Piloten: Thomas Wächter
Jens Köster
Biggi Schwerin
Notärzte: Michael Lüdwitz
Gabriele (Gabi) Kollmann
Sanitäter: Peter Berger
Ralf Staller
Weitere Personen:
Manuel (Freund von Biggi)
Stella (Frau von Peter)
Ebelsieder (Basisleiter)
Das Verlorene Kind
Teil 1
Biggi war glücklich. Sie flog. Sie flog in einem Helikopter über Salzburg. Seit einer Woche hatte ihren Flugschein. Wenn sie flog war sie Glücklich. Wenn sie in der Luft war konnte sie alles vergessen. Ihren Vater der glaubte sie würde Jura studieren. Ihren freund Manuel, der so wahnsinnig eifersüchtig war. Wenn sie flog fühlte sie sich frei wie ein Vogel. Doch irgend wann musste sie wieder Landen. Nachdem sie gelandet war stieg sie traurig aus. Sie verabschiedete sich von den anderen Fliegern und stieg auf ihre BMW. Zu Hause angekommen stellte sie ihre Maschine in die Garage. Vor der Tür blieb sie noch einmal stehen. Sie atmete einmal tief durch und schloss dann auf. Sie hängte ihre Jacke an die Garderobe. Sie ging in die große Küche um sich ein Glas Wasser zu hohlen. Die Küche war groß, genau wie der Rest des Hauses. Ihr Vater hatte ein großes Haus außerhalb von Wien. Es war wie ein Goldener Käfig. Sie durfte alles solange es in das erziehungs- Konzept ihres Vaters passte. Mit dem Glas Wasser ging sie nach oben in ihr Zimmer. Sie ging zu ihrem Bett. Das Glas stellte sie auf den Nachttisch. Unter dem Bett holte sie eine Kiste hervor. Sie hatte ungefähr die Größe eines Schuh Kartons. Sie nahm den Deckel ab und legte ihn neben sich. In der Kiste waren Bilder von Hubschraubern. Sie liebte Hubschrauber und ihr Vater hasst sie. Als Biggi noch klein war, war ihre Mutter gestorben. Biggi wusste nicht genau was passiert war aber sie wusste das es irgendetwas mit einem Hubschrauber zu tun hatte. Ihr Vater redete nie über ihre Mutter und er hatte ihr verboten über sie zu sprechen. Ihr Lieblings bild war das einer BK 117. Sie war Rot und Gelb. Der Hubschrauber gehörte zu einer Rettungsstaffel in St. Pongau. Plötzlich klopfte es an der Tür. ``Moment, ich habe nichts an.´´ log Biggi. Sie gab die Bilder zurück in die Schachtel und schob sie unters Bett. Da wurde die Tür auch schon geöffnet. ``ich weiß doch wie du aussiehst. Auch wenn du nichts anhast.´´ sagte Manuel. Biggi stöhnte genervt auf. ``Was willst du hier?´´ Manuel kam auf das Bett zu. ``Entschuldige mal bitte. Wenn ich dich daran Erinnern darf. Ich bin dein Freund.´´ ``Ach ja, danke das du mich daran Erinnerst´´ antwortete Biggi. ``Gerne´´ Manuel hatte den Ironischen unterton nicht gehört oder Überhört. ``Was hast du da?´´ fragte Manuel und deutete auf ihre Hand. Biggi sah auf ihre Hände. Sie umklammerten noch immer das bild der BK 117. ``Nichts´´ Biggi lächelte ihn gekünstelt an und lies das bild unter ihrem Kopf Kissen verschwinden. Sie wusste das Manuel sich damit nicht zufrieden geben würde. Er hasste Geheimnisse. Besonders wenn sie für ihn geheim waren. Wenn sie ihm das Bild jedoch zeigen würde, würde er bohrende Fragen stellen. Er würde zu ihrem Vater gehen. Vor allem würde er sie nicht verstehen. Wieder einmal dachte Biggi darüber nach warum sie eigentlich mit ihm zusammen war. Sie Liebte ihn nicht und sie hatte ihn nie geliebt. Ihr Vater wollte unbedingt einen Enkel bevor er starb. Ständig hatte er Biggi in den Ohren gelegen. Sie solle sich einen Mann suchen und eine Familie gründen. Dauernd hatte er ihr Manuel vorgehalten. Biggi und Manuel kannten sich aus Kindertagen. Manuel war der Sohn eines Anwaltskollegen ihres Vaters. Da sie wusste wie viel ihr Vater auf Manuel hielt hatte sie sich mit ihm eingelassen. Zwar ließ ihr Vater sie jetzt in ruhe aber sie musste Manuels Eifersucht ertragen. ``Hallo schläfst du?´´ unterbrach Manuel ihre Gedanken. ``Was ist?´´ Biggi schreckte auf. ``Ich wollte wissen ob du schläfst und ich wollte wissen was du unter deinem Kopfkissen versteckst.´´ antwortete Manuel. Er hatte sich mittlerweile zu ihr aufs Bett gesetzt. Biggi merkte das Manuel nicht locker lies. ``Was wolltest du eigentlich?´´ versuchte Biggi vom Thema abzulenken. Manuel sah sie an. ``Ich bin dein Freund. Ich wollte sehen wie es dir geht. Außerdem werde ich doch wohl meine Freundin besuchen dürfen.´´ Manuel tat beleidigt. ``Wohl eher Kontrollieren.´´ gab Biggi trotzig zurück. ``Und jetzt möchte ich mich gerne ausruhen. In der Uni war es anstrengend.´´ Manuel zuckte die Schulter und beugte sich zu ihr um sie zu küssen. Biggi drehte sich jedoch auf die andere Seite. Manuel gefiel das gar nicht doch er sagte nichts und ging. Als sich die Tür hinter ihm geschlossen hatte drehte Biggi sich wieder um. Sie holte das Bild unter dem Kopfkissen hervor. Eine Träne lief ihr über die Wange. Sie fing an zu Träumen. Sie saß in diesem Hubschrauber und flog der Sonne entgegen. Neben ihr saß ein junger Mann. Sein Gesicht konnte sie nicht sehen doch seine Körper Haltung und sein Körperbau ließen sie darauf schließen das er gut aus sah. Er hatte gerade etwas erzählt woraufhin sie beide Lachten. Schließlich schlief sie ein.
1 Woche später:
Biggi war die Ganze Zeit auf dem Flug platz. Sie musste immer dann zu Hause sein wenn die Uni aus wäre. Ihr Vater und Manuel dachten immer noch sie würde jeden Tag brav in die Uni gehen. Sie wusste wenn einer der beiden herausfand das sie nicht einmal in der Uni gewesen war wäre der Teufel los. Heute war sie nicht geflogen. Der Heli mit dem sie immer flog gehörte zu einem Rundflug Unternehmen. Heute wurde der Heli gebraucht und ein andere war auch nicht frei. Dementsprechend schlecht gelaunt kam sie nach Hause. Sie hatte etwas auf dem Flugplatz geholfen und darüber die zeit vergessen. Genau wie erwartete stand Manuel vor der Haustür als sie kam. Biggi beachtete ihn nicht. Sie stellte ihr Motorrad ab und schloss die Tür auf. Ohne die Jacke auszuziehen ging sie nach oben in ihr Zimmer. Manuel war stinksauer. Er hasste es nicht beachtete zu werden. ``Wo warst du?´´ fragte er schroff. ``In der Uni´´ antwortete Biggi gelangweilt. ``Die Uni ist aber schon seit zwei Stunden aus. Wo warst du danach?´´ wieder holte Manuel seine Frage. Biggi sah ihn an. Sie war genau in der richtigen Stimmung mit ihm zu streiten. Sie wusste wie sie ihn Provozieren konnte. ``Ich war mit ein paar Freunden noch etwas Trinken´´ antwortete sie deshalb. ``Waren da auch Männer dabei?´´ Biggi lachte. ``Langsam wirst du Kindisch. Natürlich waren da Männer dabei. Und da war einer dabei der war richtig.....´´ ``Der war was?´´ unterbrach Manuel sie. ``Süß´´ antwortete Biggi. Dabei verdrehte sie die Augen. Manuel kochte bereits vor Wut. ``Und?´´ ``Was Und?´´ langsam wurde Biggi auch sauer. ``Was ist noch passiert?´´ ``Nichts´´ brüllte Biggi. Sie war jetzt auch sauer und zwar richtig. ``Du gehst mir auf die Nerven. Als ich mich mit dir eingelassen habe, was ein großer Fehler war, habe ich nicht beschlossen als Nonne weiter zu leben. Von einem Freund erwarte ich das er mir vertraut. Und das er mich liebt. Du kontrollierst mich auf schritt und Tritt. Ich kann deine Eifersucht nicht mehr ertragen. Geht das in dein kleines Spatzenhirn?´´ rief Biggi. Manuel sah sie wütend an. Plötzlich veränderte sich schlagartig sein Gesichts Ausdruck. ``Es tut mir leid Brigitte. Ich werde mich ändern. Versprochen.´´ Er ging auf Biggi zu und lächelte sie lieb an. Biggi hasste es Brigitte genant zu werden . Doch ihr Vater und Manuel nannten sie immer so. Sie wich zurück. Dabei stieß sie ans Bett. Manuel kam weiter auf sie zu. ``Was soll das werden?´´ fragte Biggi. ``Ich möchte dir zeigen wie sehr ich dich Liebe´´ antwortete Manuel. ``Was willst du?´´ fragte Biggi entsetzt. ``Ich möchte dir zeigen......´´ ``Ja, Ja, Ja das habe ich schon verstanden.´´ unterbrach Biggi ihn. ``Na also wo ist dann das Problem?´´ fragte Manuel. ``Wo das Problem ist?´´ schrie Biggi fragend. Sie sprang auf und stand jetzt wutschnaubend vor Manuel. ``Das Problem bist du. Erst machst du mir eine Riesen Szene weil ich länger weg war und dann willst du plötzlich mit mir schlafen? Ich glaube dir geht’s zu Gut. Mir reicht es jetzt mit dir. Mein Vater kann mich jetzt mal gerne haben. Wenn ich wieder komme bist du verschwunden und nichts Erinnert daran das du Existierst. Ist das Klar?´´ Biggi sah dem verdatterten Manuel noch einmal in die Augen und verlies dann das Zimmer. Im raus gehen schnappte sie sich noch ihre Jacke und ihren Helm. Sie lief nach unten zu ihrer BMW. Sie wusste nicht wohin sie fahren sollte aber sie wollte weg von hier. Weg von ihrem Vater und Manuel. Biggi fuhr einfach los. Irgendwann hörte sie das Geräusch eines Helikopters über sich. Sie blieb stehen und sah nach oben. Erst dachte sie sie hätte sich getäuscht. Als sie jedoch wieder nach oben sah sah sie den Rot/Gelben Engel in der nähe sinken. Biggi gab gas und fuhr dem Hubschrauber nach. Sie kam an eine Kreuzung. Auf einem Schild stand ``Medicopter 117 Basis´´ Biggi lächle und bog ab. Nach ein paar Metern kam die Basis bereits in sicht. Sie stellte das Motorrad auf dem Parkplatz ab. Langsam ging sie auf den Heli zu. Sie konnte noch immer nicht glauben das sie tatsächlich vor ihrem Traum Hubschrauber stand. Vorsichtig strich sie mit den Fingern über die Lackierte ``Nase´´ des Hubschraubers. Sie sah sich um konnte jedoch niemanden entdecken. Vorsichtig setzte sie sich auf den Co- Piloten Sitz. Sie schloss die Augen. Wieder sah sie den Traum von vor einer Woche. ``Na dir scheint unser Baby ja zu gefallen.´´ Biggi zuckte zusammen. Sie öffnete die Augen. Neben ihr stand ein junger Gut aussehender Mann. Er lächelte sie freundlich an. Seine Eisblauen Augen blitzten spitzbübisch. Biggi drehte sich zur Seite um aussteigen zu können. Der Mann reichte ihr die hand und half ihr beim aussteigen. Biggi sah ihn schüchtern an. ``Entschuldigung ich wollte nicht..... Ich meine..... Na ja....´´ fing Biggi an zu stottern. Thomas lachte. Es war ein warmes Lachen in das sich Biggi sofort verliebte. ``Hallo, ich bin Thomas. Ich bin der Pilot der A- Crew. Und wer bist du?´´ ``Ich heiße Biggi. Also eigentlich Brigitte aber ich hasse es Brigitte genannt zu werden. Nur mein Vater und mein Freund... ich meine Ex- Freund nennen mich so.´´ ``Ok Biggi´´ Thomas musterte sie. Sie war eine schlanke junge Frau. Sie hatte kurze braune Haare und Reh- braune Augen. ``Warum bist du hier? Ich meine hierher verirrt sich nur selten jemand einfach so.´´ Biggi sah ihn an. ``Das ist eine ziemlich lange Geschichte und ich möchte sie ungern hier und jetzt erzählen.´´ antwortete Biggi ausweichend. Thomas überlegte kurz. ``Hast du jetzt Zeit?´´ fragte er dann. Biggi sah ihn Perplex an. ``Ähm, Ja natürlich.´´ antwortete Biggi. ``Gut das da ist mein Auto setz dich schon mal rein ich komme gleich nach ich muss mich noch umziehen.´´ Er drückte Biggi die Autoschlüssel in die Hand und zeigte auf einen Silbernen Ford Focus. Thomas drehte sich um und verschwand im Gebäude. Biggi sah ihm Kopfschüttelnd nach. Dann setzte sie sich ins Auto. Im Aufenthaltsraum saß Peter auf dem Schreibtischstuhl, die Füße auf dem Tisch. Er Telefonierte mit seiner Frau Stella. Michael lag auf dem Sofa. ``Hey Jungs, wir haben seit zehn Minuten Feierabend. Die schicht heute nacht und Morgenfrüh übernimmt doch Traunstein.´´ Peter hörte kurz auf zu Telefonieren, führte das Gespräch dann aber fort. Michael blinzelte nur kurz machte aber keine Anstalten aufzustehen. Thomas sah seine beiden Freunde an und zuckte dann die Schultern. Nachdem er umgezogen war verabschiedete er sich noch schnell und verschwand dann nach draußen zu seinem Auto. Peter und Michael sahen sich an. Seit Thomas Frau Vera verstorben war hatte er sich immer zeit gelassen. Heute war er extrem schnell mit umziehen fertig gewesen. Wie auf Kommando sprangen beide auf und liefen zum Fenster. Viel konnten sie jedoch nicht sehen. Thomas fuhr bereits vom Hof. Kurz darauf verließen auch sie die Basis. Thomas musterte Biggi immer wieder von der Seite. Er fuhr zu einem kleinen Restaurante an einem wunderschönen See. Beides lag etwas oberhalb. Von der Terrasse konnte man auf den See und die dahinter liegenden Berge schauen. Auf der anderen Seite konnte man ins Tal sehen. Hinter den Bergen ging gerade die Sonne unter. Der Himmel war Rot und Orange gefärbt Sie setzten sich auf die Terrasse. Eine Junge Kellnerin nahm ihre Bestellung auf. Sie bestellten beide Spagetti mit Tomatensauce. ``Du wolltest mir erzählen warum du heute auf der Basis warst.´´ Erinnerte Thomas sie. Er mochte Biggi. Er kannte sie noch nicht lange und doch hatte er das Gefühl sie schon ewig zu kennen. Biggi ging es genauso. Ihr kam alles so vertraut vor. Sie zögerte. ``Ich bin mir nicht sicher ob......´´ Thomas lächelte sie aufmunternd an. Wenn du willst erzähl ich dir erst ein bisschen über mich.´´ Biggi lächelte ihn dankbar an. ``Erzähl mir vom Fliegen und von deiner Arbeit.´´ bat sie. Thomas nickte. Er fing an zu erzählen wie er zu Medicopter gekommen war. Er erzählte von den Einsätzen und er schwärmte genauso fürs Fliegen wie Biggi. ``Ein Außenstehender kann sich nicht vorstellen was das Fliegen für mich bedeutet. Wenn ich in der Luft bin gibt es nur noch mich den Heli und meine Kollegen, wenn sie dabei sind. Heute im Heli hast du geträumt. Erzähl mir von was.´´ Thomas sah sie an. Er berührte Kurz ihre hand. Biggi spürte in sich eine wohlige wärme aufsteigen. Biggi Atmete noch einmal Tief durch. Die Kellnerin brachte das essen und wünschte einen Guten Appetit. ``Mein Vater ist Anwalt. Ein sehr erfolgreicher sogar. Er sich in den Kopf gesetzt das ich seine Kanzlei übernehme. Er glaubt ich würde Jura studieren. Ich gehe Morgens aus dem Haus und komme je nachdem mittags oder Abends wieder. Ich war nicht einmal in der Uni. Ich war immer auf dem Flugplatz. Vor zwei Wochen habe ich meinen Flugschein für Helikopter gemacht. Wenn ich in der Luft war konnte ich alles vergessen. Mein Ex- Freund Manuel war Eifersüchtig und er hat mich dauernd Kontrolliert. Heute Mittag habe ich es nicht mehr ausgehalten. Er hat mir mal wieder eine Szene gemacht weil ich zwei Stunden später nach hause gekommen bin. Wir haben uns ziemlich heftig gestritten. Plötzlich war er die ruhe selbst. Er hat ein auf lieb gemacht. Als er dann mit mir schlafen wollte bin ich ausgerastet. Ich habe ihn angebrüllt und im gesagt das er verschwunden sein soll wenn ich wieder komme. Dann bin ich gegangen. Irgendwann habe ich dann euren Heli gesehen und bin ihm gefolgt. Denn Rest kennst du ja.´´ Biggi seufzte. Thomas sah sie an. ``Warum hast du dich nicht früher von ihm getrennt? Ich meine er war bestimmt nicht von heute auf morgen eifersüchtig. Und warum hast du deinen schein heimlich gemacht?´´ ``Mein Vater lag mir dauernd in den Ohren weil ich kaum Beziehungen hatte. Er will unbedingt Enkel haben. Ich glaube er sie Manuel schon lange als Schwiegersohn. Als ich ihm gesagt habe das ich mit Manuel zusammen bin hat er ruhe gegeben. Mein Vater hasst Hubschrauber. Ich glaube das hängt mit dem Tod meiner Mutter zu tun. Ich habe eigentlich immer in einem Goldenen Käfig gelebt. Unser Haus ist Riesen groß und steht außerhalb von Wien.´´ ``Was willst du jetzt machen. Ich meine früher oder später erfährt den Vater das du nicht studiert hast. Außerdem ist es jetzt schon sehr spät. Willst du heute noch zurück?´´ fragte Thomas. ``Mir ist es lieber er erfährt es eher später. Ich werde mir irgendwo einen Job suchen. So schnell wollte ich eigentlich nicht nach Hause. Allerdings habe ich mir auch keine alternative überlegt.´´ gab Biggi zu. Thomas überlegte kurz. ``Du kannst mit zu mir kommen. Und einen Job finden wir auch für dich.´´ ``Warum machst du das für mich?´´ fragte Biggi. ``Ich mag dich´´ antwortete Thomas mit seinem spitzbübischen lächeln. Biggi war einverstanden. Nachdem sie fertig gegessen hatten gingen sie spazieren. Sie gingen einmal um den See. Sie unterhielten sich über alles mögliche. Beide fühlten sich in der Gegenwart des anderen wohl. Sie kamen sehr spät bei Thomas zu hause an. Er machte ihr schnell das Gästezimmer fertig und zeigte ihr wo das Bad und die Küche waren. Biggi war Todmüde und sie schlief sehr schnell ein. Thomas dagegen lag noch lange wach. Er hatte nicht geglaubt noch einmal eine Frau zu treffen die er so lieben konnte wie Vera. Er war sich sicher das dass mit Biggi mehr werden konnte. Irgendwann schlief er doch ein. Am nächsten Morgen hörte Biggi ein leises Geräusch. Sie räkelte sich und blinzelte in die Sonnenstrahlen die durchs Fenster fielen. Es dauerte einen Moment bis sie wusste wo sie war. Die Tür wurde nach kurzem klopfen langsam geöffnet. Biggi setzte sich auf. In der Tür erschien jetzt Thomas mit einem Tablett in der hand. Biggi lächelte ihn an. ``Guten Morgen. Wow, ist das ein Service.´´ sie rutschte zur Seite so das Thomas sich setzten konnte. Auf dem Tablett stand eine Vase mit einer Roten Rose aus dem Garten. In einem kleinen Körbchen lagen zwei Croissant und ein paar Brötchen. Dazu gab es Kaffee und Orangensaft. Biggi war begeistert. Sie beugte sich zu Thomas und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Thomas wurde leicht rot. Sie fingen an zu Frühstücken. Sie wusste sie hatte sich in Thomas verliebt. Doch sie hatte Angst. Angst das alles nur ein Traum war aus dem sie gleich aufwachte. Es war so schön mit Thomas. Er hörte einem zu und er war in vielen dingen mit Biggi einer Meinung. Es tat ihr gut mit jemandem reden zu können. Bei Thomas musste sie sich nicht immer verstecken und verstellen und sie musste nicht alles was sie tat rechtfertigen. ``Woran denkst du?´´ fragte Thomas der ihren nachdenklichen Gesichts Ausdruck bemerkt hatte. ``Ich habe angst das dass alles nur ein Traum ist. Ich meine gestern hatte ich noch das Gefühl mich aufhängen zu müssen weil ich meinen Vater und Manuel nicht mehr ertragen konnte. Und jetzt habe ich dich getroffen. Du liebst Helis genauso wie ich. Und du willst mir helfen einen job und eine Wohnung zu finden.´´ Thomas lächelte sie an und strich ihr vorsichtig mit der Hand über die Wange. ``Komm mit ich habe eine Überraschung für dich.´´ Biggi sah ihn gespannt an aber Thomas verriet nichts. Sie zogen sich an und fuhren dann zur Basis. ``Du musst die Augen zumachen. Aber nicht schummeln.´´ ordnetet Thomas an. Biggi schloss die Augen und Wartete ab. Thomas parkte auf dem Parkplatz vor der Basis. Er stieg aus und lief zu Biggi. Er half ihr beim aussteigen und führte sie zum Heli. Auf die Piloten Seite. ``Die Augen schön zu lassen.´´ erinnerte Thomas. Vorsichtig hob er Biggi auf den sitz. Er schloss die Tür und stieg auf der anderen Seite ein. ``Jetzt kannst du die Augen auf machen aber Erschreck dich nicht.´´ Biggi öffnete ganz langsam die Augen. Dann stieß sie einen schrei der Freude aus. ``Das glaub ich nicht. Ich sitze in einer BK 117. ich glaube das nicht.´´ Biggi hatte tränen in den Augen vor Freude. ``Was ist willst du jetzt warten bis unser Baby verrostet ist oder Fliegst du endlich los.´´ fragte Thomas Lachend. Biggi zog sich den Helm an und startete die Motoren. Als die vorgeschriebene Drehzahl für die Rottoren erreicht war hob sie ab. Sie flog sehr sanft da sie nicht wusste wie Thomas auf ihren Flugstiel reagieren würde. Doch da beschwerte sich Thomas auch schon. ``Fliegst du immer so sanft?´´ Biggi sah ihn an. Ihre Augen blitzten. ´´Du hast es nicht anders gewollt´´ Sie gab Gas und drehte zur Seite. Sie wurde immer schneller. Biggi flog auf eine Felswand zu und zog den Heli erst kurz vor einem Aufprall hoch. Thomas hielt die Luft an. Diese Manöver hatte er beim Militär gelernt. Er war in der Flug Staffel gewesen. Er Flog auch jetzt nicht gerade sanft aber das eine so zierliche und zerbrechlich wirkende Frau so flog überraschte ihn. Biggi zog das ganze Programm eines Testfluges durch. Sie flog Kopfüber durch eine Schlucht, sie ließ den Heli trudeln. Kurz vor dem Boden brachte sie ihn wieder in die Wagerechte. Nach einer halben stunde landete Biggi wieder auf dem Basishof. Michael und Peter standen im Aufenthaltsraum am Fenster. Sie wunderten sich das der Heli schon unterwegs war. Biggi stellte die Motoren aus und sprang aus dem Heli, sie lief auf die andere Seite auf der Thomas mittlerweile ausgestiegen war. Thomas fing sie auf und drehte sich mit ihr einmal im Kreis. Als er sie wieder absetzte legte sie ihre Arme um seinen Hals. Thomas legte seine Hände an ihre Hüfte. ``Wow war das Cool. Danke das ich fliegen durfte. Ich habe immer davon geträumt mit einer BK 117 zu Fliegen.´´ Biggis Augen strahlten wie ein Christbaum. Thomas strich mit der Hand übers Gesicht. ``Du kannst Morgen hier anfangen. Wenn du willst. Unser Pilot möchte zu seiner Frau nach München. Bisher konnte er nicht gehen da wir keinen neuen Piloten hatte. Mit Ebi habe ich schon gesprochen. Also was ist?´´ Biggi sah Thomas an. ``Ist das dein Ernst? Das ist ja der Wahnsinn.´´ Thomas nickte. Biggi konnte es noch gar nicht glauben. Die beiden wurden Plötzlich ernst. Langsam kamen sich ihre Gesichter näher. Biggi schloss die Augen. Als sich ihre Lippen berührten hatte Biggi das Gefühl auf Wolke 7 zusein. Sie Küssten sich zärtlich. Als sie von einander anließen sah Thomas sie lächelnd an. Wieder streichelte er ihr Gesicht. ``Ich liebe dich´´ Flüsterte er. ``Ich liebe dich auch´´ antwortete Biggi glücklich. Wieder Küssten sie sich. Peter und Michael standen am Fenster und beobachteten die beiden. Sie sahen sich an und zuckten die Schulter. Als Biggi und Thomas in den Aufenthaltsraum kamen hatten Michael und Peter bereits Kaffee gekocht. ``Oh ihr seid schon da. Hab ich gar nicht mitbekommen.´´ stellte Thomas fest. Peter lachte. ``Das haben wir gemerkt. Ihr beide wart irgendwie anderweitig beschäftigt.´´ Biggi und Thomas sahen sich an. ``Ich glaube das mit dem geheim halten können wir vergessen.´´ stellte Biggi amüsiert fest. ``Stellst du uns deine neue Freundin auch vor?´´ fragte Michael. ``Ach ja, also das sind Michael und Peter und das ist Biggi Schwerin. Sie ist die neue Piloten des B- Teams.´´ stellte Thomas sie einander vor. Biggi begleitete die Jungs bei ihrer Schicht um alles besser kennen zu Lernen. Sie hatten nur wenige Einsätze aber einen Riesen spaß. Mittags kamen Gabi und Ralf. Biggi verstand sich mit allen super. Es mussten nur sehr wenige Einsätze geflogen werden. Die Crews waren darüber nur froh. Es gab Zeiten da hatten sie kaum zeit für eine Verschnaufpause. Manchmal musste sogar Rosenheim oder Traunstein übernehmen. Weil die Piloten sonst nicht die Vorgeschriebene Pause einhalten konnten. Abends war Biggi ziemlich kaputt. Thomas erwartete sie bereits mit dem Essen. Biggi begrüßte ihn mit einem innigen Kuss. Beim Essen erzählte Thomas ihr von einer Idee die er nachmittags bekommen hatte. ``Was hältst du von der Idee einer Piloten WG?´´ Biggi war begeistert. Nach dem essen lies sie sich ein Bad ein. Als sie im wasser lag fing sie an zu träumen. Nach einer weile hatte sie das Gefühl beobachtete zu werden. Sie öffnete die Augen. Auf dem Badewannenrand saß Thomas. ``Hey warum beobachtest du mich?´´ fragte Biggi leise. ``Ich beobachte dich gerne´´ antwortete Thomas ebenso leise. Biggi setzte sich auf und ließ sich von Thomas das Handtuch reichen. Sie trocknete sich ab und ließ das Wasser aus der Badewanne. Als sie vor dem Spiegel stand trat Thomas hinter sie. Er fing an sie am Hals zu Küssen. Biggi lehnte sich an ihn. Sie schloss die Augen und genoss seine Berührungen. ``Hast du was bestimmtes vor?´´ fragte Biggi lächelnd. ``Vielleicht´´ antwortete Thomas ihr. Biggi drehte sich um. Sie legte die arme um seinen Hals. Sie küssten sich. Thomas hob sie hoch und Biggi schlang ihre Beine um seine Hüfte. Langsam gingen sie Richtung Schlafzimmer. Sie ließen sich aufs Bett fallen. Biggi griff nach seiner Jeans. Nachdem sie die Knöpfe geöffnet hatte streifte sie die Jeans ab. Nachdem sie ihm auch sein T- Shirt ausgezogen hatte fing Thomas an sie auszuziehen. Biggi genoss es von Thomas geliebt zu werden. Er streichelte sie am ganzen Körper und verwöhnte sie mit Küssen. Sie küssten sich immer Leidenschaftlicher. Nach einiger zeit schliefen sie miteinander. Biggi konnte sich nicht daran Erinnern jemals so eine Leidenschaft gespürt zu haben. Biggi lag neben Thomas so das sich ihre Nasen spitzen fast berührten. Vorsichtig strich sie ihm mit einem Finger über die Wange. Sie gab ihm einen Kuss auf die Nase und lächelte ihn an. ``Woran denkst du?´´ fragte sie leise. ``An Vera´´ antwortete Thomas ebenso leise. Biggi stützte den Kopf in die linke hand. ``Wer ist Vera?´´ Thomas hörte an ihrer stimme hören das es sie wirklich interessierte. Er zögerte noch. Er hatte Angst. ``Du musst nichts erzählen wenn du nicht willst.´´ flüsterte Biggi die gemerkt hatte das er zögerte. Sie gab ihm einen Kuss den er Glücklich erwiderte. ``Ich würde es gerne erzählen aber ich weiß nicht ob das jetzt der richtige Zeitpunkt ist.´´ ``Versuch es.´´ ermutigte Biggi ihn. ``Vera war meine erste Große Liebe. Wir haben ziemlich schnell geheiratet. Sie wurde schwanger und wir waren überglücklich. Als die wehen einsetzten war ich bei einem Einsatz. Als ich ins Krankenhaus kam waren Vera und das Baby verschwunden. Zwei Tage später kamen zwei Polizisten zu mir und teilten mir mit das Vera einen Autounfall hatte den sie nicht überlebte. Von einem Kind wussten sie nichts. Kein Kindersitz in ihrem Auto, keine Baby Sachen indem Hotelzimmer in dem sie wohnte. Ich habe keine Ahnung wo mein Baby ist. Sie haben einen Abschiedsbrief bei ihr gefunden. Darin teilte sie mir mit das sie mich nicht mehr Lieben würde und das sie mich verlassen würde. Sie behauptete eine Affäre zu haben. Von der kleinen hat sie nichts gesagt. Ich weiß wenn das mit der Affäre stimmt kann es sein das dass Baby nicht von mir ist aber ich habe das Gefühl das da draußen irgend wo mein Kind lebt.´´ Thomas hatte sich auf den Rücken gedreht und die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Biggi drehte sich auf den Bauch und stützte sich auf die Ellenbogen. ``Wie lange ist das her?´´ ``Zwei Jahre. seit dem hatte ich keine feste Beziehung mehr. Ich hatte immer Angst wieder so verletzt zu werden.´´ ``Und was ist mit mir?´´ ``Das Risiko gehe ich diesmal ein. Du bist was besonderes!´´ Biggi lächelte ihn an und gab ihm einen Kuss. ``Würdest du dein Kind gerne kennen lernen?´´ Thomas dachte kurz nach und nickte dann. Er lächelte sie an, gab ihr noch einen Zärtlichen Kuss und Kuschelte sich unter die Decke. Biggi musste leise lachen und legte dann ihren Kopf auf seine Brust. Am nächsten morgen klingelte der Wecker Thomas Meinung nach viel zu Früh. Er löste sich vorsichtig aus Biggis armen und schlug auf den Knopf des Weckers der daraufhin zu Boden fiel. Biggi gab ein paar brummende Geräusche von sich und drehte sich um. Thomas sah auf sie runter. Biggi hatte ihm ihren Nackten rücken zugewandt. Thomas lächelte und ging dann ins Bad um zu Duschen. Kaum war er verschwunden da wachte Biggi auf. Sie Tastete neben sich doch als sie Thomas nicht fand öffnete sie blinzelnd die Augen. Erst hatte sie angst das wäre alles nur ein Traum gewesen doch da hörte sie das Wasser rauschen. Sie zog sich ein Hemd von Thomas über und ging ebenfalls ins Bad. Thomas bemerkte nicht das sie kam. Biggi zog sich das Hemd über den kopf und stieg dann zu ihm unter die Dusche. Thomas erschrak kurz doch dann lächelte er Biggi an. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und Küsste ihn Leidenschaftlich. Sie seiften sich gegenseitig mit Thomas Shampoo ein. Da sie immer wieder innehielten um sich zu Küssen dauerte es wesentlich länger bis sie fertig waren. Als sie schließlich beide angezogen waren hatte Thomas keine zeit mehr um zu frühstücken. ``Ich habe erst später schicht. Ich fahre nach Hause und hohle meine Sachen. In Ordnung?´´ ``Natürlich´´ lächelte Thomas. Sie Küssten sich noch einmal Leidenschaftlich und dann machte sich Thomas auf den weg zur Basis. Sie Frühstückte erst gemütlich und machte sich dann auf den weg nach Hause. Nachdem sie ihre maschine in der Auffahrt abgestellt hatte scholl sie die Tür auf. In ihrem Zimmer holte sie ihren großen Koffer aus dem Schrank. Sie stellte ihn auf ihr Bett und fing an Klamotten hinein zuschmeißen. Nach ganz unten kam jedoch die Kiste mit den Helibildern. Plötzlich wurde die Tür aufgerissen. Biggi zuckte zusammen. Manuel kam auf sie zu gestürmt. ``Wo warst du?´´ ``Falls ich dich daran Erinnern darf: Wir sind nicht mehr zusammen. Ich war bei Thomas.´´ Manuel kochte vor Wut. ``Wenn ich dich nicht haben kann soll dich keiner haben!´´ Manuel lief zur Tür. Als Biggi sich umdrehte spürte sie einen Stechenden schmerz in ihrer linken Schulter und dann in ihrem Linken Oberschenkel. Biggi brach zusammen. Sie hörte noch wie Manuel von außen die Tür abschloss. Dann verlor sie das Bewusstsein. Als sie wieder zu sich kam kramte sie unter schmerzen ihr Handy aus der Tasche. Sie wählte Thomas Nummer und wartete. ``Thomas Wächter´´ meldete sich Thomas kurz darauf. ``Hi Thomas hier ist Biggi. Du musst sofort zu unserem Haus kommen.´´ ``Biggi mal langsam. Was....... ´´doch da hörte er bereits nur noch ein gleichmäßiges tuten. ``Was ist Los Thomas?´´ fragte Michael der hinter ihn getreten war. Thomas sah ihn entsetzt an. ``Irgendetwas ist mit Biggi.´´ brachte er nur raus. Er lief zu Ebelsieder ins Büro, ohne anzuklopfen. ``Schon mal was von anklopfen gehört?´´ fragte Ebi ihn. Thomas ignorierte die Bemerkung. ``Frau Schwerin hat mich eben angerufen. Sie hatte einen Unfall. Melden sie uns bitte aus bis wir wieder da sind?´´ Ebelsieder musterte ihn. Er hatte sich ebenfalls in die junge Pilotin verliebt und ihm passte es gar nicht das Thomas mit ihr zusammen war. ``Wo kämmen wir denn hin wenn jeder hier anruft und behauptete einen Unfall zu haben. Wenn sie, sie noch anrufen konnte wird sie auch einen Notarztwagen holen können. Wo soll dieser Unfall denn sein?´´ fragte er noch scheinheilig. Thomas war so entsetzt das Ebelsieder sie nicht fliegen lassen wollte das er ihm ohne nachzudenken sagte von wo Biggi angerufen hatte. Thomas versuchte noch einmal ihn umzustimmen doch er musste einsehen das dass nichts brachte. Mit hängendem kopf verließ er das Büro. Kurz nach ihm verließ auch Ebelsieder das Büro. Er lief zu seinem roten Ferrari und brauste mit Quietschenden reifen vom Hof. Thomas sah ihm nach und sprintete dann zum Heli. Michael und Peter hatten ihre Rucksäcke bereits verstaut. Nun rannten sie auch los. Wenn es um eine Kollegin ging übergingen sie auch schon mal die Anweisungen ihres Chefs. Thomas hob mit einem gewallt start ab. So schnell wie heute war er schon lange nicht mehr geflogen. Zum glück hatte Biggi ihm ziemlich genau gesagt wo das Haus stand. Sie erreichten das Haus und Thomas landete im Garten. Er sprang aus dem Heli und lief zur Tür. Er drückte auf den Klingelknopf bis ihm der Daumen weh tat. Er Ignorierte den Schmerz. Als ihm endlich ein Hausmädchen die Tür öffnete schrie er sie fast an. ``Wo ist das Zimmer von Frau Schwerin?´´ ``Dritter Stock, erste Tür rechts.´´ antwortete das Mädchen perplex. Thomas stürzte an ihr vorbei. Vor Biggis Tür angekommen blieb er stehen. Er atmete noch einmal tief durch. Als er die Tür öffnen wollte musste er fest stellen das sie abgeschlossen war. Thomas trat einen schritt zurück und trat die Tür ein. Biggi lag vor ihrem Bett. Aus einer wunde ihm Oberschenkel und der Schulter lief blut. Um sie rum war ebenfalls blut. Thomas schrie entsetzt auf. Thomas lief auf sie zu und nahm ihren kopf auf seinen Schoss. In diesem Augenblick kamen Michael und Peter ins Zimmer. Sie stießen ebenfalls einen schrei des entsetzten aus doch dann begannen sie mit Biggis Versorgung. ``Thomas schnell hol die trage. Sie muss sofort in die Klinik. Sonst ist es zu spät.´´ sagte Michael ernst. Thomas sah ihn an. Eine Träne glitzerte in seinem Auge. ``Sie darf nicht sterben!´´ dann lief er so schnell er konnte runter zum Heli um die Trage zu holen. Er brachte Michael die trage und half ihm sie umzulagern bevor er wieder runter lief um den Heli start klar zu machen. Michael und Peter kamen mit der trage die Treppe herunter. In der großen halle hatten sich ein paar Hausangestellte versammelt. Biggi wurde in den Heli verladen und Thomas hob ab. Kaum war er in der Luft da fuhr ein roter Ferrari auf den hof. ``sagt mal ist dass da unten nicht Ebi?´´ fragte Thomas. Michael sah aus dem Fenster und bestätigte das. ``Was will der denn hier?´´ fragte Peter. Thomas überlegte kurz. ``Nein das kann nicht sein´´ ``Was?´´ fragte Michael. Ebi ist in Biggi verknallt und ihm hat es nicht gepasst das ich mit ihr zusammen bin. Jetzt wollte er der Held sein und sie retten, deswegen hat er mir verboten zu starten.´´ Thomas drehte sich kurz zu den anderen um. ``Wenn du recht hast und wir das gemacht hätten was er gesagt hat wäre Biggi verblutet.´´ Sagte Michael. Plötzlich wurde er hektisch. ``Thomas wie lange noch. Sie hat viel Blut verloren wir verlieren sie´´ Thomas sah entsetzt nach hinten. ``Ich sehe bereits die Landeplattform. Bitte Michael sie darf nicht sterben. Das würde ich nicht aushalten.´´ Michael tat was er konnte und er war froh als er an die Ärzte im Krankenhaus übergeben konnte. Er ging mit in den OP als Narkosearzt. Für die anderen begann das lange warten. Peter hatte Gabi und Ralf bescheid gegeben. Die beiden erschienen zusammen mit der Polizei eine halbe stunde später. Thomas erzählte ihnen was er vermutete und das Biggis ex freund wahrscheinlich auf sie geschossen hatte. Nach mehreren stunden kam Michael in Begleitung eines anderen Arztes aus dem OP. Er lächelte Thomas an. ``Und wie geht es ihr?´´ ``Sie hat die OP gut überstanden. Bei so hohem blut Verlust ist das eigentlich ein wunder.´´ antwortete Michael. ``darf ich zu ihr?´´ fragte Thomas weiter. Michael nickte. Biggi wurde gerade herausgefahren. Thomas nahm ihre hand und ging mit ihr. Auf der ITS Musste er einen grünen Kittel überziehen. Als Thomas wieder ihre Hand nahm öffnete sie langsam die Augen. ``So schnell wirst du mich nicht Los´´ flüsterte sie. Thomas musste lachen. Er nahm sie vorsichtig in den Arm und gab ihr einen zärtlichen Kuss denn Biggi glücklich Erwiderte.
ENDE TEIL 1
Fortsetzung
|
A- Crew |
B- Crew | |
|
Piloten |
Thomas Wächter |
Biggi Schwerin |
|
Notärzte |
Dr. Michael Lüdwitz |
Dr. Gabriele Kollmann |
|
Sanitäter |
Peter Berger |
Ralf Staller |
Weitere Personen:
Höppler (Basisleiter)
Frank Ebelsieder (Ex- Basisleiter)
Stefan Stein(der Bruder von Frank)
Julia (Stefans Tochter)
Victoria (Polizistin)
Mirco (Polizist)
Prof. Baldig (Gerichtsmediziner)
Zwei Monate später durfte Biggi wieder arbeiten. Sie freute sich wie ein kleines Kind auf ihre erste Schicht mit ihren Kollegen. Diese hatten sie jeden Tag im Krankenhaus besucht. Ihr Vater war auf zwei oder drei mal da gewesen doch er hatte ihr nur vorwürfe gemacht. Schließlich hatte Thomas ihn rausgeschmissen. Ebelsieder hatten sie angezeigt doch er wurde nach kurzer Zeit wieder frei gelassen.
``Und wie ist es wieder im Heli zu sitzen?´´ Fragte Gabriele ihre Freundin. Sie waren auf dem weg zu einem Autounfall auf der Landstraße. ``Das kann man gar nicht beschreiben. Es ist einfach nur super´´ lachte Biggi glücklich. Sie strahlte übers ganze Gesicht. Ralf grinste sie an. Zum Glück sah der Unfall von oben schlimmer aus als er im enddefekt war. Den verletzten Autofahrer brachten sie in die Klinik und machten sich dann auf den weg zurück zur Basis.
Biggi arbeitete jetzt schon seit fast einem Monat wieder. Zwischen den Einsätzen schrieben Thomas und sie sich manchmal Mails. Thomas dachte sich dann immer lustige Adressen als Absender aus. Sie waren gerade von einem Einsatz zurück gekommen und Gaby und Ralf verschwanden im Hangar. Biggi setzte sich an den PC. Herr Höppler, der neue Basisleiter der meistens höppi genant wurde, war zum Glück nicht da den er konnte es nicht leiden wenn die Crew im Dienst am Pc saß außer wenn sie Berichte schrieben. Nachdem sie ihr E- Mail Programm gestartete hatte wartete sie ungeduldig auf ihre Mails. Endlich hatte der PC ihre E- Mails geladen und Biggi ging die Absender durch. Bei einer fing sie an zu grinsen. Sie öffnete die Mail mit dem Absender: i_love_you@gmx.net. Lächelnd begann sie zu lesen.
``Hallo kleine Pilotin,
Du weißt ich Liebe dich über alles und das möchte ich dir heute abend am Starnberger See beweisen. Bitte komm um 21.30 Uhr zum See. Ich möchte dich überraschen. Ich liebe dich!!!!
Deine große Liebe.´´
Biggi grinste immer noch. ``Ach Thomas du bist so süß´´ flüsterte sie und begann die Antwort zu schreiben.
``Hallo große Liebe,
Ich freue mich auf heute abend und werde pünktlich am See sein. Ich liebe dich auch. Bis nach her.
Deine Pilotin´´
Biggi schmunzelte. Sie war fest davon überzeugt das die Mail von Thomas war doch da irrte sie sich gewaltig. Als nun Gabriele und Ralf den AR betraten schloss sie schnell ihr Mail Programm. Als Thomas zum, Schicht Wechsel kam küsste sie ihn lächelnd und voller Vorfreude. ``Bist du heute abend zu Hause?´´ Fragte Thomas. ``So wie es aussieht schon ja warum?´´ Fragte Biggi gespannt. ``Nur so. Er Küsste Biggi noch einmal und verschwand dann in den Umkleiden. Biggi lächelte ihm nach und ging raus zu ihrem Motorrad. Sie wollte gerade aufsteigen als Gaby sie aufhielt. ``Warum strahlst du den so?´´ Wollte sie von ihrer Freundin wissen. ``Thomas hat mich vorhin zum See eingeladen. Er hat eine Überraschung für mich.´´ ``Ich dachte die Jungs wollen in die Kneipe.´´ Sagte Gaby überrascht. Biggi zuckte mit den Schultern und fuhr los. Zu Hause angekommen sah sie die Post durch. Ein Brauner Briefumschlag fiel ihr ins Auge. Sie legte die restliche Post zur Seite und öffnete den Briefumschlag und nahm die Fotos heraus. Darauf war ein Kind zu sehen. Anbei lag ein Brief. Biggi überflog ihn kurz und steckte ihn dann wieder in den Umschlag. Diesen legte sie in eine Kiste auf ihrem Schreibtisch.
Nachdem sie geduscht hatte suchte sie etwas passendes zum Anziehen heraus. Um 21.00 Uhr machte sie sich in ihrem Auto auf den Weg zum See. Sie freute sich schon richtig auf den Abend mit Thomas. Am See angekommen stellte sie ihr Auto auf den Parkplatz. Von Thomas war nichts zu sehen. Sie ging zu der Treppe die Runter an den kleinen Sandstrand führte. In einiger Entfernung sah sie ein Leuchtendes Herz. Als sie näher kam erkannte sie fackeln die in Form eines Herzes in den Sand gesteckt wurden. Um das Herz herum lagen Rote Rosen. Biggi lächelte. In dem Herz lag eine Decke auf der eine Art Picknick aufgebaut war. An der Seite stand ein Behälter in dem Eis und eine Flasche Sekt standen. ``Ich freue mich das du gekommen bist´´ das lächeln auf Biggis Lippen starb. Sofort wusste sie wer hinter ihr stand. Sie spürte seinen Atme im Nacken und seine Hände auf ihren Armen. Langsam drehte sie sich um und sah ihn die Augen die sie zärtlich aber auch begierig ansahen. Er hob eine Hand und berührte ihre Wange doch Biggi wich zurück. ``Was hast du den? Komm lass uns etwas essen und auf uns anstoßen.´´ Er nahm sie an der Hand und wollte sie zu der Decke führen doch Biggi zog ihre Hand weg und blieb stehen. ``Was ist?´´ ``Wo ist Thomas?´´ ``Wieso Thomas. Du bist bei mir. Du brauchst Thomas nicht´´ ``was haben sie mit Thomas gemacht?´´ ``Warum immer Thomas? Thomas währe zu so etwas doch gar nicht fähig´´ und dabei deutete er hinter sich auf das Herz. ``Ich Liebe dich. Du gehörst zu mir. Warum gibst du deine Gefühle nicht zu. Ich wusste gleich bei unser ersten Begegnung das du etwas besonderes bist.´´ ``Lassen sie mich in Ruhe. Ich Liebe Thomas und nur ihn´´ rief Biggi. Tränen liefen ihr über die Wange und ihre Schminke begann zu verlaufen. Langsam ging sie rückwärts. ``Nein du liebst Thomas nicht. Und er liebt dich nicht. Das ist alles nur eine Täuschung aber ich verzeihe dir das.´´ Er nahm eine kleine Flasche aus der Tasche und träufelte etwas von der Flüssigkeit auf einen Lappen. Dann lief er Biggi nach. Als diese bemerkte das er hinter ihr war war es schon zu spät. Sie atmete einen beisenden Geruch ein und bevor sie reagieren konnte sank sie bewusstlos auf den Boden. Er hob sie hoch und trug sie zu dem Herz zurück. Dort legte er sie auf die Decke und schenkte sich etwas von dem Sekt ein. ``Prost meine kleine Pilotin. Auf unsere Zukunft´´ er trank einen schlug und sah auf den See. Dann stand er auf und band Biggi die Hände auf dem Rücken zusammen und auch ihre Füße fesselte er. Dann setzte er sich wieder hin und begann zu essen. Als Biggi langsam wieder zu sich kam lächelte er sie an. ``Möchtest du auch etwas trinken oder Essen?´´ Biggi sah ihn zornig an. ``Nein ich will zu Thomas.´´ ``Vergiss Thomas. Du wirst ihn nie wieder sehen. Er wird dich schnell vergessen. Ich möchte den Namen Thomas Wächter nun nicht mehr hören hörst du? Sonst werde ich sehr Böse.´´ ``Thomas, Thomas, Thomas´´ schrie Biggi. Sie dachte gar nicht daran das zu tun was dieser Irre von ihr verlangte. ``Hör auf, hör auf´´ schrie er doch Biggi hörte nicht auf. Er nahm wieder die Flasche und gab diesmal mehr auf den Lappen als beim ersten mal. Als Biggi ihn damit auf sich zu kommen sah schrie sie panisch auf doch ein paar Sekunden später viel sie Bewusstlos nach hinten um. Er streichelte ihr über die Wange und gab ihr einen zärtlichen Kuss auf den Mund. ``Es tut mir leid aber ich konnte nicht anders. Als er mit seinem Picknick fertig war nahm er Biggi auf den Arm und trug sie hoch zu seinem wagen. Dabei verlor Biggi etwas aber er merkte nichts. Er legte sie auf seine Rückbank und streichelte sie noch ein Mal übers Gesicht. Er sah noch einmal zu dem Herz am Strand doch er hatte jetzt keine Lust mehr das weg zu räumen. Er wollte mit Biggi in Ihr neues zu Hause. Die ganzen letzten Zwei Monate hatte er daran gearbeitet und vor ein paar tagen war es fertig geworden. Das einzige was noch fehlte war Biggi. Er fuhr los. Er wusste er würde eine lange fahrt haben doch das machte ihm nichts. Er wusste das man sie suchen würde und er wollte nicht das man sie fand. Biggi gehörte ihm, das würde sie schon auch noch begreifen. Er fuhr hauptsächlich über Straßen wo kaum Autos unterwegs waren. Autobahnen miet er so gut es ging.
Thomas war inzwischen wieder zu hause. Zusammen mit Ralf, Michael und Peter hatte er in einer Kneipe ein paar Bierchen getrunken doch dann hatte er Kopfschmerzen bekommen und war nach hause gefahren. Da Biggi nicht da war ging er davon aus das sie sich einen schönen Abend mit Gaby gemacht hatte.
Er hatte sein Ziel endlich erreicht. Er parkte und trug Biggi in das Gebäude. Von außen sah es alt und etwas verfallen aus doch von innen glänzte es wie neu renoviert. An den Wänden hingen Bilder in allen möglichen Größen und Rahmen. Auf allen Bildern war Biggi zu sehen. In ihrem Roten Overall auf dem weg um Heli, beim Heli- Check, beim Sonnenbaden auf dem Hof der Basis. Eigentlich bei fast allen Aktivitäten. Auf ein paar Bildern war auch er selber zu sehen. Die meisten davon waren jedoch mit Computer gemacht. Überall Standen und hingen Rote Rosen. Er ging weiter durch den Flur in einen großen Raum neben der Küche. Dort war früher einmal der Speisesaal doch jetzt stand hier ein großes Bett mit einem Schönen Kopf und Fuß ende. Darüber lag eine große Tagesdecke mit einem Herz drauf. An den Wänden hingen genauso viele Bilder von ihm und Biggi wie im Rest des Hauses. Er legte Biggi aufs Bett, schnitt ihre fesseln durch und band sie über ihrem Kopf zusammen. Er ließ ihr durch ein bisschen Seil etwas Bewegungsfreiheit jedoch nicht soviel das sie an ihre Handgelenke kam. Als alles zu seiner Zufriedenheit war legte er sich neben sie. Er gab ihr einen Leichten Kuss auf den Mund und schlief dann ein.
``Ich komm ja schon´´ murrte Thomas und stand verschlafen auf. Irgendwo im Haus klingelte das Telefon. ``Man Biggi wo hast du wieder das Telefon hin?´´ Rief er. Endlich hat hatte er das Telefon im Bad gefunden. ``Wächter´´ meldete er sich. ``Hallo Thomas.´´ ``Gabi? Man was ist den los?´´ Fragte er und Gaby konnte deutlich hören das er nicht sehr begeistert davon war das sie ihn geweckt hatte. ``Ich wollte Fragen wo Biggi bleibt. Höppi hat schon zweimal nach ihr gefragt.´´ ``Wieso ich dachte sie währe bei dir?´´ ``Wieso bei mir?´´ ``Sie war die ganze Nacht nicht zu Hause.´´ ``Was? Warst du nicht gestern mit ihr am See?´´ Thomas horchte jetzt auf. ``Wieso am See? Ich war gestern mit den anderen unterwegs. Ich bin in 10 Minuten bei euch´´ Er war jetzt hell wach. Irgendwas stimmte da nicht. So schnell er konnte zog er sich um und machte sich auf den Weg zur Basis. Dort kam ihm Gaby schon entgegen gelaufen. ``Also was ist los?´´ ``Gestern abend wollte ich mich mit ihr verabreden aber sie hat was von ner Überraschung am Starnberger See gesagt und ist dann verschwunden. Glaubst du....?´´ Gaby sah ihn fragend an. Thomas zuckte nur mit den Schultern. Sein Gefühl sagte ihr das etwas passiert war doch er hoffte das er sich irrte. ``Hat sie was gesagt woher sie die Einladung hatte?´´ ``Ja sie hat was von ner Mail gesagt´´ antwortete Gaby und folgte ihm zum PC. Kurz darauf hatte er das Mail Programm geöffnet und Biggis Passwort eingegeben. In diesem Augenblick kam Höppi in den AR. Er sah Thomas vor dem PC sitzen und Gaby und Ralf die ihm über die Schultern sahen. ``Was ist den hier los? Wo ist Frau Schwerin?´´ ``Das versuchen wir gerade heraus zu finden´´ antwortete Gabriele. ``Was ist mit ihrem Handy?´´ Wollte Thomas wissen während er die Absender ihrer Mails durch ging. ``Sie geht nicht dran´´ antwortete Gabriele. ``Hier das müsste die Mail sein´´ Thomas öffnete und die Freunde begannen zu lesen. Nachdem sie fertig waren ging Thomas über den Ordner >gesendet< zu Biggis Antwort. ``Scheiße´´ fluchte Thomas. Er lief nach draußen zum Heli doch Höppler hielt ihn auf. ``Wo wollen sie hin, Wächter?´´ ``Ich gehe Biggi suchen´´ antwortete Thomas und wollte einsteigen. ``Nein sie bleiben hier. Sie werden sich jetzt umziehen und dann für ihre Kollegin suchen.´´ ``Aber...´´ ``Nichts aber sie bleiben hier´´ Höppler drehte sich um und verschwand in seinem Büro. ``Der ist ja schlimmer als Ebi´´ sagte Thomas zu den beiden anderen die jetzt neben ihm standen. ``Also wenn du Fliegst komme ich mit´´ sagte Gabriele. Thomas sah sie überrascht an. ``Ich auch´´ meldete sich jetzt Ralf. Thomas sah seine beiden Freunde an. ``Ihr wisst aber was das heißen kann´´ die beiden nickten. ``Ok dann los´´ die drei stiegen in den Heli und Thomas legte einen seiner berühmt berüchtigten Blitzstarts hin. Thomas dreht gerade zur Seite weg als Höppi auf den Hof gelaufen kam. Wütend drehte er sich um und lief wieder in sein Büro. Er wusste das es nichts brachte Thomas über Funk zurück zu holen.
Thomas hatte den See 10 Minuten später erreicht. ``Da auf 11 Uhr steht Biggis Auto´´ rief Ralf und deutete in die Richtung. Thomas ging auf dem Parkplatz runter. ``Ja das ist Biggis Auto. Aber von ihr fehlt jede Spur.´´ Sagte Thomas nachdem er beim Auto war. Gabriele stand nun dort wo Biggi gestern stand. Sie machte die beiden anderen auf das Herz aufmerksam. ``Schaut mal Jungs. Das sieht sehr romantisch aus.´´ Thomas und Ralf kamen zu ihr und zu dritt liefen sie zu dem Herz. Thomas fand den Lappen und roch daran. Doch als ihm der Geruch in die Nase stieg zog er schnell den Kopf weg. ``Chloroform´´ antwortete er auf die Fragenden Blicke der anderen beiden. ``Scheiße´´ fluchte Gaby. Da sie nicht finden konnten machten sie sich auf den Rückweg. Plötzlich wurde Thomas ganz kurz von etwas geblendet was im Sand lag. Er hob es auf und hielt es hoch. Es war das Gold Kätchen mit dem goldenen Heli den er Biggi zu ihrem Geburtstag vor einem Monat geschenkt hatte. Er steckte es ein und rannte den anderen hinter her. Nachdem sie zwei stunden erfolglos nach Biggi gesucht hatten flogen sie zur Basis zurück. Dort erwartete sie ein Basisleiter der stink sauer war. ``Herr Wächter ich will sie sofort...´´ Thomas hob die Hand und ging an ihm vorbei in den AR. Gaby und Ralf folgten ihm. Höppi sah ihm perplex nach. So etwas hatte er noch nie erlebt. Wütend stapfte er ihnen nach. ``Was erlauben sie sich Wächter?´´ Thomas hörte draußen den Streifenwagen vorfahren den er über Funk gerufen hatte. ``Jetzt hören sie mir mal gut zu. Biggi ist seid gestern abend verschwunden und da ist es mir egal ob sie mich feuern oder sonst was tun ich will nur das sie heile wieder herkommt´´ Thomas ließ den verdutzten Höppi stehen und lief nach draußen zu Victoria. Sie war Streifenpolizistin und holte immer die Einsatzbericht ab. Außerdem war sie ein guter Freund der Crew. ``Was ist Passiert?´´ Wollte sie sofort wiesen. ``Wer ist das den?´´ Stellte Thomas die Gegenfrage und deutete dabei auf einen Polizisten der eben ausgestiegen war. Interessiert sah er sich um. ``Das ist Mirco, er fährt zum ersten mal mit Streife.´´ Thomas konnte hören das ihr das auch nicht gerade besonders gut gefiel. ``Also was ist jetzt los?´´ Wollte sie dann wissen. ``Komm mit rein´´ sagte Thomas und Victoria folgte ihm nach drinnen.
Biggi war jetzt schon seit zwei stunden wach. Es hatte eine weile gedauert bis sie wusste wo sie war. Als sie dann die ganzen Bilder sah hielt sie entsetzt die Luft an. Das Er in sie verliebt war wusste sie aber das er von ihr bessern war hatte sie nicht gewusst. Als er herein kam hatte sie sich Aufgesetzt und ihn panisch beobachtet. Als sie jedoch merkte das er ihr nichts tat, zumindest im Moment, da hatte sie sich etwas entspannt. Er setzte sich neben sie und hielt ihr ein Brötchen hin doch Biggi schüttelte den Kopf. Sie wollte nichts essen. Sie hielt die ganze zeit etwas abstand zu ihm. ``Hast du gut geschlafen mein Engelchen?´´ Biggi antwortete nicht doch das schien er gar nicht zu bemerken. ``Ich glaube du wirst dich hier Wohlfühlen. Schließlich tue ich das auch.´´ Er lächelte sie verliebt an. ``Was soll das hier eigentlich´´ sie deutete auf die Bilder an der Wand. ``Gefällt es dir? Ich habe es nur für dich gemacht. Damit du weißt wie sehr ich dich liebe. Außerdem bist du dann immer bei mir egal wo ich im Haus bin.´´ Biggi verdrehte die Augen. ``ich besorge uns nachher einen Fernseher dann können wir uns zusammen ein Paar Filme ansehen.´´ Nachdem er fertig gefrühstückt hatte brachte er die Sachen in die Küche und räumte sie auf. Biggi sah sich nun etwas genauer um. An der gegenüber liegenden Wand hing ein großes Bild von ihr. Der Rahmen des Bildes bestand aus Roten Rosen. Auf die restliche Wand verteilt waren Bilder von ihr und ihm. An der Wand links von ihr waren zwei große Fenster doch sie sah nur wiesen und in einiger Entfernung konnte sie ein Paar Bäume kommen. Rechts von ihr stand ein Regal an der wand in dem Bücher und andere Kleinigkeiten standen. ``Ich bin jetzt weg Schatz, bis später´´ er winkte ihr kurz zu und verließ dann das Haus. Biggi wartete bis sie die Tür hörte und versuchte sich dann los zu machen. Sie rieb an den Seilen und versuchte ihre Hände da raus zu bekommen doch nach einer weile gab sie es auf. Ihre handgelenken waren schon fast Blutig. Müde lies sie den Kopf sinken. ``Bitte Thomas hol mich hier raus. Du musst mir helfen´´ flüsterte sie.
Thomas hatte Victoria zum PC gebracht und zeigte ihr die Mail. ``Warum hat Biggi darauf geantwortet?´´ Wollte Victoria wissen. ``Ich habe mit ihr immer Mails geschrieben mit solchen Absendern. Ich vermute sie hat gedacht die Mail sei von mir.´´ ``Ist die Wahrscheinlichkeit nicht größer das sie einen Lover hatte? Ich meine das Herz am Strand, die Mail. Vielleicht hatte sie eine Heiße Nacht und hat heute Morgen einfach nur verschlafen.´´ Sagte Mirco. Die anderen sahen ihn sofort böse an. ``Was den?´´ Wollte er wissen. ``Hör mal zu. Du bist neu also halt dich raus. Biggi ist meine Freundin und sie liebt mich. Außerdem ist sie froh endlich wieder Fliegen zu Dürfen. Sie würde niemals eine ihrer Schichten vergessen. Und wenn sie verschlafen haben sollte hätte sie schon längst angerufen. Sie ist jetzt schon seid 16 stunden verschwunden.´´ Mirco wich einen schritt vor Thomas zurück. ``Schon Ok. Ich geb dann mal ne vermisten Meldung raus.´´ er drehten sich um und verschwand nach draußen. Victoria sah ihm genervt nach. ``Könnt ihr nicht mehr machen?´´ Wollte Thomas wissen? ``Nein leider nicht es tut mir leid. Du weißt doch wir können erst nach 24 Stunden etwas tun. Außerdem kann es ja wirklich sein das sie irgendwo versagt ist oder keine Ahnung.´´ Sie sah hilflos von einem zum anderen. ``Das hier habe ich am See gefunden. Glaubst du immer noch das ihr nichts passiert ist?´´ Wollte Thomas leise wissen und hielt ihr die Kette hin. Victoria nahm diese entgegen. ``Es tut mir leid Thomas. Wir müssen warten.´´ ``Scheiße´´ fluchte Thomas und ging zum Fenster. Eine viertel stunde später verabschiedete sich Victoria mit ihrem Kollegen ins Revier zu fahren.
Thomas ging an die Salzach. Sie hatten versucht Höppi dazu zu bringen sie sperren zu lassen doch da alle von der Rosenheimer Basis Urlaub hatten mussten sie weiter fliegen. Peter und Michael waren inzwischen auch gekommen. Alle saßen da und warteten auf ein Lebenszeichen von Biggi. Jedes Mal wenn das Telefon Klingelte sprangen sie alle auf doch jedes mal wurden sie enttäuscht.
``Da bin ich wieder.´´ Er kam herein und stellte den Fernseher auf den Tisch der Unter dem großen Bild von Biggi stand. Nachdem er ihn angeschlossen hatte legte er sich neben Biggi und begann fernzusehen. Er redete immer wieder mit Biggi ohne das sie ihm antwortete. So verging langsam der erste Tag. Biggi dachte nur an Thomas. Immer und immer wieder vielen ihr die Augen zu doch dann schreckte sie wieder auf. Ihr Magen knurrte doch sie wollte nichts Essen. ``Bitte Thomas hol mich hier raus´´ flüsterte Biggi leise jedoch nicht leise genug. Ruckartig drehte er sich zu ihr um. ``Was hast du gesagt?´´ Biggi sah ihn Hasserfüllt an. ``Ich habe Thomas gebeten mich hier raus zu holen. Weg von dir´´ ``warum machst du das? Ich habe dir doch gesagt das du ihn nicht brauchst. Ich bin jetzt bei dir.´´ ``Ich will aber nicht dich ich will Thomas´´ Biggi wusste das sie ihn Provozierte doch sie wollte ihm klar machen das er so nicht weiter kommen würde und sie wollte ihm klar machen das sie Thomas niemals vergessen würde.´´ Biggi sah wie er schneller zu Atmen begann. ``Ich will dir nicht weh tun aber wenn du mich dazu zwingst. Vielleicht erkennst du dann wohin du gehörst und wer dich liebt.´´ Er holte aus und schlug Biggi. Biggi schloss kurz die Augen. Ihre Wange brannte. Den Kopf hatte sie zur Seite gedreht. Sie spürte etwas warmes was ihr in einem Dünnen rinsall über die Wange lief. Eine kleine Schramme zog sich über ihre rechte Wange. Sein Ring hatte diese wunde verursacht. Als Biggi die Augen wieder öffnete war er schon gegangen.
Endlich, nach 10 Stunden in den denen sie nichts von Biggi gehört hatten fuhr die Polizei mit mehreren Wagen auf den Basishof. Sie wollten von hieraus die Hauptermietlungen im Fall Biggi Schwerin leiten. Eine SOKO Biggi wurde zusammen gestellt die mit Hunden die Gegend um den See absuchten. Hubschrauber suchten aus der Luft. Die Crews konnten nur zu sehen. Sie mussten zu Unfällen Fliegen und die Patienten in die Krankenhäuser Fliegen. Für Biggi war eine Vertretung gekommen. Alle rissen sich zusammen doch es viel ihnen schwer und die Situation war angespannt. Jedes mal wenn sie von einem Einsatz zurück kamen hofften sie auf eine lächelnde Biggi zu treffen doch jedes mal wurden sie enttäuscht.
Die A- Crew kam gerade müde von einem besonders Schweren Einsatz zurück der mehrere Stunden gedauert hatte und bei dem es auch drei Tote gab. Sie stiegen gerade aus dem Heli als Victoria ihnen entgegen kam. ``Habt ihr Biggi?´´ Wollte Thomas sofort wissen. Sie war nun schon seid vier Tagen verschwunden und es fehlte jede Spur. Sie wussten noch nicht einmal wer dahinter steckte. Victorias Gesichts aus Druck machte ihn jedoch stutzig. ``Was ist los?´´ Wollte er eindinglicher wissen. Victoria sah ihn traurig an. ``Meine Kollegen haben im Wald, ein Paar Kilometer vom See entfernt, eine Frauen Leiche gefunden. Das...´´ ``was?´´ Fragte Thomas ungeduldig. ``Ihr Gesicht sieht grauenvoll aus. Von der Größe könnte... es könnte Biggi sein.´´ Ihr kamen die Tränen und sie musste sich echt zusammen reißen. Thomas sackte in sich zusammen. ``Nein, Nein sie ist nicht Tod´´ rief er immer wieder. Tränen liefen ihm über die Wangen. Peter und Michael kämpften ebenfalls mit den tränen. Sie stützten Thomas und brachten ihn in den AR. ``Einer von euch muss sie aber noch Identifizieren. Da kommen wir nicht drum herum´´ sagte Victoria leise. ``Ich mache das´´ sagte Thomas mit fester Stimme. Er wischte sich die tränen weg und stand auf. ``Bist du dir sicher das du das schaffst?´´ Fragte Victoria ihn noch einmal doch Thomas nickte. ``Ich fahre dich´´ Thomas nickte dankbar. Auf die Frage von Michael, ob er ihn begleiten solle, antwortete er dankend mit nein. Höppler sah endlich ein das sie unter diesen umständen nicht weiter arbeiten konnten. Die Leistelle stellte ein Team zusammen das in Rosenheim den Dienst weiter führen sollte.
Thomas stand nun vor der Gerichtsmedizin. Victoria band ihm gerade am Rücken den grünen Kittel zusammen. Er stand vor dem Fenster durch das man in den Obduktionssaal kucken konnte. In gleichmäßigem abstand standen dort Silberne Tische. Auf einigen lagen Leichen die mit weißen Tüchern abgedeckt waren. An zweien arbeiteten Assistenten und der Professor lief herum und half hier und dort. Victoria drückte Thomas arm und klopfte dann an die Scheibe. Thomas sah sie an und versuchte zu lächeln was ihm jedoch nicht gelang. Der Professor kam zu ihnen und öffnete die Tür. Er hatte ebenfalls einen grünen Kittel an. Außerdem noch eine grüne Haube und einen Mundschutz. Diesen Musste Thomas nun auch aufziehen. Als er den Raum betrat schlug ihm ein fieser Geruch entgegen. Er wich einen schritt zurück doch dann Ries er sich zusammen. ``Guten Tag mein Name ist Prof. Baldig. Gerichtsmediziner. Thomas nickte und folgte ihm zu dem hintersten Tisch auf dem er en Körper einer Frau erkennen konnte. Victoria und Thomas stellten sich auf die eine Seite des Tisches. Der Prof. trat auf die andere Seite. ``Das ist kein schöner Anblick. Ich möchte sie nur vor warnen. Sind sie bereit?´´ Thomas atmete tief durch und nickte. Der Prof. hob das Tuch und schlug es zurück so das man das Gesicht sehen konnte. Thomas trat einen schritt zurück und schlug die Hände vors Gesicht. Auch Victoria drehte den Kopf zur Seite und schlugt. Nach dem ersten Schock zwang Thomas sich genauer hin zu sehen was bei dem Anblick kein vergnügen war. Das Gesicht der Frau war mit unzähligen Stichen übersät und somit kaum zu erkennen. Die Haut war weiß, ihre Lippen Blau und am Hals hatte sie glaube Flecke. Die Haare hatte man ihr abrasiert. Es stimmt von der Größe und von der Figur her konnte es Biggi sein. Doch irgendetwas machte sie stutzig. Das war nicht die Frau die er liebte. Das ist nicht Biggi´´ sagte er leise. ``Woran erkenne sie das?´´ Wollte der Prof. wissen. Er wusste wie schwer es für angehörige war einen Toten zu identifizieren aber er musste es genau wissen. ``Ich weiß es. Ich spüre es.´´ ``Es tut mir leid aber das reicht nicht. Haben sie irgendeinen Anhaltspunkt?´´ ``Vielleicht. Kann ich mal ihre Brust sehen?´´ ``Ja natürlich aber warum?´´ ``Biggi hat einen Leberfleck auf dem Brustbein. Ich bin mir ziemlich sicher das diese Frau keines hat.´´ Der Prof. sah ihn an schlug dann jedoch das Tuch soweit zurück das Thomas ihre Brust sehen konnte. ``Sehen sie´´ antwortete er und ging dann zur Tür. Er hielt das hier nicht länger aus. Der Prof. sah ihm etwas verwundert nach doch dann fuhr er mit seiner Arbeit fort. Victoria folgte Thomas der bereits auf dem weg nach draußen war. Vor der Tür holte sie ihn endliche in. Thomas atmete tief durch und holte dann sein Handy heraus. Nachdem er es eingeschaltet hatte rief er auf der Basis an und teilte allen mit das es nicht Biggi war. Alle atmeten erleichtert auf. Auf dem Rückweg sah Victoria immer wieder zu Thomas. ``Warum warst du dir so sicher? Ich meine viel konnte man nicht erkennen´´ ``Ich wusste einfach das dass nicht die Frau ist die ich liebe´´ antwortete Thomas leise. Als er zurück auf die Basis kam nahmen ihn seine Freunde erstmal in den Arm.
Biggi wusste nicht wie lange sie jetzt schon hier war. Er kam und ging immer wieder. In seiner Gegenwart konnte Biggi nicht den Namen Thomas erwähnen ohne Schläge zu bekommen. Sie hatte es noch ein paar mal mit Provokation versucht doch nun hatte sie keine kraft mehr. Sie konnte einfach nicht mehr. Sie dachte die ganze Zeit an Thomas und hoffte ihn jemals wieder zu sehen. Ihre Handgelenke waren schon blutig von den Fesseln und sie hatte Hunger doch sie weigerte sich weiterhin etwas zu Essen. Allein der Gedanke an Thomas gab ihr Kraft durch zu halten doch sie merkte das sie das nicht mehr lange konnte.
``Victoria kommst du mal Bitte´´ bat einer ihrer Kollegen. Victoria stand auf und ging zu ihm. Sie sprachen kurz miteinander und dann kam Victoria zurück in den AR. ``Wir wissen wer sie entführt hat.´´ Gabi, Ralf, Michael, Peter und Thomas sahen sie mit freudiger Erwartung an. ``Ein Zeuge hat sich gemeldet.´´ ``Und warum erst heute? Ich meine sie ist seid einer Woche verschwunden´´ wollte Thomas wissen. ``Dieser Zeuge ist der Inhaber des Resthaurates am See. Er hat am Freitag nachmittag, also letzte Woche, einen Mann gesehen der ein Herz aus Fackeln in den Sand steckte usw. ihr wisst schon. Eine Stunde später ist er jedoch in Urlaub gefahren. Eine Woche London das heißt er hat von den Gescheniesen am Abend nichts mehr mitbekommen. Als er jetzt wieder kam und davon gehört hat hat er sich sofort bei uns gemeldet. Er konnte den Mann sehr genau beschreiben´´ ``Jetzt sag schon´´ bat Gabi sie. ``Euer Ex-Chef Frank Ebelsieder hat Biggi entführt so wie im Moment aussieht zumindest.´´ Thomas schlug sich mit der Flachen Hand vor den Kopf. ``Ja natürlich, das wir da nicht selber drauf gekommen sind. Wisst ihr noch was er gesagt wir ihn das letzte mal gesehen haben?´´ Die anderen sahen ihn fragend an. ``Er hat gesagt >Biggi gehört zu mir und das wird sie auch noch verstehen. Eines Tages wird sie zu mir kommen und ich werde alles dafür tun< ´´ jetzt erinnerten sich auch die anderen. Sie hatten diese Worte nicht ernst genommen. Sofort wurde alles veranlasst um Ebelsieder zu Finden doch er war genau wie Biggi wie vom Erdboden verschlugt. Nach drei Weiteren Tagen hatte die Polizei endlich den Bruder von ihm ausfindig gemacht. Thomas fuhr zusammen mit Michael und Victoria zu ihm. Sie hielt vor einem Schönen Reihenhaus. Nachdem sie geklingelt hatten öffnete ihnen ein junger Mann die Tür. Auf dem Arm hatte er ein Baby. ``Guten Tag. Sind sie Stefan Stein?´´ Fragte Victoria. Der Mann nickte und bad sie herein. Sie gingen durch einen Flur ins Wohnzimmer. Dort legte er das Baby auf eine decke und setzte sich dann zu den drei Besuchern. ``Was kann ich für sie tun?´´ Fragte er freundlich. ``Ihr Bruder Frank Ebelsieder hat vermutlich unsere Kollegin entführt.´´ Sagte Thomas gerade heraus. ``Von der Entführung habe ich gehört aber nicht das es mein Bruder gewesen sein soll´´ antwortete Stefan. ``Ein Zeuge hat ihn am See beobachtet. Wissen sie wo ihr Bruder sein könnte?´´ Wollte Victoria wissen. ``Nein ich habe keine Ahnung. Das heißt Moment vielleicht doch´´ er überlegte Kurz und sah sie dann an. ``Wo haben sie überall gesucht?´´ Wollte er wissen. Victoria sah ihn an und zeigte ihm dann auf einer Landkarte, die erschnell geholt hatte, wo sie überall gesucht hatten. ``Ich weiß doch wo er sein könnte.´´ Stefan sah noch ein mal auf die Karte. ``Hier´´ er deutete auf einen kleinen Ort in der nähe von Schweinfurt. ``Hier hatten unsere Eltern früher mal ein Hotel doch nach ihrem Tod hat es keiner weiter geführt. So weit ich weiß steht es leer.´´ ``Ok danke´´ riefen die drei und liefen raus zum Auto. Stefan stand an der Tür und sah ihnen nach. Auf der Fahrt nach Bad Kissing forderte Victoria Verstärkung an. Thomas aß ungeduldig im Auto. Er hoffte so sehr nach über einer Woche endlich seine Biggi wieder zu sehen.
``Thomas´´ flüsterte Biggi. Sie lag, wie schon so oft in der letzten Woche da und starrte an die deckte. Die Arme taten ihr weh und sie wollte zu Thomas. Ebelsieder war nicht da. Er war am Morgen weg gefahren. Wohin er wollte hatte er nicht gesagt und das wunderte sie den die ganze letzte Woche hatte er ihr immer erzählt was er vorhatte oder wohin er wollte. Sie nickte kurz ein doch Plötzlich hörte sie draußen Autos. Sie versuchte sich auf zu setzten doch sie war schon zu Schwach. Der Gedanke an Thomas durchzuckte sie doch sie schob ihn schnell wieder bei Seite da sie nicht glaubte das man sie jemals finden würde. Langsam vielen ihr die Augen wieder zu. Sie konnte nicht mehr. Sie war am Ende ihrer Kräfte. Immer wieder wurde die Hoffnung zerstört. Wenn sie glaubte ein Auto würde vor dem Haus halten war es entweder Ebelsieder oder das Auto fuhr weiter. So langsam gab sie die Hoffnung auf. Als sie leise schritte hörte erklärte sie sich selber für verrückt und kurz darauf verlor sie das Bewusstsein. Nur Zehn Minuten später betrat Thomas das Haus. Die Polizisten verteilten sich auf dem Gelände und gingen hinter Thomas ins Haus. Als Thomas all die Bilder sah und die Vielen Rosen hielt er den Atem an. Panik überkam ihn. ``Biggi´´ schrie er obwohl Victoria ihn gebeten hatte leise und vorsichtig zu sein. Thomas rannte nun von einem Zimmer ins nächste und überall zeigte sich ihm das gleiche Bild. Überall Bilder von Biggi. Entweder mit oder ohne Ebelsieder und überall die Rosen. Thomas wurde langsam Wahnsinnig. Immer wieder rief er Biggis Namen doch sie konnte ihn nicht hören. Endlich erreichte er das Zimmer in dem Biggi lag. In der Tür blieb er wie angewurzelt stehen. ``Nein, Nein bitte nicht´´ flüsterte er als er Biggi leblos da liegen sah. Er rannte zu ihr und drehte sie um. In ihrem Gesicht waren mehrere wunden. Sie waren nicht sehr groß doch durch das getrocknete Blut sahen sie schlimmer aus. Biggis Gesicht hatte an Farne verloren und sie hatte tiefe Augenringe. ``Michael... Michael komm schnell´´ brüllte Thomas und kurz darauf betrat Michael das Zimmer. Auch er musste bei Biggis Anblick erst mal schlucken doch er riss sich zusammen. Ein Polizist meldete Victoria das niemand sonst im Haus sei. Diese kam nun zu Thomas, Michael und Biggi. Sie reagierte genau wie die anderen beiden. ``Ist sie... Tod?´´ Fragte sie zögernd und kam langsam näher. ``Nein sie lebt´´ antwortete Michael. Alle drei atmeten erleichtert auf. Thomas suchte etwas um ihre fesseln durch zu schneiden. Nachdem er ein Messer gefunden hatte und sie frei war hob er sie hoch und trug sie nach draußen. Ein Notarzt wagen wartete bereits. Die Presse wurde von der Polizei zurück gehalten. Plötzlich tauchte Ebelsieder auf. ``Was willst du den hier? Biggi gehört zu mir´´ schrie er. Zwei Polizisten hielten ihn von Biggi und Thomas fern. Thomas ging zu dem Rettungswagen und legte Biggi auf die Trage. ``Warum muss der m8ir immer in die Quere kommen? Ich Liebe Biggi und sonst keiner. Du kannst sie gar nicht so lieben wie ich es kann.´´ Thomas achtete nicht auf ihn. Nachdem er eingestiegen war fuhr der Krankenwagen los in Richtung Krankenhaus. Ebelsieder wurde von Victoria fest genommen. Er würde sich vor Gericht wegen Entführung verantworten müssen.
Nach ein paar Untersuchungen im Krankenhaus konnte man Thomas sagen das sie nicht vergewaltigt wurde. Thomas atmete erleichtert auf. Als Biggi in ihrem Zimmer war setzte er sich zu ihr ans Bett. Er blieb dort so lange sitzen bis sie aufwachte. ``Thomas´´ rief Biggi. ``Ja ich bin ja bei dir keine Angst es ist alles vorbei´´ sagte er leise und streichelte ihre Hand. Als Biggi ihn erkannte beruhigte sie sich. Eine Woche später ging es ihr schon wieder richtig gut. Thomas saß mal wieder bei ihr als ihr noch etwas einfiel. ``Kannst du mir morgen die kleine Kiste, die auf meinem Schreibtisch steht, mitbringen?´´ Thomas nickte. ``Danke. Aber nicht rein kucken.´´ Ermahnte sie ihn grinsend. Am nächsten Morgen kam Thomas noch vor seiner Schicht vorbei. ``Guten Morgen mein Schatz. Hier ist die Kiste´´ ``Guten Morgen´´ die beiden Küssten sich zärtlich. Nach zwei weitern Küssen öffnete Biggi die Kiste und nahm den Brief mit den Fotos heraus. ``Das´´ sie gab ihm die Bilder. ``Ist deine Tochter Jasmin´´
Ende Teil 2
Fortsetzung folgt....
Copyright 2004: Mareike