Die Sonne über Afrika!

Personen:

Piloten: Gina Aigner/ Jens Köster

Notärzte: Dr. Karin Thaler/ Dr. Michael Lüdwitz

Sanitäter: Peter Berger/ Florian Lenz

 

 

Nina Aigner

Marc Harland

Vanessa Harland

Lara und Reiner Nor

Höppi (Basisleiter)

Mister Janis

``Ich kann nicht mehr. Er ist jetzt schon über ein Halbes Jahr Tod und ich Schaffe es einfach nicht ihn zu vergessen.´´ verzweifelt sah Gina ihre Freundin an. Diese wusste nicht wie sie ihr helfen sollte. Gina lief durch die Umkleide. ``Du sollst ihn ja auch gar nicht vergessen. Vielleicht brauchst du einfach noch ein bisschen zeit´´ ``Wie viel den noch?´´ ``Sei nicht so streng mit dir selber´´ bat Karin doch Gina winkte nur ab und verließ die umkleiden. Im Flur rannte sie fast Michael über den Haufen. Er sah ihr nach und nahm dann Karin in den Arm als sie aus der umkleide kam. ``Ich bin so froh das ich nicht mehr so leiden muss und du widern da bist´´ seufzte Karin. Michael nickte und streichelte ihren rücken. Erst seid Kurzen arbeitete er wieder hier. Früher hatte er schon einmal hier gearbeitet doch dann musste er mit seinem Sohn ins Zeugenschutzprogramm. Karin musste er zurücklassen und es hatte lange gedauert bis sie über den Verlust hinweg gekommen war. Vergessen hatte sie ihn jedoch nie. Als er dann vor ein paar Monaten einfach wieder vor ihrer Haustür stand war für sie klar gewesen das sie da weiter machten wo sie aufgehört hatten. Bei Gina war es anders. Sie würde Lars nie wieder sehen. Er war bei einem Einsatz ums Leben gekommen und hatte Gina und seine kleine Tochter aus erster Ehe zurückgelassen. Für Gina war klar gewesen das die kleine bei ihr blieb den sonst hatte sie niemanden. Die Mutter der kleinen Nina war kurz nach der Geburt gestorben. Doch mittlerweile wurde es für sie immer schwerer.

Drei Tage später.

Karin, Michael, Gina, Jens, Peter und Florian saßen im AR. Nina lag auf einer Decke in der Mitte des Raumes und Kaute auf einem Kuscheltier herum. Sie war gerade zwei Monate alt als Gina ihren Vater kennen lernte. Sie verliebten sich sofort ineinander doch es dauerte zwei weitere Monate bis sie ein paar wurden. Kurz vor ihrer Hochzeit war Lars bei einem Einsatz angeschossen worden und auf dem weg ins Krankenhaus verblutet. Er hatte bei der Polizei gearbeitet. Gina hatte oft Angst um ihn gehabt doch da ihr Job genauso gefährlich war hatte sie nie etwas gesagt. Die kleine liebte sie wie ihre Eigene Tochter. Nach dem Tod von Lars hatte sie Nina adoptiert. Ihre Kollegen hatten sie im Folgenden Prozess unterstützt da die Grosseltern der kleinen sie zu sich nehmen wollten doch die Crew konnte den Richter davon überzeugen das die kleine bei Gina besser aufgehoben war. ``Gina Post für dich´´ Erschrocken sah Gina zu Max der mit der Post in der Hand herein kam. Gina nahm den Brief entgegen und öffnete ihn. Nachdem sie ihn gelesen hatte sah sie die anderen überrascht an. ``Was ist den?´´ fragte Karin und sah sie fragend an. ``Lars Mutter hat mich in ihrem Testament bedacht´´ stotterte Gina. Sie hatte nicht damit gerechnet dass ausgerechnet Lara sie in ihrem Testament bedenken würde. ``Zeig mal her´´ meinte Michael. Er nahm den Brief und las ihn durch. Dann nickte er. ``Ja stimmt. Sie ist vor einer Woche verstorben. Kurz nach dem Tod ihres Mannes. Der Notar bittet darum dass du im Laufe der nächsten zwei Wochen nach Afrika zu Testaments Eröffnung kommst.´´ ``Aber da kann ich nicht hinfahren. Was ist mit meinem job. Höppi gibt mir mit Sicherheit nicht so kurzfristig Frei.´´ sagte Gina und sah zweifelnd zu der Bürotür ihres Chefs. ``Las das mal unsere Sorge sein. Du brauchst dringend etwas Erholung und abstand da kommt das gerade recht´´ meinte Karin und nahm sie in den Arm. Geschlagen nickte Gina. Eine Woche später war es soweit. Die gesamte Crew hatte solange auf ihren Chef eingeredet und ihm mit ihrer Kündigung gedroht bis er Gina frei gab. Gina hatte sich und Nina von Karin impfen lassen damit sie sich keine Infektion holten. Michael und Karin brachten die beiden zum Flughafen. Nina war auf Karins Arm während Michael und Gina die beiden Koffer aufgaben. ``Entschuldigen Sie. Durch einen Fehler im Computer wurden Plätze in der Economy class teilweise doppelt gebucht. Dürfen wir ihnen einen Platz in unserer Business class anbieten?´´ Gina sah verdutzt zu Michael und nickte dann. Die Frau hinter dem Schalter lächelte sie erleichtert an und gab ihr die Tickets. Zurück bei Karin erzählten sie ihr das unglaubliche. Eine halbe stunde später verabschiedeten sie sich. Lange Zeit würden sie sich nicht wieder sehen doch das wussten sie jetzt noch nicht. Gina ging mit Nina auf dem Arm den langen Flur entlang. Karin und Michael winkten ihr noch lange zu. Eine weitere Viertelstunde später wurden sie endlich zum Flugzeug gebracht. Einer der Passagiere half Gina mit dem Maxicosie der kleinen. Bevor sie ihm jedoch danken konnte war er wieder verschwunden. Im Flugzeug nahm man ihr das Handgepäck ab und brachte sie zu ihrem Platz. ``Oh Hallo. Danke noch mal wegen vorhin´´ lächelte Gina als sie den Mann von vorhin erkannte. Er hatte den Platz neben ihr auf der anderen Seite des Ganges. ``Schon in Ordnung. Ich helfe gerne wenn ich kann.´´ lächelte er. ``Sind sie Arzt?´´ fragte Gina und musste sich ein grinsen verkneifen. ``Ja, woher wissen sie das?´´ wollte der Mann verdutzt wissen. Da sie sich nun anschnallen mussten konnte Gina nicht sofort antworten. Außerdem starteten sie nun und komischerweise wurde Gina beim Starten eines Flugzeuges immer schlecht. Eigentlich müsste man denken ihr würde so etwas nichts ausmachen doch es lag wohl daran das sie sonst alles unter Kontrolle hatte und sah wohin sie Flog. Das ging in einem Flugzeug natürlich nicht wenn man im Passagier bereich saß. Der Mann beobachtete sie beim Start. ``Ihr erster Flug?´´ fragte er. Gina schüttelte den kopf und war froh als sie endlich oben waren. ``Nein aber normalerweise habe ich die Kontrolle.´´ lächelte sie. ``Sind sie Pilotin?´´ ``Ja, aber für Helikopter´´ grinste Gina. Ihr ging es schon wieder blendend. Genauso schnell wie die Übelkeit kam., genauso schnell war sie wieder vorbei. Der Mann stellte sich als Dr. Marc Harland vor. Da der Platz neben ihm frei war setzte Gina sich dorthin. So konnten sie sich unterhalten ohne immer halb im Gang zu hängen. Außerdem konnte die kleine so in Ruhe weiter schlafen. Den ganzen Flug über unterhielten sie sich über alles Mögliche. Marc erzählte das er auf dem weg zu ``Ärzte ohne Grenzen´´ war. Bei dieser Organisation wollte er eine weile arbeiten da ihm der Klinikalttag auf die Nerven gegangen war. Er wollte jetzt mal richtig helfen, dort wo es den Menschen nicht so gut ging. Natürlich hatte Gina von dieser Organisation gehört doch Marc konnte ihr auf dem weiten Flug noch eine ganze menge erzählen. Sie fand es schade als sie in Kapstadt landeten. Sie hätte Marc noch stundenlang zu hören können. Die beiden verabschiedeten sich voneinander und gingen getrennte Wege. Marc wurde von einem guten Freund abgeholt der bereits bei Ärzte ohne grenzen arbeitete und Gina nahm sich ein Taxi um in das Hotel zu Fahren was sie Gebucht hatte. Nina war inzwischen wieder aufgewacht und bestaunte mit großen Augen ihre Umgebung. Gina sah sie lächelnd an. Im Hotel wurden sie freundlich begrüßt und ein junger Page zeigte ihr das Zimmer in dem sie die nächsten zwei oder drei Wochen verbringen würde. Sie stellte den Maxicosie auf den Tisch vor dem Fenster und nahm Nina auf den Arm und ging mit ihr auf den kleinen Balkon. Von Dort aus konnte sie sehen wie die Sonne Afrikas hinter der Steppe unterging. Sie lächelte. ``Und meine kleine, wie gefällt es dir?´´ Nina ballte ihre kleinen Händchen zu Fäusten und wedelte damit vor Ginas Nase herum. Gina lachte und gab ihr einen Kuss auf die Nasenspitze und drückte sie an sich. ``Wir schaffen das schon. Wir beide zusammen´´ flüsterte Gina. Sie blieb noch eine weile draußen stehen bevor sie wieder rein ging. Da sie ziemlich müde von der eise war machte sie sich fertig und ging dann ins bett. Es dauerte noch eine weile bis Nina eingeschlafen war doch dann schliefen sie beiden friedlich.

Als Gina von Nina geweckt wurde war es draußen schon sehr heiß. Nina weinte da ihr warm war und sie wegen der Zeitumstellung noch immer müde war. Gina war ebenfalls war. Allerdings hatte sie gewusst was auf sie zukam. Als die größte Hitze vorbei war ging sie mit Nina auf den Markt. Sie sah sich ein wenig um und genoss die ruhe. Sie merkte erst jetzt wie sehr sie mit ihren Kräften am ende war. Am nächsten Morgen hatte sie den Termin mit dem Notar. Ein junger Mann holte sie mit dem Auto ab. Er stellte sich ihr als John vor. Er sprach gut Deutsch und konnte ich etwas über die Tiere erzählen die sie sahen. Schließlich hielt er auf einer großen Farm. ``So da währen wir. Kommen sie ich bringe sie zu Mister Janis. Er wird ihnen alles weitere erklären.´´ Gina nickte und folgte ihm. Im Garten wartete bereits ein älterer Mann auf sie. Als er bemerkte wie interessiert Gina sich umsah musste er lächeln. ``Guten Tag, Frau Aigner nehme ich an?´´ Gina schüttelte seine Hand und nickte. ``Ja und das ist die Tochter meines verstorbenen Mannes´´ lächelte sie. ``Darf ich sie mal halten?´´ fragte er und Gina nickte. Als Nina auf seinem Schoß saß schaute sie etwas verdutzt doch dann Interessierte sie sich wieder für ihre Umgebung. ``Sie haben eine schöne Farm´´ stellte Gina fest und sah sich noch einmal um. Mister Janis lächelte nur. Sie Aßen etwas zusammen bevor Mister Janis ihr die Ganze Farm zeigte. Gina war begeistert. Die ganzen Obstplantagen und die ganzen Tiere einfach die ganze Atmosphäre begeisterten sie total sie saß die ganze zeit mit Leuchtenden Augen im Wagen. Mister Janis beobachtete sie amüsiert. Erst am späten Abend kamen sie zurück. Da es zu spät war um zurück ins Hotel zu Fahren bot Mister Janis ihr eines der Gästezimmer an. Gina nahm das Angebot dankend an und viel Todmüde ins Bett. Am nächsten Morgen war Testamenteseröffnung. Wie sich herausstellte gehörte die Farm nicht Mister Janis sonder Lara und Reiner. Die beiden hatten beschlossen sie Gina zu vererben damit sie sie an Nina weiter geben konnte. Gina konnte es nicht glauben. Die beiden hatten so sehr gegen sie gearbeitete und hatten sie fast zum Teufel gewünscht und nun vererbten sie ihr eine rissen große Farm in Afrika. Gina brauchte eine ganze weile um das zu begreifen. Die einzige Bedingung war das keiner entlassen wurde und das die Farm nicht verkauft wurde.

Eine Woche später saß Gina alleine auf der Terrasse. Sie sah in die untergehende sonne und dachte Nacht. Seid der Testamentseröffnung wohnte sie auf der Farm. Nina robbte überall herum und Gina beobachtete sie Glücklich. ``Hallo´´ erschrocken drehte Gina sich um. ``Darf ich?´´ Gina nickte und rutschte etwas zur Seite. Der Mann setzte sich neben sie. ``Was machen sie hier?´´ fragte Gina. ``Wir waren schon beim Du´´ erinnerte Marc sie. Gina lachte und nickte. ``Also was machst du hier?´´ ``Unser Team baut hier eine Klinik auf. Nur ein Paar Meter entfernt von hier. Ich war mit Lea und reiner sehr gut Befreundet. Ich habe dir doch erzählt dass ich schon ein paar Mal hier war. Bei einem meiner Urlaube habe ich sie kennen gelernt. Na ja und jedes Mal wenn ich hier war habe ich sie besucht. Als ich gehört habe das es einen neuen Besitzer gibt war ich natürlich neugierig.´´ Er lächelte sie an. Gina nickte und sah auf die Tischplatte. ``Was machen sie hier?´´ ``Sie sind meine Schwiegereltern und haben mir die Farm vermacht.´´ ``Und wie gefällt es dir?´´ ``Sehr gut! Ich habe mich in den zwei Wochen echt gut erholt.´´ Die beiden saßen eine weile schweigend da. ``Wann Fliegst du zurück?´´ fragte Marc. ``Nächste Woche´´ antwortete Gina leise. ``Sehr Glücklich scheinst du aber nicht zu sein´´ Gina zuckte die schultern und trank einen Schlug von dem Gekühlten Orangensaft. Die beiden unterhielten sich noch eine weile bevor sie sich für den nächsten tag verabredeten und dann ins bett gingen. Am nächsten Morgen holte Marc die beiden mit einem Geländewagen ab. ``guten Morgen die Damen. Lust auf eine Reise durch die Savanne Afrikas?´´ ``Ja na Klar´´ nickte Gina. Sie setzte sich nach vorne während Marc die kleine auf dem Rücksitz fest machte. Dann ging es los. Gina merkte dass Marc sich Tatsächlich gut auskannte. Er zeigte ihr die Tiere Afrikas und erzählte ihr jede menge über sie. Auch nach diesen Zwei Wochen hörte Gina so gerne etwas über diese Tiere. ``Wie lange bleibst du eigentlich noch?´´ wollte Gina irgendwann wissen. ``Sie haben mir eine Stelle in dem Entstehenden Krankenhaus angeboten. Ich denke ich werde schon noch eine weile hier bleiben.´´ ``Freust du dich nicht auf Deutschland? Ich meinte wartete niemand auf dich?´´ fragte Gina leise. Marc antwortete nicht. Er hielt den Wagen an, nahm die kleinen auf den arm und Gina an die Hand. Zusammen kletterte er mit ihr über ein Paar große Steine. Als sie oben auf dieser Steinanordnung waren konnte Gina Kilometer weit nur Steppe sehen und am Horizont ging die Sonne unter. Gina hielt die Luft an. Dieser Anblick von dem Rötlich/Goldenen Himmel Raubte ihr einfach den Atem. An einem Wasserloch erkannte sie ein paar Tiere. Durch die strahlen der Sonne konnte sie allerdings nur ihre Silhouette erkennen. Die ganze Welt schien in dieses Gold getaucht zu sein. Eine ganze weile standen sie schweigend da. Selbst Nina sah geband auf das was sie vor sich hatte. Marc setzte sich und zog leicht an Ginas Hand damit sie sich neben ihn setzte. Langsam ließ Gina sich neben ihm nieder und lehnte sich an ihn. Marc legte einen Arm um sie und Gina legte ihren Kopf auf seine Schuler. Nina sah von einem zum anderen und lachte vor sich hin. Am nächsten Tag zeigte Marc ihnen die werdende Klinik. Gina war total begeistert was das Team von Ärzte ohne Grenzen geleistet hatte. Auch die restlichen Tage verbrachten sie zusammen. Gina merkte das sie mehr für Marc empfand als Freundschaft doch sie sagte nichts. Ab und zu half Gina bei den Bauarbeiten. Es machte ihr großen Spaß und sie währe am liebsten für immer hier geblieben. Die Farm gehört ihr und deswegen währe es sowieso am besten wenn sie bleiben würde. Auch Mister Janis hatte sie schon darum gebeten doch Gina hatte abgelehnt. In Deutschland war ihr zu Hause. Dort waren ihre Freunde und ihre Arbeit. Am letzten Abend saß sie zusammen mit Marc auf der Terrasse. Nina war bereits im bett. Gina kuschelte sich vorsichtig an Marc und der legte einen Arm um sie. So saßen sie eine weile da und sahen in die untergehende sonne. ``Würdest du bleiben wenn ich dich darum bitte?´´ Gina sah verdutzt auf. ``Ist das dein ernst?´´ Marc nickte. ``Ja sonst hätte ich ja nicht gefragt. Du kannst hier auf der Farm wohnen. Nina wächst in der Natur und mit der Schönheit Afrikas auf und….´´ ``Was und?´´ fragte Gina nach. ``Und du wärst bei mir. Gina ich glaube…, Nein ich weiß ich habe mich in dich verliebt und ich würde mich wirklich freuen wenn du bleiben würdest´´ Marc lächelte sie an. ``Aber… du hast doch gesagt du wärst verlobt.´´ ``Ja das war ich aber ich Liebe dich. Für mich gibt es nur noch dich und die kleine. Das mit Vanessa kläre ich schon.´´ Gina war immer noch unsicher. Natürlich freute sie sich das Marc ihre Gefühle erwiderte doch auf der andererseits hatte sie Angst. Sie würde ihren Job und ihre Freunde lange Zeit nicht wieder sehen. Dann dachte sie wieder an Lars. Sie wusste wie sehr er seine Heimat geliebt hatte. Auch wenn er ursprünglich aus Deutschland kam war Afrika immer seine Heimat gewesen und er würde sich sicher Freuen wenn seine Tochter genau dort aufwuchs wo er aufgewachsen war. ``ich weiß nicht´´ ``Bitte überleg es dir´´ bat Marc und gab ihr einen Zärtlichen Kuss. Gina lächelte ihn dankbar an und nickte zu Zeichen das sie sich alles überlegen würde.

Später rief sie Karin an. ``hallo Karin´´ ``Hallo Gina. Ich freue mich endlich mal was von dir zu hören. Du hast seid zwei Wochen nichts mehr von dir hören lassen.´´ bemerkte Karin vorwurfsvoll. ``Ja ich weiß tut mir leid.´´ ``Jetzt erzähl mal was es neues gibt´´ meinte Karin gut gelaunt. Gina viel es schwer ihrer besten Freundin von ihrem Entschluss zu erzählen. Sie wusste das Karin und auch die anderen nicht seht begeistert sein würden. ``ich muss dir etwas sagen´´ Gina stockte. ``Was ist los Gina?´´ wollte Karin sofort wissen. ``ich… ich…. Ich werde nicht zurückkommen.´´ ``WAS? Das ist nicht dein Ernst Gina. Sag das das nicht war ist´´ bat Karin. ``Doch Karin. Glaub mir die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen aber es ist besser so. hier auf der Farm werde ich gebraucht. Nina kann dort aufwachsen wo auch ihr Vater aufgewachsen ist und…´´ ``Was und?´´ ``und ich habe einen neuen Mann kennen gelernt.´´ ``Liebt er dich´´ wollte Karin schließlich wissen. Natürlich fand sie es gar nicht toll dass ihre Freundin ausgerechnet nach Afrika ging doch wenn sie da Glücklich wurde sollte es eben so sein. ``Ja. Er Liebt mich und ich Liebe ihn.´´ Gina lächelte als sie an Marc dachte. Sie unterhielt sich noch eine weile mit Karin bevor sie beiden auflegten und Gina schlafen ging.

Am nächsten Morgen zog sie Nina an und nach dem frühstück fuhr sie in die Provisorische Klinik. Diese Bestand aus ein paar Holzhütten. Gina stellte das Auto ab und ging mit Nina auf dem Arm auf die Hütte zu in der Marcs Büro war. Als sie näher kam hörte sie laute stimme. Die eine erkannte sie. Es war Marc doch die anderen machte sie unsicher. Langsam ging sie näher. ``Warum bist du überhaupt hergekommen?´´ rief Marc. ``Weil ich dich zurückholen will. Die Klinik braucht dich genauso wie ich. Du kannst jetzt nicht einfach abhauen.´´ Vanessa, mein Leben hat sich verändert. Ich habe mich verändert. Ich kann nicht mehr das Leben Leben das du lebst. Immer nur alten schachteln die Falten weg spritzen und irgendwo Fett absaugen. Das ist nicht meine Welt. Hier, hier kann ich wirklich helfen. Hier kann ich sehen wie es den Menschen mit richtigen Problemen nach und nach besser geht.´´ Gina stand nun in der Tür. Sie sah die Junge, blonde Frau an. Diese kam sofort auf Gina zu gelaufen. ``Was haben sie ihm eingeredet? Warum zerstören sie unsere Beziehung?´´ Gina sah Vanessa verdutzt an. ``Was soll ich getan haben?´´ Marc ging auf Gina zu, gab ihr einen Kuss und nahm die kleine auf seinen Arm. Dann stellte er sich neben sie. Vanessa sah von einem zum anderen. Dann machte sie Plötzlich die Augen zu und viel um. Gina und Marc standen da und sahen sie erschrocken an. Gina nahm die kleine wieder und Marc brachte Vanessa in das Behandlungszimmer. Gina sah ihnen nach. Langsam folgte sie ihnen dann. Vanessa war inzwischen wieder wach. ``Wir waren doch ein gutes Team. Wir mögen uns doch´´ sagte sie leise. ``Ja da hast du vollkommen recht aber das reicht nicht. Dir ist dein job als Ärztin am Wichtigsten. Wir haben beiden so viel gearbeitet das wir kaum noch Zeit haben für uns. Außerdem wolltest du nie eine Familie und wie du weißt wünsche ich mir eine. Und wie du schon sagtest, wir mögen uns aber wir lieben uns nicht. Ich weiß nicht ob wir das je getan haben.´´ Vanessa sah es langsam ein auch wenn sie es nicht zu geben wollte. Als sie Marc in den Arm nahm sah sie Gina in der Tür stehen. Sie winkte sie zu sich und Gina ging langsam zu dem Bett. Nina gab sie Marc auf den Schoss. ``Er ist ein wunderbarer Mann. Passen sie gut auf ihn auf´´ lächelte sie. Gina nickte dankbar. ``Ja mache ich bestimmt.´´ Vanessa wünschte den beiden viel Glück. Drei Tage später flog sie wieder zurück. Ein paar Monate später lief alles in geordneten bahnen. Marc war auf der Farm eingezogen und Nina krabbelte was das Zeug hält. Vor ihr war nichts mehr sicher. Gina vermisste zwar das Fliegen doch da sie ab und zu Für die Klinik fliegen durfte hielt sie es ganz gut aus.

 

Ein halbes Jahr später kamen ihre Freunde sie endlich besuchen doch das ist eine andere Geschichte die bald folgt.

Fortsetzung

Personen:

Gina Nina Aigner

Dr. Marc Harland

Mister Janis

Karina Thaler

Michael Lüdwitz

Peter Berger

Florian Lenz

Jens Köster

Thomas Wächter

Rose (Haushälterin)

Jenny (Kindermädchen)

Waris

Jelena

 

``Komm Mäuschen der Papa kommt gleich. Rose hat das Essen bestimmt schon fertig´´ Gina nahm ihre Adoptivtochter auf den Arm und ging mit ihr in den großen, offenen Raum wo der Esstisch stand. Marc war noch nicht wieder da. Die Klinik war so gut wie Fertig und Marc hatte in den Letzten Tagen nur wenig Zeit. Gina freute sich darauf wenn es endlich die Klinik fertig war. Rose hatte den Brei für Nina gebracht und Gina begann sie zu füttern. ``Und gehst du gleich schlafen meine süße? Papa kommt bestimmt bald und dann macht Mama sich einen Gemütlichen Nachmittag mit ihm während unsere kleine schläft´´ sie gab Nina einen Kuss auf die Nase und alberte mit ihr herum während sie sie fütterte. Danach brachte Jenny die kleine ins Bett. Gina hatte sie zwei Monate nachdem sie beschlossen hatte zu bleiben, eingestellt. Gina nahm sich eines ihrer Fotoalben von Früher uns setzte sich wieder auf die Terrasse. Verträumt sah sie die Fotos nach und nach an. Sie vermisste ihre Freunde sehr und sie hoffte sie alle bald wieder zu sehen. Mit Karin hatte sie noch ein paar Mal telefoniert doch sie waren trotzdem ziemlich weit voneinander entfernt. ``Du vermisst sie nicht war?´´ Gina klappte das Buch mit einem Seufzer zu und legte ihre Hand auf seine. Marc hatte seine Hand auf ihre Schulter gelegt und gab ihr nun einen zärtlichen Kuss. Er setzte sich ihr gegenüber und Rose brachte ihm sein Abendessen. Während er aß beobachtete er Gina. Sie hatte den Kopf zurückgelegt und die Augen geschlossen. Die Untergehende Sonne schien in ihr Gesicht. Marc merkte das sie mit ihren Gedanken bei ihren freunden in Salzburg war. Er beobachtete sie schon seid einiger zeit. Ihm war aufgefallen das sie in letzter zeit immer öfter Träumte, in alten Fotoalben blätterte und Traurig aussah. Marc stand auf und hockte sich vor Gina. Er legte eine Hand auf ihr Knie. Gina öffnete langsam die Augen und sah ihn lächelnd an. ``Was möchtest du an deinem Geburtstag machen?´´ wollte Marc wissen. Gina zuckte die Schultern. Sie hatte keine große Lust etwas zu machen. ``Ok dann machen wir uns einen schönen Familientag´´ Gina nickte. Sie war einverstanden damit. Marc hatte jedoch etwas anderes vor. Er wollte nur sicher sein das sie nichts anderes vorhatte. Es war zwar noch zwei Wochen hin bis zu Ginas Geburtstag doch er hatte bereits mit seiner Planung begonnen. Sie saßen noch eine weile auf der Terrasse bevor sie zusammen ins Bett gingen. Als Gina am nächsten Morgen aufwachte war Marc schon in der Klinik. Nachdem sie sich und die kleine angezogen hatte machte sie sich auf den Weg zu Marc. Sie wusste dass er sich freute wenn sie ihn besuchte. Als sie zu seinem Büro kam hörte sie stimmen. Sie blieb stehen um zu warten. Sie wollte eigentlich nicht lauschen doch irgendwie begann sie doch zuzuhören. ``Ok wir treffen uns dann heute Abend. Passen sie bloß auf das Gina nichts mitbekommt.´´ Gina sah entsetzt auf die Tür aus der im nächsten Augenblick eine Blonde Frau trat. Gina erkannte sie. Sie war die neue Kinderärztin. Sie sah Gina erschrocken an, Grüßte dann Flüchtig und lief den Flur entlang. Gina sah ihr nach. Als Marc jetzt aus seinem Büro kam und sie sah erschrak er ebenfalls. ``Gina; was tust du den hier? Ich meine Ich freue mich aber…´´ ``Aber ich kam gerade etwas ungelegen´´ unterbrach Gina ihn und drehte sich um. ``Halt, nein es ist nicht so wie du denkst´´ rief Marc und lief ihr nach doch Gina achtete nicht auf ihn. Sie Schnaubte verächtlich und verließ das Krankenhaus. Marc wollte es ihr erklären doch da in diesem Augenblick ein Notfall rein kam musste er zurück in die Klinik. Gina hatte nun tränen in den Augen. Sie lief mit Nina zurück zur Farm. Im garten setzte sie sie in den Sandkasten und ging zum Telefon. Nach mehrmaligem klingeln nahm Karin endlich ab. ``Thaler´´ ``Hallo Karin, Hier ist Gina´´ ``Gina was ist los?´´ Karin bemerkte sofort das etwas nicht stimmte. ``Marc, er… er betrügt mich´´ sagte Gina leise und fing an zu weinen. Sie saß auf dem Rand des Sandkastens und streichelte Nina über den kopf. Die kleine sah ihre Mutter an und grinste. ``Was? Aber woher weißt du das? Ich meine hat er es dir gesagt?´´ ``Nein aber ich habe gehört wie er sich mit der neuen Ärztin verabredet hat und er hat betont das ich nichts wissen darf. Kann ich vielleicht ein bisschen zu euch kommen? Ich würde euch gerne mal alle wieder sehen.´´ Karin schluckte. ``Nein Gina tut mir leid. Hier ist im Moment so viel los das keiner von uns zeit für dich hätte. Wir würden uns kaum sehen. Tut mir wirklich leid.´´ Gina schniefte enttäuscht und nickte, was Karin allerdings nicht sehen konnte. ``Ist ok. Ich muss mich wieder um Nina Kümmern. Bis bald´´ ohne ein weiteres Wort abzuwarten legte sie auf. Sie nahm Nina auf ihren Schoss und drückte sie an sich. ``Wenigstens du bist bei mir´´ sie versuchte zu lächeln was ihr allerdings nicht gelang. Sie küsste Nina auf den Kopf und ging mit ihr nach drinnen. Dort machte sie sich an ihre Arbeit. Sie ging die Verkaufslisten der Ernte durch und machte alles was in den letzten Wochen liegen geblieben war. Nina saß die ganze Zeit auf ihrem Schoß und kaute auf einem Holzring herum. Sie brabbelte immer wieder vor sich hin und Gina lächelte immer mal wieder und drückte sie oder gab ihr einen Kuss auf den Kopf. Am Nachmittag fuhr sie mit der kleinen auf die Großen Plantagen. Sie Sprach mit dem Verwalter und mit einigen Arbeitern. Als sie mit Nina zurück zum Wagen wollte viel ihr eine Frau auf die anscheinend Schwanger war. Sie ging zu ihr. ``Guten Tag. Ich wollte mal Fragen wie es ihnen Geht´´ Die Frau lächelte sie an. ``Danke mir geht es gut. Ab und zu strampelt er ein wenig aber es geht schon´´ ``Lange können sie die Arbeit hier aber nicht mehr machen´´ stellte Gina fest und sah sich um. ``Ich brauche das Geld aber. Ich habe noch einen Sohn zu Hause.´´ sie lächelte immer noch und Gina war erstaunt mit welcher Selbstverständlichkeit sie die Ganze Situation hinnahm. Sie dachte kurz nach. ``Was halten sie davon wenn sie bei uns auf der Farm arbeiten, als meine Beraterin. Sie sind hier groß geworden und sie kennen sich bestens aus. Ihr Sohn kann mit Nina Spielen und Jenny kann sich auch um ihn kümmern. Die Arbeit ist nicht so schwer und sie bekommen etwas mehr Geld.´´ Gina sah sie fragend an. Die Frau schien zu überlegen. Dann nickte sie. ``Ok dann kommen sie Morgen Früh zu uns runter auf die Farm.´´ Gina verabschiedete sich von ihr und ging zum Auto. Auf der Farm traf sie auf Marc der sie schon überall suchte. Sie nahm Nina aus ihrem Sitze und ging mit ihr zum Haus. Marc kam ihr nach und wollte mit ihr Reden doch Gina weigerte sich.

Am nächsten Morgen kam Waris runter zur Farm. Ihr Sohn war drei Jahre alt. ``Hallo ihr beiden. Also ich zeigte dir jetzt mal deinen Arbeitsplatz und Jenny kümmert sich um unsere beiden kleinen.´´ Waris nickte und folgte ihr. Sie arbeitet gut und schnell. Gina war froh sie getroffen zu haben. Marc versuchte immer wieder mit Gina zu reden doch diese weigerte sich. Zumal sie immer wieder Telefonate von Marc mit anhörte die ihren verdacht bestätigten. Eines Morgens kam Gina gerade aus Haus als ihr eine Junge Frau auffiel die am Fuß der Treppe stand und auf jemanden zu warten schien. ``Guten Morgen, kann ich ihnen helfen?´´ ``Sind sie Fr, Aigner?´´ Gina nickte. Als das Mädchen nun aufstand sah sie dass sie schwanger war. ``Waris hat mir erzählt wie sehr sie ihr geholfen haben und ich wollte Fragen ob sie vielleicht auch für mich einen Job haben´´ sie sah Gina bittend an. Gina konnte in ihren Augen Angst, Verzweiflung und Ratlosigkeit sehen. ``Kommen sie erst einmal mit rein´´ meinte sie und das Mädchen folgte ihr. Sie gingen durch das haus nach hinten in den garten. ``Wie heißen sie eigentlich?´´ ``Jelena´´ ``Also Jelena, einen Job habe ich leider nicht. Was haben sie den bisher gemacht?´´ ``ich habe auf der Strasse gelebt und mich um andere Kinder gekümmert.´´ antwortete Jelena. Sie erzählte Gina ihre Geschichte. Gina erschrak als sie hörte wie groß das Elend war. Klar hatte sie schon viel von der Armut in Afrika gehört doch das alles jetzt so zu erleben war schon heftig. Plötzlich hatte sie eine Idee. Auf der Farm gab es zwei Gebäude die nicht genutzt wurden und hinter denen noch ein großer park lag. ``Ich habe vielleicht eine Idee. Was halten sie davon wenn wir hier ein Mütter- Kinderheim aufmachen? Viele Kinder könnten dann von der Strasse weg. Es gäbe ein paar neue Arbeitsplätze. Die Straßenkinder könnten herkommen und werdende Mütter wie sie.´´ ``Das ist schon eine gute Idee aber das kostet bestimmt viel Geld.´´ Jelena war noch nicht so ganz überzeugt doch Gina war Feuer und Flamme. Sie rief Mister Janis an und der versprach sofort zu kommen. In der Zwischenzeit schaffte Gina es Jelena zu überzeugen. Gina erklärte Mister Janis ihre Idee und er versprach sie zu unterstützen.

In den Nächsten Wochen stürzte Gina sich in die Arbeit. Sie machte ihr Spaß doch zum größten Teil lenkte es sie einfach ab. Marc versuchte immer wieder mit ihr zu reden doch Gina weigerte sich strickt. Diese dauernden, geheimnisvollen Telefonate verunsicherten sie. ``Was ist eigentlich mit ihnen?´´ Gina sah Waris verwundert an. Waris war in zwischen im Neunten Monat und hatte immer wieder Schwierigkeiten. Gina half ihr so gut sie konnte. ``Was meinst du?´´ ``Na ja ich weiß eigentlich geht mich das nichts an aber ich habe bemerkt das sie und ihr Freund kaum noch etwas unternehmen. Außerdem schläft er im Gästezimmer.´´ ``Wir brauchten beide einfach ein Pause. Ich denke das Rängt sich bald wieder ein´´ lächelte Gina. Richtig überzeugt war sie davon jedoch nicht. Zwei Wochen vor ihrem Geburtstag war die Einweihung des neuen Kinderheimes. Die hälfte der Plätze waren schon belegt. Jede menge Straßenkinder waren gekommen du hatten darum gebeten hier wohnen zu dürfen. Gina freute sich darüber das ihr Projekt so gut ankam. Sie hatte Zehn Junge Frauen eingestellt die abwechselnd in einem Team mit Fünf Personen gemeinsam arbeiteten. Zwei weitere Frauen wollte sie zur Lehrerin ausbilden lassen damit sie die Kinder unterrichten konnten. Dann stellte sie noch zwei ein die den Kindergarten für die ganz kleinen machten. So hatte sie insgesamt Vierzehn Personen für die Betreuung der Kinder eingestellt. Das meiste wurde mit dem Geld bezahlt das Gina geerbt hatte. Bei der Eröffnung gab es eine Große Feier und Gina hatte den ganzen tag gute Laune. Als Nina auf ihrem Arm eingeschlafen war wollte sie sie in ihr Bett bringen. Auf dem Weg zum Haupthaus sah sie eher zufällig rüber zum Verwaltungsgebäude wo die Büros waren. Geschickt bleib sie stehen. Vor dem Gebäude stand Marc und er umarmte die neue Ärztin. ``Danke Lara, ich bin da nicht mehr zugekommen. In den letzten Zwei Wochen war so viel los durch die ganzen Straßenkinder. Ich bin echt froh das du mir geholfen hast.´´ ``Und was ist mit Gina? Ich meine sie redet jetzt schon seid zwei Monaten nicht mehr mit dir, außer wenn es unbedingt nötig ist.´´ ``Mach dir keine Sorgen ich bekomme das schon wieder hin´´ lächelte Marc. Er nahm sie in den Arm und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Für Gina sah es allerdings so aus als würde er sie richtig Küssen. Lara verabschiedete und setzte sich in ihr Auto. Als sie weg fuhr Winkte Marc ihr nach. Dann drehte er den Kopf und sah Gina an. Gina dachte eigentlich er würde zu ihr kommen doch sie hatte sich getäuscht. Er drehte sich um und ging ins Büro. Gina merkte wie ihr wieder die Tränen kamen. Sie brachte Nina in ihr Bett und setzte sich noch etwas daneben. Während sie sie beobachtete dachte sie nach. War es vielleicht ein Fehler hier zu bleiben? Hätte sie doch zurück zu ihren Freunden gesollt? Sie Liebte Marc nach wie vor und sie schaffte es kaum noch ihn jeden tag zu sehen. Am Liebsten würde sie zu ihm Laufen, Ihn in den Arm nehmen und ihn Küssen doch sie hatte Angst. Angst das er die neue Ärztin Liebte und nicht sie, das er sie verlassen würde und das das hier alles nur ein Traum war aus dem sie gerade erwachte. Sie hatte sich zwar kaum etwas anmerken lassen doch die letzten Wochen waren für sie die Hölle gewesen. Sie seufzte und stand auf. Sie hatte noch ein paar mal mit Karin gesprochen doch jedes mal war sie so in eile das sie siech schon nach wenigen Minuten wieder voneinander verabschiedeten. Zurück zum Fest gehen wollte sie nicht mehr. Die größte Arbeit war nun vorbei und sie hatte wieder jede menge zeit über sich und Marc nachzudenken doch genau das wollte sie zu zeit nicht. Am Morgen ihres Geburtstages war die Farm wie ausgestorben. Nina weckte sie durch ihr weinen. Verschlafen tapste Gina zu ihr und nahm sie aus ihrem Bettchen. Dann legte sie sich noch mal etwas hin. Schließlich, als Nina keine Ruhe gab stand sie auf und zog sich an. Nachdem auch Nina angezogen war ging sie in die Küche. ``Guten Morgen Rose´´ rief sie doch sie bekam keine Antwort. Gina zuckte die schultern und machte Frühstück für die beiden. Dann ging sie Rüber zum Heim doch auch dort war keiner und das wunderte Gina. ``Na wenn hier keiner ist um Mama zu Gratulieren dann fahren wir beide eben irgendwohin.´´ sagte Gina und drückte Nina an sich. Nina gluckste zur Bestätigung. Gina lachte und machte einen kleinen Picknickkorb zurecht. Dann schnallte sie die kleine Im Auto fest und fuhr los. Sie fuhr eine ganze weile bis sie einen platz fand der ihr gefiel. Ein Paar Bäume standen um ein Wasserloch herum und spendeten Schatten. Gina breitete die decke auf ein Paar Großen Steinen aus. Von hier aus konnte man wunderbar die Tiere, die zum trinken kamen beobachten. Gina saß den ganzen Tag an diesem Wasserloch. Sie spielte mit Nina, las ihr etwas aus dem Buch vor das sie mitgenommen hatte und genoss einfach die zeit mit ihr. Als Nina schlief legte auch sie sich ein bisschen hin. Als sie nach eineinhalb stunden wieder aufwachte war Nina nicht mehr da. Als sie eingeschlafen war hatte sie in ihren Armen gelegen. Panisch sah Gina sich um. Schließlich entdeckte sie Nina. Doch das was sie sah ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren. Gina riss die Augen vor Entsetzen weit auf und sah zu ihrer Tochter. Sie konnte und wollte nicht glauben was sie sah. Nina saß in einiger Entfernung im Schatten. Neben ihr Spielten zwei Löwen Babys und hinter ihr Lag eine Größe Löwin. Gina war wie gelähmt. ``Sie darf nicht sterben´´ war der erste Gedanke der sie durchzuckte. Nina schien überhaupt keine Angst zu haben. Mit großen Augen streichelte sie das Fell der kleinen Löwenkinder und Jauchzte. Gina war wie gelähmt. Immer und immer wieder durchzuckte sie dieser eine Gedanke. Plötzlich hob die Löwin den Kopf und sah Gina an. Ihr Blick schien zu sagen: ``Mach dir keine Sorgen. Ihr passiert nichts.´´ Gina rieb sich die Augen und sah noch mal hin doch die Löwin hatte den Kopf wieder gesenkt. Sie kam Nina mit ihrem Größen Kopf immer näher und Gina hielt die Luft an. ``Nein Mäuschen du darfst nicht sterben´´ Die Löwin öffnete das Maul und Gina begann zu weinen. Sie konnte kaum noch etwas sehen. Ganz langsam schloss die Löwin ihr Maul wieder. Gina schrie auf und schlug die Hände vor ihr Gesicht. Sie weinte und schrie und hatte einfach nur Angst. Plötzlich spürte sie etwas Haariges an ihrem Bein. Erschrocken öffnete sie die Augen. Ein erschrockener Schrein durchbrach die Stille als sie direkt vor sich die Löwin erkannte. Sie schien überhaupt keine Angst vor dem Schreienden Etwas zu haben. Sie hob den Kopf und Gina sah Nina. Die Löwin hatte Nina hinten an ihrer Latzhose ins Maul genommen und sie sicher zu Gina gebracht. Ganz langsam Kniete Gina sich hin. Das Große Maul öffnete sie und Nina wurde auf den Boden vor Gina gelegt. ``Die Löwin sah sie wieder direkt an und Gina hatte wieder das Gefühl das ihr die Augen etwas sagten. ``Pass besser auf sie auf. Sie ist schnell und geschickt´´ Gina nickte ganz langsam und hob vorsichtig die Hand. Die Löwin wich zurück und sofort zog Gina die hand wieder ein. Sie beugte stattdessen den Oberkörper nach unten. Als sie wieder aufsah war die Löwin mit ihren Kindern verschwunden. Gina sah sich verwundert um doch weder von den Babys noch von ihrer Mutter war etwas zu sehen. Nina lag auf dem Boden und sah sie erwartungsvoll an. Gina hob sie hoch und drückte sie an sich. Nina roch nach Löwe und Gina war sich jetzt sicher das ganze nicht geträumt zu haben. Sie setzte sich Nina auf die Hüfte und begann die Sachen aufzuräumen. Der Schock saß ihr noch immer in den Knochen. Es wurde bereits Dunkel als sie zurück zur Farm kam. In Gedanken versunken parkte sie das Auto vor dem Haus und machte Nina los. Mit ihr auf dem Arm und noch immer in Gedanken öffnete sie dir Tür. Sie ging durch den Flur uns stolperte. ``Mann wer hat den schon wieder alles hier rum liegen lassen´´ Fluchte sie leise. Vor ihr standen mehrere Koffer. Entsetzt sah sie auf sie Runter dann rannte sie los. ``Marc!!! Marc wo bist du?´´ Kurz darauf kam Marc um die ecke gelaufen. Erschrocken sah er Gina an. ``;Marc es tut mir leid, ich wollte das nicht. Aber ich dachte halt.. Ich meine… Diese neue Ärztin… ich habe euer Gespräch gehört und dann immer diese Telefonate.. ich dachte und hättest was mit ihr. Bitte Marc du darfst nicht gehen. Ich war so ein Idiot und es tut mir alles so leit. Bitte ich…´´ ``Mal Langsam Gina was ist den überhaupt los?´´ Unterbrach Marc die stotternde Gina. ``Na die Koffer im Flur. Ich will nicht dass du ausziehst. Ich liebe dich und ich möchte dass du bleibst.´´ Marc begann zu lachen. ``Was ist den daran so lustig´´ wollte Gina beleidigt wissen. Marc nahm sie in den Arm und gab ihr einen Zärtlichen Kuss. Gina verstand nun gar nichts mehr. ``Wenn ich was mit Lara hätte und dich verlassen wollte hätte ich das doch schon längst getan.´´ erklärte er dann. Er hatte Gina einen Arm um die schultern gelegt und ging mit ihr raus in den dunklen garten. ``Aber was waren das dann für Telefonate und Gespräche?´´ Marc antwortete nicht sondern nahm ihr Nina ab. ``Warts ab´´ lächelte er und drückte auf den Lichtschalter. Im Garten gingen Hunderte von Lampions, Lichterketten und Lampen an. Unter den Bäumen begann eine Lifeband zu spielen. Gina sah zu Marc. Ihre Augen strahlten und sie gab Marc einen Leidenschaftlichen Kuss. Langsam ging sie in den Garten und bestaunte alles. Überall standen Stehtische mit kleinen Lämpchen drauf und das Büffet war hell erleuchtet. ``Erwarten wir noch Jemanden?´´ Marc grinste. ``Ok ihr könnt kommen´´ rief Marc. Gina sah ihn verdutzt an. Marc deutete hinter sie. Als Gina sich um drehte riss sie ein zweites Mal an diesem tag die Augen auf. Jedoch nicht aus entsetzen sondern aus Freude. ``Karin´´ rief sie beigeistert und rannte auf ihre Freundin zu. Die kam ihr entgegengelaufen und die Freundinnen schlossen sich nach mehr als einem halben Jahr endlich wieder in die Arme. Gina hatte Tränen in den Augen. Hinter Karin kamen nun auch Michael, Florian, Peter du Dirk aus der Dunkelheit. Gina begrüßte sie alle begeistert und voller Freude. ``Wo hab ihr den unsere Piloten gelassen?´´ wollte Gina wissen. Sie musste lachen als ihr auffiel das sie ``unsere´´ gesagt hatte. Karin deutete nach oben. Dort tauchte wenige Minuten später ein Hubschrauber auf. Jens kam an der Seilwinde herunter und wünschte ihr ebenfall alles Gute Zum Geburtstag und machte sie dann in dem Gurt fest. ``Thomas sie kommt´´ rief Jens in sein Mikro und Thomas zog sie hoch. Nachdem er ihr auch Gratuliert hatte durfte Gina Fliegen. Als sie eineinhalb stunden später wieder landeten war Gina total glücklich. Mit Marc war endlich alles geklärt, sie hatte ihre Freunde bei sich und sie war wieder geflogen. Es stellte sich heraus das Lara sich um den Heli gekümmert hatte. Sie Feierten mit dem Personal und allen freunden bis zum nächste morgen. Gina konnte sich nicht erinnern wann sie Glücklicher gewesen war. Karin und die anderen konnten zwei ganze Monate bleiben. Die hatten extra ihren ganzen Urlaub aufgeschoben damit sie jetzt lange bei Gina bleiben konnten. Marc zeigte den beiden Ärzten die Klinik, Peter und Florian unternahmen eine ganze Menge mit den Jungs aus dem Heim und die Piloten machte ein Paar Flüge und sahen sich Afrika mal von oben an. Noch am gleichen Abend machte Marc seiner Gina einen Heiratsantrag den sie natürlich Überglücklich annahm.

Copyright 20.06.05: Mareike

Datenschutzerklärung
Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!