

"Guten Morgen Laura", meinte Dirk und gab ihr auf die Wange einen Kuss. Er nahm sie in den Arm, denn er wusste in ihr brodelte es wie kurz vor einem Erdbeben. Rechtsanwalt Krohn zog seine Robbe an, dann meinte "Guten Morgen Laura, Guten Morgen Herr Wächter. Du bist nehme ich Dirk Lüdwitz Lauras Freund. Schön das du da bist. Ich bin Rechtsanwalt Krohn." " Guten Morgen Herr Rechtsanwalt Krohn. Ich würde ja gerne mit hineingehen, aber da war das Gericht leider anderer Meinung. Da wir heute frei haben wegen Lehrerfortbildung, ich meine pädagogischen Tag der Lehrkräfte kann ich hier warten und bin jederzeit da, wenn ich gebraucht werde.", sagte Dirk.

Während er das sagte wurden die Angeklagten die aus der JVA (Justizvollzugsanstalt) gebracht. Als Laura sie erschrak sie sehr. Sie fing das Zittern an. In diesem Moment kamen der Staatsanwalt Daniel Kass und eine Frau. Laura erschrak sehr, ja so sehr dass sie den Staatsanwalt fast umschmiss. Er drehte sich um und versuchte zu schmunzeln. Daniel Kass konnte sich nur annähernd vorstellen wie es in Laura. Aus dem Lautsprecher kam dann die Ansage "Es wird die Sache Kreis, Storch und Sauer gegen die minderjährige Laura Wächter unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Die Beteiligten bitte in den Sitzungssaal. Thomas küsste Laura und auch Dirk. Ihnen tat es ums Herz weh, sie jetzt alleine lassen zu müssen. Rechtsanwalt Krohn nahm Laura in seinen Schutz und führte sie in den Sitzungssaal. Der Sitzungssaal war groß. Wenn man reinging und nach vorne sah, dann stand wie auf einem Thon der Richtertisch. Hinter ihm nahm der Richter sowie die Beisitzer Platz. Links an der Wand hatte die Staatsanwaltschaft ihr Pult mit zwei Plätzen. Neben der Staatsanwaltschaft waren noch zwei Tische. Der nächste gehörte dem Jugendamt, das Frau Rosa vertrat. Dann folgte der Tisch der Nebenklage an dem Laura und Rechtsanwalt Krohn Platz nahmen.

Direkt im Blickkontakt saßen ihr gegenüber ihre Peiniger. Sie setzte sich auf den Stuhl neben Rechtsanwalt Krohn. Ihr Herz schlug übermäßig und ihr Puls war sehr hoch, sie dachte das Herz würde ihr aus dem Hals springen. Auch hatte sie Angstschweiß auf der Stirn und blass war sie. Als sie hoch sah von ihrem Stuhl sah sie das höhnische Lachen von Sasser, er war der brutalste gewesen. Neben jedem Angeklagten standen hinten links und rechts je ein Polizeibeamter. Die Staatsanwaltschaft hatte ihren Platz eingenommen als auch die Vertretung der Anklage und die Angeklagten, so wie Laura und RA Krohn. Nun ging eine hintere Türe auf und die Richter samt Schöffen betraten den Saal. Sie setzten sich und der Vorsitzende Richter Marco Süß eröffnete die Verhandlung mit den Worten.

"Guten Morgen hier mit eröffne ich die Verhandlung vor der großen Strafkammer im Verfahren Kreis, Storck und Sasser gegen die minderjährige Laura Wächter in Tatbestand sind zur Anklage gekommen Raubüberfall mit Freiheitsberaubung und mehrfacher Vergewaltigung sowie versuchten Mordes. Da es sich hier um einen besonders Schweren Fall handelt wird die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Auch wird die Staatsanwalt nicht nur von Daniel Kass vertreten sondern auch von der Staatsanwältin Dr. jur. Agnes Klein. Dies wurde nur genehmigt da Herr Staatsanwalt Kass die Stimme immer wieder versagt. Ich bitte die Staatsanwaltschaft nun um Verlesung der Staatsanwaltschaft um Verlesung der Anklage."

Danach las Frau Dr. Klein die Anklage vor. Sie beendete die Anklage mit dem Satz. Aus diesem Grund wird Hr. Ludwig Kreis, Herrn Thorben Storck und Sebastian Sasser der Tatbestand von Raubüberfall mit Freiheitsberaubung und mehrfacher Vergewaltigung, sowie versuchten Mordes vorgeworfen.

"Dann eröffne ich hier mit die Beweissaufnahme.", meinte Herr Süß der Richter.

Bevor Herr Süß noch etwas sagen konnte meldete sich Rechtsanwalt Krohn mit einem Handzeichen zu Wort.

" Herr Rechtsanwalt Krohn, bitte was gibt es.", meinte Richter Süß

" Ich stelle hiermit nochmals den Antrag zur Unterstützung meiner Mandantin, ihren Freund oder ihren Vater hinter sie setzen zu lassen, während der Vernehmung, da sie jetzt schon Angst und Furcht Blagen. Sie ist sehr nervös.", meinte Hr. Ra. Krohn

" Hat die Staatsanwaltschaft irgendwelche Einwände und das Jugendamt?", fragte der Richter

" Nein, im Gegenteil wir befürworten, dies und ich muss mich beim Nebenklägervertreter entschuldigen ich wollte gestern Mittag mitteilen, dass dem Antrag stattgegeben wird. Wir werden den Freund Dirk Lüdwitz oder den Vater Thomas Wächter kurz vor der Vernehmung in den Sitzungssaal bitten.", meinte die Staatsanwältin Dr. Klein.

Nun wurden 3 Angeklagten gefragt ob sie eine Aussage machen wollten. Kreis und Storck schüttelten die Köpfe und Sasser meinte nur in einem Satz " Ja das hat Spaß gemacht. Sie hat zwar nicht gewollt aber mir hat’s gefallen." Nach diesem Satz war minutenlang Totenstille. Keiner sagte ein Wort. Die Luft war eisig und rau. Die Gesichter der Staatsanwaltschaft und des Jugendamtes zeigten blankes Entsetzen.

"War das ihre ganze Aussage zu der Tat, Herr Sasser? Ist das Ihre ganze Reue oder ein Geständnis.", fragte die Dr. Klein nach dem sie sich wieder gefangt hatte.

"Nimm wie es willst.", war die Antwort von Sasser, der kaugummikauend auf der Anklagebank saß.

"Gut dann bitte ich nun entweder Dirk Lüdwitz oder Thomas Wächter in den Sitzungssaal kommen zu lassen.", meinte Dr. Klein.

"Ich bitte um eine 10 minütige Unterbrechung, um meiner Mandantin kurz nochmals die Möglichkeit zu geben Luft zu holen.", meinte Hr. Krohn.

"Ist genehmigt.", sagte Richter Süß

Rechtsanwalt Krohn ging mit Laura hinaus. Sie gingen zu der Sitzgruppe auf dem Gang. Dort war auch vorhin Dirk. Es stand ein Polizist dort. Er meinte der junge Mann hätte mit dem Handy telefoniert und kämme gleich wieder. Dirk und Thomas hatten ausgemacht, dass Thomas zur Basis fahren würde und er ihn nach der Verhandlung anrufen würde. Denn Thomas war mehr als nervös. Dirk hatte mit Michael in der Klinik verständigt und ihm ausrichten lassen, dass er sofort nach der OP herkommen solle mit Koffer. Denn er ahnte böses. Nun trat er auf den Gang wieder und sah die offene Sitzungssaaltür. Da sah er RA Krohn stehen und Laura. " Laura, wir haben Glück die Staatsanwältin die, die Verhandlung für die Staatsanwaltschaft führt, ist als gerecht bekannt, da hat man an ihrer Entschuldigung gemerkt. Du siehst es ist zwar hart für dich, aber du kannst nun sagen, hinter mir sitzt ja Dirk." ,meinte er zu ihr. " Ich gehe noch auf Toilette RA Krohn.", sagte Laura. Sie war gerade in dieser verschwunden, da kam Dirk und erfuhr die Nachricht von RA Krohn. "Dirk du darfst kein Wort sagen, du musst und das ist das schwere an der Sache nur da sitzen und zuhören. Sicher kannst die Hand auf Lauras Schulter legen oder ihr eine geben, ich denke das braucht sie. Nur kein Wort sagen. OK. Du wirst aufgerufen, wenn sie anfangen Dirk.", meinte RA Krohn. Da kam Laura. Sie lehnte sich an Dirk und er küsste sie auf den Kopf. Er drückte ihr Hand. "Wir schaffen es, Lauramaus. Ich liebe dich doch." Laura und Rechtsanwalt Krohn gingen wieder in den Sitzungssaal.

"Gut machen wir weiter. Nun steht die Aussage des Opfers an. Bitte stellen sie neben den Stuhl von Laura noch einen zweiten Stuhl hin. Laura wird während der Aussage neben dem Vertreter der Anklage und deren Freund oder Vater sitzen.", meinte Richter Süß

"Wer ist vor der Türe, Rechtsanwalt Krohn? Herr Wächter oder Dirk Lüdwitz?, fragte Richter Süß

"Dirk Lüdwitz ist vor dem Sitzungssaal Herr Richter Süß", antwortete Rechtsanwalt Krohn.

Dieser nickte und dann drückte er auf einen Knopf am Mikrofon und sagte dann hin ein:

" Dirk Lüdwitz bitte in den Sitzungssaal."

Die Türe öffnete sich und Dirk trat ein.

"Du bist Dirk Lüdwitz. Muss ich Sie sagen oder ist das du noch in?", fragte Richter Süß

" Ja ich bin Dirk. Mit 17 kann man schon noch Du sagen, das heißt ich bitte darum.", meinte Dirk höflich.

"Dirk ich muss dich darauf hinweisen, das du nichts sagen darfst, was den Prozess beeinflussen kann.", meinte Richter Süß

Dirk nickte nur. "OK.", war die kurze Antwort.

"Gut dann nimm auf dem Stuhl neben Laura Platz. Bitte.", meinte Richter Süß. Dirk tat das und nahm auch sogleich wie er saß Lauras rechte Hand. Er legte sein drauf. Laura war eiskalt und zitterte wie Ästenlaub vor Angst. Sie wusste es gab kein zurück für sie, aber ein wenig Sicherheit hatte sie durch Dirk Anwesenheit.

Nun gab er mit einem Wink der rechten Hand, der Staatsanwältin Dr. Klein, ein Zeichen mit der Befragung zu beginnen. Diese stand auf und ging um den Tisch um zu dem zu gehen wo Laura war. Dann stellte sie sich vor Laura hin. Sie versuchte ein Lächeln über die Lippen zu bringen, um Laura es zu erleichtern, denn sie wusste aus Erfahrung, dass sie damit schneller zu einer guten Aussage kam.

"So Laura nun kommt für Dich der schwerste Teil der Verhandlung, nämlich deine Aussage. Ich und die anderen versuchen sich gerade vorzustellen wie es in dir aussieht, aber wahrscheinlich schaffen wir es nicht. Damit du nicht ganz uns ausgeliefert bist, haben wir Dirk hier. Er hat auf mich den Eindruck gemacht, als wäre er was besonders. Erzähle uns nun bitte was dir und deinen Freundinnen Anna Köster und Stella Berger passiert ist.

" Es war Samstag und wir wollten in das neue Stoffcenter und danach noch zum neuen Babycenter, denn Stella hat uns am Tag davor eröffnet, dass sie schwanger war aber ihr Mann Peter, der auch in der Basis wo mein Papa als Pilot arbeitet, Sanitäter ist. Sie hatte es ihm noch nicht gesagt wollte ihn damit am Abend überraschen. Da es an dem Tag sehr heiß war entschlossen wir uns durch das Waldstück zu laufen. Ich muss gleich sagen mir fehlen Stücke, weil ich wahrscheinlich mehrmals bewusstlos war." , Laura stockte und schluckte einige Male. Ihre Stimme war tränen erstickend und diese liefen ihr schon aus den Augen. Dirk legte die Hand auf ihre rechte Schulter. Sie sollte ihr sagen "Du-bist-nicht-alleine". Es dauerte kurze Zeit dann fuhr sie fort. " Was nun kommt will ich nicht mehr durchmachen müssen, es war ein Horrorkrimi und ich will auch nur ein gerechtes Urteil." Dr. Klein hatte sich einen Stuhl genommen und sich vor sie hingesetzt.

Wir liefen durch den Wald als ich von hinten angegriffen wurde und mir jemand was in die Augen sprühte. Dann wurde ich ohnmächtig. Als wieder zu mir kam lag ich in einem Transporter. Man hatte mir den Mund verbunden. Ich konnte kaum atmen. Da alles so fest an mich gebunden war ich kam mir vor wie in einem Sack. Bevor sie was sagen konnte rief Sasser hinein " Süße darin warst du. Denn ich hatte dir das Mittel in die Augen gespritzt. Die anderen waren ja auch nicht unser Fall aber du mit einem tollen Busen und dem tollen Gestell. Einfach geil, sag ich dir" " Ruhe Sasser. Sonst beantrage ich das du verwiesen wirst bei der nächsten Störung., " brüllte Dr. Klein.

"Laura versuche einmal durchzuatmen auch wenn es schwer ist, aber nur so können wir alle hier ein gerechtes Urteil fällen.", sagte sie zu Laura. Dirk legte die linke Hand um ihre Hüfte auf den Schoss von ihr und die rechte auf ihre Schulter.

" Irgendwann kam ich dann zu mir ich war in einem Zimmer mit einer Strohmatte. Ich war immer noch an den Händen gefesselt. Plötzlich wurde die Türe aufgestoßen und die Drei kamen herein. Sie waren angetrunken. Sie stanken nach Alkohol . Kreis löste die Fesseln. Ich schrei sie in Panik an und wollte wissen was sie wollten. Storck schlug mir ins Gesicht." Lauras Stimme wurde ängstlich und nervös. Ihr Herz raste und ihre Stimme begann zu zittern. Dirk sahs neben ihr. Er hatte Magenschmerzen. Nie würde er eine Frau schlagen. Er musste stark sein. Hoffentlich kommt Papa dann. , dachte er." Als erst Kreis mir das T-Shirt vom Leib riss und mich auf die Matte schmiss. Ich wollte aufstehen, ich trat und stieß und schrei aus Leibeskräften. Dann schob er den Rock hoch und zog mir den Slip aus. Ich schrei immer noch auch während er mich küsste und meine Brust berührte. Diese ekligen Hände. Er schrie mich an, ich solle mich nicht so anstellen. Dann spürte ich nur einen Stich im Unterleib. Auf einmal fehlte mir wieder alles. Als ich wieder zu mir kam war er weg aber Storck war da und er schlug mich währende des Eindringens noch. Dann tat das selbe noch Sasser mehrmals mit mir . Ich kann Ihnen sagen, das war die Hölle auf Erden. Das bin ich nicht gewohnt. Mein Papa verwöhnt mich seit dem Tode von Lisa meiner Schwester und Mamas Tod noch mehr als davor. Es ist gut das er nicht da ist, da das zuviel sonst wäre. Nach einiger Zeit sind sie weggefahren und haben mich nackt liegen lassen. In Trance habe ich mich wohl angezogen und bin losgelaufen. Ich muss geblutet haben. Weiß ich nicht mehr. Dann bin ich immer gerade aus gelaufen, irgendwann bin ich gestürzt. .....

Nach ewiger Zeit bin aufgewacht, da war dann mein Papa und meine Oma da. Sie haben mich gestreichelt. Papa hatte Tränen in den Augen. So wie bei Mamas und Lisas Tod. Ja ich war dann 14 Tage im Krankenhaus. Dirk habe ich erst nach dem Krankenhaus wieder getroffen.

Er ... weiter kam Laura nicht, da sie kraftlos zusammen sank. Dirk schob den Tisch beiseite. "Fr. Dr. Klein schauen sie bitte ob mein Vater draußen ist Laura braucht einen Arzt. Dr. Klein öffnete die Türe sie sah einen Mann davorstehen. "Dr. Lüdwitz, Laura braucht ärztliche Hilfe. Bitte kommen Sie. Michael eilte mit Koffer zu Laura hin. "Dirk Zugang und einen 500 mg Ringerlösung. Dann einmal bitte 20mg Novalgin und Corotin. Sie ist nicht mehr vernehmungsfähig. Ich bitte sie nur mit Hr. Krohn weiterzumachen. Wir verlassen den Saal und bringen Laura heim. Sie hat einen schweren Kreislaufzusammenbruch und braucht nun absolute Ruhe. RA Krohn kommen Sie bitte nach der Verhandlung zu Herrn Wächter hier ist die Adresse.", meinte Michael. Die schnellen Mittel hatten ihre Wirkung getan und Laura öffnete die Augen. "Ganz ruhig Laura, leg mal den Arm um mich damit ich dich tragen kann. Du bist zusammengebrochen." meinte Michael ruhig. Zu Dirk gewandt " Nimm Lauras Sachen und meinen Koffer und komm." Dieser tat was sein Vater sagte.

Michael trug Laura zum Auto und dann fuhr er mit ihr in die Wohnung von Thomas. Dirk informierte diesen über den Vorfall. Er war auf der Basis.

Währendessen im Gerichtssaal

"Gut der Bericht von Laura war eindeutig. Dem ist nichts hinzuzufügen. Wir machen hier weiter und bin von der Schuld der Angeklagten überzeugt die keinerlei Reue zeigen. Des halb schlage ich vor wir kürzen ab, indem wir uns den Bericht über Laura von Frau Rosa vom Jugendamt anhören. Dann schlisse ich die Beweissaufnahme und bitte um die Plädoläys der Anwälte.", meinte Richter Süß.

"Ich habe Laura und ihren Vater als sehr nette und freundliche Menschen kennen gelernt. Wie Laura erwähnt hat ist ihr Vater Pilot. Thomas Wächter sorgt sich sehr um das Wohl seiner Tochter, in psychischer Hinsicht als auch um das leibliche Wohl. Die beiden wohnen in einer 4 Zimmer Wohnung, Laura hat ein tolles Zimmer mit Computer und allem was eine 17-jährige braucht. Sie besucht das Konrad-Gymnasium und ist dort sehr beliebt bei Lehrern wie Mitschülern wegen ihrer höflichen Art. Hiervon konnten sich alle überzeugen. Sie hat das vergangene Schuljahr als Klassenbeste abgeschlossen. Nun geht sie in die 11.Klasse. Sie möchte Pilotin werden. Ja mehr gibt’s nicht zu sagen. Ich werde nach der Verhandlung zu ihr fahren und nach ihr schauen.", sagte Frau Rosa.

Ich bitte um die Plädolys nun., meinte Richter Süß

" Ich beantrage für die drei Angeklagten lebenslänglich mit Sicherheitsverwahrung, da es sie die Verhandlung noch durch ihre so wie sie meinen belustigten Aussagen unterbrochen haben. Von Reue keine Spur.", meinte Dr. Klein

"Wir beantragen für unser Mandanten, jeweils eine Haftstrafe von 8 Jahren." meinten die Verteidiger von Kreis, Storck und Sauer.

" Ich schließe mich der Staatanwaltschaft an und bitte um eine lebenslange Haft mit Sicherheitsverwahrung", forderte Rechtsanwalt Krohn.

Gut die Anträge sind gestellt, das Gericht zieht sich nun zu einer 10 minütige Besprechung zurück, zur Urteilfindung.

Die Staatsanwältin ging zu RA Krohn hin und bat ihn um die Adresse von Laura, da sie selber nach ihr schauen wollte. "So etwas ist mir in meinen ganzen Jahren als Staatsanwältin noch nicht passiert, Herr Kollege. Ich bin fix und fertig.", sagte Dr. Klein. Er gab ihr die Adresse und bat sie den Besuch kurz zu machen, da Laura sicher sehr fertig war.

Dann gingen sie in den Saal zurück.

Die Türe öffnete sich und der Richter und die Beisitzer kamen heraus. Alle erhoben sich. Als Richter Süß begann

"Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil:

Die Angeklagenten Kreis, Storck und Sauer, sind schuldig wegen. Raubüberfall mit Freiheitsberaubung und mehrfacher Vergewaltigung, sowie versuchten Mordes an der

minderjährige Laura Wächter. Sie werden zu lebenslanger Haft mit Sicherungsverwahrung verurteilt.

Gründe:

  • die Angeklagten geben ihre Tat zu aber zeigen keiner lei Reue oder Sühne.
  • Die Angeklagten würden die Tat wiederholen.

 

Gegen das Urteil kann binnen eines Monats Berufung eingelegt werden. Die Sitzung ist geschlossen.

Was war in der Zeit mit Laura passiert.

Wohnung Thomas und Laura

Michael hatte Laura in ihr Bett getragen und sie daraufgelegt. Dann verabreichte er ihr noch ein leichtes Schlafmittel. Er ging dann zu Dirk ins Wohnzimmer. Dieser saß auf dem Sofa. In den Augen standen Tränen. Michael ging hin und nahm ihn in den Arm. In diesem Moment kamen alle angestürmt. Sie standen auf einmal im Wohnzimmer und sahen Michael der einen fix und fertigen Dirk im Arm hielt. Er weinte erst mal. Nach einiger Zeit beruhigte er sich wieder. Karin hatte sich an die andere Seite gesetzt. Auch sie streichelte ich. Langsam meinte er nur. " Ich sage euch eins. Das war der Horror blank. Kein Wunder das Laura so fertig ist und Alptraume hat.", meinte Dirk. "Ich erzähle es euch aber setzt euch, das ist besser für euch alle. Nur eins werde ich immer – Laura lieben.", meinte er. Als es klingelte. Thomas machte auf und RA Krohn und Dr. Klein so wie Frau Rosa vom Jugendamt standen da. Er bat sie herein. Thomas ging ins Wohnzimmer vor, in dem die komplette A-Crew und B-Crew ja Max und Ebensieder Platz genommen hatten. Thomas setzte sich aufs Sofa wo auch Dirk saß. Guten Abend miteinander. Ich bin Rechtsanwalt Krohn, Frau Dr. Klein die Staatsanwältin, Frau Rosa. Wir wollten wissen wie es Laura geht. Das Urteil lautet lebensgängig mit Sicherheitsverwahrung., meinte RA Krohn. "Laura geht es den Umständen entsprechend. Sie hat von mir vorhin eine Spritze mit einem Beruhigungsmittel das den Schlaf förderte erhalten, da ich der Meinung bin das sie den nun am nötigsten hat. Ich bin heute Nacht bei ihr oder meine Freundin und Kollegin Dr. Thaler oder Dr. Harland. Sie brauchen keine Angst haben Laura wird wenn sie aufwacht nicht alleine sein. Sie wird von uns aufgefangen.", meinte Michael. "Dr. Lüdwitz auf Ihren Dirk können sie stolz sein, ja sehr sogar, der hat den besten Liebesbeweis geliefert den ich in meiner Laufbahn als Staatsanwältin erlebt habe.", meinte Dr. Klein. " Das bin ich auch auf ihn. Stolz. Ihm geht’s nun auch nicht gut, aber wird schon wieder.", meinte Michael. Die Staatsanwältin und RA Krohn sowie Frau Rosa gingen.

Währendessen war Laura aufgewacht. Sie sah sich um und fand sich in ihrem Zimmer wieder. Die Türe stand offen. Im Gang brannte Licht. Sie wusste ihr Papa war da. Sie stand auf und ging zur Türe. Langsam öffnete sie, sie. Dann ging sie über den Gang warf einen Blick in die Küche. Kein Papa. Sie hörte vertraute Stimmen, der Freunde von Medicopter und Dirks Stimme. Sie ging auf die Türe des Wohnzimmers zu. Vorsichtig und leise öffnete sie diese. Sie trat ein. Thomas nahm sie in den Arm wortlos. "Papa ich hab’ s nicht so geschafft wie ich wollte – ich bin zusammengeklappt.", meinte sie "Ach Schatz", war seine Antwort. Laura löste sich aus seinem Arm. Sie ging zum Sofa, setzte sich neben Dirk. Sie nahm ihn in die Arme und drückte ihn. "Ich liebe dich. Du bist das Beste was es gibt neben Papa.", flüsterte sie ihm zu. Wortlos nahm er sie in den Arm. Sie waren sich näher als sonst.

Dann ging sie zu Michael und meinte" Kannst du mich von der Nadel nehmen? Danke übrigens." "Schon gut. Peter bring mal Tupfer und ein Pflaster.", wies er den Sanitäter an. Dieser tat was ihm geheißen wurde.

Laura aß noch was und dann ging sie ins Bett.

Am anderen Tag es war Samstag ging sie in die Stadt. Sie kaufte Dirk eine Kette mit einem kl. Herz darauf. Darunter stand ihr Name.

Wohnung Karin, Michael und Dirk

Karin öffnete ihr als sie klingelte. "Ist Dirk da?", fragte sie. Die kauende Karin zeigte auf sein Zimmer. Sie klopfte und ging hinein. Das Geschenk legte sie auf den Tisch, Dirk schlief. Sie legte sich neben ihn und auch sie schlief bald ein. Als sie beide aufwachten nach für sie einer Weile, dabei waren fast 3 Stunden vergangen. Sie küssten sich. "Liebe das Leben Laura, so wie ich dich"., flüsterte ihr Dirk ins Ohr.

Copyright 2004: Daniela

 

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