Ausflug mit Folgen

Basis Traunstein

Schichtwechsel, Freunde rief Gina, als sie zusammen mit Karin den Raum
betrat. Jens Peter und Mark wollten sich gerade verabschieden, als Gina Mark
noch schnell am Arm packte um mit ihm noch kurz über die Kinder zu reden.
Mark sprach Gina hast du noch mal darüber nach gedacht denn ich finde Marcel
und Jenny sollten den Ausflug mit ihren Freunden machen, da sie sich schon
sehr darauf freuen und sie doch keine Kleinen Kinder mehr sind. Ja habe ich
und meinetwegen können sie den Ausflug machen da ich ja eh Dienst habe und
endlich mal wieder zu deiner Freundin wolltest, sagte Mark.
In diesem Augenblick meldete sich der Lautsprecher. „Rettungsleitstelle an
Medicopter 117.“ Schwerer Unfall auf der B 499. Karin schrie noch schnell
ins Mikro: „Versanden wir über nehmen“ und lief dann den anderen hinterher
zum Heli.

Wohnung von Mark, Gina, Jenny und Marcel

Mark kam nach einer weile zu Hause an und traf seine Kinder Jenny und Marcel
im Wohnzimmer. Als Mark in der Tür stand sprangen die beiden sofort auf und
Marcel fragte seinen Vater gleich, ob sie nun den Ausflug mit ihren Freunden
machen durften und Jenny sagte: „Mama hat es schon erlaubt hat aber auch
gesagt das du erst dein OK dazu geben musst.“ OK ich gebe mich geschlagen
meinetwegen könnt ihr euren Ausflug machen aber seit vorsichtig, sagte Mark
zu seinen Kindern. So nun helft mir aber mal beim Abendbrot machen, bevor
eure Mutter vom Dienst wieder kommt.
Als Gina am Abend vom Dienst kam freute sie sich sehr da das essen schon
vertick auf dem Tisch stand. Sie aßen alle vier gemeinsam seit langem  mal
wieder zusammen zu Abend. Später gingen Jenny und Marcel schon in ihre
Zimmer und fingen schon mal an alles für den Ausflug in ihre Rucksäcke zu
packen. Da sie ja Morgen sehr früh los wollten so kam es auch das die beiden
an diesem Abend auch ausnahmsweise mal früh zu Bett gingen.

Nächster Morgen

An diesem Morgen konnte Gina endlich mal ausschlafen da sie heute endlich
nach langem mal wieder einen freien Tag hatte und das wollte sie gleich aus
nutzen. Mark, Marcel und Jenny waren dagegen schon sehr früh auf, da Mark
heute früh Dienst hatte und die Kinder ihren Ausflug machen wollten. So fuhr
Mark seine Kinder zu Waldparkplatz wo sie sich mit ihren Freunden Jochen,
Patrick und Johanna trafen die auch schon alle da waren. Mark gab Marcel
noch schnell ein Handy und fuhr dann zur Basis, da er schon sehr spät dran
war.

Basis Traunstein

Als Mark gerade in den Hanger kam rief auch schon ein wütender Höpler aus
seinem Büro ach ihm. So begab er sich also Richtung Büro, wo er bereits
schon von Höpler erwartet wurde. Herr Dr. Harland sie sind 1 ½ Stunde zu
spät. Was hätten ihre Kollegen machen sollen, wenn in der Zeit, wo sie nicht
da waren ein Einsatz gekommen wäre, sollten sie vielleicht ohne Notarzt zum
Einsatz, stauchte ihn Höpler zusammen. Sie haben ja recht Herr Höpler aber
ich musste noch meine Kinder weg bringen, brachte Mark kleinlaut hervor.
Wenn ihnen ihre Familie wichtiger ist als ein Menschenleben dann müssen sie
es mich nur wissen lassen und ich werde einen Ersatz für sie suchen, gab
Höpler ihm als Antwort. Als Mark gerade etwas erwidern wollte ging auch
schon der Alarm los und er lief schnell zur BK 117, wo Jens schon die
Turbinen anließ.

Waldgebiet zwischen Traunstein und Rosenheim

Jenny stöhnte und fragte: „Können wir nicht endlich mal eine Pause machen
ich habe Hunger und ich kann nicht mehr laufen und aus er dem sind wir schon
so weit gekommen.“ Ja gut wir machen gleich dort vorne bei diesem großen
Felsen dort vorn Pause da es dort auch ein wenig schattig ist, sagte Jochen
zu ihr und den anderen. Nun beeilten sie sich alle. Am Felsen angekommen
setzten sie sich alle erst einmal und stärkten sich ein wenig. Sie
verstanden sich alle prächtig unter einander und hatten viel Spaß doch nach
einer weile sagte Marcel: „ So nun wollen wir aber weiter gehen, sonst
sitzen wir noch übermorgen hier.“ So machten sie sich also wieder auf den
Weg. Nach einigen Metern kamen die fünf an eine Landstrasse die in Richtung
Rosenheim führte. Sie beschlossen ein Stück an der Strasse entlang zu gehen
als plötzlich ein Auto mit hoher Geschwindigkeit auf sie zu kam. Das Auto
eierte immer hin und her und fuhr nun direkt auf Jenny zu so das sie nicht
mehr rechtzeitig ausweichen konnte. Jenny wurde durch die Luft geschleudert
und blieb dann reglos am Boden liegen. Marcel lief sofort zu seiner
Schwester und wollte ihr Helfen. Nun kamen auch die anderen drei herbei
gelaufen und erschraken als sie Jenny da so liegen sahen. Sie Bluttete fast
am ganzen Körper und alle dachten nur das kann sie nicht überlebt haben. Der
Fahrer hat sich bereits aus dem Staub gemacht und Marcel kramte jetzt
schnell nach dem Handy das ihm sein Vater gegeben hatte und wählte jetzt
unter Tränen die Nummer der Rettungsleitstelle.

Basis Traunstein

Die A Crew kam gerade von ihrem Einsatz zurück und waren schon wieder auf
den weg zum Aufenthalts Raum als plötzlich der Alarm los ging und Peter
anfing zu Fluchen. Durch die Lautsprecher kam dann: „Rettungsleitstelle an
Medicopter 117. Ein Schwerer Unfall auf der Landstrasse Richtung Rosenheim
ein Kind ist schwer Verletzt, es ist höchste Eile geboten. Verstanden wir
über nehmen sagte Mark noch schnell und lief dann mit Jens und Peter zurück
zum Heli. Jens zog die Maschine hoch und es ging ab Richtung Rosenheim.
Während des Fluges machte sich Mark große Sorgen und hoffte innerlich das s
keines seiner Kinder war um das es geht. Jens, Peter und Mark sahen den
Unfallort schon von weitem. Doch plötzlich schrie Mark auf, da er seinen
Sohn gesehen hat. Jens landete so schnell er konnte und Mark und Peter
schnappten sich die Ausrüstung und liefen zu dem verletzten Kind das sein
eigenes war. Peter und Mark knieten sich zu Jenny und Mark untersuchte seine
Tochter ganz vorsichtig. Mark sprach zu Peter schwere Innere Verletzungen
Platzwunde am Kopf und ich glaube die Lunge hat auch was abbekommen lege ihr
einen Zugang und 500mg Ringer und 20ml Valium. Peter beeilte sich und sie
hatten ganz schöne Schwierigkeiten Jenny zu stabilisieren. Endlich kam auch
Jens mit der Trage und sie lagerten Jenny auf die Trage um. Für die anderen
verlief alles wie im Film und sie standen immer noch unter Schock so das sie
alle mit zur nächsten Klinik nahmen.

Klinik Murnau

Jens landete so schnell es ging auf dem Heliport wo schon ein Ärzte Team auf
sie warteten. Sie brachten Jenny in den OP, wo Mark auch gleich mit wollte
aber von Dr. Schneider auf gehalten wurde. Sie können da jetzt nicht rein
Herr Kollege lassen sie mich und meinen Kollegen die Arbeit machen das ist
besser und außer dem braucht ihr Sohn sie jetzt auch, sagte Dr. Schreiber zu
Mark.
Sie setzten sich alle in den Warte Bereich, wo sie sich erst einmal einen
starken Kaffee holten. In der zwischen Zeit informierte Mark seine Gina die
sich sofort auf den Weg machte. Die Zeit wollte einfach nicht vergehen und
Mark und Peter liefen den Flur immer wieder auf und ab. Nach einigen Minuten
kam auch endlich Gina um die Ecke die sofort auf Mark zu ging und ihn fragte
was passiert sei.
Mark und Marcel erklärten ihr alles und sagten ihr auch das sie jetzt schon
fast eine Stunde im OP ist. Gina fing an zu Weinen darauf hin versuchte Mark
sie so gut es ging zu beruhigen aber er wusste selbst am besten das es nicht
sehr gut aussah. Als dann endlich nach 2 ½ Stunden das Licht des OPs aus
ging und Dr. Schneider auf sie zu kam. Wir haben alles versucht was in unser
macht steht aber ihre Tochter hat sehr viel Blut verloren und ist uns zu dem
während der Operation ins Koma gefallen und wir können leider nicht sagen
wann sie wieder aufwachen wird. Es kann Tage, Wochen, Monate und sogar auch
Jahre dauern einige Wachen auch gar nicht mehr auf, sagte Dr. Schneider zu
ihnen.
Gina und weinte jetzt sehr und auch die anderen hatten jetzt Tränen in den
Augen. Dr. Schneider können wir zu ihr, fragte jetzt Mark seinen Kollegen.
Ja sie liegt auf der Intensiv Station eine Schwester wird sie hin bringen,
sagte Dr. Schneider. So gingen jetzt also Mark, Gina und Marcel mit der
Schwester mit die sie zu Jennys Zimmer führte. Als sie Jenny da so liegen
sahen zwischen den ganzen Schläuchen und den ganzen Maschinen konnte keiner
mehr was sagen. Sie setzten sich an ihr Bett und streichelten sie und
redeten mit ihr. Mark gab sich innerlich die Schuld an dem Unfall da er zu
erst gegen den Ausflug war und hätte er nicht ja gesagt dann wäre es niemals
dazu gekommen. Aber auch Gina machte sich die gleichen vorwürfe aber wäre
der Unfall vielleicht nicht passiert wäre es vielleicht an einem anderen Tag
passiert das konnte ja niemand so genau wissen.
Gina und Mark hatten erst mal für die nächsten 3 Wochen Urlaub, wo bei die
erste Woche die Basis geschlossen wurde da Höpler erst einmal Ersatz
besorgen musste.
In den drei Wochen waren Gina und Mark jeden Tag bei ihrer Tochter und
hofften immer wieder das sie bald Aufwachen würde. Auch Karin, Florian, Jens
Peter und Stella schauten oft bei Jenny im Krankenhaus vorbei und versuchten
Mark und Gina zu Trösten und ihnen Mut zu zusprechen. Sie wussten aber auch
das es nicht viel Sinn hatte da Mark ja Arzt war und er selber gut bescheit
wusste. Es vergingen Tage ja sogar Monate und nichts enterte sich, der
Zustand von Jenny blieb unverändert und Dr. Schneider machte ihnen immer
weniger Hoffnungen. Sie gaben die Hoffnung aber nie auf das ihre Tochter
eines Tages doch wieder Aufwachen würde.

Ende

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