Vorinformationen zu der Geschichte:
Laura (die Tochter von Pilot Thomas Wächter) lebt nach einem Unfall nun bei Dr. Karin Thaler. Sie hat das Sorgerecht für sie. Lisa die zweite Tochter von Thomas Wächter ist wie dieser nach einem Unfall tot. Peter ist noch Single und Enrico ist der zweite Sanitäter auf der Basis. Michael, Dr. Lüdwitz und dessen Sohn Dirk sind nach drei Jahren USA/Zeugenschutz zurückgekehrt und wohnen nun mit Karin und Laura in einem Haus. Mark und Gina sind verheiratet und ist in Zwangsurlaub, da sie ihr erstes Kind erwartet. Biggi ist wieder bei Medicopter, da sich die Gleichgewichtsstörungen gelegt haben. Sie ist aus den USA zurückgekehrt. Max ist immer noch das Herzstück der Basis, Frank Ebensieder wird auch wieder eine wichtige Rolle spielen. Ja und dann ist da eine Lehrerin, für Französisch, Englisch, Italienisch und Deutsch die besonders Peter Berger sehr durcheinander bringt.
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A- Crew |
B-Crew |
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Dr. Mark Harland |
Dr. Karin Thaler |
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Jens Köster |
Biggi Schwerin |
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Peter Berger |
Enrico Cortini |
Amore, Amore und noch vieles mehr
Es war ein regnerischer Tag, die Basis war mit beiden Crews besetzt, da gerade Schichtwechsel war. Die A-Crew übernahm den Dienst.
Karin berichtete dem Kollegen Mark Harland über die Einsätze. Als abschließenden Satz meinte sie nur. "Ich muss meine Berichte noch von der letzten Woche machen, daher bleibe ich euch noch erhalten. Aber zuerst muss ich daheim anrufen und Laura bescheid geben, denn Dirk ist auf Klassenfahrt und Michael in München beim Ärztekongress. Sie bekommt sonst schnell Angst.", sprachs und ging in Richtung Büro wo sie dann mit Laura telefoniert. Dr. Karin Thaler war seit 5 Jahren auf der Basis Notärztin. Sie ist bei den Kollegen durch ihr nettes Auftreten und ihre Hilfsbereitschaft sehr beliebt. Blondes langes Haar, schlank und gutaussehend ist sie. Während der Einsätze bindet sie ihr Haar immer zusammen. Die 35-jährige ist mit Dr. Michael Lüdwitz seit einem Jahr wieder zusammen. Er war Marks Vorgänger und musste nach dem er einen Mord der Mafia beobachtet hatte 3 Jahre in den USA verweilen. Kurze Zeit später ging der Alarm los und die A-Crew brach zu einem Einsatz auf. Biggi ging in die Küche und holte den Kaffee.
Als sie wieder zurückkam stand eine große schlanke junge Frau vor ihr. Sie war ca. 30 Jahre alt und hatte dichtes langes dunkles Haar. "Guten Tag, Stella Cortini, ist mein Bruder Enrico noch da.", sagte sie. "Äh..ich denke ja, aber der ist wahrscheinlich unter der Dusche. Nehmen Sie doch bitte Platz.", sagte Biggi. "Ach, können Sie mir vielleicht erklären, wie ich in die Gartenstrasse komme, ich wohne in Traunstein noch nicht lange und bin Lehrerin am hiesigen Gymnasium für Englisch, Französisch und Deutsch. Eine meiner besten Schülerinnen hat ihr Englischbuch liegen lassen, das ich ihr bringen will"., sagte Stella Cortini "Vielleicht kennt unsere Frau Doktor ihre Schülerin und kann das Buch mitnehmen, sie wohnt in der Gartenstrasse.", sagte Biggi und ein Lächeln huschte ihr übers Gesicht. "Im übrigen hat Sie Enrico ganz anders beschrieben. Ich bin Biggi seine Freundin. Wenn Sie wollen, dann können Sie mich duzen.", fügte sie an und immer noch war ein Lachen auf dem Gesicht der Pilotin zu sehen. "So hat er das. Ich heiße Stella für die Freunde meines Bruders. Die Schülerin heißt Laura Wächter und wohnt in der Gartenstrasse 8 bei Thaler Karin. ", meinte Stella Cortini. "Das ist ja der Zufall schlecht hin, denn Dr. Thaler ist die Notärztin bei uns hier sie hat für Laura, die Tochter unserer führen Kollegen, das Sorgerecht erhalten, nach deren Tod und dem Tode der zweiten Tochter Lisa. Laura ist seit her sehr ruhig, aber was noch schlimmer ist sie ist sehr ängstlich geworden und traut nur sehr wenigen Menschen. Hier uns traut sie allen, aber ich kann mir vorstellen, dass es Lehrerinnen sehr schwer haben.", meinte Biggi sehr nachdenklich. Sie stellte Stella einen Kaffee hin. Die A-Crew kam gerade von einem Einsatz zurück. Zur selben Zeit betrat Karin den Raum und schnaufte tief durch. "Das war ein Kampf Laura klar zu machen, dass ich später komme. Außerdem musste ich sie beruhigen, da sie ihr Englischbuch verloren hat und einen englischen Aufsatz schreiben muss bis Montag. Die Lehrerin, Frau Cortini wäre zwar gut aber sehr streng, aber sie mag sie. Trotz allem hat sie geweint. Ich bin jedes Mal am Ende meiner Nerven, da ich sie liebe wie meine eigene Tochter.", sagte sie. "Na, morgen kommen Michael und Dirk endlich zurück, ich muss mit Michael mal wieder über Laura reden.", fügte Karin an.
"Stella Cortini, Frau Dr. Thaler, wären Sie so nett und würden Laura das Buch geben. Ich bin erstaunt, dass sie so eine gute Meinung von mir hat. Sie ist eine sehr ruhige, nachdenkliche und stille Schülerin. Aber sie ist sehr gut in Französisch, Englisch und in Deutsch. Im Ganzen ist sehr ehrgeizig. Sagen sie ihr wenn sie nicht fertig wird, dann soll sie mir den Aufsatz erst am Dienstag geben. Falls es ihr schlecht geht, wegen ihrer Vergangenheit, dann nehmen sie ihr die Sachen weg und schreiben mir einen Vermerk ins Heft.", sagte Stella. "Gut das werde ich machen.", meinte Karin. Dann setzte sich Karin hin und begann ihre Berichte zu schreiben. Die A-Crew betrat während dessen den Raum. Peter sah die Lehrerin dort sitzen. Er erstarrte vor Entzücken. Wenn ihn Enrico nicht fast über den Haufen gerannt hätte dann würde er noch wie angewurzelt dort stehen. Nur so flog der Notfallrucksack der nass und schmutzig war in Richtung Stella und landete auf deren Hose. Außer das er einen nassen Fleck hinterlies, erschrak Stella noch sehr. "Huch, was ist das. Uff, da ist ja nass und schmierig.", war eine nicht sehr angetane Bemerkung von ihr. "Entschuldigen Sie bitte junge Frau. Aber mein Kollege rennt heute alles über den Haufen. Eine neue Hose kann ich Ihnen nicht anbieten, aber vielleicht darf ich Sie als Entschädigung nächste Woche mal einladen.", meinte Peter kleinlaut. Dann drehte er sich zu Enrico um und schaute den bitterböse an und zischte ihm folgende Bemerkung ins Gesicht. "Sag mal von aufpassen hast du noch nichts gehört. Erst bringt mich Mark in eine heikle Situation, dann du. Mit mir habt ihr es wohl alle miteinander" Nun sah Enrico seine Schwester sitzen. Er ging auf sie zu und schaute sie mit einem kritischen Blick an. "Sag mal was machst du hier. Ich denke du ziehst erst in zwei Monaten um.", sagte er. "Ich wohne seit zwei Monaten hier und wenn ich mich auf dich verlassen würde dann wäre ich verlassen, Bruderherz. Aber nach dem du ja eh nicht auf den Gedanken kommst mir weder deine Kollegen, noch deine tolle Freundin vorzustellen, kann ich wieder gehen. Ich hab nämlich Post bekommen die uns nun doch beide betrifft. Also tschüss.", meinte sie und wollte nach dem sie aufgestanden war schon gehen, aber Enrico hielt sie zurück. "Stella so war das nicht gemeint, aber mein Job ist auch nicht ohne. Fahren wir dann zu mir oder gehen wir wo was essen und unterhalten uns dort.", sagte Enrico. "Schon besser. Ich sage dir gleich der Brief bringt dich selbst aus der Ruhe. Er ist von Mamas Notar, Dr. Cello. Gehen wir zu mir und essen den Salat den gemacht habe. Nur einen Wein müssen wir noch kaufen, ja und Budget. " , sagte sie zu ihm.
Dann stellte Enrico ihr die Kollegen vor. Das Telefon klingelte. Einige Minuten später kam Herr Ebensieder in den Raum. "Frau Doktor Thaler sie möchten bitte Brot, Butter und Wurst mitbringen, Laura war am Telefon. Gehen Sie nun und geben Sie mir die Berichte am Dienstag. Am Montag ist der Heli im jährlichen Checkup. Vielleicht sogar am Dienstag noch, da wir nicht wissen wie schnell er fertig ist. Herr Köster fliegen sie ihn um 22.00 Uhr nach Rosenheim, wo der Checkup gemacht wird. Kann Herrn Köster jemand mit dem Auto abholen, oder muss ich mitkommen." "Nein ich mache es, ich will mit Laura heute abend noch weg, dann sammeln wir Jens auf unser Tour ein, dann haben wir wenigsten einen charmanten Begleiter.", meinte Karin. Sie zog die Augenbrauen nach oben gezogen und lachte dabei. Jens lief etwas rot im Gesicht an. "Bin ich nicht charmant, Frau Dr. Thaler?", stellte Herr Ebensieder die Frage. Sie nickte nur. Dann zog sie sich um und fuhr heim, denn sie wollte mit Laura noch einiges unternehmen.
Während dessen hatte Laura die Wohnung auf Hochglanz gebracht. Sie war mit sich nicht zufrieden. Tief sahs der Schmerz über den Verlust von Lisa. Ihre Schwester hatte sie vor einem Jahr verloren. Sie war überfahren worden. Sie fühlte sich sehr alleine trotz dass sich Michael und Karin sehr um sie bemühten. Sie setzte sich nun aufs Bett und schaute das Bild von Lisa und Thomas an. Ihren Papa vermisste sie nach fast 4 Jahren noch als wäre es gestern gewesen. Doch nach einiger Zeit fiel sie auf ihr Kissen und schlief ein.
Karin fuhr in die Garage als sie bemerkte, dass hinter ihr noch ein Auto hielt. Es war Michael der vom Kongress kam. Sie begrüßte ihn mit einem Kuss und berichtet ihm das sie den Verdacht hatte dass es Laura wieder sehr schlecht ginge. "Karin wir dürfen alle nicht vergessen, dass Laura mit nicht ganz 16 Jahren mehr durchgemacht hat wie wir beide zusammen. Ein Urteil ersetzt nicht den Vater und die Schwester. Wir müssen uns mehr um sie kümmern, sonst fühlt sie sich noch mehr vernachlässigt. Deine Idee mit ihr einkaufen zu gehen finde ich toll. Ich gehe mit und dann gehen wir noch was essen oder ins Kino mit ihr. Wenn Dirk morgen kommt, dann können wir ja ins neue Badeparadies gehen oder eine Wanderung machen. Bis Montag um 8.00 Uhr habe ich Zeit. Den letzten Vortrag habe ich mir deshalb geschenkt." , sagte Michael während er das Auto auslud. Er nahm Karin in den Arm und sie gingen gemeinsam ins Haus. Karin ging in die Küche und stellte den Kaffee hin. Michael ging ohne lang zu überlegen in Lauras Zimmer und sah sie schlafen. Er streichelte sie mit seiner Hand über den Kopf. Als er aufstehen wollte um zu Karin zu gehen, wachte sie auf. Sie setzte sich hin. Ihren Kopf lehnte sie an seine Schulter. Michael nahm sie in die Arme und küsste sie auf die Stirn. " Laura ist dir nicht gut? Oder gibt es was, was du nicht allein bewältigen kannst? Du schaust recht traurig drein? Dein Englischbuch hat Karin mitgebracht. Deine Lehrerin ist Enricos Schwester. Sie war auf der Basis. ", sagte Michael zu ihr. Sie setzte sich auf seinen Schoss. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Mit tränenerstickter Stimme sagte sie zu ihm "Lisa ist genau ein Jahr tot. Sie fehlt mir so sehr. Ich kann das Urteil annehmen, aber den Tod nicht akzeptieren. Ich habe Karin vorhin am Telefon nichts gesagt, da ich weder dir noch ihr zur Last fallen will, nur weil ich den Tod von Lisa nicht annehmen will. Erst Mama, dann Papa und nun auch Lisa. Lisa nur weil die zu blöd waren das Testament von Papa früher zu finden. Lisa könnte noch leben. Die 3 Jahre München waren Horror. " Michael streichelte sie. Als er hochsah, nahm er Karin wahr, die im Türrahmen stand und auch Tränen in den Augen hatte. Nach einer Weile meinte er zu Laura " Bitte sag nie, dass du mir oder Karin zur Last fällst. Damit tust du uns weh, denn wir wollen dir helfen, da wir beide uns nur oft fragen, wie du das machst. Karin und ich wollen mit dir noch einkaufen und was essen gehen. Hast du Lust?" Laura legte nur ihren Kopf in seine Arme. Sie weinte eine ganze Weile in seinen Armen. Michael lies sie weinen, da er genau wusste oder sagen wir lieber – sie zu verstehen versuchte. Es verging eine Zeit. Karin hatte neben Michael Platz genommen und eigentlich war ihr auch zum Weinen zumute, nur das was Laura gesagt traf voll zu. Ein Urteil ist keine Entschädigung für ein Menschenleben, noch dazu wenn es sich um die Schwester handelt. Nach einiger Zeit sah ihn, eine mit rotgeweinten Augen, Laura an. "Entschuldigung Michael, weh tun wollte ich dir nicht und Karin auch nicht. Aber heute ist nicht mein Tag. Seit heute früh muss ich mich schon zusammenreißen, dass ich nicht dauernd weine. Ich glaube ich habe wieder mal ein Tief.", meinte Laura mit leiser Stimme. " Das wird nicht dein letztes Tief sein, Laura. Da kommen noch mehr und die musst du bitte mit mir und Karin durchmachen, da du das unmöglich alleine schaffst. Wir wollten nicht, dass du zu einem Pychologen musst. Das Gericht und das Jugendamt wollte dies, nur Karin und ich waren bei dir die Gegner. Wir haben der Staatsanwaltschaft klargemacht, dass es für dich besser ist, wenn du es mit uns aufarbeitetest. Denn den Tod von Thomas habe ich auch noch nicht verwunden. Deswegen plagen mich auch noch Gewissenbisse. Nur weil du da bist kann ich ihn eher annehmen, da ich weiß, dass du genauso leidest wie ich.", versuchte Michael zu erklären. " Du bist an Papas Tod nicht schuld, dass war ein Unfall und die Ursache weißt du besser wie ich. Wäre Papa an deiner Stelle gewesen, dann hättstet du genauso gehandelt wie er. Ich gehe nun duschen und ziehe mich noch um. Michael, ich glaube du brauchst ein neues Hemd. Deins dürfte nun nass sein. Das ist unangenehm. Fahren wir dann noch zum Grab heut irgendwann?, fragte Laura. Michael nickte und stand auf. Nun sah Laura Karin, die neben Michael war. Sie schaute sie an. Bevor Laura was sagen konnte meinte Karin zu ihr. "Wenn du das was dir Michael gesagt hat, machst dann ist ein Entschuldigung nicht notwendig. Der Kaffee ist fertig, Michael."
Karin und Michael gingen in die Küche. Michael schenkte Karin und dann sich Kaffee ein. Bevor er sich hinsetzte nahm er sie in den Arm und flüsterte ihr ins Ohr. "Laura ist unser Sorgenkind. Wir müssen ihr gemeinsam helfen. Alleine schafft sie es nicht. Und einer von uns kann das alles alleine nicht tragen. Das sind wir Thomas schuldig. Findest du nicht." Er küsste am Hals und auf die Wangen. Wenige Minuten später kam Laura rein. Sie setzte sich. " Ich habe gestern noch schnell die zwei Körbe Wäsche gebügelt. Nur ob ich eure Sachen, besonders bei Dirk und Michael, in die richtigen Schränke habe, das weiß ich nicht. Ihr müsst halt suchen. Wann kommt Dirk wieder?", meinte Laura. "Morgen, so um 11.00 Uhr", war Michaels Antwort.
Karin, Laura und Michael verbrachten einen angenehmen Nachmittag in der Stadt beim Einkaufen. Laura brauchte einige Jeans und Pullover. Dann fuhren sie ans Grab von Thomas, Lisa und Vera Wächter. Laura hatte einen Strauss Rosen gekauft, den sie nun darauf legte. Sie gingen noch essen. Sie waren fast fertig als Karins Handy klingelte.
Es war Gina, die Frau von Mark. Sie war bevor sie schwanger wurde Pilotin der B-Crew. Nun war sie im 6 Monat und fühlte sich oft nicht wohl.
"Ich bin’s Karin, ich bin die Treppen gerade hinuntergefallen und kann mein linkes Bein nicht bewegen. Außerdem tut mir alles weh. Kannst du bitte kommen, wenn ich Mark verständige, dann flippt er aus Sorge, aus.", fragte Gina. "Bleib wo du bist Gina, Michael und ich kommen gleich zu dir. Ist die Türe offen?"., fragte Karin und gab dem Ober das Zeichen zum Zahlen. Michael erzählte sie gleich von dem Telefonat. " Geht ihr vor ich zahle und komme dann nach. Der Weg ist gut beleuchtet bis zu Gina, den laufe ich alleine. ", meinte Laura. Dies machten sie auch. Nicht ganz 5 Minuten nach dem Anruf stürmten Michael und Karin in den Gang von Ginas und Marks Wohnung. Gina sahs auf der untersten Stufe der Treppe und zitterte. "Ich hole den Koffer, Karin.", meinte Michael. "Ich wollte mich nach dem Abfallraustragen hinlegen, da merkte ich wie oben war, dass ich die Haustüre nicht richtig geschlossen habe. Als ich mich umdrehte bin über den Wäschekorb gestolpert und runtergefallen. Hoffentlich ist dem Kind nichts passiert?, Gina fing das Weinen an. " Michael und ich tragen dich rauf und schauen nach dem Kind. O.K. Du regst dich bitte nicht mehr auf.", meinte Karin. Michael trug Gina hoch, dann tastete Karin den Bauch ab. Michael hatte sein tragbares Sonogerät dabei. Er machte eine Ultraschalluntersuchung und gab Gina das Bild mit den Worten. " Alles o.k. Mama. Aber bitte nicht mehr wiederholen."
"Michael ich bleibe bei Gina bis Mark kommt und ihr fahrt heim. Ich rufe dich dann an, kannst du mich dann holen.", sagte Karin. Laura die während dessen gekommen war hatte den Wäschekorb in der Hand, die Wäsche hatte sie schnell zusammengelegt und stand nun in der Schlafzimmertüre. "Na, Gina, du kannst uns doch nicht solche Schrecken einjagen. Nun gib mal Anweisung wo die Sachen hinkommen, dann kannst du über den Korb nicht mehr fallen. ", meinte Laura und lachte Gina an. Diese verriet ihr wo sie was legen sollte. Laura und Michael fuhren heim. Karin blieb bei Gina und erzählte ihr, das sie sich um Laura Sorgen machte, ja und was passiert war. Gina hörte ihr zu und gab Michael recht. "Sie tut mir leid. Ich weiß nicht ob ich die Kraft hätte. Wenn ich dir helfen kann dann sag es bitte, Karin. ", meinte Gina. Die Zeit verging im Fluge und auf einmal stand Mark in der Türe mit Peter und Jens. Karin sagte ihm was passiert war und zeigte ihm das Bild. Auch erzählte sie den Kollegen von dem Ereignis mit Laura. Diese stimmten Gina zu. "Ich kann dich gut verstehen, Karin. Da wäre ich auch mit meiner Weisheit am Ende, nur wenn Laura mal einen ausgefallenen Wunsch hat, dann melde mir’ s mal.", war Jens Reaktion darauf. Er kannte Thomas nicht aber seine Tochter, sollte nicht unter dem leiden. Denn er hatte ja auch eine Tochter. "Ich fahre dich heim, Karin", sagte Peter ohne zu zögern. "Danke", war ihre Antwort.
Es war kurz vor 23.00 und Laura war ins Bett gegangen, Michael sah auf die Uhr, als Karin und Peter das Wohnzimmer betraten. "Hallo Schatz. Peter hat mich heimgefahren. Trinken wir noch zusammen einen Rotwein? Hat Laura nochmals geweint?, wollte Karin wissen. "Hallo. Hallo Peter. Du trinkst doch ein Glas mit? Ich habe einen guten Rotwein da?", meinte Michael auf Peter gerichtet. Die drei setzten sich noch gemütlich hin und tranken einen Wein. Da nach ging Peter.
Als Michael von der Haustür kam, hatte Karin die Lichter gelöscht. Sie gingen Arm in Arm nach oben. Im Schlafzimmer küssten sie sich und...........
Peter wachte erst spät am Samstag auf. Er richtete sich sein Frühstück. Eigentlich fühlte er sich in der 3 ½ Zimmer-Wohnung mit Balkon sehr wohl. Nur ihm fehlte eine Frau.
Dann ging er in die Stadt. Als er in einem Stehkaffee einen Kaffee trank, merkte er nicht, dass jemand eine junge Frau fast umstieß. Diese vergoss den Kaffee und der landete bei Peter auf dem Sweatshirt. Das merkt er nun wieder da der Kaffee heiß war. "Entschuldigung. Nein das schöne Sweatshirt ist nun dreckig", bekam Peter zu hören. Er schaute auf und erkannte Enricos Schwester. Stella war sehr groß für eine Frau. So , ca. 1,75 cm groß schlank und hatte lange dunkele Haare. Sie hatte sie zu einem Zopf zusammen gebunden. Außer ihrer dunkelblauen Jeans trug sie ein Twinset (Kombination aus T-Shirt und Jacke. Auf der Jacke hatte sie eine Prosche die eine kleine Taube darstellte.
"Nun sind wir quitt.", meinte Stella zu ihm. "Darf ich dich, ich meine Sie zum Essen heute abend einladen. So um 20.00 Uhr bei mir. Ich wohne in der Steigstr. 6, dritter Stock.", sagte sie. Peter Gesicht war filmreif. Er schaute verdattert, wie vom Donner gerührt sie an. Nach einer kurzen Gedankenpause nickte er nur. "Bis heute abend 20.00Uhr. Soll ich etwas mitbringen? ", fragte er. "Nein außer guter Laune nichts.", meinte sie.
Peter kaufte noch Lebensmittel beim Aldi ein, Getränke und dann ging er sich noch eine neue Hose kaufen und ein tolles Hemd. Den Nachmittag verbrachte er damit seine Wohnung aufzuräumen und die Wäsche zu waschen.
Stella erledigte ihre Sachen und fuhr dann heim. Der Kollege des Bruders hatte sie ganz schon draus gebracht. Sie holte die Bücher die sie in der Buchhandlung bestellt hatte, ja und die Zutaten für die italienische Pizza. Auch ihre Zutaten für den Salat und das Tiramisu hatte nun beieinander. Zum Schluss kaufte sie noch zwei Flaschen guten Rotwein. Sie richte daheim nun die Wohnung her, die sie putzte und deckte den Tisch schön. Die Pizza war gerade im Ofen, den Salat hatte sie auf den Tisch gestellt. Sie hatte sich umgezogen und war auf dem Weg ins Wohnzimmer, wo sie einen Blick auf den Tisch werfen wollte, als es klingelte. Es war 19.55 . Wenige Minuten später kam Peter die Treppen in den ersten Stock hoch. Als sie ihn sah lächelte sie verschmitzt. Peter blieb bald wieder die Luft weg. In ihrem dunkelblauen Minikleid, das eng anlag sah sie bezaubernd aus. "Hallo Peter.", grüße sie ihn. "Hallo Stella, die sind für dich und das ist für uns.", meint er zu ihr. Er gab ihr die Blumen. Sie gingen ins Wohnzimmer. Stella kam mit der Pizza zurück. Sie nahmen Platz. Während des Essen unterhielten sie sich über die Berufe die sie ausführten, die Familie und auch Laura. Peter erklärte ihr warum Laura so still war. Sie hörte ihm zu und nickte oft. Dann legte sie eine CD ein auf der ein Blues gespielt wurde. Nun tanzten sie. Peter schaute sie an. Er lächelte. "Weißt du was Peter, schon wie dich auf der Basis sah, war mir eins klar. Der oder keiner. Denn ich hatte das Glück mit Männern wie du mit den Frauen. Ich liebe dich, das sagt mir mein Gefühl.", meinte sie mit zärtlicher Stimme. Sie tanzten noch eine ganze Weile. Dann beschlossen sie einen Spaziergang zu machen. Während des Spaziergangs küssten sie sich öfters. Ihre Küsse schmecken wie das Salz in der Suppe ich kann ihr nicht wieder stehen., dachte Peter. Sie gingen zu Peter in die Wohnung. Er zeigte ihr sein Reich. 2 ½ Zimmer mit Küche und Bad, letzteres war nicht groß. Der Platz für die Waschmaschine war aber da. Sie gingen ins Wohnzimmer. Peter holte den Sekt. Sie tranken gemeinsam ein Glas. Er nahm Stella auf den Arm und trug sie ins Schlafzimmer. Während sie sich küssten sanken sie aufs Bett. Er fiel sein Hemd, dann öffnete er ihr das Kleid. Nach einer Weile vergasen sie alles um sich herum. Was dann folgte grenzt einem Traum den man nur einmal träumt... Ihre erste gemeinsame Nacht......
Laura schlief lange. Michael hatte die Zimmertüre zugemacht. Denn er wollte dass sie keiner weckte. Gegen elf holte er und Karin Dirk ab. Bevor sie gingen legten sie Laura noch einen Zettel hin. "Wir holen Dirk und erledigen noch was in der Stadt . Sind gegen 12.30 wieder da. Michael und Karin" , so hatte Michael den Zettel verfasst. Seine Handschrift glich einer Berg und Talfahrt. Für sie brauchte man schon eine Spezialausbildung laut Laura. Laura wachte auf und ging in die Küche, wo sie den Zettel liegen sah. Sie stand davor und schaute ihn an. " Also nach dem ich weder Karin noch Schriftgelehrter bin, gehe ich davon aus dass ihr weg seit. Michael gut dass du besser ausschaust wie deine Schrift. ", murmelte Laura vor sich
hin. "Vielen Dank für das Kompliment!", sagte eine Stimme hinter Laura, es war Michael, der mit Karin und Dirk gerade zurückkam. "So sind sie halt die lieben Ärzte.", scherzte Dirk und gab seinem Vater einen freundschaftlichen Stoss. "Pass du bloß auf, dass deine Schrift nicht solche Wellenlinien annimmt, denn dann kannst du das Thema Freundin vergessen.", konterte Laura und zwinkerte Dirk mit dem linken Auge zu. "Die Damenwelt ist sehr eitel. Wir nehmen nur das allerbeste. Deswegen laufen so viele Männer als Single durch die Gegend. Gell Karin ich habe doch recht!, Laura legte diese etwas spitze Bemerkung noch drauf. Karin lachte. Sie wollte doch Dirk nur herausfordern. Das gelang ihr auch denn der wurde puderrot im Gesicht. Nur sie stand mit Rücken zu ihm, so dass sie es nicht sehen konnte. Laura setzte sich dann hin. Langsam musste sie es sich eingestehen, dass sie Dirk liebte, aber sagen wollte sie es ihm nicht, da sie sich nicht sicher war wie er reagieren würde. Der hatte nur Hunger da das Essen in der Jungendherberge wie er sagte "unter aller Kanone war". Die Wanderungen dagegen waren sehr schön. Nur er konnte nicht begreifen, dass ihn die Kameraden wegen seiner Abneigung gegen den Alkohol auslachten. Michael und Karin hörten ihm zu. "Gehen wir morgen ins Badeparadies. Habt ihr beide Lust auf einen relaxten Sonntag?", schlug Michael vor. "Klar!" war die Antwort aus den Mündern von Dirk und Laura.
Am Nachmittag machten Karin und Michael einen ausgedehnten Spaziergang. Sie unterhielten sich über Laura, Dirk und über sich selber. Karin hatte sich in die Arme von Michael geschmiegt. Nach dem sie eine Zeitlang still so miteinander gegangen waren, meinte Karin nur. "Gehen wir am Grab vorbei, Michael?" "Ja Schatz, das machen wir auf alle Fälle, den so einen Freund wie Thomas bekommen wir nicht mehr. Man erkennt erst den Wert wenn man ihn nicht mehr hat.", entgegnete Michael. Sie liefen zum Friedhof. Gegenüber von dem Grab stand eine Bank. Dort sahs schon jemand. Laura. Sie war auch dort. Schweigend setzten sich Michael und Karin hin. Laura hatte die Augen geschlossen, dennoch liefen ihr Tränen über die Augen. Karin schubst Michael an und gab ihm eine Packung Tempos. Laura wischte sich die Augen mit einem Tempo trocken, dann stieß sie gegen etwas und bemerkte so Karin und Michael.
Michael nahm sie in den Arm und drückte sie. Sie genoss diese Nähe, denn sie kannte sie von ihrem Papa. Mit einander liefen sie zurück. Kurz vor dem Haus meinten Karin und Laura gemeinsam. "Es wird saukalt und wir haben erst mal Anfang Oktober. Mich friert. " Da sie es im Einklang gesagt hatten mussten sie nun lachen. Michael entgegnete ihnen nun. "Soll ich euch den Kachelofen anmachen und einen warmen Tee kochen?" Die Antwort war ein Kuss von den Beiden auf seine Wangen. Er lachte. Nach außen hin, für die, die Dr. Michael Lüdwitz nicht kannten, machte er einen strengen und nicht nahen Eindruck. Aber die Kollegen schätzten seine Fachkommstenz, seine Freunde seine ehrliche Art und die Schnelligkeit die er hatte. Sie war Berufskrankheit, so meinte er. Dirk schätzte an seinem Vater, dass er ein guter Zuhörer war. Mittlerweile wollte er auch Arzt werden, denn als Kind hatte er den Job seines Vater und den der Mutter verflucht, da sie nie Zeit hatten. Dirk war 17 und wollte Abitur machen und dann Medizin studieren. Er hatte vor Chirurg zu werden wie sein Vater.
Michael sperrte die Türe und den Dreien stieg ein angenehmer Duft in die Nase. Sie zogen die Mäntel aus. Michael ging in die Küche. Dirk hatte Tee gekocht. "Riecht sehr toll. Was ist das für eine Sorte?", fragte er Dirk. Der schaute ihn an und meinte verdattert. "Hähä, mhmmm, das ist Waldfruchttee, Papa." " Du hast wohl gerochen, dass Karin und Laura ziemlich frieren, weil du im Wohnzimmer den Tisch gedeckt hast?", während Michael es sagte schmunzelte er. Dirk der nun darauf anschlug meinte keck "Klar, das war Gedankenübertragung, Papa."
Sie gingen ins Wohnzimmer. Laura hatte vom Einkauf noch süße Stückchen mitgebracht. Der heiße Tee tat ihr und Karin gut. Dirk sah, dass sie wieder rotgeweinte Augen hatte. Sie war am Friedhof. Sie trauert ohne dass jemand an sie rankommt. Warum darf ihr nur keiner helfen. Ich würde doch alles für sie tun. Sie ist so hübsch. Sie kann sich doch nicht vergraben., dachte er eine Zeitlang nach. "Wann fahren wir morgen Michael? Denn ich muss noch den Aufsatz in Deutsch und in Englisch schreiben. Ja und irgendwie Lust zu weggehen habe ich heute auch noch. Das geht nur, wenn du mit kommst, Dirk. Denn alleine will ich nicht weg.", meinte Laura. Die letzten beiden Sätze hatten ihn aus seinen Gedanken, denen er nach hing herausgerissen. "Äh...Mh....Äh....Wo willst du eigentlich hin, Laura? Sicher deine Idee ist supertoll. Etwa in das neue Tanzlokal da am Markt?, stotterte Dirk. Er wurde jedes Mal nervös wenn Laura mit ihm redete und hatte das Gefühl er würde puderrot anlaufen. "Keine schlechte Idee, Dirk. Ja , da gehen wir mal hin und schauen uns das an. Angeblich soll das für alle Altersklassen sein. Wir haben nun 17.00 Uhr, gehen wir so um 19.30 bis dorthin habe ich meine Aufgaben in Deutsch und Englisch gelöst. Kannst du mir nächste Woche mal in Mathe und Physik helfen?", war ihre Antwort. An Michael und Karin gewandt meinte sie abschließend "Habt ihr was dagegen?" "Nein, im Gegenteil, wir sind dafür.", war Karins Antwort und Michael nickte nur zustimmend. Laura räumte ihr Geschirr weg. Dann ging sie nach oben. "Papa rufst du mich um 18.00 Uhr zur Sportschau. Sag mal wie lang dürfen wir weg?", wollte Dirk wissen "Hmm....ich überlege gerade. Bis 23.00 Uhr, ist das zu kurz?", wollte Michael wissen. "Nein.", bekam er die kurze Antwort von Dirk. Der ging dann auch nach oben um zu lernen. Laura war dabei den Englischaufsatz abzuschließen als sie Michael hörte. Er stand an der Treppe unten und rief nur kurz "Dirk die Sportschau beginnt, kommst du?" Dann war er es kurz still. Einige Minuten später hörte Laura nur ein paar schnelle Schritte die Treppe runterlaufen. Sie schrieb den Aufsatz für Englisch fertig und steckte das Heft in den Schulranzen. Dann machte sie sich an die Inhaltsangabe für Deutsch. Doch bevor sie das Heft aufschlug sahs sie einige Minuten am Schreibtisch. Ob sie es wollte oder nicht, sie liebte Dirk. Nur sie wusste nicht ob sie es ihm und vor allem wie sie es ihm sagen sollte. Jede Bewegung oder auch die kleinste Handlung von ihm löste bei ihr eine wollige Wärme aus. Seine Nähe, erzeugte in ihrer Magengegend Schmetterlinge die Wettfliegen veranstalteten. Sie riss sich zusammen, denn wenn sie um 19.30 wegwollten, dann musste sie sich nun sputen. Es war zwar schwer aber es gelang ihr sich zu konzentrieren und den Aufsatz einiger maßen zu beenden. Nun stand sie auf und ließ sich im Bad ein Wasser in die Wanne ein. Nach wenigen Minuten stieg sie in die Wanne. Sie genoss das Bad denn sie fror immer noch. Kurze Zeit später stieg sie aus der Wanne und zog den Bademantel an. Sie ging in ihr Zimmer und setzte sich aufs Bett. Dann zog sie die Tasche die sie vom Einkaufen mitgebracht hatte zu sich. Sie hatte sich heute einen neuen Badeanzug und einen Bikini gekauft. Der Badeanzug war dunkelblau und hatte kleine rote Blümchen darauf. Sie waren so klein, dass sie schon wieder schön aussahen. Leise ging die Türe auf. Laura schaute auf. Karin kam rein. "Ist der neu?", mit dieser Frage setzte sie sich zu ihr aufs Bett. "Ja und da ist noch ein Bikini. Die waren günstig. Hab zusammen nur 20 € bezahlt. Soll ich sie mal anziehen?", meinte sie zu Karin. Die nickte. Laura zog erst den Badeanzug an und dann den Bikini, sie hatten die selbe Farbe und Musterung. "Ich glaube ich muss morgen noch meinen Notarztkoffer mitnehmen, denn die Männerwelt fällt morgen bei deinem Anblick schneller um wie ich spritzen kann.", meinte Karin. Laura zog sich während der Unterhaltung an. Sie entschied sich für eine tannengrüne Jeans aus Stretch und einen apricofarben Pullover. Sie kämmte ihre langen blonden Haare und lies sie dann offen. "Kann ich so weg? ", fragte sie Karin. "Na, klar", kam es prompt von dieser. Karin gab Laura noch Geld für den Abend. Sie war der Meinung das Laura ihn nur genießen solle. Auch Michael wollte dies tun nur Dirk meinte dann zu ihm. "Papa ich habe noch von den 150 € von der Klassenfahrt, noch 130€ da ich nicht viel gebraucht habe. Behalte das Geld." " Du bist verdammt sparsam, Dirk", fügte Michael an.
Nur was hatten Peter und Stella den ganzen Tag gemacht? Die beiden wachten erst gegen 13.00 Uhr auf. Peter sah Stella an. Diese rutschte zu ihm hinüber und schaute ihm in die Augen. Dann fuhr sie mit dem Finger ihm über die Lippen, bevor sie sich vor Leidenschaft küssten. Ohne viel zu sagen, verfielen sie sich selber wieder. Nach einer Weile standen sie auf und Peter kochte Kaffee und besorgte Brötchen bevor sie sich dann entschlossen, denn Tag mit einem ausdehnten Stadtbummel zu beenden. Nur beide wollten eines nicht den andern verlieren, denn Amore hatte sie beide getroffen. Und zwar richtig. Wenn sie sich von diesem Exemplar eines Mannes jemals wieder loseisen konnte, dann wollte sie erst mal Enrico anrufen, um ihm zu sagen, dass er daran schuld war das sie nun so rettungslosverliebt war. Ja gegen die Liebe gab es in der Medizin keine Mittel. Das wusste sie." Magst du noch Kaffee?", diese Frage von Peter holte sie zurück auf den Boden der Tatsachen. Es klingelte an der Türe. Peter öffnete und ihr kam die Stimme des Besuchers sehr bekannt vor. Es war Enrico ihr Bruder der nun vor den Beiden stand. "Ich habe doch richtig gesehen gestern, auch wenn Biggi meinte ich bilde mir das mit euch beiden nur ein. Ich freue mich für euch beide.", meinte er . Dann gab er Peter einen Stoss, mit der leisen Bemerkung "Sie ist mit allen Wassern gewaschen."
Es war kurz vor halb acht. Laura kam die Treppe herunter. Dirk hatte eine schwarze Jeans an und einen grau-schwarzen Pullover. Als sie ihn sah, lächelte sie, was ihn wiederum in Verlegenheit brachte. Denn in ihrer tannenfarben Stretchjeans und dem appricofarben Pullover sah sie entzückend aus. Egal was sie trägt, sie sieht toll aus., dachte sich Dirk. "Bist du fertig, Laura? Können wir gehen?" fragte Dirk sie. "Ja ", war ihre kurze Antwort. Sie gingen ins Wohnzimmer wo Karin und Michael es sich auf dem Sofa bequem gemacht hatten. "Dann bis elf Uhr. Schönen Abend ihr beiden", meinte sie und gingen dann. Eigentlich wollten sie mit dem Busfahren, aber der war weg. Damit sie nicht warten mussten entschlossen sie sich zum Laufen. Es lag nun ein Weg von , na ca. 15 – 20 Minuten vor ihnen. Da Dirk sehr zügig lief und Laura ziemlich Schritt halten musste um ihm nach zu kommen entschloss sie sich an der ersten Fußgängerampel die auf Rot stand, ihn an der Hand zu nehmen. Sie legte ihre Hand in Seine. Als er das merkte schaute er sie an und lächelte. Sie lächelte zurück. Als die Ampel grün zeigte gingen sie weiter. In Dirks Körper kam ein Gefühl von Wärme und Unsicherheit auf. Ihre Hand löste eine warme Gefühlswelle aus. Nur sie war eiskalt. "Sag mal warst du im Eisschrank, statt in der Badewanne gesessen, Laura? Deine Hand ist eiskalt.", meinte er zu ihr. "Soll ich sie wieder loslassen. Nur du läufst so schnell, ich komme fast nicht mit. Außerdem deine Hand ist sehr warm und ich wollte auch eine warme Hand haben.", während sie das sagte schmunzelte sie. Sie betraten nach kurzer Zeit das Tanzlokal. Es hatte mehrere Tanzflächen und es waren auch mehrere Bands die spielten. An der Garderobe gaben sie ihre Mäntel ab. Sie betraten die erste Tanzfläche. Die Band spielte gerade einen Blues. Dirk legte die Arme um Lauras Hüften und sie ihre um seinen Hals. Seit langen fühlte sie sich nicht mehr so geborgen. Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter und schloss die Augen. Dirk genoss diese Art der Zusammenkunft auch sehr. Denn auch wenn er nichts sagte er liebte sie zu sehr. Während die beiden keinen Tanz ausließen, waren Karin und Michael am Sofa mit sich beschäftigt. Karin küsste Michael der ihre Zuneigung erwiderte. "Sag mal was machst du wenn sich Dirk in Laura verguggt hat? ", wollte Karin wissen. "Nichts. Denn eine bessere Wahl hätte er nicht treffen können. Thomas hätte auch nichts unternommen. Er hätte es begrüßt", war seine Antwort. Dann schaltete er den Fernseher aus und nahm seine Karin auf den Arm um sie ins Schlafzimmer zu tragen.
Sie wollten alles vergessen und genossen ihre Zweisamkeit.
Dirk und Laura tanzten bis es kurz nach halb elf war dann machten sie sich auf den Heimweg. Hand in Hand kamen sie an vor dem Haus. Sie gingen ins Haus. Es war finster da Karin und Michael bereits schlafen gegangen waren.
Laura machte noch kurz das Radio an. "Amore, Amore", klang aus dem Radio. So hieß der Schlager der sie begleitete als sie sich ins Bett. Bevor sie ihren Gedanken nachhängen konnte war sei eingeschlafen. Tief und fest.
Copyright 2004: Daniela