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A-Crew |
B-Crew |
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Dr. Michael Lüdwitz |
Dr. Karin Lüdwitz Dr. Gabi Kollmann-Staller |
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Thomas Wächter |
Biggi Schwerin |
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Peter Berger |
Ralf Staller |
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Kerstin Bau |
Dirk & Rebecca Lüdwitz |
Glück im Unglück
Villa Thomas, Karin, Michael, Dirk und Rebecca
Küche
" Guten Morgen Mama du vergisst nicht mit Papa wegen des Klassenausfluges zu reden. Ich weiß nicht so begeistert war er nicht als wir in gestern Abend gefragt haben. Hat ein ziemlich böses Gesicht gemacht, als wollte er uns fressen, sagte Rebecca die gerade zum Samstagsfrühstück die Küche betrat. Karin die in Eile war weil gleich Dienstübergabe war. Sie nickte nur, gab Rebecca und Dirk einen Kuss und sagte dann im Gehen. "Ich versuche mein Bestes und wenn es nicht klappt dann erkläre Euch auch warum. Räumt ihr mir bitte etwas auf. Vielleicht kann ihn das Umstimmen. Von Rebeccas Seite war nur zu hören "Immer das selbe mit den Männern, die wollen einfach um den kleinen Finger gewickelt werden." Karin sagte nichts musste aber über die Bemerkung ihrer Tochter lachen.
Basis Traunstein
"Schichtwechsel.", rief Peter. Die A-Crew war froh, dass der Dienst zu Ende war, denn die Nacht war anstrengend und alle waren müde.
Na, was war heute nacht los, Michael. ,fragte Karin ihren Mann etwas nachdenklich. "Gibt es die hier überhaupt für dich. Ich denke wer mit mir verheiratet ist den wirft nichts mehr aus der Bahn., sagte sie und schaut ihn mit einem treu doofen Gesicht an. Es sind heute nacht nur Verrückte unterwegs gewesen. Auf der A8 sind zwei LKWs ineinandergefahren und keiner der Fahrer konnte sich aus dem Führerhaus befreien. Thomas hat dann erst die Dächer abheben müssen damit wir sie befreien konnten. Dann sind zwei Streithähne auf die Idee gekommen, sich in freier Natur zu streiten besser gesagt in luftiger Höhe, an freier Felswand. Einer ist abgestürzt und der andere konnte er sich nicht mehr befreien. Bei der Rettungsaktion hätte Peter fast sein Leben gelassen, aber der ist Gott sei Dank aus festen Holz geschnitzt. Ich mache meine Berichte nur noch und dann gehe ich heim und ins Bett., gab ihr Michael zur Antwort. Biggi und Ralf hatten sich hingesetzt und tranken eine Tasse Kaffee. Ach, Michael da wäre noch was, das ich jetzt mit dir klären muss?, bemerkte Karin und schaute ihn von der Seite mit dem Blick "Du musst nur Ja –Sagen- Blick" an. Thomas, Biggi und Ralf sahen es und mussten schmunzeln. Denn alle wussten nun hatte er wieder keine Chance gegen Karin. Ralf zu Thomas ganz leise. "Die Chance jetzt nein zu sagen, sind gleich null für ihn. Michael, die Frau hat dich fest im Griff." Sie grinsten nur. Karin, was kommt jetzt?, wenn du mir so kommst dann ist was im Gebüsch, sagte er zu ihr und zog sie auf den Schoß.
" Es geht um die Klassenfahrt von Rebecca und Dirk. Wieso bist du dagegen, dass sie mitfahren? Sie können nichts dazu, dass du schon mal ein Kind verloren hast. Ich verstehe, deine Angst, aber ich wäre schon dafür wenn sie mitkönnten. Rebecca meinte du wolltest sie fressen, als sie dich gestern gefragt hat. , sagte sie liebevoll zu ihm. "Also die, die ich gefressen habe, die leben alle noch., erhielt sie von Michael zur Antwort. Vielleicht versteht dich Rebecca, wenn sie die ganze Wahrheit erfährt. Sie ist nun schon fas 12 Jahre und sehr vernünftig., versuchte Karin ihm das Ganze zu erklären. Also gut ich werde darüber nachdenken, Karin. Tschüß dann. Er gab ihr noch einen innigen Kuss und fuhr dann mit Thomas heim.
Villa/Küche
Klirrr, klirr, machte es als Michael die Tür sperrte und ein lautes "Scheiße, Dirk bring mir mal ein Pflaster", war zu hören. Rebecca hatte beim Ausräumen der Spülmaschine zwei Gläser fallen lassen und sich an einem geschnitten. Dirk wollte seiner Schwester gerade das Pflaster um den Finger wickeln als von hinten hörte. "Ich möchte die Wunde, wegen der Tiefe sehen.", sagte Michael der hinter den beiden stand. "Habt ihr etwas vor? Oder was ist hier passiert?, Thomas sah den schöngedeckten Tisch. Michael bemerkte ihn nun auch. Während er Rebeccas Wunde versorgte schaute er diese fragend aber wortlos an. "Papa was schaust du mich so entsetzt an. Ich habe euch nur den Tisch gedeckt um vielleicht dir die Entscheidung wegen des Ausfluges abzunehmen oder zu erleichtern., sprachst und ging in ihr Zimmer.
Am Nachmittag/Rebeccas Zimmer
Rebecca hatte Karin die Küche, Wohnzimmer und das Bad aufgeräumt bzw. geputzt. Dirk war mit Christian zum Fußball weg. Sie legte sich den Zettel für die Unterschrift auf den Schreibtisch. Sie waren sich sicher irgendetwas wurde ihnen verschwiegen. Nur was. Warum ihr Papa das tat wusste sie nicht. Sie griff sich ein Buch und fing das Lesen an.
Michael war aufgewacht und wollte Kaffee für Thomas und sich kochen als er Rebecca auf dem Bett liegen sah mit dem Buch in der Hand aber Gedankenversunken. Leise ging er ins Zimmer und setzte sich aufs Bett zu ihr.
Als er näher hinsah, merkte er, dass sie auf dem Buch mit dem Kopf stützend schlief. Er legte sie hin und deckte sie zu. Das Buch nahm er und legte es auf den Schreibtisch. Er sah dort die Zettel liegen. Nun gut er wollte ihnen die Freude nicht nehmen und Karin hatte vielleicht doch recht, also unterschrieb er sie.
Abends im Wohnzimmer
Ich habe es heute unterschrieben nur deine Unterschrift fehlt noch., meinte Michael zu Karin und legte ihr die Zettel hin. Wo sind Dirk und Rebecca eigentlich? Im Kino anlässlich eines Geburtstages von einem Freund. Ich denke es ist Stefan, sein Vater ist auch Arzt mit einer Praxis Rosenheim. Er ist Orthopäde und Notarzt. Seinen Dienst macht er dann im DRK (Deutsches Rotes Kreuz) Heim Rosenheim. Sie sollten gegen 23.00 Uhr da sein. Seine Mutter wollte sie persönlich heimbringen. Thomas wie viel Uhr ist?, fragte Karin. Es ist erst 21.30 Uhr., bekam sie zur Antwort. "Jungs ich hole uns nun einen Sekt. Den Rotwein möchte ich heute nicht und das Fernsehprogramm ist nur etwas für Männer., sagte Karin. Sie wollte gerade in den Keller gehen als es klingelte. Peter, Kerstin und Biggi standen vor der Tür. Kommt rein., meinte Karin. Sie folgten ihr ins Wohnzimmer wo Michael und Thomas dem Fußballspiel mitfieberten. Karin, Kerstin geht mit ins "Theo". Denn so lange der Ball rund ist sind alle Männer gesund., lästerte Biggi
Das Fußballspiel fast vorbei, als Rebecca ins Wohnzimmer kam, Michael einen Kuss gab und mit einem "Danke " wieder Richtung in ihr Zimmer verschwand.
Zwei Wochen später/Morgens
"Rebecca, komm nun endlich"., trieb Dirk seine Schwester an, die noch schnell das Geschirr wegräumte.
Waldgebiet zwischen Traunstein und Rosenheim
Ich glaube wir haben uns verlaufen und deshalb bitte ich alle zusammenzubleiben., sagte Herr Roth der Lehrer. Wir müssen wohl noch mal ein wenig zurück laufen und uns am Hinweisschild schlau machen. Die Klasse mit 20 Kinder lief zurück. Als sie zum Hinweisschild kamen schauten sie nach. Dirk sah, dass sie sich in der Gefahrenzone befanden. Er ging zu Hr. Roth und sagte ihm was er bemerkt hatte. Der wies nur mit einer Handbewegung "Meinst du wirklich Dirk. Übertreibst du nicht etwas und willst die Klasse in Panik versetzen., sagte er und wandte sich von Dirk ab. Rebecca hörte dies und schüttelte den Kopf. Sie liefen weiter. Sie sahen das nahe gelegene Kraftwerk. Ein ohrenbetäubendes Geräusch war zu hören. Die Erde bebte und des ließ zwei Schläge. Auf einmal verloren Dirk, Christian und Rebecca das Bewusst sein. Auf sie war ein Baum gestürzt. Christian und Rebecca hatte es nicht so schwer erwischt. Sie kamen nach einiger Zeit zu sich. Es war alles dunkel. Ihre Mitschüler standen von ihnen auf der anderen Seite des Bruches –Grabens. Sie waren kreidebleich. Hr. Roth nahm sein Handy aus der Tasche und setzte den Notruf frei.
Basis
Medicopter 117 bitte kommen, rief durch den Funk. Wir hören, Dr. Lüdwitz, gab Michael zur Antwort. "Bitte beide Teams vollständig mitkommen. Eine Klasse muss in das Sprenggebiet geraten sein. Die Sprengung wurde vollzogen. Die Sprengmeister die das ganze auf dem Monitor überwachten sahen die Klasse, das heißt einige Kinder. Außerdem kam gerade der Notruf des Lehrers ein. Sie erhalten nun die GPS Korridinaten, bitte fliegen sie mit beiden Helis. Wir haben verstanden., rief Thomas und rannte zum Heli. Die Piloten legten einen Blitzstart hin. In wenigen Minuten waren sie am Einsatzort. Thomas und Biggi ließen Ralf, Peter, Michael, Gabi und Karin per Seilwinde herunter. Diese rannten zum Lehrer Hr. Roth. "Sind alle Schüler da? Fragte Michael. "Nein, die Schüler Christian Staller, Rebecca und Dirk Lüdwitz vermisse ich noch, ich nehme an, dass auf der andren Seite sind. Es stocke alle den Atem.
Rebecca, Dirk seit o.k., fragte Christian. Ich ja, aber Dirk ist unter dem Baum noch mehr eingeklemmt er braucht ärztl. Hilfe. "HILFE, HILFE,HILFE schrie Christian so laut er konnte. Dieses Echo hörte Peter. "Thomas das Seil steig auf und flieg ich habe Christians Stimme gehört, schrie er in sein Wolkie. Der Heli stieg auf. Peter sah den Baum und Christians Winken. Er klemmte sich am Riemen ein und Thomas ließ ihn herunter und holte während dessen Gabi die von Peter informiert wurde, per Walkie. Peter sah den Baum auf Dirks Körper liegen. Oh, Gott, hoffentlich überlebt er das, dachte Peter bei sich während er die Kette um den Baum legte. Thomas wir müssen erst den Baum entfernen, damit wir Dirk das Atmen erleichtern, den der Baum drückt ihm auf die Halsschlagader und er wird nicht mehr lang Puls haben., Dann lass Gabi erst runter., ließ er Thomas wissen "O.K ",war dir kurze Antwort des Piloten der nun wusste was geschehen sein musste. Er zog den Baum mit Gefühl weg. Er hörte nur ein lautes Scheiße von unten. Gabi ließ er genau so herunter. "Ein Ast hat sich im unteren Bauchraum hineingebohrt. ,rief er Gabi zu die im Eiltempo herbeieilte. "Zugang, 500mg Ringer. Wir intubieren und leiten die Narkose an Ort und Stelle ein. Die Chancen sind nur gering, die er hat., sagte Gabi zu Peter. Den letzten Satz so leise, dass nur er ihn verstand. Sie sah sich kurz Christian und Rebecca an die meinten sie seien unverletzt aber doch beide eine kleine Platzwunde am Oberarm hatten. "Thomas komm sofort runter und melde uns in München in der Uni-Kinderklinik an, Prof. Dr. Reich. Notfall. ", rief Gabi dem Pilot zu.
Er landete und informierte Gabi mit den Worten "Wir werden in München so schnell als möglich erwartet, ich habe Prof. Reich informiert. Sie legten Dirk auf die Trage. Für Rebecca und Christian lief alles wie in einem Krimi ab. Sie nahmen die Schüler mit und stiegen auf. Thomas informierte Karin und Michael über den Walkie. "Wir fliegen in die Uni-Kinderklinik von Prof. Dr. Reich, wir werden dort schon erwartet, Rebecca und Christian werden dort genäht werden. Bitte kommt nach. "Uni-Kinderklinik wir erreichen Sie in 3 Minuten, bitte OP bereithalten und für Frau Dr. Kollmann- Staller Kittel hinlegen. Sie wird bei der OP dabei sein, da es sich um des Sohn unserer Kollegen handelt.", gab Thomas per Funk weiter. Wir haben verstanden Medicopter 117, OP vorbereitet unser Team steht auf der Plattform bereits. Sie werden erwartet., erhielt Thomas zur Antwort.
Uni-Kinderklinik München
Sie landeten und brachten Dirk in den OP, während Rebecca und Christian genäht wurden.
Währendessen trafen die anderen ein. Sie sahen Thomas in der Wartezone mit gesenktem Kopf sitzen. Als er sie sah stand er auf ging auf Michael und Karin zu und nahm beiden wortlos in die Arme. Sie waren sich schon lange nicht mehr so nahe, die Freunde. "Da sie einen Fremdkörper entfernen müssen dauert dies mehrere Stunden.", stellte Peter fest der mit Rebecca und Christian ankam. Ralf nahm seinen Sohn in den Arm und Michael Rebecca. "PAPA, nun kann ich dich verstehen, sagte Rebecca bevor sie in einem Weinkrampf zusammen brach. Christian erzählte den anderen, dass Dirk den Lehrer gewarnt hätte, aber nicht erhört wurde. Die Stunden zogen sich hin wie Kaugummi.
ENDLICH NACH 8 STUNDEN
öffnete sich die OP-Saal-Tür und Gabi und Prof. Dr. Reich mit Dirk im Bett kamen heraus. "Danke Klaus.", hörten die anderen Gabis Stimme. Rebecca stürmte auf Dirk zu. Sie nahm in die Arme und sagte "Nun kann ich schlafen. Komm rutsch mal ich lege mich zu dir." Prof. Dr. Reich "Er hatte Glück im Unglück, erhat zwar viel Blut verloren aber keinerlei Verletzungen im Bauchbereich und wird je nach Genesung in ein paar Tagen wieder der Alte sein., informierte er Michael und Karin. Alle waren erleichtert. Da nach brachten sie Dirk auf die Station.Es dauerte noch eine Woche bis Dirk nach Hause durfte.
Copyright 2004: Daniela