Das Klassentreffen

oder

ewige Feindschaft

Es war ein sonniger Freitagnachmittag in St Johann, die A- Crew befand sich auf der Basis und wartete auf die Kollegen der B- Crew, da Dienstwechseln nicht mehr weit entfernt war. Peter und Mark saßen Berichte schreibend beim Tisch während Thomas im Hangar stand und mit Max Wuzler *wienerisch Tischfußball* spielte. Nach einer viertel Stunde war deren Spiel zu Ende und sie gingen auch in den Aufenthaltsraum, wo Mark und Peter gerade zu streiten begannen. "Sag wer soll dieses lesen können?" Meinte Peter nun zu Mark da dessen Schrift die reinste Sauklaue war. "Willst du mir etwa sagen, dass deine Schrift schöner ist?" Fragte Mark Peter herausfordernd. "Schau dir einmal einen Bericht der B- Crew an, die sind schön geschrieben!" Ging Peter nicht auf die Frage von Mark ein. "Tja Peter, nur keine Antwort auf Fragen geben!" Meinte nun Thomas. "Und außerdem, natürlich sind die Berichte der B- Crew schöner, oder hast du Enrico jemals einen Einsatzbericht schreiben sehen?" Fragte Mark Peter nun. "Nein eigentlich nicht, aber die B- Crew habe ich überhaupt noch nie Einsatzberichte schreiben gesehen, habt ihr sie schon einmal gesehen?" Stellte Peter nun fest.

"Nein!" Sagten Thomas und Max. "Und du, hast du sie …?" Fragten nun die drei Mark. "Ja die B- Crew schreibt sie nämlich zu Hause, zumindest Gina und die Berichte kann man wirklich lesen!" Sagte Mark. "Dann wissen wir wer die Berichte zum Schreiben bekommt!" Meinte nun Peter. "Die Antwort von ihr kann ich mir denken, sie beginnt mit n, hat vier Buchstaben und endet mit n." Meinte Mark nun darauf, als eine blonde rund 1, 75 große Frau den Aufenthaltsraum betrat, es war Karin die keine gute Laune haben zu schien. "Morgen!" Sagten die Männer doch bekamen von ihr keine Antwort. "Was ist mit der los?" Fragte nun Peter die Runde, doch bekam nur Achseln schütteln zu Antwort. Nach 10 Minuten kam Karin aus der Garderobe und ging in die Küche, um sich ein Glas Wasser zu holen. "Morgen!" Sagten die Männer nochmals als Karin wieder vor ihnen war. "Morgen!" Murrte nun Karin. "Sag was ist dir über die Leber gelaufen?" Fragte nun Max. "Ein Klassentreffen!" Sagte Karin und nahm einen Schluck von ihrem Wasser. "Na und ist doch nicht so schlimm, ich mein du siehst deine alten Freunde, das ist doch schön!" Meinte Mark nun. "Meine Feindin aber auch!" Fügte Karin nun hinzu. "Du hattest Feinde kaum zu glauben, aber zahl es ihr heim!" Sagte nun Thomas. "Eher bin ich wieder ihr Lustobjekt!" "Man wie heißt diese Frau eigentlich?" Fragte nun Max mit Peter. "Genau wie heißt sie?" Fragte nun auch Mark, als der Rest der B- Crew kam. "Regina … und zum Teufel sollte sie gehen!" Sagte Karin fluchend. "Wohin soll ich?" Fragte nun Gina. "Sag fühlst du dich immer angesprochen!" Meinten nun Thomas und Peter. "Pardon mein richtiger Vorname ist Regina, da wird man sich wohl angesprochen fühlen dürfen, oder?" Meinte Gina nun. "Dann schon, aber mach dir nichts draus Karin, vielleicht hat sie sich ja auch geändert?" Meinte nun Max. "Sicher, dann bin ich der Kaiser von China!" Sagte Karin schnippisch. "Um was geht es eigentlich?" Fragte nun Enrico. "Um ein Klassentreffen, zu dem Karin nicht gehen mag!" Sagten Thomas und Max. "Oh, na ja du musst ihr ja nicht zuhören wenn sie dich wieder niedermacht, aber vielleicht gelingt dir ja ein Gegenschlag!" Meinte nun Enrico. "Ich sehe Gegenschläge nicht als Lösung, vielleicht hat sie sich ja wirklich geändert, wer weiß." "Gina bei dieser Frau ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr gering, wenn nicht einmal vorhanden, also brauche ich mir keine Hoffnungen machen, sondern einen Plan wie ich diesen Abend, welcher schon in 2 Tagen ist, durchstehe?" "Karin, Menschen können sich ändern, ich schlage nämlich mich als Beispiel sogar vor, ich war immer bei den beliebten und habe den Rest fertiggemacht!" Sagte Gina nun ehrlich in die Runde. "Das tust du aber teilweise noch immer!" Meinte nun Mark frech grinsend. "Verräter, aber nur bei dir!" Meinte Gina nun ebenfalls frech grinsend. "So schlimm wie die, kannst du nie gewesen sein!" Meinte Karin nun.

Der Tag verlief ruhig. Am Abend im Hause Aigner/ Harland.

"Hast du dir schon den Brief durchgelesen, welcher heute für dich gekommen ist?" Fragte Mark Gina während er sich ins Bett gelegt hatte. "Nein, aber danke fürs Erinnern!" Sagte Gina und holte sich ihn noch schnell, sie las ihn sich sorgfältig durch und legte sich danach zu Mark ins Bett. "Und, was steht drin?" Fragte Mark. "Ach nichts Wichtiges!" Sagte Gina und deckte sich zu. "Wirklich nicht?" "Wirklich nicht und jetzt las uns schlafen, wir sind müde!" Sagte Gina. "OK, du solltest es aber bald Höppi sagen, dass du …!" Meinte Mark nun. "Werde ich schon machen, doch die anderen wissen ja auch nichts davon, außerdem drei Monate habe ich noch, bis ich in Karenz muss!" Sagte Gina und schloss nun die Augen. "Stimmt!" Sagte Mark und schloss die Augen nun auch.

Am nächsten Tag hatte Gina Frühschicht und musste früh aufstehen, als sie zur Basis kam war Karin schon da. "Hallo!" Sagte Karin zu Gina. "Hallo!" Gab ihr Gina zurück und ging zu dem Tisch an welchem ihre Kollegin saß und setzte sich zu ihr, als Enrico kam. "Morgen die Damen!" Sagte er mit einem breiten Lächeln am Mund. "Was ist denn los, du wirkst so, wie soll ich es sagen, so glücklich!" Sagte Karin zu ihren Kollegen. "Was sollte sein, ihr seht nur so lustig aus bzw. verschlafen!" Sagte Enrico, da die beiden aussahen wie 7 Tage Regenwetter. "Typisch Mann!" Sagten die beiden Frauen und schüttelten den Kopf. Der Dienst verlief sehr stressig, sie hatten Einsätze bis zum Umfallen und das in der Früh, doch gegen Mittag kam endlich die Rettung des Tages namens A- Crew. "Ihr seht ziemlich geschafft aus!" Meinte Peter mit Thomas im Chor zum B- Team. "Wir hatten 2 Herzinfarkte, 4 Sportunfälle und 3 Autounfälle!" Sagte nun Enrico. "Arme Kollegen, dann nichts wie nach Hause mit euch!" Sagten die Männer als Karin, Gina und Enrico gingen, nach Hause fuhren und sich dort ins Bett verfrachteten.

Die A- Crew hatte einen relativ ruhigen Dienst, da sie keinen Einsatz hatten, dafür die B- Crew bis zum Umfallen, so fuhren sie nach einer bequemen Schicht nach Hause.

Zu Hause im Hause Thaler/ Wächter.

"Du hast aber wirklich eine Abneigung gegen dieses Treffen, Karin!" Sagten Lisa und Laura zu Karin die vorm Kleiderkasten stand. "Habe ich eh, ich leugne es ja nicht!" "Warum gehst du dann und suchst dir jetzt schon dein Gewand?" Fragte Laura. "Weil ich meine beste Freundin schon lange nicht mehr gesehen habe und sie dort wieder sehe und warum ich hier stehe, als "hässliches Entlein" möchte ich nicht schon wieder bezeichnet werden, so habe ich jetzt genug Zeit schöne Sachen herauszusuchen." Sagte Karin und hatte ein schönes schwarzes Kleid gefunden. "Also mit diesem kannst du nichts falsch machen!" Meinte nun Lisabreit grinsend. "Da hat sie nicht Unrecht, wir dachten es wäre nur ein Klassentreffen oder willst du einen deiner ehemaligen Klassenkameraden aufreisen!" Kicherte nun auch Laura. "Nein will ich nicht, doch es ist schön, schlicht und ich werde nicht als "hässliches Entlein" da gestellt!" Meinte Karin. "Das sicher nicht!" Sagten die beiden Geschwister als Thomas nun ins Haus kam und zu den Ladies ins Zimmer von Karin ging. "Ich dachte dir liegt nichts daran?" Meinte Thomas, als er das Kleid in Karins Armen sah. "Tut es auch nicht ich will halt nur schön sein", sagte Karin und verabschiedete sich aufs Klo. "Hat sie das euch auch gesagt?" Fragte Thomas seine Töchter. "Ja, doch wir glauben eher, sie denkt schon an den Rachezug an ihrer ehemaligen Schulkameradin", sagten nun Lisa und Laura. "Oh, man sagt zwar Rache ist süß, doch so süß!" Sagte Thomas. "Karin sieht wirklich nur Hass in dieser Person, aber nicht unser Problem!" Sagte Lisa und ging mit ihrer Schwester in deren Zimmer, als Karin wieder vom WC kam. "Karin übertreib nicht, du brauchst kein Minikleid anziehen, wo man schon fast alles sieht, nur um dich bei dieser Regina zurechen, komm natürlich du bist nicht dumm, du bist sogar sehr intelligent und nur wegen ihr verstellst du jetzt dein inneres ich, Karin sei normal geh natürlich hin, du wirst ihr noch zeigen können wo der Pfeffer wägst, dass weiß ich!" Sagte Thomas und nahm Karin in seine Arme. "Du hast Recht das sich verstecken bringt nichts!" Sagte Karin nun und ging mit Thomas in die Küche da beide Hunger hatten.

Der restliche Tag verging und der Tag kam nun immer näher.

Am nächsten Morgen war Karin in der Früh unausstehlich wie auch den restlichen Tag, bis der Abend kam und sie sich auf den Weg machte.

"Sag, was machst du?" Fragte Mark Gina, welche bei sich und ihm zu Hause beim Kleiderschrank stand. "Ich muss jetzt dann weg und suche was Schönes zum Anziehen!" Sagte Gina. "Wohin denn?" Fragte Mark skeptisch. "Du brauchst keine Angst haben, ich gehe schon nicht fremd, ich gehe auf ein Klassentreffen", sagte Gina und hatte gerade das perfekte zum Anziehen gefunden. "Lustig Karin hat ja heute auch ihr Treffen!" Meinte Mark und griff Gina an ihren Bauch, der schon etwas Rundlich war. "Ist wirklich komisch, aber egal ich gehe zwar auch mit einem Widerwillen hin, doch ich gehe auch!" Sagte Gina nun und ging sich umziehen. Nach 30 Minuten war sie fertig und machte sich nun auf den Weg zu ihrem Klassentreffen, war es dasselbe wie das von Karin, war sie diese Regina, die Karin ab Gott hasste, sie wusste es nicht und fuhr einfach zu diesem hin.

Zur selben Zeit in einem gemieteten Lokal von Salzburg.

Karin kam gerade bei dem Ort an, an welchem das Treffen war und ging in das Lokal. Sie betrat es als sie auf einmal eine Hand am Rücken spürte. "Kathi!" Sagte sie und nahm ihre Freundin in die Arme. "Gut siehst du aus!" Sagte Kathi nun zu Karin. "Danke, du siehst aber auch nicht schlecht aus!" Sagte Karin nun und ging mit Kathi zu einem Tisch und bestellte sich mit ihr etwas zu trinken. "Jetzt erzähl aber einmal, was machst du so, hast du eine Familie?" Fragte Kathi Karin. "Ich bin Notärztin auf einer Basis von Medicopter. Nein, eine Familie habe ich leider nicht obwohl ich sie mir oft wünschen würde und du?" Fragte Karin als Kathi zu erzählen begann. Sie saßen mittlerweile schon über 20 Minuten so da, als nun die Clique ihrer Erzfeindin sie erblickten und zu ihr gingen. "Karin schön das du da bist", logen die 6 Frauen Karin an. "Geh bitte, erzählt keine Märchen, ihr findet es dumm das ich da bin und ich das ihr da seid, also wenn ihr mich ärgern wollt, dann wartet bis Regina da ist und versucht es dann nochmals, doch heute schlage ich zurück, könnt ihr schon einmal ausrichten", sagte Karin als die 6 wieder gingen. "Und jetzt dann mach dasselbe bei Regina, dann bist du heute die Gewinnerin!" Meinte Kathi nun. "Hatte ich eh vor, sag ist sie eigentlich schon da?" Fragte Karin Kathi. "Nein, nur ihre Anhänger aber die wird sicher noch kommen", meinte Kathi, als Regina wirklich kam. "Na bitte wer sagt es denn, da ist sie", sagte nun Kathi zu Karin, da diese mit dem Rücken zu Regina saß. "Wie sieht sie aus?" Fragte Karin nun ihre Freundin. "Zugenommen hat sie, aber das nicht gerade wenig, man hat die einen kleines Bäuchlein, aber sie kann sich noch immer gut anziehen, doch das sie Single sein muss sieht man ihr schon an!" Sagte Kathi. "Regina nicht ausgemergelt, die Vorstellung alleine ist schon lustig und passt schon zu ihrer heutigen Niederlage." "Na dann mach schon, schlag es ihr jetzt heim!" Sagte Kathi nun. "Später, sie ist sicher nicht die Erste die geht." Meinte Karin und nahm einen Schluck von ihrem Getränk. "Regina", sagten nun die Freunde von Karins "Erzfeindin" zu Regina. "Hallo", sagte Regina darauf. "Gut siehst du aus", meinte nun die beste Freundin von ihr Maria. "Danke, du siehst aber auch nicht schlecht aus!" Meinte nun Regina zu Maria und den anderen. Sie standen nun schon seid mehr als einer halben Stunde da und Regina, war noch nicht auf die Idee gekommen Karin wie in den alten Zeiten fertig zumachen. "Sag hast du eigentlich einen Freund?" Fragte nun Maria Regina, als dieses Karin gehört hatte und sich in ihr nun der Hass der Jugend spiegelte, jetzt genau jetzt könne sie es ihrer Rivalin heimzahlen, sie stand auf und ging auf Regina, Maria und die anderen Freunden von den beiden zu. "Ich …!" Begann Regina die Frage von Maria zu beantworten, doch da unterbrach sie Karin. "Du kannst doch keinen Freund haben, ich mein so wie du aussiehst …!" Begann Karin zu erzählen, als Regina Karin auch bekannt unter Gina, ihre Kollegin und Freundin erkannte. "Karin", sagte Gina nun. "Was ist, es ist ja nur die Wahrheit du warst einmal richtig dünn und schau dich jetzt an du bist rundlicher geworden …!" "Man sieht ja, dass du in die Frustlinie gehst da du keinen Freund hast, musst halt arbeiten gehen und kannst nicht auf der faulen Haut liegen!" Kam nun von Kathi. "So Schluss, mir reicht es, ich habe Erstens: einen Freund, mit dem ich sogar verlobt bing, Zweitens: ich verstehe das du eine Aggression gegen mich hast, aber du merkst ja nicht einmal das ich mich geändert habe, obwohl du mich jeden Tag siehst, und Drittens: zum Glück muss ich noch drei Monate mit dir arbeiten, doch da kann ich auch mit Thomas reden, um in die A- Crew zu wechseln, da ich schwanger bin und nicht mir einen Frustbauch anesse. So ich hoffe jetzt habe ich alles gesagt und ich wünsche jedem hier, einen schönen Abend!" Sagte Gina und ging nun gefolgt von Maria. "Was meint die mit Thomas und A- Crew?" Fragte nun Kathi Karin. "Das ist meine Kollegin von der ich dir erzählt habe, sie ist mit dem Notarzt der A- Crew verlobt und ich sage noch sie hat keinen Freund, bin ich wirklich zu dumm, nicht Gina in Regina zusehen sondern nur die Frau die ich hasse, aber eigentlich doch mag, da sie sich geändert hat!" Sagte Karin nun. "Ich versteh dich nicht, da sagst du hasst sie und magst sie aber doch!" Meinte Kathi nur darauf. "Ich muss zu ihr." Sagte Karin nun mit Tränen in den Augen und rannte ebenfalls zum Ausgang.

Vor dem Lokal.

"Regina, warte doch mal!" Schrie nun Maria zu ihrer Freundin. "Was ist denn?" Fragte Gina Maria. "Nimm Karin nicht ernst, wir freuen uns für dich und natürlich deinem Verlobten …!" "Wie soll ich sie nicht ernst nehmen, ich arbeite mit ihr zusammen, sie ist meine unmittelbare Kollegin und sogar meine einzige!" Sagte Gina und hatte nun auch ein paar Tränen in den Augen. "Komm ich bring dich noch zu deinem Auto", meinte nun Maria und ging mit Regina zum Auto, von ihrer Freundin. "Ich mein ich weiß, dass ich Karin gerne fertiggemacht habe aber, dass sie mich nicht in ihrer gehassten Person sieht, versteh ich nicht!" Sagte Gina nun und stand mit ihrer Freundin. "Da wären wir, fahre vorsichtig OK!" Sagte Maria während Gina sich ins Auto setzte. "Versprochen!" Gab Regina ihr zur Antwort und fuhr los. Nun ging Maria wieder ins Lokal und begegnete dabei Karin. "Maria, wo ist Regina?" Fragte Karin. "Nicht mehr da, das siehst du ja!" Meinte Maria und ging weiter. "Weißt du wohin sie gefahren ist?" "Selbst wenn, ich würde es dir nicht sagen, du hast super Arbeit geleistet!" Meinte Maria nun weiters und ging nun ins Lokal. "Super gemacht, Karin!" Sagte nun Karin zu sich selbst, mit noch mehr Tränen im Gesicht. Karin ging nicht mehr ins Restaurant zurück, sie wollte einfach alleine sein so fuhr sie zu sich nach Hause!!!

Gina war mittlerweile schon fast zu Hause angekommen, sie parkte gerade ihren Wagen und stieg nun aus ihm aus, sie ging nun zum Einganstor des Hauses und sperrte die Tür auf. "Gina!" Schrie nun eine Männerstimme. "Ja", sagte sie und ging ins Wohnzimmer wo der Mann saß. "Was ist denn mit dir los?" Fragte der Mann nun Gina. "Karin, sie war die Karin mit der ich in die Schule ging, sie hat es mir heute Abend richtig gezeigt und lächerlich gemacht!" Sagte Gina und begann zu weinen. "Komm her!" Sagte Mark und nahm sie in die Arme als Gina auf einmal begann Blut zu verlieren. "Gina!" Sagte Mark und merkte, dass Gina blutete und über Schmerzen klagte. "Leg dich!" Sagte Mark legte Gina aufs Sofa und rannte zum Telefon, nach nicht einmal einer Minute war er mit dem Telefonat fertig und rannte wieder ins Wohnzimmer. "Gina tief durchatmen, die Rettung ist unterwegs." Sagte Mark immer wieder bis die Rettung nach 5 Minuten kam, sie brachten Gina in den Rettungswagen und fuhren so schnell sie konnten mit ihr ins Krankenhaus.

Zur selben Zeit bei Karin.

Karin fuhr gerade mit dem Auto die Einfahrt hinauf, als ihr Auto stand, stieg sie aus und betrat das Haus aber ohne Thomas und die Mädels zu grüßen, sondern um so schnell wie es ging in ihr Zimmer zu flüchten. "Karin!" Schrieen nun drei Stimmen aus dem Wohnzimmer, doch Karin gab keine Antwort sondern ging nur in ihr Zimmer.

Nach einer Stunde im Krankenhaus.

"Was ist mit ihr?" Fragte Mark nun den Arzt, welcher bei Gina war. "Sie hat das Kind verloren, wir haben ihr ein Beruhigungsmittel gegeben, sie können zu ihr!" Sagte der Arzt und verschwand. Mark liefen Tränen zu Boden, er war traurig da seine Gina schon mal ein Kind verloren hatte und jetzt durften sie schon wieder einen Verlust verkraften. Mark wischte sich nun die Tränen aus seinem Gesicht und ging in das Zimmer.

"Na mein Schatz wie geht es dir?" Fragte er Gina nun im Zimmer. "Miserabel oder ein bisschen besser als Scheiße!" Sagte Gina mit Tränen in den Augen. "Maus, wir werden einmal Kinder haben, das verspreche ich dir!" "Wie denn, ich verliere sie ja andauernd?" Sagte Gina nun. "Gina komm!" Sagte Mark und nahm sie nun in seine Arme. "Du bleibst über Nacht hier, Morgen kannst du hinaus, aber jetzt bleibst du da!" Sagte Mark, da er mit einer Schwester bevor er hineinging geredet hatte, wie lange Gina bleiben müsse. "Ich will aber nicht!" "Gina!" Sagte Mark und sah ihr tief in die Augen. "OK", sagte Gina nun. Mark blieb noch eine Stunde doch dann musste er gehen.

Während er nach Hause fuhr rief er noch Thomas an, ob er mit ihm kurz reden könne, Thomas sagte nicht nein, so trafen sie sich in einem kleinen Lokal in Salzburg.

"Mark du wolltest reden?" Sagte Thomas nun. "Ja ich wollte dich bitten Ginas Dienst morgen zu übernehmen!" Sagte Mark. "Warum denn oder hast du mit ihr etwas vor, das sie nichts weiß?" "Nein, Gina war schwanger …!" "Wieso war?" Fragte Thomas. "Sie hat das Kind schon wieder verloren, doch diese Mal auf Grund einer Aufregung, sie war aber schon im 4 Monat also hat sie sich ziemlich über was aufgeregt!" Sagte Mark. "Was ist denn passiert?" "Gina hatte genauso wie Karin Klassentreffen und eine "Feindin" von ihr wollte sich an ihr rächen und hat sie bis zum Boden blamiert." "Nett diese Frau!" Sagte Thomas. "Karin war diese Frau und Gina ist diese Regina von der sie uns erzählt hat!" "Ojee!" Sagte Thomas. "Sicher übernehme ich, überhaupt kein Problem, wie geht es ihr eigentlich?" Fragte Thomas. "Der Arzt hat ihr ein Beruhigungsmittel gegeben, sie kann aber Morgen wieder hinaus!" Sagte Mark. "Klingt nicht gut!" Sagte Thomas. "Ist es sicher auch nicht, aber ich fahre jetzt einmal nach Hause ich rede Morgen mit Höppi!!!" Sagte Mark als sich die Wege der beiden wieder trennten.

Am nächsten Morgen auf der Basis von Medicopter.

Thomas betrat nun den Aufenthaltsraum und verschwand in die Küche um einen Kaffee zu kochen. Nach einigen Minuten trafen nun Karin und Enrico ein.

"Wo ist Gina?" Fragte Karin als sie den Aufenthaltsraum betrat. "Nicht da!" Sagte Thomas. "Was soll das heißen?" Fragte die Ärztin unhöfflich. "Das sie nicht da ist!" Sagte Enrico nun. "Und wo ist sie?" "Keine Ahnung!" Log Thomas nun seine Kollegin an. "Und was machst du da, sag bloß du weißt es nicht!" Sagte die Ärztin provoziert. "Das weiß ich ja", sagte Thomas frech grinsend. "Ach habt mich doch gern!" Schrie nun die Ärztin wütend. "Haben wir ja!" Schrieen nun die beiden Männer als Karin den Aufenthaltsraum verließ und geradewegs in Mark rannte. "Sagt sind hier alle jetzt zu dumm …!" Regte sich Karin auf. "Wenn du meinst." Sagte Mark ernst. "Mark … wo ist Gina?" Fragte die Ärztin nun freundlicher. "Wie wäre es mit irgendwo?" Sagte Mark darauf ernst als Höppi kam. "Herr Harland, sie können gleich ins Büro", sagte Höppler und verschwand kurz aufs WC. "Heute sagt mir ja keiner etwas!" Sagte nun Karin und rannte verzweifelt zur Salzach und weinte. "Wie geht es ihr?" Fragte nun Thomas Mark leise. "Sie ist nervlich am Ende, der Arzt hat gesagt sie hat die ganze Nacht nichts geschlafen …!" Gab ihn Mark zur Antwort. "Tut mir so leid, für euch!" Sagte Thomas als Mark ins Büro verschwand. "So bin wieder da, jetzt klären sie mich einmal auf warum Herr Wächter heute für Frau Aigner einspringt!" "Frau Aigner wurde gestern Abend ins Krankenhaus gebracht sie … sie …!" "Was hatte sie?" "Eine Fehlgeburt, mit andern Worten sie hat ein Kind verloren!" Sagte Mark und hatte Tränen in den Augen. "Das tut mir leid. Wie geht es ihr?" "Nicht sehr gut, sie kommt aber heute aus dem Krankenhaus!" Sagte Mark. "Richten sie ihr gute Besserung aus, ich werde sehen was sich machen lässt sie kann jederzeit wenn sie will wieder arbeiten!" Sagte Höppi nun. "Danke Herr Höppler!" Sagte Mark und verließ das Büro. "Also was ist jetzt mit Gina wirklich?" Fragte nun auch Enrico, da Karin noch immer weinend bei der Salzach saß. "Gina wurde gestern ins Krankenhaus gebracht!" "Wieso?" "Sie war schwanger, sie hat gestern das Kind verloren", sagte Mark merkte aber nicht, dass Karin nun in der Tür stand. "Das wollte ich nicht, Mark es tut mir leid!" Sagte nun Karin, doch Mark gab ihr keine Antwort sondern ging. "Richte ihr eine gute Besserung aus!" Schrie nun Enrico Mark nach, Mark nickte ihm noch darauf und war verschwunden. "Ich wollte das wirklich nicht, dass müsst ihr mir glauben?" Sagte Karin wieder weinend. "Was ist eigentlich passiert?" Fragte Enrico nun. "Ich hatte gestern dieses Klassentreffen, letztens haben wir uns ja auch gewundert warum Gina bei Regina reagiert hat, sie war die Regina die mit mir in der Schule war, ich habe sie dort als Rache von damals, ich habe sie nicht erkannt, etwas niedergemacht." Begann Karin weinend zu erzählen. "Ojee!" Sagte nun Enrico. "Jetzt liegt sie im Krankenhaus, da weil wollte ich das gar nicht!" Sagte Karin nun mit noch mehr Tränen im Gesicht und ließ sich in einen Stuhl fallen.

Mark war auf den Weg zu seiner Gina ins Krankenhaus, nach einer halben Stunde Fahrt kam er bei ihr im Krankenhaus an.

"Hallo mein Engel!" Sagte er und gab Gina einen Kuss. "Hallo!" Sagte sie leise und stand auf. "Können wir gehen?" Fragte Gina Mark. "Ja!" Sagte Mark und fuhr mit Gina nach Hause. Gina machte während der ganzen Fahrt nicht einmal den Mund auf, kein einziges Mal, sie war nur in Gedanken vertieft, sie hatte schon wieder ein Kind verloren und ihre beste Freundin.

Als die beiden zu Hause ankamen ging Gina gleich ins Schlafzimmer und legte sich ins Bett und weinte. Sie hatte sich schon so mit Mark auf das Kind gefreut und jetzt war es wieder tot.

Gina hielt das noch vor zwei Tagen davor gemachte Ultraschallbild in ihren Händen und vergrub sich in ihr Kopfkissen, als Mark 10 Minuten später in das Zimmer kam.

"Kann ich irgendetwas für dich tun", fragte er seine Gina, welche noch immer ihren Kopf im Kissen vergraben hatte. "Nein!" "Wirklich nicht?" Fragte Mark fürsorglich, im eindringlichen Ton und hob dabei ihren Kopf so, dass sie ihn ansah. "Wirklich nicht!" Sagte Gina. "Ich war heute bei Höppler!" Begann Mark zu erzählen. "Er hat gesagt du sollst dich gut erholen und ihm einfach sagen, wenn du wieder arbeiten willst?" "Ich bin nicht krank, ich geh ab Morgen wieder arbeiten!" Sagte Gina ernst und stand auf. "Gina, jetzt denk doch einmal nach, dass bringt doch nichts!" Sagte Mark nun. "Für dich, ich brauche Ablenkung und keine Bemitleidung, ich gehe ab Morgen wieder arbeiten und ich fahre dann mit, mit dir zur Basis, um mit Höppler zu reden!" Sagte Gina. "Gina, sei vernünftig!" "Was ist Vernunft für dich? Was???" Schrie nun Gina und ging die Treppen abwärts. "Nachgedachte Handlungen und nichts unüberlegtes, Gina du hast gestern ein Kind verloren und du tust jetzt so als wäre nichts passiert!" "Wieso??? Es wird ja nur zum Alltag das ich unsere Kinder verliere, ich mache eben normal weiter, da ich gerade deswegen nicht will, dass ich mich in etwas Stürze!!!" Sagte Gina als Mark nun wieder vor ihr stand. "Es bringt ja eh nichts, dir etwas zu erklären!" "Bringst du mich wenigstens zu Basis, oder soll ich alleine fahren?" Fragte Gina nun. "Nein, ich bring dich!" Sagte er nun als Gina ins Schlafzimmer verschwand und sich umzog.

Nach einer Stunde.

"Gina hast du es dann bald geschafft, ich muss dann nämlich los!" Schrie Mark nun ins Bad. "Komm schon!" Schrie Gina zurück und kam in einer dunklen Jeans und einem schwarzen Spagettihemd zu Mark hinunter. "Wir können fahren!" Sagte sie als Mark von seiner Uniform die Jacke holte und Gina holte ihre schwarze Jacke und sie fuhren Richtung Basis.

Auf der Basis.

Die B- Crew war noch immer auf der Basis und wartet auf die Kollegen der A- Crew, Karin war den ganzen Dienst still gewesen, sie hatte nicht mehr als nötig geredet, bis auf das als Mark da war.

"Bald ist Dienstwechsel, man freue ich mich schon drauf!!!" Sagte Enrico nun. "Schwärme nicht so, ich habe Doppelschicht!" Regte sich Thomas auf. "Hast du nicht, ich fliege deinen Dienst!" Sagte Gina nun, die mit Mark in den Aufenthaltsraum kam. "Gina!" Sagten nun alle vor allem Karin und Thomas, doch Mark schüttelte Richtung Thomas nur die Schultern. "Ist Höppler da?" "Büro!" Sagten nun alle als Gina ins Büro von ihm ging. "War das gerade wirklich Gina, oder spinne ich?" Fragte nun Thomas. "War sie nicht im Krankenhaus, die hat sich aber wieder schnell bei Sinnen, wenn ich an das letzte Mal denke!" Sagte nun Enrico. "Ich muss mit ihr reden!" Sagte nun Karin, ohne die anderen zu beachten. "Karin das tust du nicht, zumindest noch nicht, sie scheint nur stark zu sein, sie ist am Ende, sie flüchtet sich nur in Arbeit", sagte Mark nun zu ihr. "Aber … aber ich wollte das ja gar nicht!" "So hart es klingt, dass interessiert sie derzeit wenig …!" Sagte Mark nun. "Aber das ist doch … ich mein … sie will jetzt schon wieder arbeiten?" Sagte Thomas. "Ich weiß, ich finde es auch nicht gut, sie sollte wenigstens eine Woche Pause machen, doch will man ihr das sagen, spricht man eine Wand an!" "Sie sucht Ablenkung, sie hat es glaube ich noch nicht einmal richtig realisiert, ich mein sie hat es schon einmal verloren …!" Sagte nun Enrico. "Eben, es mag jetzt hart von mir klingen, doch genau deswegen sollte sie jetzt eine Woche oder so weg von allen!" Sagte Mark. "Und ich bin Schuld … ich bin so ein Idiot!" Sagte Karin nun. "Karin eines steht fest, ihr müsst miteinander reden!" Sagten nun die drei Männer als Höppler mit Gina kam. "Herr Wächter, Frau Aigner würde gerne bis auf weiteres in ihrem Team arbeiten könnten sie derzeit für sie ins B- Team wechseln?" Fragte Höppler. "Ja kein Problem!" Sagte Thomas als Höppi wieder verschwand, Gina in die Umkleide ging und Max kam. "Ich glaube ich gehe dann einmal!" Meinte nun Enrico, der sich dachte, bevor die Luft noch dicker wird, geht er genau zu Dienstschluss, somit jetzt. "Ich glaube ich schließe mich an!" Sagte nun auch Thomas und ging ebenfalls. "Bevor wir gleich Sauerstoff brauchen, gehe ich auch!" Sagte nun Karin, die einen Streit zwischen ihr und Gina vermeiden wollte, so ging sie nun auch. "Was ist denn hier los, dass sich alle verdrücken?" Fragte nun Max, der von dem passierten noch nichts wusste, doch die nur mehr zwei im Aufenthaltsraum Anwesenden sahen es auch nicht der Mühe wert, Max einzuweihen und blieben stumm. 60 Minuten später.

"Hat die sich in der Garderobe eingesperrt?" Fragte nun Peter Mark. "Keine Ahnung!" Sagte Mark, als Max kam. "Ich weiß nicht ist Gina krank oder arbeitet sie gerne, vorher hat sie den Heli gecheckt, dann hat sie den Hangar aufgeräumt, die Ersatzteilliste geschrieben und jetzt ist sie beim Reparieren am Helikopter!" Sagte Max nun. "Nein, aber sie hat ein Kind verloren!" Sagte nun Peter ernst. "Schon wieder!" Sagte nun Max verwundert. "Ja, ich werde mit ihr reden!" Sagte nun Mark und stand auf und ging kurz zum Fenster. "Harte Schale weicher Kern!" Sagte nun Peter und stellte sich zu Mark ans Fenster. "Zu harte Schale!" Schnaufte Mark und ging Richtung Helikopter.

Beim Medicopter.

Gina stand auf einer Leiter von welcher sie gerade abwärts kletterte und sich in auf die Kufe setzte, als Mark kam, doch sie ihn nicht sah. Mark sah sie nun weinend auf der Kufe sitzen und schlich sich von hinten an. "Kann ich dir helfen?" Fragte nun Mark und setzte sich neben sie. "Wie denn?" Weißte ihn Gina unhöfflich ab. "Weiß nicht, alle hier machen sich Sorgen!" "Um mich, warum denn, mir geht es gut, es braucht sich also niemand Sorgen machen!" Gina verdrückte ihre weiteren Tränen und sah Mark ernst an. "Tun sie aber und am meisten ich …!" "Mir geht es gut, lass mich nur in Ruhe!" Schrie sie ihn nun an. Mark war verletzt und ging nun wieder in die Basis.

"Und?" Fragten Peter und Max, die Mark vom Fenster aus beobachtet hatten und sahen wie nun die Sonne unter ging. "Sie will nicht, man ich liebe sie und sie weißt alles nur ab!" Sagte nun Mark und begann zu weinen. "Wir verstehen dich, aber wie du es gesagt hast, harte Schale weicher Kern, Mark das wird!" Ermutigte Peter nun seinen Kollegen. "Genau und bevor sie sich zu Tode arbeitet werde ich ihr jetzt helfen und versuchen mit ihr zu reden!" Ermutigte Max nun auch Mark. "Viel Glück!" Meinte Mark doch nur darauf, als Max ging.

"Kann ich dir helfen, beim Reparieren?" "Wenn du willst!" Max hätte sie eigentlich nachdem was Mark erzählt hatte eine Abweisung vermutet, doch freute er sich nun, dass sie ihn nicht weggeschickt hatte.

25 Minuten später.

"So fertig sa ma!" Keuchte Max nach schwerer Knochenarbeit und setzte sich mit Gina auf die Kufe. Mittlerweile war es schon dunkel geworden und die Beleuchtung um die Basis schaltete sich gerade ein. "Geh so schwer war das doch gar nicht!" Lächelte Gina leicht um die Laune die sie wirklich hatte vor dem Urgestein von Medicopter zu verstecken. "Du bist ja noch jung, ich bin ja der Alte auf der Basis", verteidigte sich Max mit einem Lächeln, doch er wusste das ihm Gina nur etwas Vorspielte. "Gina ich versteh dich und es tut mir Leid für dich!" Sagte Max und nahm Gina fürsorglich in seine Arme. "Schon gut, ich muss damit leben, doch derzeit fällt es mir etwas schwer!" Die junge Pilotin konnte Max sehr gut leiden, er war wie ein Vater für sie, so erzählte sie ihm auch ihre Gedanken und weinte dabei. "Ach komm Gina!" Sagte er nun danach und schloss sie wieder in seine Arme. "Irgendwie wird es kalt?" "Finde ich auch lass uns hinein gehen!" Der Mechaniker nahm die junge Pilotin an der Hand und ging mit ihr zur Basis.

In der Basis.

"Die beiden sind schon ziemlich lange da draußen!" Erkannte nun Peter, doch der Notarzt war geistig abwesend. "Herr Doktor, hören sie mich?" Fragte nun Peter seinen Kumpel und rüttelte ihn. "Ja … was … hast du was gesagt?" "Ja, das Max und Gina schon lange draußen sind!" Plötzlich kamen in den Aufenthaltsraum Gina und Max. "Da seid ihr ja, wir dachten schon wir müssen eine Vermisstenanzeige aufgeben?" Spaßte nun Peter, damit die Stimmung besser wurde, da Max und Gina sich zwar nicht stritten, doch Peter weitere Anspannungen vermeiden wollte. "Wenn du meinst!" Antwortete Gina ohne Lächeln und ging auf den Tisch welcher im Aufenthaltsraum stand zu und setzte sich auf einen Stuhl.

Der Dienst verlief ruhig, aber auch sehr stumm unter Mark, Peter und Gina, da Max nach einer weiteren Stunde ging.

3 Tage später

Gina stand gerade in der Küche, bei sich und Mark zu Hause, die beiden hatten sich schon seit drei Tage nur mehr angeschwiegen. Mark machte es zwar auch sehr zu schaffen, dass Gina schon wieder ein Kind verloren hatte und das vor 4 Tagen, doch noch mehr zu schaffen machte ihm das Anschweigen zwischen ihm und Gina.

"Scheiße!" Sagte Gina der nun die Teekanne zu Boden flog und sie sich dabei hinein schnitt. Sie ging zum Ersthilfeschrank im Bad und holte sich ein Pflaster, doch davor desinfizierte sie die Wunde. Danach ging sie zum Abstellraum holte den Staubsauger und den Bordwisch und verschwand wieder in die Küche. Mark hatte den Knall gehört, den die Kanne ausgelöst hatte und ist sofort aus dem Bett gesprungen um nach dem rechten zu sehen. "Was ist passiert?" Fragte er nun verwirrt. "Mir ist die Kanne zu Boden geflogen, tut mir leid, dass ich dich aufgeweckt habe!" "Schon gut, hast du dich dabei verletzt?" "Nur geschnitten habe mir aber ein Pflaster auf die Wunde geben!" Erklärte sie ihm und kehrte die Scherben weg. "Lass nur, ich mach das!" Mark nahm Gina den Bordwisch aus der Hand, kehrte die Scherben darauf, schmiss sie in den Müll und saugte dann drüber, nun waren auch die kleinsten Splitter entfernt. "Danke!" Sagte Gina nun und holte statt Tee einen Orangensaft. "Wofür!" Sagte Mark und setzte Gina sich auf seinem Schoß. "Wollen wir das Schweigen nicht durchbrechen?" Mark sah sie mit einem Dackelblick an und hoffte das sie derselben Meinung war wie er. "An mir soll es nicht liegen!" Gina stand nun auf von Marks Schoß und stellte sich zur Küchentheke. "Gina …!" "Was ist?" Gina starrte Mark verständnislos an. "Gina anschweigen bringt nichts, sicher es ist schwer das ganze nochmals durchzumachen aber stürze dich in nichts, ich liebe dich, dass weißt du und wir schaffen das, dass weißt du auch …!" Mark sah ihr eindringlich in die Augen, er hatte ein paar Tränen in den Augen die er versuchte zu verstecken doch es nicht schaffte. "Du weißt ja gar nicht wie es sich anfühlt … Leben in sich zu haben … und von einem auf den anderen Tag dieses Leben zu verlieren … es bricht einem das Herz …!" Stockte Gina weinend. "Ach komm her, wir schaffen das, ich habe mich ja auch schon so darauf gefreut, doch wir müssen es gemeinsam durchstehen … gemeinsam schaffen wir das. Gina ich liebe dich!" Mark begann nun auch zu weinen und nahm Gina in seine Arme, nun weinten beide, sie füllten mit ihren Tränen ganze Bäche wenn nicht sogar die Donau, doch beiden fiel es schwer. "Ich dich auch!" Sagte Gina in Marks Armen zu ihrem Freund.

Karin hatte Schuldgefühle, sie dachte sich nur, wenn sie der Hass nur nicht blind gemacht hätte, hätte sie Gina in Regina gesehen und mit ihr versucht ein vernünftiges Gespräch über damals zu führen, stattdessen hatte sie es geschafft, dass Gina ihr Kind verloren hat, sie wollte es doch gar nicht, sie wollte es wirklich nicht doch sie konnte es nicht mehr ändern.

Am Nachmittag auf der Basis, die A- Crew hatte gerade Dienst und wartete auf die Kollegen der B- Crew.

Peter saß in einer Ecke und schrieb Einsatzberichte, Mark saß in der anderen und schrieb Medikamentenlisten, Gina stand mit Max beim Heli und checkte ihn für die B- Crew.

"So also da ist alles OK, Gina!" Max ging nach seiner Feststellung zu Gina. "Bei mir auch, also Thomas kann mit ruhigem Gefühl in den Heli steigen!" Sagte Gina nun und ging mit dem Mechaniker in die Basis.

Im Aufenthaltsraum.

"Sag einmal, was steht da?" Peter fragte dies seinen Kollegen wie immer. "Wie da, du fragst irgendwie immer beim selben Wort, es heißt Einsatzort!" "Dann schreib es irgendwann vielleicht einmal schöner, dann muss ich dich auch nicht immer fragen." Gab Peter Mark zu Belehrung. "Wieso lerne du doch einmal lesen!" Warf Mark nun Peter vor, doch die beiden merkten nicht wie Gina und Max in der Tür standen. "Wie wäre es wenn Mark schreiben lernt und du das Lesen, dann könntet ihr auch, wenn ihr die Freude besessen würdet, aufhören mit der dummen Streiterei!" Versuchte Gina nun den Streit der beiden Mediziner zu beenden. "OK!" Sagten nun die Männer und sahen Gina an, als die B- Crew kam.

Mit einem "hallo", begrüßten die Kollegen die der A- Crew und setzten sich zu ihnen. "Ich geh dann einmal!" Meinte nun Gina, da sie nun Dienstschluss hatte und noch duschen gehen wollte. Somit ging sie ins Bad der Basis und duschte sich nun.

10 Minuten später

"Na ja ich werde dann auch einmal gehen, um lesen zu lernen!" Sagte nun Peter und war verschwunden. "Und ich werde warten!!!" Sagte Mark und legte die Medikamentenliste ins Büro von Höppler. "Ich geh mich umziehen!" Sagte nun Enrico. "Ich schließe mich meinem Kollegen an … Enrico warte!" Schrie Thomas und rannte Enrico in die Garderobe nach. "Rennen jetzt alle vor mir weg!" Karin kamen leicht die Tränen, sie wollte es ja wirklich nicht, doch seit dem das mit Gina passiert war, redete keiner mehr mit ihr sondern flüchteten nur mehr. "Ich renne nicht, ich gehe höchstens!" Gina stellte sich nun in den Türrahmen und wartete auf Mark. "Gina fahr du schon einmal vor, ich brauche noch etwas!" Gina gab daraufhin Mark einen Kuss und ging. "Ich renne nicht davon!" Sagte nun Mark zu Karin. "Ach tu nicht so … du würdest es aber am liebsten tun!" Sagte Karin weinend. "Irgendwie schon, doch irgendwie auch nicht … Salzach?" "Salzach!" Sagte Karin und ging nun mit ihrem Kollegen zur Salzach.

"Ich will doch nur mit ihr reden, doch sie nicht mit mir?" Karin schoss einen Stein in die Salzach. "Sie will mit niemand reden, ein Wunder wenn sie es mit mir tut!" Mark warf nun auch einen Stein in die Salzach. "Man kann sich überhaupt glücklich schätzen wenn sie überhaupt ein Wort mit jemand wechselt." "Ihr werdet euch wieder versöhnen, dass weiß ich, Gina liegt ja auch sehr viel an eurer Freundschaft …!" "Meinst du?" "Ich würde es sonst nicht sagen, Karin alles wird wieder und ihr werdet euch wieder verstehen!" Sagte Mark. "Mich wundert, dass du mit mir redest?" "Wieso auch nicht … sicher ich bin auch sehr traurig das sie es verloren hat, doch das Leben muss weitergehen, man kann nicht ewig an etwas Herumhacken … ewig nicht!" "Danke!" Karin und Mark gingen nun in Richtung Basis, doch vor dem Gebäude spalteten sich ihre Wege, die eine ging ins Haus, der andere zu seinem Wagen und fuhr nach Hause.

Es vergingen weitere 11Tage in denen sich nicht viel änderte, Karin wollte mit Gina reden, doch Gina nicht mit ihr und die anderen zogen sich bis auf Mark aus der Affäre, in dem sie mit schwiegen.

Es war kein schöner Tag auf der Basis von Medicopter in St. Johann, die A- Crew hatte nur mehr zwei Stunden Schicht sehnte sich aber schon nach Dienstschluss.

Mit Gina konnte man wieder etwas besser reden, da es nun schon zwei Wochen her ist, dass sie es verloren hatte, dennoch machte ihr nun das Zusammenbrechen einer Freundschaft zu schaffen, nämlich die zwischen Karin und ihr.

Auf der Basis.

"Man noch zwei Stunden!" Stöhnte Peter, da die A- Crew nun vom 6 Einsatz zurückkam. "Ich brauche einen Kaffee." Schnaufte nun Mark und holte sich eine Tasse, voll heißer Brühe.

Die zwei Stunden vergingen wie im Flug, nun war es soweit und der Dienstwechsel stand bevor.

"Eure Rettung ist gekommen!" Spaßten nun Thomas und Enrico, kamen in den Aufenthaltsraum, doch verabschiedeten sich gleich in die Garderobe. "Der Untergang auch!" Meinte nun Gina, als Karin kam und Höppler auch. "Dr. Thaler, Dr. Harland, darf ich sie an die Medikamentenlisten erinnern?" Sagte Höppi nun. "Aber ich habe sie ihnen doch erst vor 11 Tagen auf den Tisch gelegt!" "Tja Herr Harland, es gibt immer etwas zu tun, ich erwarte die Listen bis Morgen", meinte Höppi und war schon verschwunden. "Ich habe ja gesagt, der Untergang auch!" Gina stand nun auf und ging in die Küche als die Männer wieder kamen. "Was wollte Höppler denn?" Fragten nun Thomas und Enrico. "Arbeit verschaffen!" Stöhnten Karin und Mark darauf. "Wer schreibt sie?" Karin fragte ihren Kollegen. "Ich mache Überstunden!" Stöhnte nun Mark. "OK!" Sagte Karin und verschwand nun auch in die Garderobe um sich umzuziehen. "Ich helfe dir!" Bereiterklärte sich nun Gina. "Danke!" Mark gab Gina einen Kuss. "Na dann viel Spaß." Thomas und Enrico gaben nun jeweils eine Hand an eine der beiden Schultern der beiden. "Dann lass uns loslegen lange möchte ich auch nicht bleiben!!!" Gina holte nun die Listen und warf sie auf den Tisch, nun begannen die beiden zu arbeiten.

Mittlerweile waren einige Stunden vergangen und Mitternacht rückte immer näher, dennoch kamen Mark und Gina bei den Listen zu keinem Ende. Die B- Crew hatte mittlerweile schon mehr als 3 Einsätze und war auch schon dem entsprechend erschöpft.

Nun war Mitternacht erreicht und die B- Crew kam auf die Sekunde genau zurück von einem Einsatz.

"Man ich brauche ein Bett!" Jammerte Thomas auf den Weg in den Aufenthaltsraum. "Wir können dir leider keines geben", meinten die Kollegen der B- Crew zu dem Piloten. "Danke! Ihr seid noch immer da?" Wunderte sich nun Thomas da Gina und Mark noch immer im Aufenthaltsraum saßen. "Wir wären auch lieber im Bett." Stöhnte Gina und nahm noch einen Schluck von ihrem mittlerweile 3 Kaffee. "Gibt es auch noch einen für uns?" Fragten die B- Crew die beiden der A- Crew, da sie auch einen Kaffee brauchten. "Ja in der Küche!" Mark deutete zur Küche, als Thomas in die Küche ging und mit drei vollen Kaffeetassen nun wieder kam.

"Rettungsleitstelle an Medicopter 117, Unfall in einem Wald bei Filzmoos, GPS- Koordinaten 5632 Nord zu 4578 Ost, können sie übernehmen?"

"Medicopter an Rettungsleitstelle, haben verstanden und übernehmen!" Schrie Gina ins Standfunkgerät, welches am Schreibtisch im Aufenthaltsraum stand. "Wer bitte ist um Mitternacht in einem Wald!" Stöhnte Enrico und rannte mit seinem Kollegen zum Helikopter.

Nachdem alle drinnen waren flog Thomas nun zum Einsatzort.

Nach 20 Minuten im Heli.

"Könnt ihr irgendetwas sehen?" Thomas sah seine Kollegen fragend an, da er niemanden sah. "Es ist finster, wie soll man da in einem Wald hineinsehen." Meckerte nun Enrico. "Ich kann die Suchscheinwerfer einschalten, vielleicht bringen uns die etwas weiter!" "Tu das!" Gaben ihm die Mediziner zur Antwort.

Sie suchten mittlerweile schon seid einer Stunde nach dem Verletzten, doch sie fanden ihn nicht, als Karin auf einmal etwas was aussah wie ein Mensch erblickte. Thomas sah es nun auch und landete, da er ein Feld neben der Unfallstelle hatte, doch plötzlich begann eine Schlechtwetterfront Salzburg einzunehmen und schickte Regen, Blitze, Donners und Windböen in Übermaßen zu Boden. "Man muss es gerade jetzt einen Wetterumschwung geben!" Beschwerte sich der Pilot und stieg nun mit seinen Kollegen aus dem Helikopter.

Karin und Enrico rannten trotz des Regens zu dem Verletzten.

"Mein Name ist Karin Thaler können sie mich hören?" Karin griff nach den Puls, spürte aber nichts, dann zog sie dem Mann die Augenlieder hoch, diese zeigten aber auch keine Regungen, somit konnte sie nur mehr den Tod feststellen. "Karin an Thomas, wir brauchen die Trage nicht, Patient tot!" Karin tat es leid, dass sie nicht für ihn tun konnten und Enrico war auch etwas Traurig, doch sie mussten damit leben. Nun rannten sie zu Thomas, welcher gerade den Tod des Patienten der Rettungsleitstelle mitgeteilt hatte. "So wir können los." Der Pilot schloss nun seine Tür und sie flogen wieder los.

Auf der Basis.

"Schön langsam mache ich mir Sorgen um die drei!" Mark sah seine Freundin an, die auch nicht wusste wo sie waren. "Soll ich sie anfunken?" "Versuch es einmal?" "Basis an Medicopter, bitte kommen!" Funkte Gina nun. "Hier Basis, hört ihr uns?" "Hallo Gina, seid ihr noch immer da???" "Ja, wo seid ihr?" "Wir befinden uns auf dem Rückflug kann aber länger dauern, ein Unwetter ist nämlich über uns gekommen." "Nicht nur bei euch hier ist es auch nicht windstill und trocken, flieg vorsichtig!" "Versprochen Mama?" "Lass den Scheiß Thomas, ich steh nicht auf Scherze!"

"Thomas pass auf, der Regen wird immer stärker und der Wind auch!" Schrieen nun Karin und Enrico. "Ich merke es!" Thomas versuchte irgendwie die Maschine ruhig zu halten. "Ich verliere die Kontrolle!" Schrie nun Thomas der den Heli nicht mehr halten konnte. "Thomas gegensteuern, du musst gegensteuern!" Gina sah Mark geschockt an, da sie noch im Funkverkehr mit dem Heli waren und Gina nun versuchte Thomas zu helfen. "Ich kann nicht er lässt sich nicht halten!" "Kannst du irgendwo landen?" "Nein, weit und breit nur Wald!" "Scheiße … die Kontrolle, ich habe vollständig die Kontrolle verloren!" Schrie Thomas nun weiters panisch. "Thomas fliegst du mit Autopilot?" "Nein manuell!" Rief Thomas empört. "Ich kann dir auch nicht helfen, versuch es aber weiter das Baby wieder stabil zu bekommen!" "Thomas … pass auf …!" Schrie nun Enrico im Heli, als der Heli schon abgestürzt war. "Thomas … Thomas hörst du mich!" Schrie nun Gina ins Funkgerät. "Mark an Thomas, melde dich!" Mark und Gina waren geschockt, sie konnten ihre Kollegen nicht mehr erreichen, sie wussten auch nicht was mit ihnen war, doch sie wussten eines sie müssen ihnen helfen.

"Was wollen wir tun, um zwei Uhr einen Ersatzhelikopter auftreiben ist illusorisch!" Sagte Mark nun aufgebracht. "Ja schon … Moment, im Hangar, da steht doch der Helikopter, welcher heute in den 100 Stundencheck soll, wir können den nehmen!" "Du bist ein Genie … los lass uns zum Heli rennen!" Mark packte sich die Notfalltaschen und rannte nun mit Gina zu diesem Heli, welcher aber im Hangar stand. "Wir müssen ihn auf das Startfeld schieben!" Sagte Gina und öffnete das Hangartor, nun schoben sie und Mark was das Zeug hielt, nach 20 Minuten hatten sie es geschafft und Gina stieg beim Pilotensitz ein. "Wir müssen Tanken sonst kommen wir nicht mehr weit!" Erkannte nun Gina, als Mark schon mit dem Kerosinschlauch gerannt kam und Gina begann den Heli aufzutanken. "So fertig, gut das Wetter wird wieder besser", sagte Gina etwas erleichtert und stieg nun wieder in den Heli zusammen mit Mark und flog mit ihm los, um das B- Team zu suchen.

Nach 20 Minuten an der Unfallstelle.

Den Helikopter hatte es am Boden geschmettert, Enrico hatte es aus dem Helikopter geschmissen, dennoch kam er nun zu Bewusstsein. Er schaute sich um und erkannte nun Thomas im Frack des Helis liegen. "Thomas … Thomas, hörst du mich?" Enrico klapste seinem Kumpel an die Wangen, als er nun aufwachte. "Hast du Schmerzen?" Enrico sah seinen Kollegen fragend an. "Ja mein Bein und mein Rücken!" "Dein Bein ist gebrochen und deine Rippen vermutlich geprellt …!" "Wo ist Karin?" "Keine Ahnung?" Enrico sah sich nun um und suchte nach seiner Kollegin, die er nach 5 Minuten suchen auf einem Baumstamm liegen sah. "Karin … Karin, hörst du mich?" Karin rührte sich aber kein bisschen. Thomas hatte es nun geschafft sich aus dem Heli zu befreien und robbte zu Enrico, welcher bei Karin war. "Was ist mit ihr?" Fragte der Pilot nun den Sani. "Keine Ahnung, sie hat auf jeden Fall etliche Brüche und Blutungen und eine Gehirnerschütterung … ich weiß es aber nicht!!!" Enrico und Thomas kamen ein paar Tränen. "Hast du versucht die Rettungsleitstelle zu erreichen?" Fragte Enrico Thomas. "Nein …!" Nun sahen die Männer bedrückt zur Erde.

Im Helikopter.

"Da waren ihre Einsatzkoordinaten!" Sagte nun Gina im Helikopter, als Mark den Feldstecher holte und schaute in die Umgebung. "Kannst du irgendwo etwas sehen?" "Nein, du?" Stellte Mark als Frage zurück. "Nein, leider auch nicht, aber die Flugsicherung meldet wieder eine Schlechtwetterfront!" "Wir müssen aber weitersuchen, dass sind wir Karin, Thomas und Enrico schuldig!" "Thomas und Enrico!" Sagte Gina kalt. "Jetzt hör endlich auf, sie haben es alle drei verdient!!!" Schrie Mark nun. "Ich habe gute Ohren!!! Sie scheinen hier aber schon weg gewesen zu sein!" Stellte Gina trocken fest. "Wie würdest du zurück zur Basis fliegen von da?" "Ich nicht über den Weg den wir hergenommen haben!" "Dann flieg diesen Weg, den du nehmen würdest vielleicht hat Thomas den auch genommen!" "Vielleicht, ein Versuch wäre es wert!" Gina steuerte nun wieder Richtung Basis.

10 Minuten später.

"Siehst du etwas?" Mark sah Gina an. "Nein nichts … Mark das Wetter wird wieder immer schlechter!" Machte Gina nun Mark aufmerksam. "Wir dürfen aber nicht aufgeben!" "Das habe ich auch nicht gesagt!" Sagte Gina empört zu Mark.

Wieder beim Unfallort.

"Karin … sie hat keinen Puls mehr … wo bleibt Hilfe, die müssen uns doch suchen?!" Schrie nun Enrico. "Sie suchen uns sicher schon!" Versuchte Thomas Enrico zu beruhigen der gerade dabei war Karin eine Herzdruckmassage zu machen. "Karin … bleib da … bleib bei uns." Schrie Enrico panisch als er Karin wieder hatte. "Ich hab sie wieder!" Sagte er erleichtert und umarmte Thomas.

1 Stunde später im Helikopter.

"Man dieser Scheiß Regen!" Schimpfte Gina, da es wieder wie aus allen Bächen regnete. "Gina da unten auf elf Uhr!!!" Schrie nun Mark. "Ich sehe es … da Enrico." Sagte Gina die ihren Kollegen erblickt hatte. "Kannst du irgendwo landen?" "Hier nicht, aber circa hundert Meter weiter ist eine Lichtung, auf der kann ich hinuntergehen, dann müssen wir aber laufen." "Mach das." Meinte Mark nun als Gina zu der Lichtung flog.

"Bleibt da … ihr könnt doch nicht einfach abhauen!" Schrie Enrico nun entsetzt über seine Kollegen. "Die fliegen sicher nicht weg, da hinten ist eine Lichtung da landen sie sicher, bei dem Regen können sie die Winde nicht benutzen." Versuchte Thomas Enrico zu beruhigen. "Ich hoffe du hast Recht, lange hält es Karin nicht mehr aus ohne Arzt!!!"

Gina landete nun auf der Lichtung und sprang mit Mark so schnell sie konnte aus dem Heli.

Sie holten noch die Trage, welche Mark hielt und rannten in den Wald.

"Da vorne, ich kann Enrico wieder sehen und Thomas auch!" Schrie Gina nun, passte aber kurz nicht auf und flog über einen Stein. "Scheiße!" "Warte ich helfe dir", sagte Mark und legte die Trage zur Seite. "Nein geht schon, ich komm gleich nach … ist ja nur auf geschunden mein Knie … jetzt renn schon ich nehme die Trage ab jetzt, du die Taschen!" "OK!" Sagte Mark nahm die Taschen seiner Liebsten ab und rannte weiter. 2 Minuten später kam er endlich bei Enrico Thomas und Karin an. "Wo ist Gina?" Fragte nun Enrico und nahm Mark die Taschen ab. "Bin schon da!" Sagte Gina nun mit Blut an den Händen, Füßen und Gatsch von oben bis unten an ihrem Körper. "Enrico leg mir einen Zugang …." "OK!" "Sie muss so schnell wie möglich in den Heli, meinst du, du kannst mir helfen die Trage durch den Wald zum Heli zu bekommen?" "Ich denke schon!" Versicherte ihm Enrico, während Mark nun nach Thomas sah.

"Du hast ein gebrochenes Bein und Prellungen an den Rippen, Gina wird dir helfen." "So bei drei machen wir uns auf den Weg zum Heli, dort sehe ich mir dann dich an, Gina." "Mach das." Sagte Gina biss die Zähne zusammen und half Thomas auf während Mark und Enrico die Trage mit Karin nahmen. Nach 10 Minuten kamen sie beim Heli an, Karin wurde in den Heli verfrachtet und Thomas auch erst zum Schluss stiegen die letzten drei ein. "Du hast dir einige kleinere Steine in den Fuß und in die Hand gerammt, ich kann sie aber jetzt nicht entfernen dazu sind sie wieder zu groß, meinst du, du kannst fliegen, es geht um jede Minute?" Fragte Mark Gina noch vor dem Abflug. "Ja!" Sagte die Pilotin kurz und preziöse. Danach saßen sie alle im Heli und Gina flog ab, sie flog mit Vollgas in die Klinik, in welcher ein Ärzteteam Karin übernahm, die während des Fluges einmal reanimiert werden musste, dass andere Thomas, wieder ein anderes Enrico zu einer Untersuchung und das letzte Gina, da diese mittlerweile schon ein angeschwollenes Bein hatte, durch die Steine in ihrem Fuß.

Mark durfte mit seiner Gina nicht mit, so weckte er um 4 Uhr in der Früh die gesamte noch nicht anwesende Medicopter Familie auf, welche sie auch sofort auf den Weg ins Krankenhaus machten.

Nach einer halben Stunde kam die ersten beiden, der nun vier Verletzten es waren Enrico und Thomas. Thomas bekam einen Gips am rechten Fuß und eine Rollstuhl da er geprellte Rippen hatte und somit auch schwer mit Krücken hätten gehen können. Enrico hatte zum Glück nichts abbekommen und war kerngesund.

"Ein Rollstuhl steht dir richtig gut Thomas", meinten Mark und Enrico nun. "Hahaha, wisst ihr schon was von Karin?" "Nein, wird operiert, die anderen sollten aber bald da sein." Meinte Mark. "Und Gina?" "Beim Steine entfernen." Sagte Mark kurz darauf.

Eine halbe Stunde später befanden sich nun alle im Krankenhaus, doch von Karin wusste noch immer niemand etwas.

"Meinst du, wird sie es schaffen?" Fragte nun Peter seinen Kollegen Mark. "Ich denke schon, sagen kann ich aber nichts." Sagte Mark, als er Gina kommen sah. "Na meine Maus, wie geht es dir?" Fragte er nun fürsorglich und setzte sie auf seinem Schoß. "Wie soll es mir gehen, wenn Ärzte nähen und Steine entfernen, mein Bein geschwollen ist …!" Meckerte Gina als Mark sie still küsste. "Erpressung!" Sagte sie ernst. "Na ja Gina, wer nicht laufen kann und es schafft Steine in den Fuß zu rammen, muss mit den Konsequenzen leben!" Lachte Thomas. "Als wäre mir in der letzten Zeit nichts anderes passiert?" Sagte Gina ernst zu ihrem Kollegen.

Es vergingen zwei weitere Stunden in denen sie alle noch immer wartend da saßen, um eine Info über Karins Zustand zubekommen, den sie nun bekamen da sich die Tür öffnete.

"Frau Thaler, geht es den Umständen entsprechend, sie hat die OP überstanden, wird aber für die nächsten Tage im Krankenhaus leben!" "Dürfen wir zu ihr?" Platzte nun Thomas hervor. "Es darf nur einer zur ihr!" "Und wer, sollen wir uns jetzt die Köpfe einschlagen?" Spaßte Peter. "Also mit mir braucht ihr schon einmal nicht zu rechen, also seid ihr nur mehr zu 7!" Zog sich Gina nun aus der Affäre. "Frau Thaler hat einen Wunsch geäußert, also wer zu ihr kommen sollte …" "Wen wünscht sie sich denn?" Kam es nun von allen, außer Gina.

"Eine gewisse Frau Aigner!" "Dann richten sie der werten Frau Thaler aus, sie soll sich jemand anderen wünschen, aber mich nicht!" Meinte Gina nun überfreundlich zu dem Arzt.

"Gina … versuche mit ihr zu reden, ihr könnt nicht ewig auf einander sauer sein." Fuhr sie nun Thomas an. "Ich will nicht …!" "Gina, bitte, sie wünscht es sich wirklich, Gina!" Ermahnte sie nun Enrico, als alle Dackelblicke aufzogen. "Nein, nein und … eure Blicke sind so dumm, aber ich geh, aber nicht länger als 1 maximal 2 Minuten!" Sagte Gina, als sie von Arzt die Zimmernummer bekam und in das Zimmer ging.

"Gina schön das du gekommen bist, ich …!" Sagte Karin nun in dem Zimmer. "Was willst du, Karin?" "Es tut mir leid, ich wollte es nicht, ich hätte mit dir auch normal reden können, aber nein, ich muss wieder meinen Sturschädel durchsetzten. Ich wollte es nicht und ich kann es nicht mehr gut machen, aber ich kann dich bitten, mit mir wieder Frieden zu schließen!" "Bitten kann man, aber ob ich will ist die andere Frage?" "Gina bitte …!" "Ich weiß ich war kein Engel, aber ich war damals in der Pubertät und bin jetzt reif genug im Denken, aber das warst du in diesem Augenblick nicht …!" "Deswegen entschuldige ich mich ja, ich hätte mit dir reden sollen, alleine und kein Theater aufführen vor deinen Freunden …!" "Das wäre besser gewesen, also gut, Frieden aber nicht mehr, die Betonung liegt auf nicht mehr!" Sagte Gina nun, als sie von Karin umarmt wurde, doch sich losriss und ging.

Am Gang des Spitals.

"Und!" Fragten alle. "Wir haben Frieden geschlossen, nicht mehr und nicht weniger!" Gina sah die Runde ernst an. "Wenigstens etwas!" Murmelten nun alle, als alle zum Heliport gingen und zur Basis flogen.

Sie bekamen für eine Woche frei, damit Höppi einen Ersatz für Karin finden konnte, was er auch noch am selben Tag gefunden hatte.

Am nächsten Tag im Hause Aigner/Harland.

"Mark kann ich mit dir reden?" Fragte Gina Mark eindringlich nach dem Frühstück. "Immer doch, was gibt es denn?" "Mark ich will einen Neubeginn machen …!" "Du willst weg von mir?" Fragte er den Tränen nahe. "Nein, weg aus Salzburg, Salzburg ist kein guter Abschnitt meines Lebens bis jetzt gewesen, ich denke ich nein ich weiß, es wäre besser wenn wir beide woanders neu beginnen würden?" "Stimmt Salzburg war auch kein schöner Abschnitt meines Lebens und wohin wollen wir?" "Ich habe ein schönes Haus in Baden bei Wien gefunden, ich denke es ist weit genug entfernt von Salzburg und Stellen für uns beide hätte ich auch schon gefunden!" "Als was denn?" Fragte Mark nun neugierig. "Du könntest Leiter der chirurgischen Abteilung Baden werden und ich würde bei der Rettungsstaffel des ÖAMTC in Wiener Neustadt arbeiten, sie brauchen nur mehr die Zusage?" "Du hast dich schon länger damit beschäftigt, oder?" "Ja, noch am selben Tag, als ich das Kind verloren habe, dass Haus wäre auch für uns bezugsfrei, wir müssten nur überall unsere Unterschriften setzten dann wäre der erste Schritt für ein neues Leben getan." "Ich bin dabei, lass uns gleich alles erledigen!" Beschloss Mark und sie gaben überall ihre OK`s und erzählten Höppi auch ihr Vorhaben, dieser war nicht so begeistert, konnte es aber verstehen.

Mark und Gina wollten schon in einer Woche übersiedeln, sie hatten schon alles nach Baden bringen lassen, gegen Ende der Woche, jetzt mussten nur mehr sie ins das fertigeingerichtete Haus kommen.

Karin war nach einer Woche Krankenhaus wieder fit und durfte arbeiten gehen, es solle ihr erster Arbeitstag werden, doch was sie nicht wusste war, dass Mark und Gina heute Salzburg für immer verlassen würden.

Auf der Basis.

"Ihr werdet uns fehlen!" Sagte nun Thomas mit seinen Töchtern im Chor. "Ihr uns auch!" Gaben Mark und Gina nun zu. "Warum bleibt ihr dann nicht?" Fragte nun Enrico. "Weil wir neu beginnen wollen, hier ging etliches nicht gut, sehr viel um genau zu sein!" Sagte Gina. "Aber es ging doch auch vieles gut!" Wähnte nun Peter ein. "Ja schon, doch zu wenig, seid uns nicht böse", meinte nun Mark. "Das sind wir nicht!!!" Kam nun von allen. "Dann machen wir es kurz und schmerzlos!" Sagte nun Gina. "Schmerzlos geht nichts mehr!" Sagten alle. "Tschau Max!" Sagte nun das Liebespaar zeitgleich. "Ihr werdet mir fehlen, macht es gut." Sagte Max und hatte Tränen in den Augen, genauso wie die anderen. "Wir euch doch auch!" Versicherte ihn nun Gina. Nach 20 Minuten endete die Verabschiedung mit Höppi, der den beiden viel Glück wünschte und hoffte, wie die anderen, von ihnen trotzdem weiterhin etwas zu hören. Nun wollten die beiden zum Auto gehen, als Karin auf die Basis kam. "Was ist hier los?" Wollte sie wissen. "Mark und Gina fahren …!" Sagte Lisa nun. "Für immer!" Fügte nun ihre Schwester dazu. "Aber warum und wohin!" Wollte die Notärztin nun wissen. "Es ist uns ins Salzburg viel an Negatives widerfahren, wir wollen von neu beginnen und einfach weg, wohin weiß niemand außer wir!!!" Sagte Gina, als Karin Tränen kamen. "Ich werde euch vermissen, ganz besonders dich … Gina!" Stotterte Karin nun mit Tränen. "Wir sind nicht aus der Welt!" Sagte nun Mark. "Aber nicht mehr in unserer", sagten nun Max, Peter, Thomas, Enrico, Lisa, Laura, Karin und sogar Höppler.

"Ach kommt her!" Sagten die beiden nun und nahmen alle in die Arme sogar Höppler und Karin. "Jetzt müssen wir aber …!" Sagte Gina und sah in die traurigen Gesichter, welche ihr und Mark nun zum Auto folgten. "Tschüß!" Sagte Karin nun vor dem Auto der beiden zu ihnen wehmütig. "Tschüß!" Sagte Mark und stieg ein. "Tschau", sagte Gina und umarmte Karin kurz, danach stieg sie aber auch ein.

Nun fuhr das Auto davon.

"Tschüß!" Schrieen noch alle nach, doch dies konnten die beiden nicht mehr hören, doch sie winkten noch bis die Basis aus dem Blickfeld war.

Fortsetzung

Soll das wirklich alles sein ….

Dies ist die dritte und letzte Fortsetzung zu "Das Klassentreffen oder ewige Feindschaft".

Kleine Information:

Die Geschichte spielt eineinhalb Jahre nachdem Gina und Karin wieder Freunde geworden waren.

Hauptspielort ist Baden bei Wien und Umgebung. (Baden, Bad Vöslau, Kottingbrunn usw.) Thomas und Biggi hatten sich in diesem Jahr auch das Ja –Wort gegeben und hießen Wächter.

 

Personen: A- Crew: Thomas Wächter, Peter Berger, Dr. Michael Lüdwitz

B- Crew: Biggi Wächter, Enrico Contini, Dr. Karin Lüdwitz

Weitere Personen: Gina Aigner, Mark Harland, Marissa Aigner, Margarete und Gerhard Aigner, Ilse und Sebastian Harland, Dirk und Margarete Lüdwitz, Lisa und Laura Wächter, Dr. Carmen Aigner usw.

An einem sonnigen Montagmorgen in Niederösterreich.

"Nein, lass die Küche ganz …!" Mark rannte seiner Tochter in der Küche nach, die nur Blödsinn im Kopf hatte und in diesem die Küchenkasten ausräumte. Köpf schüttelnd machte Marissa weiter, bis Gina in der Tür stand. "So jetzt hab ich dich!" Mark hatte sich nun Marissa geschnappt und in die Arme genommen. "Morgen!" Murrte nun die Mutter der kleinen und nahm sie Mark ab. "Frühstück ist fertig!" Sagte nun Mark, während Gina ins Esszimmer ging und Mark ihr mit dem Kaffee folgte. "Hast du unsere Hochzeitseinladungen schon abgeschickt?" "Ja habe ich, sie müssten heute ankommen!" Gina nahm sich nun eine Semmel und beschmierte sich diese mit Marmelade, Marissa gab sie ein Stück dieser. Nachdem Frühstück mussten beide Erwachsene sich auch schon auf den Weg in die Arbeit machen, doch warteten noch bis das Kindermädchen da war und Marissa bei dieser blieb.

Mark fuhr nach baden ins Krankenhaus, während Gina mit ihrem Auto auf die Autobahn fuhr und nach Wiener Neustadt fuhr wo sie seid einem halben Jahr bei der Rettungsstaffel des ÖAMTC arbeitete als Pilotin.

Zur gleichen Zeit in St. Johann bei Medicopter.

Die B- Crew hatte Frühschicht und traf gerade ein, alle drei kamen mit einem Brief in der Hand, der vom selben Absender kam, doch keiner der drei es im Dämmerschlaf mitbekam, jeder von ihnen nahm sich eine Tasse Kaffee und setzte sich zum Tisch, wo nun alle zeitgleich den Brief öffneten und zu lesen begannen. "Gina und Mark wollen in einem Monat heiraten!" Sagte nun Enrico. "Wir haben es gelesen!" Grinsten die beiden Damen nun und zeigten ihm ihren Brief. "Aso!" Enrico nahm nun einen Schluck von seinem Kaffee und sah die Frauen an.

"Was ist denn sind wir Ungeheuer?" "Nein, aber ich dürft doch nur mehr zwei Tage arbeiten ….!" "Man ihr Männer schnallt auch gar nichts, wir sind schwanger nicht krank, außerdem 9 Monate dauert eine Schwangerschaft du keine 8, Enrico!" Sagte nun Karin. "Jaja, habe ja verstanden!" Meinte der Sani nun als Max mit einem breiten grinsen kam. "Mark und Gina wollen heiraten!" Brachte er nun hervor. Die drei sahen sich nun lachend an und zeigten Max ihre Einladungen. "Ihr wisst es schon …!" Erkannte Max nun und setzte sich zu ihnen mit einem Kaffee.

Am Abend hatten es dann alle mitbekommen und feierten eine kleine Grillparty.

Am nächsten Morgen in Baden bei Wien.

"Wann hast du heute Dienst?" Fragte Mark nun Gina. "Ich habe heute einmal Dienstfrei und fahre jetzt dann nach Wien treffe mich mit …!" Sagte Gina. "OK, nimmst du Marissa mit?" "Ja nehme ich mit, ich fahr auch in Wien noch schnell einkaufen!" "OK, mach das ich muss jetzt aber los!" Sagte Mark, gab Gina und seiner Tochter einen Kuss, doch verschwand dann Richtung Krankenhaus.

Nur eine Stunde später fuhr Gina nach Wien, genauer in den 23 Bezirk (Liesing), wo sie bei jemandem eingeladen war.

"Hallo Gina!" Sagte die Frau an der Tür und lies sie hinein. "Hallo Margarete!" Sagte Gina nun und ging der Gastgeberin in das Wohnzimmer nach. "Darf ich dir etwas zu trinken geben?" "Ja gerne!" "Was darf ich dir denn bringen, ich habe Wasser, Tee, Kaffee, Saft!" "Einen Tee bitte!" Die Frau verschwand nun in die Küche und kam nach kurzer Zeit mit zwei Tassen wieder in der einen war Tee in der anderen Kaffee. "Und wie geht es dir so?" Fragte die Frau nun. "Mir geht es eh gut, ich würde dich und Dirk gerne zu meiner und Marks Hochzeit einladen ….!" "Wie schön, ihr heiratet, aber Michael kommt doch sicher auch?" "Ja er kommt, er ist aber der Vater deines … eures Sohnes, er hat auch ein Recht ihn zu sehen, also komm!" "Ja du hast recht, wir kommen und ich sollte mich endlich mit Michael einigen, immerhin will Dirk seinen Vater schon seid langem wieder einmal sehen!" "Eben, also kommst du jetzt wirklich!" Lächelte Gina nun. "Ja, ich komme, mit Dirk und werde davor mit Michael eine Lösung finden … wegen Dirk!" "Na bitte, dass ist doch einmal was Gutes!"

Die beiden Frauen blieben noch zwei Stunden quatschend sitzen als Gina ging und einkaufen fuhr und dann nach Hause, als sie daheim ankam war Mark mittlerweile auch schon zu Hause und half ihr beim Ausräumen des Kofferraumes.

Nun waren die beiden fertig und setzten sich mit Marissa ins Wohnzimmer, die Winnie the Puuh sich ansah. "Und was hat sie gesagt?" "Sie kommt und sie will mit Michael eine Lösung finden … wie gut das ich es doch noch versucht habe mit ihr eine Freundschaft aufzubauen!" Sagte Gina. "Stimmt!" Mark begann nun Gina zu küssen, doch Marissa bekam von dem nichts mit, die war viel zu sehr damit beschäftig Rabbit beim pflücken seiner Karotten zuzusehen.

Drei Wochen später in St. Johann.

"Was kann ich nur bei der Hochzeit ansehen?" Lisa stand vor ihrem Kleiderschrank, der mittlerweile schon leer war, das alles auf ihrem Bett lag. "Den Kasten vielleicht!" Grinste sie nun Laura an. "Sicher, da komm ich noch eher in der Jeans!" Sagte Lisa nun leicht verärgert und ging zum Bett nun erkannte sie, dass was sie anziehen würde, es war ein hellblaues Kleid mit Muster und einer dünnen Strickjacke. "Na endlich, hast du was gefunden?" Stöhnte nun Laura und zeigte ihrer Schwester ihr Gewand. "Ihr habt ja endlich was gefunden?" Sagte nun Biggi erfreut, als sie die beiden Mädchen mit jeweils ihrem Gewand im Zimmer stehen sah. "Wie nach drei Tagen haben sie endlich was gefunden, was für eine Leistung?" Thomas gesellte sich nun auch ins Zimmer und begann mit seiner Frau zu lachen. "Lacht euch nur kaputt!" Lisa und Laura gefiel das gar nicht und somit schickten sie die beiden Erwachsenen aus dem Zimmer und schlossen die Tür. "Meinst du wir haben sie jetzt beleidigt?" Biggi sah ihren Mann fragend an. "Keine Ahnung, aber wenn sie was wollen kommen sie freiwillig!" Grinste Thomas nun und griff Biggi an ihren 7 Monate Bauch.

Zur selben Zeit bei Michael und Karin.

"Sind deine Sachen schon gepackt?" Michael sah seine Frau vom Garten aus an. "Ja habe ich, du kannst sie holen und in den Kofferraum bringen!" Schrie Karin nun vom Schlafzimmerfenster aus. "OK, aber du schmeißt sie mir doch nicht aus dem Fenster?" Grinste nun Michael. "Wie könnte ich, sind ja meine Sachen!" Karin sah nun wie Michael in das Haus ging und zwei Minuten später im Schlafzimmer war. "So darf ich Madam?" "Sicher doch!" Karin gab ihn nun die Koffer, nachdem er die Koffer in der Hand hielt, ging er nun die Treppen hinunter und gab sie in den Kofferraum, danach ging er wieder ins Haus. Nachdem der Abend schon eingekehrt war, gingen die beiden schlafen, da sie beide früh hinaus müssten. Höppler hatten nämlich schon allen Urlaub gegeben, für die Hochzeit von Mark und Gina, Michael und Karin wollten schon früher kommen, Michael hatte ja noch seine Wohnung in Baden, in welche die beiden am nächsten Tag fahren würden.

Die Nacht verging immer schneller und der nächste Morgen war erreicht. Es war 6 Uhr morgens in St. Johann, als der Wecker von Michael begann zu läuten. "Nicht jetzt …!" Karin drehte sich nun von ihrem Liebsten weg. "Ich versteh schon … geh dann einmal Frühstück machen!" Sagte Michael und ging in die Küche, doch davor aufs WC.

Nach einer halben Stunde.

"Karin jetzt komm endlich!" Schrie Michael ins Zimmer hinauf, als Karin schon in der Tür zur Küche stand. "Bin ja schon da … danke!" Karin sah nun ihre Schüssel in welchem Schokomüsli war, sie nahm sie sich und legte sie auf den Tisch, dann ging sie zum Kühlschrank und holte das Vanillejogurt, nun mischte sie das Müsli mit dem Jogurt und begann zu essen. Nach kurzer Zeit folgte nun auch Michael mit zwei belegten Broten und Kaffee und setzte sich zu Karin. "Wie fahren wir jetzt eigentlich?" Fragte nun Karin. "Wir fahren einmal mit dem Auto bis Salzburg Stadt, dort fahren wir dann auf die A1, der Westautobahn und fahren bei Alland ab, dann müssen wir übers Helenental nach Baden, in der City ist dann die ehemalige Wohnung von mir!" "Habe jetzt zwar nichts verstanden, aber ich fahre auch nicht!" Grinste Karin und schenkte sich eine Tasse Kaffee ein.

Nach einer Stunde waren die beiden fertig, das Geschirr gewaschen und sie mussten nur mehr ins Auto und in Richtung Niederösterreich fahren.

Nach einigen Stunden im Auto der beiden.

"Man Michael ich muss mal!" Sagte Karin nun. "Ja was soll ich jetzt tun, da ist weit und breit keine Raststation!" "Ja keine Ahnung, doch in drei Kilometer kommt eine, da lässt du mich raus, sonst ist das Auto voll!" Karin sah ihn bittend an. "Ja klar doch!" Grinste Michael, als sie die Raststation schon von weiten sahen, nach kurzer Zeit konnte Michael auch in die Einfahrt dieser fahren und parken. Karin sprang nun so schnell sie konnte aus dem Auto und lief zum WC, Michael musste lachen und ging sich schnell einen Kaffee holen.

10 Minuten später, Michael kam gerade zu seinem Auto zurück mit einem Kaffee, doch Karin war noch immer nicht da, so setzte er sich in den Wagen und wartete nun.

20 weitere Minuten später.

Michael nun seinen Kaffee ausgetrunken und ging ebenfalls aufs WC, doch 10 Minuten später war er wieder da, doch Karin fehlte noch immer, schon langsam machte er sich Sorgen, er stand nun nochmals vom Sitz auf und wollte gerade auf das Gebäude zugehen als Karin kam. "Sag mal was ist das ganze?" Fragte Michael Stirn runzelnd. "Das … Essen, ich hatte nachdem WC Hunger, also habe ich mir was gekauft, was ich im Auto essen werde!" Sagte sie und stieg ein. "Aha!" Michael stieg nun auch. "Ich habe mir Sorgen gemacht …!" "Oh, wie süß von dir, aber jetzt fahr weiter sonst sind wir morgen noch nicht da!" Michael startete nun den Wagen und fuhr wieder weiter.

3 Stunden später.

"So wir fahren gleich von der Autobahn ab!" Sagte Michael und fuhr gerade Autobahnabfahrt Alland ab. "Zum Glück!" Karin sah nun wie drei Autos vor ihnen ein Auto außer Kontrolle ging und in einer Leitplanke fuhr, das Auto dahinter konnte auch nicht mehr bremsen und fuhr dem anderen in die Leitplanke nach, das vor Karin und Michael konnte noch abbremsten doch löste durch die abrupte Bremsung einen Blechschaden bei Michaels Wagen aus. "Mist!" Sagte er. "Man das Auto ist doch egal … die da vorne scheinen schwer verletzt zu sein!" Karin sprang nun aus dem Wagen und rannte zu dem Unfallwagen. Michael erkannte nun auch den Ernst der Lage und rannte Karin nach.

"Hallo können sie mich hören!" Die Notärztin stand nun vor dem Unfallwagen, doch in diesem rührte sich keiner der beiden. "Was ist ….!" Nun kam die Beifahrerin zu sich. "Mein Name ist Dr. Lüdwitz, was ist passiert?" Fragte Karin nun die Frau. "Mein Mann er hat sich aufs Herz gegriffen und dann …!" "Kann ich helfen?" Fragte nun der Fahrer des Wagens vor Karin und Michael. "Ja rufen sie die Rettung und sagen sie, der Fahrer des Unfallwagens hatte vermutlich einen Herzinfarkt!" "Mache ich ….!" Der Mann rannte nun zu seinem Wagen, doch davor erkundigte er sich bei Michael, der beim anderen Wagen stand und half. Nachdem auch dieser ihm beauftragt hatte die Rettung zu verständigen, rannte der Mann weiter zu seinem Wagen und rief die Rettung.

Karin konnte in der Zwischenzeit mit der Hilfe von Michael die Frau aus dem Unfallwagen hinausholen und in die Wiese legen, nun ging Michael zu dem anderen Wagen und half dort mit Hilfe des anderen Mannes die beiden Insassen herauszuholen, was ihnen auch gelang, nun befand sich nur mehr der Fahrer des Unfallwagens im Auto, den sie aber nicht hinaus bekamen.

Zur selben Zeit anderswo in Niederösterreich.

"So ihr könnt kommen!" Hörte man eine Stimme in ein Funkgerät sagen, um welches 6 Personen saßen. "Wollt ihr nicht das machen, was euch der Chef befiehlt?" Fragte nun eine der 6 Personen. "Nö wenn es ernst wird rennen wir eh, aber das ist ja nur ein Kindergarten." Sagte nun ein Mann. "Wo bleibt ihr?" Hörte man nun wieder aus dem Funkgerät. "Wir kommen ja schon!" Sagte nun ein anderer Mann zu den im Raum sitzenden. "Sagt das ihm nicht uns!" Sagte nun eine Frau die aus der Küche kam mit einem Glas Wasser. "Wir nehmen euch aber mit Mädels!" Sagte nun der dritte Mann und schnappte sich die Frau, welche nun aus der Küche kam und trug sie Huckepack, nun machten das gleiche auch die anderen zwei Männer mit den zwei anderen Frauen und rannten nun so aus dem Raum zu einem gelb schwarzen Helikopter.

"Lasst uns runter!" Schrieen nun die drei Frauen, welches das B- Team der ÖAMTC Rettungsstaffel Wiener Neustadt waren.

"Das ihr nicht das tut, was ich euch sage hätte ich mir denken können!" Lachte nun der Mann, welcher die Stimme am Funkgerät war und sich über seine Teams kaputt. "Rettungsleitstelle an Rettungsstaffel Christopherus Wiener Neustadt, haben einen Unfall bei der A1 Abfahrt Alland Richtung Wien, vermutlich mehrere Verletzte, einer der Verletzten vermutlich mit Herzinfarkt können sie übernehmen?" Hörte man es nun aus einer Sirene. Die Pilotin des B- Teams griff nun in die Taschen ihres Pilotenkollegen und holte sich sein Funkgerät. "Haben verstanden und übernehmen!" Sagte sie, als die Frauen hinunter gelassen wurden und in den Heli einsteigen konnten, doch davor gab die Pilotin dem Kollegen das Funkgerät zurück.

Im Helikopter.

"Meinst ihr ist Sascha ihnen böse?" Fragte nun die Notärztin des Teams. "Keine Ahnung, aber lustig war es, oder Gina?" "Ja war es eh, außerdem warum sollte er sauer sein, er hat ja selbst gelacht!" Sagte Gina nun. "Stimmt!" Stimmten Gina nun die Kollegen zu.

Wieder an der Unfallstelle.

Mittlerweile waren wieder 10 Minuten vergangen, doch die Rettung, die Polizei und der Helikopter waren noch nicht in Sicht.

"Die lassen sich hier aber mächtig lang Zeit!" Regte sich nun Karin auf. "Beruhige dich, wer weiß woher sie kommen …?" "Ich höre etwas …!" Karin sah nun zu Michael, die beiden erblickten nun den gelb schwarzen Helikopter der zum Landeanflug ansetzte. "Na bitte da sind sie ja!" Sagte Michael nun als der Heli gelandet war und rannte zu der Ärztin.

"Guten Tag mein Name ist Doktor Lechner, was ist passiert?" Fragte die Ärztin nun Michael. "Das Fahrzeug da vorne ist von der Fahrbahn abgekommen, der Fahrer hatte vermutlich einen Herzinfarkt bekommen …" Michael und die Ärztin rannten zu Karin und dem Mann, als nun auch die Rettung eintraf. "Endlich sind sie da … ihre Pilotin ist nicht gerade die Schnellste!" Meckerte nun Karin. "Entschuldigen sie, wir kommen nicht aus der Nähe sondern aus Wiener Neustadt!" Sagte nun die Sanitäterin des Helikopters, als die Pilotin mit der Trage kam. "Sie können sich aber gerne beschweren, bei unserem Chef!" Sagte nun Gina, die nicht auf Karin gesehen hatte und sie somit nicht erkannt hatte. "Jetzt komm wieder runter, Karin!" Mahnte sie nun Michael. "Karin, Michael!" Sagte nun Gina. "Gina … OK ich nehme alles Gesagte zurück." Gab Karin kleinlaut von sich. "Macht ja nichts …", grinste nun Gina und umarmte Karin schnell. "Ihr kennt euch?" Fragte nun die Sanitäterin des Helikopters. "Ja lange Geschichte" Gaben Gina und Karin nun gleichzeitig zur Antwort. "OK, wir können los. Gina wir fliegen ihn nach Wien, besorge uns eine Freigabe fürs AKH!" "Mache ich … ach Karin kommt am Abend einfach vorbei!" Sagte Gina nun bevor sie zum Heli rannte. "Könnten sie uns mit der Trage helfen?" Fragte nun Melanie die Sanitäterin Michael. "Sicher!" Sagte brachte den Mann nun mit Sandra und Melanie in den Heli. Nun war der Patient im Heli und Gina konnte starten.

Nach einer Flugzeit von 20 Minuten kamen die drei im AKH an, wo der Mann gleich von einem Ärzteteam übernommen wurde und die drei Damen wieder nach Wiener Neustadt fliegen konnten.

Während des Rückflugs.

"Also woher kanntest du die beiden am Unfallort?" Fragte nun Melanie ihre Kollegin und Freundin. "Ich erzähle es euch auf der Basis!" Versuchte Gina nun Melanie vom Thema zu bringen. "Dann erzählst du es uns aber wirklich!" Forderte nun Sandra Gina auf. "Jaja!" Meinte die Pilotin nur darauf.

Karin und Michael waren seid 20 Minuten wieder unterwegs und betraten nun mit dem Auto, das Stadtgebiet von Baden. "Haben wir es noch weit?" Fragte Karin nun ihren Mann. "Nein, wir müssen nur die Straße geradeaus dann kommen wir am Josefsplatz, dort müssen wir dann Richtung Casino, Römertherme, dann wären wir in der City und bei dem Haus wo ich die Wohnung habe." Sagte Michael nun und fuhr über den Kreisverkehr welcher in die City führte.

Nach einer Fahrzeit von 5 Minuten erreichten sie ein Mehrfamilienhaus, in welchem Michael eine drei Zimmer Wohnung hatte, sie nahmen ihre Sachen aus dem Kofferraum und trugen sie in den 1 Stock, dort betraten sie dann nachdem Michael die Tür aufgesperrt hatte die Wohnung, sie war hell und freundlich eingerichtet, mit ländlichen Kiefermöbeln und ein paar Bildern.

"Schön ist diese Wohnung!" Sagte Karin. "Ich weiß, hast du Hunger?" Michael sah Karin fragend an und gab ihr einen Kuss. "Weiß nicht …! Wollen wir später noch zu Mark und Gina fahren?" "Wie du weißt nicht ob du Hunger hast oder nicht. Wieso nicht!" "Gut! Nein ich habe keinen Hunger, am Abend hat Gina gesagt jetzt haben wir na ja 16 Uhr, kann man das Abend nennen?" Grinste Karin. "Nicht wirklich ich würde vorschlagen wir gehen duschen und dann fahren wir zu den beiden, also dreien!" Sagte Michael, als das Ehepaar in das Bad der Wohnung verschwand.

2 Stunden später anderswo in Baden.

"Hallo!" Sagte Gina und betrat das Haus, als ihr ihre Tochter schon entgegen stapfte. "Na Mäuschen, wo ist den Papa?" Gina hob ihre Tochter auf und ging in Richtung Wohnzimmer, doch dort war Mark auch nicht. Nun roch sie etwas Leckeres aus der Küche und folgte nun dem Duft, als sie am Ziel ankam sah sie auch Mark, der beim Kochen war. "Was wird denn das?" Fragte sie ihn. "Ein Abendessen!" Sagte er und gab ihr einen Kuss und seiner Tochter natürlich auch. "Ach ja, ich habe heute bei einem Einsatz Karin und Michael gesehen, sie kommen heute vielleicht noch …!" "Wie das denn, was haben sie den angestellt?" Grinste Mark der nun die Nudeln abseichte. "Nein, sie waren Zeugen eines Autounfalls bei Alland!" Gina ging nun zum Kochtopf, in welchem die Nudeln waren und stibitze sich und Marissa eine. "Schämt euch!" Lächelte nun Mark, als es an der Tür klingelte und Marissa zu strampeln begann, Gina sie hinunter ließ und Marissa zur Tür nachrannte. "Aufmachen!" Sagte Marissa mit ihren braunen Kulleraugen, als Gina die Tür aufsperrte und das Ehepaar Lüdwitz erkannte.

"Karin …!" Lächelte nun Marissa und rannte zu Karins Füßen, als sie von Karin hochgehoben wurde. "Hallo Maus." Sagte sie gab ihr ein Küsschen und ließ sie wieder am Boden. "Schön das ihr meiner Einladung gefolgt seid", meinte Gina nun und ließ die beiden herein. "Haben wir doch gerne getan!" Sagte nun Michael und ließ sich von Karin die Jacke geben und hängte sie auf, während die Frauen schon einmal ins Wohnzimmer gingen.

"Hallo Karin, hallo Michael!" Hörte man es nun aus der Küche schallen. "Hast du Mark zum Kochen animiert?" Fragte das Ehepaar nun. "Nein, bin selbst erst vor 10 Minuten nach Hause gekommen, da hat er schon gekocht, aber was ich gesehen habe, ist genug für fünf, also sechs so weit ich sehe vorhanden." Grinste Gina. "Wie?" "Karin blind bin ich nicht, man sieht sehr gut, dass du schwanger bist, gratuliere euch beiden!" Die Pilotin umarmte nun Karin. "Danke, in einem Monat ist es eh soweit!" "Ich freue mich wirklich für dich!" Die beiden Damen gingen nun in die Küche zu Mark, während Michael von Marissa zum Spielen animiert wurde, ob er wollte oder nicht. "Hallo Mark!" Sagte nun auch Karin. "Servus!" Sagte Mark hektisch und rannte in der Küche spazieren. "Was suchst du?" "Euch nicht …!" Grinste Mark und hatte den Kochlöffel, den er zuvor verräumt hatte wieder gefunden. "Diesen Mann will ich heiraten, ich heirate mich ins Unglück!" Sagte nun Gina Kopf schüttelnd, als Mark sie beleidigt ansah. "OK, OK ich nehme alles zurück, ich geh dann einmal Michael mit unserer Tochter ablösen!" Sagte nun Gina und verschwand mit Karin aus der Küche, die beiden gingen zu Marissa und spielten nun mit ihr. Michael ging daraufhin zu Mark in die Küche.

"Servus!" Sagte Michael nun in der Küche zu Mark. "Hallo … Schmarn!" Fluchte nun Mark. "Gina!" Schrie er dann darauf. "Ich wusste das Männer nicht kochen können, ich komme ja!" Schrie Gina nun und rannte in die Küche, dort sah sie nun wie die ganze Küche voll Soße war. "So raus, ich koche!" Sagte sie nun und begann mit dem saubermachen. "OK, sorry!" Mark ging nun zu seiner Gina und gab ihr einen Kuss. "Ja und jetzt hau ab, bevor ich es dich nochmals versuchen lasse." Nun verschwanden die beiden Herren aus der Küche und gingen zu Karin, Karin gab nun Mark Marissa und spazierte zu Gina in die Küche.

Erst nach weiteren 2 Stunden gab es Essen, was man essen konnte.

Nach dem Essen.

"So ich hoffe es hat geschmeckt?" Fragte Gina nun die Runde, während sie Marissa den Mund abputzte. "War sehr lecker!" Kam es nun aus allen Mündern. "Das freut mich, abräumen darfst du Schatz!" Grinste die Pilotin nun, als ihr Freund aufsprang die Teller nahm und sie in den Geschirrspüler brachte. Nach diesem gesellte er sich wieder zur Runde, als es an der Tür läutete.

"Upps, ich habe ganz vergessen, dass ich eigentlich eine Freundin eingeladen habe …!" Brachte nun Gina von sich. "Dann würde ich schnell aufmachen gehen." Grinste nun Karin. "Das wird noch ein toller Abend!" Murmelte Gina, während sie zur Tür ging und sie nun öffnete, vor der Tür stand Margarete, welche sie eingeladen hatte. "Hallo Margarete!" Begrüßte die Pilotin sie nun, sie gaben sich ein Bussi links und eines rechts. "Ach ja ich habe einen anderen Besuch auch …!" Sagte nun Gina und ging Richtung Wohnzimmer. "Macht ja nichts!" Gab Margarete locker von sich. "Glaub ich nicht …!" Tuschelte Gina nun in sich, als sie und Margarete den Raum betraten. Michael blickte nun geschockt zu seiner Ex- Frau, dann auf Karin, dass Gesicht von ihm wurde schlagartig dunkel genauso wie bei Karin. "Ich glaube vorstellen brauche ich euch nicht …!" Sagte nun Gina, der es unangenehm war. "Hallo Michael und natürlich Karin!" Sagte Margarete nun. Sie ging auf Michael zu gab ihm die Hand, Karin natürlich aus. "Hallo!" Gaben die beiden nun von sich. "Ich bin gleich wieder da …!" Sagte nun Gina. "Wohin gehst du?" Fragten nun Michael, Karin und Margarete ernst. "Marissa ins Bett bringen!" Die Pilotin nahm sich nun Marissa und verschwand mit ihr die Treppen aufwärts ins Schlafzimmer dort zog sie ihr schnell das Nachtgewand an und legte sie dann ins Bett. Sie ging aber nach diesem nicht wieder hinunter sondern auf dem Balkon des Schlafzimmers.

Wieder in der Spannungszone.

Michael, Karin und Margarete saßen noch immer stumm da, Mark sah die drei an, sie hatten alle Gesichter wie Statuen. "Ich schau mal nach Marissa und Gina!" Sagte nun Mark und ging schnell hinauf.

"Du bist also mit Gina befreundet?" Fragte Michael nun kalt. "Ja …!" Gab ihm Margarete zur Antwort. "Hätte ich nicht von ihr gedacht …!" Meinte nun Michael. "Michael, es ist nicht so wie du es dir denkst, sie hat mich auch zu der Hochzeit eingeladen, ich will mich mit dir und Karin versöhnen, sie hat mir die Augen geöffnet und mir somit begreiflich gemacht, dass Dirk einen Vater braucht, keinen x beliebigen sondern dich, ich will dir das Sehen deines Sohnes nicht mehr verwehren, aber ich würde gerne haben, dass er in Wien weiter zur Schule gehen kann!" Sagte Margarete nun. "Die Sache hat doch irgendeinen Haken?" Michael traute seiner Ex- Frau nicht wirklich. "Ich meine es aber ernst, bitte?" "Michael, du wolltest Dirk doch schon so lange wieder sehen, ich glaube Margarete meint es ernst, nimm ihr Angebot an." Sagte nun Karin. "OK, wenn du es nicht als Spaß siehst muss es wohl wahr sein!" Michael gab nun als Zeichen der Anerkennung dieses Angebotes Margarete die Hand, nun begannen die drei auch locker miteinander zu reden.

Im Schlafzimmer des Hauses.

Mark stand schon eine Weile im Zimmer und sah Gina am Balkon stehen, erst jetzt wagte er sich zu ihr. "Du solltest wieder nach unten kommen!" Sagte er nun zu ihr. "Wieso … habe ich doch super hinbekommen, Margarete will sich zwar eh mit den beiden versöhnen, aber gleich am ersten Tag super … hast du das Gesicht der beiden gesehen …?" Sagte Gina nun. "Sie haben sich schon lange nicht mehr gesehen und der Abschied, wenn es überhaupt einen gegeben hat war sicher kein schöner!" "Sagt das wer?" Forderte Gina ihn nun ihm höheren Tonfall heraus. "Marissa schläft!" Sagte Mark nun. "Bad!" "Bad!" Sagte Mark und die beiden verschwanden ins Bad streiten.

Im Wohnzimmer 15 Minuten später.

"Die sind schon ziemlich lange oben?" Stellte Michael nun fest. "Oh ja …!" Gaben nun Karin und Margarete im Chor Michael Recht, als nun ein Geschrei zu hören war. "Sie leben, so viel kann ich aus dem Geschrei war nehmen!" Gab Karin mit verdrehten Augen nun von sich. "Streiten sie …?" Fragte nun die Ex- Frau von Michael. "Scheint so…!" Sagte er und hielt sich genau wie die anderen beiden die Ohren zu, als nun ein Knaller eine Tür zu hören war. "Ich glaube dir streiten wegen uns?" Erkannte Karin nun aus Wortfetzen der Streitenden. "Dann werden wir ihn einmal beenden!" Grinste nun Michael, als die drei aufstanden und die Treppen hinaufgingen. Sie folgten den Schreien, nun hatten sie den Raum gefunden von welchem sie aus kamen. "Wie Marissa bei dem Lärm schlafen kann?" Fragte nun Karin die beiden neben sich. "Gute Frage … wer macht jetzt auf?" Fragte Margarete. "Männer voran!" Grinste Karin, als Michael schon begann sie zu öffnen, doch die im Bad befindenden nichts merkten. "Da hilft nur eines … SCHLUSS!" Schrie nun Margarete, als Mark und Gina auf die drei blickten. "Bravo!" Musterten Michael und Karin Margaretes Handlung. "Ihr habt euch …?" Sagte nun Gina verwirrt. "Ja, aber jetzt Schluss mit dem Streit ihr wollt bald heiraten, Streit vor der Ehe sind schlechte Omen, als raus mit euch und wieder hinunter!" Nun gingen sie alle wieder hinunter.

Karin, Michael und Margarete blieben noch lange bei Mark und Gina, Michael und Margarete hatten sich auch ausgemacht, dass Dirk während sein Vater in Niederösterreich war, zu ihm kommen dürfe, so holte er ihn am nächsten Tag.

3 Tage vor der Hochzeit in St. Johann.

"Wo bleibt ihr?" Schrie Enrico nun Max und Thomas in die Männergarderoben nach. "Max kann nicht schneller seine Blase entleeren." Schrie Thomas den Sani retour. "Immer auf die Alten!" Kam es daraufhin nun von Max aus der Toilette. "Ja dann beeil dich, sonst trete ich die Tür ein, wenn ich nicht gleich dahinein kann!" Meinte Thomas nun zappelnd. "Ich komm ja schon!" Max ließ nun die Spülung herunter und öffnete die Tür so, dass Thomas aufs WC konnte. "MAX!" Schrie der Pilot nun. "Was ist?" Meinte dieser beiläufig beim Händewaschen zurück. "Ich ersticke!" "Meine Sorge …?" Grinste Max nun und verschwand zu den Autos vor der Basis.

Nach 10 weiteren Minuten.

"THOMAS!" Schrieen nun alle, vom Basisvorplatz. "Ich komm ja schon!" Hörte man es nun eine Stimme schreien. "Wo warst du solange?" Fragte Biggi ihn nun. "Im Scheißhäuserl!" Schnaufte er. "Keine Luft bekommen Papa?" Kicherte Lisa nun. "Nein überhaupt nicht, weil Max eh nicht alles abgegast hat?" Nun begannen alle zu kichern, während Thomas einstieg.

Nachdem alle an ihren Plätzen saßen fuhren sie Richtung Baden bei Wien. Sie fuhren über die Tauernautobahn nach Villach von dort aus dann über die A2 (Südautobahn) bis nach Baden bei Wien, die Fahrt dauerte fast 10 Stunden und jede Menge Nerven, da sie in einen Stau kamen.

Erst spät abends kamen sie in Baden bei Wien an, wo sie nachdem sie alle ihre Zimmer im Hotel eingenommen hatten, zu Mark und Gina fuhren wo bereits ein Teil der Hochzeitsgäste für in drei Tagen versammelt waren, da sie zu einem Abendessen luden.

In der Helenenstraße in Baden abends.

Die einzigen die bereits bei Mark und Gina waren, waren Marks Eltern, Ilse und Sebastian Harland, Ginas Eltern, Margarete und Gerhard plus deren Schwester, welche sie immer "Monster" nannte Carmen Aigner, der Rest würde erst kommen.

Gina befand sich gerade im Bad, während Mark Entertainer für die Eltern von sich und seiner zukünftigen Frau spielte. Carmen war mit Marissa deren Mutter ärgern im Bad, als es an der Tür klingelte.

"Da ist der Rest!" Sagte Mark nun erleichtert der nicht mehr wusste, was er sagen sollte so rannte er nun zur Tür. "Hallo!" Sagte er nun zu Michael, Karin und Dirk. "Hallo Mark!" Sagten die dreien und hängten ihre Jacken auf und gingen dann mit Mark ins Wohnzimmer.

"Darf ich vorstellen, dass sind gute Freunde von Gina und mir, also das sind Ginas Mutter und Vater, und die beiden da sind meine Eltern!" Sagte nun Mark, als sich alle die Hand gaben und begannen zu reden.

"Carmen!" Hörte man nun es eine Person schreien. "Was haben wir in unserer Erziehung falsch gemacht, dass sich die beiden noch immer hassen!" Schnaufte nun Margarete die Mutter von Gina. "Keine Ahnung!" Meinte ihr Mann darauf Kopf schüttelnd. "Carmen, jetzt sag Marissa sie soll Mami sofort das Handtuch wieder bringen!" Hörte man es nach 5 Minuten wieder schreien, dieses hatten unten nun alle gehört und blickten verwirrt zu der Treppe. "Unsere Kinder!" Kommentierte das Ehepaar Aigner die Aussage vom Obergeschoss, als alle zu lachen begannen. "Carmen!" Schrie Gina nochmals, als Marissa ins Wohnzimmer mit Carmen gerannt kam, sie hatte ein Handtuch in der Hand, welches wohl das sein musste nachdem Gina die ganze Zeit verlangte. "Carmen Felicitas Aigner, wenn du nicht sofort deinen Hinter hinaufbewegst und mir mein Handtuch wieder gibst, dann komme ich herunter und hole es mir …!" Hörte man es Gina nun aus dem Bad lauter als zuvor schreien. "Jetzt bring ihr das Handtuch, ihr seid nicht mehr drei!" Mahnte die Mutter, der beiden Schwestern nun Carmen. "Ja ja, Regina Anja Patrizia Aigner, ich komm ja schon!" Schrie nun Carmen und brachte ihr das Handtuch hinauf, nun lachten alle. Carmen kam nur wenige Sekunden später zu der Runde und setzte sich ihre Nichte auf die Schoß. "Wir sind ein Superteam!" Musterte die Schwester der zukünftigen Braut nun deren Tochter und gab ihr fünf. "Die Kinder leben in euch aber noch sehr …!" Kicherte nun Karin. "Kinder?" Fragten die Eltern der beiden nun Karin. "Na ja mit 36 Jahren noch so lebendig zu sein?" "36, Gina ist 36 ich bin na ja ich gebe es zu, fast 51!" Sagte Carmen. "Hätte man ihnen nicht angesehen!" Musterte Dirk nun die Frau. "Danke!"

20 Minuten später.

"So Tagchen alle zusammen!" Kam es nun von Gina, welche das Zimmer betreten hatte. "Hallo!" Sagten alle im Chor, als Gina begann jeden einzelnen zu begrüßen, bei ihrer Schwester blieb sie jedoch stehen und flüsterte ihr ins Ohr, dass Rache folgen würde. Nun läutete es wieder an der Tür, woraufhin die Herren des Hauses zur Tür gingen es war die Medicopter Familie.

"Da seid ihr ja endlich!" Sagte Mark zu seinen ehemaligen Kollegen. "Die Autobahn war Schuld, sind wir etwa die letzten?" Fragte Biggi, während sie die Jacken aufhängte. "Nein, es fehlt noch jemand, die scheint aber auf der Tangente festzustecken, kommt nämlich aus Wien!" Meinte Gina kurz bevor sie ins Wohnzimmer gingen. "Da sind wir wenigstens erleichtert!" Grinste Thomas als sich die Medicopter Familie der Anwesenden vorstellte, die sie noch nicht kannten.

1 Stunde später.

"Wo bleibt die?" Flüsterte Gina Mark zu. "Keine Ahnung … aber vielleicht ist sie das?" Kommentierte Mark nun das Telefonklingeln. "Aigner!" Meldete sich Gina. "Ich bin es Margarete sorry, dass ich erst jetzt anrufe ich sitze auf der Tangente fest, komme noch später, ihr könnt ruhig schon beginnen!" Hörte Gina es an der anderen Leitung. "OK, hoffentlich dringst du noch durch bis Baden, wo bist du denn?" "Ich, bei Vösendorf SCS!" "Kannst du abfahren …?" "Wieso?" "Fahre über die 17er nach Baden!" "OK, danke für den Tipp, bis später!" Sagte Margarete und legte auf. "So der letzte Gast wird sich noch um einiges verspäten, wir können aber schon beginnen, also würde ich vorschlagen wir beginnen mit dem Essen!" Meinte nun Gina an die Runde. "OK!" Kam es nun einstimmig von denen, als sich alle ins Esszimmerbegaben und das zukünftige Ehepaar mit dem Anrichten begannen.

Erst nach weiteren 2 Stunden läutete es wieder einmal an der Tür, dieses Mal war es aber Margarete. "Da bist du ja endlich!" Begrüßte sie Gina mit einer Umarmung. "Die 17er fahre ich nie wieder …!" "Wieso?" "Ich bin bis Bad Vöslau weiter gefahren ohne zu wissen, dass ich durch Baden einfach durchgefahren." "Also das passiert auch nur dir!" Grinste Gina und ging mit ihr zu den anderen. "So jetzt wären es alle!" Verkündete Gina und blickte zu den Gesichtern ihrer alten Kollegen, welche ziemlich verwirrt waren. "OK, ich sehe ihr braucht eine kurze Erklärung!" "Kurz!" Stockte Biggi. "Michael, Karin und Margarete haben sich versöhnt, Dirk darf alle Ferien zu Michael und jedes zweite Wochenende, genügt das???" Gina sah die Runde an und bekam ein nicken zur Antwort.

Kurz vor Mitternacht gingen nun alle, bis auf die im Haus lebenden.

Am nächsten Morgen in der Wohnung von Michael, Karin und Dirk.

"Morgen Papa!" Grüßte Dirk seinen Vater. "Morgen!" Gähnte sein Vater nun. "Was darf ich dir zum Frühstück machen?" Fragte Michael fast einschlafend, da er aufstehen musste, da Dirk Schule hatte und nicht so wie Lisa und Laura für ein paar Tage freibekommen hatten. "Da fliegst du mir ja noch ins Müsli!" Grinste Dirk nun. "Hast Recht, ich gebe dir Geld für den Bäcker!" Michael griff zu seinem Portmonee und gab ihm 5€. "Ich fahre nach der Schule noch schnell zu Mama, ein paar Sachen holen!" "OK, mach das wann hast du aus?" "Um 13:45, dann fahre ich zu Mama kann nicht sagen, wann ich genau wiederkomme." Sagte Dirk nun. "Rufe halt an!" Michael und sein Sohn gingen nun zur Haustüre. "Mache ich … bis später!" Dirk ging nun die Treppen nach unten und marschierte zum Bahnhof. Nach einem Fußmarsch von 20 Minuten kam er dann an und ging zum Bäcker wo er sich eine Powidelgolatsche und einen Tee kaufte. Nachdem er sein Restgeld in die Geldbörse gesteckt hatte ging er zu Gleis eins, wo nach wenigen Minuten schon eine Ansage ertönte. "Vorsocht Bahnsteig 1 Eilzug nach Wien Südbahnhof fährt ein, dieser Zug hält in Mödling und Wien Meidling, bitte Vorsicht." Dirk ging daraufhin einen Schritt zurück und stieg nachdem der Zug gehalten hatte in den Doppelstockzug, nach ein paar Minuten fuhr er schließlich ab. Was Dirk aber nicht wusste, war das er schon seid Wochen beobachtet wurde, von zwei Männern, welche nicht Österreicher schienen zu sein.

Nach 35 Minuten kam der Zug in Meidling an, wo Dirk aussteigen musste und zu fuß weiter gehen musste, der Zug hatte Verspätung gehabt, 10 Minuten so musste er sich etwas beeilen, da er sich noch den Stoff für eine Stundenwiederholung anschauen wollte. Er ging beim Ausgang Meidlinger Hauptstraße hinauf, bei Mc Donals, Anker und Ströck vorbei und bog nun auf die Hauptstraße auf dieser ging er jedoch nicht sehr lange, denn schon nach 10 Minuten bog er in eine Seitengasse ein, welche ihm zum Verhängnis wurde, es befand sich nämlich nur er auf ihr, so schnappten sich die Männer die ihn schon seid Wochen verfolgt hatten und zogen ihn in ein Auto, welches einer der beiden geknackt hatte.

Gegen Mittag im Hause Aigner/ Harland.

Gina war gerade erst aufgestanden, Mark war nicht mehr da, er hatte sich Marissa geschnappt und ist mit ihr seinen Frack probieren gefahren, doch kaum hatte sie einen Fuß aus dem Bett gewagt musste sie schon zur Tür laufen, da ein Festkommando auf sie wartete. "Ihr seid schon da?" Begrüßte sie die beiden an der Tür stehenden. "Sind wir zu Früh Monster?" Grinste Carmen nun über ihre Schwester. "Wie spät ist es?" Fragte Gina verwirrt. "12 Uhr Mittags oder 12 Stunden vor Mitternacht je nachdem wie du es sehen willst!" Meinte Karin nun, welche die zweite Person war. "So früh, ich meine spät!" Gähnte Gina und ließ die beiden herein. "Wann seid ihr beide gestern eigentlich wirklich im Bett gelegen?" Kicherten Karin und Carmen nun. "Nach euch, nehme ich an!" Murmelte Gina und machte sich einen Kaffee. "Wollt ihr auch?" Fragte sie die beiden. "Gerne!" Nach einigen Minuten war die Brühe fertig und sie begannen sie zu trinken, die erste die damit fertig war, war Gina da diese noch ziemlich müde war. "Koffein ist nicht gesund Schwesterchen, aber wirkungsvoll, gell!" Lachte nun Carmen. "Mach dich nur wieder lustig. Ich geh mich nur schnell fertigmachen, dann können wir in das Geschäft nach Wien fahren!" Sagte Gina und war auch schon verschwunden ohne eine Antwort abzuwarten. "Im Nachthemd hätten wir dich auch nicht mitgenommen!" Grinsten die beiden Ärzte nun über Gina, nachdem sie nicht mehr im Raum war.

Nach einer halben Stunde.

"So bin fertig!" Sagte Gina nun zu den beiden auf dem Küchentisch sitzenden Frauen. "Super, dann auf mit uns!" Kam es nun von Karin. "Wessen Auto nehmen wir?" Wollte Carmen nun wissen. "Immer von dem, der fragt!!!" "OK, also hinein in mein kleines Reich auf Rädern!" Spaßte die Schwester von Gina und öffnete es. "Das Reich ist ja mit dir gestrafft!" Meinte Gina während sie einstieg zu ihrer Schwester. "Es konnte sich den Besitzer nicht aussuchen Gina, da kann er noch so schlecht sein!" Gab Karin nun lachend von sich. "Stimmt, Mitleidsrunde für das Auto!" Stimmte nun Gina Karin ein. "Ohhhhhhhhhhhhhh!" "Ihr dürft gleich wieder aussteigen!" "Also würde von deinem Auto unser Leben abhängen … fahr jetzt los!" Forderte die Pilotin nun die Frau am Steuer auf. "Das überlege ich mir dreimal, OK Gnade!" Carmen startete nun den Motor und fuhr in Richtung Wien.

Kurz nach halb vier in Wien 23 (Liesing).

"Wo bleibt er?" Fragte sich Margarete und griff nun zum Telefon, da sie von Michael wusste, dass Dirk noch etwas holen kommen wollte. "Ja hallo Michael … ist Dirk bei dir?" Fragte Margarete verzweifelt. "Nein, er wollte doch noch kurz zu dir!" "Ich weiß, aber er ist noch immer nicht da, ich mache mir Sorgen!" "Was sollen wir tun?" "Keine Ahnung!!!" Gab Margarete, den Tränen fast nahe von sich. "Ich rufe Karin an, vielleicht weiß sie wo er ist, wenn nicht komme ich zu dir und wir fahren zur Polizei!" "OK!" "Ich ruf dich dann wieder an, Tschüß!" Sagte Michael an der anderen Leitung und legte auf.

Im Brautmodenladen in Wien 1 (Innere Stadt).

"Sag einmal Gina kommst du heute noch aus der Garderobe, in deiner Hochzeitsrobe?" Fragte Carmen. "Vielleicht!" Kam es nun von Gina, als sich der Vorhang öffnete und Gina in einem weißen Kleid mit Schleier hervortrat. "Also wenn Mark, bei dem Anblick nicht ja sagt!" Musterte Karin das Kleid. "Stimmt, meine kleine Schwester ist bald nicht mehr alleine!" Grinste Carmen. "Zu zweit ist es eh schöner!" Gina stellte sich nun vor den Spiegel um sich zu bewundern, nach kurzen Blicken der Schneiderin ging Gina sich wieder umziehen, kaum hatte sie die Garderobe betreten und den Vorhang geschlossen läutete Karins Handy. "Lüdwitz!" Meldete sie sich. "Michael … wie ihr wisst nicht wo Dirk ist … bei uns ist er auch nicht. OK fahre zu ihr ... ja halte mich auf dem Laufenden … ja danke!" Sagte Karin und legte auf. "Was ist denn?" Fragten nun die beiden Aigners Karin. "Dirk … er …. er ist verschwunden!" Stotterte Karin und ließ sich auf den einen Sessel nieder. "Fährt Michael zu Margarete?" Fragte Gina nun während sie wieder in Jeans die Garderobe verließ. "Ja, sie fahren nachher dann zur Polizei, hoffentlich ist ihm nichts passiert?!"

Die drei fuhren nun wieder zu Gina, wo mittlerweile alle versammelt waren, da sich Dirks verschwinden wie ein Lauffeuer verbreitete hatte.

Karin, Gina und Carmen betraten nun die Tür des Hauses, als sie alle anblickten. "Was ist bei der Polizei herausgekommen?" War das erste was die drei Michael und Margarete fragten. "Nichts … sie suchen ihn …!" Kam es leise von Margarete. "Hoffentlich geht es Dirk gut!" Meinte Laura nun hoffend in die Runde. "Hoffentlich!!!" Stimmte Lisa Laura zu. "Mag wer etwas Trinken?" Fragte Mark nun die Runde, doch alle gaben ihm nur ein nein Schütteln zur Antwort.

Der Tag verging ohne jede Spur von Dirk, alle blieben weit über die Morgenstunden des nächsten Tages bei Mark und Gina, so kam es dazu, dass 11 Personen mehr, an diesem Abend bei Familie Aigner/ Harland schliefen. Schlafen konnte man es nicht wirklich nennen, da alle eigentlich vor sich hin dösten und auf einen Anruf der Polizei warteten.

Am nächsten Morgen.

Irgendwann waren alle doch eingeschlafen, Thomas war der Erste der wach geworden war, er blickte in die Runde auf die drei Sofas, auf dem einen lagen, Biggi, Lisa, Laura und Karin eng aneinander gekuschelt, an dem anderen Max, welcher an der Lehne des Sofas lehnte, Mark, Gina, Carmen und Marissa, welche an Mark lehnten, auf dem dritten und letzten lagen dann Michael, Peter, Enrico und er. Er stand nun auf und begann sich zu strecken, nun wachte auch Gina auf und sah genauso in die Runde wie er. "Kaffee?" Flüsterte sie ihrem ehemaligen Kollegen zu, dieser nickte so versuchte sie nun aufzustehen ohne Mark und Marissa zu wecken. Nachdem sie dieses geschafft hatte ging sie mit ihm in die Küche und brühte einen Kaffee.

Nach und nach kamen nun alle bis die letzten beiden Personen auch aufwachten, es waren die beiden Schwangeren Karin und Biggi. "Haben wir alle auf den Sofas geschlafen?" Fragte Biggi nun. "Ja haben wir!" Sagten Thomas und Gina nun. "Gibt es etwas Neues?" Fragte nun Karin. "Nein, noch immer kein Anruf!" Sagte Michael und ging zu seiner Frau, als es an der Tür klingelte. Mark ging zur Tür und ließ die Eltern von sich und Gina herein. "Oh Guten Morgen!" Sagten nun diese in die Runde, welche um den Esstisch saß. "Morgen!" Murrten nun alle. "Was ist los?" Fragte Ilse nun, als Mark ihnen alles zu erzählen begann.

Es war schon wieder der Abend im kommen, als aller erst beschlossen hatten zu ihren eigenen Betten zu fahren, sie hatten ja doch wenig geschlafen. Nach und nach gingen alle, die letzte die gingen waren Lisa, Laura, Thomas und Biggi.

Lisa und Laura waren schon vor zum Auto gegangen als auch sie von den beiden Männern die Dirk entführt hatten entführt wurden.

"Lisa Laura?" Schrieen nun die Eltern der beiden, doch sie bekamen keine Antwort. "Lisa … Laura … wo seid ihr?" Schrie nun Gina. "Wo sind die?" Fragte nun Biggi. "Hoffentlich nicht auch …!" Stockte nun Mark und bat Biggi und Thomas wieder in der das Haus.

Nachdem sie von Lisa und Laura nach einer Stunde noch immer nichts wussten fuhren sie noch zur Polizei, doch diese gab ihnen dieselbe Antwort, wie bei Dirk am Tag zuvor.

Nachdem sie von der Polizei zurück waren bei Mark und Gina verständigten sie wieder die anderen, die nach 10 Minuten wieder alle eingetroffen waren, sogar die Eltern von Mark und Gina.

"Lisa und Laura auch verschwunden?" War das erste was alle von sich brachten. "Ja!" Sagte Biggi weinend. Alle waren verzweifelt, ganz besonders Karin, Michael, Biggi, Thomas und Margarete. Ginas Nerven waren auch am Ende, in nicht einmal 24 Stunden sollte sie Mark das Ja- Wort geben, doch ein Teil der Hochzeitsbelegschaft war verschwunden. "Ich bin gleich wieder da!" Sagte Gina nun und verschwand ins Schafzimmer wo sie sich einsperrte und begann zu weinen, warum gerade die drei und warum gerade nicht einmal einen Tag vor der Hochzeit, dachte sie sich.

Während Gina im Zimmer oben war, begannen alle nochmals zu überlegen wo sie sein könnten, als mitten im Gespräch das Telefon läutete. "Harland!" Meldete sich Mark. "Wie sie haben eine Spur?" Sagte Mark nun und drückte auf die Taste für den Lautsprecher. "Wie illegale Organhändler … hinter ihnen her? Wissen sie mehr über diese Männer … mmhm haben sie eine Vermutung in welchem Gebiet sie sein könnten?" "Jein, wir vermuten in der Nähe, nicht weiter als Bad Vöslau!" Sagte der Polizist an der anderen Leitung. "OK, danke!" Sagte Mark und legte auf. "Was tun wir?" Fragte Peter nun. "Wir suchen sie", sagten Michael und Thomas nun fest entschlossen. "Wer kommt mit?" Fragten die zwei, als die gesamte Medi Familie inklusive Mark aufzeigte. Mark und Ginas Vater sahen sich nun an und beschlossen auch mit zu kommen. "OK, nachdem ihr auch mitkommt, werden Ilse und ich versuchen bei der Polizei etwas heraus zubekommen … sie Karin und Biggi bleiben da, mit ihnen Margarete und dir Carmen, falls etwas sein sollte", sagte nun Margarete die Mutter von Gina. "OK!" Kam es von den dreien. "Schatz, schau nach deiner Schwester, ich glaube es ist ihr ein wenig zu viel, sag ihr aber nichts…!" Sagte noch die Mutter von Gina zu ihrem zweiten Kind als alle gingen, außer die vier mit Gina fünf.

Nicht einmal fünf Sekunden nachdem alle das Haus verlassen hatten, schrieen Karin und Biggi auf einmal auf. "Nein, nicht jetzt …!" War das einzige was Carmen und Margarete von sich brachten. "Doch!" Kam es leidend von den werdenden Müttern, "OK Margarete, bis zu den Presswehen lasse ich dich mit ihnen alleine …!" Sagte Carmen nun. "Warum?" Fragte diese verwirrt. "Weil ich nach Gina schaue, die uns vielleicht helfen könnte?" Sagte Carmen nun. "Akzeptiert, aber beeil dich." Willigte Margarete ein, als Carmen schon aus dem Zimmer verschwunden war.

Sie rannte ins Obergeschoss, wo sie vor dem Schlafzimmer halt machte.

"Gina?" Schrie sie, doch Gina gab ihr keine Antwort. "Gina?" Schrie sie nochmals, doch Gina antwortete noch immer nicht. "Schwesterchen, mach auf!!!" Schrie sie. "Ich bleibe da draußen stehen bis du aufmachst!" "Tu was du nicht lassen kannst!" Kam es nun von einer verweinten Stimme. "Gina … komm, sie werden die drei schon finden und eure Hochzeit wird auch stattfinden, bitte komm heraus?" "Von wegen, die Hochzeit ist hiermit offiziell abgesagt!" "Gina bitte beruhige dich, Karin und Biggi bekommen ihre Kinder, wir brauche deine Hilfe, wir sind zwar Ärzte aber wir brauchen dich. Treffe keine voreiligen Handlungen, du wirst sie noch bereuen, bitte …!" Flehte Carmen ihre Schwester an, als diese die Tür geöffnet hatte und nun vor ihr stand. "Komm her!" Sagte Carmen nun und nahm ihre Schwester in die Arme. "Carmen!" Schrie nun Margarete. "Jetzt werden wir gebraucht!" Carmen und Gina gingen nun hinunter. Carmen und Margarete halfen nun Karin und Biggi, die beiden Kinder zu bekommen, während Gina Marissa ins Bett legte und wieder hinunter kam, um zu helfen.

Nach drei Presswehen waren ein gesunder Bub, welcher Biggis war und ein Mädchen, welches das von Karin war da. "Hast du noch Babysachen von Marissa?" Fragte Carmen ihre Schwester. "Ja, ich hole welche …!" Sagte Gina und ging nun die Treppen hinauf, sie ging zum Kasten ihrer Tochter und holte zwei Strampler heraus, als das Telefon zu läuten begann. Nachdem im Schlafzimmer auch eines war, hob sie oben ab.

"Aigner!" Sagte sie und ging zu den Treppen. "Ihr habt sie … wie Dirk Lebensgefahr … Baden …!" Sie schaute kurz nicht auf einen Treppe, als sie auf dieser ausrutschte und die Treppe Kopfüber abwärts flog und auf dem Holzkasten im Vorzimmer mit dem Kopf aufschlug.

"Gina!" Hörte man es nun Carmen schreien, welche schon zu den Treppen rannte. "Gina!" Geschockt sah sie das viele Blut, welches Gina verlor, sie hatte eine stark blutende Wunde am Kopf und blutete aus dem Mund. "Hörst du mich?" Fragte Carmen im Schock, sie bekam jedoch von ihrer Schwester keine Antwort. Nun kam auch Margarete, mit den beiden frischgebackenen Müttern. "Oh Gott … llllee …!" Stammelten die drei nun. "Ja, ihr fährt ins Krankenhaus, ich verständige einen Notarzt und fahre bei Gina mit!" Sagte Carmen nun. "OK!" Margarete, Biggi und Karin zogen den beiden Neugeborenen nun etwas an und fuhren in die Klinik, während Carmen einen Notarzt rief.

Im Thermenklinikum Baden.

Die Männer hatten Dirk, Lisa und Laura gefunden, Lisa und Laura war nichts passiert, Dirk aber wollten sie schon Organe entnehmen so befand er sich in Lebensgefahr, die Männer kamen gerade an, als Mark mit in den OP rannte und sich dort fertig machte, da er operieren wollte.

Dirk befand sich schon seid einer halben Stunde im OP, als Karin, Biggi und Margarete, mit den Babys gerannt kamen. Die beiden frischgebackenen Mütter wurden gleich von zwei Hebammen in Obhut genommen, nun ließ sich Margarete auf einen Stuhl nieder. "Wo sind Carmen und Gina?" Fragte nun Enrico, als Ilse und Margarete zu den anderen kamen. "Margarete, wo sind Gina und Carmen?" Fragte nun Peter, als ein Ärzteteam aus dem zweiten OP herauskam und zu einem Notarzt rannte, bei diesem erkannten alle das Carmen da stand.

Die Ärzte des OPs hatten die Trage nun übernommen und rannten in den OP, schlossen die Türen und begannen mit der Operation. Carmen war noch immer geschockt und setzte sich nun stumm neben Margarete.

"Was ist passiert?" Fragten alle die beiden eindringlich, doch bekamen keine Antwort. "Zum Kuckuck noch mal, was ist passiert?" Schrie nun Peter, doch sie gaben noch immer keinen Antwort, nun kamen auch Karin und Biggi wieder mit den beiden Neugeborenen. "Könnt ihr uns sagen was passiert ist?" Fragten alle nun die beiden, doch sie schwiegen auch. Margarete, die Mutter von Gina und Carmen ging nun zu ihrer älteren Tochter. "Schatz was ist los …?" Fragte sie sie eindringlich. "Gina … Sturz … Treppen … Blut ….!" Stotterte Carmen während aus dem Gesicht nun auch alle Farbe des Lebens wich. "Wie konnte das passieren?" Alle sahen die vier an. "Sie hat telefoniert … eine Treppe nicht gesehen … gestolpert … auf Kasten geflogen … Blut überall!" Kam es noch von Margarete. Die Mutter von Gina begann nun zu weinen, ihr Mann nahm sie in seine arme, Carmen stand nun auf und ging auf ihre Eltern. Als sie vor ihnen stand umarmte sie sie auch. "Das wird eine Hiobsbotschaft an Mark!" Sagte nun Thomas. "Oh ja!" Kam es von allen im Chor.

Es vergingen 2 Stunden, in denen man nichts um den Zustand von Dirk und Gina erfuhr, doch nun ging die eine Tür auf, es war die des Operationssaals in welchem Dirk operiert wurde. Mark kam heraus und gesellte sich zu den Warteten. "Und?" Fragten Michael und Karin aufgebracht. "Er hat sie überstanden, er wird ein zwei Tage auf der Intensiv bleiben müssen, aber er ist übern Berg!" Sagte Mark, schaute sich in der Runde um, doch erkannte nirgends Gina. "OK … wo ist Gina?" "Sie … sie." Carmen stockte. "Sie hatte einen Unfall bei euch zu Hause, sie wird operiert!" Kam es nun von Ilse Harland. "Wie … was?" "Sie ist die Treppen gestürzt und mit dem Kopf am Holzkasten bei euch zu Hause angekommen." Sagte Margarete, Ginas Freundin nun. "Wo ist Marissa!" "Wir haben ein Kindermädchen arrangiert!" Kam es nun von Karin als sich Mark weinend in einen Stuhl sinken ließ.

Nach 5 endlosen Stunden, welche Karin, Margarete und Michael, bei Dirk verbracht hatten kam nun der Arzt, welcher Gina operierte zu den noch Anwesenden.

"Was ist mit ihr, Frank?" Fragte Mark seinen Kollegen nun eindringlich. "Sie lebt, liegt aber im Koma ich kann nicht versprechen ob sie wieder aufwachen wird …!" Sagte der Arzt und Kollege von Mark nun in die Runde und verschwand wieder, doch gab noch die Zimmernummer von ihr in der Intensiv bekannt.

Nun gingen Mark, Carmen, Ginas Eltern und Marks zu Gina ins Zimmer, sie alle traf der Schlag beim Anblick von Gina, sie hätten mit allen gerechnet doch das es so schlimm ist nicht, am stärksten traf es Mark. Er wollte sie heiraten, dass schon am nächsten Morgen, doch jetzt schien alles zu Nicht zu sehen, ob er sie vor Tagen zu letzten Mal lachen gesehen hatte, er wusste es nicht, er hoffte aber das es nicht so seien würde.

Sie durften nicht lange bei ihr bleiben, trotz das Mark der chirurgische Leiter in diesem Krankenhaus war, so fuhren alle spätnachts noch zu Mark und Gina nach Hause.

Dort gab er dem Kindermädchen das Geld, welche gleich danach ging, säuberte noch schnell den Boden, bevor er sich zu den anderen ins Wohnzimmer gesellte.

"Alles wird gut!" Versuchten ihn seine Eltern und die von Gina zu beruhigen, doch diese glaubten selbst nicht wirklich daran. "Wenn nicht …?" Sagte er nur darauf, begann zu weinen und nahm seine Tochter in seine Arme. "Wir glauben daran!" Sagte nun Karin und griff ihn ermutigend an die Schulter.

Die Medicopter Familie blieb nicht mehr lange bei Mark, sondern fuhr ins Hotel oder wie im falle von Margarete, Michael, Karin und der kleinen Saskia nach Hause.

Dirk konnte nach drei Tagen schon auf die normale Station verlegt werden, wo er nach einer weiteren Woche in die Heimpflege entlassen werden konnte.

Bei Medicopter hatte der Alttag gleich zwei Tage nachdem Unfall wieder beginnen müssen, Mark hielt sie dafür jeden Tag auf den laufenden, ob sich Ginas Zustand gebessert hatte, oder ob sie gar aufgewacht sei, doch jedes Mal war es kein guter Anruf, denn sie bekamen immer dasselbe zu hören, das es ihr nach wie vor nicht besser ginge.

4 Wochen nach dem Unfall in St. Johann.

Es war ein nass kalter Sommertag in Salzburg, die A- Crew hatte gerade Schicht, dennoch war auch die B- Crew da, als auf einmal ein Telefon zu läuten begann.

"Wessen?" Fragten sich nun alle. "Meins!" Kam es nun von Karin und hob ab. "Lüdwitz!" Meldete sie sich nun. "Ich bin es Mark …!" Kam es von der nun von der anderen Leitung. "Mark was gibt es, gibt es etwas Neues?" Fragte Karin als alle hellhörig wurden. "Gina … sie ist aufgewacht!" Kam es nun von Mark voller Freude. "Wirklich!" Sagte Karin nun ebenfalls voll Freude. "Ja …!" Sie telefonierten noch ein paar Minuten, als Karin auflag und die Botschaft den anderen mitteilte, diese freuten sich auch sehr.

2 Wochen später konnte Gina auf die normale Station verlegt werden, eine Woche danach entlassen werden.

Die Hochzeit von den beiden fand nun an einem schönen Herbsttag statt, zu welcher alle kamen, Max, Peter, Enrico, Thomas, Lukas, so hatten diese ihren Sohn getauft, Karin, Michael, Saskia, deren Tochter, Dirk, Margarete, die Kollegen von Gina, deren Eltern, Carmen und natürlich nicht zu vergessen, die Eltern von Mark.

  • Und so fand die Geschichte, doch noch ein gutes Ende, ohne ewigen Streit!!!

Ende

Geschrieben von Bettina am, 11 Oktober 2005 um 19:18

 

Ende

Geschrieben von Bettina am, 22 Juli um 23:15

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